Vollsperrungen und der Radverkehr

Hin und wieder habe ich ja im Rahmen der Kommentierung zu diversen Vollsperrungen (vor allem wegen Bauarbeiten in Ortsdurchfahrten) mein Unverständnis darüber geäußert, dass die ausgewiesenen Umleitungen oft äußerst umständlich – und vor allem den Radverkehr betreffend meist wegen enormer Umwege vollkommen inakzeptabel sind. Beispielsweise während der Vollsperrung der L 506 in Dernbach, wo man als Radfahrer einfach eine parallele Nebenstraße hätte nutzen können. Besonders frustrierend dabei ist, dass auch dem Radverkehr quasi immer die Zufahrt in die betroffenen Ortschaften durch ein Verbot für Fahrzeuge aller Art grundsätzlich verwehrt wird – und man somit der Möglichkeit beraubt wird, die Baustelle auf einer individuellen innerörtlichen Route legal zu umfahren. Oder bei einem nur sehr kurzen Baustellenbereich zur Not halt abzusteigen und ein paar Meter zu schieben. „Vollsperrungen und der Radverkehr“ weiterlesen

Vollsperrung in Hinterweidenthal

In einer Pressemeldung vom 23. Oktober 2018 teilt der LBM Speyer mit, dass die B 427 in Hinterweidenthal am Standort der ehemaligen Ampelanlage der B 10 zwischen dem 5. und 8. November vollgesperrt wird, um u. a. die neue Fußgängerbrücke zum Bahnhof anzubinden. Die Umleitung verläuft über die L 487 und Salzwoog zurück zur B 427. „Vollsperrung in Hinterweidenthal“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 63)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (134)

Gleich zwei Autos nacheinander überholten mich am 28. August während einer Tour Richtung Nordpfalz auf der L 465 auf der langen und übersichtlichen Strecke zwischen Käshofen und Rosenkopf bei voller Geschwindigkeit mit dafür äußerst dürftigem Seitenabstand von ca. 60 cm.

Rotlicht (19) & Gehwegradlerin (39)

In Waldmohr legte ich am Norma einen kleinen Stop ein und mampfte zwei Laugenstangen. Währenddessen befuhr eine Frau die Weiherstraße in westlicher Richtung zur dortigen Kreuzung mit der B 423. Vor der roten Ampel wechselte die Schlaubergerin auf den Gehweg, auf dem sie dann halt rechts abbog. Ich frage mich immer, ob die Leute ernsthaft glauben, wenn sie eine rote Ampel rechts auf dem Gehweg umfahren und dabei erwischt werden, müssten sie nur ein Ticket fürs Gehwegradeln bezahlen…!?

Überholmanöver (135)

Keine Ahnung, vielleicht ist es sogar immer derselbe Busfahrer der QNV, der mich ständig überall an allen Ecken und Enden durch enges Überholen gefährdet. Am 29. August wurde ich nämlich erneut von einem Bus dieses Unternehmens auf der L 478 zwischen Bobenthal und St. Germanshof äußerst eng überholt und förmlich geschnitten. Und dies, obwohl kein Gegenverkehr kam.

Überholmanöver (136)

Lieb gemeint – aber letzten Endes wieder mal beim Überholen an unübersichtlicher Stelle den Gegenverkehr gefährdet. So kann man den Überholvorgang eines Baustellen-Lasters mit Anhänger am 29. August auf der B 427 am Sattel zwischen dem Dickenberg und dem Eilöchel beschreiben. Er wechselte in diesem kurvigen Bereich fast komplett auf die Gegenspur, kam dann aber nicht mehr zeitig nach rechts. Der entgegenkommende Audi wäre fast noch vom Anhänger gestreift worden.

Zebrastreifen (3)

Die letzten beiden Tage war es etwas ruhiger; ich war allerdings auch nicht besonders viel unterwegs. ;o) Am 31. August hielt ich am Stop-Schild an der Einmündung Berliner Ring – Blocksbergstraße. Auf dem Zebrastreifen rechts von mir überquerte grade eine Familie mit Kinderwagen die Blocksbergstraße. Eine von rechts kommende Fahrerin eines grauen Pkw bretterte ohne jede Verlangsamung oder Rücksicht auf deren Vorrang über den Fußgängerüberweg.

Platten (5)

Am gleichen Tag fuhr ich mit MTB auf einem Forstweg über ein regelrechtes Brombeeren-Knäuel. Es hätte mich gewundert, wenn sich dabei nicht wieder einer der Stachel in einen der Reifen gebohrt hätte. So musste ich am folgenden Morgen dann auch feststellen, dass der Reifen am Hinterrad platt ist. Es war der Erste im „Town & Country“ nach > 4.500 km.

Stopschilder (31)

Am 1. September wurde mal wieder das Stop-Schild in der Pirminiusstraße vorm Kaufland von einem Linksabbieger ignoriert. Die Besonderheit war, dass an der Ampel zur Schäferstraße in dem Moment grade ein Streifenwagen stand. An jenem fuhr ich dann auf der Rechtsabbiegespur vorbei. Glücklicherweise hatte die Besatzung keine Lust, mich wegen meiner fehlenden Front- und Heck-Reflektoren am Rennrad an der Weiterfahrt zu hindern. ;o)

Gehwegradler (40)

Am 2. September befuhr ich mal wieder die Lemberger Straße stadteinwärts. Auf der anderen Straßenseite kamen mir zwei Radfahrer entgegen. Einer fuhr auf dem „Schutzstreifen“, der andere auf dem Gehweg. An der Einfahrt zur Villa Löser bekam der Gehwegradler dann Gesellschaft. Okay, ich halte „Schutzstreifen“ für überflüssig – aber die Szene war wieder vollkommen typisch für Radfahrer in Pirmasens, die man wirklich in bestimmt 90 % der Fälle auf Gehwegen rumfahren sieht.

Gepöbel (7)

Okay, kann auch als Späßchen gemeint gewesen sein, aber der Ton war nicht besonders freundlich. Ein paar Minuten später befuhr ich die Blocksbergstraße (Rtg. Westen). Ein Stückchen hinter dem Zebrastreifen lief grade ein älterer Mann auf der Fahrbahn zu seinem auf dem Seitenstreifen geparkten Auto. Auf dem Messplatz ist übrigens grade „Grenadier Markt“ (nur echt mit Deppenleerzeichen). Als ich vorbeifuhr, rief er mir laut „Licht anmachen!“ hinterher. Ich entgegnete, es sei (um 17:45 Uhr!) noch lange nicht Abend. Die Wolkendecke war heute zwar besonders trist und grau – so dunkel, dass man Licht gebraucht hätte, war es aber definitiv auch nicht.

Vollsperrung der OD Busenberg

In der Pressemeldung vom 23. August 2018 teilt der LBM Kaiserslautern mit, dass ab dem 27. August die Bauarbeiten in der Busenberger Ortsdurchfahrt mit dem Ersten von vier Ausbauabschnitten beginnen und die B 427 deshalb vollgesperrt wird. Wie lange die Ausbau-Maßnahme insgesamt dauern wird, bleibt unerwähnt. Grund ist der schlechte Zustand der Fahrbahn. Gleichzeitig werden u. a. Leitungen erneuert und vorhandene Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. „Vollsperrung der OD Busenberg“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 52)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Vorfahrt (6)

Tja. Da hätte es mich am Vormittag des 25. Juli doch beinahe erwischt. Ich befuhr (weil „nur“ mit dem „lahmen“ MTB unterwegs) das Wegelchen entlang der K 36 zwischen Lemberg und Ruppertsweiler. An der von mir in diesem Beitrag bemängelten Einmündung zum Gewerbegebiet hätte mir dann um ein Haar der Fahrer eines von links kommenden weißen Transporters die Vorfahrt genommen! Klar, wer rechnet denn dort auch mit von rechts kommenden Zwangs-Geisterradlern…!?

K 36 Lemberg (inzw. ohne Baustelle)

Auch dieser Weg steht auf der langen Liste der Wegelchen, die ich bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz bemängelt habe. Die Lösung wird hier wohl so aussehen, dass man einfach kleine aufstellt Vorfahrt gewähren…! Der Berg kreißt aber leider immer noch; mehr dazu in einem folgenden Beitrag.

Überholmanöver (101)

Es ging an diesem Tag zum Planschen an den Seehof. Auf dem weiteren Weg dahin wurde ich dann in der Hinterweidenthaler Ortsdurchfahrt (B 427) mal wieder ohne jede Not äußerst eng in einer leichten Rechtskurve überholt (ca. 40 cm).

Überholmanöver (102)

Auch ganz „witzig“ war auf dem Heimweg das Überholmanöver eines schwarzen SUV in der engen und kurvigen Kopfsteinpflasterpassage in Bundenthal. Er zog sehr eng an mir vorbei und gefährdete auch noch den Gegenverkehr.

Hupen (38)

Hmmm. Vielleicht führen höhere Temperaturen zu größerer Hupbereichtschaft? Kam auffällig oft vor in den letzten (heißen) Tagen. Ein paar Kilometer weiter wurde ich dann in Höhe des (wegen durchgezogener Linie eigentlich aus Richtung Dahn nicht erreichbaren…) Parkplatzes unter dem Hochstein angehupt. Wohl weil ich die B 427, statt des eigenständigen Wieslauter-Radwegs benutzt habe. Ich hatte es aber eilig, da ich nochmal den Schienenbus knipsen wollte.

Überholmanöver (103)

Etwa an der gleichen Stelle in der Blocksbergstraße, an der ich vor ein paar Wochen von einem Lkw fast von der Fahrbahn gedrängt wurde, überholte mich am Abend des 25. Juli ein BMW-SUV. Der Abstand zu mir war okay, die Gefährdung des Gegenverkehrs hätte trotzdem nicht sein müssen. Das Tempo lag meine ich auch deutlich über 50 km/h.

Abbiegen (11)

§ 9 (3) S. 3 StVO:

Auf zu Fuß Gehende ist besondere Rücksicht zu nehmen; wenn nötig, ist zu warten.

Das gilt natürlich auch, wenn man in der Linksabbiegespur der Ampelkreuzung Landauer Str. – Kaiserstraße steht und in die Letztgenannte abbiegen will. Am Abend des 27. Juli gab der Lenker des Pkw vor mir regelrecht Vollgas, als die Ampel auf Grün wechselte. Anstatt den herannahenden und bevorrechtigten Gegenverkehr abzuwarten, bretterte er einfach nach links in die Kaiserstraße. Dort überquerten allerdings grade (bei grüner Fußgängerampel) eine Frau und ein Jugendlicher die Fußgängerfurt! Das war vollkommen rücksichtslos und eine glasklare Gefährdung! Nur ein paar Meter weiter bog er links auf den Parkplatz (neben der Spielothek) ab.

Ich persönlich liebe ja diese „Instant-Karma“-Videos bei Youtube – wenn regelrechte Verkehrsrowdys von der Polizei erwischt und angehalten werden. Dem Fahrer hätte ich es hier auch mehr als gegönnt, dass grade ein Streifenwagen um die Ecke kommt oder das grenzwertige Fahrmanöver von anderer Stelle aus beobachtet!

Überholmanöver (104)

Ein paar Meter weiter wurde ich dann noch in der Kaiserstraße ohne jede Not mal wieder sehr eng (ca. 30 cm) überholt.

Damen-Trio stürzt auf der B 427

Pressemeldung der PD Landau vom 14. Juni 2018:

Am Mittwochmittag befuhren kurz nach 15.00 Uhr drei Radfahrerinnen hintereinander die Bundesstraße 427 von Bad Bergzabern in Richtung Kapellen. Auf Höhe der Einmündung mit der B 38 bremste die Vorausfahrende wegen einem Fahrzeug ihr Fahrrad ab, womit die nachfolgende Freundin offensichtlich nicht gerechnet hatte. Die beiden Räder berührten sich und die nachfolgende 50jährige Frau stürzte auf die Fahrbahn. Mit Verdacht auf Gehirnerschütterung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert. Die dritte Frau im Bunde kam ebenfalls mit ihrem Rad zu Fall und erlitt diverse Prellungen, weshalb auch sie in ein Krankenhaus verbracht werden musste. Die drei Frauen aus dem Umland von Landau waren mit ihren Zweirädern bei einer Radtour ins Bergzaberner Land unterwegs und hatten vorbildlich Schutzhelme getragen.

Immerhin hat das Trio nicht den dort auf der nördlichen Fahrbahnseite verlaufenden Gehweg benutzt; sehr untypisch…! In Bad Bergzabern besteht ja seit einer Weile entlang der B 427 keine Benutzungspflicht, aber auch kein Benutzungsrecht der Bürgersteige mehr. Die Unfallstelle finde ich trotzdem etwas seltsam. Wollte die Vorausfahrende etwa einen Linksabbieger vorlassen? Wurde ihr die Vorfahrt genommen? Tja, man weiß es nicht! Mitten in der Fahrt unerwartet abbremsen ist aber allgemein keine wirklich gute Idee!

Ich werde es jedenfalls wohl nie verstehen, wie man es schafft, am Ende einer Meldung, bei der sich eine Radlerin trotz „vorbildlich“ getragenen „Schutzhelmen“ eine Gehirnerschütterung zugezogen und sich eine weitere ebenfalls schwer verletzt hat, sich noch schnell plumper Volkserziehung zu widmen.

Alltagserlebnisse (Teil 29)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (54 & 55 – bis ca. 67)

Was am sonnig-warmen 17. April auf den Straßen zwischen Zweibrücken und der Nordpfalz in Sachen zweifelhafter Überholvorgänge los war, toppte irgendwie alles bislang dagewesene. Es waren auf den 119 km schlicht zu viele, um sie sich alle merken zu können. 🙁 Stellvertretend für viele Engüberholer erwähne ich daher nur die Fahrer eines Tanklasters und eines VRN-Busses, die mich auf der L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach trotz Gegenverkehrs unnötig eng überholt haben. Grade der Busfahrer schien vom Überholvorgang seines Vordermanns regelrecht inspiriert worden zu sein. Erst das nachfolgende Auto machte dann langsam und überholte erst, als frei war. 🙄

Gehweg- und Geisterradler (12)

Auch entlang der L 358 zwischen Miesau, Buchholz und Bruchmühlbach wird man mit dem üblichen Radwege-Murks konfrontiert (siehe auch die Mängelliste zum Kreis Kaiserslautern). In südlicher Fahrtrichtung holt einen am Ortausgang von Miesau ein Zeichen 240 StVO für nicht mal 50 Meter nach rechts, ehe ein weiteres Zeichen 240 StVO mit dem ZZ „Ende“ in einer Sackgasse hinter(!) der Querungshilfe die Benutzungspflicht schon wieder aufhebt. In Richtung Bruchmühlbach stehen auch für lange Zeit gar keine Radwegschilder auf der linken Seite. Das hinderte aber am 17. April eine etwa ein Dutzend ältere Radler und Radlerinnen umfassende Gruppe (könnte ein ADFC-Ausflug gewesen sein…) natürlich nicht daran, diesen Weg auch in die „falsche“ Richtung zu befahren.

Da man sich auch im Kreis Kaiserslautern nicht um die rechtlich korrekte Ausstattung von Ampeln entlang von Radverkehrsanlagen kümmert, haben jene an der Einmündung der Römerstraße streng genommen auch eine ganze Reihe Rotlichtverstöße begangen, da sie das Lichtzeichen der reinen Fußgängerampel (keine Kombi-Streuscheiben, wie z. B. auch hier) – und nicht jenes Lichtzeichen der Fahrbahn beachteten. Sie konnten schon froh sein, dass sie zuvor die total unübersichtliche Einmündung Buchholzstraße unfallfrei überstanden hatten…

Ein Zeichen 240 StVO taucht jedenfalls linksseitig erst ab der Einmündung ins Industriegebiet nördlich der Bahnlinie auf. In beide Richtungen kriegt der Radfahrer grade auch an den Autobahneinmündungen natürlich sein kleines Zeichen 205 StVO, um den § 9 (3) StVO auszuhebeln. Diese Mängel sind übrigens seit Jahren bekannt. 🙄

Geisterradler (13)

Am 19. April befuhr ich den (auf meiner Liste seltsamerweise noch fehlenden) mit Zeichen 241 StVO und später Zeichen 240 StVO beschilderten Weg entlang der L 469 zwischen dem Zweibrücker Stadtteil Niederauerbach und Oberauerbach. Er weist die üblichen Mängel auf, inbs. liegt er in Niederauerbach durchgängig innerorts – ohne eine besondere Gefahrenlage auf der Fahrbahn. Am nördlichen Ortsausgang von Niederauerbach ist er wegen unzureichender Breite und zahlreichen Grundstücksein- und -ausfahrten sehr gefährlich. Zu allem Überfluss gibt es auch noch eine besonders tückische Verschwenkung an einer Verkehrsinsel. Und genau hier kam mir ein unbeschuhter, allgemein auch leicht hippiemäßig wirkender Radler entgegen, der keinerlei Veranlassung sah, seine Fahrlinie nach außen zu verlagern. Stattdessen schnitt er mir mittig den Weg ab, weshalb ich auf den Gehweg ausweichen musste. Formell mag er kein Geisterradler gewesen sein, da der Weg auch von Oberauerbach ausgehend mit Zeichen 240 StVO beschildert ist. Allerdings steht dort kein „umgekehrtes“ Zeichen 241 StVO, weshalb er wohl der Ansicht war, dass er die gesamte Breite ausnutzen dürfe… 🙄

Hupen (22)

Am 21. April gab es aus dem Auto eines grauhaarigen Rentners auf der B 427 kurz vor Dahn (am „Hochstein-Sporn“) mal wieder ein Huperchen. Das letzte ist ja schon eine Weile her.

Rotlicht (4)

Ebenfalls am 21. April rauschte der Fahrer eines schwarzen Porsche Cayenne noch schnell über die grade auf Rot umgesprungene Ampel am „Landauer Tor“ in der Lemberger Straße hinein in die Volkgsgartenstraße. Er stand dann halt etwas früher an der direkt folgenden roten Ampel an der Kreuzung der Landauer Straße. 🙄

Stopschilder (10)

Es ging weiter durch die Kronenstraße Richtung Blocksbergstraße. Ein vor mir aus dem Berliner Ring gekommener Fahrer eines Golfs fuhr dann ohne an der Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO zu halten nach links in die Blocksbergstraße ein. Viel gebracht hatte es nicht, da er anschließend einen kleinen Jungen, der dort grade mit dem Rad über den Zebrastreifen fuhr, passieren lassen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 22)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Geschwindigkeit (6)

Aufgrund der Tatsache, dass die Winzler Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, nutzen auch viele Autofahrer die Nebenstraßen, anstatt die ausgeschilderte Umleitung über die Waisenhaus- und Arnulfstraße. Auch die Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ liegen in einer Tempo-30-Zone. Aber wie schon vor einigen Wochen wurde ich am Abend des 23. März in der Johannesstraße trotz eigener Geschwindigkeit von 26 km/h (Richtung Südwest fahrend) wieder mehr als zügig von einem BMW (sorry, aber gefühlt fährt jeder zweite Auffällige einen BMW…!) überholt. Er brauste mir dann in der „Priesterwiese“ nach Beschleunigung meinerseits auf die erlaubten 30 km/h in der Folge trotzdem rasch davon.

Rotlicht (2)

Da hat mich der Rennradkollege noch so nett gegrüßt, als er am 24. März an mir vorbeigeradelt ist – und jetzt muss ich ihn hier auch noch verpetzen! 😉 Zwischen Bundenthal und der Sankt-Anna-Kapelle ist es seit einer Weile eigentlich allgemein klüger, den parallelen Wieslauter-Radweg zu benutzen (da hatte ich aber nicht mehr dran gedacht). Dort finden seit einiger Zeit Bauarbeiten (u. a. zur Stabilisierung der Böschungen, Arbeiten an den Stauwehren und Kabelverlegung) statt, die auch schon zur zeitweisen Vollsperrung der L 478 führten. Derzeit stehen da gleich zwei Baustellenampeln auf einem Kilometer. Als ich schon von Weitem bemerkte, dass die zweite Ampel grade auf rot umgesprungen war, nahm ich das Tempo raus. Jener mich dabei überholende Kollege hielt dann aber im Gegensatz zu mir nicht an jener Ampel an, sondern fuhr einfach rechts der Sperrbaken auf der gesperrten Fahrbahnseite weiter. Obwohl an der Ampel ein wartendes Auto stand und von hinten ein weiteres kam. Kommt aus der Gegenrichtung dann zufällig ein Streifenwagen angefahren, kann das sehr schnell sehr unangenehm werden…!

Gehweg- und Geisterradler (7)

Auch am 24. März wurde ich dann in der Kapeller Straße (B 427) in Bad Bergzabern (in der Nähe des McDonalds-Kreisels) Zeuge eines Beinahe-Frontal-Zusammenstoßes zwischen einem Gehweg-Geisterradler und einer Gehwegradlerin, in der unmittelbaren Nähe von Fußgängern! Wahrscheinlich hat sich es noch nicht bis zu den beiden herumgesprochen, dass an der B 427 innerhalb der Ortsdurchfahrt der Kurstadt keine Benutzungspflicht mehr besteht (Nr. 7) – und die Gehwege nun für Radfahrer auch nicht mehr freigegeben sind! Der ältere Mann (der ja gleich doppelt rechtswidrig unterwegs war) motzte die Frau auch noch frech an, sie habe Rechts zu fahren – na, dann fahr DU halt auch wenigstens auf dem rechten Gehweg…! 😛 Die Dame fuhr auch deshalb nicht ganz rechts, weil da eben ein Stück weiter vorne die Fußgänger liefen, die sie überholen wollte. Und die der Witzbold ja grade erst passiert hatte. Ich rief dann bei der Vorbeifahrt, dass „ihr beide nix auf dem Gehweg verloren“ hättet! 🙄

Gehweg- und Geisterradler (8)

Am Mittag des 26. März stand ich an der roten Ampel der Gärtnerstraße, um anschließend nach Rechts in die Ringstraße abzubiegen. Während des Wartens kam dann ein Radfahrer auf dem Gehweg rechts von mir um die Häuserecke gefahren und fuhr dann in der Zeichen 267 StVO auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg weiter Richtung Bahnhofstraße. 🙄

Überholmanöver (40)

Am Abend des 26. März wurde dann von einem bekloppten Fahrer eines aufgemotzten Kleinwagens in der Pirmasenser Straße (L 475) in Wallhalben mal wieder hauptsächlich der Gegenverkehr gefährdet. Ich (Richtung Südost fahrend) wurde mitten im kurvigen Abschnitt in Höhe des Abzweigs Richtung Saalstadt überholt, obwohl der hinter mir laut mit seinem Auspuff Herumtönende auch wegen geparkter Autos gar nicht wissen konnte, ob da von vorne jemand gefahren kommt. Es kam dann halt einer – und der durfte kurz hinter der Tankstelle eine Vollbremsung machen und auf den Gehweg ausweichen! Der blaue Flitzer entschwand dann noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit Richtung Ortsausgang. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 13)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Einbahnstraßen (1)

Am frühen Abend des 3. Februar beobachtete ich in der Winzler Straße am OA Pirmasens ein mehr als bescheuertes Fahrmanöver eines SUV-Fahrers mit belgischem Kennzeichen und Frau auf dem Beifahrerinnensitz. 😉 Er stand im (schon vor Jahrzehnten) abgeschnittenen Sackgassen-Zweig der Straße „Im Erlenteich“ am nördlichen Ende des daran anschließenden Zufahrtsweges zu einem Grundstück und wollte nach links in die Winzler Straße (Richtung L 600 / Winzeln) abbiegen. Das ist aber vor allem deshalb per Zeichen 267 StVO verboten, weil man den (oft schneller als erlaubt fahrenden) von links kommenden Verkehr (stadteinwärts) an dieser Stelle überhaupt nicht einsehen kann. Man darf dort nur von der Winzler Straße aus einbiegen. Zum Glück kam in dem Moment, als er dann doch abbog, keiner um die Ecke gerauscht…! Dass mir das nicht gefiel, ist ihm wohl aufgefallen – als er mich (auf dem berüchtigten und hier schon mehrfach angesprochenen Geh- und Radweg fahrend) ein Stück weiter überholte, blinkte er kurz rechts. 🙄

Hupen (15)

Zur Mittagszeit des 5. Februar befuhr ich die B 427 zwischen den Gewerbeparks „Neudahn 2“ und „Neudahn 1„. Kurz vor der Einmündung in das Letztgenannte wurde ich beim Überholen kurz angehupt. 🙄 Nein, der Wieslauter-Radweg auf der anderen Talseite ist nicht benutzungspflichtig – und ich muss mich nicht dafür rechtfertigen, lieber auf der Bundesstraße zu fahren!

Hätte er ein paar Meter weiter gehupt, hätte ich fast noch sowas wie „Verständnis“ gehabt – schließlich führt vom Gewerbepark Neudahn 1 ein paralleler Weg Richtung Dahn. Allerdings ist jener mangels Beschilderung mit Zeichen 260 StVOZeichen 240 StVO oder Zeichen 239 StVO  streng genommen (seit seiner Schaffung vor ca. 10 Jahren) nix anderes, als ein reiner Gehweg! Trotzdem bezeichnet sogar die örtliche Polizei diesen Weg in einer aktuellen Pressemeldung über Holzdiebe gar als (reinen) „Radweg“. Irgendwie ist aus der Sicht eines Autofahrers wohl wirklich alles neben der Fahrbahn automatisch ein „Radweg“! 😛

Überholmanöver (20)

Ein selten dämliches Überholmanöver mit hauptsächlicher Gefährdung des Gegenverkehrs erfolgte dann ein paar km weiter die Wieslauter abwärts zwischen der St.-Anna-Kapelle und Niederschlettenbach. Dort hielt es ein Baustellen-LKW (mit verdrecktem SÜW-Kennzeichen) hinter mir keine Sekunde aus – und fuhr einfach eingangs der unübersichtlichen Linkskurve nach dem weit verbreiteten Motto „da kommt sonst auch keiner“ ohne irgendwie stärker abzubremsen fließend an mir vorbei. Weshalb dann der eben doch plötzlich um die Kurve kommende Gegenverkehr (zwei Autos) mal eben mit Vollbremsung auf die Bankette ausweichen musste.

Parken (5)

Als besonders belustigend empfand ich den Fahrer eines Kleintransporters, der sich am selben Nachmittag in der Lemberger Straße stadteinwärts für sein spontanes Anhalten den dortigen (allerdings sowieso zu schmalen und weitgehend überflüssigen, teils gar noch mit durchgezogener Linie markierten…) „Schutzstreifen“ ausgesucht hatte. Er fuhr nicht etwa einfach auf den weitgehend leeren, straßenseitigen Parkplatz des Hugo-Ball-Gymnasiums auf. Nein, er hielt auf dem Schutzstreifen an; teils in den Gehweg hineinragend. Und das, obwohl er mich ja kurz zuvor noch überholt hatte… 🙄

Überholmanöver (21)

Kurz und knapp: Am 6. Februar in der Zufahrt zur „Reichsautobahn“ / Airbase Ramstein (Richtung Ramstein) von einem Briten extrem eng überholt worden. Dabei sitzen die in ihrer Karre doch rechts – und müssten daher besonders gut merken, wie eng sie an einem Radfahrer vorbeiziehen. 🙄

Autos auf Radwegen (2)

Am 8. Februar befuhr ich (wie fast tagtäglich) den den Stammlesern inzwischen schon hinlänglich bekannten 😉 Zeichen 240 StVO-Sonderweg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln. Es dämmerte schon. Am Ende des Weges (auf der ehemaligen „Panzersperre“…) :mrgreen: erspähte ich – grade die Brücke über die L 600 passiert habend – einen quer auf jenem Geh- und Radweg stehenden Kleinwagen, welcher nach links blinkte, um in Richtung Pirmasens abzubiegen. Wie der überhaupt dahin kam…!? Wahrscheinlich hatte die junge Fahrerin (mit ebenfalls junger Beifahrerin) sich spontan entschieden, dort zu wenden und fuhr dort wohl rückwärts rein. Als dann aus beiden Richtungen frei war, überfuhr sie natürlich noch die durchgezogene Mittellinie (Zeichen 295). 🙄