StVO-Novelle tritt morgen in Kraft

Haben sie es beim BMVI dann also doch noch im Jahr 2020 hinbekommen. Heute wurde im Teil 1 des Bundesgesetzblatts die 54. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften veröffentlicht. Ab dem morgigen Dienstag, 0 Uhr gelten somit die konkretisierten Mindestabstände beim Überholen und Lkw-Fahrer dürfen an Einmündungen nur noch mit Schrittgeschwindigkeit abbiegen. Aufgrund von Änderungen in der BKatV wird das Falschparken, aber auch das Gehwegradeln (55 Euro) deutlich teurer. Ich verweise die Details betreffend ganz allgemein auf meinen letzten und vorletzten Beitrag zu dieser Thematik. Diese Novelle ist ja alles andere als ein großer Wurf.

Ministerial abgesegnetes Falschparken

Der gute Bebbi hat ja nicht so wirklich nachvollziehen können, warum ich einfach keine Lust mehr auf form-, frist- und fruchtlose Rechts- und Fachsaufsichtsbeschwerden habe. Immerhin hatte ich eine klitzekleine Hoffnung, dass vielleicht wenigstens das rheinland-pfälzische Ministerium des Innern und für den Sport (MDI) der Stadtverwaltung des Falschparker-Paradieses Pirmasens mal in irgendeiner Weise auf die Finger klopfen würde. So hatte man ja auch vor einer Weile anlässlich einer Anfrage der Opposition im Pirmasenser Stadtrat die berüchtigte „1-Meter-Regel“ offiziell bestätigt. Doch letzten Endes hat nun nach der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) auch das MDI das „Pirmasenser Landrecht“ in Sachen Gehwegparken offiziell abgesegnet. Weil die Verfolgung derartiger Ordnungswidrigkeiten im Ermessen der Behörde stünde. „Ministerial abgesegnetes Falschparken“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 183)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gegenverkehr (33)

Fängt ja gut an. Am 9. April kaum den ersten vollen Kilometer gefahren – und schon von einem älteren Ehepaar in einem dunkelroten Kleinwagen brutal ausgebremst worden. In der Gegenrichtung bemerkte ich in der (mit 5 bis 10 % abfallenden) Windsberger Ortsdurchfahrt einen langsam am Fahrbahnrand anhaltenden DPD-Transporter. In weiser Voraussicht machte ich mich bremsbereit – und durfte dann auch ordentlich in die Eisen steigen. Denn der ältere Herr zog einfach ohne zu schauen raus und kam mir auf meiner Fahrbahnhälfte entgegen. Ohne Vollbremsung hätte er mich frontal auf die Motorhaube genommen. 🤬

Gespräche (62)

Die folgenden Kilometer durch den teils sehr ruhigen, zentralen Pfälzerwald machten das Ärgernis wieder vergessen. Im 300-Höhenmeter-Anstieg von Elmstein hinauf zur Brandbuche sah ich auf den sehr langen Geraden vor mir einen ordentlich kämpfenden Radfahrer. Kurz vorm Ende der Steigung fuhr ich an ihm vorbei und meinte, er sei mit seinen langen Radklamotten doch viel zu warm angezogen. Wir trainierten (wichtig; nicht, dass die Corona-Polizei mitliest!) 🤫 dann gemeinsam bis zu den Drei Steinen und unterhielten uns ein wenig; auch über Corona. Es stellte sich raus, dass er Boxer ist und derzeit auch unter dem Sportverbot leidet. Da ja quasi fast alles außer Radfahren und Laufen verboten ist, hat er sich zur Erhaltung der Fitness ein Rennrad geschnappt und an diesem Tag seine im Grunde allererste, dafür auch richtig harte und lange Rennradtour durch den Pfälzerwald gemacht (über die Kalmit, die Brandbuche und abschließend noch die Drei Buchen). Ich denke mal, so geht es derzeit vielen Vereinssportlern. Vielleicht bleibt der ein oder andere ja doch beim Radfahren hängen. 😉

Vorfahrt (69)

Am 10. April hätte mich ein Fahrer eines schwarzen BMW-SUV an der Einmündung der L 482 in die Vorfahrtstraße L 478 beinahe abgeschossen, weil er mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit von rechts angefahren kam.

Gegenverkehr (34)

Jaja; die Sache mit den gelben Linien verstehen so einige nicht. Am 11. April fuhr vor mir eine ältere Dame in ihrem Kleinwagen. An der bis auf die Fassade abgerissenen Realschule wird in der Alleestraße schon seit mehreren Monaten gearbeitet, weshalb der Verkehr stadteinwärts über den Seitenstreifen verschwenkt wird. Das hat die Dame aber scheinbar überfordert, denn sie fuhr einfach unbeeindruckt von der durchgezogenen gelben Linie auf dem Fahrstreifen der Gegenrichtung weiter, weshalb ein entgegenkommender Autofahrer auf Null runterbremsen musste.

Überholmanöver (458)

Am 12. April rasierte mich ein älterer Herr mit Frau auf dem Beifahrersitz auf der K 6 vor dem Pirmasenser Ortsausgang ohne jede Not mit bestenfalls 40 cm Abstand. Als ich mich darüber aufregte und den linken Arm ausstreckte, hupte der sich hinter mir befindende Fahrer eines schwarzen BMW mit Kennzeichen aus dem Kreis Kaiserslautern auch noch an. Vermutlich meinte er, ich sei selber Schuld, weil ich nicht auf dem Gehweg fuhr.

Vorfahrt (70)

Den großen Oval-Kreisel am Dr.-Robert-Schelp-Platz mag ich gar nicht. Dort nimmt man mir insbesondere vom Horeb (Herzogstraße) runterkommend sehr gerne mal die Vorfahrt. Das galt am 14. April auch für den äußerst dicken, ein knallblaues T-Shirt tragenden Fahrer eines Autos mit Germersheimer Kennzeichen, der ohne große Verlangsamung und ohne nach links zu schauen in den Kreisel einfuhr und mich zum Bremsen und Ausweichen zwang. 😡 Meine lautstarke Missfallensbekundung interessierte ihn auch kein Bisschen.

Stopschilder (83)

Unterhalb des Kaufland-Kreisels ist (warum auch immer) von der Steiggärtenstraße in den Pirmasenser Weg in westlicher Richtung eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet. Am 14. April missachtete das an der gerade nach rechts wirklich kaum einsehbaren Einmündung ein Pkw-Fahrer vollkommen das dort aufgestellte Stop-Schild und bog mind. mit 30 km/h nach rechts ab. Wenn hinter der Kurve gerade ein Kind die Fahrbahn quert, ist es tot oder schwerverletzt.

Parken (66)

Schade, dass ich am 15. April keine Kamera mit dabei hatte. Da hatte nämlich im Bereich der Querungshilfe ein Trupp des LBM Kaiserslautern den „Geh- und Radweg“ zwischen Lemberg und Langmühle komplett mit zwei Fahrzeugen zugeparkt.

Abfallentsorgung (6)

Glücklicherweise hatte der Mann ein Fahrrad neben sich stehen. 😉 Sonst hätte ich keinen wirklichen Grund gehabt, das Ferkel zu erwähnen, welches am 15. April an der Bushaltestelle am Walhalla sitzend sein vollgerotztes Tempo-Taschentuch einfach auf die Straße warf. Gerade in Corona-Zeiten besonders mutig. 😈

Gehweg- und Geisterradler (107)

Achja, die Schutzstreifen-Geisterradler in der Zweibrücker Straße. 😩 Erst in der letzten Ausgabe hatte ich von so einer Flitzpiepe berichtet. Am 16. April bemerkte ich in Höhe des Autohauses, kurz vor der Ampel am Beginn der B 270 einen mir rechts auf dem Gehweg entgegenkommenden Radfahrer. Als ich mich umdrehte, sah ich, dass auch er anschließend den „Schutzstreifen“ in der falschen Richtung befuhr. 😤

Ein Seiten- vor einem Zebrastreifen

Pirmasens ist ja in jeder Hinsicht eine fürchterliche Autostadt. Das spiegelt sich auch in der Planung und dem Bau von Straßen wider. Die Winzler Straße wurde zwischen dem Kreisel Arnulfstraße und dem Waisenhaus nach einer Sanierung im vergangenen Jahr wieder für den Verkehr freigegeben. Die Planer hatten sich auch hier die größte Mühe gegeben, wo immer möglich kostenlose, steuerfinanzierte Parkmöglichkeiten in Form von Seitenstreifen zu schaffen. Dabei verlor man insbesondere am Fußgängerüberweg zwischen der Hornbacher und der Alten Winzler Straße völlig aus den Augen, dass im Bereich von 5 Metern vor einem solchen ein Halteverbot gilt. Und dieses ist nicht nur auf die Fahrbahn beschränkt. „Ein Seiten- vor einem Zebrastreifen“ weiterlesen

„Kiss & Ride“ in Thaleischweiler

Widmen wir uns doch nach sehr langer Zeit mal wieder kurz dem Thema Bahn in der Südwestpfalz. Am 27. März fiel mir auf, dass der Neubau des Vorplatzes am Haltepunkt Thaleischweiler-Fröschen inzwischen abgeschlossen ist; lediglich die Sperrpfosten steckten noch in Luftpolsterfolie. Wo früher zwischen dem Haltepunkt und der Uferstraße nur ein Trampelpfad über eine Wiese führte, findet man nun einen durchaus ansprechend gestalteten, kleinen Platz mit vier Parkplätzen, ein paar Sitzgelegenheiten und einen überdachten Abstellplatz für Fahrräder. Um dann doch noch den Bogen zum Thema Radverkehr zu bekommen. 😉 „„Kiss & Ride“ in Thaleischweiler“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 178)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Spurwechsel (2)

Tja, durchgezogene Linien sollte man halt eigentlich schon beachten; vor allem, wenn man einen Radfahrer überholt und dann den von hinten kommenden BMW ausbremst. So geschehen am 25. Februar in der 2. „Kerbe“ des vierstreifigen Abschnitts die B 270 hinauf nach Pirmasens. Der BMW-Fahrer drückte seine Begeisterung darüber mit Betätigung der Hupe aus.

Einbahnstraßen (34)

Nach einem Einkauf im Edeka bog ich nach rechts in die Landauer Straße ab. Dabei begegnete mir wohl eine alte Bekannte; im letzten Sommer hatte ich nämlich schon einmal eine behelmte Frau gesehen, die dort entgegen der Einbahnstraße auf einem giftgrünen Rad in Richtung der Wallhalla-Kreuzung fuhr. Mein Hinweis wurde jedenfalls erneut ignoriert.

Vorfahrt (64)

„Ich hab dich nicht gesehen.“ Ja, nee – is klar. Etwas später war ich in der Vorfahrtstraße Winzler Straße unterwegs. Von links sah ich aus der untergeordneten Straße einen Mann in einem alten, roten Pkw angefahren kommen. Er kuckte kurz zu mir – und nahm mir mit stotternden und quietschenden Reifen die Vorfahrt. Ein Stück weiter musste er warten, weshalb ich neben ihn fuhr – und mich auch noch anlügen lassen musste. 🤬

Gegenverkehr (28)

Ich weiß gar nicht, ob die Hornbacher Filiale der Sparkasse auch bald geschlossen wird? Der Parkplatz liegt im Bereich des Kreisels zwischen B 424 und der L 478. Am 28. Februar war jemand zu faul, um den Kreisel herumzufahren, denn er kam mir auf meinem Fahrstreifen entgegen. Als ich mich im Kreisel befand, schaute ich nochmal nach hinten – und sah gleich den Nächsten, der auf die gleiche Weise abkürzte.

Überholmanöver (438)

Auch nicht mehr ganz dicht war der Fahrer einer laut dröhnenden Halbstarken-Karre, der im kurvigen Abschnitt der K 13 vor Walshausen mit viel zu hoher Geschwindigkeit relativ eng an mir vorbeibretterte und auch die folgende Linkskurve schnitt. Er gefährdete dabei einen BMW-Fahrer, der bremsen musste und deshalb hupte.

Vorfahrt (65)

Kurz vor der Haustür nahm mir in Windsberg dann noch schnell ein aus der Langenberger Straße in die K 6 linksabbiegender Lenker eines dunkelblauen SUV mit einem etwas exotischeren Kennzeichen kackfrech die Vorfahrt.

Zebrastreifen (26)

Am 29. Februar wurde mal wieder am Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße ein den Zebrastreifen nutzen wollender Mann von einem in den Kreisel einfahrenden Autofahrer völlig ignoriert.

Parken (65)

Auch in der Bismarckstraße nehmen die Anlieger die Gehwege als Parkplätze fast vollständig in Beschlag; das erkennt man auch ganz gut auf den google-Luftbildern. Am 29. Februar kam mir in dieser Straße ein Fahrzeug des Pirmasenser Ordnungsamts entgegen. Natürlich sah die am Steuer sitzende, Falschparker duldende Dame auch hier keinen Grund, Knöllchen zu verteilen.

Gespräche (60)

Ich habe scheinbar einen Stalker! 🤬 Ich will angesichts meiner am 8. März gestellten Strafanzeige hier nicht zu viel verraten 🤐 – aber im Verlauf meiner Runde am 29. Februar bemerkte ich, dass mir ein langsam entgegenfahrender, alter Mann aus seinem Auto etwas zurief und anhielt. Ich drehte um und hörte mir an, was er zu sagen hatte. Im Wesentlichen warf er mir vor, ich hätte auf seinem Grundstück etwas gestohlen, solle mich nie mehr in dessen Nähe blicken lassen, da sonst „jemand vorbeikäme“. Ich wusste nicht mal annähernd, wovon der offenbar altersverwirrte, ca. 80 Jahre alte Mann da faselte…!? 🤔 😲 Am 8. März belästigte er mich dann gleich noch einmal. 😡 Mehr hierzu dann in der folgenden Ausgabe.

Fußgänger (30)

Gegen Ende meiner Runde stand ich auf dem Linksabbiegestreifen von der Schäfer- in die Pirminiusstraße. Genau dort, wo man früher als Radfahrer einfach kein Grün bekam. Rechts bemerkte ich einen jungen Mann auf dem Gehweg, der offensichtlich die Fahrbahn queren wollte. An dieser Stelle gibt es allerdings keine Fußgängerampel / Furt. Natürlich lief er genau einen Moment eher los, bevor die eh nur für ca. 3 bis 4 Sekunden Grün zeigende Linksabbiegerampel umsprang. Jetzt aber zackig…!

Urteil zum Befahren von Gehwegen

In meiner Fach- und Rechtsaufsichtsbeschwerde zur Duldung des Gehwegparkens in Pirmasens hatte ich unter anderem auf das Urteil 3 K 272/18.NW des Verwaltungsgerichts Neustadt an der Weinstraße vom 20. Mai 2019 verwiesen. Ein Anwohner wehrte sich gegen die Weigerung der zuständigen Behörde, in einer recht schmalen Straße mit nur sehr schmalen Gehwegen in Bad Dürkheim eine Einbahnstraßen-Regelung, vor allem zum Schutz der Fußgänger anzuordnen. Das Gericht erkannte einen eindeutigen Ermessensfehlgebrauch; auch deshalb, weil die Behörde im Widerspruchsbescheid den Fußgängern eine besondere Aufmerksamkeit abverlangte, da „im Begegnungsverkehr der Fußweg in Anspruch genommen werden müsse.“ Diese Argumentation wurde im Antrag auf Ablehnung der Klage noch einmal wiederholt. „Urteil zum Befahren von Gehwegen“ weiterlesen

Parkende behindern Demonstranten

Ich will eigentlich schon seit längerer Zeit mal einen ausführlicheren Beitrag zum Thema „Verkehrswende“ auf dem Land schreiben; besonders im Hinblick auf eine gewisse „Betriebsblindheit“, die ich vor allem bei Großstädtern verorte. Leider wird die bundespolitische Verkehrsdebatte jedoch fast ausschließlich von den Verkehrsproblemen in deutschen Großstädten bestimmt. Probleme, die es auf dem Land oder in kleineren Städten in dieser Form und Schwere oftmals gar nicht gibt. So begegnete mir in vielen Foren oder auch Blogs auch immer wieder eine gewisse, ganz selbstverständliche großstädtische Arroganz, die meiner Ansicht nach überhaupt nicht gerechtfertigt ist; vor allem dann, wenn das Auto an sich verteufelt wird. „Parkende behindern Demonstranten“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 175)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hupen (123)

Am 5. Februar hupte mich jemand aus einem weißen Pkw auf der L 496 zwischen Merzalben und der K 34 während der Vorbeifahrt an. Warum auch immer. Auf dem Abschnitt hatte ich vor ein paar Jahren auch mal einen richtigen, alten Vollhonk, der dauerhupend und wild gestikulierend auf den Radweg Wirtschaftsweg auf der gegenüberliegenden Talseite zeigte.

Hunde (14)

Etwas später fuhr ich mit dem MTB über den Rodalber Neuhof und einen geschotterten Waldweg hinauf zum Sommerwald. Im Bereich der „Ranch“ kamen mir zwei Reiterinnen entgegen, die von einem schwarz-weißen Hund begleitet wurden. Jener wechselte dann auch auf Kommando von Frauchen brav die Seite des Weges, damit ich problemlos vorbeifahren konnte.

Geschwindigkeit (67)

Der 30 km/h-Abschnitt in der Winzler Straße vorm Waisenhaus entwickelt sich wirklich zu einem zeitlosen Klassiker. Auch am 5. Februar wurde ich (knapp unter 30 km/h fahrend) wieder zwanghaft (über die durchgezogene Linie) überholt.

Zebrastreifen (23)

Wenige Minuten später zeigte sich am Kreisel Winzler Straße ein Mann mit einem Kinderwagen per lautstarkem „Vielen Dank“ dafür erkenntlich, dass ich angehalten hatte. Ist man in Pirmasens halt nicht gewohnt; da herrschen an den Zebrastreifen fast schon französische Verhältnisse. Nix zu danken! 🙂

Überholmanöver (428)

Am 7. Februar war sich wohl der Fahrer eines SUV mit Pferdeanhänger auf der B 427 zwischen dem Gewerbegebiet Neudahn 1 und Dahn nicht so wirklich bewusst, dass sein Ahnängsel Überbreite hat. So schrammten die nach außen vorstehenden Radkästen relativ knapp an mir vorbei. Okay; das könnte durchaus auch Boshaftigkeit gewesen sein, denn ich weiß ja nicht, was das da links neben der Fahrbahn überhaupt sein soll. Sperrflächen werden ja sowieso ständig überfahren, das muss man also gar nicht mehr erwähnen.

Rotlicht (78)

Gegen Ende meiner Tour sah ich noch einen Pkw-Fahrer, der über die inzwischen schon länger als eine Sekunde Rot zeigende Ampel aus der Winzler Str. nach links in Leinenweberstraße huschte. Mal gespannt, ob ich in meinem Leben wenigstens ein einziges Mal einen Instant-Karma-Moment im Straßenverkehr erleben werde.

Geschwindigkeit (68)

Auch am 8. Februar war sich ein Fahrer eines schwarzen SUV nicht zu Schade, im 30 km/h-Abschnitt der Winzler Straße am 30 km/h fahrenden Radfahrer vorbeizurasen. Die Polizei dürfte dort meiner Meinung nach durchaus auch mal eine „Candid Camera“ zum Einsatz bringen. 📸

Überholmanöver (429)

Wenige Minuten später schrammte ein schwarzer BMW vor der Einmündung am SG-Sportplatz mit einem alten Mann am Steuer mit extrem wenig Seitenabstand an mir vorbei. Wird auch für dich Zeit, den Lappen abzugeben…! 🙄

Zebrastreifen (24)

Am 11. Februar stand in der Lemberger Straße (in der Nähe des Krankenhauses) eine Frau rechts am Zebrastreifen. Ich musste – aus der Rotenbühlstraße kommend – noch die Vorfahrt gewähren eines Autofahrers beachten. Man kann auch nicht sagen, dass er die Frau ignoriert hätte. Dass jene da stand bewog ihn vermutlich dazu, noch zusätzlich Gas zu geben.

Überholmanöver (430)

Im weiteren Verlauf meiner Runde rasierte mich in Donsieders ein Fahrer eines dunkelblauen Peugeots mit GER-Kennzeichen mit sicherlich nicht viel mehr als 40 cm Abstand.

Parken (64)

Die „Linksabbiegerin“, die am gleichen Nachmittag nicht nur mir auf die Nerven ging, weil sie ihre weiße Karre unbedingt entgegen der Fahrtrichtung vor der Filiale der Winzler Sparkasse abstellen musste und dadurch den Verkehr unnötig aufhielt, hatte ich bereits im entsprechenden Beitrag erwähnt.

Alltagserlebnisse (Teil 174)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Platten (16)

Am 26. Januar hatte ich mein MTB glücklicherweise nicht gleich in den Keller gebracht, sondern vorm Haus stehen lassen. So bemerkte ich den Platten im Hinterrad, den ich mir wohl kurz vorm Ende der Tour einfing, noch am selben Tag, anstatt erst vor dem Losfahren am nächsten. Der Schwalbe Rapid Rob scheint ziemlich dünnhäutig zu sein, denn das war bereits der zweite Platten im Hinterrad seit Jahresbeginn.

Überholmanöver (424)

Der „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße diente am 29. Januar einem Fahrer eines weißen SUV mit Kennzeichen aus Speyer mal wieder als Einladung, mich (aus der Dooring-Zone raushaltend) mit ca. 30 cm Abstand zu überholen.

Fußgänger (27)

Warum sehr viele Menschen blind Fahrbahnen queren, werde ich nie verstehen. Zu faul, um kurz nach links und rechts zu kucken? Am 30. Januar fuhr ich die OD Kleinsteinhausen hinauf. Dabei wäre mir von rechts ein Mann mit einer Sprudelkiste beinah ins Rad gelaufen.

Rotlicht (77)

Wer an einer Ampel mit Grünpfeil nicht hält, begeht einen Rotlichtverstoß. Wie der Fahrer eines roten Motorrollers an der Kreuzung Landauer Str. – Volksgartenstraße, der in einem Zug einfach nach rechts abbog.

Fußgänger (28)

Also wenn ich als junge Mutter einen Kinderwagen auf eine Fahrbahn schiebe, könnte ich ja wenigstens mal schauen, ob von hinten z. B. ein Radfahrer kommt? So geschehen am Winzler Tor. Die Frau musste vermutlich auf die Fahrbahn, weil der Gehweg zugeparkt bzw. anderweitig blockiert war.

Geschwindigkeit (66)

ICH MUSS DEN RADFAHRER ÜBERHOLEN! Auch über die durchgezogene Linie. Ist das altbekannte Motto im 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus in der Winzler Straße. An diesem Tag waren es gleich zwei, denen ich mit meinen gefahrenen 30 km/h wohl zu langsam war.

Überholmanöver (425)

Ich konnte der Beifahrerin tief in die Augen schauen, als ein Stückchen weiter ihr einen schwarzen Ford-Ranger-Monstertruck fahrender Gatte mich mit vielleicht 30 cm Abstand überholte.

Überholmanöver (426)

Am 31. Januar hatte ich angezeigt, dass ich nach links auf den Parkplatz des Wasgau-Marktes in Waldfischbach abbiegen will. Obwohl ich schon nach links gezogen war, wurde ich von so einer Arschkrampe trotzdem noch überholt.

Parken (63)

Später sah ich dann noch ein altes Ehepaar, welches in der Winzler Straße den Verkehr stadteinwärts behinderte, indem sie ihren Wagen in zweiter Reihe geparkt hatten, um ihre Einkäufe auszuladen. 🙄

Zebrastreifen (22)

Hält in Deutschland überhaupt noch irgendwer vor Fußgängerüberwegen? Scheinbar nicht. So auch der Fahrer eines grauen Golfs, der am 3. Februar in der Winzler Straße den Vorrang von zwei Teenagerinnen missachtete.

Überholmanöver (427)

Aber sonst geht’s noch? In Kreiseln wird verdammt nochmal nicht überholt. Der Fahrer eines Minis hatte es etwas später im Kreisel zur Arnulfstraße trotzdem probiert; ich vereitelte das Vorhaben allerdings durch eine bewusst mittige Positionierung.