Schutzstreifen-Ende Blocksbergstraße

Als ich vor einer Weile die Pirmasenser „Moordstrookje“ thematisierte, erwähnte ich auch eine der Stadtverwaltung vorgeschlagene Änderung des gegenwärtigen Schutzstreifen-Endes in der Blocksbergstraße in Richtung Winzeln. Aufgrund der damals angeordneten Gehwegbenutzungspflicht für Radfahrer endet dieser Streifen direkt vor einem ständig beparkt werdenden Seitenstreifen und führt Radfahrer nach rechts auf den (freigegebenen) Gehweg. Wer jedoch auf der Fahrbahn weiterfahren will, hat das Problem, dass Autofahrer hiermit nicht unbedingt damit rechnen, dass man hier nach links zieht. „Schutzstreifen-Ende Blocksbergstraße“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 110)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Vorfahrt (32)

Der 26. April war ein ganz lustiger Tag. Zuerst wurde mir in der Straße „Am Stockwald“ in Winzeln von einem aus der Tilsiter Straße kommenden Fahrer eines Jaguars ganz kackfrech die Vorfahrt (Rechts vor Links) genommen.

Hupen (77)

Ein ganz zartes, schüchternes Huperchen ertönte dann mal wieder auf der B 270, kurz nach deren Beginn in Fahrtrichtung des Husterhöh-Kreisels. Ich hatte ja gehofft, dass die Extra-Umleitung mit Fahrrad-Piktogrammen den ein oder anderen darüber aufgeklärt hat, dass das keine Kraftfahrstraße ist.

Geister-Gehweg-E-Biker (71)

Dann war eine Weile lang Ruhe. Gegen Ende der Tour kam auf der L 486 zwischen Lemberg und der Ruhbank auf dem Hochbord-Gehweg rechts von mir ein Rentner auf einem E-Bike vorbeigeschossen.

Gepöbel (12)

Der wiederum bestärkte wohl die Ansicht einer Autofahrerin, dass man als Radfahrer auf allem zu fahren hätte, was nicht die Fahrbahn ist. Aus dem Seitenfenster vernahm ich auf der langen Gerade bei der Vorbeifahrt ein „Donäwe is e Drottwaa!“ Auch Hochdeutsch: Daneben ist ein Trottoir (Bürgersteig). Ich rief dann „Korrekt“ hinterher. 😉

Überholmanöver (239)

Keine 10 Minuten später rasierte mich in der langgezogenen Rechtskurve der Lemberger Straße ein Rentner beim Überholen mit bestenfalls 20 cm Abstand. Er kam dabei sogar über die (allerdings derzeit auch kaum noch zu sehenden…) Striche des dortigen „Schutzstreifens“.

Lemberger Straße

Überholmanöver (240)

Zum Abschluss hatte ich noch Spaß mit zwei eventuell der rumänischen Mafia angehörenden Kerlen, die mich in der Schäferstraße ebenfalls mit äußerst dürftigem Seitenabstand (ca. 25 cm) über eine durchgezogene Linie überholten. Als sie an der folgenden Kreuzung abbiegen wollten, wischte ich mir bei der Vorbeifahrt eine hartnäckige Mücke von der Stirn…

Überholmanöver (241)

Ich persönlich halte ja die Forderungen, einen Überholabstand von 1,5 m in der StVO zu verankern, für ziemlich „gefährlich“. Denn das könnte zu weiteren Verkehrsverboten vor allem außerorts führen – wenn das Überholen dann rein rechnerisch gar nicht mehr möglich ist. An der B 10 hat man ja schon vor 26 Jahren so argumentiert. Jedenfalls sollte dieser Mindestabstand meiner Ansicht nach dann eigentlich auch für (meist lautlose) Radfahrer gelten, die Radfahrer überholen. Denn hin und wieder kommt es auch vor, dass man auch von Artgenossen sehr knapp überholt wird. Wie am 29. April im Erzental auf der L 102 zw. Medelsheim und Gersheim, als ein Rennradfahrer mit kaum mehr als 30 cm an mir (auf dem MTB) vorbeifuhr, obwohl ihm die gesamte Fahrbahnbreite zur Verfügung stand.

Überholmanöver (242)

Später bretterte auf der französischen D 35a hinter dem Abzweig Volmunster ein Sattelzug mit Auflieger aus Deutschland mit mehr als dürftigem Seitenabstand an mir vorbei.

Anfeuerung (4)

„Das ist aber tapfer! Hier mit dem Fahrrad den Berg hochzufahren.“ Meinte eine Spaziergängerin mit Hund, als ich den steilen Waldweg zwischen Niedersimten und dem „Simter Berg“ hinauffuhr.

Autos auf Radwegen (30)

Gegen Ende meiner Tour sah ich in der Arnulfstraße dann mal wieder jemanden, der bei der Ausfahrt von den dortigen Einkaufsmärkten mit seiner Motorhaube den halben „Schutzstreifen“ blockierte. It’s not a bug, it’s a feature!

Alte Bekannte

Ich liebe ja meine Heimatstadt dafür, dass es hier so gut wie keine „Fahrradinfrastruktur“ gibt – und man als Radfahrer genau da fahren kann und darf, wo man das mit Fahrzeugen halt tun sollte: Auf den Fahrbahnen. In der Kernstadt gibt es keinen einzigen benutzungspflichtigen Radweg, sondern nur ein paar sogenannte (allerdings auch sehr fragwürdige) „Schutzstreifen„. Man hat es hier also eigentlich recht „schwer“, sich über radverkehrsinfrastrukturtypische Probleme zu beschweren. Wie eben das rechtswidrige Beparken dieser mit Kraftfahrzeugen. „Alte Bekannte“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 107)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (35)

Am 5. April blockierte mal wieder ein parkender weißer Transporter das missglückte, untermaßige, mit durchgezogenen Linien markierte „Schutzstreifchen“ in der Lemberger Straße.

Stopschilder (55)

Am 6. April befuhr ich die B 270 in Richtung Kaiserslautern. Vor der unfallträchtigen „Geiselberger Kreuzung“ beobachtete ich gleich zwei Autofahrer, die ohne größere Verlangsamung von Geiselberg kommend nach rechts über die Haltelinie des Stop-Schild in Richtung Kaiserslautern abbogen. Ich kann das auch grundsätzlich nachvollziehen – nach links kann man nämlich mindestens 300 m weit schauen. Es ist was die Akzeptanz von Stop-Schild betrifft ein allgemeines Problem, dass es sehr oft für Links-, Rechtsabbieger und Gradeausfahrer gilt. Auch wenn nur eine Richtung besonders unübersichtlich ist.

Fußgänger (16)

Ich find das immer ganz witzig, wenn ich als Alternative zu Gemeinsamer Geh- und Radweg das Verbot für Kraftfahrzeuge oder Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei vorschlage – und dann das Argument kommt, Fußgänger müssten in diesen Fällen ja gem. § 25 StVO hintereinander am Straßenrand laufen. Ich bin ja als Mountainbiker sehr viel auf Wald- und Feldwegen unterwegs – und ich habe in all den Jahren wohl noch keinen einzigen Fußgänger erlebt, der das so gehandhabt hätte. Es wird IMMER in der Mitte gegangen. Auch am 6. April praktizierte das ein Ehepaar so, welches über den Offroad-Radweg zwischen Winzeln und Gersbach schlenderte. Man hatte sich so positioniert, dass der gesamte Weg fein säuberlich in drei Drittel eingeteilt wurde… Der Mann sah / hörte mich angefahren kommen. Ich überholte links – und dessen Frau (die sich dabei auch erschrak) wäre mir beinah noch ins Rad gerannt. Der Mann war übrigens auf meiner Seite: „ich hab doch gesagt, bleib so.“ 😉

Stopschilder (56)

Am 7. April fuhr ich die Simter Straße hoch in Richtung Stadtmitte. Vor mir bog ein Fahrer eines lauten Utz-utz-utz-Mobils ohne größere Verlangsamung über das Stop-Schild nach rechts in die Charlottenstraße ab.

Gehwegradler (67)

Es ist schon faszinierend, was für Umwege manch Gehwegradler in Kauf nimmt, um die Fahrbahn auf jeden Fall zu vermeiden. So auch am 10. April an der Kreuzung Schlossstraße – Exerzierplatzstraße. Dort wird grade gebaut, weshalb die Gehwege mit Absperrschranken abgeriegelt sind. Um als Gehwegradler oder Fußgänger die Exerzierplatzstraße zu überqueren, muss man einen zusätzlichen Bogen machen. Der Mann fuhr dann auf dem allerdings auch HBR-beschilderten Gehweg vor dem Exerzierplatz weiter in Richtung Fußgängerzone.

Rotlicht (55)

Keine halbe Minute später schob ich mein Rad von der Sparda-Filiale ums Eck und vor der Kreuzung zurück auf die Fahrbahn in die Linksabbiegespur. Dort stand ein junger Mann mit einem Neunkirchener Kennzeichen, der wenige Sekunden vorher zurücksetzen musste, weil er offensichtlich nur auf die grüne Ampel neben der (roten) Linksabbieger-Ampel geschaut hatte. Immerhin hatte er seinen Irrtum noch bemerkt.

Parken (36)

Einen etwas genervten Eindruck machte der Fahrer eines mit Schotter beladenen Kipplasters, der im französischen Epping die linke Fahrbahnhälfte der D 34 blockierte; auf der rechten wurde gebaggert. Er musste mir dann halt Platz machen und deshalb ein Stück weit vorfahren. Die Straße war lt. Beschilderung auch nur für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt und ich hatte zuvor auch brav mehr als 2,5 Minuten an der hier schon einmal gezeigten Countdown-Ampel gewartet.

Countdown-Ampel

Fundsachen (1)

Am 12. April sah ich am Straßenrand der L 465 bei Martinshöhe ein Handy rumliegen. Was die Leute nicht so alles verlieren; vielleicht war es ja eine Radfahrerin oder ein Radfahrer. Ich hab es jedenfalls dann am Ende meiner Tour bei der Polizei in Pirmasens abgegeben. Apropos Handy (diese Sorte erwähne ich ja aufgrund der Masse an rücksichtslosen Idioten hier erst gar nicht): Ein paar km zuvor kam mir auf der L 465 bei Rosenkopf eine junge Frau entgegen, die wirklich ausschließlich nur auf ihr vermeintliches „Smartphone“ glotzte. Ich persönlich wäre ja dafür, in Kfz entsprechende Störsender einzubauen.

Rotlicht (56)

Tja. Bis vor Kurzem wär das nicht mal ein Rotlichtverstoß gewesen. Aber da Dank meiner Meckereien vor ca. einem Monat an der Ampel entlang des freigegebenen Gehwegs in der Zweibrücker Straße eine Kombi-Streuscheibe installiert wurde, hat der ältere Herr, der dort (übrigens auch nicht mit Schrittgeschwindigkeit) auf seinem E-Bike über die Furt des freigegebenen Gehwegs fuhr, eben einen Rotlichtverstoß begangen. Und da bin ich auch unbarmherzig – denn auf der Fahrbahn war grün. Also soll er sich nicht so anstellen und auch gefälligst dort fahren! Er war übrigens nicht allein; er überholte eine ebenfalls bei Rot diese Ausfahrt querende Fußgängerin.

Autos auf Radwegen (28)

Etwas später hatte ich dann mal wieder einen Komiker, der an der Ausfahrt der Einkaufsmärkte in der Arnulfstraße mit seiner Motorhaube sehr weit in den dortigen „Schutzstreifen“ hineinragte.

Alltagserlebnisse (Teil 104)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (228)

Am 18. März war ich auf der K 74 zwischen dem Zweibrücker Outlet-Center und Contwig unterwegs. Ein mir entgegenkommendes Auto kam nur beschwerlich die dort sehr steile Straße (> 12 %) hoch, drei andere Autos mussten langsam hinterherfahren. Ich war mir sicher, dass anschließend mindestens einer überholen würde. Ein Blick über die Schulter verriet, dass auf dem kurzen, nicht sonderlich übersichtlichen Abschnitt dann gar alle drei überholten, der letzte sogar noch ganz knapp vor der Linkskurve.

Gespräche (26)

Am 19. März kaufte ich mir gegen Ende meiner Runde durch Frankreich im Hornbacher Wasgau-Markt etwas zum Naschen ein. Als ich (mit 5 Packungen nippon…) wieder aus dem Laden kam, fragte mich ein dort mit seiner Frau einen Kaffee trinkender Mann, ob ich das jetzt alles bis nach Hause essen würde? Er erinnerte mich dann daran, dass wir uns dort im November schon einmal getroffen hatten, als er allerdings auch mit dem Rad dort war. Wir plauderten noch kurz, unter anderem über die Rauchsäule.

Überholmanöver (229)

Mal wieder richtig asozial war das, was ein Pkw-Fahrer am Abend des 20. März in der Blocksbergstraße stadtauswärts fabrizierte. Er donnerte knallhart ohne jede Verlangsamung mit bestenfalls 40 cm Abstand an mir vorbei. Vielleicht, weil er den Gehweg daneben wegen der dort hängenden Gehweg Radverkehr frei für einen Radweg hielt? Die Fahrbahn wird dort hinter der Kreuzung blöderweise auch deutlich schmäler.

Autos auf Radwegen (27)

Nur ein paar Meter gab es wieder einen Klassiker – ein halb mit der Motorhaube auf dem dortigen „Schutzstreifen“ stehendes Auto an der Einmündung „In der Walsterwiese“. Ich fuhr erst direkt drauf zu und zog dann kopfschüttelnd vorbei. Er wird es hoffentlich verstanden haben.

Geister-Gehweg-E-Biker (63)

Und wieder nur eine knappe Minute später rauschte dann im Augenwinkel ein E-Biker zwischen mir und den auf dem Seitenstreifen geparkten Autos vorbei. Der schmale Gehweg ist dort nur stadtauswärts freigegeben. Dieser Kindskopf inspirierte mich auch ein wenig für meinen Rant über sich kindisch anstellende Fahrbahnparanoiker.

Überholmanöver (230)

Offensichtlich nicht ganz dicht war der Fahrer eines Sattelzugs, der mich am 21. März auf der relativ steil ansteigenden K 31 zwischen der B 270 und Geiselberg in einer langgezogenen Rechtskurve überholte. Der BMW-Fahrer, der grade in der Gegenrichtung unterwegs war, musste dann eine regelrechte Vollbremsung einlegen. Ich bremste ebenfalls und verzog mich sicherheitshalber aufs Bankett. Ich hoffe eigentlich immer, im Polizeibericht von einer Anzeige gefährdeter Autofahrer und einem entsprechenden Zeugenaufruf zu lesen. Ist aber bislang noch nicht vorgekommen.

Vorfahrt (28)

„Das passt noch…! Ooooh Mist, passt doch nicht.“ Wird sich wohl die Fahrerin eines weißen Kleinwagens gedacht haben, die etwas später an der Ausfahrt vom Bahnhof Pirmasens Nord (Biebermühle) stand und nach links abbiegen wollte. Ich befuhr das rechtsseitige, hier umfangreich dokumentierte, fragwürdige Wegelchen mit ca. 30 km/h. Da sie nach ihrem vergeblichen Gasgeben die (sowieso nicht aufgemalte) Furt komplett blockierte, dahinter kein Gemeinsamer Geh- und Radweg steht und von hinten grade keiner kam, wechselte ich dort fließend – und demonstrativ kopfschüttelnd – auf die Fahrbahn.

Gentlemen (31)

Ich hab kürzlich gelesen, dass in Frankreich Zebrastreifen rechtlich keinen Vorrang für Fußgänger bewirken sollen. Das würde erklären, warum dort so gut wie nie einer an solchen anhält. Jedenfalls war ich am 22. März wieder in Frankreich unterwegs. Auf der D 662 wollte grade eine Fußgängerin von links die Straße überqueren. Der Autofahrer in der Gegenrichtung hielt an, ich ebenfalls. Die Frau war darüber überglücklich und bedankte sich mit einem Lächeln!

Hupen (73)

In Frankreich wird man ganz selten angehupt. Und wenn, dann sind es meistens Deutsche. So auch ein Stück die D 662 weiter in Richtung Meyerhof – keine Ahnung, warum der Fahrer eines weißen Transporters mit Saarbrücker Kennzeichen mich anhupte.

Überholmanöver (231)

Etwas später wurde ich dann auf der D 620 an der Abzweigung Richtung Hottviller förmlich mit Gewalt an den Fahrbahnrand gedrängt. Der Fahrer eines weißen Kleinlasters mit polnischem Kennzeichen kam von hinten angerauscht und machte auch nicht langsamer, als ich weiter mit ca. einem halben Meter Abstand zum Fahrbahnrand fuhr. Weshalb ich dann sicherheitshalber nach rechts auswich und er mit bestenfalls 30 cm Abstand an mir vorbeischrammte. Ich bin kein Freund dieser baulich geschützten Abbiegestreifen – andernorts wird einfach die durchgezogene Linie überfahren – aber das ist hier natürlich nicht möglich. Also wird sich halt mit Gewalt durchgequetscht.

Alltagserlebnisse (Teil 102)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Wetter (7)

Wenig los in der letzten Zeit. Was auch daran liegt, dass ich wegen des fürchterlichen Mistwetters nur wenige und auch nur relativ kurze Touren absolvieren kann. Es war ja irgendwie klar, dass die phantastische Schönwetterphase im Februar anschließend mit wochenlangem Mistwetter „ausgeglichen“ werden muss. Und die Wetteraussichten sehen wohl mindestens bis Ende März weiterhin grausig aus. 🙁

Überholmanöver (221)

Am 28. Februar quetschte sich ein BMW-Fahrer bei der Einfahrt in den Husterhöhkreisel auf eine besonders unverschämte Art und Weise zwischen mir und dem Fahrbahnteiler durch. Abstand bestenfalls 30 cm.

Überholmanöver (222)

Gleich noch einmal knapp überholt wurde ich dann auf der K 6 zwischen dem SG-Sportplatz und dem Beginn des berüchtigten Wegelchens. Viele Radfahrer fahren bereits dort auf dem Gehweg; ich nicht.

Gespräche (25)

Am 2. März ging es mit dem Mountainbike nach längerer Zeit mal wieder zum Landstuhler Bismarckturm. Dort traf ich einen netten Mann (aus Ramstein), der mit seiner Frau und den drei Hunden einen kurzen Spaziergang machte. Er berichtete mir dann von seinen früheren Touren im schönen Pfälzerwald als auch einigen Fernfahrten.

Überholmanöver (223)

Der „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße war schon länger nicht mehr auffällig. Am 6. März überholten mich aber gleich zwei Kfz-Nutzer mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Zuerst ein Pkw, dann ein Lkw mit Anhänger (Kennzeichen LIP).

Rotlicht (50)

Da die Ampel an der Kreuzung Adlerstraße – Berliner Ring im Moment meiner Überfahrt grade auf Gelb umgesprungen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Rentner in seinem Kleinwagen, der mich kurz darauf überholte, nicht bei Rot über die Ampel fuhr.

Überholmanöver (224)

Am 7. März war ich in der Landauer Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Mich überholte dabei eine Frau mit auswärtigem Kennzeichen. Der Abstand war okay. Sie hatte aber beim Fahrstreifenwechsel scheinbar nicht auf den Verkehr hinter sich geachtet, weshalb sie von einer ausgebremsten Autofahrerin angehupt wurde.

Überholmanöver (225)

Am 8. März rauschte ein Fahrer eines weißen Transporters in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt mit bestenfalls 30 cm Abstand zwischen mir und dem Gegenverkehr vorbei.

Überholmanöver (226)

Etwas später erfolgte dann erneut ein äußerst fragwürdiges Überholen am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke. Bestenfalls 40 cm – obwohl ohne Gegenverkehr.

Unfallflucht (1)

Am Abend des 9. März war ich außerorts unterwegs (ich beschreibe die Örtlichkeit ausnahmsweise mal nicht näher). Ich bemerkte hinter mir ungewöhnlichen Lichtschein in Verbindung mit einem seltsamen, dumpfen Geräusch. Ein Autofahrer war offenbar nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, rumpelte ein Stück den Straßengraben entlang, überfuhr dabei auch einen Leitpfosten und kam dann doch wieder auf die Fahrbahn zurück. Aber anstatt dort anzuhalten und den Unfall der Polizei zu melden, fuhr er einfach (mit eingeschaltetem Fernlicht) weiter und somit auch an mir vorbei. Kurz vorher wollte ein Fußgänger die Straße überqueren; ich hatte daher auch ein wenig befürchtet, dass dieser evtl. beteiligt gewesen sein könnte. Ich hatte mir das Kennzeichen gemerkt und den Unfall dann der Polizei per e-mail gemeldet, die dann auch noch am gleichen Abend kurz bei mir vorbeischaute, um auch meine persönliche Aussage aufzunehmen.

Alltagserlebnisse (Teil 99)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (24)

„Vor euch hab ich ja einen gewaltigen Respekt!“ Meinte ein Mann, der mich am 12. Februar beim Einkaufen kurz angesprochen hatte. Er sähe mich ja immer wieder überall rumfahren; egal, bei was für einem Wetter. Danke. Ich war erst nicht sicher, ob er mich im Pluralis majestatis ansprach, aber er meinte wohl die Gruppe der Ganzjahres-Radfahrer. 😉 Ich finde das jedenfalls immer putzig, wenn ich von wildfremden Leuten angesprochen werde – hauptsächlich aus dem Grund, dass ich hier in der Gegend einer der ganz wenigen bin, die alle ihre Wege mit dem Rad zurücklegen. In einer Großstadt wär ich nur einer von Tausenden; hier auf dem Land aber ein ganz bunter und exotischer Vogel…

Überholmanöver (214)

Am 13. Februar war ich mal wieder auf der B 427 zwischen Hinterweidenthal und Dahn unterwegs. Ich wurde dabei von zwei Langholztransportern überholt. Der zweite, der etwa 1 Minute „Rückstand“ auf den anderen hatte, überholte mich in diesem kurvigen Abschnitt und gefährdete damit den ausweichen müssenden Gegenverkehr.

Zebrastreifen (8)

Da war doch grade erst was mit dem Zebrastreifen in der Winzler Straße? Ebenfalls am 13. Februar fuhr ich langsam an jenen heran, weil wieder von links ein älterer Fußgänger queren wollte. Und wieder rauschte einer mit seinem Auto ungebremst an dem bevorrechtigten Mann vorbei.

Autos auf Radwegen (24)

Vor einer Weile hatte ich mal gemeckert, dass ein Autotransporter am BMW-Autohaus in der Zweibrücker Straße auf dem Gehweg samt Schutzstreifen geparkt hatte. Am 14. Februar stand ein Solcher komplett auf dem Gehweg. Naja; immerhin. Da er damit aber dem ausfahren wollenden Verkehr die Sicht nach links einschränkte, fuhr einer mit seinem BMW so weit raus, dass die Motorhaube fast komplett auf dem Schutzstreifen stand. Er setzte wenigstens noch ein Stück zurück, als er mich vorbeifahren sah. Gab ein (ironisches) Daumen-hoch!

Überholmanöver (215)

Am 15. Februar ging es ja bei phantastischem Vorfrühlingswetter nach Frankreich, ehe mir kurz vorm Ende der Tour mein Rahmen zerbröselte. Auf der ehemaligen N 62 bei Lieschbach kam von hinten ein Sattelzug mit französischen Kennzeichen angebrettert. Er quetschte sich (ohne groß zu bremsen) förmlich mit Gewalt trotz durchgezogener Linie zwischen mir und dem Gegenverkehr hindurch. Ich wich sicherheitshalber mit dem MTB auf den Grünstreifen aus.

Gegenverkehr (7)

Wieder ein (älterer) Franzose (samt Ehefrau) war es, der mir später in der Ortsdurchfahrt von Vinningen fast mittig auf meiner Fahrbahnhälfte entgegenfuhr, weil am Rand seiner Fahrbahnhälfte Fahrzeuge abgestellt waren.

Abbiegen (24)

Wegen der erneuten Sperrung der Ortsdurchfahrt Rodalben (zw. „Am Rathaus“ und der Bahnhofstraße) wird es in nächster Zeit auf der L 497 vermutlich öfters krachen. Warum? Am östlichen Ende der Rodalber Umgehungsstraße werden vermehrt Autofahrer nach links in die Hauptstraße abbiegen, um sich den Umweg über die Marienbrücke zu sparen. So beobachtete ich am 17. Februar beim Blick über die Schulter gleich zwei Autos, die trotz Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus nach links abbogen. Es ist gar nicht lange her, dass es dort genau deshalb einen Unfall gab. Meiner Ansicht nach gehört dort eh mittels gelber Leitschwellen auf der durchgezogenen Mittellinie das Linksabbiegen auch baulich verunmöglicht. Illegales Rechtsabbiegen aus der Hauptstraße heraus (dort ist nur Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links erlaubt) wird aber während der Vollsperrung ebenfalls deutlich häufiger zu beobachten sein. Ich hatte meine Beobachtungen dann der Straßenverkehrsbehörde der Verbandsgemeinde mitgeteilt. Jene bat die Polizeiinspektion Pirmasens um regelmäßige Kontrollen. Die Idee mit den Leitschwellen wurde vom LBM aber (vorerst) abgelehnt.

Autos auf Radwegen (25)

Am 18. Februar stand dann doch mal wieder ein Fahrzeugtransporter auf dem Gehweg samt Schutzstreifen in der Zweibrücker Straße vorm BMW-Händler. Und das auch noch in der falschen Richtung.

Überholmanöver (216)

Später ging es die 160 Höhenmeter über die K 25 von Burgalben hinauf nach Hermersberg. Im letzten Rechtsknick kurz vor dem Ortseingang schrammte ein Schrottsammler mit seinem Lkw äußerst knapp an mir vorbei – weil natürlich hinter der Kurve doch Gegenverkehr auftauchte. Ich sah ihn dann kurze Zeit später wieder, als er aus der Fabrikstraße ausfahren wollte. Da er die Seitenscheibe unten hatte, rief ich ihm „war eben ein Bisschen eng, oder?“ zu.

Das ist eh eine Sache, die mich regelm. an den Rand des Wahnsinns treibt: ich kann über mehrere Minuten völlig allein auf einer Landstraße unterwegs sein. Aber fast jedes Mal, wenn nach langer Zeit von hinten dann doch mal wieder ein Auto kommt, taucht genau an der Stelle, an der ich grade rumfahre, auch ein Auto aus der Gegenrichtung auf. Sodass der hinter mir Fahrende eben nicht einfach problemlos an mir vorbeikommt, sondern abbremsen muss oder sich halt einfach mit Gewalt an mir vorbeiquetscht. So wie dieser Schrotthändler.

Autos auf Radwegen (26)

Gegen Abend gab es dann mal wieder den altbekannten Klassiker: „Frau (mit Beifahrerin) blockiert mit ihrem Auto komplett die L-600-Furt“. Wie gut, dass ich den östlichsten Teil des Wegelchens mal wieder rechts liegen ließ und auf der Fahrbahn blieb.

Alltagserlebnisse (Teil 98)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Rotlicht (46)

Die OD Kettrichhof (K 7) ist ja schon seit geraumer Zeit gesperrt. Eigentlich ist die Aufrechterhaltung der Vollsperrung derzeit vollkommen überflüssig, da an der Baustelle offenbar „Winterpause“ herrscht. Man hatte zuerst ein neues Regenrückhaltebecken in der Spitzkehre angelegt. Nichtsdestotrotz steht an der Einmündung in die K 6 ein Verbot für Fahrzeuge aller Art und davor eine Ampelanlage. Am 8. Februar bog dann vor mir und einem anderen Pkw (wohl ein Anlieger) bei roter Ampel nach links in die gesperrte Straße ab.

Parken (32)

Später hatte dann mal wieder jemand vor dem Parkplatz des Hugo-Ball-Gymnasiums in der Lemberger Straße sein Auto auf dem seltsamen „Schutzstreifen“ (was er wegen des Fehlens von Fahrradpiktogrammen und durchgezogenen Linien eh nicht ist) trotz zusätzlicher Absolutes Halteverbot halb auf dem Gehweg, halb auf eben jenem Streifen abgestellt.

Überholmanöver (211)

In der Nähe des PLUB wurde ich dann wieder von einem Fahrer eines Stadtbusses äußerst eng überholt. Er musste dann eh an der folgenden Haltestelle wieder anhalten.

Zebrastreifen (7)

Da mussten ich und ein Mann, der den Zebrastreifen in der Winzler Straße in Höhe der Einmündung der Hornbacher Straße von links nach rechts überqueren wollte, kurz lachen. Ich hatte stadtauswärts schon angehalten, aus der Gegenrichtung kamen noch zwei Pkw. Jene fuhren aber anstatt mit „mäßiger Geschwindigkeit“ mit Vollgas am bevorrechtigten Fußgänger vorbei. Schade; das hätte 2 mal je 80 Euro gekostet, inkl. Punkt in Flensburg.

Überholmanöver (212)

Abschließend überholte mich in der Gersbacher Straße in Winzeln noch ein BMW-Fahrer vollkommen unnötig mit sehr wenig Abstand.

Bahnübergang (3) und Rotlicht (47)

Etwas spät dran war am 9. Februar ein ca. 15-jähriges Mädchen. Sie wollte von der Birkenallee aus in Falkenbusch ihre Regionalbahn in Richtung Zweibrücken noch erreichen. Allerdings waren die Schranken schon unten. Sie lief natürlich trotzdem rüber zum Bahnsteig. Ich hab ja schon vor einer Weile angemerkt, dass so ein Verhalten mangels Unter- oder Überführungen natürlich auch regelrecht provoziert wird.

Rotlicht (48)

In Pirmasens sah ich am Nachmittag dann mal wieder jemanden bei > 1 sec. Rot noch schnell über die rote Ampel von der Winzler Straße nach rechts in die Waisenhausstraße abbiegen.

Gehwegradler (59) + Rotlicht (49)

Am 11. Februar fuhr ich über die Forststraße am Beckenhof vorbei hinauf zur Ruhbank. Am „Steinigen Bühl“ bog neben mir von rechts ein ca. 15 Jahre alter Junge auf einem MTB in die Beckenhofer Straße ein. Er blieb allerdings auf dem Gehweg. Da die Ampel vorne an der Kreuzung Lemberger Straße Rot zeigte, musste ich hinter einem Pkw anhalten. Der Junge fuhr dann auf dem Gehweg an mir vorbei und musste dabei auch noch einem älteren Herren mit Hund an der Leine kurz auf die Fahrbahn ausweichen. Typisch für Pirmasenser Radfahrer war, dass er anschließend den „Schutzstreifen“ ignorierte und weiter auf dem Gehweg fuhr. Ich überholte ihn dann wieder und bog nach Links zum Edeka ab. Er musste vom Gehweg aus natürlich länger warten, bis frei ist. Als ich dann kurz nach ihm aus dem Laden rauskam, sah ich ihn erneut, wie er wieder auf dem gleichen (also linken) Gehweg zurück Richtung Beckenhofer Straße fuhr. Ich wollte ihn an der Kasse auch drauf ansprechen, dass das Vorbeischummeln an der roten Ampel ihn (wenn die Polizei ihn erwischt) 100 Euro kostet, hab es aber gelassen… 😉

Überholmanöver (213)

Tja, von wegen „Schutzstreifen“. Es ging wieder die Lemberger Straße runter in Richtung Stadtmitte. Das bedeutet in 50 % der Fälle mind. einen Engüberholer. Dieses Mal war es sogar ein Fahrschulauto (mit Fahrschüler am Steuer), welches trotz Gegenverkehr überholte und dabei fast auf der gestrichelten Linie unterwegs war.

Parken (33)

Einen würdigen Schlusspunkt setzte ein Taxifahrer, der trotz absoluten Halteverbots aufgesetzt auf dem rechten Gehweg in der Einbahnstraße Bitscher Straße geparkt, den Warnblinker eingeschaltet und sein Auto verlassen hatte. Deshalb kam der Stadtbus vor mir nicht mehr (ohne auf Schrittgeschwindigkeit runterzubremsen) durch die schmale Lücke. Und ich konnte mich leider auch nicht mehr vorbeimogeln. Der Taxifahrer kam dann nach etwa einer halben Minute doch wieder angeseppelt und verstaute schnell irgendetwas im Kofferraum.

Alltagserlebnisse (Teil 96)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (23)

Am 31. Januar war ich ja unterwegs im wunderschönen, winterlichen Pfälzerwald. Nachdem ich den Abschnitt des B-10-Radweges zwischen Pirmasens und Münchweiler dokumentiert hatte, ging es weiter über den Radweg durch das Waschtal in Richtung Hinterweidenthal. Kurz vor der Wasserscheide bemerkte ich, dass mich ein Auto „verfolgt“. Oben auf der Kuppe hielt ich dann kurz an, um was zu trinken. Das Ehepaar stieg aus und der Mann zollte mir für die Fahrt durch den Schnee seinen Respekt. Er sei auch viel mit dem MTB unterwegs. Seine Frau meinte, sie würde hingegen nur bei schönem Wetter fahren. Dabei war das doch schönes Wetter; ideal für einen spaßigen Snowride!

Hupen (67)

Auf dem Heimweg ging es über die K 36 und das überflüssige Wegelchen, welches ja sogar geräumt und gestreut war. Beim Blick von oben auf die bescheuerte Einmündung am westlichen Ortseingang von Ruppertsweiler wird auch klar, warum ich hier (in Richtung Lemberg) stets nicht nach rechts in die Lemberger Straße abbiege, um den dort in ca. 60 m Entfernung beginnenden Gemeinsamer Geh- und Radweg zu erreichen. Ich muss keine Schilder beachten, die in anderen Straßen stehen. Da ich mit dem MTB unterwegs war, „hüpfte“ ich ein Stück hinter der Einmündung über den Schnee auf das Wegelchen. Das brachte mir aber ein paar Sekunden später trotzdem noch ein Huper ein, als ich gar nicht mehr auf der Fahrbahn unterwegs war.

Überholmanöver (206)

Einen Klassiker gab es dann mal wieder im unteren Teil der Lemberger Straße (Pirmasens) in der Nähe vom PLUB. Das Spurdenken führte wie so oft zu einer sehr engen Vorbeifahrt eines Autofahrers – trotz „Schutzstreifens“.

Überholmanöver (207)

Nur ein paar Meter weiter quetschte sich noch ein Autofahrer vor der Einmündung der Pettenkoferstraße (zum Krankenhaus) zwischen mir und einem Rettungswagen auf der Linksabbiegespur hindurch.

Überholmanöver (208)

Richtig asozial war dann auch das, was der Fahrer eines Sattelzugs am 2. Februar auf der D 35a vollführte, als er mich auf der nicht sonderlich breiten Straße trotz Gegenverkehrs überholen musste – mit bestenfalls 50 cm Abstand. Woher der Auflieger kam, konnte ich nicht erkennen. War ein eher exotischeres Kennzeichen.

Anfeuerung (3)

Aaaargh! Was hatte mich da ein Rennradkollege erschreckt, als er auf der D 86 im kurzen, aber giftigen Buckel in der Nähe von Waldhouse fast lautlos von hinten herangerauscht kam und mich mit einem lauten „ALLEZ!“ anfeuerte! Ich war auf dem lahmen MTB und in dem Moment grade wegen des miesen Wetters (es regnete bestimmt die Hälfte der Tour über) relativ unmotiviert unterwegs. 😉

(Wilde?) Tiere (12)

Ganz witzig war dann eine Horde Gänse (zumindest keine der „klassischen“, weißen Sorte), die in Waldhouse für einen Moment die süße Freiheit genossen und auf die D 86 entflohen, weil wohl ein vorher auf das Grundstück gefahrener Treckerfahrer das Tor nicht wieder zugemacht hatte. Da es grade wieder stärker regnete, stellte ich mich im Bushäuschen unter und beobachtete, wie dann auch ein französischer Autofahrer anhalten musste. Die frechen Schnabeltiere wurden dann aber vom Eigentümer wieder zurück aufs Grundstück getrieben.

Rotlicht (45)

Am Ende meiner Geburtstags-Tour sah ich dann noch in der Winzler Straße einen Autofahrer, der noch schnell über die grade auf Rot umgesprungene Ampel nach rechts in die Waisenhausstraße huschte.

Schneematschstreifen

Wie gut, dass es „Schutzstreifen“ gibt! Auf denen kann man nicht nur parken, sondern grade jetzt im Winter auch den Schnee vom Gehweg endlagern. Im Winter fährt doch eh keiner Fahrrad! Vom Winterdienst des Straßen-Baulastträgers werden diese Streifen (obwohl Teil der Fahrbahn) in aller Regel nicht geräumt. Sie bleiben dann einfach weiß bzw. werden durch das einsickernde Salzwasser matschig. Bei Wechselfrost taut der Klumpatsch dann erst an und gefriert über Nacht wieder. Was dann eine völlige Unbenutzbarkeit ergibt. „Schneematschstreifen“ weiterlesen