Alltagserlebnisse (Teil 16)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (26)

Kommt davon, wenn man die einheimischen Autofahrer pauschal lobt, da werden sie gleich übermütig. 😉 Am 23. Februar befuhr ich den von mir schon mehrfach kritisierten „Schutzstreifen“ in der Blocksbergstraße; da dieses Mal keine oder nur wenige Autos parkten, eher mittig als am inneren linken Rand. Etwa 25 Meter vor mir bemerke ich einen älteren Anwohner seelenruhig in sein Auto einsteigen, die Tür ragt weit in den Schutzstreifen hinein. Ich weiche daher noch ein Stück an den inneren linken Rand des Streifens aus – und werde trotz Gegenverkehrs von einem dicken BMW mit vielleicht 30 oder 40 cm Abstand überholt. 😡 Das hat dem Fahrer dahinter wohl Mut gemacht- denn auch dieser überholte kurz hinter der Einmündung der Poissystraße in fast der gleichen Art und Weise. 🙄

Rotlicht (1)

Kurze Zeit später sehe ich auf meiner Fahrt in der Adlerstraße an der Ampelkreuzung Berliner Ring vor mir einen Autofahrer bei Dunkelrot noch über die Ampel huschen…

Geschwindigkeit (1)

Und gleich noch eine Premiere! Zumindest seit dem Start meiner Aufzeichungen. 😉 Ein paar Minuten später ergab sich auf der L 484 zwischen Pirmasens und dem Stadteil Niedersimten dann mal eine seltene Gelegenheit, Verstöße gegen die angeordnete Höchstgeschwindigkeit mittels Blick auf den eigenen Tacho eindeutig festzustellen. Dort gilt vor allem wegen des abschüssigen und kurvigen Abschnitts ein Tempolimit von Zeichen 274-50 StVO. Mit meinem Rennrad fuhr ich zw. der ersten und zweiten Rechtskurve grade so um die 48 bis max. 53 km/h. Trotzdem wurde ich (natürlich) von einem Lieferwagen als auch einem BMW mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss überholt.

Überholmanöver (27)

Taugt eigentlich auch als Nr. 2 in Sachen Geschwindigkeit. Gegen Ende meiner samstäglichen Tour am 24. Februar überholte in der Blocksbergstraße ein laut röhrender, getunter Kleinwagen einen Lieferwagen, während jener mich grade selber (angemessen) überholte. Die Strecke liegt innerhalb der geschlossenen Ortschaft Pirmasens – und da sind 70 km/h (die er locker gefahren sein dürfte) doch „etwas“ zu schnell. 🙄

Überholmanöver (28)

Irgendwie hatte ich es am frühen Nachmittag des 27. Februar schon kommen hören – der Fahrer des von hinten nahenden Auflieger-Kipplasters wird in der langgezogenen Linkskurve auf der L 497 unweit der Imsbacher Mühle nicht langsamer machen – und mich einfach überholen. Ich sah, dass Gegenverkehr kam, streckte noch warnend meine linke Hand nach unten aus – aber er donnerte gnadenlos an mir vorbei. Der Gegenverkehr durfte dann wohl auf den Grünstreifen ausweichen… 🙄 Ich wich ebenfalls vor dem Vorbeipreschen sicherheitshalber mit dem MTB auf das Grün aus. Dass da eine durchgezogene Mittellinie ist, erklärt sich von selbst.

Gepöbel (4)

„Raaaadwäääg“ war so ziemlich das Einzige, was ich (keine zwei Minuten nach dem rasanten LKW) vom Geblöke aus einem Beifahrer-Seitenfenster verstehen konnte. Ja, nee – is klar! 😈 In der Tat, es gibt da zwischen Rodalben-Neuhof und Münchweiler einen durchaus brauchbaren, gut asphaltierten „Radweg„. Leider haben wir aber grade richtig Winter – und wie da selbst wichtige eigenständige Radwege aussehen, hab ich ja grade erst hier geschildert. Zumal – wer Richtung Merzalben will, dem nützt dieser Weg rein gar nix. Und auch sonst muss man sich als Radfahrer nicht dafür rechtfertigen, eine Landstraße zu benutzen! 😎

Geschwindigkeit (2)

Auch immer wieder „schön“ sind Überholvorgänge in Tempo-30-Zonen. 🙄 Da die Winzler Straße mal wieder gesperrt ist, fahre ich stadtauswärts ab der Ampel Leinenweberstr. meist über die Johannesstraße, „An der Priesterwiese“ und „In der Walsterwiese“ zum Kreisel Arnulfstraße. Am frühen Abend des 27. Februar fuhr ich in der Johannesstraße rund 25 km/h, als mich ein schon an der vorherigen Ampel hinter mir wartender BMW (auffällig oft vertretene Marke übrigens…) mit ordentlich Karacho überholte. Ich sah ihn dann noch ohne jede Temporeduzierung (Rechts vor Links?) über die nächste Kreuzung (Hornbacher Str.) zurück zur Winzler Straße rasen.

Alltagserlebnisse (Teil 15)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (24)

Etwa 100 Meter nach Ende des längeren 2+1-Kriechspur-Überholabschnittes auf der rund 140 Höhenmeter ansteigenden L 465 zwischen Zweibrücken und Mörsbach / Kirrberg überholten mich am frühen Nachmittag des 18. Februar direkt nacheinander zwei Autofahrer mit hohem Tempo und nur etwa einem Meter Abstand. Ich hatte dabei noch Glück, dass der zweite mir nicht an den ausgestreckten Arm fuhr, mit dem ich wegen des ersten Vollidioten empört nach links zeigte. 🙄

Autos auf Radwegen (4)

Eine Weile später überholte mich dann auf dem mit Zeichen 260 StVO beschilderten und nur für L+F freigegebenen Radweg gleich zu Beginn des Anstiegs von Winterbach Richtung Schmitshausener Höhe ein mit 2 Personen besetztes Auto mit Kuseler Kennzeichen. Keine Ahnung, was der da zu suchen hatte. Er kam auch ziemlich schnell von hinten angefahren und bog dann oben wohl ab Richtung Battweiler (es fanden sich anschließend keine frischen Reifenspuren im Schnee). Dafür hätte er auch die K 75 nehmen können. 🙄

Wenden (1)

Ein recht „interessantes“ Wendemanöver erlebte ich am 19. Februar während eines kurzen Halts zum Futtern eines Schokoriegels an der Stelle bei Steinalben, an der die ehemalige Trasse der B 270 (für den öffentlichen Verkehr per Zeichen 250 StVO gesperrt) die „Neue“ tangiert. Hinter mir hielt ein von Steinalben kommendes Firmenfahrzeug an, wartete kurz – und setzte (als grade keiner kam) seine Fahrt dann in die entgegengesetzte Richtung fort. Dabei wurde dann halt auch die doppelt-durchgezogene Linie überquert, die die beiden Bergauf-Fahrstreifen vom einzelnen Fahrstreifen Richtung Waldfischbach trennt.

Überholmanöver (25)

Am selben Nachmittag überholte mich im Anstieg (130 Höhenmeter) von Höhmühlbach Richtung Petersberg auf der K 15 ein orangefarbener Flitzer mit recht wenig Abstand, hoher Geschwindigkeit sowie entgegenkommendem Gegenverkehr. 🙄

Gentlemen (6)

Könnte man auch in die Kategorie „Überholen“ einsortieren – aber ich will ja nicht nur meckern, sondern auch loben. Am 20. Februar saute ich mir auf der Lemberger Straße stadteinwärts mein Rennrad ordentlich ein, da auf dem verunglückten Sch(m)utzstreifen größere und kleinere Schneehäufchen langsam vor sich hin schmolzen und dabei die gesamte Fahrbahn einnässten. Grade die Anwohner schippen ihren Schnee vom Gehweg einfach auf den Schmutzstreifen – und auch der Winterdienst räumt die Fahrbahn dort am rechten Rand auch nicht vollständig. Ich musste dann mit etwas über 40 km/h mitten durch die versalzene Suppe heizen – und konnte bis grade eben dann mehr als eine halbe Stunde damit verbringen, die Streusalzreste vom Rahmen zu bürsten und zu waschen. 😡 Verzeihung, ich schweife ab, aber die Gelegenheit war günstig…! :mrgreen:

Jedenfalls hatte ich etwa ab dem Hugo-Ball-Gymnasium einen LKW (Kühllaster) hinter mir. So ziemlich 90 % der Brummifahrer hätten mich (ca. 35 km/h fahrend) dort einfach überholt, zumal und aus der Gegenrichtung (langgezogene Rechtskurve) grade keine Autos kamen. Er blieb aber brav hinter mir, bis er am Plub unter teilweiser Inanspruchnahme des Linksaabiegestreifens an mir vorbeizog. 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 14)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Stopschilder (1)

In Frankreich müssen diese Zeichen Zeichen 206 StVO scheinbar eine andere Bedeutung als in D haben; vielleicht darf man sich nach französischer Straßenverkehrsordnung den Halt sparen, wenn ein Radfahrer angefahren kommt…!? 😉 Jedenfalls hat das eine ältere Französin am Mittag des 9. Februar in Waldhouse so gemacht, als sie mir (die D 86 in Richtung Südwesten fahrend) an der Einmündung der D 86c (Rue des Jardins von Rolbing kommend) in Rue du Stade ohne zu halten die Vorfahrt nahm. Ich musste zwar nicht bremsen – aber nett war das nicht! 🙄

Gentlemen (5)

Merci an den Brummi-Fahrer, der mich inmitten des Hinterweidenthaler Kreiselwahnsinns am 12. Februar an der von Pirmasens kommenden B-10-Ausfahrt trotz meines kleinen Zeichen 205 StVO-Schildchens vorgelassen hat. 🙂

Autos auf Radwegen (3)

Ist ein mit Zeichen 260 StVO (und nur für Anlieger; nicht einmal für landwirtschaftlichen Verkehr freigegebener) beschilderter Weg eigentlich ein „Radweg“? Ich meine: irgendwie schon; andere Fahrzeuge dürfen dort schließlich ja nicht fahren. 😎 Am 13. Februar befuhr ich mal wieder den ebenfalls per HBR-Beschilderung ausgewiesenen (sportlich nebenbei auch recht anspruchsvollen) Weg zwischen Rimschweiler und dem Zweibrücker Gewerbegebiet am Flugplatz. Während meiner kurzen Fahrt begegneten mir insgesamt 5 Autos…! 🙄 Und die erfüllten wohl eher nicht alle das Anlieger-Tatbestandsmerkmal! 😉

Parken (6)

Irgendwie hatte ich am Vormittag des strahlend schönen (aber eisig kalten) 14. Februar in der Lemberger Straße ein Déjà-vu! Ich meine, mich hätte erst kürzlich in jener Straße ein Transporter überholt, um dann auf dem Schutzstreifen vor mir anzuhalten…?! 😉 Jedenfalls war das spontane Anhalten / Parken eines Lieferwagens (in Höhe der Villa Loeser / Factory Outlet von Peter Kaiser) eines global tätigen braunfarbenen Paketdienstes wirklich (sogar räumlich, da in der anderen Fahrtrichtung geschehend) fast ein exaktes Spiegelbild der Situation von vor ein paar Tagen. Außer, dass der Lieferwagenfahrer gar auch noch ein Stückchen zurücksetzte…! 🙄

Überholmanöver (22)

Nicht ich war es, der am Nachmittag des 14. Februar durch ein Überholmanöver eines weißen Audi-SUV an der „Bärenhalde“ (L 482) zwischen Rodalben und Pirmasens gefährdet wurde, sondern der um die Kurve kommende Gegenverkehr. Jener fand es nicht besonders witzig, dass der Fahrer des PS-starken Sportpanzers beim Abschluss des Überholvorgangs immer noch teilweise jenseits der Mittellinie unterwegs war – und hat dies dann mit einem (nicht gänzlich unberechtigten) Huper quittiert.

Überholmanöver (23)

Vollkommen überflüssig war das doch recht enge Überholmanöver eines LKW mit Anhänger auf der K 24 zwischen Waldfischbach-Burgalben und Höheinöd am Nachmittag des 16. Februar. Freie Fahrbahn und freie Sicht nach vorne / oben. Auf der dort durchaus etwas schmaleren Fahrbahn hätte er aber trotzdem noch locker einen ganzen oder wenigstens halben Meter weiter links fahren können! 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 13)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Einbahnstraßen (1)

Am frühen Abend des 3. Februar beobachtete ich in der Winzler Straße am OA Pirmasens ein mehr als bescheuertes Fahrmanöver eines SUV-Fahrers mit belgischem Kennzeichen und Frau auf dem Beifahrerinnensitz. 😉 Er stand im (schon vor Jahrzehnten) abgeschnittenen Sackgassen-Zweig der Straße „Im Erlenteich“ am nördlichen Ende des daran anschließenden Zufahrtsweges zu einem Grundstück und wollte nach links in die Winzler Straße (Richtung L 600 / Winzeln) abbiegen. Das ist aber vor allem deshalb per Zeichen 267 StVO verboten, weil man den (oft schneller als erlaubt fahrenden) von links kommenden Verkehr (stadteinwärts) an dieser Stelle überhaupt nicht einsehen kann. Man darf dort nur von der Winzler Straße aus einbiegen. Zum Glück kam in dem Moment, als er dann doch abbog, keiner um die Ecke gerauscht…! Dass mir das nicht gefiel, ist ihm wohl aufgefallen – als er mich (auf dem berüchtigten und hier schon mehrfach angesprochenen Geh- und Radweg fahrend) ein Stück weiter überholte, blinkte er kurz rechts. 🙄

Hupen (15)

Zur Mittagszeit des 5. Februar befuhr ich die B 427 zwischen den Gewerbeparks „Neudahn 2“ und „Neudahn 1„. Kurz vor der Einmündung in das Letztgenannte wurde ich beim Überholen kurz angehupt. 🙄 Nein, der Wieslauter-Radweg auf der anderen Talseite ist nicht benutzungspflichtig – und ich muss mich nicht dafür rechtfertigen, lieber auf der Bundesstraße zu fahren!

Hätte er ein paar Meter weiter gehupt, hätte ich fast noch sowas wie „Verständnis“ gehabt – schließlich führt vom Gewerbepark Neudahn 1 ein paralleler Weg Richtung Dahn. Allerdings ist jener mangels Beschilderung mit Zeichen 260 StVOZeichen 240 StVO oder Zeichen 239 StVO  streng genommen (seit seiner Schaffung vor ca. 10 Jahren) nix anderes, als ein reiner Gehweg! Trotzdem bezeichnet sogar die örtliche Polizei diesen Weg in einer aktuellen Pressemeldung über Holzdiebe gar als (reinen) „Radweg“. Irgendwie ist aus der Sicht eines Autofahrers wohl wirklich alles neben der Fahrbahn automatisch ein „Radweg“! 😛

Überholmanöver (20)

Ein selten dämliches Überholmanöver mit hauptsächlicher Gefährdung des Gegenverkehrs erfolgte dann ein paar km weiter die Wieslauter abwärts zwischen der St.-Anna-Kapelle und Niederschlettenbach. Dort hielt es ein Baustellen-LKW (mit verdrecktem SÜW-Kennzeichen) hinter mir keine Sekunde aus – und fuhr einfach eingangs der unübersichtlichen Linkskurve nach dem weit verbreiteten Motto „da kommt sonst auch keiner“ ohne irgendwie stärker abzubremsen fließend an mir vorbei. Weshalb dann der eben doch plötzlich um die Kurve kommende Gegenverkehr (zwei Autos) mal eben mit Vollbremsung auf die Bankette ausweichen musste.

Parken (5)

Als besonders belustigend empfand ich den Fahrer eines Kleintransporters, der sich am selben Nachmittag in der Lemberger Straße stadteinwärts für sein spontanes Anhalten den dortigen (allerdings sowieso zu schmalen und weitgehend überflüssigen, teils gar noch mit durchgezogener Linie markierten…) „Schutzstreifen“ ausgesucht hatte. Er fuhr nicht etwa einfach auf den weitgehend leeren, straßenseitigen Parkplatz des Hugo-Ball-Gymnasiums auf. Nein, er hielt auf dem Schutzstreifen an; teils in den Gehweg hineinragend. Und das, obwohl er mich ja kurz zuvor noch überholt hatte… 🙄

Überholmanöver (21)

Kurz und knapp: Am 6. Februar in der Zufahrt zur „Reichsautobahn“ / Airbase Ramstein (Richtung Ramstein) von einem Briten extrem eng überholt worden. Dabei sitzen die in ihrer Karre doch rechts – und müssten daher besonders gut merken, wie eng sie an einem Radfahrer vorbeiziehen. 🙄

Autos auf Radwegen (2)

Am 8. Februar befuhr ich (wie fast tagtäglich) den den Stammlesern inzwischen schon hinlänglich bekannten 😉 Zeichen 240 StVO-Sonderweg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln. Es dämmerte schon. Am Ende des Weges (auf der ehemaligen „Panzersperre“…) :mrgreen: erspähte ich – grade die Brücke über die L 600 passiert habend – einen quer auf jenem Geh- und Radweg stehenden Kleinwagen, welcher nach links blinkte, um in Richtung Pirmasens abzubiegen. Wie der überhaupt dahin kam…!? Wahrscheinlich hatte die junge Fahrerin (mit ebenfalls junger Beifahrerin) sich spontan entschieden, dort zu wenden und fuhr dort wohl rückwärts rein. Als dann aus beiden Richtungen frei war, überfuhr sie natürlich noch die durchgezogene Mittellinie (Zeichen 295). 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 12)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Hunde auf Radwegen (2)

…oder: deren Hinterlassenschaften! Fast hätte ich es vergessen; daher ein Nachtrag: Am 24. Januar beging ich mal wieder den Fehler, einen kombinierten Geh- und Radweg zu benutzen, der mir dann versaute Klamotten einbrachte. 🙄 Denn irgendein Herrchen ließ seinen Wauwau auf dem von der L 474 in nördlicher Richtung weg zum „Gewerbegebiet Ost“ führenden Geh- und Radweg (daher trotz vorhandenem Zeichen 240 StVO eigentlich nicht benutzungspflichtig) sein großes Geschäft verrichten, ohne es zu entfernen. Ich touchierte dann das mit Laub getarnte Häufchen wohl mit dem Vorderrad so unglücklich, dass der Sch… hochkatapultiert wurde und (trotz Mudguard) im Bereich der linken Brust sowie des Armes meiner Jacke hängen blieb. 😡

Hupen (13 & 14)

Ich kam am Abend des 29. Januar mal wieder auf dem vierspurigen Abschnitt der B 270 zwischen Biebermühle und Pirmasens in den Genuss eines kleinen „Hupkonzertes“. Direkt nacheinander, innerhalb eines Pulks (der Verkehr kommt dort wegen der Ampel an der Biebermühle oft in Blöcken angerauscht) wurde ich innerhalb nur einer Minute von zwei verschiedenen Autofahrern angehupt. Wohl, weil ich mich erdreistet habe, diese öffentliche Straße – gar noch in der Dämmerung (allerdings gut beleuchtet) – mit dem Rad zu benutzen. Leute, geht am besten einfach nochmal zur Fahrschule, ich verlier so langsam die Lust…! 🙄

Überholmanöver (18 & 19)

Fragwürdige Überholmanöver gab es innerhalb dieses Pulks ebenfalls im Doppelpack: Jeweils bei nahezu voller Geschwindigkeit wurde ich von auf der rechten Spur gerade selber links überholt Werdenden selber sehr eng überholt…! Ja nur nicht auch nur ein Momentchen zurückstecken, man könnte ja 10 Sekunden eher an der roten Ampel in der Zweibrücker Straße stehen…! 😡 Es geschah in der typischen Feierabendzeit – dann sind nach meinen Erfahrungen die Leute oft besonders aggressiv unterwegs.

Gespräche (2)

Am 30. Januar ergab sich durch Zufall ein sehr nettes und interessantes Gespräch mit einem radelnden Ehepaar am Wasgau-Markt in Hornbach. Ich hatte mich grade mit zwei Schokoriegeln für die restlichen rund 15 Kilometer gestärkt, als die beiden grade mit ihren MTBs (übrigens über diesen berüchtigten Weg) angefahren kamen. Die beiden waren besonders genervt darüber, dass viele Autofahrer grade bei gesperrten Straßen oft dann einfach Radwege benutzen. Dabei erzählte mir die Frau, dass jene während einer Vollsperrung den B-10-Radweg zwischen Hauenstein und Hinterweidenthal befuhr. Eine dort rechtswidrig fahrende und aggressiv drängelnde Autofahrerin kam trotz Notruf bei der Polizei am Ende völlig ungeschoren davon. Die Radlerin hingegen bekam als Retourkutsche eine Anzeige wegen „Nötigung“ – weil sie dort den illegal fahrenden Autos nicht übertrieben schnell Platz machen wollte. Wenigstens wurde das Verfahren dann am Ende von der Staatsanwaltschaft eingestellt. 🙄 Dass die Polizei Radfahrer grundsätzlich nicht wirklich ernst nimmt, muss ich leider bestätigen; es entmutigt mich jedes Mal, wenn ich versuche, auch die Polizeibehörden hinsichtlich mangelhafter und unsicherer Radverkehrsanlagen wenigstens etwas zu sensibilisieren.

Nun denn. Auch wenn ihr beide euch selbst als „Internet-Muffel“ bezeichnet habt – würde mich freuen, wenn ihr meinen Blog dann doch noch irgendwie gefunden haben solltet! 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 11)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Autos auf Radwegen (1)

Am 22. Januar befuhr ich den mit Zeichen 260 StVO beschilderten und asphaltierten Rad- und Forstweg zwischen Schwanheim und Darstein. Die parallele L 490 ist seit Monaten zwischen der Einmündung der Hauptstraße (K 54) und dem südlichen Ortsausgang (am Friedhof) wegen der Sanierung der Ortsdurchfahrt gesperrt. Die Wasserscheide bei Darstein stellt dabei ein weiteres wichtiges verkehrliches Nadelöhr im Wasgau dar, weshalb die ausgeschilderten Umleitungen zu teilweise enormen Umwegen führen. Die Einheimischen kennen natürlich die Alternativen – und ich kann es den beiden Autofahrern, die während meiner Fahrt ebenfalls diesen „Schleichweg“ (sehr rücksichtsvoll) benutzten, nicht einmal wirklich verdenken.

Überholmanöver (15)

Am Nachmittag des 23. Januar befuhr ich die Bubenhausener Straße in Zweibrücken Richtung Osten. In der A-8-Unterführung überholte mich ein SUV mit französischem Nummernschild mit ziemlich geringem Seitenabstand und zog dann auch direkt vor mir rüber auf die Rechtsabbiegespur Richtung Autobahn. 🙄

Überholmanöver (16)

Nur einen Tag später, am Nachmittag des 24. Januar machte ich dann innige Bekanntschaft mit einem Klein-LKW samt Anhänger auf der L 497 bei Rodalben. Links führt ein früher mit Zeichen 240 StVO, aber aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 239 StVO  umbeschilderter Gehweg zur Rodalber Hauptstraße. Da wollte ich aber so und so nicht hin.

Der (evtl. blinde oder besoffene…?) Fahrer überholte mich jedenfalls in der langgezogenen Rechtskurve und bei durchgezogener Mittellinie mit seeeehr wenig Abstand (dürften nicht mehr als ca. 30 cm gewesen sein)! 🙄 Da er wohl auch die Länge seines Gefährts unterschätzt und Gegenverkehr kommen sah, zog er einfach rasch wieder nach ganz rechts, weshalb ich eine Vollbremsung machen musste, um nicht vom Anhänger rasiert zu werden. 😯 Das war auf jeden Fall das mit Abstand Bescheuertste und Gefährlichste, was ich seit Jahren auf den Straßen so erlebt habe! 😡

Gehweg- und Geisterradler (6)

Kurz dokumentiert sei der ältere Herr, der die Sache mit dem Rechtsfahrgebot auch auf Gehwegen nicht so ganz verstanden zu haben scheint. Jene Gehwege in der Erlenbrunner Straße sind in beide Richtungen (jeweils rechts) per Zeichen 239 StVO  freigegeben. Die aus Erlenbrunn Richtung Pirmasens jedoch nur bis zur Einmündung Wasgaustraße. Dort kam mir (in nördlicher Richtung fahrend) dann am Abend des 27. Januar auf dem Bürgersteig rechts von mir der besagte Herr entgegen (immerhin mit Licht). Wenn man schon nicht auf der ach so „gefährlichen“ Fahrbahn fahren will, sollte man dann wenigstens die richtige Gehweg-Seite nutzen! 🙄

Überholmanöver (17) inkl. Gepöbel (3)

Am Kaiserwetter-Sonntag (28. Januar) 🙄 😉 raffte ich mich gegen 13 Uhr doch noch auf für eine Tour durch den fiesen Nieselregen. Ich war noch keine 3 Minuten auf der K 6 in Richtung Pirmasens unterwegs, als ich hinter mir einen Drängler in einem alten Benz bemerkte. Er konnte nicht überholen, weil in gleichmäßigem Abstand von ca. 25 Metern ein Auto nach dem anderen aus der Gegenrichtung kam. In der Kurve überholte er dann extrem eng – und schnitt mich! Als ich hinterherschrie, was der Scheiß solle, bremste er, schaltete den Warnblinker ein, öffnete die Tür und rief, ich solle gefälligst den „Fahrradweg“ benutzen! Ich fragte dann, wo da denn bitte ein Fahrradweg sei…?

Wahrscheinlich meint er den Gehweg, der vom Windsberger Ortsrand zum Sportplatz im Hochwald führt. Leider hab ich mir das Kennzeichen nicht gemerkt; ich beabsichtige aber, den nächsten, der etwas Ähnliches abzieht, wegen Nötigung und versuchter Körperverletzung anzuzeigen. Denn das Schneiden geschah vorsätzlich und mit voller Absicht! 😡

Übrigens schon komisch: Dass er nicht überholen konnte, war zu einem Großteil die „Schuld“ der (halt zahlreich vorhandenen) anderen Autofahrer. Aber der eine pöhse Radfahrer – der kriegt es dann halt ab. Weil 30 Sekunden wertvoller Lebenszeit für immer verloren sind…! 🙄 😛

Alltagserlebnisse (Teil 10)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Parken (4)

Am Vormittag des 10. Januar stand am Ende des mit Zeichen 239 StVO  beschilderten linksseitigen Sonderweges entlang der K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens an der Einmündung „Am Gottelsberg“ ein Werkstattwagen eines magentafarbenen Kommunikationskonzerns vor dem dortigen Schaltkasten und blockierte dabei jenen – in der Gegenrichtung (siehe unten) mit Zeichen 240 StVO beschilderten – Weg vollständig.

Hupen (11)

So ganz sicher bin ich mir nicht, was der Autofahrer mit seinem kurzen Huper zum Ausdruck bringen wollte, als ich am gleichen Abend des 10. Januar auf der Winzler Straße in Pirmasens Richtung Winzeln unterwegs war. Exakt in dem Moment, in welchem ich auf den mit Zeichen 240 StVO beschilderten (berüchtigten) Sonderweg auffuhr, ertönte aus dem mit zwei jungen Männern bestückten Corsa ein kurzes „Tuuut“. Ich bin einfach mal sehr gönnerhaft – und lege es als „Dankeschön“ aus, dass ich ihm freie Fahrt ermöglicht habe, nachdem man doch sage und schreibe 10 Sekunden hinter mir herfahren musste. Und nicht als Unmutsäußerung darüber, dass ich nicht (wie sonst alle anderen Radfahrer, die man an dieser Stelle sieht…) mit dem Rad den Gehweg benutzt habe…! 🙄

Überholmanöver (13)

Ein „Rüpelautofahrer“ kommt in letzter Zeit irgendwie selten allein. 😉 Ein paar km weiter erlebte ich dann ein äußerst fragwürdiges Überholmanöver an der sehr unübersichtlichen Stelle auf der K 6 zwischen Gersbach und Gersbacher Sportplatz. In dieser schwer einsehbaren und ansteigenden Linkskurve überholte mich ein Autofahrer bei vollem Tempo, trotz Dunkelheit und plötzlich auftauchenden Gegenverkehrs! 😡 Immerhin wich er dann nicht mal eben stark nach rechts aus. Ich wundere mich bei solchen Sachen jedes Mal, dass sich nicht wenigstens die Rückspiegel der entgegenkommenden Autos berühren… 🙄

Hupen (12)

Am 22. Januar befuhr ich die rechte Spur der Lemberger Straße (L 486) bergauf Richtung Ruhbank / Lemberg. Vor der Einmündung der Erlenbrunner Straße (K 4) schaute ich über die Schulter und sah, dass etwa 50 Meter hinter mir ein Auto kommt und zog dann nach links, um auf der linken Spur weiter Richtung Lemberg zu fahren. Das brachte mir dann ein paar Sekunden später bei der Vorbeifahrt einen Huper des weit vorher erspähten Hintermanns ein. 🙄 Keine Ahnung, evtl. war er der Ansicht, der mit Zeichen 239 StVO  beschilderte Gehweg sei benutzungspflichtig. Dabei führt der ja zudem noch in eine ganz andere Richtung.

Ist auch nicht lange her, im April wurde ich dort in exakt der gleichen Weise angehupt. „Was erlaube Radfahrer…!?“ Jetzt meinen die auch noch, die dürften einfach wie jedes andere Fahrzeug mal eben die Spuren wechseln! :mrgreen: 😛

Überholmanöver (14)

Die Dokumentation von zwei oder drei relativ zweifelhaften Überholvorgängen in der letzten Zeit hab ich ausgelassen. Am Nachmittag des total verregneten Tages überholte mich in der Blocksbergstraße, etwa 100 Meter vor der Ampel Leinenweber- / Adlerstraße aber mal wieder einer mit ziemlich dürftigem Abstand von höchstens einem halben Meter – dabei hatte er dort wegen der sich dort auf drei Spuren aufweitenden Fahrbahn eigentlich genug Platz! 😡

Alltagserlebnisse (Teil 9)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (12)

Am 2. Januar befuhr ich von der Exerzierplatzstraße kommend die Schlossstraße in Pirmasens Richtung Süden. Auf Höhe des Exerzierplatzes überholte mich ein zuvor an der Ampel noch hinter mir wartender, laut röhrender Mini – und nutzte dafür mal eben die komplette Linksabbiegespur der Gegenfahrbahn – trotz Gegenverkehrs auf der Gradeausspur…! 😯 Immerhin hat er so den Sicherheitsabstand vorbildlich eingehalten! 🙄 Viel gebracht hat ihm sein fragwürdiges Manöver nicht – zeigte doch die folgende Ampel an der Einmündung Christiansgasse Rot. Und jene zeigte immer noch Rot, als ich gem. § 5 (8) StVO wieder an ihm (und seinen Vordermännern) rechts vorbei zur Haltelinie fuhr. 😛

Gehweg- und Geisterradler (5)

Ein paar Meter weiter beobachtete ich kurz darauf in der Friedhofstraße an der Ampel-Einmündung Darmstädter Straße (nach Norden eine Zeichen 267 StVO) einen älteren Radfahrer auf dem linken Gehweg (immerhin recht vorsichtig…) die steile Straße herunterfahren – um sich anschließend ums durch eine hohe Mauer uneinsehbare Eck zu winden. Anschließend radelte er konsequent auf dem linken Gehweg der Friedhofstraße weiter. Evtl. hat er dabei auch einen Rotlichtverstoß begangen, da die Ampel in meine Fahrtrichtung schon einen kurzen Moment später auf Grün umsprang.

Hupen (10)

Mit Busfahrern habe ich bislang eigentlich noch nie größere Probleme gehabt. Die, die hier in der Region im ÖPNV eingesetzt werden, nehmen in aller Regel Rücksicht und fallen auch sonst nicht durch fragwürdige Fahrmanöver auf. Auch kann ich mich generell nicht daran erinnern, dass mich überhaupt jemals ein Busfahrer angehupt hätte.

Am Nachmittag des 9. Januar (kurz nach 16 Uhr) war es dann aber tatsächlich mal soweit! Ich war auf der L 486 (eine fürs Hupen offenbar prädestinierte Straße…) zwischen Salzwoog und Lemberg mit dem Rennrad unterwegs. Etwa 300 Meter hinter der Abzweigung der L 487, Ausgangs der langgezogenen Rechtskurve höre ich von hinten einen Bus (Regio-Linie 250 von Dahn nach Pirmasens) recht schnell herankommen. Dieser beginnt kurz zu hupen – und macht dies gleich noch einmal bei der Vorbeifahrt. Der Fahrer zeigt mit dem ausgestreckten Arm nach rechts. Was da sein oder was die Geste bedeuten soll…!? 😯 Keine Ahnung…! Einen (benutzungspflichtigen) Radweg gibt es hier übrigens weit und breit keinen.

Zu der Zeit, als man den berüchtigten Schotter-Waldweg (Nr. 1) weiter westlich fertiggestellt hatte, wurde auch mit dem Gedanken gespielt, die „Lücke“ mit einem eigenständigen Weg über vorhandene Forstwege zwischen Einmündung Storrbachtal und Salzwoog (L 487) zu schließen. Dort existieren auch bereits zwei kürzere „Stummelchen“. Aber den (alles andere als direkt – und hinterm Salzwooger Teufelstisch verlaufenden) Forstweg hat man bis heute weder asphaltiert noch freigegeben. Von neueren Planungen hab ich auch lange nix mehr gehört.

Ich hab jedenfalls mal per e-mail bei der Queichtal-Nahverkehrsgesellschaft nachgefragt, was das sollte. Ich bin gespannt, ob ich eine Antwort erhalte! Nachtrag vom 12. Februar: Das Unternehmen hielt es nicht für nötig, mir auf meine Beschwerde hin zu antworten.

Gepöbel (2)

Ich wurde zwar nicht erneut angehupt, als ich ein paar km weiter den Schlussanstieg von Lemberg hinauf nach Pirmasens („Sengelsberg“) in Angriff nahm. Der Unmut darüber, dass ich im Feierabendverkehr nicht den am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Hochbord-Gehweg benutzte, entlud sich jedoch in Form unverständlichen Gemotzes aus dem offenen rechten Seitenfenster eines Autos (an dritter Position der Kolonne) mit Wormser Kennzeichen. Ich schrie dann kurz hinterher „Das ist ein Gehweg!“ 🙄 Ansonsten waren verhältnismäßig viele Autofahrer sehr rücksichtsvoll; ich hatte grade im unteren Bereich mindestens vier einzelne Autos hinter mir, die immer artig warteten, bis ein gefahrfreies Überholen möglich war (was den Drängler wohl zusätzlich genervt hat). Sonst wird man auf diesem Teilstück gerne auch mal förmlich „rasiert“.

Wobei ich was das Überholen angeht ja auch schon recht abgestumpft bin; es kann auch mich irgendwann nerven, wenn mir ein brummendes Etwas zu lange überängstlich hinterherzockelt.

Nun denn. Ich gestehe 😉 – auch ich benutze zumindest hin und wieder mit dem MTB auf dem letzten (geradlinigen) Abschnitt den (in aller Regel) leeren Hochbord-Gehweg, um dem motorisierten Verkehr nicht zu sehr auf die Nerven zu gehen. Aber grade auch nur dann, wenn ich von unten sehe, dass kein Fußgänger unterwegs ist; kommt doch noch nachträglich einer von oben, hüpfe ich halt schnell auf die Fahrbahn.

Da dort eben recht wenig Fußgängerverkehr herrscht und die durchschnittliche Steigung immerhin 5,6 % auf knapp über 2 km beträgt, habe ich den StVB Südwestpfalz und Pirmasens schon vor Monaten vorgeschlagen, diesen Weg in Fahrtrichtung Pirmasens für Radfahrer per Zeichen 239 StVO  freizugeben. Getan hat sich aber noch nix.

Etwas weiter südlich gäbe es auch eine einigermaßen parallele Alternative über die „Alte Landstraße“. Jene ist auch HBR-Beschildert. Allerdings sind auch diese Wege für Radfahrer wegen des üblichen Zeichen 250 StVO nicht freigegeben. 😉 Und der Belag ist dann doch stellenweise etwas arg rumplig; mit dem Rennrad eigentlich nur berghoch einigermaßen sicher befahrbar.

Alltagserlebnisse (Teil 8)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Gentlemen (4)

Am 20. Dezember stand ich in Waldfischbach-Burgalben ein ganzes Weilchen am Zeichen 206 StVO am Ende der Höheinöder Str., um nach links in die Hauptstraße einzubiegen. Obwohl der von rechts kommende Autofahrer in die gleiche Richtung wie ich wollte (und mich dann ja ein Stück vor sich herfahren hätte), verzichtete er auf seine Vorfahrt und ließ mich rausfahren. 🙂

Gehweg- und Geisterradler (4)

Am 23. Dezember ging es nach längerer Zeit mal wieder Richtung Bliesgau. Der überwiegende Radverkehr verläuft auf dieser Relation auf dem Glan-Blies-Weg, hier auf der ehemaligen Trasse der Bliestalbahn. Wer aber z. B. den relativ neuen REWE-Markt am südwestlichen Ortsausgang von Gersheim erreichen will, muss dann halt auf dem Abschnitt die Landstraße benutzen. An der L 105 zwischen Gersheim und Reinheim befindet sich auf der Nordseite ein saarlandtypischer „Seitenstreifenradweg“, die Leitpfosten stehen direkt rechts des Breitstrichs. Zwischen Gersheim und Reinheim ist der schmale Streifen (dürften definitiv keine 2 Meter sein…) 🙄 per Zeichen 240 StVO benutzungspflichtig. In der Gegenrichtung verdeutlicht am Ortsausgang von Reinheim gar ein Zeichen 239 StVO ausdrücklich, dass dieser Weg nicht mit dem Rad befahren werden darf. Tja, etwa 200 Meter vor dem Ortseingang von Reinheim kam mir dann aber trotzdem ein älterer Herr radelnd entgegen. 😐 Ich wich dann auf die Fahrbahn aus und merkte mit kritisch-freundlicher Miene 🙂 und einer mehrfach mit dem Daumen nach links zeigenden linken Hand, dass der gute Mann da eigentlich nicht hingehört. Das war ihm wohl auch völlig bewusst, hob er doch immerhin entschuldigend und demütig blickend eine Hand in die Höhe…

Hunde auf Radwegen (1)

Ein weiterer Grund, warum ich auch an und für sich brauchbare eigenständige Radwege relativ ungerne befahre, sind dort immer wieder herumspazierende Herrchen und Frauchen mit ihren oftmals nicht angeleinten Hunden. So auch am Nachmittag des 24. Dezember auf dem der B 270 folgenden Radweg zwischen Schopp und Geiselberger Mühle in Höhe des Neuhofs. Ich holte dabei ein Ehepaar ein, welches dort mit zwei unangeleinten Hunden unterwegs war und musste erstmal auf mich aufmerksam machen. Beide Wauwaus wurden dann von den immerhin freundlich grüßenden Haltern am Halsband gehalten. Beim Vorbeifahren knurrte einer der beiden – und sprang mir dann, als ich schon etwa 25 Meter weiter war, für einen Moment bellend hinterher… 🙄 Zwischen Steinalben und Waldfischbach begegneten mir dann nochmal je zwei Paare mit ihren (allerdings braven) Hunden.

Überholmanöver (11)

Am 25. Dezember befuhr ich wieder mal die B 270 von Pirmasens Richtung Biebermühle. Zwei ansonsten völlig leere Fahrbahnen reichten dem Witzbold, der mich Ausgangs der zweiten Einkerbung mit kaum mehr einem halben Meter Abstand überholte und dabei auch noch regelrecht schnitt, offenbar auch nicht aus…! 🙄 😡

Hupen (9) und Parken (3)

Interessante Kombination. 😉 Und die geht so: Am Vormittag des 29. Dezember befuhr ich mit dem Rennrad die L 486 zwischen Lemberg und Abzweig Langmühle (K 37). Es gibt dort bekanntermaßen einen ziemlich vermurksten Sonderweg (werde ihn bei Gelegenheit noch dokumentieren). Angehupt wird man als Radfahrer auf dieser Landstraße immer wieder mal. Dort steht jedenfalls nur ein einzelnes Zeichen 240 StVO auf der linken Seite – und dies auch nur längs zur Fahrbahn; allerdings noch mit einem darauf zeigenden Vorwegweiser. Der Radfahrer soll dort (theoretisch) u. a. auf weniger als 300 Metern zwei Mal die Fahrbahn queren – und bei etwa 6 % Gefälle dem radelnden und zu Fuß gehenden Gegenverkehr auf einem nicht grade überdurchschnittlich breiten Weg förmlich entgegenfliegen… 🙄 Allerdings wird das Blauschild nach dem Seitenwechsel hinter der Querungshilfe auf der anderen Seite nicht wiederholt – und damit hat sich eine Benutzungspflicht meiner Ansicht nach erledigt. Zumal die Benutzung des Wegs wegen der regelm. starken Verschmutzungen durch Laub, Äste und sonstigen von der Fahrbahn gespülten Dreck sowieso die meiste Zeit unzumutbar ist.

Nun denn; ich war schon (ca. 40 km/h fahrend) etwa 100 Meter vor der Einmündung der K 37 nach Langmühle, als aus dem Wagen eines älteren Ehepaars hinter mir zwei Mal kurz die Hupe ertönte. Man ließ sich dabei auch nicht von der Tatsache beeindrucken, dass mitten auf dem (auch etwas mehr als 5 Meter von der Fahrbahn entfernten) Sonderweg ein Fahrzeug der örtlichen Wasserwerke parkte, weil zwei Mitarbeiter dort etwas zu erledigen hatten.

Hinter der Einmündung fuhr der alte Herr dann an mir vorbei und zeigte oberlehrerhaft mit dem Finger nach rechts! 🙄 Sorry, aber: viel zu spät…! 😛 Dieser lächerliche, lange Jahre mit Zeichen 240 StVO beschilderte, nur geschotterte Forstweg war ja der Allererste, der aufgrund meiner Einwände zu Zeichen 250 StVO  (+ Forstwirtschaftl. Verkehr) umbeschildert wurde. 😎


FROHES NEUES! 🙂

Alltagserlebnisse (Teil 7)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! 😉

Überholmanöver (9)

Tja, irgendwie schalten bei vorhandenen „Schutzstreifen“ einige Autofahrer wirklich ihr Hirn aus! 🙄 Denn am Abend des 6. Dezember ist es mir zum nun schon dritten Mal(!) passiert, dass ich in Pirmasens von der Arnulfstraße kommend während der Einfahrt(!) in den Kreisel der Winzler Straße von einem Autofahrer überholt und regelrecht geschnitten wurde; der Abstand betrug geschätzte 30 Zentimeter; ich musste gar bremsen. Man könnte es daher auch schon als Nötigung betrachten; ich rief ihm dann auch wenig schmeichelhafte Worte hinterher…! 😡 Der „Schutzstreifen“ endet wenige Meter vor dem Kreisel – aber dort wird die Fahrbahn eben auch insgesamt deutlich schmäler. Was den ein oder anderen überholenden Autofahrer auf „seiner Spur“ aber auch nicht daran hindert, einen Radfahrer durch riskantes Überholen zu gefährden!

Hupen (8)

Am Nachmittag des 12. Dezember befuhr ich mal wieder den vierspurigen Abschnitt der B 270 zwischen der Einmündung der K 17 nach Petersberg und Pirmasens. Ein Stück vor der letzten „Kerbe“ (Am Hollerbrunn) hupte mich von hinten vor dem Überholen auf völlig leerer Straße ein älteres Ehepaar aus Landau an. Interessanterweise kommen grade außerorts die „Huper“ meist selber von auswärts…! :mrgreen: Man war wohl einmal mehr der irrigen Annahme, ich dürfe auf dieser (baulich den Eindruck einer Zeichen 331-1 StVO erweckenden) Bundesstraße mit dem Rad nicht fahren. 🙄 Darf ich eben wohl…! 😛

Überholmanöver (10)

Irgendwie hatte der Fahrer des weißen VW wohl gepennt, als er am Vormittag des 14. Dezember in der unteren Zepplinstraße nur mit etwa einem halben Meter Abstand an mir vorbeigefahren ist. Die Stelle ist eigentlich sehr übersichtlich, die Fahrbahn breit und es war weit und breit kein Gegenverkehr in Sicht… 🙄

Parken (2)

Eigentlich müsste ich mich ja beim Fahrer des Transporters aus dem Kreis Sankt Wendel bedanken, dass ich am Nachmittag des 19. Dezembers mal einen perfekten Grund hatte, am Beginn des mit Zeichen 240 StVO beschilderten Weges an der Einmündung „Am Gottelsberg“ einfach auf der Fahrbahn zu bleiben und mir somit das kleine Zeichen 205 StVO sowie die unstetige und damit nicht ungefährliche Einmündung an der L 600 zu ersparen. Hatte er sein breites Gefährt doch direkt am Beginn mittig auf diesem Weg abgestellt… 😀

Gegenverkehr auf Radwegen (1)

Am Abend des 20. Dezember befuhr ich in der Dunkelheit den gegenläufig per Zeichen 240 StVO beschilderten und ebenfalls unbeleuchteten Landwirtschaftsweg entlang der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach. In Höhe des „Einsiedlerhäuschens“ bemerkte ich einen mir ebenfalls mit Licht entgegenkommenden Radfahrer. Jener fuhr aber in der leichten Verschwenkung weiter ziemlich stur in der Mitte, weshalb ich bei der Passage teilweise nach rechts in die in den Weg wachsenden Hecken ausweichen musste… 🙄 😡