Alltagserlebnisse (Teil 149)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Geschwindigkeit (46)

Am 13. Oktober überholte mich der Fahrer eines Audi-SUV mit Stuttgarter Kennzeichen am Ortseingang von Winzeln. Die Geschwindigkeits-Messtafel zeigte 58 km/h an. Mir wäre dort ein Blitzer ja lieber gewesen, aber den hielt die Autofahrer nicht belästigen wollende Stadtverwaltung ja nicht für nötig.

Geschwindigkeit (47)

In Frankreich macht man das aber auch. Also überdimensionierte Karren fahren und 30 km/h fahrende Radfahrer in Tempo-30-Zonen überholen. So geschehen auf der D 110M (Rue de Tilleuls) in Bitche.

Gepöbel (19)

Etwas später blieb auf der D 620 im Bereich der Einmündung der D 35 tatsächlich mal ein Fahrer eines schwarzen BMW mit französischem Kennzeichen die ganze Zeit hinter mir, anstatt sich zwischen mir und den baulich abgesicherten Abbiegespuren vorbeizuquetschen. Das gefiel wohl zwei sich unnötig aufgehalten fühlenden Frauen nicht, die mir (mich über die durchgezogene Mittellinie überholend) irgendetwas aus dem Seitenfenster zuriefen. Ich kann zwar kein Französisch, aber nett war es sicher nicht gemeint.

Parken (47)

Jaja, Handwerker im Einsatz; die dürfen natürlich immer und überall Gehwege komplett zustellen, um abzuladen. Am 14. Oktober musste wohl deshalb in Contwig eine mir entgegenkommende Frau mit ihrer kleinen Tochter auf den Gehweg gegenüber oder auf die Fahrbahn ausweichen.

Parken (48)

Das hat man nun davon, wenn man sich dann doch mal nicht davor scheut, mit Bäumen zu kuscheln: Ich durfte mit dem Rennrad über den Grünstreifen auf die Fahrbahn ausweichen, weil irgendjemand in der Eichelscheider Straße (L 354) in Waldmohr einen Anhänger (auf dem wohl zuvor ein Bagger oder eine Arbeitsmaschine transportiert wurde) wirklich komplett auf dem in beide Richtungen (leider immer noch) mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Wegelchen abgestellt hatte.

Überholmanöver (350)

An diesem Tag waren wirklich fast nur Idioten unterwegs. So musste mich auf der L 352 vor Krottelbach unbedingt mal wieder jemand trotz Gegenverkehr, unter Missachtung der gestrichelten Mittellinie überholen. Der gefährdete Autofahrer hupte.

Gegenverkehr (23)

Nur wenige Minuten später durfte ich dann in der abschüssigen Ortsdurchfahrt von TKrottelbach testen, was die Bremsen meines Rennrads alles leisten können. Ein entgegenkommender Linienbusfahrer meinte, im Grunde völlig blind an einem halb-halb auf Gehweg und Fahrbahn in der Kurve geparkten Pkw (es könnte sogar derselbe sein, den man auf der mapillary-Aufnahme erkennen kann) vorbeifahren zu müssen. Deshalb musste der Pkw-Fahrer vor mir eben stark bremsen und auf den Gehweg ausweichen. Ich hatte da grade um die 40 bis 45 km/h auf dem Tacho. Aber ich halte ja auch nicht nur deshalb immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand.

Gegenverkehr (24)

Auf der K 20 in Wahnwegen kam mir  eine ältere Dame in ihrem roten Pkw ziemlich mittig entgegen. Scheinbar wachte sie noch rechtzeitig vor der Kollision auf, um wieder nach rechts zu ziehen.

Überholmanöver (351)

Der wird doch nicht…? Doch, er wird…! Aber sonst bist du noch ganz dicht? Dachte ich mir, als mich in ein älteres Ehepaar in ihrem grauen SUV mit Anhänger auf der K 19 am Sangerhof allen Ernstes in der abschüssigen und völlig unübersichtlichen Rechtskurve überholen musste. Der entgegenkommende Pkw-Fahrer musste dann halt eine Vollbremsung einleiten – ich tat dies ebenfalls, um nicht vom Anhänger rasiert zu werden. Warum kann der gefährdete Pkw im Gegenverkehr nicht ein einziges Mal ein Streifenwagen sein…?

Gegenverkehr (25)

Allen Ernstes auch noch blöd nachgeäfft hat mich der rücksichtslose Fahrer eines Kipp-Sattelzugs in der Ortsdurchfahrt (L 358) von Miesau. Er musste hinter einem geparkten Pkw halten. Als er sah, dass da in der Gegenrichtung nur noch ein Radfahrer kam, zog er einfach raus und fuhr – anstatt wieder hinter dem nächsten geparkten Fahrzeug einzuscheren – einfach regelrecht frontal auf mich zu, weshalb ich bremsen und anhalten musste. Ich streckte dann empört fragend beide Arme aus – und musste mich von diesem A… auch noch dumm verhöhnen lassen. Unnötig zu erwähnen, dass die gesamte, dem Lkw folgende Schlange dann ebenfalls ihre „Vorfahrt“ erzwungen hat. Was mich dann auch zu der lauten Unmutsäußerung „Ihr habt verdammt nochmal alle zu warten!“ veranlasste.

Überholmanöver (352)

Im Update zum „Blauen Herbst in der Südwestpfalz“ hatte ich bereits erwähnt, dass ich an diesem Abend erfreut zur Kenntnis nahm, dass das Wegelchen an der L 477 nun auch in beiden Richtungen nicht mehr benutzungspflichtig ist. Leider wurden ich und ein zufällig hinter mir fahrender Rennrad-Kollege – wohl aus „erzieherischen“ Gründen – vom Fahrer eines schwarzen Pkw ziemlich sicher vorsätzlich engüberholt.

Die D 925 am Fleckensteiner Weiher

Die Route départementale 925 kurz hinter der deutsch-französischen Grenze zwischen Hirschthal und dem elsässischen Lembach ist schon seit mindestens einem Jahrzehnt eine Experimentierstrecke, auf der immer wieder mal unterschiedliche Führungsformen des Radverkehrs außerorts ausprobiert werden. Quasi eine Route experimentale. 😉 So lohnt es sich auch auf jeden Fall, mal die im Jahr 2009 angefertigten Aufnahmen von google-Streetview zu studieren. Die gegenwärtige Markierung zwischen dem Abzweig der D 3 und der D 525 hinauf zum Fleckenstein ist eigentlich ganz interessant, weil sie den Kfz-Verkehr mal generell mittig führt. „Die D 925 am Fleckensteiner Weiher“ weiterlesen

Tempo-30-Zone außerorts?

Die Zweibrücker Stadtverwaltung ist meiner inzwischen ziemlich überdrüssig. Will ich doch einfach keine Ruhe geben, vor allem nicht, was die Aufhebung weiterer fragwürdiger „Radweg“-Benutzungspflichten auf dem Gebiet der kleinsten kreisfreien Stadt Deutschlands betrifft. Meine Einwendungen gegen die wohl bundesweit einzigartigen „Tempo-50-Zone„-Schilder hingen im Grunde auch damit zusammen, denn wenn am weit von der Kernstadt entfernten Zweibrücker Outlet- und Flughafengelände Ortstafeln aufgestellt werden, dort der § 45 (9) S. 3 StVO gelten würde. Und damit wäre es wieder etwas leichter, die Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der L 700 wegzukriegen. So musste ich kürzlich erneut auf die fortwährende Rechtswidrigkeit der Beschilderung in diesem Bereich hinweisen. „Tempo-30-Zone außerorts?“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 146)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Stopschilder (70)

Die Abfahrt von der B 10 hinter dem Waldfriedhof zur L 484 steht schon seit längerer Zeit in der Diskussion. Laut der Pirmasenser Stadtverwaltung würde der LBM diese sogar am liebsten schließen, weil es dort immer wieder zu teils schweren Unfällen kommt. Da helfen auch Stop-Schild nichts, die sowieso immer ignoriert werden. Am 27. September hatte mich der Fahrer eines weißen VW erst mit einem nicht grade vorbildlichem Abstand überholt, um dann ohne größere Verlangsamung über die Abfahrt der B 10 weiter in Richtung Stadt zu fahren.

Gespräche (49)

Am 23. September hatte ich mich gewundert, wer mich da in der OD Höhfröschen angehupt hat. Das war ein flüchtiger Bekannter, den ich zufällig am 28. September im Edeka in Wallhalben traf, wo ich mir eine Tüte Aufbackbrötchen gekauft hatte.

Hindernisse (4)

Bitteschön! Rief ich, nachdem ich die mehrfach überfahrene Leiche eines auf die Fahrbahn der L 475 gestürzten, dünnen Baumstamms beiseite geräumt hatte. Als Autofahrer anhalten und selber wegräumen…? „Aber da mach ich mir doch die Hände schmutzig…!“

Hupen (102)

Der eine, mysteriöse Gruß-Huper ist grade aufgeklärt – und dann hupt es erneut verdächtig aus einem mir entgegenkommenden, schwarzen Auto heraus. Dieses Mal in der Zweibrücker Straße, kurz hinter der Ausfahrt des Media-Markt-Parkplatzes.

Überholmanöver (340)

Ja, die D 620 ist kein Kindergarten. Und auch viele Franzosen können nicht rücksichtsvoll Auto fahren. Besonders auffällig ist auf dieser berüchtigten Maut-Umgehungs-Transit-Straße immer wieder der Abschnitt der D 620 zwischen den beiden Anschlüssen nach Hottviller. Am 29. September schrammte eine Frau in ihrem Kleinwagen mit nicht einmal einem halben Meter Abstand an mir vorbei. Sie wollte wohl unbedingt die durchgezogene Linie nicht überfahren.

Wetter (9)

Also ich persönlich fand die letzten Monate gar nicht so extrem trocken, wie das immer dargestellt wurde. Und inzwischen geht mir nach einer Woche typisch-europäischem Mistwetter der ständige Regen bei Wind, Temperaturen um 15 Grad und dauergrauem Himmel schon wieder gewaltig auf den Zeiger. So saß ich an diesem Sonntag dann auch eine ganze Weile lang im Bushäuschen von Hanviller, in der Hoffnung, dass der teils ziemlich starke Regen möglichst rasch wieder aufhören würde.

Geschwindigkeit (45)

Franzosen halten sich – wie ihre deutschen Artgenossen – auch nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Am gleichen Tag überholte mich ein Auto mit französischen Kennzeichen auf der langen Gerade der D 86 zwischen Waldhouse und Walschbronn. Die dort aufgestellte, rot blinkende Geschwindigkeitsanzeige (60 km/h – „Ralentir!“) wurde komplett ignoriert.

Rotlicht (69)

Nee, das hat nicht mehr gelangt. Vermutlich aus Frust, dass ihn der Radfahrer für eine Millisekunde „aufgehalten“ hat, musste am 30. September der Fahrer eines weißgrauen Hyundai-SUV doch noch schnell bei Rot von der Schäferstraße in die Gärtnerstraße rasen. Das brachte auch nicht viel, da die folgende Ampel an der Kreuzung Bahnhofstraße dann ebenfalls schon rot anzeigt.

Hupen (103)

Vermutlich denken viele Autofahrer, dass man als Radfahrer dreistreifige Straßen generell nicht befahren dürfe? So wurde ich am selben Tag mal wieder auf der B 270 zwischen Burgalben und der Biebermühle angehupt. Wenn auch nur ganz zart.

Die Tempo-30-Zone in Hohenecken

Ich musste kürzlich mal wieder einer Straßenverkehrsbehörde den Einsatz der Bürgerbeauftragten des rheinland-pfälzischen Landtages androhen, um auf eine schon am 5. Mai(!) gestellte Anfrage endlich eine inhaltliche Antwort zu erhalten. Ich hatte hier im Blog im Zuge der Dokumentation der Vollsperrung der B 270 auch mal angerissen, dass in Hohenecken eine Tempo-30-Zone eingerichtet wurde, obwohl diese Zone auch die Kreisstraße 3 umfasst. Und das ist nun einmal leider, leider gem. § 45 (1c) S. 2 StVO unzulässig. Doch dem nicht genug, wird in der Burgherrenstraße zu allem Überfluss auch noch durchweg gegen den Satz 4 dieser Vorschrift verstoßen. „Die Tempo-30-Zone in Hohenecken“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 143)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (331)

Am 13. September ging es mit dem Rennrad in Richtung Nordpfalz. Auf der relativ ruhigen L 468 hinter Kleinbundenbach gefährdete der Fahrer eines weißen, aufgemotzten VW nicht nur mich, sondern auch den Gegenverkehr, weil er ausgangs einer langgezogenen Linkskurve keine Lust hatte, sein Tempo zu verringern.

Gegenverkehr (20)

Auf der K 5 in Altenkirchen musste dann mal wieder ein Fahrer eines weißen Transporters mit Homburger Kennzeichen an einem am Fahrbahnrand geparkten Auto vorbeiziehen. Der entgegenkommende Radfahrer kann ja bremsen, wenn ihm seine Gesundheit etwas wert ist.

Geister-Gehwegradler (88 + 89)

„Das ist ein Gehweg!“ rief ich am 14. September der Pappnase im Teenageralter hinterher, welcher mir auf dem leider rechtsseitig immer noch mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten, sehr schmalen Seitenstreifen der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim entgegenfuhr. Ich wich mit dem Kopf schüttelnd auf die Fahrbahn aus. Das Beitragsbild zeigt die Beschilderung von Reinheim in Richtung Gersheim. Dort kommen mir trotz klarstellendem Gehweg immer wieder Geisterradler entgegen.

So überholte ich auch erst kürzlich (am 4. September) dort (auf der Fahrbahn in Richtung Gersheim fahrend) eine ältere Dame, die ebenfalls geisterradelnd auf dem Seitenstreifen unterwegs war – was ich in der vorletzten Ausgabe doch tatsächlich vergessen hatte, zu erwähnen.

Hupen (99)

In der Ortsdurchfahrt von Mittelbach (L 465) sind die Fahrbahnränder regelm. zugeparkt. Eine relativ junge Autofahrerin blieb (ebenfalls am 14. September) im kurvigen Abschnitt auch wegen Gegenverkehrs auch eine ganze Weile lang brav hinter mir. Sehr wahrscheinlich, dass der plötzliche Huper aus dem hinter ihr fahrenden Auto kam. Da war wohl jemand besonders ungeduldig.

Gentlemen (43)

Am 15. September ging es die Eselsteige (L 478) hinauf in Richtung Pirmasens. Ein brav mit Abstand hinter mir wartendes Ehepaar bekam per Handzeichen ein Signal zum Durchstarten, als ich sah, dass hinter der Kurve keiner kommt. Sie bedankten sich.

Stopschilder (67)

Gleich drei links in die L 471 abbiegende Autofahrer direkt nacheinander missachteten am 16. September die bereits hier im Blog schon einmal thematisierten Stop-Schild (die die Kreisverwaltung weiterhin für zwingend erforderlich hält…) an der Einmündung der K 10 in die L 471.

Parken (46)

Mir ist das in der Vergangenheit bereits öfters aufgefallen, dass es ein paar besonders schlaue Radfahrer gibt, die ihre mit Ständern versehenen Räder unbedingt im Bereich von Anlehnbügeln oder anderen Arten von Radabstellanlagen abstellen müssen. Dabei schließen sie ihre Räder noch nicht einmal an. Sie nehmen somit aber anderen Radfahrern unnötig den Platz weg. So wie der ältere Herr am 18. September am Wasgau-Markt in Hornbach – wo es leider auch nur zwei Anlehnbügel gibt, obwohl dort sogar für die Region relativ viele Leute mit dem Rad hinfahren. Warum muss man – wenn man sein Rad eh mittels Ständer abstellt und es auch nicht abschließt – es dann unbedingt dort hinstellen?

Überholmanöver (332)

Es ging weiter in Richtung Frankreich. Auf der D 620 kurz vor der Einmündung der D 35 schrammte ein sehr alter Franzose in seinem ebenfalls sehr alten Auto mit äußerst fragwürdigem Abstand an mir vorbei. Auf kerzengerader Strecke ohne Gegenverkehr.

Geschwindigkeit (44)

Auch das sehe ich öfters: Am Fahrbahnrand hält ein Schulbus mit eingeschaltetem Warnblinker. Und wirklich niemand hält sich an § 20 (4) StVO. Auch nicht die ca. 30 Jahre alte Frau in ihrem schwarzen SUV, die in der Vinninger Ortsdurchfahrt (L 478) im Gegenverkehr ohne jede Verlangsamung am warnblinkenden und gekennzeicheten Bus eines auf Behindertenbeförderung spezialisierten Unternehmens vorbeirauschte.

Tempo 70 auf der L 471?

In den Beiträgen zur „Verkraftfahrstraßierung“ als auch zur Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 90 auf 80 km/h in Frankreich hatte ich die Widersprüche angesprochen, die sich vor allem durch die Herausnahme der Radwege außerhalb geschlossener Ortschaften aus dem Regelungsgehalt des § 45 (9) S. 3 StVO ergeben. So behauptete der Verordnungsgeber ja, es sei vor allem aufgrund der „Differenzgeschwindigkeiten“ unbedingt nötig, den Radverkehr auf Radwege zu verbannen – das Vorliegen einer besonderen örtlichen Gefahrenlage sei dazu nicht mehr nötig, weil es ja generell zu gefährlich sei. „Tempo 70 auf der L 471?“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 59)

In Siebeldingen stürzt ein 56-jähriger, weil ein Pkw-Fahrer im Gegenverkehr dessen Vorrang missachtet. Bei Neustadt kommt es zu einer folgenschweren Kollision zweier Radfahrerinnen auf einem freigegebenen Gehweg. Ein Hund verursacht ebenfalls in Neustadt einen Sturz eines 57-jährigen. Ein 50-jähriger stürzt in Löllbach ohne Fremdeinwirkung schwer. Weil ein Rentner in die Fahrbahnverengung am Ortseingang von Kirrweiler rauscht, stürzt eine 79-jährige. Ein 48-jähriger stürzt in der Abfahrt nach dem Kalmit-Klapprad-Cup bei Maikammer schwer. In Hefersweiler fährt eine 51-jährige vom Gehweg auf die Fahrbahn und kollidiert mit einem Transporter. Bei Gundersweiler stürzt ein 30-jähriger, nachdem er von einem Rückspiegel gestreift wurde. „Aus dem Polizeibericht (Teil 59)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 141)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gentlemen (42)

Am 4. September fuhr ich in der Ortsdurchfahrt von Großsteinhausen an der Bushaltestelle kurz rechts ran, um einen Traktorfahrer vorbeizulassen. Er bedankte sich per Handzeichen.

Anschnallen (3)

Macht die alte Frau da vorne im Auto grade Yoga…!? Ach nee, die hat nur vergessen, sich nach dem Einkauf im Kaufland (am 5. September) anzuschnallen. Also muss sie das natürlich während der Fahrt erledigen. Direkt vor der örtlichen Polizeiinspektion. Ich finde das faszinierend, dass grade Leute um die 50 aufwärts immer wieder zu beobachten sind, wie sie sich erst nach Fahrtbeginn anschnallen.

Überholmanöver (326)

Gegen Ende der Tour ging es mal wieder die Bärenhalde hoch. Dabei überholte mich der Fahrer eines grauen VW mit Münchner Kennzeichen mit äußerst dürftigem Abstand. Ich meine, ich hätte den selben Witzbold auch am 12. September nochmal relativ eng an mir vorbeifahren sehen.

Gehwegradler (86) in Einbahnstraße (27)

Ich musste in der örtlichen Sparda-Filiale noch eine Überweisung eintippen. Als ich damit fertig war, sah ich gleich drei Radfahrer auf einmal, die die beiden Gehwege der Einbahnstraße Höfelsgasse benutzten, um anschließend auf den Gehwegen der Schlossstraße weiterzufahren.

Überholmanöver (327)

Am 6. September befuhr ich die L 465 von Zweibrücken hinauf auf die Sickingerhöhe. Kurz hinter dem Kriechspur-Abschnitt überholte ein Fahrer eines grauen, älteren BMW noch schnell einen Lkw über die gesamte Sperrfläche. Der Lkw-Fahrer hupte – auch, um den entgegenkommenden Verkehr vorzuwarnen.

Geschwindigkeit (41)

Am Ortseingang von Kirrberg steht eine Geschwindigkeitsmesstafel. Der Fahrer eines dunkelblauen Mercedes, der mich gerade überholt hatte, bekam in roter Schrift seine 59 km/h angezeigt.

Autos auf Radwegen (41)

Der für Radfahrer und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegebene Weg zwischen dem Asphaltwerk und der Rodalber Horberg-Siedlung ist seit einer Weile wieder freigegeben. Am 7. September kam mir dort mal wieder jemand mit einem Pkw entgegen.

Anschnallen (4) + Vorfahrt (51)

Ebenfalls am 7. September sah ich gleich wieder einen älteren Herren, der auf dem unteren Kaufland-Parkdeck während der Fahrt seltsame Verrenkungen vollführte, um sich anzuschnallen. Wer auf diese Weise beschäftigt ist, vergisst dann halt auch, dass der von rechts kommende Radfahrer ja eigentlich Vorfahrt hätte.

Überholmanöver (328)

Am 8. September war ich kaum losgefahren, da überholte mich mal wieder jemand am Windsberger Ortsausgang unter Missachtung eines Zeichens 222 auf der linken Seite der Verkehrsinsel.

 

Alltagserlebnisse (Teil 138)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (316)

Ich habe meinen Notizzettel doch noch wiedergefunden, daher noch ein paar Nachträge vom 23. August. Der Tag begann mit einem Autofahrer, der mich unbedingt im L-600-Kreisel überholen musste. Er bretterte dabei über den gepflasterten Innenbereich, der eigentlich nur für längere Sattelzüge gedacht ist.

Gehweg-Rollerfahrer (3)

Als ich auf der L 486 von der Ruhbank runter in Richtung Lemberg fuhr, traute ich meinen Augen kaum. Denn ein Stück vor mir zog ein Mann auf seinem Motorroller plötzlich nach links und raste allen Ernstes anschließend mit um die 50 Sachen auf dem schmalen Hochbord-Gehweg in Richtung Tal. Er bog dann in die etwas oberhalb von Lemberg gelegene Siedlung „Am Soll“ ab.

Geschwindigkeit (40)

Seit geraumer Zeit sind tatsächlich alle Ortsdurchfahrten im Wieslautertal im Zuge der Umleitung aufgrund der Vollsperrung der Busenberger Ortsdurchfahrt mit 30 km/h beschildert. Das gilt auch für die OD Bundenthal. Natürlich hält sich kaum jemand dran; so auch exemplarisch die Dame, die mich (29 km/h fahrend) in ihrem Auto kurz vor dem Ortsausgang mit ordentlich Karacho überholte.

Überholmanöver (317)

So langsam glaube ich ja, dass bei der QNV wirklich mindestens ein oder zwei Busfahrer arbeiten, die es persönlich auf mich abgesehen haben. Auf der L 490 zwischen Niederschlettenbach und Erlenbach überholte mich mal wieder ein Busfahrer dieses Unternehmens trotz übersichtlicher Strecke und freiem Gegenfahrstreifen mit bestenfalls einem halben Meter Abstand. Vielleicht deshalb, weil er weiß, dass auf der gegenüberliegenden Seite ein Radweg Verbot für Kraftfahrzeuge-Wirtschaftsweg existiert?

Überholmanöver (318)

Kommen wir zum nächsten behämmerten Berufskraftfahrer. Nämlich den Fahrer eines weißen Kipplasters, der mich wenige Minuten später in der kurvigen und relativ engen Ortsdurchfahrt von Erlenbach zwanghaft überholen musste. Der auftauchende Gegenverkehr musste dann halt eben auf den Gehweg ausweichen.

Gegenverkehr (18)

Gegen Ende einer ansonsten ereignislosen Tour am 25. August kam mir in der Hochwaldstraße ein BMW mit Neunkirchener Kennzeichen entgegen. Anstatt hinter den auf der Fahrbahn geparkten Pkw zu warten, zog er einfach ohne größere Verlangsamung in Richtung Fahrbahnmitte und somit bestenfalls mit 30 cm Abstand an mir vorbei. Und es waren auch nur 30 cm, weil ich nach rechts ausgewichen war.

Überholmanöver (319)

Ich hatte hier im Blog vor einer Weile schon einmal erwähnt, dass an der L 477 am Ortsausgang von Thaleischweiler-Fröschen schon vor geraumer Zeit das linksseitige Gemeinsamer Geh- und Radweg vor dem anschließenden Stummelwegelchen in Richtung Wallhalbtal abhanden kam. Also habe ich als Radfahrer hier nun einmal (leider, leider…) die Fahrbahn zu benutzen. Damit kam aber am 26. August der Fahrer eines weißen Lastwagens wohl nicht ganz klar, weshalb er mich mit bestenfalls einem halben Meter Abstand bei freier Gegenfahrbahn überholte. Ich hab übrigens in der letzten Zeit ein wenig das Gefühl, dass die Leute aufgrund der Ankündigung, Mindestabstände in die StVO aufzunehmen, es nun schnell nochmal ordentlich krachen lassen wollen…!?

Wetter (8)

An diesem Tag sollte es eigentlich trocken bleiben, weshalb ich an den Bärenlochweiher bei Kindsbach fuhr. Der Himmel zog sich aber recht früh zu. Als ich eingepackt hatte und mit dem MTB über die Forststraße und das Walkmühltal in Richtung Gelterswoog (B 270) fahren wollte, braute sich direkt über mir ein ordentliches Gewitter mit Starkregen zusammen. Meine Hoffnung, noch die Schutzhütte in der Nähe des Walkmühltals zu erreichen, konnte ich mir abschminken. Da sich die Blitze quasi direkt über mir entluden, flüchtete ich unter einen überstehenden Felsen etwas oberhalb der Forststraße. Das Rad ließ ich unten stehen. Nach gut einer halben Stunde ließ der Regen wenigstens etwas nach, weshalb ich mich dann doch auf den Weg machte – und 5 Minuten später noch einmal in einen Starkregenguss geriet. An der B 270 angekommen bemerkte ich, dass dort fast alles trocken war. Ich und das Rad waren jedenfalls ordentlich eingesaut.

Stopschilder (64 & 65)

Die Sonne kam schon bald wieder raus und der Fahrtwind trocknete meine durchnässten Klamotten relativ rasch. An der Geiselberger Kreuzung sah ich dann mal wieder jemanden, der beim Rechtsabbiegen das dortige Stopschild missachtete und völlig flüssig in Richtung Kaiserslautern abbog.

Ebenfalls ein Klassiker ist die regelmäßige Missachtung des Stopschilds an der Ecke Teichstraße – Schützenstraße von Pkw-Fahrern.

Gespräche (47)

Gegen Ende der Tour kaufte ich im Kaufland in der Innenstadt noch was ein. Als ich mein Zeug in den Rucksack packte, sprach mich mal wieder ein Mann an, dass er mich immer überall rumradeln sähe und mich deshalb einfach mal ansprechen wollte. Ich meinte, das käme öfters vor. 😉