Coronoia: Ohne Maulkorb keine Wahl

In Rheinland-Pfalz bestünde ja – wie auch auf der anderen Rheinseite – theoretisch am 14. März die Möglichkeit, die Hygiene-Diktatorin Dreyer abzuwählen und diesen faschistischen Irrsinn hier friedlich und „demokratisch“ zu beenden. Aber ich habe keinerlei Zweifel daran, dass mehrere Millionen Rheinland-Pfälzer dieselbe Scheiße wie immer ankreuzen – und diesen Hygiene-Faschismus damit auch noch ausdrücklich legitimieren werden. Weshalb ich wirklich stark mit dem Gedanken spiele, aus diesem Drecksland voller geistesgestörter Irrer abzuhauen. Jedenfalls passt es gut ins Bild, dass man als konsequenter Maulkorbverweigerer im Grunde auch das Wahlrecht entzogen bekommen soll. So hatte ich mich am 18. Februar nach Erhalt der Wahlbenachrichtigung mit ein paar „provokanten“ Fragen an die Stadtverwaltung gewandt. „Coronoia: Ohne Maulkorb keine Wahl“ weiterlesen

Die Kälberklamm im Winter

In den Seitentälern der das Pirmasenser Stadtgebiet umfließenden Felsalb findet man mehrere kleinere und größere Wasserfälle. Relativ unbekannt ist die Kälberklamm bei Vinningen. Auch dort gräbt sich ein kleines Bächlein durch den mehr oder weniger stark ausgeprägten Buntsandstein. Da der Ostwind heute besonders stark wehte, suchte ich mir zum Fotografieren ein paar einigermaßen windgeschützte Ecken. „Die Kälberklamm im Winter“ weiterlesen

Die Teufelsfelsen im Winter

Inzwischen ist die eisige Kaltluft auch in der zuletzt extrem verregneten und milden Pfalz angekommen; gestern schaffte ich bei 3 bis 4 °C unter Null knapp über 60 km, heute bei 6 bis 7 °C unter dem Gefrierpunkt immerhin 32 km. Ohne verhülltes Gesicht! Den ganzen Vormittag über kam noch leichter Schneegriesel herunter, der das zarte Schneedeckchen von vielleicht 2 bis 5 cm, je nach Höhenlage, noch einmal minimal vergrößerte. Um dem relativ böigen, eisigen Wind aus östlichen Richtungen aus dem Weg zu gehen, drehte ich mit dem MTB eine kleine Runde durch die um Pirmasens herum gelegenen Täler. Dabei führte mich ein Abstecher nach längerer Zeit mal wieder zu den Teufelsfelsen im Gersbachtal. „Die Teufelsfelsen im Winter“ weiterlesen

Coronoia: Postevidentes Zeitalter

Der Pirmasenser OB hatte uns hier ja mittels Allgemeinverfügung als besonderes Geschenk an Heiligabend eine nächtliche Ausgangssperre verordnet, die am 10. Januar auslief. Da hierfür vorab natürlich auf keinerlei haltbare, wissenschaftliche oder statistische Grundlage verwiesen wurde, könnte man ja nun eigentlich erwarten, dass ein Oberbürgermeister, der sich (wie auch eine Landrätin) u. U. der Freiheitsberaubung nach § 239 StGB strafbar machen könnte, dann wenigstens hinterher mal nachforschen lässt, was genau seine tolle Maßnahme nun gebracht hat, also wie viele „Neuinfektionen“ damit verhindert wurden? Da man hier in der Pfalz in anderen Städten und Kreisen zu dieser Zeit ansonsten kaum Gebrauch von diesem Mittel gemacht hatte, müsste sich der „Erfolg“ doch auch im überdurchschnittlichen Absinken der „Infektionszahlen“ bemerkbar machen? „Coronoia: Postevidentes Zeitalter“ weiterlesen

Coronoia: Murmeltiertag 39.0

Ich würde mich hier, in meiner kleinen, virtuellen Eremiten-Höhle, ja auch unheimlich gerne auf so eine derart grandios-nihilistische Art und Weise wie der Pestarzt über Alltägliches auskotzen. Im Strahl. Gelingt mir eher selten. Mein total langweiliges Leben zwingt mich auch nicht dazu, mich, als assimilierte Schlips-Drohne verkleidet habender Punk in einem Borgwürfel arbeitend, über all die Widrigkeiten zu beklagen, die so ein 9-to-5-Bullshitjob halt zwangsläufig mit sich bringt. Außerdem lebe ich auch nicht in so einem fancy, von Fahrrad-Nazis und schwäbischen Latte-Macchiato-Helikoptermüttern mit Doppelnamen okkupierten, hochpolitischen Berliner Stadtteil wie Prenzlberg, sondern in einem ruinösen Städtchen in der Hinterpfalz, wo man die Menschen heute, circa 30 Jahre nach dem Zusammenbruch der Schuhindustrie immer noch „Schlabbeflicker“ nennt. Mit Diversifizierung haben wir es hier, in der konservativen Pfalz, auch nie so wirklich gehabt. „Coronoia: Murmeltiertag 39.0“ weiterlesen

Coronoia: Die erste Welle in der Pfalz

Am 7. Januar hatte ich mich unter Berufung auf § 11 LTranspG an alle Standesämter der Verbandsgemeinden im Kreis Südwestpfalz als auch der beiden kreisfreien Städte Pirmasens und Zweibrücken gewandt, also in jenem, ca. 170.000 Einwohner umfassenden Bereich, welchem ich letzten Sommer bereits einen statistischen Beitrag gewidmet hatte. Im Kreis Südwestpfalz wurde bspw. über satte zwei Monate lang kein einziger Mensch positiv auf das Todesvirus getestet. Ich wollte daher nun die Sterbefallzahlen des Jahres 2020 in meiner Heimat wissen und in Relation zu den Test- und Todeszahlen setzen. Zwecks Vergleich forderte ich noch die Zahlen seit 2011 an. Die Daten, die mir bislang übermittelt wurden, belegen – im Kleinen – einmal mehr, dass es keine „epidemische Lage von nationaler“, ja nicht einmal regionaler Tragweite gibt – und auch niemals gab. „Coronoia: Die erste Welle in der Pfalz“ weiterlesen

Schneeablagerungsstreifen

In einigen Tagen jährt sich ein fast schon legendäres Gespräch, welches ich mit den Spitzen der Pirmasenser Verwaltung zum Thema Radverkehr geführt hatte. Im Sommer hatte mich ein älterer Mann, mit dem ich mich unterwegs unterhielt, sogar darauf angesprochen. Wie nicht anders zu erwarten, hat sich in Pirmasens im vergangenen Jahr auch nichts zum Positiven entwickelt. Die ihre wichtigen Akten selbst vernichtende Straßenverkehrsbehörde bspw. ignoriert weiterhin (trotz zweier Unfälle) meine sachlichen Einwände gegen die Beschilderung der beiden Wegelchen zwischen Pirmasens und Gersbach (die im Winter teils arschglatt sind) wie auch die Freigabe von Einbahnstraßen oder die Aufhebung zahlreicher Verkehrsverbote. An meinen Ansichten zeigt die Stadtverwaltung – wie schon beim unnötigen Streifchen in der Teichstraße – weiterhin Null aktives Interesse. Auch was den Winterdienst auf den unnötigen, gefährlichen „Schutzstreifen“ betrifft, gibt es in den vergangenen Jahren keinerlei Fortschritte zu beobachten. „Schneeablagerungsstreifen“ weiterlesen

Coronoia: Die 15. CoBeLVO

Wie seit Wochen und Monaten üblich, wird die Bevölkerung auch im neuen Jahr eingeschüchtert und verängstigt. Das gilt nicht nur für die pausenlose Panikmache wegen „steigender Infektionszahlen“, sondern auch in der Gestalt, dass permanent neue „Regeln“ aufgestellt werden, die es – wenn man sich die Verordnungen dann mal genauer ansieht“ – so gar nicht gibt. Auch die 15. CoBeLVO des Landes Rheinland-Pfalz enthält beispielsweise keine (15 km lange) „Corona-Leine“. Auch die Beschränkung der Versammlungsfreiheit, nach der man sich nur noch mit einer weiteren, nicht dem eigenen Haushalt angehörenden Person treffen dürfe, ist bestenfalls nur die halbe Wahrheit. „Coronoia: Die 15. CoBeLVO“ weiterlesen

Coronoia: Ansturm auf Impfzentrum

Okay, die Überschrift war nur ganz billiger Clickbait. 😉 Anlässlich des Starts der rheinland-pfälzischen „Impfzentren“ am 7. Januar hab ich mir gedacht, schleifste doch deine dicke Kamera mal wieder während deiner täglichen Runde mit und kuckst mal, wie viele vom #TeamSolidarität vor der Eingangstür campieren oder sich gar wie die Hausfrauen am Grabbeltisch bei Lidl darum prügeln, sich als Allererste ihren seligmachenden Schuss setzen zu lassen. Da die Pirmasenser Messehallen schon seit vielen, vielen Jahren weitestgehend leerstehen, hatte man eben auch in der Horebstadt ein Solches eingerichtet. Im Grunde gab es überhaupt nichts zu sehen. Ein einzelner Notarztwagen, ein paar Autos auf dem Parkplatz, die meisten davon wohl von den Mitarbeitern. Nicht einmal ein KSK der Bundeswehr war vor Ort, um die geweihten, bis knapp unter den absoluten Nullpunkt gekühlt werden müssenden „Dosen der Errettung“ aus der Goldgrube vor bösen, radikalisierten Anti-Impf-Terroristen zu beschützen. „Coronoia: Ansturm auf Impfzentrum“ weiterlesen

Coronoia: Feuerwerksverbot?

Ich habe mal einen Blick in die 14. rheinland-pfälzische Corona-Verordnung geworfen, wie die Sache mit dem „Feuerwerksverbot“ da eigentlich genau geregelt wurde. Letzten Endes kann man sagen, dass wir – wie bereits bei den angeblichen, nur im Rahmen einer Soll-Vorschrift verfassten „Kontaktbeschränkungen“ im privaten Raum nicht nur zu Weihnachten – ein wenig verarscht werden, denn jenes „Böllerverbot“ gilt weder auf Privatgrundstücken, noch abseits öffentlicher Straßen im Sinne des Landesstraßengesetzes. „Coronoia: Feuerwerksverbot?“ weiterlesen