Alltagserlebnisse (Teil 170)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (411)

Hach, was war das wieder ein inniges Gekuschel auf dem tollen „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße (Beitragsbild), als am Vormittag des 13. Januar der Fahrer eines roten Sattelzugs mit osteuropäischen Kennzeichen kurz vor der Einmündung der Poissystraße mit vielleicht 40 cm Abstand an mir vorbeifuhr und mich somit auch zurück in die Dooring-Zone drängte. Ich habe ja am 23. Januar im Vorfeld des 4. Runden Tischs zum Verkehrsentwicklungsplan noch eine „Bonus-Stunde“ mit der Stadtverwaltung. Hierzu hatte ich vor einer Woche noch ein Sammelsurium meiner Kritik und Vorschläge erstellt und an die Teilnehmer gesandt – inklusive des Vorschlags, doch mal einen Vormittag mit mir durch Pirmasens zu radeln. Ich bin gespannt, ob überhaupt irgendwer das Angebot annehmen wird.

Überholmanöver (412)

Okay, das geht allerdings grundsätzlich auch ohne „Schutzstreifen“. Das bewies mir ein Busfahrer der Stadtwerke, der mich im steilen Übergang von der Schäfer- in die Gärtnerstraße mit auch nicht viel mehr als 60 cm Abstand überholen musste.

Parken (60)

Warum am Eck zwischen Schlossstraße und Höfelsgasse eigentlich nicht schon vor Jahren Poller installiert wurden, habe ich die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde zuletzt per e-mail gefragt. Schließlich stehen dort fast jedes Mal Leute mit ihren Autos trotz der nur wenige Meter weiter vorhandenen Parkplätze am Eck, um „nur mal kurz“ in die Bank zu springen. An diesem Tag waren es gleich zwei; der erste quetschte sich noch neben mein am Laternenmast angeschlossenes Rad, der Zweite hielt dahinter, um seine Frau aussteigen zu lassen (Klassiker). Ich hatte auch angesichts der generell miserablen Abstellmöglichkeiten für Räder in der Innenstadt angeregt, alternativ auch eine ähnliche Wirkung entfaltende Abstellbügel aufzustellen.

Abbiegen (44)

Am Nachmittag ging es die Zweibrücker Straße runter in Richtung der Schlossstraße. Dabei bog ca. 25 m vor mir ein Fahrer eines schwarzen BMW verbotenerweise aus der Schlossstraße nach links in die Gärtnerstraße ab.

Unfall (3)

Etwas später bemerkte ich in der Blocksbergstraße an der Einmündung „In der Walsterwiese“ einen auf dem „Schutzstreifen“ stehenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Dort hatte es offensichtlich einen Unfall zwischen zwei Pkw gegeben. Im Polizeibericht fand ich hierzu jedoch nichts. Im Ersten Moment befürchtete ich, dass da vielleicht ein Radfahrer über- oder angefahren worden sein könnte.

Zebrastreifen (19)

Am 14. Januar befuhr ich die Ixheimer Straße (B 424) in Richtung der Zweibrücker Stadtmitte. Am linken Fahrbahnrand erkannte ich einen Mann, der den dortigen Zebrastreifen benutzen wollte. Er wurde allerdings von zwei entgegenkommenden Autofahrern eiskalt ignoriert.

Überholmanöver (413)

Etwas später ging es über die L 471 von Niederauerbach in Richtung Contwig. Dabei rauschte der junge Fahrer eines blauen Golfs mit hoher Geschwindigkeit mit sehr wenig Seitenabstand an mir vorbei. Dabei fängt der linksseitige Rumpel-„Radweg“ dort erst ein paar hundert Meter weiter an.

Parken (61)

Der Rad(fahr)streifen in der Teichstraße wird den Zähler in dieser Kategorie vermutlich deutlich in die Höhe treiben. 😉 Am 15. Januar fiel mir durch einen flüchtig nach rechts geworfenen Blick während der Fahrt durch die Gasstraße auf, dass schon wieder jemand auf diesem Streifen mit eingeschaltetem Warnblinker stand. Wenn ich mich nicht verkuckt habe, war es ein gelber Caddy der Deutschen Post.

Überholmanöver (414)

„Ach, dann überhol ihn halt“. Wird wohl die Anweisung des Lkw-Fahrlehrers an seinen Fahrschüler gewesen sein, während dieser schon über eine Minute lang brav, das Zeichen 295 der StVO beachtend, hinter einem Radfahrer auf der B 270 hergefahren war. Ich glaube aber nicht, dass er trotz der erhöhten Sichtposition vor der Kuppe der Bahnüberführung sehen konnte, dass aus der Gegenrichtung keiner kommt. Noch 10 bis 15 Sekunden warten, ehe die durchgezogene Linie einseitig aufgehoben wird, wäre wohl nicht mehr zumutbar gewesen?

Hupen (119)

Neenee, mein lieber Freund…! Es ging an diesem Tag nach längerer Zeit mal wieder mit dem Rennrad durch Kaiserslautern. In der Brandenburger Straße (B 37) zeigte ich einem Fahrer eines roten Kleinwagens mit einem hin- und herzeigenden Zeigefinger, dass ich dort nicht auf dem Hochbord fahren muss. Das weiter vorne stehende Gemeinsamer Geh- und Radweg gilt nämlich für den dort abzweigenden Weg in Richtung Carl-Euler-Straße. Für mich ist nur das dahinterstehende Gehweg Radverkehr frei maßgeblich.

Überholmanöver (415)

In der Mannheimer Straße (B 37) gelten glücklicherweise keine Benutzungspflichten mehr. Das gilt z. B. auch für einen ehemaligen Radfahrstreifen hinter der Einmündung der Daennerstraße. Todesmutig wie ich nun mal bin, testete ich aus, wie sehr dieser Streifen zum Engüberholen einlädt. Ein Busfahrer bestätigte mich umgehend, indem er mit nicht einmal einem halben Meter an mir vorbeizog.

Kfz auf Radwegen (50)

Dann war einmal quer durch den Pfälzerwald über Hochspeyer, die B 48 und Leimen lange Zeit Ruhe. Doch in der alten Heimat plagen einem dann gleich wieder die altbekannten Probleme. Ich quittierte die fast vollständige Blockade des Blocksbergstraßen-„Schutzstreifens“ an der Einmündung „In der Walsterwiese“ mit einem ironischen „Daumen-hoch“. Der Alte Mann mit grauem Rauschebart hat aber wohl, dem doofen Gesichtsausdruck nach zu urteilen, nicht verstanden, was ich ihm damit zu verstehen geben wollte.

Hindernisse (8)

Ähem! Für „Knut“ isses doch jetzt, am 15. Januar eigentlich schon ein wenig zu spät, oder? Kurz vorm Ende meiner 118 km langen Runde sah ich in Höhe des Windsberger Sportplatzes auf der linken Fahrbahnhälfte einen Tannenbaum liegen! Ich hielt spontan an und warf ihn in den Straßengraben. Hat leider wieder mal niemand mitgekriegt. Warum sollte man als Autofahrer wegen sowas auch anhalten und sich die Hände schmutzig machen…!?

Alltagserlebnisse (Teil 169)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

(Gehweg- und) Geisterradler (101)

Okay, das hatte ich jetzt auch noch nicht. Dass mir auf meiner Fahrbahnhälfte ein Mountainbiker entgegenfährt und mir in der Weise ausweicht, dass er halt (kurz) auf den Gehweg auffährt. So geschehen am 5. Januar in der Arnulfstraße. Ich rief ihm noch „in Deutschland gilt das Rechtsfahrgebot“ zu. Okay, vielleicht war er ja Brite oder Australier…?

Gespräche (57)

Auf dem (übrigens endlich legalisierten) Kaufland-Parkdeck hatte ich am 6. Januar gerade mein Rad abgestellt, als ich neben mir eine ältere Frau bemerkte, die mich kritisch, von oben nach unten, beäugte und mir mitteilte, dass sie mich aber für sehr dünn hielte. So einen dünnen Mann hätte sie noch nie gesehen. Ach, es gibt noch dünnere als mich. Wollte sie aber nicht gelten lassen. Das ist bei uns in der Familie halt so; ich komme nach der väterlichen Linie, die alle nicht viel auf den Rippen hatten. Dazu noch der viele Sport – da bleibt halt nix hängen. Abschließend gab sie mir noch den Tipp, dass man mit Malzgetränken gut Gewicht aufbauen könnte. Ich bedankte mich und fuhr von dannen. Die Geschichte ist grade deshalb lustig, weil ich diesen Winter sogar ein klein wenig „Winterspeck“ mit mir rumschleppe; also rund 3 kg schwerer bin als im vergangenen Sommer. 😉

Parken (59)

Ja, is denn heut scho‘ (wieder) Weihnachten? Dachte ich mir, als ich am Haltepunkt Hauenstein-Mitte angehalten hatte, um den hoffentlich bald ausgebaut werdenden Ersatzweg zur B 10 zu fotografieren (Beitragsbild). Denn irgendwer hatte dort sein Mountainbike abgestellt, es aber überhaupt nicht abgeschlossen. So ein Vertrauen in die Menschheit hätte ich auch gerne!

Gespräche (58)

Ganz witzig war auch die Plauderei mit einer ebenfalls gerne fotografierenden Mountainbikerin auf dem Luitpoldturm. Sie fuhr ein schickes, 27,5-Zoll Canyon-Fully. Die Hardtail-Bikes von Canyon standen im vergangenen Februar auch auf meiner Auswahlliste; schließlich hatte ich mir dort im Jahr 2003 mein zweites Rennrad gekauft. Jenes würde ich gerne wieder als Schlechtwetter-Rennrad fahrbar machen, aber leider fehlt dazu das Kleingeld.

(An- und) Einfahren (13)

Da hat nicht viel gefehlt. Gegen Ende meiner Tour (es war schon ziemlich dunkel) hätte mich um ein Haar eine vom Parkplatz des Wasgau-Marktes in Winzeln ausfahrende Frau mit ihrem Pkw auf die Motorhaube genommen. Vielleicht rettete mich meine knallorangene Mütze, die ich auf der Rübe hatte? Da ich ja einen siebten Sinn für sowas habe, konnte ich instinktiv nach links ausweichen. Ich blieb anschließend stehen und kuckte sie böse an; wenn ich ihre Gesten richtig gedeutet habe, tat es ihr auf jeden Fall sehr leid.

Überholmanöver (410)

Du hast aber komplett den A… offen, oder? Mit diesen Worten fluchte ich am 7. Januar einem Busfahrer hinterher, der mich im Anstieg über die L 469 hinauf zur „Wallhalbener Kreuzung“ hinter der „Kerbe“ mit nicht einmal einem halben Meter Abstand rasierte, obwohl überhaupt kein Gegenverkehr in Sicht war.

Vorfahrt (58)

Lustigerweise hatte ich am 23. November der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz vorgeschlagen, doch die nicht der VwV zur StVO entsprechenden Vorfahrtregelungen entlang der L 482 zwischen Pirmasens, Rodalben und Donsieders zu überprüfen. Ich befuhr am 9. Januar die ehemalige Kreisstraße auf dem Orleberg in gerader Richtung nach Clausen, während von rechts eine junge Autofahrerin in einem weißen Kleinwagen heranraste. Als sie mich sah, bremste sie nicht etwa ab, sondern gab noch zusätzlich Gas, um etwa 10 m vor mir mit Karacho nach rechts abzubiegen. Eigentlich müsste dort eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet werden. Solange das nicht der Fall ist, hat auch Madame gefälligst dort das Vorfahrt gewähren zu beachten. Und wenn es „nur ein Radfahrer“ ist, der da angefahren kommt.

Abbiegen (43)

Verdammte Kacke – bin ich hier etwa auf einem Scheiß-Radweg oder was…!? Das wäre doch eine ganz bitterböse Ironie, wenn ich auf der Fahrbahn außerorts von einem Rechtsabbieger abgeräumt werden würde…!? Am 11. Januar wäre das um ein Haar der Fall gewesen, denn am Abzweig der K 62 von der L 478 (bei Hornbach) zog urplötzlich ein mich sehr eng überholender alter Mann in seinem blauen Pkw direkt vor mir nach rechts! Ich kann mich nicht daran erinnern, in meinem Leben auf eine derart brutale Art und Weise geschnitten worden zu sein; auch hier hat mich mein 7. Sinn vor einer Kollision bewahrt, denn ich wich instinktiv nach rechts aus und bremste.

Ich könnte mir denken, dass er evtl. gemeint hat, dass ich (mangels Handzeichen) ebenfalls nach rechts (in die K 62) abbiegen würde – ich wollte aber nur der Vorfahrtstraße L 478 folgen. Es handelt sich dort nämlich nicht einmal um eine abknickende Vorfahrtstraße. Ich beobachtete ihn, wie er anschließend relativ langsam weiter den Berg hochfuhr. Vielleicht hatte er auch einen im Tee…!? Betrunken und Rentner – wohl eine der gefährlichsten Kombinationen im Straßenverkehr.

Vorfahrt (59)

Huuuup! Auf der D 82 bei Blies-Ebersing (in Frankreich) missachtete ein mir entgegenkommender Autofahrer die Vorfahrt eines aus der D 110g rechtsabbiegenden Autofahrers – und hupte diesen auch noch an. Dabei galt – und das wurde mir auch erst im Nachhinein bewusst – an dieser Außerorts-Kreuzung sogar wegen der aus allen drei Richtungen (also auch in Richtung Blies-Ebersing) angeordneten Zeichen AB1 rechts vor links!

In Frankreich ist die Sache mit der Vorfahrt oftmals ziemlich unübersichtlich, denn selbst im Zuge von Departementstraßen wird die Vorfahrt nur relativ selten – und wenn, dann meist auch nur „negativ“ ausgeschildert.

Tiere (30)

Die L 105 über den Willersberg (zwischen Habkirchen und Reinheim) war im vergangenen Jahr längere Zeit wegen einer grundsätzlichen Sanierung vollgesperrt. Dabei wurde auch die Entwässerung verbessert. Am gleichen Nachmittag bemerkte ich (die Straße Richtung Reinheim befahrend) im Augenwinkel, wie von links ein Fuchs über die Wiese angerannt kam und im Abwasserschacht verschwand. Ich vollführte (es kam grade keiner) eine spontane Kehrtwende und schaute, ob er auf der anderen Seite inzwischen wieder rausgekommen ist. War er. Wir schauten uns dann circa 5 Sekunden lang (amüsiert) an, ehe er sich verabschiedete und weiter den Berg hinaufrannte. Da siehste mal, wie schlau so’n Fuchs ist: der weiß, wie er so eine Landstraße sicher über… ähm… unterqueren kann.

Alltagserlebnisse (Teil 168)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Platten (15)

Wie könnte das neue Jahr perfekter starten, als mit einem Platten im Hinterrad am Neujahrstag? 🙄 Keine Ahnung, was mir da in der Landauer Straße in Höhe des Abzweigs zum Eisweiher in den erst vor relativ kurzer Zeit neu montierten Schwalbe Rapid Rob hineingepiekst hat – der Reifen war ziemlich zügig leer, aber ich fand bei der Kontrolle keinen Fremdkörper. Das Schlauchwechseln hatte mich dann um die 20 bis 25 Minuten gekostet und mir total verdreckte Griffel beschert.

Geschwindigkeit (63)

Nach dem Aufpumpen ging es weiter. In Winzeln fiel mir dabei ein älterer Herr auf einem E-MTB auf, der mit ordentlich Karacho in den verkehrsberuhigten Bereich „An der Schanz“ hineinbretterte.

Überholmanöver (408)

Eine richtig großartige Leistung in Sachen vorausschauendem Fahren wurde mir am 2. Januar in der Winzler Straße vom Fahrer eines Skoda Yeti dargeboten. Er musste mich in Höhe der Tankstelle zwanghaft überholen, um an der schon von weitem absehbaren Engstelle anhalten zu müssen, für die ein Bautrupp verantwortlich war. Durch diesen Engpass wäre ich problemlos durchgekommen, er aber nicht. Nun durfte ich halt hinter ihm den Gegenverkehr abwarten.

Ladung (6)

Keine Ahnung, wie der gute Mann da die 6 großen Heu-Rundballen auf ein kleines Anhängerchen geschafft hat, den er da mit seinem Traktor durch Merzalben zog. Es hätte mich nicht gewundert, wenn der Anhänger während er Fahrt einfach zusammengebrochen wäre. Die Ladung war natürlich auch zu breit.

Parken (58)

Im Beitrag zum Rad(fahr)streifen in der Teichstraße sammle ich auch die Anekdoten. Wie vorhergesagt, erwischte ich schon bei der 4. Fahrt gleich zwei rücksichtslose Flachpfeifen, die ihre Autos auf diesem Streifen abgestellt hatten. Kurz hinter der Einmündung der Poststraße stand ein Pkw, gegen Ende des Streifens ein weißer Transporter. Beide hatten ihre Warnblinker eingeschaltet. Steht ja schließlich in der StVO, dass man mit eingeschaltetem Warnblinker überall parken darf, wo man möchte. 🙄 Auch das werde ich am 23. Januar in meinem Plausch mit der Stadtverwaltung ansprechen. An meiner Meinung zu diesem überflüssigen Blödsinn hatte man ja kein Interesse.

Geschwindigkeit (64)

Schön, dass die alten Bräuche auch im neuen Jahr bestand haben. Wie fast immer, wenn ich die Winzler Straße am Waisenhaus stadtauswärts befahre, werde ich (trotz zügiger Beschleunigung) zwanghaft über die durchgezogene Linie des Linksabbiegestreifens überholt. Natürlich unter Verstoß gegen das angeordnete 30 km/h. Dieses Mal war es ein weißer BMW.

Überholmanöver (409)

Manche Leute haben einfach einen Knall und sind charakterlich nicht geeignet, ein Kfz zu führen. Wie z. B. das blöde Arschloch in seinem dunkelfarbenen Golf, der mich in der ansteigenden, unübersichtlichen Linkskurve in der Nähe des Gersbacher Bolzplatzes überholen musste. Ich versuchte noch, ihm anzuzeigen, dass das nicht geht – aber er bretterte hemmungslos und fast ungebremst an mir vorbei. Der hinter der Kurve auftauchende Gegenverkehr musste dementsprechend scharf bremsen.

Stopschilder (80)

Meiner Ansicht gehört die bescheuerte abknickende Vorfahrtstraße von der Pirminius- und die Wiesenstraße weg. Vermutlich ist den meisten rechtsabbiegenden Autofahrern auch nicht bewusst, dass die zahlreichen, dort querenden Fußgänger (zum Kaufland) Vorrang haben. Jedenfalls habe ich auch in der Gegenrichtung noch nie jemanden gesehen, der (ohne Querverkehr) am Stop-Schild anhält. Besonders bunt hatte es am 4. Januar aber der Fahrer eines BMW getrieben, der dort völlig flüssig, ohne jede Verlangsamung über die Haltelinie fuhr.

Tiere (29)

Etwas später fuhr ich den steilen Forstweg vom Wieslautertal rauf zur „Schäferei“ unterhalb der Burg Gräfenstein. Circa 50 Meter vor mir bemerkte ich ein Wildschwein, welches den Weg querte und anschließend im Gehölz am rechten Wegesrand verschwand. Ich blieb mal eine halbe Minute stehen und wartete, ob evtl. noch welche aus der Verwandtschaft – oder zwei hungrige Gallier folgen. 😉

Hupen (118)

Jo, du mich auch…!? Keine Ahnung warum der (meines Erachtens auch viel zu schnell unterwegs seiende) Fahrer eines BMW hupte, als er auf der L 498 aus der Gegenrichtung kommend an mir vorbeifuhr?

Geschwindigkeit (65)

Hier kann ich mich ganz kurzfassen; dasselbe wie bei Nr. 64. Es war nur ein anderes Pkw-Fabrikat.

Alltagserlebnisse (Teil 164)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hindernisse (7)

Es hätte mich schon ein wenig interessiert, wie die Geschichte ausgegangen ist. Am 16. Dezember wollte ich den Offroad-Radweg zwischen Gersbach und Winzeln befahren. Ich bemerkte jedoch bei der Anfahrt, dass dort gerade ca. 15 bis 20 Männlein in transparenten Ganzkörperkondomen neben einem links im Matsch scheinbar feststeckenden Hebebühnenanhänger herumwuseln, der von einem Minibagger gezogen werden sollte. Dem babylonischen Sprachengewirr nach zu urteilen, waren hier auch wohl aus aller Herren Länder eingeflogene, internationale Experten zugange. 😉 Als der Mann im Bagger ein Stück weit fuhr, wären ein paar seiner Kollegen beinah vom Anhänger in den Zaun gedrückt worden. Von der Berufsgenossenschaft war offenkundig niemand anwesend. Gut so, der hätte vermutlich einen Herzkasper gekriegt… Irgendwann wurde es mir dann doch zu doof und ich fuhr an dem Trupp vorbei. Ich vermute mal, dass die im Rahmen irgendeiner „ABM“ den dortigen Sendemast mit Rostschutzfarbe bepinseln sollten.

Anfeuerung (5)

„Ziiiiiiieh!“ rief mir ein auf einer Bank auf dem Fehrbacher Dorfplatz neben seinem Kumpel sitzender Jugendlicher zu, als ich gerade mit dem MTB den 1. Buckel in Richtung Zweibrücker Straße in Angriff nahm. Es war (meine ich) sogar nicht einmal verhöhnend gemeint. 😉

Stopschilder (80) + Kfz auf Radw. (49)

Radwege schaffen nur Probleme, wo vorher keine waren. Bezeichnend, dass mir schon bei meiner erst zweiten Befahrung des neuen Streifens in der Teichstraße in der nachmittäglichen „Rush-Hour“ gleich ein Paradebeispiel dafür geliefert wurde, warum ich Radwege für überflüssigen Quatsch halte. Da es sich auf dem einen, verbliebenen Fahrstreifen staute, hätte ein sehr junger, rechts aus der Poststraße (Beitragsbild) kommender Fahrer eines weißen BMW-Panzers (vermutlich von Papa gesponsert) ja nun eigentlich an der Haltelinie des Stop-Schild anhalten – und warten müssen. Hielt er aber nicht für nötig, er rollte einfach langsam über den neuen Radstreifen hinweg und blockierte jenen nun wartend. Er schaute vermutlich auch aus Scham in die andere Richtung – und reagierte erst, als ich laut „Ääääääeeeeey!“ blökte. Dann wollte mir der arme Mann mittels seiner verzweifelten Gesten wohl zu verstehen geben, dass er ja wegen der Autos da vorne nicht weiterkäme. Dann fährt man vielleicht einfach nicht so weit raus, du Pappnase…!? Ich fuhr – mich weiterhin künstlich empörend; ich will dann ja auch ein wenig Spaß haben 🙂 – kopfschüttelnd vor seiner Motorhaube vorbei. 👿

Gentlemen (52)

Immerhin hatte mir dann später auf der K 6 am berüchtigten freilaufenden Rechtsabbieger an der L 600 mal wieder jemand – sich an § 9 (3) StVO erinnernd – nicht die Vorfahrt nehmen wollen, sondern ließ mich vorbei.

Geschwindigkeit (58)

Kaum eine Minute später bretterte ein Fahrer eines schwarzen Golfs am Winzler Ortseingang an mir vorbei. Die Geschwindigkeits-Anzeigetafel zeigte ihm noch 60 km/h an. Einen Blitzer hielte ich dort für wesentlich effektiver; die wenigsten geben sich bei solchen Tafeln die Mühe, die Anzeige grün blinken zu lassen.

Überholmanöver (397)

Am 17. Dezember hatte ich persönlich keine Gründe zum Meckern. Allerdings beobachtete ich im Anstieg von Zweibrücken über die L 465 in Richtung Sickingerhöhe, wie in der Gegenrichtung ein Autofahrer einen anderen trotz Überholverbot über die durchgezogene Linie und Sperrfläche am Ende der „Kriechspur“ überholte.

Vorfahrt (56)

Kurze Zeit später hupte ein in Richtung Zweibrücken unterwegs seiender und bremsen müssender Autofahrer eine Autofahrerin an, weil diese ihm aus der K 4 nach links ausfahrend die Vorfahrt genommen hatte.

Überholmanöver (398)

Mal wieder förmlich rasiert hatte mich eine ältere Frau in ihrem roten Kleinwagen, als sie sich am 18. Dezember auf der L 482 von Rodalben hinauf zum Orleberg trotz Gegenverkehr unbedingt an mir vorbeiquetschen musste. Sie war zwar nicht (mehr) schnell unterwegs – aber diese 2 Sekunden hätte sie auch noch warten können.

Parken (57)

Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht anhalten und den verwöhnten Burschen, der (s)einen(?) schwarzen Porsche-SUV gerade auf dem komischen Rad-Streifen in der Lemberger Straße abgestellt hatte und an der Haustür herumschlüsselte auf sein Fehlverhalten hinweisen soll. Die Gesamtumstände betrachtend bewertete ich dieses Unterfangen allerdings für ziemlich aussichtslos und fuhr weiter.

Ansonsten wünsche ich meinen treuen Lesern an dieser Stelle noch schöne Feiertage! 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 163)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Rotlicht (74) + Gehwegradler (98) in Einbahnstraße (32)

Gratulation an die Knallcharge in Gestalt eines Mannes Mitte 40, der mir am 12. Dezember in der Gärtnerstraße auffiel: ich verleihe dir hiermit den Titel „Rücksichtslosester Pirmasenser Radel-Vollpfosten des Jahres 2019“. Er fuhr – wie sich das für Pirmasenser ja geziemt – auf dem Gehweg. Scheinbar klemmte an seinem MTB irgendwas, weswegen er es kurz auf den Kopf stellte und dran rumfummelte. Ich wartete währenddessen auf der Fahrbahn auf Grün. Scheinbar war der Defekt schnell behoben, denn er fuhr an der roten Ampel vorbei und ignorierte auch noch die beiden folgenden Fußgängerampeln der einmündenden Ringstraße. Da er den steilen Teil der Verbot der Einfahrt Gärtnerstraße befahren wollte, musste er nun um die kaum einsehbare Hausecke fahren. Dabei kollidierte er um ein Haar mit einem älteren Herrn, der ihn auch ziemlich böse anschaute. Anschließend fuhr der Vollidiot weiter auf dem rechten Gehweg die Einbahnstraße hoch. 🙄 Wenn ich der alte Mann gewesen wäre, hätte ich ihn wohl einfach auf die Fahrbahn geschubst… 👿

Gentlemen (51)

Hui, nach längerer Zeit hatte am Ende der Höfelsgasse tatsächlich endlich mal wieder ein die Dankelsbachstraße Richtung Horeb hochfahren wollender Autofahrer auf seine Vorfahrt verzichtet und mich vorgelassen. 🙂

Stopschilder (78)

Neenee, mein Freund! An der spitzwinkligen Abfahrt der B 10 hinterm Waldfriedhof sah ich in der Gegenrichtung einen relativ jungen Fahrer eines tiefergelegten Gefährts mit Kennzeichen aus Saarlouis, der mit mindestens 40 km/h am Stop-Schild vorbeikachelte.

Gespräche (56)

Im Pfälzerwald gibt es einfach die nettesten und hilfsbereitesten Menschen. 😉 Ich hatte gegenüber vom Plickerweiher vor dem Anstieg in Richtung Schmalenberg kurz eine Pause gemacht und dabei zwei Keksriegel gefuttert. An mir fuhr ein weißer Transporter einer Handwerkerfirma vorbei. Dieser drehte an der folgenden Einmündung spontan um und fragte neben mir anhaltend, ob er mir helfen könne? Weil mein Rad so da liege. „Nee, Danke – hab nur ein Päuselchen gemacht, alles prima! 🙂

Gegenverkehr (28)

Für eine Millisekunde hatte ich überlegt, ob ich anhalte und mich über die alte, doofe Nuss in ihrem roten Kleinwagen beschwere, die da in der Welschstraße in Waldfischbach grade einfach nach links rüber in meine Fahrbahnhälfte gezogen und mit 30 cm Abstand an mir vorbeigeschrammt war, um ein am Fahrbahnrand abgestelltes Auto zu umfahren. Vor jenem abgestellten Auto stand nämlich ein Streifenwagen, dessen Besatzung gerade eine Kontrolle durchführte. Ich ließ es aber beim –  den Beamten sicher nicht entgangenen – lauten „Äääeeeyyy!“ bewenden. Da wäre wohl eh nur ein „ist doch nix passiert“ bei rumgekommen…

Parken (56)

Wenn ich ein Symbolfoto machen müsste, um die Hilflosigkeit vieler Pirmasenser Radfahrer darzustellen, würde sich das an einem Baum angeschlossene Fahrrad auf dem Parkplatz vorm neuen Edeka anbieten, welches mir am gleichen Abend nach einem Einkauf aufgefallen war. Vermutlich weiß die Person einfach nicht, dass die Metallbügel da rechts neben dem Eingang für Fahrräder vorgesehen sind? Dabei ist mir dort schon zwei Mal ein älterer Herr aufgefallen, der sein Rad auf fürchterlich umständliche Weise an einer Metallstrebe neben dem Eingang angeschlossen hatte. Vor einer Weile sah ich auch einen Mitarbeiter, der einen sein Rad im Eingangsbereich abstellen wollenden Mann darauf hinweisen musste, dass es dafür da draußen ja extra diese Bügel gäbe. Es ist wirklich schlimm bestellt um diese Stadt und ihre Radfahrer… 😕

Kfz auf Radwegen (47)

Der Tag endete mit einem ja fast schon üblichen, die Furt an der Einmündung der L 600 halb blockierenden Fahrer einer schwarzen Limousine. Interessant war, dass rechts neben ihm noch einer stand, der allerdings – vorbildlich – trotzdem nicht auf die Furt aufgefahren war. Man könnte dort ja auch viel einfacher rechtsabbiegen, wenn einem diese zu weit vorfahrenden Vollidioten links nicht komplett die Sicht versperren würden…

Stopschilder (79)

Das Stop-Schild in Walshausen vor der abknickenden Vorfahrtstraße L 477 war ja erst kürzlich Thema. Auch am 14. Dezember bog vor mir eine Frau in ihrem Auto ohne größere Verlangsamung nach rechts ab. Durchaus möglich, dass auch ich dort beim Rechtsabbiegen nicht immer auf Null runterbremse, wenn ich von unten niemand angefahren kommen sehe… 😎

Überholmanöver (396) + Hupen (116)

Da hab ich am gleichen Nachmittag die L 484 zwischen Niedersimten und Pirmasens hochfahrend ja ein wahrhaftiges „Trio Infernale“ erwischt. Zuerst musste mich der Fahrer eines roten Früchte-Lasters mit Anhänger ausgangs der Kurve überholen. Da gilt übrigens 50 km/h. Dabei nötigte er den hinter der anderen Kurve auftauchenden Gegenverkehr zum Abbremsen. Als der Laster vorbei war, zog der folgende silberne Pkw mit bestenfalls einem halben Meter vorbei. Als Krönung hupte mich der Idiot Nummero 3 in seinem roten Golf an, während er mich überholte. Vermutlich war sich das Trio darin einig, dass ich den rechts gelegenen Hochbord-Gehweg hätte befahren sollen… 🙄

Abbiegen (42)

Was liebe ich es, wenn sich Menschen, die grade einen Fehler begangen haben, nicht etwa per Geste entschuldigen, sondern auch noch fern jeder Einsicht blöd aus der Wäsche kucken, wenn man sich über deren Doofheit beschwert. Das galt für eine Frau, die mich – in der Max-Reger-Straße zum Linksabbiegen mittig eingeordnet habend – beinah abgeschossen hätte, weil sie – ebenfalls links abbiegend – aus der Kaiserstraße die Kurve geschnitten hatte.

Ein- und Anfahren (12)

HEEEEEYYYY! Da musste ich in der Einbahnstraße Fröhnstraße kurz richtig laut werden, damit der Fahrer eines vom linken Fahrbahnrand gerade losfahrenden Pkw mich nicht umfährt. Seine Freundin auf dem Beifahrersitz hatte es wohl auch nicht bemerkt, dass da grade ein Radfahrer vorbeifährt. 👿

Kfz auf Radwegen (48)

The same procedure as every day…? Ist ja nicht mehr lange hin. 😉 Wie zwei Tage zuvor war die Furt an der L 600 mal wieder blockiert. Dieses Mal von einem grauen Pkw, besetzt mit zwei jungen Damen. Da ich dieses Mal auf der Fahrbahn blieb, war das nicht ganz so ärgerlich wie vorgestern.

Alltagserlebnisse (Teil 162)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hindernisse (6)

Am 7. Dezember ging es mit dem MTB nach längerer Zeit mal wieder über die „grüne Grenze“ von Frankreich zurück nach Deutschland. Zwischen Stürzelbronn und Eppenbrunn liegt der Pass mit dem Namen Zollstock. Von diesem führte früher die mit dem gelben Kreuz markierte Route des Club Vosgien direkt über einen (relativ naturnahen) Hohlweg hinunter ins Tal des Schnepfenbachs. Als ich dort im Frühjahr zuletzt vorbeikam, fiel mir eine Umleitung auf. Die alte Route konnte man noch einigermaßen befahren, indem man einen umgestürzten Baum umfuhr. Zu diesem haben sich allerdings in der Zwischenzeit auch aufgrund von Forstarbeiten noch zwei weitere hinzugesellt. Deshalb musste ich meinen schweren Bock durch das auch noch äußerst glitschige Geäst irgendwie hindurchbugsieren; die Klappsäge hatte ich an dem Tag leider nicht mit. Hat mich tierisch genervt und mindestens 20 Minuten gekostet.

Hunde (10)

Ganz witzig hingegen war etwas später die Begegnung mit einem Ehepaar auf zwei überdimensionierten Tretrollern am Forsthaus Stüdenbach, die ihre drei Hunde vorgespannt und sich von diesen zurück in Richtung des am Stüdenbachweiher geparkten Autos ziehen ließen. Die Hunde konnten scheinbar sogar nur auf Zuruf Links und Rechts unterscheiden.

Parken (55)

Bei der Durchfahrt von Pirmasens gibt es eigentlich immer Gründe zum Meckern. So z. B. das auf dem seltsamen Radstreifen in der Lemberger Straße abgestellte Handwerkerfahrzeug.

Geschwindigkeit (57)

Wie fast jedes Mal: Im 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus in der Winzler Straße werde ich zwanghaft über die durchgezogene Linie überholt. Es wird dann doch realisiert, dass man zu schnell ist – weshalb der ein oder andere dann auch gerne mal nach dem Rüberziehen in die Eisen steigt. Ich erinnere einfach mal an den § 5 (2) S. 2 StVO:

Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.

Wenn der Radfahrer zügig beschleunigt und daher ziemlich rasch 25 km/h erreicht, sind die restlichen 5 km/h auch „nicht wesentlich höher“. Das heißt: es herrscht ein faktisches Überholverbot. Wenn die Z 277.1 wirklich in der StVO verankert werden, rege ich auf jeden Fall bei der StVB an, auf diesem Abschnitt ergänzend noch ein Radfahrer-Überholverbot anzuordnen.

Beleuchtung (15) + (16)

Auf der K 6 Winzeln hatte ein Fahrer eines Jeeps bis weit in den Ort hinein nicht realisiert, dass er noch das Fernlicht eingeschaltet hatte. Somit wurde nicht nur ich, sondern auch der Autofahrer hinter mir ordentlich geblendet.

Kurz vor dem Ziel im Bereich des Windsberger Sportplatzes kam mir dann noch so ein Fernlicht-Vollidiot in einem BMW entgegen. Ich verdeckte – um ihn drauf aufmerksam zu machen – mehrfach kurz mit der Hand mein am Lenker montiertes Licht. Erst kurz bevor er an mir vorbei war, blendete er ab.

Überholmanöver (395)

Aber sonst geht’s noch? Am 10. Dezember rasierte mich der Fahrer eines schwarzen Audi auf der L 497 kurz hinter der Verkehrsinsel mit äußerst dürftigem Abstand. Die mapillary-Aufnahme passt perfekt.

Gentlemen (50)

Im Verlaufe meiner Tour ging es den recht anspruchsvollen Anstieg über die L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg. Ausgangs der Linkskurve gab ich dem hinter mir fahrenden Lkw das Handzeichen, dass er an mir vorbeifahren kann. Er bedankte sich per Huperchen.

Tiere (25)

Im nächsten Anstieg von Burgalben über die K 24 in Richtung Höheinöd sah ich hinter der langgezogenen Rechtskurve ein Reh. Es nahm umgehend die Beine in die Hand und huschte unter der Leitplanke hindurch die Böschung hinab.

Fußgänger (23)

Zum Ende meiner Tour erspähte ich in der Zweibrücker Straße vor mir noch einen jugendlichen Kopfsenk-Smombie mit eingestöpselten Kopfhörern, der auf dem dortigen „Schutzstreifen“ anstatt des direkt danebenliegenden, abgepollerten Gehweges lief.

Alltagserlebnisse (Teil 161)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Parken (54)

Am 30. November hatte ich vor der Sparda-Filiale in der Höfelsgasse mal wieder ein deja vu. Dieses Mal quetschte sich ein ca. 60-jähriger Mann mit seinem Möchtegern-Geländewagen zwischen Ampel und Laternenpfosten (an den ich immer mein Rad anschließe), um seine Frau aussteigen zu lassen. Er wär mir dabei beinah noch ans Hinterrad gefahren. Ich schüttelte mit dem Kopf und zeigte auf das blaue Verkehrszeichen mit dem P drauf. Interessierte ihn nicht, er blieb da stehen.

Stopschilder (77)

Okay. Für Rechtsabbieger in Richtung Autobahn ist das Stop-Schild in Walshausen vor der abknickenden Vorfahrtstraße L 477 im Grunde wirklich totaler Nonsens, weil man über 100 m weit geradeausschauen kann, ob da jemand kommt oder nicht. Mitgefangen, mitgehangen. Aber man muss das auch nicht so ganz kackdreist ohne jede Verlangsamung machen, wie ich das am 1. Dezember aus der Gegenrichtung bei einem jungen Fahrer eines dunklen BMWs beobachtet hatte.

Überholmanöver (392)

Jo, klasse Aktion. Am 3. Dezember ging es den Anstieg über die K 15 von Höhmühlbach hinauf in Richtung Petersberg. Vor der in einer leichten Linkskurve liegenden Kuppe musste mich ein Lkw-Fahrer unbedingt noch überholen. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw durfte dann halt fast bis auf Stillstand runterbremsen, damit er nicht gestreift wird.

Rückwärts (6)

Fast daheim, bemerkte ich auf der K 6 in Windsberg vor mir die roten Rücklichter eines silbernen Golfs, dessen Fahrer (von rechts) rückwärts aus seiner Einfahrt heraussetzte. Ich musste ausweichen, damit er mich nicht umfährt. Wegen der Steigung bin ich dort mit dem MTB aber auch nicht viel schneller als mit 10 bis 15 km/h unterwegs.

Abbiegen (41)

Boah; gebt doch einfach euren Führerschein ab, wenn ihr nicht (mehr) Autofahren könnt! Am 4. Dezember stand ich – mich zum anschließenden Linksabbiegen in die Arnulfstraße zur Fahrbahnmitte, hinter einem mit einem älteren Ehepaar besetzten Pkw eingeordnet habend – an der roten Ampel in der Waisenhausstraße (am Lidl). Als es grün wurde, tastete sich der Pkw laaaaaangsam vor. In der Gegenrichtung blinkte ebenfalls ein mit einem älteren Ehepaar besetzter Kleinwagen zum Linksabbiegen. Diese Knallchargen bogen nun aber nicht einfach zügig voreinander ab, sondern blieben stehen. Und warteten wohl auf besseres Wetter? Nach ein paar Sekunden wurde es mir zu blöd, weshalb ich mit größerem Abstand links überholte. Dabei kam mir dann beinahe noch ein schwarzer VW Beetle in die Quere, der den ebenfalls übervorsichtigen Linksabbieger in seiner Richtung in der Weise überholte, indem er einfach über den Gehweg fuhr.

Geschwindigkeit (55)

Es ging später unter anderem über die eigentlich sehr ruhige L 499 von Heltersberg in Richtung Johanniskreuz. An diesem Tag wurde – so informierte ein Schild – dort zur Jagd geblasen. Weshalb auf der gesamten Strecke mehrere 30 km/h aufgestellt waren. Das interessierte von den Kfz-Nutzern natürlich niemanden. Die Polizei schien übrigens auch mit auf der Jagd gewesen zu sein, denn am Parkplatz am „Kastanienbäumchen“ stand ein blau-silberner VW-Bus.

Überholmanöver (393)

Dass dort 30 km/h galt, juckte auch einen Fahrer der Wasgau-AG nicht besonders, der mich in der Nähe des Weisersteins mit bestenfalls 50 cm Abstand überholte. Da ich grade 25 – 30 km/h fuhr, hätte das ja eigentlich gar nicht passieren können. Auch wenn die Fahrbahn nicht besonders breit ist, hätte er links noch Platz gehabt. Vielleicht war es auch Absicht, weil daneben schon seit vielen Jahren ein gänzlich unbeschilderter Parallelweg liegt.

Gentlemen (49)

Am selben Abend sah ich in der Arnulfstraße am „Naturheil“ einen alten Mann ums Eck kommen. Ich machte langsam und ließ ihn den Zebrastreifen benutzen – wofür er sich sogar bedankte.

Überholen (394) & Geschwindigkeit (56)

Am 5. Dezember war es ziemlich frostig. Als ich die schattige und sehr steile S-Kurve der K 13 vor Oberauerbach vorsichtig runterfuhr, wurde ich ausgangs der Linkskurve vom Fahrer eines dunklen Audi mit roten Kennzeichen relativ knapp überholt und auch geschnitten. Anschließend bretterte er noch, das 30 km/h hinter der Ortstafel ignorierend, viel zu schnell in Richtung Ortsmitte.

Hupen (115)

Die Dame, die mich am gleichen Abend auf der K 6 anhupte, nachdem ich wegen des immer noch bebläuten Mistwegelchens anhalten und neu anfahren musste, hatte ich ja bereits in meinem Glätte-Beitrag erwähnt.

Gehwegradler (97) in Einbahnstraße (31)

Ebenfalls bereits erwähnt wurde der Geister-Gehweg-Einbahnstraßenradler, den ich am 6. Dezember bei der Anfahrt zur Dokumentation des neuen Streifens in der Teichstraße sah, wie er die Kreuzung Schachenstraße – Gasstraße auf dem linken Gehweg überquerte, um auf diesem anschließend weiter in Richtung Rheinberger zu geistergehwegradeln.

Aus dem Polizeibericht (Teil 73)

In Kaiserslautern übersieht (und -hört) eine 17-jährige einen Pkw. In Grünstadt kontrolliert die Polizei die Räder von Gymnasiasten auf ausreichende Weihnachtsbeleuchtung. Ebenfalls kontrolliert wurde im Bereich einer Grundschule in Neustadt. Ein 35-jähriger wird mitten in der Nacht mit rund 2 Promille zwischen Landau und Nußdorf von der Polizei abgefangen. Ein angetrunkener Pkw-Fahrer achtet in Landau beim Einfahren nicht auf einen 70-jährigen Radfahrer. Die Polizei stellt aufgrund von Beschwerden auf einem relativ kurzen Straßenabschnitt in Pirmasens 36 Parkverstöße fest. Auch in Edenkoben moniert die Polizei mal wieder die mangelhafte Festbeleuchtung an Fahrrädern. „Aus dem Polizeibericht (Teil 73)“ weiterlesen

Rad(fahr?)streifen in der Teichstraße

Ende Oktober thematisierte die Pirmasenser Zeitung die bereits seit über zwei Monaten fehlende Markierung in der neu asphaltierten Einbahnstraße Teichstraße, einer wichtigen innerstädtischen Verbindungsstraße zwischen der K 6 und der L 482. Der Grund hierfür war, dass laut Bürgermeister Maas in der Stadtverwaltung „kontrovers“ über die Anlage eines „Fahrradwegs“ diskutiert worden sei. Wie ich am 4. Dezember entsetzt feststellen musste, hatten meine am 23. Oktober gegenüber dem Bürgermeister per e-mail erhobenen Einwände mal wieder kein Gewicht – denn es wurde nun doch ein „Radweg“ aufgepinselt. In der Rheinpfalz erschien hierzu am 5. Dezember auch ein (sogar online lesbarer) Artikel. „Rad(fahr?)streifen in der Teichstraße“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 160)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Diese Kategorie werde ich wohl mit dem Ende des Jahres 2019 einstellen. Vor allem auch deshalb, weil auf die „Umfrage“ im 150. Teil keinerlei Reaktionen erfolgten. Ob und wie ich meine alltäglichen Erlebnisse im Blog weiterhin verarbeiten werde, weiß ich noch nicht.

Überholmanöver (388)

Ich hätte ja nix dagegen, wenn man in der StVO das Überholen einspuriger Fahrzeuge bei durchgezogener Linie (Zeichen 295) erlauben würde – wenn eine Gefährdung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. „Regeln“, die in 98 % der Fälle sowieso immer und von jedem gebrochen werden, sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. So begehen halt auf meinen Touren tagtäglich zig Autofahrer Ordnungswidrigkeiten, die mich eben auf solchen Abschnitten überholen. Wie z. B. auch der Streifenwagen, der mich am 26. November auf der L 484 vor der Auffahrt zur B 10 überholte und dabei die durchgezogene Linie überfuhr. Der Abstand war vorbildlich. Aber eigentlich hätte er (auch im Hinblick auf die neuen Mindestabstände) ja warten müssen, bis ich nach links in Richtung Waldfriedhof abgebogen wäre.

Beleuchtung (14)

Ich bemerke grade, dass ich in dieser Winter-Saison noch gar keinen Dunkelradler erwähnt habe. Dabei hab ich schon einige gesehen, obwohl das ja angeblich nicht möglich sein soll. 😉 Am 26. November sah ich jedenfalls ein junges, männliches Exemplar, wie es auf einem MTB in der Winzler Straße vor der Tankstelle auf dem Gehweg rumeierte. In Landau hätte der Kollege damit einen ganz schweren Stand, denn da wird das Lametta ja quasi täglich strengstens kontrolliert.

Rotlicht (73)

Nur wenige Sekunden später erwischte ich an der folgenden Kreuzung einen vor mir fahrenden Linksabbieger in die Leinenweberstraße, der noch schnell über die schon mehr als eine Sekunde Rot zeigende Ampel gehuscht war.

Geschwindigkeit (53)

Die nächste Komikerin ließ auch nicht lange auf sich warten. Im 30 km/hAbschnitt vorm Waisenhaus wurde ich mal wieder – obwohl ich stets zügig beschleunige – von einer ihren Überholzwang auslebenden Autofahrerin in ihrem hellblauen Kleinwagen über die durchgezogene Linie überholt. Da sie dabei logischerweise deutlich zu schnell war, musste sie auch wegen eines vorne gerade vom Parkstreifen losgefahrenen Autos wieder runter- und mich damit ein wenig ausbremsen.

Überholmanöver (389)

Am 27. November war ich kaum losgefahren, da hatte mich am Ortsausgang von Windsberg in der Rechtskurve auch schon der erste Knallkopf in seinem schwarzen SUV fragwürdig (weil ohne Sicht auf möglichen Gegenverkehr) überholt und jenen Gegenverkehr zum Abbremsen gezwungen.

Geschwindigkeit (54)

Selbe Stelle wie gestern Abend: Der 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus. Dieses Mal überholten mich gleich drei Pkw hintereinander über durchgezogene Linie und mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss. Herdentrieb.

Überholmanöver (390)

Wieder nur kurze Zeit später rasierte mich dann eine Pappnase ca. 50 Meter vorm Beginn des berüchtigten Wegelchens an der K 6 in Richtung Winzeln mit bestenfalls 40 cm Abstand. Er wollte wohl auch die durchgezogene Linie nicht missachten…

Parken (53) + Abbiegen (40)

In Winzeln bog ich nach links in die Breslauer Straße ab. Schon bei der Anfahrt fiel mir links auf dem Gehweg ein in die gleiche Richtung gehender Fußgänger und auf der Innenseite der Einmündung ein Eckenparker (mit Warnblinker) auf. Der Pkw hinter mir wollte ebenfalls linksabbiegen. Der Fußgänger passierte während ich abbog gerade den geparkten Pkw. Meine Vorahnung bestätigte sich, denn der Pkw-Fahrer hinter mir hatte diesen evtl. wohl gar nicht gesehen – und somit auch dessen Vorrang missachtet, als der Fußgänger hinter dem falschgeparkten Auto gerade die Fahrbahn queren wollte. Er passte – im Gegensatz zum Abbieger – aber glücklicherweise auf.

Überholmanöver (391)

Fast genau auf der deutsch-französischen Grenze zwischen Kröppen und Walschbronn rasierte mich am 29. November auf der L 483 ein Fahrer eines silbernen Golfs mit PS-Kennzeichen trotz Gegenverkehr. Der Franzose dahinter wartete hingegen die Durchfahrt der langgezogenen Linkskurve ab.

Hupen (114)

Ich legte auf dem letzten Abschnitt meiner Runde noch einen Stop am adidas-Store des Fashion-Outlets Zweibrücken ein. Es war ja „Black Friday“… Weil ich dann auch für 20 % Extra-Rabatt für zwei Trikot-Shirts eine halbe Ewigkeit in der langen Schlange vor der Kasse anstehen musste, war es dann auch schon stockfinster, als ich mich wieder meinem Heimatort näherte. Auf der dreistreifigen, ansteigenden L 471 am „Stambacher Berg“ ist sicheres Überholen überhaupt nie ein Problem. Trotzdem hupte der Fahrer eines schwarzen Pkw, als er mit ordentlich Tempo an mir vorbeifuhr. Ich hatte extra nachgeschaut, ob vielleicht mein Rücklicht kaputt ist? Es strahlte aber zuverlässig in seiner gleißend-roten Farbe vor sich hin.