69-jähriger stürzt über den Lenker

Pressemeldung der PD Landau vom 13. August 2018:

Burrweiler (ots). Eine Platzwunde am linken Auge, Schürfwunden und Prellungen am ganzen Körper erlitt am Sonntagmittag (12.08.2018, 14.40 Uhr) ein 69-jähriger Radfahrer in der Straße „Im Staufert„. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor der Mann die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte über den Lenker auf den Asphalt. Er kam in ein Krankenhaus.

Ein brettebener, kerzengerader Weg. Keine Ahnung, wie man da über den Lenker fliegen kann? Evtl. Gegenverkehr? Schwächeanfall? Man weiß es nicht.

Betrunkener Radfahrer

Ergänzend noch die Pressemeldung der PD Landau vom 12. August 2018:

Landau in der Pfalz (ots) – 12.08.2018, 02:30 Uhr Gerade noch rechtzeitig konnten die Beamten der Polizeiinspektion Landau eine bevorstehende Trunkenheitsfahrt eines 38-jährigen Landauers in der Theaterstraße verhindern. Dieser fiel den Beamten wegen seines schwankenden Gangs auf und als er mit wenig Erfolg versuchte, sein Fahrrad aufzuschließen mussten die Beamten einschreiten um Schlimmeres zu verhindern. Dies war in Anbetracht seiner Alkoholisierung von 1,83 %o auch nötig. Auch mit einem Fahrrad kann man eine Trunkenheitsfahrt begehen. Der Landauer begab sich sodann zu Fuß nach Hause.

Man kann also auch besoffenen Radfahrern „den Schlüssel wegnehmen“. ;o)

6-jähriger auf Feldweg schwer verletzt

Pressemeldung der PD Landau vom 11. August 2018:

Landau: 10.08.2018, 18:00 Uhr (ots) – Ein 6-jähriges Kind und dessen Vater befuhren mit ihren Fahrrädern einen unbefestigten Wirtschaftsweg aus Richtung Sportplatz Arzheim kommend, in Richtung Ranschbachtal. Ein 58 – jähriger PKW-Fahrer aus der Verbandsgemeinde Herxheim befuhr mit seinem Van als Anlieger berechtigt einen kreuzenden Wirtschaftsweg. Das aus Landau stammende Kind achtete nicht auf die Vorfahrt des von rechts kommenden PKW und es kam zum Zusammenstoß bei dem der Junge, neben einer Platzwunde am Kopf, Schürfwunden und eine offene Verletzung des Bauchgewebes erlitt. Lebensgefahr besteht nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht.

Klingt äußerst übel. Da sich der Ort des Unfalls nicht genauer eingrenzen lässt, scheiden auch Spekulationen darüber, ob der Fahrer des Kfz wirklich Vorfahrt hatte, aus. Zumindest scheint unangepasste Geschwindigkeit nicht völlig unwahrscheinlich zu sein.

Alkohol-Unfälle

Bei dieser Gelegenheit noch zwei Pressemeldungen über betrunkene Radfahrer. Zuerst jene der PD Pirmasens vom 10. August 2018:

Käshofen (ots) – Ein 67-jähriger Mann befuhr am 09.08.2018, gegen 22.50 Uhr, mit seinem Pedelec ohne Beleuchtung die L465 von Käshofen kommend in Richtung Rosenkopf. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und eine Anzeige vorgelegt.

Ich seh dort auf der Landstraße nur ganz selten andere Radfahrer. Ich bin wohl zu den falschen Uhrzeiten unterwegs. ;o)

Und noch die PM der PI Zweibrücken vom 11. August 2018:

Zweibrücken (ots) – Am Samstag, den 11.08. 2018, gegen 00.35 Uhr, wurde aufgrund einer hilflosen Person auf dem Parkplatz der VR-Bank in Zweibrücken die Polizei Zweibrücken von einer Passantin verständigt. Beim Eintreffen der Polizeistreife vor Ort wurde die stark alkoholisierte, fast komplett unbegleitete Person, neben ihrem Fahrrad auf dem Boden liegend festgestellt. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme gab die Person an, dass er mit dem Fahrrad gestürzt sei. Aufgrund der Verletzungen musste der hilflose Mann zur weiteren Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus verbracht werden. Zunächst weigerte sich die Person im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme seine vollständigen Personalien gegenüber den eingesetzten Beamten anzugeben, diese allerdings vor Beendigung der polizeilichen Maßnahmen festgestellt werden konnten.

Bei „unbegleitete Person“ ist wohl eher eine „unbekleidete Person“ gemeint.

Zwei Unfälle in Neustadt (Weinstraße)

Pressemeldung der PD Neustadt (Weinstr.) vom 6. August 2018:

Neustadt/Weinstraße (ots). Ein 76jähriger Radfahrer zog sich am Abend des 05.08.2018 bei einem Sturz in der Speyerdorfer Straße nur leichte Verletzungen zu. Die hinzugezogene Polizei bemerkte starken Alkoholgeruch bei dem Gestürzten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Atemalkoholwert von 2,4 Promille. Nach kurzer Behandlung der Schürfwunden am Kopf konnte er aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Tja, so ist das halt an der Weinstraße. ;o) Das wird denke ich zur Zeit der zahlreichen Weinfeste sicher noch wesentlich schlimmer.

Pressemeldung der PD Neustadt (Weinstr.) vom 7. August 2018:

Neustadt/Weinstraße (ots). Ein 11-jähriges Kind wurde am Nachmittag des 06.08.2018 bei beim plötzlichen Überqueren der Alban-Haas-Straße mit dem Fahrrad von einem Pkw erfasst. Der Junge fuhr ohne auf den Verkehr zu achten auf die Straße, wobei ein ankommender Pkw nicht mehr rechtzeitig zum Stehen kam. Das Kind wurde augenscheinlich leicht verletzt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Offensichtlich ist der Junge vom Bürgersteig aus ohne auf den Verkehr im Rücken zu achten auf die Fahrbahn gewechselt, um auf dem gegenüberliegenden Gehweg weiterzufahren. In dem „Alter“ hat er ja eigentlich nix mehr auf dem Gehweg zu suchen – und in dem Falle wäre das halt auch nicht passiert, wenn er einfach auf der Fahrbahn gefahren und geblieben wäre. Aber das ist ja bekanntermaßen „viel zu gefährlich“…!

Nebenbei: die Polizei Neustadt hat offenbar auch Probleme, die korrekten Termini zu verwenden. Der Junge ist nicht auf die „Straße“ (in einer Solchen war er auf dem Gehweg unterwegs), sondern auf die Fahrbahn gefahren!

3,1 Promille und ein Kreuzungsunfall

Es gab sehr wenig Unfallmeldungen in der letzten Zeit; vielleicht ist es den Leuten zu heiß zum Radfahren?

Pressemeldung der PD Neustadt (Weinstraße) vom 5. August 2018:

Bockenheim/Wstr. (ots) – Am Samstag, 04.08.2018 um 00:05 Uhr befuhr ein 55-jähriger Mann aus Grünstadt mit seinem Fahrrad die B 271 von Bockenheim kommend in Richtung Grünstadt. Aus ungeklärter Ursache kam der Mann kurz nach dem Ortsausgang Bockenheim zu Fall. Hierbei zog er sich eine Platzwunde zu. Zur Versorgung derselben wurde er zunächst ins Krankenhaus nach Grünstadt gebracht. Bei der Kontaktaufnahme mit der Streifenbesatzung, die ihn zum Unfallgeschehen befragen wollten, stellten sie fest, dass der Mann stark alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 3,1 Promille. Dem Mann musste daher eine Blutprobe entnommen werden. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Was da wohl die Ursache gewesen sein könnte…? ;o) Ich hab mal wieder mapillary angeklickt und die für die Vorderpfalz typische Bebläuung gefunden, schon weit innerorts wird per Gemeinsamer Geh- und Radweg Gehwegradeln angeordnet, jedoch wie üblich ohne „Gefahrenlage“. Die Geisterradelpflicht gilt auch bis weit in den Ort hinein. Auch süß ist die kleine Querungshilfe – auch wenn das Ende des linksseitigen Wegs dort ja nicht ausgeschildert ist. Jedenfalls: Da hat der Suffkopp ja tatsächlich auch noch gegen die Benutzungspflicht des Radwegs verstoßen; Tststs…! ;o)

Pressemeldung der PD Neustadt (Weinstraße) vom 5. August 2018:

Weisenheim am Sand (ots) – Am Freitag, 03.08.2018, gegen 17:50 Uhr, kam es in Weisenheim am Sand, an der Kreuzung Schillerstraße / Großkarlbacher Straße, zu einem Zusammenstoß zwischen einem 59-jährigen Radfahrer und einem 62-jährigen Pkw-Fahrer, beide aus Weisenheim am Sand. Durch den Aufprall wurde der Radfahrer gegen den Pkw geschleudert und erlitt eine Platzwunde am Kopf. Er wurde zur ärztlichen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Außerdem entstand ein Sachschaden von ca. 600,- Euro.

Erstaunlich wenig an konkreten Informationen, also wer eigentlich von wo kam oder z. B. Vorfahrt hatte. Sieht von oben jedenfalls nach Tempo-30-Zone, also „Rechts vor Links“ aus. Was dafür spricht, dass der Radler vermutlich aus der Großkarlbacher Straße kam und vom die Schillerstraße in gerader Richtung Befahrenden umgemäht wurde.

Drei Unfälle: Vorfahrt, Alkohol, Geisterradler

Pressemeldung der PD Neustadt (Weinstraße) vom 26. Juli 2018:

Wachenheim (ots) – Am 25.07.18, gegen 13:45 Uhr, befuhr ein 15-Jähriger mit seinem Fahrrad den Römerweg i.R. Richtung Friedelsheimer Straße und überquerte die Kreuzung Römerweg / Friedelsheimer Straße, ohne auf eine 41-jährige SEAT-Fahrerin zu achten, die auf der bevorrechtigten Friedelsheimer Straße in Richtung Weinstraße unterwegs war. Der Radfahrer prallte gegen die Beifahrerseite des Pkw und verletzte sich hierbei glücklicherweise nur leicht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro.

Tja, da hätte er vielleicht lieber mal nach links und rechts gekuckt, anstatt einfach eine Vorfahrtstraße zu überqueren. Wie dem auch sei – man braucht in der Vorderpfalz nur irgendeine Stelle bei mapillary anzuklicken und findet blaue Schilder. Hier steht innerorts linksseitig mal wieder ein Gemeinsamer Geh- und Radweg an einem dafür dazu noch viel zu schmalen Bürgersteig. Dazu noch exzessiv HBR-beschildert.

Pressemeldung der PD Pirmasens vom 28. Juli 2018:

Pirmasens (ots) – Während eines polizeilichen Einsatzes in der Simter Straße fiel der Polizeistreife am Samstag, 28.07.2018 um 0:47 Uhr ein Fahrradfahrer auf, der von der Lemberger Straße in Richtung Bitscher Straße fuhr. Durch eine unkontrollierte Bewegung des Lenkers verkeilte sich das Vorderrad am Bordstein und der Fahrradfahrer flog in hohem Bogen über den Lenker. Das Fahrrad überschlug sich und blieb auf dem 39-Jährigen liegen. Er konnte nur mit Unterstützung der Streifenbesatzung aufstehen, allerdings nicht verletzungsbedingt. Der Fahrer war so stark alkoholisiert, dass er kaum noch in der Lage war, sich auf den Beinen zu halten oder sich verständlich auszudrücken. Der Radfahrer blieb unverletzt, das Fahrrad unbeschädigt. Die Blutprobe wurde angeordnet, ein Strafverfahren ist eingeleitet.

Das einzig Positive an besoffenen Radfahrern ist, dass sie nicht mit dem Auto unterwegs sind. Da können sie wenigstens nicht so viel kaputtmachen.

Pressemeldung der PD Landau vom 28. Juli 2018:

Landau, Queichheimer Brücke (ots) – Bei einem Unfall an der Queichheimer Brücke wurden 2 Fahrradfahrer verletzt. Ein 36-jähriger Landauer befuhr den Geh-/Radweg der Queichheimer Brücke in entgegengesetzter Richtung hinunter nach Landau-Queichheim. Eine 33-jährige Landauerin befuhr mit ihrem 14-jährigen Sohn die Queichheimer Hauptstraße in Richtung Stadt. Der Landauer bemerkte die heranfahrende Frau und wollte an dem dortigen Parkplatz rechts anhalten und das Vorbeifahren ermöglichen. Die Frau schaute zurück zu ihrem Sohn und nahm den Entgegenkommenden nicht wahr. Da sie dort ebenfalls nach rechts auf den Parkplatz fuhr, kam es zum Zusammenstoß. Beide Radfahrer kamen zu Sturz und zogen sich Platzwunden an Kopf und Händen zu. Sie mussten durch das DRK in Landauer Krankenhäuser gebracht werden. Beide Fahrräder wurden beschädigt.

Tja. Wegelchen sind ja soooo sicher! Natürlich gibt es auch auf der Queichheimer Brücke ein Solches; es ist mit Getrennter Geh- und Radweg beschildert und grade an der Stelle, an der es gekracht hat, sehr schmal. Auf der mapillary-Aufnahme klebt allerdings ein Zettel auf dem Verkehrszeichen. :o) Der Geisterradler fuhr wohl (aus seiner Sicht) nach links Richtung Parkplatz (Wilhelm-Wüst-Straße) und kreuzte so die Fahrtrichtung der Frau.

Dass jener die Nordseite der Brücke befuhr, wird wahrscheinlich auch daran liegen, dass man wohl, je nachdem, aus welcher Straße man kommt, im Verlauf der Wegelchen gefühlt 20 mal Fahrbahnen queren und Bettelampeln drücken darf. Joachim weiß bestimmt bescheid! ;o)

Hätte er den Radweg in der anderen Richtung benutzt, hätte er hier nämlich auch wieder um Grün betteln dürfen. Ich sag es ja: durch derartige Radwege wird der Radverkehr eklatant benachteiligt und behindert, wo es nur geht. Ausbaden dürfen es die Radler untereinander. Dass der ein oder andere sich das hier nicht antut und auf der falschen Seite fährt, ist fast schon nachvollziehbar. Ich persönlich würde dann aber einen Schritt weitergehen und es so halten: Wenn man schon die Regeln missachtet, dann fahrt einfach auf der Fahrbahn. Und gefährdet bitte nicht andere Radler auf diesen schmalen und gemeingefährlichen Wegelchen!

Ausweichen endet mit Sturz

Pressemeldung der PD Landau vom 25. Juli 2018:

Landau (ots) – 24. Juli 2018, 16.14 Uhr Am Dienstagnachmittag befuhr ein 37-jähriger Radfahrer die Zeppelinstraße in Richtung Horst. Kurz vor dem Verkehrskreisel in der Haardtstraße kam ihm – nach seinen Schilderungen – ein unbekannter Autofahrer auf seiner Straßenseite entgegen. Der Radfahrer wich aus, kam auf den Bordstein und stürzte. Das Auto, von dem nichts bekannt ist, fuhr einfach weiter. Mehrere Verkehrsteilnehmer sollen den Unfall mitbekommen und an der Unfallstelle auch Hilfe für den Radfahrer aus dem Kreis SÜW geleistet haben. Diese Personen waren allerdings nicht mehr vor Ort, als die Polizei eintraf. Der Radfahrer erlitt eine Platzwunde über dem Auge und Hautabschürfungen. Er kam ins Krankenhaus. Dort stellten die Polizeibeamten fest, dass er betrunken war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizei sucht nun Unfallzeugen, die die Angaben des Radfahrers bestätigen können. Hinweise an die Polizei unter der Telefonnummer 06341- 2870.

Mir fällt irgendwie nichts ein, womit ich diesen Fall groß kommentieren könnte. ;o) Der ein oder andere Zeuge wird der Polizei sicher mitteilen, was hier geschah.

Helmpflicht für Besoffene?

Warum saufen die Leute denn derzeit alle so viel…!?

Pressemeldung der PD Pirmasens vom 13. Juli 2018:

Pirmasens (ots) – Am Donnerstagnachmittag stürzte in der Pettenkoferstraße ein 68-jähriger Mann auf den Straßenasphalt und verletzte sich hierbei nicht unerheblich. Weil der Mann sich aber durch die zunächst hinzugerufenen Sanitäter nicht helfen lassen wollte, wurde auch die Polizei gerufen. Der stark alkoholisierte Mann ließ sich hiernach, nach einiger Überredungskunst, ärztlich behandeln. Neben einer stark blutenden Kopfwunde erlitt er durch den Sturz auch Schürfwunden am rechten Arm.

Tags zuvor hatte die Polizei in Pirmasens einem besoffenen Radler noch die Weiterfahrt untersagt. Es ist aber wohl wahrlich ein Kampf gegen Windmühlen:

Pressemeldung der PD Pirmasens vom 13. Juli 2018:

Pirmasens (ots) – Am 12.07.2018 gegen 22:30 Uhr stürzte im Bereich Herzogstraße / Zeppelinstraße ein Fahrradfahrer ohne Fremdeinwirkung. Bei der anschließenden erforderlichen ärztlichen Versorgung und der polizeilichen Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Radfahrer erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,46 Promille. Dies dürfte dann auch eindeutig der Grund für den Sturz vom Fahrrad gewesen sein. Dem Radfahrer wurde eine Blutprobe entnommen und ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Er trug wohl auch eher keinen „Helm“.

Biertrinkende Rotlichtradler in Landau

Pressemeldung der PD Landau vom 12. Juli 2018:

POL-PDLD: Gesucht werden zwei Fahrradfahrer…

Landau in der Pfalz (ots) – 11.07.2018, 15:11 Uhr ..die mit ihren Rädern und Biertrinkend über eine rot zeigende Ampel in der Wieslauterstraße gefahren sind. Im weiteren musste ein 49-jähriger Verkehrsteilnehmer wegen der Fahrweise der beiden anhalten. Es entwickelte sich ein Streitgespräch und der größere Fahrradfahrer stieß den 49-jährigen gegen die Brust. Die beiden Radfahrer entfernten sich Richtung Horststraße. Die beiden werden wie folgt beschrieben¨ 1. ca. 25 Jahre, graues Unterhemd, Kappe 2. ca. 30 Jahre, groß, breit gebaut, graues Unterhemd, Kappe Hinweise bitte an die Polizei Landau unter 06341/287-0.

Es scheint irgendwie grade Hochsaison für radelnde Alkoholiker zu sein…!?

Don’t drink and cycle

Pressemeldung der PD Neustadt (Weinstraße) vom 11. Juli 2018:

Freinsheim (ots) – Am Mittwoch, gegen 02.30 Uhr, fiel den Beamten der Polizeiinspektion Bad Dürkheim auf der Landesstraße L455 ein Radfahrer auf, der unbeleuchtet und stark schwankend von Freinsheim in Richtung Ungstein unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle torkelte der 54-jährige so stark, weshalb er gestützt werden musste. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,8 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet.

Ein echter Torkelradler. Es gibt aber natürlich wesentlich trinkfestere Radler, in Germersheim zum Beispiel!

Pressemeldung der PD Landau vom 11. Juli 2018:

Germersheim (ots) – Am Mittwochnachmittag fuhr ein 23 Jähriger mit seinem Fahrrad bei der Polizei in Germersheim vor. Als er den Beamten sein Anliegen vortrug, konnte bei dem Mann deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,23 Promille. Dem Fahrradfahrer wurde eine Blutprobe entnommen, auf ihn kommt nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zu.

Tja. Mich würde das dringende Anliegen interessieren, welches den Radler auf die glorreiche Idee brachte, derart besoffen zur Polizei zu radeln? ;o) Er hätte ja dann immer noch behaupten können, er hätte das Rad dorthin geschoben – aber da Betrunkene immer die Wahrheit sagen, hat er nun ein Strafverfahren am Hals!

Mir soll es Recht sein; ich bin was das Thema Alk betrifft ziemlich aus der Art geschlagen – denn ich trinke grundsätzlich keinen und bin ganz allgemein der Ansicht, dass grade auch im Straßenverkehr ohne die gesellschaftlich völlig akzeptierte Volksdroge Nr. 1 sehr vielen Menschen viel Leid und Ärger erspart bliebe.

Besoffener Radfahrer stürzt

Pressemeldung der PD Landau vom 6. Juni 2018:

Germersheim (ots). Bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen hatte ein 34 jähriger Radfahrer eine Platzwunde am Kinn erlitten und musste zur medizinischen Versorgung ins Krankenhaus nach Germersheim gebracht werden. Der Mann war zuvor betrunken ohne Fremdeinwirkung zwischen Sondernheim und Germersheim mit seinem Rad gestürzt und hatte die ganze Nacht durchgefeiert. Ein entsprechender Atemalkoholtest erbrachte ein Ergebnis von 2,48 Promille. Vor Ort konnten die Beamten noch einen zweiten Radfahrer feststellen, ein 38 jähriger Mann aus Germersheim. Der 38 jährige war mit seinem Rad zwar nicht in den Verkehrsunfall involviert, gab sich jedoch als Begleiter zu erkennen und hatte ebenfalls dem Alkohol in erhöhtem Maße zugesprochen. Ein Atemalkoholtest erbrachte bei dem 38 jährigen ein Ergebnis von 2,46 Promille. Beiden Radfahrern wurden Blutproben entnommen und Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Die Fahrt war an dieser Stelle beendet.

Zwei wahrhaftige Torkelradler. „Don’t drink and drive“ gilt aber auch für die Benutzung des Drahtesels. Ich hab nämlich auch keinen Bock, ggf. gar auf einen „Radweg“ gezwungen, dann auch noch mit so jemandem zu kollidieren.