Coronoia: „Maskenpflicht“ in RLP?

Als „alter Hase“, der selber drei Jahre Beamtenanwärter für den gehobenen Dienst war, bin ich es gewöhnt, im Rahmen meines Kampfes gegen unterschiedlichste Behörden (von der kleinen saarländischen Gemeinde über den LBM bis hinauf zum BMVI) auf Anfragen keine Antworten zu erhalten. So muss ich halt auch immer wieder die Dienste des LfDI in Anspruch nehmen, um die Behörden an ihre Transparenzpflichten gegenüber dem Bürger zu erinnern. Leider jucken derartige „blaue Briefe“ viele Behörden (wie z. B. den LBM oder die Kreisverwaltung Südwestpfalz) nicht die Bohne. Auch Andi Scheuers Beamte im BMVI sind z. B. absolute Profis im „duck und weg“ (dazu läuft übrigens derzeit mein erster IFG-Antrag). Jedenfalls hatte ich im (übrigens stark von Suchmaschinen-Anfragen frequentierten) Beitrag zur Stellungnahme von Edeka Südwest zum Thema „Maskenpflicht“ angedeutet, dass die Rechtslage in Rheinland-Pfalz ja gar nicht so eindeutig ist, wie man das meint. Also fragen wir doch einfach einfach mal bei der Exekutive nach, wie die derzeitige Rechtslage denn nun überhaupt ausschaut! „Coronoia: „Maskenpflicht“ in RLP?“ weiterlesen

Coronoia: Edeka zur „Maskenpflicht“

Ich hatte mich bereits relativ kurz nach Verkündung der Maulkorbpflicht mit e-mails an Kaufland und Edeka gewandt, um in Erfahrung zu bringen, wie man dort das Thema handhaben werde. Von Kaufland erhält man – wie die Sache mit dem Parkdeck zeigte – generell auf kritische e-mails kaum Antworten. Edeka blieb auch stumm. Da ich jedoch zuletzt von Markus Haintz und den Anwälten für Aufklärung hörte, dass jene auch vermehrt über das AGG, aber auch strafrechtlich (bspw. wegen Nötigung und Körperverletzung) gegen Einzelhändler und Konzerne vorgehen wollen, die „unmaskierte“ Kunden aus dem Markt werfen oder jene gar nicht erst hineinlassen, sendete ich dann doch nochmal wenigstens eine an die Pressestelle von Edeka Südwest. „Coronoia: Edeka zur „Maskenpflicht““ weiterlesen

Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?

Da „Report Mainz“ sich unlängst mit dem Thema beschäftigte, der gute Ped dieses Machwerk entsprechend kommentierte – und ich im Netz bislang nirgends wirklich kritische Anmerkungen zum Thema Atteste zur „Maskenbefreiung“ gelesen habe, möchte ich hierzu ein paar Zeilen tippen. Denn ich sehe darin – abgesehen von denen, denen diese Gesichtswindeln wirklich aus gesundheitlichen (auch psychologischen) Gründen absolut nicht zuzumuten sind, für die Masse keine wirkliche Lösung, sich auf irgendwelche Atteste zu berufen bzw. so diesen absurden Maskenzwang zu umgehen. Aus mehreren Gründen. Der wesentlichste ist der: Wer oder was ist hier eigentlich krank? Stimmt etwas nicht mit mir – oder der Regierung und Gesellschaft, die mir unter Androhung eines Bußgeldes sowas zumutet? „Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?“ weiterlesen

Coronoia: Bequeme Unmündigkeit

Die Deutschen. Ihnen sind ihre Regeln heilig. Zumindest dann, wenn der andere gegen eine Regel verstößt – hach, was macht das jedes Mal Spaß, dem Nachbarn mit dem Anwalt oder dem Gang zum Gericht zu drohen! Stichwort: Maschen-Draht-Zaun. Die Welt macht sich über uns lustig, wenn wir nachts um drei Uhr an einer roten Fußgängerampel auf grün warten. Man erkennt uns, die teutonische Herrenrasse, derzeit im Ausland auch daran, dass wir unsere Maulkörbe auch dann artig tragen, wenn wir es gar nicht müssten. Die Tatsache, dass die Mehrheit derzeit (noch) hinter den ganzen schwachsinnigen „Maßnahmen“ steht, könnte auch damit zu tun haben, dass Unmündigkeit halt einfach verdammt bequem ist. Die Politiker bestimmen, was Sache ist – und man hält sich einfach dran. Führer, befiehl – wir folgen dir. „Coronoia: Bequeme Unmündigkeit“ weiterlesen

Coronoia im Sommerloch

Wenn ich noch das klassische Fernsehen verfolgen würde (was seit inzw. mehr als 5 Jahren nicht mehr der Fall ist) stünde gerade die Zeit an, in der man nix anderes mehr sieht, als die Wiederholungen von Serien und Filmen, die bereits gefühlte 50 Mal wiederholt wurden. Auch sonst kehrt – trotz dieser sich weiterhin vor unseren Türen austobenden Todesseuche – irgendwie in der letzten Zeit eine gewisse Form der gewohnten „Sommerpause“ ein. Unser unangefochtener Star-Virologe lässt seine Podcast-Jünger und den Rest der Nation erst einmal für eine Weile im Stich – vielleicht ist er auf der Suche nach seiner Doktorarbeit? Im Rubikon wird gestreikt, Gunnar Kaiser tourt durch Europa und Ken Jebsen scheint sich auch erst einmal für eine Weile eine Auszeit zu nehmen und offline zu gehen. Die Grundrechte-Demos haben offenbar auch immer stärker damit zu kämpfen, dass immer weniger Menschen daran teilnehmen. Das halte ich für gefährlich, denn diejenigen, die diesen Putsch hier vorantreiben, werden sicher keine „Sommerpause“ machen. „Coronoia im Sommerloch“ weiterlesen

Coronoia: Einkaufswagenabschlabberer

In letzter Zeit bietet einem die Welt ja leider nicht viel Anlässe, zu lächeln oder zu grinsen. Im Gegenteil, dass man diese Momente überhaupt bewusst wahrnimmt, zeigt, in was für einer kranken Epoche wir gerade leben. Gestern fuhr ich zum Beispiel in Thaleischweiler-Fröschen an einer Eisdiele vorbei. Vor dieser standen bestimmt 10 hirnentkernte deutsche Michels im vorgeschriebenen Mindestabstand, die sich darüber hinaus auch noch auf offener Straße ihre Gesichtswindeln 🤮 vor die Fresse gehängt haben, um sich am Fenster eine Tüte Eis zu kaufen. In diesen Momenten wünscht man sich die Möglichkeit, einen interstellaren Asylantrag stellen zu können. Um noch so etwas wie „alte Normalität“ zu erleben, muss ich ja schon seit einer Weile runde 30 km nach 🇫🇷 Frankreich radeln, um mich wenigstens mit Grundnahrungsmitteln versorgen zu können. „Coronoia: Einkaufswagenabschlabberer“ weiterlesen

Coronoia: Einkaufen in Frankreich

Da ich ja inzwischen nach dem vom Vorbild Staat vorgelebten Motto „legal, illegal, scheißegal“ lebe und wegen des absurden Lebensmittel-Einkaufsverbots für Nicht-Gesslerhüte-grüßen-und-sich-nicht-jedem-absurden-Willkürscheiß-unterwerfen-wollende Nacktgesichter in letzter Zeit sehr oft der Magen knurrt, habe ich heute eine illegale Tour nach Frankreich 🇫🇷 unternommen, um mir in den beiden Supermärkten in Bitche wenigstens wieder einen Rucksack voll absoluter Basis-Nahrungsmittel wie Nudeln 🍝, Gebäck 🍪 und ein wenig Süßkram 🍫 zu besorgen und außer Landes zu schmuggeln. Nebenbei habe ich diese Tour natürlich auch aus journalistischen Gründen unternommen. 😉 Offiziell ist die Einreise für „Touristen“ erst ab dem 15. Juni wieder erlaubt; die 2. Phase des „Déconfinements“ hatte gestern begonnen. Im Land der aufmüpfigen Gallier hat man übrigens ähnlich wie in Deutschland auf dem Land das Problem, dass man ewig weit fahren muss, bis man überhaupt einen solchen Supermarkt findet. „Coronoia: Einkaufen in Frankreich“ weiterlesen

Coronoia: Lockerungen

Orwell hätte am Begriff „Lockerungen“, mit dem wir seit nun auch schon wieder 4 Wochen gequält werden, seine helle Freude gehabt. Diese ominösen „Lockerungen“ sehen im Detail so aus, dass die 7. „Corona-Bekämpfungsverordnung“ des Landes Rheinland-Pfalz inzwischen satte 30 Seiten (pdf, 493 KB) stark ist. Die 2. Verordnung hatte übrigens nur 2 Seiten. Aber so sind wir Deutschen halt: Bürokraten. Und nun verkaufen die Hüter des gesunden deutschen „Volkskörpers“ dem ihren Unterdrückern und Gefängniswärtern treudoof zujubelnden Doofvolk die weitere, noch tiefer in unsere alltäglichen Handlungen eingreifende Knechtung und Einmischung des Staates in die privaten Lebensbereiche als „Lockerung“. Wohl wissend, dass dieser Begriff dem Strafrecht entliehen wurde. Und das sind wir ja nun schon seit mehr als 2 Monaten: Strafgefangene, denen ohne Prozess einfach unterstellt wurde, gesundheits- und gesellschaftsschädigende Verbreiter tödlicher Erreger zu sein. „Coronoia: Lockerungen“ weiterlesen

Radabstellanlage am neuen Kaufland

In Pirmasens gibt es ja seit einigen Monaten eine zweite Kaufland-Filiale am ehemaligen Standort des real-Marktes in der Zweibrücker Straße im Stadtteil Fehrbach. Gestern Abend hatte ich nach der Dokumentation der „Radfahrer-Ampel“ sogar dran gedacht, noch schnell die dortige Radabstellanlage zu knipsen. Und mit der bin ich überhaupt nicht glücklich, weil ich mein 29-Zoll-„Riesenrad“ mit 2,25 Zoll breiten Reifen da auch gar nicht stabil in die Felgenbrecher reinbekomme. An der Gabel anlehnen ist auch Mist, weil es dann am blanken Metall scheuert – und das Rad mit der Zeit trotzdem um- oder wegkippt, weil die Metallstreben am Boden auch keinen ordentlichen Halt garantieren. Anschließen ist auch eher schwierig, wenn man nur ein 80-cm-Schloss hat. „Radabstellanlage am neuen Kaufland“ weiterlesen

Rucksack-Kontrolle bei Netto

Wie in den letzten Alltagserlebnissen angedeutet, hatte ich am 23. April während einer Runde mit dem Rennrad in die Nordpfalz einen Halt in der Schönenberg-Kübelberger Netto-Filiale eingelegt. Ich hatte mir für eine kleine Zwischendurch-Stärkung ein Brötchen und zwei Snack-Salamis gekauft und wurde dann an der Kasse gebeten, der Kassiererin doch einen Blick in meinen Rucksack zu gewähren. Das lehnte ich ab. Weil ich die Rechtslage und Rechtsprechung kenne – und mir diese so ganz beiläufige Umkehrung der Unschuldsvermutung inzwischen gehörig auf den Zeiger geht. „Rucksack-Kontrolle bei Netto“ weiterlesen