Coronoia: Maulkorb-Logik

Verzeihung, wenn ich mit meinen ständigen Verweisen auf den heiligen Erretter hunderttausender Radfahrer so langsam nerven sollte. Aber die Analogien passen halt so gut. Wenn ich bspw. zutiefst Helmgläubigen erläutern möchte, was dieses durchsiebte Stück Styropor im Endeffekt zu leisten imstande ist, bitte ich darum, sich einfach umgekehrt vorzustellen, die ganze Welt wäre mit ca. 2 bis 3 cm dünnen Styroporstreifen überzogen. Auch Straßen und Autos. Würde man es nun für eine gute Idee halten, einfach mal mit der Rübe auf den Boden zu knallen? Eher nicht. Ich gestehe zu, dass man sich in dem Falle vielleicht ein paar blutige Schürfwunden spart. An der Wucht, mit der das Gehirn an die Innenseite des Schädels klatscht, ändert diese schmale Schicht Styropor wenig bis nichts. „Coronoia: Maulkorb-Logik“ weiterlesen

Coronoia: Konsummaulkorbzombies

Vorgestern radelte ich mal wieder am Zweibrücker Fashion Outlet vorbei; eines der größten Center Deutschlands. Und ich konnte wieder nur mit dem Kopf schütteln. Unheimlich viele bekaffeefiltertütete Vollidioten standen vor den größeren und kleineren Läden oder wuselten vor sich hin, alles eingegittert, an den Eingängen Securitys. Die Parkplätze proppenvoll. Dass Zweibrücken derzeit mit 0,7 bis 0,8 Promille die höchste „Inzidenz“ in Rheinland-Pfalz hat, könne evtl. auch mit dem Outlet-Testcenter zu tun haben; auf jeden Fall gilt dort das volle GGG-Apartheids-Programm. So bleibt mir neben dem heute abgesegneten Corona-Faschismus  in Sachsen-Anhalt auch hier nur die bittere Erkenntnis: Solange die Doof-Michels in dieser Zeit noch genug Geld und nix Besseres zu tun haben, als unter diesen Bedingungen massenhaft „shoppen“ zu gehen, sind wir verloren. Ich sehe in diesem Land voller Irrer keine Zukunft mehr. „Coronoia: Konsummaulkorbzombies“ weiterlesen

Coronoia: Happy Birthday, Maulkorb!

Herzlichen Glückwunsch! Der GesslerMaulkorb feiert seinen 1. Geburtstag! Was auch bedeutet, dass ich eben seit über einem Jahr (zuletzt am 25. April, beim Aldi in Contwig) keinen deutschen Supermarkt mehr betreten habe (mal abgesehen von einem gescheiterten Rechercheversuch in einem Rewe). Am 24. April 2020 erließ die rheinland-pfälzische Landesregierung die 2. Änderungsverordnung zur 4. CoBeLVO, die am 27. April 2020 in Kraft trat. Damals war ich noch völlig naiv und dachte, dass die Gerichte diese vollkommen absurde Verordnung (auf den Packungen steht ja bis heute drauf, dass die Dinger nicht vor Viren schützen) binnen einer Woche kippen würden. Aber es kam ja in diesem Pseudo-Rechtsstaat leider völlig anders. „Coronoia: Happy Birthday, Maulkorb!“ weiterlesen

Coronoia: LIDL, sag mir, wo die Toten sind…?

Ein Gastbeitrag vom Mehrdenker.

Sag mir, wo die Corona-Toten sind, wo sind sie geblieben….? Dieser Satz spukt mir seit längerem als Melodie in Anlehnung an das Anti-Kriegslied von PETE SEEGER „Where have the flowers gone“ im Kopf herum. Unter dem Titel „Sag’ mir, wo die Blumen sind?“ wurde das Lied auch in der deutschprachigen Welt ein Hit (vor allem in der Interpretation von MARLENE DIETRICH). (Vielleicht macht sich ja einmal jemand daran, den Text dieses Liedes umzuschreiben, um es zum Beispiel den vielen Opfern der weltweiten brachialen „Anti-Corona“-Regierungsmaßnahmen zu widmen). „Coronoia: LIDL, sag mir, wo die Toten sind…?“ weiterlesen

Coronoia: Kaufland zur „Maskenpflicht“

Wer mag es schon, ignoriert zu werden? Bei mir ist und war das eigentlich schon immer ein Dauerzustand. Nach dem bereits vor etwa einem Monat stattgefunden habenden „Pilot-Versuch“ an Edeka hatte ich am 17. August noch einmal insgesamt sieben Presseanfragen an diverse Lebensmitteleinzelhändler zum Thema Handhabung der „Maskenpflicht“ gestellt. Von diesen sieben haben mir bislang nur zwei geantwortet. Nach Aldi Süd gesellte sich gestern noch Kaufland hinzu. Zwischendurch hatte ich mich auch mal selbst in die Höhle des maskierten Löwens gewagt und (erfolglos) versucht, mit einem Rewe-Marktleiter zu reden. Inhaltlich und sachlich war die Antwort von Kaufland im Grunde genauso unzureichend wie jene von Aldi Süd. Ich verweise – die juristische Argumentation betreffend – auf meinen Beitrag zur (vermeintlichen) „Maskenpflicht“ in RLP. „Coronoia: Kaufland zur „Maskenpflicht““ weiterlesen

Coronoia: Rechtsgrundlage? Glotze!

Es war ein ungleicher Kampf. Auf der einen Seite ein im stürmischen, endlosen und unheimlich tiefen Paragraphen-Ozean der Fachhochschule für Finanzen Edenkoben gewaterboardeter sowie durch unzählige Scharmützel, Gefechte und Schlachten mit unfähigen, unwilligen und unausstehlichen Mitarbeitern in Behörden und Ministerien gestählter – und sich vor allem mit der Rechtslage zur „Maskenpflicht“ in RLP einigermaßen auskennender – Blogger. Und auf der anderen Seite ein zusätzlich gesundheitlich gehandicapter und seinen ihm ständig von der Nase rutschenden, blauen Maulkorb mit seinen verkeimten Bargeldfingern nach oben schieben müssender Rewe-Marktleiter in den Untiefen der pfälzischen Provinz. „Coronoia: Rechtsgrundlage? Glotze!“ weiterlesen

Coronoia: Aldi Süd zur „Maskenpflicht“

Nachdem sich Edeka bereits beharrlich weigerte, zur vermeintlichen „Maskenpflicht“ im nicht-öffentlichen, also privaten Raum in Rheinland-Pfalz unmissverständlich und klar zu äußern, hat mir auch Aldi Süd eine Auskunft verweigert, wie dieses Unternehmen die derzeit geltende 10. CoBeLVO interpretiere. Man schreibt von einer ungewohnten „Ausnahmesituation“, fühlt sich allerdings im Ergebnis doch – trotz Nichtvorhandenseins einer Rechtsgrundlage – dazu ermächtigt, Kunden anzusprechen, die keine „Maske“ tragen. Die Exekutive verweigert ebenfalls weiterhin jede Stellungnahme; das gilt für das PP Westpfalz, das MDI, das MSAGD, die Staatskanzlei und leider auch den LfDI. „Coronoia: Aldi Süd zur „Maskenpflicht““ weiterlesen

Coronoia: „Maskenpflicht“ in RLP?

Als „alter Hase“, der selber drei Jahre Beamtenanwärter für den gehobenen Dienst war, bin ich es gewöhnt, im Rahmen meines Kampfes gegen unterschiedlichste Behörden (von der kleinen saarländischen Gemeinde über den LBM bis hinauf zum BMVI) auf Anfragen keine Antworten zu erhalten. So muss ich halt auch immer wieder die Dienste des LfDI in Anspruch nehmen, um die Behörden an ihre Transparenzpflichten gegenüber dem Bürger zu erinnern. Leider jucken derartige „blaue Briefe“ viele Behörden (wie z. B. den LBM oder die Kreisverwaltung Südwestpfalz) nicht die Bohne. Auch Andi Scheuers Beamte im BMVI sind z. B. absolute Profis im „duck und weg“ (dazu läuft übrigens derzeit mein erster IFG-Antrag). Jedenfalls hatte ich im (übrigens stark von Suchmaschinen-Anfragen frequentierten) Beitrag zur Stellungnahme von Edeka Südwest zum Thema „Maskenpflicht“ angedeutet, dass die Rechtslage in Rheinland-Pfalz ja gar nicht so eindeutig ist, wie man das meint. Also fragen wir doch einfach einfach mal bei der Exekutive nach, wie die derzeitige Rechtslage denn nun überhaupt ausschaut! „Coronoia: „Maskenpflicht“ in RLP?“ weiterlesen

Coronoia: Edeka zur „Maskenpflicht“

Ich hatte mich bereits relativ kurz nach Verkündung der Maulkorbpflicht mit e-mails an Kaufland und Edeka gewandt, um in Erfahrung zu bringen, wie man dort das Thema handhaben werde. Von Kaufland erhält man – wie die Sache mit dem Parkdeck zeigte – generell auf kritische e-mails kaum Antworten. Edeka blieb auch stumm. Da ich jedoch zuletzt von Markus Haintz und den Anwälten für Aufklärung hörte, dass jene auch vermehrt über das AGG, aber auch strafrechtlich (bspw. wegen Nötigung und Körperverletzung) gegen Einzelhändler und Konzerne vorgehen wollen, die „unmaskierte“ Kunden aus dem Markt werfen oder jene gar nicht erst hineinlassen, sendete ich dann doch nochmal wenigstens eine an die Pressestelle von Edeka Südwest. „Coronoia: Edeka zur „Maskenpflicht““ weiterlesen

Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?

Da „Report Mainz“ sich unlängst mit dem Thema beschäftigte, der gute Ped dieses Machwerk entsprechend kommentierte – und ich im Netz bislang nirgends wirklich kritische Anmerkungen zum Thema Atteste zur „Maskenbefreiung“ gelesen habe, möchte ich hierzu ein paar Zeilen tippen. Denn ich sehe darin – abgesehen von denen, denen diese Gesichtswindeln wirklich aus gesundheitlichen (auch psychologischen) Gründen absolut nicht zuzumuten sind, für die Masse keine wirkliche Lösung, sich auf irgendwelche Atteste zu berufen bzw. so diesen absurden Maskenzwang zu umgehen. Aus mehreren Gründen. Der wesentlichste ist der: Wer oder was ist hier eigentlich krank? Stimmt etwas nicht mit mir – oder der Regierung und Gesellschaft, die mir unter Androhung eines Bußgeldes sowas zumutet? „Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?“ weiterlesen