Ohne Druck geht nichts voran

Zuletzt musste ich mal wieder richtig böse werden und einer meiner besonders geliebten Kreisverwaltungen (derer des Kreises Kaiserslautern) mit einer Klage beim Verwaltungsgericht drohen. Der Grund hierfür war, dass mir am 17. April auffiel, dass die Geistergehwegradelpflicht bei 7,4 % Gefälle zwischen Martinshöhe und Bruchmühlbach-Miesau trotz der Ankündigung im November immer noch nicht aufgehoben war. Es ist leider stets dasselbe mit den Behörden: wenn man nicht immer und immer wieder nachhakt und Druck macht, bleibt einfach alles beim Alten. Vermutlich hofft man, dass ich es irgendwann aufgeben werde. Da muss ich die Damen und Herren in den Amtsstuben aber leider enttäuschen. Auch wenn ich mich derzeit wegen des Corona-Wahnsinns anderen, elementareren Themen widme und in eine eher düstere Zukunft blicke, heißt das nicht, dass man mich so schnell loswerden wird. 😈 „Ohne Druck geht nichts voran“ weiterlesen

Demo in Kaiserslautern vom 16. Mai

Gestern kombinierte ich meine tägliche Ausfahrt mit dem erneuten Besuch der Samstags-Demonstration in Kaiserslautern. Im Nachgang zu meinem Bericht von letzter Woche bekam ich mit, dass man wohl mit der teils ironischen Art und Weise, wie ich diese Veranstaltung kommentiert hatte, nicht so wirklich glücklich gewesen sei. Ich vermute angesichts der Vorgänge auf der gestrigen Demo, dass man über diesen Beitrag mit Sicherheit auch nicht begeistert sein wird. Das ist mir allerdings egal. Es passt überhaupt nicht in eine Zeit, die sich durch eine zunehmende Meinungsdiktatur und regelrechte Hetze gegen Andersdenkende auszeichnet, auch auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen die freie Meinungsäußerung einzelner, angemeldeter Redner zu beschneiden bzw. Leuten beim abschließenden „Open Mic“ das Mikrofon wegzunehmen. „Demo in Kaiserslautern vom 16. Mai“ weiterlesen

Coronoia: Kindesmisshandlung

Ich selbst habe keine Kinder. Und ich rechne auch nicht mehr damit, dass ich mit Ende 30 noch „die Eine“ finden werde, um doch noch relativ spät eine eigene Familie zu gründen. Und Stiefvater will ich auch keiner werden; mit denen hab ich selbst äußerst schlechte Erfahrungen gemacht. Als Freigeist komme ich damit aber eigentlich ganz gut klar; mein Leben passt einfach nicht in das starre Korsett eines klassischen Familienlebens. 😉 Es tut mir aber – obwohl ich kein Vater bin – trotzdem schon seit über zwei Monaten in der tiefsten Seele weh, wenn ich daran denke, welche nicht mehr reparierbaren psychischen Schäden der Corona-Wahnsinn vor allem in den Seelen von Kindern und Jugendlichen verursacht hat – und weiter verursachen wird. 😢 In der langen Liste der Straftaten, gegen die man die Verursacher und Beteiligten hoffentlich irgendwann anklagen wird, sollten auch die §§ 171 und 225 StGB nicht fehlen. „Coronoia: Kindesmisshandlung“ weiterlesen

Coronoia: Es zwingt dich ja keiner!

Eine der großen, elementaren Lebenslügen, die uns in unserer vermeintlichen „Freiheit“ westlicher Prägung immer wieder begegnet, gipfelt regelmäßig in der Behauptung, dass „dich ja keiner zwingen würde“ irgendetwas zu tun, was du eigentlich nicht möchtest. Gerade die Art und Weise, wie in Deutschland eine Impflicht auch trotz des „Zurückruderns“ Spahns in der letzten Woche auch weiterhin durchgedrückt werden soll, ist ein Paradebeispiel und Beleg dafür, dass es im hiesigen System in der Tat relativ wenige unmittelbare Zwänge, dafür aber umso mehr, wesentliche perfidere mittelbare Zwänge gibt, um Menschen ihrer grundsätzlichsten Freiheiten zu berauben und sie zu den gewünschten Handlungen zu zwingen bzw. zu nötigen. „Coronoia: Es zwingt dich ja keiner!“ weiterlesen

Der 1000. Blogbeitrag

Irgendwie hätte ich mir das zeitgeschichtliche Umfeld, in welchem ich meinen sage und schreibe eintausendsten Blogbeitrag veröffentlichen würde, etwas anders vorgestellt. Da bloggt man nun schon rund drei Jahre fast ausschließlich über das Thema Radverkehr (und ein klein wenig auch zum Thema Bahn) in der Provinz, weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit, so vor sich hin – und dann kommt Corona. Mein desillusioniertes politisches Bewusstsein erwacht nach vielen Jahren wieder zu neuem Leben – und der Blog wird zum lebensnotwendigen Ventil, um meinen Weltschmerz verarbeiten zu können. Mit den zunehmenden, gesellschaftskritischen Beiträgen zu dieser Thematik habe ich in den vergangenen Wochen im Schnitt mehr als das 2- bis 3-fache an Seitenaufrufen generiert. In den letzten vier Wochen waren es bspw. über 6.500 registrierte Zugriffe. „Der 1000. Blogbeitrag“ weiterlesen

Krottelbach – Herschweiler-Pettersheim

An der L 352 im Landkreis Kusel zwischen den Orten Krottelbach und Herschweiler-Pettersheim gibt es ein ca. 650 m kurzes, völlig unnötiges, in beiden Richtungen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschildertes Wegelchen, welches letzten Endes wieder mal mehr Probleme verursacht, als es lösen würde. Auf dieser Landesstraße sind nach der Verkehrsstärkenkarte 2015 des LBM nur 2.173 Kfz am Tag unterwegs, die Strecke verläuft (in östlicher Richtung) in einer übersichtlichen, sehr in die Länge gezogenen Linkskurve. Insbesondere das Wegende an der Kreuzung mit der L 350 vor dem Ortseingang von Herschweiler-Pettersheim zeigt, dass es Verkehrsplaner nicht interessiert, was sie da regelmäßig planen und in die Landschaft bauen lassen. „Krottelbach – Herschweiler-Pettersheim“ weiterlesen

Coronoia: Wer sagt denn das?

Ich bin kein großer Musikexperte oder -hörer. Eine Band, die mir schon seit meiner Jugend richtig gut gefällt, ist Deichkind. Da musst du richtig lange suchen für. Das kriegste nirgendwo sonst! 😉 In der deutschen Musikszene ist eine derart intelligente, darüber hinaus auch noch in überdrehten Bildern verpackte, auf den Punkt gebrachte Gesellschaftskritik eher selten zu finden. Vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlichte die Band den Track mit dem Titel „Wer sagt denn das?“ Dieses Lied stellte eine Aufforderung an alle dar, stets alles; auch alte Gewissheiten und vor allem die Aussagen eines jeden Einzelnen – also auch Autoritäten – kritisch zu hinterfragen. Es ist eine bittere Ironie, dass nicht einmal ein Jahr später davon nichts übrig geblieben ist. Es wird von der großen Masse überhaupt nichts mehr hinterfragt. „Coronoia: Wer sagt denn das?“ weiterlesen

Coronoia: Ein Hoch auf die Spinner!

Irgendwie hat einer meiner „Bloggerkollegen“ einen Satz in diesem Beitrag falsch verstanden. Ich wollte eher die bislang schweigenden, insgeheim kritisch Denkenden dazu ermutigen, ihren Maulkorb abzulegen und sich politisch zu positionieren. Dies brachte mir dann drei deutlich unter der Gürtellinie platzierte Tiefschläge ein (von denen ich den dritten gar nicht mehr veröffentlicht habe). Ich habe mir heute auf meiner Runde viele Gedanken darüber gemacht, was einen Menschen dazu treibt, einen anderen in dessen Blog in der Weise persönlich zu attackieren? Ich habe leider keine Erklärung gefunden, die über das Ergebnis meiner bisherigen (lebenslangen) Analysen hinausgeht. In Deutschland mangelte es schon immer an einer sachlichen Gesprächskultur; stattdessen wird bei jeder Diskussion munter die ad-hominem– oder ad-personam-Keule geschwungen. „Coronoia: Ein Hoch auf die Spinner!“ weiterlesen

Nicht ohne uns in Kaiserslautern

Vor einigen Tagen nahm ich über die KOMMUNIKATIONSSTELLE DEMOKRATISCHER WIDERSTAND E.V.I.GR. BERLIN Kontakt mit dem Organisator der Demonstration in Kaiserslautern auf. In erster Linie interessierte mich, ob er evtl. auch etwas über eine Demo in Pirmasens wisse oder zumindest Interessierte an einer Solchen kenne. Leider nicht. Er lud mich ein, doch an diesem Samstag nach Kaiserslautern zu kommen und der Demo beizuwohnen. Da die Wettervorhersagen etwas unsicher waren, entschied ich mich erst heute Mittag dann doch noch für die ca. 43 km lange Fahrt (wetterbedingt mit dem MTB) nach Kaiserslautern. „Nicht ohne uns in Kaiserslautern“ weiterlesen

Coronoia: „Spinner und Wirrköpfe“

In meinem sich bislang mit Erste-Welt-Nebensächlichkeiten wie Radverkehrspolitik befassenden Blog nehme ich mir stets das Recht heraus, ständig Informationen und Sachverhalte persönlich, auf Basis meiner eigenen Meinung zu kommentieren. Immerhin leiste ich mir den Luxus, eine Solche zu haben. 😎 Dass das, was der für den SWR tätige Rainald Becker in seinem Kommentar in den Tagesthemen vom 6. Mai von sich gab, dessen eigene Meinung widerspiegelte, glaube ich nicht einmal wirklich. Der Mann hat offenbar die Aufgabe, die von der Kanzlerin neulich verkündete „Neue Normalität“ auch medial durchzudrücken und jeden, der davon abweicht, zu diskreditieren. Hierbei wird auch vor einer offenen Beleidigung Andersdenkender nicht mehr zurückgeschreckt. „Coronoia: „Spinner und Wirrköpfe““ weiterlesen