Überflüssige Stopschilder

Ich beobachte ja mehr oder weniger ständig, dass sehr viele Verkehrsteilnehmer immer wieder Stop-Schild missachten. Und Ja, ich tue das auch immer wieder mal, weil ich mir ehrlich gesagt etwas blöd vorkäme, zum Beispiel rechtsabbiegend an einer Stelle, an der ich schon während der Anfahrt meilenweit sehen kann, dass von links keiner kommt, auf Stillstand abzubremsen – und dann wieder neu anfahren zu müssen. Also genau das, was beim Radfahren am meisten Kraft kostet. Nun habe ich ja mit runden blauen und roten Schildern bereits mehr als genug zu tun. Aber ich hatte dann auch mal irgendwann im vergangenen Jahr die Kreisverwaltung Südwestpfalz gebeten, die Stop-Schild an der Einmündung der K 10 in die L 471 zu überprüfen. Im Januar musste ich nochmal dran erinnern. „Überflüssige Stopschilder“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 126)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (60)

Im Bereich der Einmündung „In der Walsterwiese“ – Blocksbergstraße habe ich ja immer wieder mal das Problem mit Autos, die auf dem „Schutzstreifen“ stehen, weil sie das Stop-Schild missachten und dann dort doch den Querverkehr abwarten müssen. Jedenfalls sah ich am 7. Juli stadteinwärts fahrend eine Frau in einem schwarzen SUV, die vor mir ohne größere Verlangsamung fließend nach links abbog.

Überholmanöver (278)

Leute, die wegen 10 oder 20 Sekunden Zeitgewinn vorsätzlich anderer Leute Leben gefährden, bezeichne ich als Arschlöcher! Das ist auch keine Beleidigung, sondern eine sachliche Feststellung. Ein solches Arschloch saß später auf der L 486 zwischen Lemberg und Salzwoog in einem schwarzen Audi- oder BMW-SUV. Er überholte mich stark beschleunigend mit bestenfalls 30 cm Abstand und schnitt mich beim Wiedereinscheren. Und dies vorsätzlich, denn die unappetitliche Körperöffnung fuchtelte anschließend noch wild mit dem rechten Arm in seinem Straßenpanzer herum. Ich hatte nämlich die Dreistigkeit besessen, an dieser unübersichtlichen Stelle (die man wegen eines einmündenden Waldwegs „Gefährliche Ausfahrt“ nennt), an der er niemals StVO-konform, ohne eine mögliche Gefährdung des Gegenverkehrs überholen könnte, vor seiner Wenigkeit einen anderen Radfahrer zu überholen. Wer würde da nicht durchdrehen…!?

Gespräche (36)

Den überholten Radfahrer sprach ich dann auf diese Wahnsinnsaktion an. Er entpuppte sich als in den Niederlanden lebender Engländer, der grade eine Mehr-Etappen-Tour durch halb Europa machte. Wir führten dann bis Dahn ein sehr nettes Gespräch – soweit das meine ziemlich beschissenen Englischkenntnisse zuließen. 😉 Am Vortag war er in Luxemburg und im Saarland auf Tour, an diesem Tag von Neunkirchen nach Wissembourg und am Folgetag ging es weiter Richtung Mulhouse. Er war auch vor nicht allzu langer Zeit in Südamerika und den französischen Alpen unterwegs. Zwecks Plaudern fuhr ich dann ausnahmsweise auch mit ihm über den Wieslauter-Radweg. Leider hab ich mir seinen Namen nicht merken können. Hätte er mir am Ende nicht „Dennis, wear a helmet“ empfohlen, wär alles perfekt gewesen. 😉

Gespräche (37)

Der Grund, warum ich nach Dahn wollte, war ein Treffen im Kurpark mit einem ADFC’ler aus dem Kreisverband Germersheim. Der auch hin und wieder hier im Blog kommentiert und den ich beim Rheinland-Pfalz-Tag Ende Juni persönlich kennengelernt hatte. Fast 4 Stunden wurde über die Radverkehrspolitik auf allen Ebenen geplaudert und persönliche Erfahrungen ausgetauscht.

Bahnübergang (4)

Okay, das war in der Tat schon etwas nervig. Auf dem Rückweg erwischte ich in Hinterweidenthal die Abfahrt des Abendzugs auf der Wieslauterbahn in Richtung Landau. Jener erreichte auch pünktlich den Haltepunkt Hinterweidenthal Ort – und der ehrenamtliche Schrankenwärter kurbelte daraufhin die Schranken herunter. Aber irgendwie wollte es dann scheinbar mit dem fernmündlich vom Fahrdienstleiter zu erteilenden Abfahrt-Befehl nicht klappen, weshalb der Desiro-Triebwagen statt um 19:29 Uhr erst um 19:42 Uhr startete. Das regte u. a. einen aus seinem Auto gestiegenen Mann (mit Bierbauch…) tierisch auf, der den Schrankenwärter anpflaumte, warum der Zug denn nicht endlich losfahre? Interessant war, dass mehrere Kinder auf der anderen Seite des BÜ brav warteten, bis die Schranken dann irgendwann doch wieder hochgingen.

Überholmanöver (279)

Achja, die QNV-Busfahrer… Am 8. Juli war ich in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt unterwegs. Im Rechtsknick an der Gemeindeverwaltung überholte mich dann mal wieder einer mit seinem blau-weißen Bus mit bestenfalls 60 cm Abstand. Ich regte mich dann mit ausgestreckten Armen künstlich drüber auf. Wenige Minuten später sah ich ihn unten in Thaleischweiler auf dem kleinen Busbahnhof stehen, er machte wohl grade Pause. Ich kuckte ihn bei der Vorbeifahrt an und schüttelte mit dem Kopf. Er hat es glaube ich aber nicht verstanden…

Hupen (87)

Am 9. Juli drehte ich eine 155,8 km lange Runde durch die Nordpfalz. Auf der Kuppe am Käshofener Wasserturm hatte ich grade gegen die Steigung kombiniert mit böigem Nordostwind zu kämpfen. Einem um die Kurve geschossen kommenden Witzbold in einem schwarzen Ford-Monstertruck war ich wohl nicht schnell genug, weshalb er runterbremsen musste – und mich wohl als Strafe dafür anhupte.

Überholmanöver (280)

Später überholte ich in der ansteigenden Bechhofener Ortsdurchfahrt einen älteren Tourenradfahrer. Ein von hinten heranrasender Tank-Sattelzug bretterte allerdings mit unverminderter Geschwindigkeit zuerst an ihm, dann an mir vorbei. Vor einem völlig unübersichtlichen Linksknick. Der dahinter eben doch kommende Gegenverkehr musste bremsen. Und dieses Arschloch von Sattelzugfahrer zog natürlich ebenfalls schnell wieder nach rechts. Hätte ich nicht vorausahnend eine Vollbremsung gemacht und wäre nicht an den Rand des Gehwegs ausgewichen, hätte er mich wohl mit seinem Sattelauflieger erwischt. Und sowas nennt sich Berufskraftfahrer…!

Abbiegen (30)

In der Nordpfalz war auf teils von mir noch nie befahrenen Landes- und Kreisstraßen an und für sich Ruhe. Auf der K 5 am Einsiedlerhof fiel mir von Weitem eine dunkelhäutige Frau auf, die dann doch sehr unsicher unterwegs war. Was sich unter anderem darin äußerte, dass sie teils auf der weißen Fahrbahnrandbegrenzung fuhr. An der Einmündung der Ramsteiner Straße fehlte ihr scheinbar auch der Mut, einfach geradeaus weiterzufahren. Also bog sie so „halb“ rechts ab, um ihr Rad wohl anschließend über die Verkehrsinseln zu schieben. Ein Autofahrer, der dort aus südöstlicher Richtung kommend links abbiegen wollte, wusste auch nicht so wirklich, was die Frau da grade veranstaltete. Immerhin bemerkte ich später an der roten Ampel zur L 395 stehend, dass sie inzwischen zu mir aufgeschlossen und dabei (wie ich zuvor) auch mutig links an der Fahrzeugschlange vorbeigefahren war.

Überholmanöver (281)

Es ging zum ersten Mal seit der Fertigstellung der neuen „Protected pedestrian lane“ an der Kaiserslauterer Vogelweh auf der B 270 in Richtung Hohenecken. Auf der Fahrbahn natürlich. Die Autofahrer kamen damit auch klar. Bis auf einen. Der überholte mich nämlich auf dem hier links gelegenen Geradeaus-Streifen vor der Ampel an der 2nd Avenue mit äußerst dürftigem Abstand. Und das, obwohl die Ampel schon 5 Sekunden vorher auf Rot umgeschaltet hatte. Ich deute das mal als Erziehungsversuch, doch diesen supertollen neuen Radweg zu benutzen. Interessant war übrigens noch, dass an der Einmündung am Kleeblatt grade ein Streifenwagen stand und ein Autofahrer kontrolliert wurde. Ich hatte insgeheim gehofft, man würde mir vielleicht hinterherrufen, ich hätte den Radweg zu benutzen…! 😉

Geschwindigkeit (34)

Die Geschwindigkeitstafeln am Winzler Ortseingang sind wirklich praktisch. Zum Abschluss des kilometerreichen Tages überholte mich ein bordeauxfarbener Audi-SUV und bretterte mit 65 bzw. 58 km/h in die Ortschaft hinein.

Alltagserlebnisse (Teil 122)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Ladung (3)

Da mache ich sogar extra mal (klammheimlich, aus einer Nebenstraße heraus…) ein Foto – und dann vergesse ich doch glatt, es hier zu erwähnen. 😉 Am Abend des 19. Juni war mir etwas mulmig, als ich zwei Traktoren in der Blocksbergstraße überholte. Denn der vordere der beiden war meiner Ansicht nach dann doch „ein klein wenig“ überladen – während im Anhänger des dahinter fahrenden Traktors nur mehrere Leute saßen. Jedenfalls war ich froh, dass ich bei der Vorbeifahrt nicht von runterpurzelnden Heuballen erschlagen wurde.

Fußgänger (21)

Am 21. Juni hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich zwei am (aus meiner Sicht) rechten Rand der K 6 laufende Kinder im Alter von ca. 8 – 10 Jahren darauf hinwies, dass auf der anderen Seite doch ein Gehweg sei. Ich hatte dabei strenger geklungen, als es beabsichtigt war. An der Stelle wird jedenfalls sehr oft noch gerast – und um die Kurve gebrettert. Also wirklich kein Ort, wo zu Fuß gehende Kinder unbedingt unterwegs sein sollten.

Stopschilder (58)

„Oh Nein, da kommt von links ein Radfahrer. Wenn ich da jetzt anhalte, muss ich ihm auch noch Vorfahrt gewähren. Der kann mich mal, also: Vollgas…!“

Dürfte in etwa das gewesen sein, was etwas später der ältere Herr in seinem roten Pkw gedacht hatte, als er ohne größere Verlangsamung das Stop-Schild in der vom Sommerwald kommenden Straße „Am Häusel“ komplett missachtete und in die Pestalozzistraße einfuhr.

Vorfahrt (38)

Eine Weile später hörte man im ansonsten ruhigen und schönen Aschbachtal südlich von Kaiserslautern jemanden lauter unflätige Ausdrücke herumschreien. Das war meine Wenigkeit! Weil mich ein sehr wahrscheinlich noch in der Probezeit befindlicher, sehr junger Vollidiot (mit Basecap auf der hohlen Rübe…) an der Kreuzung der Vorfahrtstraße L 503 mit der K 53 um ein Haar auf die Motorhaube genommen hätte, weil er mir (von der L 503 in die K 53 linksabbiegend) sowas von kackfrech die Vorfahrt genommen hat, wie ich das schon seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Lediglich eine Vollbremsung meinerseits verhinderte eine Kollision. Der Blödmann hatte mich nämlich auch schon sehr früh kommen sehen – und fuhr trotzdem fast ohne jede Verlangsamung weiter. Die Kreuzung aus seiner Perspektive bei mapillary (ich kam von rechts).

Stopschilder (59)

Es folgte am gleichen Abend ein Klassiker: Ich fahre in der Teichstraße auf dem rechten Fahrstreifen, ein Pkw auf dem linken. Ich halte vor der Einmündung der Schützenstraße am Stop-Schild an, der Pkw links von mir überfährt hingegen die Haltelinie.

Geschwindigkeit (31)

Die (leider in letzer Zeit nicht mehr mit mir kommunizierende BI Winzeln) hatte ja unter anderem als verkehrsberuhigende Maßnahmen die Aufstellung von Tempo-Anzeigen an den Ortseingängen gefordert – und nach einer Weile auch erhalten. Als ich am gleichen Abend von Pirmasens in Richtung Winzeln unterwegs war, schoss der vor mir fahrende Pkw mit angezeigten 65 km/h in die geschlossene Ortschaft hinein.

Gepöbel (15)

Nein. Das da neben der L 472 ist kein „Radweg“. Musste ich einem Fahrer eines weißen SUV hinterherrufen, der wegen Gegenverkehrs kurz langsamer machen musste, weil ich nicht den parallel verlaufenden, von Norden auch gar nicht beschilderten Wirtschaftsweg benutzt hatte. Die nicht benutzungspflichtigen Wirtschaftswege auf der Sickingerhöhe hatte ich in diesem Beitrag mal näher vorgestellt. So ist der Parallelweg (oder vielleicht sogar eher die L 472 selbst…?) an der ersten Kreuzung eines Feldwegs beschildert:

Inklusive darüber verstreuten, groben Schottersteinchen:

Gespräche (30)

Als ich gegen Ende meiner Runde die Fotos für den Anliegerstraßen-Artikel knipste, fragte mich ein Mann, was denn da so interessant sei. Ich erklärte es ihm dann. Er wäre auch immer gerne gemeinsam mit seiner Frau mit dem E-Bike unterwegs. Und er fände es gut, dass ich mich um solche Sachen kümmern würde.

Alltagserlebnisse (Teil 114)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (37)

Am 20. Mai fuhr ich vom Blümelstal kommend die Abkürzung über den Rheinberger. Bei der Ausfahrt in die Fröhnstraße musste ich direkt gegenüber u. a. einem Streifenwagen Vorfahrt gewähren. Dieser hatte scheinbar dem vor ihm Fahrenden das Anhalten angezeigt, was dieser dann auch tat. Wie in Pirmasens üblich, halb auf dem Gehweg. Und mitten im Absolutes Halteverbot.

Überholmanöver (252 + 253)

Im Laufe des Tages hatte ich dann gleich zwei Mal das Vergnügen, einem rücksichtslosen Fahrer eines Autotransporters ins Gehege zu kommen. Zuerst überholte er mit vollem Tempo aus der langgezogenen Linkskurve heraus auf der ansteigenden K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders. Eine entgegenkommende Autofahrerin musste daher fast auf Stillstand abbremsen und ich verzog mich auch sicherheitshalber bremsend auf Bankett.

Ich sah den Witzbold dann später, wie er in Clausen das dortige Autohaus belieferte. Eine kurze Überlegung, ihn mal auf seine Harakiri-Aktion anzusprechen, wurde meinerseits verworfen. Das hätte ich vielleicht doch tun sollen, denn etwas später wurde ich dann auf der L 496 (Ortsumgehung Münchweiler) vom gleichen Autotransporter nochmal mit voller Geschwindigkeit und mit äußerst dürftigem Seitenabstand überholt.

Vorfahrt (33)

Ja, wat is denn nu…!? Nur kurze Zeit später bog ich von der L 496 nach links ein in die K 36. Ich sah, dass gleichzeitig eine Autofahrerin von der B 10 kommend aus ihrer Sicht nach rechts abbiegen wollte, also fuhr ich schon einmal langsam in die K 36 (hinter die Dreiecksinsel) ein, um anschließend ihre Vorfahrt (Rechts vor Links) zu beachten. Scheinbar traute sie mir aber nicht, weshalb sie selber fast auf Stillstand runterbremste. Ich deutete ihr dann per Geste, dass sie halt fahren solle.

Geschwindigkeit (24)

Am 22. Mai war ich wie so oft in Frankreich unterwegs. Aber auch dort gibt es böse Autofahrer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. So auch ein Franzose auf der D 86 zwischen Waldhouse und Walschbronn. Die fest installierte Geschwindigkeitsanzeige zeigte in roter Schrift „60 km/h“ und „Attention! Ralentir!“ an. Was den Fahrer aber nicht sonderlich beeindruckte.

Überholmanöver (254)

Ein weißer BMW überholte mich während einer Runde in die Nordpfalz am 23. Mai auf der L 354 in einer unübersichtlichen Rechts-Links-Passage mit hohem Tempo und mit äußerst dürftigem Abstand. Wegen dann doch auftauchenden Gegenverkehrs musste er nämlich wieder sehr schnell rüberziehen.

Stopschilder (57)

Einfach nur kackfrech komplett das Stop-Schild missachtet hatte am selben Tag eine junge Frau an der Einmündung der Bahnhofstraße in die abknickende Vorfahrtstraße B 423 in Schönenberg-Kübelberg. Sie bog ca. 30 m vor mir ohne größere Verlangsamung einfach nach links ab; in der Hektik stotterten auch die Reifen ihres älteren Gefährts.

Gehwegradler (74)

Ich machte wenige Minuten später eine Pause am Netto-Markt. Und ging natürlich wie üblich mit meinem Rucksack in den Laden… Daraus entwickelte sich dann wieder mal eine 5-minütige Diskussion mit Kassiererin und der jungen Marktleiterin, die der Ansicht waren, ich hätte durch einen Blick in den Rucksack zu beweisen, dass ich kein Ladendieb sei. Doch mehr dazu in einem gesonderten Beitrag; die Diskussion machte auf jeden Fall Spaß. 😉

Jedenfalls bot sich bei der Ausfahrt vom Parkplatz doch tatsächlich auch mal eine der seltenen Gelegenheiten, einem Gehwegradler das Leben ein wenig schwer zu machen. Ich sah den Mann mit seinem MTB von links auf dem schmalen Gehweg angetorkelt kommen – und hielt dann eben nicht vor, sondern genau auf diesem an, um dort zu warten, bis der von links kommende Verkehr auf der Fahrbahn mir ein Abbiegen nach rechts ermöglicht. Der Kollege musste dann halt einen Moment warten. Als ich losfuhr, murmelte ich noch etwas lauter „…das ist halt ein Gehweg“ vor mich hin. Einen Fußgänger hätte ich selbstredend vorgelassen.

Geschwindigkeit (25)

Vermutlich mindestens 120 km/h hatte der Vollpfosten in einem tiefergelegten, schwarzen VW auf dem Tacho, der mich auf Höhe des Hitscherhofes am gleichen Abend auf der L 477 in einem abartigen Tempo überholte, die folgende Linkskurve schaffte er grade noch so. Das ist diese Art von Autofahrern, bei denen ich regelmäßig erleichtert bin, wenn sie sich alleine um einen Baum wickeln. Bevor sie irgendwann jemanden mit sich in den Tod reißen können.

Aus dem Polizeibericht (Teil 32)

In Hainfeld wird einem 33-jährigen die Vorfahrt genommen. Ein 54-jähriger stürzt in Hochspeyer, weil ein Autofahrer achtlos aus einer Grundstückseinfahrt fährt. Auf der B 270 bei Steinalben gefährdet ein rücksichtsloser BMW-Fahrer eine Autofahrerin und zwei Radfahrer. In Kaiserslautern fährt ein 44-jähriger Radfahrer auf einen Pkw auf. In Neustadt begeht eine Autofahrerin Unfallflucht, nachdem sie eine 37-jährige Radfahrerin an der Ausfahrt von einem Discounter zu Fall gebracht hatte. Einer 40-jährigen wird bei Freimersheim die Vorfahrt genommen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 32)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 107)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (35)

Am 5. April blockierte mal wieder ein parkender weißer Transporter das missglückte, untermaßige, mit durchgezogenen Linien markierte „Schutzstreifchen“ in der Lemberger Straße.

Stopschilder (55)

Am 6. April befuhr ich die B 270 in Richtung Kaiserslautern. Vor der unfallträchtigen „Geiselberger Kreuzung“ beobachtete ich gleich zwei Autofahrer, die ohne größere Verlangsamung von Geiselberg kommend nach rechts über die Haltelinie des Stop-Schild in Richtung Kaiserslautern abbogen. Ich kann das auch grundsätzlich nachvollziehen – nach links kann man nämlich mindestens 300 m weit schauen. Es ist was die Akzeptanz von Stop-Schild betrifft ein allgemeines Problem, dass es sehr oft für Links-, Rechtsabbieger und Gradeausfahrer gilt. Auch wenn nur eine Richtung besonders unübersichtlich ist.

Fußgänger (16)

Ich find das immer ganz witzig, wenn ich als Alternative zu Gemeinsamer Geh- und Radweg das Verbot für Kraftfahrzeuge oder Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei vorschlage – und dann das Argument kommt, Fußgänger müssten in diesen Fällen ja gem. § 25 StVO hintereinander am Straßenrand laufen. Ich bin ja als Mountainbiker sehr viel auf Wald- und Feldwegen unterwegs – und ich habe in all den Jahren wohl noch keinen einzigen Fußgänger erlebt, der das so gehandhabt hätte. Es wird IMMER in der Mitte gegangen. Auch am 6. April praktizierte das ein Ehepaar so, welches über den Offroad-Radweg zwischen Winzeln und Gersbach schlenderte. Man hatte sich so positioniert, dass der gesamte Weg fein säuberlich in drei Drittel eingeteilt wurde… Der Mann sah / hörte mich angefahren kommen. Ich überholte links – und dessen Frau (die sich dabei auch erschrak) wäre mir beinah noch ins Rad gerannt. Der Mann war übrigens auf meiner Seite: „ich hab doch gesagt, bleib so.“ 😉

Stopschilder (56)

Am 7. April fuhr ich die Simter Straße hoch in Richtung Stadtmitte. Vor mir bog ein Fahrer eines lauten Utz-utz-utz-Mobils ohne größere Verlangsamung über das Stop-Schild nach rechts in die Charlottenstraße ab.

Gehwegradler (67)

Es ist schon faszinierend, was für Umwege manch Gehwegradler in Kauf nimmt, um die Fahrbahn auf jeden Fall zu vermeiden. So auch am 10. April an der Kreuzung Schlossstraße – Exerzierplatzstraße. Dort wird grade gebaut, weshalb die Gehwege mit Absperrschranken abgeriegelt sind. Um als Gehwegradler oder Fußgänger die Exerzierplatzstraße zu überqueren, muss man einen zusätzlichen Bogen machen. Der Mann fuhr dann auf dem allerdings auch HBR-beschilderten Gehweg vor dem Exerzierplatz weiter in Richtung Fußgängerzone.

Rotlicht (55)

Keine halbe Minute später schob ich mein Rad von der Sparda-Filiale ums Eck und vor der Kreuzung zurück auf die Fahrbahn in die Linksabbiegespur. Dort stand ein junger Mann mit einem Neunkirchener Kennzeichen, der wenige Sekunden vorher zurücksetzen musste, weil er offensichtlich nur auf die grüne Ampel neben der (roten) Linksabbieger-Ampel geschaut hatte. Immerhin hatte er seinen Irrtum noch bemerkt.

Parken (36)

Einen etwas genervten Eindruck machte der Fahrer eines mit Schotter beladenen Kipplasters, der im französischen Epping die linke Fahrbahnhälfte der D 34 blockierte; auf der rechten wurde gebaggert. Er musste mir dann halt Platz machen und deshalb ein Stück weit vorfahren. Die Straße war lt. Beschilderung auch nur für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt und ich hatte zuvor auch brav mehr als 2,5 Minuten an der hier schon einmal gezeigten Countdown-Ampel gewartet.

Countdown-Ampel

Fundsachen (1)

Am 12. April sah ich am Straßenrand der L 465 bei Martinshöhe ein Handy rumliegen. Was die Leute nicht so alles verlieren; vielleicht war es ja eine Radfahrerin oder ein Radfahrer. Ich hab es jedenfalls dann am Ende meiner Tour bei der Polizei in Pirmasens abgegeben. Apropos Handy (diese Sorte erwähne ich ja aufgrund der Masse an rücksichtslosen Idioten hier erst gar nicht): Ein paar km zuvor kam mir auf der L 465 bei Rosenkopf eine junge Frau entgegen, die wirklich ausschließlich nur auf ihr vermeintliches „Smartphone“ glotzte. Ich persönlich wäre ja dafür, in Kfz entsprechende Störsender einzubauen.

Rotlicht (56)

Tja. Bis vor Kurzem wär das nicht mal ein Rotlichtverstoß gewesen. Aber da Dank meiner Meckereien vor ca. einem Monat an der Ampel entlang des freigegebenen Gehwegs in der Zweibrücker Straße eine Kombi-Streuscheibe installiert wurde, hat der ältere Herr, der dort (übrigens auch nicht mit Schrittgeschwindigkeit) auf seinem E-Bike über die Furt des freigegebenen Gehwegs fuhr, eben einen Rotlichtverstoß begangen. Und da bin ich auch unbarmherzig – denn auf der Fahrbahn war grün. Also soll er sich nicht so anstellen und auch gefälligst dort fahren! Er war übrigens nicht allein; er überholte eine ebenfalls bei Rot diese Ausfahrt querende Fußgängerin.

Autos auf Radwegen (28)

Etwas später hatte ich dann mal wieder einen Komiker, der an der Ausfahrt der Einkaufsmärkte in der Arnulfstraße mit seiner Motorhaube sehr weit in den dortigen „Schutzstreifen“ hineinragte.

Alltagserlebnisse (Teil 106)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (34)

Am 26. März gab es in der Dahner Ortsdurchfahrt einen kleinen Stau. Verursacher war der Fahrer eines Lkw, der halb auf dem Gehweg, halb auf der Fahrbahn vor einem Bekleidungsgeschäft parkte und dort seine Fracht entlud.

Überholmanöver (233)

Am Nachmittag befuhr ich die Ortdurchfahrt Hinterweidenthal, die inzwischen auch tatsächlich durchgängig mit 30 km/h beschildert wurde. Da hatte die Winzler BI ja dann wohl doch Recht. Ich zeigte dann auch mit dem ausgestreckten Arm auf eins der Schilder, als ein Lkw-Fahrer grade einen eh von Vornherein zum Scheitern verurteilten Überholversuch abgebrochen hatte, weil hinter dem Linksknick dann doch Gegenverkehr kam. Ich war etwa mit 25 – 28 km/h unterwegs.

Rotlicht (53)

Am 28. März fuhr vor mir an der Kreuzung Adlerstraße – Kirchbergstraße mal wieder einer in seinem Pkw hemmungslos über eine schon vor mehr als einer Sekunde auf Rot umgesprungene Ampel.

Stopschilder (54)

Ebenfalls ein Klassiker ist die Missachtung des Stopschilds an der Ecke Berliner Ring – Blocksbergstraße. Ich und ein Pkw-Fahrer kamen zuvor aus der Kronenstraße; mein Vordermann bog dabei allerdings ohne größere Verlangsamung fließend nach links ab.

Überholmanöver (234)

Fast vorbildlich Abstand hielt ein Rentner, der mich am 30. März in der Battweilerstraße in Oberauerbach überholte. Leider kam ihm ein BMW-Fahrer entgegen, der kurz zuvor nach rechts in diese Straße abgebogen war. Er musste in die Eisen steigen und bedankte sich per Hupen.

Fußgänger (15)

Am 31. März ging es wie so oft mit dem MTB über den Offroad-Radweg zwischen Gersbach und Winzeln. Auf der Anhöhe war ein ganzer Trupp Spaziergänger unterwegs. Natürlich gingen jene nicht am Straßenrand, so wie das die StVO vorschreibt. Es dauerte auch einen Moment, bis sich der Haufen sortiert und eine hohle Gasse gebildet hatte.

Rotlicht (54)

Etwas später sah ich an der roten Ampel an der Ruhbank in der Gegenrichtung einen Mountainbiker-Kollegen, der von der „Alten Landstraße“ kommend bei Rot rechts abbog.

Gehwegradler (66) in Einbahnstraße (22)

Am 1. April bemerkte ich in der Einbahnstraße Kornstraße eine Frau, die entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße Fröhnstraße auf dem Gehweg rechts in die Kornstraße einbog. Da Sie ihre kleine, radelnde Tochter begleitete, dürfte das wohl die einzige legale Möglichkeit sein, als erwachsener Radfahrer (nicht freigegebene) Einbahnstraßen (ohne Radwege) auf dem Gehweg auch in der Gegenrichtung befahren zu dürfen.

Gentlemen (32)

Am 2. April ging es nach langer Zeit mal wieder die schmale K 41 hinauf in Richtung Bärenbrunnerhof. In Erinnerung an mein „Radschnellwege-Konzept“ ging es anschließend dann auch den steilen Anstieg am Honigfelsen vorbei über den „Khyber-Pass“ nach Schwanheim. Jedenfalls hatte ich auf der kurvigen Strecke ein älteres Ehepaar hinter mir hängen. Ich gab per Handzeichen das Signal, dass hinter der Kurve keiner kommt. Die Frau auf dem Beifahrersitz bedankte sich per Handzeichen aus der geöffneten Seitenscheibe.

Trial-Biker (1)

Als ich später durch Leimen fuhr, sah ich an der Bushaltestelle einen Jugendlichen, der mit einem BMX-artigen Bike richtige Kunststückchen vollführte; unter anderem fuhr er mit Schwung die schmale Mauer rauf und hüpfte mittels 180-Grad-Wende aus 2 m Höhe wieder zurück aufs Pflaster. Echt beeindruckend. Ich krieg ja nicht mal einen Wheelie hin…! 😉

Alltagserlebnisse (Teil 105)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (232)

Hat er ganz toll gemacht, der Papa…! Der sich in seinem weißen BMW-SUV mit Kennzeichen aus Simmern (Hunsrück) am 23. März am nördlichen Beginn der Obersimtener Umgehung förmlich mit Gewalt und mit keinen 30 cm Abstand zwischen mir und der begrünten Insel vorbeigequetscht hat; ich musste nach rechts ausweichen. Auf dem Beifahersitz saß die Frau und hinten die Tochter. Abbremsen und noch 5 Sekunden warten war für ihn wohl definitiv nicht möglich.

Stopschilder (53)

Die meisten Stopschild-Überfahrer vergesse ich meistens, wenn ich mir nach der Tour nicht umgehend eine Notiz mache. Nix Besonderes war dann auch der Autofahrer, der ebenfalls am 23. März an der Einmündung der K 36 in die L 496 bei Münchweiler ca. 20 m vor mir und ohne nennenswerte Verlangsamung nach rechts über das Stop-Schild abbog.

Gehwegradler (64) in Einbahnstraße (21)

Am Nachmittag ging es die steile Einbahnstraße Gärtnerstraße runter. Auf dem Gehweg rechts von mir war ein junger Mann auf einem Mountainbike in der falschen Richtung unterwegs.

Ein- und Anfahren (7) / Unfall (1)

In Winzeln war plötzlich ein kleiner Stau in der Bottenbacher Straße. In der Straßenmitte stand ein Auto quer und davor lag ein Motorrad. Dessen Fahrer saß auf dem Treppenabsatz einer Haustüre und wurde glücklicherweise wohl nicht schwerer verletzt. Ihm wurde wohl die Vorfahrt von einem achtlos aus einer unübersichtlichen Grundstückszufahrt (links) Herausfahrenden genommen. Im Polizeibericht fand sich hierzu jedoch nichts.

Hupen (74)

Etwas später wurde ich dann noch von einem Autofahrer aus dem Kreis Kaiserslautern auf der K 6 hinter dem Gersbacher Ortseingang 3 oder 4 mal kurz angehupt. Vielleicht deshalb, weil ich zuvor auf der Vorfahrtstraße geblieben war, statt links und rechts ums Eck statt gradeaus zu fahren?

Gehweg-E-Biker (65)

In Pirmasens gibt es derzeit wohl wirklich einen E-Bike-Boom. Am 24. März stand ich an der rotem Ampel in der Gasstraße in Richtung Bahnhof. Kurz bevor die Ampel auf Grün wechselte, überholte mich auf dem Gehweg neben mir ein relativ junger Mann auf einem roten E-MTB und fuhr dann weiter in Richtung Blumenstraße.

Rotlicht (52)

Nur wenige Sekunden später hätte mich beinah ein noch mit Vollgas über die inzwischen auf Rot umgesprungene Ampel an der Zufahrt zum Parkplatz des Hauptbahnhofs rasender Irrer angefahren. Der Abstand, mit dem er rechts an mir und auch noch teils auf dem Gehweg vorbeirauschte, betrug wohl keine 30 cm. Als ich weiterfuhr, sah ich ihn auf dem Parkplatz aussteigen; er war wie ein klassischer Business-Affe gekleidet.

Gepöbel (11)

Okay, es war ein non-verbales Gepöbel. 😉 Ich fuhr anschließend die B 270 runter in Richtung Biebermühle. Als mich ein Motorradfahrer auf einer Sportmaschine überholte, streckte er kurz fragend den Arm aus, blickte zur Seite und schüttelte demonstrativ mit dem Kopf. Wahrscheinlich war auch er der Ansicht, dass ich dort mit dem Rad nicht fahren darf, weil die vierspurige Straße wie eine Kraftfahrstraße aussieht. Es ist aber keine!

Alltagserlebnisse (Teil 103)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (71)

Ich bin mir nicht ganz sicher, wer da nun am 11. März gehupt hatte. Entweder der Fahrer eines orangen Kleinlasters, der mich auf der L 496 zw. Merzalben und Münchweiler in einer Kurve bei Gegenverkehr überholte. Oder eben jener Gegenverkehr, der darüber „not amused“ war?

Hupen (72)

Ebenfalls mysteriös war eine Weile später der Huper vom Fahrer eines mir entgegenkommenden grauen Pkw auf der L 497. Bekannt kam mir das Auto nicht vor. Einen straßenbegleitenden Radweg gibt es da auch keinen. Also was soll der Blödsinn?

Abbiegen (26)

Es dauerte jedenfalls nicht lange, ehe zum 3. Mal eine Hupe ertönte. Dieses Mal störte sich der Fahrer einer mir nachfolgenden Limousine daran, dass ein anderer Autofahrer direkt nach mir von der L 497 nach links zum Wander-Parkplatz im Clauser Tal abbog, ohne dessen Vorfahrt zu beachten. Der Angehupte überholte mich dann kurze Zeit später wieder in Richtung Rodalben; vielleicht hatte er daheim was vergessen und musste deshalb wenden.

Überholmanöver (227)

Ich bin ja keiner, der unbedingt stets auf die Einhaltung des gerichtlich definierten Überholabstands von 1,5 m pocht. Mit der Hälfte kann ich auch leben. Im Anstieg die Bärenhalde hinauf quetschten sich aber im typischen Feierabendverkehr einige Leute dann doch etwas zu eng an mir vorbei. Unter anderem auch ein BMW-Fahrer trotz Gegenverkehrs mit bestenfalls 30 cm Abstand.

Rotlicht (51)

Am 12. März ging es am wohl einzigen trockenen (aber extrem windigen) Tag der Woche mit dem Rennrad nach Frankreich. In der Ortsdurchfahrt von Epping steht eine Baustellenampel. Ich hatte ja schon öfters erwähnt, dass es dort sogar welche mit Countdown gibt. Da ich die kleine Kamera in der Rückentasche hatte, machte ich schnell mal ein Foto. Ich find die Dinger nicht schlecht; da kann man auch mal in Ruhe was trinken oder auch einen Riegel futtern. 😉

Countdown-Ampel

Als ich dann endlich Grün Gelbes Blinklicht hatte, kam mir ca. 100 m weiter ein Rennradkollege entgegen, der wohl keine Lust hatte, seine rote Ampel in der Gegenrichtung zu beachten.

Fernsicht (1)

Das teils extrem windige, schleierbewölkte Wetter hatte auch was Gutes – an diesem Tag herrschte eine phantastische Fernsicht bis zum Hauptkamm der Hochvogesen; der Knubbel in der Mitte ist der ca. 65 km entfernte, 1009 m hohe Gipfel des Donon. Links daneben der pyramidenförmige Petit Donon.

Blick zum Donon

Stopschilder (52) + Abbiegen (27)

Kurze Zeit nach dem Foto ging es weiter in Richtung der ehemaligen N 62. Die D 34 mündet etwas ungewöhnlich in die D 662, denn man muss wenn man nach links in Richtung Gros-Rederching abbiegen will, eigentlich eine weite Schleife um den nordwestlich gelegenen Kreisverkehr fahren. Das macht aber natürlich nicht jeder. So auch nicht der Franzose, der mich kurz vorher überholt hatte. Dabei ignorierte er natürlich auch noch das Stop-Schild.

Geister-Gehweg-E-Biker (62)

Zwischen dem saarländischen Medelsheim und Peppenkum liegt an der L 102 wieder einer der zahlreichen Seitenstreifen-Gemeinsamer Geh- und Radweg. Da er mir zu verdreckt war, blieb ich auf der Fahrbahn. Eine gute Entscheidung, denn mir kam dann ein älterer Herr auf seinem E-Bike entgegen. Obwohl der Seitenstreifen in Richtung Medelsheim sogar ausdrücklich mit Gehweg beschildert ist.

Tiere (13)

Die letzten Kilometer geht es wenn ich aus dem Saarland angefahren komme meist durch das Hornbach- und Felsalbtal. Hinter Dietrichingen hielt auf der K 13 ca. 100 m vor mir ein Fahrer eines silbernen Mercedes an. Einen Moment später erkannte ich auch, warum: Die Familie beobachtete einige der zahlreichen, auf den Wiesen herumstolzierenden Störche, die seit vielen Jahren vor allem am Kirschbacherhof heimisch sind und nun aus ihren Winterquartieren wieder zurückgekehrt sind. Das Kind auf dem Schoß der Mutter war wohl so begeistert, dass Papa am Kirschbacherhof wenden und noch eine extra-Runde drehen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 101)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (50)

Am 26. Februar war ich mit dem Rennrad ja u. a. bei Hohenecken unterwegs. In Hohenecken dachte sich ein Autofahrer wohl in etwa: „Oh Nein, da kommt von links ein Radahrer! Jetzt aber zackig nach rechts abbiegen, bevor ich wegen dem auch noch anhalten muss!“ Nur blöd, dass der gute Mann in seinem grauen Straßenpanzer bei der Ausfahrt aus der Deutschherrnstraße ein Stop-Schild vor der Nase hatte.

(Gehweg- und) Geisterradler (61)

In der Lauterer Innenstadt wurden viele Radwegbenutzungspflichten aufgehoben. Leider halten sich noch ein paar teils uralte Exemplare von Radwegschildern in der Hoheneckener und Brandenburger Straße.  In Letzterer kamen mir dann auch auf dem Pflasterweg neben der Fahrbahn (vor der Tankstelle) gleich zwei nebeinanderfahrende Geisterradler entgegen.

Hupen (69)

Es ging dann über die Zollamtstraße weiter. Dort wurden die schmalen rosa Hochbord-Abschnitte schon vor geraumer Zeit von ihren Getrennter Geh- und Radweg befreit. Das hinderte den Fahrer eines mit jungen Erwachsenen besetzten Autos nicht daran, mich anzuhupen, weil ich auf der Fahrbahn fuhr.

Überholmanöver (220)

Dann war über die L 504, die B 48 und die L 499 lange Zeit Ruhe. Richtig knapp wurde es dann aber später auf dem 2+1-Abschnitt der B 270 zwischen Waldfischbach-Burgalben und der Moschelmühle. Die Sache mit dem vorausschauenden Fahren hatte da wohl ein Fahrer eines Lkw mit Anänger nicht so ganz verstanden. Da er grade selber überholt wurde, bremste er nicht etwa zeitig ab – sondern zog mit bestenfalls einem halben Meter Abstand an mir vorbei!

Abbiegen (25)

Okay, er war nicht von hier. Aber am Ende von Einbahnstraße sortiert man sich als Linksabbieger nun einmal am linken Fahrbahnrand ein, damit die Rechtsabbieger (ich) problemlos abbiegen können. Der Fahrer eines Audi mit Berliner Kennzeichen hatte aber wohl in der Rothenbühlstraße am 27. Februar nicht bemerkt, dass er in einer Einbahnstraße unterwegs war. So musste ich dann halt hinter ihm warten.

Hupen (70)

Gelacht und mit dem Kopf geschüttelt hatte ein mir entgegenkommender Mountainbiker, nachdem er kurz zuvor von einem jungen Mann (in einem BMW) angehupt wurde, als er kurz vorm Saarbacherhammer auf der L 478 in Richtung Westen unterwegs war. Der Autofahrer überholte auch trotz durchgezogener Linie. Das schmale Wegelchen südlich der Fahrbahn ist in diese Richtung nicht als Gemeinsamer Geh- und Radweg beschildert.

Geschwindigkeit (19)

Gleich zwei Mal nacheinander blinkte auf der temporären Geschwindigkeits-Anzeige am Dellfelder Ortseingang am 28. Februar in roter Farbe „57 km/h“ auf, als mich kurz nacheinander zwei Pkw-Fahrer überholten.

Stopschilder (51)

Nach dem gleichen Oh-Nein-ein-Radfahrer-Schema wie weiter oben beschrieben bog wenig später an der Einmündung der L 475 in die L 477 vor mir der Fahrer eines alten Opels mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz nach links ab. Besonderheit: Hinter ihm stand ein Auto des kommunalen Ordnungsamts.

Luftpumpe (1)

Richtig Glück hatte ein Mountainbiker aus dem Saarland, dem ich zufällig an der Einfahrt zum Clauser Tal über den Weg fuhr. Er hatte sich in seinem Hinterrad einen „Schleicher“ eingefangen und wollte aber auf jeden Fall noch den restlichen Abschnitt des berühmt-berüchtigten Rodalber Felsenwanderwegs abfahren. Dank meiner Pumpe konnte er nochmal ordentlich Luft in den Reifen kriegen – und ist damit hoffentlich auch noch gut bis zu seinem am Hilschberghaus geparkten Auto gekommen. Seine Pumpe hatte er nämlich im Auto liegen gelassen. Das kenn ich von mir und meinen Ausflügen damals. 😉