Ende des Gehwegradelzwangs in Niedermohr

Schon am 7. Dezember 2018 schrieb mir die Kreisverwaltung Kaiserslautern per e-mail, dass eine von mir “nebenbei” per Mängelbogen gemeldete Beschilderung orgininärer Bürgersteige mit teils uralten Zeichen 244 (auch noch in der seltenen Variante mit dem Fahrrad oben) entlang der L 363 in Niedermohr bei einer Verkehrsschau überprüft wurde und man die Benutzungspflichten innerorts wie außerorts aufheben werde. „Ende des Gehwegradelzwangs in Niedermohr“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 18)

Ein 35-jähriger wird in Kaiserslautern wegen Drogenkonsums angehalten. Bei Neustadt radelt ein ebenfalls zugedröhnter 30-jähriger über die A 65. In Kaiserslautern und dem umliegenden Kreis fanden umfangreiche Verkehrskontrollen statt; die Gruppe der Radfahrer benahm sich offenbar anständig. In der Nähe von Kusel verunglückt ein 77-jähriger an einer Einmündung auf einem straßenbegleitenden Radweg zur B 420, welchem man allerdings (wie so oft) per kleinen Schildchen die Vorfahrt entzogen hat! In Kaiserslautern bringt ein Radfahrer einen Rollerfahrer zu Fall und begeht Unfallflucht. „Aus dem Polizeibericht (Teil 18)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 13)

Man merkt an der Zahl der Pressemeldungen mit Radfahrerbezug, dass die klassische “Fahrrad-Saison” nun zu Ende ist. Von einer Linksabbiegerin wird in Neustadt einem Radfahrer die Vorfahrt genommen. In Bad Bergzabern stürzt ein 19-jähriger in einer abschüssigen Straße ohne Fremdeinwirkung schwer. Die Landstuhler Polizei kontrolliert entlang der Landstraße nach Bruchmühlbach-Miesau Dunkelradler. Bei Germersheim stürzt eine Reiterin, weil ihr Pferd wegen zwei entgegenkommender Radfahrer durchdreht. In Wörth verprügelt ein eine Radwegfurt blockierender Auto- einen Radfahrer, weil der auf sein Autodach klopft. In Siebeldingen stürzt bei einem Gegenverkehrsunfall ein 19-jähriger wegen eines rücksichtslosen Autofahrers. „Aus dem Polizeibericht (Teil 13)“ weiterlesen

Der Weilerbacher Kreisverkehr

Das Örtchen Weilerbach ist in Pfälzer Radverkehrsaktivistenkreisen 😉 nicht nur wegen des Beginns einer skandalösen Sperrung einer Landes- und Bundesstraße für den Rad- und Mopedverkehr bekannt, sondern auch für seinen aufwändig (und meines Erachtens gemeingefährlich) begehradwegten Kreisverkehr (das google-Luftbild bietet einen guten Überblick) am südwestlichen Ortseingang. Übrigens verläuft in Weilerbach auch noch der Bahntrassen-Radweg auf der ehemaligen “Bachbahn“; über jenen kann ich aber nix Genaueres schreiben, weil ich ihn noch nie benutzt habe. Wegen der Sperrung der B 270 und L 367 zwischen Kaiserslautern und Weilerbach bleibt mir als Rennradfahrer in Richtung Nordpfalz jedenfalls nur die Alternative über die mitten durch militärische Sperrgebiete der US-Amerikaner führende K 25 (an der seit 2016 leider auch ein Ghostbike steht), die in Einsiedlerhof beginnt – und auch nur spärlich ausgeschildert ist. „Der Weilerbacher Kreisverkehr“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 8)

In der Abfahrt von Eulenbis nach Weilerbach fliegt eine 26-jährige über ein unvermittelt anhaltendes Auto. Bei Jockgrim stürzt ein besoffener Radfahrer auf einen Wirtschaftsweg. In Bad Dürkheim wirft die Polizei eine Woche lang ein Auge auf Dunkelradler. Eine 71-jährige wurde in Hütschenhausen angefahren, als sie ihr Rad vor der Ausfahrt eines Supermarktes geschoben hatte. In Kaiserslautern prallt ein 18-jähriger auf ein bei grüner Ampel anhaltendes Auto. In Gries fuhr ein 11-jähriger auf ein hinter einer Einmündung geparktes Auto. Bei Wattenheim kommt es beim Überholen eines Radfahrers zu einem Streifunfall zwischen zwei Pkw. „Aus dem Polizeibericht (Teil 8)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 6)

Tja, da hatte ich mich die ganzen Monate über gefragt, warum eigentlich in Kaiserslautern scheinbar kaum Radfahrerunfälle passieren…!? Denn in den Pressemeldungen der Polizeidirektion Kaiserslautern tauchten immer nur selten welche auf – und die stets aus dem Umland. Über einen Hinweis im Radverkehrsforum wurde ich dann auf eine besonders absurde PM des Polizeipräsidiums Westpfalz vom 4. Oktober aufmerksam. Doch mehr hierzu in den zusammengetragenen Pressemeldungen des Polizeipräsidiums seit dem 1. September 2018. Den Rest hole ich bei Gelegenheit zumindest Stichpunktartig noch nach. „Aus dem Polizeibericht (Teil 6)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 5)

In Maikammer rauscht ein Radfahrer in einen Linienbus und begeht Unfallflucht. In Rohrbach bei Landau fährt ein 13-jähriger Rennradfahrer in ein geparktes Auto – und muss sich dafür, dass er keinen “Radhelm” trug, von der Polizei verhöhnen lassen. In Edenkoben fährt ein 12-jähriger auf dem Gehweg in ein aus einer Grundstücksausfahrt kommendes Auto. In Pirmasens wird ein betrunkener, unbeleuchteter Radfahrer kontrolliert, als er auf der falschen Fahrbahnseite herumtorkelt. Auf der Autobahnbrücke bei Vogelbach stürzt ein Mountainbiker wegen einer abgesprungenen Kette schwer. „Aus dem Polizeibericht (Teil 5)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 2)

Heute alles unter dem Motto: Blinde am Steuer – und Lenker!

Ein 66-jähriger fuhr in Neustadt eine 70-jährige Gehwegradlerin bei der Ausfahrt aus einem Parkplatz an. Im Kreisverkehr bei Maikammer “übersah” ein 21-jähriger einen Radfahrer. Ebenfalls “übersehen” hat ein linksabbiegender Kleintransporter-Fahrer einen Radfahrer auf der B 420 bei Kusel. In Ramstein-Miesenbach nahm ein Radfahrer eine rote Ampel nicht wahr, stieß in der Folge mit einem Pkw zusammen und wurde dabei schwer verletzt. „Aus dem Polizeibericht (Teil 2)“ weiterlesen

Vollsperrung der B 37 ab September

In der Pressemeldung vom 16. August 2018 kündigt der LBM vorab die Vollsperrung der B 37 zwischen Hochspeyer und Frankenstein, vermutlich ab dem 18. September an. Grund sind nicht mehr aufschiebbare Fahrbahnausbesserungen. Da die B 37 auf diesem Abschnitt im dünnen Straßennetz des Pfälzerwaldes ebenfalls ein sehr bedeutendes Nadelöhr ist, werden weiträumige Umleitungen notwendig.

Leider erwähnt man in der Pressemeldung nicht, ob der südlich der B 37 verlaufende, gemeinsame Geh- und Radweg ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist oder ob Radfahrer die Route weiterhin nutzen können?

Zudem fehlt ganz allgemein die Angabe einer Umleitung für jene Fahrzeuge, die die A 6 nicht befahren dürfen. Jenen bleibt wohl nur der gewaltige, über 28 km lange Umweg über die schmalen Land- und Kreisstraßen über Waldleiningen, das Elmsteiner Tal und Weidenthal.

Update 1. September 2018

Der LBM hat am 31. August eine weitere, aktualisierte Pressemeldung veröffentlicht. Darin schweigt er sich – wie auch der Fachgruppenleiter Betrieb – immer noch aus, ob der Gemeinsamer Geh- und Radweg während der Bauarbeiten nun nutzbar bleibt – oder nicht. Als Baubeginn ist der 19. September vorgesehen, die Bauarbeiten sollen 5 Wochen andauern.

Update 3. September 2018

Ha, man muss die Leute nur lange genug nerven; heute erhielt ich folgende Information vom LBM Kaiserslautern per e-mail:

Der Radweg bleibt offen.

An einem Tag wird am Radweg auf einem ganz kurzen Stück 10-20m repariert. da wird aber die Möglichkeit geschaffen dass man das Rad vorbeischieben kann.

Wäre der Radweg auch gesperrt worden, hätten wir das in unserer Pressemitteilung mit aufgenommen.

Meine Antwort darauf lautete:

vielen Dank für die Antwort. Eine “Vollsperrung” einer Bundesstraße bedeutet für mich, dass die gesamte Straße (und nicht nur die Fahrbahn) gesperrt wird.

Daher gehören solche Informationen meines Erachtens in eine Pressemeldung, da damit derartige Unklarheiten zweifelsfrei beseitigt werden! So hätte man (zumindest Kurzstrecken-)Pendlern auch das Rad als alternatives Verkehrsmittel empfehlen können!

Es freut mich jedenfalls, dass der Weg benutzbar bleibt. Und ich hoffe, das Radfahrer nicht per Z 250 an den Absperrungen vor der eigentlichen Baustelle davon abgehalten werden, diesen Geh- und Radweg überhaupt erreichen zu können!

Schotterkurve bei Bruchmühlbach

Während meiner letzten beiden Touren in die Nordpfalz war ich wegen der Umleitung bei Vogelbach gezwungen, nach längerer Zeit mal wieder den nördlich der Bahnlinie verlaufenden HBR-beschilderten Weg zu benutzen. Hin und wieder habe ich dort übrigens auch schon Züge fotografiert und fand den Weg daher auch ganz nützlich. Derzeit dient der Zustand des Weges aber einmal mehr als Beispiel dafür, warum ich kaum noch Lust habe, mit dem Rennrad abseits von klassifizierten Straßen zu fahren. „Schotterkurve bei Bruchmühlbach“ weiterlesen