Die Kolpingstraße in Kirchenarnbach

In den zahlreichen verzweigten Tälern der Sickinger Höhe gibt es (wie in der Region generell) relativ wenige Geh- und Radwege. Eine Ausnahme bildet die Kolpingstraße zwischen Kirchenarnbach und Obernheim, denn in dieser Sackgasse(!) verläuft ein ca. 230 m kurzer, in beide Richtungen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderter Geh- und Radweg, der den Radverkehr der ein paar Meter unterhalb parallel verlaufenden K 20 wohl wegen eines kurzen (überflüssigen) Außerorts-Abschnitts zwischen den beiden Ortsteilen der Gemeinde Obernheim-Kirchenarnbach aufnehmen soll. „Die Kolpingstraße in Kirchenarnbach“ weiterlesen

Anordnungen unzuständiger Behörden

Anfang März hatte ich von einem “Radfahrer absteigen” an der Schelermühle berichtet, wo der Dynamikum-Radweg vorbeiführt. Als ich dort (am 9. März) zuletzt vorbeikam, standen die Schilder noch. Zwischenzeitlich hatte ich dann mal bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde der Stadt Pirmasens nachgefragt, was das solle? Man antwortete mir am 6. März folgendermaßen: „Anordnungen unzuständiger Behörden“ weiterlesen

Herkunftsabhängige Benutzungspflicht

Die zahlreichen Behörden stümpern ja bei der Beschilderung von Radwegen und der Anordnung von Benutzungspflichten regelmäßig viel an amüsantem Blödsinn in die Landschaft. In den meisten Fällen freue ich mich drüber – denn dann habe ich auch mehr als genügend rechtlich relevante Gründe, viele Wegelchen nicht benutzen zu müssen. Ein schönes Beispiel dafür ist auch der knapp 900 m lange Geh- und Radweg entlang der L 478 zwischen Fischbach bei Dahn und dem Saarbacherhammer (einem Badesee mit Campingplatz). „Herkunftsabhängige Benutzungspflicht“ weiterlesen

Schlaglochpiste zum Beckenhof

Es gäbe zwischen Münchweiler und dem Pirmasenser Stadtteil Ruhbank eine an und für sich ganz brauchbare Alternativroute über die eingeschränkt für den öffentlichen Verkehr freigegebenen Forststraßen zum Beckenhof, einem sehr beliebten, im Pfälzerwald gelegenen Ausflugsziel. Wenn man denn Radfahrern im Zuge der damaligen Umwandlung der B 10 in eine Kraftfahrstraße hier weiterhin eine durchgehend asphaltierte Fahrbahn anbieten würde. Das hielt man aber (einmal mehr) für nicht nötig; stattdessen muss man auf rund 400 m über eine üble, nur grob geschotterte Schlaglochpiste rumpeln. „Schlaglochpiste zum Beckenhof“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 28)

Bei Jockgrim verliert der Fahrer eines Betonmischers die Kontrolle über sein Fahrzeug und landet auf einem Gemeinsamer Geh- und Radweg. Eine (vmtl. legale) Gehwegradlerin wird in Kaiserslautern von einem Mann tätlich angegriffen. In Hirschhorn erleidet eine Fußgängerin wegen starker Windböen eine schwere Kopfverletzung. Bei Lemberg streift eine anschließend Unfallflucht begehende Autofahrerin einen Radfahrer und zieht diesen ein Stück weit mit. In Sausenheim und Landau waren ein 15- und ein 19-jähriger mit mehr als 1,5 Promille auf dem Rad unterwegs. „Aus dem Polizeibericht (Teil 28)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 26)

In Pirmasens wird ein 30-jähriger E-Roller-Fahrer erwischt. Ein 25-jähriger wird in Kaiserslautern auch Opfer der miesen, benutzungspflichtigen “Radinfrastruktur”, da er vor einer Tankstelle von einem Rechtsabbieger “übersehen” wird. In Hagenbach stürzt ein 71-jähriger auf seinem E-Bike ohne Fremdeinwirkung. Bei Insheim quetscht sich an einer Abzweigung ein Autofahrer an einem wartenden 62-jährigen vorbei und fährt diesen dabei an. In Landau stürzt eine 53-jährige nach einer Kollision mit einem Fußgänger auf der Route des Queichtalradwegs – die für Radfahrer dort allerdings nicht freigegeben ist! In Höheinöd fährt ein Kind auf einem unbeleuchteten Rad vors Auto einer US-Amerikanerin, kommt aber mit dem Schrecken davon. „Aus dem Polizeibericht (Teil 26)“ weiterlesen

Wer zu spät baut, den bestraft…

…der miese Radwegelchen hassende Radverkehrsblogger? 😉 Das könnte für das mögliche Ende der “unendlichen Geschichte” über ein mehr als fragwürdiges Radweg-Bauvorhaben in der Südwestpfalz gelten. Ich hatte ja im verlinkten Beitrag – in welchem ich ja auch sehr viele verkehrlich sinnvollere und auch touristisch interessantere, aber auf jeden Fall kostengünstigere Möglichkeiten aufzeigte –  erwähnt, dass die ersten Ideen, dort einen Geh- und Radweg anzulegen, schon sehr lange zurückreichen. In der Liste der Planfeststellungsverfahren des LBM Rheinland-Pfalz dürfte es wohl das Älteste, bislang unverwirklichte Vorhaben sein. „Wer zu spät baut, den bestraft…“ weiterlesen

Land bezuschusst Wallhalb-Radweg

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt mittels Förderbescheid über 798.150 Euro an die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben den Bau eines eigenständigen, 8 km langen Radwegs im Wallhalbtal zwischen der Faustermühle und Wallhalben. Die Gesamtkosten sollen 1,2 Mio Euro betragen und durch diesen Radweg vor allem der Tourismus gefördert werden. „Land bezuschusst Wallhalb-Radweg“ weiterlesen

Alternativen zum Zeichen 240 StVO?

Es hatte mich ja ziemlich gewurmt, dass mir die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz im Rahmen meiner Akteneinsicht zur Sperrung der B 10 nicht auch einen Einblick in ein an alle Straßenverkehrsbehörden adressiertes Schreiben des LBM Rheinland-Pfalz gewähren wollte. Auch wollte man mir bislang auch nicht sagen, wie denn nun die Alternative aussehen soll, um die zahlreichen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten, aber die Vorgaben der VwV und ERA 2010 verfehlenden Wegelchen von ihrer Benutzungspflicht zu befreien, ohne dem Radverkehr mittels Gehweg Radverkehr frei Schrittgeschwindigkeit zu verordnen. Aber als investigativer Radverkehrs-Journalist habe ich natürlich auch alternative Quellen, die ich anzapfen kann. 😉 „Alternativen zum Zeichen 240 StVO?“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 24)

Bei Venningen wird ein 38-jähriger Rennradfahrer Opfer einer starken Windböe. In Kaiserslautern schmeißt irgendwer ein Fahrrad von einer Brücke auf eine Straße. Auf der Forststraße am Hermersbergerhof kommt es erneut zu einem Unfall auf winterlicher Fahrbahn. In Landau wird ein 15-jähriger angefahren, der Verursacher flüchtet. Ebenfalls in Landau kollidiert ein 18-jähriger Geistergehwegradler bei der Nutzung einer Fußgängerfurt mit einem Pkw und einer 63-jährigen wird von einer Autofahrerin die Vorfahrt genommen. In Freimersheim wird eine 43-jährige angefahren, weil ein Autofahrer seine Scheiben vorm Fahrtbeginn nicht enteist hatte. „Aus dem Polizeibericht (Teil 24)“ weiterlesen