Radweg Lemberg – Ruppertsweiler

Die K 36 zwischen Lemberg und Münchweiler sollte ja laut eines Planfeststellungsbeschlusses von anno dazumal auch zwischen dem westlichen Ortseingang und der B-10-Anschlussstelle Ruppertsweiler (wo es am Ständenhof bereits ein absurdes Stummelchen gibt) ein straßenbegleitendes Wegelchen erhalten. Zwischen Lemberg und Ruppertsweiler existiert bereits ein Solches – und ich mag es überhaupt nicht. Da ich diesem relativ unspektakulären Wegelchen bislang noch keinen eigenen Beitrag gewidmet hatte, möchte ich das an dieser Stelle nachholen, indem ich einige Schnipsel aus früheren Beiträgen zusammenfüge. „Radweg Lemberg – Ruppertsweiler“ weiterlesen

Verkehrsschau in Lemberg

Heute früh ging es nach Lemberg an den radikal mit Gemeinsamer Geh- und Radweg und kleinen Vorfahrt gewähren umzingelten Kreisel an der Altenwoogsmühle, um dort die „geheime“ Verkehrsschau zu beobachten, zu der man mich (im Gegensatz zu deutlich pflegeleichteren „Radfahrervertretern„…) ja nicht einladen wollte. Ich bin seit einer Weile „persona non grata„, weil ich die mehr als zweijährige Untätigkeit, aber auch die Kommunikationsdefizite der Kreisverwaltung Südwestpfalz einfach nicht akzeptieren will. Ich wartete bei der Altenwoogsmühle in der Sonne, bis ich irgendwann den Sachgebietsleiter und den Sachbearbeiter der Kreisverwaltung sah, wie sie vom Parkplatz des Wasgau-Marktes in Richtung der beiden südlichen Kreisel-Ausfahrten liefen. Dort trafen sie einen Vertreter des LBM und einen weiteren, den ich schon einmal bei der Verkehrsschau 2017 bei Horbach sah (aber seine Funktion nicht kenne). „Verkehrsschau in Lemberg“ weiterlesen

Winterdienst-Prioritäten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Südwestpfalz ein klein wenig angezuckert; bis zum Morgen kamen etwa 1 bis 2 cm Pulverschnee zusammen. Auf meiner täglichen Runde mit dem Mountainbike über wunderbar unberührtes Geläuf auf gefrorenen Feld- und Waldwegen durfte ich dann feststellen, dass der LBM an diesem Vormittag sogar Zeit und Personal hatte, um den überflüssigen Gemeinsamer Geh- und RadwegStummel entlang der L 474 zwischen Petersberg und der B-10-Anschlussstelle zu räumen und zu streuen. Obwohl dort kaum Radfahrer unterwegs sind – und wenn, dann ja sowieso wegen Unbenutzbarkeit des Wegelchens die Fahrbahn benutzen dürften. „Winterdienst-Prioritäten“ weiterlesen

Dem Nebel entflohen

Nachdem am 1. Weihnachtsfeiertag (nach mehreren Tagen Dauerregen bis Heiligabend) von früh bis spät die Sonne schien, verhieß der erste Blick nach dem Aufwachen aus dem Fenster nix Gutes. Hatte sich doch der Abends schon auf Wetteronline beobachtbare Nebel aus dem Rheingraben bis zum Morgen auch in die Pfalz vorgearbeitet. Allerdings lag die Nebelobergrenze nicht besonders hoch, weshalb der Pfälzerwald eine wirksame Barriere bildete, damit sich das graue Trübsal vorerst nicht noch weiter nach Norden ausdehnen konnte. So schnappte ich mir ausnahmsweise nach fast 2 Monaten mal wieder meine EOS 550D, schraubte den Gepäckträger ans MTB, schnallte das kleine Stativ drauf und fuhr um 9:30 los in Richtung der nebelfreien Zone! „Dem Nebel entflohen“ weiterlesen

Auf der Langmühler Rampe gestürzt

Und wieder ein Alleinunfall.

Pressemeldung der PD Pirmasens vom 15. Juli 2018:

Lemberg (ots) – Am Samstagabend, gegen 19.15 Uhr kam es in Lemberg in der Pulverbergstraße zu einem Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Fahrradfahrer. Der 42- jährige Unfall-fahrer verlor aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit an der abfallenden Straße die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte in eine Wiese. Vorsorglich wurde der Pirmasenser Fahrradfahrer durch einen Rettungswagen in das Krankenhaus verbracht.

Die Pulverbergstraße (K 37) ist eine der kurzen, aber steileren Rampen hier in der Gegend. Aus dem Salzbachtal Richtung Lemberg geht es da auf 410 Metern 41 Höhenmeter rauf, was 10 Prozent Durchschnittsteigung entspricht.

Ob der Radfahrer wirklich schneller als die erlaubten 50 km/h war, kann die Polizei eigentlich wohl eher nicht wissen. Vermutlich hat er am Ende des Gefälles aber wohl zu spät ge- oder sich verbremst – und dann die Kontrolle verloren. Denn nur unten, im Bereich der Bushaltestelle an der Einmündung in die L 485 hat es rechts sowas wie eine kleine Rasenfläche. Dann hat er sich immerhin noch eine relativ sanfte Stelle zum Stürzen gesucht.

Radweg zw. Lemberg und Langmühle

Die allerersten Zeichen 240 StVO, die durch meine Einwände entfernt werden mussten, betrafen den nur geschotterten Abschnitt entlang der L 486 zwischen der Einmündung der K 37 bei Langmühle und der Einmündung der L 485. Inzwischen gilt dort Zeichen 250 StVO , forstwirtschaftlicher Verkehr ist ebenfalls freigegeben. Logisch – schließlich war das auch nie was anderes, als ein (von der Fahrbahn teils deutlich abgesetzter) Forstweg. „Radweg zw. Lemberg und Langmühle“ weiterlesen

Behelfsbrückchen bei Lemberg

Die K 36 wird leider zwischen Lemberg und Ruppertsweiler von einem relativ überflüssigen, in beide Richtungen mit Zeichen 240 StVO beschilderten Weg begleitet. Er ist natürlich zu schmal und häufig verdreckt, insb. an den Ausfahrten aus einem Baustoffhandel und am Waldparkplatz zum Starkenbrunnen. Auch die Einmündung zum Lemberger Gewerbegebiet ist typischer Murks; immerhin mal ohne die sonst überall zu findenden kleinen  für den Radverkehr. Allerdings fehlt dem ausfahrenden Verkehr dort ein . Eine Furt ist nicht markiert; die Stelle ist auch recht unübersichtlich. „Behelfsbrückchen bei Lemberg“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 18)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Abstand (1) / Überholmanöver (31 & 32)

Am 5. März, ca. 16:30 Uhr traf ich in Waldfischbach-Burgalben nach längerer Zeit mal wieder auf ein besonders unangenehmes Exemplar von Busfahrer. Ich befuhr mit ca. 25 bis 30 km/h die Hauptstraße Richtung B 270, als ich sich an meinem Hinterrad ein grauer Reisebus festsetzt. Er kann wegen ständigen Gegenverkehrs zunächst nicht überholen und fährt extrem dicht auf; ich brauche kaum den Kopf nach hinten zu drehen, um das große Gefährt sehen zu können. Er überholt dann auch in Höhe des Blumengeschäfts mit sehr wenig Abstand.

Da es sich vor der Einmündung der B 270 an der Abzweigung zur „alten“ Hauptstraße“ staut, fahre ich wieder gem. § 5 (8) StVO an vielen wartenden Autos als auch dem Bus vorbei. Das schien ihn dann vollends aus dem Häuschen gebracht zu haben, denn das folgende Überholmanöver in der langgezogenen Linkskurve der B 270 (Richtung Moschelmühle) war dann nochmal eine Spur unverschämter; noch enger – und ich wurde vorsätzlich geschnitten! 😡

Es handelte sich um einen Bus eines in Waldfischbach ansässigen Unternehmens, welches sich auf Behindertenbeförderung spezialisiert hat. Grade in dem Fall würde ich besondere Rücksicht erwarten!

Den mit Zeichen 240 StVO beschilderten Geh- und Radweg, der weiter hinten in der „alten“ Hauptstraße beginnt, muss ich nicht benutzen, da das Schild nicht im Bereich der B-270-Einmündung liegt.

Parken (10)

Am bekannten Geh- und Radweg an der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln standen vor der Einmündung der L 600 am gleichen Abend dann mal ein Feuerwehr-LKW und ein (verlassener) Streifenwagen mitten(!) auf dem Weg. 🙄 Ich musste dann jedenfalls über das Grün zur Fahrbahn ausweichen. Warum die da standen, erfuhr ich erst durch die Pressemeldung am folgenden Tag. Da es jetzt nicht grade um Leben und Tod ging, hätte man auch wenigstens etwas Platz lassen oder in der Rheinstraße parken können.

Überholmanöver (33)

Kaum eine Minute war ich am 5. März auf der K 6 Richtung Pirmasens unterwegs, als mich am östlichen Ortsausgang von Windsberg ein Autofahrer spontan auf der linken Seite der Verkehrsinsel überholt hat.

Stopschilder (2)

Ziemlich ungeduldig war auch jener Autofahrer, der am Mittag des 6. März in Zweibrücken aus der Poststraße nach rechts in die Gottlieb-Daimler-Straße abbog. Die in der OSM-Karte lila eingezeichneten Wege sind inzw. per Zeichen 239 StVO  freigegeben. Er fuhr erst sehr nah an mich heran, um dann auch ohne jeden Halt am Zeichen 206 StVO sehr knapp hinter mir abzubiegen.

Gentlemen (8)

Auch am 6. März stand ich auf meiner Tour in die Nordpfalz eine Weile am Zeichen 206 StVO der Kleinottweilerstraße (B 423) an der ziemlich spitzwinkligen Einmündung der L 118 in Jägersburg. Die Bundesstraße hat hier keine Vorfahrt. Ein von rechts kommender Rentner ließ mich dann nach links abbiegen. 🙂

Stopschilder (3)

Und gleich noch ein missachtetes Achteck gab es am Nachmittag des 7. März in der Lemberger Hauptstraße (L 486), als aus der Bergstraße eine Autofahrerin unbedingt noch rasch vor mir ohne Halt nach Rechts Richtung Pirmasens abbog.

Alltagserlebnisse (Teil 9)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (12)

Am 2. Januar befuhr ich von der Exerzierplatzstraße kommend die Schlossstraße in Pirmasens Richtung Süden. Auf Höhe des Exerzierplatzes überholte mich ein zuvor an der Ampel noch hinter mir wartender, laut röhrender Mini – und nutzte dafür mal eben die komplette Linksabbiegespur der Gegenfahrbahn – trotz Gegenverkehrs auf der Gradeausspur…! 😯 Immerhin hat er so den Sicherheitsabstand vorbildlich eingehalten! 🙄 Viel gebracht hat ihm sein fragwürdiges Manöver nicht – zeigte doch die folgende Ampel an der Einmündung Christiansgasse Rot. Und jene zeigte immer noch Rot, als ich gem. § 5 (8) StVO wieder an ihm (und seinen Vordermännern) rechts vorbei zur Haltelinie fuhr. 😛

Gehweg- und Geisterradler (5)

Ein paar Meter weiter beobachtete ich kurz darauf in der Friedhofstraße an der Ampel-Einmündung Darmstädter Straße (nach Norden eine Zeichen 267 StVO) einen älteren Radfahrer auf dem linken Gehweg (immerhin recht vorsichtig…) die steile Straße herunterfahren – um sich anschließend ums durch eine hohe Mauer uneinsehbare Eck zu winden. Anschließend radelte er konsequent auf dem linken Gehweg der Friedhofstraße weiter. Evtl. hat er dabei auch einen Rotlichtverstoß begangen, da die Ampel in meine Fahrtrichtung schon einen kurzen Moment später auf Grün umsprang.

Hupen (10)

Mit Busfahrern habe ich bislang eigentlich noch nie größere Probleme gehabt. Die, die hier in der Region im ÖPNV eingesetzt werden, nehmen in aller Regel Rücksicht und fallen auch sonst nicht durch fragwürdige Fahrmanöver auf. Auch kann ich mich generell nicht daran erinnern, dass mich überhaupt jemals ein Busfahrer angehupt hätte.

Am Nachmittag des 9. Januar (kurz nach 16 Uhr) war es dann aber tatsächlich mal soweit! Ich war auf der L 486 (eine fürs Hupen offenbar prädestinierte Straße…) zwischen Salzwoog und Lemberg mit dem Rennrad unterwegs. Etwa 300 Meter hinter der Abzweigung der L 487, Ausgangs der langgezogenen Rechtskurve höre ich von hinten einen Bus (Regio-Linie 250 von Dahn nach Pirmasens) recht schnell herankommen. Dieser beginnt kurz zu hupen – und macht dies gleich noch einmal bei der Vorbeifahrt. Der Fahrer zeigt mit dem ausgestreckten Arm nach rechts. Was da sein oder was die Geste bedeuten soll…!? 😯 Keine Ahnung…! Einen (benutzungspflichtigen) Radweg gibt es hier übrigens weit und breit keinen.

Zu der Zeit, als man den berüchtigten Schotter-Waldweg (Nr. 1) weiter westlich fertiggestellt hatte, wurde auch mit dem Gedanken gespielt, die „Lücke“ mit einem eigenständigen Weg über vorhandene Forstwege zwischen Einmündung Storrbachtal und Salzwoog (L 487) zu schließen. Dort existieren auch bereits zwei kürzere „Stummelchen“. Aber den (alles andere als direkt – und hinterm Salzwooger Teufelstisch verlaufenden) Forstweg hat man bis heute weder asphaltiert noch freigegeben. Von neueren Planungen hab ich auch lange nix mehr gehört.

Ich hab jedenfalls mal per e-mail bei der Queichtal-Nahverkehrsgesellschaft nachgefragt, was das sollte. Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort erhalte! Nachtrag vom 12. Februar: Das Unternehmen hielt es nicht für nötig, mir auf meine Beschwerde hin zu antworten.

Gepöbel (2)

Ich wurde zwar nicht erneut angehupt, als ich ein paar km weiter den Schlussanstieg von Lemberg hinauf nach Pirmasens („Sengelsberg“) in Angriff nahm. Der Unmut darüber, dass ich im Feierabendverkehr nicht den am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Hochbord-Gehweg benutzte, entlud sich jedoch in Form unverständlichen Gemotzes aus dem offenen rechten Seitenfenster eines Autos (an dritter Position der Kolonne) mit Wormser Kennzeichen. Ich schrie dann kurz hinterher „Das ist ein Gehweg!“ 🙄 Ansonsten waren verhältnismäßig viele Autofahrer sehr rücksichtsvoll; ich hatte grade im unteren Bereich mindestens vier einzelne Autos hinter mir, die immer artig warteten, bis ein gefahrfreies Überholen möglich war (was den Drängler wohl zusätzlich genervt hat). Sonst wird man auf diesem Teilstück gerne auch mal förmlich „rasiert“.

Wobei ich was das Überholen angeht ja auch schon recht abgestumpft bin; es kann auch mich irgendwann nerven, wenn mir ein brummendes Etwas zu lange überängstlich hinterherzockelt.

Nun denn. Ich gestehe 😉 – auch ich benutze zumindest hin und wieder mit dem MTB auf dem letzten (geradlinigen) Abschnitt den (in aller Regel) leeren Hochbord-Gehweg, um dem motorisierten Verkehr nicht zu sehr auf die Nerven zu gehen. Aber grade auch nur dann, wenn ich von unten sehe, dass kein Fußgänger unterwegs ist; kommt doch noch nachträglich einer von oben, hüpfe ich halt schnell auf die Fahrbahn.

Da dort eben recht wenig Fußgängerverkehr herrscht und die durchschnittliche Steigung immerhin 5,6 % auf knapp über 2 km beträgt, habe ich den StVB Südwestpfalz und Pirmasens schon vor Monaten vorgeschlagen, diesen Weg in Fahrtrichtung Pirmasens für Radfahrer per Zeichen 239 StVO  freizugeben. Getan hat sich aber noch nix.

Etwas weiter südlich gäbe es auch eine einigermaßen parallele Alternative über die „Alte Landstraße“. Jene ist auch HBR-Beschildert. Allerdings sind auch diese Wege für Radfahrer wegen des üblichen Zeichen 250 StVO nicht freigegeben. 😉 Und der Belag ist dann doch stellenweise etwas arg rumplig; mit dem Rennrad eigentlich nur berghoch einigermaßen sicher befahrbar.

Alltagserlebnisse (Teil 8)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (4)

Am 20. Dezember stand ich in Waldfischbach-Burgalben ein ganzes Weilchen am Zeichen 206 StVO am Ende der Höheinöder Str., um nach links in die Hauptstraße einzubiegen. Obwohl der von rechts kommende Autofahrer in die gleiche Richtung wie ich wollte (und mich dann ja ein Stück vor sich herfahren hätte), verzichtete er auf seine Vorfahrt und ließ mich rausfahren. 🙂

Gehweg- und Geisterradler (4)

Am 23. Dezember ging es nach längerer Zeit mal wieder Richtung Bliesgau. Der überwiegende Radverkehr verläuft auf dieser Relation auf dem Glan-Blies-Weg, hier auf der ehemaligen Trasse der Bliestalbahn. Wer aber z. B. den relativ neuen REWE-Markt am südwestlichen Ortsausgang von Gersheim erreichen will, muss dann halt auf dem Abschnitt die Landstraße benutzen. An der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim befindet sich auf der Nordseite ein saarlandtypischer „Seitenstreifenradweg“, die Leitpfosten stehen direkt rechts des Breitstrichs. Zwischen Gersheim und Reinheim ist der schmale Streifen (dürften definitiv keine 2 Meter sein…) 🙄 per Zeichen 240 StVO benutzungspflichtig. In der Gegenrichtung verdeutlicht am Ortsausgang von Reinheim gar ein Zeichen 239 StVO ausdrücklich, dass dieser Weg nicht mit dem Rad befahren werden darf. Tja, etwa 200 Meter vor dem Ortseingang von Reinheim kam mir dann aber trotzdem ein älterer Herr radelnd entgegen. 😐 Ich wich dann auf die Fahrbahn aus und merkte mit kritisch-freundlicher Miene 🙂 und einer mehrfach mit dem Daumen nach links zeigenden linken Hand, dass der gute Mann da eigentlich nicht hingehört. Das war ihm wohl auch völlig bewusst, hob er doch immerhin entschuldigend und demütig blickend eine Hand in die Höhe…

Hunde auf Radwegen (1)

Ein weiterer Grund, warum ich auch an und für sich brauchbare eigenständige Radwege relativ ungerne befahre, sind dort immer wieder herumspazierende Herrchen und Frauchen mit ihren oftmals nicht angeleinten Hunden. So auch am Nachmittag des 24. Dezember auf dem der B 270 folgenden Radweg zwischen Schopp und Geiselberger Mühle in Höhe des Neuhofs. Ich holte dabei ein Ehepaar ein, welches dort mit zwei unangeleinten Hunden unterwegs war und musste erstmal auf mich aufmerksam machen. Beide Wauwaus wurden dann von den immerhin freundlich grüßenden Haltern am Halsband gehalten. Beim Vorbeifahren knurrte einer der beiden – und sprang mir dann, als ich schon etwa 25 Meter weiter war, für einen Moment bellend hinterher… 🙄 Zwischen Steinalben und Waldfischbach begegneten mir dann nochmal je zwei Paare mit ihren (allerdings braven) Hunden.

Überholmanöver (11)

Am 25. Dezember befuhr ich wieder mal die B 270 von Pirmasens Richtung Biebermühle. Zwei ansonsten völlig leere Fahrbahnen reichten dem Witzbold, der mich Ausgangs der zweiten Einkerbung mit kaum mehr einem halben Meter Abstand überholte und dabei auch noch regelrecht schnitt, offenbar auch nicht aus…! 🙄 😡

Hupen (9) und Parken (3)

Interessante Kombination. 😉 Und die geht so: Am Vormittag des 29. Dezember befuhr ich mit dem Rennrad die L 486 zwischen Lemberg und Abzweig Langmühle (K 37). Es gibt dort bekanntermaßen einen ziemlich vermurksten Sonderweg (werde ihn bei Gelegenheit noch dokumentieren). Angehupt wird man als Radfahrer auf dieser Landstraße immer wieder mal. Dort steht jedenfalls nur ein einzelnes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite – und dies auch nur längs zur Fahrbahn; allerdings noch mit einem darauf zeigenden Vorwegweiser. Der Radfahrer soll dort (theoretisch) u. a. auf weniger als 300 Metern zwei Mal die Fahrbahn queren – und bei etwa 6 % Gefälle dem radelnden und zu Fuß gehenden Gegenverkehr auf einem nicht grade überdurchschnittlich breiten Weg förmlich entgegenfliegen… 🙄 Allerdings wird das Blauschild nach dem Seitenwechsel hinter der Querungshilfe auf der anderen Seite nicht wiederholt – und damit hat sich eine Benutzungspflicht meiner Ansicht nach erledigt. Zumal die Benutzung des Wegs wegen der regelm. starken Verschmutzungen durch Laub, Äste und sonstigen von der Fahrbahn gespülten Dreck sowieso die meiste Zeit unzumutbar ist.

Nun denn; ich war schon (ca. 40 km/h fahrend) etwa 100 Meter vor der Einmündung der K 37 nach Langmühle, als aus dem Wagen eines älteren Ehepaars hinter mir zwei Mal kurz die Hupe ertönte. Man ließ sich dabei auch nicht von der Tatsache beeindrucken, dass mitten auf dem (auch etwas mehr als 5 Meter von der Fahrbahn entfernten) Sonderweg ein Fahrzeug der örtlichen Wasserwerke parkte, weil zwei Mitarbeiter dort etwas zu erledigen hatten.

Hinter der Einmündung fuhr der alte Herr dann an mir vorbei und zeigte oberlehrerhaft mit dem Finger nach rechts! 🙄 Sorry, aber: viel zu spät…! 😛 Dieser lächerliche, lange Jahre mit Zeichen 240 StVO beschilderte, nur geschotterte Forstweg war ja der Allererste, der aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 250 StVO  (+ Forstwirtschaftl. Verkehr) umbeschildert wurde. 😎


FROHES NEUES! 🙂