Alltagserlebnisse (Teil 49)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (95)

Mal wieder sehr eng überholt wurde ich am Vormittag des 16. Juli vor der Einfahrt in den Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße (noch vorm Beginn des dortigen „Schutzstreifchens“) von einem Firmenfahrzeug mit Mannheimer Kennzeichen.

Überholmanöver (96)

Wohl einfach nicht mehr ganz dicht waren zwei lebensmüde Motorradfahrer, die mit ihren Maschinen mit einem Höllenlärm und maßlos überhöhter Geschwindigkeit am 16. Juli den steilen und kurvigen Anstieg von Steinalben nach Hermersberg hochjagten. Der Vordere der beiden überholte vor einer vollkommen unübersichtlichen Linkskurve noch schnell zwei Autos. Das war nix anderes als russisches Roulette!

Stopschilder (21)

Am Vormittag des 17. Juli bretterte mal wieder jemand vor mir fast ohne jede Verlangsamung über das Stop-Schild in der Pirmasenser Pirminiusstraße an der Einmündung der abknickenden Vorfahrtstraße Wiesenstraße vorm Kaufland. Obwohl die folgende Ampel ein paar Meter weiter Rot zeigte…!

Fußgänger (6)

Im letzten Moment anders überlegt hatte es sich ein Mann, der ebenfalls am 17. Juli in der Landstuhler Weiherstraße an der Bushaltestelle die Fahrbahn queren wollte. Der von rechts aus der Ludwigstraße kommende, ca. 30 km/h fahrende Rennradler aus Pirmasens war dann aber wohl doch einen Tick schneller als es im ersten Moment den Anschein hatte.

Überholmanöver (97)

Vielleicht sollte es eine kleine „Retourkutsche“ dafür sein, dass ich (ein paar Minuten später) an der Einmündung der L 363 in die dort beginnende L 470 in Landstuhl gem. § 5 (8) StVO rechts an der Schlange vorbei bis zur Haltelinie der Ampel vorfuhr, um anschließend links Richtung Mittelbrunn abzubiegen. Das zweite Auto überholte mich dann wohl vorsätzlich sehr eng.

Fußgänger (7)

Der „Schutzstreifen“ in der Zweibrücker Straße ist bei Fußgängern sehr beliebt. Obwohl links ein breiter Hochbord-Gehweg liegt, stiefeln immer wieder mal Leute über den dortigen „Schutzstreifen“ Richtung Fehrbach. Sogar der die Strecke für mapillary Dokumentierende hat einen dieser Witzbolde dabei erwischt. Doch dem nicht genug: ein paar Meter weiter wurde dann sogar ein Schutzstreifen-Geisterradler verewigt, der neben seiner Freundin herumtorkelte…! Dabei ist das Gehwegradeln in Richtung Fehrbach doch sogar per Gehweg Radverkehr frei legalisiert.

Vor ca. 2 Jahren kam mir dort sogar mal eine ganze Horde Geisterradler-Kids auf Fahrrädern entgegen. Am 17. Juli waren es aber (ziemlich genau an der Stelle der ersten Aufnahme) nur zwei in ihr scheinbar sehr wichtiges Gespräch vertiefte, nebeneinander gehende Erwachsene, die erst durch mein Rufen bemerkten, dass da von vorne ein Radfahrer angefahren kommt.

Platten (3) & Parken (15 & 16)

Der mich besonders frustrierende 18. Juli fing bereits typisch an. In der Arnulfstraße fuhr ich vor der ersten Einfahrt zum Wasgau-Markt mitten durch zwei Scherbenhaufen! Das dürfte dann auch die Ursache dafür gewesen sein, warum ich im Laufe meiner Tour insgesamt am Vorderrad 5 Mal Luft nachpumpen musste – und heute Abend noch den Schlauch flicken und den Mantel austauschen darf!

Jedenfalls parkte dann an der zweiten Ausfahrt zum Wasgau-Markt ein Lkw teils auf dem dort nach rechts verschwenkten „Schutzstreifen“ sowie teils auf dem daneben liegenden, endenden Parkstreifen samt Sperrfläche, um dort Getränke zu entladen. Nur ein paar Meter weiter stand dann auch noch ein Pkw mit geöffnetem Kofferraum teils auf dem Gehweg, teils auf dem „Schutzstreifen“, wo offenbar auch grade „entladen“ wurde. Trotz ausdrücklichem Halteverbot. Ich war jedenfalls zu dem Zeitpunkt schon ganz gut geladen…!

Gehwegradler (27) incl. Rotlicht (15)

Ein paar Minuten später stand ich in der Gärtnerstraße an der roten Ampel, um anschließend rechts in die Ringstraße abzubiegen. Ein auf dem Gehweg radelndes Cleverle (auf einem MTB) meinte (mal wieder), dass die rote Ampel auf dem Gehweg für ihn ja nicht gelte. Ja, ich bin gemein: ich wünsche mir jedes Mal, dass um die Ecke grade zufällig eine Polizeistreife steht. Aber wahrscheinlich hätte die noch nicht einmal was dran auszusetzen…!

Vorfahrt (5)

Auch ganz lustig war der rasante Knallkopf, der (aus der Herzogstraße kommend) mir im Oval-Kreisverkehr am Dr.-Robert-Schelp-Platz beinah noch ans Hinterrad gefahren wäre. Im Unfallbericht hätte es dann wieder geheißen, dass der arme Autofahrer den Radfahrer „übersehen“ hätte…

Gehwegradler (28)

Es ging weiter Richtung Hinterweidenthal. Dort begegnete mir dann im Bereich des Forstamts auf der B 427 ein ganzes Rudel E-Mountainbiker. Circa 5 der 15 befuhren dabei den schmalen Gehweg (in Richtung Norden).

Stopschilder (22) & Vorfahrt (6)

Und wieder ein paar Meter weiter ignorierte dann eine, die Gartenstraße in Richtung Südost befahrende, ältere Frau auf ihrem Fahrrad ihr Stop-Schild und nahm mir (die Bahnhofstraße in Richtung Nordost befahrend) so die VorfahrtVorfahrt. Sie kuckte dabei nicht einmal flüchtig nach rechts.

Überholunfallflucht in Landau

Pressemeldung der PD Landau vom 1. Juli 2018:

Ein 54-jähriger Landauer Radfahrer befuhr den Radweg der Annweiler Straße in Richtung Innenstadt. Ein an ihm vorbeifahrender Lkw streifte den Radfahrer, wodurch dieser stürzte und sich leicht verletzte. Der Lkw-Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den gestürzten Radfahrer und die Schadensregulierung zu kümmern. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Landau.

Die Annweilerstraße geht in Richtung Stadtmitte in die Westbahnstraße über, die ob ihres miserablen Wegelchens hier schon thematisiert wurde. So stellte ich mir auch gleich die Frage, was für einen „Radweg“ die PD Landau meinen könnte? Aus eigener Erinnerung kenne ich keinen und auch bei mapillary findet man nur in der Gegenrichtung (stadtauswärts) eben den im angesprochenen Beitrag markierten (vom Standort der Radweg nicht korrekt beschilderten) Radfahrstreifen.

Ich hatte bei der PD nachgefragt, wo genau der Unfall geschah, habe bislang aber noch keine Antwort erhalten. Wahrscheinlich eher im östlichen Teil, dort gibt es aber nur Gehweg Radverkehr frei bzw. einen sehr schmal wirkenden „Schutzstreifen“. Bei mapillary ist aber wohl das Datum der Aufnahmen nicht immer ganz korrekt angegeben, da der „Schutzstreifen“, der in den Aufnahmen aus 2017 zu sehen ist, auf jenen aus dem vermeintlichen Jahr 2018 (oder ist das da hinten bei der Jahreszahl etwa eine „6“…?) aber fehlt. Das Streifchen beginnt auf diesen Aufnahmen erst ein Stück weiter östlich.

Mal gespannt, ob es sich in diesem Fall also um ein Schutzstreifenopfer handelt!

Update vom 21. Juli 2018

Die PI Landau antwortete mir am 20. Juli dann doch noch.

Seit diesem Jahr werden die Radfahrer stadteinwärts auf die Straße gebracht und können auf einem Angebotsstreifen bis zur Einmündung Zweibrücker Straße fahren. Die bisherige Möglichkeit den Gehweg zu benutzen entfällt. Der Unfall passierte in Höhe der Hausnummer Annweiler Straße 16 (ehemalige Stadtgärtnerei).

Auswärts können die Radfahrer den Radfahrstreifen (VZ. 237) benutzen. Ihre Angaben sind richtig.

Interessant finde ich hier einmal mehr, wie schwer sich die Polizei damit tut, die korrekten Begrifflichkeiten zu verwenden. Ich hatte extra in der Anfrage darum gebeten, in Pressemeldungen einen „Schutzstreifen“ nicht zu einem „Radweg“ umzutaufen.

Alltagserlebnisse (Teil 45)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (20)

Aufgrund der Sperrung der der A 62 fährt ein Großteil der Verkehrsteilnehmer über die parallelen Kreis- und Landesstraßen, weshalb dort derzeit auch nur 50 km/h erlaubt ist (aber sich eh keiner dran hält…)! An der Kreuzung der L 462 mit der K 16 gibt es trotz Stop-Schild für den von Obernheim bzw. Queidersbach kommenden Verkehr immer wieder Unfälle, weshalb dort bald ein Kreisverkehr errichtet werden wird. Am 27. Juni überfuhr der Fahrer eines SUV, der mich kurz vorher von Queidersbach kommend überholte, ohne anzuhalten den Kreuzungsbereich.

Überholmanöver (88)

Am 27. Juni befuhr ich die L 469 in Wallhalben. Im kurvigen Bereich an der Einmündung Fabrikstraße überholte mich der Fahrer eines schwarzen Audi mit äußerst dürftigem Seitenabstand, obwohl die Gegenfahrbahn völlig frei war.

Geschwindigkeit (12)

Ich finde ja diese Tempoanzeigen an vielen Ortseingängen so putzig. Anstatt eines ordentlichen Starenkastens bekommt der Kfz-Nutzer die kostenfreie Information, dass dieser – der pöhse Pursche – deutlich zu schnell unterwegs ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Passiert ja eh nix…! Auch am nördlichen Ortseingang von Schmitshausen gibt es eine solche Geschwindigkeitsanzeige. Der gelbe Kleinwagen, der mich da am Abend des 27. Juni überholte, hatte immer noch 62 km/h drauf, als er die Ortstafel schon längst passiert hatte.

Überholmanöver (89)

Am Vormittag des 28. Juni musste ich wegen eines Einkaufs kurz in die Stadt. Dabei wurde ich erneut auf dem „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße von einer älteren Frau in ihrem Hyundai-Kleinwagen mit vielleicht 30 der 40 Zentimetern Abstand überholt. Spurdenken halt. Ich würde dort ja sehr gerne mal derartige Situationen fotografisch dokumentieren (damit die bei der städtischen Straßenverkehrsbehörde auch mal sehen, was ich da immer wieder erlebe) – leider hat sich bislang aber noch niemand aus der örtlichen Radfahrerschaft angeboten, als „todesmutiges“ Model zu fungieren.

Überholmanöver (90)

Ein weiteres, wenig respektvolles Überholmanöver gab es während meiner nachmittäglichen Tour (am 28. Juni) Richtung Holzland. Auf der L 499 zwischen Waldfischbach und Heltersberg wurde ich auf der sehr übersichtlichen Strecke in Höhe des Parkplatzes wohl vorsätzlich mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand überholt.

Ladung (2)

Am Abend des 28. Juni hielt ich kurz am Netto-Markt in Thaleischweiler-Fröschen an, um mir noch was Süßes zu kaufen. Als ich am Ausgang noch schnell eine Laugenstange verdrückte, sah ich einen älteren Herrn mit zwei vollen Einkaufstüten aus dem Laden kommen. Ich hätte daher im Leben nicht vermutet, dass ihm das neben meinem abgestellte Fahrrad gehört. Er wuchtete die offensichtlich sehr schweren Tüten hoch und hängte jeweils eine an ein Lenkerende. Die scherzhafte Anmerkung „Hoffentlich bricht der Lenker nicht ab“ konnte ich mir nicht verkneifen. Er meinte, dass es ja wirklich erstaunlich sei, was man mit einem Fahrrad alles transportieren könne – und zog von dannen. Naja…! Ich hoffe, dass er Richtung Thaleischweiler damit wenigstens nicht auf den schmalen Gehwegen herumeierte.

Hupen (32)

Am 29. Juni durchquerte ich die Landstuhler Innenstadt. In der Kaiserstraße floss der Verkehr stadtauswärts (in Richtung Ramstein) mal wieder sehr stockend. Ich sah, dass vor einer Gruppe von Pkw ein älterer Herr mit dem Rad unterwegs war. Als dieser in die Eisenbahnstraße abbog, hupte ein Fahrer eines Opel Corsa für etwa 2 Sekunden und gab anschließend Vollgas. Wenn es grade stadteinwärts wegen zig Karren regelm. nur im Stop and Go durch die Stadt geht, käme er wohl hingegen im Traum nicht auf die Idee, die Leute vor sich einfach weghupen zu wollen…

Fußgänger (3)

Am Morgen des 30. Juni befuhr ich die Arnulfstraße in Richtung Streckbrücke. Hinter der Kreuzung Maximilianstraße lief dann ein paar Meter vor mir ein Mann ohne jeden Blick nach rechts mal eben über die Fahrbahn.

Überholmanöver (91)

Als „mildernde Umstände“ für eins der engsten Überholmanöver des Jahres dürften wohl nur Alkohol oder Blindheit in Frage kommen. Am Nachmittag des 30. Juni war ich nach einem entspannenden Aufenthalt am Seehof auf dem Rückweg Richtung Pirmasens. Auf der L 486 zwischen Salzwoog und dem Abzweig L 485 überholte mich erst ein roter Kleinwagen in angemessener Weise. Diesem hing jedoch noch ein alter, grauer Opel förmlich im Kofferraum. Der wohl sehr alte Fahrer schrammte mit vielleicht 10 oder 15 Zentimeter Abstand an meinem linken Lenkerende vorbei und zog schnell wieder ruckartig nach rechts – und kam dabei noch fast auf das Bankett. Ich vermute daher stark, dass der Fahrer wohl besoffen war. Ich befand mich zwar im steten Wechsel von Schatten und Gegen-Sonnenlicht – das rechtfertigt aber keinen totalen Blindflug! Auch hier würde ich mir wieder wünschen, dass Führerscheinbesitzer ab dem 65. Lebensjahr alle 5 Jahre nachweisen müssen, dass sie gesundheitlich noch in der Lage sind, ein Auto zu führen.

Alltagserlebnisse (Teil 42)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Geschwindigkeit (10)

Am 17. Juni führte mich mal wieder eine Runde nach Frankreich. In der Grand Rue (D 37) im französischen Lemberg gibt es einen kurzen Abschnitt mit 30 km/h inkl. der für Frankreich typischen Bodenschwellen. Ich befuhr die leicht abschüssige Straße selber mit knapp über 30 km/h, als mich dort ein junger Mopedfahrer mit ordentlich Karacho überholte. In Frankreich sind nach meinen Erfahrungen grade die jüngeren (Klein-)Kraftradfahrer allgemein noch eine Spur wilder als jene in Deutschland.

Geschwindigkeit (11)

Auch in der nur für Anlieger und Radverkehr freien Wartbachstraße in Hinterweidenthal stehen in unregelmäßigen Abständen mehrere 30 km/h. Am 18. Juni wurde ich dort trotz 28 bis 29 km/h auf dem Tacho mit ordentlich Geschwindigkeitsüberschuss von einem Kleinwagen überholt, der dann auch rasch in Richtung B 10 davonzog.

Überholmanöver (82)

Es ging über Hauenstein und Wilgartswiesen (wo ich einen ganz besonderen Geh- und Radweg fotografierte) über den langen Anstieg zum Hermersbergerhof und anschließend weiter über die B 48 Richtung Johanniskreuz. Dort wurde ich dann in einer Rechtskurve von einem schwarzen Transporter in äußerst fragwürdiger Weise überholt – der Abstand zu mir war zwar okay, der auftauchende Gegenverkehr fand das aber gar nicht lustig – und ließ die Hupe ertönen.

Hupen (31)

Nur ein paar Kilometer weiter war dann ich Adressat eines Hupers aus einem Lkw, der mich zudem noch vor einer schlecht einsehbaren Kuppe überholte. Ich erdreistete mich, dort die Fahrbahn der L 499, anstatt den (streckenweise) parallel verlaufenden Weg (hier links oberhalb der Fahrbahn) zu benutzen. Dieser Weg ist allerdings überhaupt nicht beschildert; an einigen Zufahrten stehen nur die üblichen Verbot für Fahrzeuge aller Art, frei nur für die Forstwirtschaft. Der Lenker des Lasters hielt das graue Band wohl für einen (benutzungspflichtigen) „Radweg“. Allerdings dürfte das auf diesem Abschnitt auch das 1. Mal überhaupt gewesen sein, dass mich dort in all den Jahren mal jemand gehupt hat. Was schon viel drüber aussagt, wie gut die einheimischen Autofahrer Radfahrer auf Fahrbahnen „verkraften“.

Stopschilder (18)

Gegen Ende der Tour befuhr ich die Schützenstraße (L 482) Richtung Teichstraße. Es handelt sich hier um eine links abknickende Vorfahrtstraße. Der aus nordwestlicher Richtung kommende Verkehr aus der Teichstraße muss dort per Stop-Schild anhalten. Genau das tat aber ein Fahrer eines schwarzen Sportwagens nicht, als er mich etwa in 20 Metern Entfernung angefahren kommen sah. Es wurde dann einfach über die Haltelinie gebrettert.

Überholmanöver (83)

Am Abend des 19. Juni wurde der „Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße (stadteinwärts) mal wieder als Einladung zum Überholen mit < 50 Zentimetern Abstand betrachtet.

Überholmanöver (84)

Bislang hatte ich in der Blocksbergstraße fast immer nur Probleme mit Autos, die den dortigen „Schutzstreifen“ als Einladung zum Engüberholen betrachteten. Ebenfalls am Abend des 19. Juni wurde ich dann auch mal stadtauswärts so richtig übel von einem absolut rücksichtslosen Lenker eines Lkw mit Anhänger förmlich von der Fahrbahn gedrängt. Der Abstand dürfte höchstens 50 Zentimeter betragen haben, gegen Ende des Überholmanövers musste ich stark bremsen und ganz nach rechts an den Bordstein, damit der viel zu früh wieder einscherende Anhänger mich nicht komplett rasiert! Das war eine glasklare Nötigung mit Gefährdung. Gesten und Rufe interessierten ihn aber nicht. Der dahinter fahrende Pkw machte erst langsam; als er mich dann überholte, blickte ich fragend dessen Fahrer an. Dessen Blick deutete ich aber eher so, warum ich mich da denn jetzt so aufgeregt hätte…?

Stadtauswärts ist der rechte Gehweg übrigens per Gehweg Radverkehr frei beschildert; vielleicht sollte das also eine erzieherische Maßnahme sein, doch gefälligst den „Radweg“ zu benutzen? Der Lkw war im Auftrag der in Winzeln ansässigen Wasgau-AG unterwegs.

Alltagserlebnisse (Teil 39)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (5)

Am 3. Juni konnte ich auf der Rückfahrt von einem entspannenden Aufenthalt am Schöntalweiher eine verirrte Familie wieder auf den rechten Weg bringen. Ich hielt kurz am direkt an der L 478 gelegenen Reißlerweiher, als ein Wagen neben mir anhielt. Der Mann auf dem Beifahrersitz fragte, wo es denn hier zu den Altschlossfelsen ginge…? Da war die Familie dann doch ziemlich weit vom Kurs abgekommen – und wurde von mir zurück Richtung Eppenbrunn geschickt. Die Ehefrau kuckte kurz ziemlich entnervt – wahrscheinlich hatte also der Co-Pilot mit seinen Navigationskünsten versagt. ;o)

Überholmanöver (74)

Am 4. Juni ging es auf einer meiner Standard-Runden wieder in die Nordpfalz. Am Ortseingang von Breitenbach überholte mich auf der L 354 zur Abwechslung mal wieder ein Bus eines gar in der Südwestpfalz beheimateten Unternehmens mit äußerst dürftigem Abstand.

Dooring (1)

Im April 2017 wurde ich ja in einem „schwachen“ Moment von einem Mercedes-Cabriofahrer gedoort, als ich in einer klassischen, ruhigen Nebenstraße dann doch mal etwas näher an dem dort geparkten Fahrzeug vorbeifuhr. Das ging ja mit einer Schulterprellung noch relativ glimpflich aus. Lustig, dass am Abend des 5. Juni in exakt der gleichen Straße – der Kreuzgasse, nur etwa 80 Meter weiter – etwa 5 Meter vor mir wieder achtlos eine Tür von einer Autofahrerin aufgerissen wurde. Da ich dieses Mal aber mit deutlichem Abstand zu den parkenden Autos fuhr, bestand zumindest keine unmittelbare Gefahr. Ich musste wieder durch Kümmel-, Brunnen- und Kreuzgasse (Richtung Kaufland), weil derzeit eine Baustelle in der Schäferstraße das Linksabbiegen (an meiner Lieblings-Induktions-Ampel) in die Pirminiusstraße verunmöglicht.

Wettrennen (1)

Am frühen Nachmittag des 6. Juni geriet ich leider dann doch mal mitten in eine sich grade über dem Pfälzerwald bildende Gewitterzelle – und musste mich bei Linden in der „Schutzhütte“ am Bolzplatz vor zahlreichen in der Nähe einschlagenden Blitzen und Starkregen verstecken. Diese Brodel-Wetterlage ist so frustrierend; denn es bleibt trotz angenehmer Temperaturen kaum mal über längere Zeit trocken und man muss ständig mit Nass von oben rechnen. Jedenfalls bemerkte ich gegen Ende meiner Tour, dass mir im Anstieg von Thaleischweiler-Fröschen nach Höhfröschen ein Rennradfahrer am Hintern hing. Das war Ansporn genug, das schwere MTB samt Gepäckträger und Rucksack mit einer etwas höheren Geschwindigkeit als sonst hinaufzuwuchten. Oben angekommen, gab es vom mich dann erst im flachen Bereich überholenden Rennrad-Kollegen einen hochgestreckten Daumen! 😀 Schönen Gruß!

Autos auf Radwegen (7)

Okay, Schutzstreifen sind keine „Radwege“, aber Radverkehrsanlagen (und die meine ich damit). Es kommt immer wieder mal vor, dass an Einmündungen per Vorfahrt gewähren oder Stop-Schild nachrangige Autos aus den Seitenstraßen so weit in die Vorfahrtstraße samt Schutzstreifen hineinfahren, dass sie dort wartend jenen Streifen komplett blockieren. So auch am Abend des 6. Juni an der Einmündung „In der Walsterwiese“ in die Blocksbergstraße. Das Auto ragte dabei sogar über den kompletten Schutzstreifen hinaus in die „eigentliche“ Fahrbahn der Blocksbergstraße. Das sah im Grunde genau so aus wie in der Aufnahme von google maps. Von mir gab es dafür dann ein (dieses Mal) ironisches „Daumen-hoch“!

Alltagserlebnisse (Teil 28)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (50)

„Kleines Jubiläum“! 🙄 Ich gratuliere hiermit dem Fahrer des Rettungswagens des Deutschen Roten Kreuzes, welcher mich (ohne Tatütata) am Mittag des 11. April in der Blocksbergstraße kurz vor der Einmündung Poissystraße mit vielleicht 40 Zentimetern Abstand überholt hat. Angestiftet wurde er wohl wie so viele vom dortigen, hier schon mehrfach kritisierten „Schutzstreifen“. Ich fuhr (wie so oft) wegen parkender Autos am äußeren linken Rand des Engüberholen-Einladungsstreifens. Immerhin: hätte er mich angefahren, wär die Erste Hilfe gleich vor Ort gewesen…! 😡 Nicht einmal Rettungssanitäter halten es für nötig, zu Radfahrern einen angemessenen Abstand zu halten.

Überholmanöver (51)

Es ging weiter nach Frankreich. In der Rue Général Stuhl in Bitche (D 35) überholt mich der Fahrer eines weißen Transportes mit nur unwesentlich größerem Abstand, bei völlig freier Gegenfahrbahn. 🙄

Geschwindigkeit (9)

Jener Transporter spielte nur ein paar Meter weiter in der Rue de Tilleuls (D 110M) noch eine Nebenrolle. Denn wie schon zuletzt wurde ich in der dortigen 30er-Zone trotz 32 km/h auf dem Tacho mal wieder überholt, dieses Mal von einem blauen Flitzer. Der Überholende hing dann aber hinter dem das Tempo 30 einigermaßen beachtenden Transporter und einem weiteren Auto fest. Er bog dann noch ohne zu blinken rechts in Richtung Stadtmitte ab.

Gentlemen (9)

Kurzes Eigenlob: Auf der K 17 zwischen Petersberg und der B 270 lag in einer langgezogenen Kurve am Mittag des 15. April auf der linken Fahrbahnseite ein größerer Sandstein-Felsbrocken. Ich hielt kurz an und warf ihn in den Straßengraben. Solche „Aufräumarbeiten“ erledigte ich regelmäßig. Ich hab z. B. keine Lust darauf, hinterher mal in einem Polizeibericht zu lesen, dass an einer solchen Stelle wegen eines unerwarteten Hindernisses auf der Fahrbahn ein Zweiradfahrer stürzte.

Überholmanöver (52)

Regelrecht geschnitten wurde ich am 15. April während der rumpligen Abfahrt die L 466 hinunter nach Rieschweiler-Mühlbach, laufen lassen kann man es dort höchstens mit dem MTB; ich war allerdings mit dem Renner unterwegs. Wegen der Straßenschäden (sich auflösende Flickschustereien und neue Schlaglöcher) nutzte ich die volle Breite der Fahrbahnhälfte aus. Das gefiel dem Lenker eines Wagens mit Tübinger Kennzeichen wohl nicht so recht, kurz vorm Ortseingang überholte er sehr eng und zog gleich wieder rüber.

Überholmanöver (53)

Etwas Glück hatte der rennradelnde Kollege, der etwas später die Windsberger Hochwaldstraße hinunterfuhr. Dass ich so ein grandioser Bergfahrer bin, liegt übrigens an meinem Wohnort – der Anstieg grade im unteren Teil ist bei Radfahrern der Region durchaus gefürchtet. 😉 Ich kam jedenfalls von unten und befand mich kurz vor der Serpentine, als mich ein Auto aus dem Kreis Südliche Weinstraße in jener unübersichtlichen Rechtskurve überholte. Wäre der Rennradler ein Auto gewesen, hätte es wohl gescheppert. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 16)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (26)

Kommt davon, wenn man die einheimischen Autofahrer pauschal lobt, da werden sie gleich übermütig. 😉 Am 23. Februar befuhr ich den von mir schon mehrfach kritisierten „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße; da dieses Mal keine oder nur wenige Autos parkten, eher mittig als am inneren linken Rand. Etwa 25 Meter vor mir bemerke ich einen älteren Anwohner seelenruhig in sein Auto einsteigen, die Tür ragt weit in den Schutzstreifen hinein. Ich weiche daher noch ein Stück an den inneren linken Rand des Streifens aus – und werde trotz Gegenverkehrs von einem dicken BMW mit vielleicht 30 oder 40 cm Abstand überholt. 😡 Das hat dem Fahrer dahinter wohl Mut gemacht- denn auch dieser überholte kurz hinter der Einmündung der Poissystraße in fast der gleichen Art und Weise. 🙄

Rotlicht (1)

Kurze Zeit später sehe ich auf meiner Fahrt in der Adlerstraße an der Ampelkreuzung Berliner Ring vor mir einen Autofahrer bei Dunkelrot noch über die Ampel huschen…

Geschwindigkeit (1)

Und gleich noch eine Premiere! Zumindest seit dem Start meiner Aufzeichungen. 😉 Ein paar Minuten später ergab sich auf der L 484 zwischen Pirmasens und dem Stadteil Niedersimten dann mal eine seltene Gelegenheit, Verstöße gegen die angeordnete Höchstgeschwindigkeit mittels Blick auf den eigenen Tacho eindeutig festzustellen. Dort gilt vor allem wegen des abschüssigen und kurvigen Abschnitts ein Tempolimit von Zeichen 274-50 StVO. Mit meinem Rennrad fuhr ich zw. der ersten und zweiten Rechtskurve grade so um die 48 bis max. 53 km/h. Trotzdem wurde ich (natürlich) von einem Lieferwagen als auch einem BMW mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss überholt.

Überholmanöver (27)

Taugt eigentlich auch als Nr. 2 in Sachen Geschwindigkeit. Gegen Ende meiner samstäglichen Tour am 24. Februar überholte in der Blocksbergstraße ein laut röhrender, getunter Kleinwagen einen Lieferwagen, während jener mich grade selber (angemessen) überholte. Die Strecke liegt innerhalb der geschlossenen Ortschaft Pirmasens – und da sind 70 km/h (die er locker gefahren sein dürfte) doch „etwas“ zu schnell. 🙄

Überholmanöver (28)

Irgendwie hatte ich es am frühen Nachmittag des 27. Februar schon kommen hören – der Fahrer des von hinten nahenden Auflieger-Kipplasters wird in der langgezogenen Linkskurve auf der L 497 unweit der Imsbacher Mühle nicht langsamer machen – und mich einfach überholen. Ich sah, dass Gegenverkehr kam, streckte noch warnend meine linke Hand nach unten aus – aber er donnerte gnadenlos an mir vorbei. Der Gegenverkehr durfte dann wohl auf den Grünstreifen ausweichen… 🙄 Ich wich ebenfalls vor dem Vorbeipreschen sicherheitshalber mit dem MTB auf das Grün aus. Dass da eine durchgezogene Mittellinie ist, erklärt sich von selbst.

Gepöbel (4)

„Raaaadwäääg“ war so ziemlich das Einzige, was ich (keine zwei Minuten nach dem rasanten LKW) vom Geblöke aus einem Beifahrer-Seitenfenster verstehen konnte. Ja, nee – is klar! 😈 In der Tat, es gibt da zwischen Rodalben-Neuhof und Münchweiler einen durchaus brauchbaren, gut asphaltierten „Radweg„. Leider haben wir aber grade richtig Winter – und wie da selbst wichtige eigenständige Radwege aussehen, hab ich ja grade erst hier geschildert. Zumal – wer Richtung Merzalben will, dem nützt dieser Weg rein gar nix. Und auch sonst muss man sich als Radfahrer nicht dafür rechtfertigen, eine Landstraße zu benutzen! 😎

Geschwindigkeit (2)

Auch immer wieder „schön“ sind Überholvorgänge in Tempo-30-Zonen. 🙄 Da die Winzler Straße mal wieder gesperrt ist, fahre ich stadtauswärts ab der Ampel Leinenweberstr. meist über die Johannesstraße, „An der Priesterwiese“ und „In der Walsterwiese“ zum Kreisel Arnulfstraße. Am frühen Abend des 27. Februar fuhr ich in der Johannesstraße rund 25 km/h, als mich ein schon an der vorherigen Ampel hinter mir wartender BMW (auffällig oft vertretene Marke übrigens…) mit ordentlich Karacho überholte. Ich sah ihn dann noch ohne jede Temporeduzierung (Rechts vor Links?) über die nächste Kreuzung (Hornbacher Str.) zurück zur Winzler Straße rasen.

Besuch beim Straßenverkehrsamt

Am 7. Februar klappte es endlich mal, mich mit dem Sachgebietsleiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde zu treffen. Bereits am 22. Januar fand ein Abstimmungsgespräch mit Polizei und dem Tiefbauamt statt, welches ich wetterbedingt leider ausfallen lassen musste. Man teilte mir in einem insgesamt sehr sachlichen und angenehmen, anderthalb Stunden langen Gespräch mit, was man dort entschieden hat! „Besuch beim Straßenverkehrsamt“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 7)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (9)

Tja, irgendwie schalten bei vorhandenen „Schutzstreifen“ einige Autofahrer wirklich ihr Hirn aus! 🙄 Denn am Abend des 6. Dezember ist es mir zum nun schon dritten Mal(!) passiert, dass ich in Pirmasens von der Arnulfstraße kommend während der Einfahrt(!) in den Kreisel der Winzler Straße von einem Autofahrer überholt und regelrecht geschnitten wurde; der Abstand betrug geschätzte 30 Zentimeter; ich musste gar bremsen. Man könnte es daher auch schon als Nötigung betrachten; ich rief ihm dann auch wenig schmeichelhafte Worte hinterher…! 😡 Der „Schutzstreifen“ endet wenige Meter vor dem Kreisel – aber dort wird die Fahrbahn eben auch insgesamt deutlich schmäler. Was den ein oder anderen überholenden Autofahrer auf „seiner Spur“ aber auch nicht daran hindert, einen Radfahrer durch riskantes Überholen zu gefährden!

Hupen (8)

Am Nachmittag des 12. Dezember befuhr ich mal wieder den vierspurigen Abschnitt der B 270 zwischen der Einmündung der K 17 nach Petersberg und Pirmasens. Ein Stück vor der letzten „Kerbe“ (Am Hollerbrunn) hupte mich von hinten vor dem Überholen auf völlig leerer Straße ein älteres Ehepaar aus Landau an. Interessanterweise kommen grade außerorts die „Huper“ meist selber von auswärts…! :mrgreen: Man war wohl einmal mehr der irrigen Annahme, ich dürfe auf dieser (baulich den Eindruck einer Zeichen 331-1 StVO erweckenden) Bundesstraße mit dem Rad nicht fahren. 🙄 Darf ich eben wohl…! 😛

Überholmanöver (10)

Irgendwie hatte der Fahrer des weißen VW wohl gepennt, als er am Vormittag des 14. Dezember in der unteren Zepplinstraße nur mit etwa einem halben Meter Abstand an mir vorbeigefahren ist. Die Stelle ist eigentlich sehr übersichtlich, die Fahrbahn breit und es war weit und breit kein Gegenverkehr in Sicht… 🙄

Parken (2)

Eigentlich müsste ich mich ja beim Fahrer des Transporters aus dem Kreis Sankt Wendel bedanken, dass ich am Nachmittag des 19. Dezembers mal einen perfekten Grund hatte, am Beginn des mit Zeichen 240 StVO beschilderten Weges an der Einmündung „Am Gottelsberg“ einfach auf der Fahrbahn zu bleiben und mir somit das kleine Zeichen 205 StVO sowie die unstetige und damit nicht ungefährliche Einmündung an der L 600 zu ersparen. Hatte er sein breites Gefährt doch direkt am Beginn mittig auf diesem Weg abgestellt… 😀

Gegenverkehr auf Radwegen (1)

Am Abend des 20. Dezember befuhr ich in der Dunkelheit den gegenläufig per Zeichen 240 StVO beschilderten und ebenfalls unbeleuchteten Landwirtschaftsweg entlang der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach. In Höhe des „Einsiedlerhäuschens“ bemerkte ich einen mir ebenfalls mit Licht entgegenkommenden Radfahrer. Jener fuhr aber in der leichten Verschwenkung weiter ziemlich stur in der Mitte, weshalb ich bei der Passage teilweise nach rechts in die in den Weg wachsenden Hecken ausweichen musste… 🙄 😡

Alltagserlebnisse (Teil 6)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (3)

Am 28. November wurde ich an der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln an der total vermurksten Anschlussstelle zur L 600 von einem langsam machenden Autofahrer § 9 (3) StVO entsprechend trotz des kleinen (rechtswidrigen) Zeichen 205 StVO vor der Rechtsabbiegespur vorgelassen. Mal gespannt, ob die schon Anfang des Jahres angekündigten Änderungen dort endlich umgesetzt werden!

Parken (1)

Keine 20 Meter hinter der Kreuzung nahm dann etwa 2/3 der Fläche des kombinierten Geh- und Radwegs ein dort parkendes oranges Fahrzeug des LBM in Anspruch. Am Steuer war keiner, vielleicht arbeitete die Besatzung an der Überführung. 🙄 Oder sie waren vielleicht gar auch wegen der unstetigen Vorfahrtregelung da…?

Überholmanöver (7)

Am Nachmittag des 29. November rückte mir auf der L 487 zwischen Salzwoog und Fischbach ein LKW beim Überholen doch ziemlich auf die Pelle, obwohl überhaupt kein Gegenverkehr in Sicht war… 😡

Gespräche (1)

Am Morgen des 4. Dezember gab ich im Pirmasenser Kaufland an den Automaten Leergut ab. Neben mir stand eine ältere Frau, die ihren Automaten ständig zum Meckern brachte; was daran lag, dass sie die Flaschen nicht einfach auf das Band legte, sondern mit ordentlich Schmackes hineinwarf – und eine im Seitenraum liegen geblieben war. Ich fischte ihr die Flasche dann heraus. Dabei fragte sie, wo ich denn „meine langen schwarzen Strümpfe gekauft hätte?“ :mrgreen: Ich trug (wie eigentlich immer im Winter) meine langen, winddichten Gore-Bike-Wear-Radhosen und drüber eine Adidas-Longshorts. 😉

Überholmanöver (8)

Nach einem anschließenden Zahnarztbesuch ging es wieder nach Hause. Dabei befuhr ich die ansteigende Arnulfstraße in südlicher Fahrtrichtung. Kurz vor der Ampelkreuzung Waisenhausstraße überholt mich ein Kleinlaster aus dem Kreis Kaiserslautern mit recht dürftigem (ca. 50 cm) Seitenabstand, trotz roter Ampel. 🙄 Der besondere Witz daran ist, dass genau an dieser Stelle ein sogenannter (dazu noch recht schmaler) „Schutzstreifen“ 🙄 liegt. Ich fuhr etwa in dessen Mitte, auch weil über Nacht der Winter eingekehrt war und auf dem Streifen überall noch Schneematschreste lagen. Das (überflüssige) Überholmanöver belegt unschön, was diese Fahrbahnmarkierungen beim ein oder anderen Kraftfahrer bewirken: sie fördern das Spurdenken – und dienen auch als Ansporn, einen Radfahrer dann auch mit deutlich weniger als 1,50 Metern zu überholen; „hat ja schließlich jeder seine Spur“! 😈

Der einzige wirkliche Vorteil dieses Streifens dort ist, dass man (wenn man als Radfahrer geradeaus oder auch mittels Zeichen 720 StVO nach rechts abbiegen will) problemfrei an den wartenden KFZ bis an die Ampel vorfahren kann. 😐