Tour de France pur















 

Auszüge aus dem Tour-Reglement

Wichtige Regelungen (Stand: Tour 2003)

Teilnahme (Artikel 1)

Die 90. Tour de France startet am 6. Juli mit 22 Teams je 9 Fahrern, insgesamt nehmen also 198 Fahrer teil. Jeder teilnehmende Fahrer muss vor dem Tour-Start persönlich im Tour-Büro erscheinen und dort die Startformalitäten einreichen.


Die verschiedenen Wertungen (Artikel 25)

Gesamtwertung, Sprint-/Punktewertung, Bergpreiswertung, Wertung des besten Jungprofis, Teamwertung, Wertung des angrifffreudigsten Fahrers.

Gesamtwertung:

Die Position eines Fahrers in der Gesamtwertung errechnet sich durch die Addition aller Zeiten, die der Fahrer für die Etappen benötigte. Plus/Minus Zeitgutschriften, Strafzeiten.
Sollten zwei oder mehrere Fahrer zeitgleich sein, entscheiden die Hunderstel Sekunden, die bei den Einzelzeitfahren festgestellt wurden. Sollten dann immer noch Fahrer zeitgleich sein, entscheidet die Addition aller Etappenplatzierungen. Zuletzt entscheidet die Platzierung bei der letzten Etappe.

Sprint-/Punktewertung:

Die Platzierung in der Sprint- oder Punktewertung wird durch Addition aller (Sprint-) Punkte errechnet, die ein Fahrer während der gesamten Tour de France erhält.

Wie viele Punkte ein Fahrer im Etappenziel erhält, richtet sich nach der Art der Etappe:
Flachetappen (K1): 35 - 30 - 26 - 24 - 22 - 20 - 19 - 18 - ... - 2 - 1 Punkte für Platz 1-25.
Mittelschwere Etappen (K2): 25 - 22 - 20 - 18 - 16 - 15 - 14 - ... - 2 - 1 Punkte für Platz 1-20.
+ Bergetappen (K3+K4): 20 - 17 - 15 - 13 - 12 - 10 - 9 - ... - 2 - 1 Punkte für Platz 1-15.
Einzelzeitfahren und Bergzeitfahren (K5+K6): 15 - 12 - 10 - 8 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1 Punkte für Platz 1-10.
Beim Mannschaftszeitfahren (K7) werden keine Punkte in dieser Wertung verteilt.
Bei Zwischensprints erhalten die ersten drei Fahrer 6 - 4 - 2 Punkte.

Bei Punktgleichheit richtet sich die Reihenfolge nach der Anzahl der Etappensiege, zweite Plätze, dritte Plätze usw. Notfalls werden die Positionen bei Zwischensprints zur endgültigen Platzierung verwendet.

Bergpreiswertung:

In der Bergpreiswertung werden alle Punkte eines Fahrers zusammengezählt, die er bei den einzelnen Bergwertungen während der Tour-Etappen erhält.

Wie viele Punkte jemand bei einer Bergwertung erhält, richtet sich nach deren Kategorie. Es gibt 5 verschiedene Kategorien: H ist die schwerste, 4 die leichteste!
40 - 35 - 30 - 26 - 22 - 18 - 16 - 14 - 12 - 10 - 8 - 6 - 4 - 2 - 1 Punkte von Platz 1-15.
30 - 26 - 22 - 18 - 14 - 12 - 10 - 8 - 6 - 4 - 2 - 1 Punkte vom 1. bis zum 12. Platz.
20 - 15 - 12 - 10 - 8 - 6 - 4 - 3 - 2 - 1 Punkte für Platz 1-10.
10 - 7 - 5 - 3 - 1 Punkte für die ersten 5 Fahrer.
5 - 3 - 1 Punkte.

Bei Punktgleichheit ist derjenige besser platziert, der mehr erste Plätze auf Bergen der H-Kategorie hat. Bei weiterem Unentschieden entscheiden die ersten Plätze bei Bergwertungen der 1. Kategorie usw.

Wertung des besten Jungprofis (U25):

Die Wertung des besten Jungprofis ist nur offen für Fahrer, die am oder nach dem 1. Januar 1976 geboren wurden. Der erste dieser Fahrer in der Gesamtwertung erhält das weiße Trikot.

Teamwertung:

Bei jeder Etappe werden die Zeiten der ersten drei Fahrer eines Teams addiert und mit den Ergebnissen vorheriger Etappen addiert. Daraus ergibt sich die Teamwertung. Sollten mehrere Teams die gleiche Zeit besitzen, so wird nach Etappensiegen, zweiten Plätzen, dritten Plätzen usw. entschieden. Ein Team, das weniger als drei Fahrer in der Mannschaft hat, fällt aus der Teamwertung heraus.

Wertung des angrifffreudigsten Fahrers (geändert):

In dieser Wertung erhält der Fahrer, der auf einer Etappe die größte Angriffslustigkeit und/oder faire Sportlichkeit zeigt eine rote Rückennummer, die er dann am nächsten Tag trägt. Jeden Tag wird von einer Jury der Tagessieger ermittelt und am Ende der Tour wird dann der "Super-Angreifer" gekrönt!

Jubiläumswertung:

Diese Wertung ist eine einmalige Sonderwertung zum 100-jährigen "Geburtstag" der Tour. In den Gründerstädten Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux und Paris erhält der Tagessieger eine Extra-Prämie. Dazu kommt noch eine Gesamtwertung, in der die einzelnen Positionen der Fahrer zusammengerechnet werden. Der mit der niedrigsten Zahl ist am Ende Sieger. Sollten nach der letzten Etappe ein oder mehrere zeitgleich sein, entscheidet die Position auf der letzten Etappe.

Für alle Wertungen gilt: Man muss die Tour de France beenden, um in der Wertung zu bleiben. Dies bedeutet, dass jemand, der dass Rennen aufgibt gleichzeitig aus allen Wertungen fällt!


Trikots der Wertungs-Führenden (Artikel 10)

In den folgenden Fällen muss das entsprechende Spezial-Trikot getragen werden: Der Fahrer ist Weltmeister in der Disziplin Rennen oder Einzelzeitfahren oder ist Landesmeister.
Die Führenden in den Wertungen Gesamt, Punkt, Berg und Jugend müssen die entsprechenden Trikots tragen: Gesamtwertung = Gelb, Punktewertung = Grün, Bergpreiswertung = Weiß mit roten Punkten, Jugendwertung = Weiß.
Alle diese Trikots müssen vom Unterschriften-Checkpoint am Anfang der Etappe bis zum Ende der Sieger-Ehrungen am Ende der Etappe getragen werden und werden vom Renn-Organisator zur Verfügung gestellt.
Die Trikots müssen in der Reihenfolge Gelb - Grün - Rot gepunktet - Weiß getragen werden. Dies gilt für den Fall, wenn ein Fahrer in mehreren Wertungen führt. Denn sollte jemand in mehreren Wertungen führen, trägt der nächstbeste der Wertung das entsprechende Trikot. (Beispiel: Fahrer A führt in Gesamt- und Sprintwertung, somit trägt er gelb, das grüne trägt der zweite der Sprintwertung.)
Der Führende in der Wertung des angriffsfreudigsten Fahrers erhält zwei rote Rückennummern.


Zeitnahme (Artikel 14)

Alle Fahrer, die in der selben Gruppe im Ziel ankommen, erhalten alle die selbe Zeit. Bei jeder weiteren Fahrergruppe registriert der Zeitnehmer eine neue Zeit. Er tut dies weiter, bis der "Besenwagen" die Linie überquert. Auch Fahrer, die nach dem Zeitlimit im Ziel ankommen, werden registriert.
Alle Zeiten, die vom Zeitnehmer genommen werden, werden nach unten auf eine Sekunde abgerundet. Einzig diese Zeiten werden in die Gesamtwertung einfließen.
Für das Klassement von Einzelzeitfahren und Teamzeitfahren werden die Hundertstel zur genauen Platzierungsbestimmung verwendet. Beim Mannschaftszeitfahren wird beim fünften Fahrer eines Teams die Zeit genommen. Sie gilt dann für das gesamte Team.


Zeitlimits (Artikel 22)

Wie sich das Zeitlimit berechnet, liegt an der Art der Etappe. Bei der Tour de France unterscheidet man zwischen sieben verschiedenen Etappenarten:
Flachetappe (1)
mittelschwere Etappe (2)
lange Bergetappe (3)
kurze Bergetappe (4)
Einzel- (5), Berg- (6) und Teamzeitfahren (7)!

Wie berechnet sich ein Zeitlimit ?
Je nach Etappenart (Koeffizienten 1-7) sind die Zeitlimits nach folgenden Kriterien festgelegt:
(Gewinnerzeit + x %, wenn die Sieger-Durchschnitts-Geschwindigkeit y km/h betrug)

Flachetappe (K1):
04 % / unter 34 km/h
05 % / 34-36 km/h
06 % / 36-38 km/h
07 % / 38-40 km/h
08 % / 40-42 km/h
09 % / 42-44 km/h
10 % / 44-46 km/h
11 % / 46-48 km/h
12 % / über 48 km/h
Mittelschw. Et . (K2):
06 % / unter 31 km/h
07 % / 31-32 km/h
08 % / 32-33 km/h
09 % / 33-34 km/h
10 % / 34-35 km/h
11 % / 35-36 km/h
12 % / 36-37 km/h
13 % / 37-38 km/h
14 % / 38-39 km/h
15 % / 39-40 km/h
16 % / 40-41 km/h
17 % / 41-42 km/h
18 % / über 42 km/h
Lange Berget. (K3):
05 % / unter 26 km/h
06 % / 26-27 km/h
07 % / 27-28 km/h
08 % / 28-29 km/h
09 % / 29-30 km/h
10 % / 30-31 km/h
11 % / 31-32 km/h
12 % / 32-33 km/h
13 % / 33-34 km/h
14 % / 34-35 km/h
15 % / 35-36 km/h
16 % / 36-37 km/h
17 % / 37-38 km/h
18 % / über 38 km/h
Kurze Berget. (K4):
09 % / unter 28 km/h
10 % / 28-29 km/h
11 % / 29-30 km/h
12 % / 30-31 km/h
13 % / 31-32 km/h
14 % / 32-33 km/h
15 % / 33-34 km/h
16 % / 34-35 km/h
17 % / 35-36 km/h
18 % / 36-37 km/h
19 % / 37-38 km/h
20 % / 38-39 km/h
21 % / über 39 km/h

Um das Zeitlimit der 12. und 19. Etappe (Einzelzeitfahren ) wird 25% auf die Zeit des Siegers addiert.
Das Zeitlimit beim Mannschaftszeitfahren liegt ebenfalls bei +25%. Entscheidend die Zeit des 5. Fahrers des Siegerteams; siehe auch Artikel 24.

Sonstiges:
In besonderen Fällen (schlechte Wetterbedingungen, Unfälle oder sonstige Zwischenfälle) kann die Rennjury mit Zustimmung des Renndirektors das Zeitlimit weiter nach hinter verlegen. Sollten mehr als 20% der Fahrer das Zeitlimit überschreiten, können diese bei Zustimmung von Jury und Renndirektor trotzdem an der nächsten Etappe teilnehmen.
Sollte ein oder mehrere Fahrer durch unglückliche Umstände (z. B. durch einen Defekt oder eine Straßenblockade) das Zeitlimit knapp verpassen, so können diese ebenfalls "begnadigt" werden.
Ein Fahrer, der das Zeitlimit bei "normalen" Umständen verpasst, ist raus. Ausnahme: Der Etappensieger wird nach der Etappe wegen Regelverstoß disqualifiziert und das Zeitlimit verschiebt sich dadurch weit genug nach hinten.


Zeitgutschriften (Artikel 26)

Zeitgutschriften von 20, 12 und 8 Sekunden werden an die ersten drei Fahrer bei jeder Etappe verteilt. Ausnahmen sind Einzel- und Mannschaftszeitfahren (Prolog / 4. / 12. / 19. Etappe).
Bei jedem Zwischensprint erhalten die Fahrer von Platz eins bis drei 6, 4 und 2 Sekunden Zeitgutschriften.
Diese Zeitgutschriften werden den Fahrern in der Gesamtwertung angerechnet.


Etappenankünfte (Artikel 20)

Generelle Vorschriften:
Das Ziel jeder Etappe wird einen Kilometer vor dem Ziel von einer roten Fahne (auch "roter Teufelslappen" genannt) angekündigt. Ist das Zielbanner über der Straße nicht vorhanden, so wird ein offizieller eine schwarzweiß karierte Flagge schwenken.
Sollte ein Fahrer nach dem "roten Teufelslappen" einen Unfall oder Defekt erleiden, so erhält er die gleiche Zeit, wie die Gruppe, in der er zur Zeit des Zwischenfalls fuhr. Er muss dann aber noch das Ziel erreichen.
Die Platzierungen werden nach der Reihenfolge festgelegt, wie die Fahrer die Ziellinie überfahren. Kann ein Fahrer wegen einem Unfall auf dem letzten Kilometer die Etappe nicht zu Ende fahren, so wird er an den letzten Platz der Etappenwertung gesetzt.
Über Ausnahmefälle entscheidet die Jury. Diese Entscheidungen stehen nicht zur Diskussion.
Die Regelungen mit dem letzten Kilometer gelten nicht bei Einzel- oder Teamzeitfahr-Etappen sowie bei Hochgebirgs-Bergankünften.
Spezielle Vorschriften:
Betrifft das Rundrennen auf der Champs-Elysées auf der letzten Etappe. Sind die Bedingungen beim Eintreffen der Fahrer in Paris bereits sehr schlecht (z. B. schlechtes Wetter, rutschige Straßen), können der Rennveranstalter und die Rennkommissare die endgültige Zielankunft auf die erste Zieldurchfahrt vorverlegen. Sollten sich die Bedingungen erst während dem Rundrennen verschlechtern, so kann die endgültige Zielankunft ebenfalls vorverlegt werden. In beiden Fällen müssen Fahrer und Teams unverzüglich darüber informiert werden. Die Fahrer müssen außerdem alle Runden auf der C-E drehen, um in die Wertung zu kommen.


Einzelzeitfahren (Artikel 23)

Ein Fahrer, der einen anderen einholt, darf nicht in seinem Windschatten fahren.
Ein Fahrer muss mindestens einen seitlichen Abstand von 2 Metern zwischen sich und dem anderen einhalten. Ein Fahrer darf maximal 25 Meter hinter einem anderen Fahrer fahren. Will er überholen, muss er frühzeitig seitlich versetzt fahren.
Jegliche Hilfe zwischen Fahrern ist verboten.
Reparaturen dürfen nur durchgeführt werden, wenn der Fahrer anhält.
Eine Verpflegungsstelle wird von den Veranstaltern eingerichtet. In dieser besonderen Zone können Team-Mitglieder den Fahrer mit Nahrung versorgen.
Jeder Fahrer wird von einem Ersatzteil-Wagen begleitet. Ein folgendes Auto muss mindestens 10 Meter hinter dem Fahrer fahren. Es darf nie in gleicher Höhe fahren. Jede Kommunikation muss von hinten erfolgen. Ein folgendes Auto darf nur zwischen zwei Fahrern fahren, wenn mindestens 50 Meter Abstand besteht. Schließt sich diese Lücke, muss das Auto, das den ersten Fahrer begleitet, sich hinter das Zweite zurückfallen lassen.
Im außergewöhnlichen Falle, dass nicht genügend Wagen zur Verfügung stehen, haben die Renn-Organisatoren das Recht, einem Auto zwei, drei oder mehrere Fahrer zuzuweisen.


Mannschaftszeitfahren (Artikel 24)

Bei der 4. Etappe - dem Mannschafts-Zeitfahren von Joinville nach Saint Dizier - starten die Teams in 5-Minuten-Abständen. Die Startreihenfolge richtet sich nach der Team-Gesamtwertung nach der 4. Etappe. Das schlechteste (22.) Team startet als erstes, dass beste am Schluss.
Wenn das Zeitfahren gestartet wurde ist jegliches Trainieren verboten. Lediglich in der Aufwärm-Zone dürfen sich die Teams noch auf ihren Start vorbereiten.
Das Team-Etappenergebnis basiert auf der Zeit, die der 5. Fahrer jeden Teams im Ziel erreicht. Diese Zeit gilt für alle Fahrer, die das Ziel gleichzeitig oder früher erreichen!
Für die Einzel-Gesamtwertung werden die Zeiten folgendermaßen gehandhabt:
Die Zeit des 5. Fahrers gilt auch für alle Fahrer, die schneller oder gleichzeitig im Ziel waren. Fahrer, die unterwegs abreißen lassen müssen und nach dem fünften Fahrer ihres Teams ins Ziel kommen, erhalten ihre reale Zeit. Ein Fahrer kann aber nicht mehr als 7 Minuten auf die Zeit des Siegerteams verlieren. Dies gilt natürlich auch für Teams, die mit dem 5. Fahrer bereits mehr als 7 Min. verloren haben! Maximaler Zeitverlust beträgt also 7 Minuten, jedoch muss dass Zeitlimit (25%) eingehalten werden!
Für die Team-Gesamtwertung wird die Zeit des 5. Fahrers einfach auf die bisherige Gesamtzeit der Mannschaft in der Teamwertung addiert.
Jegliche Hilfe bei Defekten zwischen Fahrern des eigenen Teams ist untersagt. Nahrung darf in der vorgesehenen Zone und hinter der Gruppe aus dem Team-Wagen aufgenommen werden.


Strecke (Artikel 18)

Die Fahrer müssen der offiziellen Route folgen. Jeder Versuch, abzukürzen wird bestraft. Änderungen in der Etappenstrecke werden den Teamchefs und allen anderen vor dem Etappenstart mitgeteilt. Die Fahrer müssen mit Unterschrift ihre Kenntnis über die Änderung bestätigen.
Sollten Zwischenfälle den Rennablauf gefährden oder verhindern, kann der Renndirektor mit Zustimmung der Jury jederzeit entscheiden, ob die Etappe gekürzt oder geändert wird. Die Zeitnehmer müssen vorher benachrichtigt werden. Ebenfalls kann das Rennen neutralisiert werden, ganz ausfallen, ein Teil der Etappe aus der Wertung genommen werden oder mit den vorherigen Zeitabständen neu gestartet werden.


Bahnübergänge (Artikel 19)

Diese Regelungen sind eigentlich überfällig, da die Tour de France heutzutage "Vorfahrt" vor dem Bahnverkehr hat, es wird von den Organisatoren dafür gesorgt. Sollte es trotzdem zu einer geschlossenen Bahnschranke kommen, gelten folgende Regelungen:
Es ist strengstens verboten, Bahnübergänge zu überqueren, wenn die Schranke geschlossen ist. Alle Fahrer, die dies nicht beachten werden disqualifiziert. Grundsätzlich: Sollte ein/mehrere Fahrer ausgebrochen sein, und er/sie wird/werden von einer geschlossenen Bahnschranke aufgehalten und die Schranke öffnet sich, bevor die anderen Fahrer den Bahnübergang erreichen passiert nichts. Wird als Rennzwischenfall angesehen.
Haben ein oder mehrere Fahrer weniger als 30 Sekunden Vorsprung und werden vor einem Bahnübergang aufgehalten, passiert ebenfalls nichts. Wird als Rennzwischenfall angesehen.
Werden Fahrer mit mehr als 30 Sekunden Vorsprung aufgehalten, die anderen schließen auf und die Schranke ist immer noch unten, wird das Rennen neutralisiert und mit den gleichen Zeitabständen neu gestartet. Sollten einige Fahrer vor dem Absenken der Bahnschranke über den Bahnübergang kommen, der Rest des Feldes jedoch nicht, haben die Fahrer Glück gehabt. Rennzwischenfall.


Diese Regeln wurden von mir aus englischer Sprache übersetzt. Irrtümer und Fehler in der Übersetzung sind daher leider möglich!


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letzte Bearbeitung: 24.08.2005
© 2005 Dennis Schneble / 66954 Pirmasens