„Radfahrer absteigen“ in Annweiler

Joachim hat mir kürzlich wieder zwei Fotos von einem seiner Streifzüge zugesandt. Es geht dabei um das allseits beliebte Zusatzzeichen „Radfahrer absteigen“. Bernd Sluka hat sich auf seiner informativen Seite damit schon vor Jahren beschäftigt.

Auch in Annweiler gibt es am so gennanten „Schipkapass “ ein solches Zusatzzeichen in Kombination zu einem Zeichen 240 StVO. Da jener „Pass“ direkt an der Queich liegt, muss es mit dem Namen also irgendwas Besonderes auf sich haben. Zumindest weniger bergtaugliche Radfahrer kriegen so die Gelegenheit, daheim zu erzählen, sie hätten einen echten Pass überwunden. „„Radfahrer absteigen“ in Annweiler“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 37)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gentlemen (10)

Am 23. Mai war ich von Pirmasens aus auf der wegen der Sperrung der „Bärenhalde“ deutlich stärkeren Verkehr aufweisenden B 270 unterwegs, um über die L 497 und K 27 weiter Richtung Donsieders zu fahren. Vor dem Kreisel an der Biebermühle stockte der Verkehr. Ein (ebenfalls Richtung Rodalben wollender) Fahrer eines weißen SUV ließ mich dann per Handzeichen vor.

Parken (12)

Am 25. Mai hatte ich Vormittags einen Termin bei meiner (großartige Arbeit leistenden) Zahnärztin. Der Weg zur Praxis am Exe führt u. a. über die Arnulfstraße mit ihren „Schutzstreifen“ in beide Richtungen. Etwa 50 Meter vor der Ampelkreuzung Waisenhausstraße parkte ein schwarzer BMW und blockierte den Streifen somit völlig.

Überholmanöver (68)

Am Nachmittag des gleichen Tages ging es (nach abgeklungener Betäubung und dem Mittagessen) dann mal wieder nach Frankreich; eine Standard-Runde mit dem Rennrad über Hornbach, die „Schnellstraße“ nach Bitche und über Waldhouse zurück nach D. Zuerst wollte ich über ein asphaltiertes Forststräßchen nach Schorbach abkürzen, entschied mich aber (nach dem absurden Überholmanöver) um und fuhr doch noch den Bogen über die lothringische Festungsstadt. Jedenfalls überholte mich auf der D 35 – obwohl ich mich schon sehr weit links zum Abbiegen in jene Forststraße eingeordnet und das linke Patschehändchen draußen hatte – doch noch ein ungeduldiger Franzose in einem weißen Renault. Dabei fuhr er komplett auf der Gegenfahrbahn (die dort wegen des Endes des 2+1-Kriechspur-Abschnitts deutlich breiter ist). Sehen tut man dort wegen des schlagartig sehr steilen Gefälles (> 10 %, die bei einigen Rennradfahrern gefürchtete „Wand von Bitsch“) aber nicht wirklich, was da von unten den Berg hochgefahren kommt.

Stopschilder (17)

Auch im „Grand Est“ nimmt man es mit den Oktagonen nicht so sonderlich genau. An der Anschlussstelle von der D 620 zur D 622 südlich von Bitche fuhr etwas später vor mir ein Linksabbieger fließend über die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO Richtung Reyersviller.

Überholmanöver (69)

In der Ortsdurchfahrt der D 162 von Hanviller überholte mich dann mal wieder jemand in einer Kurve, um damit den Gegenverkehr zu gefährden. Eine in Richtung Bitche fahrende junge Französin musste nämlich auf den Bürgersteig ausweichen. Das ging nur deshalb ohne Unfall und Reifenplatzer, weil die Bordsteine dort im Winkel von 45 Grad abgeschrägt sind.

Stopschilder (18)

An der Abfahrt der B 10 hinter dem Pirmasenser Waldfriedhof standen früher in beide Richtungen . Da es dort aber öfters zu schweren Unfällen kam, wurden in der Folge Zeichen 206 StVO aufgestellt (als auch die Geschwindigkeit der von der B 10 abfahrenden Autos auf  begrenzt). Den Fahrer eines Geländewagens, der am Vormittag des 26. Mai fast sogar ohne jede Verlangsamung die von der B 10 wegführende Fahrbahn Richtung Waldfriedhof querte, scherte das Schild dort nicht im Geringsten.

Rotlicht (9)

Das Stadtgebiet von Kaiserslautern lässt sich grade auf den Hauptstraßen in Ost-West-Richtung recht angenehm und zügig durchqueren; die wenigen benutzungspflichtigen Radwege, die es dort gab, wurden inzwischen fast alle entbläut. Auf meiner längeren Runde am 26. Mai kuckte ich dann ganz interessiert einem Radfahrer zu, der an der Ampelkreuzung Zollamtstraße und Trippstadter Straße wegen der grade auf rot umgesprungenen Fahrbahnampel vom (nicht benutzungspflichtigen) Radstreifen fließend nach links auf die Fußgängerfurt fuhr, um dann auf dem linken Gehweg in der Pfaffenbergstraße weiterzufahren.

Überholmanöver (70)

Nur (nach hinten blickender) Zuschauer war ich dann später auf der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens, als im Gegenverkehr der Fahrer eines schwarzen Porsche die dort durchgezogene Linie, das  und  ignorierte und von dritter Stelle aus mit ordentlich Radau einen Traktor und das hinter jenem fahrende Auto überholte.

Radfahrer-Unfallflucht in Lingenfeld

Pressemeldung der PD Landau vom 22. Mai 2018:

Lingenfeld (ots). 5000 EUR Sachschaden sind die Folge eines Auffahrunfalls am Montag gegen 11.15 Uhr in Lingenfeld. Ein Radfahrer war von der untergeordneten Straße „Wörthweg“ auf die Germersheimer Straße abgebogen ohne den vorfahrtsberechtigten Fahrzeugverkehr in Richtung Schwegenheim zu beachten. Um den Zusammenstoß mit dem Radfahrer zu verhindern musste ein 29 jähriger Mann aus dem Kreis Germersheim eine Vollbremsung hinlegen, der nachfolgende Autofahrer konnte ein Auffahren noch verhindern, dies gelang einer weiteren 30 jährigen nachfolgenden Autofahrerin nicht mehr, so dass insgesamt drei Fahrzeuge beschädigt wurden. Der Radfahrer, welcher laut Augenzeugen den Unfall bemerkt hatte, fuhr ungehindert davon. Er wird wie folgt beschrieben: – männlich, zirka 40 bis 50 Jahre alt und trug ein neongelbes Radtrikot. Ein Ermittlungsverfahren wegen „Verkehrsunfallflucht“ wurde eingeleitet. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Da liefert jemand denjenigen, die ständig die blödsinnige Forderung nach „Kennzeichenpflicht“ für Radfahrer erheben, mal wieder unnötig Nahrung. Andererseits gilt weiterhin: „Wer auffährt, hat Schuld“!

Alltagserlebnisse (Teil 36)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Platten (2)

Nachtrag. Am 13. Mai erwischte mich in der Abfahrt der K 1 von Schweix Richtung Trulben mal wieder der Pannenteufel. Das Hinterrad meines MTB verlor rasch an Luft, weshalb mir nix anderes übrig blieb, als den Schlauch zu wechseln. Dabei musste ich in den letzten Tagen sowieso schon wegen eines offensichtlichen Mini-Lochs mehrfach nachpumpen. Als ich dann am nächsten Morgen auf das Rad blickte, war auch da schon wieder die Luft draußen; offenbar steckte also noch irgendwas im Mantel. 🙄 Da der Reifen (Schwalbe Nobby Nic) bis dahin schon knapp 6400 km gelaufen war, erlöste ich ihn und montierte mal probeweise den „Town & Country“ von Continental. Ich bin eigentlich nur noch sehr selten im Gelände unterwegs. Und auf Schotter funktioniert er scheinbar ganz ordentlich.

Abfallentsorgung (1)

Am Abend des 17. Mai befuhr ich die Pirmasenser Turnstraße Richtung Hauptbahnhof. Auf dem breiten Parkstreifen nördlich der Bahnbrücke stand ein Auto, aus dessen Fahrerfenster just in diesem Moment eine qualmende Kippe direkt vor mir auf die Straße geschnippt wurde. Ich schaute böse nach hinten und streckte noch ironisch den Daumen nach oben. 🙄 Typisch Raucher…!

Hupen (27)

Am Abend des 18. Mai ging es mal wieder die B 270 rauf. Zwischen dem Husterhöhkreisel und der Kreuzung Zweibrücker Straße ertönte aus einem BMW mit Kelheimer Kennzeichen heraus die Hupe. In Bayern weiß man halt, welche Straßen in der Pfalz für Radfahrer frei sind und welche nicht. Wegen der roten Ampel musste er auf dem Linksabbiegestreifen anhalten, ich fuhr dann auf und schaute fragend in das Auto. Auf dem Beifahrersitz saß die Freundin des jungen Mannes und schenkte mir ein Lächeln. Ihr Macker hatte aber wohl doch keine Lust auf ein Gespräch.

Anfeuerung (2)

Lange her. Am gleichen Abend rief mir noch jemand aus einem entgegenkommenden Fahrzeug in der Blocksbergstraße ein „Schneller!“ zu. Ich schrie zurück „Selber!“.

Stopschilder (16)

Es war mal ein paar Tage relativ ruhig. Am 23. Mai erwischte ich einen Rollerfahrer, der das Zeichen 206 StVO in der Fahnenstraße an der Kreuzung zur Kronprinzenstraße wohl missinterpretierte. Wenn man sieht, dass von links ein Auto kommt, biegt man nicht ungebremst nach rechts ab, um jenem ja keine Vorfahrt gewähren zu müssen. 🙄

Hupen (28)

Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich den Straßenverkehrsbehörden nicht vorschlagen soll, am vierspurigen Abschnitt der B 270 zw. der Zweibrücker Straße und dem Abzweig Petersberg in beide Richtungen einfach zwei große  aufstellen zu lassen! Dieses Mal wurde ich in Höhe der zweiten Einkerbung mal wieder von einem Bus eines Rodalber Reisebusunternehmens angehupt. Auf der Beifahrerseite gestikulierte dazu noch ein alter Mann mit dem Zeigefinger, was wohl „du böser Radfahrer darfst hier nicht fahren“ bedeuten sollte. 🙄 Dabei verläuft auf dieser Straße (die wie erwartet ein deutlich stärkeres Verkehrsaufkommen aufwies) ja die offizielle Umleitung nach Rodalben.

Überholen (67)

Gegen Ende meiner Tour hörte ich in der Landauer Straße das Unheil dann schon von hinten laut heranbrettern. Ein Fahrer eines Baulasters mit einer Baugerätschaft auf dem Anhänger rauschte in der leichten Linkskurve vor der Einmündung zum Krankenhaus trotz Gegenverkehrs einfach ohne jede Temporeduzierung sehr eng an mir vorbei – und zog dann auch noch rasch nach rechts. Ich wurde dabei genötigt, sicherheitshalber auf den Gehweg auszuweichen. Als ich den Laster an der Ampel Landauer Str. und Kaiserstraße auf der Linksabbiegespur wiedersah und ich von der Gradeausspur aus mit Blick ins Führerhaus demonstrativ mit dem Kopf schüttelte, wollte er sein Beifahrerfenster aber nicht für ein kurzes Gespräch herunterlassen. 😡

Pfingst-Radunfälle in der Vorderpfalz

Pressemeldung der PD Landau vom 22. Mai 2018:

Landau/Ilbesheim/Birkweiler (ots). (…) Gleich drei Radfahrunfälle mit schweren Verletzungen der Radfahrer ereigneten sich über das verlängerte Pfingstwochenende.

Am Samstagnachmittag befuhr ein 41-jähriger Mann aus Karlsruhe mit seinem Rad die Weißenburgerstraße stadteinwärts. Rund 300 Meter vor dem Bahnübergang wollte er die Straßenseite wechseln um auf dem dortigen Radweg weiterzufahren. Als er über den Bordstein fuhr verlor er sein Vorderrad und er stützte. Mit einer blutenden Nase und vermutlich einem Ellenbogenbruch kam er ins Krankenhaus.

Bei dem genannten „Radweg“ handelt es sich um dieses zweifelhafte Konstrukt hier. 🙄 Wieso man da freiwillig linksseitig drauf fahren will, entzieht sich meiner Fantasie. Ebenfalls, wie man sein Vorderrad während der Fahrt verlieren kann.

Am Montagmorgen verunglückte eine Pedelec-Fahrerin in der Hauptstraße in Ilbesheim. Die 53-jährige Fahrerin stieß aus Unachtsamkeit mit ihrem Lenker gegen ein Verkehrszeichen und kam auf dem Gehweg zum Sturz. Sie verletzte sich am Hinterkopf und am Schlüsselbein. Die Frau kam ins Krankenhaus.

Offenbar war sie also mit dem Pedelec auf dem Gehweg unterwegs (in einer typisch schmalen Ortsdurchfahrt eines Weinstraßendorfes; einen Gehweg muss man dort meist erst einmal finden…); anders stößt man eher nicht so leicht gegen Verkehrszeichen. Es sei denn, hier wurde mal wieder Schmu bei der Baustellenabsicherung betrieben? Interessantes Verletzungsbild übrigens: Schlüsselbein (also vorne) und Hinterkopf. Da hier kein Helm erwähnt wird, wurde wohl einer getragen. Anders im folgenden Fall:

Am Nachmittag des gleichen Tages wurde einem 61-jährigen Radfahrer in der Weinstraße (in Birkweiler, evtl. hier – Anm. d. Autors) die Vorfahrt von einem VW-Fahrer genommen. Der Radfahrer stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen und eine Rippenprellung zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Karlsruhe geflogen. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Bevor man wieder mal victim-blaming betreibt und von Radfahrern ständig indirekt das Tragen eines „Helms“ fordert, sollte man vielleicht zu diesen Anlässen eher Forderungen an rücksichtslose Autofahrer richten, beim Abbiegen gefälligst auch die Vorfahrt von Radfahrern zu achten bzw. einfach mal die Augen aufzumachen; dann brauchen Radler nämlich auch keinen „Helm“ – oder Rippenprotektoren! 😡

Der Radfahrer trug keinen Helm. An den beiden Fahrzeugen entstand kein Schaden.

Wenigstens das Heiligs Blechle blieb von Kratzern verschont!

Radfahrer macht einen „Highsider“

Pressemeldung der PD Landau vom 20. Mai 2018:

Steinweiler (ots). Am Samstag befuhr ein 33-jähriger mit seinem Fahrrad die Hauptstraße in Steinweiler in Richtung Kandel. Als er nach einem Autohaus auf den dortigen Gehweg fahren wollte, bremste er aufgrund defekter Hinterradbremse zu stark mit der Vorderradbremse ab, weshalb er mit einem „Highsider“ über den Lenker auf den Gehweg stürzte. Der Radfahrer erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen, sein Fahrrad blieb unversehrt.

Wär ich nicht zufällig Atheist, würde ich jetzt sagen: „kleine Sünden wie Gehwegradeln bestraft der liebe Gott sofort!“ 😛

Ich bin in Sachen Motorradsport nicht so wirklich bewandert, glaube der fachkundigen und sprachlich kreativen Schreibkraft der PD Landau aber mal, dass ein Abgang über den Lenker bei zu fest gezogener Vorderradbremse (in Verbindung mit einer Bordsteinkante) auch bei Radfahrern als „Highsider“ durchgeht; ich hingegen hätte es ja eher als „Köpper“ bezeichnet.

Radweg zw. Lemberg und Langmühle

Die allerersten Zeichen 240 StVO, die durch meine Einwände entfernt werden mussten, betrafen den nur geschotterten Abschnitt entlang der L 486 zwischen der Einmündung der K 37 bei Langmühle und der Einmündung der L 485. Inzwischen gilt dort Zeichen 250 StVO , forstwirtschaftlicher Verkehr ist ebenfalls freigegeben. Logisch – schließlich war das auch nie was anderes, als ein (von der Fahrbahn teils deutlich abgesetzter) Forstweg. „Radweg zw. Lemberg und Langmühle“ weiterlesen

Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Rodalben

In einer Pressemeldung vom 18. Mai 2018 kündigt der LBM (gewohnt sehr kurzfristig) die Vollsperrung der L 482 am südlichen Ortseingang von Rodalben (unterer Teil der „Bärenhalde“) ab dem 22. Mai an. Nötig isses, der Abschnitt dort ist eine fürchterliche Rumpelpiste. „Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Rodalben“ weiterlesen

Kollision auf Radweg in Wörth

Pressemeldung der PD Landau vom 19. Mai 2018:

Wörth am Rhein (ots). Zu einer Kollision zwischen zwei Fahrradfahrern kam es am 18.05.2018, um kurz vor 08.00 Uhr. Beide Fahrer befuhren den Radweg Höhe des Bürgerparks in entgegengesetzter Richtung als es zu dem Zusammenstoß kam. Eine der Beteiligten stürzte. Ohne sich um die gestürzte Fahrradfahrerin zu kümmern, setzte der andere Fahrradfahrer seine Fahrt fort. An seiner Arbeitsstelle angekommen regte sich scheinbar dann doch sein Gewissen und er meldete sich bei der Polizei in Wörth. Hier ist allerdings nichts von der gestürzten Fahrradfahrerin bekannt. Sollte diese bei dem Sturz zu Schaden gekommen sein, kann sie sich bei der Polizeiinspektion Wörth melden, wo der beschriebene Unfall aufgenommen ist.

Leider steht in der Meldung nicht, in welcher Straße das passierte; am wahrscheinlichsten wohl in der Hans-Martin-Schleyer-Straße. Die Schilderung ist auch etwas missverständlich, da ich beim ersten Lesen davon ausging, beide hätten einen Radweg in die (entgegengesetzte, also) falsche Richtung benutzt. Es gibt da jedenfalls einiges an (abgesetzten) Wegen in dieser Straße. Das nördlich der Fahrbahn gelegene ist lt. google nur 2 Meter breit. Man wird aber wahrscheinlich trotzdem Zeichen 240 StVO in beide Richtungen aufgestellt haben; die unterschiedlichen Einfärbungen lassen aber sogar ein Zeichen 241 StVO vermuten. Mal sehen, ob und was mir die PI Wörth auf meine Anfrage antworten wird.

Radwegschrott in Landau

Joachim hat mir wieder Fotos einer extrem schmalen Radverkehrsanlage zugesandt. Gefunden hat er sie im strömenden Regen in der Landauer Westbahnstraße, übergehend in die Annweilerstraße.

Von der Stadtmitte (Osten) kommend wird der Weg ab der Kreuzung Westring getrennt per Zeichen 241 StVO teilw. auf Hochbord geführt (siehe mapillary). Das sieht so schon sehr schmal aus. Bei der Anfertigung der mapillary-Aufnahmen hatte an der Einmündung „An 44“ vor der Engstelle am Bahnübergang der Queichtalbahn mal wieder jemand den § 11 (1) StVO nicht beherzigt. Anschließend kam dann nach Öffnen der Bahnschranken ein ganzes Rudel anarchistischer Geister- und Gehwegradler (weiter durchklicken); die Trennung scheint da jedenfalls super zu funktionieren. 🙄 Vom „Look“ her radelt da auch die typische Klientel, die dann eben an den Einmündungen oder bei Kollisionen auf den „sicheren Radwegen“ regelm. schwer oder gar tödlich verunglückt.

Hinter dem BÜ wird der Radfahrer dann jedenfalls auf die Fahrbahn geleitet (siehe Beitragsbild). Wo der Trupp Geisterradler hier wohl gefahren sein mag, überlasse ich der Phantasie des Lesers… „Radwegschrott in Landau“ weiterlesen