Alltagserlebnisse (Teil 138)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Überholmanöver (316)

Ich habe meinen Notizzettel doch noch wiedergefunden, daher noch ein paar Nachträge vom 23. August. Der Tag begann mit einem Autofahrer, der mich unbedingt im L-600-Kreisel überholen musste. Er bretterte dabei über den gepflasterten Innenbereich, der eigentlich nur für längere Sattelzüge gedacht ist.

Gehweg-Rollerfahrer (3)

Als ich auf der L 486 von der Ruhbank runter in Richtung Lemberg fuhr, traute ich meinen Augen kaum. Denn ein Stück vor mir zog ein Mann auf seinem Motorroller plötzlich nach links und raste allen Ernstes anschließend mit um die 50 Sachen auf dem schmalen Hochbord-Gehweg in Richtung Tal. Er bog dann in die etwas oberhalb von Lemberg gelegene Siedlung “Am Soll” ab.

Geschwindigkeit (40)

Seit geraumer Zeit sind tatsächlich alle Ortsdurchfahrten im Wieslautertal im Zuge der Umleitung aufgrund der Vollsperrung der Busenberger Ortsdurchfahrt mit 30 km/h beschildert. Das gilt auch für die OD Bundenthal. Natürlich hält sich kaum jemand dran; so auch exemplarisch die Dame, die mich (29 km/h fahrend) in ihrem Auto kurz vor dem Ortsausgang mit ordentlich Karacho überholte.

Überholmanöver (317)

So langsam glaube ich ja, dass bei der QNV wirklich mindestens ein oder zwei Busfahrer arbeiten, die es persönlich auf mich abgesehen haben. Auf der L 490 zwischen Niederschlettenbach und Erlenbach überholte mich mal wieder ein Busfahrer dieses Unternehmens trotz übersichtlicher Strecke und freiem Gegenfahrstreifen mit bestenfalls einem halben Meter Abstand. Vielleicht deshalb, weil er weiß, dass auf der gegenüberliegenden Seite ein Radweg Verbot für Kraftfahrzeuge-Wirtschaftsweg existiert?

Überholmanöver (318)

Kommen wir zum nächsten behämmerten Berufskraftfahrer. Nämlich den Fahrer eines weißen Kipplasters, der mich wenige Minuten später in der kurvigen und relativ engen Ortsdurchfahrt von Erlenbach zwanghaft überholen musste. Der auftauchende Gegenverkehr musste dann halt eben auf den Gehweg ausweichen.

Gegenverkehr (18)

Gegen Ende einer ansonsten ereignislosen Tour am 25. August kam mir in der Hochwaldstraße ein BMW mit Neunkirchener Kennzeichen entgegen. Anstatt hinter den auf der Fahrbahn geparkten Pkw zu warten, zog er einfach ohne größere Verlangsamung in Richtung Fahrbahnmitte und somit bestenfalls mit 30 cm Abstand an mir vorbei. Und es waren auch nur 30 cm, weil ich nach rechts ausgewichen war.

Überholmanöver (319)

Ich hatte hier im Blog vor einer Weile schon einmal erwähnt, dass an der L 477 am Ortsausgang von Thaleischweiler-Fröschen schon vor geraumer Zeit das linksseitige Gemeinsamer Geh- und Radweg vor dem anschließenden Stummelwegelchen in Richtung Wallhalbtal abhanden kam. Also habe ich als Radfahrer hier nun einmal (leider, leider…) die Fahrbahn zu benutzen. Damit kam aber am 26. August der Fahrer eines weißen Lastwagens wohl nicht ganz klar, weshalb er mich mit bestenfalls einem halben Meter Abstand bei freier Gegenfahrbahn überholte. Ich hab übrigens in der letzten Zeit ein wenig das Gefühl, dass die Leute aufgrund der Ankündigung, Mindestabstände in die StVO aufzunehmen, es nun schnell nochmal ordentlich krachen lassen wollen…!?

Wetter (8)

An diesem Tag sollte es eigentlich trocken bleiben, weshalb ich an den Bärenlochweiher bei Kindsbach fuhr. Der Himmel zog sich aber recht früh zu. Als ich eingepackt hatte und mit dem MTB über die Forststraße und das Walkmühltal in Richtung Gelterswoog (B 270) fahren wollte, braute sich direkt über mir ein ordentliches Gewitter mit Starkregen zusammen. Meine Hoffnung, noch die Schutzhütte in der Nähe des Walkmühltals zu erreichen, konnte ich mir abschminken. Da sich die Blitze quasi direkt über mir entluden, flüchtete ich unter einen überstehenden Felsen etwas oberhalb der Forststraße. Das Rad ließ ich unten stehen. Nach gut einer halben Stunde ließ der Regen wenigstens etwas nach, weshalb ich mich dann doch auf den Weg machte – und 5 Minuten später noch einmal in einen Starkregenguss geriet. An der B 270 angekommen bemerkte ich, dass dort fast alles trocken war. Ich und das Rad waren jedenfalls ordentlich eingesaut.

Stopschilder (64 & 65)

Die Sonne kam schon bald wieder raus und der Fahrtwind trocknete meine durchnässten Klamotten relativ rasch. An der Geiselberger Kreuzung sah ich dann mal wieder jemanden, der beim Rechtsabbiegen das dortige Stopschild missachtete und völlig flüssig in Richtung Kaiserslautern abbog.

Ebenfalls ein Klassiker ist die regelmäßige Missachtung des Stopschilds an der Ecke Teichstraße – Schützenstraße von Pkw-Fahrern.

Gespräche (47)

Gegen Ende der Tour kaufte ich im Kaufland in der Innenstadt noch was ein. Als ich mein Zeug in den Rucksack packte, sprach mich mal wieder ein Mann an, dass er mich immer überall rumradeln sähe und mich deshalb einfach mal ansprechen wollte. Ich meinte, das käme öfters vor. 😉

Aus dem Polizeibericht (Teil 56)

Ein Pkw-Unfall auf der L 472 zwischen der B 270 und Queidersbach führt dazu, dass eins der Fahrzeuge auf dem parallelen Geh- und Radweg landet. Ein 76-jähriger erleidet in Landau wegen einer unachtsamen Fußgängerin einen Armbruch. Ein 10-jähriges Mädchen stürzt in Haßloch, weil eine flüchtende Cabrio-Fahrerin ihr rücksichtslos entgegenfährt. Bei Walsheim stürzt ein angetrunkener 36-jähriger auf einem Feldweg. Ebenfalls angetrunken war ein 52-jähriger, der auf einem “Radweg” bei Frankweiler stürzt. Ebenfalls in Frankweiler wird eine 68-jährige von einem flüchtenden Radfahrer beim Vorbeifahren verletzt. In Kaiserslautern wird eine 12-jährige durch eine quer über die Fahrbahn gespannte Hundeleine verletzt. Noch ein von der Fahrbahn abgekommenes Auto landet bei Lohnweiler auf einem straßenbegleitenden Geh- und Radweg. Die PD Landau zieht ebenfalls noch einmal Bilanz zum “Erlebnistag Deutsche Weinstraße“. „Aus dem Polizeibericht (Teil 56)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 137)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gespräche (43)

Am 22. August war ich ja mit dem Rennrad unterwegs in Richtung Taubensuhl. Auf dem B-10-Radweg-Wirtschaftsweg sah ich am Nesseltal-Delta einen weißen Lkw der Stadt, der grade nach rechts in meine Richtung abbiegen wollte. Er setzte aber als er mich sah netterweise nochmal zurück. Das änderte aber auch nichts daran, dass ich halt trotzdem durch den Sandkasten fahren musste. Ich nutzte die Gelegenheit und fragte den Mann, ob der Stadt die Sache hier bekannt sei? Okay, der Weg hier gehöre dem Forstamt Westrich – aber die Stadt könne hier durchaus darauf hinwirken, dass für dieses Problem eine Lösung gefunden wird. Er versprach zumindest, es seinem Chef mitzuteilen. Der würde dann aber sicher die “Nicht-zuständig-Karte” ausspielen.

Gespräche (44)

Den kurzen Plausch mit dem Förster auf der nächsten Schotterpiste hinterm Taubensuhl hatte ich ja schon im oben verlinkten Beitrag erwähnt.

Überholmanöver (313)

Jo, Mann; das hat es jetzt echt gebracht! Gegen Ende meiner Tour überholte mich vor der roten Ampel in der Blocksbergstraße vorm Messplatz der junge Fahrer eines weißen Gefährts mit bestenfalls 40 cm Abstand. Um dann eben vor der roten Ampel warten zu müssen.

Gespräche (45)

Am 23. August sprach mich auf der K 92 ein Fahrer eines schicken Gravelbikes an. Mit ihm hatte ich vor einer Weile schon einmal über das Thema Radverkehrspolitik in der Südwestpfalz und Pirmasens gesprochen. Ich erzählte ihm dann auf dem Weg in Richtung Salzwoog davon, was sich in der letzten Zeit getan hat. Hab ihn auch eingeladen, hier mal was zu kommentieren. Ich hätte grade aus der unmittelbaren Umgebung Unterstützung von anderen Radfahrern mehr als bitter nötig…!

Überholmanöver (314) + Gespräche (46)

Tja, auch auf Waldwegen ist man vor motorisierten Idioten nicht sicher. Es ging an diesem Tag an den Seehof. Auf dem Rückweg drehte ich einen Schlenker in Richtung B 427. Von hinten hörte ich im kurvigen Abschnitt ca. 90 m vor der Einmündung in die Bundesstraße ein sich schnell von hinten annäherndes Auto. Da der Weg dort bestenfalls 3 m breit ist, fuhr ich also weiter links, damit der Blödmann nicht auf die Idee kommt, sich vorbeizuquetschen. Nach kurzem Abbremsen drängte sich der ca. 60-jährige Fahrer einer grauen A-Klasse mit einem Abstand von bestenfalls 20 cm mutwillig an mir vorbei. Ich schrie ihm dann hinterher, was der Scheiß solle? Scheinbar hatte er es dann doch nicht so eilig, denn er hielt an. Ich fragte ihn, ob er nicht wisse, dass das Bundesverkehrsministerium grade daran arbeitet, Mindestabstände von 1,5 bis 2 m in die StVO zu schreiben – und dass diese über die Haftung bereits heute einzuhalten sind. Wusste er nicht. Wenn ich hier ganz rechts fahren würde, käme er doch vorbei! Nein, auf einem 3 m schmalen Waldweg kommt hier niemand annähernd sicher an einem Radfahrer vorbei. Er wiederholte dann nochmal, dass ich mich sinngemäß quasi in die in den Weg ragenden Brennesseln und Brombeersträucher stürzen solle, wenn der Herrenmensch in seinem Automobil von hinten angefahren kommt. Er käme aber doch sonst nicht vorbei. Dann muss man halt verdammt noch mal 15 oder 20 Sekunden lang warten…!?

Schutzstreifen-Geisterradlerinnen (83)

Habt ihr schon einmal erlebt, dass eine Pedelecfahrerin euch auf der völlig falschen Fahrbahnhälfte entgegenkommt? Ist doch sicher eher selten. Solchen Blödsinn machen die Leute nur dann, wenn man “Infrastruktur” in Form von “Schutzstreifen” auf die Fahrbahnen malt. So kam mir eben am gleichen Abend in der Blocksbergstraße an der Einmündung “Im Erlenteich” allen Ernstes da eine ca. 50 Jahre alte Frau auf einem Pedelec entgegen. Unnötig zu erwähnen, dass sie natürlich den Gehweg benutzt hatte. Ich sah sie dann kurze Zeit später noch einmal in Winzeln. Hatte übrigens auch einen “Helm” auf dem Kopf. Sicherheit geht vor…!

Überholmanöver (315)

Auf der B 427 zwischen Hinterweidenthal und dem Abzweig Richtung Salzwoog überholte mich am 24. August der Fahrer eines weißen VW-Bus mit Frankfurter Kennzeichen bei Gegenverkehr mit bestenfalls 30 cm Abstand. Ich rief dem Spinner äußerst unflätige Ausdrücke hinterher. Keine Ahnung, ob er auf der anderen Seite des Wieslauterbahn-Gleises evtl. grade einen Radfahrer sah – und mich ein wenig einschüchtern / erziehen wollte…?

Autos auf Radwegen (40)

Gegen Ende meiner Tour bemerkte dann mal wieder ein von der L 600 kommender Autofahrer zu spät, dass da ja noch eine Furt ist. Er blockierte 75 % davon mit der Motorhaube. Glücklicherweise hatte ich die Fahrbahn, anstatt des wegen seines kleinen Vorfahrt gewähren nicht straßenbegleitenden Wegelchens genutzt. Diesbezüglich hat mir die Sachgebietsleiterin nun tatsächlich versprochen, mir demnächst Einsicht in die Akten zu geben – wenn man jene denn noch finde. Ich bin gespannt.

Aus dem Polizeibericht (Teil 55)

In Kaiserslautern wird eine 49-jährige bei einem Dooringunfall leicht verletzt. Eine 70-jährige Pedelec-Fahrerin wird auf einer ruhigen Kreisstraße im Pfälzerwald bei Schönau von einem 80-jährigen Pkw-Fahrer gestreift und dabei schwer verletzt. Ein ausführlicher Bericht zum “Erlebnistag Deutsche Weinstraße“. Ein betrunkener Rotlichtradler kollidiert in Kaiserslautern mit einem Pkw. Ein 50-jähriger stürzt bei Neidenfels ohne Fremdeinwirkung. Ebenfalls ein 71-jähriger aus Bayern in Edenkoben. Eine 83-jährige stürzt auf der Rampe an der Rheinbrücke bei Maximiliansau wegen eines gerissenen Bremszugs der Vorderbremse. „Aus dem Polizeibericht (Teil 55)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 136)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (309)

Am 19. August fühlte ich mich einmal mehr richtig doll von diesem “Schutzstreifen” beschützt, als mich in der Blocksbergstraße der Fahrer eines weißen Audi-SUV mit bestenfalls 40 cm Abstand überholte.

Gentlemen (40)

Etwas später ging es den Anstieg über die L 499 von Waldfischbach-Burgalben hinauf nach Heltersberg. Dabei hatte ich zwei Mal jeweils einen Pkw hinter mir, deren Fahrer in den kurvigen Abschnitten ganz vorbildlich nicht überholten als auch ordentlich Abstand hielten. Ich winkte beide jeweils vorbei, als ich sah, dass hinter der Kurve keiner kommt. Beide Male gab es per Handzeichen ein Dankeschön.

Vorfahrt (49)

Einige Zeit später nahm mir in Burgalben der Fahrer eines älteren grauen Autos an der Kreuzung K 24 – K 25 kackdreist die Vorfahrt, obwohl die Stelle alles andere als übersichtlich ist. Dort beginnt übrigens auch das legal nicht erreichbare linksseitige Wegelchen in Richtung Klappertal.

Einbahnstraßen (26) + Rotlicht (64)

Nach einem Einkauf im “neuen” Edeka schob ich brav mein Rad in Richtung der Fußgängerampel Schäferstraße. Bezüglich dieser Stelle versuche ich die Straßenverkehrsbehörde demnächst auch noch zu überreden, dass man hier auch Radfahrern mittels kleinem Umbau und Kombi-Streuscheiben das unkomplizierte Linksabbiegen in die Schäferstraße erlauben könnte. Jedenfalls bemerkte ich (hinter zwei Passanten) zwischen den kleinen Inselchen stehend, wie hinter mir eine Frau auf einem giftgrünen Rad (sah aus wie eins dieser Leihräder) entgegen der Einbahnstraße in Richtung der Kreuzung Landauer Straße fuhr. Immerhin sogar auf der Fahrbahn! Sie querte anschließend die alles andere als ungefährliche Kreuzung (was aber auch nur klappte, weil zufällig kein Verkehr war) und fuhr anschließend dann auch noch über die rot zeigende Fahrbahn-Ampel an der Kreuzung Landauer Straße – Kaiserstraße. Sie hielt erst direkt vor der Kreuzung an – und beachtete (immerhin…!) dort die Fußgängerampel. Ihr hätte ja aber so oder so nix passieren können, denn diese ca. 40 Jahre alte sicherheitsbewusste Radfahrerin trug schließlich einen schwarzen Helm…!

Überholmanöver (310)

Kurz vorm Ende der Tour gab es dann wieder mal einen Erziehungsversuch mittels vorsätzlichem Engüberholen bei freier Gegenfahrbahn, weil ich mit dem Rennrad keinen Bock hatte, den mit uralten Zeichen 244 beschilderten Parallelweg an der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach zu benutzen. Ich komm da wegen des nicht ausreichend abgesenkten Bordsteins auch gar nicht sicher drauf.

Gegenverkehr (17)

Am 20. August ging es wieder ins Nordpfälzer Bergland. In Krottelbach war am (von mir aus gesehen) linken Fahrbahnrand im Bereich der folgenden Linkskurve ein Fahrzeug geparkt. Nun hätten der Lkw- und der diesem folgende Pkw-Fahrer eigentlich halten und vor dem Hindernis warten müssen. Aber wenn da nur ein Radfahrer kommt, brettern wir einfach ungehemmt vorbei. Soll der doch gefälligst auf den Gehweg ausweichen, um seine Haut zu retten.

Überholmanöver (311)

Ich habe aber nun einmal kein Bock auf Tree-hugging; erst recht nicht linksseitiges! Am Übergang der Weiherstraße in die Eichelscheider Straße in Waldmohr war eine Baustelle, an der der Verkehr mittels Baustellenampel abwechselnd vorbeigeleitet wurde. Der Fahrer eines dunklen Audi war offenbar so sehr genervt, dass er mich auch wegen des Staus in der Gegenrichtung nicht sofort überholen konnte. Für die anschließende Missachtung des linksseitigen Wegelchens wurde ich dann mit bestenfalls 30 cm Abstand rasiert.

(Sterbende) Tiere (22)

Am 21. August brach mir mal wieder ein wenig das Herz. Als ich im Faunertal unterwegs in Richtung Fischbach war, sah ich am linken Fahrbahnrand ein kleines Tier liegen. So weit, so traurig, so alltäglich; in der letzten Zeit sehe (und rieche…) ich leider viel zu viel totgefahrene Wildtiere (unter anderem eine Füchsin mit Jungtier). Erst auf den zweiten Blick sah ich, dass sich das kleine Ding noch bewegt. Leider wusste ich nicht, wie ich dem nur noch ganz schwach atmenden Frischling hätte helfen können; die Vorbeifahrenden kümmerte es leider auch nicht. Ich hoffe mal, dass dieses arme Tier nicht mehr allzu lange leiden musste. Als ich dort heute wieder vorbeikam, war er nicht mehr da.

Überholmanöver (312)

Gleich noch einen Erziehungsversuch gab es nur kurze Zeit später, als mich der Fahrer eines weißen Wohnmobils mit Mainzer Kennzeichen auf der L 478 vor dem Ortseingang von Fischbach vorsätzlich sehr eng überholte. Weil er wegen Gegenverkehrs kurz warten musste. Er war wohl der Ansicht, dass ich das links der L 478 gelegene Wegelchen zu benutzen hätte. Da steht aber nun einmal auf der linken Seite kein blaues Schild, du vollkommen ahnungsloser Möchtegern-Oberlehrer.

Wegen solcher Beispiele spreche ich mich auch vehement gegen straßenbegleitende Wegelchen ohne Benutzungspflicht aus. Weil irgendein Parallelweg in Sichtweite ahnungslose Autofahrer regelmäßig zu solchen “Strafaktionen” animiert.

Alltagserlebnisse (Teil 135)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Autos auf Radwegen (39)

Der 3. Runde Tisch zum Verkehrsentwicklungsplan tagte am 13. August wieder in nicht-öffentlicher Sitzung. Aber es ist ja kein Geheimnis, dass ich von “Schutzstreifen” und anderen Formen von “Radinfrastruktur” nix halte. So erwähnte ich auch, dass bspw. immer wieder an der Einmündung “In der Walsterwiese” Autofahrer wegen einer besseren Sicht jenen Streifen blockieren (siehe das google-Luftbild). Auch am 15. August sah ich, als ich in Richtung Stadtmitte unterwegs war, dass gegenüber mal wieder eine Autofahrerin jenen “Schutzstreifen” komplett blockierte.

Parken (43)

Achja. Wie praktisch diese bebläuten Wegelchen doch sind. Da rappelt unterwegs mal wieder der Televisor das “Smartphone”. Also mangels Freisprecheinrichtung schnell rechts ranfahren und auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 36 zwischen Lemberg und Ruppertsweiler ein nicht aufschiebbares Gespräch führen.

Überholmanöver (306)

Es kommt ja extrem selten vor, dass ich auf dem Rad wegen irgendwas erschrecke, weil ich immer zu jeder Zeit mit allem rechne. Eiskalt erwischt hatte mich aber ein ziemlich alter Mann, der mich kurz hinter dem Ortseingang von Merzalben ohne jede Not (kein Gegenverkehr, übersichtliche Strecke) mit bestenfalls 40 cm Abstand rasierte. Ich persönlich bin auch dafür, dass ab dem Alter von 60 die Befähigung zum Führen eines Kfz alle 5 Jahre mittels Gesundheitstest nachgewiesen werden muss.

Stopschilder (63)

Zwischendurch mal wieder ein Klassiker: als ich mich dem Ende der Umgehungsstraße von Münchweiler näherte, sah ich in der Gegenrichtung mal wieder jemanden, der ohne jede Verlangsamung an den Stop-Schild vorbei nach rechts in Richtung Rodalben abbog.

Rotlicht (63)

Ja, diese Schmach wäre wohl zu schmerzhaft gewesen, von einem Mountainbiker überholt zu werden. 😉 In der mit ca. 4 % ansteigenden Landauer Straße hatte ich mich auf meinem 13,5 kg schweren Mountainbike vor der Kreuzung Volksgartenstraße bis auf wenige Meter an einen vor mir fahrenden Rennradfahrer herangekämpft. Vor uns schaltete die Ampel auf Rot (> 1 sec.). Das hinderte den Rennradler aber nicht, noch schnell über die Kreuzung zu fahren.

Überholmanöver (307)

Das war auch mal wieder völlig überflüssig. Auf der ziemlich ruhigen K 76 zwischen Battweiler und Reifenberg schrammte der Fahrer eines schwarzen BMW mit äußerst dürftigem Abstand vorbei. Ich vermute daher mal, dass hier vielleicht wieder jemand mit dem “Schlaufon” gespielt haben könnte?

Rückwärts (4)

Ich persönlich parkte während meiner 15 Jahre als Autofahrer eigentlich immer rückwärts ein; vor allem auch auf Supermarktparkplätzen. Auch deshalb, um beim Rausfahren eine bessere Sicht zu haben. Hätte das jene Frau auch so gemacht, die am 17. August auf dem Parkplatz des Pennys in Thaleischweiler-Fröschen einfach ohne zu kucken und mit ordentlich Schwung rückwärts von ihrem Stellplatz fuhr, hätte sie mich wohl gesehen. Hatte sie hier aber eben nicht. Ich kam vom Raiffeisen-Gebäude angefahren und konnte zum Glück noch nach links ausweichen und laut “Eeeeeeeeey!” rufen. Die Frau machte dann auch einen klein wenig schockierten Eindruck – und fuhr erst ein paar Sekunden später los. Um sich dann auch nochmal bei der Vorbeifahrt per Geste vielmals zu entschuldigen. Sie hat ihre Lektion hoffentlich gelernt; ich hätte ja auch ein weniger erfahrenes, reaktionsschnelles und noch “unsichtbareres” Kind sein können…

Abbiegen (31)

Was könnte eine doppelt-durchgezogene Linie nochmal bedeuten? Vielleicht, dass man nicht drüberfahren darf? Auch nicht zum Linksabbiegen in ein Grundstück? Am gleichen Abend ging es die Schäferstraße runter, bis ich und der nachfolgende Pkw vor einem Gespann aus einem kleinen Baulaster mit Anhänger strandeten, welches den Fahrstreifen komplett blockierte. An Bord waren drei Männchen mit oranger Arbeitskluft; einer davon musste auch erst noch das Tor aufmachen. Klar, dafür einmal um den Block fahren, wär viel zu anstrengend gewesen…

Überholmanöver (308)

Keine Ahnung, was das sollte? Am 18. August fuhr ich am Ende der Turnstraße vor der roten Ampel rechts am Pkw einer jungen Frau vorbei, um anschließend geradeaus über die B 270 in Richtung Waldfischbach zu fahren. Die Frau überholte mich anschließend mit äußerst dürftigem Seitenabstand. Man könnte natürlich vermuten, dass sie der (leider sehr weit verbreiteten) Ansicht war, dass man als Radfahrer nicht rechts an wartenden Autos vorbeifahren dürfe. Und mich so ein wenig “erziehen” wollte. Aber das ist natürlich nur reine Spekulation.

Alltagserlebnisse (Teil 134)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (304)

Mit der Schilderung meiner Erlebnisse während der Tour am 12. August durch Frankreich war ich in der letzten Episode noch nicht fertig. Hinter der Abzweigung der D 35 zum Simserhof quetschte sich erneut ein Franzose förmlich zwischen mir und dem Fahrbahnteiler hindurch.

Überholmanöver (305)

Ach, warum soll man als Fahrer eines Sattelzugs (mit einem Auflieger mit deutschem Kennzeichen) in einer langgezogenen, durch eine Senke führenden Linkskurve auch langsamer machen? Aus der Gegenrichtung kommt doch eh keiner. Oh, da kommt ja doch jemand. Also schnell wieder nach rechts ziehen. Der Radfahrer hat dann halt Pech und soll von mir aus aufs Bankett ausweichen…!

Tiere (20)

Achja, an diesem Tag war echt der Wurm drin. Direkt nachdem mich der Sattelzug “passiert” hatte, bog ich nach rechts ab, um am schönen Brünnchen an der Forststraße runter nach Reyersviller eine kleine Pause einzulegen. Nachdem ich zwei Keksriegel verspeist hatte, wollte ich die Verpackung in den dortigen Mülleimer werfen. Leider hatten dort ein paar Wespen ihre Nester eingerichtet – und eine davon stach mir spontan in den Ringfinger der rechten Hand. Und das macht ordentlich Aua!

Geschwindigkeit (39)

Zum Abschluss der Tour beobachtete ich dann in der Winzler Straße mal wieder den Überolreflex einer Autofahrerin in einem alten Peugeot, die mich trotz 30 km/h mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss über die durchgezogene Linie überholen musste.

Stopschilder (62)

Bevor es am 13. August zum 3. Runden Tisch zum Verkehrsentwicklungsplan ging, drehte ich noch eine kleinere Runde. In der Zweibrücker Straße beobachtete ich an der Einmündung der Carl-Schurz-Straße eine junge Autofahrerin, die wohl auch wegen des von links herannahenden Radfahrers keine Lust hatte, an den Stop-Schild anzuhalten. Stattdessen bog sie ganz flüssig nach rechts ab.

Rotlicht (63)

Nur wenige Sekunden später sah ich an der Ausfahrt der ARAL-Tankstelle einen dunkelblauen VW der Deutschen Bahn. Dessen Fahrer hatte wohl mächtig Hunger. Da er erst meine Vorbeifahrt abwarten musste, hätte er die Grünphase an der folgenden Kreuzung verpasst. Also fährt man trotz > 1 Sekunde Rotlicht trotzdem noch drüber. Um anschließend auf den Parkplatz des Burger King abzubiegen.

Tiere (21)

Na, dich lass ich nicht mehr über den Zebrastreifen, wenn du mich dafür auch noch so böse anbellst! Dachte ich mir, als ich auf dem Rückweg in Richtung Rathaus in der Zweibrücker Straße einen Man mit einem kleinen, weißen, pudelartigen Hund über den dortigen Zebrastreifen ließ. 😉

Gespräche (41)

Den Mann kenn’ ich doch von irgendwoher? Genau! Der war doch schon einmal mit seiner Frau und den drei Hunden im Frühling hier oben am Bismarckturm oberhalb von Landstuhl. Wie klein die Welt doch ist. So ergab sich am 14. August wieder für 10 Minuten die Gelegenheit, ein wenig über das Thema Mountainbiken und den schönen Pfälzerwald zu plaudern. Als ich ihm erzählt hatte, dass die Gemeinde Nothweiler vor einiger Zeit eine Satzung beschlossen hatte, die das Radfahren auf Feld- und Waldwegen verbiete, kommentierte er dies ganz trocken (m. E. völlig zurecht) mit einem ausgestreckten Fingerglied. 😉

Gespräche (42)

Am Kaufland in Fehrbach ergab sich dann auch noch einmal ein kurzer Plausch mit einem anderen Mountainbiker, der ebenfalls sein MTB an der untauglichen Abstellanlage angeschlossen hatte. “Schönes Rad” meinte er. Konnte ich nur zurückgeben; er hatte noch bei einem der örtlichen Händler eins mit 26-Zoll-Rahmen ergattert. Jener Händler würde nun auch schließen. Ja, als Fahrradhändler hat man es in einer Autostadt wie Pirmasens noch einmal besonders schwer.

Alltagserlebnisse (Teil 133)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Hupen (95)

Okay, grundsätzlich wäre die in der StVO verankerte Ausrede, dass man das Überholen außerorts “ankündigen” könne, in diesem Falle denkbar. So hatte mich am 9. August der Fahrer eines Sattelzugs mit Muldenkipper auf der B 270 im Bereich der Ortsumgehung Waldfischbach-Burgalben schon ein gutes Stück vor der Vorbeifahrt angehupt. Oder aber, der Mann meinte, ich hätte dort als Radfahrer nix verloren.

Gentlemen (39)

Wer sich anständig benimmt und grade nicht einfach an allen unübersichtlichen Ecken überholt, wo er es eigentlich nicht dürfte, wird von mir dadurch belohnt, dass ich ihm bei nächster Gelegenheit die Vorbeifahrt ermögliche, indem ich auch mal kurz in einen Feld- oder Waldweg einfahre. Wie am 9. August im Karlstal. Die Försterin bedankte sich per Handzeichen.

Platten (14)

Ich weiß gar nicht, wann ich meinen letzten platten Rennradreifen zu beklagen hatte. Schon eine Ewigkeit her. Am 10. August verschob sich allerdings der Start einer Runde in die Nordpfalz um etwa 20 Minuten, weil ich mir wohl gegen Ende der letzten Tour einen Platten im Hinterrad eingefangen hatte. So musste ich halt erst einmal den Schlauch wechseln.

Hindernisse (3)

An diesem Tag war es fürchterlich windig. In Waldmohr hatte es einen gelben Sack mitten auf die Fahrbahn gepustet. Ich hab ihn eingefangen und einigermaßen sicher am Wegesrand abgestellt.

Ein- und Anfahren (9)

So putzig die Nutrias im Waschtal auch sein mögen: Die Zufahrt zum Weiher im Waschtal bei Hinterweidenthal ist für Kraftfahrzeuge mittels Verbot für Fahrzeuge aller Art verboten! Leider stehen dort fast immer Autos auf dem mehr oder weniger inoffiziellen Parkplatz, weil die zuständige Verbandsgemeindeverwaltung das auch nicht kontrolliert. Deren Fahrer achten dann auch sehr selten auf Radfahrer oder Fußgänger. Am 11. August zog einer dieser Knallköpfe (ohne zu blinken) einfach nach links aus der “Parklücke”, ohne auf den von hinten herannahenden Radfahrer (mich) zu achten.

Überholmanöver (301)

Auf der D 35a / D 620 zwischen Hornbach und Bitche kann man immer was erleben. Am 12. August waren wohl besonders viele deutsche und französische Idioten unterwegs. Den Anfang machte ein sich förmlich mit Gewalt an den berüchtigten baulich gesicherten Abbiegespuren durchquetschender Franzose am Abzweig Lengelsheim. Wenn man hier weiter links fährt, fahren sie trotzdem gerne mit hohem Tempo von hinten heran und vertrauen dann darauf, dass man sich zeitig nach rechts verzieht.

Überholmanöver (302)

Unbeteiligter Zuschauer war ich etwas später, als ein Fahrer eines weißen Lkw mit französischen Kennzeichen die durchgezogene Mittellinie ignorierte und in der langgezogenen, unübersichtlichen und leicht ansteigenden Rechtskurve einen weißen Kleinwagen überholte.

Überholmanöver (303)

An diesem Tag hatte ich zufällig einen Kuli mit. Deshalb hielt ich nach dem Kreisverkehr zur D 620 an und machte mir eine Notiz. Denn ich war kurz zuvor in eben jenem Kreisel vom Fahrer eines Sattelzugs überholt worden. Es war reiner Zufall, dass ich den Kreisel ebenfalls zur D 620 Rtg. Bitche / Haguenau hin verlassen wollte – andernfalls hätte ich halt eine Vollbremsung machen müssen oder wäre ggf. unter seinem Auflieger gelandet. Da es sich bei dem Auflieger um einen einer Spedition aus Baden-Baden handelte, schickte ich mal eine e-mail an die Geschäftsführerin und bat um eine Stellungnahme. Ich bekam natürlich keine Antwort.

Hupen (96)

Noch ein deutscher Vollidiot in einem kleinen Pritschen-Lkw mit Homburger Kennzeichen kam mir hinter dem Abzweig nach Hottviller entgegen. Er hupte für etwas mehr als 2 Sekunden. Warum auch immer.

Alltagserlebnisse (Teil 132)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gegenverkehr (16)

Am Vormittag des 3. August war ich in der Felsalbstraße in Vinningen (Tempo-30-Zone, reines Wohngebiet) unterwegs. Kurz hinter dem Abzweig “Im Brühl” hielt hinter einem anderen geparkten Pkw ein kleinerer, weißer Lieferwagen, dessen Beifahrer grade wieder eingestiegen war. Obwohl der Fahrer des Gefährts mich die Straße hochfahren sah, zog er einfach am geparkten Auto vorbei auf die andere Fahrbahnhälfte und passierte mich somit mit vielleicht 30 oder 40 cm Abstand. Und so “viel” war es auch nur deshalb, weil ich noch nach rechts ausgewichen bin.

Überholmanöver (297)

Da war der Fahrer eines dunkelblauen Benz-Cabrios wohl sauer, dass ich am 4. August den mit Gehweg Radverkehr frei beschilderten Weg an der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens nicht benutzte, denn er überholte mich im Bereich der südlichen Zufahrt trotz freier Gegenfahrbahn wohl vorsätzlich sehr eng. Oder er wollte nur die durchgezogene Linie nicht überfahren. Man weiß es nicht.

Vorfahrt (48)

Guten Appetit! Etwas später befuhr ich den Kreisverkehr (eigentlich ein Oval) am Dr.-Robert-Schelp-Platz. Von der Herzogstraße sah ich von rechts einen jungen Mann in einem alten roten Golf mit seiner Lebensgefährtin auf dem Beifahrersitz angefahren kommen. Der grade ein Brot Mampfende sah mich ebenfalls. Aber da das ja “nur ein Radfahrer” ist, kann man dem natürlich einfach die Vorfahrt nehmen und ungebremst in den Kreisel einfahren und den Radfahrer somit ausbremsen.

Parken (42)

Laufende Nr. 14 der Anlage 2 zur StVO (Zeichen 224):

Ge- oder Verbot
Wer ein Fahrzeug führt, darf bis zu 15 m vor und hinter dem Zeichen nicht parken. Es sei denn, man muss grade schnell wohin, dann erlischt dieses Verbot, wenn man den Warnblinker einschaltet. 😉

Den 2. Satz hat sich wohl eine ältere Dame dazugedichtet, die am 5. August die Bushaltestelle in der Pirmasenser Straße in Lemberg dafür benutzte, ihr Auto zu parken und gegenüber was zu erledigen. Ein grade ankommender Bus hupte vergeblich; die Fahrgäste mussten dann halt auf der Fahrbahn aussteigen. Ich wartete für einen Moment, bis die Fahrerin wieder angetrottet kam. Dies geschah etwa 3 Minuten, nachdem der Bus wieder abgefahren war.

Überholmanöver (298)

Apropos Busse. Später donnerte dann mal wieder ein Bus der QNV auf der B 427 äußerst eng in der langgezogenen Linkskurve vor dem Abzweig zum Neudahner Weiher an mir vorbei. Vermutlich wollte er mich somit auf den teils nur geschotterten (inoffiziellen) Parkstreifen vertreiben. Später sah ich übrigens noch einen QNV-Busfahrer, der die Haltestelle in Dahn-Reichenbach mit dem Handy am Ohr ansteuerte.

Überholmanöver (299)

Komplett unnötig war das, was der Fahrer eines schwarzen Kastenwagens mit SÜW-Kennzeichen in Bundenthal vollführte, als er mich direkt am Beginn des Kopfsteinpflaster-Abschnitts vor dem Rechtsknick mit ca. 40 cm Abstand überholte und auch noch schnitt.

Gespräche (40)

Es ging an diesem Tag an den Seehof, weshalb ich wieder mal den Gepäckträger ans Rad geschraubt hatte, um darauf das Badetuch etc. zu transportieren. Es handelt sich dabei nur um ein relativ simples Modell mit einfacher Befestigung mittels Platte und vier Innensechskant-Schrauben an der Sattelstütze. Jedenfalls fiel mir auf der K 92 vor Ruppertsweiler auf, dass er sich etwas auf die Seite verschoben hatte. Ich hielt dann am Fahrbahnrand, holte den Inbus raus, richtete ihn gerade und schraubte das Ding nochmal ordentlich fest. Als ich grade fertig war, fragte ein entgegenkommender Rennradfahrer, ob er mir helfen könne. “Nein, Danke – hab nur den Gepäckträger wieder geradegerichtet”. So hilfsbereit dürften gerne alle Radfahrer sein!

Überholmanöver (300)

Am 6. August überholten mich im unteren Bereich der Bärenhalde von Rodalben hinauf nach Pirmasens innerhalb von nur wenigen hundert Metern gleich drei Autofahrer mit teils äußerst dürftigem Seitenabstand. Obwohl ich wirklich nicht ganz weit rechts am Rand fuhr, zwängte sich der erste trotz Gegenverkehr an mir vorbei.

Gehwegradler (82)

Gegen Abend war ich nach einem Einkauf im “neuen” Kaufland in Richtung des Fehrbacher Kreisels unterwegs. Ja, ich benutze dabei in aller Regel für die Einfahrt in die Tiroler Straße eben den bereits vorhandenen Durchgang – und fahre dann eben quer über die Gegenfahrbahn in diese Straße ein. Halte ich auch für legal. Das von mir geforderte “Schlupfloch” hat der Oberbürgermeister übrigens inzwischen abgelehnt. Man könne ja auch durch die Straßen “Am Kilianskopf” und “Am Kuttelbrunnen” fahren. Ja, sicher – kann man. Mit Schrittgeschwindigkeit. Denn das sind verkehrsberuhigte Bereiche…!

Jedenfalls konnte ich wegen des in diesem Moment sehr dichten, fließenden Verkehrs nicht sicher nach links wechseln und musste in Höhe der Lieferantenzufahrt zum Media-Markt warten, bis ich “durch diese Hohle Gasse” schlüpfen konnte. Dabei fielen mir zwei Gehwegradler auf, die eben den linksseitigen Gehweg benutzten, um in die Tiroler Straße zu gelangen. Dabei begegneten sie einem dritten Gehwegradler, der in der entgegengesetzten Richtung unterwegs war – und der bei der Begegnung um ein Haar mit dem Lenker am Bushäuschen hängen geblieben wäre.

Jedenfalls mache ich die Stadtverwaltung am kommenden Dienstag auch mitverantwortlich dafür, dass man in Pirmasens an allen Ecken und Enden Radfahrer auf den Gehwegen rumfahren sieht. Denn es steht endlich der 3. Runde Tisch zum neuen Pirmasenser Verkehrsentwicklungsplan auf dem Programm. Eigentlich wollte ich hierfür auch eine Ideen- und Maßnahmenliste entwerfen – aber die Stadt zeigt ja, dass sie absolut Null Interesse am Thema Radverkehr hat.

Alltagserlebnisse (Teil 131)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Zebrastreifen (16)

Ich finde es irgendwie bezeichnend, dass sich Fußgänger recht häufig bei mir bedanken, weil ich vor Zebrastreifen anhalte. Am 31. Juli war es in der Lemberger Straße (wo unlängst eine Zebrastreifenradlerin verunfallte) eine Nonne, für die es wohl etwas Besonderes war, dass da mal jemand aufpasst und nicht einfach noch schnell drüberbrettert.

Gegenverkehr (15)

An diesem Tag ging es mit dem Rennrad nach einer halben Ewigkeit mal wieder in den Bienwald. Bis Scheibenhardt befuhr ich (erstmals auf diesem Abschnitt) die französische D 3. Im Grenzort an der Lauter erfolgte dann die Kehrtwende zurück in Richtung Pirmasens. Dabei befuhr ich auch das allererste Mal die sehr schmale K 23, die über mehrere Kilometer kerzengerade durch den fast völlig flachen Bienwald führt. Hinter dem “Weißen Kreuz” kam mir ein Langholztransporter entgegen. Okay – die Straße ist wirklich schmal. Aber dann könnte man mit seinem riesigen Gefährt doch wenigstens etwas langsamer machen? Der Kollege donnerte aber im vollen Tempo mit den rechten Rädern auf dem Bankett in kaum mehr als einem halben Meter Abstand an mir vorbei.

Überholmanöver (294)

“Was soll’n jetzt der Blödsinn…!?” Dachte ich mir, als mitten in der “Rush-Hour” am Ludwigsplatz in Bad Bergzabern plötzlich ein älterer Herr in einem blauen Pkw links neben mir auftauchte und in meine Richtung herumlamentierte. Ihm gefiel wohl nicht, dass ich grade wegen des stockenden Verkehrs eine sehr mittige Position beanspruchte, damit sich grade eben niemand vorbeiquetscht. Er musste sich dann halt noch ein Weilchen gedulden, bis er überholen konnte. Und natürlich hatte ich die folgende blaue Anarchie auch ignoriert.

Gespräche (38)

Anschließend ging es trotz der Vollsperrung der B 427 bei Birkenhördt weiter Richtung Heimat. Als ich grade das sogenannte “Verkehrszeichen” fotografiert hatte, welches die VG Bad Bergzabern nach meinem Hinweis noch schnell anbringen ließ (siehe das Beitragsbild – oder den aktualisierten Beitrag zur Vollsperrung), sprach mich ein Mann an, der mit seinem Auto (mit Kennzeichen aus Saarlouis) kurz nach meiner Ankunft auf dem dortigen Parkplatz angehalten hatte. Er suche das Bärenbrunnertal? Da war er aber verdammt weit vom Kurs abgekommen – was aber angesichts der zahlreichen Vollsperrungen und Umleitungen im Dahner Felsenland fast schon verständlich war. Da ich wegen meines Trips in ungewohnte Gefilde zufällig eine IGN-Landkarte im Rucksack hatte, konnte ich ihm den Weg ganz gut erklären.

Vorfahrt (47)

Am 2. August hat mich mal wieder meine “Superkraft” davor bewahrt, auf der Motorhaube eines meine Vorfahrt missachtenden Vollidioten zu landen. Denn ich konnte mal wieder während der Anfahrt an diese Kreuzung für wenige Sekunden in die Zukunft blicken. Das Setup war aber auch “perfekt”: In der Gegenrichtung war grade ein Traktor mit Anhänger unterwegs. Das Auto des von links (da stehen Stop-Schild) kommenden jungen Franzosen sah ich für einen kurzen Moment, bevor der Trecker die Sicht verdeckte. Dessen Fahrer wiederum blickte wohl auch zuerst aus seiner Sicht nach links (zum Traktor) und wusste somit von meiner Anwesenheit gar nichts. Anschließend wurde sein Blick nach rechts eben vom vorbeifahrenden Traktor eingeschränkt. Das hinderte ihn aber nicht, direkt nach der Vorbeifahrt des Traktors blind (also ohne Vergewisserung, dass rechts frei ist) die Kreuzung zu überqueren. Hätte ich nicht vorausschauend fast auf Null runtergebremst, wär ich ihm in die Seite gerast oder er hätte mich frontal abgeschossen. Das hätte auch für jedes andere Fahrzeug gegolten – nur wär das für ihn unter Umständen dann halt tödlich ausgegangen. Die Krönung des Ganzen war jedoch: Dieser ca. 20 Jahre alte Armleuchter hatte – ernsthaft – auch noch sein Scheiß “Smartphone” in der linken Hand!

Zufällig standen dort (da ist ein Mitfahrerparkplatz) ein paar Wanderer rum. Deren Reaktionen konnte ich aber auch nicht wirklich nachvollziehen; zwei Männer schien es auch eher amüsiert zu haben, dass der Radfahrer da die Vorfahrt genommen bekam – und sich darüber tierisch (“Eeeey, du saublöder Hornochse…!”) aufgeregt hatte.

Überholmanöver (295)

Auch wenn das Verkehrsklima in Frankreich insgesamt angenehmer ist als in Deutschland – die Dichte an Vollidioten ist allerdings auch nicht nennenswert niedriger als in der Heimat. Auf der ehemaligen (recht stark befahrenen) N 62 (nun D 662) wurde ich mehrfach von Autos mit französischen Kennzeichen äußerst dürftig überholt. Dabei stach der Fahrer eines DHL-Fahrzeugs mit ca. 40 cm besonders hervor.

Überholmanöver (296)

Zurück im Saarland wurde ich im Anstieg über die L 102 zwischen Gers- und Medelsheim kurz hinter Erzental dann wieder standesgemäß von einem rücksichtslosen Autofahrer mit deutschem Kennzeichen völlig kalt erwischt, als er sich trotz (oder besser: wegen) Gegenverkehr in der langgezogenen Linkskurve mit bestenfalls 20 cm Abstand an mir vorbeiquetschte. Es waren nicht grade nette Worte, die ich dieser Knallcharge hinterherrief.

Gespräche (39)

Am 3. August stand ich – gedanklich in die Wahl des Abendessens vertieft – für eine halbe Minute lang etwas unentschlossen vor einer Tiefkühltruhe im Kaufland. Dabei sprach mich ein Mann an, wo ich denn wohnen würde? Er sähe mich immer wieder überall rumfahren, wenn er mit dem Lkw unterwegs ist. Und das schon seit Jahrzehnten. Stimmt; schon seit rund 20 Jahren sind die Landstraßen der Pfalz mein 2. Wohnzimmer. Dass ich mehrere Räder habe, hat er auch gewusst. Ich bin halt doch ein Promi…! 😉