Neues zur Radler-Schikane in Bann

Am 14. Mai hatte ich einer neuen Radfahrer-Schikane in Bann einen Beitrag gewidmet. Dort wurde der Einmündungsbereich vorm Netto-Markt umgebaut, inkl. der inzwischen üblichen Verschwenkungen mit „kleinen“ Vorfahrt gewähren. Diese den Radfahrer seiner Vorfahrt und seines Vorrangs berauben wollenden Schilder gab es dort allerdings auch schon vorher, trotz einer aufgemalten Furt. Nun hatte ich bei der Kreisverwaltung Kaiserslautern nachgefragt, wie das überhaupt sein könne – und wer darüber hinaus den Umbau hier eigentlich geplant und finanziert habe? „Neues zur Radler-Schikane in Bann“ weiterlesen

Der Kreisverkehr in Schwedelbach

Ich habe noch ein weiteres Mitbringsel von meiner rund 156 km langen Tour am Dienstag durch das Nordpfälzer Bergland. Da kam ich auch mal wieder durch Schwedelbach geradelt. Ein kleines, völlig unscheinbares, an der ehemaligen „Bachbahn“ gelegenes Örtchen im Kreis Kaiserslautern, in dem viele auf der Ramsteiner Airbase arbeitende US-Amerikaner leben. Das Dorf hat auch einen ganz besonderen Kreisverkehr. Der scheint für Radfahrer so abartig gefährlich zu sein, dass der Straßenverkehrsbehörde der Verbandsgemeinde Weilerbach nix anderes übrig blieb, als Radfahrer, die in Richtung Weilerbach unterwegs sind, zwangsweise per Gemeinsamer Geh- und Radweg links um den Kreisel herumzuführen – und als Krönung einen damit auch noch von der K 13 auf einen ganz woanders hinführenden Feldweg zu leiten. „Der Kreisverkehr in Schwedelbach“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 42)

Die Polizei kontrolliert auf Bitte der Schulleitung in Herxheim die Räder von Grundschülern. In Annweiler wird ein Radfahrer bei der Einfahrt in einen Kreisel von einem Geländewagenfahrer mit Anhänger verletzt, der Unfallflucht begeht. In Gimmeldingen wird ein 85-jähriger von einer Pkw-Fahrerin gestreift. Ebenfalls in Herxheim kommt es zu einem Unfall zwischen sich begegnenden Radfahrergruppen auf einem Feldweg. Ein Rennradfahrer wird in Enkenbach-Alsenborn von einem Fahrer eines SUV genötigt. „Aus dem Polizeibericht (Teil 42)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 118)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (261)

Was war das für ein Temperatursturz vom 5. auf den 6. Juni: Am Tag zuvor noch 30 °C – und einen Tag später kaum noch 15 °C! Da es aber bei grauem Himmel relativ windstill war, entschied ich mich spontan, endlich mal wieder eine Tour über 150 km zu machen – und auch teilweise mal Landstraßen zu befahren, die ich noch nie oder nur sehr selten unter die Räder nahm. Ein Anstieg, der mir damals während einer Runde durch die Nordpfalz richtig gut gefiel, war der von Olsbrücken zur Wörsbacher Höhe. Auf dem Weg dahin musste ich dann auch mein Rad durch die gesperrte OD von Hirschhorn mitten durch die Baustelle schieben; auch hier galt von der Beschilderung mal wieder „mitgefangen, mitgehangen„.

Jedenfalls quetschte sich der Fahrer eines BMW-SUV am Ortseingang von Olsbrücken mit äußerst dürftigem Seitenabstand an mir vorbei. Ich fuhr in den Moment mit ausreichendem Sicherheitsabstand an einem auf der Fahrbahn geparkten Auto vorbei.

Geschwindigkeit (28)

Es ging quasi einmal in einem weiten Bogen um Kaiserslautern herum. In Enkenbach-Alsenborn war ich auch schon eine kleine Ewigkeit nicht mehr. Bei der Durchfahrt der mit 30 km/h beschilderten Marktstraße überholte mich wieder ein SUV-Fahrer, obwohl ich selber 31 km/h auf dem Tacho hatte. An der folgenden roten Ampel an der Kreuzung zur Hauptstraße fuhr ich dann wieder rechts an dem Witzbold vorbei.

Überholmanöver (262)

Es ging über Hochspeyer und die B 48 wieder hinein in den schönen Pfälzerwald. Im kurvigen Bereich vor der Einmündung zum Stüterhof überholte mich (Blick aus der Gegenrichtung) ein Autofahrer mit Kölner Kennzeichen mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Die beiden ihm Folgenden hielten zwar mehr Abstand, ignorierten aber ebenfalls die durchgezogene Mittellinie.

Hupen (86)

Wieder in den heimatlichen Gefilden angekommen, wurde ich im Anstieg über die Bärenhalde zwischen Rodalben und Pirmasens bei der Vorbeifahrt aus einem roten Auto heraus angehupt. Warum auch immer.

Rotlicht (60)

Als ich an der Parkbräu-Kreuzung grade bei Grün losfahren wollte, bemerkte ich, wie von links allen Ernstes ein junger Mann auf seinem Fahrrad noch schnell vom Gehweg aus die Kreuzung von links nach rechts querte. Er hatte dabei auch noch sein „Smartphone“ zwischen dem Kinn und seiner Schulter eingeklemmt, weil er scheinbar ein unaufschiebbares Gespräch führen musste.

Gentlemen (34 + 35)

Die relativ schmale K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders wird wohl auch wegen der immer noch andauernden Vollsperrung der L 498 seit geraumer Zeit stärker befahren als üblich. Dabei werde ich auch immer wieder vor oder in unübersichtlichen Kurven überholt. Am 7. Juni ließ ich dann ein älteres Ehepaar an der Einmündung eines Forstwegs vorbeifahren. Sie bedankten sich beide per Handzeichen.

Ebenfalls bedankt hatte sich eine Rentnerin, die mich ebenfalls im kurvigen Bereich auf der ehemaligen Kreisstraße von Rodalben hinauf auf den Klinkenberg nicht überholen wollte. Ich fuhr kurz nach links in eine Grundstückszufahrt.

Gespräche (28)

Ich hielt auf der „Alten Landstraße“ bei Lemberg für ein Päuschen kurz an. Dabei bemerkte ich, wie eine Autofahrerin neben mir anhielt. Sie schien sich wegen des schmalen Ausbauzustandes unsicher zu sein – und fragte dann: „Ist das eine Straße?“ Logisch. Ich vermute mal, sie hatte die Befürchtung, dass sie ein Verbot für Fahrzeuge aller Art übersehen haben könnte. Aber ja, die „Alte Landstraße“ darf man von Lemberg aus ohne Einschränkungen in Richtung Pirmasens befahren. In der Gegenrichtung ist das leider auch Radfahrern immer noch untersagt, weil die Pirmasenser Verwaltung es nicht für nötig hält, die unzähligen mit Verbot für Fahrzeuge aller Art beschilderten Anliegerstraßen im Stadtgebiet endlich für Radfahrer freizugeben.

Gehweg-E-Biker (78)

Gegen Ende der Tour frischte der kalte Wind ordentlich auf. Ich hatte ordentlich zu kämpfen, als ich die Blocksbergstraße in Richtung Winzeln befuhr. Dabei kam genau in dem Moment ein Mann auf seinem E-Bike auf dem Gehweg aus der Straße „Im Erlenteich“ angerauscht und fuhr anschließend natürlich parallel zu mir auf dem freigegebenen Gehweg weiter. Mit 20 bis 25 km/h. Er schien sich auch was drauf einzubilden, dass er schneller unterwegs war als ich… Später begegnete er mir noch einmal in Winzeln, wo er weiter mit einem Affenzahn über den Offroad-Radweg Richtung Gersbach rauschte.

Blocksbergstraße stadtauswärts

Aus dem Polizeibericht (Teil 38)

Bei Gries stürzt ein angetrunkener 50-jähriger in eine Leitplanke. Ebenfalls ein Betrunkener war auf dem Glan-Radweg bei Rehborn unterwegs – allerdings mit dem Auto. Bei Scheibenhardt stürzt ein 58-jähriger schwer. Drei Jugendliche flüchten in Neustadt vor der Polizei. Die Fahrradstreife in Kaiserslautern kontrolliert überwiegend Fußgänger und Radfahrer. Ein 10-jähriger prallt in Bad Bergzabern gegen einen Sperrpfosten. Eine 5-jährige wird in Enkenbach-Alsenborn von einer aus einem Grundstück Ausfahrenden gestreift. Ein Torkelradler beschädigt in Neustadt ein Auto und begeht Unfallflucht. In Haßloch kommt es in einem Minikreisel zu einem Unfall mit Unfallflucht der Pkw-Fahrerin. „Aus dem Polizeibericht (Teil 38)“ weiterlesen

Neue Radfahrer-Schikane in Bann

Das Tal der blauen Schilder meide ich ja weitestgehend, weil man dort ständig per Gemeinsamer Geh- und Radweg auf teils sehr schmale und abenteuerliche Wegelchen ver-Bann-t wird. So eben auch zwischen Bann und Queidersbach; eins der allerersten Wegelchen, die ich in diesem Blog dokumentiert habe. Als mich meine Tour heute dann doch mal wieder in diese Ecke führte, kam mir etwas seltsam vor. Irgendwas hat sich doch dort verändert? Nach etwas Grübelei fiel es mir dann doch noch auf: An der Einmündung zum Netto-Markt hat man offenbar allen Ernstes keine Kosten und Mühen gescheut, eine neue, aufwändige Radfahrer-Schikane anzulegen! „Neue Radfahrer-Schikane in Bann“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 32)

In Hainfeld wird einem 33-jährigen die Vorfahrt genommen. Ein 54-jähriger stürzt in Hochspeyer, weil ein Autofahrer achtlos aus einer Grundstückseinfahrt fährt. Auf der B 270 bei Steinalben gefährdet ein rücksichtsloser BMW-Fahrer eine Autofahrerin und zwei Radfahrer. In Kaiserslautern fährt ein 44-jähriger Radfahrer auf einen Pkw auf. In Neustadt begeht eine Autofahrerin Unfallflucht, nachdem sie eine 37-jährige Radfahrerin an der Ausfahrt von einem Discounter zu Fall gebracht hatte. Einer 40-jährigen wird bei Freimersheim die Vorfahrt genommen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 32)“ weiterlesen

Schieben oder Fahren?

Vor diese Frage stellt Radfahrer die Verbandsgemeindeverwaltung Landstuhl in der Haarnadelkurve der L 363 an der Abzweigung der L 469 in Richtung Mittelbrunn. Dort wollte man wohl den Weg über die Felsenmühle zur Hembachstraße für den Radverkehr freigeben. Doch anstatt einfach ein Radverkehr frei unter das Verbot für Fahrzeuge aller Art zu hängen, schraubte man ein Gemeinsamer Geh- und Radweg darunter. Solche schlechten Scherze kennt man ja aber auch bereits aus der Südwest- als auch der Nordpfalz. „Schieben oder Fahren?“ weiterlesen

Das Handtuch-Wegelchen auf der Atzel

Die Atzel ist ein Stadtteil der Sickingenstadt Landstuhl. Entlang der L 470 in Richtung Martinshöhe kann man ein weiteres Beispiel für einen (vermeintlich) benutzungspflichtig beschilderten Geh- und Radweg finden, der allerdings kein Solcher ist, weil er anschließend die Fahrbahn verlässt. Hinzu kommt, dass es sich hier um eins der schmalsten Wegelchen handelt, die mir bekannt sind. Unter Radfahrern nennt man jene gerne (wegen der geringen Breite) „Handtücher“. Das Sahnehäubchen stellt das Zeichen 244 der bis 1992 gültigen StVO dar, welches eigentlich schon vor mind. 27 Jahren gegen ein neues Gemeinsamer Geh- und Radweg hätte ausgetauscht werden müssen. „Das Handtuch-Wegelchen auf der Atzel“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 28)

Bei Jockgrim verliert der Fahrer eines Betonmischers die Kontrolle über sein Fahrzeug und landet auf einem Gemeinsamer Geh- und Radweg. Eine (vmtl. legale) Gehwegradlerin wird in Kaiserslautern von einem Mann tätlich angegriffen. In Hirschhorn erleidet eine Fußgängerin wegen starker Windböen eine schwere Kopfverletzung. Bei Lemberg streift eine anschließend Unfallflucht begehende Autofahrerin einen Radfahrer und zieht diesen ein Stück weit mit. In Sausenheim und Landau waren ein 15- und ein 19-jähriger mit mehr als 1,5 Promille auf dem Rad unterwegs. „Aus dem Polizeibericht (Teil 28)“ weiterlesen