Aus dem Polizeibericht (Teil 65)

Ziemlich viele Besoffene unterwegs in den letzten Tagen: In Kuhardt flüchtet ein angeheiterter 39-jähriger mit seinem Rennrad vor der Polizei. Eine 45-jährige knallt in Enkenbach-Alsenborn besoffen in einen geparkten Pkw. In Kaiserslautern kollidiert ein betrunkener 36-jähriger mit einem Pkw. Ebenfalls betrunken war ein 29-jähriger, der der Polizei in Wachenheim auffällt. Ein 79-jähriger stürzt in Kaiserslautern bei einem Ausweichversuch wegen eines rückwärts fahrenden Transporters. Ebenfalls in Kaiserslautern wird einem 38-jährigen die Vorfahrt genommen. In Landau hat die Polizei zwei Tage lang Radfahrer kontrolliert. Ein 12-jähriger Geisterradler kollidiert ebenfalls in Landau mit einem abbiegenden Pkw.

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Alltagserlebnisse (Teil 148)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Tiere (24)

Was ist denn da los…!? Am 5. Oktober fuhr ich die L 102 zwischen Gersheim und Medelsheim hoch. In der Nähe des Erzentaler Hofs standen drei Pkw mit eingeschalteten Warnblinkern – und man sah und hörte mehrere, überwiegend weibliche Personen, die scheinbar im angrenzenden, dichten Wald irgendwas oder jemanden suchten. Bei der Vorbeifahrt fragte ich eine der Frauen, ob sie vielleicht einen Hund suchen? „Nein, Kühe.“ Die wohl von der Weide gegenüber ausgebüxt waren.

Abbiegen (35)

Am 7. Oktober befuhr ich die Schäferstraße in Richtung Süden. Dabei sah ich eine Pkw-Fahrerin, die kurz nach meiner Vorbeifahrt verbotenerweise (das Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus missachtend) links in die Pfarrgasse abbog.

Gegenverkehr (22)

Etwas später fiel mir auf, dass die OD von Niedersimten gesperrt war, der Verkehr wurde über die parallel verlaufende Straße „In der Herget“ geleitet. Obwohl überall Halteverbotsschilder aufgestellt waren, blockierten zwei Pkws den halben Gehweg und die Fahrbahn in der Gegenrichtung. Wie so oft: Wenn Autofahrer sehen, dass „nur ein Radfahrer“ kommt, wird gnadenlos nach links gezogen und mit 20 oder 30 cm Abstand vorbeigerauscht. In dem Falle gleich zwei auf einmal.

Gehwegradler (94) in Einbahnstraße (30)

Am 9. Oktober kam mir in der Einbahnstraße Gärtnerstraße auf dem aus meiner Sicht linken Gehweg ein Gehweg-E-Fatbiker entgegen. Wegen eines Passanten musste er auch kurz auf der Fahrbahn geisterradeln. Kommentar: Kopfschütteln.

Überholmanöver (344)

Die Leute unterschätzen an der Kreuzung Winzler Straße – Waisenhausstraße stets, wie schnell ich beschleunigen kann. So musste sich mal wieder kurz vor dem 30 km/h eine Frau in einem quietschegelben Seat unbedingt recht eng an mir vorbeipressen, natürlich inkl. Überfahrens der durchgezogenen Linie. Erstaunlicherweise hielt sie sich anschließend an die 30 km/h.

Überholmanöver (345)

Manchmal frag ich mich echt, ob da draußen nur Besoffene oder Gestörte unterwegs sind? Diese Vermutung schoss mir am 10. Oktober auch wieder durch den Kopf, als mich auf der L 482 kurz hinter der Eichelsbacher Mühle der Fahrer eines weißen Transporters in dieser langgezogenen Rechtskurve überholen musste. Der Gegenverkehr durfte dann halt eine Vollbremsung einlegen.

Überholmanöver (346) & Gespräch (50)

Am 11. Oktober befuhr ich die sehr ruhige K 60 in Richtung der Queidersbacher Kreuzung. Plötzlich zucke ich zusammen, weil ein Fahrer eines Motorrads (vmtl. eine 125er) relativ lautlos von hinten angerollt kam, ziemlich eng (vielleicht 50 bis 60 cm, kein Gegenverkehr in Sicht) an mir vorbeifuhr – und exakt in dem Moment (ganz kurz) sein lautes Knatterrad beschleunigte. Ich zollte dieser großartigen Leistung wie üblich in der Weise Respekt, indem ich den linken Arm und den Daumen ausstreckte. Daraufhin drehte sich der Typ zwei mal um und hielt dann ein Stück weiter vorne an der Abzweigung einer anderen Kreisstraße an. Ich begann das kurze Gespräch mit „Sie wollten mich wohl vorsätzlich erschrecken?“, woraufhin der Mann (Anfang/Mitte 20) mich fragte, ob ich ihm den Mittelfinger gezeigt hätte? Ich verneinte. „Den Daumen. Dafür, dass sie unnötig eng an mir vorbeigefahren sind und genau in dem Moment laut beschleunigt haben.“ Den Satz konnte ich aber nicht wirklich vollenden, weil er da schon wieder laut knatternd davonfuhr. Dass er sich nach dem Überholen überhaupt umgeschaut hat, deute ich auch so, dass er das wohl wirklich mit Absicht gemacht hat. Warum auch immer.

Überholmanöver (347)

Am 12. Oktober das übliche Schauspiel, dieses Mal auf der steil ansteigenden K 31 zwischen der B 270 und Geiselberg. Aus der Perspektive des entgegenkommenden, bremsen müssenden Pkw-Fahrers kam diesem in dieser Kurve ein gelber VW Caddy (wohl einer der bei der Post ausgemusterten) entgegen, welcher grade blind einen Radfahrer überholte.

Abfallentsorgung (4)

Ha! Erwischt. Entgegen der Vorhersagen war es an diesem Tag leider weder besonders sonnig, noch besonders warm. Auf der stetig leicht abfallenden L 496 zwischen der B 48 und Leimen wurde mir es etwas frisch, weshalb ich beschloss, an der netten Sitzgelegenheit ein kurzes Päuschen zu machen, um mir die Ärmlinge überzustreifen und noch ein Croissant zu futtern. Dabei erwischte ich einen Autofahrer, der grade einen Bottich mit Grünabfällen in den Wald kippte. Was ihm wohl auch relativ peinlich war. Angezeigt hab ich es (obwohl ich mir das Kennzeichen gemerkt hatte) aber mal nicht; Grünschnitt im Wald ist ja wenigstens biologisch abbaubar. Sein muss sowas trotzdem nicht!

Überholmanöver (348)

Bei den Motorradfahrern konnte man grade an diesem Wochenende eine gewisse Torschlusspanik beobachten. Viele Zweiräder werden ja nicht selten über Winter abgemeldet und eingemottet. Aber das vorhergesagte schöne Wetter führte dann dazu, dass auf den Straßen um Johanniskreuz an diesem Samstag so ziemlich die Hölle los war (mit den üblichen Unfällen). Besonders nervig war eine sehr große Gruppe von Motorradfahrern (die meisten hatten ein Leibchen an), die mich in Leimen überholte. Dabei hatte es einer der Pappnasen in der Rechtskurve am Ortsausgang in Sachen Schräglage und Kurvenschneiden aber arg übertrieben. Ich beschwerte mich durch einen Ruf und dem ausgestreckten linken Arm. Es gab dann immerhin von einem nachfolgenden Motorradfahrer sowas wie eine entschuldigende Geste.

Überholmanöver (349)

Zum Abschluss wurde ich auf der K 6 in Höhe der Ortstafel vom Fahrer eines Ford „Ranger“ vorsätzlich eng überholt, weil ich aufgrund des immer noch vor dem freilaufenden Rechtsabbieger stehenden Vorfahrt gewähren hier keinen straßenbegleitenden Geh- und Radweg sehe. Mein „Daumen hoch“ führte wohl dazu, dass er ein Stück weiter sogar kurz bremste.

Alltagserlebnisse (Teil 145)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Vorfahrt (52)

Die Grundregel „Rechts vor Links“ wird völlig überbewertet. Am 22. September war ich in den Gersbacher Nebenstraßen unterwegs, um mit dem MTB über das Strecktal nach Pirmasens zu fahren. Am Ende der Felsalbstraße wollte ich links in die Sangstraße abbiegen, ein von links kommender Fahrer eines grauen Pkw mit Frau auf dem Beifahrersitz hätte also eigentlich langsam machen und halten müssen. Hielt er aber offenkundig nicht für nötig.

Hupen (101)

Vermutlich wollte mich am 23. September irgendwer grüßen, der mir in einem roten Kleinwagen in der Ortsdurchfahrt von Höhfröschen entgegenkam. Mir fällt aber spontan niemand ein, der ein solches Gefährt nutzt.

Stopschilder (68)

Einer nach dem anderen überfuhr am gleichen Nachmittag das Stop-Schild am Ende des südlichen Arms der Pestalozzistraße. Zuerst der Fahrer eines Linienbusses der Stadtwerke, dann ein Autofahrer und zu guter Letzt eine Autofahrerin, die eigentlich nun wirklich hätte halten müssen, weil ich nur noch 15 m von der Einmündung entfernt war. 50 m weiter fuhr sie dann auf die Parkfläche am Fahrbahnrand.

Gehwegradler (92) + Abbiegen (34)

In der Sandstraße beobachtete ich, wie vor mir ein älterer Fahrer eines schon sehr alten Pedelecs vor der roten Ampel auf den Gehweg auffuhr. Er wollte die Kreuzung anschließend geradeaus überqueren, was dort für Fahrzeuge allerdings verboten ist. Ich schüttelte bei der Vorbeifahrt mit dem Kopf.

Gehwegradler (93)

Nochmal mit dem Kopf schütteln musste ich später in der Arnulfstraße. Dort gibt es ja extra „Schutzstreifen“, damit die Pirmasenser Gehwegradler sich doch endlich auf die Fahrbahn trauen. Nunja, dieses Angebot hat den ca. 40 Jahre alten Mann, den ich dort trotzdem auf dem stadtauswärts führenden Gehweg radeln sah, wohl auch nicht besonders überzeugt.

Gegenverkehr (21)

Keine Ahnung, wohin die Person am Steuer eines Kleinwagens grade hingekuckt hat, als sie mir am Beginn des Offroad-Radwegs zw. Winzeln und Gersbach in Höhe des Winzler Sportheims ziemlich frontal entgegenfuhr. Erst 5 m vor der Kollision zog sie ruckartig nach rechts. Vielleicht saß auch so eine Knallcharge am Steuer, die sich erst nach Fahrtbeginn anschnallt.

Rotlicht (68)

Nope, das war nicht mal mehr „dunkelgelb“. Am 24. September bretterte 50 m vor mir der Fahrer eines grauen SUV noch schnell über die schon länger als 2 Sekunden rot zeigende Ampel an der Kreuzung Waisenhausstraße – Winzler Straße.

Stopschilder (69)

Wenn sich die örtliche Polizei an der Einmündung der K 36 in die L 496 bei Münchweiler mal im Wald verstecken würde, könnte Sie mit Sicherheit beobachten, wie 95 % aller Rechtsabbieger das Stop-Schild missachten. Meist wird eben sogar ohne jede größere Verlangsamung flüssig abgebogen. Ich kann es aber auch irgendwie nachvollziehen; man kann an dieser Stelle eben nach links quasi schon bei der Anfahrt meilenweit sehen, ob jemand gefahren kommt oder nicht.

Überholmanöver (338)

Nö, warum auch langsamer machen, wenn man auf der vierstreifigen B 270 unterwegs ist und grade selber überholt wird? Und ein Radfahrer vor einem rumfährt. Dann brettert man eben mit voller Geschwindigkeit mit bestenfalls einem halben Meter Abstand an diesem vorbei. So, wie das am chaotischen 24. September der Fahrer eines grauen Kastenwagens getan hat.

Überholmanöver (339)

Kurz vorm Ende der B 270 schrammte dann gleich nochmal eine blöde Pute mit Kennzeichen aus Saarlouis mit bestenfalls 40 cm – und mich schneidend – an mir vorbei, um anschließend auf den Rechtsabbiegestreifen in Richtung Zweibrücker Straße aufzufahren. Auf meinen lauten Ruf hin schaute sie in den Rückspiegel – wobei ich aufgrund der Bewegung das Gefühl hatte, dass sie wohl grade von ihrem „Smartphone“ hochgeschaut hatte.

Alltagserlebnisse (Teil 144)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Verlorene Sachen (3)

Tja, am 18. September war er dann endgültig weg, der Sigma BC 5.16 am Rennrad; irgendwo auf der D 35a entfernte er sich (wieder mal) unerlaubt von seiner Halterung und versteckte sich erfolgreich irgendwo im nicht einmal besonders dichten Straßenbegleitgrün. Die Halterungen dieser Serie sind einfach nur der pure Schrott; so ging mir ja schon vor einer Weile das gleiche, am MTB montierte Modell flöten, weil die Metallknöpfe sich mit der Zeit ins Plastik gefräst haben und der Computer daher ohne großen Widerstand zu entfernen war. Auf der rauen französischen Landstraße hat dann wohl auch schon ein wenig Vibration ausgereicht, damit er aus der Halterung hoppelt.

Gehwegradler (90) in Einbahnstraße (29)

Gegen Ende meiner Runde am 18. September bemerkte ich zwei dunkelhäutige junge Männer, die am Straßendreieck Landauer Straße – Lemberger Straße – Volksgartenstraße die Verbot der Einfahrt der Lemberger Straße missachteten und auf dem linken Gehweg in Richtung Stadtmitte fuhren. Okay, die Fahrbahn und die steile Rampe über die Volksgartenstraße zu benutzen, wirkt in der Tat auf viele Radfahrer ein wenig abschreckend. Leider sendet die Stadtverwaltung auch weiterhin keine Signale aus, dass sie endlich mit der Überprüfung freizugebender Einbahnstraßen beginnen würde. Man wartet wohl lieber den Verkehrsentwicklungsplan ab.

Gespräche (48)

Etwas später traf ich mich an der Alten Post mit einem Vertreter von der PARTEI, die bei den letzten Kommunalwahlen auch ein Mandat im Pirmasenser Stadtrat ergattern konnten. Die verkehrspolitische Realsatire in der Stadt liefert sicher viele gute Ansatzpunkte für eine fruchtbare Zusammenarbeit! 😉

Hupen (100)

Am 19. September war ich mal wieder auf der B 270 unterwegs. Warum viele Autofahrer der Ansicht sind, dass grade der Abschnitt zwischen Steinalben und der Geiselberger Kreuzung für Radfahrer tabu sein soll, ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Jedenfalls hupte dieses Mal ein mir entgegenkommender Fahrer eines grünen Pkw.

Überholmanöver (333)

Auch Fahrer von Transportern des Deutschen Roten Kreuzes zeigen hin und wieder, dass sie ihren Überholzwang ausleben müssen. So auch in der Ortsdurchfahrt (L 363) von Horbach. Auf dem relativ geraden Abschnitt war eindeutig erkennbar, dass Gegenverkehr kommt. Und dass er da wegen eines geparkten Autos eh nicht vorbeikommt. Aber man muss dann trotzdem am Radfahrer vorbeiziehen, in die Eisen steigen – und mir somit einen komplett unnötigen Halt einbrocken.

Gehwegradler (91) + Abbiegen (33)

Meistens hab ich mit den Idioten, die auf den Pirmasenser Gehwegen radeln, ja direkt nix zu tun. Am gleichen Abend kam mir aber so ein Witzbold im wahrsten Sinne des Wortes in die Quere. Ich fuhr die abschüssige Friedhofstraße runter, um anschließend (bei grüner Ampel) flüssig rechts in die Landauer Straße (Richtung Edeka) abzubiegen. Zuvor bemerkte ich, wie sich dort der besagte Gehwegradler und eine Gehwegradlerin begegneten. Letztere wäre übrigens beinah mit der Schulter an einem auf dem Gehweg stehenden Baustellen-Schild hängengeblieben. Jedenfalls bog ich mit ca. 25 bis 30 km/h nach rechts ab und bemerkte, dass der ca. 20 Jahre alte Gehwegradler hinter der Hausecke auf die Fahrbahn gewechselt war. Als ich ihn grade überholen wollte, zog er plötzlich ohne jede Ankündigung nach links, um die Fahrbahn über die Fußgängerampel zu überqueren. „Äääääeeeey“!

Überholmanöver (334 + 335)

Mit bestenfalls 40 cm Abstand schrammte der Fahrer einer Klempnerfirma am 20. September in der Blocksbergstraße (kurz hinter dem Ende des „Schutzstreifens“) an mir vorbei. Ihm folgte nur wenig später eine ältere Frau in der Adlerstraße. Ich fuhr wegen der am Straßenrand geparkten Fahrzeuge relativ mittig. Jene Frau um die 60 fuhr dann mit kaum mehr als 30 cm an mir vorbei. Da die Ampel an der Kreuzung zur Bitscher Straße grade rot war, fuhr ich links an ihr vorbei und schüttelte (sie anschauend) mit dem Kopf. Sie schien sich aber keines Fehlverhaltens bewusst zu sein und hatte auch keine Lust auf ein Gespräch.

Überholmanöver (336)

Tja, die QNV-Busfahrer im Wieslautertal… Hoffnungslos! So wurde ich am Dahner Ortseingang im Bereich des Autohauses mal wieder von einem Fahrer eines weiß-blauen Linienbus in der Kurve überholt. Wegen entgegenkommendem Verkehr musste er halt wieder schnell nach rechts ziehen. Ich frag mich echt, bei welchem Dokumentenfälscher solche Leute ihren Führer- und Personenbeförderungsschein erworben haben…!?

Rotlicht (67)

Ich hatte an dem Tag die große Kamera mitgenommen, um mal die Countdown-Ampeln an der inoffiziellen Busenberger Anlieger-Umleitung zu dokumentieren (ein Beitrag folgt wohl morgen). So wartete ich an der Einmündung der K 85, um festzustellen, wie lange die Rotphasen jeweils dauern. Aus Richtung Schindhard stand eine Busfahrerin der QNV in der Pole-Position. Die Dame hatte aber wohl keine Lust mehr, die letzten 20 Sekunden abzuwarten und fuhr bereits bei Rot los. Der Fahrer des folgenden Pkw ignorierte ebenfalls das noch nicht erloschene Rotlicht.

Überholmanöver (337)

Auch in Frankreich können wohl einige Autofahrer um die Ecke schauen? So überholte mich am 21. September auf der D 962 der ältere Fahrer eines älteren französischen Autos zwar mit vorbildlichem Abstand (komplett auf dem Gegenfahrstreifen) – nur konnte er halt nicht wissen, dass hinter der Kurve keiner kommt. Ihm folgte noch ein weiteres, rotes Auto mit französischem Kennzeichen. Der hinter der Kurve auftauchende Gegenverkehr war nicht erfreut über soviel Blödheit.

Alltagserlebnisse (Teil 143)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (331)

Am 13. September ging es mit dem Rennrad in Richtung Nordpfalz. Auf der relativ ruhigen L 468 hinter Kleinbundenbach gefährdete der Fahrer eines weißen, aufgemotzten VW nicht nur mich, sondern auch den Gegenverkehr, weil er ausgangs einer langgezogenen Linkskurve keine Lust hatte, sein Tempo zu verringern.

Gegenverkehr (20)

Auf der K 5 in Altenkirchen musste dann mal wieder ein Fahrer eines weißen Transporters mit Homburger Kennzeichen an einem am Fahrbahnrand geparkten Auto vorbeiziehen. Der entgegenkommende Radfahrer kann ja bremsen, wenn ihm seine Gesundheit etwas wert ist.

Geister-Gehwegradler (88 + 89)

„Das ist ein Gehweg!“ rief ich am 14. September der Pappnase im Teenageralter hinterher, welcher mir auf dem leider rechtsseitig immer noch mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten, sehr schmalen Seitenstreifen der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim entgegenfuhr. Ich wich mit dem Kopf schüttelnd auf die Fahrbahn aus. Das Beitragsbild zeigt die Beschilderung von Reinheim in Richtung Gersheim. Dort kommen mir trotz klarstellendem Gehweg immer wieder Geisterradler entgegen.

So überholte ich auch erst kürzlich (am 4. September) dort (auf der Fahrbahn in Richtung Gersheim fahrend) eine ältere Dame, die ebenfalls geisterradelnd auf dem Seitenstreifen unterwegs war – was ich in der vorletzten Ausgabe doch tatsächlich vergessen hatte, zu erwähnen.

Hupen (99)

In der Ortsdurchfahrt von Mittelbach (L 465) sind die Fahrbahnränder regelm. zugeparkt. Eine relativ junge Autofahrerin blieb (ebenfalls am 14. September) im kurvigen Abschnitt auch wegen Gegenverkehrs auch eine ganze Weile lang brav hinter mir. Sehr wahrscheinlich, dass der plötzliche Huper aus dem hinter ihr fahrenden Auto kam. Da war wohl jemand besonders ungeduldig.

Gentlemen (43)

Am 15. September ging es die Eselsteige (L 478) hinauf in Richtung Pirmasens. Ein brav mit Abstand hinter mir wartendes Ehepaar bekam per Handzeichen ein Signal zum Durchstarten, als ich sah, dass hinter der Kurve keiner kommt. Sie bedankten sich.

Stopschilder (67)

Gleich drei links in die L 471 abbiegende Autofahrer direkt nacheinander missachteten am 16. September die bereits hier im Blog schon einmal thematisierten Stop-Schild (die die Kreisverwaltung weiterhin für zwingend erforderlich hält…) an der Einmündung der K 10 in die L 471.

Parken (46)

Mir ist das in der Vergangenheit bereits öfters aufgefallen, dass es ein paar besonders schlaue Radfahrer gibt, die ihre mit Ständern versehenen Räder unbedingt im Bereich von Anlehnbügeln oder anderen Arten von Radabstellanlagen abstellen müssen. Dabei schließen sie ihre Räder noch nicht einmal an. Sie nehmen somit aber anderen Radfahrern unnötig den Platz weg. So wie der ältere Herr am 18. September am Wasgau-Markt in Hornbach – wo es leider auch nur zwei Anlehnbügel gibt, obwohl dort sogar für die Region relativ viele Leute mit dem Rad hinfahren. Warum muss man – wenn man sein Rad eh mittels Ständer abstellt und es auch nicht abschließt – es dann unbedingt dort hinstellen?

Überholmanöver (332)

Es ging weiter in Richtung Frankreich. Auf der D 620 kurz vor der Einmündung der D 35 schrammte ein sehr alter Franzose in seinem ebenfalls sehr alten Auto mit äußerst fragwürdigem Abstand an mir vorbei. Auf kerzengerader Strecke ohne Gegenverkehr.

Geschwindigkeit (44)

Auch das sehe ich öfters: Am Fahrbahnrand hält ein Schulbus mit eingeschaltetem Warnblinker. Und wirklich niemand hält sich an § 20 (4) StVO. Auch nicht die ca. 30 Jahre alte Frau in ihrem schwarzen SUV, die in der Vinninger Ortsdurchfahrt (L 478) im Gegenverkehr ohne jede Verlangsamung am warnblinkenden und gekennzeicheten Bus eines auf Behindertenbeförderung spezialisierten Unternehmens vorbeirauschte.

Alltagserlebnisse (Teil 142)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Parken (45)

Am 9. September fuhr ich die L 363 von Horbach hinunter nach Steinalben. Am Damwildgehege fiel mir auf, dass auf der anderen Seite eine Frau grade zu ihrem mitten auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg geparkten Kleinwagen lief. Ein willkommener Grund, nicht wegen der paar Meter auf das linksseitige Wegelchen aufzufahren.

Hupen (98)

Dass mich auf dem vierspurigen Abschnitt der B 270 hinauf nach Pirmasens jemand angehupt hat, ist tatsächlich schon außergewöhnlich lange her. Scheinbar hat es sich aber noch nicht bis rauf nach Hamburg herumgesprochen, dass das keine Kraftfahrstraße ist, obwohl sie wie eine aussieht. So wurde ich ebenfalls am 9. September vom Fahrer eines schwarzen SUV mit Hamburger Kennzeichen bei der Vorbeifahrt angehupt.

Überholmanöver (329)

Am 11. September ging es ja zur Verkehrsschau nach Lemberg. Auf dem Weg dahin überholte mich der Fahrer eines weißen SUV mit Kennzeichen aus Fürth in der Lemberger Straße in der Nähe des PLUB bei Gegenverkehr über die durchgezogene Linie mit äußerst dürftigem Abstand.

Geschwindigkeit (42)

Später ging es über Hinterweidenthal weiter an der B 10 entlang in Richtung Hauenstein. In der Wartbachstraße gilt durchgehend 30 km/h. Ich fuhr konstant 27 bis 30 km/h. Trotzdem hing mir der Fahrer eines weißen Lkw förmlich im Nacken, der aber wegen der am linken Fahrbahnrand geparkten Fahrzeuge nicht überholen konnte. Erst gegen Ende der Straße hatte er dann Platz – und konnte seinen Überholzwang endlich befriedigen. Ich rief ihm noch „Dreißig!“ hinterher.

Tiere (23)

Kurze Zeit später sah ich eine Nutria-Familie, die über den B-10-RadwegWirtschaftsweg trottete. Diese Wasserratten waren aber nicht so zahm wie ihre Kollegen im Waschtal, sondern ergriffen die Flucht, als sie mich bemerkt hatten.

Zebrastreifen (17)

„Des is normal.“

War der trockene Kommentar eines älteren Manns, der in Bad Bergzabern diesen Zebrastreifen zur Überquerung der Fahrbahn der B 427 nutzen wollte. Zuerst ignorierten ihn drei Autofahrer aus der Gegenrichtung. Als er grade losgelaufen war, bretterte noch schnell ein Rennradler-Kollege rechts an mir vorbei.

Geschwindigkeit (43)

Über Wissembourg ging es zurück nach Deutschland. Die Ortsdurchfahrt (D 334) von Weiler kurz vor der Grenze ist eine einzige Tempo-30-Zone. Eine Geschwindigkeitsmesstafel zeigte einem Lkw mit deutschem Kennzeichen in roter Farbe 37 km/h an.

Lichtblicke (1)

Der jungen Mutter auf einem Mountainbike am Ende der Ortsdurchfahrt Bruchweiler-Bärenbach, die ihren ca. 8 Jahre alten, radelnden Sohn dazu ermutigte, hinter der Bushaltestelle vom Gehweg zu ihr auf die Fahrbahn zu kommen, hätte ich am liebsten persönlich gedankt. 😉 Sie schirmte den Kleinen ab, indem sie mittig auf dem Fahrstreifen fuhr und bog anschließend mit ihm gemeinsam in die Waldstraße ab. Vorbildlich!

Überholmanöver (330)

Ich dokumentiere der Einfachheit halber meine per e-mail an die Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben gesendete Anzeige vom 12. September:

(…) ich wurde um 17:08 Uhr – auf dem Rennrad unterwegs auf der L 496 zw. Merzalben und Münchweiler – circa 100 m vor der Einmündung der K 34 vom Fahrer eines Baustellenlasters (vmtl. ein Mercedes, mit offener Ladefläche und einem Anhänger, der mit einem Kleinbagger beladen war) trotz Gegenverkehr überholt und dabei von der Straße abgedrängt. Ich musste bei ca. 25 bis 30 km/h eine Vollbremsung einleiten und auf den Grünstreifen ausweichen, damit ich nicht vom Gespann gestreift werde.

Dank ausreichend befestigtem Untergrund, meiner Erfahrung und Beherrschung meines Rads kam ich nicht zu Fall. Ich musste aber – obwohl ich Einiges gewöhnt bin – die Sache erst einmal verdauen und kann daher keine näheren Angaben zum Fahrzeug machen.

Auf dem Linksabbiegestreifen standen zu dieser Zeit 3 oder 4 Pkw, die dem mich abgedrängt habenden Lkw anschließend noch Vorfahrt gewähren mussten. Einer der Pkw-Fahrer (Kennzeichen aus dem Kreis Südwestpfalz, der Dritte oder Vierte in der Reihe) hielt anschließend an der Einmündung der K 34 an, wartete, bis ich zu ihm hingefahren war und erkundigte sich nach meinem Befinden. Meine Frage, ob er sich das Kennzeichen gemerkt hätte, konnte er aber leider nur verneinen.

Es würde mich daher freuen, wenn Sie mittels Pressemeldung nach Zeugen suchen würden. (…)

Eine Pressemeldung gab es (bislang) leider keine. Ein Aktenzeichen bekam ich auch erst heute. Immerhin – wenn man das mit dem vergleicht, was Blogger-Kollege Natenom neulich mal wieder erlebt hat. Ich erwarte daher auch nicht, dass man den Lkw-Fahrer noch wird ermitteln können. Angezeigt habe ich es auch nur deshalb, weil die Sache vor relativ vielen Zeugen stattfand.

Gehwegradler (87) in Einbahnstraße (28)

Fast immer, wenn ich in der Sparda-Bank was zu erledigen habe, sehe ich Einbahnstraßen-Gehweg-Geisterradler in der Höfelsgasse. Am gleichen Abend waren es zwei obercoole Junggebliebene, die auf ihren „Lowridern“ über die Fußgängerampel fuhren und ihre Reise auf dem Gehweg der Exerzierplatzstraße fortsetzten.

Aus dem Polizeibericht (Teil 59)

In Siebeldingen stürzt ein 56-jähriger, weil ein Pkw-Fahrer im Gegenverkehr dessen Vorrang missachtet. Bei Neustadt kommt es zu einer folgenschweren Kollision zweier Radfahrerinnen auf einem freigegebenen Gehweg. Ein Hund verursacht ebenfalls in Neustadt einen Sturz eines 57-jährigen. Ein 50-jähriger stürzt in Löllbach ohne Fremdeinwirkung schwer. Weil ein Rentner in die Fahrbahnverengung am Ortseingang von Kirrweiler rauscht, stürzt eine 79-jährige. Ein 48-jähriger stürzt in der Abfahrt nach dem Kalmit-Klapprad-Cup bei Maikammer schwer. In Hefersweiler fährt eine 51-jährige vom Gehweg auf die Fahrbahn und kollidiert mit einem Transporter. Bei Gundersweiler stürzt ein 30-jähriger, nachdem er von einem Rückspiegel gestreift wurde. „Aus dem Polizeibericht (Teil 59)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 141)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gentlemen (42)

Am 4. September fuhr ich in der Ortsdurchfahrt von Großsteinhausen an der Bushaltestelle kurz rechts ran, um einen Traktorfahrer vorbeizulassen. Er bedankte sich per Handzeichen.

Anschnallen (3)

Macht die alte Frau da vorne im Auto grade Yoga…!? Ach nee, die hat nur vergessen, sich nach dem Einkauf im Kaufland (am 5. September) anzuschnallen. Also muss sie das natürlich während der Fahrt erledigen. Direkt vor der örtlichen Polizeiinspektion. Ich finde das faszinierend, dass grade Leute um die 50 aufwärts immer wieder zu beobachten sind, wie sie sich erst nach Fahrtbeginn anschnallen.

Überholmanöver (326)

Gegen Ende der Tour ging es mal wieder die Bärenhalde hoch. Dabei überholte mich der Fahrer eines grauen VW mit Münchner Kennzeichen mit äußerst dürftigem Abstand. Ich meine, ich hätte den selben Witzbold auch am 12. September nochmal relativ eng an mir vorbeifahren sehen.

Gehwegradler (86) in Einbahnstraße (27)

Ich musste in der örtlichen Sparda-Filiale noch eine Überweisung eintippen. Als ich damit fertig war, sah ich gleich drei Radfahrer auf einmal, die die beiden Gehwege der Einbahnstraße Höfelsgasse benutzten, um anschließend auf den Gehwegen der Schlossstraße weiterzufahren.

Überholmanöver (327)

Am 6. September befuhr ich die L 465 von Zweibrücken hinauf auf die Sickingerhöhe. Kurz hinter dem Kriechspur-Abschnitt überholte ein Fahrer eines grauen, älteren BMW noch schnell einen Lkw über die gesamte Sperrfläche. Der Lkw-Fahrer hupte – auch, um den entgegenkommenden Verkehr vorzuwarnen.

Geschwindigkeit (41)

Am Ortseingang von Kirrberg steht eine Geschwindigkeitsmesstafel. Der Fahrer eines dunkelblauen Mercedes, der mich gerade überholt hatte, bekam in roter Schrift seine 59 km/h angezeigt.

Autos auf Radwegen (41)

Der für Radfahrer und forstwirtschaftlichen Verkehr freigegebene Weg zwischen dem Asphaltwerk und der Rodalber Horberg-Siedlung ist seit einer Weile wieder freigegeben. Am 7. September kam mir dort mal wieder jemand mit einem Pkw entgegen.

Anschnallen (4) + Vorfahrt (51)

Ebenfalls am 7. September sah ich gleich wieder einen älteren Herren, der auf dem unteren Kaufland-Parkdeck während der Fahrt seltsame Verrenkungen vollführte, um sich anzuschnallen. Wer auf diese Weise beschäftigt ist, vergisst dann halt auch, dass der von rechts kommende Radfahrer ja eigentlich Vorfahrt hätte.

Überholmanöver (328)

Am 8. September war ich kaum losgefahren, da überholte mich mal wieder jemand am Windsberger Ortsausgang unter Missachtung eines Zeichens 222 auf der linken Seite der Verkehrsinsel.

 

Alltagserlebnisse (Teil 140)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (323)

Am 1. September war ich mit dem Rennrad auf der Sickingerhöhe unterwegs. Auf der L 465 vor Martinshöhe rasierte mich der Fahrer eines Pkw ohne jede Not mit kaum einem halben Meterchen Abstand.

Hupen (97)

Etwas später ging es über die parallel zur A 62 verlaufende L 472. Es gibt dort einen straßenbegleitenden Feldweg. Ein mir entgegenkommender Rennradkollege wurde aus einem schwarzen Monstertruck heraus angehupt. Dabei ist das sogar der einzige Abschnitt des Feldwegs, den man in nördlicher Richtung gar nicht befahren darf (siehe Beitragsbild). 😉 Der andere Rennradler ist das Gehupe wohl auch gewohnt, mein solidarisches Kopfschütteln wurde wohl nicht zur Kenntnis genommen.

Gentlemen (41)

Huch? Was ist denn jetzt los? Ein paar Kilometer später bemerkte ich, wie in der langgezogenen Linkskurve der B 270 bei Steinalben ein grauer Kleinwagen hinter mir hing. Obwohl die Fahrbahn dort ziemlich breit ist, traute sich die Person am Steuer nicht, mich zu überholen. Vor der Brücke fuhr ich ganz rechts ran, winkte ihn vorbei – und bedankte mich nochmal per Handzeichen für die Rücksicht. Ist man grade dort nicht gewohnt, die Ecke ist sogar eher ein „Hup-Hotspot“.

Ohrenbluten (1)

Gegen Ende der Tour stand ich auf dem „Schutzstreifen“ an der roten Ampel vor der Kreuzung Arnulfstraße – Waisenhausstraße. Von hinten hörte ich ein Auto näherkommen, in welchem die Schlagerschnulze „Ohne dich (schlaf ich heut‘ Nacht…)“ mit vollster Lautstärke aus den Autolautsprechern dröhnte. Doch als wäre dem nicht schon schlimm genug, muss die Beifahrerin natürlich auch noch aus tiefster Seele mitsingen…! Und diese verdammte Ampel wird und wird einfach nicht grün…! 😉

Gehwegradlerin (85)

Etwas hin- und hergerissen war ich in der Ortsdurchfahrt Winzeln. Da war eine 5-köpfige Familie unterwegs. Papa fuhr auf der Fahrbahn, die beiden Kids (um die 10 – 12) zuerst auf dem Gehweg. Sie folgen der Mama, die einen Kinder-Anhänger angekoppelt hatte. Da der Gehweg dort immer wieder zugeparkt wird, fuhren die beiden Kids vorm Papa auf die Fahrbahn (und blieben da). Die Mama umkurvte jedoch das geparkte Auto und fuhr anschließend wieder auf den Gehweg. Um dann wenige Meter weiter vor der ziemlich unübersichtlichen Einmündung „Am Hollerstock“ über die Bordsteine holpern zu müssen… Warum tut man sich (und seinem Kind im Anhänger) das an?

Überholen (324) & Stopschilder (66)

Am 2. September ging es mal wieder nach Frankreich. Kurz vor der Rimlinger Kreuzung überholte mich eine ältere Frau mit Neunkirchener Kennzeichen völlig unnötig mit kaum einem halben Meter Abstand. Anschließend überfuhr sie noch das Stop-Schild und bog flüssig nach rechts ab in Richtung Rimling.

Rotlicht (66)

Knallrot war die Ampel in der Gärtnerstraße, als ich am 3. September aus einiger Entfernung gleich zwei über die Kreuzung huschende und nach rechts in die Ringstraße abbiegende Autos sah.

Überholmanöver (325)

Gegen Ende der Tour ging es auf dem Dach der „Galerie“ des B-10-Tunnels bei Fehrbach über die ehemalige Kreisstraße zwischen Petersberg und Pirmasens. Dort ist derzeit zumindest in Richtung Petersberg ziemlich viel Verkehr, weil die B-10-Auffahrt Richtung Zweibrücken wegen der Sanierung des Tunnels gesperrt ist. Jedenfalls war der Fahrer eines orangenen, mit Schotter beladenen Kipplasters gedanklich wohl schon beim Feierabendbier, als er mit weniger als einem halben Meter an mir vorbeischrammte. Gegenverkehr war in dem Moment keiner unterwegs.

Abbiegen (32)

In der (leider immer noch nicht ausgetauschten) Parkhausordnung des Kaufland steht unter Punkt 6:

Es gelten die Regeln der StVO auf dem gesamten Gelände der Parkanlage.

Also auch der § 9 (3) S. 1 StVO. Autofahrer haben also nicht das Recht, vor entgegenkommenden Radfahrern (nebenbei ohne zu blinken) einfach links abzubiegen. Der ca. 60 Jahre alte Mann am Steuer hätte mich so beinah auf die Motorhaube genommen. Ich hielt an und beschwerte mich darüber. Er kuckte mich aber nur doof an – und winkte nach ein paar Sekunden gelangweilt ab.

Anlässlich dieses Beinahe-Unfalls habe ich die Marktleitung dann noch einmal per e-mail darauf hingewiesen, die schon vor einigen Monaten „bestellte“ Parkhausordnung endlich auszutauschen. Bislang hat man ja nur den Punkt mit dem Fahrradverbot durchgestrichen.

Parken (44)

In Winzeln überholte mich ein Fahrzeug des städtischen Ordnungsamts und bog vor mir nach links in die Oskar-Metz-Straße ab. Da sich dort die Grundschule befindet (die ich selber 2 Jahre lang besuchte) und dort immer viele Gehwegparker stehen (sieht man auch auf dem google-Luftbild), entschied ich mich spontan, dem Auto zu folgen. Natürlich fuhr die Mitarbeiterin an unzähligen Falschparkern vorbei, die teils mehr als die Hälfte des Gehwegs blockierten. Auch an dem Falschparker, der direkt an der Einmündung entgegen der Fahrtrichtung komplett auf dem Gehweg stand – und somit die Sicht auf querende Fußgänger zusätzlich einschränkte (ebenfalls auf dem bereits verlinkten Luftbild klar zu erkennen). Ich schickte der Leiterin der Straßenverkehrsbehörde dazu in den letzten Tagen noch einmal zwei e-mails. Zu dem Thema „Gehwegparken in Pirmasens“ gibt es hier demnächst auch noch einen ausführlicheren Beitrag.

Alltagserlebnisse (Teil 139)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gegenverkehr (19)

Am 28. August befuhr ich Pirmasenser Straße (L 474) bergab in Richtung Ortsmitte Thaleischweiler-Fröschen. Auf dem Gegenfahrstreifen stand ein Lkw mit einem auf dem Anhänger geparkten Traktor, weshalb der Verkehr dort wartepflichtig gewesen wäre. Der Fahrer eines kleinen Lkw einer Pirmasenser Gartenbaufirma zog jedoch (obwohl er mich angefahren kommen sah) einfach an dem Hindernis vorbei und zwang mich so zu einer Vollbremsung. Die entschuldigende Geste hätte er sich schenken können, denn das hat er mit voller Absicht so gemacht.

Überholmanöver (320)

Am 29. August befuhr ich die innerörtliche Rodalber Umgehungsstraße (L 497). Kurz hinter dem Abzweig Rodalben-Süd überholte mich der Fahrer eines kleinen, weißen Kastenwagens mit ziemlich dürftigem Abstand. Die Besonderheit war die aufwändige, künstlerische Grafik eines Mountainbikers auf dem Heck; einen Firmennamen konnte ich aber keinen erkennen.

Überholmanöver (321)

Ein ironisches Daumen-hoch gab es am 30. August für den Fahrer eines Sattelzugs mit ausländischem Kennzeichen auf der B 427 am nördlichen Ortseingang von Dahn. Obwohl er den Gegenverkehr kommen sah, musste er unbedingt noch schnell an mir vorbeiziehen – und mich somit schneiden.

Gehweg-Geisterradler (84)

In der Dahner Ortsdurchfahrt kam mir kurz vor der Shell-Tankstelle auf dem aus meiner Sicht rechten (sehr schmalen) Gehweg ein junger Mann auf einem MTB entgegen. In einer Hand hielt er eine Getränkedose. Ich habe mich dabei bei dem bösen Gedanken ertappt, wie das wohl aussähe, wenn er jetzt mit dem Lenkerende an der Hauswand hängen bliebe und sich auf die Schnauze legen würde…!?

Gepöbel (16)

Als ich grade den höchsten Punkt am Hochstein-Sporn passiert hatte, bemerkte ich ein langsam machendes Fahrzeug. Ich ahnte, was kommt: aus dem Seitenfenster rief der Beifahrer „Idiot“. Danke. Vermutlich, weil ich nicht den auf der anderen Talseite gelegenen Wieslauter-RadwegWirtschaftsweg benutzt habe? Selber Idiot…! :p

Rotlicht (65)

Zu dem Thema gibt es noch einen gesonderten Beitrag. Auf dem Rückweg vom letzten Badetag am Seehof in diesem Jahr befuhr ich wegen der Bauarbeiten im Busenberger Sperrgebiet die „nördliche Route“, um über den HBR-Weg „Im Franzosenteich“ zur K 85 zu gelangen. Allerdings stellte sich das als unheimlich zeitraubend heraus, denn scheinbar verläuft dort die „geheime“, inoffizielle „Anlieger“-Umleitung. Da der Weg zu schmal für Gegenverkehr ist, stehen dort nun Baustellenampeln – mit Countdown-Timern. Und jene sind scheinbar mindestens 6 Minuten lang rot. Die Frau in der Pole-Position hatte dann wohl die Schnauze voll – und fuhr 10 Sekunden zu früh los.

Überholmanöver (322)

Kurz vorm Ende der Tour wurde ich in der Winzler Straße (K 6) am SG-Sportplatz von einem Fahrer eines weißen Transporters vollkommen unnötig mit sehr geringem Seitenabstand rasiert.

Gepöbel (17)

Diese Belehrung traf mich dann doch mitten ins Herz…! Am 31. August ignorierte ich das Links-rechts-links… auf der K 6 zwischen dem Hochstellerhof und der Vinninger Kreuzung. Von hinten hörte ich die näherkommenden, lauten Geländereifen eines Quads. Auf diesem saß eine Mutter mit ihrer ca. 10-jährigen Tochter. Das süße Mädchen rief mir allen Ernstes „daneben ist ein Fahrradweg!“ hinterher. Das war in etwa genauso schlimm, als wenn mich irgendwelche Dreikäsehochs in einem fürchterlich altklugen Ton fragen, „wo denn mein Fahrradhelm sei“? Auf die Jugend kann man also leider auch nicht mehr zählen… :o(

Vorfahrt (50)

„Jo, äwe hätt ich dich beinoh iwwerfahr“. Rief mir ein Autofahrer an der Ausfahrt des Gersbacher Sportplatzes hinterher, nachdem er (ohne zu bremsen oder nach rechts zu kucken) mich nur um Zentimeter verfehlt hatte. Achnee, echt…? Das hier ist eine Kreuzung ohne vorfahrtregelnde Verkehrszeichen; also gilt Rechts vor Links – und ich hab Vorfahrt! Auch dann, wenn der kreuzende Weg nur geschottert ist – und ich „nur ein Radfahrer“ bin. Vor einer Weile hatte ich dort schon einmal Querverkehr – die junge Autofahrerin konnte sich aber doch noch an ihre noch nicht allzu lange her seienden Fahrstunden erinnern – und hielt an.