Nix geht mehr am Exe

In Pirmasens ist seit dem 18. April die nördliche Exerzierplatzstraße (als L 482 klassifiziert) bis zum 30. April vollgesperrt. Ich Dödel hatte es natürlich mal wieder vergessen und bin auf meinem Weg Richtung Rodalben heute dann mitten in die Sackgasse reingefahren. Eine Solche ist es auch deshalb, weil es die Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde bis heute nicht hinbekommen hat, die südliche Exerzierplatzstraße endlich für den Radverkehr freizugeben. Denn diese ist (wegen des Busbahnhofs) den Busfahrern vorbehalten. Dabei hatte ich am 24. Februar nach dem 2. Runden Tisch zum Verkehrsentwicklungsplan das Tiefbauamt darum gebeten, die Straßenverkehrsbehörde darauf hinzuweisen. „Nix geht mehr am Exe“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 108)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (235)

Am 13. April ging es die Schäferstraße runter. Hinter der Kreuzung Höhstraße wurde ich über die doppelt durchgezogene Linie mit äußerst dürftigem Seitenabstand überholt, ich zog wegen geparkter Autos zeitig in Richtung Fahrbahnmitte.

Tiere (14)

Etwas später futterte ich nach einem Einkauf auf dem unteren Kaufland-Parkdeck noch schnell eine Brezel. Den Tauben gefällt es dort unten auch recht gut – und sie lassen sich auch nicht von heranfahrenden Autos beeindrucken. Eine Autofahrerin schaute besorgt über das Lenkrad, wo denn die beiden Turteltauben von eben grade herumliefen. Ich trampelte mal kurz in deren Richtung, woraufhin sie davonflogen. Die Frau bedankte sich.

Autos auf Radwegen (29)

Am 14. April war ich auf der B 270 in Richtung Pirmasens unterwegs. Am Asphalt-Mischwerk hinter der Biebermühle bog ein junger Mann mit seinem tiefergelegten Schlitten nach links in Richtung des Verbindungswegs zur Horbergsiedlung ab.

Vorfahrt (29)

Nicht viel gefehlt hatte am 15. April auf der Vorfahrtstraße K 15 in Rieschweiler-Mühlbach. Über den Zaun sah ich aus der Goethestraße ein Auto heranrasen. Dessen Fahrer musste dann eine regelrechte Vollbremsung hinlegen, um mir nicht doch noch die Vorfahrt zu nehmen.

Fußgänger (17)

Ein weiblicher Smombie kam mir am 17. April auf dem völlig überflüssigen Wegelchen zwischen dem Schmalenberger Sportplatz und Schmalenberg entgegen. Die Frau war so sehr am wischen, dass sie mich überhaupt nicht wahrgenommen hatte. Erst ein Zuruf holte sie zurück aus der virtuellen in die echte Realität.

Überholmanöver (236)

Da war ja mal vor einiger Zeit was mit einem grauen Reisebus eines auf Behindertenbeförderung spezialisierten Unternehmens. Etwas später überholte mich nämlich wohl das gleiche Gefährt wie damals auf der K 30 von Schmalenberg nach Heltersberg ausgangs der unteren Serpentine. Der entgegenkommende Pkw musste eine Vollbremsung einlegen.

Gehwegradler (68)

Am 18. April sah ich in der Blocksbergstraße gleich drei Gehwegradler in kürzester Zeit. Der erste war in der nicht freigegebenen Richtung als Geisterradler unterwegs. Ihm kam später ein E-Biker entgegen (definitiv nicht mit Schrittgeschwindigkeit). Den Vogel schoss dann ein Teenager ab, der nur auf sein Handy glotzend grade die Einmündung der Friedrichstraße passiert hatte und blind auf zwei Fußgänger zusteuerte…

Hupen (75)

Keine Ahnung, vielleicht wollte etwas später der Lkw-Fahrer auf der L 486 ja wirklich nur sein Überholen ankündigen? Oder auch den Gegenverkehr vorwarnen, da er mich in der langgezogenen Rechtskurve vor der Überführung über die Wieslauterbahn überholte? Oder meinte er etwa, ich hätte auf dem Wieslauter-Radweg zu fahren? Man weiß es nicht…

Überholmanöver (237)

Auch ganz witzig war der ungeduldige Knallkopf, der mich auf der L 489 in Richtung Bruchweiler-Bärenbach ausgangs des Reichenbacher Kreisels unbedingt direkt hinter dem Fahrbahntrenner über die anschließende Sperrfläche überholen musste. Dies natürlich mit dem entsprechenden (also kaum vorhandenen) Abstand.

Gehwegradler (69)

In Hauenstein musste ich dann kurz mal wieder Kopfschütteln. Ich war auf der L 495 unterwegs und sah beim Blick in die Burgstraße eine 4-köpfige Familie auf dem linksseitigen (sehr schmalen) Gehweg radeln. Die Kinder waren auch definitiv älter als 10. Der Papa fuhr vorneweg auf dem E-Bike; stieg dann aber an der nicht einsehbaren Ecke (Blick aus der Gegenrichtung) wenigstens ab.

Propaganda-Verbot außerorts

Widmen wir uns heute doch mal einem eher unbekannten Paragraphen der StVO. In Pirmasens wird am 26. Mai im Rahmen der Europa- und Kommunalwahlen ein neuer Stadtrat gewählt. Ich persönlich halte ja von Wahlplakaten überhaupt nichts – und finde die Entscheidung der Grünen im Kreis Kusel ganz sympathisch. Wer ernsthaft seine Wahlentscheidung von irgendeinem hohlen Sprüchlein am Straßenrand abhängig macht, sollte das Wahlrecht entzogen kriegen… Jedenfalls fühle ich mich regelmäßig durch das Zupflastern der Straßen mit mehr oder weniger sympathischen Antlitzen oder eben hohler Sprüche belästigt. Die ein oder andere Partei schafft es ob derer dreisten Lügen und Verdrehungen dabei immer wieder, dass mein Aggressionslevel sprunghaft und spürbar ansteigt. „Propaganda-Verbot außerorts“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 107)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Parken (35)

Am 5. April blockierte mal wieder ein parkender weißer Transporter das missglückte, untermaßige, mit durchgezogenen Linien markierte „Schutzstreifchen“ in der Lemberger Straße.

Stopschilder (55)

Am 6. April befuhr ich die B 270 in Richtung Kaiserslautern. Vor der unfallträchtigen „Geiselberger Kreuzung“ beobachtete ich gleich zwei Autofahrer, die ohne größere Verlangsamung von Geiselberg kommend nach rechts über die Haltelinie des Stop-Schild in Richtung Kaiserslautern abbogen. Ich kann das auch grundsätzlich nachvollziehen – nach links kann man nämlich mindestens 300 m weit schauen. Es ist was die Akzeptanz von Stop-Schild betrifft ein allgemeines Problem, dass es sehr oft für Links-, Rechtsabbieger und Gradeausfahrer gilt. Auch wenn nur eine Richtung besonders unübersichtlich ist.

Fußgänger (16)

Ich find das immer ganz witzig, wenn ich als Alternative zu Gemeinsamer Geh- und Radweg das Verbot für Kraftfahrzeuge oder Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei vorschlage – und dann das Argument kommt, Fußgänger müssten in diesen Fällen ja gem. § 25 StVO hintereinander am Straßenrand laufen. Ich bin ja als Mountainbiker sehr viel auf Wald- und Feldwegen unterwegs – und ich habe in all den Jahren wohl noch keinen einzigen Fußgänger erlebt, der das so gehandhabt hätte. Es wird IMMER in der Mitte gegangen. Auch am 6. April praktizierte das ein Ehepaar so, welches über den Offroad-Radweg zwischen Winzeln und Gersbach schlenderte. Man hatte sich so positioniert, dass der gesamte Weg fein säuberlich in drei Drittel eingeteilt wurde… Der Mann sah / hörte mich angefahren kommen. Ich überholte links – und dessen Frau (die sich dabei auch erschrak) wäre mir beinah noch ins Rad gerannt. Der Mann war übrigens auf meiner Seite: „ich hab doch gesagt, bleib so.“ 😉

Stopschilder (56)

Am 7. April fuhr ich die Simter Straße hoch in Richtung Stadtmitte. Vor mir bog ein Fahrer eines lauten Utz-utz-utz-Mobils ohne größere Verlangsamung über das Stop-Schild nach rechts in die Charlottenstraße ab.

Gehwegradler (67)

Es ist schon faszinierend, was für Umwege manch Gehwegradler in Kauf nimmt, um die Fahrbahn auf jeden Fall zu vermeiden. So auch am 10. April an der Kreuzung Schlossstraße – Exerzierplatzstraße. Dort wird grade gebaut, weshalb die Gehwege mit Absperrschranken abgeriegelt sind. Um als Gehwegradler oder Fußgänger die Exerzierplatzstraße zu überqueren, muss man einen zusätzlichen Bogen machen. Der Mann fuhr dann auf dem allerdings auch HBR-beschilderten Gehweg vor dem Exerzierplatz weiter in Richtung Fußgängerzone.

Rotlicht (55)

Keine halbe Minute später schob ich mein Rad von der Sparda-Filiale ums Eck und vor der Kreuzung zurück auf die Fahrbahn in die Linksabbiegespur. Dort stand ein junger Mann mit einem Neunkirchener Kennzeichen, der wenige Sekunden vorher zurücksetzen musste, weil er offensichtlich nur auf die grüne Ampel neben der (roten) Linksabbieger-Ampel geschaut hatte. Immerhin hatte er seinen Irrtum noch bemerkt.

Parken (36)

Einen etwas genervten Eindruck machte der Fahrer eines mit Schotter beladenen Kipplasters, der im französischen Epping die linke Fahrbahnhälfte der D 34 blockierte; auf der rechten wurde gebaggert. Er musste mir dann halt Platz machen und deshalb ein Stück weit vorfahren. Die Straße war lt. Beschilderung auch nur für Fahrzeuge über 3,5 t gesperrt und ich hatte zuvor auch brav mehr als 2,5 Minuten an der hier schon einmal gezeigten Countdown-Ampel gewartet.

Countdown-Ampel

Fundsachen (1)

Am 12. April sah ich am Straßenrand der L 465 bei Martinshöhe ein Handy rumliegen. Was die Leute nicht so alles verlieren; vielleicht war es ja eine Radfahrerin oder ein Radfahrer. Ich hab es jedenfalls dann am Ende meiner Tour bei der Polizei in Pirmasens abgegeben. Apropos Handy (diese Sorte erwähne ich ja aufgrund der Masse an rücksichtslosen Idioten hier erst gar nicht): Ein paar km zuvor kam mir auf der L 465 bei Rosenkopf eine junge Frau entgegen, die wirklich ausschließlich nur auf ihr vermeintliches „Smartphone“ glotzte. Ich persönlich wäre ja dafür, in Kfz entsprechende Störsender einzubauen.

Rotlicht (56)

Tja. Bis vor Kurzem wär das nicht mal ein Rotlichtverstoß gewesen. Aber da Dank meiner Meckereien vor ca. einem Monat an der Ampel entlang des freigegebenen Gehwegs in der Zweibrücker Straße eine Kombi-Streuscheibe installiert wurde, hat der ältere Herr, der dort (übrigens auch nicht mit Schrittgeschwindigkeit) auf seinem E-Bike über die Furt des freigegebenen Gehwegs fuhr, eben einen Rotlichtverstoß begangen. Und da bin ich auch unbarmherzig – denn auf der Fahrbahn war grün. Also soll er sich nicht so anstellen und auch gefälligst dort fahren! Er war übrigens nicht allein; er überholte eine ebenfalls bei Rot diese Ausfahrt querende Fußgängerin.

Autos auf Radwegen (28)

Etwas später hatte ich dann mal wieder einen Komiker, der an der Ausfahrt der Einkaufsmärkte in der Arnulfstraße mit seiner Motorhaube sehr weit in den dortigen „Schutzstreifen“ hineinragte.

Kein weiterer Handlungsbedarf?

Mit der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde bin ich (trotz eines schon äußerst „holprigen“ Starts unserer Beziehung) bislang in meinem Blog relativ „sanftmütig“ umgegangen; hatte man mich immerhin zu zwei durchaus konstruktiven Gesprächen eingeladen. Andererseits dauert mir das alles einfach zu lange; vor allem, dass die Umsetzung von Selbstverständlichkeiten wie die Freigabe überflüssigerweise per Verbot für Fahrzeuge aller Art auch für Radfahrer gesperrter Anliegerstraßen nicht vorankommt, ist für mich zunehmend inakzeptabel. Und selbst wenn sich mal was tut, kommen dann noch solche Geschichten wie die verhunzte GehwegRadverkehr frei-Freigabe der Husterhöhbrücke hinzu – wo man mir ausdrücklich Gemeinsamer Geh- und Radweg zusagte. Dass man auch seit mehreren Monaten meine Einwände gegen die einzigen beiden verbliebenen Gemeinsamer Geh- und Radweg-Wege offenkundig ignoriert, musste ich in einer gestern versandten e-mail noch einmal deutlich kritisieren. „Kein weiterer Handlungsbedarf?“ weiterlesen

Neue Sackgassenschilder in Pirmasens

Dass man in der Pirmasenser Stadtverwaltung grundsätzlich keinen Gedanken an das Thema Radverkehr verschwendet, wurde vor einer Weile einmal mehr deutlich, als an der neuen Straße „Am Klosterpfuhl“ ein klassisches Sackgassenschild aufgestellt wurde, obwohl es sich hierbei um eine für Radfahrer und Fußgänger durchlässige Sackgasse handelt. Auch an anderen Stellen (bspw. auch in der Roland-Betsch-Straße im Zuge des „Dynamikum-Radwegs“) passte die Beschilderung nicht zur Durchlässigkeit für den Radverkehr. „Neue Sackgassenschilder in Pirmasens“ weiterlesen

Msdwgi an der Schelermühle

Als ich vor ca. 3 Jahren begann, mich etwas genauer mit den rechtlichen Hintergründen im Zusammenhang mit dem Thema Radverkehr zu befassen, tauchte vor allem bei de.rec.fahrrad oder im Verkehrsportal immer wieder das Kürzel „Msdwgi“ auf. Das erschreckende daran ist, dass ich ziemlich schnell von selbst darauf kam, was diese Abkürzung bedeutet. Es tauchte nämlich vor allem regelmäßig im Zusammenhang mit fragwürdiger „Beschilderungskunst“ auf – weshalb ich diesen Code eben sehr bald knacken konnte. „Msdwgi an der Schelermühle“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 104)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (228)

Am 18. März war ich auf der K 74 zwischen dem Zweibrücker Outlet-Center und Contwig unterwegs. Ein mir entgegenkommendes Auto kam nur beschwerlich die dort sehr steile Straße (> 12 %) hoch, drei andere Autos mussten langsam hinterherfahren. Ich war mir sicher, dass anschließend mindestens einer überholen würde. Ein Blick über die Schulter verriet, dass auf dem kurzen, nicht sonderlich übersichtlichen Abschnitt dann gar alle drei überholten, der letzte sogar noch ganz knapp vor der Linkskurve.

Gespräche (26)

Am 19. März kaufte ich mir gegen Ende meiner Runde durch Frankreich im Hornbacher Wasgau-Markt etwas zum Naschen ein. Als ich (mit 5 Packungen nippon…) wieder aus dem Laden kam, fragte mich ein dort mit seiner Frau einen Kaffee trinkender Mann, ob ich das jetzt alles bis nach Hause essen würde? Er erinnerte mich dann daran, dass wir uns dort im November schon einmal getroffen hatten, als er allerdings auch mit dem Rad dort war. Wir plauderten noch kurz, unter anderem über die Rauchsäule.

Überholmanöver (229)

Mal wieder richtig asozial war das, was ein Pkw-Fahrer am Abend des 20. März in der Blocksbergstraße stadtauswärts fabrizierte. Er donnerte knallhart ohne jede Verlangsamung mit bestenfalls 40 cm Abstand an mir vorbei. Vielleicht, weil er den Gehweg daneben wegen der dort hängenden Gehweg Radverkehr frei für einen Radweg hielt? Die Fahrbahn wird dort hinter der Kreuzung blöderweise auch deutlich schmäler.

Autos auf Radwegen (27)

Nur ein paar Meter gab es wieder einen Klassiker – ein halb mit der Motorhaube auf dem dortigen „Schutzstreifen“ stehendes Auto an der Einmündung „In der Walsterwiese“. Ich fuhr erst direkt drauf zu und zog dann kopfschüttelnd vorbei. Er wird es hoffentlich verstanden haben.

Geister-Gehweg-E-Biker (63)

Und wieder nur eine knappe Minute später rauschte dann im Augenwinkel ein E-Biker zwischen mir und den auf dem Seitenstreifen geparkten Autos vorbei. Der schmale Gehweg ist dort nur stadtauswärts freigegeben. Dieser Kindskopf inspirierte mich auch ein wenig für meinen Rant über sich kindisch anstellende Fahrbahnparanoiker.

Überholmanöver (230)

Offensichtlich nicht ganz dicht war der Fahrer eines Sattelzugs, der mich am 21. März auf der relativ steil ansteigenden K 31 zwischen der B 270 und Geiselberg in einer langgezogenen Rechtskurve überholte. Der BMW-Fahrer, der grade in der Gegenrichtung unterwegs war, musste dann eine regelrechte Vollbremsung einlegen. Ich bremste ebenfalls und verzog mich sicherheitshalber aufs Bankett. Ich hoffe eigentlich immer, im Polizeibericht von einer Anzeige gefährdeter Autofahrer und einem entsprechenden Zeugenaufruf zu lesen. Ist aber bislang noch nicht vorgekommen.

Vorfahrt (28)

„Das passt noch…! Ooooh Mist, passt doch nicht.“ Wird sich wohl die Fahrerin eines weißen Kleinwagens gedacht haben, die etwas später an der Ausfahrt vom Bahnhof Pirmasens Nord (Biebermühle) stand und nach links abbiegen wollte. Ich befuhr das rechtsseitige, hier umfangreich dokumentierte, fragwürdige Wegelchen mit ca. 30 km/h. Da sie nach ihrem vergeblichen Gasgeben die (sowieso nicht aufgemalte) Furt komplett blockierte, dahinter kein Gemeinsamer Geh- und Radweg steht und von hinten grade keiner kam, wechselte ich dort fließend – und demonstrativ kopfschüttelnd – auf die Fahrbahn.

Gentlemen (31)

Ich hab kürzlich gelesen, dass in Frankreich Zebrastreifen rechtlich keinen Vorrang für Fußgänger bewirken sollen. Das würde erklären, warum dort so gut wie nie einer an solchen anhält. Jedenfalls war ich am 22. März wieder in Frankreich unterwegs. Auf der D 662 wollte grade eine Fußgängerin von links die Straße überqueren. Der Autofahrer in der Gegenrichtung hielt an, ich ebenfalls. Die Frau war darüber überglücklich und bedankte sich mit einem Lächeln!

Hupen (73)

In Frankreich wird man ganz selten angehupt. Und wenn, dann sind es meistens Deutsche. So auch ein Stück die D 662 weiter in Richtung Meyerhof – keine Ahnung, warum der Fahrer eines weißen Transporters mit Saarbrücker Kennzeichen mich anhupte.

Überholmanöver (231)

Etwas später wurde ich dann auf der D 620 an der Abzweigung Richtung Hottviller förmlich mit Gewalt an den Fahrbahnrand gedrängt. Der Fahrer eines weißen Kleinlasters mit polnischem Kennzeichen kam von hinten angerauscht und machte auch nicht langsamer, als ich weiter mit ca. einem halben Meter Abstand zum Fahrbahnrand fuhr. Weshalb ich dann sicherheitshalber nach rechts auswich und er mit bestenfalls 30 cm Abstand an mir vorbeischrammte. Ich bin kein Freund dieser baulich geschützten Abbiegestreifen – andernorts wird einfach die durchgezogene Linie überfahren – aber das ist hier natürlich nicht möglich. Also wird sich halt mit Gewalt durchgequetscht.

Anordnungen unzuständiger Behörden

Anfang März hatte ich von einem „Radfahrer absteigen“ an der Schelermühle berichtet, wo der Dynamikum-Radweg vorbeiführt. Als ich dort (am 9. März) zuletzt vorbeikam, standen die Schilder noch. Zwischenzeitlich hatte ich dann mal bei der örtlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde der Stadt Pirmasens nachgefragt, was das solle? Man antwortete mir am 6. März folgendermaßen: „Anordnungen unzuständiger Behörden“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 102)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Wetter (7)

Wenig los in der letzten Zeit. Was auch daran liegt, dass ich wegen des fürchterlichen Mistwetters nur wenige und auch nur relativ kurze Touren absolvieren kann. Es war ja irgendwie klar, dass die phantastische Schönwetterphase im Februar anschließend mit wochenlangem Mistwetter „ausgeglichen“ werden muss. Und die Wetteraussichten sehen wohl mindestens bis Ende März weiterhin grausig aus. 🙁

Überholmanöver (221)

Am 28. Februar quetschte sich ein BMW-Fahrer bei der Einfahrt in den Husterhöhkreisel auf eine besonders unverschämte Art und Weise zwischen mir und dem Fahrbahnteiler durch. Abstand bestenfalls 30 cm.

Überholmanöver (222)

Gleich noch einmal knapp überholt wurde ich dann auf der K 6 zwischen dem SG-Sportplatz und dem Beginn des berüchtigten Wegelchens. Viele Radfahrer fahren bereits dort auf dem Gehweg; ich nicht.

Gespräche (25)

Am 2. März ging es mit dem Mountainbike nach längerer Zeit mal wieder zum Landstuhler Bismarckturm. Dort traf ich einen netten Mann (aus Ramstein), der mit seiner Frau und den drei Hunden einen kurzen Spaziergang machte. Er berichtete mir dann von seinen früheren Touren im schönen Pfälzerwald als auch einigen Fernfahrten.

Überholmanöver (223)

Der „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße war schon länger nicht mehr auffällig. Am 6. März überholten mich aber gleich zwei Kfz-Nutzer mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Zuerst ein Pkw, dann ein Lkw mit Anhänger (Kennzeichen LIP).

Rotlicht (50)

Da die Ampel an der Kreuzung Adlerstraße – Berliner Ring im Moment meiner Überfahrt grade auf Gelb umgesprungen war, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Rentner in seinem Kleinwagen, der mich kurz darauf überholte, nicht bei Rot über die Ampel fuhr.

Überholmanöver (224)

Am 7. März war ich in der Landauer Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Mich überholte dabei eine Frau mit auswärtigem Kennzeichen. Der Abstand war okay. Sie hatte aber beim Fahrstreifenwechsel scheinbar nicht auf den Verkehr hinter sich geachtet, weshalb sie von einer ausgebremsten Autofahrerin angehupt wurde.

Überholmanöver (225)

Am 8. März rauschte ein Fahrer eines weißen Transporters in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt mit bestenfalls 30 cm Abstand zwischen mir und dem Gegenverkehr vorbei.

Überholmanöver (226)

Etwas später erfolgte dann erneut ein äußerst fragwürdiges Überholen am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke. Bestenfalls 40 cm – obwohl ohne Gegenverkehr.

Unfallflucht (1)

Am Abend des 9. März war ich außerorts unterwegs (ich beschreibe die Örtlichkeit ausnahmsweise mal nicht näher). Ich bemerkte hinter mir ungewöhnlichen Lichtschein in Verbindung mit einem seltsamen, dumpfen Geräusch. Ein Autofahrer war offenbar nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, rumpelte ein Stück den Straßengraben entlang, überfuhr dabei auch einen Leitpfosten und kam dann doch wieder auf die Fahrbahn zurück. Aber anstatt dort anzuhalten und den Unfall der Polizei zu melden, fuhr er einfach (mit eingeschaltetem Fernlicht) weiter und somit auch an mir vorbei. Kurz vorher wollte ein Fußgänger die Straße überqueren; ich hatte daher auch ein wenig befürchtet, dass dieser evtl. beteiligt gewesen sein könnte. Ich hatte mir das Kennzeichen gemerkt und den Unfall dann der Polizei per e-mail gemeldet, die dann auch noch am gleichen Abend kurz bei mir vorbeischaute, um auch meine persönliche Aussage aufzunehmen.