Links und Rechts ums Eck statt Gradeaus?

An dieser Stelle möchte ich anhand eines Beispiels quasi direkt vor meiner Haustür (ich befahre die Strecke quasi täglich in mind. einer Richtung) einmal ausführlich aufzeigen, welche allgemeinen Abgrenzungs-Problematiken durch das ausgelöst werden, was sich gemeinhin “Radweg” schimpft. Vor allem basierend auf dem Fakt, dass das, was als “straßenbegleitender Radweg” oft blau benutzungspflichtig beschildert wird, oft genau genommen kein Solcher ist, sondern ein eigenständiger Weg, der bspw. zwei unabhängige Straßen miteinander verbindet bzw. eine andere ursprüngliche Funktion hat(te). Um einen Solchen dreht es sich hier!

Die Kreisstraße 6 führt von der westlichen Stadtgrenze durch die eingemeindeten Stadtteile Windsberg, Gersbach (als Rothmühlstraße) und Winzeln (als Gersbacher Straße) in die Kernstadt, wo sie das westliche Stadtgebiet bis zum Beginn der B 270 durchquert. Sie weist (vor allem seit dem Bau der L 600, die quasi den gesamten Durchgangsverkehr abzog) ein nur unterdurchschnittliches Verkehrsaufkommen auf und wurde (glücklicherweise) etwa um 2010 herum gründlich saniert; zuvor war es eine berüchtigte Holperpiste. Vom Bau neuer Radwege (so auch im Hochwald zwischen Windsberg und Gersbach) hat man (wohl aus Kostengründen) abgesehen. Viel sinnvoller wäre es gar, dort bereits vorhandene Wirtschaftswege zu asphaltieren, sie für Radfahrer freizugeben und auf diesem Wege Alternativen zu eröffnen.

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Das Nadelöhr im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist mein Heimatrevier. Er bildet zusammen mit den jenseits der Grenze liegenden Nordvogesen das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und ist einer der am dünnstbesiedelten Landstriche der Bundesrepublik. Man kann teilweise über 30 Kilometer Land- und Bundesstraßen am Stück befahren, ohne dabei eine einzige geschlossene Ortschaft zu durchqueren. Der informative Wikipedia-Artikel beschreibt diese einmalige Landschaft mehr als treffend!

Unzählige Stunden habe ich dort auf meinem Rennrad und dem Mountainbike verbracht, auch um die schönen Seiten dieser Gegend fotografisch festzuhalten. Das Gebiet ist auch topographisch abwechslungsreich; man kann Touren mit leichtem oder auch sportlich äußerst anspruchsvollem Profil zusammenstellen. Ein kleiner Makel ist jedoch, dass grade für Rennradfahrer nur wenige Alternativrouten über asphaltierte Forstwege existieren; man muss also weitestgehend mit dem recht dünnen Straßennetz zurechtkommen. Richtig flexibel ist man in dieser Hinsicht also nur mit dem Mountainbike. Lange Zeit galt dies auch für das wichtigste verkehrliche Nadelöhr der gesamten südlichen Pfalz: Dem Abschnitt zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein!

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Radweg-Einöd(e)

Die Homburger Straße (L 469) zwischen Zweibrücken und Einöd befahre ich relativ selten, da weiter südlich im Zweibrücker Stadtteil Bubenhausen ein direkt der A 8 folgender, asphaltierter Wirtschaftweg beginnt, der per für KFZ gesperrt ist. Jener bringt einen dann recht schnell und komfortabel Richtung Webenheim / Blieskastel (B 423) oder Einöd / Ingweiler (bzw. umgekehrt); man hat dann auch vor allem keine Ampeln vor der Nase. Und keine blauen Schilder…!

Für einen Überblick wieder ein Link zu Google Maps! „Radweg-Einöd(e)“ weiterlesen

Schikanen am Funkturm

Willkommen in der Rosenstadt Zweibrücken! Innerhalb des Stadtkerns hat sich in den letzten Jahren löblicherweise einiges getan und viele zweifelhafte Radverkehrsanlagen wurden von Ihrer Benutzungspflicht erlöst. Leider gilt dies nicht für die “Peripherie”, also einige der eingemeindeten Zweibrücker Stadtteile als auch die Gegend um den Flughafen, das Outletcenter als auch das Gewerbegebiet am Funkturm.

Einen Überblick liefert wieder Google Maps!

Das Letztgenannte liegt an der L 480 zwischen dem Outletcenter und der Stadt selbst. Wir beginnen an der Einmündung des Mitfahrerparkplatzes mit Blick Richtung Zweibrücken; das erste steht in dieser Fahrtrichtung bereits an der südlichen Ab- und Auffahrt zur A 8. Diese Situation habe ich im Rahmen eines weiteren Beitrags zum “Turbo-Kreisel” am Outlet näher beschrieben. Jedenfalls erkennen wir auch hier wieder eine durchschnittliche Landstraße, ausreichend breit und wegen der Nähe zur Autobahn mit einem sicher etwas überdurchschnittlicheren, aber auch nicht problematischen Verkehrsaufkommen.

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Das Gegenteil von gut…

…ist gut gemeint. So lässt sich der benutzungspflichtig mit Zeichen 240 StVO beschilderte kombinierte Geh- und Radweg entlang der L 478 zwischen Mauschbach und Hornbach kurz zusammenfassen.

Überblick bei Google Maps!

Offenbar wurde dieser Weg auf eigene Initiative der Verbandsgemeinde (VG) Zweibrücken-Land angelegt; das Land RLP wollte offensichtlich keine Mittel dafür bereitstellen bzw. die Baulast tragen. Ich vermute mal, da auch auf der anderen Talseite ein asphaltierter Wirtschaftsweg verläuft (über den auch die touristischen Radrouten im Hornbachtal geführt werden) und auf dem Abschnitt dieser Landstraße insgesamt nur recht wenig Verkehr herrscht. „Das Gegenteil von gut…“ weiterlesen

Im Pfälzerschilderwald

Die B 10 zwischen Pirmasens und Landau ist das mit Abstand bedeutendste Verkehrspolitikum in der Südwestpfalz. Seit rund 20 Jahren wurde und wird ab der A 8 / A 62 bei Höheischweiler permanent Richtung Osten ausgebaut; seit 2016 ist die Straße bis Hinterweidenthal Vierspurig befahrbar. Dort entstand eine aufwändige neue Anschlussstelle an die B 427 (Richtung Dahn / Bad Bergzabern) bzw. L 487 (Richtung Salzwoog; beide nun auf einem Teil der ehemaligen B-10-Trasse). Nun ist die allgemeine Verkehrsunfallforschung ja meines Wissens nach zur Erkenntnis gelangt, dass es wesentlich sicherer ist, Radverkehr durch Kreisel zu führen, anstatt an diesen vorbei. Die Zahl der “Konfliktpunkte” wurde durch die Anlage des verpflichtenden Geh-Radwegs dort jedenfalls vervielfacht! Besonders “spannend” wird auch sein, ob es grade dort dann vermehrt Auffahrunfälle geben wird, weil es natürlich auch hin und wieder zuvorkommende (und mitleidende) Autofahrer gibt, die auf ihre Vorfahrt verzichten und den Radfahrer vorlassen.

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Schienenbus-Sommer auf der Wieslauterbahn

Der ZSPNV Süd hat anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums der Reaktivierung der Wieslauterbahn im Ausflugsverkehr mal etwas Außergewöhnlicheres organisiert! So fahren vom 17. bis 28. Juli auch wochentäglich Züge im überwiegenden 2-Stunden-Takt auf der Strecke im Dahner Felsenland.

Eingesetzt wird / werden dabei Wochentags ein oder zwei Uerdinger Schienenbusse (Motor- und Steuerwagen) der Pfalzbahn.

Auch wenn die Wettervorhersagen für Montag und Dienstag nicht ganz so optimal waren, ließ ich mir die Gelegenheit für ein paar Fotos nicht entgehen. Ich hatte sogar teils recht unfassbares Glück, was die Wolkenlücken betraf – leider wurde dies durch einen immer schlechter werdenden Autofocus meines schon sehr betagten Objektivs an mehreren Stellen brutal zunichte gemacht…

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Morgens in Burgalben

Mit diesem Beitrag will ich nun an dieser Stelle meine regelm. Dokumentation des südwestpfälzischen Bahnverkehrs neu starten! 🙂

Dank Rodungsarbeiten entlang der B 270 hat der Landesbetrieb Mobilität im Frühjahr eine schöne Aussicht auf die Bahnstrecke bei Burgalben geschaffen. Der “Kohlhaufen” ist ein pyramidenförmiger Hügel, welcher den Ort Waldfischbach-Burgalben um etwa 65 Meter überragt. Hier verlässt die Bahnstrecke dann auch das Schwarzbachtal und folgt für kurze Zeit leicht ansteigend dem Klapperbach, um mittels eines Felsdurchstichs dann mit Erreichen des Waldfischbacher Bahnhofs im weiteren Verlauf der Moosalb zu folgen.

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