Alltagserlebnisse (Teil 40)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (75)

Vielleicht 15 0der 20 Zentimeter waren es, mit denen ein sein Lenkrad förmlich umklammernder, sehr alter Mann mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz mich am 7. Juni auf der K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders förmlich rasierte, wenn auch mit relativ geringem Geschwindigkeitsunterschied. Angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen viele Unfälle gab, bei denen über 80 Jahre alte PKW-Fahrende einige Radfahrende ins Jenseits befördert haben, würde ich auch diesem alten Herren wünschen, man würde ihn auf seine Fahrtauglichkeit hin überprüfen!

Abbiegen (6) & Einbahnstraßen (3)

Am 7. Juni führte mich meine Tour auch über Rodalben. Wie in diesem Beitrag beschrieben, muss man dazu von der Umgehungstraße kommend über die Kreuzung der L 482 in die Straße „Am Rathaus“ einfahren und anschließend die Bruderfels- und Baumbuschstraße benutzen, um dann an einer Baustellenampel auf die L 482 zu gelangen. Das ist ja sogar mangels die Nutzung untersagender Verkehrszeichen völlig legal. Jedenfalls hielt ich am Eck zwischen „Am Rathaus“ und der Bruderfelsstraße kurz an, um mir das Verkehrsgeschehen dort ein paar Minuten lang zu betrachten, denn schließlich darf man von Pirmasens (also über die Bruderfelsstraße kommend) dort per Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links nur links abbiegen. Ein Verbot der Einfahrt bekräftigt das Ganze nochmal. Tja, ich stand da wirklich keine volle Minute, als ein schwarzer Golf GTI die Bruderfelsstraße hinunterbretterte, ohne Hemmungen nach rechts abbog, an der Kreuzung nicht auf eine eventuelle Vorfahrt des kreuzenden Verkehrs achtete – und in Richtung Umgehungsstraße davonbrauste!

Gehwegradler (20)

Am 8. Juni sah ich an der roten Ampel in der Schäfer- Ecke Gärtnerstraße mal wieder einen Gehwegradler in der verkehrten Richtung aus der Einbahnstraße Schachenstraße (am Rheinberger) ums Eck radeln, um anschließend an der Fußgängerampel in der Fröhnstraße auf Grün zu warten. Ich vermute, dass er dann auf dem Gehweg der Schäferstraße weiterfuhr.

Überholmanöver (76 – 78)

Am 10. Juni ging es wieder mal nach Frankreich. Es fing schon kurz hinter der Grenze auf der D 86 ganz lustig mit einem (deutschen) Kurvenüberholer an, der mir auf meiner Fahrspur entgegenkam.

Später zweckentfremdete ein aus der Gegenrichtung bergab Richtung Bitche unterwegs seiender Motorradfahrer die Bergauf-Überholspur der D 620 und überholte so mal eben drei PKW als Geisterfahrer.

Am baulichen Fahrbahnteiler vor der Linksabbiegespur zur D 85a Richtung Hottviller wurde ich dann von einem weißen Tansporter förmlich rasiert. Hin und wieder fahr ich an solchen Stellen aus Gewohnheit immer noch zu nah am rechten Rand.

Rotlicht (11)

Am 11. Juni konnte ich noch problemlos bei Gelb über die Ampel an der Ecke Gärtner- und Ringstraße fahren. Als ich dann über die Schulter blickte, kam (bestimmt 5 Sekunden nach dem Passieren der Ampel meinerseits) noch schnell eine junge Frau in einem weißen Golf ums Eck geschossen. Gelb zeigte die Ampel garantiert nicht mehr.

Autos auf Radwegen (8)

Später fuhr ich dann im zunehmenden Regen (ich musste schon bei Battweiler über eine halbe Stunde in ein Bushäuschen flüchten) auf dem auch mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten eigenständigen Geh- und Radweg entlang des Schwarzbachs bei Contwig. Leider musste der vermutliche Eigentümer der dort friedlich vor sich hinweidenden Rinder sein Gefährt samt Anhänger mitten auf dem Weg abstellen, sodass ich nur durch Ausweichen auf die Wiese dran vorbeikam.

Alltagserlebnisse (Teil 26)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Einbahnstraßen (2)

Noch ein Nachtrag vom 3. April; ich musste mich erst vergewissern, ob die Beschilderung auch eindeutig ist. Ist aber nicht so ganz hundertprozentig der Fall. Ich befuhr (wie so oft) vom „Winzler Tor“ kommend die Zeichen 220-20 StVO Kreuzgasse Richtung Pirminiusstraße (Kaufland). Die Kreuzgasse knickt rechts weg, der Geradeausverkehr in die Pirminiusstraße hat Vorfahrt. Aus der (östlichen) Kreuzgasse kam dann von rechts eine Frau, die anstatt dem  unter dem Zeichen 205 StVO gemäß an der Einmündung in die Pirminiusstraße einzubiegen, direkt „schräg“ in die Karlstraße einfuhr. Meiner Ansicht nach war das ein Fahren gegen die Zeichen 267 StVO und ein Verstoß gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung rechts; zumal auch gegenüber der Einmündung der Kreuzgasse ein Zeichen 220-20 StVO steht. Der kleine Interpretationsspielraum entsteht durch den weiträumigen Einmündungsbereich; die Kreuzgasse beginnt nämlich genau an der Stelle abzuknicken, an der die Karlstraße links einmündet. Zumindest scheint das öfter ein Problem zu sein – denn es ist gar nicht so lange her, da kam mir exakt dort schon einmal eine Frau in der falschen Fahrtrichtung entgegen; sie war dabei sogar schon oberhalb der Einmündung Karlstraße in Richtung Winzler Straße unterwegs. Als ich langsam frontal auf sie zufuhr, bemerkte sie ihren Irrtum und setzte langsam zurück.

Überholmanöver (46)

Zur Abwechslung schrammte am 5. April mal wieder ein Bus unnötig knapp an mir vorbei. Ich befand mich dabei grade mitten im längeren Anstieg über die L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg. Platz hätte er in dem Moment eigentlich genug gehabt.

Gespräche (4)

Am 6. April fuhr ich erst gegen 13 Uhr mit dem Rennrad Richtung Bliesgau los, da die warme Frühlingsluft am doch recht kalten Morgen noch nicht so wirklich angekommen war. Als ich am Wasgau-Markt in Hornbach kurz anhielt, um mir ein paar Neapolitaner-Waffeln für Unterwegs zu kaufen, saß dort wieder das nette Ehepaar aus dem Saarland bei Kaffee und Kuchen, mit welchem ich schon am 30. Januar Bekanntschaft gemacht hatte. Es wurde dann wieder etwas mehr als eine halbe Stunde lang hauptsächlich über die Sorgen und Nöte geplaudert, die man als Radfahrer halt nun einmal so hat. 😉

Stopschilder (8)

Irgendwie scheint das schöne Frühlingswetter auch die Leute hinter den Lenkrädern friedlich zu stimmen. Selbst auf meiner bislang längsten Tour des Jahres (129,7 Kilometer) am 7. April in die Nordpfalz (u. a. am Potzberg vorbei) hatte ich (mal von ein paar engeren, aber nicht wirklich erwähnenswerten Überholern abgesehen) nur wenig Grund zum meckern. Lediglich der Zeichen 206 StVO-Verstoß der Fahrerin eines weißen BMW-Cabrios an der Einmündung der L 369 (der Übergang zur L 367 ist Vorfahrtberechtigt) bei Schwedelbach ist dokumentierwürdig. Sie bog dort flüssig nach links Richtung Mackenbach ab, ohne anzuhalten.

Hupen (21)

Etwas ungewöhnlich war der Huper, den ich mir am wunderschönen und warmen 8. April einfing, als ich an der L 478 bei Eppenbrunn an der Ausfahrt eines Forstweges rechts rangefahren war (etwa  einen Meter vom Fahrbahnrand weg), um zu beobachten, was auf der anderen Talseite da eigentlich vor sich ging. Denn dort stand die Polizei, ein Rettungswagen – und ein Notarztwagen war grade in dem Moment mit Tatütata dort eingetroffen. Ich nehme an, dass es dort einen Radfahrerunfall gegeben haben könnte, da der auf einem Schotterweg verlaufende „Radweg“ zwischen Trulben und Eppenbrunn dort für ein kurzes Stück sehr steil und kurvig ist. Mal abwarten, ob dazu etwas in den Pressemitteilungen der Polizei auftauchen wird. Nachtrag: Ursache war tatsächlich ein Radfahrerunfall.

Alltagserlebnisse (Teil 23)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gespräche (3)

Ich find das ja immer lustig, wenn mich Leute drauf ansprechen, ob es denn fürs Radfahren nicht zu kalt sei? Oft fragt man mich das grade dann, wenn es eigentlich nicht (mehr) sonderlich kalt ist. Da hätte ich mir grade in den seeeehr kalten Tagen im Februar doch etwas mehr Interesse und Respektsbekundungen gewünscht, als ich bei minus 7 Grad unterwegs war! 😎

So wurde sich dann auch am 26. März auf dem Kaufland-Parkdeck in Pirmasens nach meiner Kälteresistenz erkundigt. Es schien grad die Sonne und war lauschige 9 Grad „heiß“; am Vortag war gar bei 11 bis 13 Grad und Sonnenschein die erste Tour in der kurzen Hose 2018 möglich. 🙂 Der nette Herr wünschte mir dann noch viel Spaß – und ich solle immer auf die Autofahrer achten, denn da seien ein paar Rücksichtslose unterwegs! Damit sollte er schon bald Recht behalten…

Vorfahrt gewähren (2)

Denn nur eine knappe Stunde später wurde mir in der Waldfischbacher Welschstraße ( L 499 Richtung Heltersberg) von einer jungen Frau besonders übel und kackfrech die Vorfahrt genommen! Jene Madame kam aus der Schlossstraße – und fuhr ohne groß auf mich zu achten mit stotternden Rädern noch schnell nach links in die Welschstraße ein. Es fehlte vielleicht ein Meter zur Kollision. 😡

Wilde Tiere (1)

Ist zwar schon eine halbe Ewigkeit her und ich hatte es vergessen – aber damit es hier ebenfalls dokumentiert wurde: Am 15. März befuhr ich die L 487 zwischen Salzwoog und Fischbach; unter den Einheimischen ist die Strecke auch als „iwwer de Braunsbeersch“ bekannt. 😉 Jedenfalls raschelte es plötzlich oben rechts ganz ordentlich. Als ich meinen Blick hinaufrichtete, erkannte ich dann ein mittelgroßes Wildschwein, welches weiter seelenruhig die Böschung hinaufkletterte. Zum Glück war es allein unterwegs…! Tiere seh ich eigentlich jeden Tag. Leider totgefahren. Am 27. März waren das bspw. ein Eichhörnchen, ein Fuchs und zwei (teils komplett zerfetzte) Rehe. Die still am Straßenrand verwesenden Opfer des menschlichen Automobilwahns. Den daraus resultierenden Gestank dürfen dann hauptsächlich wir Landstraßenradler so richtig „genießen“. 🙁

Fußgänger (2)

Am 27. März wartete ich in der Linksabbiegespur der Contwiger Hauptstraße, um in die Bahnhofstraße einzubiegen. Am Brunnen fiel mir schon bei der Anfahrt eine Gruppe aus drei Frauen und einem Mann (mit Klappleiter…?) auf. Etwa 10 Sekunden später schaltete die Fahrbahnampel auf Grün, ich tastete mich in die Kreuzung vor und wartete, bis 5 oder 6 geradeausfahrende Autos die Kreuzung passiert hatten. Was so weitere 10 bis 15 Sekunden gedauert haben müsste. In dem Moment, als ich grade losgefahren war, merke ich, dass von links die illustre Vierergruppe gemächlich angetrabt kommt! Obwohl deren Fußgängerampel schon auf rot umgesprungen war und jene eigentlich genug Zeit gehabt hätten, die Fahrbahn früher zu queren. Meine Anmerkung „rot“ wurde mit irgendwas unverständlichem „… Radfahrer!“ gekontert. 😯

Gehweg- und Geisterradler (9 & 10)

Es scheint wohl so langsam wirklich Frühling zu werden! Auch wenn das unterkühlte und graue Wetter es weiterhin nicht vermuten lässt. Ein untrügliches Anzeichen könnten jedenfalls die zunehmenden Geistergehwegradler (in Einbahnstraßen) sein, die mir in den letzten Tagen vermehrt begegnen! Der erste, der am 27. März auf dem Gehweg rechts von mir herumtorkelte, war ein Rentner mit Einkaufstüte am Lenker in der Zeichen 267 StVO Talstraße in Thaleischweiler-Fröschen. Er versuchte dabei mühsam, sich zwischen den Gartenzäunen und den teils auf dem Gehweg geparkten Autos einen Weg zu bahnen.

In der Pirmasenser Teichstraße (ebenfalls eine Zeichen 267 StVO) kam mir dann noch ein Mann um die 40 auf dem sowieso recht schmalen (aus seiner Sicht linken) Gehweg entgegen. 🙄 Er stieg dann immerhin ab; vielleicht, weil er meinen missbilligenden Blick bemerkte. 😈

Alltagserlebnisse (Teil 22)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Geschwindigkeit (6)

Aufgrund der Tatsache, dass die Winzler Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, nutzen auch viele Autofahrer die Nebenstraßen, anstatt die ausgeschilderte Umleitung über die Waisenhaus- und Arnulfstraße. Auch die Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ liegen in einer Tempo-30-Zone. Aber wie schon vor einigen Wochen wurde ich am Abend des 23. März in der Johannesstraße trotz eigener Geschwindigkeit von 26 km/h (Richtung Südwest fahrend) wieder mehr als zügig von einem BMW (sorry, aber gefühlt fährt jeder zweite Auffällige einen BMW…!) überholt. Er brauste mir dann in der „Priesterwiese“ nach Beschleunigung meinerseits auf die erlaubten 30 km/h in der Folge trotzdem rasch davon.

Rotlicht (2)

Da hat mich der Rennradkollege noch so nett gegrüßt, als er am 24. März an mir vorbeigeradelt ist – und jetzt muss ich ihn hier auch noch verpetzen! 😉 Zwischen Bundenthal und der Sankt-Anna-Kapelle ist es seit einer Weile eigentlich allgemein klüger, den parallelen Wieslauter-Radweg zu benutzen (da hatte ich aber nicht mehr dran gedacht). Dort finden seit einiger Zeit Bauarbeiten (u. a. zur Stabilisierung der Böschungen, Arbeiten an den Stauwehren und Kabelverlegung) statt, die auch schon zur zeitweisen Vollsperrung der L 478 führten. Derzeit stehen da gleich zwei Baustellenampeln auf einem Kilometer. Als ich schon von Weitem bemerkte, dass die zweite Ampel grade auf rot umgesprungen war, nahm ich das Tempo raus. Jener mich dabei überholende Kollege hielt dann aber im Gegensatz zu mir nicht an jener Ampel an, sondern fuhr einfach rechts der Sperrbaken auf der gesperrten Fahrbahnseite weiter. Obwohl an der Ampel ein wartendes Auto stand und von hinten ein weiteres kam. Kommt aus der Gegenrichtung dann zufällig ein Streifenwagen angefahren, kann das sehr schnell sehr unangenehm werden…!

Gehweg- und Geisterradler (7)

Auch am 24. März wurde ich dann in der Kapeller Straße (B 427) in Bad Bergzabern (in der Nähe des McDonalds-Kreisels) Zeuge eines Beinahe-Frontal-Zusammenstoßes zwischen einem Gehweg-Geisterradler und einer Gehwegradlerin, in der unmittelbaren Nähe von Fußgängern! Wahrscheinlich hat sich es noch nicht bis zu den beiden herumgesprochen, dass an der B 427 innerhalb der Ortsdurchfahrt der Kurstadt keine Benutzungspflicht mehr besteht (Nr. 7) – und die Gehwege nun für Radfahrer auch nicht mehr freigegeben sind! Der ältere Mann (der ja gleich doppelt rechtswidrig unterwegs war) motzte die Frau auch noch frech an, sie habe Rechts zu fahren – na, dann fahr DU halt auch wenigstens auf dem rechten Gehweg…! 😛 Die Dame fuhr auch deshalb nicht ganz rechts, weil da eben ein Stück weiter vorne die Fußgänger liefen, die sie überholen wollte. Und die der Witzbold ja grade erst passiert hatte. Ich rief dann bei der Vorbeifahrt, dass „ihr beide nix auf dem Gehweg verloren“ hättet! 🙄

Gehweg- und Geisterradler (8)

Am Mittag des 26. März stand ich an der roten Ampel der Gärtnerstraße, um anschließend nach Rechts in die Ringstraße abzubiegen. Während des Wartens kam dann ein Radfahrer auf dem Gehweg rechts von mir um die Häuserecke gefahren und fuhr dann in der Zeichen 267 StVO auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg weiter Richtung Bahnhofstraße. 🙄

Überholmanöver (40)

Am Abend des 26. März wurde dann von einem bekloppten Fahrer eines aufgemotzten Kleinwagens in der Pirmasenser Straße (L 475) in Wallhalben mal wieder hauptsächlich der Gegenverkehr gefährdet. Ich (Richtung Südost fahrend) wurde mitten im kurvigen Abschnitt in Höhe des Abzweigs Richtung Saalstadt überholt, obwohl der hinter mir laut mit seinem Auspuff Herumtönende auch wegen geparkter Autos gar nicht wissen konnte, ob da von vorne jemand gefahren kommt. Es kam dann halt einer – und der durfte kurz hinter der Tankstelle eine Vollbremsung machen und auf den Gehweg ausweichen! Der blaue Flitzer entschwand dann noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit Richtung Ortsausgang. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 13)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Einbahnstraßen (1)

Am frühen Abend des 3. Februar beobachtete ich in der Winzler Straße am OA Pirmasens ein mehr als bescheuertes Fahrmanöver eines SUV-Fahrers mit belgischem Kennzeichen und Frau auf dem Beifahrerinnensitz. 😉 Er stand im (schon vor Jahrzehnten) abgeschnittenen Sackgassen-Zweig der Straße „Im Erlenteich“ am nördlichen Ende des daran anschließenden Zufahrtsweges zu einem Grundstück und wollte nach links in die Winzler Straße (Richtung L 600 / Winzeln) abbiegen. Das ist aber vor allem deshalb per Zeichen 267 StVO verboten, weil man den (oft schneller als erlaubt fahrenden) von links kommenden Verkehr (stadteinwärts) an dieser Stelle überhaupt nicht einsehen kann. Man darf dort nur von der Winzler Straße aus einbiegen. Zum Glück kam in dem Moment, als er dann doch abbog, keiner um die Ecke gerauscht…! Dass mir das nicht gefiel, ist ihm wohl aufgefallen – als er mich (auf dem berüchtigten und hier schon mehrfach angesprochenen Geh- und Radweg fahrend) ein Stück weiter überholte, blinkte er kurz rechts. 🙄

Hupen (15)

Zur Mittagszeit des 5. Februar befuhr ich die B 427 zwischen den Gewerbeparks „Neudahn 2“ und „Neudahn 1„. Kurz vor der Einmündung in das Letztgenannte wurde ich beim Überholen kurz angehupt. 🙄 Nein, der Wieslauter-Radweg auf der anderen Talseite ist nicht benutzungspflichtig – und ich muss mich nicht dafür rechtfertigen, lieber auf der Bundesstraße zu fahren!

Hätte er ein paar Meter weiter gehupt, hätte ich fast noch sowas wie „Verständnis“ gehabt – schließlich führt vom Gewerbepark Neudahn 1 ein paralleler Weg Richtung Dahn. Allerdings ist jener mangels Beschilderung mit Zeichen 260 StVOZeichen 240 StVO oder Zeichen 239 StVO  streng genommen (seit seiner Schaffung vor ca. 10 Jahren) nix anderes, als ein reiner Gehweg! Trotzdem bezeichnet sogar die örtliche Polizei diesen Weg in einer aktuellen Pressemeldung über Holzdiebe gar als (reinen) „Radweg“. Irgendwie ist aus der Sicht eines Autofahrers wohl wirklich alles neben der Fahrbahn automatisch ein „Radweg“! 😛

Überholmanöver (20)

Ein selten dämliches Überholmanöver mit hauptsächlicher Gefährdung des Gegenverkehrs erfolgte dann ein paar km weiter die Wieslauter abwärts zwischen der St.-Anna-Kapelle und Niederschlettenbach. Dort hielt es ein Baustellen-LKW (mit verdrecktem SÜW-Kennzeichen) hinter mir keine Sekunde aus – und fuhr einfach eingangs der unübersichtlichen Linkskurve nach dem weit verbreiteten Motto „da kommt sonst auch keiner“ ohne irgendwie stärker abzubremsen fließend an mir vorbei. Weshalb dann der eben doch plötzlich um die Kurve kommende Gegenverkehr (zwei Autos) mal eben mit Vollbremsung auf die Bankette ausweichen musste.

Parken (5)

Als besonders belustigend empfand ich den Fahrer eines Kleintransporters, der sich am selben Nachmittag in der Lemberger Straße stadteinwärts für sein spontanes Anhalten den dortigen (allerdings sowieso zu schmalen und weitgehend überflüssigen, teils gar noch mit durchgezogener Linie markierten…) „Schutzstreifen“ ausgesucht hatte. Er fuhr nicht etwa einfach auf den weitgehend leeren, straßenseitigen Parkplatz des Hugo-Ball-Gymnasiums auf. Nein, er hielt auf dem Schutzstreifen an; teils in den Gehweg hineinragend. Und das, obwohl er mich ja kurz zuvor noch überholt hatte… 🙄

Überholmanöver (21)

Kurz und knapp: Am 6. Februar in der Zufahrt zur „Reichsautobahn“ / Airbase Ramstein (Richtung Ramstein) von einem Briten extrem eng überholt worden. Dabei sitzen die in ihrer Karre doch rechts – und müssten daher besonders gut merken, wie eng sie an einem Radfahrer vorbeiziehen. 🙄

Autos auf Radwegen (2)

Am 8. Februar befuhr ich (wie fast tagtäglich) den den Stammlesern inzwischen schon hinlänglich bekannten 😉 Zeichen 240 StVO-Sonderweg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln. Es dämmerte schon. Am Ende des Weges (auf der ehemaligen „Panzersperre“…) :mrgreen: erspähte ich – grade die Brücke über die L 600 passiert habend – einen quer auf jenem Geh- und Radweg stehenden Kleinwagen, welcher nach links blinkte, um in Richtung Pirmasens abzubiegen. Wie der überhaupt dahin kam…!? Wahrscheinlich hatte die junge Fahrerin (mit ebenfalls junger Beifahrerin) sich spontan entschieden, dort zu wenden und fuhr dort wohl rückwärts rein. Als dann aus beiden Richtungen frei war, überfuhr sie natürlich noch die durchgezogene Mittellinie (Zeichen 295). 🙄