B-10-Sperrung führt zu Verkehrschaos

Als ich kürzlich diese unscheinbare Pressemeldung des LBM Kaiserslautern vom 19. September las, dachte ich mir schon „das kann ja lustig werden“. Darin kündigt dieser die Vollsperrung der B 10 in Fahrtrichtung Landau zwischen der Abfahrt zur B 270 und der Anschlussstelle Petersberg zwischen dem 24. und 27. September an. Die amtliche Umleitung führt den Verkehr über die B 270, die Biebermühle und die A 62. Was schon beim Blick auf die Landkarte zur Erkenntnis führt, dass das auch ökologisch und ökonomisch eine unheimlich unsinnige Verkehrsführung ist. Gestern war ich mit dem Rad von der Rodalber Horberg-Siedlung kommend auf der B 270 in Richtung Pirmasens unterwegs – und sah, wie sich die von der B 10 abgeleitete Schlange bis zum Abzweig der K 17 nach Petersberg staute. „B-10-Sperrung führt zu Verkehrschaos“ weiterlesen

Scherben an der Biebermühle (Teil 3)

Wir erinnern uns: Am 25. April(!) hatte ich das erste Mal über die zahlreichen Scherbenhaufen auf dem überflüssigen Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der B 270 an der Biebermühle berichtet. Die Verbandsgemeindeverwaltung Rodalben hatte dann umgehend (leider nur halb erfolgreich) eigene Leute geschickt, obwohl die Baulast beim Bund (vertreten durch das Land = LBM Kaiserslautern) liegt. Am 6. Mai musste ich dann erneut dran erinnern. Und wer glaubt, dass sich die Straßenmeisterei Waldfischbach-Burgalben innerhalb des letzten Monats ein einziges Mal dazu bequemt hätte, den Besen zu schwingen oder mit der Kehrmaschine anzurücken, ist ein unverbesserlicher Optimist! „Scherben an der Biebermühle (Teil 3)“ weiterlesen

Scherben an der Biebermühle (Teil 2)

Vor etwas mehr als einer Woche hatte ich darüber berichtet, dass die VG Rodalben dafür gesorgt hatte, dass auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der B 270 an der Biebermühle Scherben weggekehrt wurden. Man hatte mir sogar Beweisfotos geschickt, die ich netterweise verwenden durfte. Heute habe ich dann auf meiner (recht schmerzhaften…) Tour mit dem Rennrad durch den Pfälzerwald lernen müssen, dass ich wohl noch ein wenig zu gutgläubig bin. „Scherben an der Biebermühle (Teil 2)“ weiterlesen

Scherben an der Biebermühle

Am 14. April war ich froh, dass ich mir beim Auffahren auf den kurzen und nicht nur deshalb fragwürdigen Gemeinsamer Geh- und Radweg an der Biebermühle keinen Platten zugezogen hatte. Denn irgendwelche asozialen Elemente hatten dort zwei Bierflaschen zerdeppert. Vielleicht zu Fuß oder auch aus einem Auto heraus. Da ich am 15. April gleich wieder dort vorbeikam und die Scherben immer noch lagen, blieb ich auf der Fahrbahn und teilte es am 16. April per e-mail der Straßenverkehrsbehörde der VG Rodalben mit. „Scherben an der Biebermühle“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 69)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Bahnübergang (1) und Rotlicht (24)

Am 24. September ging genau in dem Moment am an der Biebermühle das gelbe Licht an, als ich auf dem schmalen Schwarzbachtalschmalwegelchen das Gleis überquerte. Als ich an der Einmündung zum Bauunternehmen vorbei war, donnerte in der Gegenrichtung noch schnell ein weißer Golf über die inzw. dunkelrot zeigende Ampel, als sich grade die Schranken zu senken begannen.

Hupen (47)

Gegen Ende meiner Tour befuhr ich dann wie so oft nach einem Kurzeinkauf im Kaufland die steile Fröhnstraße in Richtung Winzler Tor. Hinter mir hupte es plötzlich. Als ich mich rumdrehte, winkte mir eine lächelnde, junge Frau zu. Ich konnte mir da keinen Reim drauf machen, weil sie mir nicht bekannt vorkam. Da sie auch einen Beifahrer neben sich sitzen hatte, schloss ich einen „radikalen“ Flirtversuch aus. An der Einmündung zur Winzler Straße hielt ich kurz an, die Seitenscheibe ging dann aber doch nicht runter. Mysteriös…! Okay, in meinem Hirn läuft ehrlich gesagt auch eine besonders miese Gesichtserkennungs-Software, nicht unwahrscheinlich, dass ich sie hätte erkennen müssen. ;o)

Stopschilder (34)

Schon länger keine Stopschildmissachtung mehr gesehen. Am gleichen Abend bog eine ältere Dame ohne Halt am Stopschild aus der Poissystraße nach rechts in die Blocksbergstraße ab.

Hupen (48)

Nicht mehr lange, dann gibt es die große Analyse „1 Jahr Alltagserlebnisse„. 😉 Die Strecke mit den meisten Hupern steht jedoch schon jetzt fest: die B 270, inbesondere der vierspurige Abschnitt zwischen der Einmündung der K 17 und Pirmasens. So wurde ich auch am 25. September mal wieder (2 mal kurz) angehupt. Allerdings ausnahmsweise erst, als der Autofahrer schon ein ganzes Stück an mir vorbei war.

Überholmanöver (145)

Am 26. September war ich wieder mal auf der D 35a unterwegs. An einer der berüchtigten baulich gesicherten Abbiegespuren (der D 962 nach Breidenbach) donnerte hinter mir ein Sattelzug mit französischem Kennzeichen heran. Er wollte sich wohl im ersten Moment noch an mir vorbeiquetschen, ließ es dann aber doch bleiben. Ich fuhr nach links in die Abbiegespur ein. Bei der Vorbeifahrt blinkte er für einen Moment. Könnte man ggf. evtl. als Entschuldigung interpretieren?

Überholmanöver (146)

Ein paar Kilometer weiter hatte ich es auf der D 620 dann mit einem wildgewordenen Rottweiler zu tun. Denn von dort kam zumindest der Auflieger des Sattelzugs, welcher mich kurz hinter dem Kreisel mit äußerst dürftigem Seitenabstand trotz durchgezogener Mittellinie überholte.

Überholmanöver (147)

Am 27. September gab es dann mal wieder einen besonders lustigen Kurvenüberholer auf der K 6 am Ransberg. Die Strecke ist dort sehr kurvig und unübersichlich. Der Fahrer des grauen SUV überholte kurz vor der langgezogenen Rechtskurve (natürlich bei durchgezogener Mittellinie) und blieb dabei sehr lange auf der Gegenfahrbahn. Bei auftauchendem Gegenverkehr hätte das auch in einem Frontalzusammenstoß enden können.

Gehwegradler (46) in Einbahnstraße (14)

Am 28. September kam mir in der Fröhnstraße ein südländisch aussehender, die Verbot der Einfahrt missachtender junger Mann auf dem Gehweg links von mir entgegen. Tritt da im falschen Moment jemand aus seiner Haustür auf die Straße…

Ampelrätsel gelöst?

Eine der zahlreichen e-mails, die kürzlich bei meinem Betriebssystems-Upgrade-Debakel verloren ging, war eine, die mir die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Kaiserslautern vor einiger Zeit zukommen ließ. Ich hatte im Rahmen meiner Einwände gegen drei neue Gemeinsamer Geh- und Radweg an der L 395 bei Einsiedlerhof auch gefragt, wie es eigentlich mit der Ampel an der Zufahrt zur Vogelweh-Community aussieht? „Ampelrätsel gelöst?“ weiterlesen

Abschussrampe an der Biebermühle

Nach der Dokumentation des schmalen Wegelchens von Thaleischweiler zur Biebermühle samt rätselhafter Ampel möchte ich hier noch den anschließenden Abschnitt an der B 270 bis zur neuen Überführung an der Einmündung zum Bahnhof (bzw. bis zum Kreisel zur L 497) dokumentieren. Die B 270 ist zwischen Pirmasens und Kaiserslautern fast völlig frei von benutzungspflichtigen Radwegen. Abgesehen von den 550 Metern an der Biebermühle trifft man erst wieder am Gelterswoog vor Hohenecken auf straßenbegleitende Radwege. Befährt man die B 270 von Pirmasens durchgehend, macht das 0,55 km Radweg auf 26 km Bundesstraße; soviel in Sachen Verhältnismäßigkeit. Es existieren auch nicht auf allen Abschnitten nutzbare, einigermaßen parallel verlaufende Ausweichmöglichkeiten auf asphaltierten Forstwegen. „Abschussrampe an der Biebermühle“ weiterlesen

Fahrbahnampeln an Radwegen

Im Beitrag zur Dokumentation des schmalen Wegelchens zwischen Thaleischweiler und der Biebermühle hatte ich ja auch kurz die „Lichtzeichenanlage“ an der Einmündung der L 477 in die B 270 angesprochen. Der Rechtsabbiegestreifen (Richtung Rodalben und Pirmasens) hat hier sein eigenes Lichtsignal. Inzwischen beschäftigt sich nach Auskunft der Verbandsgemeinde Rodalben auch das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium mit der Frage, die ich am 21. Mai 2018 der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz gestellt hatte. Meine vorherige Anfrage an die Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben blieb leider unbeantwortet. Ich bin mir nämlich immer nicht so wirklich sicher, ob ich dort auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg-Weg eigentlich auch bei Rechtsabbieger-Rot nach rechts um die Ecke fahren darf…? „Fahrbahnampeln an Radwegen“ weiterlesen

Schwarzbachtalschmalweg

In diesem Beitrag hatte ich mal kurz angerissen, dass der Radverkehr im südwestpfälzischen Schwarzbachtal zwischen Zweibrücken und der Biebermühle insgesamt betrachtet recht willkürlich mal auf straßenbegleitenden Wegen (mit Fahrbahnverbot durch Gemeinsamer Geh- und Radweg) geführt wird, mal auf abgesetzten Wegen. Der letzte Abschnitt zwischen Thaleischweiler-Fröschen ist so eine merkwürdige Zwischenlösung; inbs. wegen einer umständlichen Trassierung des Weges unter dem Zubringer zur A 62 hindurch. „Schwarzbachtalschmalweg“ weiterlesen

Reaktivierung des Pirmasenser Talgleises

Seit mindestens dem Jahre 1996 gammelt das sogenannte „Pirmasenser Talgleis“ zwischen dem Hauptbahnhof der Horebstadt (höchstgelegener Bahnhof der Pfalz) und dem Knotenbahnhof Pirmasens Nord an der Biebermühle ungenutzt vor sich hin; Fotos vom Zustand des vom „Urwald“ zurückeroberten Gleises findet man unter anderem bei google Earth. Dabei würde eine Reaktivierung für Bahnbetriebszwecke die Anbindung von Pirmasens vor allem Richtung Kaiserslautern deutlich verbessern. So wäre z. B. eine Taktverdichtung grade im Berufsverkehr eine verkehrspolitisch mehr als sinnvolle Maßnahme, um den starken Verkehr auf der B 270 etwas zu entlasten. „Reaktivierung des Pirmasenser Talgleises“ weiterlesen