Alltagserlebnisse (Teil 47)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehweg- und Geisterradler (23 & 24)

Am 6. Juli schob ich brav mein Rad vom Kreisverkehr vom Dr.-Robert-Schelp-Platz durch die Verbot der Einfahrt Einbahnstraße Höfelsgasse zur Sparda-Bank. Dort belegte dann eine junge Frau eine gefühlte Ewigkeit das einzige Terminal, um von einem mitgebrachten Berg an Rechnungsbelegen mühsam einzelne Überweisungen einzutippen. Ich versteh ja grundsätzlich nicht, warum man daheim nicht einfach einen Überweisungsträger ausfüllt und den dann in den Belegleser schiebt? Geht um Welten schneller, als das Getippe – und andere Leute müssen nicht ewig warten.

Nunja. Anschließend schob ich mein Rad dann noch ein Stück in die Schloßstraße und fuhr dann vom Gehweg aus auf die Linksabbiegespur, um zur Exerzierplatzstraße abbiegen zu können. Während ich vor der roten Linksabbieger-Ampel stand, kam dann auf dem linken Gehweg der Verbot der Einfahrt Höfelsgasse ein älterer Mann angeradelt und fuhr direkt vor mir gnadenlos über die rote Fußgängerampel, um anschließend auf dem breiten Gehweg auf der Ostseite des Exerzierplatzes Richtung Fußgängerzone weiterzuradeln.

Dort begegnete ihm dann nur einen Moment später ein E-MTB-Fahrer, der ebenfalls ohne jede Hemmungen und ohne sich groß umzukucken oder die rote Fußgängerampel  zu beachten, nach links über die Fußgängerfurt in die Exerzierplatzstraße einfuhr. Immerhin auf der Fahrbahn. Im Grunde war auch das ein Verstoß gegen das für Linksabbieger geltende Rotlicht. Kostet 100 Euro und gibt einen Punkt in Flensburg. Wenn sich die Polizei denn für sowas interessieren würde.

Fußgänger (4)

Am selben Abend torkelte mir in der Johannesstraße beinahe ein vor dem Wechsel der Straßenseite sich weder nach rechts oder links umblickender, junger Kopfsenk-Smartphone-Zombie vors Rad. Da bräuchte es wohl auch noch eine „Äpp“ für…!?

Gehweg- und Geisterradler (25)

Am Morgen des 7. Juli erlebte ich am Ortsausgang von Winzeln (entlang der K 6) das für die Mehrheit der örtlichen Radfahrer übliche Fahrmanöver: spätestens an der Einfahrt zum Chemiewerk wird auf den schmalen Hochbord-Bürgersteig gewechselt.

Parken (13)

Kurze Zeit später diente der „Schutzstreifen“ in der Arnulfstraße mal wieder als Parkplatz-Ersatz. Obwohl dort sogar noch zusätzliche Halteverbotsschilder stehen.

Dooring (2)

Am 9. Juli war es auf den ersten 50 km relativ ruhig. In der Schillerstraße in Dahn wäre ich dann beinah mal von einer Beifahrertür gedoort worden. Der Vater hatte seinen weißen SUV entgegen der Fahrtrichtung halbhüftig auf dem (aus meiner Sicht rechten) Gehweg geparkt. Seine junge Tochter (vielleicht 8 Jahre alt) öffnete dann einfach die Beifahrertür, ohne auf den von Vorne kommenden Radler zu achten. Zum Glück hielt ich ausreichend Abstand.

Kurvenschneiden (1)

Ein paar Kilometer weiter kam mir dann in der scharfen Rechtskurve auf der K 92 kurz vor Ruppertsweiler ein schicker, grüner Oldtimer mittig auf der nicht sonderlich breiten Fahrbahn (ohne Mittelstreifen) entgegen. Wär ich ihm da mit einem Auto entgegengekommen, hätte es gekracht.

Geschwindigkeit (13)

Definitiv viel zu schnell war der Fahrer eines laut röhrenden, schwarzen BMW auf der Geraden der ansteigenden L 486 zwischen Lemberg und Pirmasens unterwegs. Dort gilt fast durchweg 50 km/h bzw. 70 km/h. Er fuhr hingegen mindestens 90 oder 100.

Parken (14)

Auch mal ganz witzig war die Frau, die mit ihrem weißen Audi und (wohl) ihrer Mutter auf dem Beifahrersitz auf dem missglückten „Schutzstreifen“ (und teils auf dem Gehweg) in der Lemberger Straße entgegen der Fahrtrichtung (berghoch, in Blickrichtung der mapillary-Aufnahme links) parkte und dort seelenruhig ein Schwätzchen mit Mutti hielt.

Rotlicht (14)

Einen würdigen Schlusspunkt setzte dann ein Rollerfahrer, der die schon vor mehr als einer Sekunde auf Rot umgesprungene Ampel der Volksgartenstraße (Kreuzung Landauer Straße) ignorierte.

Alltagserlebnisse (Teil 46)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (92)

Am 1. Juli wurde ich Richtung Pirmasens fahrend im oberen Teil der Bärenhalde mal wieder in einer unübersichtlichen Kurve überholt. Der ausweichen müssende Gegenverkehr bedankte sich beim SUV-Fahrer mit einem sicher nicht unberechtigten Huper.

Abbiegen (10) & Gehwegmotorradler (1)

Keine 10 Minuten später beobachtete ich dann an der Ecke Exerzierplatz- und Schloßstraße vor der roten Ampel ein recht interessantes Fahrmanöver eines Motorradfahrers. Der machte vom rechten Fahrbahnrand einen U-Turn (über die durchgezogenen Linie der Gegenfahrbahn) und fuhr dann auf dem Gehweg (über die nebenbei wohl ziemlich sicher rot zeigende Ampel) in die Höfelsgasse ein. Dort stellte er seine Maschine ab und ging in die Filiale der Sparda-Bank. Ich bin da ja selber Kunde (seitdem die örtliche Sparkasse übelst an der Gebührenschraube drehte) – und für Fahrzeugnutzer ist diese in der Tat relativ doof zu erreichen, denn man darf aus der Schloßstraße von Norden kommend nur Gradeaus oder Rechts gradeaus oder rechts. Die Höfelsgasse selbst ist wiederum eine Einbahnstraße.

Überholmanöver (93)

Am 2. Juli ging es rüber nach Frankreich. In Waldhouse wurde ich auf der D 86 Richtung Bitche kurz hinter der Einmündung der D 162d von einem Auto (dem ungewohnten Kennzeichen nach wohl aus Moldawien) in der unübersichtlichen Rechtskurve recht eng (vielleicht 40 cm) überholt.

Wilde Tiere (4)

Kein schöner Anblick bot sich dann ein paar Kilometer weiter hinter dem Ortsausgang von Bousseviller. Am linken Fahrbahnrand lag ein relativ junges Reh im Sterben, welches wohl erst kurze Zeit vorher angefahren wurde. Eigentlich sehe ich täglich totgefahrene und regelrecht zerfetzte Tiere aller Art, die Kollateralschäden menschlichen Automobilwahns.

Überholmanöver (94)

Am 4. Juli ging es erneut Richtung Frankreich. Als ich die L 700 von Hornbach Richtung Grenze befuhr, kam mir in der langgezogenen Linkskurve ein Motorradfahrer entgegen, der gleich drei Autos trotz durchgezogener Linie überholte.

Wetter (1)

Am Vormittag des 5. Juli musste ich eine Fahrt in die Stadt (mit kleinem Umweg über das Felsalbtal, zum Einkaufen) wegen einfach nur noch absurder Regenmassen abbrechen. Ich verlor dabei auch noch meine um den Lenker gewickelten, klatschnassen Socken. ;o) So drehte ich dann halt am trockeneren Nachmittag noch eine Runde, um dabei durchaus gut unterhalten zu werden.

Einbahnstraßen (3)

Manchmal frag ich mich echt, wie groß die Fahrbahnparanoia gewisser Leute sein muss, dass sie dann sogar förmlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod begehen? So wie der alte Herr (mit nebenbei quasi Null Luft in beiden Fahrradreifen…) an der Einmündung der L 477 in die L 471 bei Falkenbusch, der vom abgesetzten Schwarzbachtalradweg aus Dellfeld Stambach kommend (in Richtung Südost) auf den gegenüberliegenden Seitenstreifen (meine Perspektive) wechselte und dann allen Ernstes auch noch entgegen der Fahrtrichtung (beide Verbot der Einfahrt ignorierend) des freilaufenden Rechtsabbiegers nach Falkenbusch einfuhr! Da braucht nur einer hinterm Ortsausgang mit Karacho die Kurve schneiden – und das war es dann mit Opa! Vor lauter Schiss, „den Verkehr“ zu behindern und dort auf der Fahrbahn einfach den Linksabbiegestreifen zu benutzen, machen die Leute dann solche bescheuerten Harakiri-Aktionen.

Geistergehwegradler (22) & Rotlicht (12)

Vom Pirmasenser Weg in die Zweibrücker Straße einfahrend, fielen mir später zwei arabisch aussehende Männer auf, die mit ihren Rädern recht rasant auf der Fahrbbahn unterwegs waren. Das können also definitiv keine Pirmasenser gewesen sein…! ;o) Ein Dritter (hingegen schon voll integriert…!?) stand dann aber vorne an der Ampel an der Werksausfahrt der Profine und wartete auf das (für ihn sowieso nicht geltende) grüne Fußgängersymbol, um auf die (aus seiner Sicht) linke Seite zu wechseln. Der Hochbord-Bürgersteig ist (ab dem Burger King) in nördlicher Fahrtrichtung per Gehweg Radverkehr frei beschildert. Vor der Ampel steht dann Gehweg Radverkehr frei und „Ende“ – damit die Hersteller von Zusatzschildern auch was verdienen. Was ein alleinstehendes Gehweg bedeutet, versteht ja eh keiner. ;o)

Jedenfalls hatte er ja extra um grün gebettelt, um die Fahrbahnen queren zu können. Nur hätte er dort gleich wieder warten müssen, da rechts gleich noch eine Fußgängerampel steht. Übrigens die einzige in Pirmasens, wo eine Kombi-Streuscheibe zum Einsatz kommen müsste, da der in Richtung Süden führende Gehweg ebenfalls bis zum Beginn des Schutzstreifens freigeben ist. Der StVB hab ich das schon vor einer ganzen Weile mitgeteilt – getan hat sich aber bis heute nix. Dort fuhr der junge Mann dann aber jedenfalls einfach bei Rot drüber – um anschließend auf dem linken Gehweg zu geisterradeln.

Nur war das aber noch nicht der gemeinte Rotlichtverstoß (Fußgängerampeln gelten ja nicht für Radfahrer) – denn den legten gleich zwei Autofahrer hin, die „wegen dieses einen Radfahrers“ (der eh schon längst auf dem rechten Gehweg grade an mir vorbeifuhr) nicht länger warten wollten – und bei Knallrot losfuhren. Erst der Dritte in der Reihe kam dann (eher zufällig) bei Grün drüber.

Rotlicht (13)

Ein paar Minuten später erwischte ich gleich noch einen. Derzeit ist die Pirmasenser Bahnhofstraße (zwischen dem Hbf und der Feuerwehr) wegen Buddeleien in gesperrt; man kann aber über die Bahnbrücke in südlicher Richtung bis zum Bahnhof durchfahren. Ich fuhr dann anschließend quer über den Boccia-Platz und bei der Feuerwehr wieder auf die Fahrbahn (das Befahren von Plätzen mit Rädern ist m. W. in Pirmasens nicht verboten). Der sonstige Verkehr muss wie in alten Zeiten, als es die Bahnbrücke noch nicht gab, kreuz und quer durch die Stadt. Deshalb kam mir beim Halt am Stop-Schild an der Ecke Teich- und Schützenstraße von links eine regelrechte Blechlawine entgegen. Fast hätten es alle aus dem Pulk noch bei Grün über die Ampel an der Ecke Teich-, Schachen- und Schäferstraße geschafft. Nur nicht der eine Fahrer eines VW-Bus-Taxis; der wollte unbedingt trotz schon mehr als 1 Sekunde Rot noch drüber – um dann halt ein paar Meter weiter an der nächsten roten Ampel vorm Rheinberger in der Fröhnstraße anhalten zu müssen.

Alltagserlebnisse (Teil 44)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Gehweg- und Geisterradler (21)

Am 23. Juni befuhr ich die Rodalber Straße in Pirmasens in Richtung Stadtmitte. Auf dem linken Gehweg war ein Moutainbiker unterwegs; soweit nix Besonderes. Er hielt an der Einmündung „Am Häusel“ kurz an. Als ich vorne an der Tankstelle vorbeifuhr sah ich, dass grade ein Polizist in einen Streifenwagen einstieg. Leider bekam ich nicht mehr mit, ob der Streifenwagen bei der Ausfahrt dem von rechts kommenden Biker Vorrang gewähren musste? ;o)

Vorfahrt (4)

Nur kurze Zeit später wurde ich von einem BMW-Fahrer mit Gefährtin auf dem Beifahrersitz an der Kreuzung „An der Priesterwiese“ – Hornbacher Straße meiner Vorfahrt (Rechts vor Links) beraubt. Es wird wirklich Zeit, dass die Winzler Straße bald fertig saniert ist; das Befahren dieser 30er-Zone hat hier schon viel zu viele Meldungen verursacht.

Gespräche (6)

Am 24. Juni hatte ich nach 11 Tagen, an denen ich nur mit dem Rennrad unterwegs war, mal wieder das Mountainbike gesattelt. An der Einmündung der Römerstraße sah ich von rechts einen Rennradfahrer angefahren kommen. Der überholte mich dann im Hochwald und wir plauderten kurz. Er erwähnte, dass er 74 Jahre alt sei und immer noch seine Touren mache. Nicht wenige sind in diesem Alter ja nur noch mit dem Rollator unterwegs! Das Gegurke der Nationalelf am Vortag war auch kurz Gesrächsthema. Als wir dann die kurze Senke bei Gersbach befuhren, gab er kurz mal so richtig Gummi. Ich holte ihn dann erst wieder ein gutes Stück vor der Gersbacher Bedarfsampel ein – und zollte dem sportlichen Senior großen Respekt für sein Tempo – an diesem kurzen, aber zackigen Anstieg scheitern gerne auch mal einige 20jährige. Unsere Wege trennten sich, als ich über den Wirtschaftsweg weiter Richtung Winzeln fuhr.

Überholmanöver (87)

Es ging weiter nach Frankreich. Auf der D 35a wurde ich dabei vom Fahrer eines roten Renaults mit französischem Kennzeichen mal wieder besonders unnötig eng überholt.

Spurwechsel (1)

Richtig viel Spaß hatten am Nachmittag des 25. Juni zwei junge Damen, die im Wagen vor mir auf der rechten Spur in der Schützenstraße (vor der alten Hauptpost) an der Kreuzung Bahnhofstraße vor der roten Ampel warten mussten. Davor standen zwei weitere Pkw. Vor mir wurde auch weiter laut gelacht und gegackert, als die Ampel nach einer Weile auf Grün wechselte. Da jedoch die beiden vorderen Pkw nach rechts Richtung Bahnhof abbogen und wegen einer querenden Fußgängerin warten mussten, kam die junge Fahrerin nicht am Heck des Vordermanns vorbei. Also zog sie mal eben im Überschwang der Gefühle ohne zu kucken oder blinken nach links. Was den Fahrer des auf der linken Spur unterwegs seienden Autos zur Vollbremsung zwang und mit einem Huper quittiert wurde.

Abbiegen (9)

Am 26. Juni war ich grade bei Niederauerbach von der K 5 nach links in die L 471 eingebogen, als ich ein Stück vor mir einen Witzbold sah, der aus Westen kommend mit seinem Pkw mal eben verbotenerweise im spitzen Winkel über die durchgezogene Linie (aus seiner Sicht) nach links in die „Ölwiese“ abbog.

Alltagserlebnisse (Teil 43)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Achja, ich vergesse immer die Hälfte – und dann auch noch die außergewöhnlichen Sachen…

Pferde auf Radwegen (1)

Am 14. Juni haben es zwei Reiterinnen tatsächlich geschafft, dass ich sie auf dem nur knapp 270 m langen, in beide Richtungen mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten Stummel-Geh-Radweg entlang der K 18 zwischen den Herschberger Sportplätzen und dem Ortseingang erwischt habe. Danke für die mehr als gute Ausrede, die Fahrbahn zu benutzen!

Wasserträger (1)

Am 16. Juni wurde ich kurzerhand von einem Rennradkollegen zum „Wasserträger“ gemacht. Ich hatte auf meiner Tour Richtung Weilerbach auf dem Rückweg Richtung Pirmasens einen Halt am Brünnchen an der K 6 in der Nähe der Breitenau eingelegt, um mich frisch zu machen. Das Wasser sprudelt dort zum Glück wieder; der direkt an der Straße gelegene Brunnen war eine ganze Weile lang versiegt. Weshalb ich mir in Kaiserslautern (überflüssigerweise) eine Flasche Eistee gekauft hatte. Jedenfalls hielt, als ich mir grade die Hände abtrocknete, ein Rennradler an und bat mich, seine Trinkflasche aufzufüllen, sodass er mit der von hinten kommenden Gruppe gleich weiterfahren konnte. Gern geschehen! :o)

Abbiegen (8)

Wer die Steile Einbahnstraße Blocksbergstraße hochfährt, darf an der spitzwinkligen Kreuzung Kaiserstraße und Kronprinzenstraße nach einem Halt am Stop-Schild nur nach rechts Vorgeschriebene Fahrtrichtung Rechts in die Letztgenannte einfahren. Der Fahrer eines schwarzen SUV kümmerte das am 20. Juni allerdings nicht sonderlich, er fuhr stattdessen gradeaus, um anschließend nach links in die Windstraße einzubiegen.

Gehweg- und Geisterradler (20)

K 6 zwischen Winzeln und Pirmasens

Man muss nur lange genug warten, dann kommt genau das vor, was man immer prophezeit. Am 20. Juni befuhr ich Abends mal wieder den überflüssigen Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang der K 6 zwischen Pirmasens und Winzeln. Ich habe dort ja schon lange vor der Freigabe unzählige Radfahrer gesehen, die den schmalen Bürgersteig immer in der falschen Richtung (linksseitig) befuhren. Die Verkehrsführung dort ist eine regelrechte Geister-Gehwegradler-Zucht.

Nur war ich halt immer weit genug weg. Der ältere, geistergehwegradelnde Herr, der mir kurz vor dem extra für mich (scheinbar fuhr dort wohl außer mir wirklich noch gar kein anderer Radfahrer jemals wieder auf die Fahrbahn; aus der Gegenrichtung ganz zu schweigen…!) links vom asphaltierten Übergang entgegenbrauste, hat dann mal gutes Timing bewiesen. Ich musste deshalb nämlich fast anhalten und rechts ranfahren, anstatt fließend und mit Schwung wieder auf die Fahrbahn auffahren zu können.

Hunde (4)

Am 21. Juni drehte ich am frühen Nachmittag eine Runde über die Sickingerhöhe. Ich war noch nicht den Ort draußen, da sprang mir kurz nach dem Wendeplatz in der Hochwaldstraße vom rechten Bürgersteig aus beinah ein schwarzer Riesenschnauzer ins Rad. Da ich aber zu Hunden einen noch größeren Sicherheitsabstand halte, als zu Autotüren, passierte nix. Ein Kind wäre aber ziemlich sicher von der schlecht erzogenen Töle vom Rad geholt worden…

Stopschilder (19)

Zwischendurch mal wieder ein standardmäßiger Stopschildverstoß, geschehen am 21. Juni an der Einmündung der L 476 in die L 477 an der Faustermühle. Als der rechts in Richtung Rieschweiler-Mühlbach abbiegende Pkw-Fahrer sah, dass von links in einiger Entfernung Verkehr kommt, rauschte er halt noch schnell drüber.

Überholmanöver (85)

Am 22. Juni befuhr ich die L 495 von Hauenstein in Richtung Lug. Auf der leicht ansteigenden Gerade (kurz vor der Kuppe) wurde ich von einem blauen SUV (Stuttgarter Kennzeichen) mit unzureichendem Seitenabstand und hoher Geschwindigkeit rasiert.

Überholmanöver (86)

Beim Lasterfahrer, der mich ja erst am Dienstag regelrecht von der Blocksbergstraße abgedrängt hatte, bin ich mir unsicher, ob das fahrlässig oder vorsätzlich war. Am Abend des 22. Juni (kurz vor 20 Uhr) stellte sich diese Frage erst gar nicht, als mich der Fahrer einer schwarzen Potenz-Kompensations-Maschine mit der Bezeichnung „Porsche Cayenne“ auf der K 6 zwischen Winzeln und Gersbach in Höhe des „Einsiedlerhäuschens“ sehr eng (< 50 cm) überholte und mich dabei auch noch schnitt. Die Gegenfahrbahn war in dem Moment völlig frei. Der wohl mit seinem Leben sehr unzufriedene Lenker des Sportwagens konnte es wohl nur schwer verkraften, dass ich die dort stehenden, aber mir und der derzeit gültigen StVO unbekannten, nebenbei wegen Bewuchses kaum sichtbaren, runden, blauen Verkehrszeichen mit dem Rad oben und der dünnen Mama mit Kind unten(!) ignorierte. Das tat ich eigentlich nur deshalb, weil dort grade zwei Herrchen ihre Hunde ausführten und dabei mit ihren Leinen den kompletten Weg versperrten. Da so spät kaum noch Verkehr war, blieb ich halt einfach auf der Fahrbahn.

Aber ja; für so eine „Unverfrorenheit“ kann man auch mal eben mit dem Leben und der Gesundheit anderer Menschen spielen. Das nötige Kleingeld für den Anwalt hat man ja scheinbar auch…!?

Alltagserlebnisse (Teil 40)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren!

Überholmanöver (75)

Vielleicht 15 0der 20 Zentimeter waren es, mit denen ein sein Lenkrad förmlich umklammernder, sehr alter Mann mit Ehefrau auf dem Beifahrersitz mich am 7. Juni auf der K 27 zwischen der Biebermühle und Donsieders förmlich rasierte, wenn auch mit relativ geringem Geschwindigkeitsunterschied. Angesichts der Tatsache, dass es in den letzten Wochen viele Unfälle gab, bei denen über 80 Jahre alte PKW-Fahrende einige Radfahrende ins Jenseits befördert haben, würde ich auch diesem alten Herren wünschen, man würde ihn auf seine Fahrtauglichkeit hin überprüfen!

Abbiegen (6) & Einbahnstraßen (3)

Am 7. Juni führte mich meine Tour auch über Rodalben. Wie in diesem Beitrag beschrieben, muss man dazu von der Umgehungstraße kommend über die Kreuzung der L 482 in die Straße „Am Rathaus“ einfahren und anschließend die Bruderfels- und Baumbuschstraße benutzen, um dann an einer Baustellenampel auf die L 482 zu gelangen. Das ist ja sogar mangels die Nutzung untersagender Verkehrszeichen völlig legal. Jedenfalls hielt ich am Eck zwischen „Am Rathaus“ und der Bruderfelsstraße kurz an, um mir das Verkehrsgeschehen dort ein paar Minuten lang zu betrachten, denn schließlich darf man von Pirmasens (also über die Bruderfelsstraße kommend) dort per Vorgeschriebene Fahrtrichtung Links nur links abbiegen. Ein Verbot der Einfahrt bekräftigt das Ganze nochmal. Tja, ich stand da wirklich keine volle Minute, als ein schwarzer Golf GTI die Bruderfelsstraße hinunterbretterte, ohne Hemmungen nach rechts abbog, an der Kreuzung nicht auf eine eventuelle Vorfahrt des kreuzenden Verkehrs achtete – und in Richtung Umgehungsstraße davonbrauste!

Gehwegradler (20)

Am 8. Juni sah ich an der roten Ampel in der Schäfer- Ecke Gärtnerstraße mal wieder einen Gehwegradler in der verkehrten Richtung aus der Einbahnstraße Schachenstraße (am Rheinberger) ums Eck radeln, um anschließend an der Fußgängerampel in der Fröhnstraße auf Grün zu warten. Ich vermute, dass er dann auf dem Gehweg der Schäferstraße weiterfuhr.

Überholmanöver (76 – 78)

Am 10. Juni ging es wieder mal nach Frankreich. Es fing schon kurz hinter der Grenze auf der D 86 ganz lustig mit einem (deutschen) Kurvenüberholer an, der mir auf meiner Fahrspur entgegenkam.

Später zweckentfremdete ein aus der Gegenrichtung bergab Richtung Bitche unterwegs seiender Motorradfahrer die Bergauf-Überholspur der D 620 und überholte so mal eben drei PKW als Geisterfahrer.

Am baulichen Fahrbahnteiler vor der Linksabbiegespur zur D 85a Richtung Hottviller wurde ich dann von einem weißen Tansporter förmlich rasiert. Hin und wieder fahr ich an solchen Stellen aus Gewohnheit immer noch zu nah am rechten Rand.

Rotlicht (11)

Am 11. Juni konnte ich noch problemlos bei Gelb über die Ampel an der Ecke Gärtner- und Ringstraße fahren. Als ich dann über die Schulter blickte, kam (bestimmt 5 Sekunden nach dem Passieren der Ampel meinerseits) noch schnell eine junge Frau in einem weißen Golf ums Eck geschossen. Gelb zeigte die Ampel garantiert nicht mehr.

Autos auf Radwegen (8)

Später fuhr ich dann im zunehmenden Regen (ich musste schon bei Battweiler über eine halbe Stunde in ein Bushäuschen flüchten) auf dem auch mit Gemeinsamer Geh- und Radweg beschilderten eigenständigen Geh- und Radweg entlang des Schwarzbachs bei Contwig. Leider musste der vermutliche Eigentümer der dort friedlich vor sich hinweidenden Rinder sein Gefährt samt Anhänger mitten auf dem Weg abstellen, sodass ich nur durch Ausweichen auf die Wiese dran vorbeikam.

Gehwegradler-Unfallflucht in Landau

Pressemeldung der PD Landau vom 8. Juni 2018:

Landau (ots). Am Donnerstag saß ein 70-jähriger Mann auf einem Hocker auf dem Gehweg in der Horststraße und strich das Gartentor zu seinem Grundstück. Ein bisher unbekannter Radfahrer befuhr verbotswidrig den Gehweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung und streifte beim Vorbeifahren den Mann am Arm. Dieser stürzte von seinem Hocker und verletzte sich. Der Radfahrer konnte einen Sturz verhindern, hielt kurz an und verließ anschließend unerlaubt die Unfallstelle ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern. Beschreibung des Radfahrers: Etwa 15-16 Jahre alt, kräftig gebaut, trug eine dunkelblaue Basecap.

Die Dreistigkeit, mit der manch Gehwegradler unterwegs ist, haut einem sprichwörtlich vom Hocker!

Verzeihung – aber ich konnte nicht widerstehen! ;o) Gute Besserung an das Unfallopfer, hoffentlich kommt der Flüchtende nicht ungeschoren davon.

Radwegschrott in Landau

Joachim hat mir wieder Fotos einer extrem schmalen Radverkehrsanlage zugesandt. Gefunden hat er sie im strömenden Regen in der Landauer Westbahnstraße, übergehend in die Annweilerstraße.

Von der Stadtmitte (Osten) kommend wird der Weg ab der Kreuzung Westring getrennt per Zeichen 241 StVO teilw. auf Hochbord geführt (siehe mapillary). Das sieht so schon sehr schmal aus. Bei der Anfertigung der mapillary-Aufnahmen hatte an der Einmündung „An 44“ vor der Engstelle am Bahnübergang der Queichtalbahn mal wieder jemand den § 11 (1) StVO nicht beherzigt. Anschließend kam dann nach Öffnen der Bahnschranken ein ganzes Rudel anarchistischer Geister- und Gehwegradler (weiter durchklicken); die Trennung scheint da jedenfalls super zu funktionieren. 🙄 Vom „Look“ her radelt da auch die typische Klientel, die dann eben an den Einmündungen oder bei Kollisionen auf den „sicheren Radwegen“ regelm. schwer oder gar tödlich verunglückt.

Hinter dem BÜ wird der Radfahrer dann jedenfalls auf die Fahrbahn geleitet (siehe Beitragsbild). Wo der Trupp Geisterradler hier wohl gefahren sein mag, überlasse ich der Phantasie des Lesers… „Radwegschrott in Landau“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 35)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! ?

Hupen (26)

Am Abend des 12. Mai befuhr ich mit dem Rennrad die L 471 zwischen der A-8-Anschlussstelle Zweibrücken-Mitte und Niederauerbach. Vor der Anschlussstelle zur L 465 (Landauer Str.) überholte mich auf der Eisenbahnüberführung ein weißer, aufgemotzter BMW und hupte. 🙄

Die L 471 wird auch als „alte B 10“ bezeichnet, da jene Bundesfernstraße vor der Herabstufung im Zuge des Baus der A 8 im großen Eisenbahn-Einschnitt parallel zur Schwarzbachtalbahn verlief. Kann sein, dass diese Straße in grauer Vorzeit mal für Radfahrer gesperrt sein mag – heute ist sie es nicht. Besonders lustig war auch ein Erlebnis vor einigen Jahren, als ein grade von der Autobahn einfahrender Cabriofahrer laut und empört mein Dasein auf dieser Straße bemängelte. Ich find es immer wieder faszinierend, dass so viele Autofahrer allein vom optischen Eindruck einer Straße auf Verkehrsverbote für Radfahrer schließen.

Stopschilder (13 & 14)

Am 15. Mai fuhr ich von der K 36 kommend (die Bezeichnung der Zufahrt bei OSM mit K 88 ist falsch) in die Umgehung Münchweiler (L 496) ein. Kurz vor mir bretterten aber gleich zwei Autofahrer direkt nacheinander ohne anzuhalten über das dortige Zeichen 206 StVO nach rechts Richtung Rodalben.

Stopschilder (15)

Okay. So ganz unter uns… 😉 Es kann auch schon das ein oder andere Mal vorgekommen sein, dass ich beim Rechtsabbiegen an der Einmündung der K 10 in die L 471 bei Nünschweiler am dortigen Zeichen 206 StVO auch nicht völlig anhielt. Jedenfalls bog ich am 16. Mai nach links Richtung Stambach ab, als gar aber ohne jede Verlangsamung das hinter mir fahrende Auto nach rechts mit Karacho Richtung Bärenhütte abbog. Das war dann aber doch eine Spur zu frech. Eigentlich täten es dort meiner Ansicht nach aber auch . Nach links kann man über 300 Meter weit blicken, weshalb grade Rechtsabbieger dort quasi nie anhalten. Und die Sicht nach rechts ist eigentlich auch ausreichend, der Verkehr nicht sonderlich stark. Die vorhandene Regelung geht wohl noch auf die Zeit zurück, als die L 471 noch B 10 hieß.

Überholmanöver (66)

Am Mittag des 17. Mai platzte mir mal wieder für einen Moment der Kragen, weshalb ich der Knalltüte, die mich in der Contwiger Hauptstraße (L 471) mit vielleicht 30 cm Abstand (ohne jeden Gegenverkehr) rasierte, nicht grade nette Worte hinterschrie…! 😡

Gehweg- und Geisterradler (18 & 19)

Am 17. Mai waren aber die beiden Anarcho-Radler, mit denen ich innerhalb weniger Minuten in der Landstuhler Innenstadt Bekanntschaft machte, das Tageshighlight.

Der erste (wohl etwa um Mitte 20) fuhr auf seinem MTB vom nördlichen Gewerbe- und Industriegebiet „Am Koehlwäldchen“ über den (linken) Gehweg der Bahnbrücke Richtung Innenstadt. Nun mag es in der Tat relativ tricky sein, mit dem Rad überhaupt von dort nach Landstuhl zu kommen – das schmale Gehwegelchen ist aber meiner Ansicht nach die schlechteste Wahl. Ich kam jedenfalls (wie üblich) über die Fahrbahn der L 363, die ich ab Ramstein durchgehend befuhr; schließlich stehen wenn man vom westlichen Teil der Umgehung kommt, keine sichtbaren Zeichen 240 StVO. 😉 Da der Verkehr vor der Ampel der Saarbrücker Str. (L 395) stockte, fuhr er vor mir auf die Fahrbahn, anschließend zwischen den beiden Fahrzeugschlangen durch, nach links abbiegend – schnurstracks auf den dortigen Gehweg. Dort passierte er dann die Tankstelle und ein paar Fußgänger, bis ihn ein frech auf dem Gehweg geparktes Auto dazu zwang, abzusteigen und das Rad zwischen dem Laternenpfosten und dem Auto drüberzuheben. Er schien darin geübt zu sein. Es ging dann weiter auf dem schmalen Gehweg an zahlreichen Ein- und Ausgängen der dortigen Geschäfte vorbei. 🙄 Ich verlor ihn dann aus den Augen, da mit § 5 (8) StVO in der engen Straße kein Vorankommen mehr war.

Als ich dann nach zwei Rotphasen in der „Pole Position“ an der Ampel in der Ludwigstraße stand, kam auf dem Gehweg rechts von mir aus der Luitpoldstraße (das  ignorierend) ein Typ (in „zivil“) auf einem schicken Rennrad angerauscht, überfuhr schnell die grüne Fußgängerampel und „ordnete“ sich dann von der Insel aus nach links in den fließenden Verkehr der Kaiserstraße ein. 🙄

Alltagserlebnisse (Teil 33)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren! ?

Überholmanöver (60 & 61)

Am 7. Mai befuhr ich die L 463 zwischen Rosenkopf und Bechhofen. Ich war mit etwa 45 km/h auf abschüssigen Straße unterwegs, als mich vor der Linkskurve ein (blauer) Bus (m. W. von der Bahn) trotzdem noch überholen musste. 🙄 Es tauchte dann doch Gegenverkehr auf, weshalb der Fahrer wieder sehr zügig nach rechts zog. Da ich es bereits erahnte, hatte ich sicherheitshalber schon vorher gebremst. 🙄 Glückwunsch – einen Rad- und einen Autofahrer mit einer völlig unnötigen Aktion gefährdet bzw. genötigt. 😡

Etwas später überholte mich dann noch in der Grubenstraße (K 7) in Brücken ein Fahrer eines grauen Firmenwagens ohne Not mit unzureichendem Abstand von unter einem halben Meter.

Gehweg- und Geisterradler(innen) (17)

Geistergehwegradeln allein reicht nicht unbedingt, um hier erwähnt zu werden. 😉 Wer dabei allerdings noch ein  missachtet, hat sich ausreichend qualifiziert. Wie auch die Frau am frühen Abend des 7. Mai in der Talstraße (L 477) in Thaleischweiler-Fröschen. Gar nicht lange her, damals sah ich dort einen älteren Herren auf dem Gehweg rechts neben mir.

Überholmanöver (62)

Am 8. Mai überholte mich am Ortseingang von Heltersberg (L 499, Heimat von Udo Bölts) 😉 ein Laster eines Getränkehändlers unnötig eng, weil aus der Gegenrichtung hinter der Kurve plötzlich und unerwartet dann doch Gegenverkehr kam. 🙄

Hupen (24 & 25)

Nur wenige Minuten lagen zwischen zwei Hupern, die ich mir am 8. Mai mal wieder auf der B 270 eingefangen habe. Der erste ertönte aus einem Wagen mit britischem Kennzeichen ein Stückchen vor der Einmündung der Waldfischbacher Hauptstraße (Fahrtrichtung Südwest). Na, das hab ich ja gerne – wenn mir Auswärtige deutsche Verkehrsregeln beibringen möchten…?

Das gilt im Grunde auch für den Fahrer des Sattelschleppers aus dem Landkreis Heilbronn, der mir eine regelrechte Fanfare vorspielte, während er mich auf dem 2+1-Abschnitt zwischen Waldfischbach und der Biebermühle überholte.

Am Vormittag wurde ich in Pirmasens (an einer roten Ampel stehend) auch aus einem vorbeifahrenden Auto angehupt. Das war aber eine mir zuwinkende Frau, die mich offenbar kannte; aber ich sie nicht. Die zähl ich mal nicht mit. 😉

Überholmanöver (63)

Einen weiteren Engüberholer gab es am 8. Mai auch wieder; dieses Mal am Beginn der Pirmasenser Bahnbrücke (Fahrtrichtung Süden). Trotz Gegenverkehrs wurde einfach an mir vorbeigeschrammt. Ich hatte schon Hoffnung, an der Bahnhofsampel mal einen kurzen Plausch zu halten – leider schaltete die Ampel aber „rechtzeitig“ auf Grün.

Unfallflüchtiger Gehwegradler

Pressemeldung der PD Landau vom 7. Mai 2018:

Landau (ots). Am 6.5.2018, in der Zeit zwischen 19.45 und 20.00 Uhr beobachtete ein Anwohner wie ein Fahrradfahrer aus dem Park am Zoo kommend auf den Gehweg der Hindenburgstraße in südlicher Richtung einfuhr. Aufgrund der Geschwindigkeit und mangelnder Beherrschung seines Fahrrades kollidierte der Radfahrer mit der Beifahrerseite eines in der Parkbucht abgestellten Pkw. Dessen linke Seite wurde beschädigt und der Außenspiegel abgefahren. Der Radfahrer setzte seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle. Auffallend an dem Radfahrer war seine Oberbekleidung. Der schwarzhaarige Radfahrer trug ein Fußballtrikot des Vereins „Darmstadt 98“. Trotz Fahndung in der Innenstadt konnte der flüchtige Fahrradfahrer nicht gesichtet werden.

Müsste der Beschreibung nach etwa hier gewesen sein. Nicht nur Fußgänger haben unter Gehwegradlern zu leiden.