Die Wasserratten vom Waschtal

Traurige Berühmtheit erlangte die Nutria-Familie, die sich vor einigen Jahren im großen Weiher im Hinterweidenthaler Waschtal niedergelassen hatte, als ein Jungtier von einem Tierquäler gezielt mit dem Schuss aus einer Armbrust getötet wurde.

Seitdem haben sie sich zu einer regional bekannten, kleinen Touristenattraktion gemausert. Man sieht sie immer wieder mal, wenn man mit dem Rad am Weiher vorbeifährt. Gestern hatten sie wohl schon länger keinen Besuch mehr gehabt, denn gleich vier der Nager kamen regelrecht auf mich zugestürmt, weil sie sich wohl etwas zu mampfen erhofft hatten. Die Kälte schien ihnen auch nix auszumachen – und den Weiher halten sie wohl auch durch ihre Schwimmaktivitäten eisfrei.

Ein Service-Fahrzeug der Bahn musste dann auch eine Weile warten, bis sie sich wieder vom Radweg verdrückt hatten. Wenig später kam dann noch ein älterer Herr vorbei – der von den Tierchen aber nicht so begeistert war; jene hätten sich zu stark vermehrt (weshalb ein Teil der Männchen kastriert werden soll), bekämen viel zu oft von den Besuchern Futter – und würden ihm in seinem Garten im Wieslautertal immer den Salat wegfressen. Tja. Die Natur ist halt erbarmungslos! :mrgreen:

Folgebeitrag

Nachwuchs im Waschtal

Zwei Rote unterm Rotenstein

Als ich vorhin die Fotos meines Ausflugs zur Dokumentation der vereisten B-10-Radwege nachbearbeitete, stellte ich fest, dass ich meine Spiegelreflex schon seit gut einem halben Jahr nicht mehr mit auf Tour hatte. Die anderen hier zuletzt verwendeten Fotos hatte ich mit meiner Kompaktknipse gemacht. „Zwei Rote unterm Rotenstein“ weiterlesen

B-10-Radwege im Winter

Ich mühe mich ja schon seit geraumer Zeit mit der Verbandsgemeinde Hauenstein, dem Landesbetrieb Mobilität Kaiserslautern und dem Verkehrsministerium von Rheinland-Pfalz ab, dass der verkehrlich wichtigste eigenständige Radweg in der Südwestpfalz im Winter endlich geräumt und gestreut wird, damit man als Radfahrer überhaupt eine Möglichkeit hat, die wichtigste Verkehrsachse im südlichen Pfälzerwald sicher und gleichberechtigt befahren zu können. „B-10-Radwege im Winter“ weiterlesen

Die Rheinpfalz zum Thema B-10-Radweg

Am vergangenen Donnerstag, dem 11. Januar erschien in der Rheinpfalz (Ausgabe Pirmasens) ein Artikel über das Thema B-10-Radweg. Jener wird – obwohl die parallele B 10 für Radfahrer per Zeichen 254 StVO gesperrt ist – im Winter weder geräumt noch gestreut. Was dazu führt, dass die wichtigste, unumfahrbare Verkehrsachse im Pfälzerwald für den Radverkehr nicht mehr benutzbar ist. Auch sonst ist der Weg regelm. stark verdreckt und bei Forstarbeiten wird auf die Sperrungen in keinster Weise vorab hingewiesen.

Die Rheinpfalz hat mir die Erlaubnis eingeräumt, den Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen. Er kann als pdf (344 KB) hier heruntergeladen werden. „Die Rheinpfalz zum Thema B-10-Radweg“ weiterlesen

Post vom Verkehrsministerium

Schon Anfang Dezember erhielt ich Post vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau aus Mainz. Grund war meine Anfrage vom 11. Oktober, wie das Landes-Verkehrsministerium die Situation beurteilt, dass am überregional bedeutenden, der (für Radfahrer per Zeichen 254 StVO gesperrten) B 10 folgenden eigenständigen Radweg zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein seit dem Ausbau kein Winterdienst geleistet wird – und somit Radfahrer bei entsprechend kalter Witterung teilweise über Wochen nicht mehr ohne erhebliche Umwege von der West- in die Vorderpfalz (und umgekehrt) fahren können! „Post vom Verkehrsministerium“ weiterlesen

Verkehrsschau in Hinterweidenthal

Am Montag früh war ich wieder zur zweiten großen Verkehrsschau im Kreis Südwestpfalz als Gast eingeladen; Ehre wem Ehre gebührt. 😀 Die erste fand am 12. September statt und verlief nicht grade besonders zufriedenstellend; auf die dabei gewonnenen Eindrücke gehe ich unter anderem in diesem Beitrag ein.

Es standen fünf Tagesordnungspunkte hpts. im Dahner Felsenland auf dem Programm. Der mir wichtigste war das Kreiselgewirr an der neuen B-10-Anschlussstelle Hinterweidenthal, den ich mir deshalb auch für mein persönliches Erscheinen ausgesucht hatte.

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Felsenland-Express per DB Regio

Seitdem der Esslinger der AVG im August leider mit kapitalem Getriebeschaden verendete und mehrere Wochen nur SEV-Busse verkehrten, hat der ZSPNV Süd DB Regio damit beauftragt, die Fahrten im Wieslautertal bis zum Ende der Ausflugszugsaison als auch im Jahr 2018 zu übernehmen. Samstags verkehrt die Baureihe 642, Sonntags die altehrwürdige Baureihe 628. Schade, dass man für den Samstagszug nicht mal die Baureihe 643 ins Wieslautertal schickt.

Nun denn; das Wetter ist ja mindestens seit Juni quasi durchweg unterirdisch; dazu hatte ich allgemein wenig Zeit und wenig Lust auf Wolkenlotto und Fotografieren im Allgemeinen. Der makellose Sonntagshimmel des goldenen 15. Oktober sollte dann aber mal wieder einen Besuch an der Strecke ermöglichen. Ich nahm mir die zwei Mittagsfahrten vor – die restlichen Pendelfahrten liegen ja in der Zeitlage des Mittwochszugs und sind somit auch nix ganz besonderes.

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Das Nadelöhr im Pfälzerwald

Der Pfälzerwald ist mein Heimatrevier. Er bildet zusammen mit den jenseits der Grenze liegenden Nordvogesen das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und ist einer der am dünnstbesiedelten Landstriche der Bundesrepublik. Man kann teilweise über 30 Kilometer Land- und Bundesstraßen am Stück befahren, ohne dabei eine einzige geschlossene Ortschaft zu durchqueren. Der informative Wikipedia-Artikel beschreibt diese einmalige Landschaft mehr als treffend!

Unzählige Stunden habe ich dort auf meinem Rennrad und dem Mountainbike verbracht, auch um die schönen Seiten dieser Gegend fotografisch festzuhalten. Das Gebiet ist auch topographisch abwechslungsreich; man kann Touren mit leichtem oder auch sportlich äußerst anspruchsvollem Profil zusammenstellen. Ein kleiner Makel ist jedoch, dass grade für Rennradfahrer nur wenige Alternativrouten über asphaltierte Forstwege existieren; man muss also weitestgehend mit dem recht dünnen Straßennetz zurechtkommen. Richtig flexibel ist man in dieser Hinsicht also nur mit dem Mountainbike. Lange Zeit galt dies auch für das wichtigste verkehrliche Nadelöhr der gesamten südlichen Pfalz: Dem Abschnitt zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein!

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Im Pfälzerschilderwald

Die B 10 zwischen Pirmasens und Landau ist das mit Abstand bedeutendste Verkehrspolitikum in der Südwestpfalz. Seit rund 20 Jahren wurde und wird ab der A 8 / A 62 bei Höheischweiler permanent Richtung Osten ausgebaut; seit 2016 ist die Straße bis Hinterweidenthal Vierspurig befahrbar. Dort entstand eine aufwändige neue Anschlussstelle an die B 427 (Richtung Dahn / Bad Bergzabern) bzw. L 487 (Richtung Salzwoog; beide nun auf einem Teil der ehemaligen B-10-Trasse). Nun ist die allgemeine Verkehrsunfallforschung ja meines Wissens nach zur Erkenntnis gelangt, dass es wesentlich sicherer ist, Radverkehr durch Kreisel zu führen, anstatt an diesen vorbei. Die Zahl der „Konfliktpunkte“ wurde durch die Anlage des verpflichtenden Geh-Radwegs dort jedenfalls vervielfacht! Besonders „spannend“ wird auch sein, ob es grade dort dann vermehrt Auffahrunfälle geben wird, weil es natürlich auch hin und wieder zuvorkommende (und mitleidende) Autofahrer gibt, die auf ihre Vorfahrt verzichten und den Radfahrer vorlassen.

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Schienenbus-Sommer auf der Wieslauterbahn

Der ZSPNV Süd hat anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums der Reaktivierung der Wieslauterbahn im Ausflugsverkehr mal etwas Außergewöhnlicheres organisiert! So fahren vom 17. bis 28. Juli auch wochentäglich Züge im überwiegenden 2-Stunden-Takt auf der Strecke im Dahner Felsenland.

Eingesetzt wird / werden dabei Wochentags ein oder zwei Uerdinger Schienenbusse (Motor- und Steuerwagen) der Pfalzbahn.

Auch wenn die Wettervorhersagen für Montag und Dienstag nicht ganz so optimal waren, ließ ich mir die Gelegenheit für ein paar Fotos nicht entgehen. Ich hatte sogar teils recht unfassbares Glück, was die Wolkenlücken betraf – leider wurde dies durch einen immer schlechter werdenden Autofocus meines schon sehr betagten Objektivs an mehreren Stellen brutal zunichte gemacht…

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