Schwarzbachtalschmalweg

In diesem Beitrag hatte ich mal kurz angerissen, dass der Radverkehr im südwestpfälzischen Schwarzbachtal zwischen Zweibrücken und der Biebermühle insgesamt betrachtet recht willkürlich mal auf straßenbegleitenden Wegen (mit Fahrbahnverbot durch Gemeinsamer Geh- und Radweg) geführt wird, mal auf abgesetzten Wegen. Der letzte Abschnitt zwischen Thaleischweiler-Fröschen ist so eine merkwürdige Zwischenlösung; inbs. wegen einer umständlichen Trassierung des Weges unter dem Zubringer zur A 62 hindurch. „Schwarzbachtalschmalweg“ weiterlesen

Rot-weiß-blaue Widersprüche

Nachdem ich das kurze Dellfelder Wegelchen fotografiert hatte, musste ich noch schnell überprüfen, ob die von Joachim vor einer Weile in einem Kommentar erwähnte Schilderkombination Verbot für Fahrzeuge aller Art + Anlieger frei + Gemeinsamer Geh- und Radweg im Schwarzbachtal an der von mir vermuteten Stelle (am Bahnübergang in der Hauptstraße) zu finden ist – und das war sie. Auch hier wird wie bei Mauschbach oder bei Gimsbach erst (auch) der Radverkehr pauschal verboten, um ihn gleichzeitig ausdrücklich zu erlauben. „Rot-weiß-blaue Widersprüche“ weiterlesen

Freiwillige Benutzungspflicht?

Auf meine Anregung hin hatte ein Mitstreiter aus dem Trifelsland (Danke für das Foto!) den erst vor einer Weile fertiggestellten Geh- und Radweg entlang der B 48 zwischen Annweiler und dem Abzweig der K 1 nach Wernersberg für einen Pannenflicken der Initiative Cycleride nominiert. Dort finden sich auch viele Fotos und nähere Beschreibungen zu dieser ganz speziellen Radverkehrsanlage, die zudem auch für Mopeds freigegeben ist. „Freiwillige Benutzungspflicht?“ weiterlesen

Im Tal der blauen Schilder

Der nördliche Teil des Queidersbachtals wurde bereits in diesem Beitrag näher beschrieben. Heute widme ich mich dem südlichen Teil zwischen Steinalben, Horbach und Linden, überwiegend im Kreis Südwestpfalz gelegen.

Auch dort gibt es wieder eine Menge überflüssigerweise von der Fahrbahn aus sichtbar mit Zeichen 240 StVO beschilderter, jedoch eigenständiger und somit nicht benutzungspflichtiger Wege entlang der L 363. Ein Blick von oben gewährt google Maps.

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Von der Fahrbahn ver-Bann-t

Das Queidersbachtal bildet die Grenze zwischen der Sickinger Höhe und dem Pfälzerwald. Vom Landstuhler Bruch kommend muss man auf relativ kurzer Strecke runde 130 Höhenmeter und eine Wasserscheide nördlich von Bann überwinden, ehe man dem Tal folgend bis Steinalben wieder rund 120 Meter an Höhe verliert.

Das Tal ist die Radsport-Hochburg in der Region, so gibt es in Queidersbach als auch Linden bekannte Radsportvereine.

Überblick, zur Abwechslung mal bei OpenStreetMap! 😉

Leider dürfte die Strecke die höchste Außerort-Blauschild-Dichte in der gesamten Region aufweisen! Es werden einem quasi alle möglichen Variationen geboten, wie man gegen die StVO, VwV als auch die ERA verstoßen kann! In diesem Beitrag widme ich mich dem nördlicheren Teil zwischen Linden, Queidersbach und Bann im Kreis Kaiserslautern; weiter südlich gibt es in den Kreis Südwestpfalz übergehend ebenfalls noch weitere fragwürdige Beschilderungen zu bestaunen.

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Links und Rechts ums Eck statt Geradeaus?

An dieser Stelle möchte ich anhand eines Beispiels quasi direkt vor meiner Haustür (ich befahre die Strecke quasi täglich in mind. einer Richtung) einmal ausführlich aufzeigen, welche allgemeinen Abgrenzungs-Problematiken durch das ausgelöst werden, was sich gemeinhin „Radweg“ schimpft. Vor allem basierend auf dem Fakt, dass das, was als „straßenbegleitender Radweg“ oft blau benutzungspflichtig beschildert wird, oft genau genommen kein Solcher ist, sondern ein eigenständiger Weg, der bspw. zwei unabhängige Straßen miteinander verbindet bzw. eine andere ursprüngliche Funktion hat(te). Um einen Solchen dreht es sich hier! „Links und Rechts ums Eck statt Geradeaus?“ weiterlesen