Linksfraktion gegen Falschparker

Die gemeinsame Pirmasenser Stadtratsfraktion aus „Die Linke“ und „Die PARTEI“ stellt in der heutigen Stadtratssitzung dem Oberbürgermeister mehrere Fragen zum Thema Falschparken in Pirmasens, hauptsächlich auf Gehwegen und „Schutzstreifen“. Die Anfrage kann hier (PDF, 28 KB) heruntergeladen werden. Im Wesentlichen wird bemängelt, dass Passanten an der Nutzung von Gehwegen gehindert werden oder mit ihren Kinderwägen oder als Rollstuhlfahrer vor unüberwindbaren Hindernissen stünden. Dies betreffe auch radfahrende Kinder, die bis zum vollendeten 8. Lebensjahr den Gehweg benutzen müssen. „Linksfraktion gegen Falschparker“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 153)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Ladung (4)

Am 28. Oktober hatte ich eine Begegnung mit dem „Rasenmäher-Mann“. 😉 Auf der K 6 in Winzeln bog vor mir ein alter Mann mit seinem Kombi ein, dessen Kofferraum offenstand. In diesem befand sich ein vollkommen ungesicherter, schräg vorwärts „eingeparkter“ Rasenmäher. Während er nach links in die Bottenbacher Straße abbog, wäre jener um ein Haar wegen der Beschleunigung einfach aus dem Auto gefallen. Er hielt dann auf dem Gehweg an und versuchte wohl anschließend, das Ding einigermaßen zu fixieren. Vorher einfach den Haltebügel abschrauben, wär wohl zu viel Arbeit gewesen…?

Überholmanöver (367)

Achja, die QNV-Busfahrer…! Etwas später war es auf der B 427 mal wieder soweit; da rasierte mich ein rücksichtsloser Personenbeförderungsscheinbesitzer mit bestenfalls etwas mehr als 50 cm Abstand. Inklusive Gefährdung des Gegenverkehrs.

Rotlicht (71)

An diesem Tag schaute ich mir an, was die Anliegerumleitung bei Busenberg grade so macht. Es gab eine Änderung bei der Beschilderung. Von der B 427 kommend hielt der Fahrer eines weißen BMW an der grade erst auf Rot umgesprungenen Ampel. Als er realisiert hatte, dass er nun über 5 Minuten warten müsste, gab er dann doch noch Gas und bog nach rechts auf den Wirtschaftsweg ab.

Hupen (110)

Einen weiteren Grund, selbst selbständige, von Landstraßen abgesetzte „Radwege“ abzulehnen, lieferte mir ein Vollpfosten, der mich aus einem schwarzen Pkw heraus auf der L 490 ein Stück vor Lug in der Kurve überholte und währenddessen anhupte. Vermutlich, weil er der Ansicht war, dass die auf der anderen Talseite verlaufende Touri-Radroute eine „Radweg-Benutzungspflicht“ auslöse…!?

(An- und) Einfahren (10)

„Ach, da kommt ja von links nur’n Radfahrer. Dann fahr ich mal noch schnell vom Parkplatz des Winzler Wasgau-Marktes raus.“ Dachte sich wohl der Mann in einem weißen Kastenwagen, der mir am gleichen Abend somit die Vorfahrt nahm und mich zum Abbremsen nötigte.

Überholmanöver (368)

Achja, diese tollen „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße. Ermöglichen auch Fahrern von Sattelzügen eines vorderpfälzischen Baustoffhändlers das „sichere“ Überholen von Radfahrern, die nicht mitten in der Dooring-Zone herumfahren möchten. So geschehen am 29. Oktober. Ich kam mir ein klein wenig vor wie in diesem Twitter-Video – nur, dass ich nicht mit > 30 km/h unterwegs war und ein Rennen mit dem Laster fahren wollte. 😉

Stürze (2)

Man merkt, dass ich das Befahren von „Pädelchern“ nicht mehr so ganz gewohnt bin. 😉 An diesem Tag bin ich tatsächlich nach längerer Zeit mal wieder ungeplant vom MTB abgestiegen; vermutlich hatte ich bei Hinterweidenthal auf dem Pfad vom Teufelstisch hinunter zur Tankstelle mit dem Vorderrad einen glitschigen Ast oder einen Felsbrocken erwischt – jedenfalls lag ich dann plötzlich auf der Seite. Die Überreste des blauen Flecks auf der Innenseite des linken Oberschenkels, mit dem ich ganz ordentlich am kantigen Oberrohr angedotzt war, verflüchtigen sich gerade.

Parken (50)

Sind eigentlich auch Motorradfahrer unter meinen Lesern? Vielleicht können die mir mal erklären, wieso viele Nutzer von Krafträdern ihre fahrbaren Untersätze auf Parkplätzen nicht auf den unzähligen Parkflächen, sondern auch sehr gerne direkt vor Radabstellanlagen abstellen müssen? Am gleichen Abend hatte am Kaufland in der Zweibrücker Straße direkt neben mir einer seine große Knattermaschine abgestellt.

Neue Striche in der Blocksbergstraße

Was lange währt, wird endlich gut? Eher nicht. Schon vor etwas mehr als einer Woche fiel mir auf, dass die Stadtverwaltung es tatsächlich dann doch geschafft hat, das suboptimale Ende des „Schutzstreifens“ in der Blocksbergstraße (welcher auf den freigegebenen Gehweg führt) zumindest etwas zu verbessern. Letzten Endes bin ich mit der Umsetzung aber überhaupt nicht zufrieden, denn ich hatte mir eine sanfte Wiedereingliederung zur Fahrbahn hin gewünscht. Stattdessen macht der nur minimal verlängerte Streifen einen Satz nach links. „Neue Striche in der Blocksbergstraße“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 151)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (354)

Am 22. Oktober war ich wie so oft in Frankreich unterwegs. Kurz vor dem Ende des kurzen, aber ruppigen Anstiegs auf der D 162d zwischen Breidenbach und Waldhouse musste mich der Fahrer eines deutschen Pkw mit PS-Kennzeichen in der Linkskurve überholen. Der auftauchende Gegenverkehr wurde somit ausgebremst.

Gentlemen (45)

Hmmm. Seltsam. Wer schleicht denn da am 23. Oktober mit großem Abstand auf der K 6 bei Gersbach hinter mir her? Ach, eine Fahrschule. An der Einmündung der Eichelsbacher Straße ließ ich das Auto mittels Handzeichen vorbeifahren. Die Fahrlehrerin bedankte sich.

Überholmanöver (355)

Zuletzt musste ich beim Überfliegen der Schlagzeilen in der Lokalpresse erfahren, dass die Stadt allen Ernstes die Anlage eines „Fahrradwegs“ (vermutlich meint man einen „Schutzstreifen“) in der kürzlich neu asphaltierten Teichstraße prüfe. Soviel dazu, was meine bei den beiden Runden Tischen zum Verkehrsentwicklungsplan erhobenen Einwände gegen diese „Infrastruktur“ wert sind. Die Verwaltung als auch deren Spitze (Ober- und Bürgermeister) ignoriert inzwischen auch jeden Kommunikationsversuch meinerseits. Jedenfalls wurde ich ebenfalls am 23. Oktober in der Lemberger Straße von einer Dame in ihrem Pkw mal wieder mit bestenfalls 40 oder 50 cm Abstand überholt. Ihr Außenspiegel hing sich sicherlich schon über der gestrichelten Linie.

Überholmanöver (356)

Auch in der beschaulichen OD von Ludwigswinkel (T-30-Zone) ist man vor Engüberholern nicht sicher. Auf einer aufgepflasterten Fläche vor dem größeren Parkplatz in der Ortsmitte rasierte mich der Fahrer eines weißen, alten Audi mit bestenfalls 40 cm Abstand. Ich sah ihn dann später in der Bitscher Straße nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Ansonsten hätte ich ihn mal darauf angesprochen.

Hupen (108)

Im Anstieg über die „Trubler Halde“ in Richtung Pirmasens kam es dann innerhalb weniger Minuten zu gleich drei problematischen Gegebenheiten. Zuerst wurde der Fahrer eines Handwerkerautos von hinten angehupt, weil dieser sich erdreistete, mich wegen herannahenden Gegenverkehrs nicht sofort zu überholen.

Überholmanöver (357 / 358)

Wenige Augenblicke später bretterte der Fahrer einer aufgemotzen Karre von hinten quasi ungebremst an mich heran. Er musste dann wegen Gegenverkehrs stark in die Eisen steigen. Da er bereits die Mittellinie überfahren hatte, reagierte der Fahrer des Pkw in der Gegenrichtung mit der Lichthupe.

Und wieder keine halbe Minute später fuhr ein weiterer Vollpfosten in einem weißem Mercedes mit ziemlich hoher Geschwindigkeit bei ziemlich wenig Abstand an mir vorbei.

Kfz auf Radwegen (43)

Gegen Ende meiner Runde ließ ich es mir dann nicht nehmen, einer Frau künstlich empört mittels Gesten und Rufen zu verstehen zu geben, dass es verdammt nochmal nicht sein kann, dass man an der Einmündung „Im Erlenteich“ (Beitragsbild) hinter der Haltelinie auf dem „Schutzstreifen“ wartet, um nach links in die Blocksbergstraße abzubiegen. Ich musste dann nach links ausweichen; der hinter mir Fahrende hatte netterweise aufgepasst und fuhr langsam.

Kfz auf Radwegen (44)

Die L 477 zwischen Dellfeld und Rieschweiler-Mühlbach war zwischen dem 21. und 27. Oktober wegen der Herstellung einer Zufahrt zu einem neuen Discounter vollgesperrt. In genau diesen Fällen finde ich selbständige Geh- und Radwege eine prima Sache, denn als Radfahrer konnte man die gesperrte Strecke auf dem am anderen Ufer des Schwarzbachs gelegenen Geh- und Radweg umfahren. Als ich nach rechts in die Vordergasse abbog, sah ich in der Gegenrichtung einen Motorradfahrer, wie er ebenfalls nach links in diese abbog. Ich hatte mir schon gedacht, dass der gute Mann mit Sicherheit den Schwarzbachtal-Radweg benutzen würde. Was er dann auch tat. Dabei ist dieser Weg doch so fantastisch eindeutig beschildert:

Überholmanöver (359)

Auf der erst im Sommer freigegebenen, ansteigenden L 498 wurde ich in der langgezogenen Rechtskurve vom Fahrer eines weißen Handwerkerfahrzeugs überholt. Der auftauchende Gegenverkehr durfte halt eine Vollbremsung einleiten.

Überholmanöver (360)

Fast spiegelbildlich zum Engüberholer auf dem „Schutzstreifen“ der Lemberger Straße am Vortag. So schrammte (dieses Mal stadteinwärts) wieder eine Autofahrerin während des Überholens mit ihren Autoreifen die gestrichelte Linie entlang.

Aus dem Polizeibericht (Teil 66)

In Kaiserslautern wird ein 43-jähriger mit über 2 Promille angehalten. Ebenfalls in Kaiserslautern biegt ein Rentner nach rechts auf einen Parkplatz ab und schneidet einen auf einem „Schutzstreifen“ unterwegs seienden Radfahrer. Bei der Polizeidirektion Landau ist wohl grade große „Lametta“-Woche. So fanden in Landau, Edenkoben, Bad Bergzabern und Jockgrim mehrmals größere Beleuchtungs- und Reflektoren-Kontrollen statt. Bei Hagenbach wird ein 65-jähriger gestreift; der Unfallverursacher flüchtet. In Herxheim fährt eine Ehefrau auf das Pedelec ihres Ehemanns auf. „Aus dem Polizeibericht (Teil 66)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 145)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Vorfahrt (52)

Die Grundregel „Rechts vor Links“ wird völlig überbewertet. Am 22. September war ich in den Gersbacher Nebenstraßen unterwegs, um mit dem MTB über das Strecktal nach Pirmasens zu fahren. Am Ende der Felsalbstraße wollte ich links in die Sangstraße abbiegen, ein von links kommender Fahrer eines grauen Pkw mit Frau auf dem Beifahrersitz hätte also eigentlich langsam machen und halten müssen. Hielt er aber offenkundig nicht für nötig.

Hupen (101)

Vermutlich wollte mich am 23. September irgendwer grüßen, der mir in einem roten Kleinwagen in der Ortsdurchfahrt von Höhfröschen entgegenkam. Mir fällt aber spontan niemand ein, der ein solches Gefährt nutzt.

Stopschilder (68)

Einer nach dem anderen überfuhr am gleichen Nachmittag das Stop-Schild am Ende des südlichen Arms der Pestalozzistraße. Zuerst der Fahrer eines Linienbusses der Stadtwerke, dann ein Autofahrer und zu guter Letzt eine Autofahrerin, die eigentlich nun wirklich hätte halten müssen, weil ich nur noch 15 m von der Einmündung entfernt war. 50 m weiter fuhr sie dann auf die Parkfläche am Fahrbahnrand.

Gehwegradler (92) + Abbiegen (34)

In der Sandstraße beobachtete ich, wie vor mir ein älterer Fahrer eines schon sehr alten Pedelecs vor der roten Ampel auf den Gehweg auffuhr. Er wollte die Kreuzung anschließend geradeaus überqueren, was dort für Fahrzeuge allerdings verboten ist. Ich schüttelte bei der Vorbeifahrt mit dem Kopf.

Gehwegradler (93)

Nochmal mit dem Kopf schütteln musste ich später in der Arnulfstraße. Dort gibt es ja extra „Schutzstreifen“, damit die Pirmasenser Gehwegradler sich doch endlich auf die Fahrbahn trauen. Nunja, dieses Angebot hat den ca. 40 Jahre alten Mann, den ich dort trotzdem auf dem stadtauswärts führenden Gehweg radeln sah, wohl auch nicht besonders überzeugt.

Gegenverkehr (21)

Keine Ahnung, wohin die Person am Steuer eines Kleinwagens grade hingekuckt hat, als sie mir am Beginn des Offroad-Radwegs zw. Winzeln und Gersbach in Höhe des Winzler Sportheims ziemlich frontal entgegenfuhr. Erst 5 m vor der Kollision zog sie ruckartig nach rechts. Vielleicht saß auch so eine Knallcharge am Steuer, die sich erst nach Fahrtbeginn anschnallt.

Rotlicht (68)

Nope, das war nicht mal mehr „dunkelgelb“. Am 24. September bretterte 50 m vor mir der Fahrer eines grauen SUV noch schnell über die schon länger als 2 Sekunden rot zeigende Ampel an der Kreuzung Waisenhausstraße – Winzler Straße.

Stopschilder (69)

Wenn sich die örtliche Polizei an der Einmündung der K 36 in die L 496 bei Münchweiler mal im Wald verstecken würde, könnte Sie mit Sicherheit beobachten, wie 95 % aller Rechtsabbieger das Stop-Schild missachten. Meist wird eben sogar ohne jede größere Verlangsamung flüssig abgebogen. Ich kann es aber auch irgendwie nachvollziehen; man kann an dieser Stelle eben nach links quasi schon bei der Anfahrt meilenweit sehen, ob jemand gefahren kommt oder nicht.

Überholmanöver (338)

Nö, warum auch langsamer machen, wenn man auf der vierstreifigen B 270 unterwegs ist und grade selber überholt wird? Und ein Radfahrer vor einem rumfährt. Dann brettert man eben mit voller Geschwindigkeit mit bestenfalls einem halben Meter Abstand an diesem vorbei. So, wie das am chaotischen 24. September der Fahrer eines grauen Kastenwagens getan hat.

Überholmanöver (339)

Kurz vorm Ende der B 270 schrammte dann gleich nochmal eine blöde Pute mit Kennzeichen aus Saarlouis mit bestenfalls 40 cm – und mich schneidend – an mir vorbei, um anschließend auf den Rechtsabbiegestreifen in Richtung Zweibrücker Straße aufzufahren. Auf meinen lauten Ruf hin schaute sie in den Rückspiegel – wobei ich aufgrund der Bewegung das Gefühl hatte, dass sie wohl grade von ihrem „Smartphone“ hochgeschaut hatte.

Aus dem Polizeibericht (Teil 61)

Ein Achtjähriger missachtet in Weisenheim am Sand die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers und wird dabei leicht verletzt. In Bad Dürkheim wird ein 20-jähriger gestreift, der Verursacher begeht Unfallflucht. Anlässlich einer Kontrolle eines Rollerfahrers bezeichnet die PD Landau einen „Fahrradhelm“ als „ungeeignet“. Ein Neunjähriger wird in Zweibrücken angegriffen. Bei Lingenfeld stürzt ein 68-jähriger ohne Fremdeinwirkung. Eine Linksabbiegerin „übersieht“ in Obersülzen einen 49-jährigen. Ein 19-jähriger wird in Landau bei einem Dooring-Unfall leicht verletzt. Ebenfalls in Landau wird ein 80-jähriger von einem Bus gestreift. „Aus dem Polizeibericht (Teil 61)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 137)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gespräche (43)

Am 22. August war ich ja mit dem Rennrad unterwegs in Richtung Taubensuhl. Auf dem B-10-Radweg-Wirtschaftsweg sah ich am Nesseltal-Delta einen weißen Lkw der Stadt, der grade nach rechts in meine Richtung abbiegen wollte. Er setzte aber als er mich sah netterweise nochmal zurück. Das änderte aber auch nichts daran, dass ich halt trotzdem durch den Sandkasten fahren musste. Ich nutzte die Gelegenheit und fragte den Mann, ob der Stadt die Sache hier bekannt sei? Okay, der Weg hier gehöre dem Forstamt Westrich – aber die Stadt könne hier durchaus darauf hinwirken, dass für dieses Problem eine Lösung gefunden wird. Er versprach zumindest, es seinem Chef mitzuteilen. Der würde dann aber sicher die „Nicht-zuständig-Karte“ ausspielen.

Gespräche (44)

Den kurzen Plausch mit dem Förster auf der nächsten Schotterpiste hinterm Taubensuhl hatte ich ja schon im oben verlinkten Beitrag erwähnt.

Überholmanöver (313)

Jo, Mann; das hat es jetzt echt gebracht! Gegen Ende meiner Tour überholte mich vor der roten Ampel in der Blocksbergstraße vorm Messplatz der junge Fahrer eines weißen Gefährts mit bestenfalls 40 cm Abstand. Um dann eben vor der roten Ampel warten zu müssen.

Gespräche (45)

Am 23. August sprach mich auf der K 92 ein Fahrer eines schicken Gravelbikes an. Mit ihm hatte ich vor einer Weile schon einmal über das Thema Radverkehrspolitik in der Südwestpfalz und Pirmasens gesprochen. Ich erzählte ihm dann auf dem Weg in Richtung Salzwoog davon, was sich in der letzten Zeit getan hat. Hab ihn auch eingeladen, hier mal was zu kommentieren. Ich hätte grade aus der unmittelbaren Umgebung Unterstützung von anderen Radfahrern mehr als bitter nötig…!

Überholmanöver (314) + Gespräche (46)

Tja, auch auf Waldwegen ist man vor motorisierten Idioten nicht sicher. Es ging an diesem Tag an den Seehof. Auf dem Rückweg drehte ich einen Schlenker in Richtung B 427. Von hinten hörte ich im kurvigen Abschnitt ca. 90 m vor der Einmündung in die Bundesstraße ein sich schnell von hinten annäherndes Auto. Da der Weg dort bestenfalls 3 m breit ist, fuhr ich also weiter links, damit der Blödmann nicht auf die Idee kommt, sich vorbeizuquetschen. Nach kurzem Abbremsen drängte sich der ca. 60-jährige Fahrer einer grauen A-Klasse mit einem Abstand von bestenfalls 20 cm mutwillig an mir vorbei. Ich schrie ihm dann hinterher, was der Scheiß solle? Scheinbar hatte er es dann doch nicht so eilig, denn er hielt an. Ich fragte ihn, ob er nicht wisse, dass das Bundesverkehrsministerium grade daran arbeitet, Mindestabstände von 1,5 bis 2 m in die StVO zu schreiben – und dass diese über die Haftung bereits heute einzuhalten sind. Wusste er nicht. Wenn ich hier ganz rechts fahren würde, käme er doch vorbei! Nein, auf einem 3 m schmalen Waldweg kommt hier niemand annähernd sicher an einem Radfahrer vorbei. Er wiederholte dann nochmal, dass ich mich sinngemäß quasi in die in den Weg ragenden Brennesseln und Brombeersträucher stürzen solle, wenn der Herrenmensch in seinem Automobil von hinten angefahren kommt. Er käme aber doch sonst nicht vorbei. Dann muss man halt verdammt noch mal 15 oder 20 Sekunden lang warten…!?

Schutzstreifen-Geisterradlerinnen (83)

Habt ihr schon einmal erlebt, dass eine Pedelecfahrerin euch auf der völlig falschen Fahrbahnhälfte entgegenkommt? Ist doch sicher eher selten. Solchen Blödsinn machen die Leute nur dann, wenn man „Infrastruktur“ in Form von „Schutzstreifen“ auf die Fahrbahnen malt. So kam mir eben am gleichen Abend in der Blocksbergstraße an der Einmündung „Im Erlenteich“ allen Ernstes da eine ca. 50 Jahre alte Frau auf einem Pedelec entgegen. Unnötig zu erwähnen, dass sie natürlich den Gehweg benutzt hatte. Ich sah sie dann kurze Zeit später noch einmal in Winzeln. Hatte übrigens auch einen „Helm“ auf dem Kopf. Sicherheit geht vor…!

Überholmanöver (315)

Auf der B 427 zwischen Hinterweidenthal und dem Abzweig Richtung Salzwoog überholte mich am 24. August der Fahrer eines weißen VW-Bus mit Frankfurter Kennzeichen bei Gegenverkehr mit bestenfalls 30 cm Abstand. Ich rief dem Spinner äußerst unflätige Ausdrücke hinterher. Keine Ahnung, ob er auf der anderen Seite des Wieslauterbahn-Gleises evtl. grade einen Radfahrer sah – und mich ein wenig einschüchtern / erziehen wollte…?

Autos auf Radwegen (40)

Gegen Ende meiner Tour bemerkte dann mal wieder ein von der L 600 kommender Autofahrer zu spät, dass da ja noch eine Furt ist. Er blockierte 75 % davon mit der Motorhaube. Glücklicherweise hatte ich die Fahrbahn, anstatt des wegen seines kleinen Vorfahrt gewähren nicht straßenbegleitenden Wegelchens genutzt. Diesbezüglich hat mir die Sachgebietsleiterin nun tatsächlich versprochen, mir demnächst Einsicht in die Akten zu geben – wenn man jene denn noch finde. Ich bin gespannt.

Aus dem Polizeibericht (Teil 54)

In Neustadt stürzt ein 69-jähriger Pedelecfahrer ohne Fremdeinwirkung. In Germersheim wird mal wieder ein Radfahrer von einem abbiegenden Pkw-Fahrer übersehen. Bei Kaiserslautern kommt es auf der Forststraße von Dansenberg zur L 503 zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem 14-jährigen und einer Pkw-Fahrerin. Eine Linksabbiegerin „übersieht“ in Neustadt einen 51-jährigen, der einen „Schutzstreifen“ befährt. Eine 60-jährige wird in Kaiserslautern bei einem Dooring-Unfall verletzt. Ein Gehwegradler verletzt in Neustadt eine Rentnerin und begeht Unfallflucht. Ein 18-jähriger war zugedröhnt und betrunken im nächtlichen Landau unterwegs. „Aus dem Polizeibericht (Teil 54)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 121)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Zebrastreifen (13)

Ein weiterer Grund, warum ich vom Radfahren auf Hochbord nix halte, wird dann deutlich, wenn Radfahrer auf Einmündungen treffen, über die ein Zebrastreifen führt. Vermutlich denken dann viele, sie hätten dort den gleichen Vorrang, als wenn sie zu Fuß unterwegs wären. Den haben sie gem. § 26 StVO aber nicht. In Zweibrücken bemängelten die Grünen ja kürzlich, dass es dort zu wenige Radwege und blaue Schilder gäbe. In der Hofenfelsstraße stehen zumindest Gehweg Radverkehr frei, die einen Mountainbiker und seine ihm nachfolgende Begleitung dazu veranlassten, am 17. Juni mit ordentlich Tempo über den Gehweg in Richtung des Niederauerbacher Kreisels zu rauschen. Ich befuhr die Landauer Str. in nördlicher Richtung und sah den Typen von links angerauscht kommen. Ich pflege ja einen äußerlich offensiven, innerlich defensiven Fahrstil und machte keine Anstalten, wegen des Gehwegradlers langsamer zu machen. Er musste deshalb bei der Überfahrt eine Vollbremsung einleiten und kam mit blockierendem Hinterrad auf der Querungshilfe zum Stehen.

Fahrt gefälligst auf der Fahrbahn – besonders dann, wenn ihr mit 20 bis 25 km/h unterwegs seid! Dann hab ich auch kein Problem damit, bei der Einfahrt in den Kreisel eure Vorfahrt zu beachten. Ansonsten habt ihr halt zu warten! In Landau gab es ja grade erst wieder so einen Unfall, bei dem eine Gehwegradlerin auf einem Zebrastreifen angefahren wurde.

Überholmanöver (270)

Das Bundesverkehrsministerium überlegt ja, Mindestüberholabstände in die StVO zu schreiben. Ich bin darüber nicht besonders glücklich, weil ich hier die Gefahr sehe, dass dies bei baulich zu schmalen Fahrstreifen ein weiteres Argument für Radverkehrsverbote wie bspw. schon damals an der B 10 sein könnte. Was mich auch immer ein wenig irritiert ist, dass viele Radverkehrsinitiativen diesen Mindestabstand allerdings nur für Kfz fordern? Warum soll dieser nicht auch für Radfahrer gelten, die andere Radfahrer überholen? Wenn es doch in erster Linie darum geht, Unfälle zu vermeiden? Und nicht Unfallfolgen zu mindern.

Klar, das käme vor allem auf den üblicherweise kriminell schmalen Wegelchen, aber auch den derzeit gehypten „protected bike lanes“ einem absoluten Überholverbot für Radfahrer gleich. Jedenfalls: Ich hätte mir (auf dem MTB unterwegs seiend) am 18. Juni auch etwas mehr Abstand gewünscht, als ein junger Rennradfahrer im Faunertal mich bei seiner sehr engen Vorbeifahrt sogar beinah mit seiner Schulter berührt hätte – ich konnte den Luftzug spüren. Dabei war auf der Straße in dem Moment sonst keiner unterwegs.

Überholmanöver (271)

Am 19. Juni fühlte ich mich mal wieder so richtig doll beschützt vom Moordstrokje in der Blocksbergstraße, als mich zuerst ein Pkw und anschließend ein Lkw mit mehr als dürftigem Seitenabstand überholten.

Gepöbel (13)

Dass die allermeisten Motorradfahrer nur „Auch-Motorradfahrer“ sind, merkt man vor allem dann, wenn man immer wieder mal von Zweiradfahrern darauf hingewiesen wird, dass es „da unten einen Radweg“ gäbe. Das hatte mir nämlich einer zugerufen, als er mich ebenfalls am 19. Juni auf der B 427 unter dem Hochstein überholte. Das kann natürlich auch nur als ein freundlicher Hinweis an einen Ortsfremden gedacht sein. Ich fasse sowas aber eher als „verpiss dich von unserer Straße“ auf.

Gepöbel (14)

Irgendwie hatten an diesem Tag die anderen Verkehrsteilnehmer wohl ein besonders gesteigertes Mitteilungsbedürfnis? Denn der gleiche Hinweis wurde etwas später auf der L 478 vor Niederschlettenbach noch einmal aus dem Seitenfenster eines Pkw gerufen. Sorry. Aber der Wieslauter- bzw. Pamina-Radweg ist kein „Radweg“, sondern nur ein „Wirtschaftsweg„. Aber was muss ich mich überhaupt dafür rechtfertigen, eine dem öffentlichen Verkehr gewidmete Landstraße zu benutzen…?

Abbiegen (29) + Geschwindigkeit (30)

Ich schreibe nur sehr selten e-mails an die örtliche Polizeiinspektion wegen des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer. Dafür muss man bspw. von der Fahrbahn abkommen und einen Leitpfosten umfahren. Aber der junge Motorradfahrer, der mir am Abend des 20. Juni innerhalb weniger Minuten gleich drei Mal negativ auffiel, hatte regelrecht darum gebettelt. Ich hatte in der Dankelsbachstraße auf dem rechten Fahrstreifen an der roten Ampel angehalten. Als es nach längerer Zeit grün wurde und ich geradeaus in die Gärtnerstraße fahren wollte, überholte mich diese Pappnase aus dem linken(!) Fahrstreifen heraus und schnitt mich, als er einfach vor mir nach rechts(!) abbog – und mit deutlich zu hohem Tempo die Zweibrücker Straße hochraste.

Wenige Minuten später überholte er mich hinter der Kreuzung Gasstraße – Schachenstraße erneut. Mit mindestens 80 oder 90 km/h raste er über die Streckbrücke und überholte dabei noch zwei Pkw. Er war übrigens in Shorts und T-Shirt unterwegs.

Das dritte Mal sah ich ihn, als er grade die Esso-Tankstelle in der Arnulfstraße verließ und anschließend wieder mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit zurück in Richtung Streckbrücke raste. Hier merkte ich mir dann auch das Kennzeichen. Auf meinen Hinweis gab es allerdings keine Reaktion von Seiten der Polizei, auch im Polizeibericht tauchte nichts auf.

Gehwegradler (81) in Einbahnstraße (25)

Ich weiß nicht, was diese Xenophoben alle haben? Viele Ausländer geben sich doch die allergrößte Mühe, sich zu integrieren und die kulturellen Bräuche der Einheimischen zu achten. So auch der junge Mann mit sehr dunkler Hautfarbe, der mir (zwischen der ersten und zweiten Begegnung mit dem Anarcho-Motorradfahrer) in der Einbahnstraße Schützenstraße begegnete. Er kam mit dem „Smartphone“ am Ohr aus der Joßstraße gefahren und fuhr anschließend – weiter telefonierend – die Schützenstraße auf dem Gehweg hinauf. Also genau so, wie das die zahlreichen, waschechten Pirmasenser Gehwegradler auch machen.