Alltagserlebnisse (Teil 24)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (41)

Am 29. März war ich grade erst 10 Minuten unterwegs, als mich auf der mit durchschnittlich rund 7 % ansteigenden K 10, etwa 150 Meter vor der Einmündung in die L 471 bei Nünschweiler ein Bus (ein moderner Blauer vom VRN) unnötig eng überholte.

Überholmanöver (42)

Am 31. März befuhr ich die Hauptstraße (L 495) in Hauenstein in Richtung Lug. In der unübersichlichen, engen und kurvigen Passage in der Nähe des Rathausplatzes überholte mich trotzdem eine ältere Dame in ihrem Kleinwagen. Da die Fahrbahn immer enger wurde und Gegenverkehr auftauchte, wurde ich dann regelrecht geschnitten. 😡

Stopschilder (7)

Am Ostermontag (2. April) ging es mit dem Rennrad mal wieder nach Frankreich. Auf dem Weg dahin ignorierte in Niedersimten vor mir der Fahrer eines Transporters bei der Ausfahrt aus der Gersbachtalstraße nach links in die Lothringer Straße (L 484) die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO.

Überholmanöver (43)

Auf der D 962 kurz vor Bitche wurde ich dann von einem ganzen Pulk überholt. Einer davon rückte mir besonders nah (kein halber Meter Abstand) auf die Pelle. 🙄

Geschwindigkeit (7)

In Frankreich sind im Gegensatz zu Deutschland sogar Tempo-30-Zonen in dem überörtlichen Verkehr dienenden Departements-Straßen möglich. Schilder, die häufige Radarkontrollen ankündigen, disziplinieren (zumindest die Ortsfremden) zusätzlich. So gilt auch in der Rue de Tilleuls (D 110M) in Bitche Tempo 30. Unnötig zu erwähnen, dass ich – obwohl ich die ganze Zeit selber knapp 28 bis 32 km/h fuhr – hinter dem Kreisel zur Zitadelle trotzdem (von einem SUV, der zu mir aufgeschlossen hatte) überholt wurde. Er tuckerte dann (nachdem er vorbei war) wieder mit relativ angepasster Geschwindigkeit vor mir her. Da ging es wohl ums Prinzip.

Überholmanöver (44)

Die D 35a ist allgemein keine Straße für Zartbesaitete. Unter der Woche brettern dort viele, vorwiegend deutsche LKW, die über Bitche, Niederbronn und Haguenau Richtung Baden unterwegs sind. Zwischen den Anschlüssen Eschviller und Loutzviller gibt es eine lange, sehr übersichtliche Strecke, die oft zum Überholen genutzt wird. Da heute der ein oder andere „Sonntagsfahrer“ unterwegs war, zogen jene teilweise ganz ordentliche Fahrzeugschlangen hinter sich her.

Ein ungeduldiger Franzose überholte dann am Ende(!) eines solchen Pulks trotz durchgezogener Linie schon einmal direkt hinter der Kuppe und zog (als er mich kommen sah) kurz in die schmale Lücke vor dem grade überholten Auto – um umgehend erneut nach links auszuscheren. 🙄

Tree-hugging in Waldmohr

Bevor ich das steile Winzwegelchen bei Schönenberg-Kübelberg dokumentierte, machte ich an der L 354 (Eichelscheiderstraße) in Waldmohr am Motschweiher noch schnell ein Fotochen vom standardmäßigen, weitgehend unspektakulären grauen Radwege-Elend, mit dem man immer wieder konfrontiert wird. Man ist dort quasi innerorts unterwegs, auch wenn das Ortsschild weiter westlich auftaucht. Es gilt Zeichen 274-50 StVO bei breit ausgebauten Fahrbahnen.

Auch dieser in beide Richtungen benutzungspflichtige Weg (bis zur Einmündung Feldstraße reichend) dürfte einmal mehr die Mindest- und Sollmaße deutlich verfehlen. Zusätzlich eingeengt wird er noch durch eine in den Weg hineinwachsende Baumreihe. An den beiden Wegenden fehlen natürlich , die Querungshilfen sowie Furten. Stattdessen erkennt man auf dem Foto hinter dem Zeichen 240 StVO auch von der Form her das kleine Zeichen 205 StVO, damit der Radfahrer hier im Falle eines Ein- und Abbiegeunfalls an der verkehrlich unbedeutenden Einmündung „Im Mühlfeld“ wenigstens eine Teilschuld auferlegt bekommt, obwohl er immer noch die  begleitet. 🙄

Park- sind keine Spielplätze

Pressemeldung der PD Pirmasens vom 1. April 2018:

Pirmasens (ots). Bei einem Verkehrsunfall am Samstag-Nachmittag gegen 16.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Arnulfstraße wurde ein 8-jähriges Mädchen leicht verletzt. Das Mädchen war mit ihrem Fahrrad auf dem Parkplatz unterwegs und spielt mit ihrem Cousin. Als sie plötzlich hinter einem geparkten Auto hervorfuhr, wurde sie von einer Autofahrerin erfasst. Durch den Anstoß wurde das Mädchen am rechten Oberschenkel leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

Glücklicherweise passierte dem Mädchen nichts Schlimmeres. Auf Supermarktparkplätzen sehe ich immer wieder mal mehr oder weniger kleine Kinder beim Spielen bzw. Radfahren. In Waldfischbach z. B. tobt sich die Dorfjugend auch gerne mal auf Skateboards aus – oder macht mit den Mountainbikes Wheelie-Kunststückchen inmitten der Einkaufenden… 🙄

Sonntags zum Fahren-Lernen mit den Eltern sind große Parkplätze sicher ein geeigneter Ort – aber grade am wohl chaotischsten Einkaufs-Samstag des Jahres (zw. Karfreitag und Ostersonntag) sollten Eltern schon drauf achten, dass ihre Kinder sich zum Herumradeln und Spielen nicht grade einen Supermarktparkplatz aussuchen – denn auf die Rücksichtnahme von Autofahrern sollte man sich grade dort am wenigsten verlassen.

Wenn man sich die weiteren Polizeiberichte durchliest, dürfte z. B. jede zweite Fahrerflucht auf einem solchen Parkplatz passieren.

Holzernte-Sackgasse

Eins der lästigsten und nervigsten Dinge beim Radfahren abseits öffentlicher Straßen sind unangekündigte und überraschende Forstarbeiten, auf die man dann irgendwo in der Mitte oder im ungünstigsten Fall am Ende eines Weges trifft. So stand ich dann am Abend des 29. März gegen Ende meiner knapp 110 km langen Tour in die Nordpfalz im Pirmasenser Blümelstal plötzlich vor einer Barrikade aus gefällten Baumstämmen. Das Beitragsbild zeigt den Blick Richtung Petersberg. Bei der Arbeit war so spät keiner mehr, das bleibt jetzt über Ostern alles so liegen. „Holzernte-Sackgasse“ weiterlesen

Berg- und Talfahrt am Ohmbachsee

Da mich meine Tour am 29. März nach längerer Zeit mal wieder in Richtung Nordpfalz führen sollte, nahm ich die kleine Kompaktkamera mit, um zur Abwechslung mal wieder den ein oder anderen blauen Witnzweg zu dokumentieren. Damit auch der Kreis Kusel von meinem Zorn nicht weiter verschont bleiben möge! 👿 „Berg- und Talfahrt am Ohmbachsee“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 23)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gespräche (3)

Ich find das ja immer lustig, wenn mich Leute drauf ansprechen, ob es denn fürs Radfahren nicht zu kalt sei? Oft fragt man mich das grade dann, wenn es eigentlich nicht (mehr) sonderlich kalt ist. Da hätte ich mir grade in den seeeehr kalten Tagen im Februar doch etwas mehr Interesse und Respektsbekundungen gewünscht, als ich bei minus 7 Grad unterwegs war! 😎

So wurde sich dann auch am 26. März auf dem Kaufland-Parkdeck in Pirmasens nach meiner Kälteresistenz erkundigt. Es schien grad die Sonne und war lauschige 9 Grad „heiß“; am Vortag war gar bei 11 bis 13 Grad und Sonnenschein die erste Tour in der kurzen Hose 2018 möglich. 🙂 Der nette Herr wünschte mir dann noch viel Spaß – und ich solle immer auf die Autofahrer achten, denn da seien ein paar Rücksichtslose unterwegs! Damit sollte er schon bald Recht behalten…

Vorfahrt gewähren (2)

Denn nur eine knappe Stunde später wurde mir in der Waldfischbacher Welschstraße ( L 499 Richtung Heltersberg) von einer jungen Frau besonders übel und kackfrech die Vorfahrt genommen! Jene Madame kam aus der Schlossstraße – und fuhr ohne groß auf mich zu achten mit stotternden Rädern noch schnell nach links in die Welschstraße ein. Es fehlte vielleicht ein Meter zur Kollision. 😡

Wilde Tiere (1)

Ist zwar schon eine halbe Ewigkeit her und ich hatte es vergessen – aber damit es hier ebenfalls dokumentiert wurde: Am 15. März befuhr ich die L 487 zwischen Salzwoog und Fischbach; unter den Einheimischen ist die Strecke auch als „iwwer de Braunsbeersch“ bekannt. 😉 Jedenfalls raschelte es plötzlich oben rechts ganz ordentlich. Als ich meinen Blick hinaufrichtete, erkannte ich dann ein mittelgroßes Wildschwein, welches weiter seelenruhig die Böschung hinaufkletterte. Zum Glück war es allein unterwegs…! Tiere seh ich eigentlich jeden Tag. Leider totgefahren. Am 27. März waren das bspw. ein Eichhörnchen, ein Fuchs und zwei (teils komplett zerfetzte) Rehe. Die still am Straßenrand verwesenden Opfer des menschlichen Automobilwahns. Den daraus resultierenden Gestank dürfen dann hauptsächlich wir Landstraßenradler so richtig „genießen“. 🙁

Fußgänger (2)

Am 27. März wartete ich in der Linksabbiegespur der Contwiger Hauptstraße, um in die Bahnhofstraße einzubiegen. Am Brunnen fiel mir schon bei der Anfahrt eine Gruppe aus drei Frauen und einem Mann (mit Klappleiter…?) auf. Etwa 10 Sekunden später schaltete die Fahrbahnampel auf Grün, ich tastete mich in die Kreuzung vor und wartete, bis 5 oder 6 geradeausfahrende Autos die Kreuzung passiert hatten. Was so weitere 10 bis 15 Sekunden gedauert haben müsste. In dem Moment, als ich grade losgefahren war, merke ich, dass von links die illustre Vierergruppe gemächlich angetrabt kommt! Obwohl deren Fußgängerampel schon auf rot umgesprungen war und jene eigentlich genug Zeit gehabt hätten, die Fahrbahn früher zu queren. Meine Anmerkung „rot“ wurde mit irgendwas unverständlichem „… Radfahrer!“ gekontert. 😯

Gehweg- und Geisterradler (9 & 10)

Es scheint wohl so langsam wirklich Frühling zu werden! Auch wenn das unterkühlte und graue Wetter es weiterhin nicht vermuten lässt. Ein untrügliches Anzeichen könnten jedenfalls die zunehmenden Geistergehwegradler (in Einbahnstraßen) sein, die mir in den letzten Tagen vermehrt begegnen! Der erste, der am 27. März auf dem Gehweg rechts von mir herumtorkelte, war ein Rentner mit Einkaufstüte am Lenker in der Zeichen 267 StVO Talstraße in Thaleischweiler-Fröschen. Er versuchte dabei mühsam, sich zwischen den Gartenzäunen und den teils auf dem Gehweg geparkten Autos einen Weg zu bahnen.

In der Pirmasenser Teichstraße (ebenfalls eine Zeichen 267 StVO) kam mir dann noch ein Mann um die 40 auf dem sowieso recht schmalen (aus seiner Sicht linken) Gehweg entgegen. 🙄 Er stieg dann immerhin ab; vielleicht, weil er meinen missbilligenden Blick bemerkte. 😈

Exotische Verkehrszeichen (Teil 1)

Wer viel unterwegs ist, wird an manchen Stellen auch immer wieder mal mit ziemlich exotischen oder auch sehr, sehr alten Verkehrszeichen konfrontiert. 😉 So auch in der Zufahrt zu den Sporthallen der Integrierten Gesamtschule in Thaleischweiler-Fröschen. Dort findet sich das im Beitragsbild abgebildete, „modifizierte“ Verkehrszeichen 209! „Exotische Verkehrszeichen (Teil 1)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 22)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Geschwindigkeit (6)

Aufgrund der Tatsache, dass die Winzler Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, nutzen auch viele Autofahrer die Nebenstraßen, anstatt die ausgeschilderte Umleitung über die Waisenhaus- und Arnulfstraße. Auch die Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ liegen in einer Tempo-30-Zone. Aber wie schon vor einigen Wochen wurde ich am Abend des 23. März in der Johannesstraße trotz eigener Geschwindigkeit von 26 km/h (Richtung Südwest fahrend) wieder mehr als zügig von einem BMW (sorry, aber gefühlt fährt jeder zweite Auffällige einen BMW…!) überholt. Er brauste mir dann in der „Priesterwiese“ nach Beschleunigung meinerseits auf die erlaubten 30 km/h in der Folge trotzdem rasch davon.

Rotlicht (2)

Da hat mich der Rennradkollege noch so nett gegrüßt, als er am 24. März an mir vorbeigeradelt ist – und jetzt muss ich ihn hier auch noch verpetzen! 😉 Zwischen Bundenthal und der Sankt-Anna-Kapelle ist es seit einer Weile eigentlich allgemein klüger, den parallelen Wieslauter-Radweg zu benutzen (da hatte ich aber nicht mehr dran gedacht). Dort finden seit einiger Zeit Bauarbeiten (u. a. zur Stabilisierung der Böschungen, Arbeiten an den Stauwehren und Kabelverlegung) statt, die auch schon zur zeitweisen Vollsperrung der L 478 führten. Derzeit stehen da gleich zwei Baustellenampeln auf einem Kilometer. Als ich schon von Weitem bemerkte, dass die zweite Ampel grade auf rot umgesprungen war, nahm ich das Tempo raus. Jener mich dabei überholende Kollege hielt dann aber im Gegensatz zu mir nicht an jener Ampel an, sondern fuhr einfach rechts der Sperrbaken auf der gesperrten Fahrbahnseite weiter. Obwohl an der Ampel ein wartendes Auto stand und von hinten ein weiteres kam. Kommt aus der Gegenrichtung dann zufällig ein Streifenwagen angefahren, kann das sehr schnell sehr unangenehm werden…!

Gehweg- und Geisterradler (7)

Auch am 24. März wurde ich dann in der Kapeller Straße (B 427) in Bad Bergzabern (in der Nähe des McDonalds-Kreisels) Zeuge eines Beinahe-Frontal-Zusammenstoßes zwischen einem Gehweg-Geisterradler und einer Gehwegradlerin, in der unmittelbaren Nähe von Fußgängern! Wahrscheinlich hat sich es noch nicht bis zu den beiden herumgesprochen, dass an der B 427 innerhalb der Ortsdurchfahrt der Kurstadt keine Benutzungspflicht mehr besteht (Nr. 7) – und die Gehwege nun für Radfahrer auch nicht mehr freigegeben sind! Der ältere Mann (der ja gleich doppelt rechtswidrig unterwegs war) motzte die Frau auch noch frech an, sie habe Rechts zu fahren – na, dann fahr DU halt auch wenigstens auf dem rechten Gehweg…! 😛 Die Dame fuhr auch deshalb nicht ganz rechts, weil da eben ein Stück weiter vorne die Fußgänger liefen, die sie überholen wollte. Und die der Witzbold ja grade erst passiert hatte. Ich rief dann bei der Vorbeifahrt, dass „ihr beide nix auf dem Gehweg verloren“ hättet! 🙄

Gehweg- und Geisterradler (8)

Am Mittag des 26. März stand ich an der roten Ampel der Gärtnerstraße, um anschließend nach Rechts in die Ringstraße abzubiegen. Während des Wartens kam dann ein Radfahrer auf dem Gehweg rechts von mir um die Häuserecke gefahren und fuhr dann in der Zeichen 267 StVO auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg weiter Richtung Bahnhofstraße. 🙄

Überholmanöver (40)

Am Abend des 26. März wurde dann von einem bekloppten Fahrer eines aufgemotzten Kleinwagens in der Pirmasenser Straße (L 475) in Wallhalben mal wieder hauptsächlich der Gegenverkehr gefährdet. Ich (Richtung Südost fahrend) wurde mitten im kurvigen Abschnitt in Höhe des Abzweigs Richtung Saalstadt überholt, obwohl der hinter mir laut mit seinem Auspuff Herumtönende auch wegen geparkter Autos gar nicht wissen konnte, ob da von vorne jemand gefahren kommt. Es kam dann halt einer – und der durfte kurz hinter der Tankstelle eine Vollbremsung machen und auf den Gehweg ausweichen! Der blaue Flitzer entschwand dann noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit Richtung Ortsausgang. 🙄

Radfahrer streift geparktes Auto

Pressemeldung der PI Zweibrücken vom 25. März:

Polizeiinspektion Zweibrücken (ots). (…) Am 24.03.2018 gegen 09:45 Uhr kam es in der Lambsborner Straße in Bechhofen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem geparkten PKW und einem Fahrrad. Der Fahrradfahrer streifte beim Vorbeifahren ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestelltes Fahrzeug und stürzte. Hierbei verletzte er sich im Gesicht. Es entstand ein Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen in Höhe von ca. 5050 Euro.

Immer wieder interessant, was auch Radfahrer hin und wieder für (doofe) Unfälle produzieren! Es sei denn, die Pressemeldung würde „mildernde Umstände“ wie bspw. ein eng überholendes Auto verschweigen…!

Hinsichtlich des Gesamtschadens von schlappen 5050 Euro (mich wundert da übrigens immer die Exaktheit polizeilicher Schätzungen) werden es wohl hauptsächlich Lackschäden für 5000 Euro am Auto – und 50 Euro am Fahrrad sein. 😀 In dem Zusammenhang könnte man doch auch endlich mal über eine Schadenminderungspflicht für Fahrer von PKW nachdenken, oder? 😛

Tut das wirklich Not, dass das meist sinnlos rumstehende Zeug auch immer gleich so teuer sein muss? Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand – mit den entsprechenden Gebrauchsspuren!

Also – wenn ihr als Radfahrer mal wieder unbedingt einen Unfall bauen wollt: Sucht euch im eigenen finanziellen Interesse dafür dann möglichst alte und abgewrackte Modelle aus! 😎

Die SZ und die Helmpflicht

Die SZ befasst sich mal wieder (es beginnt ja grade die so genannte „Fahrradsaison“…) mit dem Thema „Fahrradhelm“. Die URL zeigt, dass der Artikel in der Kategorie „auto“ erschien. Da passt er ja auch hin!

Denn darum geht es dann auch einmal mehr bei der nicht tot zu kriegenden Debatte um die moderne Hasenpfote für Radfahrer. Den wesentlichen Nutzen einer Helmpflicht hätten hier einmal mehr die Fahrer (und Haftpflichtversicherer) von Kfz, die im Falle eines Unfalls auf den „fehlenden Helm“ verweisen können, um sich Schmerzensgeld und Schadenersatz zu sparen. Freundlich unterstützt von absurden Fehlurteilen der Justiz sowie unzähligen Polizeidienststellen dieser Republik, die in ihren Unfallberichten ständig orakeln, was denn ohne Helm alles hätte passieren können. Hatte ein Radler einen Helm auf und wurde trotzdem schwer verletzt oder gar getötet – liest man dazu meist: gar nichts! „Die SZ und die Helmpflicht“ weiterlesen