Coronoia: Vermissen

Ein Gastbeitrag von Helene.

Jetzt bist du weg. Und ich vermisse dich so sehr.

Ich kann nicht mal sagen, daß ich verliebt in dich war. Aber geliebt habe ich dich; ohne dich – das zumindest wußte ich schon immer – wäre mein Leben wertlos gewesen. Du warst gefühlt schon immer da, und zusammen mit dir habe ich auch die schlechten und schlimmen Zeiten immer irgendwie durchgestanden.

Und dann, letztes Jahr, kurz vor Ostern, da gingst du plötzlich.

»Nicht!« habe ich noch gerufen. Bin dir panisch hinterhergerannt, habe Bekannte wie wildfremde Menschen gebeten, dich zu halten, nein, nicht festzuhalten. Sie sollten dir nur zeigen, daß sie dich auch mögen, und daß sie wollen, daß du bleibst.

Aber das haben sie nicht getan. Sie starrten dich an, als hättest du die Pest, und so haben sie dich gerne und freimütig ziehen lassen. Als wären sie tatsächlich froh, daß du gingst. Vergessen war all das, was du jahrzehntelang für sie getan hattest. Undankbares Volk.

Und nur für mich alleine bliebst du nicht. Denn das hast du schon immer gesagt: »Ich kann nur deswegen für dich da sein, weil ich auch für die anderen da bin.« Und damit konnte ich ja leben, mit dieser deiner Polyamorie. Je mehr du liebstest, und vor allem: je mehr dich liebten, desto besser ging es dir. Warum also eifersüchtig oder besitzergreifend sein? Ich, wir alle, konnten dadurch ja nur gewinnen.

Aber die anderen haben dich wohl nicht so sehr geliebt wie ich. Haben dich nicht ausreichend genährt, dir schon früher nicht genug Platz zur Entfaltung gelassen und viel zu oft – freiwillig! – auf deine Gesellschaft verzichtet. Du mußt schon lange gekränkt gewesen sein.

Und jetzt bist du weg. Wirklich weg.

Ich ertrage es nicht. Das Leben ohne dich ist einfach nicht mehr lebenswert. Nichts heitert mich mehr auf, ich denke Tag und Nacht an dich und wie schön es war, als du mich noch begleitet hast. Auf mich wartetest, wenn ich alleine und – vor allem – ohne dich auch mal unschöne Zeiten hinter mich bringen mußte. Schlußendlich, das wußte ich, würde ich dich immer irgendwo finden; und zusammen mit dir war alles irgendwie erträglich.

Auf alles und jeden hätte ich im Leben notfalls verzichten können, nur nicht auf dich. Du warst meine einzige echte Liebe. Dich wollte ich nie aufgeben. Daß du gehen könntest, auf den Gedanken wäre ich nicht gekommen.

Irgendwo da draußen bist du noch. Wartest, daß man dich wieder liebt, wieder einlädt, sich wieder klarmacht, daß du nichts anderes als ein ewiglicher Glücksbringer bist. Immerhin haben sie dir früher, als sie dich noch schätzten und verehrten, sogar Lieder gesungen…

Aber diesmal willst du erst gebeten werden. Willst sicher sein, daß sie es ernst mit dir meinen. Bevor du – vielleicht – wiederkommst, um zu bleiben.

Ich vermisse dich, Freiheit. Ich vermisse dich so sehr.


Aktuelle Empfehlungen

  • „Zukünftige Öffnungsschritte“, die in der Beschlussvorlage NICHT genannt werden, hingen so auch „maßgeblich von der konsequenten Testung der Bürgerinnen und Bürger“ ab.“ | @jens_140081.
  • Freiheit ist die Lösung, nicht das Problem: über handfeste Risiken und Nebenwirkungen der politischen Corona-Massnahmen | Markus Gabriel | NZZ.
  • Umfrage: Deutliche Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung gegen Verschärfung des Lockdowns | RT DE.
  • Wie die Pandemie Wissenschaft und Lehre bedroht | Harald Neuber | Telepolis.
  • „Studierende schreiben, dass die Thematisierung von Corona interessant war“ | Christof Kuhbandner | Telepolis.
  • Plan: Masken am Arbeitsplatz. Kontaktarmer Urlaub. | Club der klaren Worte.
  • Ramelow mobilisiert den Mob | Corona Doks.
  • Karl Lauterbach fordert harten Lockdown und Rücknahme der Lockerungen | web.de | Kommentar: Sperrt diesen Irren endlich in die Klapse!
  • Weder Mediziner noch Epidemiologe. Selbst seine Follower sind zur Hälfte Fakes. | #lauterbach | @momentemal.
  • Wir sind dem Tode geweiht. | Wir waren in Kassel dabei. | Das Killervirus wird nun uns, unsere Eltern, die Großeltern der Freunde unserer Kinder, unsere Freunde, unsere Kollegen und uns selbst töten. | Ich melde mich dann bald vom Totenbett wieder bei Euch. | @Grund_gesetzt.
  • Zunehmend gewinnt man den Eindruck, dass der Satz „das Gewaltmonopol liegt beim Staat“ bedeutet „bahnfrei für illegale rechte Demos, hauptsache nieder mit den Linken“. | @FrSanHG | Kommentar: Du und diese Knallchargen von der Transatlantifa / Covidlerjugend seid keine „Linken“. Deppen, die sich von der neoliberalen / globalistischen Mitte auf die dümmstmögliche Weise instrumentalisieren und missbrauchen lassen.
  • Are you cheating here Boris? Does @AstraZeneca know about this? Isn’t that discrimination? Why are you cheating? That’s bad Boris. (…) | @Bobby_Network.
  • VORWÄRTS IMMER! – Intellektuelle und die neue Staatsordnung | Gunnar Kaiser.
  • „Völlig unvertretbar, noch einmal bis zu 10.000 sterben zu lassen“ | Corona Doks.
  • Jauchzet, frohlockdownet! | Corona Doks | Kommentar: Ich find das schon lange nicht mehr lustig.
  • Der tiefe Staat auf Netflix | Michael Meyen.
  • Welt dreht Reporter einfach ab, als er die Wahrheit sagt!? | @deutsch365.
  • Der kommende Gesundheitsminister erläutert sein Konzept des harten Lockdowns | „Völlig unvertretbar, noch einmal bis zu 10.000 sterben zu lassen“ | Welt | @tomdabassman.
  • Die größte Impfkatastrophe in Deutschland | Corona Doks.
  • Wird Spahn geschlachtet? | Corona Doks | Kommentar: Den kriegt man doch nicht einmal als Hundefutter los.
  • Das sollte Putin sich mal leisten | Corona Doks | Kommentar: Seit wann ist die Polizei Versammlungsbehörde?
  • “Test-Verweigerer haben Zutrittsverbot und erhalten keine häusliche Lernzeit im jetzigen Maße.” | @rosenbusch_.
  • Every Day Caimi 51: «Über den Rechtsstaat, die Logik und die Würde» | Marco Caimi.
  • Tod im Schatten der Pandemie – Ralph T. Niemeyer im Gespräch mit Dirk Pohlmann | Das 3. Jahrtausend.
  • Tagesschau-Nichtmeldung vor der Lockdown-Verschärfung: Sterbefälle an oder mit Covid liegen bei einem Fünftel des Wertes von Mitte Januar, Intensivpatienten bei der Hälfte | Norbert Häring.
  • Unser Mitglied Familienrichter a.D. Hans-Christian Prestien im Gespräch mit Dr. med. Ronald Weikl über Maskenpflicht bei Kindern und Kinderschutz | Netzwerk KriStA.
  • Österreich wie Israel – mehr Fälle und Todesfälle seit Impfbeginn | tkp.at.
  • Beschlussvorlage vor Bund-Länder-Gipfel: Kanzleramt will Lockdown bis Ende April | RT DE.
  • Jahrhundert der Pandemien: Verschiebung der Narrative und „Regime Change“ im Inland | RT DE.
  • Masken-Deal zwischen Gesundheitsministerium und Firma von Spahns Ehemann | RT DE.
  • 21 Uhr LIVE: Home Office #104 | NuoViso.
  • Die zweite Schöpfung | Von Ulrich Falke | KenFM.
  • #Widerlicher #Coronaschwurbler und #Drecks #Nazi. Merke man #sucht den #Twitterausgang | @falter112 | Kommentar: Coronazi-Tourette.
  • Covid versus the flu, revisited | Swiss Policy Research.
  • Jährliche Impfungen werden immer wahrscheinlicher | Corona Transition.
  • Hof: Zwei Drittel der Biontech-Geimpften „infiziert“. RKI mit abstrusen Erklärungen | Corona Doks.
  • Ein Jahr Corona und die Realität des Undenkbaren | Peds Ansichten.
  • »Der eigentliche Virus ist die Eugenik« | Vitalstoff.Blog.
  • Für die Harten: Beschluß-Entwurf des Bundeskanzleramts | Corona Doks.
  • So langsam schleicht sich bei mir ein Gefühl ein: Wir sitzen angeschnallt im Passagierraum und es wird ein böses Ende nehmen, wenn wir die Cockpittür nicht knacken #germanwings | @BunderHunt.
  • Wir müssen endlich raus aus der Endlosschleife | Welt.
  • Dossier: WHO – Die Impfagenda | Corona Doks.
  • Every Day Caimi 52: «Es droht der halboffene Vollzug für die Bürger*innen» | Marco Caimi.
  • Obduktionsbefund: Österreichische Krankenpflegerin starb durch AstraZeneca-Impfstoff | RT DE | Kommentar der Zeugen Coronas: Ein bisschen Schwund ist immer.
  • Vortrag Dr. Sven Armbrust (aus „Eltern, Wissenschaft und Politik“ v. 11.3.2021) | emVAu100.
  • Antwort an @TMIKThueringen | Könnt ihr dann auch klären ob das USK der @PolizeiMuenchen in Kassel als Störer im Einsatz war? Das würde einige Thüringer sicher interessieren | @nichtohneuns.
  • REACTION | Das Merkelsyndikat | The Deframing Channel.
  • «Sektenbrüder» | Caimi Report.

14 Gedanken zu „Coronoia: Vermissen“

  1. Liebe Helene,

    danke für Deinen wunderschönen, berührenden Nachruf! Die Freiheit, die Schöne, hat uns sehr wahrscheinlich endgültig verlassen. Den weitaus meisten ist es egal, ja sie finden es insgeheim gut, im Grunde überfällig. Wer ihr nachtrauert, läuft Gefahr, als »Fall für die Psychiatrie« verhöhnt zu werden. Sicherheit und Kontrolle sind die neuen Götzen – also Macht. Da muss Freiheit halt neu definiert werden. Und ein paar Spinner trauern der alten Definition nach. So was! Doch die Zeiten haben sich eben geändert. Es lebe der Fortschritt!

    Die großen Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden fast ausnahmslos von »Normalen« verübt. Was sagt das über unseren kollektiven Bewusstseinszustand? Aus meiner (und Deiner) Sicht wenig Gutes.

      1. Auch von mir ein Dankeschön.

        Die Freiheit ging ja nicht freiwillig. Sie wurde (ver- bzw.) entführt. Und nun versuchen die Entführer uns zu erpressen, damit wir sie – geschändet und entstellt – wiederbekommen.

        1. geschändet und entstellt

          Das, lieber Dennis, wäre dann aber keine Freiheit mehr.

          »Meine« Freiheit ist gegangen und wird erst wiederkommen, wenn »wir« uns ihrer – in aller ihrer Pracht und Schönheit – wieder würdig erweisen.

  2. Wie weit ist es vom Realismus zum Defätismus?

    Natürlich ist es absolut notwendig und verdient jeden Respekt, wenn sich Dennis Schneble mit unsäglicher Mühe und unter Aufbietung aller zur Verfügung stehenden psychischen Abwehrenergie daranmacht, beispielsweise eine Zusammenstellung von Haßkommentaren gegen eine freundliche Polizistin zu veröffentlichen.
    (Ich persönlich hätte dabei schon nach dem 3. Twitterkommentar aufgegeben, aufgeben müssen! Allein das Überfliegen der Linkliste war mir psychoemotional kaum möglich gewesen.)

    Und es ist festzustellen, daß Dennis Schneble nahezu immer recht behält – leider, wie er ja schon des öfteren mitgeteilt hat. (Ich leider auch.)
    Demos und der Rechtsweg – sie bewirken nahezu nichts, sie kosten unnötig Geld und Energie.
    Petitionen – die Obrigkeit kommt vor Lachen nicht in den Schlaf!
    Wahlen – da kippt gar nichts. (50% Briefwähler – sic dixi!)
    Kommentare und Blogs im Netz – die Obrigkeit wird schon noch den Stecker ziehen.

    Impfpflicht, Inlandsvisum, Internierungslager – im Anmarsch!
    Klimafreundliche Kriege – die auch.

    Vorläufiges Fazit: Die Mehrheit scheint tatsächlich faktenresistent, obrigkeitshörig, masochistisch und kinderhassend zu sein.

    („Käp´n, wie lange sollen wir denn noch nach einer intakten Sonnenkuppel suchen, hier auf diesem vermaledeiten Planeten, wo es einfach nicht aufhört, zu regnen? Sie lügen doch nur, um uns bei Laune zu halten!“
    „Okay, ich lüge, um euch bei Laune zu halten!“ (Ray Bradbury, „Der illustrierte Mann“)
    (Anmerkung: Placebos wirken auch, wenn man nicht an sie glaubt.))

    Dennoch, andersherum gefragt: Wäre irgendetwas besser, gäbe es keine Demos, keinen Widerstand, keinen C- Ausschuß, keine Blogs, keine Dokumentation von Polizeiwillkür, keine Klagepaten?
    Wäre es besser, es gäbe nur die innere Emigration, so wie 1933ff.?
    Wäre es besser, es gäbe nicht eine zweistellige Millionenzahl von kritischen Bürgern, die das auch artikulieren?
    Mit Udo Jürgens gesprochen „… und hilft es auch nicht viel, vielleicht hilft´s Dir!“ (in „Wir singen für Dich!“)
    Wieviele Suizide wurden allein verhindert dadurch, daß es den Widerstand gibt?

    „Die Schwachen kämpfen nicht.
    Die Starken kämpfen eine Stunde.
    Die noch Stärkeren kämpfen viele Jahre.
    Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang.
    Jene sind unentbehrlich!“
    (Bertold Brecht)

    Hoffnung ist trotzdem mehr als nur Mangel an Information, und sie stirbt auch nicht zuletzt, sondern nie, niemals. „… selbst am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf! … und was die innere Stimme spricht, das täuscht die hoffende Seele nicht!“ (Friedrich Schiller).
    „Hoffnung besteht nicht in der Gewißheit, daß es gut ausgeht, sondern darin, das richtige zu tun, egal, wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)

    „Flieht, ihr Narren!“ (Gandalf, „Herr der Ringe“)

    Aber zuvor: „Thou! Shalt! Not! Pass!“ (Auch Gandalf … im Kampf gegen den NS- Dämon)

    1. Danke; den Kommentar hättest du aber passenderweise eher im „Miesmacher„-Beitrag posten sollen. 😉 Jedenfalls wehre ich mich dagegen, ich sei defätistisch, nihilistisch oder fatalistisch. Ich finde es auch toll, dass es all diese unterschiedlichen Formen des Widerstands gibt. Er geht mir nur halt nicht weit genug bzw. ist einfach zu „chaotisch“. Wir werden in einem verdeckten Krieg angegriffen, sind person- und auch finanziell unterlegen. Ob unsere Chancen steigen, wenn wir weiterhin vollkommen kopflos, unstrukturiert, unorganisiert dagegen ankämpfen? Und uns weiterhin an alle „Regeln“ halten, während ein brutales Terrorregime seit über einem Jahr auf das Grundgesetz scheißt? Dass ich genau das auf unserer Seite nirgends sehe ist es, was mich zunehmend hoffnungslos macht.

      Zu Gandalf: Der Graue musste allerdings nach dem Kampf mit dem Balrog als der Weiße wiedergeboren werden. 😉

  3. Es ist schön und aufbauend, Eure Kommentare zu lesen! Auch wenn es nur darauf hinausläuft: »Lieber das kleinste Licht anzünden als über die Dunkelheit klagen.« Ihr seht, es ist Zitatetag! Dies geht in die gleiche Richtung wie das, was Du, Steffen, von Vaclav Havel zitiert hast …

    Wenn ich mir vorstelle, in nicht allzu ferner Zukunft würde mich ein trauriger junger Mensch fragen: »Was hast Du damals dagegen getan? Wieso hast du dich nicht mehr für die Schöne, die Freiheit, eingesetzt?« Dann würde ich sehr wahrscheinlich schamrot werden …

    1. Fangt mal damit an keine Masken mehr zu tragen und werft endlich eure Smartphones weg.
      Ja, sorry, aber ich muss das einfach noch mal erwähnen.
      Google verkauft unsere Daten an Dritte.
      Das ist deren Geschäftsmodell und leider geht es dabei nicht nur um Werbung, sondern vor allem um Konformität, Manipulation und letztendlich Versklavung.
      Die NSA und CIA hat direkten Zugriff auf deren Datenreichtum.
      Das wissen wir spätestens seit Snowden.
      Gerade auf diese Art und Weise werden wir zum gläsernen Bürger und fallen der totalen Überwachung anheim
      Google ist der größte Feind der Menschheit!


      Anm. DS: Bleib bitte – ein einziges Mal – beim Thema. Danke.

    2. Dann würde ich sehr wahrscheinlich schamrot werden

      Dann, lieber Claus, ist definitiv noch Luft, um wenigstens irgendetwas zu tun.
      Es muß ja nicht gleich die Axt im Kanzleramt sein… 😉

Schreibe einen Kommentar zu Karin Pfeiffer Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch das Absenden des Kommentars werden Ihr gewählter Name, Ihre Email-Adresse sowie der von Ihnen verfasste Text gespeichert. Kommentare, die unter Angabe einer Fake-e-mail-Adresse angegeben werden, werden zukünftig gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Sie können ihren Text per html-Tags formatieren. Bitte den passenden Antwort-Button auswählen.

Bei Problemen mit dem Captcha bitte den Text in die Zwischenablage kopieren und die Seite mit StrG + F5 neu laden.

53 + = 54