Gefahrenlage in Rumbach

Rumbach ist ein kleines, beschauliches Dörfchen im Pfälzerwald. Doch die Ortsdurchfahrt (L 478, 2.376 Kfz am Tag) scheint zumindest auf einem 190 m kurzen Abschnitt zwischen dem nordöstlichen Ortseingang und dem ehemaligen Bahnhof für Radfahrer so über alle Maßen gefährlich zu sein, dass dem zuständigen und verantwortungsbewussten Straßenverkehrsamt hier keine andere Wahl blieb, als mittels der Anordnung von Gemeinsamer Geh- und Radweg Fahrbahnverbote zu verhängen. In beide Richtungen versteht sich. Okay; vermutlich war auch hier eher nicht die „besondere örtliche Gefahrenlage“ der Grund, sondern der Radtourismus. „Gefahrenlage in Rumbach“ weiterlesen

Blauer Herbst in Bad Bergzabern?

Ich war heute früh etwas irritiert, denn laut Auskunft der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südliche Weinstraße sollte schon am 3. September von der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern eine verkehrsbehördliche Anordnung hinsichtlich der Aufhebung der Benutzungspflicht des „Radweges“ im Zuge der B 427 erlassen worden sein. Nun hatte ich angesichts der besonders absurden Verwaltungsposse dieses Mal auch gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung Bad Bergzabern einen expliziten Antrag auf Akteneinsicht gestellt, dem man freundlicherweise auch nachgekommen ist. Nur datierte die mir heute per e-mail zugesandte Anordnung zur Aufhebung des Gehwegradelzwangs vom heutigen Tage! „Blauer Herbst in Bad Bergzabern?“ weiterlesen

Gefahrenlage in Rilchingen-Hanweiler

Rilchingen-Hanweiler dürfte die am südlichsten gelegene Siedlung des Saarlandes sein. Die Gemeinde liegt in einem weiten Bogen zwischen Blies und Saar, die dort zusammenfließen. Auf der anderen Seite liegt die französische Stadt Sarreguemines (Saargemünd). Dorthin habe ich mich in all den Jahren bislang nur ein einziges Mal verirrt – und damals hatte ich auch noch gar keinen Blick für absurde Radwegbenutzungspflichten. Jedenfalls kam ich mit dem Kopfschütteln nicht mehr hinterher, als ich auf der B 51 („Konrad-Adenauer-Straße“) in Richtung Frankreich unterwegs war. „Gefahrenlage in Rilchingen-Hanweiler“ weiterlesen

Radfahrer-Schikane in Queichhambach

Eigentlich wollte ich zu den Absperrungen der Stadt Annweiler im Zuge des Rheinland-Pfalz-Tages einen eigenen Beitrag verfassen – aber das bringt ja eh nix. Natürlich wurde alles mit Verbot für Fahrzeuge aller Art abgeriegelt. Dem ADFC Landau / Südliche Weinstraße bzw. Germersheim hatte die Verbandsgemeindeverwaltung gegenüber auch widersprüchliche Auskünfte erteilt, wo und wie man da fahren dürfe. Nunja, in der Praxis war es so, dass die Polizei an den Absperrungen Radfahrer vorbeifahren ließ. Und sofern der Fußgängerverkehr nicht zu dicht war, störte vorsichtiges Fahren auch niemanden (außer einen lohngedumpten Security-Hilfssheriff…). Jedenfalls bot mir nach dem Besuch des Festes der Ortsausgang von Queichhambach gleich wieder einen Grund, ein paar Fotos zu machen. „Radfahrer-Schikane in Queichhambach“ weiterlesen

Blaue Anarchie in Bad Bergzabern

Das war ein ziemlich anstrengender – und heißer – Tag heute! Um 7:30 Uhr ging es mit dem Rennrad los in Richtung Annweiler zum Rheinland-Pfalz-Tag. Zwischendurch fotografierte ich noch Sonderzüge und alle möglichen Verkehrszeichen, die mir bislang noch in der Sammlung fehlten. Ich drehte dann nach sehr interessanten Gesprächen auf dem Festgelände eine Schleife über die Weinstraße nach Bad Bergzabern. Wo ich schon länger nicht mehr war. Allerdings war meine Hoffnung gering, dass die blauen Schilder, die im Rahmen einer absurden Verwaltungs-Posse erst entfernt und dann einfach wieder angebracht wurden, inzwischen (wie angekündigt) verschwunden wären. Waren sie natürlich nicht. Ist ja auch erst über 9 Monate her, dass mir die Kreisverwaltung Südliche Weinstraße die Entfernung der Gemeinsamer Geh- und Radweg angekündigt hatte. Nur keine Hektik…! „Blaue Anarchie in Bad Bergzabern“ weiterlesen

Radweg-Ausbau bei Hohenecken

Vergangenen Oktober hatte ich einen Beitrag zum „Hoheneckener Drecksradweg“ verfasst und darin auch die Frage gestellt, wann und wie man diesen Stummel wohl verlängern wird? Zwischenzeitlich erschien in der Rheinpfalz vom 3. Dezember 2018 ein Artikel zum Ausbauvorhaben der Stadt Kaiserslautern, welches ab April 2019 verwirklicht werden soll. Diese hat auch einige Informationen und Baupläne auf ihrer Internetseite zur Verfügung gestellt. Wesentliches Merkmal wird sein, dass einer der beiden Richtungsfahrstreifen der B 270 in Richtung Vogelweh (Kaiserslautern) mittels Leitplanke abgetrennt und darauf zukünftig ein Geh- und Radweg (für beide Richtungen) verlaufen wird. „Radweg-Ausbau bei Hohenecken“ weiterlesen

Blaue Anarchie in Zweibrücken

Es gibt im Rahmen meines Engagements regelmäßig Momente, in denen ich mich immer wieder fragen muss, warum offenkundig von jeder Sachkenntnis ungetrübte Leute in einer warmen Amtsstube sitzen und mit A 12 aufwärts besoldet werden, während ich mich als „gescheiterter“ Beamtenanwärter seit Jahren mit Müh und Not irgendwie durchs Leben schlagen muss? Das kann doch nicht sein, dass ich damals in einem brutalen Ausleseprozess gnadenlos in einem „Paragraphen-Bootcamp“ durch den Bulimie-Lern-Fleischwolf gedreht und aussortiert wurde – aber immer wieder teils sogar Sachgebietsleitern und -innen die einfachsten Grundlagen wie bspw. die Sache mit der örtlichen und sachlichen Zuständigkeit ihrer Behörde erklären muss? „Blaue Anarchie in Zweibrücken“ weiterlesen

Der Weilerbacher Kreisverkehr

Das Örtchen Weilerbach ist in Pfälzer Radverkehrsaktivistenkreisen 😉 nicht nur wegen des Beginns einer skandalösen Sperrung einer Landes- und Bundesstraße für den Rad- und Mopedverkehr bekannt, sondern auch für seinen aufwändig (und meines Erachtens gemeingefährlich) begehradwegten Kreisverkehr (das google-Luftbild bietet einen guten Überblick) am südwestlichen Ortseingang. Übrigens verläuft in Weilerbach auch noch der Bahntrassen-Radweg auf der ehemaligen „Bachbahn„; über jenen kann ich aber nix Genaueres schreiben, weil ich ihn noch nie benutzt habe. Wegen der Sperrung der B 270 und L 367 zwischen Kaiserslautern und Weilerbach bleibt mir als Rennradfahrer in Richtung Nordpfalz jedenfalls nur die Alternative über die mitten durch militärische Sperrgebiete der US-Amerikaner führende K 25 (an der seit 2016 leider auch ein Ghostbike steht), die in Einsiedlerhof beginnt – und auch nur spärlich ausgeschildert ist. „Der Weilerbacher Kreisverkehr“ weiterlesen

Ende Gelände in Kandel

Wenig los hier im Blog die letzten Tage. Liegt auch daran, dass mir die Themen ausgehen. Der meiste Blödsinn aus der näheren Gegend ist größtenteils dokumentiert – und da ich wegen der äußerst trägen Verwaltungen auch nur selten Post bekomme, kann man auch keine Fortschritte oder Skandale thematisieren. Joachim hat mir dankenswerterweise ein paar Fotos aus Kandel zugeschickt. Dort werden Radfahrer ganz fies per Gemeinsamer Geh- und Radweg in eine Sackgasse geschickt, aus welcher sie (genau genommen) nie mehr entfliehen können. „Ende Gelände in Kandel“ weiterlesen

Post aus Landau bzgl. Bad Bergzabern

Am gestrigen 20. September hatte ich einen Brief der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße im Briefkasten. Bislang kommunizierte ich mit dem freundlichen und sachlich kompetenten Sachbearbeiter nur per e-mail. Wegen der von mir gegen die Verbandsgemeinde Bad Bergzabern eingereichten Fachaufsichtsbeschwerde wollte man wohl einen etwas formelleren Weg gehen – und sendete mir einen Brief. Im Ergebnis überzeugt mich das, was mir die Kreisverwaltung hier mitteilt, nicht. Es bleiben viel zu viele Ungereimtheiten, was die Blauschild-Posse entlang der B 427 in der Kurstadt am Rande des Pfälzerwaldes betrifft. „Post aus Landau bzgl. Bad Bergzabern“ weiterlesen