Das Nadelöhr im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist mein Heimatrevier. Er bildet zusammen mit den jenseits der Grenze liegenden Nordvogesen das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und ist einer der am dünnstbesiedelten Landstriche der Bundesrepublik. Man kann teilweise über 30 Kilometer Land- und Bundesstraßen am Stück befahren, ohne dabei eine einzige geschlossene Ortschaft zu durchqueren. Der informative Wikipedia-Artikel beschreibt diese einmalige Landschaft mehr als treffend!

Unzählige Stunden habe ich dort auf meinem Rennrad und dem Mountainbike verbracht, auch um die schönen Seiten dieser Gegend fotografisch festzuhalten. Das Gebiet ist auch topographisch abwechslungsreich; man kann Touren mit leichtem oder auch sportlich äußerst anspruchsvollem Profil zusammenstellen. Ein kleiner Makel ist jedoch, dass grade für Rennradfahrer nur wenige Alternativrouten über asphaltierte Forstwege existieren; man muss also weitestgehend mit dem recht dünnen Straßennetz zurechtkommen. Richtig flexibel ist man in dieser Hinsicht also nur mit dem Mountainbike. Lange Zeit galt dies auch für das wichtigste verkehrliche Nadelöhr der gesamten südlichen Pfalz: Dem Abschnitt zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein!

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Im Pfälzerschilderwald

Die B 10 zwischen Pirmasens und Landau ist das mit Abstand bedeutendste Verkehrspolitikum in der Südwestpfalz. Seit rund 20 Jahren wurde und wird ab der A 8 / A 62 bei Höheischweiler permanent Richtung Osten ausgebaut; seit 2016 ist die Straße bis Hinterweidenthal Vierspurig befahrbar. Dort entstand eine aufwändige neue Anschlussstelle an die B 427 (Richtung Dahn / Bad Bergzabern) bzw. L 487 (Richtung Salzwoog; beide nun auf einem Teil der ehemaligen B-10-Trasse). Nun ist die allgemeine Verkehrsunfallforschung ja meines Wissens nach zur Erkenntnis gelangt, dass es wesentlich sicherer ist, Radverkehr durch Kreisel zu führen, anstatt an diesen vorbei. Die Zahl der „Konfliktpunkte“ wurde durch die Anlage des verpflichtenden Geh-Radwegs dort jedenfalls vervielfacht! Besonders „spannend“ wird auch sein, ob es grade dort dann vermehrt Auffahrunfälle geben wird, weil es natürlich auch hin und wieder zuvorkommende (und mitleidende) Autofahrer gibt, die auf ihre Vorfahrt verzichten und den Radfahrer vorlassen.

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Schienenbus-Sommer auf der Wieslauterbahn

Der ZSPNV Süd hat anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums der Reaktivierung der Wieslauterbahn im Ausflugsverkehr mal etwas Außergewöhnlicheres organisiert! So fahren vom 17. bis 28. Juli auch wochentäglich Züge im überwiegenden 2-Stunden-Takt auf der Strecke im Dahner Felsenland.

Eingesetzt wird / werden dabei Wochentags ein oder zwei Uerdinger Schienenbusse (Motor- und Steuerwagen) der Pfalzbahn.

Auch wenn die Wettervorhersagen für Montag und Dienstag nicht ganz so optimal waren, ließ ich mir die Gelegenheit für ein paar Fotos nicht entgehen. Ich hatte sogar teils recht unfassbares Glück, was die Wolkenlücken betraf – leider wurde dies durch einen immer schlechter werdenden Autofocus meines schon sehr betagten Objektivs an mehreren Stellen brutal zunichte gemacht…

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