Aber die Radfahrer…

…halten sich doch auch nie an die Regeln!

Ist genau das Totschlagargument, welches unweigerlich, mit der Zuverlässigkeit von Godwin’s Law, unter nahezu jedem Video bei Youtube oder jedem Artikel zum Thema Radverkehr früher oder später auftaucht. Immer! Ausnahmslos! Weltweit! Und selbst zu den unpassendsten Gelegenheiten wird es von Kfz-Nutzern für ein gutes Argument gehalten, Radfahrern das Übliche vorzuwerfen: Sie fahren alle ohne Licht, sie fahren mitten auf der Straße, sie halten den Verkehr auf, sie halten sich nicht an rote Ampeln und scheren sich auch sonst um keinerlei Verkehrsregeln. Und sollten daher “erst einmal Kennzeichen an ihre Räder schrauben, einen Führerschein machen und Steuern zahlen!” „Aber die Radfahrer…“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 103)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (71)

Ich bin mir nicht ganz sicher, wer da nun am 11. März gehupt hatte. Entweder der Fahrer eines orangen Kleinlasters, der mich auf der L 496 zw. Merzalben und Münchweiler in einer Kurve bei Gegenverkehr überholte. Oder eben jener Gegenverkehr, der darüber “not amused” war?

Hupen (72)

Ebenfalls mysteriös war eine Weile später der Huper vom Fahrer eines mir entgegenkommenden grauen Pkw auf der L 497. Bekannt kam mir das Auto nicht vor. Einen straßenbegleitenden Radweg gibt es da auch keinen. Also was soll der Blödsinn?

Abbiegen (26)

Es dauerte jedenfalls nicht lange, ehe zum 3. Mal eine Hupe ertönte. Dieses Mal störte sich der Fahrer einer mir nachfolgenden Limousine daran, dass ein anderer Autofahrer direkt nach mir von der L 497 nach links zum Wander-Parkplatz im Clauser Tal abbog, ohne dessen Vorfahrt zu beachten. Der Angehupte überholte mich dann kurze Zeit später wieder in Richtung Rodalben; vielleicht hatte er daheim was vergessen und musste deshalb wenden.

Überholmanöver (227)

Ich bin ja keiner, der unbedingt stets auf die Einhaltung des gerichtlich definierten Überholabstands von 1,5 m pocht. Mit der Hälfte kann ich auch leben. Im Anstieg die Bärenhalde hinauf quetschten sich aber im typischen Feierabendverkehr einige Leute dann doch etwas zu eng an mir vorbei. Unter anderem auch ein BMW-Fahrer trotz Gegenverkehrs mit bestenfalls 30 cm Abstand.

Rotlicht (51)

Am 12. März ging es am wohl einzigen trockenen (aber extrem windigen) Tag der Woche mit dem Rennrad nach Frankreich. In der Ortsdurchfahrt von Epping steht eine Baustellenampel. Ich hatte ja schon öfters erwähnt, dass es dort sogar welche mit Countdown gibt. Da ich die kleine Kamera in der Rückentasche hatte, machte ich schnell mal ein Foto. Ich find die Dinger nicht schlecht; da kann man auch mal in Ruhe was trinken oder auch einen Riegel futtern. 😉

Countdown-Ampel

Als ich dann endlich Grün Gelbes Blinklicht hatte, kam mir ca. 100 m weiter ein Rennradkollege entgegen, der wohl keine Lust hatte, seine rote Ampel in der Gegenrichtung zu beachten.

Fernsicht (1)

Das teils extrem windige, schleierbewölkte Wetter hatte auch was Gutes – an diesem Tag herrschte eine phantastische Fernsicht bis zum Hauptkamm der Hochvogesen; der Knubbel in der Mitte ist der ca. 65 km entfernte, 1009 m hohe Gipfel des Donon. Links daneben der pyramidenförmige Petit Donon.

Blick zum Donon

Stopschilder (52) + Abbiegen (27)

Kurze Zeit nach dem Foto ging es weiter in Richtung der ehemaligen N 62. Die D 34 mündet etwas ungewöhnlich in die D 662, denn man muss wenn man nach links in Richtung Gros-Rederching abbiegen will, eigentlich eine weite Schleife um den nordwestlich gelegenen Kreisverkehr fahren. Das macht aber natürlich nicht jeder. So auch nicht der Franzose, der mich kurz vorher überholt hatte. Dabei ignorierte er natürlich auch noch das Stop-Schild.

Geister-Gehweg-E-Biker (62)

Zwischen dem saarländischen Medelsheim und Peppenkum liegt an der L 102 wieder einer der zahlreichen Seitenstreifen-Gemeinsamer Geh- und Radweg. Da er mir zu verdreckt war, blieb ich auf der Fahrbahn. Eine gute Entscheidung, denn mir kam dann ein älterer Herr auf seinem E-Bike entgegen. Obwohl der Seitenstreifen in Richtung Medelsheim sogar ausdrücklich mit Gehweg beschildert ist.

Tiere (13)

Die letzten Kilometer geht es wenn ich aus dem Saarland angefahren komme meist durch das Hornbach- und Felsalbtal. Hinter Dietrichingen hielt auf der K 13 ca. 100 m vor mir ein Fahrer eines silbernen Mercedes an. Einen Moment später erkannte ich auch, warum: Die Familie beobachtete einige der zahlreichen, auf den Wiesen herumstolzierenden Störche, die seit vielen Jahren vor allem am Kirschbacherhof heimisch sind und nun aus ihren Winterquartieren wieder zurückgekehrt sind. Das Kind auf dem Schoß der Mutter war wohl so begeistert, dass Papa am Kirschbacherhof wenden und noch eine extra-Runde drehen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 102)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Wetter (7)

Wenig los in der letzten Zeit. Was auch daran liegt, dass ich wegen des fürchterlichen Mistwetters nur wenige und auch nur relativ kurze Touren absolvieren kann. Es war ja irgendwie klar, dass die phantastische Schönwetterphase im Februar anschließend mit wochenlangem Mistwetter “ausgeglichen” werden muss. Und die Wetteraussichten sehen wohl mindestens bis Ende März weiterhin grausig aus. 🙁

Überholmanöver (221)

Am 28. Februar quetschte sich ein BMW-Fahrer bei der Einfahrt in den Husterhöhkreisel auf eine besonders unverschämte Art und Weise zwischen mir und dem Fahrbahnteiler durch. Abstand bestenfalls 30 cm.

Überholmanöver (222)

Gleich noch einmal knapp überholt wurde ich dann auf der K 6 zwischen dem SG-Sportplatz und dem Beginn des berüchtigten Wegelchens. Viele Radfahrer fahren bereits dort auf dem Gehweg; ich nicht.

Gespräche (25)

Am 2. März ging es mit dem Mountainbike nach längerer Zeit mal wieder zum Landstuhler Bismarckturm. Dort traf ich einen netten Mann (aus Ramstein), der mit seiner Frau und den drei Hunden einen kurzen Spaziergang machte. Er berichtete mir dann von seinen früheren Touren im schönen Pfälzerwald als auch einigen Fernfahrten.

Überholmanöver (223)

Der “Schutzstreifen” in der Blocksbergstraße war schon länger nicht mehr auffällig. Am 6. März überholten mich aber gleich zwei Kfz-Nutzer mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Zuerst ein Pkw, dann ein Lkw mit Anhänger (Kennzeichen LIP).

Rotlicht (50)

Da die Ampel an der Kreuzung Adlerstraße – Berliner Ring im Moment meiner Überfahrt grade auf Gelb umgesprungen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Rentner in seinem Kleinwagen, der mich kurz darauf überholte, nicht bei Rot über die Ampel fuhr.

Überholmanöver (224)

Am 7. März war ich in der Landauer Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Mich überholte dabei eine Frau mit auswärtigem Kennzeichen. Der Abstand war okay. Sie hatte aber beim Fahrstreifenwechsel scheinbar nicht auf den Verkehr hinter sich geachtet, weshalb sie von einer ausgebremsten Autofahrerin angehupt wurde.

Überholmanöver (225)

Am 8. März rauschte ein Fahrer eines weißen Transporters in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt mit bestenfalls 30 cm Abstand zwischen mir und dem Gegenverkehr vorbei.

Überholmanöver (226)

Etwas später erfolgte dann erneut ein äußerst fragwürdiges Überholen am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke. Bestenfalls 40 cm – obwohl ohne Gegenverkehr.

Unfallflucht (1)

Am Abend des 9. März war ich außerorts unterwegs (ich beschreibe die Örtlichkeit ausnahmsweise mal nicht näher). Ich bemerkte hinter mir ungewöhnlichen Lichtschein in Verbindung mit einem seltsamen, dumpfen Geräusch. Ein Autofahrer war offenbar nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, rumpelte ein Stück den Straßengraben entlang, überfuhr dabei auch einen Leitpfosten und kam dann doch wieder auf die Fahrbahn zurück. Aber anstatt dort anzuhalten und den Unfall der Polizei zu melden, fuhr er einfach (mit eingeschaltetem Fernlicht) weiter und somit auch an mir vorbei. Kurz vorher wollte ein Fußgänger die Straße überqueren; ich hatte daher auch ein wenig befürchtet, dass dieser evtl. beteiligt gewesen sein könnte. Ich hatte mir das Kennzeichen gemerkt und den Unfall dann der Polizei per e-mail gemeldet, die dann auch noch am gleichen Abend kurz bei mir vorbeischaute, um auch meine persönliche Aussage aufzunehmen.

Alltagserlebnisse (Teil 98)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Rotlicht (46)

Die OD Kettrichhof (K 7) ist ja schon seit geraumer Zeit gesperrt. Eigentlich ist die Aufrechterhaltung der Vollsperrung derzeit vollkommen überflüssig, da an der Baustelle offenbar “Winterpause” herrscht. Man hatte zuerst ein neues Regenrückhaltebecken in der Spitzkehre angelegt. Nichtsdestotrotz steht an der Einmündung in die K 6 ein Verbot für Fahrzeuge aller Art und davor eine Ampelanlage. Am 8. Februar bog dann vor mir und einem anderen Pkw (wohl ein Anlieger) bei roter Ampel nach links in die gesperrte Straße ab.

Parken (32)

Später hatte dann mal wieder jemand vor dem Parkplatz des Hugo-Ball-Gymnasiums in der Lemberger Straße sein Auto auf dem seltsamen “Schutzstreifen” (was er wegen des Fehlens von Fahrradpiktogrammen und durchgezogenen Linien eh nicht ist) trotz zusätzlicher Absolutes Halteverbot halb auf dem Gehweg, halb auf eben jenem Streifen abgestellt.

Überholmanöver (211)

In der Nähe des PLUB wurde ich dann wieder von einem Fahrer eines Stadtbusses äußerst eng überholt. Er musste dann eh an der folgenden Haltestelle wieder anhalten.

Zebrastreifen (7)

Da mussten ich und ein Mann, der den Zebrastreifen in der Winzler Straße in Höhe der Einmündung der Hornbacher Straße von links nach rechts überqueren wollte, kurz lachen. Ich hatte stadtauswärts schon angehalten, aus der Gegenrichtung kamen noch zwei Pkw. Jene fuhren aber anstatt mit “mäßiger Geschwindigkeit” mit Vollgas am bevorrechtigten Fußgänger vorbei. Schade; das hätte 2 mal je 80 Euro gekostet, inkl. Punkt in Flensburg.

Überholmanöver (212)

Abschließend überholte mich in der Gersbacher Straße in Winzeln noch ein BMW-Fahrer vollkommen unnötig mit sehr wenig Abstand.

Bahnübergang (3) und Rotlicht (47)

Etwas spät dran war am 9. Februar ein ca. 15-jähriges Mädchen. Sie wollte von der Birkenallee aus in Falkenbusch ihre Regionalbahn in Richtung Zweibrücken noch erreichen. Allerdings waren die Schranken schon unten. Sie lief natürlich trotzdem rüber zum Bahnsteig. Ich hab ja schon vor einer Weile angemerkt, dass so ein Verhalten mangels Unter- oder Überführungen natürlich auch regelrecht provoziert wird.

Rotlicht (48)

In Pirmasens sah ich am Nachmittag dann mal wieder jemanden bei > 1 sec. Rot noch schnell über die rote Ampel von der Winzler Straße nach rechts in die Waisenhausstraße abbiegen.

Gehwegradler (59) + Rotlicht (49)

Am 11. Februar fuhr ich über die Forststraße am Beckenhof vorbei hinauf zur Ruhbank. Am “Steinigen Bühl” bog neben mir von rechts ein ca. 15 Jahre alter Junge auf einem MTB in die Beckenhofer Straße ein. Er blieb allerdings auf dem Gehweg. Da die Ampel vorne an der Kreuzung Lemberger Straße Rot zeigte, musste ich hinter einem Pkw anhalten. Der Junge fuhr dann auf dem Gehweg an mir vorbei und musste dabei auch noch einem älteren Herren mit Hund an der Leine kurz auf die Fahrbahn ausweichen. Typisch für Pirmasenser Radfahrer war, dass er anschließend den “Schutzstreifen” ignorierte und weiter auf dem Gehweg fuhr. Ich überholte ihn dann wieder und bog nach Links zum Edeka ab. Er musste vom Gehweg aus natürlich länger warten, bis frei ist. Als ich dann kurz nach ihm aus dem Laden rauskam, sah ich ihn erneut, wie er wieder auf dem gleichen (also linken) Gehweg zurück Richtung Beckenhofer Straße fuhr. Ich wollte ihn an der Kasse auch drauf ansprechen, dass das Vorbeischummeln an der roten Ampel ihn (wenn die Polizei ihn erwischt) 100 Euro kostet, hab es aber gelassen… 😉

Überholmanöver (213)

Tja, von wegen “Schutzstreifen”. Es ging wieder die Lemberger Straße runter in Richtung Stadtmitte. Das bedeutet in 50 % der Fälle mind. einen Engüberholer. Dieses Mal war es sogar ein Fahrschulauto (mit Fahrschüler am Steuer), welches trotz Gegenverkehr überholte und dabei fast auf der gestrichelten Linie unterwegs war.

Parken (33)

Einen würdigen Schlusspunkt setzte ein Taxifahrer, der trotz absoluten Halteverbots aufgesetzt auf dem rechten Gehweg in der Einbahnstraße Bitscher Straße geparkt, den Warnblinker eingeschaltet und sein Auto verlassen hatte. Deshalb kam der Stadtbus vor mir nicht mehr (ohne auf Schrittgeschwindigkeit runterzubremsen) durch die schmale Lücke. Und ich konnte mich leider auch nicht mehr vorbeimogeln. Der Taxifahrer kam dann nach etwa einer halben Minute doch wieder angeseppelt und verstaute schnell irgendetwas im Kofferraum.

Alltagserlebnisse (Teil 96)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (23)

Am 31. Januar war ich ja unterwegs im wunderschönen, winterlichen Pfälzerwald. Nachdem ich den Abschnitt des B-10-Radweges zwischen Pirmasens und Münchweiler dokumentiert hatte, ging es weiter über den Radweg durch das Waschtal in Richtung Hinterweidenthal. Kurz vor der Wasserscheide bemerkte ich, dass mich ein Auto “verfolgt”. Oben auf der Kuppe hielt ich dann kurz an, um was zu trinken. Das Ehepaar stieg aus und der Mann zollte mir für die Fahrt durch den Schnee seinen Respekt. Er sei auch viel mit dem MTB unterwegs. Seine Frau meinte, sie würde hingegen nur bei schönem Wetter fahren. Dabei war das doch schönes Wetter; ideal für einen spaßigen Snowride!

Hupen (67)

Auf dem Heimweg ging es über die K 36 und das überflüssige Wegelchen, welches ja sogar geräumt und gestreut war. Beim Blick von oben auf die bescheuerte Einmündung am westlichen Ortseingang von Ruppertsweiler wird auch klar, warum ich hier (in Richtung Lemberg) stets nicht nach rechts in die Lemberger Straße abbiege, um den dort in ca. 60 m Entfernung beginnenden Gemeinsamer Geh- und Radweg zu erreichen. Ich muss keine Schilder beachten, die in anderen Straßen stehen. Da ich mit dem MTB unterwegs war, “hüpfte” ich ein Stück hinter der Einmündung über den Schnee auf das Wegelchen. Das brachte mir aber ein paar Sekunden später trotzdem noch ein Huper ein, als ich gar nicht mehr auf der Fahrbahn unterwegs war.

Überholmanöver (206)

Einen Klassiker gab es dann mal wieder im unteren Teil der Lemberger Straße (Pirmasens) in der Nähe vom PLUB. Das Spurdenken führte wie so oft zu einer sehr engen Vorbeifahrt eines Autofahrers – trotz “Schutzstreifens”.

Überholmanöver (207)

Nur ein paar Meter weiter quetschte sich noch ein Autofahrer vor der Einmündung der Pettenkoferstraße (zum Krankenhaus) zwischen mir und einem Rettungswagen auf der Linksabbiegespur hindurch.

Überholmanöver (208)

Richtig asozial war dann auch das, was der Fahrer eines Sattelzugs am 2. Februar auf der D 35a vollführte, als er mich auf der nicht sonderlich breiten Straße trotz Gegenverkehrs überholen musste – mit bestenfalls 50 cm Abstand. Woher der Auflieger kam, konnte ich nicht erkennen. War ein eher exotischeres Kennzeichen.

Anfeuerung (3)

Aaaargh! Was hatte mich da ein Rennradkollege erschreckt, als er auf der D 86 im kurzen, aber giftigen Buckel in der Nähe von Waldhouse fast lautlos von hinten herangerauscht kam und mich mit einem lauten “ALLEZ!” anfeuerte! Ich war auf dem lahmen MTB und in dem Moment grade wegen des miesen Wetters (es regnete bestimmt die Hälfte der Tour über) relativ unmotiviert unterwegs. 😉

(Wilde?) Tiere (12)

Ganz witzig war dann eine Horde Gänse (zumindest keine der “klassischen”, weißen Sorte), die in Waldhouse für einen Moment die süße Freiheit genossen und auf die D 86 entflohen, weil wohl ein vorher auf das Grundstück gefahrener Treckerfahrer das Tor nicht wieder zugemacht hatte. Da es grade wieder stärker regnete, stellte ich mich im Bushäuschen unter und beobachtete, wie dann auch ein französischer Autofahrer anhalten musste. Die frechen Schnabeltiere wurden dann aber vom Eigentümer wieder zurück aufs Grundstück getrieben.

Rotlicht (45)

Am Ende meiner Geburtstags-Tour sah ich dann noch in der Winzler Straße einen Autofahrer, der noch schnell über die grade auf Rot umgesprungene Ampel nach rechts in die Waisenhausstraße huschte.

Alltagserlebnisse (Teil 95)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (205)

Am 25. Januar ging es rauf in die höheren Lagen des Pfälzerwaldes. Im Anstieg über die L 496 hinauf nach Leimen musste mich dann mal wieder ein Fahrer eines blauen BMW in einer völlig unübersichtlichen Linkskurve (bei durchgezogener Linie) überholen. Der ältere Herr, der dem “Geisterfahrer” entgegenkam, musste dementsprechend bremsen und ausweichen.

Rotlicht (43)

Der Kabel-Trupp, der seit einer Weile bei Clausen tätig ist, ist inzwischen ein Stück weiter in Richtung Donsieders gekommen. Ebenso die mobile Ampelanlage. Aus einiger Entfernung sah ich dann mal wieder einen schwarzen BMW, der noch schnell über die bestimmt schon vor mehr als 2 Sekunden auf Rot umgesprungene Ampel huschte.

Rotlicht (44)

Gegen Ende meiner Tour fuhr ich die abschüssige Rodalber Straße runter. Die Ampel vorm Gelände der Parkbräu sprang grade bei meiner Vorbeifahrt von Grün auf Gelb um. Der ein Stück hinter mir heranrauschende Pkw hatte inzwischen aber ziemlich sicher Rot.

Hunde (9)

In der Fahnenstraße wollte mich dann später noch einer von zwei weißen, kleinen Hunden auffressen. Da aber noch ein Baum im Weg war, wurde er, als die Flexileine fixiert wurde, in einem kleinen Bogen um diesen herumgewirbelt. Von Herrchen gab es deshalb zurecht Schimpfe für den impulsiven Wauwau.

Gepöbel (10)

Und schon wieder ein BMW; ich kann da ja auch nix für…! Jedenfalls saßen am 26. Januar zwei junge Erwachsene in einem solchen Gefährt, als ich grade den letzten Abschnitt der B 270 zwischen dem Husterhöh-Kreisel und der Kreuzung Zweibrücker Straße befuhr. Das Gemaule, welches aus dem Beifahrerfenster kam, konnte ich leider nicht entziffern; ich hör ja auf dem linken Ohr schlecht. 😉 Vermutlich meinte er, dass ich auf dieser vierspurigen Straße nichts verloren hätte. Klar, wenn man (lt. Kennzeichen) aus dem Kreis Kusel kommt, weiß man natürlich am besten, welche Straßen bei Pirmasens Kraftfahrstraßen sind – und welche nicht.

Stopschilder (48)

Kurze Zeit später fuhren dann mal wieder zwei Pkw-Fahrer vor mir nacheinander über die Haltelinie des Stop-Schild an der Ecke Teich- und Schützenstraße. Ich sollte hier vielleicht eher die Fälle erwähnen, bei denen Autofahrer an diesen Schildern anhalten (obwohl kein bevorrechtigter Verkehr kommt). Der Zähler würde bislang wohl etwa bei 2 oder 3 stehen. 😉

Gespräche (22)

Es ging für einen Einkauf ins Kaufland. Die Kassiererin fragte, ob ich das Radfahren (wegen des nasskalten Winterwetters) nun eingestellt hätte? In Pirmasens fahren so wenige Leute, dass man immer wieder drauf angesprochen wird.

Niemals! Sie meinte, sie würde öfters auf dem Rad in der Wohnung eine Stunde lang radeln, um sich fit zu halten. Ich hingegen brauche aber das Naturerlebnis. Wir waren uns darin einig: Hauptsache, man bewegt sich hin und wieder! Okay, wirklich “Spaß” hatte die Tour an diesem Tag nicht gemacht, da es (entgegen der Vorhersagen) etwa die Hälfte der Zeit mehr oder weniger stark regnete. 🙁

E-Scooter (1)

Am 30. Januar fuhr vor mir einer mit einem “E-Scooter” (also so eine Art motorisierter Tretroller) vom Kaufland-Parkdeck runter. Das Ding fuhr bestimmt um die max. 25 km/h. Anschließend fuhr er auf den Gehweg auf, überfuhr das Stop-Schild an der Ecke Pirminius- und Wiesenstraße, dann die rote Ampel an der Kreuzung Schäferstraße, fuhr auf dem schmalen Gehweg dabei mitten durch zwei (einen bösen Blick hinterherwerfende) Passanten, ein Stück weiter nochmal über die rote Ampel an der Kreuzung Höhstraße, und immer weiter mit ordentlich Tempo auf dem Gehweg. Dann verlor ich ihn erstmal aus den Augen. In der Lemberger Straße hielt am Zebrastreifen vorm Krankenhaus dann ein Auto vor mir an, weil der Anarcho-E-Scooteristi diesen überqueren wollte. Er schwang sich dann auch sehr schnell wieder auf seinen Flitzer und fuhr über den Zebrastreifen weiter Richtung Krankenhaus.

Ich kenne mich mit den Dingern nicht aus, aber grundsätzlich müssten das doch Kraftfahrzeuge sein, mit denen man die Fahrbahn benutzen muss und für die man ein Versicherungskennzeichen und einen Helm braucht? Für den Gehweg war das Teil auf jeden Fall viel zu schnell! Vor allem, wenn man bedenkt, dass auf Gehweg Radverkehr frei Radfahrer ja nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen…! Wenn er so weiterfährt, wird er (oder: werden seine Opfer…) auch auf andere Weise im Krankenhaus landen.

Dooring (4)

Später wurde ich dann in der ansteigenden Kornstraße beinahe von der Fahrerin eines blauen Automobils gedoort. Sie riss ihre Fahrertür ohne jeden Blick nach hinten einfach auf. Ich rief laut “Heeeey”, worauf Sie sich per Geste entschuldigte. Vielleicht hatte sie ja gedacht, dass in dem dichten Schneetreiben da sicher kein Radfahrer kommt. Glücklicherweise reichte der von mir gehaltene Sicherheitsabstand aus.

Alltagserlebnisse (Teil 94)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (201)

Im letzten Teil fehlte noch ein Überholer vom 20. Januar auf der teils nur in Feldwegbreite ausgebauten K 4 zwischen dem Stausteinerhof und Kröppen. In Höhe der Kläranlage zog ein Autofahrer an mir vorbei, obwohl die geringe Fahrbahnbreite das ja eigentlich gar nicht zulässt. Da er aber vorher auf mein Tempo herunterbremste und auch einigermaßen Acht gab, mich nicht umzufahren, will ich mal nicht so sein…

Einbahnstraßen (20)

Wie auf Bestellung erwischte ich am 21. Januar in Dahn einen Einbahnstraßenradler. Siehe hierzu den aktualisierten Beitrag zur Brückensperrung in Dahn. 😉

Überholmanöver (202)

Am gleichen Abend ignorierte am Ortsausgang von Winzeln in Richtung Gersbach mal wieder jemand das Zeichen 222 an der kleinen Verkehrsinsel, indem er mich links von dieser überholte. Das gefiel dem Autofahrer dahinter so gut, dass er es dem Cleverle davor einfach nachmachte.

Überholmanöver (203)

Eigentlich wäre es jetzt keine Erwähnung wert gewesen – wenn es nicht grade ein Streifenwagen gewesen wäre, der am 22. Januar auf der B 270 zw. der Biebermühle und Burgalben kurz vorm Beginn des Seitenstreifens auf jeden Fall nicht mit dem empfohlenen Abstand von 1,5 m überholte. Lustig war, dass ich später am Tag auf dem Rückweg auf gleicher Strecke an der roten Ampel an der Biebermühle wieder einen Mercedes-Streifenwagen hinter mir stehen hatte. Vielleicht war es ja derselbe? Jedenfalls durfte ich mit meinem Rennrad ohne Einwände der Rennleitung weiterfahren, auch wenn ich ja “nur” ein Rücklicht und keinen “Großflächenrückstrahler” montiert hatte. Insofern waren wir dann wohl quitt! 😉

Überholmanöver (204)

Gar nicht lustig war das, was zwischendurch der Fahrer eines Sattelzugs auf der K 31 zwischen Geiselberg und der B 270 vollführte. Er blieb entlang dieser kurvigen und abschüssigen Straße erst hinter mir, um dann doch etwa hier an mir vorbeizuziehen. Da (natürlich…) doch Gegenverkehr auftauchte, zog er mit seinem Auflieger ziemlich rasch wieder nach rechts, weshalb ich in weiser Voraussicht bremste und ihn so vorbeifahren ließ. An dem Tag waren allgemein viele Polizeifahrzeuge unterwegs – leider nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Gehwegradler (58) + Rotlicht (42)

Wenige Gehwegradlersichtungen in letzter Zeit; es ist halt alles, nur keine “Fahrradsaison”. Im Winter fährt nur der “harte Kern” – und der hält sich (überwiegend…) an die Grundregeln. 😉 Am 24. Januar sah ich dann aber mal wieder gleich zwei Exemplare auf einmal. Der Ablauf war im Grunde derselbe wie am 11. August. Zwei Männer befuhren den rechten Gehweg der B 424 (Ixheimer Straße) in Richtung Bubenhausener Straße. Die Ampel für Rechtsabbieger zeigte derweil Rot. Aber die gilt für Gehwegradler ja nicht… Die beiden fuhren dann weiter in Richtung Stadtmitte – und wechselten auch nicht auf den dortigen “Schutzstreifen”, sondern fuhren einfach auf dem Gehweg weiter über die Brücke – obwohl den alten Kindsköpfen dann auch vier Schüler entgegenkamen, die ausweichen mussten.

Vorfahrt (24)

Um ein Haar die Vorfahrt genommen hätte mir etwas später ein Autofahrer in Böckweiler. Ich befuhr die Vorfahrtstraße L 103 in Richtung Osten und grade an einem Linienbus vorbei, der an der Haltestelle angehalten hatte. Vielleicht hat auch deshalb der Autofahrer, der rechts aus der Hochwaldstraße kam, gar nicht auf mich geachtet, er bremste erst kurz vor der Einmündung ab.

Hupen (66)

Vermutlich war das Hupen eines mir entgegenkommenden Autofahrers mit Neunkirchener Kennzeichen kurz vor der französisch-deutschen Grenze bei Kröppen nicht mal böse, sondern eher als “Anfeuerung” gemeint, weil es heute ja wieder so grimmig kalt und grau war? Einen tieferen Sinn ergab es jedenfalls keinen.

Vorfahrt (25)

Gegen Ende meiner Tour nahm mir dann noch eine Autofahrerin in Winzeln die Vorfahrt. Ich kam aus der Straße “Im Gehörnerwald“, (jene mit der falschen Sackgassenbeschilderung) die Autofahrerin befuhr von links kommend die Molkenbrunner Straße. Die Grundregel “Rechts vor Links” muss man ja aber wohl bei Radfahrern nicht unbedingt immer beachten…?

Alltagserlebnisse (Teil 93)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (65)

Am 16. Januar konnte ich erstmals seit fünf (sehr nassen) Wochen endlich mal wieder eine Tour mit dem Rennrad auf abgetrockneten Straßen fahren. So ging es auf eine 112 km lange Tour über Kaiserslautern, Weilerbach und Landstuhl. Unterwegs fuhr ich von der B 270 runter in Richtung Steinalben, um unter der Brücke der B 270 ein kurzes Päuschen zu machen und zwei Schokoriegel zu mampfen. Als ich wieder auf die B 270 auffahren wollte, sah ich in etwa 150 m Entfernung einen weißen Transporter angefahren kommen. Da ich schon auf rund 25 km/h beschleunigt hatte und er noch weit weg war, fuhr ich – mich äußerst rechts haltend – auf die B 270 auf. Das gefiel dem Fahrer aber wohl nicht, denn er quittierte es mit einem seeeeehr langen Huper. Dabei musste er weder langsamer machen, noch wurde ihm von mir sonst in irgendeiner Form die Vorfahrt genommen; er überholte mich schließlich erst ca. 50 m hinter der Einmündung.

Überholmanöver (199)

Es ging weiter Richtung Kaiserslautern. Am Walzweiher stand eine Baustellenampel, die ich mal wieder pünktlich kurz nach der Grünphase erwischte. Die Spur links war mit Hütchen abgesperrt und ein Bagger am Hang zugange. Könnte u. U. mit diesem Unfall zu tun gehabt haben. Nachdem die Ampel auf Grün umgeschaltet und ich losgefahren war, wechselte der Fahrer des grauen Golfs hinter mir auf die mit den Hütchen abgesperrte Fahrbahn und zog dann ein Stück weiter wieder rüber.

Gentlemen (30)

Am gleichen Abend hatte ich in der langgezogenen und ansteigenden Linkskurve auf der K 6 bei Gersbach einen Pkw hinter mir. Ich bedankte mich in der Weise, dass er nicht wie viele andere einfach in der unübersichtlichen Kurve überholte, indem ich ihm mit dem Arm das Signal zum Durchstarten gab, als ich sah, dass hinter dem Knick keiner mehr kommt. Er bedankte sich per Handzeichen.

Rotlicht (40)

In der Clausener Hauptstraße (L 498) wird schon seit geraumer Zeit im Bereich des nördlichen Gehwegs gebuddelt, vermutlich wegen der Verlegung von Kabeln. Am 18. Januar wurde eine Baustellenampel aufgestellt. Ich kam noch bei Gelb drüber – der Fahrer des Wagens hinter mir, der noch schnell angerauscht kam, hatte aber inzw. garantiert sowas von rot.

Autos auf Radwegen (21)

In weiser Voraussicht und wegen der noch unklareren Vorfahrtsituation am freilaufenden Rechtsabbieger zur L 600 ignorierte ich am gleichen Abend den östlichsten Teil des Wegelchens entlang der K 6 und blieb auf der Fahrbahn. Das war insofern eine gute Entscheidung, da ich ansonsten wegen eines BMW-Fahrers nicht über die Einmündung gekommen wäre, da er bis ganz nach vorne gefahren war und die Furt somit komplett blockiert hatte. Ich quittierte es mit Kopfschütteln.

Ein- und Anfahren (6)

Vermutlich haben dicke, fette SUV auch eine eingebaute Vorfahrt. Dann darf man auch, obwohl man sieht, dass ein Radfahrer kommt, rückwärts aus Grundstückszufahren preschen, die Fahrbahn beim Umschalten in den Vorwärtsgang blockieren und dem Radler somit die Vorfahrt nehmen. So geschehen am 19. Januar in Bruchmühlbach-Miesau.

Überholmanöver (200)

Am 20. Januar wurde ich auf der K 6 in der weiter oben schon einmal erwähnten Kurve bei Gersbach (dieses Mal in Richtung Pirmasens fahrend) vom Fahrer eines grauen SUV überholt, obwohl man dort überhaupt nicht sehen kann, ob da Gegenverkehr kommt. Der kam dann auch, durfte eine Vollbremsung einlegen, nach rechts ausweichen – und hupte deshalb völlig zurecht! Ich kann mich noch dran erinnern, dass ich als Kind mit meiner Mutter im Auto unterwegs war und dort ebenfalls jemand (sogar ein Auto) überholte. Damals fehlte nicht viel für einen Frontalzusammenstoß!

Rotlicht (41)

Wenn ich die französische Festungsstadt Bitche durchqueren muss, fahre ich hin und wieder über die nordwestlich der Zitadelle gelegenen Nebenstraßen. In der Rue de Remparts steht allerdings eine ziemlich nervige Ampelanlage, deren Induktionsschleife wohl vor allem auf Carbonrennräder gar nicht reagiert. So stand ich dort am 20. Januar bestimmt 2 Minuten lang herum, während alle anderen Richtungen zwischenzeitlich grün bekommen hatten. Da von hinten ein Franzose mit seinem Pkw angehalten hatte, deutete ich ihm mit dem Arm, er solle noch ein Stück bis zur Induktionsschleife vorfahren. Was er dann nach kurzem Zögern auch machte. Da die Ampel aber immer noch rot blieb, bog er ein paar Sekunden später bei rot nach links ab. 5 Sekunden später hatte ich dann endlich grün. Für mich ein Rätsel, wie sich diese Technologie jemals durchsetzen konnte – es kann doch nicht sein, dass ich mir vor derartigen Ampeln regelm. die Beine in den Bauch stehen soll…!?

Geschwindigkeit (17)

In Frankreich sind ja auch Tempo-30-Zonen in den Hauptstraßen von Ortsdurchfahrten möglich. So auch auf der D 36 in Enchenberg. Obwohl ich selber grade 29 km/h (mit dem Rennrad) auf dem Tacho hatte, wurde ich in dieser 30er-Zone trotzdem von einem Franzosen überholt.

Alltagserlebnisse (Teil 90)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Vorfahrt (22)

Es war nicht viel los zwischen Weihnachten und Neujahr. Am frühen Nachmittag an Heiligabend nahm mir ein Fahrer eines bordeauxfarbenen VW-SUV in der Waldfischbacher Hauptstraße die Vorfahrt, als er ohne auf mich zu achten vom Parkplatz des nagelneuen Lidl nach rechts in die L 499 einbog.

Parken (30)

Nachdem es noch mit einem Einkauf kurz vor Ladenschluss geklappt hatte, ging es nach Hause. In der frisch sanierten Winzler Straße (ich vermisse in der neuen Pflaster- und Betonwüste die auf äußerst dubiose Art und Weise gefällten Platanen sehr…) gibt es auch eine Filiale einer VR-Bank. Da aber die Parkstreifen ständig zugeparkt sind, parkt dann auch hin und wieder mal einer in der 2. Reihe. Ich durfte wegen Gegenverkehr dann halt auch kurz warten…

Rückwärts (3)

Glück gehabt hatte eine ältere Dame, die am 28. Dezember in der Gewerbestraße in Zweibrücken auf dem Gehweg unterwegs war, denn wäre sie in dem Moment schon 5 m weiter gewesen, wäre sie überfahren worden. Vor ihr fuhr nämlich ein weißer Transporter rückwärts aus der Zufahrt eines Autohändlers. Und das alles andere als langsam oder vorsichtig. Sehen konnte der Fahrer wegen des undurchsichtigen Zauns rein gar nichts!

(Wilde) Tiere (9)

Später fungierte ich dann für ein paar Meter ungewollt als Schafhirte bzw. Schäferhund auf zwei Rädern. Denn auf der K 68 zwischen Gerhardsbrunn und der Knoppermühle war ein kleiner Trupp Schafe unterwegs, die offenbar irgendwo aus einem Gehege ausgebüchst waren. Sie trabten einige Meter vor mir her. Als von unten eine Autofahrerin kam, kletterten sie links die Böschung rauf. Ich tauschte mit der Autofahrerin noch schnell einen amüsierten Blick aus. Da ich im Polizeibericht nix dazu gelesen habe, ist den Lämmern wohl auch nix passiert.

Pinkelpause (2)

Interessant, wie sehr manch einem die Blase drückt. So sah ich am 30. Dezember einen älteren Herrn, der auf der L 482 zwischen Winzeln und der Eichelsbacher Mühle in einer Kurve am Fahrbahnrand angehalten hatte, um in den Straßengraben zu pullern. Nunja – das Halten und Parken ist aus guten Gründen an unübersichtlichen Stellen verboten.

Überholmanöver (194)

Frohes Neues! Der erste, der gleich am 1. Januar auffällig wurde, war ein Autofahrer, der direkt am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke bei Gegenverkehr und ohne jede Verlangsamung mit höchstens 50 cm Abstand an mir vorbeirauschte.

Rotlicht (39)

Am 2. Januar ging es über die Lemberger Straße runter, um anschließend über die Volksgartenstraße zur Landauer Straße zu kommen. Vor mir fuhr übrigens ein Bagger. Da die Ampel an der Kreuzung Charlottenstraße grade auf Rot umgesprungen war, hieß es also warten. Darauf hatte der Autofahrer in der Gradeausspur aber keine Lust und donnerte trotz > 1 Sekunde Rot noch schnell über die Kreuzung.

Stopschilder (47)

Es ging weiter Richtung Waldfriedhof und B-10-Radweg. Den mit der Dschungel-Bankette. 😉 An der B-10-Abfahrt zur Landauer Straße fuhr mal wieder jemand (Richtung Pirmasens) mit seinem Auto über das dortige Stop-Schild.

Autos auf Radwegen (18)

Im “richtigen” Winter muss man ja auf den B-10-Radwegen über motorisierten Verkehr eigentlich sogar regelrecht froh sein, da auf diese Weise wenigstens ein paar Fahrrinnen freigefahren werden. Glücklicherweise war es in diesem Winter ja noch nicht so richtig winterlich. Unweit des Hauensteiner Weg-Endes kam mir kam eine Frau in ihrem Pkw entgegen, die wohl den im Kofferraum transportierten Hund mal etwas weiter hinten im Wald Gassi führen wollte.

(Tote) Tiere (10)

Gar keine schöne Entdeckung machte ich später an der K 11 bei einem kurzen Halt am Sattel zu den Lauterschwaner Rappenfelsen. Da hatte wohl irgendein Schäfer zwei tote Schafe “entsorgt” und deren Kadaver einfach die Böschung runtergeschmissen. Man ist es ja schon gewöhnt, dass unnützer Hausrat tonnenweise im Wald entsorgt wird. Aber muss man das jetzt auch noch mit verendeten Tieren machen…!?

Alltagserlebnisse (Teil 88)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Rotlicht (37)

Am 17. Dezember ging es die ansteigende Schäferstraße hinauf. Auf dem linken Fahrstreifen überholte mich grade ein Auto. An der Kreuzung Höhstraße schaltete die Ampel grade auf Rot; der Fahrer fuhr trotzdem (> 1 Sekunde) drüber – um anschließend dann an der nächsten roten Ampel zur Landauer Straße halten zu müssen.

Gegenverkehr (5)

Gegen Abend ging es dann die Landauer Straße retour. Im Feierabendverkehr staute es sich auf der Linksabbiegespur zur Kaiserstraße. Ein Franzose konnte auch wegen Gegenverkehrs deshalb nicht in die kurze, zusätzliche Linksabbiegespur zur Bitscher Straße einfahren. Als sich eine Lücke auftat, zog er raus und fuhr über die durchgezogene Linie nach vorn. Ein Fahrer eines Stadtbusses musste deshalb bremsen und den frechen Franzosen vorlassen.

Stopschilder (44)

Wenig später ergab sich dann an der Kreuzung Berliner Ring, Kronen- und Blocksbergstraße wieder eine ähnliche Situation wie am 10. Dezember. Dieses Mal kam ich allerdings aus der Kronenstraße gefahren. Mein Vordermann fuhr flüssig, ohne größere Verlangsamung über die Haltelinie des Stop-Schild nach links in die Blocksbergstraße, obwohl von rechts Verkehr kam.

Bahnübergang (2) + Rotlicht (38)

Am 18. Dezember schaltete in Thaleischweiler-Fröschen der BÜ in der Pirmasenser Straße grade auf Rot, da die Regionalbahn Richtung Pirmasens gerade angefahren kam. Ein älteres Ehepaar war wohl spät dran und überquerte dann noch schnell bei sich grade senkenden Schranken den BÜ. Der Mann hatte wegen einer Gehbehinderung große Probleme, nicht zu stolpern. Ich persönlich halte ja derartige Haltepunkte (ohne Über- oder Unterführung) für ziemliche Fehlkonstruktionen. Weil sie derartiges Fehlverhalten förmlich erzwingen. Eigentlich könnte man bei eingleisiger Strecke z. B. ja auch auf beiden Seiten einen Bahnsteig anlegen. Die Frau wollte wohl noch am Automaten ein Ticket ziehen, obwohl der Desiro schon angehalten hatte. Der Triebfahrzeugführer winkte sie (meine ich) ohne Ticket in den Zug. Die RB hatte eh mal wieder ein paar Minuten Verspätung

Überholmanöver (192)

Es ging weiter Richtung Johanniskreuz. In Waldfischbach-Burgalben überholte mich dann in der Welschstraße (L 499) ein Autofahrer ohne Not mit äußerst dürftigem Abstand (< 50 cm).

Stopschilder (45 + 46)

Diese Verkehrszeichen existieren wohl wirklich nur dafür, dem Missachtenden im Falle eines Unfalles einen höheren Grad an Schuld aufzuerlegen. Ignoriert werden sie nach meinen Beobachtungen quasi immer. Beispielsweise (ebenfalls am 18. Dezember) an der Moschelmühle bei Burgalben, als der Pkw-Nutzer vor mir ohne Halt nach rechts auf die B 270 Richtung Biebermühle abbog.

Gleich Drei auf einen Streich ignorierten später noch das Stop-Schild an der grade erst wieder (zumindest vorerst) für den Verkehr freigegebenen L 482 zwischen Rodalben und Pirmasens an der Einmündung der Baumbuschstraße und bogen ohne Halt nach rechts ab.

Hupen (63)

In Pirmasens wurde ich auf der K 6 in Höhe des Sportplatzes der SG Pirmasens später dann noch von einem mir entgegenkommenden Rentner angehupt. Warum auch immer. Bekannt kam er mir auch nicht vor.

Überhomanöver (193)

Den Abschluss des 18. Dezember markierte dann der Fahrer eines weißen Transporters, der mich in der Ortsdurchfahrt von Winzeln mit äußerst dürftigem Seitenabstand überholte.