Vollsperrung der OU Waldfischbach

Der LBM Kaiserslautern weist in einer Pressemeldung vom 2. Juli darauf hin, dass die Ortsumgehung von Waldfischbach-Burgalben (B 270) ab dem 20. Juli saniert und daher bis voraussichtlich 16. August (Ende der Sommerferien) vollgesperrt wird. Der Verkehr wird durch die OD Waldfischbach-Burgalben (L 501 und L 499) geleitet. An den beiden Einmündungsbereichen soll an den Wochenenden gearbeitet und hierzu eine Ampelregelung eingerichtet werden. Die Baukosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. „Vollsperrung der OU Waldfischbach“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 172)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Parken (62)

Wenn ich an der Winzler Filiale der Sparkasse (die übrigens erst vor nicht einmal 10 Jahren komplett neu gebaut wurde – aber deren Personal nun auch bald abgezogen werden soll) vorbeifahre, kann ich regelmäßig nur mit dem Kopf schütteln. Denn die Leute parken überall, nur nicht auf dem Parkplatz neben dem Gebäude. Gerne auch mal gleich doppelt entgegen der Fahrtrichtung. Das galt auch für eine Dame vom Typ „Zahnarztfrau“, die am 20. Januar in ihrem weißen Mercedes-Coupé die Fahrbahn blockierte, weil sie abwartete, ehe ein Mann vor ihr mit seinem komplett auf dem Gehweg geparkten Pkw losfuhr. Ich schaute sie bei der Vorbeifahrt böse an und zeigte mit der Hand in Richtung des Parkplatzes. Siehe auch meine Fach- und Rechtsaufsichtsbeschwerde bei der ADD.

Überholmanöver (419)

Irgendwie habe ich seit Jahresbeginn den Eindruck, dass das auf mich ausgelobte Kopfgeld eventuell deutlich angehoben worden sein könnte…!? 😎 Etwas später rauschte nämlich so ein Dünnbrettbohrer in seiner schwarzen Karre trotz Gegenverkehr auf der L 482 von Rodalben hinauf auf den Orleberg mit kaum mehr als 40 cm Abstand an mir vorbei.

Überholmanöver (420)

Dies war aber nur das Aufwärmprogramm. Denn in der Waldfischbacher Ortsdurchfahrt (L 499) überholte mich der ca. 55-jährige Fahrer eines roten Ford in der langgezogenen Kurve in Höhe des Klamotten-Discounters. Da „plötzlich und unerwartet“ Gegenverkehr auftauchte, zog er schlagartig rüber und hätte mich beinahe mit dem Rückspiegel gestreift. Da fehlten höchstens 10 cm. Ich schrie ihm ein „Kompliment“ hinterher und beschloss spontan, die Verfolgung aufzunehmen – denn in der Hauptstraße stockt gerne mal der Verkehr. Und so schloss ich fast bis auf ihn auf, ehe er nach links zum Bahnhof abbog. Er drehte dann eine Runde rechts um die größere Bushaltestelle und kam mir (linksrum – erlaubt) entgegen. Ich fuhr langsam auf ihn zu und bat ihn per Geste, anzuhalten. Er wich mir allerdings aus und hielt erst ein Stück hinter mir. Ich wiederum fuhr neben sein Fenster und rief ihm zu, er solle die Scheibe runterlassen, oder es gäbe eine Anzeige. Er schaute sehr angestrengt weg. In dem Moment stieg seine Frau(?) aus und ging ebenfalls mit stur geradeaus gerichtetem Blick in Richtung Bahnhof. Ihr Mann ergriff die „Flucht“. Währenddessen rief ich der Frau noch hinterher, dass sie Post von der Staatsanwaltschaft bekämen. Bekommen sie natürlich nicht; ich bin doch nicht blöd: die waren zu zweit, ich hab keinen Zeugen – und am Ende ein Verfahren wegen „Nötigung“ an der Hacke!

Zebrastreifen (21)

Als ich ihm in etwas Abstand in Richtung Hauptstraße hinterherfuhr, bemerkte ich, dass er auch noch einen Mann, der links am Zebrastreifen gegenüber des Eiscafés stand, komplett ignorierte und nach rechts abbog. Ich überlegte kurz, zur PI zu radeln, kam aber schnell zum Schluss, dass das eh nix nützt.

Hupen (121)

Es ging später über die B 270 in Richtung Süden. Zwischen der Geiselberger Kreuzung und Steinalben hupte mich mal wieder ein ortsfremder Vollidiot aus einem weißen Firmenwagen mit Bochumer Kennzeichen an, weil er wohl der Ansicht war, dass diese Straße für Radfahrer tabu sei. Wenn man keine Ahnung hat…

Überholmanöver (421)

Ja, der dreistreifige Abschnitt der B 270 zwischen Burgalben und der Biebermühle ist alles andere als eine Familien-Radstrecke. Meistens habe ich da mit den Überholern kein Problem. Außer, sie kommen im Pulk angerast. Dann ist auch immer wieder mal eine Arschkrampe dabei, die eben nicht langsamer macht, sondern relativ stur und unbeeindruckt mit ordentlich Karacho ohne ausreichenden Abstand am Radfahrer vorbeidonnert.

Vorfahrt (61)

Später hatte ich dann am Husterhöh-Kreisel einen ziemlich dicht auffahrenden weißen Transporter hinter mir. Da gerade mehrere Autos aus der Georgia Avenue in den Kreisel einfuhren, musste ich deren Vorfahrt beachten. Das juckte den inzwischen neben mir wartenden Transporterfahrer aber gar nicht, denn er hat sich seine Vorfahrt einfach erzwungen.

Geister-Gehwegradler (102)

Tja, da hatte ich fast schon geglaubt, der ältere Radfahrer, der in der Schäferstraße vor mir auf dem Linksabbiegestreifen stand, wäre eines der ganz seltenen Exemplare des in Pirmasens sehr seltenen „homo fahrbahnradliens“. Als die (übrigens auch nur wegen meinem Gemecker inzwischen Fahrräder erkennende) Ampel auf grün umsprang, wechselte er vorm Fahrradgeschäft auf den linken Gehweg der Schäferstraße und radelte dort weiter.

Kfz auf Radwegen (51)

Tja, der ereignisreiche 20. Januar war noch nicht vorbei. Einen würdigen Schlusspunkt setzte mal wieder ein zu weit herausgefahrener Vollidiot, der die Furt hinter dem freilaufenden Rechtsabbieger zur L 600 komplett blockierte. Wie gut, dass ich das Wegelchen dort kaum noch benutze.

Vollsperrung der K 32 bei Burgalben

Aufgrund von Forstarbeiten ist die K 32 zwischen Waldfischbach-Burgalben und Leimen seit dem 11. November vollgesperrt. Diese Sperrung soll bis zum 30. November andauern und betrifft lediglich den nur knapp 500 Meter langen Abschnitt vom Ortsausgang bis zur „Rotdelle“. Genau dort, wo der ehemalige(!) Gemeinsamer Geh- und Radweg verläuft. Das zuständige Forstamt und die Verbandsgemeinde hatten hierzu offensichtlich keine Pressemeldung im Internet veröffentlicht. In einem Rheinpfalz-Artikel ist allerdings (natürlich) weiterhin die Rede von einem „Radweg“. Radfahrer können hier alternativ den gesperrten Abschnitt der K 32 über die Mühlstraße und den anschließenden, auf der Südseite des Schwarzbachtals gelegenen Weg in Richtung Wallerbühl umfahren. „Vollsperrung der K 32 bei Burgalben“ weiterlesen

Neubau einer Brücke in Burgalben

Die Deutsche Bahn teilt mit, dass auf der Biebermühlbahn zwischen Pirmasens Hbf und Waldfischbach zwischen dem 30.09.19 (5:15 Uhr) und dem 12.10.19 (1:30 Uhr) keine Züge fahren werden. Grund ist der Neubau einer Eisenbahnbrücke über den Schwarzbach bei Burgalben, direkt neben der B 270. Die Diesel-Triebwagen der Linie RB 64 werden auf diesem Abschnitt durch Busse ersetzt. Diese starten ab dem Pirmasenser Hauptbahnhof 7 bis 16 Minuten früher. In Richtung Pirmasens ist ein Zeitverlust von 8 bis 14 Minuten einzuplanen. Siehe hierzu auch das auf der Internetseite der Bahn bereitgestellte Plakat (pdf, 125 KB) als auch den Fahrplan (pdf, 325 KB). „Neubau einer Brücke in Burgalben“ weiterlesen

Trendwende in Sachen Zeichen 250?

Gestern befuhr ich das erste Mal die frisch sanierte L 498 zwischen Waldfischbach-Burgalben und Donsieders. Der Ausbau hat sich wirklich gelohnt; die früher fürchterlich rumplige und auch recht schmale Landesstraße wurde vor allem im besonders kurvigen und felsigen Abschnitt neu trassiert und auch verbreitert. Die größte Überraschung war jedoch, dass man an den einmündenden Waldwegen nicht wie üblich nagelneue Verbot für Fahrzeuge aller Art vorfand, sondern tatsächlich mein Lieblingsverkehrszeichen mit der Nummer 260: Verbot für Kraftfahrzeuge. „Trendwende in Sachen Zeichen 250?“ weiterlesen

Freie Fahrt durch die Bruchwiesen

Zuletzt war ich total überrascht, als ich mal wieder mit dem Mountainbike die Abkürzung von der Alleestraße aus über die Bruchwiesen in Waldfischbach-Burgalben nehmen wollte – und bemerkte, dass die Verbot für Fahrzeuge aller Art durch neue Verbot für Kraftfahrzeuge ersetzt wurden. Und ich damit das erste Mal keine 15 Euro Bußgeld riskieren musste. 😉 (Touristische) Radfahrer wurden dort bislang nämlich per Gemeinsamer Geh- und Radweg in einem umständlichen Bogen entlang des Schwarzbachs und der Moosalbe um die parkähnliche Anlage herumgeführt. Leider steht in diesem Zusammenhang immer noch ein uraltes Zeichen 244 auf der linken Seite der Zufahrtstraße zur Bruchwiesenhalle (Pl. de Carentan). „Freie Fahrt durch die Bruchwiesen“ weiterlesen

Nur ein Mal mit Profis arbeiten

Das ist mein innigster Wunsch, seitdem ich mich im Rahmen meines radverkehrspolitischen Engagements mit unzähligen Behörden rumplage. Aber irgendwie wird das wohl auf ewig ein Traum bleiben. Es ist schon wieder fast einen Monat her, als ich an der Moschelmühle bei Burgalben mit dem neuesten Schildbürgerstreich konfrontiert wurde. Ich musste da ja auch wegen völliger Ignoranz meiner Hinweise erst wieder die Fachaufsicht (Kreisverwaltung Südwestpfalz) einschalten, damit die zuständige Verbandsgemeindeverwaltung endlich den auf der nordwestlichen Seite des Schwarzbachtals gelegenen „Radweg“ (oder doch eher Wirtschaftsweg…?) für Radfahrer freigibt. „Nur ein Mal mit Profis arbeiten“ weiterlesen

Parken am Lidl in Waldfischbach

Das Thema Fahrradabstellanlagen wollte ich eigentlich regelmäßiger hier im Blog behandeln; zu mehr als einem ersten Beitrag zu den Felgenklemmern am neuen Penny in Thaleischweiler hatte es bislang aber nicht gereicht. Meistens denke ich nicht dran, Fotos zu machen, wenn ich mal wieder irgendwo pausiere, um mir was Süßes zu kaufen. Da ich vor einer Weile das erste Mal einen kurzen Stop am neuen Lidl in der Waldfischbach-Burgalbener Hauptstraße gemacht hatte, möchte ich kurz die dortigen Abstellanlagen vorstellen. Der Discounter zog im letzten Herbst vom Ortsrand um an die Stelle, an der früher der alte Wasgau-Markt stand. „Parken am Lidl in Waldfischbach“ weiterlesen

Totales behördliches Desinteresse

Gestern befuhr ich nach längerer Zeit mal wieder anstelle der Bundesstraße ausnahmsweise den von der B 270 abgesetzten Radweg im Schwarzbachtal zwischen der Moschelmühle und der Biebermühle, den ich vergangenen September in einem Beitrag vorgestellt hatte. Obwohl mir schon immer der Ruf vorauseilte, ein unverbesserlicher Pessimist zu sein, hätte ich nicht erwartet, dass dieser Weg Mitte April 2019 immer noch mit einem eben nicht freigegebenen Verbot für Fahrzeuge aller Art beschildert sein würde. War er aber. „Totales behördliches Desinteresse“ weiterlesen

Zeichen 250 vor Feldwegen

Vor einer Weile hatte ich mich ausgiebiger mit dem Thema „Zeichen 250 vor Waldwegen“ befasst. Das gilt im Ergebnis natürlich auch für typische Feldwege. Auch hier wird man in der StVO oder anderen Gesetzen im Grunde keinerlei Rechtsgrundlagen dafür finden, warum (leise und umweltfreundliche) Radfahrer diese Wege nicht befahren dürfen sollten? Aber da sich die Leute in den Straßenverkehrsbehörden diesbezüglich wohl stets an den Beamtendreisatz (vor allem: „Das haben wir schon immer so gemacht!“…) halten, wird halt vor solchen Wegen wie eh und je anstatt eines Verbot für Kraftfahrzeuge ein Verbot für Fahrzeuge aller Art hingeknallt. Auch wenn in der Pfalz über unzählige Feld- und Waldwege auch touristische Radrouten verlaufen. „Zeichen 250 vor Feldwegen“ weiterlesen