Alltagserlebnisse (Teil 102)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Wetter (7)

Wenig los in der letzten Zeit. Was auch daran liegt, dass ich wegen des fürchterlichen Mistwetters nur wenige und auch nur relativ kurze Touren absolvieren kann. Es war ja irgendwie klar, dass die phantastische Schönwetterphase im Februar anschließend mit wochenlangem Mistwetter “ausgeglichen” werden muss. Und die Wetteraussichten sehen wohl mindestens bis Ende März weiterhin grausig aus. 🙁

Überholmanöver (221)

Am 28. Februar quetschte sich ein BMW-Fahrer bei der Einfahrt in den Husterhöhkreisel auf eine besonders unverschämte Art und Weise zwischen mir und dem Fahrbahnteiler durch. Abstand bestenfalls 30 cm.

Überholmanöver (222)

Gleich noch einmal knapp überholt wurde ich dann auf der K 6 zwischen dem SG-Sportplatz und dem Beginn des berüchtigten Wegelchens. Viele Radfahrer fahren bereits dort auf dem Gehweg; ich nicht.

Gespräche (25)

Am 2. März ging es mit dem Mountainbike nach längerer Zeit mal wieder zum Landstuhler Bismarckturm. Dort traf ich einen netten Mann (aus Ramstein), der mit seiner Frau und den drei Hunden einen kurzen Spaziergang machte. Er berichtete mir dann von seinen früheren Touren im schönen Pfälzerwald als auch einigen Fernfahrten.

Überholmanöver (223)

Der “Schutzstreifen” in der Blocksbergstraße war schon länger nicht mehr auffällig. Am 6. März überholten mich aber gleich zwei Kfz-Nutzer mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Zuerst ein Pkw, dann ein Lkw mit Anhänger (Kennzeichen LIP).

Rotlicht (50)

Da die Ampel an der Kreuzung Adlerstraße – Berliner Ring im Moment meiner Überfahrt grade auf Gelb umgesprungen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Rentner in seinem Kleinwagen, der mich kurz darauf überholte, nicht bei Rot über die Ampel fuhr.

Überholmanöver (224)

Am 7. März war ich in der Landauer Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Mich überholte dabei eine Frau mit auswärtigem Kennzeichen. Der Abstand war okay. Sie hatte aber beim Fahrstreifenwechsel scheinbar nicht auf den Verkehr hinter sich geachtet, weshalb sie von einer ausgebremsten Autofahrerin angehupt wurde.

Überholmanöver (225)

Am 8. März rauschte ein Fahrer eines weißen Transporters in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt mit bestenfalls 30 cm Abstand zwischen mir und dem Gegenverkehr vorbei.

Überholmanöver (226)

Etwas später erfolgte dann erneut ein äußerst fragwürdiges Überholen am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke. Bestenfalls 40 cm – obwohl ohne Gegenverkehr.

Unfallflucht (1)

Am Abend des 9. März war ich außerorts unterwegs (ich beschreibe die Örtlichkeit ausnahmsweise mal nicht näher). Ich bemerkte hinter mir ungewöhnlichen Lichtschein in Verbindung mit einem seltsamen, dumpfen Geräusch. Ein Autofahrer war offenbar nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, rumpelte ein Stück den Straßengraben entlang, überfuhr dabei auch einen Leitpfosten und kam dann doch wieder auf die Fahrbahn zurück. Aber anstatt dort anzuhalten und den Unfall der Polizei zu melden, fuhr er einfach (mit eingeschaltetem Fernlicht) weiter und somit auch an mir vorbei. Kurz vorher wollte ein Fußgänger die Straße überqueren; ich hatte daher auch ein wenig befürchtet, dass dieser evtl. beteiligt gewesen sein könnte. Ich hatte mir das Kennzeichen gemerkt und den Unfall dann der Polizei per e-mail gemeldet, die dann auch noch am gleichen Abend kurz bei mir vorbeischaute, um auch meine persönliche Aussage aufzunehmen.

Alltagserlebnisse (Teil 89)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Vorfahrt (21)

Hab mal wieder was vergessen. 😉 Am 18. Dezember war ich ja im Bereich Johanniskreuz unterwegs und befuhr die L 499 in Richtung Heltersberg. An der Einmündung der K 29 mit dem schönen Namen “Am Kastanienbäumchen” sah ich von rechts einen Rennradfahrer kommen. Ich grüßte kurz mit einem Kopfnicken. Wenige Sekunden später höre ich Bremsgeräusche und Hupen. Der Rennradler hatte dem Geländewagen, der mir entgegenkam, die Vorfahrt genommen! “Übersehen” geht also tatsächlich auch in die umgekehrte Richtung.

Platten (12)

Jetzt hab ich vorerst mal die Schnauze voll vom Conti “Town & Country”! Als ich am 19. Dezember losfahren wollte, bemerkte ich, dass im Hinterreifen einmal mehr kaum noch Luft war. Scheinbar wurde der Mantel am Vortag schon wieder von irgendetwas durchstochen. So montierte ich halt wieder den “Rapid Rob” von Schwalbe. Jetzt im glitschigen, typisch europäischen nasskalten Siffwinter isses nie verkehrt, wenigstens etwas Profil auf dem Hinterrad zu haben.

Gepöbel (9)

Dass hin und wieder Autofahrer Radfahrern die Nutzung von Straßen “untersagen” möchten, ist ja nix Ungewöhnliches. Umso alberner finde ich es, wenn sich auch noch Zweiradfahrer über die Anwesenheit von Radfahrern auf stinknormalen Landesstraßen aufregen. So auch am 20. Dezember auf der L 700 in Richtung Frankreich; ein Lkw hatte mich grade mit dem vorbildlichsten Abstand komplett auf der Gegenfahrbahn überholt, als ich direkt aus dessen Windschatten heraus ein (von einem Helm gedämpftes) “Donäwe is e Fahrradwäch” vom Fahrer einer laut knatternden Motocross-Maschine vernahm.

Sorry, das ist kein “Fahrradweg”! Der führt einen nämlich ganz woanders hin und ist auch von der L 700 aus gar nicht legal erreichbar. Schon im zweiten Teil dieser Reihe erläuterte ich damals einem jungen Autofahrer, warum ich diese Straße – und den zufällig daneben verlaufenden Weg hingegen nicht – benutzen darf. Ich hätte es dem Knatterradler auch gerne erklärt, wenn er nach links auf den Standstreifen gefahren wäre, was ich mit dem Arm andeutete. Er fuchtelte aber lieber weiter empört mit den Armen rum und zog von dannen.

Geschwindigkeit (16)

Der Schlenker über Frankreich war dieses Mal relativ kurz. Auf der D 86 zwischen Waldhouse und Walschbronn steht schon seit einiger Zeit eine elektronische Anzeige, die den Verkehrsteilnehmern die gefahrene Geschwindigkeit anzeigt. Während ich auf jene zufuhr, überholte mich ein Auto mit deutschem HN-Kennzeichen (Heilbronn). Auf der Anzeige leuchtete ein “! Attention !” und “! Ralentir !”. Erst kurz bevor er vorbei war, wurden in roter Schrift 55 km/h angezeigt.

Gentlemen (29)

Abschließend ging es die L 484 von Niedersimten hinauf nach Pirmasens. Rechts daneben liegt ein Hochbord-Gehweg. Die Freigabe jenes Weges hatte ich schon vor langer Zeit der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde vorgeschlagen – aber das hat man wohl vergessen oder es ging wegen der zahlreichen anderen Hinweise unter. Jedenfalls würde man ja vermuten, dass wenn man da als Radfahrer im Feierabendverkehr den Berg mit 15 km/h hochfährt, dass dann haufenweise Autofahrer wild herumhupen würden, weil die meinen, der müsse auf dem Weg daneben fahren. Ist mir dort aber bislang nicht ein einziges Mal passiert! Auch nicht am 20. Dezember. Ein Fahrer eines silbernen Mercedes fuhr sogar rund 500 m lang brav, mit ausreichendem Abstand hinter mir her. Er wollte sogar dann nicht überholen, als ich ihm per Handzeichen signalisierte, dass hinter der Kurve keiner kommt.

Hupen (64)

Am 22. Dezember erdreistete ich mich mal wieder, die L 497 zu befahren. In Höhe des Freizeitgeländes am Minigolfplatz überholte mich der Fahrer eines schwarzen BMW-Monster-Trucks und hupte dabei. Das Wegelchen rechts hinter den Büschen ist aber nur ein Gehweg – und der noch nicht einmal straßenbegleitend.

Wetter (6)

Ich muss mal wieder kurz über dieses gegenwärtige, ekelhafte Sauwetter schimpfen! Etwas später erwischte mich nämlich hinter Rodalben dann doch mal wieder ein richtig intensiver Regenguss. Mich im Wald unter ein paar Tannen unterstellen brachte irgendwann auch nix mehr, wenigstens hatte ich in weiser Voraussicht meine Regenjacke mitgenommen. Meine Handschuhe konnte ich aber dann trotzdem auswringen und die Hosen waren ebenfalls klatschnass. Ich brach meine geplante Runde dann ab und fuhr retour Richtung Pirmasens.

Gehwegradlerin (57) in Einbahnstr. (19)

Nach einem Einkauf sah ich dann mal wieder was ganz Seltenes: Eine Radfahrerin – in Pirmasens! Weniger selten war, dass jene auf dem aus ihrer Sicht linken Gehweg entgegen der Einbahnstraße Bogenstraße unterwegs war. Anschließend ging es dann auch auf dem linken Gehweg der Winzler Straße weiter. Wegen abgestellter Mülltonnen und zwei Passanten musste sie dann auch anhalten.

Alltagserlebnisse (Teil 85)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Fußgänger (13)

Ich hatte ja noch die größere Gruppe Fußgänger (ca. 7 – 8 Personen) vergessen, die am 5. Dezember (nach der Veranstaltung zum VEP) auf dem unbeleuchteten Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens unterwegs war. Als ich von hinten angefahren kam, hatten sie grade die Engstelle auf der Brücke erreicht. Obwohl man eigentlich das Licht bzw. den entsprechenden Schattenwurf meiner Fahrradleuchte hätte erkennen müssen, dauerte es doch ca. 10 Sekunden (die ich in Schrittgeschwindigkeit hinterherzockelte), bis irgendeinem mal auffiel, dass da von hinten ein Radfahrer kommt…! Bimmeln wollte ich nicht, sonst hätte ich dieses Experiment ja unnötig beeinflusst. 😉

Überholmanöver (185)

In der Fremde benimmt sich manch einer ja gerne mal besonders asozial. So auch der Fahrer eines weißen Sportwagens aus Aurich (Kennzeichen AUR), der am Abend des 7. Dezember in der Blocksbergstraße an mir mit keinem halben Meter vorbeigeschrammt war. Ich fuhr mit etwas mehr als einem Meter Abstand an den auf dem Seitenstreifen geparkten Autos vorbei. Und benutzte nicht wie 90 % der Pirmasenser Radler den dahinter versteckten Gehweg Radverkehr frei (der ehemals sogar in beide Richtungen benutzungspflichtig war). Klar – in Niedersachsen ist die Radweg-Quote besonders hoch und man ist dort Fahrbahnradler halt einfach nicht mehr gewöhnt.

Beleuchtung (9)

Nur wenige Meter weiter kam mir in der schon stark fortgeschrittenen Dämmerung ein älterer Herr auf dem Mountainbike entgegen. Sogar auf der Fahrbahn! Allerdings ohne Front- und Rücklicht.

Beleuchtung (10)

Wozu ist das?
Das ist blaues Licht.
Und was macht es?
Es leuchtet blau.

Deutsche Hochschule der Polizei

Aus “Die Känguru-Offenbarung”, Kai-Uwe Kling, Ullstein-Buchverlage, 2. Auflage 2014, Seite 34.

Genau dieses falsch zugeordnete Zitat fiel mir spontan wieder ein, als mich kurze Zeit später in der Winzler Wasserturmstraße (übrigens eine Tempo-30-Zone, ich fuhr etwa 24 km/h) ein junger Mann in einem tiefergelegten, weißen Golf überholte. Seine Kennzeichen leuchteten nämlich nicht weiß, sondern blau. Die Polizei wird ihn sicher schon bald darauf hinweisen, schließlich sind das definitiv DIE Experten in Sachen Blaulicht! 😉

Wetter (5)

Nach 4 Tagen Dauerregen innerhalb von nur 10 Tagen kann ich die Worte “Dürre”, “Rekordtrockenheit” und “Wassermangel” definitiv nicht mehr hören, ohne nervöses Augenzucken zu kriegen. Nach einem weiteren, komplett verregneten Wochenende konnte ich am 10. Dezember dann endlich mal wieder raus. Es ging nach Frankreich. Leider kam dann bei Bitche doch nochmal eine dicke Schauerwolke auf mich zugerollt. Glücklicherweise konnte ich mich in die Unterführung am “Col de Schimberg” retten. Da war ich nicht allein, ein junger Franzose kam kurze Zeit später mit seiner Motocrossmaschine angeknattert. Unterhalten konnte man sich ob der Sprachbarriere aber leider nicht. Nach ca. einer Drittelstunde Warten ging es dann (schon leicht unterkühlt) wieder weiter.

Überholmanöver (186)

Ein paar Kilometer weiter nördlich gab es zuvor noch ein vollkommen unnötiges Engüberholen durch einen Fahrers eines Bagger-Tiefladers in der langgezogenen Linkskurve der D 35a, ein paar hundert Meter vor dem Verteilerkreisel zur D 620. Die Gegenfahrbahn war meilenweit sichtbar frei – aber er rauschte mit bestenfalls einem Dreiviertelmeter Abstand mit voller Geschwindigkeit an mir vorbei. Später sah ich ihn dann noch einmal am Umspannwerk Simserhof, da war der Bagger schon am baggern. Musste wohl schnell gehen…?

Stockender Verkehr (3) + Stopschilder (43) + Überholmanöver (187)

Respekt! Gleich drei Verstöße auf einen Streich beging am gleichen Abend ein junger Mann (wohl Anfang 20) in seinem blauen Sportgefährt (vmtl. ein Mazda). Erst fuhr er aus der Kronenstraße in den Berliner Ring ein, obwohl er anschließend gleich noch nach links in die Blocksbergstraße abbiegen wollte. Da aber vor ihm noch ein anderer Autofahrer mit dem gleichen Vorhaben stand, blockierte er fast die komplette Kreuzung (§ 11 Abs. 1 StVO). Ich kam jedenfalls über den Berliner Ring aus Süden und wollte ebenfalls links abbiegen. Also fuhr ich (mich möglichst links einordnend) links an seiner Motorhaube vorbei. Der Vordermann bog währenddessen ab. Ich hielt brav an der Haltelinie des Stop-Schild – und wurde währenddessen vom ungeduldigen Jungspund (mit durchdrehenden Reifen) halt rechts überholt.

Fußgänger (14)

Etwas später wurde mir wieder mal schlagartig bewusst, was für ein Glück ich doch hatte, meine Kindheit in den 80ern verleben zu dürfen…! Da sah ich nämlich auf dem Gehweg in der Gersbacher Straße in Winzeln zwei Kinder, die mit ihrem Papa unterwegs waren. Jener hatte die beiden Knirpse in zwei gelbe Säcke Wahnwesten Warnwesten eingetütet eingekleidet. Für einen einfachen Spaziergang, in einer mit Straßenlampen ausgestatteten Ortschaft!

Bestätigt meinen Eindruck: jede kommende Generation wird mindestens doppelt so paranoid wie die Vorherige. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was die Leute in 20 Jahren für einen Blödsinn für noch mehr “Sicherheit” betreiben werden…? Wahrscheinlich braucht man dann als Fahrzeugführer im Dunkeln eine Sonnenbrille, weil man ansonsten von den überall herumirrenden, selbstleuchtenden Ganzkörper-Wahnwesten (zzgl. gelber Rundumleuchte auf dem seit 2028 verpflichtend zu tragenden Fußgängerhelm) zu stark geblendet wird?

Oder aber sie bleiben dann alle einfach vor lauter Angst nur noch in ihren eigenen vier Wänden und lassen sich von Drohnen beliefern! Dann hätte ich da draußen auf der Straße auch endlich meine Ruhe! :mrgreen:

Alltagserlebnisse (Teil 76)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (164)

Am leider sehr dunklen und kühlen 24. Oktober war ich Nachmittags mit dem MTB überwiegend abseits der öffentlichen Straßen unterwegs. Umso bezeichnender war es, dass ich auf der L 474 im kurzen Wald-Abschnitt nördlich von Höheinöd gleich von zwei Autofahrern direkt nacheinander mit doch sehr dürftigem Abstand überholt wurde. Ich hatte dabei wegen der dicken Wolken sogar mein Rücklicht eingeschaltet.

Beleuchtung (2 + 3) / Gehwegradler (49)

Nach einem Einkauf in Pirmasens ging es im Dunkeln die übliche Strecke nach Hause. In der Winzler Straße fiel mir dann erst ein ca. 12-jähriger Junge auf, der völlig unbeleuchtet unterwegs war. Allerdings sogar auf der Fahrbahn! Das unterschied ihn vom ca. 40-jährigen, ebenfalls völlig unbeleuchteten Kindskopf, der ein Stück weiter oben in der Winzler Straße hingegen auf dem Gehweg radelte.

Rotlicht (30)

Am 25. Oktober bog ich aus der Bahnhofstraße nach links in die Gasstraße ab. Da die Ampel an der folgenden Kreuzung in dem Moment auf Rot schaltete, rollte ich nur mit mäßiger Geschwindigkeit weiter. Was vielleicht meinerseits nicht ganz so optimal war, da die Ampel für Rechtsabbieger zur Güterbahnhofstraße in dem Moment noch grün war. Der hinter mir fahrende Pkw konnte noch abbiegen, der diesem Nachfolgende bretterte dann aber noch nach mehr als 1 Sekunde Rot drüber.

Stopschilder (39)

Da ich ja im Rahmen meiner täglichen Touren viele meiner Alltagssachen erledige, schmiss ich am 26. Oktober noch schnell ein paar leere Gewürz- und Soßengläser in den Container in Walshausen ein. Anschließend ging es die nach links abknickende L 477 in Richtung Norden (A 8). Von rechts kam ein Mann mit seinem SUV. Aber anstatt am Stop-Schild zu halten und mich passieren zu lassen, fuhr er noch ganz fix drüber. Ein Verhalten, welches ich immer wieder beobachte, es muss für Autofahrer besonders demütigend sein, an einem Stopschild anzuhalten. Erst Recht, wenn da ein Radfahrer kommt.

Überholmanöver (165)

Auch nicht nett waren eine Weile später die auf der L 700 fast schon üblichen engen Überholmanöver zweier Pkw auf dem Bergab-Abschnitt in Richtung Hornbach. Ich habe ja den Verdacht, dass enges Überholen offenbar ansteckend ist. Denn wenn mal einer damit angefangen hat, äffen die anderen es nicht selten einfach nach. Es hätte dort allerdings auch nicht geschadet, wenn man diese Fahrbahn damals insgesamt einen oder zwei Meter breiter gebaut hätte. Denn die ist auch angesichts des hohen Schwerlastanteils recht schmal. Auch fehlen dort in beide Richtungen Kriechspuren. Man hatte bei der Anlage der Trasse dort bereits den Platz dafür eingeplant – aber die Kosten für ein paar Quadratmeter zusätzlichen Asphalt waren dann wohl doch zu hoch?

Überholmanöver (166)

Am gleichen Nachmittag überholte mich dann noch ein Autofahrer auf der L 484 zwischen der Vinninger Kreuzung und Obersimten in einer leichten Rechtskurve. Der bremsen und ausweichen müssende Gegenverkehr bedankte sich per Lichthupe für die unnötige Gefährdung.

Autos auf Radwegen (14)

Am gleichen Abend fuhr mal wieder ein Fahrer einer Sattelzugmaschine (ohne Auflieger) fast ganz vor bis zum Fahrbahnrand an der berüchtigten Einmündung der L 600 in die K 6. Obwohl er mich kommen sah. Ich streckte dann einen ironischen Daumen hoch, er erwiderte es immerhin mit einem freundlichen Gesichtsausdruck und einer entschuldigenden Geste.

Platten (8)

Am 27. Oktober nutzte ich nach längerer Zeit mal wieder das Rennrad. So fiel mir erst am 28. Oktober auf, dass der hintere Reifen am MTB platt ist. Es hatte sich mal wieder ein hartnäckiger Dorn hineingebohrt.

Wetter (4) / Autos auf Radwegen (15)

Am 29. Oktober fuhr ich wegen der Vorhersagen, die am Mittag aufziehenden Regen versprachen, nur für eine Besorgungsfahrt in die Stadt. Da ich am Sonntag (der eigentlich hätte trocken bleiben sollen) auf meiner knapp 50 km langen Runde richtig und fast durchgehend eingenässt wurde, hatte ich bei zudem noch äußerst winterlichen Temperaturen darauf keinen Bock mehr. Naja, es blieb dann (von ein wenig Geniesel abgesehen) bis zum Abend trocken.

Jedenfalls: Auf meiner Rückfahrt aus der Stadt stand schon wieder jemand mitten auf der Furt an der Einmündung der L 600. Dieses Mal ein ca. 50 Jahre alter Mann mit seinem roten Audi-SUV. Auch bei ihm bedankte ich mich dafür, dass ich auf die Fahrbahn ausweichen musste, per ironischem “Daumen hoch”! Ich hoffe mal, dass ich am 8. November die StVB der Stadt davon überzeugen kann, die Gemeinsamer Geh- und Radweg durch Verbot für Kraftfahrzeuge zu ersetzen!

Alltagserlebnisse (Teil 53)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (24)

Am 28. Juli ließ ich den abgesetzten und umständlichen Weg zwischen Thaleischweiler un der Biebermühle rechts liegen und fuhr über die L 477. Am bevorrechtigten Beginn des A-62-Zubringers stehen Stop-Schild. Der Vordermann rollte nach links Richtung Biebermühle abbiegend ganz flüssig drüber. Wenn ich mal so genauer drüber nachdenke, hab ich glaube ich noch nie jemanden gesehen, der an einem Stop-Schild anhält, wenn grade keiner kommt…!

Einbahnstraßen (5)

Etwas später rollte ich die steile Gärtnerstraße runter und näherte mich bremsend der roten Ampel. Von Rechts kam dann plötzlich eine junge Radfahrerin auf einem Mountainbike aus der Einbahnstraße Turnstraße herausgefahren. Sogar auf der Fahrbahn – in Pirmasens! Dafür hätte ich ihr spontan einen Heiratsantrag machen können…! ;o) Sie überquerte dann halt ohne jedes Wissen, welcher Verkehr ihr jetzt grade aus welcher Richtung gefährlich werden könnte, die Kreuzung in Richtung Exerzierplatz.

Überholmanöver (105)

Am 29. Juli drehte ich eine Runde über Leimen und Johanniskreuz. Dabei war mir entfallen, dass an diesem Tag ja die B 10 bei Hauenstein vollgesperrt ist und deshalb der Umleitungsverkehr in Richtung Pirmasens über das Wellbachtal (B 48) und Leimen geführt wird. In Leimen steht an solchen Tagen immer eine Baustellenampel, um in diesem engen und kurvigen Abschnitt Unfälle zu vermeiden. Aus diesem Grund kamen mir ab dem Beginn der L 496 die Autos (und ein paar das Sonntagsfahrverbot ignorierende Lkw und Sattelzüge mit meist osteuropäischen Kennzeichen…) immer blockweise entgegen. Ich war schon fast ganz oben in Leimen, als mir mal wieder ein solcher Pulk entgegenkam. Das hinderte einen Autofahrer mit Stuttgarter Kennzeichen jedoch nicht, mich trotzdem sehr eng zu überholen. Leider kam er (wohl) noch bei Grün über die Ampel, sonst hätte ich ihn mal zur Rede gestellt.

Überholmanöver (106)

Nur kurze Zeit später ignorierte ich mal wieder ganz frech die 350 m (linken) Geh- und Radweg an 17,6 km Landesstraße. Ein Autofahrer überholte mich in Höhe des Friedhofs in der leichten Linkskurve mit Kuppe dennoch. Der deshalb abbremsen müssende Gegenverkehr fand das gar nicht witzig und hupte. Okay, die Hälfte des Hupers nehme ich als den “echten Verkehr” behindernder Blauschild-Desperado auf meine Kappe! ;o)

Hupen (39)

Muss wohl wirklich an der Hitze liegen. Gegen Abend rollte ich dann die Bahnbrücke Richtung wieder freigegebener Bahnhofstraße herunter. Ein wohl noch etwas jüngerer Witzbold (nebst Beifahrer) in einem alten, schwarzen BMW hupte mich kurz vorm Ende der Brücke bei der Vorbeifahrt etwa 2 Sekunden lang an. Warum auch immer. Auch hier hätte ich gerne an einer roten Ampel ein Schwätzchen gehalten, bekam aber leider wieder nicht die Gelegenheit dazu, er bog dann in die Teichstraße ab. Bergab ist der rechte Hochbordweg explizit sogar per Überkopf-Beschilderung für Verbot für Fußverkehr gesperrt. Der linke Weg ist hingegen nur in nördlicher Richtung per Gehweg Radverkehr frei freigegeben. Es hätte mich wirklich interessiert, was der Komiker da von mir wollte?

Wetter (3)

Was macht man am heißesten Tag des Jahres? Die mit 143,7 km längste Tour des Jahres. ;o) Ich hatte es schon ewig vor mir hergeschoben, endlich mal wieder die Kalmit zu befahren. Früher war das ja mein absoluter Lieblingsberg, in dessen Stoppomaten-Bestenliste ich bis heute immer noch recht weit vorne (Platz 62 von 2073) rangiere. Von meiner Bestzeit war ich am heißen 31. Juli dann aber doch Welten entfernt; ich bin auch nicht den gesamten Anstieg bis zum Gipfel gefahren, der Stempler funktioniert wohl eh nicht. Mir persönlich macht Hitze nicht viel aus; ich mag das sogar, weil es in diesem grauen, nassen und kalten Land lange genug mieses Wetter gibt. Da schwitze ich gerne mal etwas mehr. Wenn man unterwegs ausreichend viel trinkt und sich immer wieder mal zu passenden Gelegenheiten (an Brunnen oder Bächen) den Kopf abkühlt, lässt sich die Hitze gut überstehen!

Überholmanöver (107)

In der Anfahrt durch die enge, Weinstraßendorf-typische Hartmannstraße überholte ein schwarzer SUV ein geparktes Auto, obwohl ich ihm entgegenkam und rauschte dabei vielleicht 30 cm links an mir vorbei. Man scheint das dort gewohnt zu sein; ich kenn das noch von meinen Fahrten mit dem Auto damals zur FH in Edenkoben. Da bretterten z. B. auch die Busfahrer wie die Bekloppten um die schwer einsehbaren und engen Kurven oder die parkenden Autos. Erstaunlicherweise passierte nie was.

Dooring (3)

Nachdem ich die Kalmit und den leichten Gegenanstieg zum Totenkopf hinter mich gebracht hatte, machte ich vom Elmsteiner Tal aus einen kurzen, eingeplanten Abstecher zum im tiefsten Pfälzerwald gelegenen Helmbachweiher. Ich hatte extra die Badeshorts in den Rucksack gepackt, um mich wenigstens etwas abkühlen zu können. Das kurze Eintauchen in den mit Abstand kältesten Badesee im Pfälzerwald war dann auch sehr erfrischend und revitalisierend. Nach 15 Minuten ging es dann schon wieder weiter. Ich hatte mein Rennrad hinten an den Grillplätzen angeschlossen und fuhr dann vorsichtig über den Schotterweg retour Richtung K 18 (hier der Blick aus der anderen Richtung). Das vor mir fahrende Auto hielt aus unersichtlichen Gründen dort an. Da sich einige Sekunden lang nix tat, fuhr ich rechts daran vorbei – als genau in diesem Moment die Beifahrerin ihre Tür aufriss! Da ich ausreichenden Abstand hielt, passierte zum Glück nix. Der Schreck stand ihr förmlich ins Gesicht geschrieben; vielleicht kuckt sie in Zukunft in den Rückspiegel! Das wärs doch gewesen: im allerhintersten Winkel des Pfälzerwaldes gedoort zu werden!

Überholmanöver (108)

“Du blödes A…!” schrie ich dem Selbigen laut hinterher, welches mich einige Kilometer weiter auf der L 499 zwischen Heltersberg und Waldfischbach dazu nötigte, nach rechts auf einen glücklicherweise vorhandenen Asphaltstreifen (Zufahrt zu einer ehem. Grünabfallsammelstelle) auszuweichen und anzuhalten. Denn er überholte dort in der langgezogenen leichten Rechtskurve zwei vor ihm fahrende Autos – ohne auch nur im Geringsten Rücksicht auf den Gegenverkehr (mich) zu nehmen!

Alltagserlebnisse (Teil 48)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehwegradler (26) in Einbahnstraße (4)

Am Vormittag des 10. Juli kam mir am Ende der Einbahnstraße Höfelsgasse glaube ich derselbe ältere Mann (wieder entgegen die Verbot der Einfahrt fahrend, auf dem aus meiner Sicht linken Gehweg) entgegen, der erst am 6. Juli ebenfalls aus dieser Einbahnstraße herausfahrend auch noch das Rotlicht der Fußgängerampel vor der Sparda-Bank missachtete.

Hupen (33)

Juhu! Endlich wurde ich (ebenfalls am 10. Juli) auf der vierspurigen B 270 zwischen dem Abzweig der K 17 nach Petersberg und Pirmasens mal wieder aus einem BMW-SUV – und das auch noch regelrecht hysterisch – angehupt! Ich hatte schon geglaubt, es hätte sich tatsächlich wirklich zu allen herumgesprochen, dass man da mit dem Rad fahren darf. Oder aber das Gehupe sollte eine Art “Anfeuerung” darstellen…?

Fußgänger (5)

Wenig zu beanstanden, die letzten Tage. Am 13. Juli befuhr ich mal wieder mit dem MTB den (sogar freigegebenen!) Feldweg zwischen Gersbach und Winzeln. Ab der Einmündung “Im Wiesel” hat die “Elsässer Straße” keinen Gehweg mehr. Im Grunde gilt dann § 25 (1) S. 3 StVO:

Wird die Fahrbahn benutzt, muss innerhalb geschlossener Ortschaften am rechten oder linken Fahrbahnrand gegangen werden; außerhalb geschlossener Ortschaften muss am linken Fahrbahnrand gegangen werden, wenn das zumutbar ist.

Nunja, das Rentner-Ehepaar, welches dort gemütlich gen Winzeln schlenderte, teilte die Fahrbahn ziemlich genau in drei Drittel. Ich überlegte erst, kurz zu bimmeln – ließ das dann aber sein, weil nach meinen Erfahrungen dann völlig unberechenbar reagiert wird (Stichwort: “Hühnerhaufen”). Am meisten Platz war rechts, also fuhr ich mit mäßiger Geschwindigkeit dort dran vorbei. Allerdings bemerkte die Frau dann doch kurz vor der Passage mein Kommen – und torkelte natürlich nicht nach links, sondern nach rechts.

Gehweg-Rollerfahrer (1)

In der letzten “Episode” hatte ich ja von einem Gehweg-Motorradler berichtet. Am 13. Juli war vor mir (an der roten Ampel in der Rodalber Straße wartend) in der Zweibrücker Straße dann zur Abwechslung mal ein Motorroller auf dem Gehweg unterwegs; der Fahrer bog dann auch auf dem Gehweg in die Gärtnerstraße ab. Wahrscheinlich hat er sich dabei noch eine der beiden roten Ampeln (vor der Parkbrauerei) gespart.

Hunde (5)

Am Abend des 13. Juli begegnete mir dann auf dem oben angesprochenen Feldweg zwischen Winzeln und Gersbach ein einsamer, kleiner Hund mit weiß-braun-schwarzem Fell. Ein paar Minuten zuvor ließ ich an der Stockwaldhütte drei mir entgegenkommende Reiterinnen vor. Ich könnte mir vorstellen, dass die den Kleinen evtl. vergessen hatten? Er schien mir aber nicht zu trauen, sondern trottete weiter Richtung Winzeln.

Wetter (2) und Gespräche (7)

Am 15. Juli fuhr ich über Lemberg und Salzwoog an den (leider wieder immer mehr von Grünalgen zuwuchernden) Schöntalweiher, obwohl Gewitter vorhergesagt waren. Bis etwa 14 Uhr blieb es auch sonnig und warm – aber quasi direkt über mir konnte ich eine Gewitterzelle beim Wachstum beobachten. Wäre ich 10 Minuten früher losgefahren, hätte ich in Fahrtrichtung Westen sogar noch komplett trocken bleiben können, da die Zelle Richtung Osten wanderte (und sich dort erst so richtig austobte). So flüchtete ich nach erstem Donner und den ersten größeren Tropfen (die immer noch nicht aufgehobene linksseitige Gemeinsamer Geh- und Radweg-Benutzungspflicht in einer 30er-Zone ignorierend…) in ein Bushäuschen im Ludwigswinkler Ortsteil Schöntal. Dort kam erst ein Wanderpärchen hinzu, welches sich nach 20 Minuten im (vorerst) nachlassenden Regen wieder auf die Socken machte. Abgelöst wurden sie dann von einem Rentner-Ehepaar, die auf E-Bikes angefahren kamen. Beide Mitte 70 und immer noch regelmäßig mit den Rädern unterwegs. Man fragte mich, ob ich denn kein Rücklicht dabei hätte, weil die Autofahrer doch immer so wild fahren würden. Naja – da wird mir die Funzel auch nicht viel bringen. Es kam dann sogar noch eine dritte Radlerin hinzu (eine polnische Pflegekraft, die auch gerne radelt). Als Regen und Donner dann nachließen, ging es ab nach Hause. Es war zwar immer wieder mal ziemlich schwarz am Horizont – aber nass wurde ich nicht mehr.

Verlorene Sachen (1)

Tja. Leider hab ich dann irgendwo, wahrscheinlich im Anstieg von Trulben in Richtung der Vinninger Kreuzung, meinen Sigma BC 5.16 (Radcomputer) verloren. Mal wieder…! Die neuen Halterungen sind einfach Mist, wahrscheinlich ist das Ding, weil ich es nicht zu 100 % fest reingedreht habe, einfach rausgesprungen.

Alltagserlebnisse (Teil 46)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (92)

Am 1. Juli wurde ich Richtung Pirmasens fahrend im oberen Teil der Bärenhalde mal wieder in einer unübersichtlichen Kurve überholt. Der ausweichen müssende Gegenverkehr bedankte sich beim SUV-Fahrer mit einem sicher nicht unberechtigten Huper.

Abbiegen (10) & Gehwegmotorradler (1)

Keine 10 Minuten später beobachtete ich dann an der Ecke Exerzierplatz- und Schloßstraße vor der roten Ampel ein recht interessantes Fahrmanöver eines Motorradfahrers. Der machte vom rechten Fahrbahnrand einen U-Turn (über die durchgezogenen Linie der Gegenfahrbahn) und fuhr dann auf dem Gehweg (über die nebenbei wohl ziemlich sicher rot zeigende Ampel) in die Höfelsgasse ein. Dort stellte er seine Maschine ab und ging in die Filiale der Sparda-Bank. Ich bin da ja selber Kunde (seitdem die örtliche Sparkasse übelst an der Gebührenschraube drehte) – und für Fahrzeugnutzer ist diese in der Tat relativ doof zu erreichen, denn man darf aus der Schloßstraße von Norden kommend nur Gradeaus oder Rechts gradeaus oder rechts. Die Höfelsgasse selbst ist wiederum eine Einbahnstraße.

Überholmanöver (93)

Am 2. Juli ging es rüber nach Frankreich. In Waldhouse wurde ich auf der D 86 Richtung Bitche kurz hinter der Einmündung der D 162d von einem Auto (dem ungewohnten Kennzeichen nach wohl aus Moldawien) in der unübersichtlichen Rechtskurve recht eng (vielleicht 40 cm) überholt.

Wilde Tiere (4)

Kein schöner Anblick bot sich dann ein paar Kilometer weiter hinter dem Ortsausgang von Bousseviller. Am linken Fahrbahnrand lag ein relativ junges Reh im Sterben, welches wohl erst kurze Zeit vorher angefahren wurde. Eigentlich sehe ich täglich totgefahrene und regelrecht zerfetzte Tiere aller Art, die Kollateralschäden menschlichen Automobilwahns.

Überholmanöver (94)

Am 4. Juli ging es erneut Richtung Frankreich. Als ich die L 700 von Hornbach Richtung Grenze befuhr, kam mir in der langgezogenen Linkskurve ein Motorradfahrer entgegen, der gleich drei Autos trotz durchgezogener Linie überholte.

Wetter (1)

Am Vormittag des 5. Juli musste ich eine Fahrt in die Stadt (mit kleinem Umweg über das Felsalbtal, zum Einkaufen) wegen einfach nur noch absurder Regenmassen abbrechen. Ich verlor dabei auch noch meine um den Lenker gewickelten, klatschnassen Socken. ;o) So drehte ich dann halt am trockeneren Nachmittag noch eine Runde, um dabei durchaus gut unterhalten zu werden.

Einbahnstraßen (3)

Manchmal frag ich mich echt, wie groß die Fahrbahnparanoia gewisser Leute sein muss, dass sie dann sogar förmlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen? So wie der alte Herr (mit nebenbei quasi Null Luft in beiden Fahrradreifen…) an der Einmündung der L 477 in die L 471 bei Falkenbusch, der vom abgesetzten Schwarzbachtalradweg aus Dellfeld Stambach kommend (in Richtung Südost) auf den gegenüberliegenden Seitenstreifen (meine Perspektive) wechselte und dann allen Ernstes auch noch entgegen der Fahrtrichtung (beide Verbot der Einfahrt ignorierend) des freilaufenden Rechtsabbiegers nach Falkenbusch einfuhr! Da braucht nur einer hinterm Ortsausgang mit Karacho die Kurve schneiden – und das war es dann mit Opa! Vor lauter Schiss, “den Verkehr” zu behindern und dort auf der Fahrbahn einfach den Linksabbiegestreifen zu benutzen, machen die Leute dann solche bescheuerten Harakiri-Aktionen.

Geistergehwegradler (22) & Rotlicht (12)

Vom Pirmasenser Weg in die Zweibrücker Straße einfahrend, fielen mir später zwei arabisch aussehende Männer auf, die mit ihren Rädern recht rasant auf der Fahrbbahn unterwegs waren. Das können also definitiv keine Pirmasenser gewesen sein…! ;o) Ein Dritter (hingegen schon voll integriert…!?) stand dann aber vorne an der Ampel an der Werksausfahrt der Profine und wartete auf das (für ihn sowieso nicht geltende) grüne Fußgängersymbol, um auf die (aus seiner Sicht) linke Seite zu wechseln. Der Hochbord-Bürgersteig ist (ab dem Burger King) in nördlicher Fahrtrichtung per Gehweg Radverkehr frei beschildert. Vor der Ampel steht dann Gehweg Radverkehr frei und “Ende” – damit die Hersteller von Zusatzschildern auch was verdienen. Was ein alleinstehendes Gehweg bedeutet, versteht ja eh keiner. ;o)

Jedenfalls hatte er ja extra um grün gebettelt, um die Fahrbahnen queren zu können. Nur hätte er dort gleich wieder warten müssen, da rechts gleich noch eine Fußgängerampel steht. Übrigens die einzige in Pirmasens, wo eine Kombi-Streuscheibe zum Einsatz kommen müsste, da der in Richtung Süden führende Gehweg ebenfalls bis zum Beginn des Schutzstreifens freigeben ist. Der StVB hab ich das schon vor einer ganzen Weile mitgeteilt – getan hat sich aber bis heute nix. Dort fuhr der junge Mann dann aber jedenfalls einfach bei Rot drüber – um anschließend auf dem linken Gehweg zu geisterradeln.

Nur war das aber noch nicht der gemeinte Rotlichtverstoß (Fußgängerampeln gelten ja nicht für Radfahrer) – denn den legten gleich zwei Autofahrer hin, die “wegen dieses einen Radfahrers” (der eh schon längst auf dem rechten Gehweg grade an mir vorbeifuhr) nicht länger warten wollten – und bei Knallrot losfuhren. Erst der Dritte in der Reihe kam dann (eher zufällig) bei Grün drüber.

Rotlicht (13)

Ein paar Minuten später erwischte ich gleich noch einen. Derzeit ist die Pirmasenser Bahnhofstraße (zwischen dem Hbf und der Feuerwehr) wegen Buddeleien in gesperrt; man kann aber über die Bahnbrücke in südlicher Richtung bis zum Bahnhof durchfahren. Ich fuhr dann anschließend quer über den Boccia-Platz und bei der Feuerwehr wieder auf die Fahrbahn (das Befahren von Plätzen mit Rädern ist m. W. in Pirmasens nicht verboten). Der sonstige Verkehr muss wie in alten Zeiten, als es die Bahnbrücke noch nicht gab, kreuz und quer durch die Stadt. Deshalb kam mir beim Halt am Stop-Schild an der Ecke Teich- und Schützenstraße von links eine regelrechte Blechlawine entgegen. Fast hätten es alle aus dem Pulk noch bei Grün über die Ampel an der Ecke Teich-, Schachen- und Schäferstraße geschafft. Nur nicht der eine Fahrer eines VW-Bus-Taxis; der wollte unbedingt trotz schon mehr als 1 Sekunde Rot noch drüber – um dann halt ein paar Meter weiter an der nächsten roten Ampel vorm Rheinberger in der Fröhnstraße anhalten zu müssen.

Prachtfrühling

Selten habe ich den Frühling und so eine Schönwetterphase, wie wir sie seit etwa 3 Tagen mehr und mehr genießen dürfen, so sehr herbeigesehnt wie nach dem vergangenen Siffwinter 2017/2018.

Endlich scheint mal wieder die Sonne von Früh bis Spät, die Temperaturen sind angenehm mild und selbst der gelegentlich böig auffrischende Wind lässt sich gut aushalten. Nichts ist nass, nichts ist matschig. Endlich keine Handschuhe, lange Hose, Winter-, Wind- und Regenjacke mehr. Die Natur “explodiert” nach dem lange andauernden saukalten Wetter derzeit förmlich: alles grünt, alles blüht. Auch die Fauna erwacht überall zu neuem Leben; Schmetterlinge, Käfer, Hummeln, Bienen… ein Traum! 🙂

Da ich heute nur eine relativ kurze Runde mit dem Rennrad gedreht hatte, reifte in mir die Idee, am Nachmittag noch eine kurze Tour mit dem MTB zu machen und ein paar uralte Waldwege in unmittelbarer Umgebung zu “inspizieren”, die ich ebenfalls schon ein paar Jahre nicht mehr gefahren bin. Die waren auch teils wirklich total zugewachsen. Ich nahm dann auch mal für die paar Kilometer nach ewiger Zeit die Kamera und das Stativchen mit. Über meine andauernde fotografische Schaffenskrise schreibe ich bei Gelegenheit auch mal einen (frustrierenden) Artikel. 😉 Früher hatte ich quasi auf jeder Tour meine EOS 550D mit im Rucksack…

Jedenfalls konnte ich so an einer schönen Stelle bei Gersbach mal ein “Frühlings-Selfie” machen.

Schier endloses Scheißwetter

Verzeihung für die unflätige Ausdrucksweise. 😉

Aber so langsam geht mir das für Mitteleuropa typische, grau-nasse Dreckswetter wirklich gewaltig auf die Nüsse. 😥 Seit nun schon rund 3 Monaten gab es keine halbwegs nennenswerte trockene Phase von mehr als 3 Tagen am Stück mehr – vom Wunsch nach wenigstens etwas Sonnenschein ganz zu schweigen. Stattdessen sind die Straßen nur noch nass, es schüttet und nässt quasi ohne Unterlass – garniert mit dem ein oder anderen Stürmchen und eben akuter Sonnenscheinarmut. Das Rennrad steht quasi seit November fast ungenutzt herum, da ich es mir nicht unnötig einsauen will. Beim MTB ist das eher egal…

Klickt man bspw. auf der Seite der offiziellen Wetterstation Martinshöhe in der Kategorie “Tage” den Drei-Monats-Rückblick an, sieht man quasi lückenlos schwarze (und sehr hohe) Niederschlagsbalken. Egal, wie die Wetterlage in diesem “Winter” auch ist, nässt es von oben herunter. So auch am heutigen Sonntag; der Luftdruck beträgt mal eben 1035 Hektopascal – aber eine nordwestliche Strömung beschert der Südwestpfalz in Verbindung mit einen ordentlichen Wind einen ekelhaften Nieselregen. Obwohl die bekannteren Wetterdienste auch heute wieder mal Trockenheit und geringe Niederschlagswahrscheinlichkeiten angekündigt hatten…! Das Versagen der Meteorologen (bzw. deren Modelle) macht die Sache nur noch schlimmer – wenn man sich darauf verlässt, trocken zu bleiben – und dann doch wieder im strömenden Regen fährt. Oder man umgekehrt zuhause bleibt – und es dann trotz angekündigten Niederschlages trocken bleibt… 🙄 Unvergessen auch die Hochdruckwetterlage um Weihnachten herum – als es geschlagene drei Tage lang ununterbrochen bei übelster Dunkelheit dauernieselregnete. Bei durchweg “Niederschlagswahrscheinlichkeiten” von 10 %!

Ich bin sicher alles andere als ein Schönwetterradler und mir ist bewusst, dass das Jammern über das Wetter nicht dazu führen wird, dass es sich bessert (eher im Gegenteil…). Aber Spaß macht das alles einfach nicht mehr – es reicht! Ich wurde in den letzten Wochen teilweise extrem übel von oben eingenässt und hatte wohl nur Glück, dass dies nicht in einer heftigeren Erkältung endete. Ich hab einfach keinen Bock mehr!

Dabei wäre “echtes” Winterwetter sogar eine sehr schöne Sache, kaum etwas macht mehr Spaß als eine MTB-Tour durch 5 cm hohen Neuschnee auf gefrorenem Untergrund – aber die Aussichten (die vor kurzer Zeit noch Dauer-Hochdruck vorhersagten…) versprechen, dass auch der Februar wohl unbeirrt in der nasskalten Dreckswetterschiene weiterfahren wird. Und vorhergesagtes schlechtes Wetter wird schließlich im Gegensatz zu schönem IMMER geliefert! 😡

Für dieses Elend haben wir uns dann aber einen mehr als schönen und sonnigen Frühling verdient…!

Alle reden vom Wetter…

…wir nicht! War der Werbeslogan der Bundesbahn im Jahre 1966. Nun, die Bundesbahn gibt es schon lange nicht mehr, sie wurde bekanntermaßen teilprivatisiert, zerschlagen und in unzählige “betriebswirtschaftlich” geführte Kapitalgesellschaften aufgeteilt. Der Bund ist zwar immer noch formal Eigentümer der “Bahn AG” – was dies aber unter neoliberalen Prämissen wert ist, kann man seit Jahrzehnten überall beobachten… 🙁

Das Beitragsbild zeigt übrigens den AVG-Esslinger während eines Gewitterregens im dichten Wald zwischen Dahn und Hinterweidenthal. „Alle reden vom Wetter…“ weiterlesen