Alltagserlebnisse (Teil 49)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (95)

Mal wieder sehr eng überholt wurde ich am Vormittag des 16. Juli vor der Einfahrt in den Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße (noch vorm Beginn des dortigen „Schutzstreifchens“) von einem Firmenfahrzeug mit Mannheimer Kennzeichen.

Überholmanöver (96)

Wohl einfach nicht mehr ganz dicht waren zwei lebensmüde Motorradfahrer, die mit ihren Maschinen mit einem Höllenlärm und maßlos überhöhter Geschwindigkeit am 16. Juli den steilen und kurvigen Anstieg von Steinalben nach Hermersberg hochjagten. Der Vordere der beiden überholte vor einer vollkommen unübersichtlichen Linkskurve noch schnell zwei Autos. Das war nix anderes als russisches Roulette!

Stopschilder (21)

Am Vormittag des 17. Juli bretterte mal wieder jemand vor mir fast ohne jede Verlangsamung über das Stop-Schild in der Pirmasenser Pirminiusstraße an der Einmündung der abknickenden Vorfahrtstraße Wiesenstraße vorm Kaufland. Obwohl die folgende Ampel ein paar Meter weiter Rot zeigte…!

Fußgänger (6)

Im letzten Moment anders überlegt hatte es sich ein Mann, der ebenfalls am 17. Juli in der Landstuhler Weiherstraße an der Bushaltestelle die Fahrbahn queren wollte. Der von rechts aus der Ludwigstraße kommende, ca. 30 km/h fahrende Rennradler aus Pirmasens war dann aber wohl doch einen Tick schneller als es im ersten Moment den Anschein hatte.

Überholmanöver (97)

Vielleicht sollte es eine kleine „Retourkutsche“ dafür sein, dass ich (ein paar Minuten später) an der Einmündung der L 363 in die dort beginnende L 470 in Landstuhl gem. § 5 (8) StVO rechts an der Schlange vorbei bis zur Haltelinie der Ampel vorfuhr, um anschließend links Richtung Mittelbrunn abzubiegen. Das zweite Auto überholte mich dann wohl vorsätzlich sehr eng.

Fußgänger (7)

Der „Schutzstreifen“ in der Zweibrücker Straße ist bei Fußgängern sehr beliebt. Obwohl links ein breiter Hochbord-Gehweg liegt, stiefeln immer wieder mal Leute über den dortigen „Schutzstreifen“ Richtung Fehrbach. Sogar der die Strecke für mapillary Dokumentierende hat einen dieser Witzbolde dabei erwischt. Doch dem nicht genug: ein paar Meter weiter wurde dann sogar ein Schutzstreifen-Geisterradler verewigt, der neben seiner Freundin herumtorkelte…! Dabei ist das Gehwegradeln in Richtung Fehrbach doch sogar per Gehweg Radverkehr frei legalisiert.

Vor ca. 2 Jahren kam mir dort sogar mal eine ganze Horde Geisterradler-Kids auf Fahrrädern entgegen. Am 17. Juli waren es aber (ziemlich genau an der Stelle der ersten Aufnahme) nur zwei in ihr scheinbar sehr wichtiges Gespräch vertiefte, nebeneinander gehende Erwachsene, die erst durch mein Rufen bemerkten, dass da von vorne ein Radfahrer angefahren kommt.

Platten (3) & Parken (15 & 16)

Der mich besonders frustrierende 18. Juli fing bereits typisch an. In der Arnulfstraße fuhr ich vor der ersten Einfahrt zum Wasgau-Markt mitten durch zwei Scherbenhaufen! Das dürfte dann auch die Ursache dafür gewesen sein, warum ich im Laufe meiner Tour insgesamt am Vorderrad 5 Mal Luft nachpumpen musste – und heute Abend noch den Schlauch flicken und den Mantel austauschen darf!

Jedenfalls parkte dann an der zweiten Ausfahrt zum Wasgau-Markt ein Lkw teils auf dem dort nach rechts verschwenkten „Schutzstreifen“ sowie teils auf dem daneben liegenden, endenden Parkstreifen samt Sperrfläche, um dort Getränke zu entladen. Nur ein paar Meter weiter stand dann auch noch ein Pkw mit geöffnetem Kofferraum teils auf dem Gehweg, teils auf dem „Schutzstreifen“, wo offenbar auch grade „entladen“ wurde. Trotz ausdrücklichem Halteverbot. Ich war jedenfalls zu dem Zeitpunkt schon ganz gut geladen…!

Gehwegradler (27) incl. Rotlicht (15)

Ein paar Minuten später stand ich in der Gärtnerstraße an der roten Ampel, um anschließend rechts in die Ringstraße abzubiegen. Ein auf dem Gehweg radelndes Cleverle (auf einem MTB) meinte (mal wieder), dass die rote Ampel auf dem Gehweg für ihn ja nicht gelte. Ja, ich bin gemein: ich wünsche mir jedes Mal, dass um die Ecke grade zufällig eine Polizeistreife steht. Aber wahrscheinlich hätte die noch nicht einmal was dran auszusetzen…!

Vorfahrt (5)

Auch ganz lustig war der rasante Knallkopf, der (aus der Herzogstraße kommend) mir im Oval-Kreisverkehr am Dr.-Robert-Schelp-Platz beinah noch ans Hinterrad gefahren wäre. Im Unfallbericht hätte es dann wieder geheißen, dass der arme Autofahrer den Radfahrer „übersehen“ hätte…

Gehwegradler (28)

Es ging weiter Richtung Hinterweidenthal. Dort begegnete mir dann im Bereich des Forstamts auf der B 427 ein ganzes Rudel E-Mountainbiker. Circa 5 der 15 befuhren dabei den schmalen Gehweg (in Richtung Norden).

Stopschilder (22) & Vorfahrt (6)

Und wieder ein paar Meter weiter ignorierte dann eine, die Gartenstraße in Richtung Südost befahrende, ältere Frau auf ihrem Fahrrad ihr Stop-Schild und nahm mir (die Bahnhofstraße in Richtung Nordost befahrend) so die VorfahrtVorfahrt. Sie kuckte dabei nicht einmal flüchtig nach rechts.

Alltagserlebnisse (Teil 45)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (20)

Aufgrund der Sperrung der der A 62 fährt ein Großteil der Verkehrsteilnehmer über die parallelen Kreis- und Landesstraßen, weshalb dort derzeit auch nur 50 km/h erlaubt ist (aber sich eh keiner dran hält…)! An der Kreuzung der L 462 mit der K 16 gibt es trotz Stop-Schild für den von Obernheim bzw. Queidersbach kommenden Verkehr immer wieder Unfälle, weshalb dort bald ein Kreisverkehr errichtet werden wird. Am 27. Juni überfuhr der Fahrer eines SUV, der mich kurz vorher von Queidersbach kommend überholte, ohne anzuhalten den Kreuzungsbereich.

Überholmanöver (88)

Am 27. Juni befuhr ich die L 469 in Wallhalben. Im kurvigen Bereich an der Einmündung Fabrikstraße überholte mich der Fahrer eines schwarzen Audi mit äußerst dürftigem Seitenabstand, obwohl die Gegenfahrbahn völlig frei war.

Geschwindigkeit (12)

Ich finde ja diese Tempoanzeigen an vielen Ortseingängen so putzig. Anstatt eines ordentlichen Starenkastens bekommt der Kfz-Nutzer die kostenfreie Information, dass dieser – der pöhse Pursche – deutlich zu schnell unterwegs ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Passiert ja eh nix…! Auch am nördlichen Ortseingang von Schmitshausen gibt es eine solche Geschwindigkeitsanzeige. Der gelbe Kleinwagen, der mich da am Abend des 27. Juni überholte, hatte immer noch 62 km/h drauf, als er die Ortstafel schon längst passiert hatte.

Überholmanöver (89)

Am Vormittag des 28. Juni musste ich wegen eines Einkaufs kurz in die Stadt. Dabei wurde ich erneut auf dem „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße von einer älteren Frau in ihrem Hyundai-Kleinwagen mit vielleicht 30 der 40 Zentimetern Abstand überholt. Spurdenken halt. Ich würde dort ja sehr gerne mal derartige Situationen fotografisch dokumentieren (damit die bei der städtischen Straßenverkehrsbehörde auch mal sehen, was ich da immer wieder erlebe) – leider hat sich bislang aber noch niemand aus der örtlichen Radfahrerschaft angeboten, als „todesmutiges“ Model zu fungieren.

Überholmanöver (90)

Ein weiteres, wenig respektvolles Überholmanöver gab es während meiner nachmittäglichen Tour (am 28. Juni) Richtung Holzland. Auf der L 499 zwischen Waldfischbach und Heltersberg wurde ich auf der sehr übersichtlichen Strecke in Höhe des Parkplatzes wohl vorsätzlich mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand überholt.

Ladung (2)

Am Abend des 28. Juni hielt ich kurz am Netto-Markt in Thaleischweiler-Fröschen an, um mir noch was Süßes zu kaufen. Als ich am Ausgang noch schnell eine Laugenstange verdrückte, sah ich einen älteren Herrn mit zwei vollen Einkaufstüten aus dem Laden kommen. Ich hätte daher im Leben nicht vermutet, dass ihm das neben meinem abgestellte Fahrrad gehört. Er wuchtete die offensichtlich sehr schweren Tüten hoch und hängte jeweils eine an ein Lenkerende. Die scherzhafte Anmerkung „Hoffentlich bricht der Lenker nicht ab“ konnte ich mir nicht verkneifen. Er meinte, dass es ja wirklich erstaunlich sei, was man mit einem Fahrrad alles transportieren könne – und zog von dannen. Naja…! Ich hoffe, dass er Richtung Thaleischweiler damit wenigstens nicht auf den schmalen Gehwegen herumeierte.

Hupen (32)

Am 29. Juni durchquerte ich die Landstuhler Innenstadt. In der Kaiserstraße floss der Verkehr stadtauswärts (in Richtung Ramstein) mal wieder sehr stockend. Ich sah, dass vor einer Gruppe von Pkw ein älterer Herr mit dem Rad unterwegs war. Als dieser in die Eisenbahnstraße abbog, hupte ein Fahrer eines Opel Corsa für etwa 2 Sekunden und gab anschließend Vollgas. Wenn es grade stadteinwärts wegen zig Karren regelm. nur im Stop and Go durch die Stadt geht, käme er wohl hingegen im Traum nicht auf die Idee, die Leute vor sich einfach weghupen zu wollen…

Fußgänger (3)

Am Morgen des 30. Juni befuhr ich die Arnulfstraße in Richtung Streckbrücke. Hinter der Kreuzung Maximilianstraße lief dann ein paar Meter vor mir ein Mann ohne jeden Blick nach rechts mal eben über die Fahrbahn.

Überholmanöver (91)

Als „mildernde Umstände“ für eins der engsten Überholmanöver des Jahres dürften wohl nur Alkohol oder Blindheit in Frage kommen. Am Nachmittag des 30. Juni war ich nach einem entspannenden Aufenthalt am Seehof auf dem Rückweg Richtung Pirmasens. Auf der L 486 zwischen Salzwoog und dem Abzweig L 485 überholte mich erst ein roter Kleinwagen in angemessener Weise. Diesem hing jedoch noch ein alter, grauer Opel förmlich im Kofferraum. Der wohl sehr alte Fahrer schrammte mit vielleicht 10 oder 15 Zentimeter Abstand an meinem linken Lenkerende vorbei und zog schnell wieder ruckartig nach rechts – und kam dabei noch fast auf das Bankett. Ich vermute daher stark, dass der Fahrer wohl besoffen war. Ich befand mich zwar im steten Wechsel von Schatten und Gegen-Sonnenlicht – das rechtfertigt aber keinen totalen Blindflug! Auch hier würde ich mir wieder wünschen, dass Führerscheinbesitzer ab dem 65. Lebensjahr alle 5 Jahre nachweisen müssen, dass sie gesundheitlich noch in der Lage sind, ein Auto zu führen.

Alltagserlebnisse (Teil 43)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Achja, ich vergesse immer die Hälfte – und dann auch noch die außergewöhnlichen Sachen…

Pferde auf Radwegen (1)

Am 14. Juni haben es zwei Reiterinnen tatsächlich geschafft, dass ich sie auf dem nur knapp 270 m langen, in beide Richtungen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Stummel-Geh-Radweg entlang der K 18 zwischen den Herschberger Sportplätzen und dem Ortseingang erwischt habe. Danke für die mehr als gute Ausrede, die Fahrbahn zu benutzen!

Wasserträger (1)

Am 16. Juni wurde ich kurzerhand von einem Rennradkollegen zum „Wasserträger“ gemacht. Ich hatte auf meiner Tour Richtung Weilerbach auf dem Rückweg Richtung Pirmasens einen Halt am Brünnchen an der K 6 in der Nähe der Breitenau eingelegt, um mich frisch zu machen. Das Wasser sprudelt dort zum Glück wieder; der direkt an der Straße gelegene Brunnen war eine ganze Weile lang versiegt. Weshalb ich mir in Kaiserslautern (überflüssigerweise) eine Flasche Eistee gekauft hatte. Jedenfalls hielt, als ich mir grade die Hände abtrocknete, ein Rennradler an und bat mich, seine Trinkflasche aufzufüllen, sodass er mit der von hinten kommenden Gruppe gleich weiterfahren konnte. Gern geschehen! :o)

Abbiegen (8)

Wer die Steile Einbahnstraße Blocksbergstraße hochfährt, darf an der spitzwinkligen Kreuzung Kaiserstraße und Kronprinzenstraße nach einem Halt am Stop-Schild nur nach rechts Vorgeschriebene Fahrtrichtung Rechts in die Letztgenannte einfahren. Der Fahrer eines schwarzen SUV kümmerte das am 20. Juni allerdings nicht sonderlich, er fuhr stattdessen gradeaus, um anschließend nach links in die Windstraße einzubiegen.

Gehweg- und Geisterradler (20)

K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens

Man muss nur lange genug warten, dann kommt genau das vor, was man immer prophezeit. Am 20. Juni befuhr ich Abends mal wieder den überflüssigen Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln. Ich habe dort ja schon lange vor der Freigabe unzählige Radfahrer gesehen, die den schmalen Bürgersteig immer in der falschen Richtung (linksseitig) befuhren. Die Verkehrsführung dort ist eine regelrechte Geister-Gehwegradler-Zucht.

Nur war ich halt immer weit genug weg. Der ältere, geistergehwegradelnde Herr, der mir kurz vor dem extra für mich (scheinbar fuhr dort wohl außer mir wirklich noch gar kein anderer Radfahrer jemals wieder auf die Fahrbahn; aus der Gegenrichtung ganz zu schweigen…!) links vom asphaltierten Übergang entgegenbrauste, hat dann mal gutes Timing bewiesen. Ich musste deshalb nämlich fast anhalten und rechts ranfahren, anstatt fließend und mit Schwung wieder auf die Fahrbahn auffahren zu können.

Hunde (4)

Am 21. Juni drehte ich am frühen Nachmittag eine Runde über die Sickingerhöhe. Ich war noch nicht den Ort draußen, da sprang mir kurz nach dem Wendeplatz in der Hochwaldstraße vom rechten Bürgersteig aus beinah ein schwarzer Riesenschnauzer ins Rad. Da ich aber zu Hunden einen noch größeren Sicherheitsabstand halte, als zu Autotüren, passierte nix. Ein Kind wäre aber ziemlich sicher von der schlecht erzogenen Töle vom Rad geholt worden…

Stopschilder (19)

Zwischendurch mal wieder ein standardmäßiger Stopschildverstoß, geschehen am 21. Juni an der Einmündung der L 476 in die L 477 an der Faustermühle. Als der rechts in Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende Pkw-Fahrer sah, dass von links in einiger Entfernung Verkehr kommt, rauschte er halt noch schnell drüber.

Überholmanöver (85)

Am 22. Juni befuhr ich die L 495 von Hauenstein in Richtung Lug. Auf der leicht ansteigenden Gerade (kurz vor der Kuppe) wurde ich von einem blauen SUV (Stuttgarter Kennzeichen) mit unzureichendem Seitenabstand und hoher Geschwindigkeit rasiert.

Überholmanöver (86)

Beim Lasterfahrer, der mich ja erst am Dienstag regelrecht von der Blocksbergstraße abgedrängt hatte, bin ich mir unsicher, ob das fahrlässig oder vorsätzlich war. Am Abend des 22. Juni (kurz vor 20 Uhr) stellte sich diese Frage erst gar nicht, als mich der Fahrer einer schwarzen Potenz-Kompensations-Maschine mit der Bezeichnung „Porsche Cayenne“ auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach in Höhe des „Einsiedlerhäuschens“ sehr eng (< 50 cm) überholte und mich dabei auch noch schnitt. Die Gegenfahrbahn war in dem Moment völlig frei. Der wohl mit seinem Leben sehr unzufriedene Lenker des Sportwagens konnte es wohl nur schwer verkraften, dass ich die dort stehenden, aber mir und der derzeit gültigen StVO unbekannten, nebenbei wegen Bewuchses kaum sichtbaren, runden, blauen Verkehrszeichen mit dem Rad oben und der dünnen Mama mit Kind unten(!) ignorierte. Das tat ich eigentlich nur deshalb, weil dort grade zwei Herrchen ihre Hunde ausführten und dabei mit ihren Leinen den kompletten Weg versperrten. Da so spät kaum noch Verkehr war, blieb ich halt einfach auf der Fahrbahn.

Aber ja; für so eine „Unverfrorenheit“ kann man auch mal eben mit dem Leben und der Gesundheit anderer Menschen spielen. Das nötige Kleingeld für den Anwalt hat man ja scheinbar auch…!?

Alltagserlebnisse (Teil 42)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Geschwindigkeit (10)

Am 17. Juni führte mich mal wieder eine Runde nach Frankreich. In der Grand Rue (D 37) im französischen Lemberg gibt es einen kurzen Abschnitt mit 30 km/h inkl. der für Frankreich typischen Bodenschwellen. Ich befuhr die leicht abschüssige Straße selber mit knapp über 30 km/h, als mich dort ein junger Mopedfahrer mit ordentlich Karacho überholte. In Frankreich sind nach meinen Erfahrungen grade die jüngeren (Klein-)Kraftradfahrer allgemein noch eine Spur wilder als jene in Deutschland.

Geschwindigkeit (11)

Auch in der nur für Anlieger und Radverkehr freien Wartbachstraße in Hinterweidenthal stehen in unregelmäßigen Abständen mehrere 30 km/h. Am 18. Juni wurde ich dort trotz 28 bis 29 km/h auf dem Tacho mit ordentlich Geschwindigkeitsüberschuss von einem Kleinwagen überholt, der dann auch rasch in Richtung B 10 davonzog.

Überholmanöver (82)

Es ging über Hauenstein und Wilgartswiesen (wo ich einen ganz besonderen Geh- und Radweg fotografierte) über den langen Anstieg zum Hermersbergerhof und anschließend weiter über die B 48 Richtung Johanniskreuz. Dort wurde ich dann in einer Rechtskurve von einem schwarzen Transporter in äußerst fragwürdiger Weise überholt – der Abstand zu mir war zwar okay, der auftauchende Gegenverkehr fand das aber gar nicht lustig – und ließ die Hupe ertönen.

Hupen (31)

Nur ein paar Kilometer weiter war dann ich Adressat eines Hupers aus einem Lkw, der mich zudem noch vor einer schlecht einsehbaren Kuppe überholte. Ich erdreistete mich, dort die Fahrbahn der L 499, anstatt den (streckenweise) parallel verlaufenden Weg (hier links oberhalb der Fahrbahn) zu benutzen. Dieser Weg ist allerdings überhaupt nicht beschildert; an einigen Zufahrten stehen nur die üblichen Verbot für Fahrzeuge aller Art, frei nur für die Forstwirtschaft. Der Lenker des Lasters hielt das graue Band wohl für einen (benutzungspflichtigen) „Radweg“. Allerdings dürfte das auf diesem Abschnitt auch das 1. Mal überhaupt gewesen sein, dass mich dort in all den Jahren mal jemand gehupt hat. Was schon viel drüber aussagt, wie gut die einheimischen Autofahrer Radfahrer auf Fahrbahnen „verkraften“.

Stopschilder (18)

Gegen Ende der Tour befuhr ich die Schützenstraße (L 482) Richtung Teichstraße. Es handelt sich hier um eine links abknickende Vorfahrtstraße. Der aus nordwestlicher Richtung kommende Verkehr aus der Teichstraße muss dort per Stop-Schild anhalten. Genau das tat aber ein Fahrer eines schwarzen Sportwagens nicht, als er mich etwa in 20 Metern Entfernung angefahren kommen sah. Es wurde dann einfach über die Haltelinie gebrettert.

Überholmanöver (83)

Am Abend des 19. Juni wurde der „Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße (stadteinwärts) mal wieder als Einladung zum Überholen mit < 50 Zentimetern Abstand betrachtet.

Überholmanöver (84)

Bislang hatte ich in der Blocksbergstraße fast immer nur Probleme mit Autos, die den dortigen „Schutzstreifen“ als Einladung zum Engüberholen betrachteten. Ebenfalls am Abend des 19. Juni wurde ich dann auch mal stadtauswärts so richtig übel von einem absolut rücksichtslosen Lenker eines Lkw mit Anhänger förmlich von der Fahrbahn gedrängt. Der Abstand dürfte höchstens 50 Zentimeter betragen haben, gegen Ende des Überholmanövers musste ich stark bremsen und ganz nach rechts an den Bordstein, damit der viel zu früh wieder einscherende Anhänger mich nicht komplett rasiert! Das war eine glasklare Nötigung mit Gefährdung. Gesten und Rufe interessierten ihn aber nicht. Der dahinter fahrende Pkw machte erst langsam; als er mich dann überholte, blickte ich fragend dessen Fahrer an. Dessen Blick deutete ich aber eher so, warum ich mich da denn jetzt so aufgeregt hätte…?

Stadtauswärts ist der rechte Gehweg übrigens per Gehweg Radverkehr frei beschildert; vielleicht sollte das also eine erzieherische Maßnahme sein, doch gefälligst den „Radweg“ zu benutzen? Der Lkw war im Auftrag der in Winzeln ansässigen Wasgau-AG unterwegs.

Alltagserlebnisse (Teil 37)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gentlemen (10)

Am 23. Mai war ich von Pirmasens aus auf der wegen der Sperrung der „Bärenhalde“ deutlich stärkeren Verkehr aufweisenden B 270 unterwegs, um über die L 497 und K 27 weiter Richtung Donsieders zu fahren. Vor dem Kreisel an der Biebermühle stockte der Verkehr. Ein (ebenfalls Richtung Rodalben wollender) Fahrer eines weißen SUV ließ mich dann per Handzeichen vor.

Parken (12)

Am 25. Mai hatte ich Vormittags einen Termin bei meiner (großartige Arbeit leistenden) Zahnärztin. Der Weg zur Praxis am Exe führt u. a. über die Arnulfstraße mit ihren „Schutzstreifen“ in beide Richtungen. Etwa 50 Meter vor der Ampelkreuzung Waisenhausstraße parkte ein schwarzer BMW und blockierte den Streifen somit völlig.

Überholmanöver (68)

Am Nachmittag des gleichen Tages ging es (nach abgeklungener Betäubung und dem Mittagessen) dann mal wieder nach Frankreich; eine Standard-Runde mit dem Rennrad über Hornbach, die „Schnellstraße“ nach Bitche und über Waldhouse zurück nach D. Zuerst wollte ich über ein asphaltiertes Forststräßchen nach Schorbach abkürzen, entschied mich aber (nach dem absurden Überholmanöver) um und fuhr doch noch den Bogen über die lothringische Festungsstadt. Jedenfalls überholte mich auf der D 35 – obwohl ich mich schon sehr weit links zum Abbiegen in jene Forststraße eingeordnet und das linke Patschehändchen draußen hatte – doch noch ein ungeduldiger Franzose in einem weißen Renault. Dabei fuhr er komplett auf der Gegenfahrbahn (die dort wegen des Endes des 2+1-Kriechspur-Abschnitts deutlich breiter ist). Sehen tut man dort wegen des schlagartig sehr steilen Gefälles (> 10 %, die bei einigen Rennradfahrern gefürchtete „Wand von Bitsch“) aber nicht wirklich, was da von unten den Berg hochgefahren kommt.

Stopschilder (17)

Auch im „Grand Est“ nimmt man es mit den Oktagonen nicht so sonderlich genau. An der Anschlussstelle von der D 620 zur D 622 südlich von Bitche fuhr etwas später vor mir ein Linksabbieger fließend über die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO Richtung Reyersviller.

Überholmanöver (69)

In der Ortsdurchfahrt der D 162 von Hanviller überholte mich dann mal wieder jemand in einer Kurve, um damit den Gegenverkehr zu gefährden. Eine in Richtung Bitche fahrende junge Französin musste nämlich auf den Bürgersteig ausweichen. Das ging nur deshalb ohne Unfall und Reifenplatzer, weil die Bordsteine dort im Winkel von 45 Grad abgeschrägt sind.

Stopschilder (18)

An der Abfahrt der B 10 hinter dem Pirmasenser Waldfriedhof standen früher in beide Richtungen . Da es dort aber öfters zu schweren Unfällen kam, wurden in der Folge Zeichen 206 StVO aufgestellt (als auch die Geschwindigkeit der von der B 10 abfahrenden Autos auf  begrenzt). Den Fahrer eines Geländewagens, der am Vormittag des 26. Mai fast sogar ohne jede Verlangsamung die von der B 10 wegführende Fahrbahn Richtung Waldfriedhof querte, scherte das Schild dort nicht im Geringsten.

Rotlicht (9)

Das Stadtgebiet von Kaiserslautern lässt sich grade auf den Hauptstraßen in Ost-West-Richtung recht angenehm und zügig durchqueren; die wenigen benutzungspflichtigen Radwege, die es dort gab, wurden inzwischen fast alle entbläut. Auf meiner längeren Runde am 26. Mai kuckte ich dann ganz interessiert einem Radfahrer zu, der an der Ampelkreuzung Zollamtstraße und Trippstadter Straße wegen der grade auf rot umgesprungenen Fahrbahnampel vom (nicht benutzungspflichtigen) Radstreifen fließend nach links auf die Fußgängerfurt fuhr, um dann auf dem linken Gehweg in der Pfaffenbergstraße weiterzufahren.

Überholmanöver (70)

Nur (nach hinten blickender) Zuschauer war ich dann später auf der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens, als im Gegenverkehr der Fahrer eines schwarzen Porsche die dort durchgezogene Linie, das  und  ignorierte und von dritter Stelle aus mit ordentlich Radau einen Traktor und das hinter jenem fahrende Auto überholte.

Alltagserlebnisse (Teil 36)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Platten (2)

Nachtrag. Am 13. Mai erwischte mich in der Abfahrt der K 1 von Schweix Richtung Trulben mal wieder der Pannenteufel. Das Hinterrad meines MTB verlor rasch an Luft, weshalb mir nix anderes übrig blieb, als den Schlauch zu wechseln. Dabei musste ich in den letzten Tagen sowieso schon wegen eines offensichtlichen Mini-Lochs mehrfach nachpumpen. Als ich dann am nächsten Morgen auf das Rad blickte, war auch da schon wieder die Luft draußen; offenbar steckte also noch irgendwas im Mantel. 🙄 Da der Reifen (Schwalbe Nobby Nic) bis dahin schon knapp 6400 km gelaufen war, erlöste ich ihn und montierte mal probeweise den „Town & Country“ von Continental. Ich bin eigentlich nur noch sehr selten im Gelände unterwegs. Und auf Schotter funktioniert er scheinbar ganz ordentlich.

Abfallentsorgung (1)

Am Abend des 17. Mai befuhr ich die Pirmasenser Turnstraße Richtung Hauptbahnhof. Auf dem breiten Parkstreifen nördlich der Bahnbrücke stand ein Auto, aus dessen Fahrerfenster just in diesem Moment eine qualmende Kippe direkt vor mir auf die Straße geschnippt wurde. Ich schaute böse nach hinten und streckte noch ironisch den Daumen nach oben. 🙄 Typisch Raucher…!

Hupen (27)

Am Abend des 18. Mai ging es mal wieder die B 270 rauf. Zwischen dem Husterhöhkreisel und der Kreuzung Zweibrücker Straße ertönte aus einem BMW mit Kelheimer Kennzeichen heraus die Hupe. In Bayern weiß man halt, welche Straßen in der Pfalz für Radfahrer frei sind und welche nicht. Wegen der roten Ampel musste er auf dem Linksabbiegestreifen anhalten, ich fuhr dann auf und schaute fragend in das Auto. Auf dem Beifahrersitz saß die Freundin des jungen Mannes und schenkte mir ein Lächeln. Ihr Macker hatte aber wohl doch keine Lust auf ein Gespräch.

Anfeuerung (2)

Lange her. Am gleichen Abend rief mir noch jemand aus einem entgegenkommenden Fahrzeug in der Blocksbergstraße ein „Schneller!“ zu. Ich schrie zurück „Selber!“.

Stopschilder (16)

Es war mal ein paar Tage relativ ruhig. Am 23. Mai erwischte ich einen Rollerfahrer, der das Zeichen 206 StVO in der Fahnenstraße an der Kreuzung zur Kronprinzenstraße wohl missinterpretierte. Wenn man sieht, dass von links ein Auto kommt, biegt man nicht ungebremst nach rechts ab, um jenem ja keine Vorfahrt gewähren zu müssen. 🙄

Hupen (28)

Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich den Straßenverkehrsbehörden nicht vorschlagen soll, am vierspurigen Abschnitt der B 270 zw. der Zweibrücker Straße und dem Abzweig Petersberg in beide Richtungen einfach zwei große  aufstellen zu lassen! Dieses Mal wurde ich in Höhe der zweiten Einkerbung mal wieder von einem Bus eines Rodalber Reisebusunternehmens angehupt. Auf der Beifahrerseite gestikulierte dazu noch ein alter Mann mit dem Zeigefinger, was wohl „du böser Radfahrer darfst hier nicht fahren“ bedeuten sollte. 🙄 Dabei verläuft auf dieser Straße (die wie erwartet ein deutlich stärkeres Verkehrsaufkommen aufwies) ja die offizielle Umleitung nach Rodalben.

Überholen (67)

Gegen Ende meiner Tour hörte ich in der Landauer Straße das Unheil dann schon von hinten laut heranbrettern. Ein Fahrer eines Baulasters mit einer Baugerätschaft auf dem Anhänger rauschte in der leichten Linkskurve vor der Einmündung zum Krankenhaus trotz Gegenverkehrs einfach ohne jede Temporeduzierung sehr eng an mir vorbei – und zog dann auch noch rasch nach rechts. Ich wurde dabei genötigt, sicherheitshalber auf den Gehweg auszuweichen. Als ich den Laster an der Ampel Landauer Str. und Kaiserstraße auf der Linksabbiegespur wiedersah und ich von der Gradeausspur aus mit Blick ins Führerhaus demonstrativ mit dem Kopf schüttelte, wollte er sein Beifahrerfenster aber nicht für ein kurzes Gespräch herunterlassen. 😡

Alltagserlebnisse (Teil 35)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Hupen (26)

Am Abend des 12. Mai befuhr ich mit dem Rennrad die L 471 zwischen der A-8-Anschlussstelle Zweibrücken-Mitte und Niederauerbach. Vor der Anschlussstelle zur L 465 (Landauer Str.) überholte mich auf der Eisenbahnüberführung ein weißer, aufgemotzter BMW und hupte. 🙄

Die L 471 wird auch als „alte B 10“ bezeichnet, da jene Bundesfernstraße vor der Herabstufung im Zuge des Baus der A 8 im großen Eisenbahn-Einschnitt parallel zur Schwarzbachtalbahn verlief. Kann sein, dass diese Straße in grauer Vorzeit mal für Radfahrer gesperrt sein mag – heute ist sie es nicht. Besonders lustig war auch ein Erlebnis vor einigen Jahren, als ein grade von der Autobahn einfahrender Cabriofahrer laut und empört mein Dasein auf dieser Straße bemängelte. Ich find es immer wieder faszinierend, dass so viele Autofahrer allein vom optischen Eindruck einer Straße auf Verkehrsverbote für Radfahrer schließen.

Stopschilder (13 & 14)

Am 15. Mai fuhr ich von der K 36 kommend (die Bezeichnung der Zufahrt bei OSM mit K 88 ist falsch) in die Umgehung Münchweiler (L 496) ein. Kurz vor mir bretterten aber gleich zwei Autofahrer direkt nacheinander ohne anzuhalten über das dortige Zeichen 206 StVO nach rechts Richtung Rodalben.

Stopschilder (15)

Okay. So ganz unter uns… 😉 Es kann auch schon das ein oder andere Mal vorgekommen sein, dass ich beim Rechtsabbiegen an der Einmündung der K 10 in die L 471 bei Nünschweiler am dortigen Zeichen 206 StVO auch nicht völlig anhielt. Jedenfalls bog ich am 16. Mai nach links Richtung Stambach ab, als gar aber ohne jede Verlangsamung das hinter mir fahrende Auto nach rechts mit Karacho Richtung Bärenhütte abbog. Das war dann aber doch eine Spur zu frech. Eigentlich täten es dort meiner Ansicht nach aber auch . Nach links kann man über 300 Meter weit blicken, weshalb grade Rechtsabbieger dort quasi nie anhalten. Und die Sicht nach rechts ist eigentlich auch ausreichend, der Verkehr nicht sonderlich stark. Die vorhandene Regelung geht wohl noch auf die Zeit zurück, als die L 471 noch B 10 hieß.

Überholmanöver (66)

Am Mittag des 17. Mai platzte mir mal wieder für einen Moment der Kragen, weshalb ich der Knalltüte, die mich in der Contwiger Hauptstraße (L 471) mit vielleicht 30 cm Abstand (ohne jeden Gegenverkehr) rasierte, nicht grade nette Worte hinterschrie…! 😡

Gehweg- und Geisterradler (18 & 19)

Am 17. Mai waren aber die beiden Anarcho-Radler, mit denen ich innerhalb weniger Minuten in der Landstuhler Innenstadt Bekanntschaft machte, das Tageshighlight.

Der erste (wohl etwa um Mitte 20) fuhr auf seinem MTB vom nördlichen Gewerbe- und Industriegebiet „Am Koehlwäldchen“ über den (linken) Gehweg der Bahnbrücke Richtung Innenstadt. Nun mag es in der Tat relativ tricky sein, mit dem Rad überhaupt von dort nach Landstuhl zu kommen – das schmale Gehwegelchen ist aber meiner Ansicht nach die schlechteste Wahl. Ich kam jedenfalls (wie üblich) über die Fahrbahn der L 363, die ich ab Ramstein durchgehend befuhr; schließlich stehen wenn man vom westlichen Teil der Umgehung kommt, keine sichtbaren Zeichen 240 StVO. 😉 Da der Verkehr vor der Ampel der Saarbrücker Str. (L 395) stockte, fuhr er vor mir auf die Fahrbahn, anschließend zwischen den beiden Fahrzeugschlangen durch, nach links abbiegend – schnurstracks auf den dortigen Gehweg. Dort passierte er dann die Tankstelle und ein paar Fußgänger, bis ihn ein frech auf dem Gehweg geparktes Auto dazu zwang, abzusteigen und das Rad zwischen dem Laternenpfosten und dem Auto drüberzuheben. Er schien darin geübt zu sein. Es ging dann weiter auf dem schmalen Gehweg an zahlreichen Ein- und Ausgängen der dortigen Geschäfte vorbei. 🙄 Ich verlor ihn dann aus den Augen, da mit § 5 (8) StVO in der engen Straße kein Vorankommen mehr war.

Als ich dann nach zwei Rotphasen in der „Pole Position“ an der Ampel in der Ludwigstraße stand, kam auf dem Gehweg rechts von mir aus der Luitpoldstraße (das  ignorierend) ein Typ (in „zivil“) auf einem schicken Rennrad angerauscht, überfuhr schnell die grüne Fußgängerampel und „ordnete“ sich dann von der Insel aus nach links in den fließenden Verkehr der Kaiserstraße ein. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 30)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gehweg- und Geisterradler (14)

Am Abend des 23. April befuhr ich die Turn- und Bahnhofstraße (K 6) in Pirmasens in südlicher Richtung. Aus der Einmündung „Im Grundbirngarten“ kam ein MTB-Fahrer auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg die steile Straße heruntergefahren und bog auf den parallel zur Turnstraße verlaufenden (linksseitigen) Anlieger- und Gehweg ein (den ich in der anderen Richtung gerne per Zeichen 250 StVO  freigegeben sähe). Das darf er eigentlich grundsätzlich nicht, da an dieser Stelle per  nur das Rechtsabbiegen erlaubt ist.

Er musste anschließend auch drei Fußgänger passieren. Es ging mit ordentlich Tempo weiter Richtung Bahnbrücke; ich musste ordentlich kurbeln, um dranzubleiben. Die Einmündung (der abknickenden Turnstraße) vor der Bahnbrücke wurde recht sorglos überquert, anschließend ging es mit über 35 km/h dann den Gehweg (in nördliche Richtung per Zeichen 239 StVO  freigegeben – in Schrittgeschwindigkeit…) auf der abschüssigen Brücke hinab, wo er dann nach links zum Hauptbahnhof abbog. 🙄

Stopschilder (11 + 12)

Am 25. April fuhr an der Ecke Pirminius- und Wiesenstraße mal wieder jemand (immerhin ganz langsam) über die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO. Ich seh dort auch generell nur ganz selten mal jemanden, der anhält. Wenn die Ampel zur Kreuzung Schäferstraße grade auf Grün gesprungen ist, geht es meist Vollgas drüber. 🙄 An der Stelle frage ich mich regelmäßig, warum dort überhaupt eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet ist? Nach meinen Beobachtungen kommt der überwiegende Verkehr vom Kaufland die Pirminiusstraße herunter bzw. fährt dorthin. Das muss ich beim nächsten Termin bei der Straßenverkehrsbehörde mal ansprechen.

Wenig später huschte dann noch der Fahrer eines dunkelblauen Ford Focus ohne anzuhalten über das Zeichen 206 StVO an der Einmündung der K 88 K 36 (bei OSM falsch dargestellt) nach rechts in die L 496 (Umgehung Münchweiler).

Gehwegradlerin (15) inkl. Rotlicht (5)

Am 26. April befuhr ich die Contwiger Hauptstraße (L 471) in Richtung Zweibrücken. Ich rollte wegen roter Ampel an der Kreuzung Bahnhof- / Gutenbrunnenstraße gemütlich aus. Ein Stück vor mir fuhr eine Radfahrerin (immerhin auf der Fahrbahn – Halleluja!), die aber dann auf den rechten Gehweg wechselte und dabei beide rot zeigenden Ampeln (die für Fahr- und Fußverkehr) überfuhr. Dabei fiel mir noch auf, dass ihr Vorderreifen quasi völlig platt war, der Hintere hatte auch kaum noch Luft. Fraglich, ob ihr das überhaupt bewusst war? Ich seh nämlich sehr oft Leute durch die Gegend eiern, die offenbar vom Reifenaufpumpen noch nie was gehört haben.

Gepöbel (5) & Hupen (23)

Es ging weiter in den Bliesgau. Eigentlich wollte ich von Webenheim kommend (dem dortigen „Turbokreisel“ werde ich mich bei Gelegenheit auch mal widmen…) hinter Mimbach über die L 103 Richtung Altheim. Aber da mir bereits direkt am Beginn des absurden Blauwegs entlang der L 105 auffiel, dass dort immer noch exakt die gleichen Scherben (einer braunen Bierflasche) lagen, die ich am 14. Februar im Rahmen meines formlosen Überprüfungsantrags dem zuständigen Straßenverkehrsamt gemeldet hatte (man versprach eine Weiterleitung), wollte ich dann schauen, ob die Blauschilder noch stehen – und wie der Weg dort weiter hinten aussieht. Auch hier funkelte der Sonderweg wieder aufgrund hunderter feiner Glasscherben wie eine Discokugel. Ich beschloss daraufhin, wegen Unbenutzbarkeit auf die Fahrbahn zu wechseln. Zumal ich eh der Ansicht bin, dass ein rechts stehendes Zeichen 240 StVO mit Pfeil nach links kein wiederholendes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite erübrigt – und dort folglich sowieso keine linksseitige Benutzungspflicht vorliegt.

Kurz darauf überholte mich jedenfalls ein Fahrschulauto, welches (wie üblich, so verkehrsregelgetreu fährt man im Leben nie wieder Auto…) eine gewaltige Schlange hinter sich herzog. Aus dem Seitenfenster eines roten BMW (etwa das 7. Auto in einer bestimmt 15 Autos umfassenden Schlange) kam dann der kluge Ratschlag: „Da drüben ist ein Radweg!“ Ich entgegnete: „Der ist voll mit Scherben“! Der junge Mann steuerte dabei vor lauter aufgeregtem Mitteilungsbedürfnis seinen Schlitten beinah noch in die Leitplanke am Straßenrand. 🙄 In dem Fall war es doch eh vollkommen egal, ob ich dort auf der Fahrbahn fahre oder nicht – wegen des Fahrschulautos kam eh keiner schneller ans Ziel…

Ich drehte dann etwa in der Mitte der Strecke rum und probierte nochmal kurz aus, ob es da auch scherbenfreie Abschnitte gibt – aber das war quasi aussichtslos. Da ich den tollen Sonderweg nun auch noch rechts von mir liegen ließ (die ultimative Provokation…!), gab es noch einmal bei der Vorbeifahrt eines Autos (obwohl er ohne Gegenverkehr problemlos vorbeizog) einen längeren Huper.

Ich sags ja: Radwege dienen zu nix anderem, als das Verkehrsklima zu vergiften und zur Animation primitiven Revierverhaltens von Autofahrern. 😈

Alltagserlebnisse (Teil 29)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (54 & 55 – bis ca. 67)

Was am sonnig-warmen 17. April auf den Straßen zwischen Zweibrücken und der Nordpfalz in Sachen zweifelhafter Überholvorgänge los war, toppte irgendwie alles bislang dagewesene. Es waren auf den 119 km schlicht zu viele, um sie sich alle merken zu können. 🙁 Stellvertretend für viele Engüberholer erwähne ich daher nur die Fahrer eines Tanklasters und eines VRN-Busses, die mich auf der L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach trotz Gegenverkehrs unnötig eng überholt haben. Grade der Busfahrer schien vom Überholvorgang seines Vordermanns regelrecht inspiriert worden zu sein. Erst das nachfolgende Auto machte dann langsam und überholte erst, als frei war. 🙄

Gehweg- und Geisterradler (12)

Auch entlang der L 358 zwischen Miesau, Buchholz und Bruchmühlbach wird man mit dem üblichen Radwege-Murks konfrontiert (siehe auch die Mängelliste zum Kreis Kaiserslautern). In südlicher Fahrtrichtung holt einen am Ortausgang von Miesau ein Zeichen 240 StVO für nicht mal 50 Meter nach rechts, ehe ein weiteres Zeichen 240 StVO mit dem ZZ „Ende“ in einer Sackgasse hinter(!) der Querungshilfe die Benutzungspflicht schon wieder aufhebt. In Richtung Bruchmühlbach stehen auch für lange Zeit gar keine Radwegschilder auf der linken Seite. Das hinderte aber am 17. April eine etwa ein Dutzend ältere Radler und Radlerinnen umfassende Gruppe (könnte ein ADFC-Ausflug gewesen sein…) natürlich nicht daran, diesen Weg auch in die „falsche“ Richtung zu befahren.

Da man sich auch im Kreis Kaiserslautern nicht um die rechtlich korrekte Ausstattung von Ampeln entlang von Radverkehrsanlagen kümmert, haben jene an der Einmündung der Römerstraße streng genommen auch eine ganze Reihe Rotlichtverstöße begangen, da sie das Lichtzeichen der reinen Fußgängerampel (keine Kombi-Streuscheiben, wie z. B. auch hier) – und nicht jenes Lichtzeichen der Fahrbahn beachteten. Sie konnten schon froh sein, dass sie zuvor die total unübersichtliche Einmündung Buchholzstraße unfallfrei überstanden hatten…

Ein Zeichen 240 StVO taucht jedenfalls linksseitig erst ab der Einmündung ins Industriegebiet nördlich der Bahnlinie auf. In beide Richtungen kriegt der Radfahrer grade auch an den Autobahneinmündungen natürlich sein kleines Zeichen 205 StVO, um den § 9 (3) StVO auszuhebeln. Diese Mängel sind übrigens seit Jahren bekannt. 🙄

Geisterradler (13)

Am 19. April befuhr ich den (auf meiner Liste seltsamerweise noch fehlenden) mit Zeichen 241 StVO und später Zeichen 240 StVO beschilderten Weg entlang der L 469 zwischen dem Zweibrücker Stadtteil Niederauerbach und Oberauerbach. Er weist die üblichen Mängel auf, inbs. liegt er in Niederauerbach durchgängig innerorts – ohne eine besondere Gefahrenlage auf der Fahrbahn. Am nördlichen Ortsausgang von Niederauerbach ist er wegen unzureichender Breite und zahlreichen Grundstücksein- und -ausfahrten sehr gefährlich. Zu allem Überfluss gibt es auch noch eine besonders tückische Verschwenkung an einer Verkehrsinsel. Und genau hier kam mir ein unbeschuhter, allgemein auch leicht hippiemäßig wirkender Radler entgegen, der keinerlei Veranlassung sah, seine Fahrlinie nach außen zu verlagern. Stattdessen schnitt er mir mittig den Weg ab, weshalb ich auf den Gehweg ausweichen musste. Formell mag er kein Geisterradler gewesen sein, da der Weg auch von Oberauerbach ausgehend mit Zeichen 240 StVO beschildert ist. Allerdings steht dort kein „umgekehrtes“ Zeichen 241 StVO, weshalb er wohl der Ansicht war, dass er die gesamte Breite ausnutzen dürfe… 🙄

Hupen (22)

Am 21. April gab es aus dem Auto eines grauhaarigen Rentners auf der B 427 kurz vor Dahn (am „Hochstein-Sporn“) mal wieder ein Huperchen. Das letzte ist ja schon eine Weile her.

Rotlicht (4)

Ebenfalls am 21. April rauschte der Fahrer eines schwarzen Porsche Cayenne noch schnell über die grade auf Rot umgesprungene Ampel am „Landauer Tor“ in der Lemberger Straße hinein in die Volkgsgartenstraße. Er stand dann halt etwas früher an der direkt folgenden roten Ampel an der Kreuzung der Landauer Straße. 🙄

Stopschilder (10)

Es ging weiter durch die Kronenstraße Richtung Blocksbergstraße. Ein vor mir aus dem Berliner Ring gekommener Fahrer eines Golfs fuhr dann ohne an der Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO zu halten nach links in die Blocksbergstraße ein. Viel gebracht hatte es nicht, da er anschließend einen kleinen Jungen, der dort grade mit dem Rad über den Zebrastreifen fuhr, passieren lassen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 27)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (47 & 48)

Am fast schon sommerlich warmen 8. April wurde gleich zwei mal innerhalb relativ kurzer Zeit der Gegenverkehr durch Überholvorgänge in Kurven gefährdet. Der erste Witzbold war der Fahrer eines roten Audi-Cabrio mit Ludwigshafener Kennzeichen, der auf der L 486 zwischen Lemberg und Salzwoog in der Linkskurve vor der „Gefährlichen Ausfahrt“ (der Forst hat diesem Forstweg per Holzschild diesen Namen verpasst) mit hohem Tempo überholte. Als dann doch jemand um die Ecke kam, wurde es recht eng zwischen den beiden.

Ein paar km den Salzbach hinunter Richtung Hinterweidenthal gab es dann auf der L 487 erneut ein zweifelhaftes Überholmanöver mit Gefährdung des Gegenverkehrs; dieses Mal war es ein Lenker eines Mini Coopers, der einfach nicht warten konnte. Er fing sich vom ausweichenden Autofahrer einen Huper ein.

Wenden (2) – bzw. Frauen beim Einparken 😉

Richtig amüsant war das, was nur ein paar Meter weiter dann ein altes Ehepaar vollführte, um in eine Grundstückseinfahrt zu kommen. Ich war ja die L 487 in Richtung Nordosten unterwegs und hielt genau in dem Moment kurz auf dem Grünstreifen an (um mir die Nase zu putzen), als der sich fast lautlos an mich herangeschlichen habende Kleinwagen mit der Frau am Steuer neben mir war. Zum Glück hab ich gewartet, ich hätte was versäumt! :mrgreen: Ich dachte auch erst, die hätten sich verfahren und wollten von mir einen Rat. Aber die Frau begann dann zu rangieren, schwenkte mal eben nach Links auf die Gegenfahrbahn und versuchte dann, rechts in diese steil hinabführende Zufahrt (die etwa in einem Winkel von ca. 320 Grad zur ursprünglichen Fahrtrichtung lag…) einzufahren. Natürlich vorwärts, anstatt rückwärts… 🙄

Rechts ragten Äste eines umgefallenen Baumes in die Zufahrt, die sie gnadenlos mit der Front und der Fahrertür mitnahm; das kleine Autochen war wegen des steil abfallenden Wegs auch mehrfach kurz davor, aufzusetzen. Mehrmals musste sie korrigieren und blockierte die rechte Fahrbahn. Zwischenzeitlich kam dann noch eine Gruppe Motorradfahrer, die anhalten mussten und sich das ebenfalls interessiert ansahen. Irgendwann hatte sie es dann geschafft! Beim Aussteigen kamen ihr dann wieder die Äste des in den Weg ragenden Baums in die Quere… Auf ein paar Kratzer mehr oder weniger kommt es da wohl nicht mehr an. 😀 Scheinbar gehört den beiden das dortige Waldgrundstück, auf dem hin und wieder Rindviehcher weiden.

Keine 200 Meter hätte die Dame (übrigens dem Sonntag angemessen fein gekleidet, mit Handtäschchen) noch fahren müssen, um an einer breiten Stelle bequem wenden zu können. Aber warum einfach, wenn…! Jedenfalls war die ganze Aktion so gar nicht im Sinne des § 9 (5) StVO; vor allem wegen der leicht kurvigen und unübersichtlichen Strecke.

Anschnallen (1) und Stopschilder (9)

Eine halbe Ewigkeit musste ich drauf warten, um hier mal dieses absurde „Anschnall-Phänomen“ erwähnen zu können. Ich beobachte bei vorwiegend Menschen um die 50 bis 60 regelm. Folgendes: Sie fahren an, z. B. von einem Parkplatz oder vom Straßenrand, dann wird das Auto plötzlich wieder langsamer und auf dem Fahrersitz kann man hektische Betriebsamkeit in Form artistischer Verrenkungen entdecken – denn erst nachdem sie ein paar Meter gefahren sind, fällt den Leuten auf, dass sie ja gar nicht angeschnallt sind. 🙄 So auch bei der Dame, die am 9. April vor mir vom Kaufland-Parkdeck nach links in die Pirminiusstraße einfuhr, sie blieb an der Ausfahrt ohne ersichtlichen Grund stehen, um sich anzuschnallen. Anschließend bog sie dann auch noch links in die Wiesenstraße ab, ohne das Zeichen 206 StVO zu beachten.

Überholmanöver (49)

Und wieder war es am 9. April ein Bus auf der Regio-Linie 250 (Pirmasens – Dahn) der Queichtal-Nahverkehrsgesellschaft, der mich auf der L 486 zwischen Lemberg und Salzwoog unnötig eng überholt und geschnitten hat. 😡 Schon auf meine letzte Beschwerde erhielt ich vom Unternehmen keinerlei Rückantwort, weshalb ich mir eine Weitere wohl sparen werde.

Wenden (3)

Kehren wir am Abend des 9. April nochmal an die Ecke Wiesenstraße – Pirminiusstraße zurück. Vor mir (von der Schäferstraße kommend) fuhr ein tiefergelegtes blaues Gefährt mit PIR-Kenneichen (Pirna) mit einem jungen Mann am Steuer. Er schien (der abknickenden Vorfahrt folgend) rechts in die Wiesenstraße einzubiegen. Als ich gradeaus (in Richtung der Einfahrt des Kaufland-Parkdecks) an ihm vorbeifuhr, zog er plötzlich wieder ohne zu blinken nach links, um zu wenden. Glücklicherweise sah er mich noch…