Alltagserlebnisse (Teil 77)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Geisterradler (50) & Rotlicht (31 / 32)

Am 31. Oktober musste ich an der Ampel vor der Profine-Werkszufahrt in der Zweibrücker Straße anhalten. Neben mir rauschte ein Radfahrer auf dem (immerhin) freigegebenen Gehweg vorbei (aber definitiv nicht mit Schrittgeschwindigkeit…). Er ignorierte nicht nur das Lichtzeichen für die Fahrbahn, sondern auch das für Fußgänger an der von rechts kommenden Ausfahrt ein paar Meter weiter. Die nach meiner Lesart auch zum von der Ampelanlage geschützten Kreuzungsbereich gehört. Da der Ampelparagraph ja aber insgesamt ziemlich interpretierbar ist, werde ich am 8. November beim Termin bei der Straßenverkehrsbehörde auch mal fragen, ob das ein Rotlichtverstoß war – oder nicht. Vielleicht ist auch jemand von der Polizei anwesend. Die Stadt Pirmasens hat es jedenfalls immer noch nicht hingekriegt, dort eine Kombi-Streuscheibe einzubauen. Der Straßenverkehrsbehörde war dieser Begriff gänzlich unbekannt.

Jedenfalls kam dem Rotlichtradler dann auch noch ein ca. 14 Jahre alter Geisterradler entgegen, der den dortigen „Schutzstreifen“ in der falschen Richtung befuhr. Auch dieser ignorierte das Rotlicht für Fußgänger und fuhr dann als Geistergehwegradler weiter Richtung Fehrbach.

Gehwegradler (51) + Rotlicht (33)

Eine rote Fahrbahnampel vorm Hauptbahnhof ignoriert hat dann wohl ziemlich sicher auch ein Radfahrer, den ich kurze Zeit später erspähen konnte, als ich an der roten Ampel am Ende der Bahnbrücke anhalten musste. Der Gehweg die Bahnbrücke rauf ist erst ab der Zufahrt zum Parkplatz per Gehweg Radverkehr frei beschildert. Er fuhr dann an dieser Einmündung trotzdem auch noch über die rote Fußgängerampel.

Autos auf Radwegen (16)

Irgendwie scheint das grade echt groß in Mode zu sein…!? Auch am 31. Oktober blockierte mal wieder jemand mit seiner Karre die Furt an der Einmündung der L 600 in die K 6. Dieses Mal eine junge Frau. Und wieder bedankte ich mich mit einem ironischen „Daumen hoch“.

Gepöbel (8)

Okay. Vielleicht suchte der Beifahrer eines grauen BMW am 1. November auf der Umgehung von Münchweiler (L 496) auch nur jemanden zum Reden? Das Gebrabbel, welches aus Richtung der heruntergelassenen Seitenscheibe kam, konnte ich jedenfalls nicht verstehen. Es war vermutlich aber eh nix sonderlich Intelligentes. Vielleicht, weil ich etwa 1 Stunde vor Sonnenuntergang das Rücklicht noch nicht eingeschaltet hatte…!? Oder weil man als Radfahrer Umgehungstraßen etwa nicht befahren darf…!? Naja, egal.

Stopschilder (40) + Abbiegen (18)

Ein bei Autofahrern besonders gern ignoriertes Vorgeschriebene Fahrtrichtung Rechts steht in der Blocksbergstraße am Ende der Kaiserstraße (in der ich unterwegs war). Autofahrer, die die steile Blocksbergstraße hochgefahren kommen, dürfen dort nur nach rechts in die Kronprinzenstraße abbiegen. Am Abend des 1. November fuhr aber mal wieder ein Rentner in seinem Pkw erst über das Stop-Schild, um nach mir gradeaus in der Blocksbergstraße weiterzufahren. Er kam dabei sogar noch einem aus der Kaiserstraße nach rechts Abbiegenden in die Quere.

Beleuchtung (4)

Es dämmerte schon stark. Ein paar km weiter in Winzeln sah ich dann in der Bottenbacher Straße noch einen Total-Dunkelradler ohne jedes Licht und ohne jeden Reflektor (auch nicht an den Klamotten) – immerhin auf der Fahrbahn – 50 m vor mir in Richtung Ortsmitte radeln.

Fußgänger (12)

Ich mag das ja gar nicht, wenn Leute in Gruppen auf Wald- und Feldwegen immer in der Mitte rumschlappen müssen – und auch dann, wenn ein Radfahrer ihnen entgegenkommt, keinen Millimeter zur Seite gehen. So auch am 2. November, als ich den hier erwähnten freigegebenen Wirtschaftsweg zwischen Gersbach und Winzeln befuhr. Es kamen mir kurz hintereinander jeweils zwei Dreiergruppen entgegen, wovon sich vor allem die Letztere derart breitmachte, dass ich nur am äußersten rechten Wegesrand vorbeikam.

Abbiegen (19)

Wegen des Novembermarkts war am 2. November in Pirmasens mal wieder die Schloßstraße gesperrt. An der Kreuzung Exerzierplatzstraße war deshalb die Fahrtrichtung gradeaus  (in die Höfelsgasse) oder links vorgeschrieben. Frei nur für Taxen und Linienverkehr. Die Rechtsabbiegespur war mit Warnbaken abgesperrt. Der direkt hinter mir fahrende Pkw bog trotzdem nach rechts ab. Ich ging dann noch kurz in die Sparda-Filiale – und konnte noch weitere Rechtsabbieger beobachten. Zweimal wurde auch gehupt, weil sich wohl jemand zu spontan umentschied.

Alltagserlebnisse (Teil 73)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (157)

Das schöne, warme Herbstwetter brachte viele Cabrio-Besitzer dazu, mit offenem Verdeck zu fahren. Am 14. Oktober überholte mich ein Fahrer eines Solchen in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt im Rechtsknick vor der Gemeindeverwaltung mit äußerst dürftigem (ca. 50 cm) Seitenabstand.

Stopschilder (37)

Ein weiterer Cabriofahrer überfuhr dann mal eben noch schnell von rechts (Queidersbach) kommend vor mir die Kreuzung an der L 472 nördlich von Weselberg in Richtung Obernheim-Kirchenarnbach. Dort soll auch wegen einiger schwerer Unfälle in der Vergangenheit bald ein Kreisverkehr gebaut werden.

Hupen (51)

Auf der abschüssigen L 363 bei Landstuhl überholten mich eine Weile später (mit dem MTB unterwegs seiend) zwei Rennradfahrer des RSV Bann. Der Autofahrer dahinter war wohl der Ansicht, dass er ein motorisiertes Vorrecht zum Überholen von Radfahrern hätte. So hupte er die beiden an, als sie grade an mir vorbeigefahren waren.

Hupen (52)

Die L 700 ist auch immer gut für Huper. Am 15. Oktober hupte ein Auto mit niederländischem Kennzeichen, bevor es mich wenige Sekunden später überholte. Man war wohl der Ansicht, der abgesetzte, durch einen Holzzaun von der Fahrbahn abgetrennte(!) Weg sei benutzungspflichtig und ich hätte deshalb nix auf der Fahrbahn verloren. Dabei kann man jenen Weg in nördlicher Richtung gar nicht erreichen. In den Niederlanden, in denen man den Radverkehr außerorts inzw. fast völlig von der Fahrbahn vertrieben hat, ist man das halt wohl einfach nicht mehr gewöhnt.

Parken (26)

Am 16. Oktober war der (teils sehr schmale) „Schutzstreifen“ (nebst Gehweg) in der Zweibrücker Straße mal wieder fast vollständig von einem Autotransporter blockiert, welcher grade das dortige Autohaus belieferte. Das auf dem Hof zu erledigen, ist natürlich nur Wunschdenken meinerseits…!

Überholmanöver (158)

Vorsatz unterstelle ich bei engen Überholmanövern nur in den seltensten Fällen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das Überholen mit kaum mehr als 50 cm Abstand am Abend des 16. Oktober auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach ein Belehrungsversuch des Fahrers eines weißen VWs sein sollte. Ich missachtete dort die uralten Zeichen 244 der StVO von vor 1992. Auch deshalb, weil auf dem Weg wieder einige Fußgänger mit Hunden unterwegs waren. Am 8. November habe ich übrigens endlich mal wieder einen Termin für ein Gespräch mit dem Sachgebietsleiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde – dann steht dieser Problemweg auch auf dem Programm!

Vorfahrt (15)

Bevor es zum Termin bei der Landrätin ging, drehte ich am Vormittag noch eine „kleine“ Runde mit dem Mountainbike. An der Kreuzung am nordöstlichen Eck des Messplatzes gilt in der dortigen Tempo-30-Zone „Rechts vor Links“. Ich kam aus der Friedrichstraße und hätte eigentlich vor einem aus der Marienstraße kommenden Autofahrer Vorfahrt gehabt. Er fuhr aber flüssig durch, ohne überhaupt groß nach rechts zu gucken.

Fußgänger (11) und Rotlicht (25)

Einige Minuten später stand ich (wie so oft) an der roten Ampel in der Gärtnerstraße, um anschließend nach rechts in die Ringstraße abzubiegen. Kurz, nachdem meine Ampel auf Grün wechselte und ich losfuhr, bemerkte ich, wie der gehbehinderte Rentner, den ich grade um die Ecke hinken sah, trotz roter Fußgängerampel beschwerlich die Fahrbahn in Richtung Schützenstraße überquerte. Das fand ich grade wegen seiner Behinderung äußerst fahrlässig; dort kommen die Autos regelm. mit hohem Tempo angerauscht.

Parken (27)

Am 18. Oktober legte ich am REWE in Ixheim einen Stop ein. Die Ehrfurcht vor den Bedürfnissen des Pkw-Verkehrs betrifft ja nicht nur Radfahrer. So stellte ein Mann seinen Motorroller nicht etwa auf einer der zahlreich vorhandenen Parkflächen ab, sondern direkt vor dem Abstellplatz für Fahrräder – und dort gibt es nur einen dieser Ständer für 5 Räder:

Fahrradständer am REWE in Gersheim

Das Foto zeigt die vom Typ identische Abstellanlage am REWE in Gersheim. Meins passte ganz links grade noch so rein. Als ich aus dem Laden kam, war er weggefahren. Ein anderer Radfahrer hatte wohl auch deshalb sein MTB unverschlossen links neben meins am Zaun abgestellt.

Alltagserlebnisse (Teil 67)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (45 & 46)

Am 15. September war ich auf der B 270 unterwegs – und wurde (natürlich) mal wieder angehupt. Zuerst in der Nähe der Waldfischbach-Burgalbener Kläranlage (auf dem Seitenstreifen fahrend) aus einem Auto mit Landauer Kennzeichen. Warum fühlen sich grade Ortsfremde so oft berufen, in der Fremde Radfahrer belehren zu wollen…? Das gilt auch für den zweiten Knallkopf aus dem Donnersberg-Kreis (Kennzeichen ROK), der mich auf dem Rückweg kurz vor der Biebermühle anhupte.

Fußgänger (10) & Rotlicht (22)

Smombie-Alarm! Gegen Ende meiner Tour lief mir dann in der Fröhnstraße vor der grade auf Grün gewechselten Fahrbahnampel (Kreuzung Adam-Müller-Straße) beinahe von rechts eine junge Mutter ins Rad, die über ihr Handy gut hörbar mit jemandem über die gesundheitlichen Probleme des Nachwuchses sprach. Der auf dem Gehweg mit dem Kinderwagen unterwegs seiende Vater wollte ihr noch zurufen, dass die Ampel rot ist. Vertieft in ihr Gespräch, hat jene beim Betreten der Fahrbahn nicht einmal einen flüchtigen Blick nach links geworfen. Kommt in dem Moment grade ein Auto wie so oft mit > 50 Sachen die steile Fröhnstraße rauf, wächst ein Kind ohne Mutter auf…! Auf der Verkehrsinsel vor der Polizeidirektion stand grade ein Streifenwagen mit eingeschalteten gelben Blinkis.

Überholmanöver (143)

Die schmale und kurvige L 101 durch das beschauliche saarländische Bickenalbtal hab ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Es kommt dort immer wieder vor, dass man in äußerst fragwürdiger Weise bei unklarer Verkehrslage überholt wird. So auch am 16. September auf dem Abschnitt zwischen Altheim und Peppenkum, als der auf den Grünstreifen ausweichen müssende Gegenverkehr empört die Hupe betätigte.

Gehwegradler (41)

Am 17. September beobachtete ich in Bundenthal auf dem Gehweg rechts neben mir einen Mann, der seinen Hund mit dem Rad Gassi führte. Hinter dieser Engstelle war allerdings grade eine Fußgängerin unterwegs, weshalb er dann doch spontan auf die „gefährliche Fahrbahn“ ausweichen musste…

Geistergehwegradler (42)

Falsches Sackgassenschild

Gegen Ende meiner Tour kam mir dann in der neuen Straße „Im Klosterpfuhl“ ein älterer Mann auf dem Gehweg rechts von mir entgegengeradelt. Das ist nur eine Erwähnung wert, weil es so fürchterlich typisch für Pirmasens ist: Eine total leere, ruhige Nebenstraße in einem Gewerbegebiet an einem Montagabend – und die Leute fahren auf dem Gehweg rum! Wohl auch deshalb, weil er anschließend auf dem schon lange Zeit nicht mehr freigegebenen linken Gehweg in der Blocksbergstraße Richtung Pirmasens weiterfuhr.

Vorfahrt (11)

Am 18. September war ich auf der abschüssigen Vorfahrtstraße K 1 zwischen Wattweiler und Zweibrücken unterwegs. An der Einmündung der Zufahrtstraße zum Ortsteil Beckerswäldchen nahm mir um ein Haar ein sorgloser Pkw-Nutzer die Vorfahrt. Im letzten Moment bremste er dann doch noch ab. Ich war wohl doch schneller als vermutet…

Rotlicht (23)

In der Alten Ixheimer Straße beobachtete ich ein paar Minuten später, wie ein Pkw-Fahrer die grade (vor mehr als einer Sekunde) auf rot umgesprungene Ampel überfuhr und noch schnell nach rechts in die Maxstraße abbog.

Gehwegradler (43) in Einbahnstraße (13)

Keine Minute später kam mir dann in der Landauer Straße ein die Verbot der Einfahrt missachtender älterer Herr auf dem rechten Gehweg entgegen. Die Reifen waren quasi total platt und der dicke Rost auf der Kette von weitem sichtbar.

Alltagserlebnisse (Teil 61)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (13)

Noch nachgetragen sei die kurze Konversation zwischen mir und einer Dame in der Weselberger Ortsdurchfahrt am 22. August. Ich hielt kurz auf dem Gehweg vor ihrem Haus an, als sie mit der Gießkanne aus der Haustür kam. Bei den Temperaturen würde man ja ordentlich schwitzen meinte sie und fragte, ob ich denn auch noch genügend zu trinken mit dabei hätte? Sie hätte mir die Flasche nachgefüllt (natürlich nicht aus der Gießkanne). ;o) Hatte ich; ich bedankte mich und fuhr weiter.

Fußgänger (9) & Rotlicht (18)

Am 23. August stand ich in der Dankelsbachstraße an der roten Ampel vor der Kreuzung Zweibrücker Str. / Schloßstraße. Rechts standen drei Mädels (ca. 8 Jahre alt) und warteten darauf, dass ihre Fußgängerampel (in Richtung Schloßstraße) auf Grün wechselt. Als dann wiederum drei Jungen im Alter von ca. 12 Jahren um die Ecke kamen und die Ampel einfach bei Rot überquerten, wurden sie von einem der Mädchen – zurecht – auf ihr empörendes Fehlverhalten hingewiesen! Das schien den coolen Trupp aber nicht beeindruckt zu haben, denn anschließend ging es auch noch bei Rot auf die andere Seite der Schloßstraße.

Gehwegradler (38)

Wahrscheinlich hätte ich den Witzbold, den ich auf einem MTB einen Tag später (am 24. August) an der gleichen Kreuzung mit bestimmt 30 km/h auf dem Gehweg in der leicht abschüssigen Zweibrücker Straße in Richtung Schloßstraße rasen sah, nicht einmal erwähnt. Wenn da nicht grade erst vor wenigen Tagen exakt dort ein rotlichtmissachtender Gehwegradler in ein Auto reingesemmelt wäre. Ich ertappte mich bei dem düsteren Gedanken, wie das wohl aussähe, wenn da jetzt grade wieder ein Auto wo rausfahren würde…!? :oP Die Ampel an der Parkbräu zeigte in dem Moment garantiert auch wieder Rot. Er fuhr auch direkt an der Hauswand entlang – da braucht nur ein Fußgänger aus einer Tür auf den Gehweg rauslaufen – und es scheppert! Anschließend überquerte er die Einmündung der Gärtnerstraße bei roter Fußgängerampel. Und wechselte erst dann auf die Fahrbahn.

Parken (21)

Mit die ersten hier dokumentierten Wegelchen waren ja unter anderem jene im „Tal der blauen Schilder“ zwischen Steinalben und Horbach. Am 24. August kam ich grade die L 363 von Horbach runter Richtung Steinalben gefahren und sah ziemlich genau an der Stelle hier ein mitten auf dem mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Weg geparktes Auto.

Überholmanöver (127)

Ein paar Minuten später gab es dann mal wieder ein Überholmanöver nach dem Motto „da kommt sonst auch keiner“. Oder es gibt tatsächlich Leute, die um die Ecke gucken können; keine Ahnung. In einer der zahlreichen unübersichtlichen und engen Kurven auf der recht steilen L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg überholte mich ein Kleinlaster einer Baufirma. Der Abstand war prima – nur war es halt reines Glück, dass hinter der Linkskurve grade in dem Moment keiner den Berg runtergefahren kam.

Überholmanöver (128)

Am 25. August ging es wieder mal nach Frankreich. Auf der D 620 schrammte kurz hinter der Einmündung der D 85a nach Hottviller ein Wohnmobil mit niederländischem Kennzeichen mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand an mir vorbei. Lässt man an diesen baulich geschützten Abbiegestreifen auch nur das geringste Bisschen Platz quetschen sich die Autofahrer ohne jede Hemmungen durch.

Vorfahrt (8)

In Bitche musste ich eine Weile später einer alten Französin erbost den Scheibenwischer zeigen – denn sie nahm mir gnadenlos die Vorfahrt, als sie aus der Linksabbiegespur auf der D 662 links in die Zufahrt zum Intermarché abbog und mich damit zu einer regelrechten Vollbremsung zwang! Sie hatte offensichtlich mein Tempo gnadenlos unterschätzt.

Geschwindigkeit (15)

Gegen Ende der Tour befuhr ich die abschüssige L 484 von Obersimten nach Niedersimten mit ca. 45 bis 55 km/h. In der langgezogenen Rechtskurve wollte mich vor der letzten Links-Rechts-Kombination noch einer überholen. Da ich über die Schulter nach hinten schaute, ließ er es bleiben. Ich passierte dann mit ziemlich exakt 50 km/h die Ortstafel von Niedersimten. Kurz vor der Kirche wurde ich dann trotzdem noch schnell überholt.

Alltagserlebnisse (Teil 59)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gentlemen (13)

Noch nachgetragen sei mein galantes Vorlassen der hinter mir befindlichen Autofahrerin am Abend des 14. August in der 1. Serpentine in Windsberg; ich fuhr mit dem MTB kurz nach rechts in die Einmündung des (sogar mit uralten Verkehrszeichen für Radfahrer freigegeben) Forstwegs durch die Harzhütterklamm. Bei der zügigen Vorbeifahrt gab es ein Dankeschön per Handzeichen.

Abbiegen (14)

Am 15. August stand ich in der Rechtsabbiegespur der Schlossstraße, um anschließend in die Rodalber Straße abzubiegen. Die Zweibrücker Straße ist ab dieser Kreuzung gesperrt und nur für Anlieger frei. Auf der Geradeausspur hatte sich ein Fahrer eines Porsche-SUV mit Freiburger Kennzeichen eingeordnet. Als die Ampel grün wurde, schoss er mit einem Affenzahn über die Kreuzung und bog ebenfalls in die Rodalber Straße ab.

Fußgänger (8)

Zwei regelrechte Kopfsenk-Smombies torkelten mir am 17. August in der Stambacher Straße „Am Höfchen“ (Teil des Schwarzbachtal-Radwegs) beinah direkt ins Rad! Die jungen Herren waren grade aus der Regionalbahn nach Pirmasens ausgestiegen und hörten laut Musik, den Blick einzig auf das so genannte „Smartphone“ des einen gerichtet, torkelten beide seelenlos auf die Fahrbahn. Je smarter das Phone, desto…! ;o)

Mal nebenbei: Ich schaue selten in die Autos rein – aber wenn ich hier noch die zahlreichen Handy-Verstöße erwähnen würde, die ich quasi tagtäglich sehen muss, wäre ich wohl schon bei Teil 106 meiner Alltagserlebnisse angelangt. So bog z. B. am 16. August der Fahrer eines Elektriker-Autos in Dahn nach links auf den Penny-Parkplatz ab. Ohne das Ding aus der Hand zu legen… Ich würde jedem Einzelnen diese „Plage der Neuzeit“ gerne aus den Händen reißen – und auf der Fahrbahn zerschmettern!

Überholmanöver (121)

Am 18. August ging es einmal quer über die Sickinger Höhe ins Holzland. Auf der K 16 kurz hinter Obernheim-Kirchenarnbach überholte mich nach der 1. Serpentine ein weißer VW-SUV mit vielleicht 50 cm Abstand.

Gespräche (12)

Oben an der Kreuzung zur L 472 angekommen, fiel mir wieder ein, dass ja an diesem Wochenende in Queidersbach wieder das Bergrennen stattfindet. Da es einigermaßen parallel zu dieser Straße einen asphaltierten Verbot für Fahrzeuge aller ArtRadverkehr frei-Weg runter nach Queidersbach gibt, fuhr ich weiter. Kurz vorm Ende der Rennstrecke stand dann ein Löschzug der Feuerwehr (im Feldweg Richtung Nordwest), auf dem zwei Männer mit Campingstühlen und Sonnenschirm saßen; unten führte ein Dritter den Besucher-Verkehr über den Feldweg (Richtung Südost) auf einen Parkplatz auf dem Acker. Ich versuchte diesen dann verständlich zu machen, dass ich nur auf den Weg da links (nach Nordosten) möchte. Das schienen sie aber nicht zu verstehen. Ein Streckenposten, der jenen Weg mit seinem Auto absperrte, ließ mich dann passieren, als grade keine Boliden angeheizt kamen.

Hupen (43)

Nach längerer Zeit ging es mal wieder über die L 500 durch das schöne Karlstal. Es gibt dort sogar zwischen der Eisenschmelz (Einmündung der K 55) und dem Unterhammer ein Wegelchen. Da zumindest linksseitig das Gemeinsamer Geh- und Radweg allerdings erst ca. 50 m hinter der Einmündung an einer Stelle steht, an der man nicht auffahren kann, hab ich auch kein schlechtes Gewissen, auf der eh recht ruhigen Fahrbahn zu bleiben. Ich wunderte mich aber, warum von hinten eine ganze Weile gar kein Auto kam. Irgendwann nahm ich dann aus einiger Ferne näherkommendes Gehupe wahr. Das stellte sich dann (wohl) als Hochzeitskorso heraus. Kurz vorm Unterhammer überholte mich dann der den Tross anführende, sehr schicke uralte Oldtimer, um anschließend mit dem Gefolge zum Restaurant abzubiegen.

Überholmanöver (122)

Gegen Ende der Tour ging es wieder die vierspurige B 270 rauf nach Pirmasens. Vor der ersten Einkerbung wurde ich mit kaum mehr als 50 cm überholt, obwohl der Fahrer in dem Moment beide Fahrspuren für sich hatte.

Stopschilder (29)

Ein paar km weiter befuhr ich dann die Teichstraße in Pirmasens. An der Einmündung der Schützenstraße (L 482) stehen Stop-Schild. Der Fahrer des Motorrads (inkl. Beifahrerin) mit britischem Kennzeichen vor mir fuhr allerdings quasi ohne jede Verlangsamung in die von links kommende Vorfahrtstraße ein und schaute dabei auch noch nicht einmal zur Seite. Mir schien es daher fast so, als hätte er die Verkehrsregelung hier vollkommen falsch interpretiert.

Geisterradler (36)

Am Vormittag des 19. August befuhr ich mit dem MTB das überflüssige Gemeinsamer Geh- und Radweg-Wegelchen entlang der K 6 und dem Hochstellerhof. Von dort kam mir kurz hinter der Kuppe ein Mann auf einem Rad entgegen. Er fuhr aber nicht auf der aus seiner Sicht rechten Seite des kaum 2 Meter schmalen Wegs, sondern fuhr mir regelrecht an der linken Kante des Wegs frontal entgegen. Ich überholte den Geisterradler dann halt links und rief ihm noch hinterher, dass man in Deutschland auf der rechten Seite fährt. Wegen solcher Blödheiten gibt es nicht selten Unfälle – wenn nämlich beide im gleichen Moment auszuweichen versuchen!

Gentlemen (14)

Ich hatte mir die Tage überlegt, die Sache mit dem Durchwinken artig hinter mir fahrender Kfz mal eine Weile lang intensiver zu praktizieren, um zu beobachten, wie es angenommen wird und wie die Reaktionen sind. Auch am 19. August winkte ich den mir mit großzügigem Abstand folgenden Fahrer eines Golfs durch, als ich sah, dass hinter dem Linksknick auf der L 485 (Richtung Nordost) grade keiner kommt. Gab dann auch per Handzeichen ein Dankeschön.

Alltagserlebnisse (Teil 55)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (25)

Am Morgen des 3. August wollte ich von der Blocksbergstraße (Penny) kommend über die Adlerstraße Richtung B 10. Da diese Straße jedoch immer noch wegen Bauarbeiten gesperrt ist, drehte ich wieder rum. Am Stop-Schild vom Berliner Ring in die Blocksbergstraße bog dann jemand mal wieder fast ohne jede Verlangsamung nach rechts über die Haltelinie ab – weil er sah, dass von links Verkehr kommt. Hat es sicher nur mit einem Vorfahrt gewähren verwechselt… Sich eine Stunde versteckt an ein beliebiges Stopschild in Pirmasens stellen – und ein Polizist könnte sicher Bußgelder in Höhe von über 500 Euro verhängen; 10 Euro für jede Missachtung. Und da wären die mit Gefährdung (70 Euro und Punkt in Flensburg) noch nicht mit drin!

Überholmanöver (111)

Hui, eine Schnapszahl. Vielleicht hatte der Fahrer des Baustellen-Sattelzuges, der mich eine Weile später auf der L 496 (Ortsumgehung Münchweiler) in der Nähe der Bahnüberführung mit kaum mehr als 50 cm Abstand bei voller Fahrt überholte, ja auch einen „Kurzen“ intus…?

Kraftfahrstraßen-E-Fatbiker (1)

Ich musste ein wenig grübeln, bis mir eine passende Kategorie einfiel. ;o) Am frühen Nachmittag des 3. August erlebte ich mal wieder was ganz außergewöhnliches. Ich hielt am Ende des kurzen Gemeinsamer Geh- und Radweg-Wegelchens entlang der L 474 kurz vorm Petersberger B-10-Kreisel an, um mir die Sonnenbrille zu putzen. Dabei fiel mir ein E-Fatbiker (zudem noch hipstermäßig gekleidet) auf, der vom Feldweg aus südlicher Richtung angefahren kam (einer der zahlreichen, immer noch nicht freigegebenen HBR-Wege). Er fuhr dann einmal um den kompletten Kreisel, um die Ausfahrt zur B 10 (in Richtung Pirmasens) zu nehmen – das Kraftfahrstraße schreckte ihn dann aber im letzten Moment wohl doch ab. Also fuhr er noch eine Runde. Beim zweiten Anlauf hatte er dann wohl mehr Mut gefasst – und fuhr tatsächlich in die Kraftfahrstraße ein! Ich rief laut „des is ’ne Kraftfahrstraße“ – weshalb er dann doch bremste und umkehrte, um anschließend in Richtung Petersberg zu entschwinden.

Das E-Fatbike schien mir auch ein S-Pedelec gewesen zu sein; er hatte ordentlich Tempo drauf, ohne groß zu treten. Letzten September führte mir ein Bastler mal so ein Ding vor; es war auch unversichert. Keine Ahnung, ob sein Breitbereiftes die notwendigen 60 km/h fährt – dann hätte er aber immer noch einen Helm und ein Versicherungskennzeichen gebraucht. In dem Fall also ne besonders blöde Idee, auch noch auf eine Kraftfahrstraße (inkl. längerem Tunnel) aufzufahren – denn dann wäre garantiert eine von Autofahrern alarmierte Streife ausgerückt.

Überholmanöver (112)

Am 4. August befuhr ich wieder mal die B 427 unter dem Hochstein. In der leichten Rechtskurve in Richtung des Parkplatzes überholten mich gleich zwei Autofahrer unnötig eng (< 50 cm). Beim Zweiten konnte ich froh sein, dass er mir nicht den wegen der Empörung über den ersten Knallkopf nach links ausgestreckten Arm abfuhr…!

Fußgänger (7)

Ich hatte mir ja vor einer Weile zu Studienzwecken mal wieder meine „helltönende Glocke“ ans MTB gebastelt. Nach einem Aufenthalt am Seehof befuhr ich den Forstweg Richtung B 427. Vor mir lief ein älteres Ehepaar. Ich begann schon aus größerer Entfernung (vielleicht 50 m) zu bimmeln und wiederholte das ca. alle 10 Meter. Erst als ich quasi direkt hinter den beiden war, reagierten sie – leicht erschreckt – in der üblichen Hühnerhaufenmanier. Als ich vorbeifuhr meinte die Frau noch: „Ich hab mich schon gewundert, was denn da so klingelt!“ Ja, nee – is klar. ;o) Das nächste Mal rufe ich einfach wieder laut „Owwacht“!

Knatterradler-Critical-Mass (1)

Später legte ich kurz einen Halt am „Pirmasenser Brunnen“ direkt an der Kreuzung der L 490 und der B 427 ein, um mich frisch zu machen und mein Buff (= Kopftuch) neu einzunässen. Dabei beobachtete ich eine mindestens 100 Knatterradler umfassende Gruppe, die von Busenberg kommend in Richtung Erlenbach abbog. Es handelte sich dabei wohl um das Moped-Treffen der Busenberger „Park Riders“. Leider haben die nur eine facebook-Seite, sonst hätte ich einen Link gesetzt.

Platten (4)

Irgendwie häufen sich wieder die Reifenpannen. Oft habe ich monatelang Ruhe – und dann erwischt es mich in kürzeren Abständen immer wieder. So hatte ich mir wohl gegen Ende meiner Tour am 4. August ein Metallspänchen in den Vorderreifen gefahren. Erst am nächsten Morgen bemerkte ich als ich losfahren wollte, dass der Vorderreifen kaum noch Luft hat. Ich musste, nachdem ich erst hoffte, Nachpumpen würde zumindest bis zum See reichen, nach etwa einem Kilometer den Schlauch wechseln und den Metallspan rausziehen. Leider eierte der Reifen dann die ganze Tour über, weil er einfach nicht grade auf die Felge raufwollte; das gelingt meist nur mit dem Einsatz der „ordentlichen“ Luftpumpe.

Gespräche (8 – 10)

Kurz bevor ich am Schöntalweiher ankam, sah ich einen älteren Herrn auf einem Tourenrad am Beginn des Staudamms ein wenig ratlos um sich blickend. Er wollte wissen, wo es denn zum „Radweg“ Richtung Fischbach / Rumbach ginge und ob der asphaltiert wäre. Er verwies auf den dort stehenden weißen StVO-Wegweiser. Ich musste ihn dann enttäuschen – es gibt dort nur abschnittsweise ein paar straßenbegleitende Wegelchen. Und der abgesetzte Weg zwischen Fischbach und Rumbach (bzw. auch Schönau) ist nur geschottert; zumindest vom Sauertal ausgehend bis zur Wasserscheide. Ich riet ihm dann, einfach auf der L 478 zu bleiben, viel Autos sind da ja nicht unterwegs.

Als ich ein paar Butterkekse gefrühstückt hatte, holte ich den kaputten Schlauch aus dem Rucksack, um ihn mit dem klassischen Rema-Tip-Top-Flickzeug wieder abzudichten. Dies erregte die Aufmerksamkeit zweier anderer, ebenfalls gerne Rad fahrender Stammgäste. Es wurden dann ein paar Anekdoten über erlittene Reifenpannen ausgetauscht: Als z. B. mal das Flickzeug im Auto vergessen wurde, der Ersatzschlauch selber ein Loch hatte oder man in den tiefsten Vogesen mit einer Reifenpanne dastand und den Schlauch nicht flicken konnte, weil die Vulkanisierlösung ausgetrocknet war. Einer der netten Herren hat mich übrigens vor ein paar Jahren mal vom Schöntalweiher aus im Auto mitgenommen, als ich mir an diesem Tag mit irgendwas fürchterlich den Magen verdorben hatte und völlig ausgelaugt auf dem Rad sicher nicht mehr zurück zum auf dem Hochstellerhof geparkten Auto gekommen wäre.

Das war ein richtiger „Labertag“ – denn eine Weile später tauchte dann noch einer der hier fleißig Kommentierenden auf…! ;o)

Alltagserlebnisse (Teil 49)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (95)

Mal wieder sehr eng überholt wurde ich am Vormittag des 16. Juli vor der Einfahrt in den Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße (noch vorm Beginn des dortigen „Schutzstreifchens“) von einem Firmenfahrzeug mit Mannheimer Kennzeichen.

Überholmanöver (96)

Wohl einfach nicht mehr ganz dicht waren zwei lebensmüde Motorradfahrer, die mit ihren Maschinen mit einem Höllenlärm und maßlos überhöhter Geschwindigkeit am 16. Juli den steilen und kurvigen Anstieg von Steinalben nach Hermersberg hochjagten. Der Vordere der beiden überholte vor einer vollkommen unübersichtlichen Linkskurve noch schnell zwei Autos. Das war nix anderes als russisches Roulette!

Stopschilder (21)

Am Vormittag des 17. Juli bretterte mal wieder jemand vor mir fast ohne jede Verlangsamung über das Stop-Schild in der Pirmasenser Pirminiusstraße an der Einmündung der abknickenden Vorfahrtstraße Wiesenstraße vorm Kaufland. Obwohl die folgende Ampel ein paar Meter weiter Rot zeigte…!

Fußgänger (6)

Im letzten Moment anders überlegt hatte es sich ein Mann, der ebenfalls am 17. Juli in der Landstuhler Weiherstraße an der Bushaltestelle die Fahrbahn queren wollte. Der von rechts aus der Ludwigstraße kommende, ca. 30 km/h fahrende Rennradler aus Pirmasens war dann aber wohl doch einen Tick schneller als es im ersten Moment den Anschein hatte.

Überholmanöver (97)

Vielleicht sollte es eine kleine „Retourkutsche“ dafür sein, dass ich (ein paar Minuten später) an der Einmündung der L 363 in die dort beginnende L 470 in Landstuhl gem. § 5 (8) StVO rechts an der Schlange vorbei bis zur Haltelinie der Ampel vorfuhr, um anschließend links Richtung Mittelbrunn abzubiegen. Das zweite Auto überholte mich dann wohl vorsätzlich sehr eng.

Fußgänger (7)

Der „Schutzstreifen“ in der Zweibrücker Straße ist bei Fußgängern sehr beliebt. Obwohl links ein breiter Hochbord-Gehweg liegt, stiefeln immer wieder mal Leute über den dortigen „Schutzstreifen“ Richtung Fehrbach. Sogar der die Strecke für mapillary Dokumentierende hat einen dieser Witzbolde dabei erwischt. Doch dem nicht genug: ein paar Meter weiter wurde dann sogar ein Schutzstreifen-Geisterradler verewigt, der neben seiner Freundin herumtorkelte…! Dabei ist das Gehwegradeln in Richtung Fehrbach doch sogar per Gehweg Radverkehr frei legalisiert.

Vor ca. 2 Jahren kam mir dort sogar mal eine ganze Horde Geisterradler-Kids auf Fahrrädern entgegen. Am 17. Juli waren es aber (ziemlich genau an der Stelle der ersten Aufnahme) nur zwei in ihr scheinbar sehr wichtiges Gespräch vertiefte, nebeneinander gehende Erwachsene, die erst durch mein Rufen bemerkten, dass da von vorne ein Radfahrer angefahren kommt.

Platten (3) & Parken (15 & 16)

Der mich besonders frustrierende 18. Juli fing bereits typisch an. In der Arnulfstraße fuhr ich vor der ersten Einfahrt zum Wasgau-Markt mitten durch zwei Scherbenhaufen! Das dürfte dann auch die Ursache dafür gewesen sein, warum ich im Laufe meiner Tour insgesamt am Vorderrad 5 Mal Luft nachpumpen musste – und heute Abend noch den Schlauch flicken und den Mantel austauschen darf!

Jedenfalls parkte dann an der zweiten Ausfahrt zum Wasgau-Markt ein Lkw teils auf dem dort nach rechts verschwenkten „Schutzstreifen“ sowie teils auf dem daneben liegenden, endenden Parkstreifen samt Sperrfläche, um dort Getränke zu entladen. Nur ein paar Meter weiter stand dann auch noch ein Pkw mit geöffnetem Kofferraum teils auf dem Gehweg, teils auf dem „Schutzstreifen“, wo offenbar auch grade „entladen“ wurde. Trotz ausdrücklichem Halteverbot. Ich war jedenfalls zu dem Zeitpunkt schon ganz gut geladen…!

Gehwegradler (27) incl. Rotlicht (15)

Ein paar Minuten später stand ich in der Gärtnerstraße an der roten Ampel, um anschließend rechts in die Ringstraße abzubiegen. Ein auf dem Gehweg radelndes Cleverle (auf einem MTB) meinte (mal wieder), dass die rote Ampel auf dem Gehweg für ihn ja nicht gelte. Ja, ich bin gemein: ich wünsche mir jedes Mal, dass um die Ecke grade zufällig eine Polizeistreife steht. Aber wahrscheinlich hätte die noch nicht einmal was dran auszusetzen…!

Vorfahrt (5)

Auch ganz lustig war der rasante Knallkopf, der (aus der Herzogstraße kommend) mir im Oval-Kreisverkehr am Dr.-Robert-Schelp-Platz beinah noch ans Hinterrad gefahren wäre. Im Unfallbericht hätte es dann wieder geheißen, dass der arme Autofahrer den Radfahrer „übersehen“ hätte…

Gehwegradler (28)

Es ging weiter Richtung Hinterweidenthal. Dort begegnete mir dann im Bereich des Forstamts auf der B 427 ein ganzes Rudel E-Mountainbiker. Circa 5 der 15 befuhren dabei den schmalen Gehweg (in Richtung Norden).

Stopschilder (22) & Vorfahrt (6)

Und wieder ein paar Meter weiter ignorierte dann eine, die Gartenstraße in Richtung Südost befahrende, ältere Frau auf ihrem Fahrrad ihr Stop-Schild und nahm mir (die Bahnhofstraße in Richtung Nordost befahrend) so die VorfahrtVorfahrt. Sie kuckte dabei nicht einmal flüchtig nach rechts.

Alltagserlebnisse (Teil 48)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehwegradler (26) in Einbahnstraße (4)

Am Vormittag des 10. Juli kam mir am Ende der Einbahnstraße Höfelsgasse glaube ich derselbe ältere Mann (wieder entgegen die Verbot der Einfahrt fahrend, auf dem aus meiner Sicht linken Gehweg) entgegen, der erst am 6. Juli ebenfalls aus dieser Einbahnstraße herausfahrend auch noch das Rotlicht der Fußgängerampel vor der Sparda-Bank missachtete.

Hupen (33)

Juhu! Endlich wurde ich (ebenfalls am 10. Juli) auf der vierspurigen B 270 zwischen dem Abzweig der K 17 nach Petersberg und Pirmasens mal wieder aus einem BMW-SUV – und das auch noch regelrecht hysterisch – angehupt! Ich hatte schon geglaubt, es hätte sich tatsächlich wirklich zu allen herumgesprochen, dass man da mit dem Rad fahren darf. Oder aber das Gehupe sollte eine Art „Anfeuerung“ darstellen…?

Fußgänger (5)

Wenig zu beanstanden, die letzten Tage. Am 13. Juli befuhr ich mal wieder mit dem MTB den (sogar freigegebenen!) Feldweg zwischen Gersbach und Winzeln. Ab der Einmündung „Im Wiesel“ hat die „Elsässer Straße“ keinen Gehweg mehr. Im Grunde gilt dann § 25 (1) S. 3 StVO:

Wird die Fahrbahn benutzt, muss innerhalb geschlossener Ortschaften am rechten oder linken Fahrbahnrand gegangen werden; außerhalb geschlossener Ortschaften muss am linken Fahrbahnrand gegangen werden, wenn das zumutbar ist.

Nunja, das Rentner-Ehepaar, welches dort gemütlich gen Winzeln schlenderte, teilte die Fahrbahn ziemlich genau in drei Drittel. Ich überlegte erst, kurz zu bimmeln – ließ das dann aber sein, weil nach meinen Erfahrungen dann völlig unberechenbar reagiert wird (Stichwort: „Hühnerhaufen“). Am meisten Platz war rechts, also fuhr ich mit mäßiger Geschwindigkeit dort dran vorbei. Allerdings bemerkte die Frau dann doch kurz vor der Passage mein Kommen – und torkelte natürlich nicht nach links, sondern nach rechts.

Gehweg-Rollerfahrer (1)

In der letzten „Episode“ hatte ich ja von einem Gehweg-Motorradler berichtet. Am 13. Juli war vor mir (an der roten Ampel in der Rodalber Straße wartend) in der Zweibrücker Straße dann zur Abwechslung mal ein Motorroller auf dem Gehweg unterwegs; der Fahrer bog dann auch auf dem Gehweg in die Gärtnerstraße ab. Wahrscheinlich hat er sich dabei noch eine der beiden roten Ampeln (vor der Parkbrauerei) gespart.

Hunde (5)

Am Abend des 13. Juli begegnete mir dann auf dem oben angesprochenen Feldweg zwischen Winzeln und Gersbach ein einsamer, kleiner Hund mit weiß-braun-schwarzem Fell. Ein paar Minuten zuvor ließ ich an der Stockwaldhütte drei mir entgegenkommende Reiterinnen vor. Ich könnte mir vorstellen, dass die den Kleinen evtl. vergessen hatten? Er schien mir aber nicht zu trauen, sondern trottete weiter Richtung Winzeln.

Wetter (2) und Gespräche (7)

Am 15. Juli fuhr ich über Lemberg und Salzwoog an den (leider wieder immer mehr von Grünalgen zuwuchernden) Schöntalweiher, obwohl Gewitter vorhergesagt waren. Bis etwa 14 Uhr blieb es auch sonnig und warm – aber quasi direkt über mir konnte ich eine Gewitterzelle beim Wachstum beobachten. Wäre ich 10 Minuten früher losgefahren, hätte ich in Fahrtrichtung Westen sogar noch komplett trocken bleiben können, da die Zelle Richtung Osten wanderte (und sich dort erst so richtig austobte). So flüchtete ich nach erstem Donner und den ersten größeren Tropfen (die immer noch nicht aufgehobene linksseitige Gemeinsamer Geh- und Radweg-Benutzungspflicht in einer 30er-Zone ignorierend…) in ein Bushäuschen im Ludwigswinkler Ortsteil Schöntal. Dort kam erst ein Wanderpärchen hinzu, welches sich nach 20 Minuten im (vorerst) nachlassenden Regen wieder auf die Socken machte. Abgelöst wurden sie dann von einem Rentner-Ehepaar, die auf E-Bikes angefahren kamen. Beide Mitte 70 und immer noch regelmäßig mit den Rädern unterwegs. Man fragte mich, ob ich denn kein Rücklicht dabei hätte, weil die Autofahrer doch immer so wild fahren würden. Naja – da wird mir die Funzel auch nicht viel bringen. Es kam dann sogar noch eine dritte Radlerin hinzu (eine polnische Pflegekraft, die auch gerne radelt). Als Regen und Donner dann nachließen, ging es ab nach Hause. Es war zwar immer wieder mal ziemlich schwarz am Horizont – aber nass wurde ich nicht mehr.

Verlorene Sachen (1)

Tja. Leider hab ich dann irgendwo, wahrscheinlich im Anstieg von Trulben in Richtung der Vinninger Kreuzung, meinen Sigma BC 5.16 (Radcomputer) verloren. Mal wieder…! Die neuen Halterungen sind einfach Mist, wahrscheinlich ist das Ding, weil ich es nicht zu 100 % fest reingedreht habe, einfach rausgesprungen.

Alltagserlebnisse (Teil 47)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehweg- und Geisterradler (23 & 24)

Am 6. Juli schob ich brav mein Rad vom Kreisverkehr vom Dr.-Robert-Schelp-Platz durch die Verbot der Einfahrt Einbahnstraße Höfelsgasse zur Sparda-Bank. Dort belegte dann eine junge Frau eine gefühlte Ewigkeit das einzige Terminal, um von einem mitgebrachten Berg an Rechnungsbelegen mühsam einzelne Überweisungen einzutippen. Ich versteh ja grundsätzlich nicht, warum man daheim nicht einfach einen Überweisungsträger ausfüllt und den dann in den Belegleser schiebt? Geht um Welten schneller, als das Getippe – und andere Leute müssen nicht ewig warten.

Nunja. Anschließend schob ich mein Rad dann noch ein Stück in die Schloßstraße und fuhr dann vom Gehweg aus auf die Linksabbiegespur, um zur Exerzierplatzstraße abbiegen zu können. Während ich vor der roten Linksabbieger-Ampel stand, kam dann auf dem linken Gehweg der Verbot der Einfahrt Höfelsgasse ein älterer Mann angeradelt und fuhr direkt vor mir gnadenlos über die rote Fußgängerampel, um anschließend auf dem breiten Gehweg auf der Ostseite des Exerzierplatzes Richtung Fußgängerzone weiterzuradeln.

Dort begegnete ihm dann nur einen Moment später ein E-MTB-Fahrer, der ebenfalls ohne jede Hemmungen und ohne sich groß umzukucken oder die rote Fußgängerampel  zu beachten, nach links über die Fußgängerfurt in die Exerzierplatzstraße einfuhr. Immerhin auf der Fahrbahn. Im Grunde war auch das ein Verstoß gegen das für Linksabbieger geltende Rotlicht. Kostet 100 Euro und gibt einen Punkt in Flensburg. Wenn sich die Polizei denn für sowas interessieren würde.

Fußgänger (4)

Am selben Abend torkelte mir in der Johannesstraße beinahe ein vor dem Wechsel der Straßenseite sich weder nach rechts oder links umblickender, junger Kopfsenk-Smartphone-Zombie vors Rad. Da bräuchte es wohl auch noch eine „Äpp“ für…!?

Gehweg- und Geisterradler (25)

Am Morgen des 7. Juli erlebte ich am Ortsausgang von Winzeln (entlang der K 6) das für die Mehrheit der örtlichen Radfahrer übliche Fahrmanöver: spätestens an der Einfahrt zum Chemiewerk wird auf den schmalen Hochbord-Bürgersteig gewechselt.

Parken (13)

Kurze Zeit später diente der „Schutzstreifen“ in der Arnulfstraße mal wieder als Parkplatz-Ersatz. Obwohl dort sogar noch zusätzliche Halteverbotsschilder stehen.

Dooring (2)

Am 9. Juli war es auf den ersten 50 km relativ ruhig. In der Schillerstraße in Dahn wäre ich dann beinah mal von einer Beifahrertür gedoort worden. Der Vater hatte seinen weißen SUV entgegen der Fahrtrichtung halbhüftig auf dem (aus meiner Sicht rechten) Gehweg geparkt. Seine junge Tochter (vielleicht 8 Jahre alt) öffnete dann einfach die Beifahrertür, ohne auf den von Vorne kommenden Radler zu achten. Zum Glück hielt ich ausreichend Abstand.

Kurvenschneiden (1)

Ein paar Kilometer weiter kam mir dann in der scharfen Rechtskurve auf der K 92 kurz vor Ruppertsweiler ein schicker, grüner Oldtimer mittig auf der nicht sonderlich breiten Fahrbahn (ohne Mittelstreifen) entgegen. Wär ich ihm da mit einem Auto entgegengekommen, hätte es gekracht.

Geschwindigkeit (13)

Definitiv viel zu schnell war der Fahrer eines laut röhrenden, schwarzen BMW auf der Geraden der ansteigenden L 486 zwischen Lemberg und Pirmasens unterwegs. Dort gilt fast durchweg 50 km/h bzw. 70 km/h. Er fuhr hingegen mindestens 90 oder 100.

Parken (14)

Auch mal ganz witzig war die Frau, die mit ihrem weißen Audi und (wohl) ihrer Mutter auf dem Beifahrersitz auf dem missglückten „Schutzstreifen“ (und teils auf dem Gehweg) in der Lemberger Straße entgegen der Fahrtrichtung (berghoch, in Blickrichtung der mapillary-Aufnahme links) parkte und dort seelenruhig ein Schwätzchen mit Mutti hielt.

Rotlicht (14)

Einen würdigen Schlusspunkt setzte dann ein Rollerfahrer, der die schon vor mehr als einer Sekunde auf Rot umgesprungene Ampel der Volksgartenstraße (Kreuzung Landauer Straße) ignorierte.

Alltagserlebnisse (Teil 45)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (20)

Aufgrund der Sperrung der der A 62 fährt ein Großteil der Verkehrsteilnehmer über die parallelen Kreis- und Landesstraßen, weshalb dort derzeit auch nur 50 km/h erlaubt ist (aber sich eh keiner dran hält…)! An der Kreuzung der L 462 mit der K 16 gibt es trotz Stop-Schild für den von Obernheim bzw. Queidersbach kommenden Verkehr immer wieder Unfälle, weshalb dort bald ein Kreisverkehr errichtet werden wird. Am 27. Juni überfuhr der Fahrer eines SUV, der mich kurz vorher von Queidersbach kommend überholte, ohne anzuhalten den Kreuzungsbereich.

Überholmanöver (88)

Am 27. Juni befuhr ich die L 469 in Wallhalben. Im kurvigen Bereich an der Einmündung Fabrikstraße überholte mich der Fahrer eines schwarzen Audi mit äußerst dürftigem Seitenabstand, obwohl die Gegenfahrbahn völlig frei war.

Geschwindigkeit (12)

Ich finde ja diese Tempoanzeigen an vielen Ortseingängen so putzig. Anstatt eines ordentlichen Starenkastens bekommt der Kfz-Nutzer die kostenfreie Information, dass dieser – der pöhse Pursche – deutlich zu schnell unterwegs ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Passiert ja eh nix…! Auch am nördlichen Ortseingang von Schmitshausen gibt es eine solche Geschwindigkeitsanzeige. Der gelbe Kleinwagen, der mich da am Abend des 27. Juni überholte, hatte immer noch 62 km/h drauf, als er die Ortstafel schon längst passiert hatte.

Überholmanöver (89)

Am Vormittag des 28. Juni musste ich wegen eines Einkaufs kurz in die Stadt. Dabei wurde ich erneut auf dem „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße von einer älteren Frau in ihrem Hyundai-Kleinwagen mit vielleicht 30 der 40 Zentimetern Abstand überholt. Spurdenken halt. Ich würde dort ja sehr gerne mal derartige Situationen fotografisch dokumentieren (damit die bei der städtischen Straßenverkehrsbehörde auch mal sehen, was ich da immer wieder erlebe) – leider hat sich bislang aber noch niemand aus der örtlichen Radfahrerschaft angeboten, als „todesmutiges“ Model zu fungieren.

Überholmanöver (90)

Ein weiteres, wenig respektvolles Überholmanöver gab es während meiner nachmittäglichen Tour (am 28. Juni) Richtung Holzland. Auf der L 499 zwischen Waldfischbach und Heltersberg wurde ich auf der sehr übersichtlichen Strecke in Höhe des Parkplatzes wohl vorsätzlich mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand überholt.

Ladung (2)

Am Abend des 28. Juni hielt ich kurz am Netto-Markt in Thaleischweiler-Fröschen an, um mir noch was Süßes zu kaufen. Als ich am Ausgang noch schnell eine Laugenstange verdrückte, sah ich einen älteren Herrn mit zwei vollen Einkaufstüten aus dem Laden kommen. Ich hätte daher im Leben nicht vermutet, dass ihm das neben meinem abgestellte Fahrrad gehört. Er wuchtete die offensichtlich sehr schweren Tüten hoch und hängte jeweils eine an ein Lenkerende. Die scherzhafte Anmerkung „Hoffentlich bricht der Lenker nicht ab“ konnte ich mir nicht verkneifen. Er meinte, dass es ja wirklich erstaunlich sei, was man mit einem Fahrrad alles transportieren könne – und zog von dannen. Naja…! Ich hoffe, dass er Richtung Thaleischweiler damit wenigstens nicht auf den schmalen Gehwegen herumeierte.

Hupen (32)

Am 29. Juni durchquerte ich die Landstuhler Innenstadt. In der Kaiserstraße floss der Verkehr stadtauswärts (in Richtung Ramstein) mal wieder sehr stockend. Ich sah, dass vor einer Gruppe von Pkw ein älterer Herr mit dem Rad unterwegs war. Als dieser in die Eisenbahnstraße abbog, hupte ein Fahrer eines Opel Corsa für etwa 2 Sekunden und gab anschließend Vollgas. Wenn es grade stadteinwärts wegen zig Karren regelm. nur im Stop and Go durch die Stadt geht, käme er wohl hingegen im Traum nicht auf die Idee, die Leute vor sich einfach weghupen zu wollen…

Fußgänger (3)

Am Morgen des 30. Juni befuhr ich die Arnulfstraße in Richtung Streckbrücke. Hinter der Kreuzung Maximilianstraße lief dann ein paar Meter vor mir ein Mann ohne jeden Blick nach rechts mal eben über die Fahrbahn.

Überholmanöver (91)

Als „mildernde Umstände“ für eins der engsten Überholmanöver des Jahres dürften wohl nur Alkohol oder Blindheit in Frage kommen. Am Nachmittag des 30. Juni war ich nach einem entspannenden Aufenthalt am Seehof auf dem Rückweg Richtung Pirmasens. Auf der L 486 zwischen Salzwoog und dem Abzweig L 485 überholte mich erst ein roter Kleinwagen in angemessener Weise. Diesem hing jedoch noch ein alter, grauer Opel förmlich im Kofferraum. Der wohl sehr alte Fahrer schrammte mit vielleicht 10 oder 15 Zentimeter Abstand an meinem linken Lenkerende vorbei und zog schnell wieder ruckartig nach rechts – und kam dabei noch fast auf das Bankett. Ich vermute daher stark, dass der Fahrer wohl besoffen war. Ich befand mich zwar im steten Wechsel von Schatten und Gegen-Sonnenlicht – das rechtfertigt aber keinen totalen Blindflug! Auch hier würde ich mir wieder wünschen, dass Führerscheinbesitzer ab dem 65. Lebensjahr alle 5 Jahre nachweisen müssen, dass sie gesundheitlich noch in der Lage sind, ein Auto zu führen.