Alltagserlebnisse (Teil 29)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (54 & 55 – bis ca. 67)

Was am sonnig-warmen 17. April auf den Straßen zwischen Zweibrücken und der Nordpfalz in Sachen zweifelhafter Überholvorgänge los war, toppte irgendwie alles bislang dagewesene. Es waren auf den 119 km schlicht zu viele, um sie sich alle merken zu können. 🙁 Stellvertretend für viele Engüberholer erwähne ich daher nur die Fahrer eines Tanklasters und eines VRN-Busses, die mich auf der L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach trotz Gegenverkehrs unnötig eng überholt haben. Grade der Busfahrer schien vom Überholvorgang seines Vordermanns regelrecht inspiriert worden zu sein. Erst das nachfolgende Auto machte dann langsam und überholte erst, als frei war. 🙄

Gehweg- und Geisterradler (12)

Auch entlang der L 358 zwischen Miesau, Buchholz und Bruchmühlbach wird man mit dem üblichen Radwege-Murks konfrontiert (siehe auch die Mängelliste zum Kreis Kaiserslautern). In südlicher Fahrtrichtung holt einem am OA von Miesau ein Zeichen 240 StVO für nicht mal 50 Meter nach rechts, ehe ein weiteres Zeichen 240 StVO mit dem ZZ „Ende“ in einer Sackgasse hinter(!) der Querungshilfe die Benutzungspflicht schon wieder aufhebt. In Richtung Bruchmühlbach stehen auch für lange Zeit gar keine Radwegschilder auf der linken Seite. Das hinderte aber am 17. April eine etwa ein Dutzend ältere Radler und Radlerinnen umfassende Gruppe (könnte ein ADFC-Ausflug gewesen sein…) natürlich nicht daran, diesen Weg auch in die „falsche“ Richtung zu befahren.

Da man sich auch im Kreis Kaiserslautern nicht um die rechtlich korrekte Ausstattung von Ampeln entlang von Radverkehrsanlagen kümmert, haben jene an der Einmündung der Römerstraße streng genommen auch eine ganze Reihe Rotlichtverstöße begangen, da sie das Lichtzeichen der reinen Fußgängerampel (keine Kombi-Streuscheiben, wie z. B. auch hier) – und nicht jenes Lichtzeichen der Fahrbahn beachteten. Sie konnten schon froh sein, dass sie zuvor die total unübersichtliche Einmündung Buchholzstraße unfallfrei überstanden hatten…

Zeichen 240 StVO tauchen jedenfalls linksseitig erst ab der Einmündung ins Industriegebiet nördlich der Bahnlinie auf. In beide Richtungen kriegt der Radfahrer grade auch an den Autobahneinmündungen natürlich sein kleines Zeichen 205 StVO, um den § 9 (3) StVO auszuhebeln. Diese Mängel sind übrigens seit Jahren bekannt. 🙄

Geisterradler (13)

Am 19. April befuhr ich den (auf meiner Liste seltsamerweise noch fehlenden) mit Zeichen 241 StVO und später Zeichen 240 StVO beschilderten Weg entlang der L 469 zwischen dem Zweibrücker Stadtteil Niederauerbach und Oberauerbach. Er weist die üblichen Mängel auf, inbs. liegt er in Niederauerbach durchgängig innerorts – ohne eine besondere Gefahrenlage auf der Fahrbahn. Am nördlichen Ortsausgang von Niederauerbach ist er wegen unzureichender Breite und zahlreichen Grundstücksein- und -ausfahrten sehr gefährlich. Zu allem Überfluss gibt es auch noch eine besonders tückische Verschwenkung an einer Verkehrsinsel. Und genau hier kam mir ein unbeschuhter, allgemein auch leicht hippiemäßig wirkender Radler entgegen, der keinerlei Veranlassung sah, seine Fahrlinie nach außen zu verlagern. Stattdessen schnitt er mir mittig den Weg ab, weshalb ich auf den Gehweg ausweichen musste. Formell mag er kein Geisterradler gewesen sein, da der Weg auch von Oberauerbach ausgehend mit Zeichen 240 StVO beschildert ist. Allerdings steht dort kein „umgekehrtes“ Zeichen 241 StVO, weshalb er wohl der Ansicht war, dass er die gesamte Breite ausnutzen dürfe… 🙄

Hupen (22)

Am 21. April gab es aus dem Auto eines grauhaarigen Rentners auf der B 427 kurz vor Dahn (am „Hochstein-Sporn“) mal wieder ein Huperchen. Das letzte ist ja schon eine Weile her.

Rotlicht (4)

Ebenfalls am 21. April rauschte der Fahrer eines schwarzen Porsche Cayenne noch schnell über die grade auf Rot umgesprungene Ampel am „Landauer Tor“ in der Lemberger Straße hinein in die Volkgsgartenstraße. Er stand dann halt etwas früher an der direkt folgenden roten Ampel an der Kreuzung der Landauer Straße. 🙄

Stopschilder (10)

Es ging weiter durch die Kronenstraße Richtung Blocksbergstraße. Ein vor mir aus dem Berliner Ring gekommener Fahrer eines Golfs fuhr dann ohne an der Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO zu halten nach links in die Blocksberstraße ein. Viel gebracht hatte es nicht, da er anschließend einen kleinen Jungen, der dort grade mit dem Rad über den Zebrastreifen fuhr, passieren lassen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 28)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (50)

„Kleines Jubiläum“! 🙄 Ich gratuliere hiermit dem Fahrer des Rettungswagens des Deutschen Roten Kreuzes, welcher mich (ohne Tatütata) am Mittag des 11. April in der Blocksbergstraße kurz vor der Einmündung Poissystraße mit vielleicht 40 Zentimetern Abstand überholt hat. Angestiftet wurde er wohl wie so viele vom dortigen, hier schon mehrfach kritisierten „Schutzstreifen“. Ich fuhr (wie so oft) wegen parkender Autos am äußeren linken Rand des Engüberholen-Einladungsstreifens. Immerhin: hätte er mich angefahren, wär die Erste Hilfe gleich vor Ort gewesen…! 😡 Nicht einmal Rettungssanitäter halten es für nötig, zu Radfahrern einen angemessenen Abstand zu halten.

Überholmanöver (51)

Es ging weiter nach Frankreich. In der Rue Général Stuhl in Bitche (D 35) überholt mich der Fahrer eines weißen Transportes mit nur unwesentlich größerem Abstand, bei völlig freier Gegenfahrbahn. 🙄

Geschwindigkeit (9)

Jener Transporter spielte nur ein paar Meter weiter in der Rue de Tilleuls (D 110M) noch eine Nebenrolle. Denn wie schon zuletzt wurde ich in der dortigen 30er-Zone trotz 32 km/h auf dem Tacho mal wieder überholt, dieses Mal von einem blauen Flitzer. Der Überholende hing dann aber hinter dem das Tempo 30 einigermaßen beachtenden Transporter und einem weiteren Auto fest. Er bog dann noch ohne zu blinken rechts in Richtung Stadtmitte ab.

Gentlemen (9)

Kurzes Eigenlob: Auf der K 17 zwischen Petersberg und der B 270 lag in einer langgezogenen Kurve am Mittag des 15. April auf der linken Fahrbahnseite ein größerer Sandstein-Felsbrocken. Ich hielt kurz an und warf ihn in den Straßengraben. Solche „Aufräumarbeiten“ erledigte ich regelmäßig. Ich hab z. B. keine Lust darauf, hinterher mal in einem Polizeibericht zu lesen, dass an einer solchen Stelle wegen eines unerwarteten Hindernisses auf der Fahrbahn ein Zweiradfahrer stürzte.

Überholmanöver (52)

Regelrecht geschnitten wurde ich am 15. April während der rumpligen Abfahrt die L 466 hinunter nach Rieschweiler-Mühlbach, laufen lassen kann man es dort höchstens mit dem MTB; ich war allerdings mit dem Renner unterwegs. Wegen der Straßenschäden (sich auflösende Flickschustereien und neue Schlaglöcher) nutzte ich die volle Breite der Fahrbahnhälfte aus. Das gefiel dem Lenker eines Wagens mit Tübinger Kennzeichen wohl nicht so recht, kurz vorm Ortseingang überholte er sehr eng und zog gleich wieder rüber.

Überholmanöver (53)

Etwas Glück hatte der rennradelnde Kollege, der etwas später die Windsberger Hochwaldstraße hinunterfuhr. Dass ich so ein grandioser Bergfahrer bin, liegt übrigens an meinem Wohnort – der Anstieg grade im unteren Teil ist bei Radfahrern der Region durchaus gefürchtet. 😉 Ich kam jedenfalls von unten und befand mich kurz vor der Serpentine, als mich ein Auto aus dem Kreis Südliche Weinstraße in jener unübersichtlichen Rechtskurve überholte. Wäre der Rennradler ein Auto gewesen, hätte es wohl gescheppert. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 27)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (47 & 48)

Am fast schon sommerlich warmen 8. April wurde gleich zwei mal innerhalb relativ kurzer Zeit der Gegenverkehr durch Überholvorgänge in Kurven gefährdet. Der erste Witzbold war der Fahrer eines roten Audi-Cabrio mit Ludwigshafener Kennzeichen, der auf der L 486 zwischen Lemberg und Salzwoog in der Linkskurve vor der „Gefährlichen Ausfahrt“ (der Forst hat diesem Forstweg per Holzschild diesen Namen verpasst) mit hohem Tempo überholte. Als dann doch jemand um die Ecke kam, wurde es recht eng zwischen den beiden.

Ein paar km den Salzbach hinunter Richtung Hinterweidenthal gab es dann auf der L 487 erneut ein zweifelhaftes Überholmanöver mit Gefährdung des Gegenverkehrs; dieses Mal war es ein Lenker eines Mini Coopers, der einfach nicht warten konnte. Er fing sich vom ausweichenden Autofahrer einen Huper ein.

Wenden (2) – bzw. Frauen beim Einparken 😉

Richtig amüsant war das, was nur ein paar Meter weiter dann ein altes Ehepaar vollführte, um in eine Grundstückseinfahrt zu kommen. Ich war ja die L 487 in Richtung Nordosten unterwegs und hielt genau in dem Moment kurz auf dem Grünstreifen an (um mir die Nase zu putzen), als der sich fast lautlos an mich herangeschlichen habende Kleinwagen mit der Frau am Steuer neben mir war. Zum Glück hab ich gewartet, ich hätte was versäumt! :mrgreen: Ich dachte auch erst, die hätten sich verfahren und wollten von mir einen Rat. Aber die Frau begann dann zu rangieren, schwenkte mal eben nach Links auf die Gegenfahrbahn und versuchte dann, rechts in diese steil hinabführende Zufahrt (die etwa in einem Winkel von ca. 320 Grad zur ursprünglichen Fahrtrichtung lag…) einzufahren. Natürlich vorwärts, anstatt rückwärts… 🙄

Rechts ragten Äste eines umgefallenen Baumes in die Zufahrt, die sie gnadenlos mit der Front und der Fahrertür mitnahm; das kleine Autochen war wegen des steil abfallenden Wegs auch mehrfach kurz davor, aufzusetzen. Mehrmals musste sie korrigieren und blockierte die rechte Fahrbahn. Zwischenzeitlich kam dann noch eine Gruppe Motorradfahrer, die anhalten mussten und sich das ebenfalls interessiert ansahen. Irgendwann hatte sie es dann geschafft! Beim Aussteigen kamen ihr dann wieder die Äste des in den Weg ragenden Baums in die Quere… Auf ein paar Kratzer mehr oder weniger kommt es da wohl nicht mehr an. 😀 Scheinbar gehört den beiden das dortige Waldgrundstück, auf dem hin und wieder Rindviehcher weiden.

Keine 200 Meter hätte die Dame (übrigens dem Sonntag angemessen fein gekleidet, mit Handtäschchen) noch fahren müssen, um an einer breiten Stelle bequem wenden zu können. Aber warum einfach, wenn…! Jedenfalls war die ganze Aktion so gar nicht im Sinne des § 9 (5) StVO; vor allem wegen der leicht kurvigen und unübersichtlichen Strecke.

Anschnallen (1) und Stopschilder (9)

Eine halbe Ewigkeit musste ich drauf warten, um hier mal dieses absurde „Anschnall-Phänomen“ erwähnen zu können. Ich beobachte bei vorwiegend Menschen um die 50 bis 60 regelm. Folgendes: Sie fahren an, z. B. von einem Parkplatz oder vom Straßenrand, dann wird das Auto plötzlich wieder langsamer und auf dem Fahrersitz kann man hektische Betriebsamkeit in Form artistischer Verrenkungen entdecken – denn erst nachdem sie ein paar Meter gefahren sind, fällt den Leuten auf, dass sie ja gar nicht angeschnallt sind. 🙄 So auch bei der Dame, die am 9. April vor mir vom Kaufland-Parkdeck nach links in die Pirminiusstraße einfuhr, sie blieb an der Ausfahrt ohne ersichtlichen Grund stehen, um sich anzuschnallen. Anschließend bog sie dann auch noch links in die Wiesenstraße ab, ohne das Zeichen 206 StVO zu beachten.

Überholmanöver (49)

Und wieder war es am 9. April ein Bus auf der Regio-Linie 250 (Pirmasens – Dahn) der Queichtal-Nahverkehrsgesellschaft, der mich auf der L 486 zwischen Lemberg und Salzwoog unnötig eng überholt und geschnitten hat. 😡 Schon auf meine letzte Beschwerde erhielt ich vom Unternehmen keinerlei Rückantwort, weshalb ich mir eine Weitere wohl sparen werde.

Wenden (3)

Kehren wir am Abend des 9. April nochmal an die Ecke Wiesenstraße – Pirminiusstraße zurück. Vor mir (von der Schäferstraße kommend) fuhr ein tiefergelegtes blaues Gefährt mit PIR-Kenneichen (Pirna) mit einem jungen Mann am Steuer. Er schien (der abknickenden Vorfahrt folgend) rechts in die Wiesenstraße einzubiegen. Als ich gradeaus (in Richtung der Einfahrt des Kaufland-Parkdecks) an ihm vorbeifuhr, zog er plötzlich wieder ohne zu blinken nach links, um zu wenden. Glücklicherweise sah er mich noch…

Alltagserlebnisse (Teil 26)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Einbahnstraßen (2)

Noch ein Nachtrag vom 3. April; ich musste mich erst vergewissern, ob die Beschilderung auch eindeutig ist. Ist aber nicht so ganz hundertprozentig der Fall. Ich befuhr (wie so oft) vom „Winzler Tor“ kommend die Zeichen 220-20 StVO Kreuzgasse Richtung Pirminiusstraße (Kaufland). Die Kreuzgasse knickt rechts weg, der Geradeausverkehr in die Pirminiusstraße hat Vorfahrt. Aus der (östlichen) Kreuzgasse kam dann von rechts eine Frau, die anstatt dem  unter dem Zeichen 205 StVO gemäß an der Einmündung in die Pirminiusstraße einzubiegen, direkt „schräg“ in die Karlstraße einfuhr. Meiner Ansicht nach war das ein Fahren gegen die Zeichen 267 StVO und ein Verstoß gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung rechts; zumal auch gegenüber der Einmündung der Kreuzgasse ein Zeichen 220-20 StVO steht. Der kleine Interpretationsspielraum entsteht durch den weiträumigen Einmündungsbereich; die Kreuzgasse beginnt nämlich genau an der Stelle abzuknicken, an der die Karlstraße links einmündet. Zumindest scheint das öfter ein Problem zu sein – denn es ist gar nicht so lange her, da kam mir exakt dort schon einmal eine Frau in der falschen Fahrtrichtung entgegen; sie war dabei sogar schon oberhalb der Einmündung Karlstraße in Richtung Winzler Straße unterwegs. Als ich langsam frontal auf sie zufuhr, bemerkte sie ihren Irrtum und setzte langsam zurück.

Überholmanöver (46)

Zur Abwechslung schrammte am 5. April mal wieder ein Bus unnötig knapp an mir vorbei. Ich befand mich dabei grade mitten im längeren Anstieg über die L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg. Platz hätte er in dem Moment eigentlich genug gehabt.

Gespräche (4)

Am 6. April fuhr ich erst gegen 13 Uhr mit dem Rennrad Richtung Bliesgau los, da die warme Frühlingsluft am doch recht kalten Morgen noch nicht so wirklich angekommen war. Als ich am Wasgau-Markt in Hornbach kurz anhielt, um mir ein paar Neapolitaner-Waffeln für Unterwegs zu kaufen, saß dort wieder das nette Ehepaar aus dem Saarland bei Kaffee und Kuchen, mit welchem ich schon am 30. Januar Bekanntschaft gemacht hatte. Es wurde dann wieder etwas mehr als eine halbe Stunde lang hauptsächlich über die Sorgen und Nöte geplaudert, die man als Radfahrer halt nun einmal so hat. 😉

Stopschilder (8)

Irgendwie scheint das schöne Frühlingswetter auch die Leute hinter den Lenkrädern friedlich zu stimmen. Selbst auf meiner bislang längsten Tour des Jahres (129,7 Kilometer) am 7. April in die Nordpfalz (u. a. am Potzberg vorbei) hatte ich (mal von ein paar engeren, aber nicht wirklich erwähnenswerten Überholern abgesehen) nur wenig Grund zum meckern. Lediglich der Zeichen 206 StVO-Verstoß der Fahrerin eines weißen BMW-Cabrios an der Einmündung der L 369 (der Übergang zur L 367 ist Vorfahrtberechtigt) bei Schwedelbach ist dokumentierwürdig. Sie bog dort flüssig nach links Richtung Mackenbach ab, ohne anzuhalten.

Hupen (21)

Etwas ungewöhnlich war der Huper, den ich mir am wunderschönen und warmen 8. April einfing, als ich an der L 478 bei Eppenbrunn an der Ausfahrt eines Forstweges rechts rangefahren war (etwa  einen Meter vom Fahrbahnrand weg), um zu beobachten, was auf der anderen Talseite da eigentlich vor sich ging. Denn dort stand die Polizei, ein Rettungswagen – und ein Notarztwagen war grade in dem Moment mit Tatütata dort eingetroffen. Ich nehme an, dass es dort einen Radfahrerunfall gegeben haben könnte, da der auf einem Schotterweg verlaufende „Radweg“ zwischen Trulben und Eppenbrunn dort für ein kurzes Stück sehr steil und kurvig ist. Mal abwarten, ob dazu etwas in den Pressemitteilungen der Polizei auftauchen wird. Nachtrag: Ursache war tatsächlich ein Radfahrerunfall.

Alltagserlebnisse (Teil 25)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Rotlicht (3)

Nicht mal mehr Dunkelgelb war es, als am 3. April 100 Meter vor mir ein schwarzes Auto in der Gärtnerstraße bei Rot noch schnell nach rechts in die Ringstraße abbog.

Überholmanöver (45)

Zwei breite Fahrspuren reichten dem LKW-Fahrer eines in Pirmasens beheimateten Speditionsunternehmens am Abend des 3. April auf der B 270 zwischen dem Abzweig Petersberg und Pirmasens nicht aus, um mich mit angemessenem Abstand zu überholen; er schrammte mit vollem Tempo kaum einen halben Meter an mir vorbei. 😡 Schien mir volle Absicht gewesen zu sein und sollte wohl den dort üblichen Huper ersetzen, da gefühlt jeder fünfte Kraftfahrzeugkutscher der Ansicht zu sein scheint, dass Radfahren hier nicht erlaubt sei.

Gehweg- und Geisterradler (11)

Anschließend ging es noch Richtung Kaufland. In der Teichstraße hielt ich an der roten Ampel. Von links kam ein Radfahrer den steilen Gehweg der Zeichen 267 StVO Gärtnerstraße heruntergeradelt, schaute sich kurz um und fuhr dann weiter Richtung Schäferstraße.

Geschwindigkeit (8)

Mal gespannt, wann ich mal (wegen der gesperrten Winzler Str.) durch die Tempo-30-Zone zwischen Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ durchkomme, ohne Verstöße gegen Tempo 30 dokumentieren zu können. Auch am 3. April näherte sich einer recht schnell (und laut dröhnend) von hinten, obwohl ich etwa 27 km/h fuhr. In der „Priesterwiese“ bog ich rechts in die Hornbacher Straße ab, um in den bereits sanierten Teil der Winzler Straße zu gelangen. Als er freie Bahn hatte, gab er regelrecht Vollgas Richtung „In der Walsterwiese“. Ich sah ihn dann kurze Zeit später wieder aus etwa 50 Metern Entfernung am Kreisel Winzler Straße und Arnulfstraße. 🙄

(Wilde) Tiere (2)

Ein etwas eigenwilliger Hund trottete am Abend des 4. April plötzlich von links über die Verkehrsinsel an der Einmündung der K 10 in die L 471. Verfolgt von seinem Frauchen. Meine Bemühungen, ihn zu mir zu locken, schlugen fehl; er machte stattdessen auch Anstalten, Richtung L 471 zu laufen. Von links näherte sich grade ein LKW mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer hätte eigentlich sehen müssen, dass da ein Hund frei herumläuft, der ihm jederzeit vor den Laster springen kann. 🙄 Zwei weitere Autofahrer fuhren an der Stelle jedenfalls sehr vorsichtig vorbei. Glücklicherweise konnte das Frauchen ihren unverletzten Hund dann wieder an die Leine nehmen.

Autos auf Radwegen (5)

Meine kurze Abendrunde führte weiter über Contwig nach Hornbach. Auf dem in beide Richtungen mit Zeichen 260 StVO beschilderten Verbindungsweg zwischen dem Gewerbegebiet am Zweibrücker Flughafen (Göteborger Straße) und Rimschweiler begegneten mir auf meiner recht kurzen Fahrt immerhin drei Autos. Natürlich garantiert alles „Anlieger“…! 😛

Alltagserlebnisse (Teil 24)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (41)

Am 29. März war ich grade erst 10 Minuten unterwegs, als mich auf der mit durchschnittlich rund 7 % ansteigenden K 10, etwa 150 Meter vor der Einmündung in die L 471 bei Nünschweiler ein Bus (ein moderner Blauer vom VRN) unnötig eng überholte.

Überholmanöver (42)

Am 31. März befuhr ich die Hauptstraße (L 495) in Hauenstein in Richtung Lug. In der unübersichlichen, engen und kurvigen Passage in der Nähe des Rathausplatzes überholte mich trotzdem eine ältere Dame in ihrem Kleinwagen. Da die Fahrbahn immer enger wurde und Gegenverkehr auftauchte, wurde ich dann regelrecht geschnitten. 😡

Stopschilder (7)

Am Ostermontag (2. April) ging es mit dem Rennrad mal wieder nach Frankreich. Auf dem Weg dahin ignorierte in Niedersimten vor mir der Fahrer eines Transporters bei der Ausfahrt aus der Gersbachtalstraße nach links in die Lothringer Straße (L 484) die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO.

Überholmanöver (43)

Auf der D 962 kurz vor Bitche wurde ich dann von einem ganzen Pulk überholt. Einer davon rückte mir besonders nah (kein halber Meter Abstand) auf die Pelle. 🙄

Geschwindigkeit (7)

In Frankreich sind im Gegensatz zu Deutschland sogar Tempo-30-Zonen in dem überörtlichen Verkehr dienenden Departements-Straßen möglich. Schilder, die häufige Radarkontrollen ankündigen, disziplinieren (zumindest die Ortsfremden) zusätzlich. So gilt auch in der Rue de Tilleuls (D 110M) in Bitche Tempo 30. Unnötig zu erwähnen, dass ich – obwohl ich die ganze Zeit selber knapp 28 bis 32 km/h fuhr – hinter dem Kreisel zur Zitadelle trotzdem (von einem SUV, der zu mir aufgeschlossen hatte) überholt wurde. Er tuckerte dann (nachdem er vorbei war) wieder mit relativ angepasster Geschwindigkeit vor mir her. Da ging es wohl ums Prinzip.

Überholmanöver (44)

Die D 35a ist allgemein keine Straße für Zartbesaitete. Unter der Woche brettern dort viele, vorwiegend deutsche LKW, die über Bitche, Niederbronn und Haguenau Richtung Baden unterwegs sind. Zwischen den Anschlüssen Eschviller und Loutzviller gibt es eine lange, sehr übersichtliche Strecke, die oft zum Überholen genutzt wird. Da heute der ein oder andere „Sonntagsfahrer“ unterwegs war, zogen jene teilweise ganz ordentliche Fahrzeugschlangen hinter sich her.

Ein ungeduldiger Franzose überholte dann am Ende(!) eines solchen Pulks trotz durchgezogener Linie schon einmal direkt hinter der Kuppe und zog (als er mich kommen sah) kurz in die schmale Lücke vor dem grade überholten Auto – um umgehend erneut nach links auszuscheren. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 22)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Geschwindigkeit (6)

Aufgrund der Tatsache, dass die Winzler Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, nutzen auch viele Autofahrer die Nebenstraßen, anstatt die ausgeschilderte Umleitung über die Waisenhaus- und Arnulfstraße. Auch die Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ liegen in einer Tempo-30-Zone. Aber wie schon vor einigen Wochen wurde ich am Abend des 23. März in der Johannesstraße trotz eigener Geschwindigkeit von 26 km/h (Richtung Südwest fahrend) wieder mehr als zügig von einem BMW (sorry, aber gefühlt fährt jeder zweite Auffällige einen BMW…!) überholt. Er brauste mir dann in der „Priesterwiese“ nach Beschleunigung meinerseits auf die erlaubten 30 km/h in der Folge trotzdem rasch davon.

Rotlicht (2)

Da hat mich der Rennradkollege noch so nett gegrüßt, als er am 24. März an mir vorbeigeradelt ist – und jetzt muss ich ihn hier auch noch verpetzen! 😉 Zwischen Bundenthal und der Sankt-Anna-Kapelle ist es seit einer Weile eigentlich allgemein klüger, den parallelen Wieslauter-Radweg zu benutzen (da hatte ich aber nicht mehr dran gedacht). Dort finden seit einiger Zeit Bauarbeiten (u. a. zur Stabilisierung der Böschungen, Arbeiten an den Stauwehren und Kabelverlegung) statt, die auch schon zur zeitweisen Vollsperrung der L 478 führten. Derzeit stehen da gleich zwei Baustellenampeln auf einem Kilometer. Als ich schon von Weitem bemerkte, dass die zweite Ampel grade auf rot umgesprungen war, nahm ich das Tempo raus. Jener mich dabei überholende Kollege hielt dann aber im Gegensatz zu mir nicht an jener Ampel an, sondern fuhr einfach rechts der Sperrbaken auf der gesperrten Fahrbahnseite weiter. Obwohl an der Ampel ein wartendes Auto stand und von hinten ein weiteres kam. Kommt aus der Gegenrichtung dann zufällig ein Streifenwagen angefahren, kann das sehr schnell sehr unangenehm werden…!

Gehweg- und Geisterradler (7)

Auch am 24. März wurde ich dann in der Kapeller Straße (B 427) in Bad Bergzabern (in der Nähe des McDonalds-Kreisels) Zeuge eines Beinahe-Frontal-Zusammenstoßes zwischen einem Gehweg-Geisterradler und einer Gehwegradlerin, in der unmittelbaren Nähe von Fußgängern! Wahrscheinlich hat sich es noch nicht bis zu den beiden herumgesprochen, dass an der B 427 innerhalb der Ortsdurchfahrt der Kurstadt keine Benutzungspflicht mehr besteht (Nr. 7) – und die Gehwege nun für Radfahrer auch nicht mehr freigegeben sind! Der ältere Mann (der ja gleich doppelt rechtswidrig unterwegs war) motzte die Frau auch noch frech an, sie habe Rechts zu fahren – na, dann fahr DU halt auch wenigstens auf dem rechten Gehweg…! 😛 Die Dame fuhr auch deshalb nicht ganz rechts, weil da eben ein Stück weiter vorne die Fußgänger liefen, die sie überholen wollte. Und die der Witzbold ja grade erst passiert hatte. Ich rief dann bei der Vorbeifahrt, dass „ihr beide nix auf dem Gehweg verloren“ hättet! 🙄

Gehweg- und Geisterradler (8)

Am Mittag des 26. März stand ich an der roten Ampel der Gärtnerstraße, um anschließend nach Rechts in die Ringstraße abzubiegen. Während des Wartens kam dann ein Radfahrer auf dem Gehweg rechts von mir um die Häuserecke gefahren und fuhr dann in der Zeichen 267 StVO auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg weiter Richtung Bahnhofstraße. 🙄

Überholmanöver (40)

Am Abend des 26. März wurde dann von einem bekloppten Fahrer eines aufgemotzten Kleinwagens in der Pirmasenser Straße (L 475) in Wallhalben mal wieder hauptsächlich der Gegenverkehr gefährdet. Ich (Richtung Südost fahrend) wurde mitten im kurvigen Abschnitt in Höhe des Abzweigs Richtung Saalstadt überholt, obwohl der hinter mir laut mit seinem Auspuff Herumtönende auch wegen geparkter Autos gar nicht wissen konnte, ob da von vorne jemand gefahren kommt. Es kam dann halt einer – und der durfte kurz hinter der Tankstelle eine Vollbremsung machen und auf den Gehweg ausweichen! Der blaue Flitzer entschwand dann noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit Richtung Ortsausgang. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 21)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Stopschilder (5)

Als Radfahrer scheint man Stopschildverstöße irgendwie förmlich zu provozieren!? 😎

„Oh Nein, da kommt ein Radfahrer den Berg hochgefahren – wenn ich den vorbeilasse, muss ich noch ewig hinter ihm herschleichen! Also: Vollgas!“

Gut, die Stopschild-Moral ist allgemein ziemlich miserabel und mir fällt das wohl nur aus meiner speziellen Perspektive besonders auf. Jedenfalls überfuhr am Abend des (immer noch schweinekalten) 20. März ein BMW-Fahrer (so langsam kann das mit dieser Marke kein Zufall mehr sein…) die Haltelinie des Zeichen 206 StVO am Ende der Simter Straße, um fließend nach rechts in die Bitscher Straße einzubiegen. Die Vorfahrt hat er mir zwar nicht genommen, aber: „die Räder müssen stehen„! 😛 Übrigens: auf dem Foto in der Pressemeldung steht hinten links ein sehr, sehr lustiges Blauschild! Aber dazu ein andermal mehr! 😉

Überholmanöver (39)

Mit circa 40 Zentimetern Abstand schrammte am 21. März an der Fahrbahnverengung am Ortseingang der Bärenhütte ein Rentner an mir vorbei. Er fuhr dabei immerhin recht gemächlich und zog eine kleine Schlange hinter sich her.

Hupen (19)

Es ging über die B 270 weiter Richtung Kaiserslautern. Bei Steinalben (fast exakt an der gleichen Stelle wie zuletzt) wurde ich dann bei der Vorbeifahrt mal wieder aus einem Auto mit SÜW-Kennzeichen angehupt. 🙄

Hupen (20)

Und noch einen Huper gab es auf der Ortsumgehung von Weilerbach. Der mir entgegenkommende Rentner fuchtelte dabei noch mit den Armen herum. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Typen wie ihm sehr gefallen würde, wenn man die aberwitzige und willkürliche Sperrung der L 367 für Radfahrer und Mofas ab Weilerbach über die B 270 hinaus bis zum Opelkreisel in Kaiserslautern auch noch weiter nach Westen ausdehnen würde…! 😛 Bis dahin darf ich – und werde auch weiterhin dort fahren!

Stopschilder (6)

Am 23. März hielt ich am Zeichen 206 StVO an der Einmündung der L 476 in die L 477 an, um anschließend nach links Richtung Thaleischweiler-Fröschen abzubiegen. Der neben mir rechts Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende BMW überfuhr hingegen einfach fließend die Haltelinie.

Gehweg- und Geisterradler (7)

Zwischendurch kann ich ja mal wieder einen von dieser Sorte erwähnen. Am selben Nachmittag kam mir (Richtung Südwest fahrend) in der Waldfischbacher Hauptstraße ein junger Mann auf einem MTB auf dem von mir aus rechten (schmalen) Bürgersteig entgegen. 🙄 Die folgende Ecke ist zudem ziemlich unübersichtlich und weiterhin sehr schmal.

Alltagserlebnisse (Teil 20)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (36)

Am Nachmittag des 15. März gab ich kurz vorm Rechtsabbiegen von der Bottenbacher- in die Gersbacher Straße in Winzeln das entspr. Handzeichen. Allerdings hatte der Autofahrer, der mich während des Abbiegevorgangs überholte, dieses Handzeichen nicht gesehen – denn da war er schon neben mir! Wäre ich (oder ein anderer Radfahrer) jedoch weiter die  Bottenbacher Straße geradeaus gefahren, hätte er mich beim Abbiegen gnadenlos abgeschossen! 🙄

Überholmanöver (37)

Vollkommen mit den Gedanken woanders – oder vielleicht auch auf das „Schlaufon“ geglotzt…? Anders kann ich es mir nicht erklären, warum der Fahrer eines Elektroniker-Firmenwagens am 16. März in der Höhenstraße in Mörsbach trotz freier Gegenfahrbahn mit bestimmt nicht einmal 20 Zentimeter Abstand an mir vorbeischrammte! 😡

Hupen (17 & 18)

Ich bemüh mich ja, das regelmäßige Gehupe positiv zu sehen: so offenbaren mir Autofahrer immer wieder ungefragt ihre völlige Ahnungslosig- und Überheblichkeit! Wer weiß, wie viele ebenfalls der irrigen Ansicht sind, ein Radfahrer hätte hier und dort nix verloren; sich aber die Betätigung der Hupe verkneifen…? Daher: Danke! 😛

Am 17. März befuhr ich etwa um die Mittagszeit herum die dort vierspurige B 270 zwischen der Kreuzung Zweibrücker Straße und dem Kreisel zur Georgia Avenue. Beim ersten Huper direkt unter der B 10 bin ich mir wegen mehrerer Fahrzeuge nicht ganz sicher, ob der mir galt. Keine Zweifel dann beim zweiten, langen Huper etwa 200 Meter später, als der Fahrer eines weißen BMW-SUV (schon wieder ein BMW…!) mir wohl mitzuteilen versuchte, ich hätte hier mit dem Rad nix verloren. Grade dort macht es die Beschilderung den Autofahrern eigentlich schon recht schwer, an ein Radfahrverbot auch nur zu glauben. Denn an allen zur B 10 abbiegenden Einmündungen sowie gar auch auf den über den Abbiegespuren hängenden Wegweisern findet sich das Zeichen 331-1 StVO! Im Gegensatz zu den uneingeschränkt nutzbaren Fahrstreifen der B 270 Richtung Waldfischbach und Kaiserslautern.

Würde ich mir (anstatt hin und wieder nicht jugendfreies Zeug hinterherzuschreien…) 😎 doch mal das Nummernschild merken! Und Idioten dieser Art wegen missbräuchlicher Nutzung der Hupe anzeigen, könnte die Polizei (selbst wenn sie kein Verwarnungsgeld verhängen würde) bei der Gelegenheit dem Unwissenden wenigstens erklären, dass das Radfahren dort völlig legal ist…!

Vorfahrt gewähren (1)

Der Kreisel Winzler- und Arnulfstraße ist ja irgendwie mein absoluter Lieblingskreisel in der Horebstadt! Nicht nur, dass man bei der Einfahrt wegen überflüssiger Schutzstreifen regelm. eng überholt und geschnitten wird – nein, die Vorfahrt wird einem dort auch gerne mal genommen. So dann auch am (schweinekalten…) 🙁 17. März. Ich kam aus der Winzler Straße (in südwestliche Richtung fahrend) und war bereits im Kreisverkehr kurz vor der Einmündung der Arnulfstraße, als sich ein Rentner mit Ehegattin auf dem Beifahrersitz dazu entschloss, nicht zu halten – und mir so die Vorfahrt zu nehmen. Ich musste dann stark bremsen, damit ich nicht auf den zudem noch sehr langsam aus dem Kreisel ausfahrenden Kleinwagen krachte… 🙄

Geschwindigkeit (4)

Das relativ neue  in der Hochwaldstraße in Windsberg ist wirklich ganz praktisch, „Temposünden“ festzustellen. Auch am 18. März wurde ich (knapp über 30 km/h fahrend) wieder genau im Tempo-30-Bereich von einem Auto zügig überholt. Okay, am Wochenende hat der KiGa geschlossen – die 30 gelten aber trotzdem! 😛

Überholmanöver (38)

Am östlichen Ortseingang von Großsteinhausen (L 478) überholte mich ebenfalls am (nochschweinekälteren…) 18. März ein Fahrer eines blauen Sport-Ford-Focus spontan auf der linken Seite der Verkehrsinsel, obwohl er ohne Probleme auch wieder nach Rechts hätte rüberfahren können.

Geschwindigkeit (5)

Auch in Frankreich wird innerorts sehr gerne angeordnet (oft in Verbindung mit Bodenschwellen), so auch auf der D 86 in Blies-Ébersing. Obwohl ich am 19. März an der zudem nicht besonders gut einsehbaren Ecke mit dem Rennrad grade etwa selber 27 bis 28 km/h fuhr, wurde ich trotzdem zügig überholt.

Alltagserlebnisse (Teil 19)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Fußgänger (1)

Es ist verhältnismäßig lange her, dass mir ein sorgloser Fußgänger vom Bürgersteig aus vors Fahrrad gelaufen ist. Am 9. März verließ ein älterer Mann den Schlachthof in der Walshausener Mühlstraße in Richtung andere Straßenseite, ohne nach rechts oder links zu gucken. Ich konnte noch bremsend nach links ausweichen. Mein Hinweis wurde mit einem Knurren quittiert.

Hupen (16)

Mir fällt grade auf, dass ich schon über einen Monat lang nicht mehr angehupt wurde. :mrgreen: Diese ungewöhnliche Serie fand dann am 11. März ihr Ende, als mich auf der B 270 bei Steinalben ein Fahrer aus einem schwarzen BMW (schon wieder dieses Fabrikat…) warum auch immer bei der Vorbeifahrt angehupt hat. 🙄

Platten (1)

Tja, am gleichen Abend erwischte es mich gegen Ende meiner sonntäglichen Tour nach langer Zeit mal wieder an der Einmündung der K 10 in die K 15 in Rieschweiler-Mühlbach. Pffftpffftpffft… 😡 In den Vorderreifen (Schwalbe „Rapid Rob“) meines Mountainbikes bohrte sich eine gewaltige Scherbe einer wohl wie üblich aus einem Autofenster herausgeworfenen Bierflasche. Ein Grund, warum ich mir z. B. wünschen würde, dass an Tankstellen nur noch Dosen verkauft werden dürfen… Allgemein denkt man beim Blick auf die Straßenränder voller Alk-Flaschen und -Dosen auch besser nicht genauer drüber nach, wie viele alltäglich „angeheitert“ durch die Gegend fahren.

Überholmanöver (34)

„Vorausschauendes Fahren“ wie aus dem Lehrbuch! Besonders gerne mag ich ja Überholvorgänge, die unmittelbar vor einer blockierten Stelle (z. B. durch ein parkendes Auto auf der Fahrbahn) stattfinden. So auch am 12. März in der Bottenbacher Straße in Winzeln. Ein Bus der Stadtwerke musste mich unbedingt noch schnell überholen, um einen Moment später wegen (bereits vorher absehbaren) Gegenverkehrs hinter dem geparkten und die Fahrbahn blockierenden Auto zu halten. Ich kam dann natürlich auch nicht mehr vorbei und durfte (anstatt am Hindernis vorbeizufahren) nun ebenfalls warten… 🙄

Überholmanöver (35)

Die Busfahrer der Region wollen in der letzten Zeit wohl irgendwie mit Gewalt ihren bislang guten Ruf zerstören? Auf der L 486 zwischen Salzwoog und Lemberg wurde ich am gleichen Nachmittag mal wieder mit äußerst dürftigem Seitenabstand von einem Bus der Regio-Linie 250 überholt.

Stopschilder (4)

Auch am 12. März fuhr in Lemberg an der Kreuzung wieder ein Autofahrer ohne Stop am Zeichen 206 StVO noch schnell vor mir aus der Berg- nach rechts in die Hauptstraße ein. Eine exakte Kopie eines Vorfahrtverstoßes von vor einer Woche.

Geschwindigkeit (3)

Es ist noch nicht lange her, da wurde in der Windsberger Hochwaldstraße (Kreisstraße 6) aufgrund der unmittelbaren Nähe zum örtlichen Kindergarten (in der Einmündung „Am Friedhof“) gemäß § 45 (9) S. 4 Nr. 6 StVO auf einem etwa 200 Meter langen Abschnitt in beide Richtungen Tempo  angeordnet. Als ich am Morgen des 15. März meine Tour grade begonnen hatte, wurde ich exakt dort von einer Frau in einem Kleinwagen überholt. Da bei mir rund 33 km/h auf dem Tacho standen, dürfte sie locker weit über 50 gefahren sein.