Aus dem Polizeibericht (Teil 22)

Eine Missachtung eines Stop-Schild bringt einem 19-jährigen in Pirmasens bei einem Unfall schwere Verletzungen ein. Bei Kaiserslautern macht ein Schwan neben dem Geh- und Radweg an der L 395 eine Pause. In Landau stürzt ein Radfahrer in einer Sackgasse in einem Gewerbegebiet ohne Fremdeinwirkung auf den Kopf. Ebenfalls in Landau wird einem Radfahrer die Vorfahrt genommen. Aufgrund eines Unfalls in Kaiserslautern, bei dem eine 78-jährige Autofahrerin eine Fußgängerin auf einer Fußgängerfurt anfährt, empfiehlt das Polizeipräsidium Westpfalz nun auch schon Fußgängern, “Überziehweste(n) in Signalfarbe” zu tragen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 22)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 90)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Vorfahrt (22)

Es war nicht viel los zwischen Weihnachten und Neujahr. Am frühen Nachmittag an Heiligabend nahm mir ein Fahrer eines bordeauxfarbenen VW-SUV in der Waldfischbacher Hauptstraße die Vorfahrt, als er ohne auf mich zu achten vom Parkplatz des nagelneuen Lidl nach rechts in die L 499 einbog.

Parken (30)

Nachdem es noch mit einem Einkauf kurz vor Ladenschluss geklappt hatte, ging es nach Hause. In der frisch sanierten Winzler Straße (ich vermisse in der neuen Pflaster- und Betonwüste die auf äußerst dubiose Art und Weise gefällten Platanen sehr…) gibt es auch eine Filiale einer VR-Bank. Da aber die Parkstreifen ständig zugeparkt sind, parkt dann auch hin und wieder mal einer in der 2. Reihe. Ich durfte wegen Gegenverkehr dann halt auch kurz warten…

Rückwärts (3)

Glück gehabt hatte eine ältere Dame, die am 28. Dezember in der Gewerbestraße in Zweibrücken auf dem Gehweg unterwegs war, denn wäre sie in dem Moment schon 5 m weiter gewesen, wäre sie überfahren worden. Vor ihr fuhr nämlich ein weißer Transporter rückwärts aus der Zufahrt eines Autohändlers. Und das alles andere als langsam oder vorsichtig. Sehen konnte der Fahrer wegen des undurchsichtigen Zauns rein gar nichts!

(Wilde) Tiere (9)

Später fungierte ich dann für ein paar Meter ungewollt als Schafhirte bzw. Schäferhund auf zwei Rädern. Denn auf der K 68 zwischen Gerhardsbrunn und der Knoppermühle war ein kleiner Trupp Schafe unterwegs, die offenbar irgendwo aus einem Gehege ausgebüchst waren. Sie trabten einige Meter vor mir her. Als von unten eine Autofahrerin kam, kletterten sie links die Böschung rauf. Ich tauschte mit der Autofahrerin noch schnell einen amüsierten Blick aus. Da ich im Polizeibericht nix dazu gelesen habe, ist den Lämmern wohl auch nix passiert.

Pinkelpause (2)

Interessant, wie sehr manch einem die Blase drückt. So sah ich am 30. Dezember einen älteren Herrn, der auf der L 482 zwischen Winzeln und der Eichelsbacher Mühle in einer Kurve am Fahrbahnrand angehalten hatte, um in den Straßengraben zu pullern. Nunja – das Halten und Parken ist aus guten Gründen an unübersichtlichen Stellen verboten.

Überholmanöver (194)

Frohes Neues! Der erste, der gleich am 1. Januar auffällig wurde, war ein Autofahrer, der direkt am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke bei Gegenverkehr und ohne jede Verlangsamung mit höchstens 50 cm Abstand an mir vorbeirauschte.

Rotlicht (39)

Am 2. Januar ging es über die Lemberger Straße runter, um anschließend über die Volksgartenstraße zur Landauer Straße zu kommen. Vor mir fuhr übrigens ein Bagger. Da die Ampel an der Kreuzung Charlottenstraße grade auf Rot umgesprungen war, hieß es also warten. Darauf hatte der Autofahrer in der Gradeausspur aber keine Lust und donnerte trotz > 1 Sekunde Rot noch schnell über die Kreuzung.

Stopschilder (47)

Es ging weiter Richtung Waldfriedhof und B-10-Radweg. Den mit der Dschungel-Bankette. 😉 An der B-10-Abfahrt zur Landauer Straße fuhr mal wieder jemand (Richtung Pirmasens) mit seinem Auto über das dortige Stop-Schild.

Autos auf Radwegen (18)

Im “richtigen” Winter muss man ja auf den B-10-Radwegen über motorisierten Verkehr eigentlich sogar regelrecht froh sein, da auf diese Weise wenigstens ein paar Fahrrinnen freigefahren werden. Glücklicherweise war es in diesem Winter ja noch nicht so richtig winterlich. Unweit des Hauensteiner Weg-Endes kam mir kam eine Frau in ihrem Pkw entgegen, die wohl den im Kofferraum transportierten Hund mal etwas weiter hinten im Wald Gassi führen wollte.

(Tote) Tiere (10)

Gar keine schöne Entdeckung machte ich später an der K 11 bei einem kurzen Halt am Sattel zu den Lauterschwaner Rappenfelsen. Da hatte wohl irgendein Schäfer zwei tote Schafe “entsorgt” und deren Kadaver einfach die Böschung runtergeschmissen. Man ist es ja schon gewöhnt, dass unnützer Hausrat tonnenweise im Wald entsorgt wird. Aber muss man das jetzt auch noch mit verendeten Tieren machen…!?

Alltagserlebnisse (Teil 88)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Rotlicht (37)

Am 17. Dezember ging es die ansteigende Schäferstraße hinauf. Auf dem linken Fahrstreifen überholte mich grade ein Auto. An der Kreuzung Höhstraße schaltete die Ampel grade auf Rot; der Fahrer fuhr trotzdem (> 1 Sekunde) drüber – um anschließend dann an der nächsten roten Ampel zur Landauer Straße halten zu müssen.

Gegenverkehr (5)

Gegen Abend ging es dann die Landauer Straße retour. Im Feierabendverkehr staute es sich auf der Linksabbiegespur zur Kaiserstraße. Ein Franzose konnte auch wegen Gegenverkehrs deshalb nicht in die kurze, zusätzliche Linksabbiegespur zur Bitscher Straße einfahren. Als sich eine Lücke auftat, zog er raus und fuhr über die durchgezogene Linie nach vorn. Ein Fahrer eines Stadtbusses musste deshalb bremsen und den frechen Franzosen vorlassen.

Stopschilder (44)

Wenig später ergab sich dann an der Kreuzung Berliner Ring, Kronen- und Blocksbergstraße wieder eine ähnliche Situation wie am 10. Dezember. Dieses Mal kam ich allerdings aus der Kronenstraße gefahren. Mein Vordermann fuhr flüssig, ohne größere Verlangsamung über die Haltelinie des Stop-Schild nach links in die Blocksbergstraße, obwohl von rechts Verkehr kam.

Bahnübergang (2) + Rotlicht (38)

Am 18. Dezember schaltete in Thaleischweiler-Fröschen der BÜ in der Pirmasenser Straße grade auf Rot, da die Regionalbahn Richtung Pirmasens gerade angefahren kam. Ein älteres Ehepaar war wohl spät dran und überquerte dann noch schnell bei sich grade senkenden Schranken den BÜ. Der Mann hatte wegen einer Gehbehinderung große Probleme, nicht zu stolpern. Ich persönlich halte ja derartige Haltepunkte (ohne Über- oder Unterführung) für ziemliche Fehlkonstruktionen. Weil sie derartiges Fehlverhalten förmlich erzwingen. Eigentlich könnte man bei eingleisiger Strecke z. B. ja auch auf beiden Seiten einen Bahnsteig anlegen. Die Frau wollte wohl noch am Automaten ein Ticket ziehen, obwohl der Desiro schon angehalten hatte. Der Triebfahrzeugführer winkte sie (meine ich) ohne Ticket in den Zug. Die RB hatte eh mal wieder ein paar Minuten Verspätung

Überholmanöver (192)

Es ging weiter Richtung Johanniskreuz. In Waldfischbach-Burgalben überholte mich dann in der Welschstraße (L 499) ein Autofahrer ohne Not mit äußerst dürftigem Abstand (< 50 cm).

Stopschilder (45 + 46)

Diese Verkehrszeichen existieren wohl wirklich nur dafür, dem Missachtenden im Falle eines Unfalles einen höheren Grad an Schuld aufzuerlegen. Ignoriert werden sie nach meinen Beobachtungen quasi immer. Beispielsweise (ebenfalls am 18. Dezember) an der Moschelmühle bei Burgalben, als der Pkw-Nutzer vor mir ohne Halt nach rechts auf die B 270 Richtung Biebermühle abbog.

Gleich Drei auf einen Streich ignorierten später noch das Stop-Schild an der grade erst wieder (zumindest vorerst) für den Verkehr freigegebenen L 482 zwischen Rodalben und Pirmasens an der Einmündung der Baumbuschstraße und bogen ohne Halt nach rechts ab.

Hupen (63)

In Pirmasens wurde ich auf der K 6 in Höhe des Sportplatzes der SG Pirmasens später dann noch von einem mir entgegenkommenden Rentner angehupt. Warum auch immer. Bekannt kam er mir auch nicht vor.

Überhomanöver (193)

Den Abschluss des 18. Dezember markierte dann der Fahrer eines weißen Transporters, der mich in der Ortsdurchfahrt von Winzeln mit äußerst dürftigem Seitenabstand überholte.

Alltagserlebnisse (Teil 85)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Fußgänger (13)

Ich hatte ja noch die größere Gruppe Fußgänger (ca. 7 – 8 Personen) vergessen, die am 5. Dezember (nach der Veranstaltung zum VEP) auf dem unbeleuchteten Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens unterwegs war. Als ich von hinten angefahren kam, hatten sie grade die Engstelle auf der Brücke erreicht. Obwohl man eigentlich das Licht bzw. den entsprechenden Schattenwurf meiner Fahrradleuchte hätte erkennen müssen, dauerte es doch ca. 10 Sekunden (die ich in Schrittgeschwindigkeit hinterherzockelte), bis irgendeinem mal auffiel, dass da von hinten ein Radfahrer kommt…! Bimmeln wollte ich nicht, sonst hätte ich dieses Experiment ja unnötig beeinflusst. 😉

Überholmanöver (185)

In der Fremde benimmt sich manch einer ja gerne mal besonders asozial. So auch der Fahrer eines weißen Sportwagens aus Aurich (Kennzeichen AUR), der am Abend des 7. Dezember in der Blocksbergstraße an mir mit keinem halben Meter vorbeigeschrammt war. Ich fuhr mit etwas mehr als einem Meter Abstand an den auf dem Seitenstreifen geparkten Autos vorbei. Und benutzte nicht wie 90 % der Pirmasenser Radler den dahinter versteckten Gehweg Radverkehr frei (der ehemals sogar in beide Richtungen benutzungspflichtig war). Klar – in Niedersachsen ist die Radweg-Quote besonders hoch und man ist dort Fahrbahnradler halt einfach nicht mehr gewöhnt.

Beleuchtung (9)

Nur wenige Meter weiter kam mir in der schon stark fortgeschrittenen Dämmerung ein älterer Herr auf dem Mountainbike entgegen. Sogar auf der Fahrbahn! Allerdings ohne Front- und Rücklicht.

Beleuchtung (10)

Wozu ist das?
Das ist blaues Licht.
Und was macht es?
Es leuchtet blau.

Deutsche Hochschule der Polizei

Aus “Die Känguru-Offenbarung”, Kai-Uwe Kling, Ullstein-Buchverlage, 2. Auflage 2014, Seite 34.

Genau dieses falsch zugeordnete Zitat fiel mir spontan wieder ein, als mich kurze Zeit später in der Winzler Wasserturmstraße (übrigens eine Tempo-30-Zone, ich fuhr etwa 24 km/h) ein junger Mann in einem tiefergelegten, weißen Golf überholte. Seine Kennzeichen leuchteten nämlich nicht weiß, sondern blau. Die Polizei wird ihn sicher schon bald darauf hinweisen, schließlich sind das definitiv DIE Experten in Sachen Blaulicht! 😉

Wetter (5)

Nach 4 Tagen Dauerregen innerhalb von nur 10 Tagen kann ich die Worte “Dürre”, “Rekordtrockenheit” und “Wassermangel” definitiv nicht mehr hören, ohne nervöses Augenzucken zu kriegen. Nach einem weiteren, komplett verregneten Wochenende konnte ich am 10. Dezember dann endlich mal wieder raus. Es ging nach Frankreich. Leider kam dann bei Bitche doch nochmal eine dicke Schauerwolke auf mich zugerollt. Glücklicherweise konnte ich mich in die Unterführung am “Col de Schimberg” retten. Da war ich nicht allein, ein junger Franzose kam kurze Zeit später mit seiner Motocrossmaschine angeknattert. Unterhalten konnte man sich ob der Sprachbarriere aber leider nicht. Nach ca. einer Drittelstunde Warten ging es dann (schon leicht unterkühlt) wieder weiter.

Überholmanöver (186)

Ein paar Kilometer weiter nördlich gab es zuvor noch ein vollkommen unnötiges Engüberholen durch einen Fahrers eines Bagger-Tiefladers in der langgezogenen Linkskurve der D 35a, ein paar hundert Meter vor dem Verteilerkreisel zur D 620. Die Gegenfahrbahn war meilenweit sichtbar frei – aber er rauschte mit bestenfalls einem Dreiviertelmeter Abstand mit voller Geschwindigkeit an mir vorbei. Später sah ich ihn dann noch einmal am Umspannwerk Simserhof, da war der Bagger schon am baggern. Musste wohl schnell gehen…?

Stockender Verkehr (3) + Stopschilder (43) + Überholmanöver (187)

Respekt! Gleich drei Verstöße auf einen Streich beging am gleichen Abend ein junger Mann (wohl Anfang 20) in seinem blauen Sportgefährt (vmtl. ein Mazda). Erst fuhr er aus der Kronenstraße in den Berliner Ring ein, obwohl er anschließend gleich noch nach links in die Blocksbergstraße abbiegen wollte. Da aber vor ihm noch ein anderer Autofahrer mit dem gleichen Vorhaben stand, blockierte er fast die komplette Kreuzung (§ 11 Abs. 1 StVO). Ich kam jedenfalls über den Berliner Ring aus Süden und wollte ebenfalls links abbiegen. Also fuhr ich (mich möglichst links einordnend) links an seiner Motorhaube vorbei. Der Vordermann bog währenddessen ab. Ich hielt brav an der Haltelinie des Stop-Schild – und wurde währenddessen vom ungeduldigen Jungspund (mit durchdrehenden Reifen) halt rechts überholt.

Fußgänger (14)

Etwas später wurde mir wieder mal schlagartig bewusst, was für ein Glück ich doch hatte, meine Kindheit in den 80ern verleben zu dürfen…! Da sah ich nämlich auf dem Gehweg in der Gersbacher Straße in Winzeln zwei Kinder, die mit ihrem Papa unterwegs waren. Jener hatte die beiden Knirpse in zwei gelbe Säcke Wahnwesten Warnwesten eingetütet eingekleidet. Für einen einfachen Spaziergang, in einer mit Straßenlampen ausgestatteten Ortschaft!

Bestätigt meinen Eindruck: jede kommende Generation wird mindestens doppelt so paranoid wie die Vorherige. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was die Leute in 20 Jahren für einen Blödsinn für noch mehr “Sicherheit” betreiben werden…? Wahrscheinlich braucht man dann als Fahrzeugführer im Dunkeln eine Sonnenbrille, weil man ansonsten von den überall herumirrenden, selbstleuchtenden Ganzkörper-Wahnwesten (zzgl. gelber Rundumleuchte auf dem seit 2028 verpflichtend zu tragenden Fußgängerhelm) zu stark geblendet wird?

Oder aber sie bleiben dann alle einfach vor lauter Angst nur noch in ihren eigenen vier Wänden und lassen sich von Drohnen beliefern! Dann hätte ich da draußen auf der Straße auch endlich meine Ruhe! :mrgreen:

Alltagserlebnisse (Teil 82)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Pinkelpause (1)

Am 24. November ging es den Anstieg über die K 76 hinauf nach Reifenberg. Zwei Autos hatten mich grade überholt, als noch vor dem Ortseingang, etwa 100 Meter weiter der Vordermann mit seinem alten Opel spontan eine Vollbremsung einlegte, um nach rechts auf einen Feldwegstummel abzubiegen. Der dahinter fahrende BMW konnte grade noch so einen Auffahrunfall vermeiden. Scheinbar drückte dem älteren Herrn mächtig die Blase, denn diese wurde dann auch umgehend entleert.

Stopschilder (42)

Später ging es wieder durch die Teichstraße. Wie erst kürzlich war ich der Einzige, der an der Ecke Schützenstraße am Stop-Schild anhielt. Ich wurde sogar über die Haltelinie überholt, auch der versetzt auf dem linken Fahrstreifen Dahinterfahrende fuhr fast ohne nennenswerte Verlangsamung drüber.

Überholmanöver (179)

Auf dem überflüssigen Wegelchen entlang der K 6 konnte ich wenig später noch beobachten, wie oben auf der Fahrbahn trotz durchgezogener Linie und ausdrücklichem Überholverbot ein Pkw einen anderen überholte.

Überholmanöver (180)

Auf 180 brachte mich am 25. November auch für einen Moment ein Rentner in einem alten, grauen Opel, der mich in der Waldfischbacher Hauptstraße trotz Gegenverkehrs mit vielleicht 30 cm rasierte. Da ich hörte, dass er ohne Verlangsamung herangefahren kommt, bin ich noch nach rechts ausgewichen, ansonsten hätte ich wohl mindestens Bekanntschaft mit seinem Seitenspiegel gemacht. Vielleicht war er ja auch besoffen?

Platten (9)

So langsam nervt es. Wenige km später erwischte ich mit dem Hinterrad im Anstieg die L 499 hinauf nach Heltersberg wohl einen ca. 1,5 cm breiten, scharfkantigen “Rostsplitter”, der evtl. an irgendeinem Autoteil abgefallen war. Mein Rennradreifen wär wohl in der gesamten Breite “durchgeschnitten” gewesen. Ich durfte dann am MTB neben der Fahrbahn den Schlauch wechseln. Der ein oder andere Autofahrer wird den herumwerkelnden Radfahrer schadenfroh zur Kenntnis genommen haben.

Hupen (57)

Am 26. November befuhr ich in Zweibrücken mit dem Rennrad mal wieder die L 471 (ehemalige B 10), die in einem tiefen Einschnitt entlang der Bahnlinie verläuft. Am Ende der langgezogenen Rechtskurve hupte mich bei der Vorbeifahrt ein Fahrer eines kleinen Miet-Lkw der Firma Buchbinder mit Regensburger Kennzeichen an. Er wollte wohl damit mir gegenüber nur seine Ahnungslosigkeit in Sachen Verkehrszeichen zum Ausdruck bringen, denn diese Straße ist für alle Arten von Fahrzeugen frei befahrbar. Es fällt mir durch die Dokumentation dieser Vorgänge ja vermehrt auf, dass es sehr oft Ortsfremde sind, die immer wieder mal wild herumhupen, wenn eine Straße den Eindruck erweckt, sie sei Kfz vorbehalten. Doch gilt insbesondere hierbei: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse Hupe halten!

Vorfahrt (18)

Was ist denn mit den Rentnern los derzeit…? Später ging es wie so oft von Pirmasens Richtung Windsberg. Am Kreisel Arnulfstraße – Winzlerstraße wurde mir von einem aus der Arnulfstraße heranrasenden Rentner in einem blauen Pkw dann noch schnell auf besonders unverschämte Art und Weise die Vorfahrt genommen. Er sah mich (aus der Winzler Str.) kommen – und donnerte trotzdem ungebremst in den Kreisel hinein. Hätte ich nicht gebremst, hätte es geknallt.

Hupen (58)

Mein lieber Opi, der du mich wenig später direkt hinter der Verkehrsinsel (und noch vor dem Beginn des Parallelweges) an der K 6 angehupt (und auch nicht mit dem vorgeschriebenen Abstand überholt) hattest: Das Hupen ist innerorts verboten! Nicht verboten ist es, mit dem Rad auf der Fahrbahn zu fahren. Und ich fahre mit dem Rennrad auch nicht quer über den Parkplatz vorm Winzler Friedhof und auch nicht im spitzen Winkel über den dort ca. 3 cm hohen Bordstein. Und ich muss nebenbei auch keine rund 30 Jahre alten Verkehrszeichen beachten, die die derzeitige StVO gar nicht kennt. Da kannst du dich noch so drüber aufregen!

Mich regt allerdings auf, dass genau solche Vorkommnisse bei meinem kürzlich erst geführten Gespräch mit der Straßenverkehrsbehörde nicht sonderlich ernst genommen wurden.

Alltagserlebnisse (Teil 81)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Verkehrsschilder (1)

Keinen eigenen Beitrag, aber eine Erwähnung wert: Am 19. November befuhr ich die L 485 in Glashütte. Am Ortsausgang fanden grade Bauarbeiten statt. Der Bautrupp hatte allerdings noch weit innerhalb der geschlossenen Ortschaft ein 70 km/h aufgestellt! Da dürfte man mit dem Fahrrad legal mit 90 Sachen durch den Ort heizen – und wird mal eben wegen ein paar unfähigen Bauarbeitern unnötig auf 70 km/h runtergebremst…! 😉

Überholmanöver (175)

Ich hatte ja grade erst wieder der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde von meinen regelmäßigen Erlebnissen auf den so genannten “Schutzstreifen” berichtet. Am Abend des 20. November rasierte mich mal wieder in der Lemberger Straße vorm PLUB eine Autofahrerin in einem grünen Pkw mit kaum mehr als einer Armlänge Abstand.

Vorfahrt (17)

Am 21. November hielt ich während meiner Tour kurz am adidas-Store des Fashion Outlets Zweibrücken an und nutzte die Gelegenheit, mir noch schnell ein langärmliges Running-Shirt (die taugen auch zum Radfahren) mit einem 25-%-Extra-Rabatt wegen der “Black-Friday-Woche” zu kaufen. Als ich anschließend in Richtung Eishalle fuhr, ignorierte ein Fahrer eines Zweibrücker Stadtbusses die dort geltende Regel “rechts vor links”. Ziemlich genau dort, wo auch die Aufnahme für die Webseite des Unternehmens gemacht wurde.

Überholmanöver (176)

Es folgte der Anstieg über die L 465 von Zweibrücken hinauf zum Kalköfenhübel. Nach dem Kriechspurabschnitt überholte mich ein Fahrer eines grauen Transporters in einer langgezogenen Linkskurve zwar mit ausreichendem Abstand – der gefährdete Gegenverkehr war allerdings “not amused” – und hupte.

Überholmanöver (177)

Erwähnenswert eng war dann nur kurze Zeit später ein weiteres Überholmanöver in der Ortsdurchfahrt von Mörsbach, als der Fahrer eines grau-schwarzen Handwerkerwagens ohne jede Not mit vielleicht 50 cm an mir vorbeischrammte.

Gehwegradler (55)

Ebenfalls am 21. November fuhr ich schon in der Dämmerung die Bahnbrücke runter Richtung Feuerwehr. Neben mir eierte einer mit seinem völlig unbeleuchteten Mountainbike den Gehweg mit ca. 25 km/h hinunter. Jener Gehweg ist dort allerdings nur per Gehweg Radverkehr frei berghoch freigegeben. Anschließend ging es noch bei roter Fußgängerampel über die Zufahrt zum Parkplatz des Hbf – wo ein Auto wartete (welches ja auch gleich hätte losfahren können). Da die Fahrbahnampel aber in dem Moment grün war, war es genaugenommen kein Rotlichtverstoß, da die Fußgängerampeln für Radfahrer ja irrelevant sind.

Rotlicht (35)

Den Strich in der Rotlicht-Statistik hat dann noch schnell ein Autofahrer gerettet, der an der Ampel an der Feuerwehr einen qualifizierten Rotlichtverstoß beging.

Stopschilder (41)

Ich liebe den Feierabendverkehr in der Stadt. 😉 Auf dem Fahrstreifen links von mir fuhr in der Teichstraße an der Ecke Schützenstraße noch einer mit seinem Auto über die Haltelinie des dortigen Stop-Schild.

Suizid (1)

Überhaupt gar nicht alltäglich…! Am 23. November fand ich die Leiche eines Mannes, der sich erst wenige Minuten zuvor mit dem Sprung von einer Brücke das Leben genommen hatte. Ich und ein zeitgleich von oben heruntergeeilter LKW-Fahrer konnten nur noch feststellen, dass der Mann nicht mehr atmete und keinen Puls mehr hatte. Ich lotste die Polizei und den Notarzt noch an den Fundort, die konnten ihn aber auch nur noch mit dem Leichentuch abdecken. Aufgrund des “Werther-Effekts” belasse ich es bei dieser kurzen Schilderung. 🙁

Überholmanöver (178)

Der Alltag holt einen eh schnell wieder ein…! Am gleichen Abend überholte mich ein Bus in der Winzler Straße mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Da aus der Einmündung “Im Erlenteich” grade ein Auto rechts in Richtung Stadt abgebogen war, musste er auch sehr schnell wieder rüberziehen.

Gentlemen (25)

Immerhin ließ mich mal nach längerer Zeit wieder ein Autofahrer in Winzeln beim Linksabbiegen in die Breslauer Straße per Lichthupe vor. Kurz vorher war der vor ihm fahrende Kleinbus rechts in die Breslauer Straße abgebogen, weshalb ich ebenfalls warten musste.

Alltagserlebnisse (Teil 76)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (164)

Am leider sehr dunklen und kühlen 24. Oktober war ich Nachmittags mit dem MTB überwiegend abseits der öffentlichen Straßen unterwegs. Umso bezeichnender war es, dass ich auf der L 474 im kurzen Wald-Abschnitt nördlich von Höheinöd gleich von zwei Autofahrern direkt nacheinander mit doch sehr dürftigem Abstand überholt wurde. Ich hatte dabei wegen der dicken Wolken sogar mein Rücklicht eingeschaltet.

Beleuchtung (2 + 3) / Gehwegradler (49)

Nach einem Einkauf in Pirmasens ging es im Dunkeln die übliche Strecke nach Hause. In der Winzler Straße fiel mir dann erst ein ca. 12-jähriger Junge auf, der völlig unbeleuchtet unterwegs war. Allerdings sogar auf der Fahrbahn! Das unterschied ihn vom ca. 40-jährigen, ebenfalls völlig unbeleuchteten Kindskopf, der ein Stück weiter oben in der Winzler Straße hingegen auf dem Gehweg radelte.

Rotlicht (30)

Am 25. Oktober bog ich aus der Bahnhofstraße nach links in die Gasstraße ab. Da die Ampel an der folgenden Kreuzung in dem Moment auf Rot schaltete, rollte ich nur mit mäßiger Geschwindigkeit weiter. Was vielleicht meinerseits nicht ganz so optimal war, da die Ampel für Rechtsabbieger zur Güterbahnhofstraße in dem Moment noch grün war. Der hinter mir fahrende Pkw konnte noch abbiegen, der diesem Nachfolgende bretterte dann aber noch nach mehr als 1 Sekunde Rot drüber.

Stopschilder (39)

Da ich ja im Rahmen meiner täglichen Touren viele meiner Alltagssachen erledige, schmiss ich am 26. Oktober noch schnell ein paar leere Gewürz- und Soßengläser in den Container in Walshausen ein. Anschließend ging es die nach links abknickende L 477 in Richtung Norden (A 8). Von rechts kam ein Mann mit seinem SUV. Aber anstatt am Stop-Schild zu halten und mich passieren zu lassen, fuhr er noch ganz fix drüber. Ein Verhalten, welches ich immer wieder beobachte, es muss für Autofahrer besonders demütigend sein, an einem Stopschild anzuhalten. Erst Recht, wenn da ein Radfahrer kommt.

Überholmanöver (165)

Auch nicht nett waren eine Weile später die auf der L 700 fast schon üblichen engen Überholmanöver zweier Pkw auf dem Bergab-Abschnitt in Richtung Hornbach. Ich habe ja den Verdacht, dass enges Überholen offenbar ansteckend ist. Denn wenn mal einer damit angefangen hat, äffen die anderen es nicht selten einfach nach. Es hätte dort allerdings auch nicht geschadet, wenn man diese Fahrbahn damals insgesamt einen oder zwei Meter breiter gebaut hätte. Denn die ist auch angesichts des hohen Schwerlastanteils recht schmal. Auch fehlen dort in beide Richtungen Kriechspuren. Man hatte bei der Anlage der Trasse dort bereits den Platz dafür eingeplant – aber die Kosten für ein paar Quadratmeter zusätzlichen Asphalt waren dann wohl doch zu hoch?

Überholmanöver (166)

Am gleichen Nachmittag überholte mich dann noch ein Autofahrer auf der L 484 zwischen der Vinninger Kreuzung und Obersimten in einer leichten Rechtskurve. Der bremsen und ausweichen müssende Gegenverkehr bedankte sich per Lichthupe für die unnötige Gefährdung.

Autos auf Radwegen (14)

Am gleichen Abend fuhr mal wieder ein Fahrer einer Sattelzugmaschine (ohne Auflieger) fast ganz vor bis zum Fahrbahnrand an der berüchtigten Einmündung der L 600 in die K 6. Obwohl er mich kommen sah. Ich streckte dann einen ironischen Daumen hoch, er erwiderte es immerhin mit einem freundlichen Gesichtsausdruck und einer entschuldigenden Geste.

Platten (8)

Am 27. Oktober nutzte ich nach längerer Zeit mal wieder das Rennrad. So fiel mir erst am 28. Oktober auf, dass der hintere Reifen am MTB platt ist. Es hatte sich mal wieder ein hartnäckiger Dorn hineingebohrt.

Wetter (4) / Autos auf Radwegen (15)

Am 29. Oktober fuhr ich wegen der Vorhersagen, die am Mittag aufziehenden Regen versprachen, nur für eine Besorgungsfahrt in die Stadt. Da ich am Sonntag (der eigentlich hätte trocken bleiben sollen) auf meiner knapp 50 km langen Runde richtig und fast durchgehend eingenässt wurde, hatte ich bei zudem noch äußerst winterlichen Temperaturen darauf keinen Bock mehr. Naja, es blieb dann (von ein wenig Geniesel abgesehen) bis zum Abend trocken.

Jedenfalls: Auf meiner Rückfahrt aus der Stadt stand schon wieder jemand mitten auf der Furt an der Einmündung der L 600. Dieses Mal ein ca. 50 Jahre alter Mann mit seinem roten Audi-SUV. Auch bei ihm bedankte ich mich dafür, dass ich auf die Fahrbahn ausweichen musste, per ironischem “Daumen hoch”! Ich hoffe mal, dass ich am 8. November die StVB der Stadt davon überzeugen kann, die Gemeinsamer Geh- und Radweg durch Verbot für Kraftfahrzeuge zu ersetzen!

Alltagserlebnisse (Teil 74)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (159)

Am 19. Oktober erlebte ich mal wieder einen besonders ungeduldigen Autofahrer, als ich die K 27 von der Biebermühle hinauf nach Donsieders befuhr. Ausgangs dieser Linkskurve wurde ich von einem weißen BMW mit Kaiserslauterer Kennzeichen überholt. Da ich sah und hörte, dass von oben Gegenverkehr kommt, fuhr ich auf meinem Fahrstreifen schon relativ mittig und versuchte noch, den Idioten durch ein Zeichen mit dem Arm von seinem Vorhaben abzuhalten. So rauschte er halt doch noch vorbei und gefährdete somit vor allem eine entgegenkommende Autofahrerin, die bremsen und ausweichen musste.

Stopschilder (38)

Gut, meines Erachtens könnte man zumindest das Stop-Schild in Richtung Waldfriedhof auch wieder durch ein Vorfahrt gewähren ersetzen, da man den von der B 10 kommenden Verkehr sehr gut sieht. Ebenfalls am 19. Oktober war ich in Richtung Stadt unterwegs, als ich in der Gegenrichtung einen Rennradfahrer sah, der dort aber quasi mit Vollgas drüberrauschte.

Zebrastreifen (4)

In der Goethestraße wird seit einiger Zeit gebaut, weshalb auch im Einmündungsbereich einige Absperrungen stehen. An der Kreuzung mit der Winzler Str. und Uhlandstraße gibt es zwei Zebrastreifen. Als ich am 19. Oktober in der Winzler Straße in Richtung Winzeln unterwegs war, wollte ein Fußgänger am zweiten der beiden Zebrastreifen die Fahrbahn überqueren. Ein vor mir fahrender BMW beschleunigte sogar noch, anstatt den Vorrang des Fußgängers zu beachten.

Überholmanöver (160)

Einige Minuten später überholte mich direkt nach dem Linksabbiegen von der Winzler Straße in die Leinenweberstraße ein dunkles Auto mit Münchner Kennzeichen mit bestenfalls 50 cm Abstand.

Autos auf Radwegen (12)

Den krönenden Abschluss servierte dann mal wieder ein Autofahrer, der sich von der L 600 kommend auf der Furt des dortigen Geh- und Radwegs (mit seiner widersprüchlichen Vorfahrtregelung) breit gemacht hatte und links abbiegen wollte. Ich kommentierte es mit einem ironischen “Daumen-hoch”!

Rotlicht (26)

Am 20. Oktober erwischte ich dann mal wieder einen Kfz-Nutzer, welcher die grade auf Rot umgesprungene Ampel an der Kreuzung Waisenhaus- und Arnulfstraße ignorierte.

Critical Mass (2)

Es ging am 20. Oktober in Richtung Dahner Felsenland. An der Einmündung der L 486 in die B 427 musste ich eine ganze Weile lang warten, bis ein ca. 200 Motorräder umfassender Verband nach links in Richtung Lemberg abgebogen war. Ein “Corker” hielt dabei auch den querenden Verkehr in Richtung Dahn an. Ich musste nur nach links, weil ich noch ein Foto vom Samstags auf der Wieslauterbahn verkehrenden Zug machen wollte.

Autos auf Radwegen (13)

Ein weiteres Foto machte ich eine Weile später am Bahnübergang des mit Verbot für Kraftfahrzeuge (frei für LuF) beschilderten Weges in Richtung Bruchweiler-Bärenbach. Während ich wartete, missachtete ein aus Süden kommender Rollerfahrer als auch ein aus Busenberg (ebenfalls mit Verbot für Kraftfahrzeuge beschildert) kommender Pkw-Fahrer das Verbot. Die zwei ebenfalls vorbeikommenden Traktorfahrer kann man wohl noch als “landwirtschaftlichen Verkehr” betrachten.

Überholmanöver (161 & 162)

Am 21. Oktober war ich auf der D 620 in Richtung Deutschland unterwegs. Im Bereich des Schimbergs überholte mich erst ein Auto mit französischem Kennzeichen in einer langgezogenen Rechtskurve. Dafür wurde auch schon fast vorbildlich die komplette Gegenfahrbahn genutzt. Leider kam dann halt doch Gegenverkehr, der hupte. Ironischerweise überholte mich dann der direkt nachfolgende Pkw mit Luxemburger Kennzeichen mit sehr geringem Abstand – obwohl es im Großherzogtum seit einiger Zeit sogar einen gesetzlichen Mindestabstand von 1,50 m gibt!

Alltagserlebnisse (Teil 73)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (157)

Das schöne, warme Herbstwetter brachte viele Cabrio-Besitzer dazu, mit offenem Verdeck zu fahren. Am 14. Oktober überholte mich ein Fahrer eines Solchen in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt im Rechtsknick vor der Gemeindeverwaltung mit äußerst dürftigem (ca. 50 cm) Seitenabstand.

Stopschilder (37)

Ein weiterer Cabriofahrer überfuhr dann mal eben noch schnell von rechts (Queidersbach) kommend vor mir die Kreuzung an der L 472 nördlich von Weselberg in Richtung Obernheim-Kirchenarnbach. Dort soll auch wegen einiger schwerer Unfälle in der Vergangenheit bald ein Kreisverkehr gebaut werden.

Hupen (51)

Auf der abschüssigen L 363 bei Landstuhl überholten mich eine Weile später (mit dem MTB unterwegs seiend) zwei Rennradfahrer des RSV Bann. Der Autofahrer dahinter war wohl der Ansicht, dass er ein motorisiertes Vorrecht zum Überholen von Radfahrern hätte. So hupte er die beiden an, als sie grade an mir vorbeigefahren waren.

Hupen (52)

Die L 700 ist auch immer gut für Huper. Am 15. Oktober hupte ein Auto mit niederländischem Kennzeichen, bevor es mich wenige Sekunden später überholte. Man war wohl der Ansicht, der abgesetzte, durch einen Holzzaun von der Fahrbahn abgetrennte(!) Weg sei benutzungspflichtig und ich hätte deshalb nix auf der Fahrbahn verloren. Dabei kann man jenen Weg in nördlicher Richtung gar nicht erreichen. In den Niederlanden, in denen man den Radverkehr außerorts inzw. fast völlig von der Fahrbahn vertrieben hat, ist man das halt wohl einfach nicht mehr gewöhnt.

Parken (26)

Am 16. Oktober war der (teils sehr schmale) “Schutzstreifen” (nebst Gehweg) in der Zweibrücker Straße mal wieder fast vollständig von einem Autotransporter blockiert, welcher grade das dortige Autohaus belieferte. Das auf dem Hof zu erledigen, ist natürlich nur Wunschdenken meinerseits…!

Überholmanöver (158)

Vorsatz unterstelle ich bei engen Überholmanövern nur in den seltensten Fällen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das Überholen mit kaum mehr als 50 cm Abstand am Abend des 16. Oktober auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach ein Belehrungsversuch des Fahrers eines weißen VWs sein sollte. Ich missachtete dort die uralten Zeichen 244 der StVO von vor 1992. Auch deshalb, weil auf dem Weg wieder einige Fußgänger mit Hunden unterwegs waren. Am 8. November habe ich übrigens endlich mal wieder einen Termin für ein Gespräch mit dem Sachgebietsleiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde – dann steht dieser Problemweg auch auf dem Programm!

Vorfahrt (15)

Bevor es zum Termin bei der Landrätin ging, drehte ich am Vormittag noch eine “kleine” Runde mit dem Mountainbike. An der Kreuzung am nordöstlichen Eck des Messplatzes gilt in der dortigen Tempo-30-Zone “Rechts vor Links”. Ich kam aus der Friedrichstraße und hätte eigentlich vor einem aus der Marienstraße kommenden Autofahrer Vorfahrt gehabt. Er fuhr aber flüssig durch, ohne überhaupt groß nach rechts zu gucken.

Fußgänger (11) und Rotlicht (25)

Einige Minuten später stand ich (wie so oft) an der roten Ampel in der Gärtnerstraße, um anschließend nach rechts in die Ringstraße abzubiegen. Kurz, nachdem meine Ampel auf Grün wechselte und ich losfuhr, bemerkte ich, wie der gehbehinderte Rentner, den ich grade um die Ecke hinken sah, trotz roter Fußgängerampel beschwerlich die Fahrbahn in Richtung Schützenstraße überquerte. Das fand ich grade wegen seiner Behinderung äußerst fahrlässig; dort kommen die Autos regelm. mit hohem Tempo angerauscht.

Parken (27)

Am 18. Oktober legte ich am REWE in Ixheim einen Stop ein. Die Ehrfurcht vor den Bedürfnissen des Pkw-Verkehrs betrifft ja nicht nur Radfahrer. So stellte ein Mann seinen Motorroller nicht etwa auf einer der zahlreich vorhandenen Parkflächen ab, sondern direkt vor dem Abstellplatz für Fahrräder – und dort gibt es nur einen dieser Ständer für 5 Räder:

Fahrradständer am REWE in Gersheim

Das Foto zeigt die vom Typ identische Abstellanlage am REWE in Gersheim. Meins passte ganz links grade noch so rein. Als ich aus dem Laden kam, war er weggefahren. Ein anderer Radfahrer hatte wohl auch deshalb sein MTB unverschlossen links neben meins am Zaun abgestellt.

Alltagserlebnisse (Teil 72)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (155)

Am 11. Oktober ging es mal wieder über die D 35a Richtung Bitche. Kurz vorm Ende des baulich abgesicherten Einmündungsbereichs der D 35b nach Nousseviller quetschte sich der Fahrer eines Autos mit Kennzeichen aus der Südwestpfalz durch schnelles, aggressives Heranfahren an mir vorbei.

Überholmanöver (156)

Am gleichen Nachmittag befuhr ich (wie so oft) den “Schutzstreifen” in der Blocksbergstraße wegen geparkter Autos auf dem angrenzenden Längsparkstreifen am äußeren linken Rand. Vor der Einmündung Poissystraße wurde ich dann von einer Kehrmaschine einer privaten Firma mit höchstens 50 cm Abstand überholt.

Gehwegradler (47) in Einbahnstraße (15)

Mein Weg führte mich zur Sparda-Bank. Als ich am SB-Terminal grade eine Überweisung eintippte, rauschte vor dem Fenster in der Einbahnstraße Höfelsgasse auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg ein ca. 15-jähriger auf seinem Mountainbike vorbei und bog nach links ab in die Schloßstraße.

Gehwegradler (48) in Einbahnstraße (16)

Keine 24 Stunden später erwischte ich den nächsten Komiker (schätze mal um die 50 herum) in der unteren Adlerstraße auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg beim Einbahnstraßenradeln.

Parken (25)

Eine prima Ausrede, den dritten Abschnitt des überflüssigen (mehr als  5 Meter abgesetzten) Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Hochstellerhof und Kettrichhof am 12. Oktober nicht zu benutzen, bot eine Arbeitskolonne, die dort offenbar ein Kabel verlegte. Es standen dabei mehrere Lastwagen auf dem Geh- und Radweg herum. Abgesperrt oder -sichert war die Baustelle allerdings gar nicht. Am 14. Oktober geschah auf dem unteren Teil ein Unfall, mehr dazu im kommenden Beitrag “Aus dem Polizeibericht”.

Gehweg-Rollerfahrer (2)

Seltene Kategorie. 😉 Gegen Ende meiner Runde am 12. Oktober kam mir auf dem Gehweg der L 484 rechts von mir am Ausgang der B-10-Unterführung allen Ernstes ein Mann um die 50 mit dem Motorroller entgegengeschossen. Okay, aufgrund der Anstiftung zum Gehwegradeln kann man da bei Radfahrern ja noch ein Auge zudrücken. Aber was treibt einen bitte dazu, mit dem Motorroller mit ca. 50 Sachen auf diesem Gehweg rumzubrettern…!?

Hupen (50)

In Frankreich wird man nur selten angehupt. Am 13. Oktober kam ich während einer längeren Tour bis hinunter nach Philippsbourg. Auf der ehemaligen N 62 (nun D 620) bei Lieschbach hupte mich dann der letzte Fahrer (Franzose) einer flüssig an mir vorbeigezogenen Kolonne bei der Vorbeifahrt 2 mal kurz an. Warum auch immer.

Stopschilder (36)

In Bitche rauschte eine Weile später noch schnell ein Franzose aus der Rue des Prés über das Stop-Schild über den Bahnübergang. Auf Anhalten und warten, bis ich vorbei bin, hatte er offenbar keine Lust.