Alltagserlebnisse (Teil 160)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Diese Kategorie werde ich wohl mit dem Ende des Jahres 2019 einstellen. Vor allem auch deshalb, weil auf die „Umfrage“ im 150. Teil keinerlei Reaktionen erfolgten. Ob und wie ich meine alltäglichen Erlebnisse im Blog weiterhin verarbeiten werde, weiß ich noch nicht.

Überholmanöver (388)

Ich hätte ja nix dagegen, wenn man in der StVO das Überholen einspuriger Fahrzeuge bei durchgezogener Linie (Zeichen 295) erlauben würde – wenn eine Gefährdung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. „Regeln“, die in 98 % der Fälle sowieso immer und von jedem gebrochen werden, sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. So begehen halt auf meinen Touren tagtäglich zig Autofahrer Ordnungswidrigkeiten, die mich eben auf solchen Abschnitten überholen. Wie z. B. auch der Streifenwagen, der mich am 26. November auf der L 484 vor der Auffahrt zur B 10 überholte und dabei die durchgezogene Linie überfuhr. Der Abstand war vorbildlich. Aber eigentlich hätte er (auch im Hinblick auf die neuen Mindestabstände) ja warten müssen, bis ich nach links in Richtung Waldfriedhof abgebogen wäre.

Beleuchtung (14)

Ich bemerke grade, dass ich in dieser Winter-Saison noch gar keinen Dunkelradler erwähnt habe. Dabei hab ich schon einige gesehen, obwohl das ja angeblich nicht möglich sein soll. 😉 Am 26. November sah ich jedenfalls ein junges, männliches Exemplar, wie es auf einem MTB in der Winzler Straße vor der Tankstelle auf dem Gehweg rumeierte. In Landau hätte der Kollege damit einen ganz schweren Stand, denn da wird das Lametta ja quasi täglich strengstens kontrolliert.

Rotlicht (73)

Nur wenige Sekunden später erwischte ich an der folgenden Kreuzung einen vor mir fahrenden Linksabbieger in die Leinenweberstraße, der noch schnell über die schon mehr als eine Sekunde Rot zeigende Ampel gehuscht war.

Geschwindigkeit (53)

Die nächste Komikerin ließ auch nicht lange auf sich warten. Im 30 km/hAbschnitt vorm Waisenhaus wurde ich mal wieder – obwohl ich stets zügig beschleunige – von einer ihren Überholzwang auslebenden Autofahrerin in ihrem hellblauen Kleinwagen über die durchgezogene Linie überholt. Da sie dabei logischerweise deutlich zu schnell war, musste sie auch wegen eines vorne gerade vom Parkstreifen losgefahrenen Autos wieder runter- und mich damit ein wenig ausbremsen.

Überholmanöver (389)

Am 27. November war ich kaum losgefahren, da hatte mich am Ortsausgang von Windsberg in der Rechtskurve auch schon der erste Knallkopf in seinem schwarzen SUV fragwürdig (weil ohne Sicht auf möglichen Gegenverkehr) überholt und jenen Gegenverkehr zum Abbremsen gezwungen.

Geschwindigkeit (54)

Selbe Stelle wie gestern Abend: Der 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus. Dieses Mal überholten mich gleich drei Pkw hintereinander über durchgezogene Linie und mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss. Herdentrieb.

Überholmanöver (390)

Wieder nur kurze Zeit später rasierte mich dann eine Pappnase ca. 50 Meter vorm Beginn des berüchtigten Wegelchens an der K 6 in Richtung Winzeln mit bestenfalls 40 cm Abstand. Er wollte wohl auch die durchgezogene Linie nicht missachten…

Parken (53) + Abbiegen (40)

In Winzeln bog ich nach links in die Breslauer Straße ab. Schon bei der Anfahrt fiel mir links auf dem Gehweg ein in die gleiche Richtung gehender Fußgänger und auf der Innenseite der Einmündung ein Eckenparker (mit Warnblinker) auf. Der Pkw hinter mir wollte ebenfalls linksabbiegen. Der Fußgänger passierte während ich abbog gerade den geparkten Pkw. Meine Vorahnung bestätigte sich, denn der Pkw-Fahrer hinter mir hatte diesen evtl. wohl gar nicht gesehen – und somit auch dessen Vorrang missachtet, als der Fußgänger hinter dem falschgeparkten Auto gerade die Fahrbahn queren wollte. Er passte – im Gegensatz zum Abbieger – aber glücklicherweise auf.

Überholmanöver (391)

Fast genau auf der deutsch-französischen Grenze zwischen Kröppen und Walschbronn rasierte mich am 29. November auf der L 483 ein Fahrer eines silbernen Golfs mit PS-Kennzeichen trotz Gegenverkehr. Der Franzose dahinter wartete hingegen die Durchfahrt der langgezogenen Linkskurve ab.

Hupen (114)

Ich legte auf dem letzten Abschnitt meiner Runde noch einen Stop am adidas-Store des Fashion-Outlets Zweibrücken ein. Es war ja „Black Friday“… Weil ich dann auch für 20 % Extra-Rabatt für zwei Trikot-Shirts eine halbe Ewigkeit in der langen Schlange vor der Kasse anstehen musste, war es dann auch schon stockfinster, als ich mich wieder meinem Heimatort näherte. Auf der dreistreifigen, ansteigenden L 471 am „Stambacher Berg“ ist sicheres Überholen überhaupt nie ein Problem. Trotzdem hupte der Fahrer eines schwarzen Pkw, als er mit ordentlich Tempo an mir vorbeifuhr. Ich hatte extra nachgeschaut, ob vielleicht mein Rücklicht kaputt ist? Es strahlte aber zuverlässig in seiner gleißend-roten Farbe vor sich hin.

Alltagserlebnisse (Teil 159)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Den 21. November könnte ich eigentlich mit „SEID IHR ALLE KOMPLETT IRRE?“ zusammenfassen. Ich hab schon nach 20 km aufgehört, mir die vor allem äußerst zahlreichen Engüberholer und sonstigen Idiotien zu merken. Es hätte wohl für mindestens 20 Erwähnungen reichen können.

Überholmanöver (386)

Da wäre zum Beispiel die Frau gewesen, die in der Ringstraße in ihrem dicken, fetten, weißen BMW-SUV mit bestenfalls 50 cm Abstand an mir vorbeifuhr und mich auch noch schnitt. Als ich an der folgenden roten Ampel vorm Rathaus / Exerzierplatz rechts an ihr vorbeifuhr und sie kopfschüttelnd fragend anblickte, reagierte sie gar nicht. Die Dame war wohl mit ihren Gedanken grade ganz woanders.

Grüßen (3)

Ich war an diesem Tag sogar auf eigentlich relativ ruhigen Straßen unterwegs. Immerhin ganz witzig war der Fahrer eines mir entgegenkommenden, weißen Kleinlasters, der auf der einsamen B 48 zwischen Johanniskreuz und der L 496 nach Leimen hupte und mir freundlich zuwinkte.

Rückwärts (5)

Nach den vielen, vielen Ärgernissen war ich am Abend dann auch nicht mehr wirklich tiefenentspannt, als ich nach einem Einkauf vom Parkdeck des Kauflands in die Kornstraße ausfahren wollte. Dabei musste ich einer langsam von rechts aus der Wiesenstraße kommenden Autofahrerin Vorfahrt gewähren. Die ältere Dame wollte an der Einfahrt aber wohl scheinbar nur wenden, denn sie hielt plötzlich an – und begann, zurückzusetzen. Das bemerkte ich allerdings erst, als ich schon zum Linksabbiegen angefahren war. Zu allem Überfluss rauschte in dem Moment auch rechts im Abstand von höchstens 30 cm ein ungeduldiger Rechtsabbieger an mir vorbei.

Hupen (112)

An diesem Abend hatte ich auch definitiv keinen Bock mehr auf kleine Vorfahrt gewähren vor freilaufenden Rechtsabbiegern – und ignorierte daher mal wieder den östlichsten Teil des Wegelchens an der K 6. Das brachte den Fahrer eines alten Opels mit Kennzeichen aus dem Landkreis Südwestpfalz völlig aus der Fassung, denn er hupte mich etwa 5 Sekunden lang mehrmals an. Ich deutete bei der Vorbeifahrt mit dem Finger auf das „rote Teufelsdreieck“, mit dem man mir die Vorfahrt stehlen möchte; was er aber sicher nicht verstanden hat. Ist mir auch herzlichst egal. Nicht egal ist mir, dass die Stadtverwaltung auch für diese blauen Schilder keine Anordnungen vorweisen kann; das habe ich inzwischen auch schriftlich!

Hupen (113)

Am folgenden Tag war es wieder deutlich ruhiger. Außer in dem Moment, als ich auf der B 270 an der Einmündung nach Waldfischbach-Burgalben vorbeifuhr. Da hupte mich nämlich der meine Vorfahrt beachtende, wartende Fahrer eines weißen Transporters an; warum auch immer. Vielleicht war es einer der Idioten, die meinen, man dürfe auf Bundesstraßen nicht radfahren? Oder weil er meinte, ich hätte das nicht straßenbegleitende Wegelchen benutzen müssen? Naja. Egal.

Fundsachen (2)

Im Anstieg von Waldfischbach-Burgalben nach Donsieders fiel mir am Nachmittag ein am Fahrbahnrand liegender Personalausweis einer Frau aus Queidersbach auf. Ich steckte ihn ein und wollte ihn am Ende meiner Tour bei der PI Pirmasens abgeben. Die Polizistin am Empfang wollte ihn aber nicht annehmen, sondern meinte, ich solle ihn am Bürger-Service-Center in den Briefkasten werfen. „Ähm – nö, da fahr ich heute jetzt definitiv nicht mehr rauf!“ Auch deshalb nicht, weil ich da ja leider immer noch nicht legal mit dem Fahrrad reinfahren darf. Diese Ordnungswidrigkeit hab ich dann erst am nächsten Tag (Sonntag) begangen. Jedenfalls: Toll, wenn man als ehrlicher Finder auch noch in der Gegend herumgeschickt wird. Eine e-mail an die PI Landstuhl mit der Bitte, die Frau zu informieren, blieb übrigens auch unbeantwortet… Die Personalausweisbesitzerin hat sich übrigens auch nicht bedankt.

Überholmanöver (387)

Am 25. November wurde ich in der Rodalber Straße kurz hinter der Brücke über die B 270 vom (älteren) Fahrer eines dunkelblauen Mercedes mit äußerst dürftigem Seitenabstand rasiert. Er bog anschließend nach rechts in den unteren Sommerwaldweg ab.

Gespräche (55)

Auf meinen (allerdings auch relativ seltenen) Passagen mit dem MTB abseits der Straßen passiert in aller Regel nix erwähnenswertes. Als ich an den Wildsaufelsen (zwischen der Burg Gräfenstein und Münchweiler) eine kleine Pause eingelegt hatte und grade losfahren wollte, sah ich zwei Mountainbiker-Kollegen, die den Pfad vom Rotenstein runtergesaust kamen. Der eine aus Hinterweidenthal erkundete mit seinem Kumpel aus Neustadt die Wege und „Pädelcher“ in der Münchweilerer Ecke. So schwätzten wir ein paar Minuten über den leider immer noch sehr konservativen Pfälzerwaldverein, das relativ unproblematische Zusammenleben von Wanderern und Bikern im Westteil des Pfälzerwaldes und „Premiumwanderwege“.

Vorfahrt (55)

Den Tagesabschluss setzte der Fahrer eines grauen Golfs, der mir in der Schäferstraße die Vorfahrt nahm, indem er vom Linksabbiegestreifen in Richtung des neuen Edeka abbog.

Alltagserlebnisse (Teil 154)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hupen (111)

Es kommt ja insgesamt extrem selten vor, dass ich wegen der Missachtung von blauen Schildern angehupt werde. Am 30. Oktober „maßregelte“ mich der Fahrer eines Baulasters auf der K 36, weil ich in Höhe der Zufahrt zum Starkenbrunnen (mit rund 30 km/h auf dem Rennrad unterwegs seiend) nicht das linksseitige Wegelchen benutzt hatte. Wäre grade Gegenverkehr gekommen, hätte ich noch halbwegs Verständnis dafür gehabt. Aber er konnte mich sogar problemlos überholen. Da ging es wohl ums Prinzip.

Geschwindigkeit (48)

Also so wirklich an die angeordneten 30 km/h hält sich in der Hinterweidenthaler Ortsdurchfahrt (B 427) niemand. Das Gesicht auf der Anzeigetafel in Höhe der „Villa Romantica“ blickte ziemlich deprimiert drein, als die fünf oder sechs Autos vor mir alle mit teils deutlich mehr als 30 km/h daran vorbeifuhren. Wie auch derjenige, der die Strecke bei mapillary dokumentiert hat.

Überholmanöver (369)

Etwas später rasierte mich in der Hauensteiner Ortsdurchfahrt (L 495) der Fahrer eines weißen Kleinwagens mit sehr geringem Abstand; er musste wegen eines entgegenkommenden Lkw wieder schnell rüberziehen.

Gespräche (51)

Fast schon mit quietschenden Reifen hatte am Saarbacherhammer ein in Richtung Fischbach unterwegs seiender Autofahrer neben mir angehalten und gefragt, ob er mir helfen könne oder was am Rad kaputt sei? Nö – Danke, ich fotografiere nur (die abmontierten blauen Schilder). Er würde selber viel Radfahren, weshalb er seine Hilfe anbot. Sehr vorbildlich! So einen bräuchte ich mal, wenn ich wirklich ’ne (nicht behebbare) Panne hab.

Stopschilder (72)

Ein sehr gerne missachtetes Stop-Schild steht auf der Ruhbank an der Einmündung der K 4 in Richtung Erlenbrunn. Wenn es der Verkehr denn mal zulässt. Am gleichen Abend standen dort ein Bus und ein weißer Golf. Der VW-Fahrer folgte einfach ganz flüssig dem vor ihm nach links Abbiegenden.

Geschwindigkeit (49)

Wie so oft wurde ich (genau 30 km/h fahrend) im kurzen 30 km/h-Abschnitt in Höhe des Waisenhauses in der Winzler Straße zwanghaft vom Fahrer eines dunkelblauen Pkw überholt.

Überholmanöver (370)

Am 31. Oktober wurde ein Fahrschüler auf der B 270 ordentlich auf die Probe gestellt, als mich auf dem ansteigenden 2+1-Abschnitt zwischen der Geiselberger Kreuzung und Schopp der Fahrer eines Kipplasters (immerhin mit ausreichendem Abstand) überholen musste. Er zog dabei rüber auf den Überholfahrstreifen – und gefährdete damit einen Pkw einer Fahrschule – der wohl auch auf den Gegenfahrstreifen ausweichen musste. Und hupte!

Überholmanöver (371)

Gleich zwei Mal fuhr ein älteres Ehepaar in einem alten, dunkelgrauen Mercedes auf der K 3 im Bereich des Ortseingangs von Kaiserslautern sehr knapp an mir vorbei. Zuerst vor der Ampelkreuzung; ich kommentierte dies wie so oft mit einem „Daumen-hoch“ und fuhr auf dem „Schutzstreifen“ vor zur roten Ampel. Dahinter schrammte er – allerdings auch angestiftet durch das aberwitzige, mittig geführte „Schutzstreifchen“ – erneut mit bestenfalls 40 cm Abstand an mir vorbei. An der Zufahrt zum Media Markt / Wasgau stehen übrigens inzw. gelbe Leitschwellen, damit nicht verbotenerweise nach links abgebogen wird. Was noch engere Überholmanöver förmlich heraufbeschwört.

Gespräche (52)

Ein kurzer Schwatz mit einem älteren Herrn auf einem Mountainbike ergab sich an der roten Ampel der Kreuzung B 37 – Pfaffenbergstraße. „Da waren wir nicht schnell genug.“ Ja, irgendwie nur Rote Welle hier. „Brrr, richtig kalt ist es heute. Komme grade aus Queidersbach.“ Och, es geht. Ich komm aus Pirmasens, es geht jetzt noch weiter über Johanniskreuz und Leimen retour. „Kenne ich alles“. Dann noch gute Fahrt!

Gehwegradler (95)

Es ist schon verdammt schwierig, im allertiefsten Pfälzerwald überhaupt einen Gehweg zu finden, um auf diesem radeln zu können. Am Johanniskreuz gibt es aber tatsächlich an der B 48 zwischen dem Café Nicklis und der Abzweigung der L 499 ein schmales Wegelchen, welches ausdrücklich mit Gehweg beschildert ist. Ein fahrbahnscheuer Mountainbiker vor mir gab mal wieder ein schlechtes Beispiel ab. Vielleicht war es sogar derselbe, der das Foto mapillary  zur Verfügung stellte? 😉

Parken (51)

Ja, nee – ist klar! Gegen Ende meiner Tour ging es die Zeppelinstraße hoch. Kurz hinter der Zufahrt zum Messegelände stand ein Pkw entgegen der Fahrtrichtung quer halb auf dem „Schutzstreifen“ und halb in der Parklücke. Im Auto saßen eine junge Frau und ein junger Mann – beide starrten wie hypnotisiert auf ihre Televisoren Foolphones Handys.

Alltagserlebnisse (Teil 153)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Ladung (4)

Am 28. Oktober hatte ich eine Begegnung mit dem „Rasenmäher-Mann“. 😉 Auf der K 6 in Winzeln bog vor mir ein alter Mann mit seinem Kombi ein, dessen Kofferraum offenstand. In diesem befand sich ein vollkommen ungesicherter, schräg vorwärts „eingeparkter“ Rasenmäher. Während er nach links in die Bottenbacher Straße abbog, wäre jener um ein Haar wegen der Beschleunigung einfach aus dem Auto gefallen. Er hielt dann auf dem Gehweg an und versuchte wohl anschließend, das Ding einigermaßen zu fixieren. Vorher einfach den Haltebügel abschrauben, wär wohl zu viel Arbeit gewesen…?

Überholmanöver (367)

Achja, die QNV-Busfahrer…! Etwas später war es auf der B 427 mal wieder soweit; da rasierte mich ein rücksichtsloser Personenbeförderungsscheinbesitzer mit bestenfalls etwas mehr als 50 cm Abstand. Inklusive Gefährdung des Gegenverkehrs.

Rotlicht (71)

An diesem Tag schaute ich mir an, was die Anliegerumleitung bei Busenberg grade so macht. Es gab eine Änderung bei der Beschilderung. Von der B 427 kommend hielt der Fahrer eines weißen BMW an der grade erst auf Rot umgesprungenen Ampel. Als er realisiert hatte, dass er nun über 5 Minuten warten müsste, gab er dann doch noch Gas und bog nach rechts auf den Wirtschaftsweg ab.

Hupen (110)

Einen weiteren Grund, selbst selbständige, von Landstraßen abgesetzte „Radwege“ abzulehnen, lieferte mir ein Vollpfosten, der mich aus einem schwarzen Pkw heraus auf der L 490 ein Stück vor Lug in der Kurve überholte und währenddessen anhupte. Vermutlich, weil er der Ansicht war, dass die auf der anderen Talseite verlaufende Touri-Radroute eine „Radweg-Benutzungspflicht“ auslöse…!?

(An- und) Einfahren (10)

„Ach, da kommt ja von links nur’n Radfahrer. Dann fahr ich mal noch schnell vom Parkplatz des Winzler Wasgau-Marktes raus.“ Dachte sich wohl der Mann in einem weißen Kastenwagen, der mir am gleichen Abend somit die Vorfahrt nahm und mich zum Abbremsen nötigte.

Überholmanöver (368)

Achja, diese tollen „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße. Ermöglichen auch Fahrern von Sattelzügen eines vorderpfälzischen Baustoffhändlers das „sichere“ Überholen von Radfahrern, die nicht mitten in der Dooring-Zone herumfahren möchten. So geschehen am 29. Oktober. Ich kam mir ein klein wenig vor wie in diesem Twitter-Video – nur, dass ich nicht mit > 30 km/h unterwegs war und ein Rennen mit dem Laster fahren wollte. 😉

Stürze (2)

Man merkt, dass ich das Befahren von „Pädelchern“ nicht mehr so ganz gewohnt bin. 😉 An diesem Tag bin ich tatsächlich nach längerer Zeit mal wieder ungeplant vom MTB abgestiegen; vermutlich hatte ich bei Hinterweidenthal auf dem Pfad vom Teufelstisch hinunter zur Tankstelle mit dem Vorderrad einen glitschigen Ast oder einen Felsbrocken erwischt – jedenfalls lag ich dann plötzlich auf der Seite. Die Überreste des blauen Flecks auf der Innenseite des linken Oberschenkels, mit dem ich ganz ordentlich am kantigen Oberrohr angedotzt war, verflüchtigen sich gerade.

Parken (50)

Sind eigentlich auch Motorradfahrer unter meinen Lesern? Vielleicht können die mir mal erklären, wieso viele Nutzer von Krafträdern ihre fahrbaren Untersätze auf Parkplätzen nicht auf den unzähligen Parkflächen, sondern auch sehr gerne direkt vor Radabstellanlagen abstellen müssen? Am gleichen Abend hatte am Kaufland in der Zweibrücker Straße direkt neben mir einer seine große Knattermaschine abgestellt.

Alltagserlebnisse (Teil 152)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gegenverkehr (26)

Da steh ich nun, am frühen Abend des 24. Oktober in der Lemberger Straße – und bewundere kopfschüttelnd, wie ein etwas aus der Form geratener Fahrer eines schwarzen SUV samt holder Gattin auf dem Beifahrerinnensitz wegen eines gerade rückwärts einparkenden roten Kleinwagens aus dem Gegenfahrstreifen auf meine(!) Linksabbiegespur gezogen war und nun – wie ich – eine Vollbremsung einleiten musste, damit wir nicht frontal miteinander kollidieren. Ich streckte fragend beide Arme aus – und erhielt noch nicht einmal eine entschuldigende Geste, als er sich an mir vorbeizwängte. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war es ihm immerhin ein wenig peinlich. Seine Perspektive. Durchgezogene Linien darf man bekanntlich immer und jederzeit überfahren – oder hab ich da damals in der Fahrschule was falsch verstanden…!?

Abbiegen (36)

Nach diesem kleinen Adrenalinschub musste ich meinen Frust an einem illegalen Linksabbieger auslassen, der das Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus an der Kreuzung Schäferstraße – Pfarrgasse ignorierend sich vor mir links eingeordnet (und mich somit ein wenig ausgebremst) hatte. Ich rief ihm zu, dass man hier verdammt nochmal nicht abbiegen dürfe. Das haben aber wahrscheinlich nur die verwundert aus der Wäsche guckenden Fußgänger mitgekriegt. 😉

Überholmanöver (361)

Und gleich nochmal laut wurde ich später auf der K 6 in Winzeln, als so eine blöde Trulla in ihrem kleinen, weißen Pkw mich unbedingt trotz herannahenden Gegenverkehrs in Höhe der Zahnarztpraxis mit vielleicht 30 cm Abstand rasieren musste.

Überholmanöver (362)

Vor einer Weile hab ich irgendwo gelesen, dass Rettungswagen und andere Fahrzeuge von „Zweckbetrieben der Wohlfahrtspflege“ (davon handelte übrigens meine sogenannte „Diplomarbeit“…) meist von Führerscheinneulingen gesteuert werden. So einer könnte auch am Steuer eines Transporters des DRK gesessen haben, der am 25. Oktober im Anstieg von Winterbach zur „Wallhalber Kreuzung“ in der Rechtskurve vor der „Kerbe“ trotz freien Gegenfahrstreifens mit vielleicht 50 cm Abstand an mir vorbeischrammte. Ich rief ihm „Immerhin wäre die Erste Hilfe ja dann wenigstens gleich vor Ort“ hinterher.

Gegenverkehr (27)

Wieder so einen typischen Versuch von Vorfahrterzwingung mittels Sattelzug erlebte ich dann am gleichen Abend am Ortsausgang von Höheischweiler. Dort ist der Fahrstreifen ortseinwärts wegen Bauarbeiten abgesperrt. Der Fahrer des Lkw zog bereits raus, als ich noch nicht am Hindernis vorbei war; der Abstand betrug am Ende bestenfalls einen Meter – und auch nur, weil ich bis ganz an den Fahrbahnrand ausgewichen war.

Überholmanöver (363)

Am 26. Oktober mussten mich auf der L 700 kurz hinter der Hornbachtalbrücke in der langgezogenen Rechtskurve zwei Pkw-Fahrer über die durchgezogene Linie überholen. Der auftauchende Gegenverkehr hupte.

Überholmanöver (364 & 365)

In der Pfalz macht man sich gerne über die Fahrer von Autos mit saarländischen Kennzeichen lustig. Nicht immer zu Unrecht. Es ging weiter über die D 35a in Frankreich. Dabei überholte mich der Fahrer eines Wohnmobils aus dem Saarland (Kreis Sankt Wendel) in der Senke bei Schweyen mit unnötig geringem Seitenabstand.

Nur wenig später zwängten sich dann an den berüchtigten baulich abgegrenzten Abbiegestreifen (der D 86c Rtg. Schweyen) nochmal zwei Pkw mit saarländischen Kennzeichen förmlich mit Gewalt an mir vorbei, ich musste im letzten Moment nach rechts ausweichen.

Hupen (109)

An der nächsten Abzweigung der D 86 Richtung Breidenbach fuhr ich dann bewusst mittig. Als Belohnung dafür hupte mich ein Franzose an, als er hinter dem Ende des Einmündungsbereichs trotz Gegenverkehr ruckartig nach links zog. In Frankreich sind durchgezogene Linien und Sperrflächen auch nur eine Empfehlung.

Überholmanöver (366)

Ziemlich sicher Absicht war die sehr enge Vorbeifahrt eines Golf-Fahrers mit Landauer Kennzeichen auf der L 471 zwischen Niederauerbach und Contwig mit hoher Geschwindigkeit und höchstens 50 cm Abstand überholte. Vermutlich wurde er vom ein Stück weiter vorne links stehenden Gemeinsamer Geh- und Radweg dazu angestachelt. Das sich in einem fürchterlichen Zustand befindliche und auch für forstwirtsch. Verkehr freigegebene Wegelchen ist eins der Zweibrücker Gemeinsamer Geh- und Radweg, für die ich bei meiner Akteneinsicht neulich keine Anordnung fand. Es ist meiner Ansicht nach wegen dem größeren Abstand (bis zu 23 m) zur Fahrbahn nicht straßenbegleitend.

Alltagserlebnisse (Teil 151)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (354)

Am 22. Oktober war ich wie so oft in Frankreich unterwegs. Kurz vor dem Ende des kurzen, aber ruppigen Anstiegs auf der D 162d zwischen Breidenbach und Waldhouse musste mich der Fahrer eines deutschen Pkw mit PS-Kennzeichen in der Linkskurve überholen. Der auftauchende Gegenverkehr wurde somit ausgebremst.

Gentlemen (45)

Hmmm. Seltsam. Wer schleicht denn da am 23. Oktober mit großem Abstand auf der K 6 bei Gersbach hinter mir her? Ach, eine Fahrschule. An der Einmündung der Eichelsbacher Straße ließ ich das Auto mittels Handzeichen vorbeifahren. Die Fahrlehrerin bedankte sich.

Überholmanöver (355)

Zuletzt musste ich beim Überfliegen der Schlagzeilen in der Lokalpresse erfahren, dass die Stadt allen Ernstes die Anlage eines „Fahrradwegs“ (vermutlich meint man einen „Schutzstreifen“) in der kürzlich neu asphaltierten Teichstraße prüfe. Soviel dazu, was meine bei den beiden Runden Tischen zum Verkehrsentwicklungsplan erhobenen Einwände gegen diese „Infrastruktur“ wert sind. Die Verwaltung als auch deren Spitze (Ober- und Bürgermeister) ignoriert inzwischen auch jeden Kommunikationsversuch meinerseits. Jedenfalls wurde ich ebenfalls am 23. Oktober in der Lemberger Straße von einer Dame in ihrem Pkw mal wieder mit bestenfalls 40 oder 50 cm Abstand überholt. Ihr Außenspiegel hing sich sicherlich schon über der gestrichelten Linie.

Überholmanöver (356)

Auch in der beschaulichen OD von Ludwigswinkel (T-30-Zone) ist man vor Engüberholern nicht sicher. Auf einer aufgepflasterten Fläche vor dem größeren Parkplatz in der Ortsmitte rasierte mich der Fahrer eines weißen, alten Audi mit bestenfalls 40 cm Abstand. Ich sah ihn dann später in der Bitscher Straße nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Ansonsten hätte ich ihn mal darauf angesprochen.

Hupen (108)

Im Anstieg über die „Trubler Halde“ in Richtung Pirmasens kam es dann innerhalb weniger Minuten zu gleich drei problematischen Gegebenheiten. Zuerst wurde der Fahrer eines Handwerkerautos von hinten angehupt, weil dieser sich erdreistete, mich wegen herannahenden Gegenverkehrs nicht sofort zu überholen.

Überholmanöver (357 / 358)

Wenige Augenblicke später bretterte der Fahrer einer aufgemotzen Karre von hinten quasi ungebremst an mich heran. Er musste dann wegen Gegenverkehrs stark in die Eisen steigen. Da er bereits die Mittellinie überfahren hatte, reagierte der Fahrer des Pkw in der Gegenrichtung mit der Lichthupe.

Und wieder keine halbe Minute später fuhr ein weiterer Vollpfosten in einem weißem Mercedes mit ziemlich hoher Geschwindigkeit bei ziemlich wenig Abstand an mir vorbei.

Kfz auf Radwegen (43)

Gegen Ende meiner Runde ließ ich es mir dann nicht nehmen, einer Frau künstlich empört mittels Gesten und Rufen zu verstehen zu geben, dass es verdammt nochmal nicht sein kann, dass man an der Einmündung „Im Erlenteich“ (Beitragsbild) hinter der Haltelinie auf dem „Schutzstreifen“ wartet, um nach links in die Blocksbergstraße abzubiegen. Ich musste dann nach links ausweichen; der hinter mir Fahrende hatte netterweise aufgepasst und fuhr langsam.

Kfz auf Radwegen (44)

Die L 477 zwischen Dellfeld und Rieschweiler-Mühlbach war zwischen dem 21. und 27. Oktober wegen der Herstellung einer Zufahrt zu einem neuen Discounter vollgesperrt. In genau diesen Fällen finde ich selbständige Geh- und Radwege eine prima Sache, denn als Radfahrer konnte man die gesperrte Strecke auf dem am anderen Ufer des Schwarzbachs gelegenen Geh- und Radweg umfahren. Als ich nach rechts in die Vordergasse abbog, sah ich in der Gegenrichtung einen Motorradfahrer, wie er ebenfalls nach links in diese abbog. Ich hatte mir schon gedacht, dass der gute Mann mit Sicherheit den Schwarzbachtal-Radweg benutzen würde. Was er dann auch tat. Dabei ist dieser Weg doch so fantastisch eindeutig beschildert:

Überholmanöver (359)

Auf der erst im Sommer freigegebenen, ansteigenden L 498 wurde ich in der langgezogenen Rechtskurve vom Fahrer eines weißen Handwerkerfahrzeugs überholt. Der auftauchende Gegenverkehr durfte halt eine Vollbremsung einleiten.

Überholmanöver (360)

Fast spiegelbildlich zum Engüberholer auf dem „Schutzstreifen“ der Lemberger Straße am Vortag. So schrammte (dieses Mal stadteinwärts) wieder eine Autofahrerin während des Überholens mit ihren Autoreifen die gestrichelte Linie entlang.

Alltagserlebnisse (Teil 150)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Anlässlich dieses Jubiläums bietet es sich doch mal an, eine kleine Leserbefragung zu machen! Denn was die Seitenzugriffe betrifft, rangiert diese Kategorie nicht grade auf den vordersten Plätzen. Natürlich muss man die Beiträge aufgrund der vollen Lesbarkeit auf der Hauptseite nicht direkt anklicken. Aber ich frage mich schon länger, ob meine Leser diese Kategorie vermissen, wenn ich sie einstellen würde? Klar, das hier ist natürlich auch alles recht „oldschool“ und „langweilig“; vor allem, wenn man das mit den actionreichen Videos auf den üblichen Portalen vergleicht. Wäre jedenfalls nett, wenn ihr einen Kommentar dalassen würdet.

Überholmanöver (353)

Am 15. Oktober war ich mir ziemlich sicher, dass es sich gleich richtig fies nach zerkratztem Metall anhören würde. Auf der K 36 hatte mich nämlich ein Vollidiot mit Anhänger ausgangs der langgezogenen Rechtskurve überholen müssen. Am Scheitelpunkt kam dann ein Bus der QNV entgegen. Hat mich echt gewundert, dass nicht wenigstens der Anhänger vom Bus rasiert wurde. Was die Polizei nicht alles erleben und ahnden könnte, wenn sie mal inkognito ein paar Landstraßen beradeln würde…!

Hupen (105)

Na, das hat ja jetzt echt nicht grade lange gedauert. Ich mache natürlich derzeit intensiv von den neu gewonnenen Freiheiten Gebrauch, indem ich viele entbläute Wegelchen rechts oder links liegen lasse. Im Grunde konnte der Autofahrer, der mich am 16. Oktober auf der K 6 zwischen der Vinninger Kreuzung und der Kuppe auf der Gerstfeldhöhe angehupt hat, ja gar nicht anders. Schließlich konnte man dort schon früher von der Fahrbahn aus das längs zu jener stehende Gemeinsamer Geh- und Radweg eigentlich gar nicht sehen.

Hupen (106)

Am 18. Oktober machte es gleich wieder Hup-Hup, als ich den vierstreifigen Abschnitt der B 270 in Richtung Pirmasens befuhr. Der ältere Herr unterlag wohl wie viele dem Irrglauben, das hier sei eine Kraftfahrstraße.

Stopschilder (71)

Ich weiß nicht, wie viele Autofahrer es waren, die etwas später die Stop-Schild an der Einmündung der bevorrechtigten Schützen- in die Teichstraße ignorierten. Der Einzige, der anhielt, war mal wieder so’n komischer Kauz auf ’nem Fahrrad.

Autos auf Radwegen (42)

Wie gut, dass ich an der K 6 mal wieder den östlichsten Teil des nicht straßenbegleitenden Gemeinsamer Geh- und Radweg missachtet hatte. Dann hätte ich mich nämlich wieder mal über zwei Idioten aufregen müssen, die an der Einmündung der L 600 nebeneinanderstehend die Furt komplett blockiert hatten.

Hupen (107)

Ähm – nee, mein Freund! Mindestens 3 Sekunden lang bis zur Vorbeifahrt Dauerhupe erfüllt eher nicht mehr die Definition eines „angekündigten Überholversuchs“. Am 20. Oktober musste mich auf der B 270 zwischen Schopp und der Geiselberger Kreuzung mal wieder so’n Vollpfosten empört anhupen, weil er wohl die (nicht mal so seltene – man gebe hierzu bei google mal die Begriffe „Radfahrer“ und „Bundesstraße“ ein…) Ansicht vertritt, dass man als Radfahrer auf einer „Bundesstraße“ nicht fahren dürfe. Er war in einem schwarzen Mercedes-Van mit Pirmasenser Kennzeichen unterwegs.

Wer sein Fahrrad liebt… (1)

Später ging es die Bärenhalde rauf. Kurz hinter dem Ortsausgang von Rodalben liefen zwei junge Männer, die ihre Räder schoben. Defekt waren die wohl nicht; die beiden Herren waren (obwohl recht schlank) wohl einfach nur körperlich nicht ausreichend fit, um die eigentlich gleichmäßig und recht moderat (4 – 5 %) ansteigende Landstraße hochzufahren. Ich zog lässig und freundlich grüßend an ihnen vorbei. 😉

Rotlicht (70)

Okääääääiiiiiiyyy…! Gegen Ende meiner Tour stand ich an der roten Ampel am Oppenheimer Tor. Rechts an mir schoss auf dem Gehweg ein Mountainbiker an der roten Ampel vorbei, der auch gleich noch die folgende rote Fußgängerampel ignorierte und gradeaus in der Turnstraße weiterfuhr. Besonderheit: Am rechten Lenkerende baumelte ein (scheinbar voller) Benzinkanister.

Parken (49)

An 21. Oktober ging es die Lemberger Straße rauf. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite, kurz hinter der Einmündung zum Hugo-Ball-Gymnasium blockierte ein dicker, fetter, mit einem betucht ausschauenden Ehepaar besetzter SUV den Gehweg und den seltsamen „Fahrradstreifen“. Im totalen Absolutes Halteverbot. Sah mir sehr stark nach Eltern-Taxi aus. Aber dass sich dort keiner an die StVO hält, ist dort ja nix Neues. Park-Dadaismus quasi.

Alltagserlebnisse (Teil 147)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (341)

Ich kann mir inzwischen ganz gut vorstellen, wie die QNV hauptsächlich ihr Personal rekrutiert: Langzeitarbeitslose werden unter Androhung der Streichung des Existenzminimums zu einer Schnellausbildung zum Busfahrer genötigt. Dementsprechend ist dann halt auch die Motivation dieser Leute. Um den Fahrplan einzuhalten, überholt man dann halt auch immer wieder entgegen des § 5 (2) und (3) StVO an Stellen, an denen kein normaler Mensch überholen würde. Wie am 1. Oktober in der Linkskurve in der Schmitshausener Ortsdurchfahrt. Der Gegenverkehr durfte anhalten und an den Fahrbahnrand ausweichen.

Überholmanöver (342)

Gleich noch eine astreine Gefährdung gab es vom nächsten Niedriglohn-Sklaven einer Spedition, die bei Thaleischweiler-Fröschen ein größeres Lager unterhält, aber ihren Firmensitz schon vor vielen Jahren nach Osteuropa ausgelagert hat, weshalb auch alle deren Lkw im Ausland angemeldet sind. An der Kuppe der L 477 am Hitscherhof bemekte ich einen von hinten heranrasenden Lkw dieser Firma mit ausländischen Kennzeichen. Dessen Fahrer wollte mich erst wohl völlig ungebremst in der langgezogenen Rechtskurve überholen. Das gelang wegen auftauchenden Gegenverkehrs und provisorischen Mittigfahrens meinerseits erst einmal jedoch nicht. Also musste er in die Eisen steigen, um ganz kurz mit sehr geringem Abstand hinter mir herzufahren. Obwohl er vermutlich den folgenden Gegenverkehr am Ausgang der Kurve sah, zog er an mir vorbei und zwang somit den entgegenkommenden Pkw-Fahrer zum Anhalten. Warum zum Geier kann in so einer Situation nicht zufällig mal ein Streifenwagen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein?

Vorfälle wie diese beiden zeigen mir wieder einmal, dass es für das asoziale Verhalten auf den Straßen leider halt auch viele begünstigende, systemische Ursachen gibt.

Abfallentsorgung (3)

Was macht man als junge Frau heutzutage mit einem benutzten Kaugummi? Richtig, man schmeißt ihn auf die Fahrbahn. Beobachtet am 2. Oktober in der Gartenstraße in Donsieders. Hätte ich Handschuhe angehabt, wäre ich ganz Gentlemen gewesen und hätte ihn ihr hinterhergetragen. „Entschuldigung, junge Frau – Sie haben da was verloren!“

Gentlemen (44)

Apropos – da passt ja ein Nachtrag ganz gut: Am 27. September hatte ich am Penny in Pirmasens grade das Schloss meines am Laternenmast angeschlossenen Rades eingepackt, als ich sah, wie einer einen leeren Einkaufswagen schiebenden Frau etwas runterfiel. So hatten sich mehrere Kärtchen, u. a. Bankkarte und Führerschein unerlaubt aus ihrer Brieftasche entfernt. Sie bedankte sich, nachdem ich sie für sie aufgehoben hatte.

Hindernisse (5)

Am 2. Oktober fiel mir am Fahrbahnrand der L 487 zwischen Hinterweidenthal und Salzwoog ein größerer Felsbrocken auf. Ich nahm in und schmiss ihn die Böschung hinab. Nicht, dass da noch einer drüberfährt.

Überholmanöver (343)

Gegen Ende meiner Tour rasierte mich in der Blocksbergstraße noch der Fahrer eines weißen Golfs. Ziemlich sicher vorsätzlich, weil ich die Fahrbahn anstelle des Seitenstreifens oder des freigegeben Gehwegs genutzt hatte.

Zebrastreifen (18)

Am 3. Oktober war ich auf der L 499 in Waldfischbach-Burgalben unterwegs. Im Augenwinkel sah ich, wie der Fahrer eines in die Bahnhofstraße einbiegenden Pkw einen am Zebrastreifen in Höhe des Eiscafes stehenden Jungen (vielleicht 4 oder 5 Jahre alt) komplett ignorierte.

Gepöbel (18)

„Raaaadweg!“ war es meine ich, was ein an mir vorbeifahrender Intelligenzbolzen aus seinem Seitenfenster rief, als ich auf der Münchweilerer Umgehungsstraße unterwegs war. Jetzt müsste mir dieses Genie nur noch erklären, wie ich (von Merzalben kommend) auf den für einen kurzen Abschnitt danebenliegenden, von Rodalben kommenden RadWirtschaftsweg kommen soll?

Hupen (104)

Tja. Da verhält man sich als Autofahrer ein Mal rücksichtsvoll gegenüber Radfahrern als auch dem Gegenverkehr und überholt eben nicht in einer Kurve. Als Dank wird man vom ungeduldigen Fahrer eines schwarzen BMW angehupt, der einem auch noch beinahe in den Kofferraum fährt. Beim Überholen hupte er dann gleich nochmal. Was für ein Arschloch! Ich hatte in den Presseberichten Ausschau gehalten, ob der genötigte Autofahrer das evtl. angezeigt hat. Leider nicht. Kennzeichen hatte ich mir aber eh nicht gemerkt.

Alltagserlebnisse (Teil 146)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Stopschilder (70)

Die Abfahrt von der B 10 hinter dem Waldfriedhof zur L 484 steht schon seit längerer Zeit in der Diskussion. Laut der Pirmasenser Stadtverwaltung würde der LBM diese sogar am liebsten schließen, weil es dort immer wieder zu teils schweren Unfällen kommt. Da helfen auch Stop-Schild nichts, die sowieso immer ignoriert werden. Am 27. September hatte mich der Fahrer eines weißen VW erst mit einem nicht grade vorbildlichem Abstand überholt, um dann ohne größere Verlangsamung über die Abfahrt der B 10 weiter in Richtung Stadt zu fahren.

Gespräche (49)

Am 23. September hatte ich mich gewundert, wer mich da in der OD Höhfröschen angehupt hat. Das war ein flüchtiger Bekannter, den ich zufällig am 28. September im Edeka in Wallhalben traf, wo ich mir eine Tüte Aufbackbrötchen gekauft hatte.

Hindernisse (4)

Bitteschön! Rief ich, nachdem ich die mehrfach überfahrene Leiche eines auf die Fahrbahn der L 475 gestürzten, dünnen Baumstamms beiseite geräumt hatte. Als Autofahrer anhalten und selber wegräumen…? „Aber da mach ich mir doch die Hände schmutzig…!“

Hupen (102)

Der eine, mysteriöse Gruß-Huper ist grade aufgeklärt – und dann hupt es erneut verdächtig aus einem mir entgegenkommenden, schwarzen Auto heraus. Dieses Mal in der Zweibrücker Straße, kurz hinter der Ausfahrt des Media-Markt-Parkplatzes.

Überholmanöver (340)

Ja, die D 620 ist kein Kindergarten. Und auch viele Franzosen können nicht rücksichtsvoll Auto fahren. Besonders auffällig ist auf dieser berüchtigten Maut-Umgehungs-Transit-Straße immer wieder der Abschnitt der D 620 zwischen den beiden Anschlüssen nach Hottviller. Am 29. September schrammte eine Frau in ihrem Kleinwagen mit nicht einmal einem halben Meter Abstand an mir vorbei. Sie wollte wohl unbedingt die durchgezogene Linie nicht überfahren.

Wetter (9)

Also ich persönlich fand die letzten Monate gar nicht so extrem trocken, wie das immer dargestellt wurde. Und inzwischen geht mir nach einer Woche typisch-europäischem Mistwetter der ständige Regen bei Wind, Temperaturen um 15 Grad und dauergrauem Himmel schon wieder gewaltig auf den Zeiger. So saß ich an diesem Sonntag dann auch eine ganze Weile lang im Bushäuschen von Hanviller, in der Hoffnung, dass der teils ziemlich starke Regen möglichst rasch wieder aufhören würde.

Geschwindigkeit (45)

Franzosen halten sich – wie ihre deutschen Artgenossen – auch nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Am gleichen Tag überholte mich ein Auto mit französischen Kennzeichen auf der langen Gerade der D 86 zwischen Waldhouse und Walschbronn. Die dort aufgestellte, rot blinkende Geschwindigkeitsanzeige (60 km/h – „Ralentir!“) wurde komplett ignoriert.

Rotlicht (69)

Nee, das hat nicht mehr gelangt. Vermutlich aus Frust, dass ihn der Radfahrer für eine Millisekunde „aufgehalten“ hat, musste am 30. September der Fahrer eines weißgrauen Hyundai-SUV doch noch schnell bei Rot von der Schäferstraße in die Gärtnerstraße rasen. Das brachte auch nicht viel, da die folgende Ampel an der Kreuzung Bahnhofstraße dann ebenfalls schon rot anzeigt.

Hupen (103)

Vermutlich denken viele Autofahrer, dass man als Radfahrer dreistreifige Straßen generell nicht befahren dürfe? So wurde ich am selben Tag mal wieder auf der B 270 zwischen Burgalben und der Biebermühle angehupt. Wenn auch nur ganz zart.

Alltagserlebnisse (Teil 145)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Vorfahrt (52)

Die Grundregel „Rechts vor Links“ wird völlig überbewertet. Am 22. September war ich in den Gersbacher Nebenstraßen unterwegs, um mit dem MTB über das Strecktal nach Pirmasens zu fahren. Am Ende der Felsalbstraße wollte ich links in die Sangstraße abbiegen, ein von links kommender Fahrer eines grauen Pkw mit Frau auf dem Beifahrersitz hätte also eigentlich langsam machen und halten müssen. Hielt er aber offenkundig nicht für nötig.

Hupen (101)

Vermutlich wollte mich am 23. September irgendwer grüßen, der mir in einem roten Kleinwagen in der Ortsdurchfahrt von Höhfröschen entgegenkam. Mir fällt aber spontan niemand ein, der ein solches Gefährt nutzt.

Stopschilder (68)

Einer nach dem anderen überfuhr am gleichen Nachmittag das Stop-Schild am Ende des südlichen Arms der Pestalozzistraße. Zuerst der Fahrer eines Linienbusses der Stadtwerke, dann ein Autofahrer und zu guter Letzt eine Autofahrerin, die eigentlich nun wirklich hätte halten müssen, weil ich nur noch 15 m von der Einmündung entfernt war. 50 m weiter fuhr sie dann auf die Parkfläche am Fahrbahnrand.

Gehwegradler (92) + Abbiegen (34)

In der Sandstraße beobachtete ich, wie vor mir ein älterer Fahrer eines schon sehr alten Pedelecs vor der roten Ampel auf den Gehweg auffuhr. Er wollte die Kreuzung anschließend geradeaus überqueren, was dort für Fahrzeuge allerdings verboten ist. Ich schüttelte bei der Vorbeifahrt mit dem Kopf.

Gehwegradler (93)

Nochmal mit dem Kopf schütteln musste ich später in der Arnulfstraße. Dort gibt es ja extra „Schutzstreifen“, damit die Pirmasenser Gehwegradler sich doch endlich auf die Fahrbahn trauen. Nunja, dieses Angebot hat den ca. 40 Jahre alten Mann, den ich dort trotzdem auf dem stadtauswärts führenden Gehweg radeln sah, wohl auch nicht besonders überzeugt.

Gegenverkehr (21)

Keine Ahnung, wohin die Person am Steuer eines Kleinwagens grade hingekuckt hat, als sie mir am Beginn des Offroad-Radwegs zw. Winzeln und Gersbach in Höhe des Winzler Sportheims ziemlich frontal entgegenfuhr. Erst 5 m vor der Kollision zog sie ruckartig nach rechts. Vielleicht saß auch so eine Knallcharge am Steuer, die sich erst nach Fahrtbeginn anschnallt.

Rotlicht (68)

Nope, das war nicht mal mehr „dunkelgelb“. Am 24. September bretterte 50 m vor mir der Fahrer eines grauen SUV noch schnell über die schon länger als 2 Sekunden rot zeigende Ampel an der Kreuzung Waisenhausstraße – Winzler Straße.

Stopschilder (69)

Wenn sich die örtliche Polizei an der Einmündung der K 36 in die L 496 bei Münchweiler mal im Wald verstecken würde, könnte Sie mit Sicherheit beobachten, wie 95 % aller Rechtsabbieger das Stop-Schild missachten. Meist wird eben sogar ohne jede größere Verlangsamung flüssig abgebogen. Ich kann es aber auch irgendwie nachvollziehen; man kann an dieser Stelle eben nach links quasi schon bei der Anfahrt meilenweit sehen, ob jemand gefahren kommt oder nicht.

Überholmanöver (338)

Nö, warum auch langsamer machen, wenn man auf der vierstreifigen B 270 unterwegs ist und grade selber überholt wird? Und ein Radfahrer vor einem rumfährt. Dann brettert man eben mit voller Geschwindigkeit mit bestenfalls einem halben Meter Abstand an diesem vorbei. So, wie das am chaotischen 24. September der Fahrer eines grauen Kastenwagens getan hat.

Überholmanöver (339)

Kurz vorm Ende der B 270 schrammte dann gleich nochmal eine blöde Pute mit Kennzeichen aus Saarlouis mit bestenfalls 40 cm – und mich schneidend – an mir vorbei, um anschließend auf den Rechtsabbiegestreifen in Richtung Zweibrücker Straße aufzufahren. Auf meinen lauten Ruf hin schaute sie in den Rückspiegel – wobei ich aufgrund der Bewegung das Gefühl hatte, dass sie wohl grade von ihrem „Smartphone“ hochgeschaut hatte.