B 10: Auch PS – Münchweiler nicht gewidmet

Ein weiterer LTranspG-Antrag an das Forstamt Westrich brachte nun eine Antwort auf die Frage, ob auch der Abschnitt von der L 484 am Pirmasenser Waldfriedhof bis zur Industriestraße in Münchweiler, der nicht nur für den Radverkerkehr, sondern sogar für Anlieger, Kfz < 25 km/h und Krafträder freigegeben ist, im Zuge des damaligen B-10-Ausbaus zur vierstreifigen Kraftfahrstraße als Ersatzweg im Sinne des § 7 (2a) FStrG für den öffentlichen Verkehr gewidmet wurde. Wurde er natürlich nicht. Auch auf diesem Abschnitt wird gegen den eindeutig formulierten § 1 (5) LStrG verstoßen, indem auch Kfz-Verkehr gezielt über einen nicht dem öffentlichen Verkehr gewidmeten „Wirtschaftsweg“ geführt wird. „B 10: Auch PS – Münchweiler nicht gewidmet“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 158)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Anfahren (11) + Stopschilder (74)

Weder in den Rückspiegel gekuckt, noch links geblinkt hatte am 15. November der Fahrer eines kleinen Handwerkerautos mit Kennzeichen aus St. Wendel, als er in der Walshausener Ortsdurchfahrt (K 13) vom seinerseits zugeparkten Gehweg aus losfuhr, während ich schon angesetzt hatte, an ihm vorbeizufahren. Anschließend ignorierte er das Stop-Schild und bog flüssig nach rechts auf die L 477 in Richtung Autobahn ab.

Grüßen (2)

Im Hornbachtal vor Dietrichingen musste ich mit dem Rennrad kurz am Fahrbahnrand anhalten, um meine Mütze durch eins meiner Kopftücher zu ersetzen; mir wurde nämlich dann doch etwas zu warm. Als ich wieder beschleunigte, zuckte ich vor Schreck zusammen: ein mich relativ knapp überholender Rennradkollege hatte mich gegrüßt. Er bemerkte es und entschuldigte sich. 😉 Er war auch ganz schön sportlich unterwegs; ich hatte es nicht geschafft, wieder zu ihm aufzuschließen.

Überholmanöver (383)

Es ging mal wieder nach Frankreich, über die berüchtigte D 35a in Richtung Bitche. Völlig einen an der Klatsche hatte der Fahrer eines weißen Kleinlasters mit französischem Kennzeichen, der mich hinter dem Abzweig Volmunster bei Gegenverkehr mit vermutlich 30 oder 40 cm Abstand rasierte.

Ladung (5)

Ähm, nö. So ganz entspricht das meine ich nicht der StVO, mit dem Traktor zwei große Rundballen aufzugabeln und dann mit dieser insgesamt wohl über 3 m breiten, knapp über der Fahrbahn gehaltenen Ladung am 16. November durch die Ortsdurchfahrt (L 474) von Höhfröschen zu tuckern. Man mag sich ja nicht ausmalen, was die Stahlgabeln im Falle eines Frontalzusammenstoßes da alles anrichten können.

Abbiegen (39)

„Du hast ja komplett den Arsch offen…!?“ War meine Reaktion auf eine dumme Pute, die mich am 17. November mit ihrem violetten Kleinwagen an der Kreuzung Volksgartenstraße – Lemberger Straße um ein Haar gerammt hätte, als sie als Linksabbiegerin meinen Vorrang (und eine Haltelinie) missachtete, indem sie mit Vollgas vor mir (mich schneidend) vorbeizog, um anschließend rechts in die Landauer Straße abzubiegen. Ihr Freund auf dem Beifahrersitz guckte mich ganz entgeistert an; der Fahrstil seiner Freundin war ihm wohl selber nicht geheuer…

Überholmanöver (384)

Jo, mal wieder ganz großes Kino! Auf der kurvigen K 36 zwischen dem Ständenhof und Ruppertsweiler musste mich am 19. November mal wieder so’n bescheuerter Fahrer eines dunkelgrauen Audi-SUV in einer Kurve überholen. Natürlich taucht – ganz unerwartet – Gegenverkehr auf, der dann bremsen darf.

Stopschilder (75 + 76)

Niemand hält am Stop-Schild in der Pirminiusstraße. Niemand. Auch nicht die beiden Autofahrer, die dort am 19. November vor mir unterwegs waren. Gut, man könnte die eigentlich keinerlei Sinn ergebende abknickende Vorfahrtstraße in Richtung Wiesenstraße dort auch auflösen (hatte ich auch schon vorgeschlagen, wolle man aber so lassen). An der Ecke Teichstraße – Schützenstraße kann ich mich auch nicht erinnern, dort jemals einen Autofahrer gesehen zu haben, der dort angehalten hätte, wenn von links grade kein bevorrechtigter Verkehr kommt.

Gentlemen (48)

Meine Benutzungsquote des östlichen Teils des Gemeinsamer Geh- und Radweg zwischen Pirmasens und Winzeln liegt so etwa bei 20 bis 25 %. Und die dienen eigentlich auch nur der „Forschung“. Am gleichen Abend ließ mich ein rechts in Richtung L 600 abbiegen wollender Fahrer eines Sattelzugs vor. So, wie das der § 9 (3) StVO ja eigentlich verlangt. Trotz des kleinen Vorfahrt gewähren vor der Querung des freilaufenden Rechtsabbiegers.

Überholmanöver (385)

„Vollidiot“! Rief ich am 20. November dem Fahrer eines grauen Audis mit Pirmasenser Kennzeichen hinterher, als er mich in der völlig unübersichtlichen Senke zwischen Altheim und dem Bickenaschbacherhof in der langgezogenen, ansteigenden Linkskurve überholen musste. Natürlich tauchte Gegenverkehr auf – der eine Vollbremsung einlegen und auf die Bankette ausweichen musste.

290 Meter Radweg bei Altenkirchen

Kaum zu glauben, dass der Juli schon wieder 4 Monate her ist. Im Sommer hatte ich auf einer längeren Tour ins Nordpfälzer Bergland mal wieder meine große EOS 550D mitgenommen – und dabei auch die 290 m Gemeinsamer Geh- und Radweg an der L 355 hinter dem nördlichen Ortsausgang von Altenkirchen in Richtung Krottelbach fotografiert. Geh- und Radwege folgen ja in aller Regel den Flüssen und Bächen – und das ist auch der wesentliche Grund, warum vor allem Radfahrer, die in Richtung Krottelbach unterwegs sind (oder von dort kommen), in beiden Richtungen für nicht einmal 300 m von der Fahrbahn verbannt werden – denn der Gemeinsamer Geh- und Radweg an der L 355 zweigt (dem Tal des Kohlbachs folgend) zur L 352 in Richtung Frohnhofen ab. „290 Meter Radweg bei Altenkirchen“ weiterlesen

Der LBM zur gesperrten Bahnhofszufahrt

Da hat meine Beschwerde beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit wohl tatsächlich dazu geführt, dass der LBM Kaiserslautern aus seinem Tiefschlaf aufgewacht ist und mir auf einige meiner Anfragen am 22. November per e-mail geantwortet hat. Ganz interessant war die Stellungnahme zur überflüssigen und absurden Abriegelung des 2. Zufahrtsweges zum an der Queichtalbahn gelegenen Bahnhof in Hinterweidenthal. Der Schwarze Peter wird vom LBM Kaiserslautern an die Kreisverwaltung Südwestpfalz zurückgereicht, die bestritten hatte, die Absperrung angeordnet zu haben. „Der LBM zur gesperrten Bahnhofszufahrt“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 157)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Geschwindigkeit (52)

Am 12. November zeigte die weit hinter der Ortseingangstafel von Clausen installierte (relativ neue) Geschwindigkeits-Anzeige einem Pkw-Fahrer stolze 64 km/h an. Respekt!

Rotlicht (72)

Etwas später war ich mit dem MTB auf dem kurzen Parallelweg zur B 270 in Richtung des Waldfischbacher Bahnhofs unterwegs. Dabei sah ich einen Autofahrer, der oben auf der B 270 die schon vor ca. 3 Sekunden auf Rot umgesprungene Baustellen-Ampel missachtete, die der LBM an dieser Stelle wegen Gehölzpflegearbeiten aufgestellt hatte.

Vorfahrt (53)

Tja, liebe Stadtverwaltung – hätte ich am gleichen Abend meine „Vorfahrt erzwungen“, als ich die steile Parkwaldsiedlung hochgefahren und am Ende des Terrassenwegs die Vorfahrt genommen bekam, hätte man mir die Missachtung des Verbot für Fahrzeuge aller Art + „Anlieger frei“ vorwerfen können. Ein von links aus der Strobelallee kommender Autofahrer missachtete hier nämlich kackdreist meine Vorfahrt.

Kfz auf Radwegen (46)

Wie schon am Vortag war erneut ein Autofahrer mit seinem Gefährt bis etwa zu der Mitte der Furt an der Einmündung der L 600 in die K 6 vorgefahren. Es wird verdammt nochmal Zeit, dass diese unnötigen Gemeinsamer Geh- und Radweg dort endlich verschwinden!

Überholmanöver (380)

Vermutlich unsere Ortsvorsteherin bzw. deren Ehemann hat mich wenige Minuten später wegen herannahenden Gegenverkehrs auf der K 6 in Winzeln ein Stück vor der Zufahrt zum Wasgau-Markt mit ziemlich dürftigem Seitenabstand überholt.

Überholmanöver (381)

An diesem Abend waren offenbar mal wieder alle total bekloppt. Kurz vorm Ende meiner Tour rasierte mich dann ein Kleinwagen mit Zweibrücker Kennzeichen vor dem Windsberger Sportplatz mit auch nicht viel mehr als einem halben Meter Abstand. Ich vermute mal, dass er oder sie auf sein Foolphone geglotzt hat.

Überholmanöver (382)

Am 13. November musste mich auf der L 465 kurz hinter der OD Käshofen der Fahrer eines SUV trotz einem entgegenkommenden Linienbus unbedingt überholen. Der Busfahrer quittierte es mit einem langen Hupen.

Parken (52)

Achja, meine lieben Sparda-Genossen… Am 14. November war ich grade dabei, das Schloss meines am Laternenpfosten abgestellten Rades zu entfernen. Davor stand schon jemand rechtswidrig auf dem Gehweg der Höfelsgasse. Ich bemerkte, wie der Fahrer (ca. Mitte 50) eines blauen SUV in die verbliebene schmale Lücke stieß, um dort seine holde Gattin aussteigen zu lassen. Noch ein paar Meter weiterzufahren und sich einen Parkplatz zu suchen, kann man der armen Frau natürlich nicht zumuten. Anschließend rangierte er noch hin und her, weil für seinen Panzer zwischen Laternenmast und Ampelpfosten halt kaum Platz war. Ich zeigte dann mit dem Finger auf das blaue Verkehrszeichen mit dem „P“ drauf. Darauf hin fuhr er auch tatsächlich weiter. Ich hoffe, die arme Frau hat den anschließenden Gewaltmarsch ohne größere körperliche Schäden überstanden. Autostadt Pirmasens.

Vorfahrt (54)

Tja, mein liebes Ömmchen – Rechts vor Links gilt halt auch auf dem großen Parkplatz vorm Media Markt / Kaufland in der Zweibrücker Straße. Sie hielt sich erschrocken die Hand vor den Mund, nachdem sie mir beinahe die Vorfahrt genommen hätte, indem sie ohne auf den Querverkehr zu achten einfach geradeaus fahren wollte.

Tempo-10-Zonen sind unzulässig

Ich hatte leider noch keine Gelegenheit, die relativ seltenen Verkehrszeichen am Pirmasenser Exerzierplatz zu fotografieren, die an der südlichen Exerzierplatzstraße (Busbahnhof) vor einigen Jahren aufgestellt wurden. Es handelt sich dabei um „Tempo-10-Zonen“-Schilder. Ich hatte selbst nach meiner Recherche wegen der (inzwischen entfernten) „Tempo-50-Zonen„-Schilder am Zweibrücker Flughafengelände weiterhin das Gefühl, dass auch die Pirmasenser Exoten nicht der StVO entsprechen können – und eigentlich abgeordnet werden müssten. „Tempo-10-Zonen sind unzulässig“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 70)

Ein 65-jähriger wird in Kaiserslautern auf einem mehr als fragwürdigen „Schutzstreifen“ angefahren. Bei Oberauerbach stürzt ein Motorradfahrer wegen einer stark verschmutzten Fahrbahn. In Edenkoben kontrollierte man mal wieder, ob die Fahrräder von Schülern mit ausreichend Lametta behangen sind. Eine Fußgängerin wird in Bad Bergzabern auf einem „Fuß- und Radweg“ angefahren, der eigentlich keiner mehr sein dürfte. In Kandel wird ein betrunkener 37-jähriger erwischt. Am 20. November fand an der TU Kaiserslautern eine Infoveranstaltung des PP Westpfalz statt. „Aus dem Polizeibericht (Teil 70)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 156)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gespräche (53)

Gegen Ende meiner Runde schloss ich am 9. November mein Rad grade an den Metallbügeln am neuen Edeka in der Landauer Straße ab. Ein junger Mann sprach mich dann auf mein Rennrad an. „Das ist bestimmt aus Carbon?“ Ja. „Darf ich’s mal hochheben? Boah, cool; das wiegt ja fast gar nix.“ Er selber fahre ein Fully. Schön, wenn sich jüngere Leute überhaupt noch für Rennräder interessieren. Ich hab in den letzten Jahren vermehrt den Eindruck, dass ich immer weniger Rennradfahrer auf den Landstraßen der Pfalz sehe.

Überholmanöver (377)

Am 10. November wurde am Windsberger Ortsausgang mal wieder das Zeichen 222 missachtet, indem mich ein Autofahrer auf der linken Seite der Verkehrsinsel überholt hat.

Abbiegen (38)

Ähm. Nö. Das geht gar nicht. Später sah ich einen alten Mann mit einem eher exotischen Kennzeichen, der in Rodalben aus dem Eischweilerer Weg über den Grünstreifen heraus an den Steinpollern vorbei in die L 497 abbog.

Überholmanöver (378)

Eine Weile später kam ich erneut durch Rodalben. In der Hauptstraße hatte ich schon angezeigt, dass ich links in Richtung Pirmasens abbiegen will und fuhr deshalb auch schon relativ mittig. Trotzdem musste mich der Fahrer eines weißen SUV mit Homburger Kennzeichen unbedingt noch überholen.

Gespräche (54)

In der Emil-Kömmerling-Straße hatte ich kurz angehalten, um zu kucken, ob ich mein Schloss im Rucksack verstaut hatte. Das schleppe ich an Sonntagen meist nicht mit, weil ich da nicht einkaufen gehe. Da dieser Sonntag in Pirmasens aber wegen des Novembermarkts verkaufsoffen war, wollte ich spontan dann doch noch die üblichen 10 % Extra-Sonntags-Rabatt eines Discounters in Anspruch nehmen. Ein vorbeikommendes Ehepaar sprach mich dabei an, weil auch sie mich immer wieder auf den Pirmasenser Straßen herumfahren sehen würden. Die beiden seien auch hin und wieder mit ihren Pedelecs unterwegs. Wär ja eine perfekte Gegend zum Radfahren.

Überholmanöver (379)

Am 11. November gewährte ich einem VW-Bus der Bundespolizei bei der Einfahrt in den L-600-Kreisel Vorfahrt. Die Bundespolizei verirrt sich trotz der Nähe zur französischen Grenze nur sehr selten in die Pfalz. Jedenfalls drehte der Fahrer warum auch immer eine Ehrenrunde, weshalb er bei der Ausfahrt in die Blocksbergstraße hinter mir hing. Er überholte dann auch relativ knapp kurz hinter dem Fahrbahnteiler über die Sperrfläche. Sehr vorbildlich.

Überholmanöver (380)

Es ging etwas später den längeren Anstieg über die L 484 von Niedersimten hinauf nach Obersimten. Völlig ohne jede Not rasierte mich dabei der Fahrer eines grauen Pkw auf einem geraden Abschnitt mit bestenfalls einem halben Meter Abstand. Auf dem Beifahrersitz saß wohl seine uralte Mutter.

Gentlemen (47)

Auf der L 486 vor Salzwoog hatte mich im Sommer mal so ein blödes A… vorsätzlich engüberholt, weil ich es gewagt hatte, vor ihm einen anderen Radfahrer zu überholen. An ziemlich genau der selben Stelle wartete dieses Mal ein Autofahrer geduldig und mit Abstand. Ich gab ihm per Handzeichen die Info, dass hinter der Kurve keiner kommt und er überholen kann. Er bedankte sich per Huper.

Kfz auf Radwegen (45)

Ich vermeide ja die Befahrung des östlichen Teils des Wegelchens an der K 6, weil ich vor dem freilaufenden Rechtsabbieger ein Vorfahrt gewähren bekomme. An diesem Abend benutzte ich es ausnahmsweise dann doch mal wieder. Deshalb musste ich auf der anschließenden Furt eine Vollbremsung einleiten, weil so eine Knalltüte mit seiner Karre bis etwa zu deren Mitte vorgefahren war. Anschließend fuhr ich laut lamentierend und kopfschüttelnd vor ihm vorbei.

Begründungsteil der Drucksache 591/19

Ergänzend zur Kommentierung der dem Bundesrat vorgelegten geplanten StVO-Novelle des BMVI möchte ich noch auf den Begründungsteil zu Artikel 1 (Änderung der StVO) eingehen. Vielleicht klären sich ja dadurch auch noch einige, durch die nicht eindeutige Formulierung der Rechtsnormen aufgeworfene Fragen. So oder so kann man aber festhalten, dass die Auswirkungen der in dieser vermeintlichen „Radverkehrs-Novelle“ beschlossenen Änderungen in der Praxis minimal sein dürften. Bzgl. der hier nicht thematisierten Begründungen zur Änderung der BKatV verweise ich auf die auf der Internetseite des Bundesrates herunterladbare Drucksache. „Begründungsteil der Drucksache 591/19“ weiterlesen

Orwell’sche Sicherheitsräume

Ich hasse es, Recht zu behalten. In der Dokumentation des Handtuch-Wegelchens auf der Atzel hatte ich scherzhaft angemerkt, dass:

ein gewitzter Sachbearbeiter hier sicherlich auch argumentieren (würde), dass die Grünstreifen „seitliche Sicherheitsräume“ seien, die somit dem Radweg zuzurechnen wären…

Genau dieser Sachbearbeiter der Kreisverwaltung Kaiserslautern hat mir heute erneut geschrieben, dass dem dort so wäre. Ich fühlte mich umgehend mal wieder an den aus George Orwells grandioser Dystopie „1984“ stammenden Neusprech erinnert. Ein solcher „Sicherheitsraum“ liegt also auch dann vor, wenn Radfahrer und Fußgänger gemeinsam auf einen 1,5 m schmalen Pfad zwischen einer Leitplanke und einem Holzlattenzaun eingesperrt werden. „Orwell’sche Sicherheitsräume“ weiterlesen