Alltagserlebnisse (Teil 171)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Vorfahrt (60)

Am 16. Januar ging es über die L 355 in Richtung Waldmohr. Aus der der Abfahrt zur A 6 kommend stand ein Linksabbieger, dahinter kamen zwei Rechtsabbieger angefahren. Der Linksabbieger beachtete meine Vorfahrt, der Rechtsabbieger dahinter fuhr etwa 10 m vor mir raus. Mir war fast klar, dass der ihm Folgende nun garantiert meint, es sei frei und er könne auch raus. Woran man erkennt, dass diese Leute oftmals zu logischem Denken unfähig sind, denn wenn der Linksabbieger neben mir nicht losfährt, kann das ja durchaus an von links kommendem Verkehr liegen. Jedenfalls hörte ich während der Vorbeifahrt sein ABS stottern. Immerhin entschuldigte er sich anschließend per Handzeichen.

Fußgänger (24)

In Walshausen sah ich am 18. Januar, wie zwei Männer aus einem entgegen der Fahrtrichtung halb-halb auf dem linken Gehweg geparkten Auto mit Wiesbadener Kennzeichen ausstiegen. Beide hielten es nicht für nötig, sich nach rechts umzublicken, ob da evtl. ein Radfahrer kommt, weshalb mir einer der beiden beinahe in die Seite gelaufen wäre.

Überholmanöver (416)

Es ging mal wieder nach Frankreich. Auf der D 35a überholte mich im Bereich der Schweyener Ortsumgehung der Fahrer eines grauen Pkw mit einem Tages-Kennzeichen aus dem Kreis St. Wendel mit bestenfalls 50 cm Abstand bei vollem Tempo. Sind diese Tageszulassungen im Ausland überhaupt gültig?

(An- und) Einfahren (14)

Jo, lass dir ruhig Zeit. Auf der D 110m in Bitche zog vor mir in aller Seelenruhe ein alter Mann aus dem Längsparkstand heraus, weshalb ich dann halt kurz anhalten durfte.

Überholmanöver (417)

Zurück in Deutschland hatte ich mich auf der L 478 schon relativ mittig eingeordnet, um anschließend nach links auf die K 3 in Richtung Imsbacherhof abzubiegen. Ich wurde vom jungen Fahrer eines älteren weißen Golfs trotzdem noch überholt, obwohl ich meine Abbiegeabsicht auch per Patschehändchen angezeigt hatte.

Zebrastreifen (20)

Da hatte sich der Mann völlig zurecht aufgeregt, als ihm beinahe der vor mir befindliche Fahrer eines schwarzen BMW über die Füße gefahren wäre. Jener stand vor mir auf dem Linksabbiegestreifen zur Bitscher Straße und musste wegen Gegenverkehr längere Zeit warten. Als dann endlich keiner mehr angefahren kam, gab der BMW-Fahrer Gas, ohne den von links kommenden Mann zu beachten, der den Zebrastreifen benutzte.

Hupen (120)

Ich weiß wirklich nicht, was für Vorstellungen manche Autofahrer davon haben, was man als Radfahrer darf oder nicht? Am 19. Januar hatte ich mich auf der L 497 frühzeitig auf den Linksabbiegestreifen zur L 496 eingeordnet. Ein in gleicher Richtung auf dem rechten Streifen an mir vorbeifahrender Autofahrer hupte. Warum auch immer.

Gentlemen (54)

Es gibt aber zum Glück auch ein paar aufmerksame Autofahrer. Später bemerkte der auf der L 485 von hinten angefahren Kommende, dass ich mich nach hinten umgeschaut hatte und deutete dies auch korrekt, dass ich wohl nach links zur K 6 abbiegen möchte. Also machte er langsam und ließ mich so gefahrlos auf den Linksabbiegestreifen auffahren. 90 % der Autofahrer wären hier stur an mir vorbeigefahren.

Überholmanöver (418)

Das nächste Arschloch ist aber meist nicht weit entfernt. Denn auf der L 478 bei Vinningen rasierte mich der junge Fahrer eines grauen Kleinwagens ohne jede Not mit bestenfalls einem halben Meter Abstand.

Alltagserlebnisse (Teil 169)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

(Gehweg- und) Geisterradler (101)

Okay, das hatte ich jetzt auch noch nicht. Dass mir auf meiner Fahrbahnhälfte ein Mountainbiker entgegenfährt und mir in der Weise ausweicht, dass er halt (kurz) auf den Gehweg auffährt. So geschehen am 5. Januar in der Arnulfstraße. Ich rief ihm noch „in Deutschland gilt das Rechtsfahrgebot“ zu. Okay, vielleicht war er ja Brite oder Australier…?

Gespräche (57)

Auf dem (übrigens endlich legalisierten) Kaufland-Parkdeck hatte ich am 6. Januar gerade mein Rad abgestellt, als ich neben mir eine ältere Frau bemerkte, die mich kritisch, von oben nach unten, beäugte und mir mitteilte, dass sie mich aber für sehr dünn hielte. So einen dünnen Mann hätte sie noch nie gesehen. Ach, es gibt noch dünnere als mich. Wollte sie aber nicht gelten lassen. Das ist bei uns in der Familie halt so; ich komme nach der väterlichen Linie, die alle nicht viel auf den Rippen hatten. Dazu noch der viele Sport – da bleibt halt nix hängen. Abschließend gab sie mir noch den Tipp, dass man mit Malzgetränken gut Gewicht aufbauen könnte. Ich bedankte mich und fuhr von dannen. Die Geschichte ist grade deshalb lustig, weil ich diesen Winter sogar ein klein wenig „Winterspeck“ mit mir rumschleppe; also rund 3 kg schwerer bin als im vergangenen Sommer. 😉

Parken (59)

Ja, is denn heut scho‘ (wieder) Weihnachten? Dachte ich mir, als ich am Haltepunkt Hauenstein-Mitte angehalten hatte, um den hoffentlich bald ausgebaut werdenden Ersatzweg zur B 10 zu fotografieren (Beitragsbild). Denn irgendwer hatte dort sein Mountainbike abgestellt, es aber überhaupt nicht abgeschlossen. So ein Vertrauen in die Menschheit hätte ich auch gerne!

Gespräche (58)

Ganz witzig war auch die Plauderei mit einer ebenfalls gerne fotografierenden Mountainbikerin auf dem Luitpoldturm. Sie fuhr ein schickes, 27,5-Zoll Canyon-Fully. Die Hardtail-Bikes von Canyon standen im vergangenen Februar auch auf meiner Auswahlliste; schließlich hatte ich mir dort im Jahr 2003 mein zweites Rennrad gekauft. Jenes würde ich gerne wieder als Schlechtwetter-Rennrad fahrbar machen, aber leider fehlt dazu das Kleingeld.

(An- und) Einfahren (13)

Da hat nicht viel gefehlt. Gegen Ende meiner Tour (es war schon ziemlich dunkel) hätte mich um ein Haar eine vom Parkplatz des Wasgau-Marktes in Winzeln ausfahrende Frau mit ihrem Pkw auf die Motorhaube genommen. Vielleicht rettete mich meine knallorangene Mütze, die ich auf der Rübe hatte? Da ich ja einen siebten Sinn für sowas habe, konnte ich instinktiv nach links ausweichen. Ich blieb anschließend stehen und kuckte sie böse an; wenn ich ihre Gesten richtig gedeutet habe, tat es ihr auf jeden Fall sehr leid.

Überholmanöver (410)

Du hast aber komplett den A… offen, oder? Mit diesen Worten fluchte ich am 7. Januar einem Busfahrer hinterher, der mich im Anstieg über die L 469 hinauf zur „Wallhalbener Kreuzung“ hinter der „Kerbe“ mit nicht einmal einem halben Meter Abstand rasierte, obwohl überhaupt kein Gegenverkehr in Sicht war.

Vorfahrt (58)

Lustigerweise hatte ich am 23. November der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz vorgeschlagen, doch die nicht der VwV zur StVO entsprechenden Vorfahrtregelungen entlang der L 482 zwischen Pirmasens, Rodalben und Donsieders zu überprüfen. Ich befuhr am 9. Januar die ehemalige Kreisstraße auf dem Orleberg in gerader Richtung nach Clausen, während von rechts eine junge Autofahrerin in einem weißen Kleinwagen heranraste. Als sie mich sah, bremste sie nicht etwa ab, sondern gab noch zusätzlich Gas, um etwa 10 m vor mir mit Karacho nach rechts abzubiegen. Eigentlich müsste dort eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet werden. Solange das nicht der Fall ist, hat auch Madame gefälligst dort das Vorfahrt gewähren zu beachten. Und wenn es „nur ein Radfahrer“ ist, der da angefahren kommt.

Abbiegen (43)

Verdammte Kacke – bin ich hier etwa auf einem Scheiß-Radweg oder was…!? Das wäre doch eine ganz bitterböse Ironie, wenn ich auf der Fahrbahn außerorts von einem Rechtsabbieger abgeräumt werden würde…!? Am 11. Januar wäre das um ein Haar der Fall gewesen, denn am Abzweig der K 62 von der L 478 (bei Hornbach) zog urplötzlich ein mich sehr eng überholender alter Mann in seinem blauen Pkw direkt vor mir nach rechts! Ich kann mich nicht daran erinnern, in meinem Leben auf eine derart brutale Art und Weise geschnitten worden zu sein; auch hier hat mich mein 7. Sinn vor einer Kollision bewahrt, denn ich wich instinktiv nach rechts aus und bremste.

Ich könnte mir denken, dass er evtl. gemeint hat, dass ich (mangels Handzeichen) ebenfalls nach rechts (in die K 62) abbiegen würde – ich wollte aber nur der Vorfahrtstraße L 478 folgen. Es handelt sich dort nämlich nicht einmal um eine abknickende Vorfahrtstraße. Ich beobachtete ihn, wie er anschließend relativ langsam weiter den Berg hochfuhr. Vielleicht hatte er auch einen im Tee…!? Betrunken und Rentner – wohl eine der gefährlichsten Kombinationen im Straßenverkehr.

Vorfahrt (59)

Huuuup! Auf der D 82 bei Blies-Ebersing (in Frankreich) missachtete ein mir entgegenkommender Autofahrer die Vorfahrt eines aus der D 110g rechtsabbiegenden Autofahrers – und hupte diesen auch noch an. Dabei galt – und das wurde mir auch erst im Nachhinein bewusst – an dieser Außerorts-Kreuzung sogar wegen der aus allen drei Richtungen (also auch in Richtung Blies-Ebersing) angeordneten Zeichen AB1 rechts vor links!

In Frankreich ist die Sache mit der Vorfahrt oftmals ziemlich unübersichtlich, denn selbst im Zuge von Departementstraßen wird die Vorfahrt nur relativ selten – und wenn, dann meist auch nur „negativ“ ausgeschildert.

Tiere (30)

Die L 105 über den Willersberg (zwischen Habkirchen und Reinheim) war im vergangenen Jahr längere Zeit wegen einer grundsätzlichen Sanierung vollgesperrt. Dabei wurde auch die Entwässerung verbessert. Am gleichen Nachmittag bemerkte ich (die Straße Richtung Reinheim befahrend) im Augenwinkel, wie von links ein Fuchs über die Wiese angerannt kam und im Abwasserschacht verschwand. Ich vollführte (es kam grade keiner) eine spontane Kehrtwende und schaute, ob er auf der anderen Seite inzwischen wieder rausgekommen ist. War er. Wir schauten uns dann circa 5 Sekunden lang (amüsiert) an, ehe er sich verabschiedete und weiter den Berg hinaufrannte. Da siehste mal, wie schlau so’n Fuchs ist: der weiß, wie er so eine Landstraße sicher über… ähm… unterqueren kann.

Alltagserlebnisse (Teil 166)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Ich hatte ja überlegt, diese Kategorie zum Jahresende 2019 einzustellen. Da mir bislang aber auch kein anderes, sinnvolleres Format eingefallen ist, werde ich erstmal so weitermachen wie bisher. 😉

Überholmanöver (404)

Über die Feiertage war es relativ friedlich. Nicht nett war allerdings am 1. Weihnachtsfeiertag ein Fahrer eines Super-U-Transporters auf der D 35a am Abzweig nach Volmunster, der mit ordentlich Karacho angefahren kam, eng auffuhr und mich direkt hinter dem Beginn der Linksabbiegespur auch mit keinem besonders vorbildlichen Abstand überholte.

Geschwindigkeit (59)

Am 2. Weihnachtsfeiertag ging es wieder nach Frankreich. Die Rue des Tilleuls ist Teil einer Tempo-30-Zone. Ich wurde – 30 km/h fahrend – insgesamt drei Mal von französischen Kfz-Lenkern überholt.

Beleuchtung (17)

Am 27. Dezember fuhr vor mir ein Mann mit einem Motorroller. Ich bemerkte, dass sein Bremslicht ständig an- und ausging. Vermutlich ein Wackelkontakt? Da er ebenfalls wie ich aufs Kaufland-Parkdeck auffuhr und auch vor mir hielt, gab ich ihm den Tipp, sein Rücklicht mal zu überprüfen. Was er dann auch gleich machte.

Geschwindigkeit (60)

Das entwickelt sich wirklich zu einem echten Klassiker mit dem 30 km/h-Abschnitt in der Winzler Straße vor dem Waisenhaus. Am gleichen Abend wurde ich nämlich mal wieder zwanghaft von einem Fahrer / einer Fahrerin eines grauen Kleinwagens über die durchgezogene Linie des Linksabbiegestreifens überholt.

Geschwindigkeit (61)

Da ich grade Zeit hatte, schaute ich mir mal 5 Minuten lang die Geschwindigkeits-Anzeigetafel am Winzler Ortseingang an. Der Spitzenreiter (ein lautes Halbstarken-Proll-Auto fahrend) bekam stolze 73 km/h angezeigt.

Hunde (11)

So sind die Franzosen, lassen sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Das gilt natürlich auch für deren Hunde. 😉 Am 28. Dezember war ich auf der D 110j in Hoelling unterwegs, als von links ein schwarzer Hund gemächlich die Fahrbahn querte. Hoffentlich wird er da nicht irgendwann totgefahren.

Überholmanöver (405)

Könnte auch ein Belehrungsversuch gewesen sein. Etwas später war ich auf der D 662 zwischen Meyerhof und Rohrbach-les-Bitche unterwegs. Dabei überholte mich ein Franzose mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Rechts neben der Straße liegt so ein graues Ding, was wohl früher mal ein Radweg gewesen sein soll. Es stehen dort allerdings nicht einmal quadratische Radwegschilder.

Überholmanöver (406)

Zurück in Deutschland machte ich auf der ansteigenden L 478 am Ortsausgang von Großsteinhausen (fast schon zu intime) Bekanntschaft mit dem älteren Fahrer eines grauen Kleinwagens. Ich hörte ihn mit relativ unverminderter Geschwindigkeit von hinten angefahren kommen. Da er nicht langsamer wurde, vermutete ich erst, dass er die Insel auf der linken Seite umfahren wird. Stattdessen bretterte er mit kaum mehr als 30 oder 40 cm an mir vorbei. Ich schrie „Aber sonst hast du sie noch alle?“ hinter ihm her. Den Gesten nach zu urteilen, war er sich keines Fehlverhaltens bewusst.

Umweltsau (1)

Ich hatte ja unlängst erst erwähnt, dass ich Twitter nicht leiden kann. 😉 Auch wegen des Empörungs-Hypes über ein seltsames, im ÖR ausgestrahltes Video mit einem Kinderchor. Dabei hatte ich am 29. Dezember die ultimative „Umweltsau“ auf der L 213 am Ortsausgang von Kirrberg sogar – keine gute Tat bleibt ungestraft – noch netterweise vorgelassen, weil er erst in der langgezogenen Linkskurve hinter mir blieb und dann wegen vieler am Fahrbahnrand (natürlich auch teils auf dem Gehweg) geparkter Autos wieder nicht an mir vorbeigekommen wäre. Als er seinen Jeep schlagartig beschleunigte, stieß dieser über bestimmt 10 bis 15 Sekunden lang eine fürchterliche, tiefschwarze Rußwolke aus. Nennt man sowas bei Dieselfahrzeugen nicht „Kickdown“? Jedenfalls blieb ich erst einmal eine Minute lang stehen, ehe sich der ganze giftige Dreck wieder halbwegs verzogen hatte. Wie kann man bitteschön mit so einer Dreckskarre die Abgasuntersuchung bestehen?

Alltagserlebnisse (Teil 158)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Anfahren (11) + Stopschilder (74)

Weder in den Rückspiegel gekuckt, noch links geblinkt hatte am 15. November der Fahrer eines kleinen Handwerkerautos mit Kennzeichen aus St. Wendel, als er in der Walshausener Ortsdurchfahrt (K 13) vom seinerseits zugeparkten Gehweg aus losfuhr, während ich schon angesetzt hatte, an ihm vorbeizufahren. Anschließend ignorierte er das Stop-Schild und bog flüssig nach rechts auf die L 477 in Richtung Autobahn ab.

Grüßen (2)

Im Hornbachtal vor Dietrichingen musste ich mit dem Rennrad kurz am Fahrbahnrand anhalten, um meine Mütze durch eins meiner Kopftücher zu ersetzen; mir wurde nämlich dann doch etwas zu warm. Als ich wieder beschleunigte, zuckte ich vor Schreck zusammen: ein mich relativ knapp überholender Rennradkollege hatte mich gegrüßt. Er bemerkte es und entschuldigte sich. 😉 Er war auch ganz schön sportlich unterwegs; ich hatte es nicht geschafft, wieder zu ihm aufzuschließen.

Überholmanöver (383)

Es ging mal wieder nach Frankreich, über die berüchtigte D 35a in Richtung Bitche. Völlig einen an der Klatsche hatte der Fahrer eines weißen Kleinlasters mit französischem Kennzeichen, der mich hinter dem Abzweig Volmunster bei Gegenverkehr mit vermutlich 30 oder 40 cm Abstand rasierte.

Ladung (5)

Ähm, nö. So ganz entspricht das meine ich nicht der StVO, mit dem Traktor zwei große Rundballen aufzugabeln und dann mit dieser insgesamt wohl über 3 m breiten, knapp über der Fahrbahn gehaltenen Ladung am 16. November durch die Ortsdurchfahrt (L 474) von Höhfröschen zu tuckern. Man mag sich ja nicht ausmalen, was die Stahlgabeln im Falle eines Frontalzusammenstoßes da alles anrichten können.

Abbiegen (39)

„Du hast ja komplett den Arsch offen…!?“ War meine Reaktion auf eine dumme Pute, die mich am 17. November mit ihrem violetten Kleinwagen an der Kreuzung Volksgartenstraße – Lemberger Straße um ein Haar gerammt hätte, als sie als Linksabbiegerin meinen Vorrang (und eine Haltelinie) missachtete, indem sie mit Vollgas vor mir (mich schneidend) vorbeizog, um anschließend rechts in die Landauer Straße abzubiegen. Ihr Freund auf dem Beifahrersitz guckte mich ganz entgeistert an; der Fahrstil seiner Freundin war ihm wohl selber nicht geheuer…

Überholmanöver (384)

Jo, mal wieder ganz großes Kino! Auf der kurvigen K 36 zwischen dem Ständenhof und Ruppertsweiler musste mich am 19. November mal wieder so’n bescheuerter Fahrer eines dunkelgrauen Audi-SUV in einer Kurve überholen. Natürlich taucht – ganz unerwartet – Gegenverkehr auf, der dann bremsen darf.

Stopschilder (75 + 76)

Niemand hält am Stop-Schild in der Pirminiusstraße. Niemand. Auch nicht die beiden Autofahrer, die dort am 19. November vor mir unterwegs waren. Gut, man könnte die eigentlich keinerlei Sinn ergebende abknickende Vorfahrtstraße in Richtung Wiesenstraße dort auch auflösen (hatte ich auch schon vorgeschlagen, wolle man aber so lassen). An der Ecke Teichstraße – Schützenstraße kann ich mich auch nicht erinnern, dort jemals einen Autofahrer gesehen zu haben, der dort angehalten hätte, wenn von links grade kein bevorrechtigter Verkehr kommt.

Gentlemen (48)

Meine Benutzungsquote des östlichen Teils des Gemeinsamer Geh- und Radweg zwischen Pirmasens und Winzeln liegt so etwa bei 20 bis 25 %. Und die dienen eigentlich auch nur der „Forschung“. Am gleichen Abend ließ mich ein rechts in Richtung L 600 abbiegen wollender Fahrer eines Sattelzugs vor. So, wie das der § 9 (3) StVO ja eigentlich verlangt. Trotz des kleinen Vorfahrt gewähren vor der Querung des freilaufenden Rechtsabbiegers.

Überholmanöver (385)

„Vollidiot“! Rief ich am 20. November dem Fahrer eines grauen Audis mit Pirmasenser Kennzeichen hinterher, als er mich in der völlig unübersichtlichen Senke zwischen Altheim und dem Bickenaschbacherhof in der langgezogenen, ansteigenden Linkskurve überholen musste. Natürlich tauchte Gegenverkehr auf – der eine Vollbremsung einlegen und auf die Bankette ausweichen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 155)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Geschwindigkeit (50 + 51)

In Frankreich gilt zwar außerorts eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h – aber im „Großen Osten“ wird genauso viel zu schnell in Ortschaften reingekachelt wie in Deutschland. So bretterte am 1. November ein Franzose mit stolzen 67 km/h an der Geschwindigkeits-Anzeigetafel ein gutes Stück hinter der nördlichen Ortstafel von Bousseviller an mir vorbei.

Etwas später wurden einem anderen Franzosen auf der D 86 zwischen Waldhouse und Walschronn immerhin noch 57 km/h angezeigt.

Überholmanöver (372)

Am Nachmittag des 3. November beobachtete ich vom leider immer noch nicht von seinen Gemeinsamer Geh- und Radweg erlösten Wegelchen an der K 6 aus, wie gleich drei Pkw-Fahrer am Ortsausgang von Winzeln das Überholverbot und die durchgezogene Linie missachteten, während sie einen Traktor überholten. Der Dritte musste sogar kurz bremsen und wieder nach rechts ziehen, weil er beim Ausscheren nicht mit einem grade vom Wegelchen auf die Fahrbahn gewechselt habenden Radfahrer gerechnet hatte.

(Gehweg- und) Geisterradler (96)

Auch auf Offroad-Radwegen wie dem bei Winzeln gilt das Rechtsfahrgebot. In Höhe der Zufahrt zur Baufirma driftete wenige Minuten später ein vor mir radelnder, älterer Herr immer weiter nach links. Während ich ihn grade überholte. Ich rief laut „Heeeey“ und schüttelte mit dem Kopf.

Überholmanöver (373)

Am 5. November musste mich mal wieder jemand in einer uralten Rostlaube im Kreisel am Ende der L 600 unbedingt über den gepflasterten Innenbereich überholen.

Stopschilder (73)

„Oh, Mist – ein Radfahrer. Da müsste ich ja jetzt tatsächlich aus der Poissystraße kommend am Stop-Schild anhalten? Achwas, das passt doch noch; da biege ich doch einfach noch schnell nach rechts ab.“ Waren wohl in etwa die Gedanken einer Frau, die mir nur wenige Minuten später in der Blocksbergstraße begegnete.

Unfall (2)

Ein Stück weiter bot sich dann in der Blocksbergstraße kein schöner Anblick. Auf dem Gehweg lag neben einem umgestürzten Verkehrszeichenposten eine verletzte Motorradfahrerin, um die sich bereits jemand kümmerte. Im Polizeibericht hieß es, jene Fahrschülerin habe beim Einbiegen die Kontrolle verloren und sei von der Fahrbahn abgekommen.

Überholmanöver (374)

Etwas später quetschte sich dann noch ein besonders rücksichtsloser Vollpfosten in einer klassischen, schwarzen, laut dröhnenden Halbstarken-Karre vor dem B-270-Kreisel mit bestenfalls einem halben Meter Abstand an mir vorbei.

Überholmanöver (375)

Da war der Fahrer eines schwarzen Pkw im 30 km/h-Abschnitt in der Winzler Straße sogar ganz brav hinter mir geblieben. Aber irgendwann ist die Geduld halt mal zu Ende; dann rauschen wir halt vor der Einfahrt zum Wasgau-Markt mit nicht mal einen halben Meter Abstand an dem nervigen Radfahrer vorbei.

Gentlemen (46)

Auto- und Radfahrer können aber auch ganz friedlich koexistieren. Auch außerorts, auf kurvigen, ansteigenden Landstraßen wie der K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders. Auf dieser hatte ich schon einige fragwürdige Überholmanöver erlebt. Umso schöner, wenn dann auch immer wieder mal jemand abbremst und mit großem Abstand hinter einem bleibt. Dann kann man denjenigen prima vorbeiwinken, wenn man sieht, dass hinter der Kurve keiner mehr kommt. Der Fahrer bedankte sich mit einem Huperchen.

Überholmanöver (376)

Mist, ich dokumentiere hier ja eigentlich keine Handy-Verstöße – weil ich wohl sonst zu nix anderem mehr käme. Da kam doch glatt ein Busfahrer-Kollege (unterwegs für ein auf Behindertenbeförderung spezialisiertes, hier ebenfalls schon öfters angesprochenes Unternehmen) wie gerufen, der mich ausgangs dieser unübersichtlichen Kurve in Clausen mit nicht mal einer Armlänge Abstand rasierte. So kann ich ja doch noch den für die QNV unterwegs seienden Busfahrerkollegen erwähnen, der mir ein paar Minuten zuvor auf der L 498 hinter dem Ortsausgang von Donsieders entgegenkam. Sein Blick ruhte auf seinem in der Mitte des Lenkrads gehaltenen Foolphone, auf dem er hochkonzentriert herumwischte.

Abbiegen (37)

Da hab ich doch an meinem MTB sogar fast alles an Lametta, was die StVZO so vorschreibt; sogar den bescheuerten Frontreflektor hatte ich mir an den Lenker gebastelt. Am gleichen Abend stand ich in der fortgeschrittenen Dämmerung (mich zum Linksabbiegen eingeordnet habend) an der Ausfahrt des Wasgau-Marktes in der Arnulfstraße, vorgefahren war ich bis zum Beginn des „Schutzstreifens“. Eine Linksabbiegende Autofahrerin hätte mich – die Kurve schneidend – dabei beinahe übersehen und musste daher ihren Kurs noch einmal korrigieren. Immerhin gab es eine entschuldigende Geste.

Alltagserlebnisse (Teil 152)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gegenverkehr (26)

Da steh ich nun, am frühen Abend des 24. Oktober in der Lemberger Straße – und bewundere kopfschüttelnd, wie ein etwas aus der Form geratener Fahrer eines schwarzen SUV samt holder Gattin auf dem Beifahrerinnensitz wegen eines gerade rückwärts einparkenden roten Kleinwagens aus dem Gegenfahrstreifen auf meine(!) Linksabbiegespur gezogen war und nun – wie ich – eine Vollbremsung einleiten musste, damit wir nicht frontal miteinander kollidieren. Ich streckte fragend beide Arme aus – und erhielt noch nicht einmal eine entschuldigende Geste, als er sich an mir vorbeizwängte. Dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen war es ihm immerhin ein wenig peinlich. Seine Perspektive. Durchgezogene Linien darf man bekanntlich immer und jederzeit überfahren – oder hab ich da damals in der Fahrschule was falsch verstanden…!?

Abbiegen (36)

Nach diesem kleinen Adrenalinschub musste ich meinen Frust an einem illegalen Linksabbieger auslassen, der das Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus an der Kreuzung Schäferstraße – Pfarrgasse ignorierend sich vor mir links eingeordnet (und mich somit ein wenig ausgebremst) hatte. Ich rief ihm zu, dass man hier verdammt nochmal nicht abbiegen dürfe. Das haben aber wahrscheinlich nur die verwundert aus der Wäsche guckenden Fußgänger mitgekriegt. 😉

Überholmanöver (361)

Und gleich nochmal laut wurde ich später auf der K 6 in Winzeln, als so eine blöde Trulla in ihrem kleinen, weißen Pkw mich unbedingt trotz herannahenden Gegenverkehrs in Höhe der Zahnarztpraxis mit vielleicht 30 cm Abstand rasieren musste.

Überholmanöver (362)

Vor einer Weile hab ich irgendwo gelesen, dass Rettungswagen und andere Fahrzeuge von „Zweckbetrieben der Wohlfahrtspflege“ (davon handelte übrigens meine sogenannte „Diplomarbeit“…) meist von Führerscheinneulingen gesteuert werden. So einer könnte auch am Steuer eines Transporters des DRK gesessen haben, der am 25. Oktober im Anstieg von Winterbach zur „Wallhalber Kreuzung“ in der Rechtskurve vor der „Kerbe“ trotz freien Gegenfahrstreifens mit vielleicht 50 cm Abstand an mir vorbeischrammte. Ich rief ihm „Immerhin wäre die Erste Hilfe ja dann wenigstens gleich vor Ort“ hinterher.

Gegenverkehr (27)

Wieder so einen typischen Versuch von Vorfahrterzwingung mittels Sattelzug erlebte ich dann am gleichen Abend am Ortsausgang von Höheischweiler. Dort ist der Fahrstreifen ortseinwärts wegen Bauarbeiten abgesperrt. Der Fahrer des Lkw zog bereits raus, als ich noch nicht am Hindernis vorbei war; der Abstand betrug am Ende bestenfalls einen Meter – und auch nur, weil ich bis ganz an den Fahrbahnrand ausgewichen war.

Überholmanöver (363)

Am 26. Oktober mussten mich auf der L 700 kurz hinter der Hornbachtalbrücke in der langgezogenen Rechtskurve zwei Pkw-Fahrer über die durchgezogene Linie überholen. Der auftauchende Gegenverkehr hupte.

Überholmanöver (364 & 365)

In der Pfalz macht man sich gerne über die Fahrer von Autos mit saarländischen Kennzeichen lustig. Nicht immer zu Unrecht. Es ging weiter über die D 35a in Frankreich. Dabei überholte mich der Fahrer eines Wohnmobils aus dem Saarland (Kreis Sankt Wendel) in der Senke bei Schweyen mit unnötig geringem Seitenabstand.

Nur wenig später zwängten sich dann an den berüchtigten baulich abgegrenzten Abbiegestreifen (der D 86c Rtg. Schweyen) nochmal zwei Pkw mit saarländischen Kennzeichen förmlich mit Gewalt an mir vorbei, ich musste im letzten Moment nach rechts ausweichen.

Hupen (109)

An der nächsten Abzweigung der D 86 Richtung Breidenbach fuhr ich dann bewusst mittig. Als Belohnung dafür hupte mich ein Franzose an, als er hinter dem Ende des Einmündungsbereichs trotz Gegenverkehr ruckartig nach links zog. In Frankreich sind durchgezogene Linien und Sperrflächen auch nur eine Empfehlung.

Überholmanöver (366)

Ziemlich sicher Absicht war die sehr enge Vorbeifahrt eines Golf-Fahrers mit Landauer Kennzeichen auf der L 471 zwischen Niederauerbach und Contwig mit hoher Geschwindigkeit und höchstens 50 cm Abstand überholte. Vermutlich wurde er vom ein Stück weiter vorne links stehenden Gemeinsamer Geh- und Radweg dazu angestachelt. Das sich in einem fürchterlichen Zustand befindliche und auch für forstwirtsch. Verkehr freigegebene Wegelchen ist eins der Zweibrücker Gemeinsamer Geh- und Radweg, für die ich bei meiner Akteneinsicht neulich keine Anordnung fand. Es ist meiner Ansicht nach wegen dem größeren Abstand (bis zu 23 m) zur Fahrbahn nicht straßenbegleitend.

Alltagserlebnisse (Teil 151)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (354)

Am 22. Oktober war ich wie so oft in Frankreich unterwegs. Kurz vor dem Ende des kurzen, aber ruppigen Anstiegs auf der D 162d zwischen Breidenbach und Waldhouse musste mich der Fahrer eines deutschen Pkw mit PS-Kennzeichen in der Linkskurve überholen. Der auftauchende Gegenverkehr wurde somit ausgebremst.

Gentlemen (45)

Hmmm. Seltsam. Wer schleicht denn da am 23. Oktober mit großem Abstand auf der K 6 bei Gersbach hinter mir her? Ach, eine Fahrschule. An der Einmündung der Eichelsbacher Straße ließ ich das Auto mittels Handzeichen vorbeifahren. Die Fahrlehrerin bedankte sich.

Überholmanöver (355)

Zuletzt musste ich beim Überfliegen der Schlagzeilen in der Lokalpresse erfahren, dass die Stadt allen Ernstes die Anlage eines „Fahrradwegs“ (vermutlich meint man einen „Schutzstreifen“) in der kürzlich neu asphaltierten Teichstraße prüfe. Soviel dazu, was meine bei den beiden Runden Tischen zum Verkehrsentwicklungsplan erhobenen Einwände gegen diese „Infrastruktur“ wert sind. Die Verwaltung als auch deren Spitze (Ober- und Bürgermeister) ignoriert inzwischen auch jeden Kommunikationsversuch meinerseits. Jedenfalls wurde ich ebenfalls am 23. Oktober in der Lemberger Straße von einer Dame in ihrem Pkw mal wieder mit bestenfalls 40 oder 50 cm Abstand überholt. Ihr Außenspiegel hing sich sicherlich schon über der gestrichelten Linie.

Überholmanöver (356)

Auch in der beschaulichen OD von Ludwigswinkel (T-30-Zone) ist man vor Engüberholern nicht sicher. Auf einer aufgepflasterten Fläche vor dem größeren Parkplatz in der Ortsmitte rasierte mich der Fahrer eines weißen, alten Audi mit bestenfalls 40 cm Abstand. Ich sah ihn dann später in der Bitscher Straße nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Ansonsten hätte ich ihn mal darauf angesprochen.

Hupen (108)

Im Anstieg über die „Trubler Halde“ in Richtung Pirmasens kam es dann innerhalb weniger Minuten zu gleich drei problematischen Gegebenheiten. Zuerst wurde der Fahrer eines Handwerkerautos von hinten angehupt, weil dieser sich erdreistete, mich wegen herannahenden Gegenverkehrs nicht sofort zu überholen.

Überholmanöver (357 / 358)

Wenige Augenblicke später bretterte der Fahrer einer aufgemotzen Karre von hinten quasi ungebremst an mich heran. Er musste dann wegen Gegenverkehrs stark in die Eisen steigen. Da er bereits die Mittellinie überfahren hatte, reagierte der Fahrer des Pkw in der Gegenrichtung mit der Lichthupe.

Und wieder keine halbe Minute später fuhr ein weiterer Vollpfosten in einem weißem Mercedes mit ziemlich hoher Geschwindigkeit bei ziemlich wenig Abstand an mir vorbei.

Kfz auf Radwegen (43)

Gegen Ende meiner Runde ließ ich es mir dann nicht nehmen, einer Frau künstlich empört mittels Gesten und Rufen zu verstehen zu geben, dass es verdammt nochmal nicht sein kann, dass man an der Einmündung „Im Erlenteich“ (Beitragsbild) hinter der Haltelinie auf dem „Schutzstreifen“ wartet, um nach links in die Blocksbergstraße abzubiegen. Ich musste dann nach links ausweichen; der hinter mir Fahrende hatte netterweise aufgepasst und fuhr langsam.

Kfz auf Radwegen (44)

Die L 477 zwischen Dellfeld und Rieschweiler-Mühlbach war zwischen dem 21. und 27. Oktober wegen der Herstellung einer Zufahrt zu einem neuen Discounter vollgesperrt. In genau diesen Fällen finde ich selbständige Geh- und Radwege eine prima Sache, denn als Radfahrer konnte man die gesperrte Strecke auf dem am anderen Ufer des Schwarzbachs gelegenen Geh- und Radweg umfahren. Als ich nach rechts in die Vordergasse abbog, sah ich in der Gegenrichtung einen Motorradfahrer, wie er ebenfalls nach links in diese abbog. Ich hatte mir schon gedacht, dass der gute Mann mit Sicherheit den Schwarzbachtal-Radweg benutzen würde. Was er dann auch tat. Dabei ist dieser Weg doch so fantastisch eindeutig beschildert:

Überholmanöver (359)

Auf der erst im Sommer freigegebenen, ansteigenden L 498 wurde ich in der langgezogenen Rechtskurve vom Fahrer eines weißen Handwerkerfahrzeugs überholt. Der auftauchende Gegenverkehr durfte halt eine Vollbremsung einleiten.

Überholmanöver (360)

Fast spiegelbildlich zum Engüberholer auf dem „Schutzstreifen“ der Lemberger Straße am Vortag. So schrammte (dieses Mal stadteinwärts) wieder eine Autofahrerin während des Überholens mit ihren Autoreifen die gestrichelte Linie entlang.

Alltagserlebnisse (Teil 149)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Geschwindigkeit (46)

Am 13. Oktober überholte mich der Fahrer eines Audi-SUV mit Stuttgarter Kennzeichen am Ortseingang von Winzeln. Die Geschwindigkeits-Messtafel zeigte 58 km/h an. Mir wäre dort ein Blitzer ja lieber gewesen, aber den hielt die Autofahrer nicht belästigen wollende Stadtverwaltung ja nicht für nötig.

Geschwindigkeit (47)

In Frankreich macht man das aber auch. Also überdimensionierte Karren fahren und 30 km/h fahrende Radfahrer in Tempo-30-Zonen überholen. So geschehen auf der D 110M (Rue de Tilleuls) in Bitche.

Gepöbel (19)

Etwas später blieb auf der D 620 im Bereich der Einmündung der D 35 tatsächlich mal ein Fahrer eines schwarzen BMW mit französischem Kennzeichen die ganze Zeit hinter mir, anstatt sich zwischen mir und den baulich abgesicherten Abbiegespuren vorbeizuquetschen. Das gefiel wohl zwei sich unnötig aufgehalten fühlenden Frauen nicht, die mir (mich über die durchgezogene Mittellinie überholend) irgendetwas aus dem Seitenfenster zuriefen. Ich kann zwar kein Französisch, aber nett war es sicher nicht gemeint.

Parken (47)

Jaja, Handwerker im Einsatz; die dürfen natürlich immer und überall Gehwege komplett zustellen, um abzuladen. Am 14. Oktober musste wohl deshalb in Contwig eine mir entgegenkommende Frau mit ihrer kleinen Tochter auf den Gehweg gegenüber oder auf die Fahrbahn ausweichen.

Parken (48)

Das hat man nun davon, wenn man sich dann doch mal nicht davor scheut, mit Bäumen zu kuscheln: Ich durfte mit dem Rennrad über den Grünstreifen auf die Fahrbahn ausweichen, weil irgendjemand in der Eichelscheider Straße (L 354) in Waldmohr einen Anhänger (auf dem wohl zuvor ein Bagger oder eine Arbeitsmaschine transportiert wurde) wirklich komplett auf dem in beide Richtungen (leider immer noch) mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Wegelchen abgestellt hatte.

Überholmanöver (350)

An diesem Tag waren wirklich fast nur Idioten unterwegs. So musste mich auf der L 352 vor Krottelbach unbedingt mal wieder jemand trotz Gegenverkehr, unter Missachtung der gestrichelten Mittellinie überholen. Der gefährdete Autofahrer hupte.

Gegenverkehr (23)

Nur wenige Minuten später durfte ich dann in der abschüssigen Ortsdurchfahrt von TKrottelbach testen, was die Bremsen meines Rennrads alles leisten können. Ein entgegenkommender Linienbusfahrer meinte, im Grunde völlig blind an einem halb-halb auf Gehweg und Fahrbahn in der Kurve geparkten Pkw (es könnte sogar derselbe sein, den man auf der mapillary-Aufnahme erkennen kann) vorbeifahren zu müssen. Deshalb musste der Pkw-Fahrer vor mir eben stark bremsen und auf den Gehweg ausweichen. Ich hatte da grade um die 40 bis 45 km/h auf dem Tacho. Aber ich halte ja auch nicht nur deshalb immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand.

Gegenverkehr (24)

Auf der K 20 in Wahnwegen kam mir  eine ältere Dame in ihrem roten Pkw ziemlich mittig entgegen. Scheinbar wachte sie noch rechtzeitig vor der Kollision auf, um wieder nach rechts zu ziehen.

Überholmanöver (351)

Der wird doch nicht…? Doch, er wird…! Aber sonst bist du noch ganz dicht? Dachte ich mir, als mich in ein älteres Ehepaar in ihrem grauen SUV mit Anhänger auf der K 19 am Sangerhof allen Ernstes in der abschüssigen und völlig unübersichtlichen Rechtskurve überholen musste. Der entgegenkommende Pkw-Fahrer musste dann halt eine Vollbremsung einleiten – ich tat dies ebenfalls, um nicht vom Anhänger rasiert zu werden. Warum kann der gefährdete Pkw im Gegenverkehr nicht ein einziges Mal ein Streifenwagen sein…?

Gegenverkehr (25)

Allen Ernstes auch noch blöd nachgeäfft hat mich der rücksichtslose Fahrer eines Kipp-Sattelzugs in der Ortsdurchfahrt (L 358) von Miesau. Er musste hinter einem geparkten Pkw halten. Als er sah, dass da in der Gegenrichtung nur noch ein Radfahrer kam, zog er einfach raus und fuhr – anstatt wieder hinter dem nächsten geparkten Fahrzeug einzuscheren – einfach regelrecht frontal auf mich zu, weshalb ich bremsen und anhalten musste. Ich streckte dann empört fragend beide Arme aus – und musste mich von diesem A… auch noch dumm verhöhnen lassen. Unnötig zu erwähnen, dass die gesamte, dem Lkw folgende Schlange dann ebenfalls ihre „Vorfahrt“ erzwungen hat. Was mich dann auch zu der lauten Unmutsäußerung „Ihr habt verdammt nochmal alle zu warten!“ veranlasste.

Überholmanöver (352)

Im Update zum „Blauen Herbst in der Südwestpfalz“ hatte ich bereits erwähnt, dass ich an diesem Abend erfreut zur Kenntnis nahm, dass das Wegelchen an der L 477 nun auch in beiden Richtungen nicht mehr benutzungspflichtig ist. Leider wurden ich und ein zufällig hinter mir fahrender Rennrad-Kollege – wohl aus „erzieherischen“ Gründen – vom Fahrer eines schwarzen Pkw ziemlich sicher vorsätzlich engüberholt.

Die D 925 am Fleckensteiner Weiher

Die Route départementale 925 kurz hinter der deutsch-französischen Grenze zwischen Hirschthal und dem elsässischen Lembach ist schon seit mindestens einem Jahrzehnt eine Experimentierstrecke, auf der immer wieder mal unterschiedliche Führungsformen des Radverkehrs außerorts ausprobiert werden. Quasi eine Route experimentale. 😉 So lohnt es sich auch auf jeden Fall, mal die im Jahr 2009 angefertigten Aufnahmen von google-Streetview zu studieren. Die gegenwärtige Markierung zwischen dem Abzweig der D 3 und der D 525 hinauf zum Fleckenstein ist eigentlich ganz interessant, weil sie den Kfz-Verkehr mal generell mittig führt. „Die D 925 am Fleckensteiner Weiher“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 146)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Stopschilder (70)

Die Abfahrt von der B 10 hinter dem Waldfriedhof zur L 484 steht schon seit längerer Zeit in der Diskussion. Laut der Pirmasenser Stadtverwaltung würde der LBM diese sogar am liebsten schließen, weil es dort immer wieder zu teils schweren Unfällen kommt. Da helfen auch Stop-Schild nichts, die sowieso immer ignoriert werden. Am 27. September hatte mich der Fahrer eines weißen VW erst mit einem nicht grade vorbildlichem Abstand überholt, um dann ohne größere Verlangsamung über die Abfahrt der B 10 weiter in Richtung Stadt zu fahren.

Gespräche (49)

Am 23. September hatte ich mich gewundert, wer mich da in der OD Höhfröschen angehupt hat. Das war ein flüchtiger Bekannter, den ich zufällig am 28. September im Edeka in Wallhalben traf, wo ich mir eine Tüte Aufbackbrötchen gekauft hatte.

Hindernisse (4)

Bitteschön! Rief ich, nachdem ich die mehrfach überfahrene Leiche eines auf die Fahrbahn der L 475 gestürzten, dünnen Baumstamms beiseite geräumt hatte. Als Autofahrer anhalten und selber wegräumen…? „Aber da mach ich mir doch die Hände schmutzig…!“

Hupen (102)

Der eine, mysteriöse Gruß-Huper ist grade aufgeklärt – und dann hupt es erneut verdächtig aus einem mir entgegenkommenden, schwarzen Auto heraus. Dieses Mal in der Zweibrücker Straße, kurz hinter der Ausfahrt des Media-Markt-Parkplatzes.

Überholmanöver (340)

Ja, die D 620 ist kein Kindergarten. Und auch viele Franzosen können nicht rücksichtsvoll Auto fahren. Besonders auffällig ist auf dieser berüchtigten Maut-Umgehungs-Transit-Straße immer wieder der Abschnitt der D 620 zwischen den beiden Anschlüssen nach Hottviller. Am 29. September schrammte eine Frau in ihrem Kleinwagen mit nicht einmal einem halben Meter Abstand an mir vorbei. Sie wollte wohl unbedingt die durchgezogene Linie nicht überfahren.

Wetter (9)

Also ich persönlich fand die letzten Monate gar nicht so extrem trocken, wie das immer dargestellt wurde. Und inzwischen geht mir nach einer Woche typisch-europäischem Mistwetter der ständige Regen bei Wind, Temperaturen um 15 Grad und dauergrauem Himmel schon wieder gewaltig auf den Zeiger. So saß ich an diesem Sonntag dann auch eine ganze Weile lang im Bushäuschen von Hanviller, in der Hoffnung, dass der teils ziemlich starke Regen möglichst rasch wieder aufhören würde.

Geschwindigkeit (45)

Franzosen halten sich – wie ihre deutschen Artgenossen – auch nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen. Am gleichen Tag überholte mich ein Auto mit französischen Kennzeichen auf der langen Gerade der D 86 zwischen Waldhouse und Walschbronn. Die dort aufgestellte, rot blinkende Geschwindigkeitsanzeige (60 km/h – „Ralentir!“) wurde komplett ignoriert.

Rotlicht (69)

Nee, das hat nicht mehr gelangt. Vermutlich aus Frust, dass ihn der Radfahrer für eine Millisekunde „aufgehalten“ hat, musste am 30. September der Fahrer eines weißgrauen Hyundai-SUV doch noch schnell bei Rot von der Schäferstraße in die Gärtnerstraße rasen. Das brachte auch nicht viel, da die folgende Ampel an der Kreuzung Bahnhofstraße dann ebenfalls schon rot anzeigt.

Hupen (103)

Vermutlich denken viele Autofahrer, dass man als Radfahrer dreistreifige Straßen generell nicht befahren dürfe? So wurde ich am selben Tag mal wieder auf der B 270 zwischen Burgalben und der Biebermühle angehupt. Wenn auch nur ganz zart.