Aus dem Polizeibericht (Teil 32)

In Hainfeld wird einem 33-jährigen die Vorfahrt genommen. Ein 54-jähriger stürzt in Hochspeyer, weil ein Autofahrer achtlos aus einer Grundstückseinfahrt fährt. Auf der B 270 bei Steinalben gefährdet ein rücksichtsloser BMW-Fahrer eine Autofahrerin und zwei Radfahrer. In Kaiserslautern fährt ein 44-jähriger Radfahrer auf einen Pkw auf. In Neustadt begeht eine Autofahrerin Unfallflucht, nachdem sie eine 37-jährige Radfahrerin an der Ausfahrt von einem Discounter zu Fall gebracht hatte. Einer 40-jährigen wird bei Freimersheim die Vorfahrt genommen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 32)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 107)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (35)

Am 5. April blockierte mal wieder ein parkender weißer Transporter das missglückte, untermaßige, mit durchgezogenen Linien markierte „Schutzstreifchen“ in der Lemberger Straße.

Stopschilder (55)

Am 6. April befuhr ich die B 270 in Richtung Kaiserslautern. Vor der unfallträchtigen „Geiselberger Kreuzung“ beobachtete ich gleich zwei Autofahrer, die ohne größere Verlangsamung von Geiselberg kommend nach rechts über die Haltelinie des Stop-Schild in Richtung Kaiserslautern abbogen. Ich kann das auch grundsätzlich nachvollziehen – nach links kann man nämlich mindestens 300 m weit schauen. Es ist was die Akzeptanz von Stop-Schild betrifft ein allgemeines Problem, dass es sehr oft für Links-, Rechtsabbieger und Gradeausfahrer gilt. Auch wenn nur eine Richtung besonders unübersichtlich ist.

Fußgänger (16)

Ich find das immer ganz witzig, wenn ich als Alternative zu Gemeinsamer Geh- und Radweg das Verbot für Kraftfahrzeuge oder Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei vorschlage – und dann das Argument kommt, Fußgänger müssten in diesen Fällen ja gem. § 25 StVO hintereinander am Straßenrand laufen. Ich bin ja als Mountainbiker sehr viel auf Wald- und Feldwegen unterwegs – und ich habe in all den Jahren wohl noch keinen einzigen Fußgänger erlebt, der das so gehandhabt hätte. Es wird IMMER in der Mitte gegangen. Auch am 6. April praktizierte das ein Ehepaar so, welches über den Offroad-Radweg zwischen Winzeln und Gersbach schlenderte. Man hatte sich so positioniert, dass der gesamte Weg fein säuberlich in drei Drittel eingeteilt wurde… Der Mann sah / hörte mich angefahren kommen. Ich überholte links – und dessen Frau (die sich dabei auch erschrak) wäre mir beinah noch ins Rad gerannt. Der Mann war übrigens auf meiner Seite: „ich hab doch gesagt, bleib so.“ 😉

Stopschilder (56)

Am 7. April fuhr ich die Simter Straße hoch in Richtung Stadtmitte. Vor mir bog ein Fahrer eines lauten Utz-utz-utz-Mobils ohne größere Verlangsamung über das Stop-Schild nach rechts in die Charlottenstraße ab.

Gehwegradler (67)

Es ist schon faszinierend, was für Umwege manch Gehwegradler in Kauf nimmt, um die Fahrbahn auf jeden Fall zu vermeiden. So auch am 10. April an der Kreuzung Schlossstraße – Exerzierplatzstraße. Dort wird grade gebaut, weshalb die Gehwege mit Absperrschranken abgeriegelt sind. Um als Gehwegradler oder Fußgänger die Exerzierplatzstraße zu überqueren, muss man einen zusätzlichen Bogen machen. Der Mann fuhr dann auf dem allerdings auch HBR-beschilderten Gehweg vor dem Exerzierplatz weiter in Richtung Fußgängerzone.

Rotlicht (55)

Keine halbe Minute später schob ich mein Rad von der Sparda-Filiale ums Eck und vor der Kreuzung zurück auf die Fahrbahn in die Linksabbiegespur. Dort stand ein junger Mann mit einem Neunkirchener Kennzeichen, der wenige Sekunden vorher zurücksetzen musste, weil er offensichtlich nur auf die grüne Ampel neben der (roten) Linksabbieger-Ampel geschaut hatte. Immerhin hatte er seinen Irrtum noch bemerkt.

Parken (36)

Einen etwas genervten Eindruck machte der Fahrer eines mit Schotter beladenen Kipplasters, der im französischen Epping die linke Fahrbahnhälfte der D 34 blockierte; auf der rechten wurde gebaggert. Er musste mir dann halt Platz machen und deshalb ein Stück weit vorfahren. Die Straße war lt. Beschilderung auch nur für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt und ich hatte zuvor auch brav mehr als 2,5 Minuten an der hier schon einmal gezeigten Countdown-Ampel gewartet.

Countdown-Ampel

Fundsachen (1)

Am 12. April sah ich am Straßenrand der L 465 bei Martinshöhe ein Handy rumliegen. Was die Leute nicht so alles verlieren; vielleicht war es ja eine Radfahrerin oder ein Radfahrer. Ich hab es jedenfalls dann am Ende meiner Tour bei der Polizei in Pirmasens abgegeben. Apropos Handy (diese Sorte erwähne ich ja aufgrund der Masse an rücksichtslosen Idioten hier erst gar nicht): Ein paar km zuvor kam mir auf der L 465 bei Rosenkopf eine junge Frau entgegen, die wirklich ausschließlich nur auf ihr vermeintliches „Smartphone“ glotzte. Ich persönlich wäre ja dafür, in Kfz entsprechende Störsender einzubauen.

Rotlicht (56)

Tja. Bis vor Kurzem wär das nicht mal ein Rotlichtverstoß gewesen. Aber da Dank meiner Meckereien vor ca. einem Monat an der Ampel entlang des freigegebenen Gehwegs in der Zweibrücker Straße eine Kombi-Streuscheibe installiert wurde, hat der ältere Herr, der dort (übrigens auch nicht mit Schrittgeschwindigkeit) auf seinem E-Bike über die Furt des freigegebenen Gehwegs fuhr, eben einen Rotlichtverstoß begangen. Und da bin ich auch unbarmherzig – denn auf der Fahrbahn war grün. Also soll er sich nicht so anstellen und auch gefälligst dort fahren! Er war übrigens nicht allein; er überholte eine ebenfalls bei Rot diese Ausfahrt querende Fußgängerin.

Autos auf Radwegen (28)

Etwas später hatte ich dann mal wieder einen Komiker, der an der Ausfahrt der Einkaufsmärkte in der Arnulfstraße mit seiner Motorhaube sehr weit in den dortigen „Schutzstreifen“ hineinragte.

Alltagserlebnisse (Teil 106)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (34)

Am 26. März gab es in der Dahner Ortsdurchfahrt einen kleinen Stau. Verursacher war der Fahrer eines Lkw, der halb auf dem Gehweg, halb auf der Fahrbahn vor einem Bekleidungsgeschäft parkte und dort seine Fracht entlud.

Überholmanöver (233)

Am Nachmittag befuhr ich die Ortdurchfahrt Hinterweidenthal, die inzwischen auch tatsächlich durchgängig mit 30 km/h beschildert wurde. Da hatte die Winzler BI ja dann wohl doch Recht. Ich zeigte dann auch mit dem ausgestreckten Arm auf eins der Schilder, als ein Lkw-Fahrer grade einen eh von Vornherein zum Scheitern verurteilten Überholversuch abgebrochen hatte, weil hinter dem Linksknick dann doch Gegenverkehr kam. Ich war etwa mit 25 – 28 km/h unterwegs.

Rotlicht (53)

Am 28. März fuhr vor mir an der Kreuzung Adlerstraße – Kirchbergstraße mal wieder einer in seinem Pkw hemmungslos über eine schon vor mehr als einer Sekunde auf Rot umgesprungene Ampel.

Stopschilder (54)

Ebenfalls ein Klassiker ist die Missachtung des Stopschilds an der Ecke Berliner Ring – Blocksbergstraße. Ich und ein Pkw-Fahrer kamen zuvor aus der Kronenstraße; mein Vordermann bog dabei allerdings ohne größere Verlangsamung fließend nach links ab.

Überholmanöver (234)

Fast vorbildlich Abstand hielt ein Rentner, der mich am 30. März in der Battweilerstraße in Oberauerbach überholte. Leider kam ihm ein BMW-Fahrer entgegen, der kurz zuvor nach rechts in diese Straße abgebogen war. Er musste in die Eisen steigen und bedankte sich per Hupen.

Fußgänger (15)

Am 31. März ging es wie so oft mit dem MTB über den Offroad-Radweg zwischen Gersbach und Winzeln. Auf der Anhöhe war ein ganzer Trupp Spaziergänger unterwegs. Natürlich gingen jene nicht am Straßenrand, so wie das die StVO vorschreibt. Es dauerte auch einen Moment, bis sich der Haufen sortiert und eine hohle Gasse gebildet hatte.

Rotlicht (54)

Etwas später sah ich an der roten Ampel an der Ruhbank in der Gegenrichtung einen Mountainbiker-Kollegen, der von der „Alten Landstraße“ kommend bei Rot rechts abbog.

Gehwegradler (66) in Einbahnstraße (22)

Am 1. April bemerkte ich in der Einbahnstraße Kornstraße eine Frau, die entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße Fröhnstraße auf dem Gehweg rechts in die Kornstraße einbog. Da Sie ihre kleine, radelnde Tochter begleitete, dürfte das wohl die einzige legale Möglichkeit sein, als erwachsener Radfahrer (nicht freigegebene) Einbahnstraßen (ohne Radwege) auf dem Gehweg auch in der Gegenrichtung befahren zu dürfen.

Gentlemen (32)

Am 2. April ging es nach langer Zeit mal wieder die schmale K 41 hinauf in Richtung Bärenbrunnerhof. In Erinnerung an mein „Radschnellwege-Konzept“ ging es anschließend dann auch den steilen Anstieg am Honigfelsen vorbei über den „Khyber-Pass“ nach Schwanheim. Jedenfalls hatte ich auf der kurvigen Strecke ein älteres Ehepaar hinter mir hängen. Ich gab per Handzeichen das Signal, dass hinter der Kurve keiner kommt. Die Frau auf dem Beifahrersitz bedankte sich per Handzeichen aus der geöffneten Seitenscheibe.

Trial-Biker (1)

Als ich später durch Leimen fuhr, sah ich an der Bushaltestelle einen Jugendlichen, der mit einem BMX-artigen Bike richtige Kunststückchen vollführte; unter anderem fuhr er mit Schwung die schmale Mauer rauf und hüpfte mittels 180-Grad-Wende aus 2 m Höhe wieder zurück aufs Pflaster. Echt beeindruckend. Ich krieg ja nicht mal einen Wheelie hin…! 😉

Alltagserlebnisse (Teil 105)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (232)

Hat er ganz toll gemacht, der Papa…! Der sich in seinem weißen BMW-SUV mit Kennzeichen aus Simmern (Hunsrück) am 23. März am nördlichen Beginn der Obersimtener Umgehung förmlich mit Gewalt und mit keinen 30 cm Abstand zwischen mir und der begrünten Insel vorbeigequetscht hat; ich musste nach rechts ausweichen. Auf dem Beifahersitz saß die Frau und hinten die Tochter. Abbremsen und noch 5 Sekunden warten war für ihn wohl definitiv nicht möglich.

Stopschilder (53)

Die meisten Stopschild-Überfahrer vergesse ich meistens, wenn ich mir nach der Tour nicht umgehend eine Notiz mache. Nix Besonderes war dann auch der Autofahrer, der ebenfalls am 23. März an der Einmündung der K 36 in die L 496 bei Münchweiler ca. 20 m vor mir und ohne nennenswerte Verlangsamung nach rechts über das Stop-Schild abbog.

Gehwegradler (64) in Einbahnstraße (21)

Am Nachmittag ging es die steile Einbahnstraße Gärtnerstraße runter. Auf dem Gehweg rechts von mir war ein junger Mann auf einem Mountainbike in der falschen Richtung unterwegs.

Ein- und Anfahren (7) / Unfall (1)

In Winzeln war plötzlich ein kleiner Stau in der Bottenbacher Straße. In der Straßenmitte stand ein Auto quer und davor lag ein Motorrad. Dessen Fahrer saß auf dem Treppenabsatz einer Haustüre und wurde glücklicherweise wohl nicht schwerer verletzt. Ihm wurde wohl die Vorfahrt von einem achtlos aus einer unübersichtlichen Grundstückszufahrt (links) Herausfahrenden genommen. Im Polizeibericht fand sich hierzu jedoch nichts.

Hupen (74)

Etwas später wurde ich dann noch von einem Autofahrer aus dem Kreis Kaiserslautern auf der K 6 hinter dem Gersbacher Ortseingang 3 oder 4 mal kurz angehupt. Vielleicht deshalb, weil ich zuvor auf der Vorfahrtstraße geblieben war, statt links und rechts ums Eck statt gradeaus zu fahren?

Gehweg-E-Biker (65)

In Pirmasens gibt es derzeit wohl wirklich einen E-Bike-Boom. Am 24. März stand ich an der rotem Ampel in der Gasstraße in Richtung Bahnhof. Kurz bevor die Ampel auf Grün wechselte, überholte mich auf dem Gehweg neben mir ein relativ junger Mann auf einem roten E-MTB und fuhr dann weiter in Richtung Blumenstraße.

Rotlicht (52)

Nur wenige Sekunden später hätte mich beinah ein noch mit Vollgas über die inzwischen auf Rot umgesprungene Ampel an der Zufahrt zum Parkplatz des Hauptbahnhofs rasender Irrer angefahren. Der Abstand, mit dem er rechts an mir und auch noch teils auf dem Gehweg vorbeirauschte, betrug wohl keine 30 cm. Als ich weiterfuhr, sah ich ihn auf dem Parkplatz aussteigen; er war wie ein klassischer Business-Affe gekleidet.

Gepöbel (11)

Okay, es war ein non-verbales Gepöbel. 😉 Ich fuhr anschließend die B 270 runter in Richtung Biebermühle. Als mich ein Motorradfahrer auf einer Sportmaschine überholte, streckte er kurz fragend den Arm aus, blickte zur Seite und schüttelte demonstrativ mit dem Kopf. Wahrscheinlich war auch er der Ansicht, dass ich dort mit dem Rad nicht fahren darf, weil die vierspurige Straße wie eine Kraftfahrstraße aussieht. Es ist aber keine!

Alltagserlebnisse (Teil 103)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (71)

Ich bin mir nicht ganz sicher, wer da nun am 11. März gehupt hatte. Entweder der Fahrer eines orangen Kleinlasters, der mich auf der L 496 zw. Merzalben und Münchweiler in einer Kurve bei Gegenverkehr überholte. Oder eben jener Gegenverkehr, der darüber „not amused“ war?

Hupen (72)

Ebenfalls mysteriös war eine Weile später der Huper vom Fahrer eines mir entgegenkommenden grauen Pkw auf der L 497. Bekannt kam mir das Auto nicht vor. Einen straßenbegleitenden Radweg gibt es da auch keinen. Also was soll der Blödsinn?

Abbiegen (26)

Es dauerte jedenfalls nicht lange, ehe zum 3. Mal eine Hupe ertönte. Dieses Mal störte sich der Fahrer einer mir nachfolgenden Limousine daran, dass ein anderer Autofahrer direkt nach mir von der L 497 nach links zum Wander-Parkplatz im Clauser Tal abbog, ohne dessen Vorfahrt zu beachten. Der Angehupte überholte mich dann kurze Zeit später wieder in Richtung Rodalben; vielleicht hatte er daheim was vergessen und musste deshalb wenden.

Überholmanöver (227)

Ich bin ja keiner, der unbedingt stets auf die Einhaltung des gerichtlich definierten Überholabstands von 1,5 m pocht. Mit der Hälfte kann ich auch leben. Im Anstieg die Bärenhalde hinauf quetschten sich aber im typischen Feierabendverkehr einige Leute dann doch etwas zu eng an mir vorbei. Unter anderem auch ein BMW-Fahrer trotz Gegenverkehrs mit bestenfalls 30 cm Abstand.

Rotlicht (51)

Am 12. März ging es am wohl einzigen trockenen (aber extrem windigen) Tag der Woche mit dem Rennrad nach Frankreich. In der Ortsdurchfahrt von Epping steht eine Baustellenampel. Ich hatte ja schon öfters erwähnt, dass es dort sogar welche mit Countdown gibt. Da ich die kleine Kamera in der Rückentasche hatte, machte ich schnell mal ein Foto. Ich find die Dinger nicht schlecht; da kann man auch mal in Ruhe was trinken oder auch einen Riegel futtern. 😉

Countdown-Ampel

Als ich dann endlich Grün Gelbes Blinklicht hatte, kam mir ca. 100 m weiter ein Rennradkollege entgegen, der wohl keine Lust hatte, seine rote Ampel in der Gegenrichtung zu beachten.

Fernsicht (1)

Das teils extrem windige, schleierbewölkte Wetter hatte auch was Gutes – an diesem Tag herrschte eine phantastische Fernsicht bis zum Hauptkamm der Hochvogesen; der Knubbel in der Mitte ist der ca. 65 km entfernte, 1009 m hohe Gipfel des Donon. Links daneben der pyramidenförmige Petit Donon.

Blick zum Donon

Stopschilder (52) + Abbiegen (27)

Kurze Zeit nach dem Foto ging es weiter in Richtung der ehemaligen N 62. Die D 34 mündet etwas ungewöhnlich in die D 662, denn man muss wenn man nach links in Richtung Gros-Rederching abbiegen will, eigentlich eine weite Schleife um den nordwestlich gelegenen Kreisverkehr fahren. Das macht aber natürlich nicht jeder. So auch nicht der Franzose, der mich kurz vorher überholt hatte. Dabei ignorierte er natürlich auch noch das Stop-Schild.

Geister-Gehweg-E-Biker (62)

Zwischen dem saarländischen Medelsheim und Peppenkum liegt an der L 102 wieder einer der zahlreichen Seitenstreifen-Gemeinsamer Geh- und Radweg. Da er mir zu verdreckt war, blieb ich auf der Fahrbahn. Eine gute Entscheidung, denn mir kam dann ein älterer Herr auf seinem E-Bike entgegen. Obwohl der Seitenstreifen in Richtung Medelsheim sogar ausdrücklich mit Gehweg beschildert ist.

Tiere (13)

Die letzten Kilometer geht es wenn ich aus dem Saarland angefahren komme meist durch das Hornbach- und Felsalbtal. Hinter Dietrichingen hielt auf der K 13 ca. 100 m vor mir ein Fahrer eines silbernen Mercedes an. Einen Moment später erkannte ich auch, warum: Die Familie beobachtete einige der zahlreichen, auf den Wiesen herumstolzierenden Störche, die seit vielen Jahren vor allem am Kirschbacherhof heimisch sind und nun aus ihren Winterquartieren wieder zurückgekehrt sind. Das Kind auf dem Schoß der Mutter war wohl so begeistert, dass Papa am Kirschbacherhof wenden und noch eine extra-Runde drehen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 101)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (50)

Am 26. Februar war ich mit dem Rennrad ja u. a. bei Hohenecken unterwegs. In Hohenecken dachte sich ein Autofahrer wohl in etwa: „Oh Nein, da kommt von links ein Radahrer! Jetzt aber zackig nach rechts abbiegen, bevor ich wegen dem auch noch anhalten muss!“ Nur blöd, dass der gute Mann in seinem grauen Straßenpanzer bei der Ausfahrt aus der Deutschherrnstraße ein Stop-Schild vor der Nase hatte.

(Gehweg- und) Geisterradler (61)

In der Lauterer Innenstadt wurden viele Radwegbenutzungspflichten aufgehoben. Leider halten sich noch ein paar teils uralte Exemplare von Radwegschildern in der Hoheneckener und Brandenburger Straße.  In Letzterer kamen mir dann auch auf dem Pflasterweg neben der Fahrbahn (vor der Tankstelle) gleich zwei nebeinanderfahrende Geisterradler entgegen.

Hupen (69)

Es ging dann über die Zollamtstraße weiter. Dort wurden die schmalen rosa Hochbord-Abschnitte schon vor geraumer Zeit von ihren Getrennter Geh- und Radweg befreit. Das hinderte den Fahrer eines mit jungen Erwachsenen besetzten Autos nicht daran, mich anzuhupen, weil ich auf der Fahrbahn fuhr.

Überholmanöver (220)

Dann war über die L 504, die B 48 und die L 499 lange Zeit Ruhe. Richtig knapp wurde es dann aber später auf dem 2+1-Abschnitt der B 270 zwischen Waldfischbach-Burgalben und der Moschelmühle. Die Sache mit dem vorausschauenden Fahren hatte da wohl ein Fahrer eines Lkw mit Anänger nicht so ganz verstanden. Da er grade selber überholt wurde, bremste er nicht etwa zeitig ab – sondern zog mit bestenfalls einem halben Meter Abstand an mir vorbei!

Abbiegen (25)

Okay, er war nicht von hier. Aber am Ende von Einbahnstraße sortiert man sich als Linksabbieger nun einmal am linken Fahrbahnrand ein, damit die Rechtsabbieger (ich) problemlos abbiegen können. Der Fahrer eines Audi mit Berliner Kennzeichen hatte aber wohl in der Rothenbühlstraße am 27. Februar nicht bemerkt, dass er in einer Einbahnstraße unterwegs war. So musste ich dann halt hinter ihm warten.

Hupen (70)

Gelacht und mit dem Kopf geschüttelt hatte ein mir entgegenkommender Mountainbiker, nachdem er kurz zuvor von einem jungen Mann (in einem BMW) angehupt wurde, als er kurz vorm Saarbacherhammer auf der L 478 in Richtung Westen unterwegs war. Der Autofahrer überholte auch trotz durchgezogener Linie. Das schmale Wegelchen südlich der Fahrbahn ist in diese Richtung nicht als Gemeinsamer Geh- und Radweg beschildert.

Geschwindigkeit (19)

Gleich zwei Mal nacheinander blinkte auf der temporären Geschwindigkeits-Anzeige am Dellfelder Ortseingang am 28. Februar in roter Farbe „57 km/h“ auf, als mich kurz nacheinander zwei Pkw-Fahrer überholten.

Stopschilder (51)

Nach dem gleichen Oh-Nein-ein-Radfahrer-Schema wie weiter oben beschrieben bog wenig später an der Einmündung der L 475 in die L 477 vor mir der Fahrer eines alten Opels mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz nach links ab. Besonderheit: Hinter ihm stand ein Auto des kommunalen Ordnungsamts.

Luftpumpe (1)

Richtig Glück hatte ein Mountainbiker aus dem Saarland, dem ich zufällig an der Einfahrt zum Clauser Tal über den Weg fuhr. Er hatte sich in seinem Hinterrad einen „Schleicher“ eingefangen und wollte aber auf jeden Fall noch den restlichen Abschnitt des berühmt-berüchtigten Rodalber Felsenwanderwegs abfahren. Dank meiner Pumpe konnte er nochmal ordentlich Luft in den Reifen kriegen – und ist damit hoffentlich auch noch gut bis zu seinem am Hilschberghaus geparkten Auto gekommen. Seine Pumpe hatte er nämlich im Auto liegen gelassen. Das kenn ich von mir und meinen Ausflügen damals. 😉

Alltagserlebnisse (Teil 100)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (217)

Am 19. Februar überholte mich auf der L 478 bei Eppenbrunn mal wieder einer mit seinem Kfz vor einer uneinsehbaren Linkskurve. Die Besonderheit: Es war ein Streckenkontrollfahrzeug des LBM.

Anschnallen (2)

Am 20. Februar hatte ich im Wasgau-Markt in Contwig grade etwas eingekauft. Als ich wieder losfuhr, stieß vor mir einer rückwärts aus seinem Abstellplatz. Jener hatte mal wieder sein Sch… „Smartphone“ in der Hand und war am telefonieren. Er zockelte dann relativ langsam in Richtung Ausfahrt und machte dabei auch noch (mit der Hirnkrücke in der Hand…) die üblichen Verrenkungen, die Leute halt machen, welche sich nicht vor Fahrtbeginn anschnallen, sondern erst kurz danach. Als wir dann an der Einmündung zur L 471 angekommen waren, war er immer noch nicht fertig mit telefonieren. Ich fuhr links an ihm vorbei und schüttelte demonstrativ mit dem Kopf, was ihn aber nicht sonderlich interessierte.

Vorfahrt (27)

Am 22. Februar nahm ich mal selbst jemandem im Kreisel Winzler Straße und Arnulfstraße die Vorfahrt. Sorry! Allerdings lag das auch daran, dass sich genau während der Einfahrt einer mit seinem weißen Handwerkerauto an mir vorbeiquetschte. Er verdeckte damit genau meine Sicht nach links. Da er ungebremst in den Kreisel einfuhr, ging ich davon aus, dass da grade keiner kommt und ich flüssig direkt hinter ihm in den Kreisel einfahren kann. Allerdings hatte er so (und ich damit auch) einem Mercedes-Fahrer die Vorfahrt genommen.

Stopschilder (49)

Ebenfalls am 22. Februar war auf der Forststraße zwischen dem Schwarzbachtal und Clausen wieder richtig viel los. Wegen der Vollsperrung der L 498 zwischen Donsieders und Waldfischbach-Burgalben wird diese gerne als Alternative genutzt. Jedenfalls überfuhr an deren Ende in Clausen vor mir mal wieder jemand ohne große Verlangsamung das dortige Stop-Schild und bog nach rechts ab. Was ich übrigens ein wenig nachvollziehen kann, denn an der deutlich unübersichtlicheren Ausfahrt neben der Insel steht ein Vorfahrt gewähren, obwohl man dort grade nach links wegen der Hauskante kaum etwas sieht.

Überholmanöver (218)

Achja. Das schöne Wetter sorgt auch für eine höhere Dichte an Sonntagsfahrern in ihren Wohnmobilen. Am 24. Februar war ich auf der D 620 in Frankreich unterwegs. Auf dieser stark befahrenen Straße sah ich zum ersten Mal nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen anderen Radfahrer; einen ca. 16 Jahre alten Jungen auf seinem Mountainbike. Diesen überholte ich etwa hier. Trotz durchgezogener Linie und der unübersichtlichen Kuppe überholte uns gleichzeitig einer mit seinem Wohnmobil bei voller Fahrt komplett auf der Gegenfahrbahn.

Geschwindigkeit (18)

Auf der bereits erwähnten Clausener Forststraße gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Als ich jene am 25. Februar mit ca. 38 km/h talwärts runterfuhr, überholte mich trotzdem einer mit seinem weißen Kleinwagen. Und das auch noch an einer total unübersichtlichen Stelle.

Überholmanöver (219)

Es ging an diesem Tag über Johanniskreuz. Auf der L 496 wurde ich dann in einem leichten Rechtsknick von einem Witzbold mit Anhänger überholt. Da aber Gegenverkehr kam, zog er sehr rasch wieder rüber, was mich zum Abbremsen zwang.

Gehwegradler (60)

Nur, weil es so viele auf einmal waren und man in Pirmasens ja rätselt, wie man den Radverkehrsanteil steigern könne. Am gleichen Abend sah ich dann innerhalb nur weniger Minuten gleich vier Gehwegradler. Der erste (ca. 18 Jahre) fuhr den rechten Gehweg der Winzler Straße hoch und trotz grade auf rot umgesprungener Fahrbahnampel über die Fußgängerfurt nach links in die Leinenweberstraße; anschließend (eng an den Hauswänden vorbei) auf deren linken Gehweg in Richtung Messplatz. Der Zweite fuhr am Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße auf dem Gehweg und über den Zebrastreifen. Und ein weiteres Paradebeispiel lieferten mir ein Mann und eine Frau auf Mountainbikes, die mir auf der K 6 in Winzeln auf dem aus meiner Sicht rechten (schmalen) Gehweg entgegenkamen. Sie waren unterwegs in Richtung Stadt. So erzieht man Leute erfolgreich zum Geistergehwegradeln.

Alltagserlebnisse (Teil 95)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (205)

Am 25. Januar ging es rauf in die höheren Lagen des Pfälzerwaldes. Im Anstieg über die L 496 hinauf nach Leimen musste mich dann mal wieder ein Fahrer eines blauen BMW in einer völlig unübersichtlichen Linkskurve (bei durchgezogener Linie) überholen. Der ältere Herr, der dem „Geisterfahrer“ entgegenkam, musste dementsprechend bremsen und ausweichen.

Rotlicht (43)

Der Kabel-Trupp, der seit einer Weile bei Clausen tätig ist, ist inzwischen ein Stück weiter in Richtung Donsieders gekommen. Ebenso die mobile Ampelanlage. Aus einiger Entfernung sah ich dann mal wieder einen schwarzen BMW, der noch schnell über die bestimmt schon vor mehr als 2 Sekunden auf Rot umgesprungene Ampel huschte.

Rotlicht (44)

Gegen Ende meiner Tour fuhr ich die abschüssige Rodalber Straße runter. Die Ampel vorm Gelände der Parkbräu sprang grade bei meiner Vorbeifahrt von Grün auf Gelb um. Der ein Stück hinter mir heranrauschende Pkw hatte inzwischen aber ziemlich sicher Rot.

Hunde (9)

In der Fahnenstraße wollte mich dann später noch einer von zwei weißen, kleinen Hunden auffressen. Da aber noch ein Baum im Weg war, wurde er, als die Flexileine fixiert wurde, in einem kleinen Bogen um diesen herumgewirbelt. Von Herrchen gab es deshalb zurecht Schimpfe für den impulsiven Wauwau.

Gepöbel (10)

Und schon wieder ein BMW; ich kann da ja auch nix für…! Jedenfalls saßen am 26. Januar zwei junge Erwachsene in einem solchen Gefährt, als ich grade den letzten Abschnitt der B 270 zwischen dem Husterhöh-Kreisel und der Kreuzung Zweibrücker Straße befuhr. Das Gemaule, welches aus dem Beifahrerfenster kam, konnte ich leider nicht entziffern; ich hör ja auf dem linken Ohr schlecht. 😉 Vermutlich meinte er, dass ich auf dieser vierspurigen Straße nichts verloren hätte. Klar, wenn man (lt. Kennzeichen) aus dem Kreis Kusel kommt, weiß man natürlich am besten, welche Straßen bei Pirmasens Kraftfahrstraßen sind – und welche nicht.

Stopschilder (48)

Kurze Zeit später fuhren dann mal wieder zwei Pkw-Fahrer vor mir nacheinander über die Haltelinie des Stop-Schild an der Ecke Teich- und Schützenstraße. Ich sollte hier vielleicht eher die Fälle erwähnen, bei denen Autofahrer an diesen Schildern anhalten (obwohl kein bevorrechtigter Verkehr kommt). Der Zähler würde bislang wohl etwa bei 2 oder 3 stehen. 😉

Gespräche (22)

Es ging für einen Einkauf ins Kaufland. Die Kassiererin fragte, ob ich das Radfahren (wegen des nasskalten Winterwetters) nun eingestellt hätte? In Pirmasens fahren so wenige Leute, dass man immer wieder drauf angesprochen wird.

Niemals! Sie meinte, sie würde öfters auf dem Rad in der Wohnung eine Stunde lang radeln, um sich fit zu halten. Ich hingegen brauche aber das Naturerlebnis. Wir waren uns darin einig: Hauptsache, man bewegt sich hin und wieder! Okay, wirklich „Spaß“ hatte die Tour an diesem Tag nicht gemacht, da es (entgegen der Vorhersagen) etwa die Hälfte der Zeit mehr oder weniger stark regnete. 🙁

E-Scooter (1)

Am 30. Januar fuhr vor mir einer mit einem „E-Scooter“ (also so eine Art motorisierter Tretroller) vom Kaufland-Parkdeck runter. Das Ding fuhr bestimmt um die max. 25 km/h. Anschließend fuhr er auf den Gehweg auf, überfuhr das Stop-Schild an der Ecke Pirminius- und Wiesenstraße, dann die rote Ampel an der Kreuzung Schäferstraße, fuhr auf dem schmalen Gehweg dabei mitten durch zwei (einen bösen Blick hinterherwerfende) Passanten, ein Stück weiter nochmal über die rote Ampel an der Kreuzung Höhstraße, und immer weiter mit ordentlich Tempo auf dem Gehweg. Dann verlor ich ihn erstmal aus den Augen. In der Lemberger Straße hielt am Zebrastreifen vorm Krankenhaus dann ein Auto vor mir an, weil der Anarcho-E-Scooteristi diesen überqueren wollte. Er schwang sich dann auch sehr schnell wieder auf seinen Flitzer und fuhr über den Zebrastreifen weiter Richtung Krankenhaus.

Ich kenne mich mit den Dingern nicht aus, aber grundsätzlich müssten das doch Kraftfahrzeuge sein, mit denen man die Fahrbahn benutzen muss und für die man ein Versicherungskennzeichen und einen Helm braucht? Für den Gehweg war das Teil auf jeden Fall viel zu schnell! Vor allem, wenn man bedenkt, dass auf Gehweg Radverkehr frei Radfahrer ja nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen…! Wenn er so weiterfährt, wird er (oder: werden seine Opfer…) auch auf andere Weise im Krankenhaus landen.

Dooring (4)

Später wurde ich dann in der ansteigenden Kornstraße beinahe von der Fahrerin eines blauen Automobils gedoort. Sie riss ihre Fahrertür ohne jeden Blick nach hinten einfach auf. Ich rief laut „Heeeey“, worauf Sie sich per Geste entschuldigte. Vielleicht hatte sie ja gedacht, dass in dem dichten Schneetreiben da sicher kein Radfahrer kommt. Glücklicherweise reichte der von mir gehaltene Sicherheitsabstand aus.

Aus dem Polizeibericht (Teil 22)

Eine Missachtung eines Stop-Schild bringt einem 19-jährigen in Pirmasens bei einem Unfall schwere Verletzungen ein. Bei Kaiserslautern macht ein Schwan neben dem Geh- und Radweg an der L 395 eine Pause. In Landau stürzt ein Radfahrer in einer Sackgasse in einem Gewerbegebiet ohne Fremdeinwirkung auf den Kopf. Ebenfalls in Landau wird einem Radfahrer die Vorfahrt genommen. Aufgrund eines Unfalls in Kaiserslautern, bei dem eine 78-jährige Autofahrerin eine Fußgängerin auf einer Fußgängerfurt anfährt, empfiehlt das Polizeipräsidium Westpfalz nun auch schon Fußgängern, „Überziehweste(n) in Signalfarbe“ zu tragen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 22)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 90)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Vorfahrt (22)

Es war nicht viel los zwischen Weihnachten und Neujahr. Am frühen Nachmittag an Heiligabend nahm mir ein Fahrer eines bordeauxfarbenen VW-SUV in der Waldfischbacher Hauptstraße die Vorfahrt, als er ohne auf mich zu achten vom Parkplatz des nagelneuen Lidl nach rechts in die L 499 einbog.

Parken (30)

Nachdem es noch mit einem Einkauf kurz vor Ladenschluss geklappt hatte, ging es nach Hause. In der frisch sanierten Winzler Straße (ich vermisse in der neuen Pflaster- und Betonwüste die auf äußerst dubiose Art und Weise gefällten Platanen sehr…) gibt es auch eine Filiale einer VR-Bank. Da aber die Parkstreifen ständig zugeparkt sind, parkt dann auch hin und wieder mal einer in der 2. Reihe. Ich durfte wegen Gegenverkehr dann halt auch kurz warten…

Rückwärts (3)

Glück gehabt hatte eine ältere Dame, die am 28. Dezember in der Gewerbestraße in Zweibrücken auf dem Gehweg unterwegs war, denn wäre sie in dem Moment schon 5 m weiter gewesen, wäre sie überfahren worden. Vor ihr fuhr nämlich ein weißer Transporter rückwärts aus der Zufahrt eines Autohändlers. Und das alles andere als langsam oder vorsichtig. Sehen konnte der Fahrer wegen des undurchsichtigen Zauns rein gar nichts!

(Wilde) Tiere (9)

Später fungierte ich dann für ein paar Meter ungewollt als Schafhirte bzw. Schäferhund auf zwei Rädern. Denn auf der K 68 zwischen Gerhardsbrunn und der Knoppermühle war ein kleiner Trupp Schafe unterwegs, die offenbar irgendwo aus einem Gehege ausgebüchst waren. Sie trabten einige Meter vor mir her. Als von unten eine Autofahrerin kam, kletterten sie links die Böschung rauf. Ich tauschte mit der Autofahrerin noch schnell einen amüsierten Blick aus. Da ich im Polizeibericht nix dazu gelesen habe, ist den Lämmern wohl auch nix passiert.

Pinkelpause (2)

Interessant, wie sehr manch einem die Blase drückt. So sah ich am 30. Dezember einen älteren Herrn, der auf der L 482 zwischen Winzeln und der Eichelsbacher Mühle in einer Kurve am Fahrbahnrand angehalten hatte, um in den Straßengraben zu pullern. Nunja – das Halten und Parken ist aus guten Gründen an unübersichtlichen Stellen verboten.

Überholmanöver (194)

Frohes Neues! Der erste, der gleich am 1. Januar auffällig wurde, war ein Autofahrer, der direkt am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke bei Gegenverkehr und ohne jede Verlangsamung mit höchstens 50 cm Abstand an mir vorbeirauschte.

Rotlicht (39)

Am 2. Januar ging es über die Lemberger Straße runter, um anschließend über die Volksgartenstraße zur Landauer Straße zu kommen. Vor mir fuhr übrigens ein Bagger. Da die Ampel an der Kreuzung Charlottenstraße grade auf Rot umgesprungen war, hieß es also warten. Darauf hatte der Autofahrer in der Gradeausspur aber keine Lust und donnerte trotz > 1 Sekunde Rot noch schnell über die Kreuzung.

Stopschilder (47)

Es ging weiter Richtung Waldfriedhof und B-10-Radweg. Den mit der Dschungel-Bankette. 😉 An der B-10-Abfahrt zur Landauer Straße fuhr mal wieder jemand (Richtung Pirmasens) mit seinem Auto über das dortige Stop-Schild.

Autos auf Radwegen (18)

Im „richtigen“ Winter muss man ja auf den B-10-Radwegen über motorisierten Verkehr eigentlich sogar regelrecht froh sein, da auf diese Weise wenigstens ein paar Fahrrinnen freigefahren werden. Glücklicherweise war es in diesem Winter ja noch nicht so richtig winterlich. Unweit des Hauensteiner Weg-Endes kam mir kam eine Frau in ihrem Pkw entgegen, die wohl den im Kofferraum transportierten Hund mal etwas weiter hinten im Wald Gassi führen wollte.

(Tote) Tiere (10)

Gar keine schöne Entdeckung machte ich später an der K 11 bei einem kurzen Halt am Sattel zu den Lauterschwaner Rappenfelsen. Da hatte wohl irgendein Schäfer zwei tote Schafe „entsorgt“ und deren Kadaver einfach die Böschung runtergeschmissen. Man ist es ja schon gewöhnt, dass unnützer Hausrat tonnenweise im Wald entsorgt wird. Aber muss man das jetzt auch noch mit verendeten Tieren machen…!?