Alltagserlebnisse (Teil 122)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Ladung (3)

Da mache ich sogar extra mal (klammheimlich, aus einer Nebenstraße heraus…) ein Foto – und dann vergesse ich doch glatt, es hier zu erwähnen. 😉 Am Abend des 19. Juni war mir etwas mulmig, als ich zwei Traktoren in der Blocksbergstraße überholte. Denn der vordere der beiden war meiner Ansicht nach dann doch „ein klein wenig“ überladen – während im Anhänger des dahinter fahrenden Traktors nur mehrere Leute saßen. Jedenfalls war ich froh, dass ich bei der Vorbeifahrt nicht von runterpurzelnden Heuballen erschlagen wurde.

Fußgänger (21)

Am 21. Juni hatte ich ein schlechtes Gewissen, weil ich zwei am (aus meiner Sicht) rechten Rand der K 6 laufende Kinder im Alter von ca. 8 – 10 Jahren darauf hinwies, dass auf der anderen Seite doch ein Gehweg sei. Ich hatte dabei strenger geklungen, als es beabsichtigt war. An der Stelle wird jedenfalls sehr oft noch gerast – und um die Kurve gebrettert. Also wirklich kein Ort, wo zu Fuß gehende Kinder unbedingt unterwegs sein sollten.

Stopschilder (58)

„Oh Nein, da kommt von links ein Radfahrer. Wenn ich da jetzt anhalte, muss ich ihm auch noch Vorfahrt gewähren. Der kann mich mal, also: Vollgas…!“

Dürfte in etwa das gewesen sein, was etwas später der ältere Herr in seinem roten Pkw gedacht hatte, als er ohne größere Verlangsamung das Stop-Schild in der vom Sommerwald kommenden Straße „Am Häusel“ komplett missachtete und in die Pestalozzistraße einfuhr.

Vorfahrt (38)

Eine Weile später hörte man im ansonsten ruhigen und schönen Aschbachtal südlich von Kaiserslautern jemanden lauter unflätige Ausdrücke herumschreien. Das war meine Wenigkeit! Weil mich ein sehr wahrscheinlich noch in der Probezeit befindlicher, sehr junger Vollidiot (mit Basecap auf der hohlen Rübe…) an der Kreuzung der Vorfahrtstraße L 503 mit der K 53 um ein Haar auf die Motorhaube genommen hätte, weil er mir (von der L 503 in die K 53 linksabbiegend) sowas von kackfrech die Vorfahrt genommen hat, wie ich das schon seit Jahren nicht mehr erlebt habe. Lediglich eine Vollbremsung meinerseits verhinderte eine Kollision. Der Blödmann hatte mich nämlich auch schon sehr früh kommen sehen – und fuhr trotzdem fast ohne jede Verlangsamung weiter. Die Kreuzung aus seiner Perspektive bei mapillary (ich kam von rechts).

Stopschilder (59)

Es folgte am gleichen Abend ein Klassiker: Ich fahre in der Teichstraße auf dem rechten Fahrstreifen, ein Pkw auf dem linken. Ich halte vor der Einmündung der Schützenstraße am Stop-Schild an, der Pkw links von mir überfährt hingegen die Haltelinie.

Geschwindigkeit (31)

Die (leider in letzer Zeit nicht mehr mit mir kommunizierende BI Winzeln) hatte ja unter anderem als verkehrsberuhigende Maßnahmen die Aufstellung von Tempo-Anzeigen an den Ortseingängen gefordert – und nach einer Weile auch erhalten. Als ich am gleichen Abend von Pirmasens in Richtung Winzeln unterwegs war, schoss der vor mir fahrende Pkw mit angezeigten 65 km/h in die geschlossene Ortschaft hinein.

Gepöbel (15)

Nein. Das da neben der L 472 ist kein „Radweg“. Musste ich einem Fahrer eines weißen SUV hinterherrufen, der wegen Gegenverkehrs kurz langsamer machen musste, weil ich nicht den parallel verlaufenden, von Norden auch gar nicht beschilderten Wirtschaftsweg benutzt hatte. Die nicht benutzungspflichtigen Wirtschaftswege auf der Sickingerhöhe hatte ich in diesem Beitrag mal näher vorgestellt. So ist der Parallelweg (oder vielleicht sogar eher die L 472 selbst…?) an der ersten Kreuzung eines Feldwegs beschildert:

Inklusive darüber verstreuten, groben Schottersteinchen:

Gespräche (30)

Als ich gegen Ende meiner Runde die Fotos für den Anliegerstraßen-Artikel knipste, fragte mich ein Mann, was denn da so interessant sei. Ich erklärte es ihm dann. Er wäre auch immer gerne gemeinsam mit seiner Frau mit dem E-Bike unterwegs. Und er fände es gut, dass ich mich um solche Sachen kümmern würde.

Alltagserlebnisse (Teil 45)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (20)

Aufgrund der Sperrung der der A 62 fährt ein Großteil der Verkehrsteilnehmer über die parallelen Kreis- und Landesstraßen, weshalb dort derzeit auch nur 50 km/h erlaubt ist (aber sich eh keiner dran hält…)! An der Kreuzung der L 462 mit der K 16 gibt es trotz Stop-Schild für den von Obernheim bzw. Queidersbach kommenden Verkehr immer wieder Unfälle, weshalb dort bald ein Kreisverkehr errichtet werden wird. Am 27. Juni überfuhr der Fahrer eines SUV, der mich kurz vorher von Queidersbach kommend überholte, ohne anzuhalten den Kreuzungsbereich.

Überholmanöver (88)

Am 27. Juni befuhr ich die L 469 in Wallhalben. Im kurvigen Bereich an der Einmündung Fabrikstraße überholte mich der Fahrer eines schwarzen Audi mit äußerst dürftigem Seitenabstand, obwohl die Gegenfahrbahn völlig frei war.

Geschwindigkeit (12)

Ich finde ja diese Tempoanzeigen an vielen Ortseingängen so putzig. Anstatt eines ordentlichen Starenkastens bekommt der Kfz-Nutzer die kostenfreie Information, dass dieser – der pöhse Pursche – deutlich zu schnell unterwegs ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Passiert ja eh nix…! Auch am nördlichen Ortseingang von Schmitshausen gibt es eine solche Geschwindigkeitsanzeige. Der gelbe Kleinwagen, der mich da am Abend des 27. Juni überholte, hatte immer noch 62 km/h drauf, als er die Ortstafel schon längst passiert hatte.

Überholmanöver (89)

Am Vormittag des 28. Juni musste ich wegen eines Einkaufs kurz in die Stadt. Dabei wurde ich erneut auf dem „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße von einer älteren Frau in ihrem Hyundai-Kleinwagen mit vielleicht 30 der 40 Zentimetern Abstand überholt. Spurdenken halt. Ich würde dort ja sehr gerne mal derartige Situationen fotografisch dokumentieren (damit die bei der städtischen Straßenverkehrsbehörde auch mal sehen, was ich da immer wieder erlebe) – leider hat sich bislang aber noch niemand aus der örtlichen Radfahrerschaft angeboten, als „todesmutiges“ Model zu fungieren.

Überholmanöver (90)

Ein weiteres, wenig respektvolles Überholmanöver gab es während meiner nachmittäglichen Tour (am 28. Juni) Richtung Holzland. Auf der L 499 zwischen Waldfischbach und Heltersberg wurde ich auf der sehr übersichtlichen Strecke in Höhe des Parkplatzes wohl vorsätzlich mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand überholt.

Ladung (2)

Am Abend des 28. Juni hielt ich kurz am Netto-Markt in Thaleischweiler-Fröschen an, um mir noch was Süßes zu kaufen. Als ich am Ausgang noch schnell eine Laugenstange verdrückte, sah ich einen älteren Herrn mit zwei vollen Einkaufstüten aus dem Laden kommen. Ich hätte daher im Leben nicht vermutet, dass ihm das neben meinem abgestellte Fahrrad gehört. Er wuchtete die offensichtlich sehr schweren Tüten hoch und hängte jeweils eine an ein Lenkerende. Die scherzhafte Anmerkung „Hoffentlich bricht der Lenker nicht ab“ konnte ich mir nicht verkneifen. Er meinte, dass es ja wirklich erstaunlich sei, was man mit einem Fahrrad alles transportieren könne – und zog von dannen. Naja…! Ich hoffe, dass er Richtung Thaleischweiler damit wenigstens nicht auf den schmalen Gehwegen herumeierte.

Hupen (32)

Am 29. Juni durchquerte ich die Landstuhler Innenstadt. In der Kaiserstraße floss der Verkehr stadtauswärts (in Richtung Ramstein) mal wieder sehr stockend. Ich sah, dass vor einer Gruppe von Pkw ein älterer Herr mit dem Rad unterwegs war. Als dieser in die Eisenbahnstraße abbog, hupte ein Fahrer eines Opel Corsa für etwa 2 Sekunden und gab anschließend Vollgas. Wenn es grade stadteinwärts wegen zig Karren regelm. nur im Stop and Go durch die Stadt geht, käme er wohl hingegen im Traum nicht auf die Idee, die Leute vor sich einfach weghupen zu wollen…

Fußgänger (3)

Am Morgen des 30. Juni befuhr ich die Arnulfstraße in Richtung Streckbrücke. Hinter der Kreuzung Maximilianstraße lief dann ein paar Meter vor mir ein Mann ohne jeden Blick nach rechts mal eben über die Fahrbahn.

Überholmanöver (91)

Als „mildernde Umstände“ für eins der engsten Überholmanöver des Jahres dürften wohl nur Alkohol oder Blindheit in Frage kommen. Am Nachmittag des 30. Juni war ich nach einem entspannenden Aufenthalt am Seehof auf dem Rückweg Richtung Pirmasens. Auf der L 486 zwischen Salzwoog und dem Abzweig L 485 überholte mich erst ein roter Kleinwagen in angemessener Weise. Diesem hing jedoch noch ein alter, grauer Opel förmlich im Kofferraum. Der wohl sehr alte Fahrer schrammte mit vielleicht 10 oder 15 Zentimeter Abstand an meinem linken Lenkerende vorbei und zog schnell wieder ruckartig nach rechts – und kam dabei noch fast auf das Bankett. Ich vermute daher stark, dass der Fahrer wohl besoffen war. Ich befand mich zwar im steten Wechsel von Schatten und Gegen-Sonnenlicht – das rechtfertigt aber keinen totalen Blindflug! Auch hier würde ich mir wieder wünschen, dass Führerscheinbesitzer ab dem 65. Lebensjahr alle 5 Jahre nachweisen müssen, dass sie gesundheitlich noch in der Lage sind, ein Auto zu führen.

Alltagserlebnisse (Teil 31)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Verlorene Ladung (1)

Am 28. April befuhr ich mit dem Rennrad die Hauptstraße in Clausen (L 498) Richtung Merzalben. Kurz zuvor war ein älterer Herr mit seinem ebenfalls sehr alten Traktor auf die Straße aufgefahren. Dabei verlor er einen Teil seiner (recht abenteuerlich „gesicherten“) Ladung (Holzscheite); ein größeres Holzstück blieb mitten auf der Fahrbahn liegen. Ein Lieferwagen, der mich grade überholt hatte, musste das Ding umkurven. Ich hielt dann an und warf es an den Gehwegrand. 🙄 Aufgrund seiner langsamen Fahrt überholte ich ihn noch in der Ortslage und wunderte mich, dass das notdürftig hinten mit einem einzigen(!) Spanngurt festgezurrte, schief hängende Gehölz überhaupt irgendwie an seinem Platz blieb.

Abbiegen (2 + 3)

Gegen Ende meiner Tour stand ich mal wieder auf der Linksabbiegespur der Radfahrer (vor allem mit Carbon-Rennrädern…) sehr gerne völlig ignorierenden Induktionsampel Ecke Schäfer- / Pirminiusstraße. Auch heute errettete mich erst wieder ein auftauchendes Auto. 🙄 Während des Wartens auf Grün fiel mir jedenfalls vorne an der Ausfahrt des Parkhauses eine dunkelblaue A-Klasse auf. Anstatt wie vorgeschrieben  nach rechts abzubiegen, vollzog der Kleinwagen eine rasche Wende nach links und überfuhr dabei die durchgezogene Linie.

Und gleich noch einen Falsch-Abbieger gab es am 30. April im südwestlichsten Teil der Kreuzgasse am „Winzler Tor„. Er befuhr die Zeichen 220-20 StVO dort in Richtung Winzler Straße. Am Ende der Kreuzgasse darf man per  eben nur gradeaus oder nach rechts in die Richard-Dippold-Straße einfahren. Es wurde trotzdem links abgebogen.

Parken (11)

Am 1. Mai befuhr ich (ausnahmsweise) den Sonderweg entlang der L 486 am ehemaligen Tanklager bei Salzwoog. Am Ende des Weges fiel mir dann ein parkender Traktor mit (nebenbei recht „interessantem“) Anhänger auf. Vater und Sohn hatten dort angehalten, um sich den Bettelfels anzuschauen. Er hätte ruhig ein paar Meter in den für Rad- und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegebenen Weg zurücksetzen können…

LuFV frei?

Überholmanöver (56 + 57)

Nur ein paar Meter weiter überholte mich auf der L 486 vor Salzwoog ein älteres Ehepaar (typisch Sonntagsfahrer…) zwar mit sehr niedriger Geschwindigkeit – aber auch mit nicht viel mehr als 40 Zentimetern Abstand. 🙄

Wenig später gab es dann auf der L 478 zwischen Eppenbrunn und Trulben mal wieder einen ungeduldigen Auf-gut-Glück-Überholer in einer Kurve. Der Fahrer des alten, grauen Opels fing sich dann vom ausweichenden Gegenverkehr einen Huper ein.