Schilder-Inversion

Eigentlich sollten Verkehrszeichen ja regelmäßig ausgetauscht werden, da Sonne, Wind und Wetter dem Material und auch den Farben mit der Zeit stark zusetzen. Das kostet halt Geld. Und da die Gemeinden und deren Verwaltungen ja durch neoliberale Folterinstrumente wie die „Schuldenbremse“ mehr und mehr dazu genötigt werden, auf Teufel komm raus zu „sparen“, werden viele Verkehrszeichen einfach gar nicht mehr ausgetauscht, auch wenn sie oftmals kaum noch zu erkennen sind. Lustig ist auch das Verbot für Fahrzeuge aller Art direkt an der deutsch-französischen Grenze zwischen Liederschiedt und Schweix. „Schilder-Inversion“ weiterlesen

Geh- und Radweg zu Ende – und nun?

Am eigenständigen, mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Abschnitt des Schwarzbachtal-Radwegs in Contwig findet man an der Brücke hinüber zum Sportplatz ein kleines Schilderrätsel; man darf hier wieder drüber philosophieren, was der das Ende des gemeinsamen Geh- und Radwegs kennzeichnende Sachbearbeiter der zuständigen Straßenverkehrsbehörde hier wohl eigentlich bewirken wollte? „Geh- und Radweg zu Ende – und nun?“ weiterlesen

Fahrradstraße à la française?

Mit der quadratisch-praktisch-guten Möglichkeit, in Frankreich Radwege auch ohne Benutzungspflicht zu beschildern, hab ich mich hier vor geraumer Zeit mal befasst. Im an die Pfalz grenzenden „Grand Est“ gibt es ja quasi überhaupt keine straßenbegleitenden Radwege, weder innerorts, noch außerorts. Von unrühmlichen Ausnahmen bei Wissembourg mal abgesehen. Nur hier und da gibt es noch ein paar abgesetzte Radwege wie bspw. im Hornbachtal zwischen Bitche und der deutschen Grenze oder auch im Sauertal südlich von Schönau. „Fahrradstraße à la française?“ weiterlesen

Ampelrätsel gelöst?

Eine der zahlreichen e-mails, die kürzlich bei meinem Betriebssystems-Upgrade-Debakel verloren ging, war eine, die mir die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Kaiserslautern vor einiger Zeit zukommen ließ. Ich hatte im Rahmen meiner Einwände gegen drei neue Gemeinsamer Geh- und Radweg an der L 395 bei Einsiedlerhof auch gefragt, wie es eigentlich mit der Ampel an der Zufahrt zur Vogelweh-Community aussieht? „Ampelrätsel gelöst?“ weiterlesen

Tempo-50-Zone?

Das Schöne am Straßenverkehrsrecht ist, dass man beim genaueren Hinsehen immer wieder neue Dinge entdeckt, die man kritisch hinterfragen kann. So bin ich im Bereich der Gewerbegebiete am Zweibrücker Flughafen schon unzählige Male ohne mir groß Gedanken zu machen an Verkehrszeichen vorbeigefahren, die es gemäß der derzeit gültigen StVO aber so gar nicht gibt – und wohl auch nie gab. An der Kreiselausfahrt am Prager Ring (Richtung Outlet, Beitragsbild) gibt es beispielsweise so eins. An der Ausfahrt zur Pariser Straße hingegen aber nicht. „Tempo-50-Zone?“ weiterlesen

Oje, le bleu!

Die „Equipe Tricolore“ ist ja im Gegensatz zu Jogis Gurkentruppe noch im Titelrennen. Die Überschrift ist eine Anspielung auf den klassischen Anfeuerungsruf „Allez, les bleus“! ;o)

Nachdem ich am 22. Juni nochmal (weitgehend erfolglos) Nutrias geknipst hatte, ging es mit dem Rennrad über Hauenstein, Bad Bergzabern und Steinfeld noch für ein paar Kilometer durch Frankreich, um mal zu zeigen, dass auch im Land der Tour de France trotz der Möglichkeit, Radwege ohne Benutzungspflichten zu beschildern, hier und da immer noch runde, blaue Schilder an miesen Wegelchen ihr Dasein fristen und dem Radfahrer die Fahrbahnnutzung verbieten. Insgesamt ist es in Frankreich mit dem Wegelchen-Wahn aber nicht mal annähernd so schlimm wie in Deutschland; südlich der Grenze im Bitscherland fällt mir bspw. spontan kein einziger straßenbegleitender Radweg ein! „Oje, le bleu!“ weiterlesen

Fahrbahnampeln an Radwegen

Im Beitrag zur Dokumentation des schmalen Wegelchens zwischen Thaleischweiler und der Biebermühle hatte ich ja auch kurz die „Lichtzeichenanlage“ an der Einmündung der L 477 in die B 270 angesprochen. Der Rechtsabbiegestreifen (Richtung Rodalben und Pirmasens) hat hier sein eigenes Lichtsignal. Inzwischen beschäftigt sich nach Auskunft der Verbandsgemeinde Rodalben auch das rheinland-pfälzische Verkehrsministerium mit der Frage, die ich am 21. Mai 2018 der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Südwestpfalz gestellt hatte. Meine vorherige Anfrage an die Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben blieb leider unbeantwortet. Ich bin mir nämlich immer nicht so wirklich sicher, ob ich dort auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg-Weg eigentlich auch bei Rechtsabbieger-Rot nach rechts um die Ecke fahren darf…? „Fahrbahnampeln an Radwegen“ weiterlesen

Per Wegweiser auf gesperrte Wirtschaftswege

Im Rahmen des Beitrags zum „Radweg“ zwischen Lemberg und Langmühle hatte ich ja mal kurz die Funktion der -Vorwegweiser angesprochen. Sie sind reine Hinweise, die unverbindlich sind. Besonders ulkig wird es, wenn der Radfahrer mittels dieser Wegweiser auf Wege geschickt wird, die er gar nicht befahren darf. Joachim hat auf einer seiner Touren an der L 513 zwischen Böchingen und Gleisweiler eine solche Kombination gefunden. „Per Wegweiser auf gesperrte Wirtschaftswege“ weiterlesen

„Radfahrer absteigen“ in Annweiler

Joachim hat mir kürzlich wieder zwei Fotos von einem seiner Streifzüge zugesandt. Es geht dabei um das allseits beliebte Zusatzzeichen „Radfahrer absteigen“. Bernd Sluka hat sich auf seiner informativen Seite damit schon vor Jahren beschäftigt.

Auch in Annweiler gibt es am so gennanten „Schipkapass “ ein solches Zusatzzeichen in Kombination zu einem Zeichen 240 StVO. Da jener „Pass“ direkt an der Queich liegt, muss es mit dem Namen also irgendwas Besonderes auf sich haben. Zumindest weniger bergtaugliche Radfahrer kriegen so die Gelegenheit, daheim zu erzählen, sie hätten einen echten Pass überwunden. „„Radfahrer absteigen“ in Annweiler“ weiterlesen