Aus dem Polizeibericht (Teil 95)

In Kaiserslautern wird ein berauschter 39-jähriger gleich zwei Mal am selben Tag von der Polizei angehalten. In Bad Dürkheim missachtet ein Radfahrer ein Stopschild, was zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw-Fahrerinnen führt. In Haßloch werden zwei dunkelradelnde junge Erwachsene kontrolliert. Eine 8-jährige stürzt in Freinsheim. Auch ein 83-jähriger stürzt in Oberotterbach schwer. Ein Wörth kommt es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Radfahrerinnen. Ein 87-jähriger stürzt auf einem um einen Kreisel führenden „Geh- und Radweg“ bei Haßloch mit seinem Pedelec schwer. In Homburg werden einer Gruppe jugendlicher Radfahrer mehrere „schwere Eingriffe in den Straßenverkehr“ vorgeworfen. In Landau bringt ein rücksichtslos vom Fahrbahnrand Anfahrender einen Rennradfahrer zu Fall. In Kirrweiler verursacht eine die Fahrbahn betretende Paketzustellerin ebenfalls einen Sturz eines Rennradfahrers. „Aus dem Polizeibericht (Teil 95)“ weiterlesen

Brückentagsidiotenanhäufung

Boah! 😤 Die letzten Wochen haben definitiv gereicht, um mich endgültig zum Misanthropen werden zu lassen. Dem Universum wäre gedient, wenn Corona wirklich so tödlich gewesen wäre, wie es ja immer noch behauptet wird – und die Menschheit endlich ausstürbe. Ja, inzwischen würde ich auch ein Virus im Stile von The Walking Dead, Worldwar-Z oder das T-Virus aus dem Labor der Umbrella-Corporation ausdrücklich begrüßen. Echte, Hirne 🧠 verspeisende Zombies ziehe ich auf jeden Fall debilen, unterwürfigen Maskenzombies 😷 vor. Auch wenn ich bekanntlich meine Alltagserlebnis-Reihe vor einer Weile eingestampft habe, habe ich natürlich auch in den letzten Monaten unheimlich viele „tolle Sachen“ auf den Straßen erlebt. Der Brückentag heute (in Rheinland-Pfalz war gestern Fronleichnam) stellte in der Summe echt mal wieder alles in den Schatten. Ich hab nach der Tour extra noch einmal nachgeschaut, ob mir einer heimlich ein „Alle Idioten zu mir!“-Schild auf den Rucksack gepappt hat. 🤪 „Brückentagsidiotenanhäufung“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 178)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Spurwechsel (2)

Tja, durchgezogene Linien sollte man halt eigentlich schon beachten; vor allem, wenn man einen Radfahrer überholt und dann den von hinten kommenden BMW ausbremst. So geschehen am 25. Februar in der 2. „Kerbe“ des vierstreifigen Abschnitts die B 270 hinauf nach Pirmasens. Der BMW-Fahrer drückte seine Begeisterung darüber mit Betätigung der Hupe aus.

Einbahnstraßen (34)

Nach einem Einkauf im Edeka bog ich nach rechts in die Landauer Straße ab. Dabei begegnete mir wohl eine alte Bekannte; im letzten Sommer hatte ich nämlich schon einmal eine behelmte Frau gesehen, die dort entgegen der Einbahnstraße auf einem giftgrünen Rad in Richtung der Wallhalla-Kreuzung fuhr. Mein Hinweis wurde jedenfalls erneut ignoriert.

Vorfahrt (64)

„Ich hab dich nicht gesehen.“ Ja, nee – is klar. Etwas später war ich in der Vorfahrtstraße Winzler Straße unterwegs. Von links sah ich aus der untergeordneten Straße einen Mann in einem alten, roten Pkw angefahren kommen. Er kuckte kurz zu mir – und nahm mir mit stotternden und quietschenden Reifen die Vorfahrt. Ein Stück weiter musste er warten, weshalb ich neben ihn fuhr – und mich auch noch anlügen lassen musste. 🤬

Gegenverkehr (28)

Ich weiß gar nicht, ob die Hornbacher Filiale der Sparkasse auch bald geschlossen wird? Der Parkplatz liegt im Bereich des Kreisels zwischen B 424 und der L 478. Am 28. Februar war jemand zu faul, um den Kreisel herumzufahren, denn er kam mir auf meinem Fahrstreifen entgegen. Als ich mich im Kreisel befand, schaute ich nochmal nach hinten – und sah gleich den Nächsten, der auf die gleiche Weise abkürzte.

Überholmanöver (438)

Auch nicht mehr ganz dicht war der Fahrer einer laut dröhnenden Halbstarken-Karre, der im kurvigen Abschnitt der K 13 vor Walshausen mit viel zu hoher Geschwindigkeit relativ eng an mir vorbeibretterte und auch die folgende Linkskurve schnitt. Er gefährdete dabei einen BMW-Fahrer, der bremsen musste und deshalb hupte.

Vorfahrt (65)

Kurz vor der Haustür nahm mir in Windsberg dann noch schnell ein aus der Langenberger Straße in die K 6 linksabbiegender Lenker eines dunkelblauen SUV mit einem etwas exotischeren Kennzeichen kackfrech die Vorfahrt.

Zebrastreifen (26)

Am 29. Februar wurde mal wieder am Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße ein den Zebrastreifen nutzen wollender Mann von einem in den Kreisel einfahrenden Autofahrer völlig ignoriert.

Parken (65)

Auch in der Bismarckstraße nehmen die Anlieger die Gehwege als Parkplätze fast vollständig in Beschlag; das erkennt man auch ganz gut auf den google-Luftbildern. Am 29. Februar kam mir in dieser Straße ein Fahrzeug des Pirmasenser Ordnungsamts entgegen. Natürlich sah die am Steuer sitzende, Falschparker duldende Dame auch hier keinen Grund, Knöllchen zu verteilen.

Gespräche (60)

Ich habe scheinbar einen Stalker! 🤬 Ich will angesichts meiner am 8. März gestellten Strafanzeige hier nicht zu viel verraten 🤐 – aber im Verlauf meiner Runde am 29. Februar bemerkte ich, dass mir ein langsam entgegenfahrender, alter Mann aus seinem Auto etwas zurief und anhielt. Ich drehte um und hörte mir an, was er zu sagen hatte. Im Wesentlichen warf er mir vor, ich hätte auf seinem Grundstück etwas gestohlen, solle mich nie mehr in dessen Nähe blicken lassen, da sonst „jemand vorbeikäme“. Ich wusste nicht mal annähernd, wovon der offenbar altersverwirrte, ca. 80 Jahre alte Mann da faselte…!? 🤔 😲 Am 8. März belästigte er mich dann gleich noch einmal. 😡 Mehr hierzu dann in der folgenden Ausgabe.

Fußgänger (30)

Gegen Ende meiner Runde stand ich auf dem Linksabbiegestreifen von der Schäfer- in die Pirminiusstraße. Genau dort, wo man früher als Radfahrer einfach kein Grün bekam. Rechts bemerkte ich einen jungen Mann auf dem Gehweg, der offensichtlich die Fahrbahn queren wollte. An dieser Stelle gibt es allerdings keine Fußgängerampel / Furt. Natürlich lief er genau einen Moment eher los, bevor die eh nur für ca. 3 bis 4 Sekunden Grün zeigende Linksabbiegerampel umsprang. Jetzt aber zackig…!

Alltagserlebnisse (Teil 177)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (433)

Durchgezogene Linien werden ja sowieso total überbewertet. 🙄 Warum sollte man auch als Fahrer eines auf Behindertenbeförderung spezialisierten Busunternehmens einen Radfahrer in einer unübersichtlichen Rechtskurve nicht überholen? Schließlich machen das die Vordermänner (mindestens 6 oder 7 Pkw) ja auch. Und wenn dann doch Gegenverkehr kommt, dann wird der Radfahrer halt mit bestenfalls 50 cm auskommen müssen. So geschehen am Nachmittag des 19. Februar auf der L 497 in der Nähe der Imsbachermühle.

Hunde (15)

Neeeein, Burschi! Dieser Ruf ertönte gegen Ende meiner Tour am Winzler Sportplatz am Beginn des Offroad-Radwegs nach Gersbach, als ein Stückchen vor mir ein Mann die hintere, linke Tür seines Pkws öffnete. Aus dieser schoss urplötzlich ein schwarzer, mittelgroßer Wauwau direkt auf die Fahrbahn und wäre mir beinahe in die Seite gerannt. Ich konnte aber Dank meiner geschärften Sinne ausweichen – und hatte Glück, dass er keinen Hunger auf Radfahrer hatte. Ich blickte kopfschüttelnd nach hinten und rief dem Herrchen „Man könnte vielleicht auch mal kucken, ob jemand kommt…?“ zu.

Überholmanöver (434)

Förmlich mit Gewalt hatte sich am 20. Februar in der Landauer Straße in Zweibrücken der Fahrer eines weißen SUV vor dem Kreisel Hofenfelsstraße an mir vorbeiquetschen müssen. Der Fahrbahnteiler ist dort ziemlich in die Länge gezogen. Und wenn man halt keine durchgezogene Linie überfahren kann, dann müssen ca. 40 – 50 cm Abstand halt ausreichen.

Vorfahrt (62)

Uiuiui, da hatte ein Stück vor mir der rechts von der L 471 zur L 477 abbiegende und ein extra aufgestelltes Vorfahrt gewähren missachtende Bofrost-Mann einem aus der anderen Richtung links einbiegenden BMW-Fahrer aber sowas von kackfrech die Vorfahrtstraße Vorfahrt genommen. Fast verständlich, dass der BMW-Fahrer ca. 5 Sekunden lang auf die Hupe drückte.

Überholmanöver (435)

Jaja, erst Verkehrsverbote missachten, illegal eine Abkürzung für die gesperrte Mauschbacher Brücke nehmen – und dann an Radfahrern mit dürftigem Abstand vorbeibrettern. So hatte das jedenfalls ein Fahrer eines weißen SUV ein Stück vor dem Hornbacher Ortseingang am 21. Februar abgezogen. Er war auch nicht alleine unterwegs; jedes Mal, wenn ich dort fahre, sehe ich mindestens 5 abkürzende Pkw-Fahrer; heute z. B. waren es mindestens 10; die Bankette sind auch schon ziemlich runtergefahren. Die Zweibrücker Polizei scheint aber auch trotz Nachfrage weiterhin kein Interesse daran zu haben, dort wenigstens mal eine Alibi-Kontrolle zu veranstalten. 🤨

Überholmanöver (436)

Ey – was geht denn jetzt ab? Ich bin derjenige, der anderen immer wieder den ironischen, hochgereckten Daumen 👍 zeigt. Was glaubt diese ältere Dame denn bitte wer sie ist? Da überholt sie mich unbedingt noch kurz vor einer roten Baustellenampel in Höhe des Imsbacherhofes; zwar gemächlich, aber eben auch nur mit circa 40 cm Abstand. Ich rolle also wieder rechts an ihr vorbei, schaue nach hinten und schüttle mit dem Kopf. Und dann zeigt die mir (für mein „Vorbeidrängeln“…?) tatsächlich auch noch ein Daumen-hoch!? 😮😤

Vorfahrt (63)

Jo, genau – nimm du mir in deinem fetten, dunkelgrauen SUV an der Einmündung der L 472 in die Vorfahrtstraße B 270 linksabbiegend ruhig die Vorfahrt. 😡 Die hätte mir – weil ich das rumpelige und stets verdreckte Wegelchen am Gelterswoog mal wieder missachtete – ja eh nicht zugestanden…!?

Fußgänger (29)

Auf dem weiter oben bereits erwähnten Offroad-Radweg zwischen Gersbach und Winzeln habe ich immer wieder mal Probleme mit Leuten, die nicht am „Fahrbahnrand“ gehen, sondern mitten auf dem Weg rumschlappen und diesen im Rudel quasi immer auf die größtmögliche Weise in Beschlag nehmen müssen. Am 23. Februar war vor mir ein Ehepaar unterwegs; ein Stock-Enterich (aka „Nordic Walker“) und seine (ebenfalls stöckelnde) Gattin. Obwohl ich mehrmals bimmelte, machten sie nicht wirklich Platz. 👿

Überholmanöver (437)

Am 24. Februar schrammte der Fahrer eines dunkelgrauen Automobils mit Kennzeichen aus dem Kreis Germersheim in der Landauer Straße stadteinwärts mit sehr wenig Abstand an mir vorbei; vermutlich sollte das eine Bestrafung dafür sein, dass ich nicht im Aufklappbereich der rechtswidrig teils auf dem Gehweg geparkten Autos fahren wollte. 🤬

Rotlicht (80)

Klar; warum nicht? Die Ampel zeigt schon mindestens 3 Sekunden lang Rot? Da biegen wir aus der Winzler Straße doch trotzdem noch schnell nach rechts in die Waisenhausstraße ab. Ich möchte es bitte ein einziges Mal in meinem Leben erleben, dass in so einem Moment links das Blaulicht eines Streifenwagens angeht. 😈

Alltagserlebnisse (Teil 174)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Platten (16)

Am 26. Januar hatte ich mein MTB glücklicherweise nicht gleich in den Keller gebracht, sondern vorm Haus stehen lassen. So bemerkte ich den Platten im Hinterrad, den ich mir wohl kurz vorm Ende der Tour einfing, noch am selben Tag, anstatt erst vor dem Losfahren am nächsten. Der Schwalbe Rapid Rob scheint ziemlich dünnhäutig zu sein, denn das war bereits der zweite Platten im Hinterrad seit Jahresbeginn.

Überholmanöver (424)

Der „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße diente am 29. Januar einem Fahrer eines weißen SUV mit Kennzeichen aus Speyer mal wieder als Einladung, mich (aus der Dooring-Zone raushaltend) mit ca. 30 cm Abstand zu überholen.

Fußgänger (27)

Warum sehr viele Menschen blind Fahrbahnen queren, werde ich nie verstehen. Zu faul, um kurz nach links und rechts zu kucken? Am 30. Januar fuhr ich die OD Kleinsteinhausen hinauf. Dabei wäre mir von rechts ein Mann mit einer Sprudelkiste beinah ins Rad gelaufen.

Rotlicht (77)

Wer an einer Ampel mit Grünpfeil nicht hält, begeht einen Rotlichtverstoß. Wie der Fahrer eines roten Motorrollers an der Kreuzung Landauer Str. – Volksgartenstraße, der in einem Zug einfach nach rechts abbog.

Fußgänger (28)

Also wenn ich als junge Mutter einen Kinderwagen auf eine Fahrbahn schiebe, könnte ich ja wenigstens mal schauen, ob von hinten z. B. ein Radfahrer kommt? So geschehen am Winzler Tor. Die Frau musste vermutlich auf die Fahrbahn, weil der Gehweg zugeparkt bzw. anderweitig blockiert war.

Geschwindigkeit (66)

ICH MUSS DEN RADFAHRER ÜBERHOLEN! Auch über die durchgezogene Linie. Ist das altbekannte Motto im 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus in der Winzler Straße. An diesem Tag waren es gleich zwei, denen ich mit meinen gefahrenen 30 km/h wohl zu langsam war.

Überholmanöver (425)

Ich konnte der Beifahrerin tief in die Augen schauen, als ein Stückchen weiter ihr einen schwarzen Ford-Ranger-Monstertruck fahrender Gatte mich mit vielleicht 30 cm Abstand überholte.

Überholmanöver (426)

Am 31. Januar hatte ich angezeigt, dass ich nach links auf den Parkplatz des Wasgau-Marktes in Waldfischbach abbiegen will. Obwohl ich schon nach links gezogen war, wurde ich von so einer Arschkrampe trotzdem noch überholt.

Parken (63)

Später sah ich dann noch ein altes Ehepaar, welches in der Winzler Straße den Verkehr stadteinwärts behinderte, indem sie ihren Wagen in zweiter Reihe geparkt hatten, um ihre Einkäufe auszuladen. 🙄

Zebrastreifen (22)

Hält in Deutschland überhaupt noch irgendwer vor Fußgängerüberwegen? Scheinbar nicht. So auch der Fahrer eines grauen Golfs, der am 3. Februar in der Winzler Straße den Vorrang von zwei Teenagerinnen missachtete.

Überholmanöver (427)

Aber sonst geht’s noch? In Kreiseln wird verdammt nochmal nicht überholt. Der Fahrer eines Minis hatte es etwas später im Kreisel zur Arnulfstraße trotzdem probiert; ich vereitelte das Vorhaben allerdings durch eine bewusst mittige Positionierung.

Alltagserlebnisse (Teil 173)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hupen (122)

Was denn? Soll ich etwa auf die A 62 auffahren…!? Keine Ahnung, warum es aus dem hinter mir unterwegs seienden, roten Pkw gehupt hat, als ich am 21. Januar gerade die L 470 in Richtung Martinshöhe befuhr. Der „Rechtsabbiegestreifen“ ist extrem schmal, weshalb man sich als Autofahrer dann halt mal einen Moment gedulden muss.

Fußgänger (25)

So alt und so unvernünftig. Etwas später „rannte“ bei Rieschweiler-Mühlbach ein altes Ehepaar vor mir über die Landstraße. Die hatten es wohl eilig und konnten keine 10 Sekunden mehr warten…

Hunde (12)

Am 22. Januar bog ich bei Gersbach mit dem MTB von der K 6 ab auf den Schotter-„Radweg„. Dort war gerade eine alte Frau mit ihrem Chihuahua unterwegs. Ihr kleines Hündchen war wohl nicht gut gelaunt, denn es kläffte mich böse an.

Fußgänger (26)

Okay, die Franzosen haben auch einen Knall. In Volmunster war am 23. Januar eine Schulklasse unterwegs – und alle waren (inkl. der Lehrer) komplett in gelbe Wahnwesten gehüllt. Es kann sich natürlich auch um eine Nachwuchsgruppe der „Gelbwesten“ gehandelt haben. 😉

Hunde (13)

Auf dem Rückweg nach Pirmasens fuhr ich mit dem MTB über Vinningen runter ins Felsalbtal. Kurz vor der Rehmühle bemerkte ich einen Mann, der mit zwei Hunden unterwegs war. Zum Glück hatte ich präventiv gebimmelt, denn die beiden Kläffer drehten förmlich durch, als ich an ihnen vorbeifuhr. Herrchen hatte alle Mühe, sie festzuhalten.

Gehwegradler (103) + Beleuchtung (18)

An diesem Tag fand ja das (frustrierende) Gespräch mit der Stadtverwaltung statt. Auf dem Heimweg sah ich in der Gasstraße einen Mann, der mit seinem MTB ohne Frontlicht auf den linken Gehweg der Teichstraße auffuhr, anstatt den Super-Duper-Rad(fahr)streifen zu benutzen. Immerhin hatte er wenigstens ein funktionierendes (sehr helles) Rücklicht. Hat jedenfalls perfekt gepasst.

Überholmanöver (422)

Ich überlege immer wieder, mir eine Kamera an den Lenker zu basteln. Noch nicht einmal, um jene Aufnahmen zu veröffentlichen oder sie als Beweismittel zu verwenden. Sondern als Gedächtnisstütze, um mir die wichtigen Daten (Fahrzeug, Person am Steuer, Kennzeichen) besser merken zu können. So hätte ich dann auch gerne das Arschloch angezeigt, welches mich am 24. Januar mit seinem dunkelgrauen Pkw auf der L 477 vor Thaleischweiler-Fröschen vorsätzlich sehr eng überholt hat; obwohl der „Radweg“ dort schon vor mehreren Monaten entschildert wurde. Dass das Absicht war, verdeutlichte der mehrfach nach rechts zeigende Arm. Nicht selten sind Leute dieser Art ja auch blöd genug, sich bei der Zeugenvernehmung („aber der Radfahrer fuhr auf der Straße!“) selber zu belasten.

Rotlicht (76)

Am Nachmittag ging es die Lemberger Straße rauf. An der Bettelampel vorm PLUB stand gerade ein Ehepaar, welches grün angefordert hatte. Der Fahrer eines schwarzen BMW-SUV, der hinter mir aus der Hans-Sachs-Straße ausgefahren war, hatte keine Lust, vor der inzwischen roten Ampel zu halten, sondern donnerte mit einem Affenzahn an mir vorbei.

Überholmanöver (423)

Am 25. Januar wurde ich ohne jede Not in der Winzler Straße in Höhe des SG-Sportplatzes von einer Flachpfeife in einem weißen BMW-SUV mit bestenfalls 40 cm Abstand rasiert.

Beleuchtung (19)

Etwas später kam mir im Hochwald zwischen Gersbach und Windsberg mal wieder ein Volldepp entgegen, der nicht in der Lage war, mein mehrfaches Abdecken meiner Lampe richtig zu deuten, denn er schaltete sein Fernlicht erst ca. 50 m vor mir ab.

Alltagserlebnisse (Teil 171)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Vorfahrt (60)

Am 16. Januar ging es über die L 355 in Richtung Waldmohr. Aus der der Abfahrt zur A 6 kommend stand ein Linksabbieger, dahinter kamen zwei Rechtsabbieger angefahren. Der Linksabbieger beachtete meine Vorfahrt, der Rechtsabbieger dahinter fuhr etwa 10 m vor mir raus. Mir war fast klar, dass der ihm Folgende nun garantiert meint, es sei frei und er könne auch raus. Woran man erkennt, dass diese Leute oftmals zu logischem Denken unfähig sind, denn wenn der Linksabbieger neben mir nicht losfährt, kann das ja durchaus an von links kommendem Verkehr liegen. Jedenfalls hörte ich während der Vorbeifahrt sein ABS stottern. Immerhin entschuldigte er sich anschließend per Handzeichen.

Fußgänger (24)

In Walshausen sah ich am 18. Januar, wie zwei Männer aus einem entgegen der Fahrtrichtung halb-halb auf dem linken Gehweg geparkten Auto mit Wiesbadener Kennzeichen ausstiegen. Beide hielten es nicht für nötig, sich nach rechts umzublicken, ob da evtl. ein Radfahrer kommt, weshalb mir einer der beiden beinahe in die Seite gelaufen wäre.

Überholmanöver (416)

Es ging mal wieder nach Frankreich. Auf der D 35a überholte mich im Bereich der Schweyener Ortsumgehung der Fahrer eines grauen Pkw mit einem Tages-Kennzeichen aus dem Kreis St. Wendel mit bestenfalls 50 cm Abstand bei vollem Tempo. Sind diese Tageszulassungen im Ausland überhaupt gültig?

(An- und) Einfahren (14)

Jo, lass dir ruhig Zeit. Auf der D 110m in Bitche zog vor mir in aller Seelenruhe ein alter Mann aus dem Längsparkstand heraus, weshalb ich dann halt kurz anhalten durfte.

Überholmanöver (417)

Zurück in Deutschland hatte ich mich auf der L 478 schon relativ mittig eingeordnet, um anschließend nach links auf die K 3 in Richtung Imsbacherhof abzubiegen. Ich wurde vom jungen Fahrer eines älteren weißen Golfs trotzdem noch überholt, obwohl ich meine Abbiegeabsicht auch per Patschehändchen angezeigt hatte.

Zebrastreifen (20)

Da hatte sich der Mann völlig zurecht aufgeregt, als ihm beinahe der vor mir befindliche Fahrer eines schwarzen BMW über die Füße gefahren wäre. Jener stand vor mir auf dem Linksabbiegestreifen zur Bitscher Straße und musste wegen Gegenverkehr längere Zeit warten. Als dann endlich keiner mehr angefahren kam, gab der BMW-Fahrer Gas, ohne den von links kommenden Mann zu beachten, der den Zebrastreifen benutzte.

Hupen (120)

Ich weiß wirklich nicht, was für Vorstellungen manche Autofahrer davon haben, was man als Radfahrer darf oder nicht? Am 19. Januar hatte ich mich auf der L 497 frühzeitig auf den Linksabbiegestreifen zur L 496 eingeordnet. Ein in gleicher Richtung auf dem rechten Streifen an mir vorbeifahrender Autofahrer hupte. Warum auch immer.

Gentlemen (54)

Es gibt aber zum Glück auch ein paar aufmerksame Autofahrer. Später bemerkte der auf der L 485 von hinten angefahren Kommende, dass ich mich nach hinten umgeschaut hatte und deutete dies auch korrekt, dass ich wohl nach links zur K 6 abbiegen möchte. Also machte er langsam und ließ mich so gefahrlos auf den Linksabbiegestreifen auffahren. 90 % der Autofahrer wären hier stur an mir vorbeigefahren.

Überholmanöver (418)

Das nächste Arschloch ist aber meist nicht weit entfernt. Denn auf der L 478 bei Vinningen rasierte mich der junge Fahrer eines grauen Kleinwagens ohne jede Not mit bestenfalls einem halben Meter Abstand.

Aus dem Polizeibericht (Teil 78)

In Edenkoben wird ein Dunkelradler aufgegabelt. An der Queichheimer Brücke in Landau schleudert ein Auto wegen überhöhter Geschwindigkeit über den getrennten Geh- und Radweg auf dem Hochbord. Eine ältere Dame wird auf der B 270 bei Grumbach von der Polizei darauf hingewiesen, doch den „Fußweg“ zu benutzen (der aber keiner ist). In Kaiserslautern gibt es Stress zwischen einem Fußgänger und einem Autofahrer, weil Letzterer wartend einen Zebrastreifen blockiert. Ein 82-jähriger E-Biker stürzt im Pfälzerwald in der Nähe des Hermersbergerhofs und wird erst einen Tag später aufgefunden. In Otterbach erleidet ein 55-jähriger E-Biker trotz Helm Verletzungen, als er im Zuge eines selbständigen Geh- und Radwegs mit einem Pkw kollidiert. In Kirrweiler fühlt sich zur Abwechslung mal ein Rennrad- von einem Autofahrer aufgehalten. „Aus dem Polizeibericht (Teil 78)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 162)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hindernisse (6)

Am 7. Dezember ging es mit dem MTB nach längerer Zeit mal wieder über die „grüne Grenze“ von Frankreich zurück nach Deutschland. Zwischen Stürzelbronn und Eppenbrunn liegt der Pass mit dem Namen Zollstock. Von diesem führte früher die mit dem gelben Kreuz markierte Route des Club Vosgien direkt über einen (relativ naturnahen) Hohlweg hinunter ins Tal des Schnepfenbachs. Als ich dort im Frühjahr zuletzt vorbeikam, fiel mir eine Umleitung auf. Die alte Route konnte man noch einigermaßen befahren, indem man einen umgestürzten Baum umfuhr. Zu diesem haben sich allerdings in der Zwischenzeit auch aufgrund von Forstarbeiten noch zwei weitere hinzugesellt. Deshalb musste ich meinen schweren Bock durch das auch noch äußerst glitschige Geäst irgendwie hindurchbugsieren; die Klappsäge hatte ich an dem Tag leider nicht mit. Hat mich tierisch genervt und mindestens 20 Minuten gekostet.

Hunde (10)

Ganz witzig hingegen war etwas später die Begegnung mit einem Ehepaar auf zwei überdimensionierten Tretrollern am Forsthaus Stüdenbach, die ihre drei Hunde vorgespannt und sich von diesen zurück in Richtung des am Stüdenbachweiher geparkten Autos ziehen ließen. Die Hunde konnten scheinbar sogar nur auf Zuruf Links und Rechts unterscheiden.

Parken (55)

Bei der Durchfahrt von Pirmasens gibt es eigentlich immer Gründe zum Meckern. So z. B. das auf dem seltsamen Radstreifen in der Lemberger Straße abgestellte Handwerkerfahrzeug.

Geschwindigkeit (57)

Wie fast jedes Mal: Im 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus in der Winzler Straße werde ich zwanghaft über die durchgezogene Linie überholt. Es wird dann doch realisiert, dass man zu schnell ist – weshalb der ein oder andere dann auch gerne mal nach dem Rüberziehen in die Eisen steigt. Ich erinnere einfach mal an den § 5 (2) S. 2 StVO:

Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.

Wenn der Radfahrer zügig beschleunigt und daher ziemlich rasch 25 km/h erreicht, sind die restlichen 5 km/h auch „nicht wesentlich höher“. Das heißt: es herrscht ein faktisches Überholverbot. Wenn die Z 277.1 wirklich in der StVO verankert werden, rege ich auf jeden Fall bei der StVB an, auf diesem Abschnitt ergänzend noch ein Radfahrer-Überholverbot anzuordnen.

Beleuchtung (15) + (16)

Auf der K 6 Winzeln hatte ein Fahrer eines Jeeps bis weit in den Ort hinein nicht realisiert, dass er noch das Fernlicht eingeschaltet hatte. Somit wurde nicht nur ich, sondern auch der Autofahrer hinter mir ordentlich geblendet.

Kurz vor dem Ziel im Bereich des Windsberger Sportplatzes kam mir dann noch so ein Fernlicht-Vollidiot in einem BMW entgegen. Ich verdeckte – um ihn drauf aufmerksam zu machen – mehrfach kurz mit der Hand mein am Lenker montiertes Licht. Erst kurz bevor er an mir vorbei war, blendete er ab.

Überholmanöver (395)

Aber sonst geht’s noch? Am 10. Dezember rasierte mich der Fahrer eines schwarzen Audi auf der L 497 kurz hinter der Verkehrsinsel mit äußerst dürftigem Abstand. Die mapillary-Aufnahme passt perfekt.

Gentlemen (50)

Im Verlaufe meiner Tour ging es den recht anspruchsvollen Anstieg über die L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg. Ausgangs der Linkskurve gab ich dem hinter mir fahrenden Lkw das Handzeichen, dass er an mir vorbeifahren kann. Er bedankte sich per Huperchen.

Tiere (25)

Im nächsten Anstieg von Burgalben über die K 24 in Richtung Höheinöd sah ich hinter der langgezogenen Rechtskurve ein Reh. Es nahm umgehend die Beine in die Hand und huschte unter der Leitplanke hindurch die Böschung hinab.

Fußgänger (23)

Zum Ende meiner Tour erspähte ich in der Zweibrücker Straße vor mir noch einen jugendlichen Kopfsenk-Smombie mit eingestöpselten Kopfhörern, der auf dem dortigen „Schutzstreifen“ anstatt des direkt danebenliegenden, abgepollerten Gehweges lief.

Aus dem Polizeibericht (Teil 70)

Ein 65-jähriger wird in Kaiserslautern auf einem mehr als fragwürdigen „Schutzstreifen“ angefahren. Bei Oberauerbach stürzt ein Motorradfahrer wegen einer stark verschmutzten Fahrbahn. In Edenkoben kontrollierte man mal wieder, ob die Fahrräder von Schülern mit ausreichend Lametta behangen sind. Eine Fußgängerin wird in Bad Bergzabern auf einem „Fuß- und Radweg“ angefahren, der eigentlich keiner mehr sein dürfte. In Kandel wird ein betrunkener 37-jähriger erwischt. Am 20. November fand an der TU Kaiserslautern eine Infoveranstaltung des PP Westpfalz statt. „Aus dem Polizeibericht (Teil 70)“ weiterlesen