Coronoia: Sharin Baratheon

Ich muss gestehen, dass ich die Zeiten vermisse, in denen man sich noch über das vollkommen grottig geschriebene Ende einer einst grandios gestarteten Serie so richtig schön aufregen konnte. Der GoT-Hype hatte mich sogar erst relativ spät, mit Beginn der fünften Staffel erfasst. Im Grunde könnte man auch aus dem „Lied von Eis und Feuer“ (die Bücher habe ich nicht gelesen) die ein oder andere Parallele zur Coronoia herausarbeiten; vor allem was die politischen Ränkespiele, das Spiel mit dem Feuer, Folter, eine unbekannte Bedrohung oder religiösen Wahn betrifft. Dazu zählt auch, wie – Achtung, Spoiler! – vermeintlich gutherzige Königinnen (nebenbei ohne rechtmäßigen Anspruch auf den Thron) am Ende komplett durchknallen – und zwecks eines totalitären Neuanfangs mit ihrem Drachen wirklich alles bis auf die Grundmauern niederbrennen; Alte und Kinder inklusive. „Coronoia: Sharin Baratheon“ weiterlesen

Coronoia: Faschismusfestigungsgesetz

2. Nach § 28a wird folgender § 28b eingefügt:

„§ 28b [Bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) bei besonderem Infektionsgeschehen, Verordnungsermächtigung]

(1) Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Inzidenz im Sinne von § 28a Absatz 3 Satz 13 den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag die folgenden Maßnahmen.

(…)

Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes. „Coronoia: Faschismusfestigungsgesetz“ weiterlesen

Coronoia: Parallelen

(…) Regarding the parallels between now and the holocaust and what we should have learned. But people today don’t get good history lessons. And unfortunately, when people learn about the holocaust, they only learn about what happened after the final solution. Right, when the people are being burned and (…) the gas in the chambers, they learned about the horrors of the holocaust. But that’s not the education, that they really need to focused on. They need to focus on what happened before the final solution. When Hitler got power in the early 1930’s and took him several years, to consolidate his power and to, (…) can addition enough of the people, to make the final solution possible. That’s the time which we’re living today.

Rabbi Weissmann, 47. Sitzung des Corona-Ausschusses. „Coronoia: Parallelen“ weiterlesen

Corona-Ausschuss 45: Katy Pracher-Hilander

Die österreichische Wirtschaftspsychologin Katy Pracher-Hilander war am 9. April zu Gast in der 45. Sitzung des Corona-Ausschusses. Matthias Blohm hat hierzu auf seiner Internetseite ein Transkript erstellt, welches er mir freundlicherweise zur weiteren Verbreitung anbietet. Es handelt sich hierbei um eine von mir nicht korrigierte, lediglich in die bisher gewohnte Form gebrachte Fassung. Ebenfalls ein Dankeschön an den „Mehrdenker“, der sich ebenfalls die Mühe gemacht hatte, einen Großteil der Sitzung zu transkribieren. Falls jemand Transkripte erstellt – gebt mir vorher bescheid, damit sich niemand diese unheimlich anstrengende Arbeit doppelt machen muss. „Corona-Ausschuss 45: Katy Pracher-Hilander“ weiterlesen

Coronoia: Schweigespirale

Dass geistiges Vegetieren in einer gesellschaftlichen Parallelwelt zum Volkssport werden kann, hängt stark mit dem Herdentrieb zusammen: Nach der Theorie der Schweigespirale der Wahlforscherin Elisabeth Noelle-Neumann möchte der deutsche Untertan, wenn er schon nicht zu den Gewinnern gehört, wenigstens in deren Fanblock sein. Wichtiger als die aktuelle Stärke ist dabei der Trend: Wessen Partei, Gruppe oder Meinung angeblich auf dem absteigenden Ast sitzt, hält aus Angst vor sozialer Isolation lieber die Klappe, während das vermeintlich aufstrebende Lager den Mund umso weiter aufreißt. Und hier kommen die Medien ins Spiel: Nichts ist leichter, als selbst die abwegigste Ansicht der kleinsten Minderheit als Mehrheitsmeinung hinzustellen.

Thomas Wieczorek, „Die verblödete Republik“ (2009). „Coronoia: Schweigespirale“ weiterlesen

Coronoia: Die neue Phase

[Über den „alten“ Kapitalismus:] Und das war aber so: Da hat man deine Arbeitskraft ausgenutzt. Und jetzt geht die Nummer weiter. Und jetzt gehen sie in deinen Körper rein. Das ist die neue Phase, die jetzt kommt. DU als Mensch wirst jetzt verwertet, zerlegt und wirst dann irgendwann – so deren Idee, dieser Vollblut-Idioten und wirklich kranken Faschisten. Man geht in dich hinein, man implantiert etwas in dich hinein, man impft etwas in dich hinein. Um dich zu einen nutzbaren Teil von Technologien zu machen. Du wirst Teil einer neuen Technologie.


Ulrich Mies, Narrative #41, OVALmedia. Siehe auch: Ursprüngliche Akkumulation.

Coronoia: Bis zur letzten Impfdose!

Es muss wirklich schlimm sein, was die Coronazis durchmachen. Man hat sich vor einem Jahr festgelegt. Alles auf eine Karte gesetzt. Unheimlich viel an „Haltung“ investiert. Sich von der ganzen Macht der Propaganda das (zuvor eh kaum benutzt werdende) Gehirn komplett ausradieren lassen. Den Kontakt zu Freunden, Familie, Menschen abgebrochen, die den faulen Braten schon gerochen haben, als er noch im Supermarkt im Tiefkühlregal lag. Die sich in einer unfassbaren Hybris moralisch über Menschen erhoben haben, die förmlich darum gefleht haben, sie mögen doch bitte nicht den Verstand verlieren. „Coronoia: Bis zur letzten Impfdose!“ weiterlesen

Coronoia: Kollektiver Irrsinn

Während sich aus der individuellen Beschränktheit der Ameisen eine kollektive Intelligenz ergibt, resultiert aus der individuellen Intelligenz der Menschen eine kollektive Beschränktheit: Erst gemeinsam sind wir richtig doof! Denn das ist unsere Spezialität: Wir haben ein System geschaffen, das die Rationalität des Einzelnen mit tödlicher Präzision zur Grundlage eines kollektiven Irrsinns macht, das uns Entscheidungen treffen lässt, die innerhalb des Systems als »klug«, ja sogar »vernünftig« erscheinen, obwohl sie in Wahrheit von atemberaubender Dummheit sind.

Michael Schmidt-Salomon, Keine Macht den Doofen, 2012. „Coronoia: Kollektiver Irrsinn“ weiterlesen

Coronoia: Danser encore

Ich dokumentiere hier die Übernahme der Untertitel aus dem wundervollen Video „Danser Encore“ von HK saltimbank. Ich bedaure gerade anlässlich dieses schönen Textes einmal mehr, trotz der räumlichen Nähe zu Frankreich nie über das Tour-de-France-Vokabular hinausgekommen zu sein. 😉 „Coronoia: Danser encore“ weiterlesen

Coronoia: Brückenlockdown

Während Albert völlig gebrochen die Brücke verlässt und nach Hause geht, fährt die Kamera in eine Vogelperspektive auf die apokalyptische Szene: Auf der Brücke liegen die Leichen von Hans, Sigi und dem von Albert erschossenen deutschen Soldaten, weiter hinten die von Klaus, Jürgen und dem erschossenen US-Amerikaner, während die zwei beschossenen Panzer noch in Brand stehen. Nach einer Schwarzblende erscheint der Hinweis: „Dies geschah am 27. April 1945. Es war so unbedeutend, dass es in keinem Heeresbericht erwähnt wurde.“

Auszug aus der Wikipedia zum Film „Die Brücke“ aus dem Jahr 1959. „Die Brücke“ symbolisiert Deutschland im Jahr 2021. Und die Rollen der Kindersoldaten werden von der Bundesregierung und den Zeugen Coronas übernommen. Wollt ihr den totalen Lockdown? Jaaaaaa! „Coronoia: Brückenlockdown“ weiterlesen