Die Schlittgasse in Pirmasens

Tja, wer hätte gedacht, dass die unscheinbare, verkehrlich völlig unbedeutende Pirmasenser Schlittgasse dazu führen könnte, dass das Gespräch mit der Stadtverwaltung am 23. Januar schon relativ früh (einseitig!) in eine äußerst destruktive Richtung gelenkt werden würde? Jene Gasse wurde vor einigen Jahren gründlich saniert und ist im Prinzip eine unechte Einbahnstraße bzw. unechte Sackgasse. Sie verläuft in wenigen Metern Abstand (nur durch eine Häuserzeile getrennt) parallel zur verkehrlich deutlich bedeutsameren Gärtnerstraße. Da diese mit Verbot für Fahrzeuge aller Art + „Anlieger frei“ beschildert ist, hatte ich bereits vor dem 1. Gespräch mit den ehem. Leiter der Straßenverkehrsbehörde (im Februar 2018) gefordert, auch jene für den Radverkehr freizugeben. „Die Schlittgasse in Pirmasens“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 167)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Tiere (27)

Am 30. Dezember fuhr ich die Alte Landstraße rauf von Lemberg nach Pirmasens. Am Beginn der Siedlung fiel mir eine junge Frau auf, die scheinbar einen Hund an der Leine führte. Jener entpuppte sich dann allerdings als Katze, die wegen des von hinten gefahren kommenden Radfahrers die Flucht ergreifen wollte. Die junge Frau erklärte, dass die Mietze an das Draußensein gewöhnt wird. Vor Radfahrern muss sie – im Gegensatz zu Autofahrern – wirklich keine Angst haben! 🙂

Überholmanöver (407)

Wenige Minuten später ging es über den seltsamen, schmalen Radstreifen in Richtung Innenstadt. An der Abzweigung der K 4 Richtung Erlenbrunn wurde ich in der Kurve knapp überholt und geschnitten, die Reifen des Pkw überfuhren dabei auch die gestrichelte Linie. Es ist dort auch üblich, dass viele Autofahrer die Kurve schneiden und dabei auch „Bedarf“ sehen, den „Schutzstreifen“ dafür zu überfahren.

Gehwegradlerin (99) mit Handy

Okay, die Kleine, die ich etwas später hinter der Abzweigung zum Krankenhaus auf dem Gehweg fahren sah, könnte ggf. noch unter 10 gewesen sein. Das wäre also allein noch kein Grund für eine Erwähnung gewesen. Die junge Dame wäre aber um ein Haar gegen den an der Hauswand stehenden Mülleimer gefahren, weil sie auf ihr in der rechten Hand gehaltenes Handy geglotzt hatte. Selbst nach dem Beinahe-Crash steckte sie es nicht weg, sondern torkelte weiter schwankend auf dem Gehweg hin und her. Wirklich schlimm, wenn schon die Kinder handysüchtig sind. Ich finde das allgemein so verstörend, wenn ich mir heutige Jugendliche ansehe – die glotzen quasi nur noch auf die kleinen Flimmerkisten. 🙁

Einbahnstraßen (33)

Am 23. Januar will ich der Stadtverwaltung auch die Sache mit der Linksabbiegemöglichkeit am Edeka vorschlagen. Am gleichen Abend sah ich mal wieder einen MTB-Kollegen, der vom Parkplatz aus entgegen der Einbahnstraße den Kreuzungsbereich in Richtung Süden überquerte.

Geschwindigkeit (62)

An der Ampel in der Winzler Straße vorm Waisenhaus fuhr ich auf einen Streifenwagen auf. Jener gab nach dem Umschalten auf grün ordentlich Gas; das waren nie und nimmer 30 km/h, so schnell, wie der sich von mir entfernt hatte. Ohne Blaulicht und Tatütata.

Gehwegradler (100) + Rotlicht (75)

An Silvester bemerkte ich (stadteinwärts fahrend) an der gleichen Kreuzung wie am Vorabend, wie ein älterer Geistergehwegradler die rote Fußgängerampel ignorierte.

(Tote) Tiere (28)

Ach, Mensch. An der K 60 sah ich eine wohl schon seit der Nacht dort liegende Wildkatze am Straßenrand. Sie schien sich wohl nach dem Zusammenstoß noch einmal aufgerappelt zu haben, hatte dann aber wohl keine Kraft mehr und verschied dann auf der Seite liegend; ihre offenen, smaragdgrünen Augen funkelten im Sonnenlicht. 🙁

Anfeuerung (6)

Später ging es den leider nicht durchgängig asphaltierten Wirtschaftsweg von der Kneispermühle hinauf in Richtung Maßweiler. Auf dem letzten, nochmal relativ steilen Stück bemerkte mich ein Ehepaar. Der Mann drehte sich rum und applaudierte mir ein wenig Tour-de-France-mäßig zu. 😉 Das größte Lob gab es allerdings von der Frau: „Das ist doch bestimmt ein E-Bike, oder…?“ Neenee, das ist bei mir alles noch ganz natürlich – und ungedopt! 😀

Lichtblicke (2)

Einen richtig schönen Schlusspunkt des Jahres 2019 setzte ein Vater, der auf der L 477 bei Rieschweiler-Mühlbach seinen kleinen, vermutlich 5 Jahre alten Sohn dazu ermutigte, mit dem Rad auf der Fahrbahn einer (allerdings innerorts gelegenen) Landstraße zu fahren. Er schirmte ihn leicht versetzt hinter ihm fahrend ab. So geht das! 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 163)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Rotlicht (74) + Gehwegradler (98) in Einbahnstraße (32)

Gratulation an die Knallcharge in Gestalt eines Mannes Mitte 40, der mir am 12. Dezember in der Gärtnerstraße auffiel: ich verleihe dir hiermit den Titel „Rücksichtslosester Pirmasenser Radel-Vollpfosten des Jahres 2019“. Er fuhr – wie sich das für Pirmasenser ja geziemt – auf dem Gehweg. Scheinbar klemmte an seinem MTB irgendwas, weswegen er es kurz auf den Kopf stellte und dran rumfummelte. Ich wartete währenddessen auf der Fahrbahn auf Grün. Scheinbar war der Defekt schnell behoben, denn er fuhr an der roten Ampel vorbei und ignorierte auch noch die beiden folgenden Fußgängerampeln der einmündenden Ringstraße. Da er den steilen Teil der Verbot der Einfahrt Gärtnerstraße befahren wollte, musste er nun um die kaum einsehbare Hausecke fahren. Dabei kollidierte er um ein Haar mit einem älteren Herrn, der ihn auch ziemlich böse anschaute. Anschließend fuhr der Vollidiot weiter auf dem rechten Gehweg die Einbahnstraße hoch. 🙄 Wenn ich der alte Mann gewesen wäre, hätte ich ihn wohl einfach auf die Fahrbahn geschubst… 👿

Gentlemen (51)

Hui, nach längerer Zeit hatte am Ende der Höfelsgasse tatsächlich endlich mal wieder ein die Dankelsbachstraße Richtung Horeb hochfahren wollender Autofahrer auf seine Vorfahrt verzichtet und mich vorgelassen. 🙂

Stopschilder (78)

Neenee, mein Freund! An der spitzwinkligen Abfahrt der B 10 hinterm Waldfriedhof sah ich in der Gegenrichtung einen relativ jungen Fahrer eines tiefergelegten Gefährts mit Kennzeichen aus Saarlouis, der mit mindestens 40 km/h am Stop-Schild vorbeikachelte.

Gespräche (56)

Im Pfälzerwald gibt es einfach die nettesten und hilfsbereitesten Menschen. 😉 Ich hatte gegenüber vom Plickerweiher vor dem Anstieg in Richtung Schmalenberg kurz eine Pause gemacht und dabei zwei Keksriegel gefuttert. An mir fuhr ein weißer Transporter einer Handwerkerfirma vorbei. Dieser drehte an der folgenden Einmündung spontan um und fragte neben mir anhaltend, ob er mir helfen könne? Weil mein Rad so da liege. „Nee, Danke – hab nur ein Päuselchen gemacht, alles prima! 🙂

Gegenverkehr (28)

Für eine Millisekunde hatte ich überlegt, ob ich anhalte und mich über die alte, doofe Nuss in ihrem roten Kleinwagen beschwere, die da in der Welschstraße in Waldfischbach grade einfach nach links rüber in meine Fahrbahnhälfte gezogen und mit 30 cm Abstand an mir vorbeigeschrammt war, um ein am Fahrbahnrand abgestelltes Auto zu umfahren. Vor jenem abgestellten Auto stand nämlich ein Streifenwagen, dessen Besatzung gerade eine Kontrolle durchführte. Ich ließ es aber beim –  den Beamten sicher nicht entgangenen – lauten „Äääeeeyyy!“ bewenden. Da wäre wohl eh nur ein „ist doch nix passiert“ bei rumgekommen…

Parken (56)

Wenn ich ein Symbolfoto machen müsste, um die Hilflosigkeit vieler Pirmasenser Radfahrer darzustellen, würde sich das an einem Baum angeschlossene Fahrrad auf dem Parkplatz vorm neuen Edeka anbieten, welches mir am gleichen Abend nach einem Einkauf aufgefallen war. Vermutlich weiß die Person einfach nicht, dass die Metallbügel da rechts neben dem Eingang für Fahrräder vorgesehen sind? Dabei ist mir dort schon zwei Mal ein älterer Herr aufgefallen, der sein Rad auf fürchterlich umständliche Weise an einer Metallstrebe neben dem Eingang angeschlossen hatte. Vor einer Weile sah ich auch einen Mitarbeiter, der einen sein Rad im Eingangsbereich abstellen wollenden Mann darauf hinweisen musste, dass es dafür da draußen ja extra diese Bügel gäbe. Es ist wirklich schlimm bestellt um diese Stadt und ihre Radfahrer… 😕

Kfz auf Radwegen (47)

Der Tag endete mit einem ja fast schon üblichen, die Furt an der Einmündung der L 600 halb blockierenden Fahrer einer schwarzen Limousine. Interessant war, dass rechts neben ihm noch einer stand, der allerdings – vorbildlich – trotzdem nicht auf die Furt aufgefahren war. Man könnte dort ja auch viel einfacher rechtsabbiegen, wenn einem diese zu weit vorfahrenden Vollidioten links nicht komplett die Sicht versperren würden…

Stopschilder (79)

Das Stop-Schild in Walshausen vor der abknickenden Vorfahrtstraße L 477 war ja erst kürzlich Thema. Auch am 14. Dezember bog vor mir eine Frau in ihrem Auto ohne größere Verlangsamung nach rechts ab. Durchaus möglich, dass auch ich dort beim Rechtsabbiegen nicht immer auf Null runterbremse, wenn ich von unten niemand angefahren kommen sehe… 😎

Überholmanöver (396) + Hupen (116)

Da hab ich am gleichen Nachmittag die L 484 zwischen Niedersimten und Pirmasens hochfahrend ja ein wahrhaftiges „Trio Infernale“ erwischt. Zuerst musste mich der Fahrer eines roten Früchte-Lasters mit Anhänger ausgangs der Kurve überholen. Da gilt übrigens 50 km/h. Dabei nötigte er den hinter der anderen Kurve auftauchenden Gegenverkehr zum Abbremsen. Als der Laster vorbei war, zog der folgende silberne Pkw mit bestenfalls einem halben Meter vorbei. Als Krönung hupte mich der Idiot Nummero 3 in seinem roten Golf an, während er mich überholte. Vermutlich war sich das Trio darin einig, dass ich den rechts gelegenen Hochbord-Gehweg hätte befahren sollen… 🙄

Abbiegen (42)

Was liebe ich es, wenn sich Menschen, die grade einen Fehler begangen haben, nicht etwa per Geste entschuldigen, sondern auch noch fern jeder Einsicht blöd aus der Wäsche kucken, wenn man sich über deren Doofheit beschwert. Das galt für eine Frau, die mich – in der Max-Reger-Straße zum Linksabbiegen mittig eingeordnet habend – beinah abgeschossen hätte, weil sie – ebenfalls links abbiegend – aus der Kaiserstraße die Kurve geschnitten hatte.

Ein- und Anfahren (12)

HEEEEEYYYY! Da musste ich in der Einbahnstraße Fröhnstraße kurz richtig laut werden, damit der Fahrer eines vom linken Fahrbahnrand gerade losfahrenden Pkw mich nicht umfährt. Seine Freundin auf dem Beifahrersitz hatte es wohl auch nicht bemerkt, dass da grade ein Radfahrer vorbeifährt. 👿

Kfz auf Radwegen (48)

The same procedure as every day…? Ist ja nicht mehr lange hin. 😉 Wie zwei Tage zuvor war die Furt an der L 600 mal wieder blockiert. Dieses Mal von einem grauen Pkw, besetzt mit zwei jungen Damen. Da ich dieses Mal auf der Fahrbahn blieb, war das nicht ganz so ärgerlich wie vorgestern.

Alltagserlebnisse (Teil 161)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Parken (54)

Am 30. November hatte ich vor der Sparda-Filiale in der Höfelsgasse mal wieder ein deja vu. Dieses Mal quetschte sich ein ca. 60-jähriger Mann mit seinem Möchtegern-Geländewagen zwischen Ampel und Laternenpfosten (an den ich immer mein Rad anschließe), um seine Frau aussteigen zu lassen. Er wär mir dabei beinah noch ans Hinterrad gefahren. Ich schüttelte mit dem Kopf und zeigte auf das blaue Verkehrszeichen mit dem P drauf. Interessierte ihn nicht, er blieb da stehen.

Stopschilder (77)

Okay. Für Rechtsabbieger in Richtung Autobahn ist das Stop-Schild in Walshausen vor der abknickenden Vorfahrtstraße L 477 im Grunde wirklich totaler Nonsens, weil man über 100 m weit geradeausschauen kann, ob da jemand kommt oder nicht. Mitgefangen, mitgehangen. Aber man muss das auch nicht so ganz kackdreist ohne jede Verlangsamung machen, wie ich das am 1. Dezember aus der Gegenrichtung bei einem jungen Fahrer eines dunklen BMWs beobachtet hatte.

Überholmanöver (392)

Jo, klasse Aktion. Am 3. Dezember ging es den Anstieg über die K 15 von Höhmühlbach hinauf in Richtung Petersberg. Vor der in einer leichten Linkskurve liegenden Kuppe musste mich ein Lkw-Fahrer unbedingt noch überholen. Der Fahrer des entgegenkommenden Pkw durfte dann halt fast bis auf Stillstand runterbremsen, damit er nicht gestreift wird.

Rückwärts (6)

Fast daheim, bemerkte ich auf der K 6 in Windsberg vor mir die roten Rücklichter eines silbernen Golfs, dessen Fahrer (von rechts) rückwärts aus seiner Einfahrt heraussetzte. Ich musste ausweichen, damit er mich nicht umfährt. Wegen der Steigung bin ich dort mit dem MTB aber auch nicht viel schneller als mit 10 bis 15 km/h unterwegs.

Abbiegen (41)

Boah; gebt doch einfach euren Führerschein ab, wenn ihr nicht (mehr) Autofahren könnt! Am 4. Dezember stand ich – mich zum anschließenden Linksabbiegen in die Arnulfstraße zur Fahrbahnmitte, hinter einem mit einem älteren Ehepaar besetzten Pkw eingeordnet habend – an der roten Ampel in der Waisenhausstraße (am Lidl). Als es grün wurde, tastete sich der Pkw laaaaaangsam vor. In der Gegenrichtung blinkte ebenfalls ein mit einem älteren Ehepaar besetzter Kleinwagen zum Linksabbiegen. Diese Knallchargen bogen nun aber nicht einfach zügig voreinander ab, sondern blieben stehen. Und warteten wohl auf besseres Wetter? Nach ein paar Sekunden wurde es mir zu blöd, weshalb ich mit größerem Abstand links überholte. Dabei kam mir dann beinahe noch ein schwarzer VW Beetle in die Quere, der den ebenfalls übervorsichtigen Linksabbieger in seiner Richtung in der Weise überholte, indem er einfach über den Gehweg fuhr.

Geschwindigkeit (55)

Es ging später unter anderem über die eigentlich sehr ruhige L 499 von Heltersberg in Richtung Johanniskreuz. An diesem Tag wurde – so informierte ein Schild – dort zur Jagd geblasen. Weshalb auf der gesamten Strecke mehrere 30 km/h aufgestellt waren. Das interessierte von den Kfz-Nutzern natürlich niemanden. Die Polizei schien übrigens auch mit auf der Jagd gewesen zu sein, denn am Parkplatz am „Kastanienbäumchen“ stand ein blau-silberner VW-Bus.

Überholmanöver (393)

Dass dort 30 km/h galt, juckte auch einen Fahrer der Wasgau-AG nicht besonders, der mich in der Nähe des Weisersteins mit bestenfalls 50 cm Abstand überholte. Da ich grade 25 – 30 km/h fuhr, hätte das ja eigentlich gar nicht passieren können. Auch wenn die Fahrbahn nicht besonders breit ist, hätte er links noch Platz gehabt. Vielleicht war es auch Absicht, weil daneben schon seit vielen Jahren ein gänzlich unbeschilderter Parallelweg liegt.

Gentlemen (49)

Am selben Abend sah ich in der Arnulfstraße am „Naturheil“ einen alten Mann ums Eck kommen. Ich machte langsam und ließ ihn den Zebrastreifen benutzen – wofür er sich sogar bedankte.

Überholen (394) & Geschwindigkeit (56)

Am 5. Dezember war es ziemlich frostig. Als ich die schattige und sehr steile S-Kurve der K 13 vor Oberauerbach vorsichtig runterfuhr, wurde ich ausgangs der Linkskurve vom Fahrer eines dunklen Audi mit roten Kennzeichen relativ knapp überholt und auch geschnitten. Anschließend bretterte er noch, das 30 km/h hinter der Ortstafel ignorierend, viel zu schnell in Richtung Ortsmitte.

Hupen (115)

Die Dame, die mich am gleichen Abend auf der K 6 anhupte, nachdem ich wegen des immer noch bebläuten Mistwegelchens anhalten und neu anfahren musste, hatte ich ja bereits in meinem Glätte-Beitrag erwähnt.

Gehwegradler (97) in Einbahnstraße (31)

Ebenfalls bereits erwähnt wurde der Geister-Gehweg-Einbahnstraßenradler, den ich am 6. Dezember bei der Anfahrt zur Dokumentation des neuen Streifens in der Teichstraße sah, wie er die Kreuzung Schachenstraße – Gasstraße auf dem linken Gehweg überquerte, um auf diesem anschließend weiter in Richtung Rheinberger zu geistergehwegradeln.

Linksabbiegemöglichkeit am Edeka?

Im Beitrag zu einem Konzept zur Öffnung von Einbahnstraßen im südlichen Teil von Pirmasens hatte ich auch kurz das „Edeka-Problem“ angesprochen. Der noch recht junge „Edeka Flaschkowatz“ in der Landauer Straße ist nämlich für Fahrzeugnutzer wegen Abbiegeverboten und Einbahnstraßenregelungen nicht gerade einfach zu erreichen oder zu verlassen. Auch die Abfahrt gestaltet sich schwierig, vor allem in Richtung Südwesten (Kirchberg / Winzeln) und Osten (Lemberg / Ruhbank). Um das Verkehrsmittel Fahrrad in Pirmasens attraktiver zu machen, sollte die Stadt meiner Ansicht nach keine relativ überflüssigen Streifen markieren, sondern Radfahrern das Leben auf andere Art und Weise erleichtern. Wie z. B. eine direkte Linksabbiegemöglichkeit vom Edeka-Parkplatz aus. „Linksabbiegemöglichkeit am Edeka?“ weiterlesen

Rad(fahr?)streifen in der Teichstraße

Ende Oktober thematisierte die Pirmasenser Zeitung die bereits seit über zwei Monaten fehlende Markierung in der neu asphaltierten Einbahnstraße Teichstraße, einer wichtigen innerstädtischen Verbindungsstraße zwischen der K 6 und der L 482. Der Grund hierfür war, dass laut Bürgermeister Maas in der Stadtverwaltung „kontrovers“ über die Anlage eines „Fahrradwegs“ diskutiert worden sei. Wie ich am 4. Dezember entsetzt feststellen musste, hatten meine am 23. Oktober gegenüber dem Bürgermeister per e-mail erhobenen Einwände mal wieder kein Gewicht – denn es wurde nun doch ein „Radweg“ aufgepinselt. In der Rheinpfalz erschien hierzu am 5. Dezember auch ein (sogar online lesbarer) Artikel. „Rad(fahr?)streifen in der Teichstraße“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 148)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Tiere (24)

Was ist denn da los…!? Am 5. Oktober fuhr ich die L 102 zwischen Gersheim und Medelsheim hoch. In der Nähe des Erzentaler Hofs standen drei Pkw mit eingeschalteten Warnblinkern – und man sah und hörte mehrere, überwiegend weibliche Personen, die scheinbar im angrenzenden, dichten Wald irgendwas oder jemanden suchten. Bei der Vorbeifahrt fragte ich eine der Frauen, ob sie vielleicht einen Hund suchen? „Nein, Kühe.“ Die wohl von der Weide gegenüber ausgebüxt waren.

Abbiegen (35)

Am 7. Oktober befuhr ich die Schäferstraße in Richtung Süden. Dabei sah ich eine Pkw-Fahrerin, die kurz nach meiner Vorbeifahrt verbotenerweise (das Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus missachtend) links in die Pfarrgasse abbog.

Gegenverkehr (22)

Etwas später fiel mir auf, dass die OD von Niedersimten gesperrt war, der Verkehr wurde über die parallel verlaufende Straße „In der Herget“ geleitet. Obwohl überall Halteverbotsschilder aufgestellt waren, blockierten zwei Pkws den halben Gehweg und die Fahrbahn in der Gegenrichtung. Wie so oft: Wenn Autofahrer sehen, dass „nur ein Radfahrer“ kommt, wird gnadenlos nach links gezogen und mit 20 oder 30 cm Abstand vorbeigerauscht. In dem Falle gleich zwei auf einmal.

Gehwegradler (94) in Einbahnstraße (30)

Am 9. Oktober kam mir in der Einbahnstraße Gärtnerstraße auf dem aus meiner Sicht linken Gehweg ein Gehweg-E-Fatbiker entgegen. Wegen eines Passanten musste er auch kurz auf der Fahrbahn geisterradeln. Kommentar: Kopfschütteln.

Überholmanöver (344)

Die Leute unterschätzen an der Kreuzung Winzler Straße – Waisenhausstraße stets, wie schnell ich beschleunigen kann. So musste sich mal wieder kurz vor dem 30 km/h eine Frau in einem quietschegelben Seat unbedingt recht eng an mir vorbeipressen, natürlich inkl. Überfahrens der durchgezogenen Linie. Erstaunlicherweise hielt sie sich anschließend an die 30 km/h.

Überholmanöver (345)

Manchmal frag ich mich echt, ob da draußen nur Besoffene oder Gestörte unterwegs sind? Diese Vermutung schoss mir am 10. Oktober auch wieder durch den Kopf, als mich auf der L 482 kurz hinter der Eichelsbacher Mühle der Fahrer eines weißen Transporters in dieser langgezogenen Rechtskurve überholen musste. Der Gegenverkehr durfte dann halt eine Vollbremsung einlegen.

Überholmanöver (346) & Gespräch (50)

Am 11. Oktober befuhr ich die sehr ruhige K 60 in Richtung der Queidersbacher Kreuzung. Plötzlich zucke ich zusammen, weil ein Fahrer eines Motorrads (vmtl. eine 125er) relativ lautlos von hinten angerollt kam, ziemlich eng (vielleicht 50 bis 60 cm, kein Gegenverkehr in Sicht) an mir vorbeifuhr – und exakt in dem Moment (ganz kurz) sein lautes Knatterrad beschleunigte. Ich zollte dieser großartigen Leistung wie üblich in der Weise Respekt, indem ich den linken Arm und den Daumen ausstreckte. Daraufhin drehte sich der Typ zwei mal um und hielt dann ein Stück weiter vorne an der Abzweigung einer anderen Kreisstraße an. Ich begann das kurze Gespräch mit „Sie wollten mich wohl vorsätzlich erschrecken?“, woraufhin der Mann (Anfang/Mitte 20) mich fragte, ob ich ihm den Mittelfinger gezeigt hätte? Ich verneinte. „Den Daumen. Dafür, dass sie unnötig eng an mir vorbeigefahren sind und genau in dem Moment laut beschleunigt haben.“ Den Satz konnte ich aber nicht wirklich vollenden, weil er da schon wieder laut knatternd davonfuhr. Dass er sich nach dem Überholen überhaupt umgeschaut hat, deute ich auch so, dass er das wohl wirklich mit Absicht gemacht hat. Warum auch immer.

Überholmanöver (347)

Am 12. Oktober das übliche Schauspiel, dieses Mal auf der steil ansteigenden K 31 zwischen der B 270 und Geiselberg. Aus der Perspektive des entgegenkommenden, bremsen müssenden Pkw-Fahrers kam diesem in dieser Kurve ein gelber VW Caddy (wohl einer der bei der Post ausgemusterten) entgegen, welcher grade blind einen Radfahrer überholte.

Abfallentsorgung (4)

Ha! Erwischt. Entgegen der Vorhersagen war es an diesem Tag leider weder besonders sonnig, noch besonders warm. Auf der stetig leicht abfallenden L 496 zwischen der B 48 und Leimen wurde mir es etwas frisch, weshalb ich beschloss, an der netten Sitzgelegenheit ein kurzes Päuschen zu machen, um mir die Ärmlinge überzustreifen und noch ein Croissant zu futtern. Dabei erwischte ich einen Autofahrer, der grade einen Bottich mit Grünabfällen in den Wald kippte. Was ihm wohl auch relativ peinlich war. Angezeigt hab ich es (obwohl ich mir das Kennzeichen gemerkt hatte) aber mal nicht; Grünschnitt im Wald ist ja wenigstens biologisch abbaubar. Sein muss sowas trotzdem nicht!

Überholmanöver (348)

Bei den Motorradfahrern konnte man grade an diesem Wochenende eine gewisse Torschlusspanik beobachten. Viele Zweiräder werden ja nicht selten über Winter abgemeldet und eingemottet. Aber das vorhergesagte schöne Wetter führte dann dazu, dass auf den Straßen um Johanniskreuz an diesem Samstag so ziemlich die Hölle los war (mit den üblichen Unfällen). Besonders nervig war eine sehr große Gruppe von Motorradfahrern (die meisten hatten ein Leibchen an), die mich in Leimen überholte. Dabei hatte es einer der Pappnasen in der Rechtskurve am Ortsausgang in Sachen Schräglage und Kurvenschneiden aber arg übertrieben. Ich beschwerte mich durch einen Ruf und dem ausgestreckten linken Arm. Es gab dann immerhin von einem nachfolgenden Motorradfahrer sowas wie eine entschuldigende Geste.

Überholmanöver (349)

Zum Abschluss wurde ich auf der K 6 in Höhe der Ortstafel vom Fahrer eines Ford „Ranger“ vorsätzlich eng überholt, weil ich aufgrund des immer noch vor dem freilaufenden Rechtsabbieger stehenden Vorfahrt gewähren hier keinen straßenbegleitenden Geh- und Radweg sehe. Mein „Daumen hoch“ führte wohl dazu, dass er ein Stück weiter sogar kurz bremste.

Einbahnparkplatzradwegstraße?

Angesichts der Tatsache, dass im „Blauen Herbst“ ja so allmählich im Kreis Südwestpfalz die blauen Radwegschilder von den Schildermasten wie die Blätter von den Bäumen fallen, musste ich mich ein wenig sputen, um ein besonders feines Exemplar deutscher Radwegbeschilderungskunst zu dokumentieren; das hatte ich eigentlich schon im Sommer erledigen wollen. Im Bereich des Schöntals wurden aufgrund der Radtouristen entlang mehrerer Landes- und Kreisstraßen einige besonders überflüssige Wegelchen gebaut. Eines davon verläuft entlang der K 43 und K 44 von Petersbächel in Richtung Fischbach (bei Dahn). „Einbahnparkplatzradwegstraße?“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 144)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Verlorene Sachen (3)

Tja, am 18. September war er dann endgültig weg, der Sigma BC 5.16 am Rennrad; irgendwo auf der D 35a entfernte er sich (wieder mal) unerlaubt von seiner Halterung und versteckte sich erfolgreich irgendwo im nicht einmal besonders dichten Straßenbegleitgrün. Die Halterungen dieser Serie sind einfach nur der pure Schrott; so ging mir ja schon vor einer Weile das gleiche, am MTB montierte Modell flöten, weil die Metallknöpfe sich mit der Zeit ins Plastik gefräst haben und der Computer daher ohne großen Widerstand zu entfernen war. Auf der rauen französischen Landstraße hat dann wohl auch schon ein wenig Vibration ausgereicht, damit er aus der Halterung hoppelt.

Gehwegradler (90) in Einbahnstraße (29)

Gegen Ende meiner Runde am 18. September bemerkte ich zwei dunkelhäutige junge Männer, die am Straßendreieck Landauer Straße – Lemberger Straße – Volksgartenstraße die Verbot der Einfahrt der Lemberger Straße missachteten und auf dem linken Gehweg in Richtung Stadtmitte fuhren. Okay, die Fahrbahn und die steile Rampe über die Volksgartenstraße zu benutzen, wirkt in der Tat auf viele Radfahrer ein wenig abschreckend. Leider sendet die Stadtverwaltung auch weiterhin keine Signale aus, dass sie endlich mit der Überprüfung freizugebender Einbahnstraßen beginnen würde. Man wartet wohl lieber den Verkehrsentwicklungsplan ab.

Gespräche (48)

Etwas später traf ich mich an der Alten Post mit einem Vertreter von der PARTEI, die bei den letzten Kommunalwahlen auch ein Mandat im Pirmasenser Stadtrat ergattern konnten. Die verkehrspolitische Realsatire in der Stadt liefert sicher viele gute Ansatzpunkte für eine fruchtbare Zusammenarbeit! 😉

Hupen (100)

Am 19. September war ich mal wieder auf der B 270 unterwegs. Warum viele Autofahrer der Ansicht sind, dass grade der Abschnitt zwischen Steinalben und der Geiselberger Kreuzung für Radfahrer tabu sein soll, ist für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Jedenfalls hupte dieses Mal ein mir entgegenkommender Fahrer eines grünen Pkw.

Überholmanöver (333)

Auch Fahrer von Transportern des Deutschen Roten Kreuzes zeigen hin und wieder, dass sie ihren Überholzwang ausleben müssen. So auch in der Ortsdurchfahrt (L 363) von Horbach. Auf dem relativ geraden Abschnitt war eindeutig erkennbar, dass Gegenverkehr kommt. Und dass er da wegen eines geparkten Autos eh nicht vorbeikommt. Aber man muss dann trotzdem am Radfahrer vorbeiziehen, in die Eisen steigen – und mir somit einen komplett unnötigen Halt einbrocken.

Gehwegradler (91) + Abbiegen (33)

Meistens hab ich mit den Idioten, die auf den Pirmasenser Gehwegen radeln, ja direkt nix zu tun. Am gleichen Abend kam mir aber so ein Witzbold im wahrsten Sinne des Wortes in die Quere. Ich fuhr die abschüssige Friedhofstraße runter, um anschließend (bei grüner Ampel) flüssig rechts in die Landauer Straße (Richtung Edeka) abzubiegen. Zuvor bemerkte ich, wie sich dort der besagte Gehwegradler und eine Gehwegradlerin begegneten. Letztere wäre übrigens beinah mit der Schulter an einem auf dem Gehweg stehenden Baustellen-Schild hängengeblieben. Jedenfalls bog ich mit ca. 25 bis 30 km/h nach rechts ab und bemerkte, dass der ca. 20 Jahre alte Gehwegradler hinter der Hausecke auf die Fahrbahn gewechselt war. Als ich ihn grade überholen wollte, zog er plötzlich ohne jede Ankündigung nach links, um die Fahrbahn über die Fußgängerampel zu überqueren. „Äääääeeeey“!

Überholmanöver (334 + 335)

Mit bestenfalls 40 cm Abstand schrammte der Fahrer einer Klempnerfirma am 20. September in der Blocksbergstraße (kurz hinter dem Ende des „Schutzstreifens“) an mir vorbei. Ihm folgte nur wenig später eine ältere Frau in der Adlerstraße. Ich fuhr wegen der am Straßenrand geparkten Fahrzeuge relativ mittig. Jene Frau um die 60 fuhr dann mit kaum mehr als 30 cm an mir vorbei. Da die Ampel an der Kreuzung zur Bitscher Straße grade rot war, fuhr ich links an ihr vorbei und schüttelte (sie anschauend) mit dem Kopf. Sie schien sich aber keines Fehlverhaltens bewusst zu sein und hatte auch keine Lust auf ein Gespräch.

Überholmanöver (336)

Tja, die QNV-Busfahrer im Wieslautertal… Hoffnungslos! So wurde ich am Dahner Ortseingang im Bereich des Autohauses mal wieder von einem Fahrer eines weiß-blauen Linienbus in der Kurve überholt. Wegen entgegenkommendem Verkehr musste er halt wieder schnell nach rechts ziehen. Ich frag mich echt, bei welchem Dokumentenfälscher solche Leute ihren Führer- und Personenbeförderungsschein erworben haben…!?

Rotlicht (67)

Ich hatte an dem Tag die große Kamera mitgenommen, um mal die Countdown-Ampeln an der inoffiziellen Busenberger Anlieger-Umleitung zu dokumentieren (ein Beitrag folgt wohl morgen). So wartete ich an der Einmündung der K 85, um festzustellen, wie lange die Rotphasen jeweils dauern. Aus Richtung Schindhard stand eine Busfahrerin der QNV in der Pole-Position. Die Dame hatte aber wohl keine Lust mehr, die letzten 20 Sekunden abzuwarten und fuhr bereits bei Rot los. Der Fahrer des folgenden Pkw ignorierte ebenfalls das noch nicht erloschene Rotlicht.

Überholmanöver (337)

Auch in Frankreich können wohl einige Autofahrer um die Ecke schauen? So überholte mich am 21. September auf der D 962 der ältere Fahrer eines älteren französischen Autos zwar mit vorbildlichem Abstand (komplett auf dem Gegenfahrstreifen) – nur konnte er halt nicht wissen, dass hinter der Kurve keiner kommt. Ihm folgte noch ein weiteres, rotes Auto mit französischem Kennzeichen. Der hinter der Kurve auftauchende Gegenverkehr war nicht erfreut über soviel Blödheit.

Alltagserlebnisse (Teil 142)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Parken (45)

Am 9. September fuhr ich die L 363 von Horbach hinunter nach Steinalben. Am Damwildgehege fiel mir auf, dass auf der anderen Seite eine Frau grade zu ihrem mitten auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg geparkten Kleinwagen lief. Ein willkommener Grund, nicht wegen der paar Meter auf das linksseitige Wegelchen aufzufahren.

Hupen (98)

Dass mich auf dem vierspurigen Abschnitt der B 270 hinauf nach Pirmasens jemand angehupt hat, ist tatsächlich schon außergewöhnlich lange her. Scheinbar hat es sich aber noch nicht bis rauf nach Hamburg herumgesprochen, dass das keine Kraftfahrstraße ist, obwohl sie wie eine aussieht. So wurde ich ebenfalls am 9. September vom Fahrer eines schwarzen SUV mit Hamburger Kennzeichen bei der Vorbeifahrt angehupt.

Überholmanöver (329)

Am 11. September ging es ja zur Verkehrsschau nach Lemberg. Auf dem Weg dahin überholte mich der Fahrer eines weißen SUV mit Kennzeichen aus Fürth in der Lemberger Straße in der Nähe des PLUB bei Gegenverkehr über die durchgezogene Linie mit äußerst dürftigem Abstand.

Geschwindigkeit (42)

Später ging es über Hinterweidenthal weiter an der B 10 entlang in Richtung Hauenstein. In der Wartbachstraße gilt durchgehend 30 km/h. Ich fuhr konstant 27 bis 30 km/h. Trotzdem hing mir der Fahrer eines weißen Lkw förmlich im Nacken, der aber wegen der am linken Fahrbahnrand geparkten Fahrzeuge nicht überholen konnte. Erst gegen Ende der Straße hatte er dann Platz – und konnte seinen Überholzwang endlich befriedigen. Ich rief ihm noch „Dreißig!“ hinterher.

Tiere (23)

Kurze Zeit später sah ich eine Nutria-Familie, die über den B-10-RadwegWirtschaftsweg trottete. Diese Wasserratten waren aber nicht so zahm wie ihre Kollegen im Waschtal, sondern ergriffen die Flucht, als sie mich bemerkt hatten.

Zebrastreifen (17)

„Des is normal.“

War der trockene Kommentar eines älteren Manns, der in Bad Bergzabern diesen Zebrastreifen zur Überquerung der Fahrbahn der B 427 nutzen wollte. Zuerst ignorierten ihn drei Autofahrer aus der Gegenrichtung. Als er grade losgelaufen war, bretterte noch schnell ein Rennradler-Kollege rechts an mir vorbei.

Geschwindigkeit (43)

Über Wissembourg ging es zurück nach Deutschland. Die Ortsdurchfahrt (D 334) von Weiler kurz vor der Grenze ist eine einzige Tempo-30-Zone. Eine Geschwindigkeitsmesstafel zeigte einem Lkw mit deutschem Kennzeichen in roter Farbe 37 km/h an.

Lichtblicke (1)

Der jungen Mutter auf einem Mountainbike am Ende der Ortsdurchfahrt Bruchweiler-Bärenbach, die ihren ca. 8 Jahre alten, radelnden Sohn dazu ermutigte, hinter der Bushaltestelle vom Gehweg zu ihr auf die Fahrbahn zu kommen, hätte ich am liebsten persönlich gedankt. 😉 Sie schirmte den Kleinen ab, indem sie mittig auf dem Fahrstreifen fuhr und bog anschließend mit ihm gemeinsam in die Waldstraße ab. Vorbildlich!

Überholmanöver (330)

Ich dokumentiere der Einfachheit halber meine per e-mail an die Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben gesendete Anzeige vom 12. September:

(…) ich wurde um 17:08 Uhr – auf dem Rennrad unterwegs auf der L 496 zw. Merzalben und Münchweiler – circa 100 m vor der Einmündung der K 34 vom Fahrer eines Baustellenlasters (vmtl. ein Mercedes, mit offener Ladefläche und einem Anhänger, der mit einem Kleinbagger beladen war) trotz Gegenverkehr überholt und dabei von der Straße abgedrängt. Ich musste bei ca. 25 bis 30 km/h eine Vollbremsung einleiten und auf den Grünstreifen ausweichen, damit ich nicht vom Gespann gestreift werde.

Dank ausreichend befestigtem Untergrund, meiner Erfahrung und Beherrschung meines Rads kam ich nicht zu Fall. Ich musste aber – obwohl ich Einiges gewöhnt bin – die Sache erst einmal verdauen und kann daher keine näheren Angaben zum Fahrzeug machen.

Auf dem Linksabbiegestreifen standen zu dieser Zeit 3 oder 4 Pkw, die dem mich abgedrängt habenden Lkw anschließend noch Vorfahrt gewähren mussten. Einer der Pkw-Fahrer (Kennzeichen aus dem Kreis Südwestpfalz, der Dritte oder Vierte in der Reihe) hielt anschließend an der Einmündung der K 34 an, wartete, bis ich zu ihm hingefahren war und erkundigte sich nach meinem Befinden. Meine Frage, ob er sich das Kennzeichen gemerkt hätte, konnte er aber leider nur verneinen.

Es würde mich daher freuen, wenn Sie mittels Pressemeldung nach Zeugen suchen würden. (…)

Eine Pressemeldung gab es (bislang) leider keine. Ein Aktenzeichen bekam ich auch erst heute. Immerhin – wenn man das mit dem vergleicht, was Blogger-Kollege Natenom neulich mal wieder erlebt hat. Ich erwarte daher auch nicht, dass man den Lkw-Fahrer noch wird ermitteln können. Angezeigt habe ich es auch nur deshalb, weil die Sache vor relativ vielen Zeugen stattfand.

Gehwegradler (87) in Einbahnstraße (28)

Fast immer, wenn ich in der Sparda-Bank was zu erledigen habe, sehe ich Einbahnstraßen-Gehweg-Geisterradler in der Höfelsgasse. Am gleichen Abend waren es zwei obercoole Junggebliebene, die auf ihren „Lowridern“ über die Fußgängerampel fuhren und ihre Reise auf dem Gehweg der Exerzierplatzstraße fortsetzten.