Alltagserlebnisse (Teil 58)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (28)

Am 12. August befuhr ich die Höheinöder Straße in Waldfischbach-Burgalben in Richtung Hauptstraße. Vor mir waren zwei Pkw. Nachdem der Erste abgebogen war, wollte der Zweite (mit Homburger Kennzeichen) ohne am Stop-Schild zu halten, fließend nach rechts abbiegen. Das Vorhaben musste er aber im letzten Moment abbrechen, da von links dann doch ein bevorrechtigtes Auto kam. Er stand jenem dann aber mit seiner Motorhaube im Weg herum. Der von links Kommende beschwerte sich wohl mittels Gesten über die beinah genommene Vorfahrt und fuhr langsam am Saarländer vorbei. Der war genervt, weshalb er dann auch noch so kackfrech war, 2 Sekunden lang auf die Hupe zu drücken! Geblinkt hat er übrigens auch nicht.

Abbiegen (12) und Einbahnstraßen (9)

Auch ganz lustig war der Fahrer eines Pizzadienstes, der mir am 13. August in Rodalben im östlichsten Abschnitt der Straße „Am Rathaus“ begegnete. Er kam recht rasant die steile Bruderfelsstraße hinuntergefahren und hielt vor den beiden Absperrschranken an, an denen zusätzlich noch Verbot für Fahrzeuge aller Art angebracht wurden, um zu verdeutlichen, dass man hier nicht (in Richtung Hauptstraße / Umgehungsstraße) durchfahren darf. Dass die Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links und Verbot der Einfahrt dort wegen der Vollsperrung der OD Rodalben wohl ständig ignoriert wurden, hatte ich der Polizeidirektion Pirmasens nach der Beobachtung des hier erwähnten Witzbolds kurz per e-mail mitgeteilt, die dann wohl auch veranlasst hat, dass die Abkürzung zusätzlich verbarrikadiert wird.

Aber zurück zum Pizzaboten! Jener hielt vor der Absperrung und kuckte sich um, ob grade keiner kommt. Ich ahnte, was er vorhat und schaute mit kritischer Miene in seine Richtung. In dem Moment kamen grade auch noch aus mehreren Richtungen Fahrzeuge. Das waren dann wohl doch zu viele „Zeugen“, weshalb er sein offensichtliches Vorhaben aufgab und nach links verschwand. Um dann mit einem Affenzahn eine Schleife über die Baumbuschstraße zu fahren – denn er kam mir, als ich fast am Ende der steilen Bruderfelsstraße ankam, gleich noch einmal entgegen! Keine 2 Minuten später begegnete mir (die L 482 in Richtung Pirmasens befahrend) ein Streifenwagen. Schade, knapp verpasst! Und wieder ein paar Minuten später überholte mich der Pizza-Bote erneut. Ich geh also mal davon aus, dass sein 2. Versuch „erfolgreich“ war.

Einbahnstraßen (10)

Am 14. August ging es in den Bliesgau, um das „Radfahrer absteigen“ in Reinheim zu dokumentieren. Als ich die L 102 von Riesweiler kommend befuhr, fiel mir im Ortsbereich von Peppenkum ein Hinweisschild auf, dass die L 101 Richtung Altheim gesperrt sei. Warum auch immer. Eingerichtet war offensichtlich eine Einbahnstraßen-Regelung, denn hinter dem nördlicheren der beiden Straßen-Dreiecke standen zwei Verbot der Einfahrt. Als ich nach links abgebogen war, bemerkte ich, wie hinter mir eine Autofahrerin mit Karacho in die eingerichtete Einbahnstraße reinkachelte.

Überholmanöver (120)

Nach der Dokumentation besuchte ich den Rewe-Markt in Gersheim, auch um die von Joachim erwähnten Fahrradständer zu fotografieren. Beim Linksabbiegen auf den Parkplatz wurde ich, obwohl ich schon ziemlich mittig fuhr und das Patschehändchen draußen hatte, trotzdem von einem Autofahrer mit auswärtigem Kennzeichen überholt.

Autos auf Radwegen (8)

Zwischen Webenheim und Mittelbach bzw. Wattweiler gibt es einen prima Wirtschaftsweg, der per Verbot für Fahrzeuge aller Art gesperrt und nur für den Rad-, forst- und landwirtschafltichen Verkehr freigegeben ist. Grade auch deshalb, weil er sportlich ziemlich anspruchsvoll über die „Große Höhe“ zur namenlosen Verbindungsstraße zwischen Mittelbach und Wattweiler führt. Auf meiner Fahrt wurde ich zwei Mal, u. a. von einer laut dröhnenden, aufgemotzten Karre überholt und ein Auto kam mir entgegen.

Vorfahrt (7)

Ich hasse (straßenbegleitende) Radwege! Aus tiefstem Herzen!

Als Fortführung des eigenständigen Hornbach-Radwegs gibt es in Richtung Zweibrücken noch ein schmales, mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschildertes Wegelchen, welches derzeit kurz vor dem Ixheimer Ortseingang endet und den Radler eines Tages in noch größeres Unheil führen soll.

Ich befuhr jenes Wegelchen am gleichen Nachmittag in Richtung Rimschweiler. An der Einmündung der Straße zum Weiler Birkhausen sah ich erst eine Autofahrerin mit ihrem Hinterteil mir im Weg rumstehen; sie konnte aber noch vor meiner Ankunft nach links auf die B 424 abbiegen. Als ich mich weiter näherte, sah ich von rechts ein weißes Auto heranrauschen! Deren Fahrerin musste dann richtig in die Eisen steigen, damit es nicht knallt. Wegen meines 7. Sinns hatte ich bis fast zum Stillstand heruntergebremst. Auch hier ist die Sicht wegen des Bewuchses ziemlich beschissen – und es gibt weder eine Furt, noch ein querender Radverkehr aus beiden Richtungen! Zumal dort für den ausfahrenden Verkehr meiner Ansicht nach eh ein Stop-Schild, statt eines Vorfahrt gewähren hingehört!

Autos auf Radwegen (9)

Auf meinem Weg gen Heimat befuhr ich dann auch mal wieder einen der wenigen Wege in der Gegend, die mit Verbot für Kraftfahrzeuge beschildert sind. „Leider“ hängt auch ein „Anlieger frei“ drunter. Trotzdem glaube ich nicht, dass die insgesamt 6 Kfz, die ich auf dem asphaltierten Weg von Rimschweiler hinauf zum Zweibrücker Flughafen sah, alle „Anlieger“ waren. Da jener Weg sich so schön den Berg hinaufschlängelt, machte ich ein paar Fotos – und erwischte nebenbei dann auch einen BMW-Fahrer. Mir kam immerhin sogar eine Radfahrerin auf einem MTB entgegen.

Weg von Rimschweiler zum Flughafen

Abbiegen (13) und Einbahnstraßen (11)

Am 15. August ging es die Bärenhalde zwischen Pirmasens und Rodalben mal runter. Darf man ja. Im Gegensatz zu den hunderten an Autofahrern, die ja eigentlich nur mit einem Anliegen bis zur Baustelle dürfen… Jedenfalls fuhr vor mir ein dunkelblauer Caddy nach rechts in die Bruderfelsstraße – da ahnte ich schon, was kommt. An deren Ende stehen ja „Am Rathaus“ wie oben angemerkt Vorgeschriebene Fahrtrichtung LinksVerbot für Fahrzeuge aller Art und Verbot der Einfahrt. Die interessierten den Fahrer nicht die Bohne! Ich stieg dann an der Absperrung ab und schob meinen Renner die 20 Meter bis zur Hauptstraße. Währenddessen bretterte gleich noch ein Fahrer eines älteren, schwarzen BMW an der Absperrung vorbei und bog nach links in die Hauptstraße ab. Keine Ahnung, warum sich die Polizei da nicht mal eine Stunde lang hinstellt. Wenn da einer legal rechts um die Ecke abbiegt und grade einer gegen die Fahrtrichtung fährt, gibt es halt einen Frontalzusammenstoß…!

Hupen (42)

Am gleichen Tag staute es sich am Ende der Waldfischbacher Hauptstraße an der Einmündung zur B 270 auf circa 170 Metern. Ich überholte den stehenden Verkehr dann links auf meiner Fahrbahnhälfte und zog dann ein paar Autos später nach rechts, um an dem Rest der Schlange gem. § 5 (8) StVO rechts vorbeizufahren. Ich achtete sogar drauf, nur zu überholen, wenn die Autos stehen. Ich bin mir nicht sicher, aber wahrscheinlich sollte der Huper aus einem Auto mit Kuseler Kennzeichen ein paar hundert Meter weiter wohl signalisieren, dass dessen Fahrer mit meinem Durchschlängeln nicht einverstanden war. Oder er stand selber nicht in der Schlange und der Huper basierte nur auf dem weitverbreiteten Irrtum, wonach Radfaher auf „Bundesstraßen“ nix verloren hätten.

Autos auf Radwegen (10)

Am Abend stand dann mal wieder einer an der von mir schon ausgiebig kritisierten Einmündung zur L 600 mit seinem BMW komplett auf der Furt des überflüssigen Gemeinsamer Geh- und Radweg-Stummels entlang der K 6. Ich musste dann halt links dran vorbeifahren. Zurücksetzen hielt er für nicht notwendig.

Alltagserlebnisse (Teil 56)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehweg-Geisterradler (32) in Einbahnstraße (6)

Am Morgen des 6. August wurde ich in der Rampe von der Schäfer- in die Einbahnstraße Gärtnerstraße (also im „Erlebnispark Postdreieck“) mal wieder rechtzeitig von der auf rot umspringenden Ampel ausgebremst. Dabei durfte ich dann die großartige Leistung eines Gehwegradlers beobachten, der die Verbot der Einfahrt (als auch die rot zeigenden Fußgängerampeln) ignorierte, um auch noch überlegen grinsend rechts an mir vorbei auf dem Gehweg weiter Richtung Schäferstraße zu eiern…

Hupen (41)

So langsam glaube ich fast, dass es immer der gleiche Fahrer eines schwarzen BMW-SUV ist, der mich ständig überall anhupt. Denn es ist erstaunlich oft diese Marke, die mir permanent negativ auffällt. So wurde ich dann auch am 6. August auf der B 270 zwischen der Biebermühle und Waldfischbach, gar auf dem Seitenstreifen fahrend, bei der Vorbeifahrt wieder mal von einem Oberlehrer per Hupe darauf hingewiesen, dass man wohl seiner Ansicht nach als Radfahrer auf „Bundesstraßen“ nichts verloren hätte.

Rotlicht (16)

Dann war in Richtung Landstuhler Bruch längere Zeit Ruhe, sogar die Weilerbacher und Mackenbacher Umgehungsstraße als auch die „Airbase-Landstraße“ (L 369) konnte ich ohne Beanstandungen befahren. Erst wieder gegen Ende meiner (schweißtreibenden) 125-km-Tour huschte dann in Pirmasens vor mir ein weißer SUV (ausnahmsweise mal kein BMW…) von der Winzler Straße nach rechts in die Waisenhausstraße. Leider war die Ampel da schon bestimmt vor mehr als 2 Sekunden auf Rot umgesprungen.

Einbahnstraßen (7)

Was diese Verbot der Einfahrt Verkehrszeichen bedeuten, war der jungen Frau, die am Vormittag des 7. August mir die Einfahrt in die Kanalstraße zum Adolph-Kolping-Platz in Landstuhl verunmöglichte, wohl unbekannt. Sie stand da vor gleich zwei dieser Schilder mit ihrem Hausfrauenpanzer herum (auf der mapillary-Aufnahme gleich links vorne rein) und musste eine ganze Weile warten, bis von rechts kein Verkehr mehr kam. Sie machte auch keine Anstalten, zurückzusetzen. Als sie dann doch endlich rauskam, fuhr sie mir beinahe noch über den linken Fuß. Ich wollte bei der örtlichen Sparda-Bank noch schnell Kontoauszüge abholen, ansonsten wär mir das gar nicht aufgefallen.

Fahrende Verkehrshindernisse (1)

Es ging an diesem Tag an den Bärenlochweiher. Ein idyllischer und gut versteckter Badesee in Kindsbach. Die letzten Meter die schmale Einbahnstraße Talstraße rauf wurden dann aber doch noch zur Geduldsprobe, da vor mir ein Altmetallsammler hertuckerte und dabei mit der einer (echten, lauten) Glocke (nicht so’n Mist wie das, was wir gem. StVZO an unsere Fahrräder schrauben müssen…) die Umgebung auf seine Tätigkeit aufmerksam machte. Zu meinem Leidwesen stand dann am vorletzten Anwesen auch noch eine Frau, die ihm den Tipp gab, dass er später bei ihr daheim (in einer anderen Straße) etwas abholen könne. Als ich dann doch endlich vorbeikam, gab es von der Frau wenigstens noch ein entschuldigendes Augenzwinkern. ;o)

Parken (20)

Am Nachmittag ging es retour Richtung Südwestpfalz. Da ich mit dem MTB unterwegs war, befuhr ich den parallel zur L 472 verlaufenden Wirtschaftsweg in Richtung Weselberg. Dem übrigens an beiden Anfängen ein Verbot für Kraftfahrzeuge fehlt – zwischendrin stehen meist solche quer zur Fahrbahn, mit zwei gegenläufigen Pfeilen. Andererseits taucht etwa in der Mitte auch spontan mal ein Verbot für Fahrzeuge aller Art (frei für L+F) auf. Also der typische, zusammenhanglose Beschilderungsmist eben. Wegen der Sperrung der A 62 ist dort immer noch mehr los als sonst. Jedenfalls parkte dort wirklich mitten auf dem Weg ein Geländewagen – auch noch mit aufgerissener Fahrertür – damit man wirklich nicht dran vorbeikommt. Ein Männlein in Wahnweste war dort grade dabei, die schadhafte Fahrbahn zu vermessen. Das ist natürlich so wichtig, dass man seine Karre nicht wenigstens zum Teil auf dem Grünstreifen abstellen kann; „bei der Hitze fährt doch eh keiner Rad“. Ich musste dann links über den Grünstreifen dran vorbeirumpeln.

Stopschild (26) & Überholmanöver (113)

Tja. Bislang kamen hier überwiegend nur „langweilige“ Allerwelts-Stopschildverstöße vor. Dass es hin und wieder auch auf indirekte Weise halt doch nicht so harmlos ist, ein Stop-Schild einfach zu ignorieren, durfte ich am Abend des 7. August fast hautnah erleben. Ich befuhr die Hauptstraße in Höheinöd in Richtung Thaleischweiler. Ausgangs der Rechtskurve überholte mich ein VRN-Bus (anfangs mit ausreichend Abstand). Da aber aus dem südlichen Teil der Kreuzstraße (die nutzen recht viele – auch ich – als Abkürzung) in dem Moment fließend ein Pkw nach rechts abbog (von links kam ja keiner…), musste der Busfahrer stark nach rechts ziehen, um nicht mit diesem zu kollidieren. Nur war er da halt noch nicht an mir vorbei – was mich wiederum zur vorausschauenden Vollbremsung zwang, damit ich nicht vom Hinterteil des Busses rasiert wurde.

Gehwegradler (33)

Ein paar km weiter hielt in der Höhfröschener Hauptstraße grade in der Gegenrichtung ein Bus an der Haltestelle „Post“. Ein etwa 20 Jahre alter MTBer zwängte sich dann lieber zwischen dem Haltestellenhäuschen und dem haltenden Bus (aus dem grade Leute ausgestiegen waren) durch, anstatt altersgemäß auf der Fahrbahn zu fahren. Mich regt das ja wirklich grundsätzlich auf, wenn sich ausgewachsene Kerle auf dem Fahrrad permanent wie Kleinkinder verhalten. Überall im Leben hat man ihnen Selbstbewusstsein eingebläut – aber auf dem Fahrrad gehen sie dem „echten Verkehr™“ aus lauter Ehrfurcht bei jeder Gelegenheit aus dem Weg. Vielleicht sollte man deshalb auch den Blödsinn, radelnde Kinder in ihren ersten Lebensjahren auf den Gehweg zu zwingen, am besten abschaffen? Was Hänschen einmal falsch lernt, lernt Hans nimmer mehr richtig…

Überholmanöver (114 & 115)

Am 8. August ging es mal wieder nach Frankreich. Schon auf der L 700 zwischen Hornbach und der Grenze überholte mich der Fahrer eines Baustoff-Sattelzugs mit voller Fahrt mit kaum mehr als einem Meter Abstand.

Diesem folgte dann ein paar km weiter auf der Schweyener Umgehung (D 35a) ein unbeladener Holzlaster aus dem Kreis Sankt Wendel. Obwohl die Gegenfahrbahn völlig frei war, wurde auch hier wieder ohne den ausreichenden Sicherheitsabstand mit keinem Meter Abstand an mir vorbeigerauscht. Bei Pkw regen mich Überholer mit etwa einem Meter nicht auf – bei (großen) Lkw und Sattelzügen bestehe ich aber auch ich auf die 1,5 m!

Gentlemen (11)

Dass es auch anders / netter geht, zeigte der Fahrer eines Lkw aus Österreich, der sich in Höhe der Abzweigung der D 620 zur D 35 nach Bitche von hinten annäherte. Da ich mit dem MTB unterwegs war und rechts ein Schotterstreifen zu einer Sendeanlage führt, fuhr ich einfach auf diesen auf und machte dem Brummi somit Platz. Er konnte so fließend auch unter Miteinbeziehung der Abbiegespur vorbeiziehen (sogar mit mehr als ausreichendem Abstand) und bedankte sich mit einem „positiven“ Huper.

Alltagserlebnisse (Teil 51)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (22)

Ja – Stopschildverstöße sind langweilig. Ganz sinnlos werden sie aber meist halt doch nicht aufgestellt. Am 21. Juli befuhr ich von der L 497 kommend die Hauptstraße in Rodalben. Von Rechts mündet die bevorrechtigte (und nebenbei sehr steile) Straße „Zum Lohn“ ein. Die zwei Autos vor mir fuhren jeweils ohne Halt und recht zügig am Stop-Schild vorbei.

Parken (17 & 18)

Am Abend des 22. Juli befuhr ich nach einer kleinen Ewigkeit mal wieder die Homburger Straße zwischen Einöd und Zweibrücken. Da die blauen Schilder immer noch hingen, ging diese Tage eine wütende e-mail an den (evtl. neuen) Sachgebietsleiter der Zweibrücker Straßenverkehrsbehörde raus. Jedenfalls parkte erst wieder einer ziemlich genau an der gleichen Stelle wie der hier mitten auf dem Weg – und auch an der Oltschstraße stand einer (mit eingeschaltetem Warnblinker) mitten auf dem schmalen Wegelchen vor dem Autohändler. Ich breitete dann etwas theatralisch fragend beide Arme aus (Selbstanzeige nach § 23 Abs. 3 S. 2 StVO…) :oP – und wurde vom noch im Auto sitzenden Fahrer auch noch nachgeäfft!

Geisterradler (30)

Bei Contwig befuhr ich ausnahmsweise mal wieder den eigenständigen Geh- und Radweg entlang des Schwarzbachs. Jener folgt dem leicht mäandrierenden Hauptfluss der Westpfalz. Wegen des starken Bewuchses mit Büschen und teils über 2 m hohem „Drüsigem Springkraut“ am Seitenrand ist die Sicht recht bescheiden. Hinter dieser Rechtskurve kam mir ein E-Biker, der neben seiner Freundin herfuhr, auf meiner Fahrbahnhälfte entgegen. Viel gefehlt hat nicht; wäre ein „klassischer“ Radweg-Frontal-Kollisions-Unfall gewesen.

Gepöbel (6)

Nicht gehupt, aber laut „Ey!“ aus dem Seitenfenster geblökt hatte am 23. Juli der in der Gegenrichtung (nach Pirmasens) unterwegs seiende Fahrer auf der B 270 kurz vor dem Ende des vierspurigen Abschnitts. Sollte wohl den üblichen „Was-erlaube-Radfahrer?“-Huper ersetzen.

Hupen (34)

Auch am 23. Juli gab es mal etwas Ungewöhnlicheres: Weil mich der Fahrer eines Autos auf der L 395 zwischen Vogelweh und Einsiedlerhof wegen Gegenverkehrs nicht gleich überholen wollte, wurde dieser vom dahinter befindlichen Motorradfahrer angehupt.

Hupen (35)

Auch nicht einverstanden mit meiner Anwesenheit auf der Ramsteiner Umgehungsstraße (L 356) war etwas später ein älterer Autofahrer bei Miesenbach. Er hupte bei der Vorbeifahrt, wenn auch ganz zaghaft. Der parallele Weg auf der Nordwestseite ist nicht straßenbegleitend und auch nur mit Verbot für Fahrzeuge aller Art Radverkehr frei beschildert.

Hupen (36)

Auch eher ungewöhnlich war der Huper, den sich am 24. Juli der vor dem Zebrastreifen an der östlichen Kreiselausfahrt in Niederauerbach in der Hofenfelsstraße anhaltende Autofahrer von seinem Hintermann einfing. Es werden also wahrlich nicht nur Radfahrer grundlos von Idioten angehupt. Nebenbei: Nördlich des Zebrastreifens steht noch ein einzelnes, einsames Gemeinsamer Geh- und Radweg, welches wohl damals bei der Umbeschilderung zu Gehweg Radverkehr frei vergessen wurde. Ich hatte schon vor Monaten die Zweibrücker Stadtverwaltung drauf hingewiesen – es steht immer noch. Und ich erlaube mir, es stets und ohne jedes schlechte Gewissen zu missachten! :oP

Gehwegradler (31)

Normalerweise erwähne ich Gehwegradler hier ja nur, wenn sie gleich in mehrfacher Hinsicht gegen die StVO verstoßen. Ich schätze mal, dass ich hier also auch nur 10 % derer erwähne, die ich tagtäglich auf Gehwegen herumfahren sehe. Formell hatte der Rentner auf einem E-Bike am 24. Juli auch nicht mal viel verkehrt gemacht, als er mich (auf dem Rennrad auf der Fahrbahn fahrend) rechts auf dem Gehweg Radverkehr frei der Bahnbrücke Richtung Jägersburg überholte (im blauschildanarchistischen Homburg sind Gehwegfreigaben übrigens eine absolute Rarität). Mein verletzter Stolz als Rennradler ist wohl der Grund, warum ich es nicht gutheißen kann, wenn mit 25 oder 30 Sachen mit E-Bikes über Gehwege – und dann auch noch rechts an mir vorbeigerauscht wird. ;oP

Hupen (37)

Den Komiker mit Völklinger Kennzeichen, der mich ebenfalls am 24. Juli auf der L 118 überholt und angehupt hat, hatte ich ja auch schon in meinem Bericht zum bebläuten Irrweg erwähnt.

Stopschilder (23)

Als ich ein paar Minuten zuvor vorne an der Einmündung „In den Rohrwiesen“ stand und fotografierte, fuhr auch einer ohne große Verlangsamung über das dortige Stop-Schild und bog links ab. Das Schild macht dort aufgrund der beiden Richtungsfahrbahnen meiner Ansicht nach auch durchaus Sinn.

Abschussrampe an der Biebermühle

Nach der Dokumentation des schmalen Wegelchens von Thaleischweiler zur Biebermühle samt rätselhafter Ampel möchte ich hier noch den anschließenden Abschnitt an der B 270 bis zur neuen Überführung an der Einmündung zum Bahnhof (bzw. bis zum Kreisel zur L 497) dokumentieren. Die B 270 ist zwischen Pirmasens und Kaiserslautern fast völlig frei von benutzungspflichtigen Radwegen. Abgesehen von den 550 Metern an der Biebermühle trifft man erst wieder am Gelterswoog vor Hohenecken auf straßenbegleitende Radwege. Befährt man die B 270 von Pirmasens durchgehend, macht das 0,55 km Radweg auf 26 km Bundesstraße; soviel in Sachen Verhältnismäßigkeit. Es existieren auch nicht auf allen Abschnitten nutzbare, einigermaßen parallel verlaufende Ausweichmöglichkeiten auf asphaltierten Forstwegen. „Abschussrampe an der Biebermühle“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 36)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! ?

Platten (2)

Nachtrag. Am 13. Mai erwischte mich in der Abfahrt der K 1 von Schweix Richtung Trulben mal wieder der Pannenteufel. Das Hinterrad meines MTB verlor rasch an Luft, weshalb mir nix anderes übrig blieb, als den Schlauch zu wechseln. Dabei musste ich in den letzten Tagen sowieso schon wegen eines offensichtlichen Mini-Lochs mehrfach nachpumpen. Als ich dann am nächsten Morgen auf das Rad blickte, war auch da schon wieder die Luft draußen; offenbar steckte also noch irgendwas im Mantel. 🙄 Da der Reifen (Schwalbe Nobby Nic) bis dahin schon knapp 6400 km gelaufen war, erlöste ich ihn und montierte mal probeweise den „Town & Country“ von Continental. Ich bin eigentlich nur noch sehr selten im Gelände unterwegs. Und auf Schotter funktioniert er scheinbar ganz ordentlich.

Abfallentsorgung (1)

Am Abend des 17. Mai befuhr ich die Pirmasenser Turnstraße Richtung Hauptbahnhof. Auf dem breiten Parkstreifen nördlich der Bahnbrücke stand ein Auto, aus dessen Fahrerfenster just in diesem Moment eine qualmende Kippe direkt vor mir auf die Straße geschnippt wurde. Ich schaute böse nach hinten und streckte noch ironisch den Daumen nach oben. 🙄 Typisch Raucher…!

Hupen (27)

Am Abend des 18. Mai ging es mal wieder die B 270 rauf. Zwischen dem Husterhöhkreisel und der Kreuzung Zweibrücker Straße ertönte aus einem BMW mit Kelheimer Kennzeichen heraus die Hupe. In Bayern weiß man halt, welche Straßen in der Pfalz für Radfahrer frei sind und welche nicht. Wegen der roten Ampel musste er auf dem Linksabbiegestreifen anhalten, ich fuhr dann auf und schaute fragend in das Auto. Auf dem Beifahrersitz saß die Freundin des jungen Mannes und schenkte mir ein Lächeln. Ihr Macker hatte aber wohl doch keine Lust auf ein Gespräch.

Anfeuerung (2)

Lange her. Am gleichen Abend rief mir noch jemand aus einem entgegenkommenden Fahrzeug in der Blocksbergstraße ein „Schneller!“ zu. Ich schrie zurück „Selber!“.

Stopschilder (16)

Es war mal ein paar Tage relativ ruhig. Am 23. Mai erwischte ich einen Rollerfahrer, der das Zeichen 206 StVO in der Fahnenstraße an der Kreuzung zur Kronprinzenstraße wohl missinterpretierte. Wenn man sieht, dass von links ein Auto kommt, biegt man nicht ungebremst nach rechts ab, um jenem ja keine Vorfahrt gewähren zu müssen. 🙄

Hupen (28)

Ich bin ernsthaft am Überlegen, ob ich den Straßenverkehrsbehörden nicht vorschlagen soll, am vierspurigen Abschnitt der B 270 zw. der Zweibrücker Straße und dem Abzweig Petersberg in beide Richtungen einfach zwei große  aufstellen zu lassen! Dieses Mal wurde ich in Höhe der zweiten Einkerbung mal wieder von einem Bus eines Rodalber Reisebusunternehmens angehupt. Auf der Beifahrerseite gestikulierte dazu noch ein alter Mann mit dem Zeigefinger, was wohl „du böser Radfahrer darfst hier nicht fahren“ bedeuten sollte. 🙄 Dabei verläuft auf dieser Straße (die wie erwartet ein deutlich stärkeres Verkehrsaufkommen aufwies) ja die offizielle Umleitung nach Rodalben.

Überholen (67)

Gegen Ende meiner Tour hörte ich in der Landauer Straße das Unheil dann schon von hinten laut heranbrettern. Ein Fahrer eines Baulasters mit einer Baugerätschaft auf dem Anhänger rauschte in der leichten Linkskurve vor der Einmündung zum Krankenhaus trotz Gegenverkehrs einfach ohne jede Temporeduzierung sehr eng an mir vorbei – und zog dann auch noch rasch nach rechts. Ich wurde dabei genötigt, sicherheitshalber auf den Gehweg auszuweichen. Als ich den Laster an der Ampel Landauer Str. und Kaiserstraße auf der Linksabbiegespur wiedersah und ich von der Gradeausspur aus mit Blick ins Führerhaus demonstrativ mit dem Kopf schüttelte, wollte er sein Beifahrerfenster aber nicht für ein kurzes Gespräch herunterlassen. 😡

65 benutzungspflichtige Meter

Mir ist grade aufgefallen, dass ich schon seit letzten Herbst ein paar Fotos eines typischen Stummel-Radwegelchens auf der Festplatte rumfliegen habe. Ich hatte am 18. Oktober per e-mail die Verbandsgemeinde Waldfischbach-Burgalben um Um- bzw. Entschilderung gebeten – bis heute tat sich aber nichts. 🙄

Das schmale Wegelchen (siehe Beitragsbild) findet man an der K 25 am „Jugenddorf Sickingen“ bei Waldfischbach-Burgalben. Jene Kreisstraße erhielt etwa um 2000 bis 2005 herum einen neuen Verlauf durch das Klappertal parallel zur B 270. So wurde die sehr enge Passage über den „Roten Stich“ am Kohlhaufen entschärft. „65 benutzungspflichtige Meter“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 33)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! ?

Überholmanöver (60 & 61)

Am 7. Mai befuhr ich die L 463 zwischen Rosenkopf und Bechhofen. Ich war mit etwa 45 km/h auf abschüssigen Straße unterwegs, als mich vor der Linkskurve ein (blauer) Bus (m. W. von der Bahn) trotzdem noch überholen musste. 🙄 Es tauchte dann doch Gegenverkehr auf, weshalb der Fahrer wieder sehr zügig nach rechts zog. Da ich es bereits erahnte, hatte ich sicherheitshalber schon vorher gebremst. 🙄 Glückwunsch – einen Rad- und einen Autofahrer mit einer völlig unnötigen Aktion gefährdet bzw. genötigt. 😡

Etwas später überholte mich dann noch in der Grubenstraße (K 7) in Brücken ein Fahrer eines grauen Firmenwagens ohne Not mit unzureichendem Abstand von unter einem halben Meter.

Gehweg- und Geisterradler(innen) (17)

Geistergehwegradeln allein reicht nicht unbedingt, um hier erwähnt zu werden. 😉 Wer dabei allerdings noch ein  missachtet, hat sich ausreichend qualifiziert. Wie auch die Frau am frühen Abend des 7. Mai in der Talstraße (L 477) in Thaleischweiler-Fröschen. Gar nicht lange her, damals sah ich dort einen älteren Herren auf dem Gehweg rechts neben mir.

Überholmanöver (62)

Am 8. Mai überholte mich am Ortseingang von Heltersberg (L 499, Heimat von Udo Bölts) 😉 ein Laster eines Getränkehändlers unnötig eng, weil aus der Gegenrichtung hinter der Kurve plötzlich und unerwartet dann doch Gegenverkehr kam. 🙄

Hupen (24 & 25)

Nur wenige Minuten lagen zwischen zwei Hupern, die ich mir am 8. Mai mal wieder auf der B 270 eingefangen habe. Der erste ertönte aus einem Wagen mit britischem Kennzeichen ein Stückchen vor der Einmündung der Waldfischbacher Hauptstraße (Fahrtrichtung Südwest). Na, das hab ich ja gerne – wenn mir Auswärtige deutsche Verkehrsregeln beibringen möchten…?

Das gilt im Grunde auch für den Fahrer des Sattelschleppers aus dem Landkreis Heilbronn, der mir eine regelrechte Fanfare vorspielte, während er mich auf dem 2+1-Abschnitt zwischen Waldfischbach und der Biebermühle überholte.

Am Vormittag wurde ich in Pirmasens (an einer roten Ampel stehend) auch aus einem vorbeifahrenden Auto angehupt. Das war aber eine mir zuwinkende Frau, die mich offenbar kannte; aber ich sie nicht. Die zähl ich mal nicht mit. 😉

Überholmanöver (63)

Einen weiteren Engüberholer gab es am 8. Mai auch wieder; dieses Mal am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke (Fahrtrichtung Süden). Trotz Gegenverkehrs wurde einfach an mir vorbeigeschrammt. Ich hatte schon Hoffnung, an der Bahnhofsampel mal einen kurzen Plausch zu halten – leider schaltete die Ampel aber „rechtzeitig“ auf Grün.

Alltagserlebnisse (Teil 25)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Rotlicht (3)

Nicht mal mehr Dunkelgelb war es, als am 3. April 100 Meter vor mir ein schwarzes Auto in der Gärtnerstraße bei Rot noch schnell nach rechts in die Ringstraße abbog.

Überholmanöver (45)

Zwei breite Fahrspuren reichten dem LKW-Fahrer eines in Pirmasens beheimateten Speditionsunternehmens am Abend des 3. April auf der B 270 zwischen dem Abzweig Petersberg und Pirmasens nicht aus, um mich mit angemessenem Abstand zu überholen; er schrammte mit vollem Tempo kaum einen halben Meter an mir vorbei. 😡 Schien mir volle Absicht gewesen zu sein und sollte wohl den dort üblichen Huper ersetzen, da gefühlt jeder fünfte Kraftfahrzeugkutscher der Ansicht zu sein scheint, dass Radfahren hier nicht erlaubt sei.

Gehweg- und Geisterradler (11)

Anschließend ging es noch Richtung Kaufland. In der Teichstraße hielt ich an der roten Ampel. Von links kam ein Radfahrer den steilen Gehweg der Zeichen 267 StVO Gärtnerstraße heruntergeradelt, schaute sich kurz um und fuhr dann weiter Richtung Schäferstraße.

Geschwindigkeit (8)

Mal gespannt, wann ich mal (wegen der gesperrten Winzler Str.) durch die Tempo-30-Zone zwischen Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ durchkomme, ohne Verstöße gegen Tempo 30 dokumentieren zu können. Auch am 3. April näherte sich einer recht schnell (und laut dröhnend) von hinten, obwohl ich etwa 27 km/h fuhr. In der „Priesterwiese“ bog ich rechts in die Hornbacher Straße ab, um in den bereits sanierten Teil der Winzler Straße zu gelangen. Als er freie Bahn hatte, gab er regelrecht Vollgas Richtung „In der Walsterwiese“. Ich sah ihn dann kurze Zeit später wieder aus etwa 50 Metern Entfernung am Kreisel Winzler Straße und Arnulfstraße. 🙄

(Wilde) Tiere (2)

Ein etwas eigenwilliger Hund trottete am Abend des 4. April plötzlich von links über die Verkehrsinsel an der Einmündung der K 10 in die L 471. Verfolgt von seinem Frauchen. Meine Bemühungen, ihn zu mir zu locken, schlugen fehl; er machte stattdessen auch Anstalten, Richtung L 471 zu laufen. Von links näherte sich grade ein LKW mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer hätte eigentlich sehen müssen, dass da ein Hund frei herumläuft, der ihm jederzeit vor den Laster springen kann. 🙄 Zwei weitere Autofahrer fuhren an der Stelle jedenfalls sehr vorsichtig vorbei. Glücklicherweise konnte das Frauchen ihren unverletzten Hund dann wieder an die Leine nehmen.

Autos auf Radwegen (5)

Meine kurze Abendrunde führte weiter über Contwig nach Hornbach. Auf dem in beide Richtungen mit Zeichen 260 StVO beschilderten Verbindungsweg zwischen dem Gewerbegebiet am Zweibrücker Flughafen (Göteborger Straße) und Rimschweiler begegneten mir auf meiner recht kurzen Fahrt immerhin drei Autos. Natürlich garantiert alles „Anlieger“…! 😛

Alltagserlebnisse (Teil 21)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! ?

Stopschilder (5)

Als Radfahrer scheint man Stopschildverstöße irgendwie förmlich zu provozieren!? 😎

„Oh Nein, da kommt ein Radfahrer den Berg hochgefahren – wenn ich den vorbeilasse, muss ich noch ewig hinter ihm herschleichen! Also: Vollgas!“

Gut, die Stopschild-Moral ist allgemein ziemlich miserabel und mir fällt das wohl nur aus meiner speziellen Perspektive besonders auf. Jedenfalls überfuhr am Abend des (immer noch schweinekalten) 20. März ein BMW-Fahrer (so langsam kann das mit dieser Marke kein Zufall mehr sein…) die Haltelinie des Zeichen 206 StVO am Ende der Simter Straße, um fließend nach rechts in die Bitscher Straße einzubiegen. Die Vorfahrt hat er mir zwar nicht genommen, aber: „die Räder müssen stehen„! 😛 Übrigens: auf dem Foto in der Pressemeldung steht hinten links ein sehr, sehr lustiges Blauschild! Aber dazu ein andermal mehr! 😉

Überholmanöver (39)

Mit circa 40 Zentimetern Abstand schrammte am 21. März an der Fahrbahnverengung am Ortseingang der Bärenhütte ein Rentner an mir vorbei. Er fuhr dabei immerhin recht gemächlich und zog eine kleine Schlange hinter sich her.

Hupen (19)

Es ging über die B 270 weiter Richtung Kaiserslautern. Bei Steinalben (fast exakt an der gleichen Stelle wie zuletzt) wurde ich dann bei der Vorbeifahrt mal wieder aus einem Auto mit SÜW-Kennzeichen angehupt. 🙄

Hupen (20)

Und noch einen Huper gab es auf der Ortsumgehung von Weilerbach. Der mir entgegenkommende Rentner fuchtelte dabei noch mit den Armen herum. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Typen wie ihm sehr gefallen würde, wenn man die aberwitzige und willkürliche Sperrung der L 367 für Radfahrer und Mofas ab Weilerbach über die B 270 hinaus bis zum Opelkreisel in Kaiserslautern auch noch weiter nach Westen ausdehnen würde…! 😛 Bis dahin darf ich – und werde auch weiterhin dort fahren!

Stopschilder (6)

Am 23. März hielt ich am Zeichen 206 StVO an der Einmündung der L 476 in die L 477 an, um anschließend nach links Richtung Thaleischweiler-Fröschen abzubiegen. Der neben mir rechts Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende BMW überfuhr hingegen einfach fließend die Haltelinie.

Gehweg- und Geisterradler (7)

Zwischendurch kann ich ja mal wieder einen von dieser Sorte erwähnen. Am selben Nachmittag kam mir (Richtung Südwest fahrend) in der Waldfischbacher Hauptstraße ein junger Mann auf einem MTB auf dem von mir aus rechten (schmalen) Bürgersteig entgegen. 🙄 Die folgende Ecke ist zudem ziemlich unübersichtlich und weiterhin sehr schmal.

Alltagserlebnisse (Teil 20)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! ?

Überholmanöver (36)

Am Nachmittag des 15. März gab ich kurz vorm Rechtsabbiegen von der Bottenbacher- in die Gersbacher Straße in Winzeln das entspr. Handzeichen. Allerdings hatte der Autofahrer, der mich während des Abbiegevorgangs überholte, dieses Handzeichen nicht gesehen – denn da war er schon neben mir! Wäre ich (oder ein anderer Radfahrer) jedoch weiter die  Bottenbacher Straße geradeaus gefahren, hätte er mich beim Abbiegen gnadenlos abgeschossen! 🙄

Überholmanöver (37)

Vollkommen mit den Gedanken woanders – oder vielleicht auch auf das „Schlaufon“ geglotzt…? Anders kann ich es mir nicht erklären, warum der Fahrer eines Elektroniker-Firmenwagens am 16. März in der Höhenstraße in Mörsbach trotz freier Gegenfahrbahn mit bestimmt nicht einmal 20 Zentimeter Abstand an mir vorbeischrammte! 😡

Hupen (17 & 18)

Ich bemüh mich ja, das regelmäßige Gehupe positiv zu sehen: so offenbaren mir Autofahrer immer wieder ungefragt ihre völlige Ahnungslosig- und Überheblichkeit! Wer weiß, wie viele ebenfalls der irrigen Ansicht sind, ein Radfahrer hätte hier und dort nix verloren; sich aber die Betätigung der Hupe verkneifen…? Daher: Danke! 😛

Am 17. März befuhr ich etwa um die Mittagszeit herum die dort vierspurige B 270 zwischen der Kreuzung Zweibrücker Straße und dem Kreisel zur Georgia Avenue. Beim ersten Huper direkt unter der B 10 bin ich mir wegen mehrerer Fahrzeuge nicht ganz sicher, ob der mir galt. Keine Zweifel dann beim zweiten, langen Huper etwa 200 Meter später, als der Fahrer eines weißen BMW-SUV (schon wieder ein BMW…!) mir wohl mitzuteilen versuchte, ich hätte hier mit dem Rad nix verloren. Grade dort macht es die Beschilderung den Autofahrern eigentlich schon recht schwer, an ein Radfahrverbot auch nur zu glauben. Denn an allen zur B 10 abbiegenden Einmündungen sowie gar auch auf den über den Abbiegespuren hängenden Wegweisern findet sich das Zeichen 331-1 StVO! Im Gegensatz zu den uneingeschränkt nutzbaren Fahrstreifen der B 270 Richtung Waldfischbach und Kaiserslautern.

Würde ich mir (anstatt hin und wieder nicht jugendfreies Zeug hinterherzuschreien…) 😎 doch mal das Nummernschild merken! Und Idioten dieser Art wegen missbräuchlicher Nutzung der Hupe anzeigen, könnte die Polizei (selbst wenn sie kein Verwarnungsgeld verhängen würde) bei der Gelegenheit dem Unwissenden wenigstens erklären, dass das Radfahren dort völlig legal ist…!

Vorfahrt gewähren (1)

Der Kreisel Winzler- und Arnulfstraße ist ja irgendwie mein absoluter Lieblingskreisel in der Horebstadt! Nicht nur, dass man bei der Einfahrt wegen überflüssiger Schutzstreifen regelm. eng überholt und geschnitten wird – nein, die Vorfahrt wird einem dort auch gerne mal genommen. So dann auch am (schweinekalten…) 🙁 17. März. Ich kam aus der Winzler Straße (in südwestliche Richtung fahrend) und war bereits im Kreisverkehr kurz vor der Einmündung der Arnulfstraße, als sich ein Rentner mit Ehegattin auf dem Beifahrersitz dazu entschloss, nicht zu halten – und mir so die Vorfahrt zu nehmen. Ich musste dann stark bremsen, damit ich nicht auf den zudem noch sehr langsam aus dem Kreisel ausfahrenden Kleinwagen krachte… 🙄

Geschwindigkeit (4)

Das relativ neue  in der Hochwaldstraße in Windsberg ist wirklich ganz praktisch, „Temposünden“ festzustellen. Auch am 18. März wurde ich (knapp über 30 km/h fahrend) wieder genau im Tempo-30-Bereich von einem Auto zügig überholt. Okay, am Wochenende hat der KiGa geschlossen – die 30 gelten aber trotzdem! 😛

Überholmanöver (38)

Am östlichen Ortseingang von Großsteinhausen (L 478) überholte mich ebenfalls am (nochschweinekälteren…) 18. März ein Fahrer eines blauen Sport-Ford-Focus spontan auf der linken Seite der Verkehrsinsel, obwohl er ohne Probleme auch wieder nach Rechts hätte rüberfahren können.

Geschwindigkeit (5)

Auch in Frankreich wird innerorts sehr gerne angeordnet (oft in Verbindung mit Bodenschwellen), so auch auf der D 86 in Blies-Ébersing. Obwohl ich am 19. März an der zudem nicht besonders gut einsehbaren Ecke mit dem Rennrad grade etwa selber 27 bis 28 km/h fuhr, wurde ich trotzdem zügig überholt.