Aus dem Polizeibericht (Teil 80)

In Germersheim nimmt eine Autofahrerin einem 64-jährigen an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung die Vorfahrt. Auch einem 15-jährigen wird in Maximiliansau auf dem „Geh- und Radweg“ in der Pfortzer Straße die Vorfahrt genommen. Bei Oberhausen überhört und -sieht ein 24-jähriger an einem unbeschrankten Feldweg-BÜ eine Regionalbahn. Ein klassischer Abbiegeunfall geschieht in Kaiserslautern. Ein wasserscheuer 16-jähriger ruft die Polizei um Hilfe, weil er und sein Kumpel bei Wörschweiler in den Hochwasser-Fluten der Blies stranden. In Lingenfeld wird ein besoffener Dunkel-Gehwegradler aufgegabelt. Ein 23-jähriger missachtet in Landau an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers. In Zweibrücken verunfallt ein 60-jähriger auf dem von mir von seiner Benutzungspflicht erlösten supertollen Radweg, weil ihn eine Autofahrerin „übersieht“. Der Polizei in Kaiserslautern gehen zwei weitere besoffene Dunkelradler ins Netz. Bei Rodenbach stiehlt eine 38-jährige Radfahrerin ein Paar Reitstiefel auf einer Pferdekoppel. „Aus dem Polizeibericht (Teil 80)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 170)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (411)

Hach, was war das wieder ein inniges Gekuschel auf dem tollen „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße (Beitragsbild), als am Vormittag des 13. Januar der Fahrer eines roten Sattelzugs mit osteuropäischen Kennzeichen kurz vor der Einmündung der Poissystraße mit vielleicht 40 cm Abstand an mir vorbeifuhr und mich somit auch zurück in die Dooring-Zone drängte. Ich habe ja am 23. Januar im Vorfeld des 4. Runden Tischs zum Verkehrsentwicklungsplan noch eine „Bonus-Stunde“ mit der Stadtverwaltung. Hierzu hatte ich vor einer Woche noch ein Sammelsurium meiner Kritik und Vorschläge erstellt und an die Teilnehmer gesandt – inklusive des Vorschlags, doch mal einen Vormittag mit mir durch Pirmasens zu radeln. Ich bin gespannt, ob überhaupt irgendwer das Angebot annehmen wird.

Überholmanöver (412)

Okay, das geht allerdings grundsätzlich auch ohne „Schutzstreifen“. Das bewies mir ein Busfahrer der Stadtwerke, der mich im steilen Übergang von der Schäfer- in die Gärtnerstraße mit auch nicht viel mehr als 60 cm Abstand überholen musste.

Parken (60)

Warum am Eck zwischen Schlossstraße und Höfelsgasse eigentlich nicht schon vor Jahren Poller installiert wurden, habe ich die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde zuletzt per e-mail gefragt. Schließlich stehen dort fast jedes Mal Leute mit ihren Autos trotz der nur wenige Meter weiter vorhandenen Parkplätze am Eck, um „nur mal kurz“ in die Bank zu springen. An diesem Tag waren es gleich zwei; der erste quetschte sich noch neben mein am Laternenmast angeschlossenes Rad, der Zweite hielt dahinter, um seine Frau aussteigen zu lassen (Klassiker). Ich hatte auch angesichts der generell miserablen Abstellmöglichkeiten für Räder in der Innenstadt angeregt, alternativ auch eine ähnliche Wirkung entfaltende Abstellbügel aufzustellen.

Abbiegen (44)

Am Nachmittag ging es die Zweibrücker Straße runter in Richtung der Schlossstraße. Dabei bog ca. 25 m vor mir ein Fahrer eines schwarzen BMW verbotenerweise aus der Schlossstraße nach links in die Gärtnerstraße ab.

Unfall (3)

Etwas später bemerkte ich in der Blocksbergstraße an der Einmündung „In der Walsterwiese“ einen auf dem „Schutzstreifen“ stehenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Dort hatte es offensichtlich einen Unfall zwischen zwei Pkw gegeben. Im Polizeibericht fand ich hierzu jedoch nichts. Im Ersten Moment befürchtete ich, dass da vielleicht ein Radfahrer über- oder angefahren worden sein könnte.

Zebrastreifen (19)

Am 14. Januar befuhr ich die Ixheimer Straße (B 424) in Richtung der Zweibrücker Stadtmitte. Am linken Fahrbahnrand erkannte ich einen Mann, der den dortigen Zebrastreifen benutzen wollte. Er wurde allerdings von zwei entgegenkommenden Autofahrern eiskalt ignoriert.

Überholmanöver (413)

Etwas später ging es über die L 471 von Niederauerbach in Richtung Contwig. Dabei rauschte der junge Fahrer eines blauen Golfs mit hoher Geschwindigkeit mit sehr wenig Seitenabstand an mir vorbei. Dabei fängt der linksseitige Rumpel-„Radweg“ dort erst ein paar hundert Meter weiter an.

Parken (61)

Der Rad(fahr)streifen in der Teichstraße wird den Zähler in dieser Kategorie vermutlich deutlich in die Höhe treiben. 😉 Am 15. Januar fiel mir durch einen flüchtig nach rechts geworfenen Blick während der Fahrt durch die Gasstraße auf, dass schon wieder jemand auf diesem Streifen mit eingeschaltetem Warnblinker stand. Wenn ich mich nicht verkuckt habe, war es ein gelber Caddy der Deutschen Post.

Überholmanöver (414)

„Ach, dann überhol ihn halt“. Wird wohl die Anweisung des Lkw-Fahrlehrers an seinen Fahrschüler gewesen sein, während dieser schon über eine Minute lang brav, das Zeichen 295 der StVO beachtend, hinter einem Radfahrer auf der B 270 hergefahren war. Ich glaube aber nicht, dass er trotz der erhöhten Sichtposition vor der Kuppe der Bahnüberführung sehen konnte, dass aus der Gegenrichtung keiner kommt. Noch 10 bis 15 Sekunden warten, ehe die durchgezogene Linie einseitig aufgehoben wird, wäre wohl nicht mehr zumutbar gewesen?

Hupen (119)

Neenee, mein lieber Freund…! Es ging an diesem Tag nach längerer Zeit mal wieder mit dem Rennrad durch Kaiserslautern. In der Brandenburger Straße (B 37) zeigte ich einem Fahrer eines roten Kleinwagens mit einem hin- und herzeigenden Zeigefinger, dass ich dort nicht auf dem Hochbord fahren muss. Das weiter vorne stehende Gemeinsamer Geh- und Radweg gilt nämlich für den dort abzweigenden Weg in Richtung Carl-Euler-Straße. Für mich ist nur das dahinterstehende Gehweg Radverkehr frei maßgeblich.

Überholmanöver (415)

In der Mannheimer Straße (B 37) gelten glücklicherweise keine Benutzungspflichten mehr. Das gilt z. B. auch für einen ehemaligen Radfahrstreifen hinter der Einmündung der Daennerstraße. Todesmutig wie ich nun mal bin, testete ich aus, wie sehr dieser Streifen zum Engüberholen einlädt. Ein Busfahrer bestätigte mich umgehend, indem er mit nicht einmal einem halben Meter an mir vorbeizog.

Kfz auf Radwegen (50)

Dann war einmal quer durch den Pfälzerwald über Hochspeyer, die B 48 und Leimen lange Zeit Ruhe. Doch in der alten Heimat plagen einem dann gleich wieder die altbekannten Probleme. Ich quittierte die fast vollständige Blockade des Blocksbergstraßen-„Schutzstreifens“ an der Einmündung „In der Walsterwiese“ mit einem ironischen „Daumen-hoch“. Der Alte Mann mit grauem Rauschebart hat aber wohl, dem doofen Gesichtsausdruck nach zu urteilen, nicht verstanden, was ich ihm damit zu verstehen geben wollte.

Hindernisse (8)

Ähem! Für „Knut“ isses doch jetzt, am 15. Januar eigentlich schon ein wenig zu spät, oder? Kurz vorm Ende meiner 118 km langen Runde sah ich in Höhe des Windsberger Sportplatzes auf der linken Fahrbahnhälfte einen Tannenbaum liegen! Ich hielt spontan an und warf ihn in den Straßengraben. Hat leider wieder mal niemand mitgekriegt. Warum sollte man als Autofahrer wegen sowas auch anhalten und sich die Hände schmutzig machen…!?

Alltagserlebnisse (Teil 164)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hindernisse (7)

Es hätte mich schon ein wenig interessiert, wie die Geschichte ausgegangen ist. Am 16. Dezember wollte ich den Offroad-Radweg zwischen Gersbach und Winzeln befahren. Ich bemerkte jedoch bei der Anfahrt, dass dort gerade ca. 15 bis 20 Männlein in transparenten Ganzkörperkondomen neben einem links im Matsch scheinbar feststeckenden Hebebühnenanhänger herumwuseln, der von einem Minibagger gezogen werden sollte. Dem babylonischen Sprachengewirr nach zu urteilen, waren hier auch wohl aus aller Herren Länder eingeflogene, internationale Experten zugange. 😉 Als der Mann im Bagger ein Stück weit fuhr, wären ein paar seiner Kollegen beinah vom Anhänger in den Zaun gedrückt worden. Von der Berufsgenossenschaft war offenkundig niemand anwesend. Gut so, der hätte vermutlich einen Herzkasper gekriegt… Irgendwann wurde es mir dann doch zu doof und ich fuhr an dem Trupp vorbei. Ich vermute mal, dass die im Rahmen irgendeiner „ABM“ den dortigen Sendemast mit Rostschutzfarbe bepinseln sollten.

Anfeuerung (5)

„Ziiiiiiieh!“ rief mir ein auf einer Bank auf dem Fehrbacher Dorfplatz neben seinem Kumpel sitzender Jugendlicher zu, als ich gerade mit dem MTB den 1. Buckel in Richtung Zweibrücker Straße in Angriff nahm. Es war (meine ich) sogar nicht einmal verhöhnend gemeint. 😉

Stopschilder (80) + Kfz auf Radw. (49)

Radwege schaffen nur Probleme, wo vorher keine waren. Bezeichnend, dass mir schon bei meiner erst zweiten Befahrung des neuen Streifens in der Teichstraße in der nachmittäglichen „Rush-Hour“ gleich ein Paradebeispiel dafür geliefert wurde, warum ich Radwege für überflüssigen Quatsch halte. Da es sich auf dem einen, verbliebenen Fahrstreifen staute, hätte ein sehr junger, rechts aus der Poststraße (Beitragsbild) kommender Fahrer eines weißen BMW-Panzers (vermutlich von Papa gesponsert) ja nun eigentlich an der Haltelinie des Stop-Schild anhalten – und warten müssen. Hielt er aber nicht für nötig, er rollte einfach langsam über den neuen Radstreifen hinweg und blockierte jenen nun wartend. Er schaute vermutlich auch aus Scham in die andere Richtung – und reagierte erst, als ich laut „Ääääääeeeeey!“ blökte. Dann wollte mir der arme Mann mittels seiner verzweifelten Gesten wohl zu verstehen geben, dass er ja wegen der Autos da vorne nicht weiterkäme. Dann fährt man vielleicht einfach nicht so weit raus, du Pappnase…!? Ich fuhr – mich weiterhin künstlich empörend; ich will dann ja auch ein wenig Spaß haben 🙂 – kopfschüttelnd vor seiner Motorhaube vorbei. 👿

Gentlemen (52)

Immerhin hatte mir dann später auf der K 6 am berüchtigten freilaufenden Rechtsabbieger an der L 600 mal wieder jemand – sich an § 9 (3) StVO erinnernd – nicht die Vorfahrt nehmen wollen, sondern ließ mich vorbei.

Geschwindigkeit (58)

Kaum eine Minute später bretterte ein Fahrer eines schwarzen Golfs am Winzler Ortseingang an mir vorbei. Die Geschwindigkeits-Anzeigetafel zeigte ihm noch 60 km/h an. Einen Blitzer hielte ich dort für wesentlich effektiver; die wenigsten geben sich bei solchen Tafeln die Mühe, die Anzeige grün blinken zu lassen.

Überholmanöver (397)

Am 17. Dezember hatte ich persönlich keine Gründe zum Meckern. Allerdings beobachtete ich im Anstieg von Zweibrücken über die L 465 in Richtung Sickingerhöhe, wie in der Gegenrichtung ein Autofahrer einen anderen trotz Überholverbot über die durchgezogene Linie und Sperrfläche am Ende der „Kriechspur“ überholte.

Vorfahrt (56)

Kurze Zeit später hupte ein in Richtung Zweibrücken unterwegs seiender und bremsen müssender Autofahrer eine Autofahrerin an, weil diese ihm aus der K 4 nach links ausfahrend die Vorfahrt genommen hatte.

Überholmanöver (398)

Mal wieder förmlich rasiert hatte mich eine ältere Frau in ihrem roten Kleinwagen, als sie sich am 18. Dezember auf der L 482 von Rodalben hinauf zum Orleberg trotz Gegenverkehr unbedingt an mir vorbeiquetschen musste. Sie war zwar nicht (mehr) schnell unterwegs – aber diese 2 Sekunden hätte sie auch noch warten können.

Parken (57)

Ich hatte kurz überlegt, ob ich nicht anhalten und den verwöhnten Burschen, der (s)einen(?) schwarzen Porsche-SUV gerade auf dem komischen Rad-Streifen in der Lemberger Straße abgestellt hatte und an der Haustür herumschlüsselte auf sein Fehlverhalten hinweisen soll. Die Gesamtumstände betrachtend bewertete ich dieses Unterfangen allerdings für ziemlich aussichtslos und fuhr weiter.

Ansonsten wünsche ich meinen treuen Lesern an dieser Stelle noch schöne Feiertage! 🙂

Akku-Hybrid-Triebwagen ab 2024?

Der Verein zur Förderung des Schienenverkehrs in und um Zweibrücken hat auf seiner Internetseite einen Artikel der Rheinpfalz vom 13. Dezember über die am 18. Dezember stattfindende Verbandsversammlung des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Süd inkl. eines Kommentars veröffentlicht. Ich wollte dieses Thema eigentlich schon zur letzten Verbandsversammlung im Mai aufgreifen, als entschieden wurde, bei der Neuvergabe des Regionalbahn-Netzes in der Süd- und Westpfalz einen Betrieb mit Akku-Hybrid-Triebwagen (anstatt Diesel- oder Brennstoffzellen-Triebwagen) auszuschreiben. Angesichts der Tatsache, dass gerade die Bahnstrecken von und nach Pirmasens teils völlig frei von Oberleitungen sind, halte ich dieses Vorhaben für ziemlich fragwürdig. „Akku-Hybrid-Triebwagen ab 2024?“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 74)

Das Polizeipräsidium Westpfalz berät Fußgänger und Radfahrer zu den neuesten Fashion-Trends aus der Welt der leuchtfarbenfrohen Haute Couture. In Bad Dürkheim wird auf einem Getrennter Geh- und Radweg in einer T-30-Zone(!) eine 17-jährige von einer Abbiegerin angefahren. Eine Gehwegradlerin kollidiert in Landau mit einem Artgenossen. In Zweibrücken stürzt ein 80-jähriger wegen eines Reifenplatzers. Einem 28-jährigen Dunkelradler wird in Kaiserslautern die Vorfahrt genommen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 74)“ weiterlesen

Das MWVLW zum Thema HBR-Routen

Bereits am 6. Oktober hatte ich mich wegen des leidigen Themas Verbot für Fahrzeuge aller Art (Zeichen 250) vor Wald- und Feldwegen, insbesondere auch vor den ausgeschilderten, aber somit leider auch für Radfahrer verbotenen HBR-Routen erneut an die Bürgerbeauftragte des rheinland-pfälzischen Landtags gewandt, da viele Verbandsgemeinden, die Städte Pirmasens und Zweibrücken, der LBM und auch die Kreisverwaltung Südwestpfalz meine Hinweise und mein Angebot, mich zur Not auch selbst darum zu kümmern, nicht sonderlich interessierten. Nach rund 2 Monaten erreichte mich heute die erste Stellungnahme des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau zu diesem Thema. „Das MWVLW zum Thema HBR-Routen“ weiterlesen

Unfall 107755 im Unfallatlas 2018

Ich sollte vielleicht aufhören, zu den Unfällen aus dem Unfallatlas 2018 zu recherchieren, zu denen ich im vergangenen Jahr keine Pressemeldungen finden konnte. 😉 Betreffen sie doch bislang genau das Unfallszenario, welches das Hauptargument für die Anlage straßenbegleitender (und benutzungspflichtiger) Wegelchen darstellt: Unfälle beim Überholen. Auch der zweite Unfall auf Zweibrücker Gemarkung, der mir hierbei ins Auge stach, ist einer, bei dem ein Radfahrer ein mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschildertes Wegelchen missachtete und dabei schwer verletzt wurde. Dieser geschah an einem Montag (gegen 16 Uhr) im August 2018. „Unfall 107755 im Unfallatlas 2018“ weiterlesen

Akteneinsicht in Zweibrücken

Heute früh klappte es im 3. Anlauf endlich mal mit einer Akteneinsicht bei der Zweibrücker Straßenverkehrsbehörde. Die ersten zwei Versuche musste ich wegen des nicht enden wollenden Sch…wetters jeweils kurzfristig absagen. Es lagen dann auch eine ganze Menge, prall gefüllter Ordner auf dem Tisch. Sie betrafen die bislang hier noch nicht dokumentierte OD Niederauerbach, das Bickenalb-Radwegelchen, die Schikanen am Funkturm, den „Turbo-Kreisel„, den Weg zwischen Niederauerbach und Contwig als auch das Wegelchen entlang der L 700. Wie schon bei meiner ersten Akteneinsicht bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz zur B-10-Sperrung war wieder am Interessantesten, was nicht in den Akten zu finden war. „Akteneinsicht in Zweibrücken“ weiterlesen

Unfall 107485 im Unfallatlas 2018

Den Unfallatlas des Statistischen Bundesamtes finde ich ja eine prima Sache. Denn man kann in diesem auch Unfälle finden, zu denen die Polizeiinspektionen als auch die Staatsanwaltschaften keine Pressemeldungen verfasst haben und die auch von den lokalen Medien nicht aufgegriffen wurden. So fand ich eben beim Durchstöbern der Karte auch einen gelben Punkt auf der L 465 zwischen den Zweibrücker Stadtteilen Mittelbach und Ixheim. Hier verläuft das berüchtigte Bickenalb-Radwegelchen. Und hier geschah laut Object-ID 107485 an einem Dienstag im August 2018, zur 18. Stunde zwischen einem Pkw und einem Radfahrer ein Unfall des Typs 6 (Unfall im Längsverkehr), Unfallart 8 (Abkommen nach Rechts von der Fahrbahn), bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. „Unfall 107485 im Unfallatlas 2018“ weiterlesen

Tempo-30-Zone außerorts?

Die Zweibrücker Stadtverwaltung ist meiner inzwischen ziemlich überdrüssig. Will ich doch einfach keine Ruhe geben, vor allem nicht, was die Aufhebung weiterer fragwürdiger „Radweg“-Benutzungspflichten auf dem Gebiet der kleinsten kreisfreien Stadt Deutschlands betrifft. Meine Einwendungen gegen die wohl bundesweit einzigartigen „Tempo-50-Zone„-Schilder hingen im Grunde auch damit zusammen, denn wenn am weit von der Kernstadt entfernten Zweibrücker Outlet- und Flughafengelände Ortstafeln aufgestellt werden, dort der § 45 (9) S. 3 StVO gelten würde. Und damit wäre es wieder etwas leichter, die Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der L 700 wegzukriegen. So musste ich kürzlich erneut auf die fortwährende Rechtswidrigkeit der Beschilderung in diesem Bereich hinweisen. „Tempo-30-Zone außerorts?“ weiterlesen