Stadt Pirmasens zieht Schlussstrich

Ja, es bringt irgendwie alles nichts; egal was man auch tut, wie sehr man sich bemüht, wie viel Zeit man investiert, wie gut man sachlich und rechtlich argumentiert – eine vollkommen inkompetente, autoverrückte, das Recht nicht nur biegende, sondern tagtäglich (mit Billigung der obersten Landesbehörde) brechende Verwaltung zeigt einem nicht nur ungeniert, insgeheim fröhlich glucksend blaue Mittelfinger, sondern zieht auch einen endgültigen Schlussstrich unter das, was man als „Bürgerdialog“ oder auch Bürgerengagement verstehen könnte. „Stadt Pirmasens zieht Schlussstrich“ weiterlesen

Coronoia: Stellung halten

Bereits in einem meiner frühen Coronoia-Beiträge bemühte ich, nach einem unverschämten persönlichen Angriff eines meiner ehemaligen „Mitstreiter“ in Sachen Radverkehr, die Metapher, wonach ich nicht derjenige sei, der „abdrifte“. Die Welt sei es, die erdrutschartig unter unseren Füßen hinweg in Richtung Faschismus abgleitet – und alles mit sich reißt, was sich nicht – wie ich – einen stabilen Felsen gesucht hat, von dem aus man diesen Wahnsinn um einen herum mit ansehen muss. Später verwies ich darauf, dass „Radikalität“ vor allem in einer Epoche des Umbruchs, nichts anderes bedeutet, als tief verwurzelt zu sein. Und sich von seinem Standpunkt, die Menschenrechte seien unveräußerlich, keinen Millimeter wegzubewegen. „Coronoia: Stellung halten“ weiterlesen

Coronoia: § 33 (1) S. 1 Nr. 3 StVO

Bereits bevor der ganze Corona-Scheiß begonnen hatte, hat mich dieser seine Bürger zermürbende Willkürstaat regelmäßig dazu gebracht, angefangene „Projekte“ im Zuge meines wohl wirklich kurz vor seinem jämmerlichen Ende stehenden radverkehrspolitischen und -journalistischen Engagements nicht weiter zu verfolgen. Eines davon war die regelmäßige Missachtung einer weithin unbekannten Regelung in der Straßenverkehrsordnung; vor allem in Wahlkampfzeiten durch quasi alle Parteien. Im Frühjahr 2019 verfasste ich anlässlich der Europa- und Kommunalwahlen zum Propaganda-Verbot außerhalb geschlossener Ortschaften einen kleinen Beitrag, welchem ich ob der meinen Intellekt beleidigenden „Antworten“ der Behörden bislang keine Fortsetzung widmete. „Coronoia: § 33 (1) S. 1 Nr. 3 StVO“ weiterlesen

Coronoia: Quo Vadis, Basis?

Vorweg: Ich halte den ordinären Plakat-Wahlkampf eines mündigen Souveräns für gänzlich unwürdig. Das Problem: Es gibt keinen mündigen, politisch gebildeten, sich selbst ein eigenes Bild machenden Souverän. Stattdessen Millionen von immer dieselbe Scheiße wählenden Vollidioten, die zu blöd sind, diese Diktatur mit einem Kreuzchen an der richtigen Stelle zu beenden. Wer seine Wahlentscheidung allen Ernstes vom überwiegend hirnzersetzenden Bullshit abhängig macht, den irgendwelche zugekoksten Propagandanutten für viel Steuergeld aus ihren leeren Hirnen gepresst haben, wie ich einen Haufen ins Klo, der sollte sein Wahlrecht für den Rest seines Lebens entzogen bekommen. „Coronoia: Quo Vadis, Basis?“ weiterlesen

Coronoia: Morgens, halb Zehn …

… in Deutschland; im September 2021. Um wenigstens in der großen Pause frische Luft atmen zu können, flüchten die (meist volljährigen) Schüler der berufsbildenden Schule in Pirmasens (wo ich übrigens von 1997 bis 1999 meine Mittlere Reife gemacht und von 2003 bis 2005 die Berufsschule besucht habe) in Massen vom Schulgelände, um sich, meist den Sabberlappen am Kinn hängend, jenseits des Zauns in größeren Gruppen, natürlich ohne „Abstände“, auf den Gehwegen und in den Seitenstraßen zu unterhalten. Während meiner Zeit machten das fast nur die Raucher. Ein Foto konnte ich leider keins machen. „Coronoia: Morgens, halb Zehn …“ weiterlesen

B 10: Matschloch am Waldfriedhof

In Sachen B 10 ist ja es leider sehr ruhig geworden. Auch wegen der weiterhin nicht vorhandenen Unterstützung von Seiten anderer Radfahrer. Es hilft wohl nur noch eine Klage – und die kann ich mir nicht leisten. Die Grünen-Abgeordnete Jutta Blatzheim-Roegler, die im vergangenen Jahr eine kleine Anfrage an das Verkehrsministerium stellte (in deren Folge Minister Wissing nachweislich gelogen hat, indem er diese ungewidmeten Waldwege als „Radwege“ bezeichnete), hat durch ihre konsequente Nichtbeantwortung mehrerer folgender e-mails nun auch ausdrücklich klargestellt, dass ihr der Radverkehr im Pfälzerwald am Allerwertesten vorbeigeht. Das gilt auch für die Kreis-Grünen. Nunja, wegen des miserablen Brodel-Wetters kann ich mich halt wieder einmal nur über die logischen Konsequenzen einer Verbannung auf hundsgewöhnliche Waldwege aufregen. „B 10: Matschloch am Waldfriedhof“ weiterlesen

Coronoia: Würdige Gegner

Gunnar Kaiser philosophiert in einem aktuellen Video über die mich schon seit Anbeginn dieser „Pandemie des Wahnsinns“ regelrecht zur Verzweiflung treibende intellektuelle und philosophische Unwürdigkeit derjenigen, die dieses gewaltige Corona-Lügengebäude fern jeglicher sachlicher Evidenz im morastigen Boden von Arroganz und Ignoranz errichtet haben. Und uns von den Balkonen herunter auf die Köpfe pinkeln. Es erinnert mich auch ständig an meinen ganz eigenen radverkehrspolitischen Kampf; wo ich mir auch nichts mehr wünschen würde, als in einer jeglicher Kompetenz unverdächtigen Bürokratie auf Gegner zu stoßen, die in der Lage wären, einen auf rechtlicher Ebene wenigstens einigermaßen herauszufordern. Doch da ist und war – wie auch bei Corona – einfach nichts und niemand. „Coronoia: Würdige Gegner“ weiterlesen

Coronoia: ZeroCovid in Pirmasens

Tja, da hat die (gleich zwei Mal ge-28b-te) Siebenhügelstadt den umliegenden Kreis Südwestpfalz ja auf der Zielgeraden doch noch überholt. Bereits gestern verkündete das bei der Kreisverwaltung ansässige Gesundheitsamt eine „Inzidenz“ von 0,0000. Dieser Wert hat auch am heutigen Samstag gehalten, da auch am 8. Tag in Folge kein falsch-positiver PCR-Test registriert werden konnte. Das strenge CoBeLVO-Regime der (vom totalverblödeten Volk wiedergewählten) Hygiene-Diktatorin Dreyer, die mit ihren Maulkörben auch Kinder im Schulsport quält, gilt natürlich auch hier – wie bereits im letzten Sommer – weiter. Nennenswerte „Lockerungen“ im offenen Strafvollzug sind natürlich keine in Sicht. Neustadt an der Weinstraße gehört seit heute ebenfalls dem exklusiven Kreis der rheinland-pfälzischen ZeroCovid-Kreise an. „Coronoia: ZeroCovid in Pirmasens“ weiterlesen

Blaue Mittelfinger

Eigentlich war mir spätestens nach dem legendären Gespräch mit der Spitze der Stadtverwaltung im letzten Januar klar, dass jegliche Bemühungen, diese Kfz-fanatische Verwaltung außerhalb des Verwaltungsgerichtsweges dazu zu bringen, sich an die StVO, die dazugehörigen Verwaltungsvorschriften, die ERA 2010, das LStrG, das VwVfG als natürlich vor allem auch das Grundgesetz zu halten, vergebens sind. Man hatte mir inzwischen zu viele Mittelfinger gezeigt; sei es durch jahrelange Untätigkeit oder eben auch aktives, entgegengesetztes Handeln. Ein weiterer Affront war die vor ca. einem Monat erneuerte und abgewandelte Beschilderung im Zuge der beiden Wegelchen an der K 6 zwischen Pirmasens, Winzeln und Gersbach. Denn obwohl es Alternativen für eine Bebläuung gab, hielt man einfach stur daran fest; man wollte mir – wie zuletzt auch in Zweibrücken – wieder den Mittelfinger zeigen. „Blaue Mittelfinger“ weiterlesen

Coronoia: 0,0011 Prozent

Meines Erachtens gibt es viel zu viele Leute im Widerstand, die in diesem Informationskrieg die orwell’schen Wort-Projektile des Feindes verwenden. Warum plappert man z. B. den Blödsinn mit den „Inzidenzwerten“ einfach so nach? Warum rechnet man diese jeglicher evidenter Berechtigung unverdächtigen Phantasie-Zahlen nicht immer in einen Wert um, der selbst für den Dümmsten verständlich sein müsste? Im Kreis Südwestpfalz liegt die „Inzidenz“ derzeit bei 1,1; das ist der niedrigste Wert in Rheinland-Pfalz. 1,1 Personen je 100.000 Einwohner wurden in den letzten 7 Tagen positiv ge-pcr-t. Umgerechnet also: 1,1*100/100.000 = 0,0011 %. Das heißt, dass hier immer noch massiv in die Freiheit von 99,9989 % eingegriffen wird. „Coronoia: 0,0011 Prozent“ weiterlesen