Coronoia: Masken und Kopftücher

„Hab dich nicht so! Das ist doch nur ein Stück Stoff, du rücksichtsloser Egoist. Du Alten-Mörder.“ Hört man die Menschen in Deutschland sagen und schreiben, im Jahre 2020. Das sei doch schließlich alles, nur keine Form von politischer Unterdrückung, kein einzig auf untertäniges Verhalten abzielender Staatsterrorismus. Man könnte meinen, in diesem Land habe es noch in der jüngeren Vergangenheit nicht ständig (meines Erachtens überwiegend rassistisch und anti-islamistisch motivierte) Diskussionen um bestimmte Kleidungsstücke gegeben, die der (vermeintlichen?) Unterdrückung von Menschen (hauptsächlich Frauen) dienten. „Coronoia: Masken und Kopftücher“ weiterlesen

Coronoia: Unschuldsvermutung?

Ich hatte schon immer ein Unbehagen, was gesund- bzw. krankheitsrechtliche Fragen betrifft. Nicht nur wegen des Falles Gustl Mollath und einem ziemlich üblen Erlebnis mit dem Gesundheitsamt im Zuge meines Beamtenstudiums (zu dem ich zu einer anderen Gelegenheit noch was schreiben werde). Dass man über die vermeintlich problematische „Krankheit“ eines Einzelnen rechtsstaatliche Grundprinzipien, wie zum Beispiel die Unschuldsvermutung, quasi mit einem Federstrich völlig ausschalten, alle Menschen unter Generalverdacht stellen und um deren grundgesetzlich garantierten Freiheiten berauben kann, war mir im Kern stets bewusst. Aber in keinem, noch so orwell’schen Alptraum hätte ich es mir ausmalen können, in welchem Ausmaß dies in den letzten Monaten im Zuge der Coronoia geschehen ist. Wir alle wurden über Nacht unter den fadenscheinigsten, durch nichts belegten Behauptungen zu 83 Millionen „Gefährdern“ erklärt, die man vorsorglich wegsperren und ihrer Grundrechte berauben müsste. „Coronoia: Unschuldsvermutung?“ weiterlesen

Coronoia-Party!

Die Jugend ist eben doch noch nicht gänzlich verloren! Ich halte mich ja im Zuge meines Gesslerhut-Grüß-Streiks schon seit über zwei Monaten von deutschen Supermärkten und eigentlich auch allen anderen öffentlichen und nichtöffentlichen Gebäuden fern – und komme somit mit der Coronoia kaum in direkten Kontakt. In vielen Beiträgen habe ich immer wieder angemerkt, dass ich das Bild, welches in den Medien von den Menschen gezeichnet und auch in den „sozialen Medien“ vermittelt wird, da draußen nicht oder kaum vorfinde; da sehe ich fast nur „Rebellen“. Nun kann es natürlich sein, dass sich die Coronoia in dicht besiedelten Großstädten stärker verbreitet als z. B. hier in der dünn besiedelten Südwestpfalz. Aber es ist schon auffällig, dass ich eben seit März gerade in der Natur eigentlich fast immer nur Menschen sah (oder mich mit ihnen unterhielt), die sich ganz „normal“ verhielten; die stets auf sämtliche „Corona-Regeln“ geschissen haben. „Coronoia-Party!“ weiterlesen

Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?

Da „Report Mainz“ sich unlängst mit dem Thema beschäftigte, der gute Ped dieses Machwerk entsprechend kommentierte – und ich im Netz bislang nirgends wirklich kritische Anmerkungen zum Thema Atteste zur „Maskenbefreiung“ gelesen habe, möchte ich hierzu ein paar Zeilen tippen. Denn ich sehe darin – abgesehen von denen, denen diese Gesichtswindeln wirklich aus gesundheitlichen (auch psychologischen) Gründen absolut nicht zuzumuten sind, für die Masse keine wirkliche Lösung, sich auf irgendwelche Atteste zu berufen bzw. so diesen absurden Maskenzwang zu umgehen. Aus mehreren Gründen. Der wesentlichste ist der: Wer oder was ist hier eigentlich krank? Stimmt etwas nicht mit mir – oder der Regierung und Gesellschaft, die mir unter Androhung eines Bußgeldes sowas zumutet? „Coronoia: Sind Atteste eine Lösung?“ weiterlesen

Coronoia: Martin Niemöller 2020?

  • Als die Coronazis die Maskenverweigerer holten, habe ich geschwiegen; ich trug ja eine Maske.
  • Als sie die Demonstranten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Demonstrant.
  • Als sie die Journalisten holten, die sich im Internet und in der Öffentlichkeit kritisch über den Kurs der Regierung äußerten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Journalist.
  • Als sie die Juristen und Ärzte holten, die gegen die Regierung klagten und sich weigerten, Menschen zwangszuimpfen, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jurist oder Arzt.
  • Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.

Frei nach Martin Niemöller. Heute muss man übrigens niemanden mehr „holen“; es reicht aus, die betreffenden Personen medial zu stigmatisieren und dadurch wirtschaftlich und gesellschaftlich zu zerstören. Siehe hierzu auch das aktuelle Video von Raphael Bonelli. „Coronoia: Martin Niemöller 2020?“ weiterlesen

Coronoia: Unworte

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Coronoia: Bequeme Unmündigkeit

Die Deutschen. Ihnen sind ihre Regeln heilig. Zumindest dann, wenn der andere gegen eine Regel verstößt – hach, was macht das jedes Mal Spaß, dem Nachbarn mit dem Anwalt oder dem Gang zum Gericht zu drohen! Stichwort: Maschen-Draht-Zaun. Die Welt macht sich über uns lustig, wenn wir nachts um drei Uhr an einer roten Fußgängerampel auf grün warten. Man erkennt uns, die teutonische Herrenrasse, derzeit im Ausland auch daran, dass wir unsere Maulkörbe auch dann artig tragen, wenn wir es gar nicht müssten. Die Tatsache, dass die Mehrheit derzeit (noch) hinter den ganzen schwachsinnigen „Maßnahmen“ steht, könnte auch damit zu tun haben, dass Unmündigkeit halt einfach verdammt bequem ist. Die Politiker bestimmen, was Sache ist – und man hält sich einfach dran. Führer, befiehl – wir folgen dir. „Coronoia: Bequeme Unmündigkeit“ weiterlesen

Coronoia: Juristische Lichtblicke?

Rechtsanwalt Ralf Ludwig von Widerstand2020 verweist in seinem Video vom 30. Juni 2020 unter anderem auf das Urteil den Beschluss 3 R 111/20 des Oberverwaltungsgerichts Sachsen-Anhalt vom 15.06.2020. Darin geht es im Wesentlichen um die „Mindestabstände“ in Grundschulen. Hierbei hatte sich ein Schulleiter gegen die „Lockerungen“ gewehrt, weil das „gesundheitliche Risiko“ (vor allem für die Lehrer) zu groß sei. Das OVG weist den Eilantrag zurück – und begründet dies unter anderem damit, dass es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber gebe, dass Kinder besonders gefährdet oder ansteckend seien. „Coronoia: Juristische Lichtblicke?“ weiterlesen

Rezension: Corona Fehlalarm?

Am Mittwoch hatte ich endlich die Gelegenheit, das Büchlein der beiden verheirateten Professoren Bhakdi und Reiß auf der Liegewiese des Schöntalweihers komplett durchzulesen. Es eignet sich vom Umfang her (160 Seiten) eigentlich perfekt als Sommerlektüre im Grünen, denn es lässt sich auch für medizinische Laien sehr flüssig und spannend lesen. Das Autoren-Duo arbeitet in 10 Kapiteln (zzgl. des Anhangs mit 208 Quellenverweisen) alle wesentlichen Themen nacheinander ab. Von den ersten Meldungen aus China ausgehend wird die Frage der vermeintlichen Gefährlichkeit des Virus behandelt. Anschließend wird hinterfragt, ob die Maßnahmen insbesondere in Deutschland angemessen waren und welche Folgewirkungen jene hatten und haben werden. War Schweden ein Vorbild? Welche Maßnahmen wären besser gewesen? Welche Rolle spielten die Medien? Und wohin geht die Reise? „Rezension: Corona Fehlalarm?“ weiterlesen

Coronoia: Hätte, hätte, Infektionskette

Ernsthaft, Leute! Irgendwann müssten euch doch gerade mit der Zeit die einem förmlich ins Gesicht springenden Widersprüche auffallen? Es ist ja noch halbwegs verständlich, dass man sich damals im März mal hat Angst machen lassen. Okay, die Datenlage war da noch nicht so eindeutig, wie sie es heute ist. Auch ich habe so circa 5 Tage gebraucht, bis ich mich über das Thema selbst ausreichend informiert hatte. Aber jetzt wird euch doch schon seit Monaten ein pandemischer Weltuntergang prophezeit / versprochen, der einfach nicht eintrifft. 99 % der Deutschen dürfen niemanden kennen, der überhaupt „positiv“ getestet wurde, geschweige denn schwer erkrankt oder gar gestorben wäre. Aber ihr lasst euch weiterhin einreden, dass es bspw. wegen Demonstrationen oder anderen „Zusammenballungen“ von Menschenmassen JETZT bald losginge? „Coronoia: Hätte, hätte, Infektionskette“ weiterlesen