Durch diese hohle Gasse…

…muss er fahren! Schönen Gruß von Wilhelm Tell. 😉

Nachdem ich am 27. Oktober das schmälste Wegelchen im Bliesgau abgelichtet hatte, ging es unter anderem über den vom Saarland aus mit Verbot für Kraftfahrzeuge mit beschilderten Parallelweg zur A 8 zurück in die Pfalz. Leider fanden am Ende der Wolfslochstraße in Zweibrücken grade Bauarbeiten statt, weshalb ich über groben Schotter und den Rasen rumpeln musste.

Okay; man wird ja bescheiden: Schön, dass der Weg nicht einfach wie üblich komplett gesperrt wurde, ohne dies per Umleitung anzukündigen. Man hätte sich mit der Absperrung aber auch etwas mehr Mühe geben dürfen; in den schmalen Rest-Weg reinragende Standfüße sind nämlich auch nicht grade das Wahre. Und für die Dunkelheit dürften da gerne ein paar gelbe Blinklichter angebracht sein!

Ergänzend noch der Blick in Richtung Saarland:

Bubenhausen

Alltagserlebnisse (Teil 73)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (157)

Das schöne, warme Herbstwetter brachte viele Cabrio-Besitzer dazu, mit offenem Verdeck zu fahren. Am 14. Oktober überholte mich ein Fahrer eines Solchen in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt im Rechtsknick vor der Gemeindeverwaltung mit äußerst dürftigem (ca. 50 cm) Seitenabstand.

Stopschilder (37)

Ein weiterer Cabriofahrer überfuhr dann mal eben noch schnell von rechts (Queidersbach) kommend vor mir die Kreuzung an der L 472 nördlich von Weselberg in Richtung Obernheim-Kirchenarnbach. Dort soll auch wegen einiger schwerer Unfälle in der Vergangenheit bald ein Kreisverkehr gebaut werden.

Hupen (51)

Auf der abschüssigen L 363 bei Landstuhl überholten mich eine Weile später (mit dem MTB unterwegs seiend) zwei Rennradfahrer des RSV Bann. Der Autofahrer dahinter war wohl der Ansicht, dass er ein motorisiertes Vorrecht zum Überholen von Radfahrern hätte. So hupte er die beiden an, als sie grade an mir vorbeigefahren waren.

Hupen (52)

Die L 700 ist auch immer gut für Huper. Am 15. Oktober hupte ein Auto mit niederländischem Kennzeichen, bevor es mich wenige Sekunden später überholte. Man war wohl der Ansicht, der abgesetzte, durch einen Holzzaun von der Fahrbahn abgetrennte(!) Weg sei benutzungspflichtig und ich hätte deshalb nix auf der Fahrbahn verloren. Dabei kann man jenen Weg in nördlicher Richtung gar nicht erreichen. In den Niederlanden, in denen man den Radverkehr außerorts inzw. fast völlig von der Fahrbahn vertrieben hat, ist man das halt wohl einfach nicht mehr gewöhnt.

Parken (26)

Am 16. Oktober war der (teils sehr schmale) „Schutzstreifen“ (nebst Gehweg) in der Zweibrücker Straße mal wieder fast vollständig von einem Autotransporter blockiert, welcher grade das dortige Autohaus belieferte. Das auf dem Hof zu erledigen, ist natürlich nur Wunschdenken meinerseits…!

Überholmanöver (158)

Vorsatz unterstelle ich bei engen Überholmanövern nur in den seltensten Fällen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das Überholen mit kaum mehr als 50 cm Abstand am Abend des 16. Oktober auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach ein Belehrungsversuch des Fahrers eines weißen VWs sein sollte. Ich missachtete dort die uralten Zeichen 244 der StVO von vor 1992. Auch deshalb, weil auf dem Weg wieder einige Fußgänger mit Hunden unterwegs waren. Am 8. November habe ich übrigens endlich mal wieder einen Termin für ein Gespräch mit dem Sachgebietsleiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde – dann steht dieser Problemweg auch auf dem Programm!

Vorfahrt (15)

Bevor es zum Termin bei der Landrätin ging, drehte ich am Vormittag noch eine „kleine“ Runde mit dem Mountainbike. An der Kreuzung am nordöstlichen Eck des Messplatzes gilt in der dortigen Tempo-30-Zone „Rechts vor Links“. Ich kam aus der Friedrichstraße und hätte eigentlich vor einem aus der Marienstraße kommenden Autofahrer Vorfahrt gehabt. Er fuhr aber flüssig durch, ohne überhaupt groß nach rechts zu gucken.

Fußgänger (11) und Rotlicht (25)

Einige Minuten später stand ich (wie so oft) an der roten Ampel in der Gärtnerstraße, um anschließend nach rechts in die Ringstraße abzubiegen. Kurz, nachdem meine Ampel auf Grün wechselte und ich losfuhr, bemerkte ich, wie der gehbehinderte Rentner, den ich grade um die Ecke hinken sah, trotz roter Fußgängerampel beschwerlich die Fahrbahn in Richtung Schützenstraße überquerte. Das fand ich grade wegen seiner Behinderung äußerst fahrlässig; dort kommen die Autos regelm. mit hohem Tempo angerauscht.

Parken (27)

Am 18. Oktober legte ich am REWE in Ixheim einen Stop ein. Die Ehrfurcht vor den Bedürfnissen des Pkw-Verkehrs betrifft ja nicht nur Radfahrer. So stellte ein Mann seinen Motorroller nicht etwa auf einer der zahlreich vorhandenen Parkflächen ab, sondern direkt vor dem Abstellplatz für Fahrräder – und dort gibt es nur einen dieser Ständer für 5 Räder:

Fahrradständer am REWE in Gersheim

Das Foto zeigt die vom Typ identische Abstellanlage am REWE in Gersheim. Meins passte ganz links grade noch so rein. Als ich aus dem Laden kam, war er weggefahren. Ein anderer Radfahrer hatte wohl auch deshalb sein MTB unverschlossen links neben meins am Zaun abgestellt.

Alltagserlebnisse (Teil 68)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (14)

Noch nachgetragen sei die nette Plauderei mit einem Rennradfahrer aus Großsteinhausen am 16. September auf dem Parkplatz des Pirmasenser Penny-Marktes. Er sähe mich ständig überall in der Gegend rumfahren und wollte mich bei der Gelegenheit einfach mal ansprechen. Er war allerdings mit dem Auto und seiner Frau da. Die durfte dann allein einkaufen, während wir ca. 10 Minuten über Clickpedale, hupende Autofahrer und bescheuerte Radwege sinnierten. Schade, dass auch er den Blog wohl doch noch nicht entdeckt zu haben scheint…!?

Gentlemen (21)

Am 18. September ließ ich in der Zweibrücker Vorfahrtstraße Gutenbergstraße ganz galant eine von rechts aus der Rosengartenstraße kommende Pkw-Fahrerin vor. Sie war hellauf begeistert über so viel Zuvorkommen. Offenbar sind die Radfahrer in Zweibrücken sonst eher keine Gentlemen…!?

Gespräche (15)

Naja, ein richtiges „Gespräch“ war es nicht grade. Am 19. September befuhr ich mit dem MTB die K 6 in Richtung Pirmasens. Vor der Gersbacher Ampel (die an und für sich völlig überflüssig ist) sah ich, wie aus der Eichelsbacher Straße ein älteres Ehepaar auf E-Bikes nach rechts auf den breiten Schotterstreifen auffuhren. Bei der Vorbeifahrt rief mir der Mann „da unten fehlt der Motor!“ zu. Ich brachte in dem Moment nur ein angewidertes „Ääääähm… Näää!“ raus. Klang vielleicht fieser als es gemeint war. 😉 Die beiden fuhren dann ein Stück weiter in eine Grundstückseinfahrt. Da es dort keinen wirklichen Gehweg gibt, drück ich mal ein Auge zu…

Mein „Motor“ ist jedenfalls mein Herz – und das läuft weiter auf Hochtouren! Bevor ich 70 bin, kommt mir ziemlich sicher kein E-Bike ins Haus! :oP

Überholmanöver (144)

Am 19. September ging es mal wieder die Bärenhalde von Rodalben nach Pirmasens hinauf (es gibt übrigens keinen Anstieg, den ich öfter gefahren bin). Kurz hinter der ersten Links-Rechts-Kurve hinter dem Ortsausgang sah ich einen Traktor um die Ecke kommen. Als der Fahrer des schwarzen SUV direkt dahinter sah, dass aus der Gegenrichtung grade „nur“ ein Radfahrer kommt, bricht er aus und rauscht mit einem Affenzahn vielleicht einen dreiviertel Meter an mir vorbei! Wahrscheinlich durfte er dann eh gleich wieder an der roten Baustellenampel am Ortseingang anhalten…!

Gehweg-Geisterradler (44)

Am 21. September erwischte mich leider doch noch der Regen vor dem Ende meiner Tour. Da es für einen Moment sogar richtig heftig schüttete, aber am Horizont auch wieder etwas heller aussah, wollte ich mich in der Kaiserstraße für einen Moment unter das Vordach des örtlichen Büros einer mir überhaupt nicht sympatischen Partei retten. Das mapillary-Bild zeigt übrigens eine klassische Pirmasenser Park-Situation (dazu schreibe ich demnächst auch mal etwas). An diesem Tag war es übrigens noch schlimmer, weil dort ein Transporter stand. Als ich grade zum Parken (ist dort ja ausdrücklich erlaubt…) auf den Gehweg aufgefahren und im Begriff war, mich vom Rad zu schwingen, kam doch tatsächlich durch die „hohle Gasse“ noch ein Geistergehwegradler angeschossen.

Der Regen ließ tatsächlich ein paar Minuten später nach. Um mich dann aber mit noch höherer Intensität ein paar hundert Meter weiter vollends einzunässen.

Gehwegradler (45)

In der Blocksbergstraße war ich dann schon richtig nass. Lustigerweise sah ich im Regen (bei schönem Wetter sieht man in Pirmasens oft keinen einzigen…) gleich noch einen älteren Radfahrer, der den hier schon mehrfach erwähnten und kritisierten „Schutzstreifen“ in der Weise ignorierte, indem er einfach auf dem Gehweg hinter den geparkten Autos fuhr. Tja, liebe Stadtverwaltung – das Ding wird (aus guten Gründen) von den Radfahrern nicht angenommen. Also weg damit!

Vorfahrt (12)

Am 22. September war ich in Richtung Höheinöd unterwegs. Im Minikreisel in Thaleischweiler-Fröschen nahm mir dann um ein Haar ein aus Richtung Biebermühle kommender Autofahrer die Vorfahrt. Der Blick aus der Perspektive des mich beinahe „übersehen“ habenden Autofahrers. Vielleicht hat mich nur die Tatsache gerettet, dass ich in Kreisverkehren grundsätzlich auf das Rechtsfahrgebot pfeife – und in der Fahrbahnmitte fahre!

An- und Einfahren (3)

Auch ganz interessant war, was ein paar Kilometer weiter ein älterer Herr da an der Tankstelle in Hermersberg vollführte. Ich war grade aus der Friedhof- links in die Hauptstraße abgebogen, als eben plötzlich jener ältere Herr ohne jede Rücksicht aus der Tankstelle rückwärts herausfuhr und mich damit zum Anhalten zwang; seine Gattin auf dem Beifahrersitz kuckte mich dabei auch noch etwas entgeistert an. Vielleicht war es ihr selber mulmig, mit so jemandem im Auto sitzen zu müssen…?

Alltagserlebnisse (Teil 67)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (45 & 46)

Am 15. September war ich auf der B 270 unterwegs – und wurde (natürlich) mal wieder angehupt. Zuerst in der Nähe der Waldfischbach-Burgalbener Kläranlage (auf dem Seitenstreifen fahrend) aus einem Auto mit Landauer Kennzeichen. Warum fühlen sich grade Ortsfremde so oft berufen, in der Fremde Radfahrer belehren zu wollen…? Das gilt auch für den zweiten Knallkopf aus dem Donnersberg-Kreis (Kennzeichen ROK), der mich auf dem Rückweg kurz vor der Biebermühle anhupte.

Fußgänger (10) & Rotlicht (22)

Smombie-Alarm! Gegen Ende meiner Tour lief mir dann in der Fröhnstraße vor der grade auf Grün gewechselten Fahrbahnampel (Kreuzung Adam-Müller-Straße) beinahe von rechts eine junge Mutter ins Rad, die über ihr Handy gut hörbar mit jemandem über die gesundheitlichen Probleme des Nachwuchses sprach. Der auf dem Gehweg mit dem Kinderwagen unterwegs seiende Vater wollte ihr noch zurufen, dass die Ampel rot ist. Vertieft in ihr Gespräch, hat jene beim Betreten der Fahrbahn nicht einmal einen flüchtigen Blick nach links geworfen. Kommt in dem Moment grade ein Auto wie so oft mit > 50 Sachen die steile Fröhnstraße rauf, wächst ein Kind ohne Mutter auf…! Auf der Verkehrsinsel vor der Polizeidirektion stand grade ein Streifenwagen mit eingeschalteten gelben Blinkis.

Überholmanöver (143)

Die schmale und kurvige L 101 durch das beschauliche saarländische Bickenalbtal hab ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Es kommt dort immer wieder vor, dass man in äußerst fragwürdiger Weise bei unklarer Verkehrslage überholt wird. So auch am 16. September auf dem Abschnitt zwischen Altheim und Peppenkum, als der auf den Grünstreifen ausweichen müssende Gegenverkehr empört die Hupe betätigte.

Gehwegradler (41)

Am 17. September beobachtete ich in Bundenthal auf dem Gehweg rechts neben mir einen Mann, der seinen Hund mit dem Rad Gassi führte. Hinter dieser Engstelle war allerdings grade eine Fußgängerin unterwegs, weshalb er dann doch spontan auf die „gefährliche Fahrbahn“ ausweichen musste…

Geistergehwegradler (42)

Falsches Sackgassenschild

Gegen Ende meiner Tour kam mir dann in der neuen Straße „Im Klosterpfuhl“ ein älterer Mann auf dem Gehweg rechts von mir entgegengeradelt. Das ist nur eine Erwähnung wert, weil es so fürchterlich typisch für Pirmasens ist: Eine total leere, ruhige Nebenstraße in einem Gewerbegebiet an einem Montagabend – und die Leute fahren auf dem Gehweg rum! Wohl auch deshalb, weil er anschließend auf dem schon lange Zeit nicht mehr freigegebenen linken Gehweg in der Blocksbergstraße Richtung Pirmasens weiterfuhr.

Vorfahrt (11)

Am 18. September war ich auf der abschüssigen Vorfahrtstraße K 1 zwischen Wattweiler und Zweibrücken unterwegs. An der Einmündung der Zufahrtstraße zum Ortsteil Beckerswäldchen nahm mir um ein Haar ein sorgloser Pkw-Nutzer die Vorfahrt. Im letzten Moment bremste er dann doch noch ab. Ich war wohl doch schneller als vermutet…

Rotlicht (23)

In der Alten Ixheimer Straße beobachtete ich ein paar Minuten später, wie ein Pkw-Fahrer die grade (vor mehr als einer Sekunde) auf rot umgesprungene Ampel überfuhr und noch schnell nach rechts in die Maxstraße abbog.

Gehwegradler (43) in Einbahnstraße (13)

Keine Minute später kam mir dann in der Landauer Straße ein die Verbot der Einfahrt missachtender älterer Herr auf dem rechten Gehweg entgegen. Die Reifen waren quasi total platt und der dicke Rost auf der Kette von weitem sichtbar.

Alltagserlebnisse (Teil 58)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (28)

Am 12. August befuhr ich die Höheinöder Straße in Waldfischbach-Burgalben in Richtung Hauptstraße. Vor mir waren zwei Pkw. Nachdem der Erste abgebogen war, wollte der Zweite (mit Homburger Kennzeichen) ohne am Stop-Schild zu halten, fließend nach rechts abbiegen. Das Vorhaben musste er aber im letzten Moment abbrechen, da von links dann doch ein bevorrechtigtes Auto kam. Er stand jenem dann aber mit seiner Motorhaube im Weg herum. Der von links Kommende beschwerte sich wohl mittels Gesten über die beinah genommene Vorfahrt und fuhr langsam am Saarländer vorbei. Der war genervt, weshalb er dann auch noch so kackfrech war, 2 Sekunden lang auf die Hupe zu drücken! Geblinkt hat er übrigens auch nicht.

Abbiegen (12) und Einbahnstraßen (9)

Auch ganz lustig war der Fahrer eines Pizzadienstes, der mir am 13. August in Rodalben im östlichsten Abschnitt der Straße „Am Rathaus“ begegnete. Er kam recht rasant die steile Bruderfelsstraße hinuntergefahren und hielt vor den beiden Absperrschranken an, an denen zusätzlich noch Verbot für Fahrzeuge aller Art angebracht wurden, um zu verdeutlichen, dass man hier nicht (in Richtung Hauptstraße / Umgehungsstraße) durchfahren darf. Dass die Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links und Verbot der Einfahrt dort wegen der Vollsperrung der OD Rodalben wohl ständig ignoriert wurden, hatte ich der Polizeidirektion Pirmasens nach der Beobachtung des hier erwähnten Witzbolds kurz per e-mail mitgeteilt, die dann wohl auch veranlasst hat, dass die Abkürzung zusätzlich verbarrikadiert wird.

Aber zurück zum Pizzaboten! Jener hielt vor der Absperrung und kuckte sich um, ob grade keiner kommt. Ich ahnte, was er vorhat und schaute mit kritischer Miene in seine Richtung. In dem Moment kamen grade auch noch aus mehreren Richtungen Fahrzeuge. Das waren dann wohl doch zu viele „Zeugen“, weshalb er sein offensichtliches Vorhaben aufgab und nach links verschwand. Um dann mit einem Affenzahn eine Schleife über die Baumbuschstraße zu fahren – denn er kam mir, als ich fast am Ende der steilen Bruderfelsstraße ankam, gleich noch einmal entgegen! Keine 2 Minuten später begegnete mir (die L 482 in Richtung Pirmasens befahrend) ein Streifenwagen. Schade, knapp verpasst! Und wieder ein paar Minuten später überholte mich der Pizza-Bote erneut. Ich geh also mal davon aus, dass sein 2. Versuch „erfolgreich“ war.

Einbahnstraßen (10)

Am 14. August ging es in den Bliesgau, um das „Radfahrer absteigen“ in Reinheim zu dokumentieren. Als ich die L 102 von Riesweiler kommend befuhr, fiel mir im Ortsbereich von Peppenkum ein Hinweisschild auf, dass die L 101 Richtung Altheim gesperrt sei. Warum auch immer. Eingerichtet war offensichtlich eine Einbahnstraßen-Regelung, denn hinter dem nördlicheren der beiden Straßen-Dreiecke standen zwei Verbot der Einfahrt. Als ich nach links abgebogen war, bemerkte ich, wie hinter mir eine Autofahrerin mit Karacho in die eingerichtete Einbahnstraße reinkachelte.

Überholmanöver (120)

Nach der Dokumentation besuchte ich den Rewe-Markt in Gersheim, auch um die von Joachim erwähnten Fahrradständer zu fotografieren. Beim Linksabbiegen auf den Parkplatz wurde ich, obwohl ich schon ziemlich mittig fuhr und das Patschehändchen draußen hatte, trotzdem von einem Autofahrer mit auswärtigem Kennzeichen überholt.

Autos auf Radwegen (8)

Zwischen Webenheim und Mittelbach bzw. Wattweiler gibt es einen prima Wirtschaftsweg, der per Verbot für Fahrzeuge aller Art gesperrt und nur für den Rad-, forst- und landwirtschafltichen Verkehr freigegeben ist. Grade auch deshalb, weil er sportlich ziemlich anspruchsvoll über die „Große Höhe“ zur namenlosen Verbindungsstraße zwischen Mittelbach und Wattweiler führt. Auf meiner Fahrt wurde ich zwei Mal, u. a. von einer laut dröhnenden, aufgemotzten Karre überholt und ein Auto kam mir entgegen.

Vorfahrt (7)

Ich hasse (straßenbegleitende) Radwege! Aus tiefstem Herzen!

Als Fortführung des eigenständigen Hornbach-Radwegs gibt es in Richtung Zweibrücken noch ein schmales, mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschildertes Wegelchen, welches derzeit kurz vor dem Ixheimer Ortseingang endet und den Radler eines Tages in noch größeres Unheil führen soll.

Ich befuhr jenes Wegelchen am gleichen Nachmittag in Richtung Rimschweiler. An der Einmündung der Straße zum Weiler Birkhausen sah ich erst eine Autofahrerin mit ihrem Hinterteil mir im Weg rumstehen; sie konnte aber noch vor meiner Ankunft nach links auf die B 424 abbiegen. Als ich mich weiter näherte, sah ich von rechts ein weißes Auto heranrauschen! Deren Fahrerin musste dann richtig in die Eisen steigen, damit es nicht knallt. Wegen meines 7. Sinns hatte ich bis fast zum Stillstand heruntergebremst. Auch hier ist die Sicht wegen des Bewuchses ziemlich beschissen – und es gibt weder eine Furt, noch ein querender Radverkehr aus beiden Richtungen! Zumal dort für den ausfahrenden Verkehr meiner Ansicht nach eh ein Stop-Schild, statt eines Vorfahrt gewähren hingehört!

Autos auf Radwegen (9)

Auf meinem Weg gen Heimat befuhr ich dann auch mal wieder einen der wenigen Wege in der Gegend, die mit Verbot für Kraftfahrzeuge beschildert sind. „Leider“ hängt auch ein „Anlieger frei“ drunter. Trotzdem glaube ich nicht, dass die insgesamt 6 Kfz, die ich auf dem asphaltierten Weg von Rimschweiler hinauf zum Zweibrücker Flughafen sah, alle „Anlieger“ waren. Da jener Weg sich so schön den Berg hinaufschlängelt, machte ich ein paar Fotos – und erwischte nebenbei dann auch einen BMW-Fahrer. Mir kam immerhin sogar eine Radfahrerin auf einem MTB entgegen.

Weg von Rimschweiler zum Flughafen

Abbiegen (13) und Einbahnstraßen (11)

Am 15. August ging es die Bärenhalde zwischen Pirmasens und Rodalben mal runter. Darf man ja. Im Gegensatz zu den hunderten an Autofahrern, die ja eigentlich nur mit einem Anliegen bis zur Baustelle dürfen… Jedenfalls fuhr vor mir ein dunkelblauer Caddy nach rechts in die Bruderfelsstraße – da ahnte ich schon, was kommt. An deren Ende stehen ja „Am Rathaus“ wie oben angemerkt Vorgeschriebene Fahrtrichtung LinksVerbot für Fahrzeuge aller Art und Verbot der Einfahrt. Die interessierten den Fahrer nicht die Bohne! Ich stieg dann an der Absperrung ab und schob meinen Renner die 20 Meter bis zur Hauptstraße. Währenddessen bretterte gleich noch ein Fahrer eines älteren, schwarzen BMW an der Absperrung vorbei und bog nach links in die Hauptstraße ab. Keine Ahnung, warum sich die Polizei da nicht mal eine Stunde lang hinstellt. Wenn da einer legal rechts um die Ecke abbiegt und grade einer gegen die Fahrtrichtung fährt, gibt es halt einen Frontalzusammenstoß…!

Hupen (42)

Am gleichen Tag staute es sich am Ende der Waldfischbacher Hauptstraße an der Einmündung zur B 270 auf circa 170 Metern. Ich überholte den stehenden Verkehr dann links auf meiner Fahrbahnhälfte und zog dann ein paar Autos später nach rechts, um an dem Rest der Schlange gem. § 5 (8) StVO rechts vorbeizufahren. Ich achtete sogar drauf, nur zu überholen, wenn die Autos stehen. Ich bin mir nicht sicher, aber wahrscheinlich sollte der Huper aus einem Auto mit Kuseler Kennzeichen ein paar hundert Meter weiter wohl signalisieren, dass dessen Fahrer mit meinem Durchschlängeln nicht einverstanden war. Oder er stand selber nicht in der Schlange und der Huper basierte nur auf dem weitverbreiteten Irrtum, wonach Radfaher auf „Bundesstraßen“ nix verloren hätten.

Autos auf Radwegen (10)

Am Abend stand dann mal wieder einer an der von mir schon ausgiebig kritisierten Einmündung zur L 600 mit seinem BMW komplett auf der Furt des überflüssigen Gemeinsamer Geh- und Radweg-Stummels entlang der K 6. Ich musste dann halt links dran vorbeifahren. Zurücksetzen hielt er für nicht notwendig.

Tempo-50-Zone?

Das Schöne am Straßenverkehrsrecht ist, dass man beim genaueren Hinsehen immer wieder neue Dinge entdeckt, die man kritisch hinterfragen kann. So bin ich im Bereich der Gewerbegebiete am Zweibrücker Flughafen schon unzählige Male ohne mir groß Gedanken zu machen an Verkehrszeichen vorbeigefahren, die es gemäß der derzeit gültigen StVO aber so gar nicht gibt – und wohl auch nie gab. An der Kreiselausfahrt am Prager Ring (Richtung Outlet, Beitragsbild) gibt es beispielsweise so eins. An der Ausfahrt zur Pariser Straße hingegen aber nicht. „Tempo-50-Zone?“ weiterlesen

Der Radweg entlang der L 700

Vor einigen Monaten hatte ich hier ja mal das Wegelchen am Zweibrücker Turbokreisel vorgestellt und kurz angemerkt, dass weiter südlich noch weitere Wegelchen um zwei Kreisverkehre herum dem die L 700 befahrenden Radfahrer das Leben schwer machen. Die sind zwar an und für sich nix besonderes, unspektakuläre Beispiele für die ganz normale Fahrbahnverbannung durch angeordnete Benutzungspflichten per Gemeinsamer Geh- und Radweg. Solche einfachen Grundlagen aus der VwV wie z. B. Stetigkeit interessieren da nicht; auch die Vorgaben der ERA 2010 als auch die Erkenntnisse aus der Unfallforschung werden von der Zweibrücker Straßenverkehrsbehörde munter ignoriert. Mehr zur Gefährlichkeit von Radverkehrsführungen um Kreisverkehre im Beitrag zum geplanten Ixheimer Kreisel. „Der Radweg entlang der L 700“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 57)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (11)

Nachgetragen sei noch das kurze Gespräch am 8. August in Riedelberg, in welchem ich einer älteren Autofahrerin (mit ihrem Gatten auf dem Beifahrersitz) versicherte, dass Sie auf dem richtigen Weg ist. Sie wollte nach Vinningen und musste wegen der Bauarbeiten bei Kleinsteinhausen die Umleitung benutzen. Scheinbar vermisste sie an jeder noch so unbedeutenden Einmündung gelbe Umleitungsschilder. „Die brauchen wir ja auch nicht, wir haben ja Sie“! :mrgreen:

Stopschilder (27)

Inzwischen habe ich die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz darum gebeten, die Stop-Schild an der Einmündung der K 10 in die L 471 durch Vorfahrt gewähren zu ersetzen, da man wirklich meilenweit schauen kann und die „alte B 10“ kein überdurchschnittliches Verkehrsaufkommen mehr aufweist. Die Voraussetzungen der VwV sind für Stopschilder nicht mehr gegeben. Am Morgen des 9. Augusts rauschte aber wieder mal einer besonders frech, mit regelrechtem Vollgas nach rechts über die Haltelinie. Ich bog nach links Richtung Stambach ab.

Gentlemen (12)

Ich und die Brummifahrer werden noch richtig dicke Kumpels. ;o) Gelegentlich zeige ich mich, wenn ich an unübersichtlichen Stellen nicht überholt werde, in der Weise erkenntlich, dass ich, sobald ich sehe, ob hinter dem Knick keiner kommt, mit dem linken Arm eine kreisende Bewegung mache, um dem hinter mir Fahrenden zu signalisieren, dass er überholen kann. Meistens raffen es die Leute nicht – oder sie sind zu misstrauisch. Der Fahrer eines niederländischen Sattelzugs deutete die Geste aber richtig, sodass er am 9. August auf der L 496 zügig an mir vorbeikam. Es gab wieder eines kleines Danke-Huperchen.

Überholmanöver (116)

Am Morgen des 10. August gab es gleich zwei Engüberholer entlang des hier schon öfter erwähnten Pseudo-„Schutzstreifens“ in der Blocksbergstraße direkt hintereinander.

Überholmanöver (117)

Anschließend war ich wieder in Frankreich unterwegs. Auf der durch den Truppenübungsplatz von Bitche führenden D 86 zwischen Haspelschiedt und Bitche überholte mich ein Auto mit Karlsruher Kennzeichen in der langgezogenen Kurve in der Nähe des Abzweigs der Militärstraße zum Haspelschiedter Weiher. Leider kam ausgangs der Kurve dann doch Gegenverkehr, weshalb der Deutsche abbremsen musste und in der Folge sehr knapp (vielleicht 40 cm) an mir vorbeischrammte.

Überholmanöver (118)

Kaum zurück in Deutschland angekommen, hätte es auf der sehr schmalen L 101 zwischen der Grenze und Peppenkum in der Rechts-Links-Kurve vor der alten Zollsiedlung beinahe einen Streifunfall zwischen einem mich in der Kurve mit vollem Tempo überholenden und somit vollkommen durchgeknallten Franzosen und einem in Richtung Frankreich unterwegs seienden Auto (dessen Fahrerin auf das Bankett ausweichen musste) gekommen – dass sich hier nicht wenigstens die Rückspiegel geküsst haben, war wohl auch meiner vorausschauenden Vollbremsung (als ich den Gegenverkehr kommen hörte) mit Ausweichen auf die Bankette zu verdanken!

Die Landstraße durch das Bickenalbtal sieht so unscheinbar aus – sie ist aber grade wegen ihrer Schmalheit und stets einen besonders rasanten bis gemeingefährlichen Fahrstil pflegenden (jungen) Franzosen eine der für mich unangenehmsten Strecken in der Gegend.

Überholmanöver (119)

Am 11. August befuhr ich (nach ein paar Fotostops an den beiden Kreiseln) die L 700 zwischen dem Zweibrücker Flughafen und Hornbach. In der langgezogenen Rechtskurve auf der Gefällstrecke hinab ins Hornbachtal überholte mich das zweite von insgesamt drei gelben Firmenfahrzeugen mit Kennzeichen aus der Schweiz bei Gegenverkehr äußerst eng, ich fuhr in dem Moment ca. 45 km/h.

Gehwegradlerinnen (34) & Rotlicht (17)

Ich machte so einen Schlenker über Hornbach; es ging anschließend über die bei Althornbach vollgesperrte B 424 und den Hornbachradweg retour Richtung Zweibrücken. In der Ixheimer Straße (B 424) sah ich vor mir zwei Radfahrerinnen (eine auf einem MTB, die andere auf einem City-Rad) auf der Fahrbahn! Ich wollte mir schon wieder spontan Formulierungen für einen Heiratsantrag ausdenken, als die beiden in der Kurve vor dem Bahngleis dann doch auf den Gehweg wechselten. Ich zog dann mit dem Rennrad im leichten Anstieg zügig vorbei. Leider zeigte die Rechtsabbieger-Ampel grade Rot. „Die gilt ja auf dem Gehweg nicht“, also fuhren die beiden Damen an dieser vorbei weiter Richtung Innenstadt. Erst in Höhe der Gottlieb-Daimler-Brücke wechselten sie auf den schmalen (teils „protecteten“) „Schutzstreifen„. Ich überholte die beiden dann wieder links auf der Fahrbahn.

Gehwegradler (35) in Einbahnstraße (8)

Nur wenige Meter weiter sah ich dann in der Einbahnstraße Alten Ixheimer Straße einen mir auf dem linken Gehweg entgegenkommenden Mountainbiker, der ganz eng an der Hauskante und den Verbot der Einfahrt vorbei in die Bergstraße abbog. Dort fuhr er für einen Moment auf die Fahrbahn auf, musste dann aber wegen Gegenverkehr gleich wieder nach rechts auf den Gehweg ausweichen. Respekt – mal ein Einbahnstraßen-Verstoß im Quadrat!

Post aus Zweibrücken

Ich befuhr ja zuletzt nach längerer Zeit mal wieder die Homburger Straße, was mich anschließend dazu brachte, der Zweibrücker Straßenverkehrsbehörde die Meinung ob ihrer Ignoranz zu geigen. Hachja, man hat es nicht leicht…!

Der Radweg entlang der Homburger Straße wurde vor vielen Jahren im Zuge des Straßenausbaus entsprechend der damals gültigen Vorgaben angelegt. Zwischenzeitlich wurde – wie Sie dies ausführlich dokumentiert haben – an verschiedenen Stellen der Geh-/bzw. Radweg eingeschränkt, um dem wachsenden Parkraumbedarf nachzukommen oder auch um Busbuchten anzulegen. Im Ergebnis entspricht der Weg nun bekanntermaßen teilweise nicht mehr den heutigen Anforderungen bzw. Richtlinien, die auch Ausdruck eines neuen Verständnisses von Radfahren widerspiegeln.

In der Tat. Vor vielen, vielen Jahr(zehnt)en! „Post aus Zweibrücken“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 51)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (22)

Ja – Stopschildverstöße sind langweilig. Ganz sinnlos werden sie aber meist halt doch nicht aufgestellt. Am 21. Juli befuhr ich von der L 497 kommend die Hauptstraße in Rodalben. Von Rechts mündet die bevorrechtigte (und nebenbei sehr steile) Straße „Zum Lohn“ ein. Die zwei Autos vor mir fuhren jeweils ohne Halt und recht zügig am Stop-Schild vorbei.

Parken (17 & 18)

Am Abend des 22. Juli befuhr ich nach einer kleinen Ewigkeit mal wieder die Homburger Straße zwischen Einöd und Zweibrücken. Da die blauen Schilder immer noch hingen, ging diese Tage eine wütende e-mail an den (evtl. neuen) Sachgebietsleiter der Zweibrücker Straßenverkehrsbehörde raus. Jedenfalls parkte erst wieder einer ziemlich genau an der gleichen Stelle wie der hier mitten auf dem Weg – und auch an der Oltschstraße stand einer (mit eingeschaltetem Warnblinker) mitten auf dem schmalen Wegelchen vor dem Autohändler. Ich breitete dann etwas theatralisch fragend beide Arme aus (Selbstanzeige nach § 23 Abs. 3 S. 2 StVO…) :oP – und wurde vom noch im Auto sitzenden Fahrer auch noch nachgeäfft!

Geisterradler (30)

Bei Contwig befuhr ich ausnahmsweise mal wieder den eigenständigen Geh- und Radweg entlang des Schwarzbachs. Jener folgt dem leicht mäandrierenden Hauptfluss der Westpfalz. Wegen des starken Bewuchses mit Büschen und teils über 2 m hohem „Drüsigem Springkraut“ am Seitenrand ist die Sicht recht bescheiden. Hinter dieser Rechtskurve kam mir ein E-Biker, der neben seiner Freundin herfuhr, auf meiner Fahrbahnhälfte entgegen. Viel gefehlt hat nicht; wäre ein „klassischer“ Radweg-Frontal-Kollisions-Unfall gewesen.

Gepöbel (6)

Nicht gehupt, aber laut „Ey!“ aus dem Seitenfenster geblökt hatte am 23. Juli der in der Gegenrichtung (nach Pirmasens) unterwegs seiende Fahrer auf der B 270 kurz vor dem Ende des vierspurigen Abschnitts. Sollte wohl den üblichen „Was-erlaube-Radfahrer?“-Huper ersetzen.

Hupen (34)

Auch am 23. Juli gab es mal etwas Ungewöhnlicheres: Weil mich der Fahrer eines Autos auf der L 395 zwischen Vogelweh und Einsiedlerhof wegen Gegenverkehrs nicht gleich überholen wollte, wurde dieser vom dahinter befindlichen Motorradfahrer angehupt.

Hupen (35)

Auch nicht einverstanden mit meiner Anwesenheit auf der Ramsteiner Umgehungsstraße (L 356) war etwas später ein älterer Autofahrer bei Miesenbach. Er hupte bei der Vorbeifahrt, wenn auch ganz zaghaft. Der parallele Weg auf der Nordwestseite ist nicht straßenbegleitend und auch nur mit Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei beschildert.

Hupen (36)

Auch eher ungewöhnlich war der Huper, den sich am 24. Juli der vor dem Zebrastreifen an der östlichen Kreiselausfahrt in Niederauerbach in der Hofenfelsstraße anhaltende Autofahrer von seinem Hintermann einfing. Es werden also wahrlich nicht nur Radfahrer grundlos von Idioten angehupt. Nebenbei: Nördlich des Zebrastreifens steht noch ein einzelnes, einsames Gemeinsamer Geh- und Radweg, welches wohl damals bei der Umbeschilderung zu Gehweg Radverkehr frei vergessen wurde. Ich hatte schon vor Monaten die Zweibrücker Stadtverwaltung drauf hingewiesen – es steht immer noch. Und ich erlaube mir, es stets und ohne jedes schlechte Gewissen zu missachten! :oP

Gehwegradler (31)

Normalerweise erwähne ich Gehwegradler hier ja nur, wenn sie gleich in mehrfacher Hinsicht gegen die StVO verstoßen. Ich schätze mal, dass ich hier also auch nur 10 % derer erwähne, die ich tagtäglich auf Gehwegen herumfahren sehe. Formell hatte der Rentner auf einem E-Bike am 24. Juli auch nicht mal viel verkehrt gemacht, als er mich (auf dem Rennrad auf der Fahrbahn fahrend) rechts auf dem Gehweg Radverkehr frei der Bahnbrücke Richtung Jägersburg überholte (im blauschildanarchistischen Homburg sind Gehwegfreigaben übrigens eine absolute Rarität). Mein verletzter Stolz als Rennradler ist wohl der Grund, warum ich es nicht gutheißen kann, wenn mit 25 oder 30 Sachen mit E-Bikes über Gehwege – und dann auch noch rechts an mir vorbeigerauscht wird. ;oP

Hupen (37)

Den Komiker mit Völklinger Kennzeichen, der mich ebenfalls am 24. Juli auf der L 118 überholt und angehupt hat, hatte ich ja auch schon in meinem Bericht zum bebläuten Irrweg erwähnt.

Stopschilder (23)

Als ich ein paar Minuten zuvor vorne an der Einmündung „In den Rohrwiesen“ stand und fotografierte, fuhr auch einer ohne große Verlangsamung über das dortige Stop-Schild und bog links ab. Das Schild macht dort aufgrund der beiden Richtungsfahrbahnen meiner Ansicht nach auch durchaus Sinn.