Aus dem Polizeibericht (Teil 23)

In Germersheim wird eine 49-jährige mal wieder “übersehen”. Ein Gemeinsamer Geh- und Radweg-Verkehrszeichen wird in Kaiserslautern von einem Autofahrer abgeräumt. Zwischen Wilgartswiesen und Rinnthal stürzt ein angetrunkener 68-jähriger auf dem vereisten B-10-Radweg schwer. In Freinsheim kollidiert ein angetrunkener 38-jähriger mit einem Fußgänger. Ebenfalls in Germersheim wird einer 69-jährigen die Vorfahrt genommen. Zwischen Rülzheim und Kuhardt fährt ein Radfahrer eine Fußgängerin auf einem Feldweg an. „Aus dem Polizeibericht (Teil 23)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 85)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Fußgänger (13)

Ich hatte ja noch die größere Gruppe Fußgänger (ca. 7 – 8 Personen) vergessen, die am 5. Dezember (nach der Veranstaltung zum VEP) auf dem unbeleuchteten Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens unterwegs war. Als ich von hinten angefahren kam, hatten sie grade die Engstelle auf der Brücke erreicht. Obwohl man eigentlich das Licht bzw. den entsprechenden Schattenwurf meiner Fahrradleuchte hätte erkennen müssen, dauerte es doch ca. 10 Sekunden (die ich in Schrittgeschwindigkeit hinterherzockelte), bis irgendeinem mal auffiel, dass da von hinten ein Radfahrer kommt…! Bimmeln wollte ich nicht, sonst hätte ich dieses Experiment ja unnötig beeinflusst. 😉

Überholmanöver (185)

In der Fremde benimmt sich manch einer ja gerne mal besonders asozial. So auch der Fahrer eines weißen Sportwagens aus Aurich (Kennzeichen AUR), der am Abend des 7. Dezember in der Blocksbergstraße an mir mit keinem halben Meter vorbeigeschrammt war. Ich fuhr mit etwas mehr als einem Meter Abstand an den auf dem Seitenstreifen geparkten Autos vorbei. Und benutzte nicht wie 90 % der Pirmasenser Radler den dahinter versteckten Gehweg Radverkehr frei (der ehemals sogar in beide Richtungen benutzungspflichtig war). Klar – in Niedersachsen ist die Radweg-Quote besonders hoch und man ist dort Fahrbahnradler halt einfach nicht mehr gewöhnt.

Beleuchtung (9)

Nur wenige Meter weiter kam mir in der schon stark fortgeschrittenen Dämmerung ein älterer Herr auf dem Mountainbike entgegen. Sogar auf der Fahrbahn! Allerdings ohne Front- und Rücklicht.

Beleuchtung (10)

Wozu ist das?
Das ist blaues Licht.
Und was macht es?
Es leuchtet blau.

Deutsche Hochschule der Polizei

Aus “Die Känguru-Offenbarung”, Kai-Uwe Kling, Ullstein-Buchverlage, 2. Auflage 2014, Seite 34.

Genau dieses falsch zugeordnete Zitat fiel mir spontan wieder ein, als mich kurze Zeit später in der Winzler Wasserturmstraße (übrigens eine Tempo-30-Zone, ich fuhr etwa 24 km/h) ein junger Mann in einem tiefergelegten, weißen Golf überholte. Seine Kennzeichen leuchteten nämlich nicht weiß, sondern blau. Die Polizei wird ihn sicher schon bald darauf hinweisen, schließlich sind das definitiv DIE Experten in Sachen Blaulicht! 😉

Wetter (5)

Nach 4 Tagen Dauerregen innerhalb von nur 10 Tagen kann ich die Worte “Dürre”, “Rekordtrockenheit” und “Wassermangel” definitiv nicht mehr hören, ohne nervöses Augenzucken zu kriegen. Nach einem weiteren, komplett verregneten Wochenende konnte ich am 10. Dezember dann endlich mal wieder raus. Es ging nach Frankreich. Leider kam dann bei Bitche doch nochmal eine dicke Schauerwolke auf mich zugerollt. Glücklicherweise konnte ich mich in die Unterführung am “Col de Schimberg” retten. Da war ich nicht allein, ein junger Franzose kam kurze Zeit später mit seiner Motocrossmaschine angeknattert. Unterhalten konnte man sich ob der Sprachbarriere aber leider nicht. Nach ca. einer Drittelstunde Warten ging es dann (schon leicht unterkühlt) wieder weiter.

Überholmanöver (186)

Ein paar Kilometer weiter nördlich gab es zuvor noch ein vollkommen unnötiges Engüberholen durch einen Fahrers eines Bagger-Tiefladers in der langgezogenen Linkskurve der D 35a, ein paar hundert Meter vor dem Verteilerkreisel zur D 620. Die Gegenfahrbahn war meilenweit sichtbar frei – aber er rauschte mit bestenfalls einem Dreiviertelmeter Abstand mit voller Geschwindigkeit an mir vorbei. Später sah ich ihn dann noch einmal am Umspannwerk Simserhof, da war der Bagger schon am baggern. Musste wohl schnell gehen…?

Stockender Verkehr (3) + Stopschilder (43) + Überholmanöver (187)

Respekt! Gleich drei Verstöße auf einen Streich beging am gleichen Abend ein junger Mann (wohl Anfang 20) in seinem blauen Sportgefährt (vmtl. ein Mazda). Erst fuhr er aus der Kronenstraße in den Berliner Ring ein, obwohl er anschließend gleich noch nach links in die Blocksbergstraße abbiegen wollte. Da aber vor ihm noch ein anderer Autofahrer mit dem gleichen Vorhaben stand, blockierte er fast die komplette Kreuzung (§ 11 Abs. 1 StVO). Ich kam jedenfalls über den Berliner Ring aus Süden und wollte ebenfalls links abbiegen. Also fuhr ich (mich möglichst links einordnend) links an seiner Motorhaube vorbei. Der Vordermann bog währenddessen ab. Ich hielt brav an der Haltelinie des Stop-Schild – und wurde währenddessen vom ungeduldigen Jungspund (mit durchdrehenden Reifen) halt rechts überholt.

Fußgänger (14)

Etwas später wurde mir wieder mal schlagartig bewusst, was für ein Glück ich doch hatte, meine Kindheit in den 80ern verleben zu dürfen…! Da sah ich nämlich auf dem Gehweg in der Gersbacher Straße in Winzeln zwei Kinder, die mit ihrem Papa unterwegs waren. Jener hatte die beiden Knirpse in zwei gelbe Säcke Wahnwesten Warnwesten eingetütet eingekleidet. Für einen einfachen Spaziergang, in einer mit Straßenlampen ausgestatteten Ortschaft!

Bestätigt meinen Eindruck: jede kommende Generation wird mindestens doppelt so paranoid wie die Vorherige. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was die Leute in 20 Jahren für einen Blödsinn für noch mehr “Sicherheit” betreiben werden…? Wahrscheinlich braucht man dann als Fahrzeugführer im Dunkeln eine Sonnenbrille, weil man ansonsten von den überall herumirrenden, selbstleuchtenden Ganzkörper-Wahnwesten (zzgl. gelber Rundumleuchte auf dem seit 2028 verpflichtend zu tragenden Fußgängerhelm) zu stark geblendet wird?

Oder aber sie bleiben dann alle einfach vor lauter Angst nur noch in ihren eigenen vier Wänden und lassen sich von Drohnen beliefern! Dann hätte ich da draußen auf der Straße auch endlich meine Ruhe! :mrgreen:

Aus dem Polizeibericht (Teil 16)

In Neustadt haben zwei Jugendliche offenbar Langeweile und beschädigen vorsätzlich eine Schranke in einer Tiefgarage. In Kaiserslautern stürzt ein Radfahrer, weil ein Audi-Fahrer ein rücksichtsloses Wendemanöver vollzieht. In Gersbach (Pirmasens) wird eine 81-jährige Fußgängerin von einem alkoholisierten Autofahrer zu Tode gefahren. Bei Kaiserslautern streift ein Linienbusfahrer einen 29-jährigen und bringt jenen dadurch zu Fall. Ebenfalls in Kaiserslautern missachtet ein 24-jähriger Geisterradler eine rote Ampel, stürzt und prallt dabei gegen ein Auto. In Gommersheim fährt ein Pkw-Fahrer auf einen 14-jährigen auf. „Aus dem Polizeibericht (Teil 16)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 77)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Geisterradler (50) & Rotlicht (31 / 32)

Am 31. Oktober musste ich an der Ampel vor der Profine-Werkszufahrt in der Zweibrücker Straße anhalten. Neben mir rauschte ein Radfahrer auf dem (immerhin) freigegebenen Gehweg vorbei (aber definitiv nicht mit Schrittgeschwindigkeit…). Er ignorierte nicht nur das Lichtzeichen für die Fahrbahn, sondern auch das für Fußgänger an der von rechts kommenden Ausfahrt ein paar Meter weiter. Die nach meiner Lesart auch zum von der Ampelanlage geschützten Kreuzungsbereich gehört. Da der Ampelparagraph ja aber insgesamt ziemlich interpretierbar ist, werde ich am 8. November beim Termin bei der Straßenverkehrsbehörde auch mal fragen, ob das ein Rotlichtverstoß war – oder nicht. Vielleicht ist auch jemand von der Polizei anwesend. Die Stadt Pirmasens hat es jedenfalls immer noch nicht hingekriegt, dort eine Kombi-Streuscheibe einzubauen. Der Straßenverkehrsbehörde war dieser Begriff gänzlich unbekannt.

Jedenfalls kam dem Rotlichtradler dann auch noch ein ca. 14 Jahre alter Geisterradler entgegen, der den dortigen “Schutzstreifen” in der falschen Richtung befuhr. Auch dieser ignorierte das Rotlicht für Fußgänger und fuhr dann als Geistergehwegradler weiter Richtung Fehrbach.

Gehwegradler (51) + Rotlicht (33)

Eine rote Fahrbahnampel vorm Hauptbahnhof ignoriert hat dann wohl ziemlich sicher auch ein Radfahrer, den ich kurze Zeit später erspähen konnte, als ich an der roten Ampel am Ende der Bahnbrücke anhalten musste. Der Gehweg die Bahnbrücke rauf ist erst ab der Zufahrt zum Parkplatz per Gehweg Radverkehr frei beschildert. Er fuhr dann an dieser Einmündung trotzdem auch noch über die rote Fußgängerampel.

Autos auf Radwegen (16)

Irgendwie scheint das grade echt groß in Mode zu sein…!? Auch am 31. Oktober blockierte mal wieder jemand mit seiner Karre die Furt an der Einmündung der L 600 in die K 6. Dieses Mal eine junge Frau. Und wieder bedankte ich mich mit einem ironischen “Daumen hoch”.

Gepöbel (8)

Okay. Vielleicht suchte der Beifahrer eines grauen BMW am 1. November auf der Umgehung von Münchweiler (L 496) auch nur jemanden zum Reden? Das Gebrabbel, welches aus Richtung der heruntergelassenen Seitenscheibe kam, konnte ich jedenfalls nicht verstehen. Es war vermutlich aber eh nix sonderlich Intelligentes. Vielleicht, weil ich etwa 1 Stunde vor Sonnenuntergang das Rücklicht noch nicht eingeschaltet hatte…!? Oder weil man als Radfahrer Umgehungsstraßen etwa nicht befahren darf…!? Naja, egal.

Stopschilder (40) + Abbiegen (18)

Ein von Autofahrern besonders gern ignoriertes Vorgeschriebene Fahrtrichtung Rechts steht in der Blocksbergstraße am Ende der Kaiserstraße (in der ich unterwegs war). Autofahrer, die die steile Blocksbergstraße hochgefahren kommen, dürfen dort nur nach rechts in die Kronprinzenstraße abbiegen. Am Abend des 1. November fuhr aber mal wieder ein Rentner in seinem Pkw erst über das Stop-Schild, um nach mir gradeaus in der Blocksbergstraße weiterzufahren. Er kam dabei sogar noch einem aus der Kaiserstraße nach rechts Abbiegenden in die Quere.

Beleuchtung (4)

Es dämmerte schon stark. Ein paar km weiter in Winzeln sah ich dann in der Bottenbacher Straße noch einen Total-Dunkelradler ohne jedes Licht und ohne jeden Reflektor (auch nicht an den Klamotten) – immerhin auf der Fahrbahn – 50 m vor mir in Richtung Ortsmitte radeln.

Fußgänger (12)

Ich mag das ja gar nicht, wenn Leute in Gruppen auf Wald- und Feldwegen immer in der Mitte rumschlappen müssen – und auch dann, wenn ein Radfahrer ihnen entgegenkommt, keinen Millimeter zur Seite gehen. So auch am 2. November, als ich den hier erwähnten freigegebenen Wirtschaftsweg zwischen Gersbach und Winzeln befuhr. Es kamen mir kurz hintereinander jeweils zwei Dreiergruppen entgegen, wovon sich vor allem die Letztere derart breitmachte, dass ich nur am äußersten rechten Wegesrand vorbeikam.

Abbiegen (19)

Wegen des Novembermarkts war am 2. November in Pirmasens mal wieder die Schloßstraße gesperrt. An der Kreuzung Exerzierplatzstraße war deshalb die Fahrtrichtung gradeaus  (in die Höfelsgasse) oder links vorgeschrieben. Frei nur für Taxen und Linienverkehr. Die Rechtsabbiegespur war mit Warnbaken abgesperrt. Der direkt hinter mir fahrende Pkw bog trotzdem nach rechts ab. Ich ging dann noch kurz in die Sparda-Filiale – und konnte noch weitere Rechtsabbieger beobachten. Zweimal wurde auch gehupt, weil sich wohl jemand zu spontan umentschied.

Alltagserlebnisse (Teil 73)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (157)

Das schöne, warme Herbstwetter brachte viele Cabrio-Besitzer dazu, mit offenem Verdeck zu fahren. Am 14. Oktober überholte mich ein Fahrer eines Solchen in der Höhfröschener Ortsdurchfahrt im Rechtsknick vor der Gemeindeverwaltung mit äußerst dürftigem (ca. 50 cm) Seitenabstand.

Stopschilder (37)

Ein weiterer Cabriofahrer überfuhr dann mal eben noch schnell von rechts (Queidersbach) kommend vor mir die Kreuzung an der L 472 nördlich von Weselberg in Richtung Obernheim-Kirchenarnbach. Dort soll auch wegen einiger schwerer Unfälle in der Vergangenheit bald ein Kreisverkehr gebaut werden.

Hupen (51)

Auf der abschüssigen L 363 bei Landstuhl überholten mich eine Weile später (mit dem MTB unterwegs seiend) zwei Rennradfahrer des RSV Bann. Der Autofahrer dahinter war wohl der Ansicht, dass er ein motorisiertes Vorrecht zum Überholen von Radfahrern hätte. So hupte er die beiden an, als sie grade an mir vorbeigefahren waren.

Hupen (52)

Die L 700 ist auch immer gut für Huper. Am 15. Oktober hupte ein Auto mit niederländischem Kennzeichen, bevor es mich wenige Sekunden später überholte. Man war wohl der Ansicht, der abgesetzte, durch einen Holzzaun von der Fahrbahn abgetrennte(!) Weg sei benutzungspflichtig und ich hätte deshalb nix auf der Fahrbahn verloren. Dabei kann man jenen Weg in nördlicher Richtung gar nicht erreichen. In den Niederlanden, in denen man den Radverkehr außerorts inzw. fast völlig von der Fahrbahn vertrieben hat, ist man das halt wohl einfach nicht mehr gewöhnt.

Parken (26)

Am 16. Oktober war der (teils sehr schmale) “Schutzstreifen” (nebst Gehweg) in der Zweibrücker Straße mal wieder fast vollständig von einem Autotransporter blockiert, welcher grade das dortige Autohaus belieferte. Das auf dem Hof zu erledigen, ist natürlich nur Wunschdenken meinerseits…!

Überholmanöver (158)

Vorsatz unterstelle ich bei engen Überholmanövern nur in den seltensten Fällen. Ich bin mir aber relativ sicher, dass das Überholen mit kaum mehr als 50 cm Abstand am Abend des 16. Oktober auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach ein Belehrungsversuch des Fahrers eines weißen VWs sein sollte. Ich missachtete dort die uralten Zeichen 244 der StVO von vor 1992. Auch deshalb, weil auf dem Weg wieder einige Fußgänger mit Hunden unterwegs waren. Am 8. November habe ich übrigens endlich mal wieder einen Termin für ein Gespräch mit dem Sachgebietsleiter der Pirmasenser Straßenverkehrsbehörde – dann steht dieser Problemweg auch auf dem Programm!

Vorfahrt (15)

Bevor es zum Termin bei der Landrätin ging, drehte ich am Vormittag noch eine “kleine” Runde mit dem Mountainbike. An der Kreuzung am nordöstlichen Eck des Messplatzes gilt in der dortigen Tempo-30-Zone “Rechts vor Links”. Ich kam aus der Friedrichstraße und hätte eigentlich vor einem aus der Marienstraße kommenden Autofahrer Vorfahrt gehabt. Er fuhr aber flüssig durch, ohne überhaupt groß nach rechts zu gucken.

Fußgänger (11) und Rotlicht (25)

Einige Minuten später stand ich (wie so oft) an der roten Ampel in der Gärtnerstraße, um anschließend nach rechts in die Ringstraße abzubiegen. Kurz, nachdem meine Ampel auf Grün wechselte und ich losfuhr, bemerkte ich, wie der gehbehinderte Rentner, den ich grade um die Ecke hinken sah, trotz roter Fußgängerampel beschwerlich die Fahrbahn in Richtung Schützenstraße überquerte. Das fand ich grade wegen seiner Behinderung äußerst fahrlässig; dort kommen die Autos regelm. mit hohem Tempo angerauscht.

Parken (27)

Am 18. Oktober legte ich am REWE in Ixheim einen Stop ein. Die Ehrfurcht vor den Bedürfnissen des Pkw-Verkehrs betrifft ja nicht nur Radfahrer. So stellte ein Mann seinen Motorroller nicht etwa auf einer der zahlreich vorhandenen Parkflächen ab, sondern direkt vor dem Abstellplatz für Fahrräder – und dort gibt es nur einen dieser Ständer für 5 Räder:

Fahrradständer am REWE in Gersheim

Das Foto zeigt die vom Typ identische Abstellanlage am REWE in Gersheim. Meins passte ganz links grade noch so rein. Als ich aus dem Laden kam, war er weggefahren. Ein anderer Radfahrer hatte wohl auch deshalb sein MTB unverschlossen links neben meins am Zaun abgestellt.

Alltagserlebnisse (Teil 67)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (45 & 46)

Am 15. September war ich auf der B 270 unterwegs – und wurde (natürlich) mal wieder angehupt. Zuerst in der Nähe der Waldfischbach-Burgalbener Kläranlage (auf dem Seitenstreifen fahrend) aus einem Auto mit Landauer Kennzeichen. Warum fühlen sich grade Ortsfremde so oft berufen, in der Fremde Radfahrer belehren zu wollen…? Das gilt auch für den zweiten Knallkopf aus dem Donnersberg-Kreis (Kennzeichen ROK), der mich auf dem Rückweg kurz vor der Biebermühle anhupte.

Fußgänger (10) & Rotlicht (22)

Smombie-Alarm! Gegen Ende meiner Tour lief mir dann in der Fröhnstraße vor der grade auf Grün gewechselten Fahrbahnampel (Kreuzung Adam-Müller-Straße) beinahe von rechts eine junge Mutter ins Rad, die über ihr Handy gut hörbar mit jemandem über die gesundheitlichen Probleme des Nachwuchses sprach. Der auf dem Gehweg mit dem Kinderwagen unterwegs seiende Vater wollte ihr noch zurufen, dass die Ampel rot ist. Vertieft in ihr Gespräch, hat jene beim Betreten der Fahrbahn nicht einmal einen flüchtigen Blick nach links geworfen. Kommt in dem Moment grade ein Auto wie so oft mit > 50 Sachen die steile Fröhnstraße rauf, wächst ein Kind ohne Mutter auf…! Auf der Verkehrsinsel vor der Polizeidirektion stand grade ein Streifenwagen mit eingeschalteten gelben Blinkis.

Überholmanöver (143)

Die schmale und kurvige L 101 durch das beschauliche saarländische Bickenalbtal hab ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Es kommt dort immer wieder vor, dass man in äußerst fragwürdiger Weise bei unklarer Verkehrslage überholt wird. So auch am 16. September auf dem Abschnitt zwischen Altheim und Peppenkum, als der auf den Grünstreifen ausweichen müssende Gegenverkehr empört die Hupe betätigte.

Gehwegradler (41)

Am 17. September beobachtete ich in Bundenthal auf dem Gehweg rechts neben mir einen Mann, der seinen Hund mit dem Rad Gassi führte. Hinter dieser Engstelle war allerdings grade eine Fußgängerin unterwegs, weshalb er dann doch spontan auf die “gefährliche Fahrbahn” ausweichen musste…

Geistergehwegradler (42)

Falsches Sackgassenschild

Gegen Ende meiner Tour kam mir dann in der neuen Straße “Im Klosterpfuhl” ein älterer Mann auf dem Gehweg rechts von mir entgegengeradelt. Das ist nur eine Erwähnung wert, weil es so fürchterlich typisch für Pirmasens ist: Eine total leere, ruhige Nebenstraße in einem Gewerbegebiet an einem Montagabend – und die Leute fahren auf dem Gehweg rum! Wohl auch deshalb, weil er anschließend auf dem schon lange Zeit nicht mehr freigegebenen linken Gehweg in der Blocksbergstraße Richtung Pirmasens weiterfuhr.

Vorfahrt (11)

Am 18. September war ich auf der abschüssigen Vorfahrtstraße K 1 zwischen Wattweiler und Zweibrücken unterwegs. An der Einmündung der Zufahrtstraße zum Ortsteil Beckerswäldchen nahm mir um ein Haar ein sorgloser Pkw-Nutzer die Vorfahrt. Im letzten Moment bremste er dann doch noch ab. Ich war wohl doch schneller als vermutet…

Rotlicht (23)

In der Alten Ixheimer Straße beobachtete ich ein paar Minuten später, wie ein Pkw-Fahrer die grade (vor mehr als einer Sekunde) auf rot umgesprungene Ampel überfuhr und noch schnell nach rechts in die Maxstraße abbog.

Gehwegradler (43) in Einbahnstraße (13)

Keine Minute später kam mir dann in der Landauer Straße ein die Verbot der Einfahrt missachtender älterer Herr auf dem rechten Gehweg entgegen. Die Reifen waren quasi total platt und der dicke Rost auf der Kette von weitem sichtbar.

Alltagserlebnisse (Teil 61)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (13)

Noch nachgetragen sei die kurze Konversation zwischen mir und einer Dame in der Weselberger Ortsdurchfahrt am 22. August. Ich hielt kurz auf dem Gehweg vor ihrem Haus an, als sie mit der Gießkanne aus der Haustür kam. Bei den Temperaturen würde man ja ordentlich schwitzen meinte sie und fragte, ob ich denn auch noch genügend zu trinken mit dabei hätte? Sie hätte mir die Flasche nachgefüllt (natürlich nicht aus der Gießkanne). ;o) Hatte ich; ich bedankte mich und fuhr weiter.

Fußgänger (9) & Rotlicht (18)

Am 23. August stand ich in der Dankelsbachstraße an der roten Ampel vor der Kreuzung Zweibrücker Str. / Schloßstraße. Rechts standen drei Mädels (ca. 8 Jahre alt) und warteten darauf, dass ihre Fußgängerampel (in Richtung Schloßstraße) auf Grün wechselt. Als dann wiederum drei Jungen im Alter von ca. 12 Jahren um die Ecke kamen und die Ampel einfach bei Rot überquerten, wurden sie von einem der Mädchen – zurecht – auf ihr empörendes Fehlverhalten hingewiesen! Das schien den coolen Trupp aber nicht beeindruckt zu haben, denn anschließend ging es auch noch bei Rot auf die andere Seite der Schloßstraße.

Gehwegradler (38)

Wahrscheinlich hätte ich den Witzbold, den ich auf einem MTB einen Tag später (am 24. August) an der gleichen Kreuzung mit bestimmt 30 km/h auf dem Gehweg in der leicht abschüssigen Zweibrücker Straße in Richtung Schloßstraße rasen sah, nicht einmal erwähnt. Wenn da nicht grade erst vor wenigen Tagen exakt dort ein rotlichtmissachtender Gehwegradler in ein Auto reingesemmelt wäre. Ich ertappte mich bei dem düsteren Gedanken, wie das wohl aussähe, wenn da jetzt grade wieder ein Auto wo rausfahren würde…!? :oP Die Ampel an der Parkbräu zeigte in dem Moment garantiert auch wieder Rot. Er fuhr auch direkt an der Hauswand entlang – da braucht nur ein Fußgänger aus einer Tür auf den Gehweg rauslaufen – und es scheppert! Anschließend überquerte er die Einmündung der Gärtnerstraße bei roter Fußgängerampel. Und wechselte erst dann auf die Fahrbahn.

Parken (21)

Mit die ersten hier dokumentierten Wegelchen waren ja unter anderem jene im “Tal der blauen Schilder” zwischen Steinalben und Horbach. Am 24. August kam ich grade die L 363 von Horbach runter Richtung Steinalben gefahren und sah ziemlich genau an der Stelle hier ein mitten auf dem mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Weg geparktes Auto.

Überholmanöver (127)

Ein paar Minuten später gab es dann mal wieder ein Überholmanöver nach dem Motto “da kommt sonst auch keiner”. Oder es gibt tatsächlich Leute, die um die Ecke gucken können; keine Ahnung. In einer der zahlreichen unübersichtlichen und engen Kurven auf der recht steilen L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg überholte mich ein Kleinlaster einer Baufirma. Der Abstand war prima – nur war es halt reines Glück, dass hinter der Linkskurve grade in dem Moment keiner den Berg runtergefahren kam.

Überholmanöver (128)

Am 25. August ging es wieder mal nach Frankreich. Auf der D 620 schrammte kurz hinter der Einmündung der D 85a nach Hottviller ein Wohnmobil mit niederländischem Kennzeichen mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand an mir vorbei. Lässt man an diesen baulich geschützten Abbiegestreifen auch nur das geringste Bisschen Platz quetschen sich die Autofahrer ohne jede Hemmungen durch.

Vorfahrt (8)

In Bitche musste ich eine Weile später einer alten Französin erbost den Scheibenwischer zeigen – denn sie nahm mir gnadenlos die Vorfahrt, als sie aus der Linksabbiegespur auf der D 662 links in die Zufahrt zum Intermarché abbog und mich damit zu einer regelrechten Vollbremsung zwang! Sie hatte offensichtlich mein Tempo gnadenlos unterschätzt.

Geschwindigkeit (15)

Gegen Ende der Tour befuhr ich die abschüssige L 484 von Obersimten nach Niedersimten mit ca. 45 bis 55 km/h. In der langgezogenen Rechtskurve wollte mich vor der letzten Links-Rechts-Kombination noch einer überholen. Da ich über die Schulter nach hinten schaute, ließ er es bleiben. Ich passierte dann mit ziemlich exakt 50 km/h die Ortstafel von Niedersimten. Kurz vor der Kirche wurde ich dann trotzdem noch schnell überholt.

Alltagserlebnisse (Teil 59)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gentlemen (13)

Noch nachgetragen sei mein galantes Vorlassen der hinter mir befindlichen Autofahrerin am Abend des 14. August in der 1. Serpentine in Windsberg; ich fuhr mit dem MTB kurz nach rechts in die Einmündung des (sogar mit uralten Verkehrszeichen für Radfahrer freigegeben) Forstwegs durch die Harzhütterklamm. Bei der zügigen Vorbeifahrt gab es ein Dankeschön per Handzeichen.

Abbiegen (14)

Am 15. August stand ich in der Rechtsabbiegespur der Schlossstraße, um anschließend in die Rodalber Straße abzubiegen. Die Zweibrücker Straße ist ab dieser Kreuzung gesperrt und nur für Anlieger frei. Auf der Geradeausspur hatte sich ein Fahrer eines Porsche-SUV mit Freiburger Kennzeichen eingeordnet. Als die Ampel grün wurde, schoss er mit einem Affenzahn über die Kreuzung und bog ebenfalls in die Rodalber Straße ab.

Fußgänger (8)

Zwei regelrechte Kopfsenk-Smombies torkelten mir am 17. August in der Stambacher Straße “Am Höfchen” (Teil des Schwarzbachtal-Radwegs) beinah direkt ins Rad! Die jungen Herren waren grade aus der Regionalbahn nach Pirmasens ausgestiegen und hörten laut Musik, den Blick einzig auf das so genannte “Smartphone” des einen gerichtet, torkelten beide seelenlos auf die Fahrbahn. Je smarter das Phone, desto…! ;o)

Mal nebenbei: Ich schaue selten in die Autos rein – aber wenn ich hier noch die zahlreichen Handy-Verstöße erwähnen würde, die ich quasi tagtäglich sehen muss, wäre ich wohl schon bei Teil 106 meiner Alltagserlebnisse angelangt. So bog z. B. am 16. August der Fahrer eines Elektriker-Autos in Dahn nach links auf den Penny-Parkplatz ab. Ohne das Ding aus der Hand zu legen… Ich würde jedem Einzelnen diese “Plage der Neuzeit” gerne aus den Händen reißen – und auf der Fahrbahn zerschmettern!

Überholmanöver (121)

Am 18. August ging es einmal quer über die Sickinger Höhe ins Holzland. Auf der K 16 kurz hinter Obernheim-Kirchenarnbach überholte mich nach der 1. Serpentine ein weißer VW-SUV mit vielleicht 50 cm Abstand.

Gespräche (12)

Oben an der Kreuzung zur L 472 angekommen, fiel mir wieder ein, dass ja an diesem Wochenende in Queidersbach wieder das Bergrennen stattfindet. Da es einigermaßen parallel zu dieser Straße einen asphaltierten Verbot für Fahrzeuge aller ArtRadverkehr frei-Weg runter nach Queidersbach gibt, fuhr ich weiter. Kurz vorm Ende der Rennstrecke stand dann ein Löschzug der Feuerwehr (im Feldweg Richtung Nordwest), auf dem zwei Männer mit Campingstühlen und Sonnenschirm saßen; unten führte ein Dritter den Besucher-Verkehr über den Feldweg (Richtung Südost) auf einen Parkplatz auf dem Acker. Ich versuchte diesen dann verständlich zu machen, dass ich nur auf den Weg da links (nach Nordosten) möchte. Das schienen sie aber nicht zu verstehen. Ein Streckenposten, der jenen Weg mit seinem Auto absperrte, ließ mich dann passieren, als grade keine Boliden angeheizt kamen.

Hupen (43)

Nach längerer Zeit ging es mal wieder über die L 500 durch das schöne Karlstal. Es gibt dort sogar zwischen der Eisenschmelz (Einmündung der K 55) und dem Unterhammer ein Wegelchen. Da zumindest linksseitig das Gemeinsamer Geh- und Radweg allerdings erst ca. 50 m hinter der Einmündung an einer Stelle steht, an der man nicht auffahren kann, hab ich auch kein schlechtes Gewissen, auf der eh recht ruhigen Fahrbahn zu bleiben. Ich wunderte mich aber, warum von hinten eine ganze Weile gar kein Auto kam. Irgendwann nahm ich dann aus einiger Ferne näherkommendes Gehupe wahr. Das stellte sich dann (wohl) als Hochzeitskorso heraus. Kurz vorm Unterhammer überholte mich dann der den Tross anführende, sehr schicke uralte Oldtimer, um anschließend mit dem Gefolge zum Restaurant abzubiegen.

Überholmanöver (122)

Gegen Ende der Tour ging es wieder die vierspurige B 270 rauf nach Pirmasens. Vor der ersten Einkerbung wurde ich mit kaum mehr als 50 cm überholt, obwohl der Fahrer in dem Moment beide Fahrspuren für sich hatte.

Stopschilder (29)

Ein paar km weiter befuhr ich dann die Teichstraße in Pirmasens. An der Einmündung der Schützenstraße (L 482) stehen Stop-Schild. Der Fahrer des Motorrads (inkl. Beifahrerin) mit britischem Kennzeichen vor mir fuhr allerdings quasi ohne jede Verlangsamung in die von links kommende Vorfahrtstraße ein und schaute dabei auch noch nicht einmal zur Seite. Mir schien es daher fast so, als hätte er die Verkehrsregelung hier vollkommen falsch interpretiert.

Geisterradler (36)

Am Vormittag des 19. August befuhr ich mit dem MTB das überflüssige Gemeinsamer Geh- und Radweg-Wegelchen entlang der K 6 und dem Hochstellerhof. Von dort kam mir kurz hinter der Kuppe ein Mann auf einem Rad entgegen. Er fuhr aber nicht auf der aus seiner Sicht rechten Seite des kaum 2 Meter schmalen Wegs, sondern fuhr mir regelrecht an der linken Kante des Wegs frontal entgegen. Ich überholte den Geisterradler dann halt links und rief ihm noch hinterher, dass man in Deutschland auf der rechten Seite fährt. Wegen solcher Blödheiten gibt es nicht selten Unfälle – wenn nämlich beide im gleichen Moment auszuweichen versuchen!

Gentlemen (14)

Ich hatte mir die Tage überlegt, die Sache mit dem Durchwinken artig hinter mir fahrender Kfz mal eine Weile lang intensiver zu praktizieren, um zu beobachten, wie es angenommen wird und wie die Reaktionen sind. Auch am 19. August winkte ich den mir mit großzügigem Abstand folgenden Fahrer eines Golfs durch, als ich sah, dass hinter dem Linksknick auf der L 485 (Richtung Nordost) grade keiner kommt. Gab dann auch per Handzeichen ein Dankeschön.

Alltagserlebnisse (Teil 55)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (25)

Am Morgen des 3. August wollte ich von der Blocksbergstraße (Penny) kommend über die Adlerstraße Richtung B 10. Da diese Straße jedoch immer noch wegen Bauarbeiten gesperrt ist, drehte ich wieder rum. Am Stop-Schild vom Berliner Ring in die Blocksbergstraße bog dann jemand mal wieder fast ohne jede Verlangsamung nach rechts über die Haltelinie ab – weil er sah, dass von links Verkehr kommt. Hat es sicher nur mit einem Vorfahrt gewähren verwechselt… Sich eine Stunde versteckt an ein beliebiges Stopschild in Pirmasens stellen – und ein Polizist könnte sicher Bußgelder in Höhe von über 500 Euro verhängen; 10 Euro für jede Missachtung. Und da wären die mit Gefährdung (70 Euro und Punkt in Flensburg) noch nicht mit drin!

Überholmanöver (111)

Hui, eine Schnapszahl. Vielleicht hatte der Fahrer des Baustellen-Sattelzuges, der mich eine Weile später auf der L 496 (Ortsumgehung Münchweiler) in der Nähe der Bahnüberführung mit kaum mehr als 50 cm Abstand bei voller Fahrt überholte, ja auch einen “Kurzen” intus…?

Kraftfahrstraßen-E-Fatbiker (1)

Ich musste ein wenig grübeln, bis mir eine passende Kategorie einfiel. ;o) Am frühen Nachmittag des 3. August erlebte ich mal wieder was ganz außergewöhnliches. Ich hielt am Ende des kurzen Gemeinsamer Geh- und Radweg-Wegelchens entlang der L 474 kurz vorm Petersberger B-10-Kreisel an, um mir die Sonnenbrille zu putzen. Dabei fiel mir ein E-Fatbiker (zudem noch hipstermäßig gekleidet) auf, der vom Feldweg aus südlicher Richtung angefahren kam (einer der zahlreichen, immer noch nicht freigegebenen HBR-Wege). Er fuhr dann einmal um den kompletten Kreisel, um die Ausfahrt zur B 10 (in Richtung Pirmasens) zu nehmen – das Kraftfahrstraße schreckte ihn dann aber im letzten Moment wohl doch ab. Also fuhr er noch eine Runde. Beim zweiten Anlauf hatte er dann wohl mehr Mut gefasst – und fuhr tatsächlich in die Kraftfahrstraße ein! Ich rief laut “des is ‘ne Kraftfahrstraße” – weshalb er dann doch bremste und umkehrte, um anschließend in Richtung Petersberg zu entschwinden.

Das E-Fatbike schien mir auch ein S-Pedelec gewesen zu sein; er hatte ordentlich Tempo drauf, ohne groß zu treten. Letzten September führte mir ein Bastler mal so ein Ding vor; es war auch unversichert. Keine Ahnung, ob sein Breitbereiftes die notwendigen 60 km/h fährt – dann hätte er aber immer noch einen Helm und ein Versicherungskennzeichen gebraucht. In dem Fall also ne besonders blöde Idee, auch noch auf eine Kraftfahrstraße (inkl. längerem Tunnel) aufzufahren – denn dann wäre garantiert eine von Autofahrern alarmierte Streife ausgerückt.

Überholmanöver (112)

Am 4. August befuhr ich wieder mal die B 427 unter dem Hochstein. In der leichten Rechtskurve in Richtung des Parkplatzes überholten mich gleich zwei Autofahrer unnötig eng (< 50 cm). Beim Zweiten konnte ich froh sein, dass er mir nicht den wegen der Empörung über den ersten Knallkopf nach links ausgestreckten Arm abfuhr…!

Fußgänger (7)

Ich hatte mir ja vor einer Weile zu Studienzwecken mal wieder meine “helltönende Glocke” ans MTB gebastelt. Nach einem Aufenthalt am Seehof befuhr ich den Forstweg Richtung B 427. Vor mir lief ein älteres Ehepaar. Ich begann schon aus größerer Entfernung (vielleicht 50 m) zu bimmeln und wiederholte das ca. alle 10 Meter. Erst als ich quasi direkt hinter den beiden war, reagierten sie – leicht erschreckt – in der üblichen Hühnerhaufenmanier. Als ich vorbeifuhr meinte die Frau noch: “Ich hab mich schon gewundert, was denn da so klingelt!” Ja, nee – is klar. ;o) Das nächste Mal rufe ich einfach wieder laut “Owwacht”!

Knatterradler-Critical-Mass (1)

Später legte ich kurz einen Halt am “Pirmasenser Brunnen” direkt an der Kreuzung der L 490 und der B 427 ein, um mich frisch zu machen und mein Buff (= Kopftuch) neu einzunässen. Dabei beobachtete ich eine mindestens 100 Knatterradler umfassende Gruppe, die von Busenberg kommend in Richtung Erlenbach abbog. Es handelte sich dabei wohl um das Moped-Treffen der Busenberger “Park Riders”. Leider haben die nur eine facebook-Seite, sonst hätte ich einen Link gesetzt.

Platten (4)

Irgendwie häufen sich wieder die Reifenpannen. Oft habe ich monatelang Ruhe – und dann erwischt es mich in kürzeren Abständen immer wieder. So hatte ich mir wohl gegen Ende meiner Tour am 4. August ein Metallspänchen in den Vorderreifen gefahren. Erst am nächsten Morgen bemerkte ich als ich losfahren wollte, dass der Vorderreifen kaum noch Luft hat. Ich musste, nachdem ich erst hoffte, Nachpumpen würde zumindest bis zum See reichen, nach etwa einem Kilometer den Schlauch wechseln und den Metallspan rausziehen. Leider eierte der Reifen dann die ganze Tour über, weil er einfach nicht grade auf die Felge raufwollte; das gelingt meist nur mit dem Einsatz der “ordentlichen” Luftpumpe.

Gespräche (8 – 10)

Kurz bevor ich am Schöntalweiher ankam, sah ich einen älteren Herrn auf einem Tourenrad am Beginn des Staudamms ein wenig ratlos um sich blickend. Er wollte wissen, wo es denn zum “Radweg” Richtung Fischbach / Rumbach ginge und ob der asphaltiert wäre. Er verwies auf den dort stehenden weißen StVO-Wegweiser. Ich musste ihn dann enttäuschen – es gibt dort nur abschnittsweise ein paar straßenbegleitende Wegelchen. Und der abgesetzte Weg zwischen Fischbach und Rumbach (bzw. auch Schönau) ist nur geschottert; zumindest vom Sauertal ausgehend bis zur Wasserscheide. Ich riet ihm dann, einfach auf der L 478 zu bleiben, viel Autos sind da ja nicht unterwegs.

Als ich ein paar Butterkekse gefrühstückt hatte, holte ich den kaputten Schlauch aus dem Rucksack, um ihn mit dem klassischen Rema-Tip-Top-Flickzeug wieder abzudichten. Dies erregte die Aufmerksamkeit zweier anderer, ebenfalls gerne Rad fahrender Stammgäste. Es wurden dann ein paar Anekdoten über erlittene Reifenpannen ausgetauscht: Als z. B. mal das Flickzeug im Auto vergessen wurde, der Ersatzschlauch selber ein Loch hatte oder man in den tiefsten Vogesen mit einer Reifenpanne dastand und den Schlauch nicht flicken konnte, weil die Vulkanisierlösung ausgetrocknet war. Einer der netten Herren hat mich übrigens vor ein paar Jahren mal vom Schöntalweiher aus im Auto mitgenommen, als ich mir an diesem Tag mit irgendwas fürchterlich den Magen verdorben hatte und völlig ausgelaugt auf dem Rad sicher nicht mehr zurück zum auf dem Hochstellerhof geparkten Auto gekommen wäre.

Das war ein richtiger “Labertag” – denn eine Weile später tauchte dann noch einer der hier fleißig Kommentierenden auf…! ;o)

Alltagserlebnisse (Teil 49)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (95)

Mal wieder sehr eng überholt wurde ich am Vormittag des 16. Juli vor der Einfahrt in den Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße (noch vorm Beginn des dortigen “Schutzstreifchens”) von einem Firmenfahrzeug mit Mannheimer Kennzeichen.

Überholmanöver (96)

Wohl einfach nicht mehr ganz dicht waren zwei lebensmüde Motorradfahrer, die mit ihren Maschinen mit einem Höllenlärm und maßlos überhöhter Geschwindigkeit am 16. Juli den steilen und kurvigen Anstieg von Steinalben nach Hermersberg hochjagten. Der Vordere der beiden überholte vor einer vollkommen unübersichtlichen Linkskurve noch schnell zwei Autos. Das war nix anderes als russisches Roulette!

Stopschilder (21)

Am Vormittag des 17. Juli bretterte mal wieder jemand vor mir fast ohne jede Verlangsamung über das Stop-Schild in der Pirmasenser Pirminiusstraße an der Einmündung der abknickenden Vorfahrtstraße Wiesenstraße vorm Kaufland. Obwohl die folgende Ampel ein paar Meter weiter Rot zeigte…!

Fußgänger (6)

Im letzten Moment anders überlegt hatte es sich ein Mann, der ebenfalls am 17. Juli in der Landstuhler Weiherstraße an der Bushaltestelle die Fahrbahn queren wollte. Der von rechts aus der Ludwigstraße kommende, ca. 30 km/h fahrende Rennradler aus Pirmasens war dann aber wohl doch einen Tick schneller als es im ersten Moment den Anschein hatte.

Überholmanöver (97)

Vielleicht sollte es eine kleine “Retourkutsche” dafür sein, dass ich (ein paar Minuten später) an der Einmündung der L 363 in die dort beginnende L 470 in Landstuhl gem. § 5 (8) StVO rechts an der Schlange vorbei bis zur Haltelinie der Ampel vorfuhr, um anschließend links Richtung Mittelbrunn abzubiegen. Das zweite Auto überholte mich dann wohl vorsätzlich sehr eng.

Fußgänger (7)

Der “Schutzstreifen” in der Zweibrücker Straße ist bei Fußgängern sehr beliebt. Obwohl links ein breiter Hochbord-Gehweg liegt, stiefeln immer wieder mal Leute über den dortigen “Schutzstreifen” Richtung Fehrbach. Sogar der die Strecke für mapillary Dokumentierende hat einen dieser Witzbolde dabei erwischt. Doch dem nicht genug: ein paar Meter weiter wurde dann sogar ein Schutzstreifen-Geisterradler verewigt, der neben seiner Freundin herumtorkelte…! Dabei ist das Gehwegradeln in Richtung Fehrbach doch sogar per Gehweg Radverkehr frei legalisiert.

Vor ca. 2 Jahren kam mir dort sogar mal eine ganze Horde Geisterradler-Kids auf Fahrrädern entgegen. Am 17. Juli waren es aber (ziemlich genau an der Stelle der ersten Aufnahme) nur zwei in ihr scheinbar sehr wichtiges Gespräch vertiefte, nebeneinander gehende Erwachsene, die erst durch mein Rufen bemerkten, dass da von vorne ein Radfahrer angefahren kommt.

Platten (3) & Parken (15 & 16)

Der mich besonders frustrierende 18. Juli fing bereits typisch an. In der Arnulfstraße fuhr ich vor der ersten Einfahrt zum Wasgau-Markt mitten durch zwei Scherbenhaufen! Das dürfte dann auch die Ursache dafür gewesen sein, warum ich im Laufe meiner Tour insgesamt am Vorderrad 5 Mal Luft nachpumpen musste – und heute Abend noch den Schlauch flicken und den Mantel austauschen darf!

Jedenfalls parkte dann an der zweiten Ausfahrt zum Wasgau-Markt ein Lkw teils auf dem dort nach rechts verschwenkten “Schutzstreifen” sowie teils auf dem daneben liegenden, endenden Parkstreifen samt Sperrfläche, um dort Getränke zu entladen. Nur ein paar Meter weiter stand dann auch noch ein Pkw mit geöffnetem Kofferraum teils auf dem Gehweg, teils auf dem “Schutzstreifen”, wo offenbar auch grade “entladen” wurde. Trotz ausdrücklichem Halteverbot. Ich war jedenfalls zu dem Zeitpunkt schon ganz gut geladen…!

Gehwegradler (27) incl. Rotlicht (15)

Ein paar Minuten später stand ich in der Gärtnerstraße an der roten Ampel, um anschließend rechts in die Ringstraße abzubiegen. Ein auf dem Gehweg radelndes Cleverle (auf einem MTB) meinte (mal wieder), dass die rote Ampel auf dem Gehweg für ihn ja nicht gelte. Ja, ich bin gemein: ich wünsche mir jedes Mal, dass um die Ecke grade zufällig eine Polizeistreife steht. Aber wahrscheinlich hätte die noch nicht einmal was dran auszusetzen…!

Vorfahrt (5)

Auch ganz lustig war der rasante Knallkopf, der (aus der Herzogstraße kommend) mir im Oval-Kreisverkehr am Dr.-Robert-Schelp-Platz beinah noch ans Hinterrad gefahren wäre. Im Unfallbericht hätte es dann wieder geheißen, dass der arme Autofahrer den Radfahrer “übersehen” hätte…

Gehwegradler (28)

Es ging weiter Richtung Hinterweidenthal. Dort begegnete mir dann im Bereich des Forstamts auf der B 427 ein ganzes Rudel E-Mountainbiker. Circa 5 der 15 befuhren dabei den schmalen Gehweg (in Richtung Norden).

Stopschilder (22) & Vorfahrt (6)

Und wieder ein paar Meter weiter ignorierte dann eine, die Gartenstraße in Richtung Südost befahrende, ältere Frau auf ihrem Fahrrad ihr Stop-Schild und nahm mir (die Bahnhofstraße in Richtung Nordost befahrend) so die VorfahrtVorfahrt. Sie kuckte dabei nicht einmal flüchtig nach rechts.