Alltagserlebnisse (Teil 42)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Geschwindigkeit (10)

Am 17. Juni führte mich mal wieder eine Runde nach Frankreich. In der Grand Rue (D 37) im französischen Lemberg gibt es einen kurzen Abschnitt mit 30 km/h inkl. der für Frankreich typischen Bodenschwellen. Ich befuhr die leicht abschüssige Straße selber mit knapp über 30 km/h, als mich dort ein junger Mopedfahrer mit ordentlich Karacho überholte. In Frankreich sind nach meinen Erfahrungen grade die jüngeren (Klein-)Kraftradfahrer allgemein noch eine Spur wilder als jene in Deutschland.

Geschwindigkeit (11)

Auch in der nur für Anlieger und Radverkehr freien Wartbachstraße in Hinterweidenthal stehen in unregelmäßigen Abständen mehrere 30 km/h. Am 18. Juni wurde ich dort trotz 28 bis 29 km/h auf dem Tacho mit ordentlich Geschwindigkeitsüberschuss von einem Kleinwagen überholt, der dann auch rasch in Richtung B 10 davonzog.

Überholmanöver (82)

Es ging über Hauenstein und Wilgartswiesen (wo ich einen ganz besonderen Geh- und Radweg fotografierte) über den langen Anstieg zum Hermersbergerhof und anschließend weiter über die B 48 Richtung Johanniskreuz. Dort wurde ich dann in einer Rechtskurve von einem schwarzen Transporter in äußerst fragwürdiger Weise überholt – der Abstand zu mir war zwar okay, der auftauchende Gegenverkehr fand das aber gar nicht lustig – und ließ die Hupe ertönen.

Hupen (31)

Nur ein paar Kilometer weiter war dann ich Adressat eines Hupers aus einem Lkw, der mich zudem noch vor einer schlecht einsehbaren Kuppe überholte. Ich erdreistete mich, dort die Fahrbahn der L 499, anstatt den (streckenweise) parallel verlaufenden Weg (hier links oberhalb der Fahrbahn) zu benutzen. Dieser Weg ist allerdings überhaupt nicht beschildert; an einigen Zufahrten stehen nur die üblichen Verbot für Fahrzeuge aller Art, frei nur für die Forstwirtschaft. Der Lenker des Lasters hielt das graue Band wohl für einen (benutzungspflichtigen) „Radweg“. Allerdings dürfte das auf diesem Abschnitt auch das 1. Mal überhaupt gewesen sein, dass mich dort in all den Jahren mal jemand gehupt hat. Was schon viel drüber aussagt, wie gut die einheimischen Autofahrer Radfahrer auf Fahrbahnen „verkraften“.

Stopschilder (18)

Gegen Ende der Tour befuhr ich die Schützenstraße (L 482) Richtung Teichstraße. Es handelt sich hier um eine links abknickende Vorfahrtstraße. Der aus nordwestlicher Richtung kommende Verkehr aus der Teichstraße muss dort per Stop-Schild anhalten. Genau das tat aber ein Fahrer eines schwarzen Sportwagens nicht, als er mich etwa in 20 Metern Entfernung angefahren kommen sah. Es wurde dann einfach über die Haltelinie gebrettert.

Überholmanöver (83)

Am Abend des 19. Juni wurde der „Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße (stadteinwärts) mal wieder als Einladung zum Überholen mit < 50 Zentimetern Abstand betrachtet.

Überholmanöver (84)

Bislang hatte ich in der Blocksbergstraße fast immer nur Probleme mit Autos, die den dortigen „Schutzstreifen“ als Einladung zum Engüberholen betrachteten. Ebenfalls am Abend des 19. Juni wurde ich dann auch mal stadtauswärts so richtig übel von einem absolut rücksichtslosen Lenker eines Lkw mit Anhänger förmlich von der Fahrbahn gedrängt. Der Abstand dürfte höchstens 50 Zentimeter betragen haben, gegen Ende des Überholmanövers musste ich stark bremsen und ganz nach rechts an den Bordstein, damit der viel zu früh wieder einscherende Anhänger mich nicht komplett rasiert! Das war eine glasklare Nötigung mit Gefährdung. Gesten und Rufe interessierten ihn aber nicht. Der dahinter fahrende Pkw machte erst langsam; als er mich dann überholte, blickte ich fragend dessen Fahrer an. Dessen Blick deutete ich aber eher so, warum ich mich da denn jetzt so aufgeregt hätte…?

Stadtauswärts ist der rechte Gehweg übrigens per Gehweg Radverkehr frei beschildert; vielleicht sollte das also eine erzieherische Maßnahme sein, doch gefälligst den „Radweg“ zu benutzen? Der Lkw war im Auftrag der in Winzeln ansässigen Wasgau-AG unterwegs.

Alltagserlebnisse (Teil 41)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (79)

Über 130 Kilometer hatte ich auf meiner Tour am 13. Juni bis hinauf nach Kusel kein wirklich fragwürdiges Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer beobachten können. Kurz vor der Haustür musste mich dann aber doch noch ein Fahrer eines schwarzen Golfs vor der Serpentine in Windsberg überholen. Da dann halt doch Gegenverkehr um die vollkommen unübersichtliche Ecke kam, musste jener bremsen, ausweichen – und quittierte dies mit einem Huper. Ich hatte mir auch das Kennzeichen gemerkt, falls der gefährdete Autofahrer eine Anzeige erstattet hätte. Aber in den Pressemeldungen fand ich bislang nix dazu.

Überholmanöver (80)

130 km und nur ein Ereignis; am folgenden Tag gleich 3 auf 15 km: Am Vormittag des 14. Juni ging es für einen Einkauf nach Pirmasens. Der Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße ist ja eins meiner Sorgenkinder. Die Entfernung einiger Strichlein vor den Kreiseleinfahrten brachte jedenfalls nix. Dieses Mal presste sich von Winzeln kommend ein rücksichtsloser Autofahrer an mir vorbei. Das Hauptproblem liegt hier wohl darin, dass Autofahrer sich an der Mittellinie orientieren, die Fahrbahn sich allerdings baulich von der rechten Seite (also dem „Schutzstreifen“ her) verjüngt.

Zebrastreifen (1)

Erstaunlich, dass diese Kategorie so spät erstmals auftaucht. In der Winzler Straße (genau an dieser Kreuzung wurde mir übrigens 2011 die Vorfahrt von einem Linksabbieger genommen) stand eine ältere Frau, um den dortigen Zebrastreifen zu benutzen. Ich fuhr langsam heran und hielt an – der Fahrer eines Lkw auf der Gegenfahrbahn bretterte aber unbeeindruckt drüber. Die Frau bedankte sich sogar fürs Anhalten.

Abbiegen (7)

Nach dem Erwerb frischer Fleischerzeugnisse ging es wieder zurück nach Windsberg. Auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg-Weg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln sah ich dann oben auf der Fahrbahn einen Autofahrer, der das Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus ignorierte und über die durchgezogene Linie nach Links in die Zufahrt zur L 600 einbog.

Hupen (30)

Am Nachmittag des 14. Juni drehte ich noch eine Runde über die Sickinger Höhe. In Rosenkopf ertönte vor dem Minikreisel am Ortsausgang die Hupe aus dem hinter mir fahrenden Auto. Warum auch immer. Als mich der SUV (mit Pferdeanhänger) dann anschließend überholte, schaute ich den Lenker fragend an, erhielt aber leider keine Erklärung zur missbräuchlichen Verwendung der Hupe.

Überholmanöver (81)

Am Mittag des 15. Juni wurde auf der B 270 zw. Abzweig Petersberg und der Biebermühle ein Stück vor mir trotz herannahenden Gegenverkehrs ein etwas langsamer fahrender Pkw überholt.

Alltagserlebnisse (Teil 40)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (75)

Vielleicht 15 0der 20 Zentimeter waren es, mit denen ein sein Lenkrad förmlich umklammernder, sehr alter Mann mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz mich am 7. Juni auf der K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders förmlich rasierte, wenn auch mit relativ geringem Geschwindigkeitsunterschied. Angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen viele Unfälle gab, bei denen über 80 Jahre alte PKW-Fahrende einige Radfahrende ins Jenseits befördert haben, würde ich auch diesem alten Herren wünschen, man würde ihn auf seine Fahrtauglichkeit hin überprüfen!

Abbiegen (6) & Einbahnstraßen (3)

Am 7. Juni führte mich meine Tour auch über Rodalben. Wie in diesem Beitrag beschrieben, muss man dazu von der Umgehungstraße kommend über die Kreuzung der L 482 in die Straße „Am Rathaus“ einfahren und anschließend die Bruderfels- und Baumbuschstraße benutzen, um dann an einer Baustellenampel auf die L 482 zu gelangen. Das ist ja sogar mangels die Nutzung untersagender Verkehrszeichen völlig legal. Jedenfalls hielt ich am Eck zwischen „Am Rathaus“ und der Bruderfelsstraße kurz an, um mir das Verkehrsgeschehen dort ein paar Minuten lang zu betrachten, denn schließlich darf man von Pirmasens (also über die Bruderfelsstraße kommend) dort per Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links nur links abbiegen. Ein Verbot der Einfahrt bekräftigt das Ganze nochmal. Tja, ich stand da wirklich keine volle Minute, als ein schwarzer Golf GTI die Bruderfelsstraße hinunterbretterte, ohne Hemmungen nach rechts abbog, an der Kreuzung nicht auf eine eventuelle Vorfahrt des kreuzenden Verkehrs achtete – und in Richtung Umgehungsstraße davonbrauste!

Gehwegradler (20)

Am 8. Juni sah ich an der roten Ampel in der Schäfer- Ecke Gärtnerstraße mal wieder einen Gehwegradler in der verkehrten Richtung aus der Einbahnstraße Schachenstraße (am Rheinberger) ums Eck radeln, um anschließend an der Fußgängerampel in der Fröhnstraße auf Grün zu warten. Ich vermute, dass er dann auf dem Gehweg der Schäferstraße weiterfuhr.

Überholmanöver (76 – 78)

Am 10. Juni ging es wieder mal nach Frankreich. Es fing schon kurz hinter der Grenze auf der D 86 ganz lustig mit einem (deutschen) Kurvenüberholer an, der mir auf meiner Fahrspur entgegenkam.

Später zweckentfremdete ein aus der Gegenrichtung bergab Richtung Bitche unterwegs seiender Motorradfahrer die Bergauf-Überholspur der D 620 und überholte so mal eben drei PKW als Geisterfahrer.

Am baulichen Fahrbahnteiler vor der Linksabbiegespur zur D 85a Richtung Hottviller wurde ich dann von einem weißen Tansporter förmlich rasiert. Hin und wieder fahr ich an solchen Stellen aus Gewohnheit immer noch zu nah am rechten Rand.

Rotlicht (11)

Am 11. Juni konnte ich noch problemlos bei Gelb über die Ampel an der Ecke Gärtner- und Ringstraße fahren. Als ich dann über die Schulter blickte, kam (bestimmt 5 Sekunden nach dem Passieren der Ampel meinerseits) noch schnell eine junge Frau in einem weißen Golf ums Eck geschossen. Gelb zeigte die Ampel garantiert nicht mehr.

Autos auf Radwegen (8)

Später fuhr ich dann im zunehmenden Regen (ich musste schon bei Battweiler über eine halbe Stunde in ein Bushäuschen flüchten) auf dem auch mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten eigenständigen Geh- und Radweg entlang des Schwarzbachs bei Contwig. Leider musste der vermutliche Eigentümer der dort friedlich vor sich hinweidenden Rinder sein Gefährt samt Anhänger mitten auf dem Weg abstellen, sodass ich nur durch Ausweichen auf die Wiese dran vorbeikam.

Alltagserlebnisse (Teil 39)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (5)

Am 3. Juni konnte ich auf der Rückfahrt von einem entspannenden Aufenthalt am Schöntalweiher eine verirrte Familie wieder auf den rechten Weg bringen. Ich hielt kurz am direkt an der L 478 gelegenen Reißlerweiher, als ein Wagen neben mir anhielt. Der Mann auf dem Beifahrersitz fragte, wo es denn hier zu den Altschlossfelsen ginge…? Da war die Familie dann doch ziemlich weit vom Kurs abgekommen – und wurde von mir zurück Richtung Eppenbrunn geschickt. Die Ehefrau kuckte kurz ziemlich entnervt – wahrscheinlich hatte also der Co-Pilot mit seinen Navigationskünsten versagt. ;o)

Überholmanöver (74)

Am 4. Juni ging es auf einer meiner Standard-Runden wieder in die Nordpfalz. Am Ortseingang von Breitenbach überholte mich auf der L 354 zur Abwechslung mal wieder ein Bus eines gar in der Südwestpfalz beheimateten Unternehmens mit äußerst dürftigem Abstand.

Dooring (1)

Im April 2017 wurde ich ja in einem „schwachen“ Moment von einem Mercedes-Cabriofahrer gedoort, als ich in einer klassischen, ruhigen Nebenstraße dann doch mal etwas näher an dem dort geparkten Fahrzeug vorbeifuhr. Das ging ja mit einer Schulterprellung noch relativ glimpflich aus. Lustig, dass am Abend des 5. Juni in exakt der gleichen Straße – der Kreuzgasse, nur etwa 80 Meter weiter – etwa 5 Meter vor mir wieder achtlos eine Tür von einer Autofahrerin aufgerissen wurde. Da ich dieses Mal aber mit deutlichem Abstand zu den parkenden Autos fuhr, bestand zumindest keine unmittelbare Gefahr. Ich musste wieder durch Kümmel-, Brunnen- und Kreuzgasse (Richtung Kaufland), weil derzeit eine Baustelle in der Schäferstraße das Linksabbiegen (an meiner Lieblings-Induktions-Ampel) in die Pirminiusstraße verunmöglicht.

Wettrennen (1)

Am frühen Nachmittag des 6. Juni geriet ich leider dann doch mal mitten in eine sich grade über dem Pfälzerwald bildende Gewitterzelle – und musste mich bei Linden in der „Schutzhütte“ am Bolzplatz vor zahlreichen in der Nähe einschlagenden Blitzen und Starkregen verstecken. Diese Brodel-Wetterlage ist so frustrierend; denn es bleibt trotz angenehmer Temperaturen kaum mal über längere Zeit trocken und man muss ständig mit Nass von oben rechnen. Jedenfalls bemerkte ich gegen Ende meiner Tour, dass mir im Anstieg von Thaleischweiler-Fröschen nach Höhfröschen ein Rennradfahrer am Hintern hing. Das war Ansporn genug, das schwere MTB samt Gepäckträger und Rucksack mit einer etwas höheren Geschwindigkeit als sonst hinaufzuwuchten. Oben angekommen, gab es vom mich dann erst im flachen Bereich überholenden Rennrad-Kollegen einen hochgestreckten Daumen! 😀 Schönen Gruß!

Autos auf Radwegen (7)

Okay, Schutzstreifen sind keine „Radwege“, aber Radverkehrsanlagen (und die meine ich damit). Es kommt immer wieder mal vor, dass an Einmündungen per Vorfahrt gewähren oder Stop-Schild nachrangige Autos aus den Seitenstraßen so weit in die Vorfahrtstraße samt Schutzstreifen hineinfahren, dass sie dort wartend jenen Streifen komplett blockieren. So auch am Abend des 6. Juni an der Einmündung „In der Walsterwiese“ in die Blocksbergstraße. Das Auto ragte dabei sogar über den kompletten Schutzstreifen hinaus in die „eigentliche“ Fahrbahn der Blocksbergstraße. Das sah im Grunde genau so aus wie in der Aufnahme von google maps. Von mir gab es dafür dann ein (dieses Mal) ironisches „Daumen-hoch“!

Alltagserlebnisse (Teil 38)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (71)

Unnötig eng (mit vielleicht 40 Zentimetern Abstand) überholte mich ein Fahrer eines grauen Firmenwagens mit Karlsruher Kennzeichen am 28. Mai in der Winzler Straße kurz vor der Einmündung „An der Ziegelhütte“.

Hunde (3)

Am 28. Mai befuhr ich die Schäferstraße in Pirmasens Richtung Südwesten. Auf dem Gehweg kamen mir zwei Männer entgegen, diesen folgte in einem Abstand von etwa 20 Metern ein unangeleinter Jack-Russell-Terrier, der mich anbellte und dabei auch kurz Anstalten machte, auf die Fahrbahn zu springen. Von Seiten der Halter ziemlich sorglos, einen offensichtlich unerzogenen Hund in einer Stadt unangeleint herumspringen zu lassen.

Vorfahrt (3)

Erst kürzlich wurde in Höhe der Gersbacher Bedarfs-Fußgängerampel zwischen der Rothmühlstraße (K 6) und der Eichelsbacher Straße das Grünzeug gerodet. Deshalb hat man dort nun freie Sicht. So schaute dann am Abend des 28. Mai ein älterer Herr in seinem Auto mit stark nach hinten verdrehter Schulter ausschließlich im spitzen Winkel nach links, ob da denn nun bevorrechtigter Verkehr kommt oder nicht. Problem dabei: Ich kam in dem Moment aus der Elsässer Straße, weil ich (wie so oft, wenn ich mit dem MTB unterwegs bin) den dahin führenden freigegebenen Wirtschaftsweg von Winzeln kommend benutzt hatte. Und da an der Ecke keine die Vorfahrt regelnden Verkehrszeichen stehen, greift nun einmal § 8 (1) S. 1 StVO, besser bekannt als „Rechts vor Links“!

Überholmanöver (72)

Am Morgen des 30. Mai erfüllte der „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße mal wieder seine eigentliche Funktion. Nämlich dem Autofahrer durch die aufgemalten Linien die notwendige Sicherheit zu geben, dass das Überholen auf der „eigenen“ Spur auch mit deutlich weniger als 1,50 Metern klappt; auch wenn der Radfahrer am innersten linken Rand dieses Streifens fährt, da jener ja wiederum selbst mind. 1 bis 1,50 m Abstand zu parkenden Autos halten soll / muss.

Hupen (29)

Es ging weiter Richtung Frankreich. Kurz vorm Ortseingang von Lemberg war auf der D 37 eine Baustelle eingerichtet, da die Fahrbahn neu asphaltiert wurde. Meist werden dazu in Frankreich keine Baustellenampeln eingesetzt; stattdessen kriegen zwei Bauarbeiter einen großen Lolli (mit Verbot der Einfahrt auf der einen und Grün auf der anderen) in die eine und ein Funkgerät in die andere Hand – und lassen dann einen Pulk nach dem anderen passieren. Als ich dann endlich „Grün“ bekam, deutete der Bauarbeiter nach links – man sollte sich also auf der linken Fahrbahnhälfte halten, weil rechts der Asphalt wohl noch nicht ausgehärtet war. Ich war keine 20 Meter gefahren, als aus dem BMW hinter mir die Hupe ertönte. Ich ließ ihn dann durch. Der Asphalt war jedenfalls links auch noch sehr klebrig (wohl Bitumen). Es dauerte mehr als 25 km, bis das zähe Zeug wieder von meinen Reifen runtergefahren war. Wahrscheinlich kam dort später noch Rollsplit drauf.

Wilde Tiere (3)

Nachdem mich diese Woche schon ein kleiner Hund anknabbern wollte, erlebte ich auf meiner ausgedehnten Runde bis hinunter ins „krumme Elsass“ nach Diemeringen auf der D 8 kurz vor Rahling mal wieder einen Angriff eines größeren Greifvogels (wohl ein Bussard)! Ich erkannte ihn beim Abdrehen nach seiner ersten Attacke im Augenwinkel. Diese Feiglinge greifen ja immer von hinten (und aus der Sonne) an. Zum Glück ging es dort bergab; so konnte ich rollend einen Buckel machen und so den Hinterkopf mit dem Rucksack abschirmen. Nach drei Angriffen zog er dann wohl wegen der von hinten herannahenden Autos von dannen.

Ein Greifvogelangriff (bestimmt schon über 10 Jahre her, auch in Frankreich) ist bislang der einzige belegte Fall, bei dem mich ein „Radhelm“ mal vor einer (leichten) Kopfverletzung bewahrt hätte; damals hatte mir nämlich ein Raubvogel mit seinen Krallen den Hinterkopf ein wenig getätschelt. Bei Petersberg hab ich auch über mehrere Jahre immer wieder mal unheimliche Begegnungen mit einem aggressiven Bussard-Weibchen gehabt, da reichte aber Kopf einziehen – oder sich einen Stock über die Rübe halten. :mrgreen:

Abfallentsorgung (2)

Eine Raucherin parkte am 31. Mai an der L 478 zwischen Trulben und Eppenbrunn am Straßenrand. Bevor es weiterging, wurde die ausgerauchte Kippe einfach weggeschnippt.

Überholmanöver (73)

Ausweichen und die Lichthupe betätigen musste der Fahrer eines PKW mit Wohnanhänger auf der L 487 zwischen Salzwoog und Hinterweidenthal, weil mich am 31. Mai mal wieder jemand mit seinem Auto in einer unübersichtlichen Kurve überholen musste.

Rotlicht (10)

Am 31. Mai befuhr ich die Bahnhofstraße Richtung Gasstraße. Die Ampel auf der Linksabbiegespur zeigte Grün, also sputete ich mich. Links tauchten auf dem Gehweg drei Jugendliche auf, von denen einer den Taster der Fußgängerampel boxte. Ein weiterer des Trios wollte wohl wohl ganz cool sein – und lief einfach ohne nach rechts oder links zu kucken über die rote Fußgängerampel. Hätte ich es nicht bereits erahnt, hätte es auch in einer Kollision enden können.

„Radfahrer frei“ auf der Bärenhalde

Heute Nachmittag befuhr ich mal probeweise die L 482 zwischen Rodalben und Pirmasens, um zu kucken, wo genau die Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt begonnen haben und wie der Verkehr am Ortseingang geregelt ist. Von der Rodalber Umgehungsstraße kommend fuhr ich wie im Beitrag zur LBM-Pressemeldung beschrieben über die Bruderfels- und Baumbuschstraße. Dort erkannte ich dann, dass die Einmündung einspurig zur L 482 frei ist und der Verkehr per Baustellenampel an der Engstelle vorbeigeführt wird. „„Radfahrer frei“ auf der Bärenhalde“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 37)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gentlemen (10)

Am 23. Mai war ich von Pirmasens aus auf der wegen der Sperrung der „Bärenhalde“ deutlich stärkeren Verkehr aufweisenden B 270 unterwegs, um über die L 497 und K 27 weiter Richtung Donsieders zu fahren. Vor dem Kreisel an der Biebermühle stockte der Verkehr. Ein (ebenfalls Richtung Rodalben wollender) Fahrer eines weißen SUV ließ mich dann per Handzeichen vor.

Parken (12)

Am 25. Mai hatte ich Vormittags einen Termin bei meiner (großartige Arbeit leistenden) Zahnärztin. Der Weg zur Praxis am Exe führt u. a. über die Arnulfstraße mit ihren „Schutzstreifen“ in beide Richtungen. Etwa 50 Meter vor der Ampelkreuzung Waisenhausstraße parkte ein schwarzer BMW und blockierte den Streifen somit völlig.

Überholmanöver (68)

Am Nachmittag des gleichen Tages ging es (nach abgeklungener Betäubung und dem Mittagessen) dann mal wieder nach Frankreich; eine Standard-Runde mit dem Rennrad über Hornbach, die „Schnellstraße“ nach Bitche und über Waldhouse zurück nach D. Zuerst wollte ich über ein asphaltiertes Forststräßchen nach Schorbach abkürzen, entschied mich aber (nach dem absurden Überholmanöver) um und fuhr doch noch den Bogen über die lothringische Festungsstadt. Jedenfalls überholte mich auf der D 35 – obwohl ich mich schon sehr weit links zum Abbiegen in jene Forststraße eingeordnet und das linke Patschehändchen draußen hatte – doch noch ein ungeduldiger Franzose in einem weißen Renault. Dabei fuhr er komplett auf der Gegenfahrbahn (die dort wegen des Endes des 2+1-Kriechspur-Abschnitts deutlich breiter ist). Sehen tut man dort wegen des schlagartig sehr steilen Gefälles (> 10 %, die bei einigen Rennradfahrern gefürchtete „Wand von Bitsch“) aber nicht wirklich, was da von unten den Berg hochgefahren kommt.

Stopschilder (17)

Auch im „Grand Est“ nimmt man es mit den Oktagonen nicht so sonderlich genau. An der Anschlussstelle von der D 620 zur D 622 südlich von Bitche fuhr etwas später vor mir ein Linksabbieger fließend über die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO Richtung Reyersviller.

Überholmanöver (69)

In der Ortsdurchfahrt der D 162 von Hanviller überholte mich dann mal wieder jemand in einer Kurve, um damit den Gegenverkehr zu gefährden. Eine in Richtung Bitche fahrende junge Französin musste nämlich auf den Bürgersteig ausweichen. Das ging nur deshalb ohne Unfall und Reifenplatzer, weil die Bordsteine dort im Winkel von 45 Grad abgeschrägt sind.

Stopschilder (18)

An der Abfahrt der B 10 hinter dem Pirmasenser Waldfriedhof standen früher in beide Richtungen . Da es dort aber öfters zu schweren Unfällen kam, wurden in der Folge Zeichen 206 StVO aufgestellt (als auch die Geschwindigkeit der von der B 10 abfahrenden Autos auf  begrenzt). Den Fahrer eines Geländewagens, der am Vormittag des 26. Mai fast sogar ohne jede Verlangsamung die von der B 10 wegführende Fahrbahn Richtung Waldfriedhof querte, scherte das Schild dort nicht im Geringsten.

Rotlicht (9)

Das Stadtgebiet von Kaiserslautern lässt sich grade auf den Hauptstraßen in Ost-West-Richtung recht angenehm und zügig durchqueren; die wenigen benutzungspflichtigen Radwege, die es dort gab, wurden inzwischen fast alle entbläut. Auf meiner längeren Runde am 26. Mai kuckte ich dann ganz interessiert einem Radfahrer zu, der an der Ampelkreuzung Zollamtstraße und Trippstadter Straße wegen der grade auf rot umgesprungenen Fahrbahnampel vom (nicht benutzungspflichtigen) Radstreifen fließend nach links auf die Fußgängerfurt fuhr, um dann auf dem linken Gehweg in der Pfaffenbergstraße weiterzufahren.

Überholmanöver (70)

Nur (nach hinten blickender) Zuschauer war ich dann später auf der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens, als im Gegenverkehr der Fahrer eines schwarzen Porsche die dort durchgezogene Linie, das  und  ignorierte und von dritter Stelle aus mit ordentlich Radau einen Traktor und das hinter jenem fahrende Auto überholte.

Alltagserlebnisse (Teil 36)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Platten (2)

Nachtrag. Am 13. Mai erwischte mich in der Abfahrt der K 1 von Schweix Richtung Trulben mal wieder der Pannenteufel. Das Hinterrad meines MTB verlor rasch an Luft, weshalb mir nix anderes übrig blieb, als den Schlauch zu wechseln. Dabei musste ich in den letzten Tagen sowieso schon wegen eines offensichtlichen Mini-Lochs mehrfach nachpumpen. Als ich dann am nächsten Morgen auf das Rad blickte, war auch da schon wieder die Luft draußen; offenbar steckte also noch irgendwas im Mantel. 🙄 Da der Reifen (Schwalbe Nobby Nic) bis dahin schon knapp 6400 km gelaufen war, erlöste ich ihn und montierte mal probeweise den „Town & Country“ von Continental. Ich bin eigentlich nur noch sehr selten im Gelände unterwegs. Und auf Schotter funktioniert er scheinbar ganz ordentlich.

Abfallentsorgung (1)

Am Abend des 17. Mai befuhr ich die Pirmasenser Turnstraße Richtung Hauptbahnhof. Auf dem breiten Parkstreifen nördlich der Bahnbrücke stand ein Auto, aus dessen Fahrerfenster just in diesem Moment eine qualmende Kippe direkt vor mir auf die Straße geschnippt wurde. Ich schaute böse nach hinten und streckte noch ironisch den Daumen nach oben. 🙄 Typisch Raucher…!

Hupen (27)

Am Abend des 18. Mai ging es mal wieder die B 270 rauf. Zwischen dem Husterhöhkreisel und der Kreuzung Zweibrücker Straße ertönte aus einem BMW mit Kelheimer Kennzeichen heraus die Hupe. In Bayern weiß man halt, welche Straßen in der Pfalz für Radfahrer frei sind und welche nicht. Wegen der roten Ampel musste er auf dem Linksabbiegestreifen anhalten, ich fuhr dann auf und schaute fragend in das Auto. Auf dem Beifahrersitz saß die Freundin des jungen Mannes und schenkte mir ein Lächeln. Ihr Macker hatte aber wohl doch keine Lust auf ein Gespräch.

Anfeuerung (2)

Lange her. Am gleichen Abend rief mir noch jemand aus einem entgegenkommenden Fahrzeug in der Blocksbergstraße ein „Schneller!“ zu. Ich schrie zurück „Selber!“.

Stopschilder (16)

Es war mal ein paar Tage relativ ruhig. Am 23. Mai erwischte ich einen Rollerfahrer, der das Zeichen 206 StVO in der Fahnenstraße an der Kreuzung zur Kronprinzenstraße wohl missinterpretierte. Wenn man sieht, dass von links ein Auto kommt, biegt man nicht ungebremst nach rechts ab, um jenem ja keine Vorfahrt gewähren zu müssen. 🙄

Hupen (28)

Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich den Straßenverkehrsbehörden nicht vorschlagen soll, am vierspurigen Abschnitt der B 270 zw. der Zweibrücker Straße und dem Abzweig Petersberg in beide Richtungen einfach zwei große  aufstellen zu lassen! Dieses Mal wurde ich in Höhe der zweiten Einkerbung mal wieder von einem Bus eines Rodalber Reisebusunternehmens angehupt. Auf der Beifahrerseite gestikulierte dazu noch ein alter Mann mit dem Zeigefinger, was wohl „du böser Radfahrer darfst hier nicht fahren“ bedeuten sollte. 🙄 Dabei verläuft auf dieser Straße (die wie erwartet ein deutlich stärkeres Verkehrsaufkommen aufwies) ja die offizielle Umleitung nach Rodalben.

Überholen (67)

Gegen Ende meiner Tour hörte ich in der Landauer Straße das Unheil dann schon von hinten laut heranbrettern. Ein Fahrer eines Baulasters mit einer Baugerätschaft auf dem Anhänger rauschte in der leichten Linkskurve vor der Einmündung zum Krankenhaus trotz Gegenverkehrs einfach ohne jede Temporeduzierung sehr eng an mir vorbei – und zog dann auch noch rasch nach rechts. Ich wurde dabei genötigt, sicherheitshalber auf den Gehweg auszuweichen. Als ich den Laster an der Ampel Landauer Str. und Kaiserstraße auf der Linksabbiegespur wiedersah und ich von der Gradeausspur aus mit Blick ins Führerhaus demonstrativ mit dem Kopf schüttelte, wollte er sein Beifahrerfenster aber nicht für ein kurzes Gespräch herunterlassen. 😡

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Rodalben

In einer Pressemeldung vom 18. Mai 2018 kündigt der LBM (gewohnt sehr kurzfristig) die Vollsperrung der L 482 am südlichen Ortseingang von Rodalben (unterer Teil der „Bärenhalde“) ab dem 22. Mai an. Nötig isses, der Abschnitt dort ist eine fürchterliche Rumpelpiste. „Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Rodalben“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 34)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Der verrückte Brücken-Freitag

Was ich am Freitag (11. Mai) nach dem Vatertag binnen 20 Minuten an Blödsinn erlebt habe, reicht sonst locker für eine halbe Woche. 🙄 Muss wohl am Restalkohol gelegen haben, der heute Vormittag beim ein oder anderen noch nicht gänzlich abgebaut war…

An- und Einfahren (1)

Es fing schon relativ haarig an. Ich stand am  der Kreuzung Johannes- und Leinenweberstraße (Fahrtrichtung Nordost). Schaute nach links und rechts, bemerkte keinen Verkehr und fuhr los (gradeaus). Just in dem Moment, in welchem ich in die Pedale trat, startete vom rechten Fahrbahnrand (wie in Pirmasens üblich, halbhüftig auf dem Gehweg geparkt) ein Auto, welches mir dann noch ziemlich nah auf die Pelle rückte. § 10 StVO gilt auch dann, wenn man in einer  vom Fahrbahnrand anfährt. Links geblinkt wurde nämlich auch nicht.

Abbiegen (4)

Es ging weiter mit einer Falschabbiegerin im klassischen Hausfrauenpanzer. Wie grade erst kürzlich, wurde am Winzler Tor aus der oberen Kreuzgasse (nach links in die Winzler Straße abgebogen, obwohl dort ein  steht. Ein die Winzler Str. in westlicher Richtung befahrendes Auto musste während des „Wendemanövers“ dann auch anhalten. Ich setzte meinen Weg fort und bog nach links von der Winzler Str. in die Fröhnstraße (Richtung Pirminiusstraße) ab.

An- und Einfahren (2)

Dort fuhr dann vom linken Fahrbahnrand der Fröhnstraße (was immer er dort auch zu suchen hatte…) ein Mann in einem alten Opel mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz seelenruhig ohne zu blinken und Rücksicht auf den nachfolgenden Verkehr (mich) an – und bog vor mir in Richtung Pirminiusstraße (Kaufland) rechts ab.

Überholmanöver (64) & Rotlicht (7)

Die kurze, aber ziemlich steile Rampe von der Schäferstraße in die Gärtnerstraße bis zur Kreuzung Bahnhofstraße ist für viele Alltagsradler ein unüberwindbares Hindernis. Ich wuchte mich da immer relativ zügig hoch. 😎 Den beiden Autofahrern hinter mir ging das aber immer noch nicht schnell genug. Also wurde einfach die Abbiegespur zum Sparkassen-Parkhaus samt Sperrfläche überfahren und ich somit rechts überholt. Als Sahnehäubchen fuhr der letzte der beiden bei Knallrot (> 1 Sek.) über die dortige Ampel rechts in die Bahnhofstraße ein.

Überholmanöver (65) & Rotlicht (8)

Nach einem Stop bei der Sparda-Bank (sehr empfehlenswert; immer noch ohne Kontoführungsgebühren) ging es über die Dankelsbachstraße retour Richtung Gärtnerstraße. Vor der Ampelkreuzung Zweibrücker Str. und Schlossstraße überholte mich eine Frau mit geringem Tempo; zog dann aber immer weiter und weiter nach rechts, sodass ich zum Abbremsen genötigt wurde. Madame raste dann aber noch schnell um die inzwischen auch schon vor mehr als 2 Sekunden auf rot umgesprungene Ampel. Da stand ich dann und wartete auf das nächste Drama… 🙄 😉

Stockender Verkehr (1)

Es gibt da ja diesen § 11 (1) StVO, schauen wir mal kurz, was da drinsteht:

Stockt der Verkehr, darf trotz Vorfahrt oder grünem Lichtzeichen nicht in die Kreuzung oder Einmündung eingefahren werden, wenn auf ihr gewartet werden müsste.

Tja. Zwei LKW-Fahrer, die aus der Rodalber Straße in die Schlossstraße einbogen, interessierte der sichtlich stockende Verkehr nicht. So stand dann der Vordere samt Anhänger quer über der Kreuzung, als meine Ampel auf Grün wechselte. Er musste auch warten, weil die Fußgängerampel links der Kreuzung inzw. auch grün zeigte und dort ein Fußgänger stand. Ich windete mich dann um die Lücke zwischen den beiden Brummis – und floh aus dieser offenbar völlig verrückt gewordenen Stadt Richtung Blümelstal.

Abbiegen (5)

Dann war längere Zeit Ruhe. Der „verrückte Freitag“ wurde dann von einem rücksichtslosen Linksabbieger in der Hermersberger Hauptstraße (L 473) abgeschlossen, der kackfrech ohne auf meinen Vorrang (§ 9 Abs. 3 und 5 StVO) zu achten, von sich aus gesehen nach links zum Parkplatz des dortigen Wasgau-Marktes einbog. Ich musste abbremsen, um eine Kollision zu vermeiden.