Alltagserlebnisse (Teil 179)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Zur Lage der Nation 😉

Tja. Lange her, die letzte Ausgabe. Ich hatte ja bereits gegen Ende letzten Jahres meine Zweifel geäußert, ob ich mir die Mühe in dieser Form weiter machen soll, weil die Beiträge nur selten gelesen werden. Meine allgemeinen Zweifel aufgrund des Stinkefingers aus Berlin hatten das natürlich auch noch bestärkt. Und nun auch noch der ganze Mist mit Corona. Welcher die Radverkehrspolitik vermutlich die nächsten Monate völlig in den Hintergrund drängen wird. Doch hierzu werde ich mich in den nächsten Tagen noch etwas ausführlicher äußern. Die Notizen-Liste reicht nun auch bis zum 1. März zurück; einiges hatte ich mir auch gar nicht gemerkt bzw. notiert.


Überholmanöver (439)

Am 1. März musste mich mal wieder so ein Vollidiot in einem weißen Seat an der „Petersberger Kuppe“ (L 484) unbedingt überholen. Natürlich kam Gegenverkehr; der durfte bremsen und ausweichen.

Zebrastreifen (27)

Ein älterer Herr bedankte sich am gleichen Nachmittag dafür, dass ich – im Gegensatz zu den beiden Pkw-Fahrern vor mir – am Zebrastreifen gegenüber des Naturheils in der Arnulfstraße angehalten hatte.

Überholmanöver (440)

Am 3. März schnitt mich der Fahrer eines dunklen Pkws in der ansteigenden Schäferstraße beim Überholen. Da ich in Richtung Lemberg unterwegs und die Ampel gerade auf Rot umgesprungen war, fuhr ich links an ihm vorbei und schüttelte in seine Richtung blickend mit dem Kopf. Er ließ kurz die Scheibe runter, worauf ich ihn darauf hinwies, dass man Radfahrer mit mindestens 150 und nicht 50 Zentimetern zu überholen habe. Er nickte nur. Nachdem die Ampel auf Grün umgesprungen war, rief er mir dann kurz vorm Abbiegen doch noch was Unverständliches zu. Feigling!

Stockender Verkehr (4)

Ich kam mir kurze Zeit später mal wieder richtig blöd vor. Auf der Kreuzung Lemberger Straße – Charlottenstraße stockte nämlich der Verkehr, weshalb ich vor der noch grünen Ampel anhielt. Während ich wartete, zwängten sich noch zwei Pkw-Fahrer in die Schlange. Sie standen dann auch den aus der Charlottenstraße kommenden Autos kurz im Weg.

Rotlicht (81)

Gegen Ende der Tour bretterte an der Kreuzung Zweibrücker Straße – Turnstraße noch schnell der Fahrer eines silbernen VW-Bus mit einem RPL-Kennzeichen über die inzwischen schon länger als eine Sekunde rote Ampel für Rechtsabbieger in die Turnstraße. Diese Kennzeichen sind Kraftfahrzeugen der rheinland-pfälzischen Landesregierung vorbehalten. Sehr vorbildlich…! 🙄

Hupen (124)

Am 7. März wurde ich im Anstieg über die L 499 von Waldfischbach-Burgalben hinauf nach Heltersberg von einem jungen Mann während des Überholens angehupt. Vermutlich, weil es ihm lieber gewesen wäre, wenn ich den etwas weiter östlich gelegenen Waldweg benutzt hätte.

Vorfahrt (66)

Bereits der aus der Straße „Unterer Sommerwaldweg“ nach links in die Vorfahrtstraße Rodalber Straße einbiegende Vordermann hatte mir am 8. März genau genommen auch schon die Vorfahrt genommen. Der jüngere Fahrer des folgenden, schwarzen BMW konnte es wohl auch nicht verkraften, wegen eines Radfahrers anhalten zu müssen – und zwang mich somit zum Griff an die Bremshebel.

Kfz auf Radwegen (52)

Am Nachmittag sparte ich mir das Briefporto zu meiner Strafanzeige wegen der Vormittags erlebten Nachstellung und fuhr noch eine kleine Runde über Zweibrücken, um das Schreiben selbst in den Briefkasten der StA Zweibrücken zu werfen. Auf dem Rückweg ging es den mit Verbot für Kraftfahrzeuge beschilderten Feldweg von Rimschweiler rauf zum Flugplatzgelände. Dieses Mal waren auf diesem Schleichweg immerhin nur zwei Pkw unterwegs.

Überholmanöver (441)

Am 9. März ging es auf dem „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße mal wieder richtig kuschelig zu; ein Pkw-Fahrer schrammte mit einem Abstand von bestenfalls 30 cm an mir vorbei.

Gentlemen (55) / Abfallentsorgung (5)

Yeah! Endlich hat das wirklich mal geklappt…! 😎 Ein paar hundert Meter weiter fiel mir auf, dass einer jungen Frau, die gerade aus einer Bäckerei kam, ihr Taschentuch-Päckchen runterfiel. Ob nun absichtlich oder nicht, sei mal dahingestellt… Ich fuhr spontan auf den Parkplatz, hob es (ich hatte eh Handschuhe an; Corona 🤧 war ja „damals“ in der guten, alten Zeit auch noch kein Thema… 😷) auf und machte die gerade losfahren wollende Dame darauf aufmerksam. Sie ließ die Scheibe runter. „Ihnen ist da etwas runtergefallen!“ Sie nahm es freundlich lächelnd mit den Worten: „Oh, vielen Dank!“ entgegen. „Keine Ursache!“ 😊

Gegenverkehr (29)

Tja, da stehen wir nun, Madame! Am Nachmittag ging es wegen der Sperrung der OD durch die Lemberger Nebenstraßen. Vor der Einmündung der Sangstraße in die Hüttelstraße stand (aus meiner Sicht) links ein geparktes Auto. Eine gerade in die Sangstraße eingebogene Frau hielt jedoch nicht hinter dem Auto an, sondern kam mir quasi frontal entgegen. Ich hielt an und deutete ihr mit den Armen, dass das jetzt eine echt kluge Aktion war. Da ihr Blick dann immerhin doch eine gewisse Einsicht verriet, zwängte ich mich kopfschüttelnd rechts an ihr vorbei.

Überholmanöver (442)

Gleich zwei Klappspaten bestraften mich innerhalb einer Minute dafür, dass ich den seltsamen, in jeder Hinsicht missglückten „Raddingenskirchenstreifen“ wegen eines diesen bereits benutzenden, anderen Radfahrers in der Lemberger Straße stadteinwärts nicht benutzte und überholten mich trotz Gegenverkehr mit äußerst dürftigem Abstand.

Hunde (16)

Kurz vor dem Ende der Tour bemerkte ich im Hochwald, wie der mich kurz vorher überholt habende blaue BMW ca. 200 m vor mir immer langsamer wurde und die Warnblinkanlage einschaltete. Grund hierfür waren zwei Hunde (ein schwarzer und ein brauner), die am Rand der K 6 herumrannten und dann auch wieder im Wald verschwanden. Entweder, sie gehörten einem Jäger – oder sie waren ihrem Herrchen / Frauchen bei einem Spaziergang entlaufen. Da ich in den Pressemeldungen dazu aber nix gelesen habe, gehe ich davon aus, dass sie letztlich wieder zurückgefunden haben.

Alltagserlebnisse (Teil 177)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (433)

Durchgezogene Linien werden ja sowieso total überbewertet. 🙄 Warum sollte man auch als Fahrer eines auf Behindertenbeförderung spezialisierten Busunternehmens einen Radfahrer in einer unübersichtlichen Rechtskurve nicht überholen? Schließlich machen das die Vordermänner (mindestens 6 oder 7 Pkw) ja auch. Und wenn dann doch Gegenverkehr kommt, dann wird der Radfahrer halt mit bestenfalls 50 cm auskommen müssen. So geschehen am Nachmittag des 19. Februar auf der L 497 in der Nähe der Imsbachermühle.

Hunde (15)

Neeeein, Burschi! Dieser Ruf ertönte gegen Ende meiner Tour am Winzler Sportplatz am Beginn des Offroad-Radwegs nach Gersbach, als ein Stückchen vor mir ein Mann die hintere, linke Tür seines Pkws öffnete. Aus dieser schoss urplötzlich ein schwarzer, mittelgroßer Wauwau direkt auf die Fahrbahn und wäre mir beinahe in die Seite gerannt. Ich konnte aber Dank meiner geschärften Sinne ausweichen – und hatte Glück, dass er keinen Hunger auf Radfahrer hatte. Ich blickte kopfschüttelnd nach hinten und rief dem Herrchen „Man könnte vielleicht auch mal kucken, ob jemand kommt…?“ zu.

Überholmanöver (434)

Förmlich mit Gewalt hatte sich am 20. Februar in der Landauer Straße in Zweibrücken der Fahrer eines weißen SUV vor dem Kreisel Hofenfelsstraße an mir vorbeiquetschen müssen. Der Fahrbahnteiler ist dort ziemlich in die Länge gezogen. Und wenn man halt keine durchgezogene Linie überfahren kann, dann müssen ca. 40 – 50 cm Abstand halt ausreichen.

Vorfahrt (62)

Uiuiui, da hatte ein Stück vor mir der rechts von der L 471 zur L 477 abbiegende und ein extra aufgestelltes Vorfahrt gewähren missachtende Bofrost-Mann einem aus der anderen Richtung links einbiegenden BMW-Fahrer aber sowas von kackfrech die Vorfahrtstraße Vorfahrt genommen. Fast verständlich, dass der BMW-Fahrer ca. 5 Sekunden lang auf die Hupe drückte.

Überholmanöver (435)

Jaja, erst Verkehrsverbote missachten, illegal eine Abkürzung für die gesperrte Mauschbacher Brücke nehmen – und dann an Radfahrern mit dürftigem Abstand vorbeibrettern. So hatte das jedenfalls ein Fahrer eines weißen SUV ein Stück vor dem Hornbacher Ortseingang am 21. Februar abgezogen. Er war auch nicht alleine unterwegs; jedes Mal, wenn ich dort fahre, sehe ich mindestens 5 abkürzende Pkw-Fahrer; heute z. B. waren es mindestens 10; die Bankette sind auch schon ziemlich runtergefahren. Die Zweibrücker Polizei scheint aber auch trotz Nachfrage weiterhin kein Interesse daran zu haben, dort wenigstens mal eine Alibi-Kontrolle zu veranstalten. 🤨

Überholmanöver (436)

Ey – was geht denn jetzt ab? Ich bin derjenige, der anderen immer wieder den ironischen, hochgereckten Daumen 👍 zeigt. Was glaubt diese ältere Dame denn bitte wer sie ist? Da überholt sie mich unbedingt noch kurz vor einer roten Baustellenampel in Höhe des Imsbacherhofes; zwar gemächlich, aber eben auch nur mit circa 40 cm Abstand. Ich rolle also wieder rechts an ihr vorbei, schaue nach hinten und schüttle mit dem Kopf. Und dann zeigt die mir (für mein „Vorbeidrängeln“…?) tatsächlich auch noch ein Daumen-hoch!? 😮😤

Vorfahrt (63)

Jo, genau – nimm du mir in deinem fetten, dunkelgrauen SUV an der Einmündung der L 472 in die Vorfahrtstraße B 270 linksabbiegend ruhig die Vorfahrt. 😡 Die hätte mir – weil ich das rumpelige und stets verdreckte Wegelchen am Gelterswoog mal wieder missachtete – ja eh nicht zugestanden…!?

Fußgänger (29)

Auf dem weiter oben bereits erwähnten Offroad-Radweg zwischen Gersbach und Winzeln habe ich immer wieder mal Probleme mit Leuten, die nicht am „Fahrbahnrand“ gehen, sondern mitten auf dem Weg rumschlappen und diesen im Rudel quasi immer auf die größtmögliche Weise in Beschlag nehmen müssen. Am 23. Februar war vor mir ein Ehepaar unterwegs; ein Stock-Enterich (aka „Nordic Walker“) und seine (ebenfalls stöckelnde) Gattin. Obwohl ich mehrmals bimmelte, machten sie nicht wirklich Platz. 👿

Überholmanöver (437)

Am 24. Februar schrammte der Fahrer eines dunkelgrauen Automobils mit Kennzeichen aus dem Kreis Germersheim in der Landauer Straße stadteinwärts mit sehr wenig Abstand an mir vorbei; vermutlich sollte das eine Bestrafung dafür sein, dass ich nicht im Aufklappbereich der rechtswidrig teils auf dem Gehweg geparkten Autos fahren wollte. 🤬

Rotlicht (80)

Klar; warum nicht? Die Ampel zeigt schon mindestens 3 Sekunden lang Rot? Da biegen wir aus der Winzler Straße doch trotzdem noch schnell nach rechts in die Waisenhausstraße ab. Ich möchte es bitte ein einziges Mal in meinem Leben erleben, dass in so einem Moment links das Blaulicht eines Streifenwagens angeht. 😈

Alltagserlebnisse (Teil 176)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (431)

Am 14. Februar befuhr ich die Industriestraße in Münchweiler in Richtung des B-10-RadwegsWirtschaftswegs. Im kurvigen Bereich in der Nähe eines Baustoffhändlers überholte mich eine Frau in einem weißen Benz-Coupé. Leider kam aus der Gegenrichtung gerade ein Bus der QNV. Der durfte dann halt abbremsen.

Rotlicht (79)

Am gleichen Nachmittag huschte an der Kreuzung Blocksbergstraße – Leinenweberstraße vor mir ein grauer Golf über die gerade auf Rot umgesprungene Ampel und bog rechts ab.

Geschwindigkeit (69)

Am 15. Februar befuhr ich die durchgehend mit 30 km/h und „Lärmschutz“ beschilderte OD Hinterweidenthal (B 427, siehe Beitragsbild) mit um die 30 km/h in nördlicher Richtung. Dabei hing eine ganze Weile lang ein grauer Ford-SUV hinter mir, der auch wegen Gegenverkehr nicht überholen konnte. Dies gelang ihm erst hinter der Einmündung der Gartenstraße.

Grüßen (4)

Gegen Ende meiner Runde ignorierte ich den Wirtschaftsweg neben der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach. Auf diesem war ein Mädchen auf einem Fahrrad unterwegs, welches gerade angehalten hatte. Es winkte mir freundlich zu, was ich sehr gerne erwidert habe. 🙂

Tiere (31)

Uaaah – renn mir jetzt aber bloß nicht ins Rad! Am 16. Februar wäre mir auf der K 6 bei Gersbach beinahe ein Eichhörnchen von rechts in die Quere gekommen. Es schlug einen Haken, rannte kurz zurück, um hinter mir dann doch über die Fahrbahn zu rennen. Glücklicherweise hatte auch der Fahrer des mir folgenden Autos gebremst.

Grüßen (5)

Auch ganz witzig war der mich mit einem hochgestreckten Arm förmlich enthusiastisch grüßende, ältere Mann, der mir am sehr milden und sonnigen 16. Februar auf der L 485 zwischen dem Stephanshof und Glashütte entgegengefahren kam.

Überholmanöver (432) + Gespräche (59)

An diesem stürmischen 16. Februar verdarb mir ein ca. 50 Jahre alter, beschnauzbarter Fahrer vom Typ „Beamter auf Lebenszeit“ eines schwarzen Mercedes-Vans mit Kennzeichen aus dem Kreis Südwestpfalz dann aber doch noch gewaltig die Laune, denn er überholte mich auf der L 478 vor dem Ortseingang Vinningen mit bestenfalls etwas mehr als einem halben Meter Abstand und zog wegen herannahenden Gegenverkehrs auch ruckartig wieder sehr schnell rüber. 😡 Ich wischte mir hierzu ganz zufällig eine lästige Mücke von der Stirn. Diese Geste verleitete ihn wohl dazu, hinter der Einmündung der Hauptstraße (auf dem Gehweg) anzuhalten und auf mich zu warten. Das Gedächtnis-Protokoll (mit meinen Kommentaren in blau):

  • Ich: Ihnen ist schon klar, dass demnächst ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern in die StVO aufgenommen werden soll? Finden Sie es in Ordnung, mit nur einem halben Meter an einem Radfahrer vorbeizurasen?
  • Er: Das war nicht nur ein halber Meter. Also ich fand daran jetzt nichts Schlimmes. Ich habe Sie da so rumeiern [sic!] sehen, vielleicht wegen dem Wind, und halt überholt, weil ich sah, dass das noch reicht. Außerdem muss man nicht so reagieren und den Scheibenwischer zeigen. Denn das kann schnell mal 500 Euro kosten und ist eine Straftat. Aha – da haben wir den einzigen Grund, warum der Mann überhaupt anhielt: denn er war hier das Opfer! Wenn ich irgendwo einen Radfahrer „rumeiern“ sehe (und starke Windböen vermute), ist das ein zusätzlicher, gewichtiger Grund, einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu halten. Also: zu bremsen und zu warten.
  • Ich: Gefährliches Überholen ist übrigens auch eine Straftat, steht im § 315c StGB. Da kam Gegenverkehr. Nach § 5 StVO haben Sie nur zu überholen, wenn eine Gefährdung ausgeschlossen ist und dabei auch ausreichend Abstand zu Radfahrern halten.
  • Er: Sie kennen sich wohl aus? Man kann anders reagieren. Aha – ich hatte dann aber wohl doch eine Berechtigung, mein Missfallen auszudrücken?
  • Ich: Ja, ich kenn mich aus. Nennt sich falsches Überholen und Straßenverkehrsgefährdung. Wie anders soll ich denn z. B. denn reagieren?
  • Er: Na, irgendein Handzeichen oder so. Dann halten die Leute aber komischerweise nie an, um mit mir zu plaudern.
  • Ich: Ich reagiere so eigentlich nur bei besonders herausragenden fahrerischen Leistungen. Sie haben, obwohl Sie gesehen haben, dass ich wegen starken Windböen „rumeierte“ und Gegenverkehr kommt mit voller Geschwindigkeit knapp überholt und sind ruckartig vor mir rübergezogen, weil es mit dem Gegenverkehr eben sehr knapp geworden ist.
  • Er: Ich habe doch aber gesehen, dass das ausreicht. Da war auch nix knapp.
  • Ich: Nee, es hat eben nicht ausgereicht. Das war eine Gefährdung eines Radfahrers und des Autofahrers im Gegenverkehr. Warum können sie da nicht einfach bremsen und warten? Eilig scheinen Sie es ja nicht zu haben; sonst hätten Sie auch keine Zeit, mit mir hier zu diskutieren.
  • Er: Wie gesagt, das war nicht knapp überholt und ich war mir sicher, dass ich da vor dem Gegenverkehr vorbeikomme. Und Sie sind da so rumgeeiert. Viele (verschiedene) Argumente hatte er wirklich nicht.
  • Ich: Ihnen fehlt es an meiner Perspektive. Fahren Sie überhaupt selber Rad?
  • Er: Natürlich, hin und wieder.
  • Ich: Wie viel km im Jahr?
  • Er: Also ich zähle die km nicht. Alles klar.
  • Ich: Fänden Sie es in Ordnung, wenn ich mit so einem großen Gefährt wie dem Ihren Sie auf die gleiche Art und Weise überholen würde?
  • Er: Ja, ich hätte da wohl nix einzuwenden.
  • Ich: Kann ich mir nicht vorstellen.
  • Er. Okay, dann ist halt alles gesagt.

Für so Sachen wär eine Kamera wirklich nicht schlecht. Irgendwie hätte ich ihm auch anbieten sollen, das Experiment unter umgekehrten Ausgangsbedingungen zu wiederholen; also er (bei voller Windstärke) auf meinem Rennrad und ich in seinem Kleinbus. 😈 Wobei: wenn ich ihn dann überfahren würde, weil er vor lauter Schreck nach links lenkt, wär ja auch mein Rad kaputt. Nee, dann besser nicht.

Als Fazit bleibt auch in diesem Fall: Mit Sicherheit würde jede Staatsanwaltschaft hier garantiert wegen meiner aus dem Gesicht gewischten Mücke 😏 ein Fass aufmachen, während die unnötige Gefährdung von zwei Verkehrsteilnehmern bestenfalls für eine Owi reichen würde. 🤮

Zebrastreifen (25)

Nicht zum ersten Mal erwähne ich hier Autofahrer, die den Vorrang von Fußgängern an den beiden Zebrastreifen in der Winzler Straße in Höhe Uhland- und Goethestraße missachten. Am 17. Februar stand rechts ein Mann mit einem Hund. Dass man im Bereich von Zebrastreifen auch Radfahrer nicht überholen darf, ist denke ich den meisten Autofahrern völlig unbekannt. 🙄 In diesem Falle waren es gleich zwei Ahnungslose auf einmal.

Alltagserlebnisse (Teil 175)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hupen (123)

Am 5. Februar hupte mich jemand aus einem weißen Pkw auf der L 496 zwischen Merzalben und der K 34 während der Vorbeifahrt an. Warum auch immer. Auf dem Abschnitt hatte ich vor ein paar Jahren auch mal einen richtigen, alten Vollhonk, der dauerhupend und wild gestikulierend auf den Radweg Wirtschaftsweg auf der gegenüberliegenden Talseite zeigte.

Hunde (14)

Etwas später fuhr ich mit dem MTB über den Rodalber Neuhof und einen geschotterten Waldweg hinauf zum Sommerwald. Im Bereich der „Ranch“ kamen mir zwei Reiterinnen entgegen, die von einem schwarz-weißen Hund begleitet wurden. Jener wechselte dann auch auf Kommando von Frauchen brav die Seite des Weges, damit ich problemlos vorbeifahren konnte.

Geschwindigkeit (67)

Der 30 km/h-Abschnitt in der Winzler Straße vorm Waisenhaus entwickelt sich wirklich zu einem zeitlosen Klassiker. Auch am 5. Februar wurde ich (knapp unter 30 km/h fahrend) wieder zwanghaft (über die durchgezogene Linie) überholt.

Zebrastreifen (23)

Wenige Minuten später zeigte sich am Kreisel Winzler Straße ein Mann mit einem Kinderwagen per lautstarkem „Vielen Dank“ dafür erkenntlich, dass ich angehalten hatte. Ist man in Pirmasens halt nicht gewohnt; da herrschen an den Zebrastreifen fast schon französische Verhältnisse. Nix zu danken! 🙂

Überholmanöver (428)

Am 7. Februar war sich wohl der Fahrer eines SUV mit Pferdeanhänger auf der B 427 zwischen dem Gewerbegebiet Neudahn 1 und Dahn nicht so wirklich bewusst, dass sein Ahnängsel Überbreite hat. So schrammten die nach außen vorstehenden Radkästen relativ knapp an mir vorbei. Okay; das könnte durchaus auch Boshaftigkeit gewesen sein, denn ich weiß ja nicht, was das da links neben der Fahrbahn überhaupt sein soll. Sperrflächen werden ja sowieso ständig überfahren, das muss man also gar nicht mehr erwähnen.

Rotlicht (78)

Gegen Ende meiner Tour sah ich noch einen Pkw-Fahrer, der über die inzwischen schon länger als eine Sekunde Rot zeigende Ampel aus der Winzler Str. nach links in Leinenweberstraße huschte. Mal gespannt, ob ich in meinem Leben wenigstens ein einziges Mal einen Instant-Karma-Moment im Straßenverkehr erleben werde.

Geschwindigkeit (68)

Auch am 8. Februar war sich ein Fahrer eines schwarzen SUV nicht zu Schade, im 30 km/h-Abschnitt der Winzler Straße am 30 km/h fahrenden Radfahrer vorbeizurasen. Die Polizei dürfte dort meiner Meinung nach durchaus auch mal eine „Candid Camera“ zum Einsatz bringen. 📸

Überholmanöver (429)

Wenige Minuten später schrammte ein schwarzer BMW vor der Einmündung am SG-Sportplatz mit einem alten Mann am Steuer mit extrem wenig Seitenabstand an mir vorbei. Wird auch für dich Zeit, den Lappen abzugeben…! 🙄

Zebrastreifen (24)

Am 11. Februar stand in der Lemberger Straße (in der Nähe des Krankenhauses) eine Frau rechts am Zebrastreifen. Ich musste – aus der Rotenbühlstraße kommend – noch die Vorfahrt gewähren eines Autofahrers beachten. Man kann auch nicht sagen, dass er die Frau ignoriert hätte. Dass jene da stand bewog ihn vermutlich dazu, noch zusätzlich Gas zu geben.

Überholmanöver (430)

Im weiteren Verlauf meiner Runde rasierte mich in Donsieders ein Fahrer eines dunkelblauen Peugeots mit GER-Kennzeichen mit sicherlich nicht viel mehr als 40 cm Abstand.

Parken (64)

Die „Linksabbiegerin“, die am gleichen Nachmittag nicht nur mir auf die Nerven ging, weil sie ihre weiße Karre unbedingt entgegen der Fahrtrichtung vor der Filiale der Winzler Sparkasse abstellen musste und dadurch den Verkehr unnötig aufhielt, hatte ich bereits im entsprechenden Beitrag erwähnt.

Alltagserlebnisse (Teil 174)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Platten (16)

Am 26. Januar hatte ich mein MTB glücklicherweise nicht gleich in den Keller gebracht, sondern vorm Haus stehen lassen. So bemerkte ich den Platten im Hinterrad, den ich mir wohl kurz vorm Ende der Tour einfing, noch am selben Tag, anstatt erst vor dem Losfahren am nächsten. Der Schwalbe Rapid Rob scheint ziemlich dünnhäutig zu sein, denn das war bereits der zweite Platten im Hinterrad seit Jahresbeginn.

Überholmanöver (424)

Der „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße diente am 29. Januar einem Fahrer eines weißen SUV mit Kennzeichen aus Speyer mal wieder als Einladung, mich (aus der Dooring-Zone raushaltend) mit ca. 30 cm Abstand zu überholen.

Fußgänger (27)

Warum sehr viele Menschen blind Fahrbahnen queren, werde ich nie verstehen. Zu faul, um kurz nach links und rechts zu kucken? Am 30. Januar fuhr ich die OD Kleinsteinhausen hinauf. Dabei wäre mir von rechts ein Mann mit einer Sprudelkiste beinah ins Rad gelaufen.

Rotlicht (77)

Wer an einer Ampel mit Grünpfeil nicht hält, begeht einen Rotlichtverstoß. Wie der Fahrer eines roten Motorrollers an der Kreuzung Landauer Str. – Volksgartenstraße, der in einem Zug einfach nach rechts abbog.

Fußgänger (28)

Also wenn ich als junge Mutter einen Kinderwagen auf eine Fahrbahn schiebe, könnte ich ja wenigstens mal schauen, ob von hinten z. B. ein Radfahrer kommt? So geschehen am Winzler Tor. Die Frau musste vermutlich auf die Fahrbahn, weil der Gehweg zugeparkt bzw. anderweitig blockiert war.

Geschwindigkeit (66)

ICH MUSS DEN RADFAHRER ÜBERHOLEN! Auch über die durchgezogene Linie. Ist das altbekannte Motto im 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus in der Winzler Straße. An diesem Tag waren es gleich zwei, denen ich mit meinen gefahrenen 30 km/h wohl zu langsam war.

Überholmanöver (425)

Ich konnte der Beifahrerin tief in die Augen schauen, als ein Stückchen weiter ihr einen schwarzen Ford-Ranger-Monstertruck fahrender Gatte mich mit vielleicht 30 cm Abstand überholte.

Überholmanöver (426)

Am 31. Januar hatte ich angezeigt, dass ich nach links auf den Parkplatz des Wasgau-Marktes in Waldfischbach abbiegen will. Obwohl ich schon nach links gezogen war, wurde ich von so einer Arschkrampe trotzdem noch überholt.

Parken (63)

Später sah ich dann noch ein altes Ehepaar, welches in der Winzler Straße den Verkehr stadteinwärts behinderte, indem sie ihren Wagen in zweiter Reihe geparkt hatten, um ihre Einkäufe auszuladen. 🙄

Zebrastreifen (22)

Hält in Deutschland überhaupt noch irgendwer vor Fußgängerüberwegen? Scheinbar nicht. So auch der Fahrer eines grauen Golfs, der am 3. Februar in der Winzler Straße den Vorrang von zwei Teenagerinnen missachtete.

Überholmanöver (427)

Aber sonst geht’s noch? In Kreiseln wird verdammt nochmal nicht überholt. Der Fahrer eines Minis hatte es etwas später im Kreisel zur Arnulfstraße trotzdem probiert; ich vereitelte das Vorhaben allerdings durch eine bewusst mittige Positionierung.

Alltagserlebnisse (Teil 173)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hupen (122)

Was denn? Soll ich etwa auf die A 62 auffahren…!? Keine Ahnung, warum es aus dem hinter mir unterwegs seienden, roten Pkw gehupt hat, als ich am 21. Januar gerade die L 470 in Richtung Martinshöhe befuhr. Der „Rechtsabbiegestreifen“ ist extrem schmal, weshalb man sich als Autofahrer dann halt mal einen Moment gedulden muss.

Fußgänger (25)

So alt und so unvernünftig. Etwas später „rannte“ bei Rieschweiler-Mühlbach ein altes Ehepaar vor mir über die Landstraße. Die hatten es wohl eilig und konnten keine 10 Sekunden mehr warten…

Hunde (12)

Am 22. Januar bog ich bei Gersbach mit dem MTB von der K 6 ab auf den Schotter-„Radweg„. Dort war gerade eine alte Frau mit ihrem Chihuahua unterwegs. Ihr kleines Hündchen war wohl nicht gut gelaunt, denn es kläffte mich böse an.

Fußgänger (26)

Okay, die Franzosen haben auch einen Knall. In Volmunster war am 23. Januar eine Schulklasse unterwegs – und alle waren (inkl. der Lehrer) komplett in gelbe Wahnwesten gehüllt. Es kann sich natürlich auch um eine Nachwuchsgruppe der „Gelbwesten“ gehandelt haben. 😉

Hunde (13)

Auf dem Rückweg nach Pirmasens fuhr ich mit dem MTB über Vinningen runter ins Felsalbtal. Kurz vor der Rehmühle bemerkte ich einen Mann, der mit zwei Hunden unterwegs war. Zum Glück hatte ich präventiv gebimmelt, denn die beiden Kläffer drehten förmlich durch, als ich an ihnen vorbeifuhr. Herrchen hatte alle Mühe, sie festzuhalten.

Gehwegradler (103) + Beleuchtung (18)

An diesem Tag fand ja das (frustrierende) Gespräch mit der Stadtverwaltung statt. Auf dem Heimweg sah ich in der Gasstraße einen Mann, der mit seinem MTB ohne Frontlicht auf den linken Gehweg der Teichstraße auffuhr, anstatt den Super-Duper-Rad(fahr)streifen zu benutzen. Immerhin hatte er wenigstens ein funktionierendes (sehr helles) Rücklicht. Hat jedenfalls perfekt gepasst.

Überholmanöver (422)

Ich überlege immer wieder, mir eine Kamera an den Lenker zu basteln. Noch nicht einmal, um jene Aufnahmen zu veröffentlichen oder sie als Beweismittel zu verwenden. Sondern als Gedächtnisstütze, um mir die wichtigen Daten (Fahrzeug, Person am Steuer, Kennzeichen) besser merken zu können. So hätte ich dann auch gerne das Arschloch angezeigt, welches mich am 24. Januar mit seinem dunkelgrauen Pkw auf der L 477 vor Thaleischweiler-Fröschen vorsätzlich sehr eng überholt hat; obwohl der „Radweg“ dort schon vor mehreren Monaten entschildert wurde. Dass das Absicht war, verdeutlichte der mehrfach nach rechts zeigende Arm. Nicht selten sind Leute dieser Art ja auch blöd genug, sich bei der Zeugenvernehmung („aber der Radfahrer fuhr auf der Straße!“) selber zu belasten.

Rotlicht (76)

Am Nachmittag ging es die Lemberger Straße rauf. An der Bettelampel vorm PLUB stand gerade ein Ehepaar, welches grün angefordert hatte. Der Fahrer eines schwarzen BMW-SUV, der hinter mir aus der Hans-Sachs-Straße ausgefahren war, hatte keine Lust, vor der inzwischen roten Ampel zu halten, sondern donnerte mit einem Affenzahn an mir vorbei.

Überholmanöver (423)

Am 25. Januar wurde ich ohne jede Not in der Winzler Straße in Höhe des SG-Sportplatzes von einer Flachpfeife in einem weißen BMW-SUV mit bestenfalls 40 cm Abstand rasiert.

Beleuchtung (19)

Etwas später kam mir im Hochwald zwischen Gersbach und Windsberg mal wieder ein Volldepp entgegen, der nicht in der Lage war, mein mehrfaches Abdecken meiner Lampe richtig zu deuten, denn er schaltete sein Fernlicht erst ca. 50 m vor mir ab.

Aus dem Polizeibericht (Teil 77)

In Kaiserslautern wird eine 51-jährige schwer verletzt, als sie wohl bei Rot eine Kreuzung überquert und mit einem Pkw kollidiert. Eine 53-jährige muss nach einem Abbiegeunfall in Kusel samt noch im Oberschenkel steckenden Lenker ins Krankenhaus eingeliefert werden. Einem 58-jährigen wird in Rülzheim in einem Kreisverkehr von einem Pkw-Fahrer die Vorfahrt genommen. Ein 43-jähriger beschädigt in Kaiserslautern einen geparkten Pkw und begeht Unfallflucht. „Aus dem Polizeibericht (Teil 77)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 167)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Tiere (27)

Am 30. Dezember fuhr ich die Alte Landstraße rauf von Lemberg nach Pirmasens. Am Beginn der Siedlung fiel mir eine junge Frau auf, die scheinbar einen Hund an der Leine führte. Jener entpuppte sich dann allerdings als Katze, die wegen des von hinten gefahren kommenden Radfahrers die Flucht ergreifen wollte. Die junge Frau erklärte, dass die Mietze an das Draußensein gewöhnt wird. Vor Radfahrern muss sie – im Gegensatz zu Autofahrern – wirklich keine Angst haben! 🙂

Überholmanöver (407)

Wenige Minuten später ging es über den seltsamen, schmalen Radstreifen in Richtung Innenstadt. An der Abzweigung der K 4 Richtung Erlenbrunn wurde ich in der Kurve knapp überholt und geschnitten, die Reifen des Pkw überfuhren dabei auch die gestrichelte Linie. Es ist dort auch üblich, dass viele Autofahrer die Kurve schneiden und dabei auch „Bedarf“ sehen, den „Schutzstreifen“ dafür zu überfahren.

Gehwegradlerin (99) mit Handy

Okay, die Kleine, die ich etwas später hinter der Abzweigung zum Krankenhaus auf dem Gehweg fahren sah, könnte ggf. noch unter 10 gewesen sein. Das wäre also allein noch kein Grund für eine Erwähnung gewesen. Die junge Dame wäre aber um ein Haar gegen den an der Hauswand stehenden Mülleimer gefahren, weil sie auf ihr in der rechten Hand gehaltenes Handy geglotzt hatte. Selbst nach dem Beinahe-Crash steckte sie es nicht weg, sondern torkelte weiter schwankend auf dem Gehweg hin und her. Wirklich schlimm, wenn schon die Kinder handysüchtig sind. Ich finde das allgemein so verstörend, wenn ich mir heutige Jugendliche ansehe – die glotzen quasi nur noch auf die kleinen Flimmerkisten. 🙁

Einbahnstraßen (33)

Am 23. Januar will ich der Stadtverwaltung auch die Sache mit der Linksabbiegemöglichkeit am Edeka vorschlagen. Am gleichen Abend sah ich mal wieder einen MTB-Kollegen, der vom Parkplatz aus entgegen der Einbahnstraße den Kreuzungsbereich in Richtung Süden überquerte.

Geschwindigkeit (62)

An der Ampel in der Winzler Straße vorm Waisenhaus fuhr ich auf einen Streifenwagen auf. Jener gab nach dem Umschalten auf grün ordentlich Gas; das waren nie und nimmer 30 km/h, so schnell, wie der sich von mir entfernt hatte. Ohne Blaulicht und Tatütata.

Gehwegradler (100) + Rotlicht (75)

An Silvester bemerkte ich (stadteinwärts fahrend) an der gleichen Kreuzung wie am Vorabend, wie ein älterer Geistergehwegradler die rote Fußgängerampel ignorierte.

(Tote) Tiere (28)

Ach, Mensch. An der K 60 sah ich eine wohl schon seit der Nacht dort liegende Wildkatze am Straßenrand. Sie schien sich wohl nach dem Zusammenstoß noch einmal aufgerappelt zu haben, hatte dann aber wohl keine Kraft mehr und verschied dann auf der Seite liegend; ihre offenen, smaragdgrünen Augen funkelten im Sonnenlicht. 🙁

Anfeuerung (6)

Später ging es den leider nicht durchgängig asphaltierten Wirtschaftsweg von der Kneispermühle hinauf in Richtung Maßweiler. Auf dem letzten, nochmal relativ steilen Stück bemerkte mich ein Ehepaar. Der Mann drehte sich rum und applaudierte mir ein wenig Tour-de-France-mäßig zu. 😉 Das größte Lob gab es allerdings von der Frau: „Das ist doch bestimmt ein E-Bike, oder…?“ Neenee, das ist bei mir alles noch ganz natürlich – und ungedopt! 😀

Lichtblicke (2)

Einen richtig schönen Schlusspunkt des Jahres 2019 setzte ein Vater, der auf der L 477 bei Rieschweiler-Mühlbach seinen kleinen, vermutlich 5 Jahre alten Sohn dazu ermutigte, mit dem Rad auf der Fahrbahn einer (allerdings innerorts gelegenen) Landstraße zu fahren. Er schirmte ihn leicht versetzt hinter ihm fahrend ab. So geht das! 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 163)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Rotlicht (74) + Gehwegradler (98) in Einbahnstraße (32)

Gratulation an die Knallcharge in Gestalt eines Mannes Mitte 40, der mir am 12. Dezember in der Gärtnerstraße auffiel: ich verleihe dir hiermit den Titel „Rücksichtslosester Pirmasenser Radel-Vollpfosten des Jahres 2019“. Er fuhr – wie sich das für Pirmasenser ja geziemt – auf dem Gehweg. Scheinbar klemmte an seinem MTB irgendwas, weswegen er es kurz auf den Kopf stellte und dran rumfummelte. Ich wartete währenddessen auf der Fahrbahn auf Grün. Scheinbar war der Defekt schnell behoben, denn er fuhr an der roten Ampel vorbei und ignorierte auch noch die beiden folgenden Fußgängerampeln der einmündenden Ringstraße. Da er den steilen Teil der Verbot der Einfahrt Gärtnerstraße befahren wollte, musste er nun um die kaum einsehbare Hausecke fahren. Dabei kollidierte er um ein Haar mit einem älteren Herrn, der ihn auch ziemlich böse anschaute. Anschließend fuhr der Vollidiot weiter auf dem rechten Gehweg die Einbahnstraße hoch. 🙄 Wenn ich der alte Mann gewesen wäre, hätte ich ihn wohl einfach auf die Fahrbahn geschubst… 👿

Gentlemen (51)

Hui, nach längerer Zeit hatte am Ende der Höfelsgasse tatsächlich endlich mal wieder ein die Dankelsbachstraße Richtung Horeb hochfahren wollender Autofahrer auf seine Vorfahrt verzichtet und mich vorgelassen. 🙂

Stopschilder (78)

Neenee, mein Freund! An der spitzwinkligen Abfahrt der B 10 hinterm Waldfriedhof sah ich in der Gegenrichtung einen relativ jungen Fahrer eines tiefergelegten Gefährts mit Kennzeichen aus Saarlouis, der mit mindestens 40 km/h am Stop-Schild vorbeikachelte.

Gespräche (56)

Im Pfälzerwald gibt es einfach die nettesten und hilfsbereitesten Menschen. 😉 Ich hatte gegenüber vom Plickerweiher vor dem Anstieg in Richtung Schmalenberg kurz eine Pause gemacht und dabei zwei Keksriegel gefuttert. An mir fuhr ein weißer Transporter einer Handwerkerfirma vorbei. Dieser drehte an der folgenden Einmündung spontan um und fragte neben mir anhaltend, ob er mir helfen könne? Weil mein Rad so da liege. „Nee, Danke – hab nur ein Päuselchen gemacht, alles prima! 🙂

Gegenverkehr (28)

Für eine Millisekunde hatte ich überlegt, ob ich anhalte und mich über die alte, doofe Nuss in ihrem roten Kleinwagen beschwere, die da in der Welschstraße in Waldfischbach grade einfach nach links rüber in meine Fahrbahnhälfte gezogen und mit 30 cm Abstand an mir vorbeigeschrammt war, um ein am Fahrbahnrand abgestelltes Auto zu umfahren. Vor jenem abgestellten Auto stand nämlich ein Streifenwagen, dessen Besatzung gerade eine Kontrolle durchführte. Ich ließ es aber beim –  den Beamten sicher nicht entgangenen – lauten „Äääeeeyyy!“ bewenden. Da wäre wohl eh nur ein „ist doch nix passiert“ bei rumgekommen…

Parken (56)

Wenn ich ein Symbolfoto machen müsste, um die Hilflosigkeit vieler Pirmasenser Radfahrer darzustellen, würde sich das an einem Baum angeschlossene Fahrrad auf dem Parkplatz vorm neuen Edeka anbieten, welches mir am gleichen Abend nach einem Einkauf aufgefallen war. Vermutlich weiß die Person einfach nicht, dass die Metallbügel da rechts neben dem Eingang für Fahrräder vorgesehen sind? Dabei ist mir dort schon zwei Mal ein älterer Herr aufgefallen, der sein Rad auf fürchterlich umständliche Weise an einer Metallstrebe neben dem Eingang angeschlossen hatte. Vor einer Weile sah ich auch einen Mitarbeiter, der einen sein Rad im Eingangsbereich abstellen wollenden Mann darauf hinweisen musste, dass es dafür da draußen ja extra diese Bügel gäbe. Es ist wirklich schlimm bestellt um diese Stadt und ihre Radfahrer… 😕

Kfz auf Radwegen (47)

Der Tag endete mit einem ja fast schon üblichen, die Furt an der Einmündung der L 600 halb blockierenden Fahrer einer schwarzen Limousine. Interessant war, dass rechts neben ihm noch einer stand, der allerdings – vorbildlich – trotzdem nicht auf die Furt aufgefahren war. Man könnte dort ja auch viel einfacher rechtsabbiegen, wenn einem diese zu weit vorfahrenden Vollidioten links nicht komplett die Sicht versperren würden…

Stopschilder (79)

Das Stop-Schild in Walshausen vor der abknickenden Vorfahrtstraße L 477 war ja erst kürzlich Thema. Auch am 14. Dezember bog vor mir eine Frau in ihrem Auto ohne größere Verlangsamung nach rechts ab. Durchaus möglich, dass auch ich dort beim Rechtsabbiegen nicht immer auf Null runterbremse, wenn ich von unten niemand angefahren kommen sehe… 😎

Überholmanöver (396) + Hupen (116)

Da hab ich am gleichen Nachmittag die L 484 zwischen Niedersimten und Pirmasens hochfahrend ja ein wahrhaftiges „Trio Infernale“ erwischt. Zuerst musste mich der Fahrer eines roten Früchte-Lasters mit Anhänger ausgangs der Kurve überholen. Da gilt übrigens 50 km/h. Dabei nötigte er den hinter der anderen Kurve auftauchenden Gegenverkehr zum Abbremsen. Als der Laster vorbei war, zog der folgende silberne Pkw mit bestenfalls einem halben Meter vorbei. Als Krönung hupte mich der Idiot Nummero 3 in seinem roten Golf an, während er mich überholte. Vermutlich war sich das Trio darin einig, dass ich den rechts gelegenen Hochbord-Gehweg hätte befahren sollen… 🙄

Abbiegen (42)

Was liebe ich es, wenn sich Menschen, die grade einen Fehler begangen haben, nicht etwa per Geste entschuldigen, sondern auch noch fern jeder Einsicht blöd aus der Wäsche kucken, wenn man sich über deren Doofheit beschwert. Das galt für eine Frau, die mich – in der Max-Reger-Straße zum Linksabbiegen mittig eingeordnet habend – beinah abgeschossen hätte, weil sie – ebenfalls links abbiegend – aus der Kaiserstraße die Kurve geschnitten hatte.

Ein- und Anfahren (12)

HEEEEEYYYY! Da musste ich in der Einbahnstraße Fröhnstraße kurz richtig laut werden, damit der Fahrer eines vom linken Fahrbahnrand gerade losfahrenden Pkw mich nicht umfährt. Seine Freundin auf dem Beifahrersitz hatte es wohl auch nicht bemerkt, dass da grade ein Radfahrer vorbeifährt. 👿

Kfz auf Radwegen (48)

The same procedure as every day…? Ist ja nicht mehr lange hin. 😉 Wie zwei Tage zuvor war die Furt an der L 600 mal wieder blockiert. Dieses Mal von einem grauen Pkw, besetzt mit zwei jungen Damen. Da ich dieses Mal auf der Fahrbahn blieb, war das nicht ganz so ärgerlich wie vorgestern.

Alltagserlebnisse (Teil 160)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Diese Kategorie werde ich wohl mit dem Ende des Jahres 2019 einstellen. Vor allem auch deshalb, weil auf die „Umfrage“ im 150. Teil keinerlei Reaktionen erfolgten. Ob und wie ich meine alltäglichen Erlebnisse im Blog weiterhin verarbeiten werde, weiß ich noch nicht.

Überholmanöver (388)

Ich hätte ja nix dagegen, wenn man in der StVO das Überholen einspuriger Fahrzeuge bei durchgezogener Linie (Zeichen 295) erlauben würde – wenn eine Gefährdung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. „Regeln“, die in 98 % der Fälle sowieso immer und von jedem gebrochen werden, sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. So begehen halt auf meinen Touren tagtäglich zig Autofahrer Ordnungswidrigkeiten, die mich eben auf solchen Abschnitten überholen. Wie z. B. auch der Streifenwagen, der mich am 26. November auf der L 484 vor der Auffahrt zur B 10 überholte und dabei die durchgezogene Linie überfuhr. Der Abstand war vorbildlich. Aber eigentlich hätte er (auch im Hinblick auf die neuen Mindestabstände) ja warten müssen, bis ich nach links in Richtung Waldfriedhof abgebogen wäre.

Beleuchtung (14)

Ich bemerke grade, dass ich in dieser Winter-Saison noch gar keinen Dunkelradler erwähnt habe. Dabei hab ich schon einige gesehen, obwohl das ja angeblich nicht möglich sein soll. 😉 Am 26. November sah ich jedenfalls ein junges, männliches Exemplar, wie es auf einem MTB in der Winzler Straße vor der Tankstelle auf dem Gehweg rumeierte. In Landau hätte der Kollege damit einen ganz schweren Stand, denn da wird das Lametta ja quasi täglich strengstens kontrolliert.

Rotlicht (73)

Nur wenige Sekunden später erwischte ich an der folgenden Kreuzung einen vor mir fahrenden Linksabbieger in die Leinenweberstraße, der noch schnell über die schon mehr als eine Sekunde Rot zeigende Ampel gehuscht war.

Geschwindigkeit (53)

Die nächste Komikerin ließ auch nicht lange auf sich warten. Im 30 km/hAbschnitt vorm Waisenhaus wurde ich mal wieder – obwohl ich stets zügig beschleunige – von einer ihren Überholzwang auslebenden Autofahrerin in ihrem hellblauen Kleinwagen über die durchgezogene Linie überholt. Da sie dabei logischerweise deutlich zu schnell war, musste sie auch wegen eines vorne gerade vom Parkstreifen losgefahrenen Autos wieder runter- und mich damit ein wenig ausbremsen.

Überholmanöver (389)

Am 27. November war ich kaum losgefahren, da hatte mich am Ortsausgang von Windsberg in der Rechtskurve auch schon der erste Knallkopf in seinem schwarzen SUV fragwürdig (weil ohne Sicht auf möglichen Gegenverkehr) überholt und jenen Gegenverkehr zum Abbremsen gezwungen.

Geschwindigkeit (54)

Selbe Stelle wie gestern Abend: Der 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus. Dieses Mal überholten mich gleich drei Pkw hintereinander über durchgezogene Linie und mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss. Herdentrieb.

Überholmanöver (390)

Wieder nur kurze Zeit später rasierte mich dann eine Pappnase ca. 50 Meter vorm Beginn des berüchtigten Wegelchens an der K 6 in Richtung Winzeln mit bestenfalls 40 cm Abstand. Er wollte wohl auch die durchgezogene Linie nicht missachten…

Parken (53) + Abbiegen (40)

In Winzeln bog ich nach links in die Breslauer Straße ab. Schon bei der Anfahrt fiel mir links auf dem Gehweg ein in die gleiche Richtung gehender Fußgänger und auf der Innenseite der Einmündung ein Eckenparker (mit Warnblinker) auf. Der Pkw hinter mir wollte ebenfalls linksabbiegen. Der Fußgänger passierte während ich abbog gerade den geparkten Pkw. Meine Vorahnung bestätigte sich, denn der Pkw-Fahrer hinter mir hatte diesen evtl. wohl gar nicht gesehen – und somit auch dessen Vorrang missachtet, als der Fußgänger hinter dem falschgeparkten Auto gerade die Fahrbahn queren wollte. Er passte – im Gegensatz zum Abbieger – aber glücklicherweise auf.

Überholmanöver (391)

Fast genau auf der deutsch-französischen Grenze zwischen Kröppen und Walschbronn rasierte mich am 29. November auf der L 483 ein Fahrer eines silbernen Golfs mit PS-Kennzeichen trotz Gegenverkehr. Der Franzose dahinter wartete hingegen die Durchfahrt der langgezogenen Linkskurve ab.

Hupen (114)

Ich legte auf dem letzten Abschnitt meiner Runde noch einen Stop am adidas-Store des Fashion-Outlets Zweibrücken ein. Es war ja „Black Friday“… Weil ich dann auch für 20 % Extra-Rabatt für zwei Trikot-Shirts eine halbe Ewigkeit in der langen Schlange vor der Kasse anstehen musste, war es dann auch schon stockfinster, als ich mich wieder meinem Heimatort näherte. Auf der dreistreifigen, ansteigenden L 471 am „Stambacher Berg“ ist sicheres Überholen überhaupt nie ein Problem. Trotzdem hupte der Fahrer eines schwarzen Pkw, als er mit ordentlich Tempo an mir vorbeifuhr. Ich hatte extra nachgeschaut, ob vielleicht mein Rücklicht kaputt ist? Es strahlte aber zuverlässig in seiner gleißend-roten Farbe vor sich hin.