Alltagserlebnisse (Teil 162)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Hindernisse (6)

Am 7. Dezember ging es mit dem MTB nach längerer Zeit mal wieder über die „grüne Grenze“ von Frankreich zurück nach Deutschland. Zwischen Stürzelbronn und Eppenbrunn liegt der Pass mit dem Namen Zollstock. Von diesem führte früher die mit dem gelben Kreuz markierte Route des Club Vosgien direkt über einen (relativ naturnahen) Hohlweg hinunter ins Tal des Schnepfenbachs. Als ich dort im Frühjahr zuletzt vorbeikam, fiel mir eine Umleitung auf. Die alte Route konnte man noch einigermaßen befahren, indem man einen umgestürzten Baum umfuhr. Zu diesem haben sich allerdings in der Zwischenzeit auch aufgrund von Forstarbeiten noch zwei weitere hinzugesellt. Deshalb musste ich meinen schweren Bock durch das auch noch äußerst glitschige Geäst irgendwie hindurchbugsieren; die Klappsäge hatte ich an dem Tag leider nicht mit. Hat mich tierisch genervt und mindestens 20 Minuten gekostet.

Hunde (10)

Ganz witzig hingegen war etwas später die Begegnung mit einem Ehepaar auf zwei überdimensionierten Tretrollern am Forsthaus Stüdenbach, die ihre drei Hunde vorgespannt und sich von diesen zurück in Richtung des am Stüdenbachweiher geparkten Autos ziehen ließen. Die Hunde konnten scheinbar sogar nur auf Zuruf Links und Rechts unterscheiden.

Parken (55)

Bei der Durchfahrt von Pirmasens gibt es eigentlich immer Gründe zum Meckern. So z. B. das auf dem seltsamen Radstreifen in der Lemberger Straße abgestellte Handwerkerfahrzeug.

Geschwindigkeit (57)

Wie fast jedes Mal: Im 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus in der Winzler Straße werde ich zwanghaft über die durchgezogene Linie überholt. Es wird dann doch realisiert, dass man zu schnell ist – weshalb der ein oder andere dann auch gerne mal nach dem Rüberziehen in die Eisen steigt. Ich erinnere einfach mal an den § 5 (2) S. 2 StVO:

Überholen darf ferner nur, wer mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als der zu Überholende fährt.

Wenn der Radfahrer zügig beschleunigt und daher ziemlich rasch 25 km/h erreicht, sind die restlichen 5 km/h auch „nicht wesentlich höher“. Das heißt: es herrscht ein faktisches Überholverbot. Wenn die Z 277.1 wirklich in der StVO verankert werden, rege ich auf jeden Fall bei der StVB an, auf diesem Abschnitt ergänzend noch ein Radfahrer-Überholverbot anzuordnen.

Beleuchtung (15) + (16)

Auf der K 6 Winzeln hatte ein Fahrer eines Jeeps bis weit in den Ort hinein nicht realisiert, dass er noch das Fernlicht eingeschaltet hatte. Somit wurde nicht nur ich, sondern auch der Autofahrer hinter mir ordentlich geblendet.

Kurz vor dem Ziel im Bereich des Windsberger Sportplatzes kam mir dann noch so ein Fernlicht-Vollidiot in einem BMW entgegen. Ich verdeckte – um ihn drauf aufmerksam zu machen – mehrfach kurz mit der Hand mein am Lenker montiertes Licht. Erst kurz bevor er an mir vorbei war, blendete er ab.

Überholmanöver (395)

Aber sonst geht’s noch? Am 10. Dezember rasierte mich der Fahrer eines schwarzen Audi auf der L 497 kurz hinter der Verkehrsinsel mit äußerst dürftigem Abstand. Die mapillary-Aufnahme passt perfekt.

Gentlemen (50)

Im Verlaufe meiner Tour ging es den recht anspruchsvollen Anstieg über die L 473 von Steinalben hinauf nach Hermersberg. Ausgangs der Linkskurve gab ich dem hinter mir fahrenden Lkw das Handzeichen, dass er an mir vorbeifahren kann. Er bedankte sich per Huperchen.

Tiere (25)

Im nächsten Anstieg von Burgalben über die K 24 in Richtung Höheinöd sah ich hinter der langgezogenen Rechtskurve ein Reh. Es nahm umgehend die Beine in die Hand und huschte unter der Leitplanke hindurch die Böschung hinab.

Fußgänger (23)

Zum Ende meiner Tour erspähte ich in der Zweibrücker Straße vor mir noch einen jugendlichen Kopfsenk-Smombie mit eingestöpselten Kopfhörern, der auf dem dortigen „Schutzstreifen“ anstatt des direkt danebenliegenden, abgepollerten Gehweges lief.

Aus dem Polizeibericht (Teil 74)

Das Polizeipräsidium Westpfalz berät Fußgänger und Radfahrer zu den neuesten Fashion-Trends aus der Welt der leuchtfarbenfrohen Haute Couture. In Bad Dürkheim wird auf einem Getrennter Geh- und Radweg in einer T-30-Zone(!) eine 17-jährige von einer Abbiegerin angefahren. Eine Gehwegradlerin kollidiert in Landau mit einem Artgenossen. In Zweibrücken stürzt ein 80-jähriger wegen eines Reifenplatzers. Einem 28-jährigen Dunkelradler wird in Kaiserslautern die Vorfahrt genommen. „Aus dem Polizeibericht (Teil 74)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 73)

In Kaiserslautern übersieht (und -hört) eine 17-jährige einen Pkw. In Grünstadt kontrolliert die Polizei die Räder von Gymnasiasten auf ausreichende Weihnachtsbeleuchtung. Ebenfalls kontrolliert wurde im Bereich einer Grundschule in Neustadt. Ein 35-jähriger wird mitten in der Nacht mit rund 2 Promille zwischen Landau und Nußdorf von der Polizei abgefangen. Ein angetrunkener Pkw-Fahrer achtet in Landau beim Einfahren nicht auf einen 70-jährigen Radfahrer. Die Polizei stellt aufgrund von Beschwerden auf einem relativ kurzen Straßenabschnitt in Pirmasens 36 Parkverstöße fest. Auch in Edenkoben moniert die Polizei mal wieder die mangelhafte Festbeleuchtung an Fahrrädern. „Aus dem Polizeibericht (Teil 73)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 72)

Volksweisheit: Früher war mehr Lametta.

Polizei Rheinland-Pfalz: Hold my beer!

Lametta-Kontrollen gab es zwei Mal in Neustadt, ein Mal in Edesheim und in Edenkoben. Zur Abwechslung erwischte man in Edenkoben noch einen angeheiterten Torkelradler. Beim einzigen Unfall, bei dem in Hainfeld zwei Rennradfahrer wegen eines unfallflüchtigen Autofahrers stürzten, spielte Weihnachtsbaumschmuck ebenfalls eine nicht ganz unbedeutende Rolle. „Aus dem Polizeibericht (Teil 72)“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 160)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Diese Kategorie werde ich wohl mit dem Ende des Jahres 2019 einstellen. Vor allem auch deshalb, weil auf die „Umfrage“ im 150. Teil keinerlei Reaktionen erfolgten. Ob und wie ich meine alltäglichen Erlebnisse im Blog weiterhin verarbeiten werde, weiß ich noch nicht.

Überholmanöver (388)

Ich hätte ja nix dagegen, wenn man in der StVO das Überholen einspuriger Fahrzeuge bei durchgezogener Linie (Zeichen 295) erlauben würde – wenn eine Gefährdung des Gegenverkehrs ausgeschlossen ist. „Regeln“, die in 98 % der Fälle sowieso immer und von jedem gebrochen werden, sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. So begehen halt auf meinen Touren tagtäglich zig Autofahrer Ordnungswidrigkeiten, die mich eben auf solchen Abschnitten überholen. Wie z. B. auch der Streifenwagen, der mich am 26. November auf der L 484 vor der Auffahrt zur B 10 überholte und dabei die durchgezogene Linie überfuhr. Der Abstand war vorbildlich. Aber eigentlich hätte er (auch im Hinblick auf die neuen Mindestabstände) ja warten müssen, bis ich nach links in Richtung Waldfriedhof abgebogen wäre.

Beleuchtung (14)

Ich bemerke grade, dass ich in dieser Winter-Saison noch gar keinen Dunkelradler erwähnt habe. Dabei hab ich schon einige gesehen, obwohl das ja angeblich nicht möglich sein soll. 😉 Am 26. November sah ich jedenfalls ein junges, männliches Exemplar, wie es auf einem MTB in der Winzler Straße vor der Tankstelle auf dem Gehweg rumeierte. In Landau hätte der Kollege damit einen ganz schweren Stand, denn da wird das Lametta ja quasi täglich strengstens kontrolliert.

Rotlicht (73)

Nur wenige Sekunden später erwischte ich an der folgenden Kreuzung einen vor mir fahrenden Linksabbieger in die Leinenweberstraße, der noch schnell über die schon mehr als eine Sekunde Rot zeigende Ampel gehuscht war.

Geschwindigkeit (53)

Die nächste Komikerin ließ auch nicht lange auf sich warten. Im 30 km/hAbschnitt vorm Waisenhaus wurde ich mal wieder – obwohl ich stets zügig beschleunige – von einer ihren Überholzwang auslebenden Autofahrerin in ihrem hellblauen Kleinwagen über die durchgezogene Linie überholt. Da sie dabei logischerweise deutlich zu schnell war, musste sie auch wegen eines vorne gerade vom Parkstreifen losgefahrenen Autos wieder runter- und mich damit ein wenig ausbremsen.

Überholmanöver (389)

Am 27. November war ich kaum losgefahren, da hatte mich am Ortsausgang von Windsberg in der Rechtskurve auch schon der erste Knallkopf in seinem schwarzen SUV fragwürdig (weil ohne Sicht auf möglichen Gegenverkehr) überholt und jenen Gegenverkehr zum Abbremsen gezwungen.

Geschwindigkeit (54)

Selbe Stelle wie gestern Abend: Der 30 km/h-Abschnitt vor dem Waisenhaus. Dieses Mal überholten mich gleich drei Pkw hintereinander über durchgezogene Linie und mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss. Herdentrieb.

Überholmanöver (390)

Wieder nur kurze Zeit später rasierte mich dann eine Pappnase ca. 50 Meter vorm Beginn des berüchtigten Wegelchens an der K 6 in Richtung Winzeln mit bestenfalls 40 cm Abstand. Er wollte wohl auch die durchgezogene Linie nicht missachten…

Parken (53) + Abbiegen (40)

In Winzeln bog ich nach links in die Breslauer Straße ab. Schon bei der Anfahrt fiel mir links auf dem Gehweg ein in die gleiche Richtung gehender Fußgänger und auf der Innenseite der Einmündung ein Eckenparker (mit Warnblinker) auf. Der Pkw hinter mir wollte ebenfalls linksabbiegen. Der Fußgänger passierte während ich abbog gerade den geparkten Pkw. Meine Vorahnung bestätigte sich, denn der Pkw-Fahrer hinter mir hatte diesen evtl. wohl gar nicht gesehen – und somit auch dessen Vorrang missachtet, als der Fußgänger hinter dem falschgeparkten Auto gerade die Fahrbahn queren wollte. Er passte – im Gegensatz zum Abbieger – aber glücklicherweise auf.

Überholmanöver (391)

Fast genau auf der deutsch-französischen Grenze zwischen Kröppen und Walschbronn rasierte mich am 29. November auf der L 483 ein Fahrer eines silbernen Golfs mit PS-Kennzeichen trotz Gegenverkehr. Der Franzose dahinter wartete hingegen die Durchfahrt der langgezogenen Linkskurve ab.

Hupen (114)

Ich legte auf dem letzten Abschnitt meiner Runde noch einen Stop am adidas-Store des Fashion-Outlets Zweibrücken ein. Es war ja „Black Friday“… Weil ich dann auch für 20 % Extra-Rabatt für zwei Trikot-Shirts eine halbe Ewigkeit in der langen Schlange vor der Kasse anstehen musste, war es dann auch schon stockfinster, als ich mich wieder meinem Heimatort näherte. Auf der dreistreifigen, ansteigenden L 471 am „Stambacher Berg“ ist sicheres Überholen überhaupt nie ein Problem. Trotzdem hupte der Fahrer eines schwarzen Pkw, als er mit ordentlich Tempo an mir vorbeifuhr. Ich hatte extra nachgeschaut, ob vielleicht mein Rücklicht kaputt ist? Es strahlte aber zuverlässig in seiner gleißend-roten Farbe vor sich hin.

Aus dem Polizeibericht (Teil 71)

Wenig los in der letzten Zeit. Allerdings verunglückte in Niederkirchen bei Deidesheim am 28. November ein 55-jähriger tödlich, als er bei der Befahrung eines offensichtlichen Wirtschaftswegs stürzt und in einen Graben fällt. In Germersheim übersieht ein Linksabbieger einen 51-jährigen auf einem Radweg. Die Lametta-Kontrollwochen in Landau sind noch nicht vorüber. „Aus dem Polizeibericht (Teil 71)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 69)

Ein betrunkener 19-jähriger stürzt bei Edenkoben aufgrund seiner Alkoholisierung und sucht anschließend Hilfe bei der Polizei. Ebenfalls in Edenkoben blockiert ein Besoffener 36-jähriger Ex-Beschäftigter die Zufahrt eines Unternehmens. Ein 74-jähriger wird in Kaiserslautern von einer rücksichtslos eine Autotür Öffnenden leicht verletzt. Eine 9-jährige wird in Herxheim und ein 12-jähriger in Landau auf Gehwegen angefahren. In Germersheim wird beim Abbiegen mal wieder ein 51-jähriger auf einem Radweg „übersehen“. Bei Landau treibt ein Exhibitionist auf einem „Radweg“ sein Unwesen. Ebenfalls in Landau wird im Zuge eines „Schutzstreifens“ ein Gullydeckel ausgehoben. Dort fanden auch mal wieder Lametta-Kontrollen statt. „Aus dem Polizeibericht (Teil 69)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 68)

Eine Pressemeldung über ein angefahrenes 10-jähriges Kind in Pfeffelbach dient als Beispiel für die tendenziöse Schreibe vieler Polizeipressestellen. In Landau stürzt ein 18-jähriger, weil über den dortigen Radweg in ein Auto einsteigende Personen diesen zum Ausweichen zwingen. Ebenfalls in Landau fanden zum wiederholten Male Lametta-Kontrollen statt. Und nochmal in Landau verursacht ein 15-jähriger beim Linksabbiegen den Sturz eines Mofafahrers. Auf der B 38 bei Oberotterbach verliert eine Autofahrerin die Kontrolle über ihren Pkw und landet im Graben. „Aus dem Polizeibericht (Teil 68)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 66)

In Kaiserslautern wird ein 43-jähriger mit über 2 Promille angehalten. Ebenfalls in Kaiserslautern biegt ein Rentner nach rechts auf einen Parkplatz ab und schneidet einen auf einem „Schutzstreifen“ unterwegs seienden Radfahrer. Bei der Polizeidirektion Landau ist wohl grade große „Lametta“-Woche. So fanden in Landau, Edenkoben, Bad Bergzabern und Jockgrim mehrmals größere Beleuchtungs- und Reflektoren-Kontrollen statt. Bei Hagenbach wird ein 65-jähriger gestreift; der Unfallverursacher flüchtet. In Herxheim fährt eine Ehefrau auf das Pedelec ihres Ehemanns auf. „Aus dem Polizeibericht (Teil 66)“ weiterlesen

Aus dem Polizeibericht (Teil 65)

Ziemlich viele Besoffene unterwegs in den letzten Tagen: In Kuhardt flüchtet ein angeheiterter 39-jähriger mit seinem Rennrad vor der Polizei. Eine 45-jährige knallt in Enkenbach-Alsenborn besoffen in einen geparkten Pkw. In Kaiserslautern kollidiert ein betrunkener 36-jähriger mit einem Pkw. Ebenfalls betrunken war ein 29-jähriger, der der Polizei in Wachenheim auffällt. Ein 79-jähriger stürzt in Kaiserslautern bei einem Ausweichversuch wegen eines rückwärts fahrenden Transporters. Ebenfalls in Kaiserslautern wird einem 38-jährigen die Vorfahrt genommen. In Landau hat die Polizei zwei Tage lang Radfahrer kontrolliert. Ein 12-jähriger Geisterradler kollidiert ebenfalls in Landau mit einem abbiegenden Pkw.

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