Der Salzwoog-Stummel

Ich möchte mal wieder eines der zahlreichen Stummel-Wegelchen vorstellen. Dieses Mal jenes am Ortsausgang von Salzwoog in Richtung Fischbach. Bis ca. Mitte 2016 hätte ich diesen Beitrag noch in gewohnter Weise mit “350 m Radweg an 16,3 km Landesstraße” betiteln können; da war dieser Stummel bei Salzwoog nämlich noch der einzige beradwegte Abschnitt an der L 487 zwischen der B 10 bei Hinterweidenthal und dem Abzweig von der L 478 bei Fischbach. Diese Landesstraße ist grade bei Rennradfahrern aus dem Pirmasenser Raum sehr beliebt, ist sie doch Teil der klassischen Pfälzerwald-Rundtour über den Braunsberg und die Eselsteige. „Der Salzwoog-Stummel“ weiterlesen

Schotter taugt einfach nichts

Vor einer Weile hatte ich den miesen Zustand des für Radfahrer freigegebenen Feldwegs zwischen Gersbach und Winzeln bemängelt. Irgendwann im November / Dezember wurde dann von der Stadt auch auf dem nördlichen Abschnitt teils neuer Schotter aufgetragen und mit einer Dampfwalze geplättet. Das brachte aber im Ergebnis nur wenig bis gar nichts – denn die zahlreichen Tage mit teils heftigem Regen im Dezember haben dann auch schnell dazu geführt, dass sich in den grade erst aufgebrachten Belag schon wieder tiefe Canyons eingegraben haben. „Schotter taugt einfach nichts“ weiterlesen

Offroad-Radweg Winzeln – Gersbach

Vor einer Weile hatte ich den kurzen, abgesetzten und leider nicht asphaltierten “Radweg” zwischen dem Gersbacher Sportplatz und der Eichelsbacher Straße dokumentiert und erwähnt, dass es in Richtung Winzeln noch einen weiteren, für den Radverkehr freigegebenen Schotterweg gibt. Auch jener befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Und obwohl er eigentlich eine schöne Alternative zur weiter östlich verlaufenden K 6 darstellt und ideal liegt, um grade auch Alltags-Radverkehre aufzunehmen, wurde er nie asphaltiert, obwohl der geschotterte Abschnitt nur 550 Meter lang ist. Das Beitragsbild zeigt den Blick Richtung Winzeln. „Offroad-Radweg Winzeln – Gersbach“ weiterlesen

Zerfallsdynamik verlangsamt

Vor einiger Zeit hatte ich die “Zerfallsdynamik” des “Dynamikum-Radwegs” dokumentiert und kritisiert. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass jener Weg nicht asphaltiert wurde, sondern nur eine wassergebundene Oberfläche erhielt. Forstwirtschaft, Anlieger, Erosion und Wetter sorgten dann mit der Zeit dafür, dass sich jener Weg vor allem im Blümelstal nördlich von Windsberg in einem fürchterlichen Zustand befand. Es wäre mal interessant zu wissen, was die permanent notwendige Instandhaltung die Stadt eigentlich im Jahr kostet, denn es wird (immerhin) in unregelmäßigen Abständen ausgebessert. „Zerfallsdynamik verlangsamt“ weiterlesen

Der “Radweg” bei Gersbach

In Pirmasens gibt es ja nicht viel an “Radwegen”. Also Strecken, die ausdrücklich für den Radverkehr vorgesehen sind. Zu den verbliebenen zwei bebläuten Wegen zwischen Pirmasens und Gersbach und dem nur geschotterten Dynamikum-Radweg (den man wie viele andere HBR-Wege auf den meisten Abschnitten auch im September 2018 weiterhin nicht legal befahren darf…) sucht man sonst vergeblich nach straßenverkehrsrechtlich freigegebenen Wirtschaftswegen. So sind auch alle Waldwege im Stadtgebiet per Verbot für Fahrzeuge aller Art auch für Radler tabu. Theoretisch zumindest. In Pirmasens darf man ja sogar auf Strecken des Mountainbikeparks Pfälzerwald gar kein Rad mit sich führen!

Eine der wenigen Ausnahmen ist der ca. 750 m lange Weg zwischen dem Gersbacher Sportplatz und der Eichelsbacher Straße. Das Beitragsbild zeigt den eigentlichen Wegbeginn hinter dem Sportplatz in Richtung Südost. Leider erreicht man jenen mit uralten Zusatzzeichen freigegebenen Weg trotzdem nicht legal, weil sich ein paar Meter weiter vorne noch ein nur für forstwirtschaftlichen Verkehr freies Verbot für Fahrzeuge aller Art rechts im Gebüsch versteckt. „Der “Radweg” bei Gersbach“ weiterlesen

Die Spitzkehre am Martelbach

Am ersten richtig schönen Frühlingssonntag des Jahres (am 8. April) stürzte eine Radfahrerin auf dem “Radweg” zwischen Trulben und Eppenbrunn. Ich war zufällig dort unterwegs, als der Notarzt eintraf. Im kurzen Bericht dazu hatte ich ja erwähnt, dass ich diese kritische Stelle bei Gelegenheit mal dokumentieren werde. Dies sei hiermit erledigt! 😉 „Die Spitzkehre am Martelbach“ weiterlesen

Ende einer Schotter-Benutzungspflicht

Von der Initiative Cycleride (bei der ich über einige Monate selbst aktiv war, meine Mitarbeit aber vorübergehend ruhen lasse; da der Blog schon mehr als genug Arbeit macht…) 😉 bekam ich heute eine frohe Botschaft. Der hier genauer vorgestellte Schotter-Geh-Radweg zwischen Mauschbach und Hornbach wird von seiner Benutzungspflicht per Zeichen 240 StVO erlöst und in eine Freigabe per Zeichen 239 StVO  umgewandelt! „Ende einer Schotter-Benutzungspflicht“ weiterlesen

Zerfallsdynamik eines Radwegs

Im Jahr 2014 war es tatsächlich soweit – die Stadt Pirmasens hatte ihren ersten eigenen touristischen Radweg fertiggestellt! Jener verläuft vom Rheinberger-Gebäude durch das Strecktal hinab ins Blümelstal, an den Stadtteilen Hengsberg und Windsberg vorbei Richtung Dusenbrücken, wo der Blümelsbach in die Felsalb einmündet. Von dort folgt der Radweg jenem Flüsschen, vorbei an den Standorten vieler Mühlen. Von denen vielfach keinerlei Überreste mehr vorhanden sind – lediglich Informationstafeln weisen auf deren einstige Existenz hin. Die Eichelsbacher Mühle, die Scheler Mühle und die Rehmühle gibt es aber noch, teilweise bewirtschaftet. Nach Letzterer ist es dann auch nicht mehr weit bis zum Stadtteil Niedersimten, ab der Rehmühle auf (bereits vorher existierendem) Asphalt. Dort steht dann ein langer und steiler Aufstieg an hinauf zum Rappeneck. Kurz vorm Ende der Tour macht jene noch einen Schlenker um das “Panorama” Pirmasens am Imserbühl, um dann über die Streckbrücke bald wieder das Rheinberger-Gebäude zu erreichen. Natürlich kann man die Route auch in entgegengesetzter Richtung fahren. Landschaftlich ist die Tour auf jeden Fall reizvoll; auch ein Abstecher z. B. in die Hexenklamm ist sehr lohnenswert. „Zerfallsdynamik eines Radwegs“ weiterlesen

Das Gegenteil von gut…

…ist gut gemeint. So lässt sich der benutzungspflichtig mit Zeichen 240 StVO beschilderte kombinierte Geh- und Radweg entlang der L 478 zwischen Mauschbach und Hornbach kurz zusammenfassen.

Überblick bei Google Maps!

Offenbar wurde dieser Weg auf eigene Initiative der Verbandsgemeinde (VG) Zweibrücken-Land angelegt; das Land RLP wollte offensichtlich keine Mittel dafür bereitstellen bzw. die Baulast tragen. Ich vermute mal, da auch auf der anderen Talseite ein asphaltierter Wirtschaftsweg verläuft (über den auch die touristischen Radrouten im Hornbachtal geführt werden) und auf dem Abschnitt dieser Landstraße insgesamt nur recht wenig Verkehr herrscht. „Das Gegenteil von gut…“ weiterlesen