Vorfahrt genommen und abgehauen

Pressemeldung der PD Landau vom 19. August 2018:

Wörth am Rhein (ots). Am 18.08.2018 befuhr gegen 14:00 Uhr eine 42-Jährige Radfahrerin die Freiherr-vom-Stein-Straße in Maximiliansau in Fahrtrichtung Eisenbahnstraße. An der dortigen Kreuzung nahm ihr ein von links kommender Pkw die Vorfahrt und streifte sie. Infolgedessen stürzte die Radfahrerin und verletzte sich u. a. am Bein. Der unfallverursachende Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die verletzte Radfahrerin zu kümmern. Da momentan keine weiteren Einzelheiten zu dem Pkw oder Fahrer bekannt sind, werden dringend Zeugen gesucht, welche Angaben zu dem Verkehrsunfall insbesondere zu dem unfallverursachenden Pkw machen können. Darüber hinaus wird der Ersthelfer gesucht, welcher der Verletzten direkt nach dem Unfall wieder aufhalf.

Hoffentlich findet sich jemand, der Angaben zum Fahrzeug und Fahrer machen kann! Ich hatte 2011, als mir ein linksabbiegender und anschließend abhauender Rentner die Vorfahrt nahm, im ersten Moment auf dem Boden sitzend, gedanklich anderes zu tun, als mir Details seines Wagens oder sein Kennzeichen zu merken. Glücklicherweise stand an der Einmündung grade ein Bus, dessen Fahrer sich das Kennzeichen notierte.

Mit 2,6 Promille vom Rad gefallen

Ergänzend noch eine Pressemeldung der PD Landau vom 19. August 2018:

Eine aufmerksame Bürgerin meldete am Samstagmorgen der Polizeiinspektion Germersheim einen betrunkenen Fahrradfahrer, welcher nach einem Sturz vergeblich versuche, erneut auf sein Fahrrad zu steigen. Vor Ort konnte der unverletzte aber sichtlich alkoholisierte Radfahrer angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab 2,6 Promille. Dem 53-Jährigen Mann aus Germersheim wurde im Anschluss auf hiesiger Polizeidienststelle eine Blutprobe entnommen.

Immer wieder erstaunlich, wie viele sich selbst sturzbesoffen noch auf ihren Drahtesel schwingen wollen…!

Nach Oberschenkelbruch im Weinberg übernachtet

Pressemeldung der PD Landau vom 9. August 2018:

Landau-Nußdorf (ots) – 8. August 2018, 00.40 Uhr In der Nacht zum Mittwoch befuhr ein 62-jähriger Mann auf seinem Damenfahrrad den Feldweg zwischen Landau und Nußdorf. Auf halber Strecke kam ihm – nach seinen Angaben – ein unbekanntes Auto entgegen. Er musste auf den Grünstreifen ausweichen und kam anschließend zum Sturz. Dabei brach er sich den Oberschenkel. Aus eigener Kraft konnte er seine Freundin anrufen, die ihn an der Unfallstelle aufsuchte. Da der Mann Angst vor Krankenhäusern hatte, verständigte er nicht den Rettungsdienst. Er blieb lieber über Nacht auf dem Feldweg liegen und wollte bei Tagesbeginn nach Hause. Seine Freundin blieb bei ihm. Nachdem die Schmerzen immer größer wurden und er am Morgen nicht aufstehen konnte, verständigte er endlich den Rettungsdienst, der ihn ins Krankenhaus brachte.

Ich hab es mit vor multi-resistenten Keimen ja nur so strotzenden deutschen Krankenhäusern ja auch nicht grade. Vom fehlenden Vertrauen in die Ärzteschaft bzw. das Gesundheitssystem ganz zu schweigen. Bei mir müsste es daher wohl auch so etwas in der Kategorie eines Oberschenkelbruchs sein, dass ich mich freiwillig in ein Solches bringen ließe. Eine Nacht unter freiem Himmel würde ich mir dann aber eher nicht antun. Bei harmloseren Sachen würde ich mich wohl auch stets selber nach Hause schleifen. ;o)

Beim genannten Feldweg müsste es sich um einen jener verzweigten Wege handeln, die vom „Nußdorfer Weg“ in Landau aus nach Norden verlaufen. Ich kann mir daher gut vorstellen, dass diese von Kraftfahrern sehr gerne als Schleichwege missbraucht werden.

60-jähriger auf Radweg zu Fall gebracht

Pressemeldung der PD Landau vom 17. Juli 2018:

Landau (ots) – Gegen 15:15 Uhr befuhr ein 60-jähriger Fahrradfahrer die Horststraße in Landau in Richtung Horstbrücke. In Höhe der dortigen Zweigstelle der Sparkasse fuhr ein PKW von der Gegenfahrbahn quer über die Straße, um auf dem Gehweg vor der Filiale zu parken. Hierbei hielt er plötzlich kurz auf dem Fahrradweg an. Hierdurch musste der Fahrradfahrer abbremsen und ausweichen und kam zu Fall. Dabei zog er sich diverse Prellungen und Schürfwunden zu. Auch der Fahrradhelm wurde beschädigt. Der Unfallgegner entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen Feststellungspflichten nachzukommen. Von dem unfallverursachenden Fahrzeug ist nur bekannt, dass es GER-Kennzeichen hatte. Es soll sich weiterhin um einen silbernen PKW gehandelt haben. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Landau zu melden.

Die Horststraße in Landau scheint auch aufwändigst beradwegt zu sein – hat dem Radfahrer jedenfalls auch nicht geholfen. Leider gibt es aus dieser Ecke keine mapillary-Aufnahmen. Der Blick bei google maps von oben zeigt aber, dass dort vor der Sparkasse offenbar immer wieder gerne mal auf dem Gehweg geparkt wird. Dazwischen befindet sich (offensichtlich) der Radweg. Da ist der 60-jährige im wahrsten Sinne zwischen die Fronten (von „Fahrzeugen“ und „Stehzeugen“) geraten. Hoffentlich findet sich noch ein Augenzeuge.

Missglückter Fahrraddiebstahl

Pressemeldung der PD Landau vom 8. Juli 2018:

Germersheim (ots) – Ein 37-jähriger Mann stellte am Freitagnachmittag gegen 17:00 Uhr sein Fahrrad vor einem Shop in der Hauptstraße in Germersheim ab und begab sich in diesen. Als sich der 37-Jährige in dem Shop befand, kam ein bisher unbekannter Fahrradfahrer an dem Shop vorbeigefahren, ergriff während der Fahrt das abgestellte Fahrrad des 37-Jährigen und flüchtete mit diesem. Der Geschädigte nahm sofort fußläufig die Verfolgung auf und konnte nach wenigen Metern dem Tatverdächtigen das Fahrrad aus der Hand entreißen. Da der Tatverdächtige bei der Flucht nach hinten schaute, übersah er einen vor ihm fahrenden PKW und fuhr auf diesen auf. Bei dem Zusammenstoß verlor der flüchtende Fahrradfahrer eine in der Hand gehaltene Bierflasche, die in die Heckscheibe des vorausfahrenden PKW flog. Die Heckscheibe wurde hierdurch vollständig beschädigt. Der Tatverdächtige flüchtete daraufhin mit seinem Fahrrad in Richtung Schlossstraße. Bei dem Tatverdächtigen soll es sich um einen blonden Mann im Alter zwischen 25-40 Jahren handeln, der mit einer kurzen Hose und einem hellen T-Shirt bekleidet war.

Faszinierend! Das hätte ich sehr gerne live und in Farbe miterlebt! :o)

Man muss dem Langfinger da zumindest ein wenig Respekt für seine artistische Leistung zollen: in der einen Hand ’ne Bierflasche und sich mit der anderen während der Fahrt ein anderes Rad krallen und mit diesem freihändig davonfahren. Dann noch das Rad entrissen kriegen, nach hinten kuckend gegen ein Auto knallen, seine Bierpulle verlieren (welch Tragödie), sich dabei aber nicht ordentlich auf die Fresse legen – und noch mit dem eigenen Rad flüchten können. Das kriegt wahrlich nicht jeder hin!

Achja: „ShopShopShop“ – ich dachte, die Amtssprache sei deutsch? ;o)

Gehwegradler-Unfallflucht in Landau

Pressemeldung der PD Landau vom 8. Juni 2018:

Landau (ots). Am Donnerstag saß ein 70-jähriger Mann auf einem Hocker auf dem Gehweg in der Horststraße und strich das Gartentor zu seinem Grundstück. Ein bisher unbekannter Radfahrer befuhr verbotswidrig den Gehweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung und streifte beim Vorbeifahren den Mann am Arm. Dieser stürzte von seinem Hocker und verletzte sich. Der Radfahrer konnte einen Sturz verhindern, hielt kurz an und verließ anschließend unerlaubt die Unfallstelle ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern. Beschreibung des Radfahrers: Etwa 15-16 Jahre alt, kräftig gebaut, trug eine dunkelblaue Basecap.

Die Dreistigkeit, mit der manch Gehwegradler unterwegs ist, haut einem sprichwörtlich vom Hocker!

Verzeihung – aber ich konnte nicht widerstehen! ;o) Gute Besserung an das Unfallopfer, hoffentlich kommt der Flüchtende nicht ungeschoren davon.

Radfahrer-Unfallflucht in Lingenfeld

Pressemeldung der PD Landau vom 22. Mai 2018:

Lingenfeld (ots). 5000 EUR Sachschaden sind die Folge eines Auffahrunfalls am Montag gegen 11.15 Uhr in Lingenfeld. Ein Radfahrer war von der untergeordneten Straße „Wörthweg“ auf die Germersheimer Straße abgebogen ohne den vorfahrtsberechtigten Fahrzeugverkehr in Richtung Schwegenheim zu beachten. Um den Zusammenstoß mit dem Radfahrer zu verhindern musste ein 29 jähriger Mann aus dem Kreis Germersheim eine Vollbremsung hinlegen, der nachfolgende Autofahrer konnte ein Auffahren noch verhindern, dies gelang einer weiteren 30 jährigen nachfolgenden Autofahrerin nicht mehr, so dass insgesamt drei Fahrzeuge beschädigt wurden. Der Radfahrer, welcher laut Augenzeugen den Unfall bemerkt hatte, fuhr ungehindert davon. Er wird wie folgt beschrieben: – männlich, zirka 40 bis 50 Jahre alt und trug ein neongelbes Radtrikot. Ein Ermittlungsverfahren wegen „Verkehrsunfallflucht“ wurde eingeleitet. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

Da liefert jemand denjenigen, die ständig die blödsinnige Forderung nach „Kennzeichenpflicht“ für Radfahrer erheben, mal wieder unnötig Nahrung. Andererseits gilt weiterhin: „Wer auffährt, hat Schuld“!

Unfallflüchtiger Tandemfahrer

Pressemeldung der PD Landau vom 12. Mai 2018:

Landau (ots). Der Fahrer eines Tandemfahrrades lehnte vehement eine polizeiliche Unfallaufnahme ab und flüchtete anschließend von der Unfallstelle, nachdem er am Freitag, gegen 11 Uhr in der Maximilianstraße auf ein bremsendes Auto aufgefahren war. Hierbei soll sich der Tandemfahrer auch Verletzungen an der linken Hand und Ellenbogen zugezogen haben. Zeugen gegenüber hätte er angegeben, in Richtung Offenbach unterwegs zu sein. Der Mann wird auf zirka 60 Jahre geschätzt, sei schlank und habe kurze graue Haare. Bei dem Fahrrad hätte es sich um ein weißes Tandemfahrrad mit Gepäckträger gehandelt.

Hmmm. Allein auf dem Tandem unterwegs – und dann nach einem Unfall, bei dem man sich selbst verletzt hat, einfach die Fliege machen… 🙄