Alltagserlebnisse (Teil 30)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gehweg- und Geisterradler (14)

Am Abend des 23. April befuhr ich die Turn- und Bahnhofstraße (K 6) in Pirmasens in südlicher Richtung. Aus der Einmündung „Im Grundbirngarten“ kam ein MTB-Fahrer auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg die steile Straße heruntergefahren und bog auf den parallel zur Turnstraße verlaufenden (linksseitigen) Anlieger- und Gehweg ein (den ich in der anderen Richtung gerne per Zeichen 250 StVO  freigegeben sähe). Das darf er eigentlich grundsätzlich nicht, da an dieser Stelle per  nur das Rechtsabbiegen erlaubt ist.

Er musste anschließend auch drei Fußgänger passieren. Es ging mit ordentlich Tempo weiter Richtung Bahnbrücke; ich musste ordentlich kurbeln, um dranzubleiben. Die Einmündung (der abknickenden Turnstraße) vor der Bahnbrücke wurde recht sorglos überquert, anschließend ging es mit über 35 km/h dann den Gehweg (in nördliche Richtung per Zeichen 239 StVO  freigegeben – in Schrittgeschwindigkeit…) auf der abschüssigen Brücke hinab, wo er dann nach links zum Hauptbahnhof abbog. 🙄

Stopschilder (11 + 12)

Am 25. April fuhr an der Ecke Pirminius- und Wiesenstraße mal wieder jemand (immerhin ganz langsam) über die Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO. Ich seh dort auch generell nur ganz selten mal jemanden, der anhält. Wenn die Ampel zur Kreuzung Schäferstraße grade auf Grün gesprungen ist, geht es meist Vollgas drüber. 🙄 An der Stelle frage ich mich regelmäßig, warum dort überhaupt eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet ist? Nach meinen Beobachtungen kommt der überwiegende Verkehr vom Kaufland die Pirminiusstraße herunter bzw. fährt dorthin. Das muss ich beim nächsten Termin bei der Straßenverkehrsbehörde mal ansprechen.

Wenig später huschte dann noch der Fahrer eines dunkelblauen Ford Focus ohne anzuhalten über das Zeichen 206 StVO an der Einmündung der K 88 K 36 (bei OSM falsch dargestellt) nach rechts in die L 496 (Umgehung Münchweiler).

Gehwegradlerin (15) inkl. Rotlicht (5)

Am 26. April befuhr ich die Contwiger Hauptstraße (L 471) in Richtung Zweibrücken. Ich rollte wegen roter Ampel an der Kreuzung Bahnhof- / Gutenbrunnenstraße gemütlich aus. Ein Stück vor mir fuhr eine Radfahrerin (immerhin auf der Fahrbahn – Halleluja!), die aber dann auf den rechten Gehweg wechselte und dabei beide rot zeigenden Ampeln (die für Fahr- und Fußverkehr) überfuhr. Dabei fiel mir noch auf, dass ihr Vorderreifen quasi völlig platt war, der Hintere hatte auch kaum noch Luft. Fraglich, ob ihr das überhaupt bewusst war? Ich seh nämlich sehr oft Leute durch die Gegend eiern, die offenbar vom Reifenaufpumpen noch nie was gehört haben.

Gepöbel (5) & Hupen (23)

Es ging weiter in den Bliesgau. Eigentlich wollte ich von Webenheim kommend (dem dortigen „Turbokreisel“ werde ich mich bei Gelegenheit auch mal widmen…) hinter Mimbach über die L 103 Richtung Altheim. Aber da mir bereits direkt am Beginn des absurden Blauwegs entlang der L 105 auffiel, dass dort immer noch exakt die gleichen Scherben (einer braunen Bierflasche) lagen, die ich am 14. Februar im Rahmen meines formlosen Überprüfungsantrags dem zuständigen Straßenverkehrsamt gemeldet hatte (man versprach eine Weiterleitung), wollte ich dann schauen, ob die Blauschilder noch stehen – und wie der Weg dort weiter hinten aussieht. Auch hier funkelte der Sonderweg wieder aufgrund hunderter feiner Glasscherben wie eine Discokugel. Ich beschloss daraufhin, wegen Unbenutzbarkeit auf die Fahrbahn zu wechseln. Zumal ich eh der Ansicht bin, dass ein rechts stehendes Zeichen 240 StVO mit Pfeil nach links kein wiederholendes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite erübrigt – und dort folglich sowieso keine linksseitige Benutzungspflicht vorliegt.

Kurz darauf überholte mich jedenfalls ein Fahrschulauto, welches (wie üblich, so verkehrsregelgetreu fährt man im Leben nie wieder Auto…) eine gewaltige Schlange hinter sich herzog. Aus dem Seitenfenster eines roten BMW (etwa das 7. Auto in einer bestimmt 15 Autos umfassenden Schlange) kam dann der kluge Ratschlag: „Da drüben ist ein Radweg!“ Ich entgegnete: „Der ist voll mit Scherben“! Der junge Mann steuerte dabei vor lauter aufgeregtem Mitteilungsbedürfnis seinen Schlitten beinah noch in die Leitplanke am Straßenrand. 🙄 In dem Fall war es doch eh vollkommen egal, ob ich dort auf der Fahrbahn fahre oder nicht – wegen des Fahrschulautos kam eh keiner schneller ans Ziel…

Ich drehte dann etwa in der Mitte der Strecke rum und probierte nochmal kurz aus, ob es da auch scherbenfreie Abschnitte gibt – aber das war quasi aussichtslos. Da ich den tollen Sonderweg nun auch noch rechts von mir liegen ließ (die ultimative Provokation…!), gab es noch einmal bei der Vorbeifahrt eines Autos (obwohl er ohne Gegenverkehr problemlos vorbeizog) einen längeren Huper.

Ich sags ja: Radwege dienen zu nix anderem, als das Verkehrsklima zu vergiften und zur Animation primitiven Revierverhaltens von Autofahrern. 😈

Geistergehwegradlerin verunfallt in Edenkoben

Pressemeldung der PI Edenkoben vom 24. April 2018:

Edenkoben (ots). Bei der Ausfahrt aus einem Tankstellengelände in den Fließverkehr übersah am Mo., 23.04., ein PKW-Fahrer eine Radfahrerin. Diese stürzte zu Boden und zog sich Schürfwunden zu. Am PKW entstand bei dem Zusammenstoß ein Sachschaden von etwa 2.000 EUR. Es wird sowohl gegen den PKW Fahrer, wie auch gegen die Radfahrerin ermittelt, da diese den Gehweg in entgegengesetzter Richtung befuhr.

Auf meine Nachfrage nach dem genauen Unfallort (in Edenkoben gibt es mehrere Tankstellen) hängte der Sachbearbeiter netterweise noch ein Foto der Unfallstelle an die e-mail mit dran:

Die exaktere Beschreibung der Unfallstelle:

Der PKW fuhr aus der Ausfahrt der HEM Tankstelle (Staatsstr. 1 / 67480 Edenkoben), die Radfahrerin in Pfeilrichtung. Tatsächlich ist der Weg für Radfahrer in die andere Richtung als die Radfahrerin fuhr (also in Rtg. Edesheim) freigegeben.

Ich fände ja mal eine Untersuchung ganz interessant, inwiefern die Freigabe von Gehwegen für Radfahrer das Geisterradeln begünstigt bzw. fördert?

In Edenkoben hab ich übrigens (zumindest im Grundstudium 1) studiert. 😉

Alltagserlebnisse (Teil 29)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (54 & 55 – bis ca. 67)

Was am sonnig-warmen 17. April auf den Straßen zwischen Zweibrücken und der Nordpfalz in Sachen zweifelhafter Überholvorgänge los war, toppte irgendwie alles bislang dagewesene. Es waren auf den 119 km schlicht zu viele, um sie sich alle merken zu können. 🙁 Stellvertretend für viele Engüberholer erwähne ich daher nur die Fahrer eines Tanklasters und eines VRN-Busses, die mich auf der L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach trotz Gegenverkehrs unnötig eng überholt haben. Grade der Busfahrer schien vom Überholvorgang seines Vordermanns regelrecht inspiriert worden zu sein. Erst das nachfolgende Auto machte dann langsam und überholte erst, als frei war. 🙄

Gehweg- und Geisterradler (12)

Auch entlang der L 358 zwischen Miesau, Buchholz und Bruchmühlbach wird man mit dem üblichen Radwege-Murks konfrontiert (siehe auch die Mängelliste zum Kreis Kaiserslautern). In südlicher Fahrtrichtung holt einen am Ortausgang von Miesau ein Zeichen 240 StVO für nicht mal 50 Meter nach rechts, ehe ein weiteres Zeichen 240 StVO mit dem ZZ „Ende“ in einer Sackgasse hinter(!) der Querungshilfe die Benutzungspflicht schon wieder aufhebt. In Richtung Bruchmühlbach stehen auch für lange Zeit gar keine Radwegschilder auf der linken Seite. Das hinderte aber am 17. April eine etwa ein Dutzend ältere Radler und Radlerinnen umfassende Gruppe (könnte ein ADFC-Ausflug gewesen sein…) natürlich nicht daran, diesen Weg auch in die „falsche“ Richtung zu befahren.

Da man sich auch im Kreis Kaiserslautern nicht um die rechtlich korrekte Ausstattung von Ampeln entlang von Radverkehrsanlagen kümmert, haben jene an der Einmündung der Römerstraße streng genommen auch eine ganze Reihe Rotlichtverstöße begangen, da sie das Lichtzeichen der reinen Fußgängerampel (keine Kombi-Streuscheiben, wie z. B. auch hier) – und nicht jenes Lichtzeichen der Fahrbahn beachteten. Sie konnten schon froh sein, dass sie zuvor die total unübersichtliche Einmündung Buchholzstraße unfallfrei überstanden hatten…

Ein Zeichen 240 StVO taucht jedenfalls linksseitig erst ab der Einmündung ins Industriegebiet nördlich der Bahnlinie auf. In beide Richtungen kriegt der Radfahrer grade auch an den Autobahneinmündungen natürlich sein kleines Zeichen 205 StVO, um den § 9 (3) StVO auszuhebeln. Diese Mängel sind übrigens seit Jahren bekannt. 🙄

Geisterradler (13)

Am 19. April befuhr ich den (auf meiner Liste seltsamerweise noch fehlenden) mit Zeichen 241 StVO und später Zeichen 240 StVO beschilderten Weg entlang der L 469 zwischen dem Zweibrücker Stadtteil Niederauerbach und Oberauerbach. Er weist die üblichen Mängel auf, inbs. liegt er in Niederauerbach durchgängig innerorts – ohne eine besondere Gefahrenlage auf der Fahrbahn. Am nördlichen Ortsausgang von Niederauerbach ist er wegen unzureichender Breite und zahlreichen Grundstücksein- und -ausfahrten sehr gefährlich. Zu allem Überfluss gibt es auch noch eine besonders tückische Verschwenkung an einer Verkehrsinsel. Und genau hier kam mir ein unbeschuhter, allgemein auch leicht hippiemäßig wirkender Radler entgegen, der keinerlei Veranlassung sah, seine Fahrlinie nach außen zu verlagern. Stattdessen schnitt er mir mittig den Weg ab, weshalb ich auf den Gehweg ausweichen musste. Formell mag er kein Geisterradler gewesen sein, da der Weg auch von Oberauerbach ausgehend mit Zeichen 240 StVO beschildert ist. Allerdings steht dort kein „umgekehrtes“ Zeichen 241 StVO, weshalb er wohl der Ansicht war, dass er die gesamte Breite ausnutzen dürfe… 🙄

Hupen (22)

Am 21. April gab es aus dem Auto eines grauhaarigen Rentners auf der B 427 kurz vor Dahn (am „Hochstein-Sporn“) mal wieder ein Huperchen. Das letzte ist ja schon eine Weile her.

Rotlicht (4)

Ebenfalls am 21. April rauschte der Fahrer eines schwarzen Porsche Cayenne noch schnell über die grade auf Rot umgesprungene Ampel am „Landauer Tor“ in der Lemberger Straße hinein in die Volkgsgartenstraße. Er stand dann halt etwas früher an der direkt folgenden roten Ampel an der Kreuzung der Landauer Straße. 🙄

Stopschilder (10)

Es ging weiter durch die Kronenstraße Richtung Blocksbergstraße. Ein vor mir aus dem Berliner Ring gekommener Fahrer eines Golfs fuhr dann ohne an der Haltelinie des dortigen Zeichen 206 StVO zu halten nach links in die Blocksbergstraße ein. Viel gebracht hatte es nicht, da er anschließend einen kleinen Jungen, der dort grade mit dem Rad über den Zebrastreifen fuhr, passieren lassen musste.

Alltagserlebnisse (Teil 25)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Rotlicht (3)

Nicht mal mehr Dunkelgelb war es, als am 3. April 100 Meter vor mir ein schwarzes Auto in der Gärtnerstraße bei Rot noch schnell nach rechts in die Ringstraße abbog.

Überholmanöver (45)

Zwei breite Fahrspuren reichten dem LKW-Fahrer eines in Pirmasens beheimateten Speditionsunternehmens am Abend des 3. April auf der B 270 zwischen dem Abzweig Petersberg und Pirmasens nicht aus, um mich mit angemessenem Abstand zu überholen; er schrammte mit vollem Tempo kaum einen halben Meter an mir vorbei. 😡 Schien mir volle Absicht gewesen zu sein und sollte wohl den dort üblichen Huper ersetzen, da gefühlt jeder fünfte Kraftfahrzeugkutscher der Ansicht zu sein scheint, dass Radfahren hier nicht erlaubt sei.

Gehweg- und Geisterradler (11)

Anschließend ging es noch Richtung Kaufland. In der Teichstraße hielt ich an der roten Ampel. Von links kam ein Radfahrer den steilen Gehweg der Zeichen 267 StVO Gärtnerstraße heruntergeradelt, schaute sich kurz um und fuhr dann weiter Richtung Schäferstraße.

Geschwindigkeit (8)

Mal gespannt, wann ich mal (wegen der gesperrten Winzler Str.) durch die Tempo-30-Zone zwischen Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ durchkomme, ohne Verstöße gegen Tempo 30 dokumentieren zu können. Auch am 3. April näherte sich einer recht schnell (und laut dröhnend) von hinten, obwohl ich etwa 27 km/h fuhr. In der „Priesterwiese“ bog ich rechts in die Hornbacher Straße ab, um in den bereits sanierten Teil der Winzler Straße zu gelangen. Als er freie Bahn hatte, gab er regelrecht Vollgas Richtung „In der Walsterwiese“. Ich sah ihn dann kurze Zeit später wieder aus etwa 50 Metern Entfernung am Kreisel Winzler Straße und Arnulfstraße. 🙄

(Wilde) Tiere (2)

Ein etwas eigenwilliger Hund trottete am Abend des 4. April plötzlich von links über die Verkehrsinsel an der Einmündung der K 10 in die L 471. Verfolgt von seinem Frauchen. Meine Bemühungen, ihn zu mir zu locken, schlugen fehl; er machte stattdessen auch Anstalten, Richtung L 471 zu laufen. Von links näherte sich grade ein LKW mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer hätte eigentlich sehen müssen, dass da ein Hund frei herumläuft, der ihm jederzeit vor den Laster springen kann. 🙄 Zwei weitere Autofahrer fuhren an der Stelle jedenfalls sehr vorsichtig vorbei. Glücklicherweise konnte das Frauchen ihren unverletzten Hund dann wieder an die Leine nehmen.

Autos auf Radwegen (5)

Meine kurze Abendrunde führte weiter über Contwig nach Hornbach. Auf dem in beide Richtungen mit Zeichen 260 StVO beschilderten Verbindungsweg zwischen dem Gewerbegebiet am Zweibrücker Flughafen (Göteborger Straße) und Rimschweiler begegneten mir auf meiner recht kurzen Fahrt immerhin drei Autos. Natürlich garantiert alles „Anlieger“…! 😛

Alltagserlebnisse (Teil 23)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gespräche (3)

Ich find das ja immer lustig, wenn mich Leute drauf ansprechen, ob es denn fürs Radfahren nicht zu kalt sei? Oft fragt man mich das grade dann, wenn es eigentlich nicht (mehr) sonderlich kalt ist. Da hätte ich mir grade in den seeeehr kalten Tagen im Februar doch etwas mehr Interesse und Respektsbekundungen gewünscht, als ich bei minus 7 Grad unterwegs war! 😎

So wurde sich dann auch am 26. März auf dem Kaufland-Parkdeck in Pirmasens nach meiner Kälteresistenz erkundigt. Es schien grad die Sonne und war lauschige 9 Grad „heiß“; am Vortag war gar bei 11 bis 13 Grad und Sonnenschein die erste Tour in der kurzen Hose 2018 möglich. 🙂 Der nette Herr wünschte mir dann noch viel Spaß – und ich solle immer auf die Autofahrer achten, denn da seien ein paar Rücksichtslose unterwegs! Damit sollte er schon bald Recht behalten…

Vorfahrt gewähren (2)

Denn nur eine knappe Stunde später wurde mir in der Waldfischbacher Welschstraße ( L 499 Richtung Heltersberg) von einer jungen Frau besonders übel und kackfrech die Vorfahrt genommen! Jene Madame kam aus der Schlossstraße – und fuhr ohne groß auf mich zu achten mit stotternden Rädern noch schnell nach links in die Welschstraße ein. Es fehlte vielleicht ein Meter zur Kollision. 😡

Wilde Tiere (1)

Ist zwar schon eine halbe Ewigkeit her und ich hatte es vergessen – aber damit es hier ebenfalls dokumentiert wurde: Am 15. März befuhr ich die L 487 zwischen Salzwoog und Fischbach; unter den Einheimischen ist die Strecke auch als „iwwer de Braunsbeersch“ bekannt. 😉 Jedenfalls raschelte es plötzlich oben rechts ganz ordentlich. Als ich meinen Blick hinaufrichtete, erkannte ich dann ein mittelgroßes Wildschwein, welches weiter seelenruhig die Böschung hinaufkletterte. Zum Glück war es allein unterwegs…! Tiere seh ich eigentlich jeden Tag. Leider totgefahren. Am 27. März waren das bspw. ein Eichhörnchen, ein Fuchs und zwei (teils komplett zerfetzte) Rehe. Die still am Straßenrand verwesenden Opfer des menschlichen Automobilwahns. Den daraus resultierenden Gestank dürfen dann hauptsächlich wir Landstraßenradler so richtig „genießen“. 🙁

Fußgänger (2)

Am 27. März wartete ich in der Linksabbiegespur der Contwiger Hauptstraße, um in die Bahnhofstraße einzubiegen. Am Brunnen fiel mir schon bei der Anfahrt eine Gruppe aus drei Frauen und einem Mann (mit Klappleiter…?) auf. Etwa 10 Sekunden später schaltete die Fahrbahnampel auf Grün, ich tastete mich in die Kreuzung vor und wartete, bis 5 oder 6 geradeausfahrende Autos die Kreuzung passiert hatten. Was so weitere 10 bis 15 Sekunden gedauert haben müsste. In dem Moment, als ich grade losgefahren war, merke ich, dass von links die illustre Vierergruppe gemächlich angetrabt kommt! Obwohl deren Fußgängerampel schon auf rot umgesprungen war und jene eigentlich genug Zeit gehabt hätten, die Fahrbahn früher zu queren. Meine Anmerkung „rot“ wurde mit irgendwas unverständlichem „… Radfahrer!“ gekontert. 😯

Gehweg- und Geisterradler (9 & 10)

Es scheint wohl so langsam wirklich Frühling zu werden! Auch wenn das unterkühlte und graue Wetter es weiterhin nicht vermuten lässt. Ein untrügliches Anzeichen könnten jedenfalls die zunehmenden Geistergehwegradler (in Einbahnstraßen) sein, die mir in den letzten Tagen vermehrt begegnen! Der erste, der am 27. März auf dem Gehweg rechts von mir herumtorkelte, war ein Rentner mit Einkaufstüte am Lenker in der Zeichen 267 StVO Talstraße in Thaleischweiler-Fröschen. Er versuchte dabei mühsam, sich zwischen den Gartenzäunen und den teils auf dem Gehweg geparkten Autos einen Weg zu bahnen.

In der Pirmasenser Teichstraße (ebenfalls eine Zeichen 267 StVO) kam mir dann noch ein Mann um die 40 auf dem sowieso recht schmalen (aus seiner Sicht linken) Gehweg entgegen. 🙄 Er stieg dann immerhin ab; vielleicht, weil er meinen missbilligenden Blick bemerkte. 😈

Alltagserlebnisse (Teil 22)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Geschwindigkeit (6)

Aufgrund der Tatsache, dass die Winzler Straße wegen Sanierungsarbeiten gesperrt ist, nutzen auch viele Autofahrer die Nebenstraßen, anstatt die ausgeschilderte Umleitung über die Waisenhaus- und Arnulfstraße. Auch die Johannesstraße und „An der Priesterwiese“ liegen in einer Tempo-30-Zone. Aber wie schon vor einigen Wochen wurde ich am Abend des 23. März in der Johannesstraße trotz eigener Geschwindigkeit von 26 km/h (Richtung Südwest fahrend) wieder mehr als zügig von einem BMW (sorry, aber gefühlt fährt jeder zweite Auffällige einen BMW…!) überholt. Er brauste mir dann in der „Priesterwiese“ nach Beschleunigung meinerseits auf die erlaubten 30 km/h in der Folge trotzdem rasch davon.

Rotlicht (2)

Da hat mich der Rennradkollege noch so nett gegrüßt, als er am 24. März an mir vorbeigeradelt ist – und jetzt muss ich ihn hier auch noch verpetzen! 😉 Zwischen Bundenthal und der Sankt-Anna-Kapelle ist es seit einer Weile eigentlich allgemein klüger, den parallelen Wieslauter-Radweg zu benutzen (da hatte ich aber nicht mehr dran gedacht). Dort finden seit einiger Zeit Bauarbeiten (u. a. zur Stabilisierung der Böschungen, Arbeiten an den Stauwehren und Kabelverlegung) statt, die auch schon zur zeitweisen Vollsperrung der L 478 führten. Derzeit stehen da gleich zwei Baustellenampeln auf einem Kilometer. Als ich schon von Weitem bemerkte, dass die zweite Ampel grade auf rot umgesprungen war, nahm ich das Tempo raus. Jener mich dabei überholende Kollege hielt dann aber im Gegensatz zu mir nicht an jener Ampel an, sondern fuhr einfach rechts der Sperrbaken auf der gesperrten Fahrbahnseite weiter. Obwohl an der Ampel ein wartendes Auto stand und von hinten ein weiteres kam. Kommt aus der Gegenrichtung dann zufällig ein Streifenwagen angefahren, kann das sehr schnell sehr unangenehm werden…!

Gehweg- und Geisterradler (7)

Auch am 24. März wurde ich dann in der Kapeller Straße (B 427) in Bad Bergzabern (in der Nähe des McDonalds-Kreisels) Zeuge eines Beinahe-Frontal-Zusammenstoßes zwischen einem Gehweg-Geisterradler und einer Gehwegradlerin, in der unmittelbaren Nähe von Fußgängern! Wahrscheinlich hat sich es noch nicht bis zu den beiden herumgesprochen, dass an der B 427 innerhalb der Ortsdurchfahrt der Kurstadt keine Benutzungspflicht mehr besteht (Nr. 7) – und die Gehwege nun für Radfahrer auch nicht mehr freigegeben sind! Der ältere Mann (der ja gleich doppelt rechtswidrig unterwegs war) motzte die Frau auch noch frech an, sie habe Rechts zu fahren – na, dann fahr DU halt auch wenigstens auf dem rechten Gehweg…! 😛 Die Dame fuhr auch deshalb nicht ganz rechts, weil da eben ein Stück weiter vorne die Fußgänger liefen, die sie überholen wollte. Und die der Witzbold ja grade erst passiert hatte. Ich rief dann bei der Vorbeifahrt, dass „ihr beide nix auf dem Gehweg verloren“ hättet! 🙄

Gehweg- und Geisterradler (8)

Am Mittag des 26. März stand ich an der roten Ampel der Gärtnerstraße, um anschließend nach Rechts in die Ringstraße abzubiegen. Während des Wartens kam dann ein Radfahrer auf dem Gehweg rechts von mir um die Häuserecke gefahren und fuhr dann in der Zeichen 267 StVO auf dem aus seiner Sicht linken Gehweg weiter Richtung Bahnhofstraße. 🙄

Überholmanöver (40)

Am Abend des 26. März wurde dann von einem bekloppten Fahrer eines aufgemotzten Kleinwagens in der Pirmasenser Straße (L 475) in Wallhalben mal wieder hauptsächlich der Gegenverkehr gefährdet. Ich (Richtung Südost fahrend) wurde mitten im kurvigen Abschnitt in Höhe des Abzweigs Richtung Saalstadt überholt, obwohl der hinter mir laut mit seinem Auspuff Herumtönende auch wegen geparkter Autos gar nicht wissen konnte, ob da von vorne jemand gefahren kommt. Es kam dann halt einer – und der durfte kurz hinter der Tankstelle eine Vollbremsung machen und auf den Gehweg ausweichen! Der blaue Flitzer entschwand dann noch mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit Richtung Ortsausgang. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 21)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Stopschilder (5)

Als Radfahrer scheint man Stopschildverstöße irgendwie förmlich zu provozieren!? 😎

„Oh Nein, da kommt ein Radfahrer den Berg hochgefahren – wenn ich den vorbeilasse, muss ich noch ewig hinter ihm herschleichen! Also: Vollgas!“

Gut, die Stopschild-Moral ist allgemein ziemlich miserabel und mir fällt das wohl nur aus meiner speziellen Perspektive besonders auf. Jedenfalls überfuhr am Abend des (immer noch schweinekalten) 20. März ein BMW-Fahrer (so langsam kann das mit dieser Marke kein Zufall mehr sein…) die Haltelinie des Zeichen 206 StVO am Ende der Simter Straße, um fließend nach rechts in die Bitscher Straße einzubiegen. Die Vorfahrt hat er mir zwar nicht genommen, aber: „die Räder müssen stehen„! 😛 Übrigens: auf dem Foto in der Pressemeldung steht hinten links ein sehr, sehr lustiges Blauschild! Aber dazu ein andermal mehr! 😉

Überholmanöver (39)

Mit circa 40 Zentimetern Abstand schrammte am 21. März an der Fahrbahnverengung am Ortseingang der Bärenhütte ein Rentner an mir vorbei. Er fuhr dabei immerhin recht gemächlich und zog eine kleine Schlange hinter sich her.

Hupen (19)

Es ging über die B 270 weiter Richtung Kaiserslautern. Bei Steinalben (fast exakt an der gleichen Stelle wie zuletzt) wurde ich dann bei der Vorbeifahrt mal wieder aus einem Auto mit SÜW-Kennzeichen angehupt. 🙄

Hupen (20)

Und noch einen Huper gab es auf der Ortsumgehung von Weilerbach. Der mir entgegenkommende Rentner fuchtelte dabei noch mit den Armen herum. Ich kann mir gut vorstellen, dass es Typen wie ihm sehr gefallen würde, wenn man die aberwitzige und willkürliche Sperrung der L 367 für Radfahrer und Mofas ab Weilerbach über die B 270 hinaus bis zum Opelkreisel in Kaiserslautern auch noch weiter nach Westen ausdehnen würde…! 😛 Bis dahin darf ich – und werde auch weiterhin dort fahren!

Stopschilder (6)

Am 23. März hielt ich am Zeichen 206 StVO an der Einmündung der L 476 in die L 477 an, um anschließend nach links Richtung Thaleischweiler-Fröschen abzubiegen. Der neben mir rechts Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende BMW überfuhr hingegen einfach fließend die Haltelinie.

Gehweg- und Geisterradler (7)

Zwischendurch kann ich ja mal wieder einen von dieser Sorte erwähnen. Am selben Nachmittag kam mir (Richtung Südwest fahrend) in der Waldfischbacher Hauptstraße ein junger Mann auf einem MTB auf dem von mir aus rechten (schmalen) Bürgersteig entgegen. 🙄 Die folgende Ecke ist zudem ziemlich unübersichtlich und weiterhin sehr schmal.

Gehweg-Geisterradler-Unfall in Erlenbrunn

Just an jenem Tag (7. Februar), als ich das nette Gespräch mit dem Leiter des Straßenverkehrsamts hatte, erlebte ich gegen Ende meiner anschließenden Tour dann tatsächlich mal live und in Farbe einen „klassischen“ Gehweg-Geisterradler-Unfall!

Es ist gar nicht lange her, da hatte ich in diesen Alltagserlebnissen von einem Radfahrer berichtet, der im etwas weiter nordöstlich gelegenen Stadtteil Ruhbank ebenfalls exakt diesen Gehweg auf der falschen Straßenseite benutzte. Und dann passiert nur ein paar Tage später und ein paar Meter weiter dann tatsächlich ein Unfall mit einem Radfahrer, der nicht den gar bis zum Ortseingang per Zeichen 239 StVO  freigegebenen rechten, sondern den linken Gehweg benutzt! 🙄

Gegen 17 Uhr befuhr ich also die Erlenbrunner Straße Richtung Pirmasens. Etwa 100 Meter vor der Einmündung „An der Steige“ sehe ich auf dem (von mir aus) rechten Gehweg mal wieder (mir entgegenkommend) einen Radfahrer. Ich schüttle (innerlich) den Kopf und verrolle die Augen. Einen Moment später fährt ein Auto aus der Einmündung (mit m. E. angepasster Geschwindigkeit) – und der Radfahrer fährt jenem in die Seite! Ich sehe ihn unter dem Auto hindurch stürzen. Am Steuer des asiatischen Klein-SUV saß eine Frau, die gleich besorgt nachschaute, ob dem älteren Herren was passiert ist. Ich schaute mir das mit etwas Abstand eine Weile an und hätte gerne als Zeuge fungiert – aber da bestand wohl von beiden kein Interesse. Die Seite des Wagens sah an der Beifahrertür allerdings auch ein wenig zerkratzt aus und der Mann musste seinen um 180 Grad nach hinten gedrehten Lenker wieder ausrichten – aber man war sich wohl irgendwie schnell einig, dass nix passiert sei. Nun denn…!

Man hatte es auch eilig, weil auf der Erlenbrunner Straße ein ungeduldiges und sofort hupendes Rentnerpärchen wartete, um genau in jene Einmündung links einzubiegen.

Da ich mich trotzdem vorab als Zeuge anbieten wollte und vor allem diesen Unfall gern statistisch erfasst sähe, hab ich dann der örtlichen PI per e-mail meine Beobachtungen mitgeteilt – jener lag von den Beteiligten bislang jedenfalls keine Meldung vor. Da aber für eine statistische Erfassung die Namen bekannt sein müssen, bleibt die Gehwegradler-Unfallstatistik von PS dann wohl (auch) um diesen Fall ärmer!

Alltagserlebnisse (Teil 8)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (4)

Am 20. Dezember stand ich in Waldfischbach-Burgalben ein ganzes Weilchen am Zeichen 206 StVO am Ende der Höheinöder Str., um nach links in die Hauptstraße einzubiegen. Obwohl der von rechts kommende Autofahrer in die gleiche Richtung wie ich wollte (und mich dann ja ein Stück vor sich herfahren hätte), verzichtete er auf seine Vorfahrt und ließ mich rausfahren. 🙂

Gehweg- und Geisterradler (4)

Am 23. Dezember ging es nach längerer Zeit mal wieder Richtung Bliesgau. Der überwiegende Radverkehr verläuft auf dieser Relation auf dem Glan-Blies-Weg, hier auf der ehemaligen Trasse der Bliestalbahn. Wer aber z. B. den relativ neuen REWE-Markt am südwestlichen Ortsausgang von Gersheim erreichen will, muss dann halt auf dem Abschnitt die Landstraße benutzen. An der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim befindet sich auf der Nordseite ein saarlandtypischer „Seitenstreifenradweg“, die Leitpfosten stehen direkt rechts des Breitstrichs. Zwischen Gersheim und Reinheim ist der schmale Streifen (dürften definitiv keine 2 Meter sein…) 🙄 per Zeichen 240 StVO benutzungspflichtig. In der Gegenrichtung verdeutlicht am Ortsausgang von Reinheim gar ein Zeichen 239 StVO ausdrücklich, dass dieser Weg nicht mit dem Rad befahren werden darf. Tja, etwa 200 Meter vor dem Ortseingang von Reinheim kam mir dann aber trotzdem ein älterer Herr radelnd entgegen. 😐 Ich wich dann auf die Fahrbahn aus und merkte mit kritisch-freundlicher Miene 🙂 und einer mehrfach mit dem Daumen nach links zeigenden linken Hand, dass der gute Mann da eigentlich nicht hingehört. Das war ihm wohl auch völlig bewusst, hob er doch immerhin entschuldigend und demütig blickend eine Hand in die Höhe…

Hunde auf Radwegen (1)

Ein weiterer Grund, warum ich auch an und für sich brauchbare eigenständige Radwege relativ ungerne befahre, sind dort immer wieder herumspazierende Herrchen und Frauchen mit ihren oftmals nicht angeleinten Hunden. So auch am Nachmittag des 24. Dezember auf dem der B 270 folgenden Radweg zwischen Schopp und Geiselberger Mühle in Höhe des Neuhofs. Ich holte dabei ein Ehepaar ein, welches dort mit zwei unangeleinten Hunden unterwegs war und musste erstmal auf mich aufmerksam machen. Beide Wauwaus wurden dann von den immerhin freundlich grüßenden Haltern am Halsband gehalten. Beim Vorbeifahren knurrte einer der beiden – und sprang mir dann, als ich schon etwa 25 Meter weiter war, für einen Moment bellend hinterher… 🙄 Zwischen Steinalben und Waldfischbach begegneten mir dann nochmal je zwei Paare mit ihren (allerdings braven) Hunden.

Überholmanöver (11)

Am 25. Dezember befuhr ich wieder mal die B 270 von Pirmasens Richtung Biebermühle. Zwei ansonsten völlig leere Fahrbahnen reichten dem Witzbold, der mich Ausgangs der zweiten Einkerbung mit kaum mehr einem halben Meter Abstand überholte und dabei auch noch regelrecht schnitt, offenbar auch nicht aus…! 🙄 😡

Hupen (9) und Parken (3)

Interessante Kombination. 😉 Und die geht so: Am Vormittag des 29. Dezember befuhr ich mit dem Rennrad die L 486 zwischen Lemberg und Abzweig Langmühle (K 37). Es gibt dort bekanntermaßen einen ziemlich vermurksten Sonderweg (werde ihn bei Gelegenheit noch dokumentieren). Angehupt wird man als Radfahrer auf dieser Landstraße immer wieder mal. Dort steht jedenfalls nur ein einzelnes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite – und dies auch nur längs zur Fahrbahn; allerdings noch mit einem darauf zeigenden Vorwegweiser. Der Radfahrer soll dort (theoretisch) u. a. auf weniger als 300 Metern zwei Mal die Fahrbahn queren – und bei etwa 6 % Gefälle dem radelnden und zu Fuß gehenden Gegenverkehr auf einem nicht grade überdurchschnittlich breiten Weg förmlich entgegenfliegen… 🙄 Allerdings wird das Blauschild nach dem Seitenwechsel hinter der Querungshilfe auf der anderen Seite nicht wiederholt – und damit hat sich eine Benutzungspflicht meiner Ansicht nach erledigt. Zumal die Benutzung des Wegs wegen der regelm. starken Verschmutzungen durch Laub, Äste und sonstigen von der Fahrbahn gespülten Dreck sowieso die meiste Zeit unzumutbar ist.

Nun denn; ich war schon (ca. 40 km/h fahrend) etwa 100 Meter vor der Einmündung der K 37 nach Langmühle, als aus dem Wagen eines älteren Ehepaars hinter mir zwei Mal kurz die Hupe ertönte. Man ließ sich dabei auch nicht von der Tatsache beeindrucken, dass mitten auf dem (auch etwas mehr als 5 Meter von der Fahrbahn entfernten) Sonderweg ein Fahrzeug der örtlichen Wasserwerke parkte, weil zwei Mitarbeiter dort etwas zu erledigen hatten.

Hinter der Einmündung fuhr der alte Herr dann an mir vorbei und zeigte oberlehrerhaft mit dem Finger nach rechts! 🙄 Sorry, aber: viel zu spät…! 😛 Dieser lächerliche, lange Jahre mit Zeichen 240 StVO beschilderte, nur geschotterte Forstweg war ja der Allererste, der aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 250 StVO  (+ Forstwirtschaftl. Verkehr) umbeschildert wurde. 😎


FROHES NEUES! 🙂

Das ignorierte Zusatzzeichen 1000-31

Ich bin ja nun wahrlich kein Freund der Zeichen 237 Zeichen 237 StVO, 240 Zeichen 240 StVO und 241 Zeichen 241 StVO StVO. Nebenbei stört mich, dass wenn man mich schon in Fahrtrichtung auf einen solchen Weg zwingt, ich nicht weiß, ob mir auf diesem auch aus der Gegenrichtung Radfahrer (legal) entgegenkommen können, weil die Benutzungspflicht gegenläufig angeordnet oder per Zeichen 239 StVO  freigegeben ist! „Das ignorierte Zusatzzeichen 1000-31“ weiterlesen