Mit „Rückenwind“ über Schotterpisten

Vor ziemlich genau 4 Jahren wurde der grenzüberschreitende „Rückenwind“-Radweg von Pirmasens nach Bitche (bzw. weiter nach St.-Louis-les-Bitche) freigegeben. Auf deutscher Seite bestand die Einrichtung dieses „Radwegs“ im Grunde allerdings nur aus dem Aufstellen von Wegweisern – und Werbung. Die gesamte Strecke auf deutschem Gebiet verläuft fast ausschließlich auf bereits vorhanden Wirtschaftswegen. Vier Abschnitte sind auch teilweise nur geschottert – und wurden auch für diesen „Radweg“ nicht asphaltiert. Im Bitscherland gab man sich jedoch richtig Mühe und stellte im Hornbachtal einen komplett neuen, teils baulich sehr aufwändigen (u. a. mit einer langen Holzbrücke bei Bousseviller), echten und durchgehend asphaltierten Radweg zwischen Waldhouse und Bitche her. „Mit „Rückenwind“ über Schotterpisten“ weiterlesen

Vollsperrung am Asphaltwerk

Vor einigen Tagen rätselte ich, was die teilweise Überschotterung der mit Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei beschilderten Verlängerung des „Petersberger Wegs“ zwischen dem Asphaltwerk an der B 270 und der Horberg-Siedlung bedeuten solle? Ich hatte im Nachhinein eine leise Vermutung, dass dies mit den bereits im Beitrag zur gesonderten Umleitung während der Vollsperrung der K 17 angesprochenen Bauarbeiten zwecks Verlegung einer Abwasserleitung zusammenhängen könnte. Eine Nachfrage bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben wurde heute von den Verbandsgemeindewerken Thaleischweiler-Wallhalben beantwortet, in der diese Vermutung bestätigt wird. „Vollsperrung am Asphaltwerk“ weiterlesen

Asphaltweg mit Schotter zugekippt

Ich las grade erst in Christine Lehmanns Blog, dass bei Stuttgart auf einem Kopfsteinpflasterweg eine Asphaltdecke aufgetragen wurde, damit Radfahrer dort angenehmer und zügiger vorankommen. In Rodalben geht man scheinbar den umgekehrten Weg – dort macht man nämlich aus Asphaltwegen mal eben Schotterwege, indem man etwa die Hälfte der Fahrbahn mit grobem Schotter zukippt. Ich dachte, ich seh nicht recht, als ich dort am 28. Mai unterwegs war. Hatte ich doch erst kürzlich erreicht, dass dieser Weg (zwischen der B 270 und der Horberg-Siedlung) im vergangenen November endlich für Radfahrer freigegeben wurde. „Asphaltweg mit Schotter zugekippt“ weiterlesen

Dynamikum-Radweg umgepflügt

Am 10. Mai fiel mir bei meiner Runde mit dem MTB auf, dass unter der Blümelsbachtalbrücke (L 600) Bäume und Büsche gerodet wurden. Dabei kam offenbar auch ein spezielles, geländegängiges Raupen-Gefährt zum Einsatz, welches ich vor einer Weile mal unterhalb des Hörnchenbergtunnels (A 62) bei Landstuhl beobachten konnte. Gesteuert wurde es damals von Mitarbeitern des LBM. Es ist daher anzunehmen, dass es der LBM (oder ein von ihm beauftragtes Unternehmen) war, der die „wassergebundene Decke“ des Dynamikum-Radwegs an dieser Stelle stark beschädigt hat. „Dynamikum-Radweg umgepflügt“ weiterlesen

Schlaglochpiste zum Beckenhof

Es gäbe zwischen Münchweiler und dem Pirmasenser Stadtteil Ruhbank eine an und für sich ganz brauchbare Alternativroute über die eingeschränkt für den öffentlichen Verkehr freigegebenen Forststraßen zum Beckenhof, einem sehr beliebten, im Pfälzerwald gelegenen Ausflugsziel. Wenn man denn Radfahrern im Zuge der damaligen Umwandlung der B 10 in eine Kraftfahrstraße hier weiterhin eine durchgehend asphaltierte Fahrbahn anbieten würde. Das hielt man aber (einmal mehr) für nicht nötig; stattdessen muss man auf rund 400 m über eine üble, nur grob geschotterte Schlaglochpiste rumpeln. „Schlaglochpiste zum Beckenhof“ weiterlesen

Das Urteil 3 K 650/14.NW des VwG Neustadt

In meinem Beitrag zur straßenrechtlichen Rechtswidrigkeit der Sperrung der B 10 zwischen Wilgartswiesen und Hauenstein für den Radverkehr wurde von Seiten des LBM Kaiserslautern u. a. auf das Urteil des VwG Neustadt vom 14. März 2015 verwiesen. Das Gericht ließ sich in diesem wohl auch ein wenig von der sinnentstellenden Zitierweise des LBM in die Irre führen. Doch auch straßenverkehrsrechtlich unterscheidet sich die Entscheidung des Gerichts beispielsweise fundamental vom ebenfalls vor einer Weile hier im Blog thematisierten Urteil des VwG Aachen. „Das Urteil 3 K 650/14.NW des VwG Neustadt“ weiterlesen

Land bezuschusst Wallhalb-Radweg

Das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau unterstützt mittels Förderbescheid über 798.150 Euro an die Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben den Bau eines eigenständigen, 8 km langen Radwegs im Wallhalbtal zwischen der Faustermühle und Wallhalben. Die Gesamtkosten sollen 1,2 Mio Euro betragen und durch diesen Radweg vor allem der Tourismus gefördert werden. „Land bezuschusst Wallhalb-Radweg“ weiterlesen

Der Salzwoog-Stummel

Ich möchte mal wieder eines der zahlreichen Stummel-Wegelchen vorstellen. Dieses Mal jenes am Ortsausgang von Salzwoog in Richtung Fischbach. Bis ca. Mitte 2016 hätte ich diesen Beitrag noch in gewohnter Weise mit „350 m Radweg an 16,3 km Landesstraße“ betiteln können; da war dieser Stummel bei Salzwoog nämlich noch der einzige beradwegte Abschnitt an der L 487 zwischen der B 10 bei Hinterweidenthal und dem Abzweig von der L 478 bei Fischbach. Diese Landesstraße ist grade bei Rennradfahrern aus dem Pirmasenser Raum sehr beliebt, ist sie doch Teil der klassischen Pfälzerwald-Rundtour über den Braunsberg und die Eselsteige. „Der Salzwoog-Stummel“ weiterlesen

Schotter taugt einfach nichts

Vor einer Weile hatte ich den miesen Zustand des für Radfahrer freigegebenen Feldwegs zwischen Gersbach und Winzeln bemängelt. Irgendwann im November / Dezember wurde dann von der Stadt auch auf dem nördlichen Abschnitt teils neuer Schotter aufgetragen und mit einer Dampfwalze geplättet. Das brachte aber im Ergebnis nur wenig bis gar nichts – denn die zahlreichen Tage mit teils heftigem Regen im Dezember haben dann auch schnell dazu geführt, dass sich in den grade erst aufgebrachten Belag schon wieder tiefe Canyons eingegraben haben. „Schotter taugt einfach nichts“ weiterlesen

Offroad-Radweg Winzeln – Gersbach

Vor einer Weile hatte ich den kurzen, abgesetzten und leider nicht asphaltierten „Radweg“ zwischen dem Gersbacher Sportplatz und der Eichelsbacher Straße dokumentiert und erwähnt, dass es in Richtung Winzeln noch einen weiteren, für den Radverkehr freigegebenen Schotterweg gibt. Auch jener befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Und obwohl er eigentlich eine schöne Alternative zur weiter östlich verlaufenden K 6 darstellt und ideal liegt, um grade auch Alltags-Radverkehre aufzunehmen, wurde er nie asphaltiert, obwohl der geschotterte Abschnitt nur 550 Meter lang ist. Das Beitragsbild zeigt den Blick Richtung Winzeln. „Offroad-Radweg Winzeln – Gersbach“ weiterlesen