Alltagserlebnisse (Teil 37)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gentlemen (10)

Am 23. Mai war ich von Pirmasens aus auf der wegen der Sperrung der „Bärenhalde“ deutlich stärkeren Verkehr aufweisenden B 270 unterwegs, um über die L 497 und K 27 weiter Richtung Donsieders zu fahren. Vor dem Kreisel an der Biebermühle stockte der Verkehr. Ein (ebenfalls Richtung Rodalben wollender) Fahrer eines weißen SUV ließ mich dann per Handzeichen vor.

Parken (12)

Am 25. Mai hatte ich Vormittags einen Termin bei meiner (großartige Arbeit leistenden) Zahnärztin. Der Weg zur Praxis am Exe führt u. a. über die Arnulfstraße mit ihren „Schutzstreifen“ in beide Richtungen. Etwa 50 Meter vor der Ampelkreuzung Waisenhausstraße parkte ein schwarzer BMW und blockierte den Streifen somit völlig.

Überholmanöver (68)

Am Nachmittag des gleichen Tages ging es (nach abgeklungener Betäubung und dem Mittagessen) dann mal wieder nach Frankreich; eine Standard-Runde mit dem Rennrad über Hornbach, die „Schnellstraße“ nach Bitche und über Waldhouse zurück nach D. Zuerst wollte ich über ein asphaltiertes Forststräßchen nach Schorbach abkürzen, entschied mich aber (nach dem absurden Überholmanöver) um und fuhr doch noch den Bogen über die lothringische Festungsstadt. Jedenfalls überholte mich auf der D 35 – obwohl ich mich schon sehr weit links zum Abbiegen in jene Forststraße eingeordnet und das linke Patschehändchen draußen hatte – doch noch ein ungeduldiger Franzose in einem weißen Renault. Dabei fuhr er komplett auf der Gegenfahrbahn (die dort wegen des Endes des 2+1-Kriechspur-Abschnitts deutlich breiter ist). Sehen tut man dort wegen des schlagartig sehr steilen Gefälles (> 10 %, die bei einigen Rennradfahrern gefürchtete „Wand von Bitsch“) aber nicht wirklich, was da von unten den Berg hochgefahren kommt.

Stopschilder (17)

Auch im „Grand Est“ nimmt man es mit den Oktagonen nicht so sonderlich genau. An der Anschlussstelle von der D 620 zur D 622 südlich von Bitche fuhr etwas später vor mir ein Linksabbieger fließend über die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO Richtung Reyersviller.

Überholmanöver (69)

In der Ortsdurchfahrt der D 162 von Hanviller überholte mich dann mal wieder jemand in einer Kurve, um damit den Gegenverkehr zu gefährden. Eine in Richtung Bitche fahrende junge Französin musste nämlich auf den Bürgersteig ausweichen. Das ging nur deshalb ohne Unfall und Reifenplatzer, weil die Bordsteine dort im Winkel von 45 Grad abgeschrägt sind.

Stopschilder (18)

An der Abfahrt der B 10 hinter dem Pirmasenser Waldfriedhof standen früher in beide Richtungen . Da es dort aber öfters zu schweren Unfällen kam, wurden in der Folge Zeichen 206 StVO aufgestellt (als auch die Geschwindigkeit der von der B 10 abfahrenden Autos auf  begrenzt). Den Fahrer eines Geländewagens, der am Vormittag des 26. Mai fast sogar ohne jede Verlangsamung die von der B 10 wegführende Fahrbahn Richtung Waldfriedhof querte, scherte das Schild dort nicht im Geringsten.

Rotlicht (9)

Das Stadtgebiet von Kaiserslautern lässt sich grade auf den Hauptstraßen in Ost-West-Richtung recht angenehm und zügig durchqueren; die wenigen benutzungspflichtigen Radwege, die es dort gab, wurden inzwischen fast alle entbläut. Auf meiner längeren Runde am 26. Mai kuckte ich dann ganz interessiert einem Radfahrer zu, der an der Ampelkreuzung Zollamtstraße und Trippstadter Straße wegen der grade auf rot umgesprungenen Fahrbahnampel vom (nicht benutzungspflichtigen) Radstreifen fließend nach links auf die Fußgängerfurt fuhr, um dann auf dem linken Gehweg in der Pfaffenbergstraße weiterzufahren.

Überholmanöver (70)

Nur (nach hinten blickender) Zuschauer war ich dann später auf der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens, als im Gegenverkehr der Fahrer eines schwarzen Porsche die dort durchgezogene Linie, das  und  ignorierte und von dritter Stelle aus mit ordentlich Radau einen Traktor und das hinter jenem fahrende Auto überholte.

Alltagserlebnisse (Teil 28)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (50)

„Kleines Jubiläum“! 🙄 Ich gratuliere hiermit dem Fahrer des Rettungswagens des Deutschen Roten Kreuzes, welcher mich (ohne Tatütata) am Mittag des 11. April in der Blocksbergstraße kurz vor der Einmündung Poissystraße mit vielleicht 40 Zentimetern Abstand überholt hat. Angestiftet wurde er wohl wie so viele vom dortigen, hier schon mehrfach kritisierten „Schutzstreifen“. Ich fuhr (wie so oft) wegen parkender Autos am äußeren linken Rand des Engüberholen-Einladungsstreifens. Immerhin: hätte er mich angefahren, wär die Erste Hilfe gleich vor Ort gewesen…! 😡 Nicht einmal Rettungssanitäter halten es für nötig, zu Radfahrern einen angemessenen Abstand zu halten.

Überholmanöver (51)

Es ging weiter nach Frankreich. In der Rue Général Stuhl in Bitche (D 35) überholt mich der Fahrer eines weißen Transportes mit nur unwesentlich größerem Abstand, bei völlig freier Gegenfahrbahn. 🙄

Geschwindigkeit (9)

Jener Transporter spielte nur ein paar Meter weiter in der Rue de Tilleuls (D 110M) noch eine Nebenrolle. Denn wie schon zuletzt wurde ich in der dortigen 30er-Zone trotz 32 km/h auf dem Tacho mal wieder überholt, dieses Mal von einem blauen Flitzer. Der Überholende hing dann aber hinter dem das Tempo 30 einigermaßen beachtenden Transporter und einem weiteren Auto fest. Er bog dann noch ohne zu blinken rechts in Richtung Stadtmitte ab.

Gentlemen (9)

Kurzes Eigenlob: Auf der K 17 zwischen Petersberg und der B 270 lag in einer langgezogenen Kurve am Mittag des 15. April auf der linken Fahrbahnseite ein größerer Sandstein-Felsbrocken. Ich hielt kurz an und warf ihn in den Straßengraben. Solche „Aufräumarbeiten“ erledigte ich regelmäßig. Ich hab z. B. keine Lust darauf, hinterher mal in einem Polizeibericht zu lesen, dass an einer solchen Stelle wegen eines unerwarteten Hindernisses auf der Fahrbahn ein Zweiradfahrer stürzte.

Überholmanöver (52)

Regelrecht geschnitten wurde ich am 15. April während der rumpligen Abfahrt die L 466 hinunter nach Rieschweiler-Mühlbach, laufen lassen kann man es dort höchstens mit dem MTB; ich war allerdings mit dem Renner unterwegs. Wegen der Straßenschäden (sich auflösende Flickschustereien und neue Schlaglöcher) nutzte ich die volle Breite der Fahrbahnhälfte aus. Das gefiel dem Lenker eines Wagens mit Tübinger Kennzeichen wohl nicht so recht, kurz vorm Ortseingang überholte er sehr eng und zog gleich wieder rüber.

Überholmanöver (53)

Etwas Glück hatte der rennradelnde Kollege, der etwas später die Windsberger Hochwaldstraße hinunterfuhr. Dass ich so ein grandioser Bergfahrer bin, liegt übrigens an meinem Wohnort – der Anstieg grade im unteren Teil ist bei Radfahrern der Region durchaus gefürchtet. 😉 Ich kam jedenfalls von unten und befand mich kurz vor der Serpentine, als mich ein Auto aus dem Kreis Südliche Weinstraße in jener unübersichtlichen Rechtskurve überholte. Wäre der Rennradler ein Auto gewesen, hätte es wohl gescheppert. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 18)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Abstand (1) / Überholmanöver (31 & 32)

Am 5. März, ca. 16:30 Uhr traf ich in Waldfischbach-Burgalben nach längerer Zeit mal wieder auf ein besonders unangenehmes Exemplar von Busfahrer. Ich befuhr mit ca. 25 bis 30 km/h die Hauptstraße Richtung B 270, als ich sich an meinem Hinterrad ein grauer Reisebus festsetzt. Er kann wegen ständigen Gegenverkehrs zunächst nicht überholen und fährt extrem dicht auf; ich brauche kaum den Kopf nach hinten zu drehen, um das große Gefährt sehen zu können. Er überholt dann auch in Höhe des Blumengeschäfts mit sehr wenig Abstand.

Da es sich vor der Einmündung der B 270 an der Abzweigung zur „alten“ Hauptstraße“ staut, fahre ich wieder gem. § 5 (8) StVO an vielen wartenden Autos als auch dem Bus vorbei. Das schien ihn dann vollends aus dem Häuschen gebracht zu haben, denn das folgende Überholmanöver in der langgezogenen Linkskurve der B 270 (Richtung Moschelmühle) war dann nochmal eine Spur unverschämter; noch enger – und ich wurde vorsätzlich geschnitten! 😡

Es handelte sich um einen Bus eines in Waldfischbach ansässigen Unternehmens, welches sich auf Behindertenbeförderung spezialisiert hat. Grade in dem Fall würde ich besondere Rücksicht erwarten!

Den mit Zeichen 240 StVO beschilderten Geh- und Radweg, der weiter hinten in der „alten“ Hauptstraße beginnt, muss ich nicht benutzen, da das Schild nicht im Bereich der B-270-Einmündung liegt.

Parken (10)

Am bekannten Geh- und Radweg an der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln standen vor der Einmündung der L 600 am gleichen Abend dann mal ein Feuerwehr-LKW und ein (verlassener) Streifenwagen mitten(!) auf dem Weg. 🙄 Ich musste dann jedenfalls über das Grün zur Fahrbahn ausweichen. Warum die da standen, erfuhr ich erst durch die Pressemeldung am folgenden Tag. Da es jetzt nicht grade um Leben und Tod ging, hätte man auch wenigstens etwas Platz lassen oder in der Rheinstraße parken können.

Überholmanöver (33)

Kaum eine Minute war ich am 5. März auf der K 6 Richtung Pirmasens unterwegs, als mich am östlichen Ortsausgang von Windsberg ein Autofahrer spontan auf der linken Seite der Verkehrsinsel überholt hat.

Stopschilder (2)

Ziemlich ungeduldig war auch jener Autofahrer, der am Mittag des 6. März in Zweibrücken aus der Poststraße nach rechts in die Gottlieb-Daimler-Straße abbog. Die in der OSM-Karte lila eingezeichneten Wege sind inzw. per Zeichen 239 StVO  freigegeben. Er fuhr erst sehr nah an mich heran, um dann auch ohne jeden Halt am Zeichen 206 StVO sehr knapp hinter mir abzubiegen.

Gentlemen (8)

Auch am 6. März stand ich auf meiner Tour in die Nordpfalz eine Weile am Zeichen 206 StVO der Kleinottweilerstraße (B 423) an der ziemlich spitzwinkligen Einmündung der L 118 in Jägersburg. Die Bundesstraße hat hier keine Vorfahrt. Ein von rechts kommender Rentner ließ mich dann nach links abbiegen. 🙂

Stopschilder (3)

Und gleich noch ein missachtetes Achteck gab es am Nachmittag des 7. März in der Lemberger Hauptstraße (L 486), als aus der Bergstraße eine Autofahrerin unbedingt noch rasch vor mir ohne Halt nach Rechts Richtung Pirmasens abbog.

Alltagserlebnisse (Teil 17)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Parken (7)

Wenn man den Anstieg über L 486 von Lemberg zum Pirmasenser Stadtteil Ruhbank fast geschafft hat, trifft man kurz vor der Ampel zur Beckenhofer Straße fast immer (so auch am 27. Februar) auf einen schwarzen Kleinwagen, der auf dem „Schutzstreifen“ parkt. Dass dies der Polizei oder dem Ordnungsamt noch nicht aufgefallen sei, kann ich mir aufgrund der Beharrlichkeit des Falschparkers nicht so wirklich vorstellen. Beim nächsten Mal schick ich jedenfalls eine e-mail ans Ordnungsamt.

Überholmanöver (29)

Taxifahrer gaben mir bislang noch keinen Anlass zu einer Erwähnung. Den Anfang macht jener Experte, der mir am 1. März in der  Schäferstraße bei der etwas übermotivierten Ausfahrt aus der Kümmelgasse erst beinah ans Hinterrad gefahren wäre – um sich direkt anschließend auf dem rechten der beiden Richtungs-Fahrstreifen trotz fließenden Verkehrs auf dem linken Streifen mit nicht viel mehr als 40 Zentimetern Abstand an mir vorbeizuquetschen. 🙄 Immer wieder ein Erlebnis, Profis bei der Arbeit zuzukucken! 😡

Parken (8)

Zurück zum Problemkind Lemberger Straße: Der sehr schmale und teils gar mit durchgezogenen Linien von der Restfahrbahn abgegrenzte „Schutzstreifen“ ist für Autofahrer auch in anderer Hinsicht ganz praktisch; er suggeriert nicht nur das sorgenfreie Überholen ohne ausreichenden Sicherheitsabstand, sondern man kann prima drauf parken. So stehen am Hugo-Ball-Gymnasium grade zu Zeiten des Unterrichtsendes so gut wie immer irgendwelche Helikopter-Eltern mit ihren (nicht selten höherwertigen) Autos auf jenem Streifen, um ihren Nachwuchs nach Hause zu chauffieren. Mit dem Rad oder dem Schulbus zu fahren, ist wohl weit unter der Würde so manch zukünftiger Führungskraft. 🙄 Zur Mittagszeit des 1. März hielten / parkten (immerhin) mal „nur“ zwei Autos rechtswidrig auf dem Streifchen. Grade zum Schulbeginn müsste dort auch regelm. die Hölle los sein; werde ich bei Gelegenheit mal beobachten.

Überholmanöver (30)

Ziemlich eilig hatte es wohl auch die Fahrerin eines Kleinwagens in Thaleischweiler, als Sie mich zur Mittagszeit des 2. März auf der abknickenden Vorfahrtstraße (L 474) Richtung Höheinöd beim Überholen regelrecht schnitt, um unbedingt noch vor mir nach rechts in die Griesholstraße einzubiegen. 🙄

Gentlemen (7)

Zwischendurch mal wieder etwas Eigenlob! 😎 Nach einem kleinen Einkauf zum Ende meiner Tour im Pirmasenser Kaufland befuhr ich wie so oft die Korn- in Richtung Fröhnstraße. Beide Straßen steigen mit etwa 7 % an. Kurz vor der Einmündung zur Fröhnstraße höre ich von hinten ein Auto kommen. Der Blick über die Schulter verrät: es ist eins von der Polizei (ohne Blaulicht und Tatütata); die örtliche PI liegt nur ein paar Meter entfernt in der Wiesenstraße. Damit der Streifenwagen nicht die ganze (regelm. auf der linken Seite zugeparkte) Fröhnstraße (Einbahnstraße) hinauf hinter mir herzockeln muss, hielt ich mich ganz rechts – und ließ ihn innen vorbeifahren. Gab dann auch per Handzeichen ein Dankeschön. 🙂

Parken (9) – bis ca. (64) 😉

Am 4. März war im „Fashion-Outlet“ mal wieder verkaufsoffener Sonntag. Bei der Vorbeifahrt (über die K 74 von Contwig kommend) war es wieder „faszinierend“ zu beobachten, wo die Leute überall ihre Autos abstellen, wenn die sowieso schon zahlreichen Parkplätze des Outlet-Geländes belegt sind. Ich vermute, dass da von Seiten der Stadt Zweibrücken bewusst nie oder nur sehr selten kontrolliert wird; man möchte ja keine zahlenden Gäste verschrecken.

Alltagserlebnisse (Teil 15)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (24)

Etwa 100 Meter nach Ende des längeren 2+1-Kriechspur-Überholabschnittes auf der rund 140 Höhenmeter ansteigenden L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach / Kirrberg überholten mich am frühen Nachmittag des 18. Februar direkt nacheinander zwei Autofahrer mit hohem Tempo und nur etwa einem Meter Abstand. Ich hatte dabei noch Glück, dass der zweite mir nicht an den ausgestreckten Arm fuhr, mit dem ich wegen des ersten Vollidioten empört nach links zeigte. 🙄

Autos auf Radwegen (4)

Eine Weile später überholte mich dann auf dem mit Zeichen 260 StVO beschilderten und nur für L+F freigegebenen Radweg gleich zu Beginn des Anstiegs von Winterbach Richtung Schmitshausener Höhe ein mit 2 Personen besetztes Auto mit Kuseler Kennzeichen. Keine Ahnung, was der da zu suchen hatte. Er kam auch ziemlich schnell von hinten angefahren und bog dann oben wohl ab Richtung Battweiler (es fanden sich anschließend keine frischen Reifenspuren im Schnee). Dafür hätte er auch die K 75 nehmen können. 🙄

Wenden (1)

Ein recht „interessantes“ Wendemanöver erlebte ich am 19. Februar während eines kurzen Halts zum Futtern eines Schokoriegels an der Stelle bei Steinalben, an der die ehemalige Trasse der B 270 (für den öffentlichen Verkehr per Zeichen 250 StVO gesperrt) die „Neue“ tangiert. Hinter mir hielt ein von Steinalben kommendes Firmenfahrzeug an, wartete kurz – und setzte (als grade keiner kam) seine Fahrt dann in die entgegengesetzte Richtung fort. Dabei wurde dann halt auch die doppelt-durchgezogene Linie überquert, die die beiden Bergauf-Fahrstreifen vom einzelnen Fahrstreifen Richtung Waldfischbach trennt.

Überholmanöver (25)

Am selben Nachmittag überholte mich im Anstieg (130 Höhenmeter) von Höhmühlbach Richtung Petersberg auf der K 15 ein orangefarbener Flitzer mit recht wenig Abstand, hoher Geschwindigkeit sowie entgegenkommendem Gegenverkehr. 🙄

Gentlemen (6)

Könnte man auch in die Kategorie „Überholen“ einsortieren – aber ich will ja nicht nur meckern, sondern auch loben. Am 20. Februar saute ich mir auf der Lemberger Straße stadteinwärts mein Rennrad ordentlich ein, da auf dem verunglückten Sch(m)utzstreifen größere und kleinere Schneehäufchen langsam vor sich hin schmolzen und dabei die gesamte Fahrbahn einnässten. Grade die Anwohner schippen ihren Schnee vom Gehweg einfach auf den Schmutzstreifen – und auch der Winterdienst räumt die Fahrbahn dort am rechten Rand auch nicht vollständig. Ich musste dann mit etwas über 40 km/h mitten durch die versalzene Suppe heizen – und konnte bis grade eben dann mehr als eine halbe Stunde damit verbringen, die Streusalzreste vom Rahmen zu bürsten und zu waschen. 😡 Verzeihung, ich schweife ab, aber die Gelegenheit war günstig…! :mrgreen:

Jedenfalls hatte ich etwa ab dem Hugo-Ball-Gymnasium einen LKW (Kühllaster) hinter mir. So ziemlich 90 % der Brummifahrer hätten mich (ca. 35 km/h fahrend) dort einfach überholt, zumal und aus der Gegenrichtung (langgezogene Rechtskurve) grade keine Autos kamen. Er blieb aber brav hinter mir, bis er am Plub unter teilweiser Inanspruchnahme des Linksaabiegestreifens an mir vorbeizog. 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 14)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Stopschilder (1)

In Frankreich müssen diese Zeichen Zeichen 206 StVO scheinbar eine andere Bedeutung als in D haben; vielleicht darf man sich nach französischer Straßenverkehrsordnung den Halt sparen, wenn ein Radfahrer angefahren kommt…!? 😉 Jedenfalls hat das eine ältere Französin am Mittag des 9. Februar in Waldhouse so gemacht, als sie mir (die D 86 in Richtung Südwesten fahrend) an der Einmündung der D 86c (Rue des Jardins von Rolbing kommend) in Rue du Stade ohne zu halten die Vorfahrt nahm. Ich musste zwar nicht bremsen – aber nett war das nicht! 🙄

Gentlemen (5)

Merci an den Brummi-Fahrer, der mich inmitten des Hinterweidenthaler Kreiselwahnsinns am 12. Februar an der von Pirmasens kommenden B-10-Ausfahrt trotz meines kleinen Zeichen 205 StVO-Schildchens vorgelassen hat. 🙂

Autos auf Radwegen (3)

Ist ein mit Zeichen 260 StVO (und nur für Anlieger; nicht einmal für landwirtschaftlichen Verkehr freigegebener) beschilderter Weg eigentlich ein „Radweg“? Ich meine: irgendwie schon; andere Fahrzeuge dürfen dort schließlich ja nicht fahren. 😎 Am 13. Februar befuhr ich mal wieder den ebenfalls per HBR-Beschilderung ausgewiesenen (sportlich nebenbei auch recht anspruchsvollen) Weg zwischen Rimschweiler und dem Zweibrücker Gewerbegebiet am Flugplatz. Während meiner kurzen Fahrt begegneten mir insgesamt 5 Autos…! 🙄 Und die erfüllten wohl eher nicht alle das Anlieger-Tatbestandsmerkmal! 😉

Parken (6)

Irgendwie hatte ich am Vormittag des strahlend schönen (aber eisig kalten) 14. Februar in der Lemberger Straße ein Déjà-vu! Ich meine, mich hätte erst kürzlich in jener Straße ein Transporter überholt, um dann auf dem Schutzstreifen vor mir anzuhalten…?! 😉 Jedenfalls war das spontane Anhalten / Parken eines Lieferwagens (in Höhe der Villa Loeser / Factory Outlet von Peter Kaiser) eines global tätigen braunfarbenen Paketdienstes wirklich (sogar räumlich, da in der anderen Fahrtrichtung geschehend) fast ein exaktes Spiegelbild der Situation von vor ein paar Tagen. Außer, dass der Lieferwagenfahrer gar auch noch ein Stückchen zurücksetzte…! 🙄

Überholmanöver (22)

Nicht ich war es, der am Nachmittag des 14. Februar durch ein Überholmanöver eines weißen Audi-SUV an der „Bärenhalde“ (L 482) zwischen Rodalben und Pirmasens gefährdet wurde, sondern der um die Kurve kommende Gegenverkehr. Jener fand es nicht besonders witzig, dass der Fahrer des PS-starken Sportpanzers beim Abschluss des Überholvorgangs immer noch teilweise jenseits der Mittellinie unterwegs war – und hat dies dann mit einem (nicht gänzlich unberechtigten) Huper quittiert.

Überholmanöver (23)

Vollkommen überflüssig war das doch recht enge Überholmanöver eines LKW mit Anhänger auf der K 24 zwischen Waldfischbach-Burgalben und Höheinöd am Nachmittag des 16. Februar. Freie Fahrbahn und freie Sicht nach vorne / oben. Auf der dort durchaus etwas schmaleren Fahrbahn hätte er aber trotzdem noch locker einen ganzen oder wenigstens halben Meter weiter links fahren können! 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 8)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (4)

Am 20. Dezember stand ich in Waldfischbach-Burgalben ein ganzes Weilchen am Zeichen 206 StVO am Ende der Höheinöder Str., um nach links in die Hauptstraße einzubiegen. Obwohl der von rechts kommende Autofahrer in die gleiche Richtung wie ich wollte (und mich dann ja ein Stück vor sich herfahren hätte), verzichtete er auf seine Vorfahrt und ließ mich rausfahren. 🙂

Gehweg- und Geisterradler (4)

Am 23. Dezember ging es nach längerer Zeit mal wieder Richtung Bliesgau. Der überwiegende Radverkehr verläuft auf dieser Relation auf dem Glan-Blies-Weg, hier auf der ehemaligen Trasse der Bliestalbahn. Wer aber z. B. den relativ neuen REWE-Markt am südwestlichen Ortsausgang von Gersheim erreichen will, muss dann halt auf dem Abschnitt die Landstraße benutzen. An der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim befindet sich auf der Nordseite ein saarlandtypischer „Seitenstreifenradweg“, die Leitpfosten stehen direkt rechts des Breitstrichs. Zwischen Gersheim und Reinheim ist der schmale Streifen (dürften definitiv keine 2 Meter sein…) 🙄 per Zeichen 240 StVO benutzungspflichtig. In der Gegenrichtung verdeutlicht am Ortsausgang von Reinheim gar ein Zeichen 239 StVO ausdrücklich, dass dieser Weg nicht mit dem Rad befahren werden darf. Tja, etwa 200 Meter vor dem Ortseingang von Reinheim kam mir dann aber trotzdem ein älterer Herr radelnd entgegen. 😐 Ich wich dann auf die Fahrbahn aus und merkte mit kritisch-freundlicher Miene 🙂 und einer mehrfach mit dem Daumen nach links zeigenden linken Hand, dass der gute Mann da eigentlich nicht hingehört. Das war ihm wohl auch völlig bewusst, hob er doch immerhin entschuldigend und demütig blickend eine Hand in die Höhe…

Hunde auf Radwegen (1)

Ein weiterer Grund, warum ich auch an und für sich brauchbare eigenständige Radwege relativ ungerne befahre, sind dort immer wieder herumspazierende Herrchen und Frauchen mit ihren oftmals nicht angeleinten Hunden. So auch am Nachmittag des 24. Dezember auf dem der B 270 folgenden Radweg zwischen Schopp und Geiselberger Mühle in Höhe des Neuhofs. Ich holte dabei ein Ehepaar ein, welches dort mit zwei unangeleinten Hunden unterwegs war und musste erstmal auf mich aufmerksam machen. Beide Wauwaus wurden dann von den immerhin freundlich grüßenden Haltern am Halsband gehalten. Beim Vorbeifahren knurrte einer der beiden – und sprang mir dann, als ich schon etwa 25 Meter weiter war, für einen Moment bellend hinterher… 🙄 Zwischen Steinalben und Waldfischbach begegneten mir dann nochmal je zwei Paare mit ihren (allerdings braven) Hunden.

Überholmanöver (11)

Am 25. Dezember befuhr ich wieder mal die B 270 von Pirmasens Richtung Biebermühle. Zwei ansonsten völlig leere Fahrbahnen reichten dem Witzbold, der mich Ausgangs der zweiten Einkerbung mit kaum mehr einem halben Meter Abstand überholte und dabei auch noch regelrecht schnitt, offenbar auch nicht aus…! 🙄 😡

Hupen (9) und Parken (3)

Interessante Kombination. 😉 Und die geht so: Am Vormittag des 29. Dezember befuhr ich mit dem Rennrad die L 486 zwischen Lemberg und Abzweig Langmühle (K 37). Es gibt dort bekanntermaßen einen ziemlich vermurksten Sonderweg (werde ihn bei Gelegenheit noch dokumentieren). Angehupt wird man als Radfahrer auf dieser Landstraße immer wieder mal. Dort steht jedenfalls nur ein einzelnes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite – und dies auch nur längs zur Fahrbahn; allerdings noch mit einem darauf zeigenden Vorwegweiser. Der Radfahrer soll dort (theoretisch) u. a. auf weniger als 300 Metern zwei Mal die Fahrbahn queren – und bei etwa 6 % Gefälle dem radelnden und zu Fuß gehenden Gegenverkehr auf einem nicht grade überdurchschnittlich breiten Weg förmlich entgegenfliegen… 🙄 Allerdings wird das Blauschild nach dem Seitenwechsel hinter der Querungshilfe auf der anderen Seite nicht wiederholt – und damit hat sich eine Benutzungspflicht meiner Ansicht nach erledigt. Zumal die Benutzung des Wegs wegen der regelm. starken Verschmutzungen durch Laub, Äste und sonstigen von der Fahrbahn gespülten Dreck sowieso die meiste Zeit unzumutbar ist.

Nun denn; ich war schon (ca. 40 km/h fahrend) etwa 100 Meter vor der Einmündung der K 37 nach Langmühle, als aus dem Wagen eines älteren Ehepaars hinter mir zwei Mal kurz die Hupe ertönte. Man ließ sich dabei auch nicht von der Tatsache beeindrucken, dass mitten auf dem (auch etwas mehr als 5 Meter von der Fahrbahn entfernten) Sonderweg ein Fahrzeug der örtlichen Wasserwerke parkte, weil zwei Mitarbeiter dort etwas zu erledigen hatten.

Hinter der Einmündung fuhr der alte Herr dann an mir vorbei und zeigte oberlehrerhaft mit dem Finger nach rechts! 🙄 Sorry, aber: viel zu spät…! 😛 Dieser lächerliche, lange Jahre mit Zeichen 240 StVO beschilderte, nur geschotterte Forstweg war ja der Allererste, der aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 250 StVO  (+ Forstwirtschaftl. Verkehr) umbeschildert wurde. 😎


FROHES NEUES! 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 6)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (3)

Am 28. November wurde ich an der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln an der total vermurksten Anschlussstelle zur L 600 von einem langsam machenden Autofahrer § 9 (3) StVO entsprechend trotz des kleinen (rechtswidrigen) Zeichen 205 StVO vor der Rechtsabbiegespur vorgelassen. Mal gespannt, ob die schon Anfang des Jahres angekündigten Änderungen dort endlich umgesetzt werden!

Parken (1)

Keine 20 Meter hinter der Kreuzung nahm dann etwa 2/3 der Fläche des kombinierten Geh- und Radwegs ein dort parkendes oranges Fahrzeug des LBM in Anspruch. Am Steuer war keiner, vielleicht arbeitete die Besatzung an der Überführung. 🙄 Oder sie waren vielleicht gar auch wegen der unstetigen Vorfahrtregelung da…?

Überholmanöver (7)

Am Nachmittag des 29. November rückte mir auf der L 487 zwischen Salzwoog und Fischbach ein LKW beim Überholen doch ziemlich auf die Pelle, obwohl überhaupt kein Gegenverkehr in Sicht war… 😡

Gespräche (1)

Am Morgen des 4. Dezember gab ich im Pirmasenser Kaufland an den Automaten Leergut ab. Neben mir stand eine ältere Frau, die ihren Automaten ständig zum Meckern brachte; was daran lag, dass sie die Flaschen nicht einfach auf das Band legte, sondern mit ordentlich Schmackes hineinwarf – und eine im Seitenraum liegen geblieben war. Ich fischte ihr die Flasche dann heraus. Dabei fragte sie, wo ich denn „meine langen schwarzen Strümpfe gekauft hätte?“ :mrgreen: Ich trug (wie eigentlich immer im Winter) meine langen, winddichten Gore-Bike-Wear-Radhosen und drüber eine Adidas-Longshorts. 😉

Überholmanöver (8)

Nach einem anschließenden Zahnarztbesuch ging es wieder nach Hause. Dabei befuhr ich die ansteigende Arnulfstraße in südlicher Fahrtrichtung. Kurz vor der Ampelkreuzung Waisenhausstraße überholt mich ein Kleinlaster aus dem Kreis Kaiserslautern mit recht dürftigem (ca. 50 cm) Seitenabstand, trotz roter Ampel. 🙄 Der besondere Witz daran ist, dass genau an dieser Stelle ein sogenannter (dazu noch recht schmaler) „Schutzstreifen“ 🙄 liegt. Ich fuhr etwa in dessen Mitte, auch weil über Nacht der Winter eingekehrt war und auf dem Streifen überall noch Schneematschreste lagen. Das (überflüssige) Überholmanöver belegt unschön, was diese Fahrbahnmarkierungen beim ein oder anderen Kraftfahrer bewirken: sie fördern das Spurdenken – und dienen auch als Ansporn, einen Radfahrer dann auch mit deutlich weniger als 1,50 Metern zu überholen; „hat ja schließlich jeder seine Spur“! 😈

Der einzige wirkliche Vorteil dieses Streifens dort ist, dass man (wenn man als Radfahrer geradeaus oder auch mittels Zeichen 720 StVO nach rechts abbiegen will) problemfrei an den wartenden KFZ bis an die Ampel vorfahren kann. 😐

Alltagserlebnisse (Teil 3)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (2)

Danke an den zuvorkommenden Autofahrer aus dem Kreis St. Wendel, der mich am Nachmittag des 5. November auf dem per Zeichen 240 StVO (noch) 😉 benutzungspflichtigen Weg neben der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln auf meinem MTB fahren sah – und netterweise vor dem Abbiegen auf die L 600 anhielt, um mich durchzulassen. Was er ja eigentlich nach § 9 (3) StVO sowieso müsste – obwohl man dem Radfahrer hier ein kleines Zeichen 205 StVO hingestellt hat. Ich hatte diese Stelle schon Beginn diesen Jahres beim örtlichen Straßenverkehrsamt auch aufgrund der Tatsache bemängelt, dass ich hier (obwohl ich die  K 6 begleite) dem rechts abbiegenden Verkehr per Zeichen 205 StVO Vorfahrt gewähren muss- obwohl ich dann direkt hinter der Insel wieder Vorfahrt habe; Missverständnisse sind da vorprogrammiert. Änderungen wurden zwar angekündigt, getan hat sich bislang aber noch nichts.

Hupen (3)

Warum ich am 7. November, kurz nach 15 Uhr auf der B 270 zwischen Kaiserslautern (Vogelweh) und Hohenecken beim Überholvorgang angehupt wurde, kann ich nur vermuten. Eventuell meinte der Fahrer mit Kirchheim-Bolandener Kennzeichen, ich hätte den linken Weg auf der anderen Straßenseite zu benutzen…? Der ist aber „leider“ in diese Richtung wegen durchgezogener Linien gar nicht erreichbar und daher auch nur in Richtung Kaiserslautern per Zeichen 237 StVO beschildert. Immerhin einer der „besseren“ Radwege, da man dort am Ende durch eine bauliche Verschwenkung ohne Vorfahrtverlust relativ sicher auf die Fahrbahn zurückgeführt wird. Allerdings ist er auch regelm. stark verdreckt, da er (wie offenbar alle Kaiserslauterer Radwege in der Peripherie) wohl grundsätzlich nie gereinigt wird.

Anfeuerung (1)

Ja, in den allermeisten Fällen versuchen (oftmals recht junge) Autofahrer sich durch Anfeuerungsrufe wie „schneller!“ über den pedalierenden Radfahrer lustig zu machen. So wohl auch am Nachmittag des 9. November auf der L 474 zwischen Thaleischweiler-Fröschen und Höhfröschen; die Straße steigt dort immerhin auf 1,9 km mit durchschnittlich 6,2 % an. Ein Stück hinter den Sportplätzen wurde mir dann aus einem entgegenkommenden Auto die Erhöhung meines Tempos empfohlen. Sowas muss ich allerdings fast schon als Blasphemie auffassen, da ich eigentlich immer noch zu den schnellsten Bergfahrern hier in der Region zähle…! 😛

Rufe dieser Art sind zwar eher unbedeutend, ich zähle sie aus rein statistischen Interesse trotzdem mal mit. Wenn einer der „Motivationstrainer“ es zufällig lesen sollte: ich bin jederzeit für ein kleines Wettrennen zu haben! 😉

Alltagserlebnisse (Teil 1)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gepöbel (1)

Auf meiner Tour mit dem Rennrad in die Nordpfalz am vergangenen Samstag (14.10.17) wurde ich tatsächlich nach längerer Zeit mal wieder aus einem Autofenster eines Pick-Ups angepöbelt, weil ich die Fahrbahn der L 118  bei Reiskirchen befuhr. „Da drüben hat man extra einen Radweg gebaut!“. Mein „Schön, dann kauf dir ein Fahrrad und fahr drauf!“ kam wohl leider nicht mehr an. Es gibt dort zwar einen mehr oder weniger parallelen Weg, jener ist auch (bzw. noch; das Straßenverkehrsamt des Saarpfalz-Kreises wurde schon vor einiger Zeit darauf hingewiesen…) mehrfach mit  beschildert, aber meiner Ansicht nach wegen eigener Trassierung, unter Bäumen verlaufend (grade im Herbst also oft nass und verdreckt), mit mehrfach mehr als 5 Metern Abstand zur Straße (VwV zu § 9 StVO, Rz. 8), Wartepflichten Zeichen 205 StVO an Einmündungen, an diesem Abschnitt gar hinter einer Lärmschutzwand verlaufend, in meinen Augen nicht straßenbegleitend – und daher folglich auch nicht benutzungspflichtig.

Abbiegen (1)

Ebenfalls am 14.10.17 wurde mir an der Ein- und Ausfahrt des örtlichen Hornbach-Baumarkts der Vorrang genommen! Ich hatte kurz vorher am Mülleimer der Bushaltestelle die Verpackungen meiner unterwegs gefutterten Schokoriegel entsorgt und befuhr den mit   beschilderten Weg, um am abgesenkten Bordstein jener Ein- und Ausfahrt wieder auf die Fahrbahn zu gelangen. Direkt vor mir bog dann aber ein Autofahrer ohne auch nur im Geringsten auf mich zu achten (§ 9 Abs. 3 und 5 StVO) rechts ab auf den Parkplatz. Hätte ich nicht vorab damit gerechnet, wäre ich auf der Motorhaube gelandet. 🙄

Hupen (1)

Ja, die Sache mit dem Schotter-Forst-„Radweg“ (im Herbst 2016 von  zu   umbeschildert) zwischen Lemberg und Salzwoog haben leider immer noch nicht alle so ganz verstanden. Ziemlich genau hier wurde ich auf der L 486 am Sonntag (15.10.17) beim Überholvorgang aggressiv angehupt; es stank ihm wohl, dass er wegen Gegenverkehr kurz warten musste. Als Radfahrer hab ich mich wohl grundsätzlich auf jeden Waldweg zu verpieseln? Gut, ich war zwar mit dem MTB unterwegs – ich hatte es aber eilig und auf Asphalt rollt es eben zügiger! Aber was rechtfertige ich mich hier eigentlich…? 😛

Gentlemen (1)

Ja, Eigenlob stinkt! Es muss aber trotzdem sein – denn macht es im Wald ein Geräusch, wenn ein Baum umfällt – aber keiner da ist, der es hört? 😎 Ebenfalls am Sonntag (15.10.17) fiel mir (in erster Reihe rechts, geradeaus wollend) an der roten Ampel Landauer Str. – Volksgartenstraße in Pirmasens beim seitlichen Blick in die spiegelnde Fensterscheibe des dortigen Geschäfts auf, dass ein Motorradfahrer hinter mir steht, der rechts blinkte. An der Ampel befindet sich ein Grünpfeil. Da links von mir vorm Auto noch Platz war, hob ich mein MTB kurz zur Seite und ermöglichte ihm so das Abbiegen bei Rot. Er bedankte sich artig! 🙂