Exotische Verkehrszeichen (Teil 4)

Auf meiner heutigen Tour ging es u. a. den langen und steilen Anstieg hinauf zum im tiefsten Pfälzerwald gelegenen Hermersbergerhof. An der Einmündung eines Forstwegs machte ich kurz Pause und erkannte dabei ein ziemlich altes Verkehrszeichen. Ich bin mir nicht sicher, ob das da früher auch schon hing. Ich kann es mir nicht vorstellen; denn dann hätte der wachsende Baum, an den das Schild geschraubt wurde, es im Laufe der Jahre wohl gefressen. „Exotische Verkehrszeichen (Teil 4)“ weiterlesen

Neue Sackgassenschilder in Pirmasens

Dass man in der Pirmasenser Stadtverwaltung grundsätzlich keinen Gedanken an das Thema Radverkehr verschwendet, wurde vor einer Weile einmal mehr deutlich, als an der neuen Straße „Am Klosterpfuhl“ ein klassisches Sackgassenschild aufgestellt wurde, obwohl es sich hierbei um eine für Radfahrer und Fußgänger durchlässige Sackgasse handelt. Auch an anderen Stellen (bspw. auch in der Roland-Betsch-Straße im Zuge des „Dynamikum-Radwegs“) passte die Beschilderung nicht zur Durchlässigkeit für den Radverkehr. „Neue Sackgassenschilder in Pirmasens“ weiterlesen

„Radfahrer absteigen“ an der Schelermühle

An der Schelermühle im Felsalbtal wird ein neues Wasserwerk gebaut. Da dort der „Dynamikum-Radweg“ vorbeiführt, steht an der Baustelle ebenfalls seit geraumer Zeit eine Kombination aus einem Zeichen 123, einem Verbot für Fahrzeuge aller Art und einem „Radfahrer absteigen“. Auch diese Abschnitte darf man ja generell erst seit Kurzem legal mit Fahrrädern befahren, da die Stadt Pirmasens inzwischen auch dort die alten Verbot für Fahrzeuge aller Art durch Verbot für Kraftfahrzeuge ersetzt hat. „„Radfahrer absteigen“ an der Schelermühle“ weiterlesen

Tabellenwegweiser mit Zeichen 254

Nicht mehr ganz „up to date“ ist der Tabellenwegweiser in der Dreiecks-Insel zwischen der L 486 und der L 487 kurz vor Salzwoog. Wer von Lemberg kommend in Richtung Hinterweidenthal unterwegs ist, erkennt auf dem dort aufgestellten Tabellenwegweiser (Zeichen 434), dass er wohl gradeaus (die Vorfahrtstraße L 486 verlassend) nicht weiterkommt, weil hinter dem Zeichen 401 für die B 10 ein Verbot für Radverkehr draufgepappt wurde. Das ist aber inzwischen irreführend, da man auch über die L 487 nach Hinterweidenthal und über die K 92 nach Ruppertsweiler gelangt. „Tabellenwegweiser mit Zeichen 254“ weiterlesen

Schilder-Inversion

Eigentlich sollten Verkehrszeichen ja regelmäßig ausgetauscht werden, da Sonne, Wind und Wetter dem Material und auch den Farben mit der Zeit stark zusetzen. Das kostet halt Geld. Und da die Gemeinden und deren Verwaltungen ja durch neoliberale Folterinstrumente wie die „Schuldenbremse“ mehr und mehr dazu genötigt werden, auf Teufel komm raus zu „sparen“, werden viele Verkehrszeichen einfach gar nicht mehr ausgetauscht, auch wenn sie oftmals kaum noch zu erkennen sind. Lustig ist auch das Verbot für Fahrzeuge aller Art direkt an der deutsch-französischen Grenze zwischen Liederschiedt und Schweix. „Schilder-Inversion“ weiterlesen

Geh- und Radweg zu Ende – und nun?

Am eigenständigen, mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Abschnitt des Schwarzbachtal-Radwegs in Contwig findet man an der Brücke hinüber zum Sportplatz ein kleines Schilderrätsel; man darf hier wieder drüber philosophieren, was der das Ende des gemeinsamen Geh- und Radwegs kennzeichnende Sachbearbeiter der zuständigen Straßenverkehrsbehörde hier wohl eigentlich bewirken wollte? „Geh- und Radweg zu Ende – und nun?“ weiterlesen

Fahrradstraße à la française?

Mit der quadratisch-praktisch-guten Möglichkeit, in Frankreich Radwege auch ohne Benutzungspflicht zu beschildern, hab ich mich hier vor geraumer Zeit mal befasst. Im an die Pfalz grenzenden „Grand Est“ gibt es ja quasi überhaupt keine straßenbegleitenden Radwege, weder innerorts, noch außerorts. Von unrühmlichen Ausnahmen bei Wissembourg mal abgesehen. Nur hier und da gibt es noch ein paar abgesetzte Radwege wie bspw. im Hornbachtal zwischen Bitche und der deutschen Grenze oder auch im Sauertal südlich von Schönau. „Fahrradstraße à la française?“ weiterlesen

Ampelrätsel gelöst?

Eine der zahlreichen e-mails, die kürzlich bei meinem Betriebssystems-Upgrade-Debakel verloren ging, war eine, die mir die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Kaiserslautern vor einiger Zeit zukommen ließ. Ich hatte im Rahmen meiner Einwände gegen drei neue Gemeinsamer Geh- und Radweg an der L 395 bei Einsiedlerhof auch gefragt, wie es eigentlich mit der Ampel an der Zufahrt zur Vogelweh-Community aussieht? „Ampelrätsel gelöst?“ weiterlesen

Tempo-50-Zone?

Das Schöne am Straßenverkehrsrecht ist, dass man beim genaueren Hinsehen immer wieder neue Dinge entdeckt, die man kritisch hinterfragen kann. So bin ich im Bereich der Gewerbegebiete am Zweibrücker Flughafen schon unzählige Male ohne mir groß Gedanken zu machen an Verkehrszeichen vorbeigefahren, die es gemäß der derzeit gültigen StVO aber so gar nicht gibt – und wohl auch nie gab. An der Kreiselausfahrt am Prager Ring (Richtung Outlet, Beitragsbild) gibt es beispielsweise so eins. An der Ausfahrt zur Pariser Straße hingegen aber nicht. „Tempo-50-Zone?“ weiterlesen

Oje, le bleu!

Die „Equipe Tricolore“ ist ja im Gegensatz zu Jogis Gurkentruppe noch im Titelrennen. Die Überschrift ist eine Anspielung auf den klassischen Anfeuerungsruf „Allez, les bleus“! ;o)

Nachdem ich am 22. Juni nochmal (weitgehend erfolglos) Nutrias geknipst hatte, ging es mit dem Rennrad über Hauenstein, Bad Bergzabern und Steinfeld noch für ein paar Kilometer durch Frankreich, um mal zu zeigen, dass auch im Land der Tour de France trotz der Möglichkeit, Radwege ohne Benutzungspflichten zu beschildern, hier und da immer noch runde, blaue Schilder an miesen Wegelchen ihr Dasein fristen und dem Radfahrer die Fahrbahnnutzung verbieten. Insgesamt ist es in Frankreich mit dem Wegelchen-Wahn aber nicht mal annähernd so schlimm wie in Deutschland; südlich der Grenze im Bitscherland fällt mir bspw. spontan kein einziger straßenbegleitender Radweg ein! „Oje, le bleu!“ weiterlesen