Alltagserlebnisse (Teil 49)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (95)

Mal wieder sehr eng überholt wurde ich am Vormittag des 16. Juli vor der Einfahrt in den Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße (noch vorm Beginn des dortigen „Schutzstreifchens“) von einem Firmenfahrzeug mit Mannheimer Kennzeichen.

Überholmanöver (96)

Wohl einfach nicht mehr ganz dicht waren zwei lebensmüde Motorradfahrer, die mit ihren Maschinen mit einem Höllenlärm und maßlos überhöhter Geschwindigkeit am 16. Juli den steilen und kurvigen Anstieg von Steinalben nach Hermersberg hochjagten. Der Vordere der beiden überholte vor einer vollkommen unübersichtlichen Linkskurve noch schnell zwei Autos. Das war nix anderes als russisches Roulette!

Stopschilder (21)

Am Vormittag des 17. Juli bretterte mal wieder jemand vor mir fast ohne jede Verlangsamung über das Stop-Schild in der Pirmasenser Pirminiusstraße an der Einmündung der abknickenden Vorfahrtstraße Wiesenstraße vorm Kaufland. Obwohl die folgende Ampel ein paar Meter weiter Rot zeigte…!

Fußgänger (6)

Im letzten Moment anders überlegt hatte es sich ein Mann, der ebenfalls am 17. Juli in der Landstuhler Weiherstraße an der Bushaltestelle die Fahrbahn queren wollte. Der von rechts aus der Ludwigstraße kommende, ca. 30 km/h fahrende Rennradler aus Pirmasens war dann aber wohl doch einen Tick schneller als es im ersten Moment den Anschein hatte.

Überholmanöver (97)

Vielleicht sollte es eine kleine „Retourkutsche“ dafür sein, dass ich (ein paar Minuten später) an der Einmündung der L 363 in die dort beginnende L 470 in Landstuhl gem. § 5 (8) StVO rechts an der Schlange vorbei bis zur Haltelinie der Ampel vorfuhr, um anschließend links Richtung Mittelbrunn abzubiegen. Das zweite Auto überholte mich dann wohl vorsätzlich sehr eng.

Fußgänger (7)

Der „Schutzstreifen“ in der Zweibrücker Straße ist bei Fußgängern sehr beliebt. Obwohl links ein breiter Hochbord-Gehweg liegt, stiefeln immer wieder mal Leute über den dortigen „Schutzstreifen“ Richtung Fehrbach. Sogar der die Strecke für mapillary Dokumentierende hat einen dieser Witzbolde dabei erwischt. Doch dem nicht genug: ein paar Meter weiter wurde dann sogar ein Schutzstreifen-Geisterradler verewigt, der neben seiner Freundin herumtorkelte…! Dabei ist das Gehwegradeln in Richtung Fehrbach doch sogar per Gehweg Radverkehr frei legalisiert.

Vor ca. 2 Jahren kam mir dort sogar mal eine ganze Horde Geisterradler-Kids auf Fahrrädern entgegen. Am 17. Juli waren es aber (ziemlich genau an der Stelle der ersten Aufnahme) nur zwei in ihr scheinbar sehr wichtiges Gespräch vertiefte, nebeneinander gehende Erwachsene, die erst durch mein Rufen bemerkten, dass da von vorne ein Radfahrer angefahren kommt.

Platten (3) & Parken (15 & 16)

Der mich besonders frustrierende 18. Juli fing bereits typisch an. In der Arnulfstraße fuhr ich vor der ersten Einfahrt zum Wasgau-Markt mitten durch zwei Scherbenhaufen! Das dürfte dann auch die Ursache dafür gewesen sein, warum ich im Laufe meiner Tour insgesamt am Vorderrad 5 Mal Luft nachpumpen musste – und heute Abend noch den Schlauch flicken und den Mantel austauschen darf!

Jedenfalls parkte dann an der zweiten Ausfahrt zum Wasgau-Markt ein Lkw teils auf dem dort nach rechts verschwenkten „Schutzstreifen“ sowie teils auf dem daneben liegenden, endenden Parkstreifen samt Sperrfläche, um dort Getränke zu entladen. Nur ein paar Meter weiter stand dann auch noch ein Pkw mit geöffnetem Kofferraum teils auf dem Gehweg, teils auf dem „Schutzstreifen“, wo offenbar auch grade „entladen“ wurde. Trotz ausdrücklichem Halteverbot. Ich war jedenfalls zu dem Zeitpunkt schon ganz gut geladen…!

Gehwegradler (27) incl. Rotlicht (15)

Ein paar Minuten später stand ich in der Gärtnerstraße an der roten Ampel, um anschließend rechts in die Ringstraße abzubiegen. Ein auf dem Gehweg radelndes Cleverle (auf einem MTB) meinte (mal wieder), dass die rote Ampel auf dem Gehweg für ihn ja nicht gelte. Ja, ich bin gemein: ich wünsche mir jedes Mal, dass um die Ecke grade zufällig eine Polizeistreife steht. Aber wahrscheinlich hätte die noch nicht einmal was dran auszusetzen…!

Vorfahrt (5)

Auch ganz lustig war der rasante Knallkopf, der (aus der Herzogstraße kommend) mir im Oval-Kreisverkehr am Dr.-Robert-Schelp-Platz beinah noch ans Hinterrad gefahren wäre. Im Unfallbericht hätte es dann wieder geheißen, dass der arme Autofahrer den Radfahrer „übersehen“ hätte…

Gehwegradler (28)

Es ging weiter Richtung Hinterweidenthal. Dort begegnete mir dann im Bereich des Forstamts auf der B 427 ein ganzes Rudel E-Mountainbiker. Circa 5 der 15 befuhren dabei den schmalen Gehweg (in Richtung Norden).

Stopschilder (22) & Vorfahrt (6)

Und wieder ein paar Meter weiter ignorierte dann eine, die Gartenstraße in Richtung Südost befahrende, ältere Frau auf ihrem Fahrrad ihr Stop-Schild und nahm mir (die Bahnhofstraße in Richtung Nordost befahrend) so die VorfahrtVorfahrt. Sie kuckte dabei nicht einmal flüchtig nach rechts.

Gefährdung beim Überholen

Pressemeldung der PD Landau vom 6. Juli 2018:

Kuhardt (ots) – Am Mittwochabend, gegen 21.30 Uhr gefährdete der Fahrer eines Opel Corsa bei einem Überholmanöver in Kuhardt einen entgegenkommenden Fahrradfahrer. Der Corsa Fahrer befuhr die Rülzheimer Straße aus Fahrtrichtung Leimersheim kommend und überholte kurz nach dem Kurvenbereich ein vor ihm fahrendes Auto. Der Corsa Fahrer geriet hierbei soweit auf die Gegenfahrbahn, dass ein entgegenkommender Fahrradfahrer von seinem Fahrrad sprang und auf den Gehweg zurückwich. Zeugen, welchen den Vorfall beobachtete haben, werden gebeten sich per E-Mail an pigermersheim@polizei.rlp.de oder telefonisch unter 07274 9580 an die Polizeiinspektion Germersheim zu wenden.

Corsa-Fahrer.

Die Stelle kann ich aus der Schilderung nicht genau bestimmen. Vermutlich ist die Kurve am Ortsausgang gemeint. Der Radfahrer musste dort dann wohl nach rechts förmlich in die Büsche springen.

Im ersten Moment dachte ich, das alte Ehepaar (auf der mapillary-Aufnahme) würde auf diesem schmalen Hochbordbürgersteig geistergehwegradeln. Doch falsch gedacht, am Kreisel in Rülzheim steht tatsächlich mal wieder ein Gemeinsamer Geh- und Radweg, dessen Wirkung bis weit in den Ort von Kuhardt reicht, da das Ende nicht beschildert ist. Natürlich ist das Wegelchen auch andersrum bebläut.

Was bin ich froh, nicht in der Rheinebene radfahren zu müssen…!

Alltagserlebnisse (Teil 46)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (92)

Am 1. Juli wurde ich Richtung Pirmasens fahrend im oberen Teil der Bärenhalde mal wieder in einer unübersichtlichen Kurve überholt. Der ausweichen müssende Gegenverkehr bedankte sich beim SUV-Fahrer mit einem sicher nicht unberechtigten Huper.

Abbiegen (10) & Gehwegmotorradler (1)

Keine 10 Minuten später beobachtete ich dann an der Ecke Exerzierplatz- und Schloßstraße vor der roten Ampel ein recht interessantes Fahrmanöver eines Motorradfahrers. Der machte vom rechten Fahrbahnrand einen U-Turn (über die durchgezogenen Linie der Gegenfahrbahn) und fuhr dann auf dem Gehweg (über die nebenbei wohl ziemlich sicher rot zeigende Ampel) in die Höfelsgasse ein. Dort stellte er seine Maschine ab und ging in die Filiale der Sparda-Bank. Ich bin da ja selber Kunde (seitdem die örtliche Sparkasse übelst an der Gebührenschraube drehte) – und für Fahrzeugnutzer ist diese in der Tat relativ doof zu erreichen, denn man darf aus der Schloßstraße von Norden kommend nur Gradeaus oder Rechts gradeaus oder rechts. Die Höfelsgasse selbst ist wiederum eine Einbahnstraße.

Überholmanöver (93)

Am 2. Juli ging es rüber nach Frankreich. In Waldhouse wurde ich auf der D 86 Richtung Bitche kurz hinter der Einmündung der D 162d von einem Auto (dem ungewohnten Kennzeichen nach wohl aus Moldawien) in der unübersichtlichen Rechtskurve recht eng (vielleicht 40 cm) überholt.

Wilde Tiere (4)

Kein schöner Anblick bot sich dann ein paar Kilometer weiter hinter dem Ortsausgang von Bousseviller. Am linken Fahrbahnrand lag ein relativ junges Reh im Sterben, welches wohl erst kurze Zeit vorher angefahren wurde. Eigentlich sehe ich täglich totgefahrene und regelrecht zerfetzte Tiere aller Art, die Kollateralschäden menschlichen Automobilwahns.

Überholmanöver (94)

Am 4. Juli ging es erneut Richtung Frankreich. Als ich die L 700 von Hornbach Richtung Grenze befuhr, kam mir in der langgezogenen Linkskurve ein Motorradfahrer entgegen, der gleich drei Autos trotz durchgezogener Linie überholte.

Wetter (1)

Am Vormittag des 5. Juli musste ich eine Fahrt in die Stadt (mit kleinem Umweg über das Felsalbtal, zum Einkaufen) wegen einfach nur noch absurder Regenmassen abbrechen. Ich verlor dabei auch noch meine um den Lenker gewickelten, klatschnassen Socken. ;o) So drehte ich dann halt am trockeneren Nachmittag noch eine Runde, um dabei durchaus gut unterhalten zu werden.

Einbahnstraßen (3)

Manchmal frag ich mich echt, wie groß die Fahrbahnparanoia gewisser Leute sein muss, dass sie dann sogar förmlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen? So wie der alte Herr (mit nebenbei quasi Null Luft in beiden Fahrradreifen…) an der Einmündung der L 477 in die L 471 bei Falkenbusch, der vom abgesetzten Schwarzbachtalradweg aus Dellfeld Stambach kommend (in Richtung Südost) auf den gegenüberliegenden Seitenstreifen (meine Perspektive) wechselte und dann allen Ernstes auch noch entgegen der Fahrtrichtung (beide Verbot der Einfahrt ignorierend) des freilaufenden Rechtsabbiegers nach Falkenbusch einfuhr! Da braucht nur einer hinterm Ortsausgang mit Karacho die Kurve schneiden – und das war es dann mit Opa! Vor lauter Schiss, „den Verkehr“ zu behindern und dort auf der Fahrbahn einfach den Linksabbiegestreifen zu benutzen, machen die Leute dann solche bescheuerten Harakiri-Aktionen.

Geistergehwegradler (22) & Rotlicht (12)

Vom Pirmasenser Weg in die Zweibrücker Straße einfahrend, fielen mir später zwei arabisch aussehende Männer auf, die mit ihren Rädern recht rasant auf der Fahrbbahn unterwegs waren. Das können also definitiv keine Pirmasenser gewesen sein…! ;o) Ein Dritter (hingegen schon voll integriert…!?) stand dann aber vorne an der Ampel an der Werksausfahrt der Profine und wartete auf das (für ihn sowieso nicht geltende) grüne Fußgängersymbol, um auf die (aus seiner Sicht) linke Seite zu wechseln. Der Hochbord-Bürgersteig ist (ab dem Burger King) in nördlicher Fahrtrichtung per Gehweg Radverkehr frei beschildert. Vor der Ampel steht dann Gehweg Radverkehr frei und „Ende“ – damit die Hersteller von Zusatzschildern auch was verdienen. Was ein alleinstehendes Gehweg bedeutet, versteht ja eh keiner. ;o)

Jedenfalls hatte er ja extra um grün gebettelt, um die Fahrbahnen queren zu können. Nur hätte er dort gleich wieder warten müssen, da rechts gleich noch eine Fußgängerampel steht. Übrigens die einzige in Pirmasens, wo eine Kombi-Streuscheibe zum Einsatz kommen müsste, da der in Richtung Süden führende Gehweg ebenfalls bis zum Beginn des Schutzstreifens freigeben ist. Der StVB hab ich das schon vor einer ganzen Weile mitgeteilt – getan hat sich aber bis heute nix. Dort fuhr der junge Mann dann aber jedenfalls einfach bei Rot drüber – um anschließend auf dem linken Gehweg zu geisterradeln.

Nur war das aber noch nicht der gemeinte Rotlichtverstoß (Fußgängerampeln gelten ja nicht für Radfahrer) – denn den legten gleich zwei Autofahrer hin, die „wegen dieses einen Radfahrers“ (der eh schon längst auf dem rechten Gehweg grade an mir vorbeifuhr) nicht länger warten wollten – und bei Knallrot losfuhren. Erst der Dritte in der Reihe kam dann (eher zufällig) bei Grün drüber.

Rotlicht (13)

Ein paar Minuten später erwischte ich gleich noch einen. Derzeit ist die Pirmasenser Bahnhofstraße (zwischen dem Hbf und der Feuerwehr) wegen Buddeleien in gesperrt; man kann aber über die Bahnbrücke in südlicher Richtung bis zum Bahnhof durchfahren. Ich fuhr dann anschließend quer über den Boccia-Platz und bei der Feuerwehr wieder auf die Fahrbahn (das Befahren von Plätzen mit Rädern ist m. W. in Pirmasens nicht verboten). Der sonstige Verkehr muss wie in alten Zeiten, als es die Bahnbrücke noch nicht gab, kreuz und quer durch die Stadt. Deshalb kam mir beim Halt am Stop-Schild an der Ecke Teich- und Schützenstraße von links eine regelrechte Blechlawine entgegen. Fast hätten es alle aus dem Pulk noch bei Grün über die Ampel an der Ecke Teich-, Schachen- und Schäferstraße geschafft. Nur nicht der eine Fahrer eines VW-Bus-Taxis; der wollte unbedingt trotz schon mehr als 1 Sekunde Rot noch drüber – um dann halt ein paar Meter weiter an der nächsten roten Ampel vorm Rheinberger in der Fröhnstraße anhalten zu müssen.

Alltagserlebnisse (Teil 45)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Stopschilder (20)

Aufgrund der Sperrung der der A 62 fährt ein Großteil der Verkehrsteilnehmer über die parallelen Kreis- und Landesstraßen, weshalb dort derzeit auch nur 50 km/h erlaubt ist (aber sich eh keiner dran hält…)! An der Kreuzung der L 462 mit der K 16 gibt es trotz Stop-Schild für den von Obernheim bzw. Queidersbach kommenden Verkehr immer wieder Unfälle, weshalb dort bald ein Kreisverkehr errichtet werden wird. Am 27. Juni überfuhr der Fahrer eines SUV, der mich kurz vorher von Queidersbach kommend überholte, ohne anzuhalten den Kreuzungsbereich.

Überholmanöver (88)

Am 27. Juni befuhr ich die L 469 in Wallhalben. Im kurvigen Bereich an der Einmündung Fabrikstraße überholte mich der Fahrer eines schwarzen Audi mit äußerst dürftigem Seitenabstand, obwohl die Gegenfahrbahn völlig frei war.

Geschwindigkeit (12)

Ich finde ja diese Tempoanzeigen an vielen Ortseingängen so putzig. Anstatt eines ordentlichen Starenkastens bekommt der Kfz-Nutzer die kostenfreie Information, dass dieser – der pöhse Pursche – deutlich zu schnell unterwegs ist. Mit der Zeit gewöhnt man sich dran. Passiert ja eh nix…! Auch am nördlichen Ortseingang von Schmitshausen gibt es eine solche Geschwindigkeitsanzeige. Der gelbe Kleinwagen, der mich da am Abend des 27. Juni überholte, hatte immer noch 62 km/h drauf, als er die Ortstafel schon längst passiert hatte.

Überholmanöver (89)

Am Vormittag des 28. Juni musste ich wegen eines Einkaufs kurz in die Stadt. Dabei wurde ich erneut auf dem „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße von einer älteren Frau in ihrem Hyundai-Kleinwagen mit vielleicht 30 der 40 Zentimetern Abstand überholt. Spurdenken halt. Ich würde dort ja sehr gerne mal derartige Situationen fotografisch dokumentieren (damit die bei der städtischen Straßenverkehrsbehörde auch mal sehen, was ich da immer wieder erlebe) – leider hat sich bislang aber noch niemand aus der örtlichen Radfahrerschaft angeboten, als „todesmutiges“ Model zu fungieren.

Überholmanöver (90)

Ein weiteres, wenig respektvolles Überholmanöver gab es während meiner nachmittäglichen Tour (am 28. Juni) Richtung Holzland. Auf der L 499 zwischen Waldfischbach und Heltersberg wurde ich auf der sehr übersichtlichen Strecke in Höhe des Parkplatzes wohl vorsätzlich mit kaum mehr als einem halben Meter Abstand überholt.

Ladung (2)

Am Abend des 28. Juni hielt ich kurz am Netto-Markt in Thaleischweiler-Fröschen an, um mir noch was Süßes zu kaufen. Als ich am Ausgang noch schnell eine Laugenstange verdrückte, sah ich einen älteren Herrn mit zwei vollen Einkaufstüten aus dem Laden kommen. Ich hätte daher im Leben nicht vermutet, dass ihm das neben meinem abgestellte Fahrrad gehört. Er wuchtete die offensichtlich sehr schweren Tüten hoch und hängte jeweils eine an ein Lenkerende. Die scherzhafte Anmerkung „Hoffentlich bricht der Lenker nicht ab“ konnte ich mir nicht verkneifen. Er meinte, dass es ja wirklich erstaunlich sei, was man mit einem Fahrrad alles transportieren könne – und zog von dannen. Naja…! Ich hoffe, dass er Richtung Thaleischweiler damit wenigstens nicht auf den schmalen Gehwegen herumeierte.

Hupen (32)

Am 29. Juni durchquerte ich die Landstuhler Innenstadt. In der Kaiserstraße floss der Verkehr stadtauswärts (in Richtung Ramstein) mal wieder sehr stockend. Ich sah, dass vor einer Gruppe von Pkw ein älterer Herr mit dem Rad unterwegs war. Als dieser in die Eisenbahnstraße abbog, hupte ein Fahrer eines Opel Corsa für etwa 2 Sekunden und gab anschließend Vollgas. Wenn es grade stadteinwärts wegen zig Karren regelm. nur im Stop and Go durch die Stadt geht, käme er wohl hingegen im Traum nicht auf die Idee, die Leute vor sich einfach weghupen zu wollen…

Fußgänger (3)

Am Morgen des 30. Juni befuhr ich die Arnulfstraße in Richtung Streckbrücke. Hinter der Kreuzung Maximilianstraße lief dann ein paar Meter vor mir ein Mann ohne jeden Blick nach rechts mal eben über die Fahrbahn.

Überholmanöver (91)

Als „mildernde Umstände“ für eins der engsten Überholmanöver des Jahres dürften wohl nur Alkohol oder Blindheit in Frage kommen. Am Nachmittag des 30. Juni war ich nach einem entspannenden Aufenthalt am Seehof auf dem Rückweg Richtung Pirmasens. Auf der L 486 zwischen Salzwoog und dem Abzweig L 485 überholte mich erst ein roter Kleinwagen in angemessener Weise. Diesem hing jedoch noch ein alter, grauer Opel förmlich im Kofferraum. Der wohl sehr alte Fahrer schrammte mit vielleicht 10 oder 15 Zentimeter Abstand an meinem linken Lenkerende vorbei und zog schnell wieder ruckartig nach rechts – und kam dabei noch fast auf das Bankett. Ich vermute daher stark, dass der Fahrer wohl besoffen war. Ich befand mich zwar im steten Wechsel von Schatten und Gegen-Sonnenlicht – das rechtfertigt aber keinen totalen Blindflug! Auch hier würde ich mir wieder wünschen, dass Führerscheinbesitzer ab dem 65. Lebensjahr alle 5 Jahre nachweisen müssen, dass sie gesundheitlich noch in der Lage sind, ein Auto zu führen.

Alltagserlebnisse (Teil 44)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehweg- und Geisterradler (21)

Am 23. Juni befuhr ich die Rodalber Straße in Pirmasens in Richtung Stadtmitte. Auf dem linken Gehweg war ein Moutainbiker unterwegs; soweit nix Besonderes. Er hielt an der Einmündung „Am Häusel“ kurz an. Als ich vorne an der Tankstelle vorbeifuhr sah ich, dass grade ein Polizist in einen Streifenwagen einstieg. Leider bekam ich nicht mehr mit, ob der Streifenwagen bei der Ausfahrt dem von rechts kommenden Biker Vorrang gewähren musste? ;o)

Vorfahrt (4)

Nur kurze Zeit später wurde ich von einem BMW-Fahrer mit Gefährtin auf dem Beifahrersitz an der Kreuzung „An der Priesterwiese“ – Hornbacher Straße meiner Vorfahrt (Rechts vor Links) beraubt. Es wird wirklich Zeit, dass die Winzler Straße bald fertig saniert ist; das Befahren dieser 30er-Zone hat hier schon viel zu viele Meldungen verursacht.

Gespräche (6)

Am 24. Juni hatte ich nach 11 Tagen, an denen ich nur mit dem Rennrad unterwegs war, mal wieder das Mountainbike gesattelt. An der Einmündung der Römerstraße sah ich von rechts einen Rennradfahrer angefahren kommen. Der überholte mich dann im Hochwald und wir plauderten kurz. Er erwähnte, dass er 74 Jahre alt sei und immer noch seine Touren mache. Nicht wenige sind in diesem Alter ja nur noch mit dem Rollator unterwegs! Das Gegurke der Nationalelf am Vortag war auch kurz Gesrächsthema. Als wir dann die kurze Senke bei Gersbach befuhren, gab er kurz mal so richtig Gummi. Ich holte ihn dann erst wieder ein gutes Stück vor der Gersbacher Bedarfsampel ein – und zollte dem sportlichen Senior großen Respekt für sein Tempo – an diesem kurzen, aber zackigen Anstieg scheitern gerne auch mal einige 20jährige. Unsere Wege trennten sich, als ich über den Wirtschaftsweg weiter Richtung Winzeln fuhr.

Überholmanöver (87)

Es ging weiter nach Frankreich. Auf der D 35a wurde ich dabei vom Fahrer eines roten Renaults mit französischem Kennzeichen mal wieder besonders unnötig eng überholt.

Spurwechsel (1)

Richtig viel Spaß hatten am Nachmittag des 25. Juni zwei junge Damen, die im Wagen vor mir auf der rechten Spur in der Schützenstraße (vor der alten Hauptpost) an der Kreuzung Bahnhofstraße vor der roten Ampel warten mussten. Davor standen zwei weitere Pkw. Vor mir wurde auch weiter laut gelacht und gegackert, als die Ampel nach einer Weile auf Grün wechselte. Da jedoch die beiden vorderen Pkw nach rechts Richtung Bahnhof abbogen und wegen einer querenden Fußgängerin warten mussten, kam die junge Fahrerin nicht am Heck des Vordermanns vorbei. Also zog sie mal eben im Überschwang der Gefühle ohne zu kucken oder blinken nach links. Was den Fahrer des auf der linken Spur unterwegs seienden Autos zur Vollbremsung zwang und mit einem Huper quittiert wurde.

Abbiegen (9)

Am 26. Juni war ich grade bei Niederauerbach von der K 5 nach links in die L 471 eingebogen, als ich ein Stück vor mir einen Witzbold sah, der aus Westen kommend mit seinem Pkw mal eben verbotenerweise im spitzen Winkel über die durchgezogene Linie (aus seiner Sicht) nach links in die „Ölwiese“ abbog.

Alltagserlebnisse (Teil 43)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Achja, ich vergesse immer die Hälfte – und dann auch noch die außergewöhnlichen Sachen…

Pferde auf Radwegen (1)

Am 14. Juni haben es zwei Reiterinnen tatsächlich geschafft, dass ich sie auf dem nur knapp 270 m langen, in beide Richtungen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Stummel-Geh-Radweg entlang der K 18 zwischen den Herschberger Sportplätzen und dem Ortseingang erwischt habe. Danke für die mehr als gute Ausrede, die Fahrbahn zu benutzen!

Wasserträger (1)

Am 16. Juni wurde ich kurzerhand von einem Rennradkollegen zum „Wasserträger“ gemacht. Ich hatte auf meiner Tour Richtung Weilerbach auf dem Rückweg Richtung Pirmasens einen Halt am Brünnchen an der K 6 in der Nähe der Breitenau eingelegt, um mich frisch zu machen. Das Wasser sprudelt dort zum Glück wieder; der direkt an der Straße gelegene Brunnen war eine ganze Weile lang versiegt. Weshalb ich mir in Kaiserslautern (überflüssigerweise) eine Flasche Eistee gekauft hatte. Jedenfalls hielt, als ich mir grade die Hände abtrocknete, ein Rennradler an und bat mich, seine Trinkflasche aufzufüllen, sodass er mit der von hinten kommenden Gruppe gleich weiterfahren konnte. Gern geschehen! :o)

Abbiegen (8)

Wer die Steile Einbahnstraße Blocksbergstraße hochfährt, darf an der spitzwinkligen Kreuzung Kaiserstraße und Kronprinzenstraße nach einem Halt am Stop-Schild nur nach rechts Vorgeschriebene Fahrtrichtung Rechts in die Letztgenannte einfahren. Der Fahrer eines schwarzen SUV kümmerte das am 20. Juni allerdings nicht sonderlich, er fuhr stattdessen gradeaus, um anschließend nach links in die Windstraße einzubiegen.

Gehweg- und Geisterradler (20)

K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens

Man muss nur lange genug warten, dann kommt genau das vor, was man immer prophezeit. Am 20. Juni befuhr ich Abends mal wieder den überflüssigen Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln. Ich habe dort ja schon lange vor der Freigabe unzählige Radfahrer gesehen, die den schmalen Bürgersteig immer in der falschen Richtung (linksseitig) befuhren. Die Verkehrsführung dort ist eine regelrechte Geister-Gehwegradler-Zucht.

Nur war ich halt immer weit genug weg. Der ältere, geistergehwegradelnde Herr, der mir kurz vor dem extra für mich (scheinbar fuhr dort wohl außer mir wirklich noch gar kein anderer Radfahrer jemals wieder auf die Fahrbahn; aus der Gegenrichtung ganz zu schweigen…!) links vom asphaltierten Übergang entgegenbrauste, hat dann mal gutes Timing bewiesen. Ich musste deshalb nämlich fast anhalten und rechts ranfahren, anstatt fließend und mit Schwung wieder auf die Fahrbahn auffahren zu können.

Hunde (4)

Am 21. Juni drehte ich am frühen Nachmittag eine Runde über die Sickingerhöhe. Ich war noch nicht den Ort draußen, da sprang mir kurz nach dem Wendeplatz in der Hochwaldstraße vom rechten Bürgersteig aus beinah ein schwarzer Riesenschnauzer ins Rad. Da ich aber zu Hunden einen noch größeren Sicherheitsabstand halte, als zu Autotüren, passierte nix. Ein Kind wäre aber ziemlich sicher von der schlecht erzogenen Töle vom Rad geholt worden…

Stopschilder (19)

Zwischendurch mal wieder ein standardmäßiger Stopschildverstoß, geschehen am 21. Juni an der Einmündung der L 476 in die L 477 an der Faustermühle. Als der rechts in Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende Pkw-Fahrer sah, dass von links in einiger Entfernung Verkehr kommt, rauschte er halt noch schnell drüber.

Überholmanöver (85)

Am 22. Juni befuhr ich die L 495 von Hauenstein in Richtung Lug. Auf der leicht ansteigenden Gerade (kurz vor der Kuppe) wurde ich von einem blauen SUV (Stuttgarter Kennzeichen) mit unzureichendem Seitenabstand und hoher Geschwindigkeit rasiert.

Überholmanöver (86)

Beim Lasterfahrer, der mich ja erst am Dienstag regelrecht von der Blocksbergstraße abgedrängt hatte, bin ich mir unsicher, ob das fahrlässig oder vorsätzlich war. Am Abend des 22. Juni (kurz vor 20 Uhr) stellte sich diese Frage erst gar nicht, als mich der Fahrer einer schwarzen Potenz-Kompensations-Maschine mit der Bezeichnung „Porsche Cayenne“ auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach in Höhe des „Einsiedlerhäuschens“ sehr eng (< 50 cm) überholte und mich dabei auch noch schnitt. Die Gegenfahrbahn war in dem Moment völlig frei. Der wohl mit seinem Leben sehr unzufriedene Lenker des Sportwagens konnte es wohl nur schwer verkraften, dass ich die dort stehenden, aber mir und der derzeit gültigen StVO unbekannten, nebenbei wegen Bewuchses kaum sichtbaren, runden, blauen Verkehrszeichen mit dem Rad oben und der dünnen Mama mit Kind unten(!) ignorierte. Das tat ich eigentlich nur deshalb, weil dort grade zwei Herrchen ihre Hunde ausführten und dabei mit ihren Leinen den kompletten Weg versperrten. Da so spät kaum noch Verkehr war, blieb ich halt einfach auf der Fahrbahn.

Aber ja; für so eine „Unverfrorenheit“ kann man auch mal eben mit dem Leben und der Gesundheit anderer Menschen spielen. Das nötige Kleingeld für den Anwalt hat man ja scheinbar auch…!?

Alltagserlebnisse (Teil 42)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Geschwindigkeit (10)

Am 17. Juni führte mich mal wieder eine Runde nach Frankreich. In der Grand Rue (D 37) im französischen Lemberg gibt es einen kurzen Abschnitt mit 30 km/h inkl. der für Frankreich typischen Bodenschwellen. Ich befuhr die leicht abschüssige Straße selber mit knapp über 30 km/h, als mich dort ein junger Mopedfahrer mit ordentlich Karacho überholte. In Frankreich sind nach meinen Erfahrungen grade die jüngeren (Klein-)Kraftradfahrer allgemein noch eine Spur wilder als jene in Deutschland.

Geschwindigkeit (11)

Auch in der nur für Anlieger und Radverkehr freien Wartbachstraße in Hinterweidenthal stehen in unregelmäßigen Abständen mehrere 30 km/h. Am 18. Juni wurde ich dort trotz 28 bis 29 km/h auf dem Tacho mit ordentlich Geschwindigkeitsüberschuss von einem Kleinwagen überholt, der dann auch rasch in Richtung B 10 davonzog.

Überholmanöver (82)

Es ging über Hauenstein und Wilgartswiesen (wo ich einen ganz besonderen Geh- und Radweg fotografierte) über den langen Anstieg zum Hermersbergerhof und anschließend weiter über die B 48 Richtung Johanniskreuz. Dort wurde ich dann in einer Rechtskurve von einem schwarzen Transporter in äußerst fragwürdiger Weise überholt – der Abstand zu mir war zwar okay, der auftauchende Gegenverkehr fand das aber gar nicht lustig – und ließ die Hupe ertönen.

Hupen (31)

Nur ein paar Kilometer weiter war dann ich Adressat eines Hupers aus einem Lkw, der mich zudem noch vor einer schlecht einsehbaren Kuppe überholte. Ich erdreistete mich, dort die Fahrbahn der L 499, anstatt den (streckenweise) parallel verlaufenden Weg (hier links oberhalb der Fahrbahn) zu benutzen. Dieser Weg ist allerdings überhaupt nicht beschildert; an einigen Zufahrten stehen nur die üblichen Verbot für Fahrzeuge aller Art, frei nur für die Forstwirtschaft. Der Lenker des Lasters hielt das graue Band wohl für einen (benutzungspflichtigen) „Radweg“. Allerdings dürfte das auf diesem Abschnitt auch das 1. Mal überhaupt gewesen sein, dass mich dort in all den Jahren mal jemand gehupt hat. Was schon viel drüber aussagt, wie gut die einheimischen Autofahrer Radfahrer auf Fahrbahnen „verkraften“.

Stopschilder (18)

Gegen Ende der Tour befuhr ich die Schützenstraße (L 482) Richtung Teichstraße. Es handelt sich hier um eine links abknickende Vorfahrtstraße. Der aus nordwestlicher Richtung kommende Verkehr aus der Teichstraße muss dort per Stop-Schild anhalten. Genau das tat aber ein Fahrer eines schwarzen Sportwagens nicht, als er mich etwa in 20 Metern Entfernung angefahren kommen sah. Es wurde dann einfach über die Haltelinie gebrettert.

Überholmanöver (83)

Am Abend des 19. Juni wurde der „Schutzstreifen“ in der Lemberger Straße (stadteinwärts) mal wieder als Einladung zum Überholen mit < 50 Zentimetern Abstand betrachtet.

Überholmanöver (84)

Bislang hatte ich in der Blocksbergstraße fast immer nur Probleme mit Autos, die den dortigen „Schutzstreifen“ als Einladung zum Engüberholen betrachteten. Ebenfalls am Abend des 19. Juni wurde ich dann auch mal stadtauswärts so richtig übel von einem absolut rücksichtslosen Lenker eines Lkw mit Anhänger förmlich von der Fahrbahn gedrängt. Der Abstand dürfte höchstens 50 Zentimeter betragen haben, gegen Ende des Überholmanövers musste ich stark bremsen und ganz nach rechts an den Bordstein, damit der viel zu früh wieder einscherende Anhänger mich nicht komplett rasiert! Das war eine glasklare Nötigung mit Gefährdung. Gesten und Rufe interessierten ihn aber nicht. Der dahinter fahrende Pkw machte erst langsam; als er mich dann überholte, blickte ich fragend dessen Fahrer an. Dessen Blick deutete ich aber eher so, warum ich mich da denn jetzt so aufgeregt hätte…?

Stadtauswärts ist der rechte Gehweg übrigens per Gehweg Radverkehr frei beschildert; vielleicht sollte das also eine erzieherische Maßnahme sein, doch gefälligst den „Radweg“ zu benutzen? Der Lkw war im Auftrag der in Winzeln ansässigen Wasgau-AG unterwegs.

Alltagserlebnisse (Teil 41)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (79)

Über 130 Kilometer hatte ich auf meiner Tour am 13. Juni bis hinauf nach Kusel kein wirklich fragwürdiges Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer beobachten können. Kurz vor der Haustür musste mich dann aber doch noch ein Fahrer eines schwarzen Golfs vor der Serpentine in Windsberg überholen. Da dann halt doch Gegenverkehr um die vollkommen unübersichtliche Ecke kam, musste jener bremsen, ausweichen – und quittierte dies mit einem Huper. Ich hatte mir auch das Kennzeichen gemerkt, falls der gefährdete Autofahrer eine Anzeige erstattet hätte. Aber in den Pressemeldungen fand ich bislang nix dazu.

Überholmanöver (80)

130 km und nur ein Ereignis; am folgenden Tag gleich 3 auf 15 km: Am Vormittag des 14. Juni ging es für einen Einkauf nach Pirmasens. Der Kreisel Winzler Straße – Arnulfstraße ist ja eins meiner Sorgenkinder. Die Entfernung einiger Strichlein vor den Kreiseleinfahrten brachte jedenfalls nix. Dieses Mal presste sich von Winzeln kommend ein rücksichtsloser Autofahrer an mir vorbei. Das Hauptproblem liegt hier wohl darin, dass Autofahrer sich an der Mittellinie orientieren, die Fahrbahn sich allerdings baulich von der rechten Seite (also dem „Schutzstreifen“ her) verjüngt.

Zebrastreifen (1)

Erstaunlich, dass diese Kategorie so spät erstmals auftaucht. In der Winzler Straße (genau an dieser Kreuzung wurde mir übrigens 2011 die Vorfahrt von einem Linksabbieger genommen) stand eine ältere Frau, um den dortigen Zebrastreifen zu benutzen. Ich fuhr langsam heran und hielt an – der Fahrer eines Lkw auf der Gegenfahrbahn bretterte aber unbeeindruckt drüber. Die Frau bedankte sich sogar fürs Anhalten.

Abbiegen (7)

Nach dem Erwerb frischer Fleischerzeugnisse ging es wieder zurück nach Windsberg. Auf dem Gemeinsamer Geh- und Radweg-Weg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln sah ich dann oben auf der Fahrbahn einen Autofahrer, der das Vorgeschriebene Fahrtrichtung Gradeaus ignorierte und über die durchgezogene Linie nach Links in die Zufahrt zur L 600 einbog.

Hupen (30)

Am Nachmittag des 14. Juni drehte ich noch eine Runde über die Sickinger Höhe. In Rosenkopf ertönte vor dem Minikreisel am Ortsausgang die Hupe aus dem hinter mir fahrenden Auto. Warum auch immer. Als mich der SUV (mit Pferdeanhänger) dann anschließend überholte, schaute ich den Lenker fragend an, erhielt aber leider keine Erklärung zur missbräuchlichen Verwendung der Hupe.

Überholmanöver (81)

Am Mittag des 15. Juni wurde auf der B 270 zw. Abzweig Petersberg und der Biebermühle ein Stück vor mir trotz herannahenden Gegenverkehrs ein etwas langsamer fahrender Pkw überholt.

Alltagserlebnisse (Teil 40)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (75)

Vielleicht 15 0der 20 Zentimeter waren es, mit denen ein sein Lenkrad förmlich umklammernder, sehr alter Mann mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz mich am 7. Juni auf der K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders förmlich rasierte, wenn auch mit relativ geringem Geschwindigkeitsunterschied. Angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen viele Unfälle gab, bei denen über 80 Jahre alte PKW-Fahrende einige Radfahrende ins Jenseits befördert haben, würde ich auch diesem alten Herren wünschen, man würde ihn auf seine Fahrtauglichkeit hin überprüfen!

Abbiegen (6) & Einbahnstraßen (3)

Am 7. Juni führte mich meine Tour auch über Rodalben. Wie in diesem Beitrag beschrieben, muss man dazu von der Umgehungstraße kommend über die Kreuzung der L 482 in die Straße „Am Rathaus“ einfahren und anschließend die Bruderfels- und Baumbuschstraße benutzen, um dann an einer Baustellenampel auf die L 482 zu gelangen. Das ist ja sogar mangels die Nutzung untersagender Verkehrszeichen völlig legal. Jedenfalls hielt ich am Eck zwischen „Am Rathaus“ und der Bruderfelsstraße kurz an, um mir das Verkehrsgeschehen dort ein paar Minuten lang zu betrachten, denn schließlich darf man von Pirmasens (also über die Bruderfelsstraße kommend) dort per Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links nur links abbiegen. Ein Verbot der Einfahrt bekräftigt das Ganze nochmal. Tja, ich stand da wirklich keine volle Minute, als ein schwarzer Golf GTI die Bruderfelsstraße hinunterbretterte, ohne Hemmungen nach rechts abbog, an der Kreuzung nicht auf eine eventuelle Vorfahrt des kreuzenden Verkehrs achtete – und in Richtung Umgehungsstraße davonbrauste!

Gehwegradler (20)

Am 8. Juni sah ich an der roten Ampel in der Schäfer- Ecke Gärtnerstraße mal wieder einen Gehwegradler in der verkehrten Richtung aus der Einbahnstraße Schachenstraße (am Rheinberger) ums Eck radeln, um anschließend an der Fußgängerampel in der Fröhnstraße auf Grün zu warten. Ich vermute, dass er dann auf dem Gehweg der Schäferstraße weiterfuhr.

Überholmanöver (76 – 78)

Am 10. Juni ging es wieder mal nach Frankreich. Es fing schon kurz hinter der Grenze auf der D 86 ganz lustig mit einem (deutschen) Kurvenüberholer an, der mir auf meiner Fahrspur entgegenkam.

Später zweckentfremdete ein aus der Gegenrichtung bergab Richtung Bitche unterwegs seiender Motorradfahrer die Bergauf-Überholspur der D 620 und überholte so mal eben drei PKW als Geisterfahrer.

Am baulichen Fahrbahnteiler vor der Linksabbiegespur zur D 85a Richtung Hottviller wurde ich dann von einem weißen Tansporter förmlich rasiert. Hin und wieder fahr ich an solchen Stellen aus Gewohnheit immer noch zu nah am rechten Rand.

Rotlicht (11)

Am 11. Juni konnte ich noch problemlos bei Gelb über die Ampel an der Ecke Gärtner- und Ringstraße fahren. Als ich dann über die Schulter blickte, kam (bestimmt 5 Sekunden nach dem Passieren der Ampel meinerseits) noch schnell eine junge Frau in einem weißen Golf ums Eck geschossen. Gelb zeigte die Ampel garantiert nicht mehr.

Autos auf Radwegen (8)

Später fuhr ich dann im zunehmenden Regen (ich musste schon bei Battweiler über eine halbe Stunde in ein Bushäuschen flüchten) auf dem auch mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten eigenständigen Geh- und Radweg entlang des Schwarzbachs bei Contwig. Leider musste der vermutliche Eigentümer der dort friedlich vor sich hinweidenden Rinder sein Gefährt samt Anhänger mitten auf dem Weg abstellen, sodass ich nur durch Ausweichen auf die Wiese dran vorbeikam.

Alltagserlebnisse (Teil 39)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gespräche (5)

Am 3. Juni konnte ich auf der Rückfahrt von einem entspannenden Aufenthalt am Schöntalweiher eine verirrte Familie wieder auf den rechten Weg bringen. Ich hielt kurz am direkt an der L 478 gelegenen Reißlerweiher, als ein Wagen neben mir anhielt. Der Mann auf dem Beifahrersitz fragte, wo es denn hier zu den Altschlossfelsen ginge…? Da war die Familie dann doch ziemlich weit vom Kurs abgekommen – und wurde von mir zurück Richtung Eppenbrunn geschickt. Die Ehefrau kuckte kurz ziemlich entnervt – wahrscheinlich hatte also der Co-Pilot mit seinen Navigationskünsten versagt. ;o)

Überholmanöver (74)

Am 4. Juni ging es auf einer meiner Standard-Runden wieder in die Nordpfalz. Am Ortseingang von Breitenbach überholte mich auf der L 354 zur Abwechslung mal wieder ein Bus eines gar in der Südwestpfalz beheimateten Unternehmens mit äußerst dürftigem Abstand.

Dooring (1)

Im April 2017 wurde ich ja in einem „schwachen“ Moment von einem Mercedes-Cabriofahrer gedoort, als ich in einer klassischen, ruhigen Nebenstraße dann doch mal etwas näher an dem dort geparkten Fahrzeug vorbeifuhr. Das ging ja mit einer Schulterprellung noch relativ glimpflich aus. Lustig, dass am Abend des 5. Juni in exakt der gleichen Straße – der Kreuzgasse, nur etwa 80 Meter weiter – etwa 5 Meter vor mir wieder achtlos eine Tür von einer Autofahrerin aufgerissen wurde. Da ich dieses Mal aber mit deutlichem Abstand zu den parkenden Autos fuhr, bestand zumindest keine unmittelbare Gefahr. Ich musste wieder durch Kümmel-, Brunnen- und Kreuzgasse (Richtung Kaufland), weil derzeit eine Baustelle in der Schäferstraße das Linksabbiegen (an meiner Lieblings-Induktions-Ampel) in die Pirminiusstraße verunmöglicht.

Wettrennen (1)

Am frühen Nachmittag des 6. Juni geriet ich leider dann doch mal mitten in eine sich grade über dem Pfälzerwald bildende Gewitterzelle – und musste mich bei Linden in der „Schutzhütte“ am Bolzplatz vor zahlreichen in der Nähe einschlagenden Blitzen und Starkregen verstecken. Diese Brodel-Wetterlage ist so frustrierend; denn es bleibt trotz angenehmer Temperaturen kaum mal über längere Zeit trocken und man muss ständig mit Nass von oben rechnen. Jedenfalls bemerkte ich gegen Ende meiner Tour, dass mir im Anstieg von Thaleischweiler-Fröschen nach Höhfröschen ein Rennradfahrer am Hintern hing. Das war Ansporn genug, das schwere MTB samt Gepäckträger und Rucksack mit einer etwas höheren Geschwindigkeit als sonst hinaufzuwuchten. Oben angekommen, gab es vom mich dann erst im flachen Bereich überholenden Rennrad-Kollegen einen hochgestreckten Daumen! 😀 Schönen Gruß!

Autos auf Radwegen (7)

Okay, Schutzstreifen sind keine „Radwege“, aber Radverkehrsanlagen (und die meine ich damit). Es kommt immer wieder mal vor, dass an Einmündungen per Vorfahrt gewähren oder Stop-Schild nachrangige Autos aus den Seitenstraßen so weit in die Vorfahrtstraße samt Schutzstreifen hineinfahren, dass sie dort wartend jenen Streifen komplett blockieren. So auch am Abend des 6. Juni an der Einmündung „In der Walsterwiese“ in die Blocksbergstraße. Das Auto ragte dabei sogar über den kompletten Schutzstreifen hinaus in die „eigentliche“ Fahrbahn der Blocksbergstraße. Das sah im Grunde genau so aus wie in der Aufnahme von google maps. Von mir gab es dafür dann ein (dieses Mal) ironisches „Daumen-hoch“!