Aus dem Polizeibericht (Teil 96)

Auch diese Kategorie fällt – kurz vor der 100. Ausgabe – dem Desinteresse meiner Leserschaft zum Opfer; die Arbeit steht in keinem Verhältnis zum Ertrag / Nutzen mehr. Zukünftig werde ich wohl nur noch einmal im Monat eine sehr kurze Zusammenfassung und Verlinkung aller Pressemeldungen mit Radverkehrsbezug anbieten und dabei auch nur noch die absoluten „Highlights“ kommentieren.

Bei Rheinzabern stoßen in einer Unterführung zwei Radfahrerinnen (26 und 39 Jahre alt) zusammen. Ein 54-jähriger wird in Kirrweiler (Kreis Kusel) von einem Hund gebissen. In Neustadt wird eine 25-jährige Torkelradlerin kontrolliert. Am Drachenfels (Kreis DÜW) findet eine Kontrolle statt. Die Polizei Homburg sucht weiter Zeugen wegen des Gehwegradler-Dooring-Unfalls in Einöd. Ein Radfahrer stürzt in der Abfahrt auf der K 19 von Herschberg in Richtung Wallhalben. Bei Odenbach streift ein Autofahrer mehrere Radfahrer auf dem Glan-Blies-Weg. In Kaiserslautern und Haßloch werden zwei Männer kontrolliert. Ein betrunkener 75-jähriger Pedelecfahrer bricht sich in Grünstadt den Unterschenkel. Dass man eine Plastiktüte besser nicht am Lenker befestigt, musste eine 25-jährige in Edenkoben auf schmerzhafte Weise lernen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 96)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 95)

In Kaiserslautern wird ein berauschter 39-jähriger gleich zwei Mal am selben Tag von der Polizei angehalten. In Bad Dürkheim missachtet ein Radfahrer ein Stopschild, was zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw-Fahrerinnen führt. In Haßloch werden zwei dunkelradelnde junge Erwachsene kontrolliert. Eine 8-jährige stürzt in Freinsheim. Auch ein 83-jähriger stürzt in Oberotterbach schwer. Ein Wörth kommt es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Radfahrerinnen. Ein 87-jähriger stürzt auf einem um einen Kreisel führenden „Geh- und Radweg“ bei Haßloch mit seinem Pedelec schwer. In Homburg werden einer Gruppe jugendlicher Radfahrer mehrere „schwere Eingriffe in den Straßenverkehr“ vorgeworfen. In Landau bringt ein rücksichtslos vom Fahrbahnrand Anfahrender einen Rennradfahrer zu Fall. In Kirrweiler verursacht eine die Fahrbahn betretende Paketzustellerin ebenfalls einen Sturz eines Rennradfahrers. „Aus dem Polizeibericht (Teil 95)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 94)

Bei Edesheim nötigt ein BMW-Fahrer zwei Rennradfahrer durch enges Überholen und Hupen. In Neustadt wird ein 64-jähriger Geisterradler von einer Autofahrerin „übersehen“. Bei Glan-Münchweiler verliert eine Autofahrerin die Kontrolle und schießt über ein straßenbegleitendes Wegelchen hinweg. Ein 18-jähriger mit Kopfhörern nimmt in Kaiserslautern einem Transporterfahrer die Vorfahrt. Ein schwerer Sturz einer 47-jährigen in der Abfahrt von der Kalmit bei Maikammer wird von der PI Edenkoben mal wieder für Helmpropaganda missbraucht. Bei Großfischlingen missachtet ein Autofahrer ein Stopschild und damit die Vorfahrt eines 50-jährigen Rennradfahrers. Ebenfalls die Vorfahrt genommen wurde einem 81-jährigen in Haßloch an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung. In Homburg vergeht sich jemand an einem Fahrradständer. Bei Neupotz begeht ein Rennradfahrer Unfallflucht, nachdem er eine 74-jährige Pedelecfahrerin durch zu enges Überholen zu Fall gebracht hat. Ein Radfahrer stürzt mit mehr als 2 Promille in der Nähe des Forsthauses Annweiler. „Aus dem Polizeibericht (Teil 94)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 93)

Im Pirmasenser Strecktalpark fackeln jugendliche ein Fahrrad ab. Auf der B 48 bei Trippstadt verursacht ein rücksichtslos einen Radfahrer überholender Lkw-Fahrer einen Unfall zwischen einem Pkw- und einem Motorradfahrer. Eine 15-jährige fährt in Mehlingen gegen ein geparktes Auto. Ein 52-jähriger durchbricht in Weilerbach die Heckscheibe eines Pkw. Eine 48-jährige kollidiert in Edesheim beim Abbiegen mit einem Pkw. Bei Bad Dürkheim stürzt ein 59-jähriger Rennradfahrer auf einer Feldwegbrücke, woraufhin eine 85-jährige sich umdreht und ebenfalls stürzt. In Einöd wird ein 61-jähriger Gehwegradler von einer Beifahrerin gedoort (inkl. Unfallflucht). Eine 81-jährige kommt wegen Gegenradverkehr von einem Feldweg bei Bad Dürkheim ab und stürzt. Ein rücksichtsloser 19-jähriger Autofahrer bringt in Pirmasens aufgrund eines riskanten Überholmanövers u. a. einen 44-jährigen Mountainbiker zu Fall. Mit über 3 Promille stürzt ein Besoffener in Zweibrücken. „Aus dem Polizeibericht (Teil 93)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 82)

Das Landespolizeipräsidium Saarbrücken gibt Fahrradkurse für Vor- und Grundschulkinder – verhängt aber eine Helmpflicht. In Landau wird ein 49-jähriger Geisterradler „übersehen“; was auch am Drogenkonsum des Autofahrers gelegen haben könnte. In Lauterecken wird ein 32-jähriger Torkelradler nach einem Einkauf angehalten. Ein Mädchen fährt in Neustadt auf dem Gehweg in die Seite eines aus einer Hofzufahrt ausfahrenden Pkw-Fahrers. In Landau missachtet ein Linksabbieger den Vorrang einer 55-jährigen Radfahrerin. Ein 54-jähriger hat Glück, dass ihn eine Polizistin in Neustadt nach einem „Tankstopp“ nur zum Schieben auffordert. „Aus dem Polizeibericht (Teil 82)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 81)

In Kleinottweiler wird ein gestürzter 83-jähriger von einem anfahrenden 75-jährigen Autofahrer überfahren. Die PI Bad Dürkheim veranstaltet Pedelec-Kurse. In Haßloch werden einem 9-jährigen und einer 18-jährigen die Vorfahrt genommen, in beiden Fällen flüchten die Verursacher. In Kaiserslautern wird ein sturzbesoffener 48-jähriger von der Polizei aufgehalten. Ebenfalls in Kaiserslautern befährt ein 13-jähriger einen Schutzstreifen entgegen der Fahrtrichtung und knallt auch wegen mangelhafter Bremsen in die Seite eines auf einen Parkplatz einbiegenden Pkw-Fahrers. Bei Ungstein kommt es zu einer Schlägerei zwischen einem 41-jährigen Rennrad- und einem Pkw-Fahrer, auch wegen des Missbrauchs der Scheibenwaschanlage. „Aus dem Polizeibericht (Teil 81)“ weiterlesen

Bliestal-Freizeitweg vollgesperrt

Am Donnerstag drehte ich mit dem Rennrad eine Runde durch den südlichen Bliesgau und das angrenzende Frankreich. Dabei fielen mir am „Glan-Blies-Radweg“ bzw. „Bliestal-Freizeitweg“ bei Rein- und Gersheim mehrere Absperrschranken mit Verbot für Fußverkehr und Verbot für Radverkehr auf. Auf den einlaminierten Hinweisschildern wurde auf die Gefahr von Windbruch verwiesen. Ein Artikel im Pfälzischen Merkur vom 7. Februar liefert hierzu einige Hintergründe. Demnach sei der gesamte Weg zwischen Blieskastel und der Landesgrenze bei Reinheim am 5. Februar vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) gesperrt worden, da „nach den andauernden Regenfällen“ eine „akute Gefahr von umstürzenden Bäumen und abbrechenden Ästen“ ausgehe. „Bliestal-Freizeitweg vollgesperrt“ weiterlesen

Schicke Anlehnbügel in Altheim

Als ich vergangenen Donnerstag vor dem Gespräch mit der Stadtverwaltung Pirmasens noch eine Runde über das saarländische Örtchen Altheim im Bickenalbtal drehte, nutze ich die Gelegenheit und machte mit meiner im Rucksack mitgeschleppten Kamera noch schnell ein paar Fotos der drei Anlehnbügel auf dem kleinen Platz vor der Kirche neben dem italienischen Restaurant. Einer davon ist sogar ein kleines, aufwändiges Kunstwerk. „Schicke Anlehnbügel in Altheim“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 169)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

(Gehweg- und) Geisterradler (101)

Okay, das hatte ich jetzt auch noch nicht. Dass mir auf meiner Fahrbahnhälfte ein Mountainbiker entgegenfährt und mir in der Weise ausweicht, dass er halt (kurz) auf den Gehweg auffährt. So geschehen am 5. Januar in der Arnulfstraße. Ich rief ihm noch „in Deutschland gilt das Rechtsfahrgebot“ zu. Okay, vielleicht war er ja Brite oder Australier…?

Gespräche (57)

Auf dem (übrigens endlich legalisierten) Kaufland-Parkdeck hatte ich am 6. Januar gerade mein Rad abgestellt, als ich neben mir eine ältere Frau bemerkte, die mich kritisch, von oben nach unten, beäugte und mir mitteilte, dass sie mich aber für sehr dünn hielte. So einen dünnen Mann hätte sie noch nie gesehen. Ach, es gibt noch dünnere als mich. Wollte sie aber nicht gelten lassen. Das ist bei uns in der Familie halt so; ich komme nach der väterlichen Linie, die alle nicht viel auf den Rippen hatten. Dazu noch der viele Sport – da bleibt halt nix hängen. Abschließend gab sie mir noch den Tipp, dass man mit Malzgetränken gut Gewicht aufbauen könnte. Ich bedankte mich und fuhr von dannen. Die Geschichte ist grade deshalb lustig, weil ich diesen Winter sogar ein klein wenig „Winterspeck“ mit mir rumschleppe; also rund 3 kg schwerer bin als im vergangenen Sommer. 😉

Parken (59)

Ja, is denn heut scho‘ (wieder) Weihnachten? Dachte ich mir, als ich am Haltepunkt Hauenstein-Mitte angehalten hatte, um den hoffentlich bald ausgebaut werdenden Ersatzweg zur B 10 zu fotografieren (Beitragsbild). Denn irgendwer hatte dort sein Mountainbike abgestellt, es aber überhaupt nicht abgeschlossen. So ein Vertrauen in die Menschheit hätte ich auch gerne!

Gespräche (58)

Ganz witzig war auch die Plauderei mit einer ebenfalls gerne fotografierenden Mountainbikerin auf dem Luitpoldturm. Sie fuhr ein schickes, 27,5-Zoll Canyon-Fully. Die Hardtail-Bikes von Canyon standen im vergangenen Februar auch auf meiner Auswahlliste; schließlich hatte ich mir dort im Jahr 2003 mein zweites Rennrad gekauft. Jenes würde ich gerne wieder als Schlechtwetter-Rennrad fahrbar machen, aber leider fehlt dazu das Kleingeld.

(An- und) Einfahren (13)

Da hat nicht viel gefehlt. Gegen Ende meiner Tour (es war schon ziemlich dunkel) hätte mich um ein Haar eine vom Parkplatz des Wasgau-Marktes in Winzeln ausfahrende Frau mit ihrem Pkw auf die Motorhaube genommen. Vielleicht rettete mich meine knallorangene Mütze, die ich auf der Rübe hatte? Da ich ja einen siebten Sinn für sowas habe, konnte ich instinktiv nach links ausweichen. Ich blieb anschließend stehen und kuckte sie böse an; wenn ich ihre Gesten richtig gedeutet habe, tat es ihr auf jeden Fall sehr leid.

Überholmanöver (410)

Du hast aber komplett den A… offen, oder? Mit diesen Worten fluchte ich am 7. Januar einem Busfahrer hinterher, der mich im Anstieg über die L 469 hinauf zur „Wallhalbener Kreuzung“ hinter der „Kerbe“ mit nicht einmal einem halben Meter Abstand rasierte, obwohl überhaupt kein Gegenverkehr in Sicht war.

Vorfahrt (58)

Lustigerweise hatte ich am 23. November der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz vorgeschlagen, doch die nicht der VwV zur StVO entsprechenden Vorfahrtregelungen entlang der L 482 zwischen Pirmasens, Rodalben und Donsieders zu überprüfen. Ich befuhr am 9. Januar die ehemalige Kreisstraße auf dem Orleberg in gerader Richtung nach Clausen, während von rechts eine junge Autofahrerin in einem weißen Kleinwagen heranraste. Als sie mich sah, bremste sie nicht etwa ab, sondern gab noch zusätzlich Gas, um etwa 10 m vor mir mit Karacho nach rechts abzubiegen. Eigentlich müsste dort eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet werden. Solange das nicht der Fall ist, hat auch Madame gefälligst dort das Vorfahrt gewähren zu beachten. Und wenn es „nur ein Radfahrer“ ist, der da angefahren kommt.

Abbiegen (43)

Verdammte Kacke – bin ich hier etwa auf einem Scheiß-Radweg oder was…!? Das wäre doch eine ganz bitterböse Ironie, wenn ich auf der Fahrbahn außerorts von einem Rechtsabbieger abgeräumt werden würde…!? Am 11. Januar wäre das um ein Haar der Fall gewesen, denn am Abzweig der K 62 von der L 478 (bei Hornbach) zog urplötzlich ein mich sehr eng überholender alter Mann in seinem blauen Pkw direkt vor mir nach rechts! Ich kann mich nicht daran erinnern, in meinem Leben auf eine derart brutale Art und Weise geschnitten worden zu sein; auch hier hat mich mein 7. Sinn vor einer Kollision bewahrt, denn ich wich instinktiv nach rechts aus und bremste.

Ich könnte mir denken, dass er evtl. gemeint hat, dass ich (mangels Handzeichen) ebenfalls nach rechts (in die K 62) abbiegen würde – ich wollte aber nur der Vorfahrtstraße L 478 folgen. Es handelt sich dort nämlich nicht einmal um eine abknickende Vorfahrtstraße. Ich beobachtete ihn, wie er anschließend relativ langsam weiter den Berg hochfuhr. Vielleicht hatte er auch einen im Tee…!? Betrunken und Rentner – wohl eine der gefährlichsten Kombinationen im Straßenverkehr.

Vorfahrt (59)

Huuuup! Auf der D 82 bei Blies-Ebersing (in Frankreich) missachtete ein mir entgegenkommender Autofahrer die Vorfahrt eines aus der D 110g rechtsabbiegenden Autofahrers – und hupte diesen auch noch an. Dabei galt – und das wurde mir auch erst im Nachhinein bewusst – an dieser Außerorts-Kreuzung sogar wegen der aus allen drei Richtungen (also auch in Richtung Blies-Ebersing) angeordneten Zeichen AB1 rechts vor links!

In Frankreich ist die Sache mit der Vorfahrt oftmals ziemlich unübersichtlich, denn selbst im Zuge von Departementstraßen wird die Vorfahrt nur relativ selten – und wenn, dann meist auch nur „negativ“ ausgeschildert.

Tiere (30)

Die L 105 über den Willersberg (zwischen Habkirchen und Reinheim) war im vergangenen Jahr längere Zeit wegen einer grundsätzlichen Sanierung vollgesperrt. Dabei wurde auch die Entwässerung verbessert. Am gleichen Nachmittag bemerkte ich (die Straße Richtung Reinheim befahrend) im Augenwinkel, wie von links ein Fuchs über die Wiese angerannt kam und im Abwasserschacht verschwand. Ich vollführte (es kam grade keiner) eine spontane Kehrtwende und schaute, ob er auf der anderen Seite inzwischen wieder rausgekommen ist. War er. Wir schauten uns dann circa 5 Sekunden lang (amüsiert) an, ehe er sich verabschiedete und weiter den Berg hinaufrannte. Da siehste mal, wie schlau so’n Fuchs ist: der weiß, wie er so eine Landstraße sicher über… ähm… unterqueren kann.

Alltagserlebnisse (Teil 166)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Ich hatte ja überlegt, diese Kategorie zum Jahresende 2019 einzustellen. Da mir bislang aber auch kein anderes, sinnvolleres Format eingefallen ist, werde ich erstmal so weitermachen wie bisher. 😉

Überholmanöver (404)

Über die Feiertage war es relativ friedlich. Nicht nett war allerdings am 1. Weihnachtsfeiertag ein Fahrer eines Super-U-Transporters auf der D 35a am Abzweig nach Volmunster, der mit ordentlich Karacho angefahren kam, eng auffuhr und mich direkt hinter dem Beginn der Linksabbiegespur auch mit keinem besonders vorbildlichen Abstand überholte.

Geschwindigkeit (59)

Am 2. Weihnachtsfeiertag ging es wieder nach Frankreich. Die Rue des Tilleuls ist Teil einer Tempo-30-Zone. Ich wurde – 30 km/h fahrend – insgesamt drei Mal von französischen Kfz-Lenkern überholt.

Beleuchtung (17)

Am 27. Dezember fuhr vor mir ein Mann mit einem Motorroller. Ich bemerkte, dass sein Bremslicht ständig an- und ausging. Vermutlich ein Wackelkontakt? Da er ebenfalls wie ich aufs Kaufland-Parkdeck auffuhr und auch vor mir hielt, gab ich ihm den Tipp, sein Rücklicht mal zu überprüfen. Was er dann auch gleich machte.

Geschwindigkeit (60)

Das entwickelt sich wirklich zu einem echten Klassiker mit dem 30 km/h-Abschnitt in der Winzler Straße vor dem Waisenhaus. Am gleichen Abend wurde ich nämlich mal wieder zwanghaft von einem Fahrer / einer Fahrerin eines grauen Kleinwagens über die durchgezogene Linie des Linksabbiegestreifens überholt.

Geschwindigkeit (61)

Da ich grade Zeit hatte, schaute ich mir mal 5 Minuten lang die Geschwindigkeits-Anzeigetafel am Winzler Ortseingang an. Der Spitzenreiter (ein lautes Halbstarken-Proll-Auto fahrend) bekam stolze 73 km/h angezeigt.

Hunde (11)

So sind die Franzosen, lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Das gilt natürlich auch für deren Hunde. 😉 Am 28. Dezember war ich auf der D 110j in Hoelling unterwegs, als von links ein schwarzer Hund gemächlich die Fahrbahn querte. Hoffentlich wird er da nicht irgendwann totgefahren.

Überholmanöver (405)

Könnte auch ein Belehrungsversuch gewesen sein. Etwas später war ich auf der D 662 zwischen Meyerhof und Rohrbach-les-Bitche unterwegs. Dabei überholte mich ein Franzose mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Rechts neben der Straße liegt so ein graues Ding, was wohl früher mal ein Radweg gewesen sein soll. Es stehen dort allerdings nicht einmal quadratische Radwegschilder.

Überholmanöver (406)

Zurück in Deutschland machte ich auf der ansteigenden L 478 am Ortsausgang von Großsteinhausen (fast schon zu intime) Bekanntschaft mit dem älteren Fahrer eines grauen Kleinwagens. Ich hörte ihn mit relativ unverminderter Geschwindigkeit von hinten angefahren kommen. Da er nicht langsamer wurde, vermutete ich erst, dass er die Insel auf der linken Seite umfahren wird. Stattdessen bretterte er mit kaum mehr als 30 oder 40 cm an mir vorbei. Ich schrie „Aber sonst hast du sie noch alle?“ hinter ihm her. Den Gesten nach zu urteilen, war er sich keines Fehlverhaltens bewusst.

Umweltsau (1)

Ich hatte ja unlängst erst erwähnt, dass ich Twitter nicht leiden kann. 😉 Auch wegen des Empörungs-Hypes über ein seltsames, im ÖR ausgestrahltes Video mit einem Kinderchor. Dabei hatte ich am 29. Dezember die ultimative „Umweltsau“ auf der L 213 am Ortsausgang von Kirrberg sogar – keine gute Tat bleibt ungestraft – noch netterweise vorgelassen, weil er erst in der langgezogenen Linkskurve hinter mir blieb und dann wegen vieler am Fahrbahnrand (natürlich auch teils auf dem Gehweg) geparkter Autos wieder nicht an mir vorbeigekommen wäre. Als er seinen Jeep schlagartig beschleunigte, stieß dieser über bestimmt 10 bis 15 Sekunden lang eine fürchterliche, tiefschwarze Rußwolke aus. Nennt man sowas bei Dieselfahrzeugen nicht „Kickdown“? Jedenfalls blieb ich erst einmal eine Minute lang stehen, ehe sich der ganze giftige Dreck wieder halbwegs verzogen hatte. Wie kann man bitteschön mit so einer Dreckskarre die Abgasuntersuchung bestehen?