Coronoia: Möwenscheiße

In der 40. Sitzung des Corona-Ausschusses vom 17. Februar erzählte Wolfgang Wodarg u. a. auch von seiner Zeit als Amtsarzt, als er auch für die Überprüfung von Badegewässern zuständig war. Diese kleine Anekdote zeigt wunderbar, dass man – einen entsprechenden boshaften Willen vorausgesetzt – auch als kleiner Amtsträger über eine Macht verfügt, die sich jederzeit missbrauchen lässt.

Genau das gleiche gilt für die Indexwerte. Ich kann mal eine kleine Story erzählen. Ich war ja Amtsarzt und habe Badewasser kontrolliert. Und wenn ich einen Landrat ärgern wollte, oder einen Bürgermeister, der an der Ostsee seine Badestellen hat, dann konnte ich die dichtmachen. Ich musste mich nur an den Strand stellen und kucken, wo die Möwen laufen und musste da die Wasserprobe nehmen. Und wenn ich da die Wasserprobe nahm, konnte ich sicher sein, da sind Salmonellen drin, weil die im Möwenkot immer drin sind. Und so, dass ich dann sagen konnte: „Halt, hier sind Salmonellen, Badestelle dicht!“ Genauso kann man es auch machen mit dem Indexwert für die Regionen. Wenn ich ein schlechtes Labor kenne, wenn ich nach Thüringen fahre und mir da die PCRs auswerten lasse. Und das Ganze dann auch noch irgendwo, die PCRs da abnehme, wo ich weiß, dass die Leute vermehrt krank sind, wenn ich da nochmal dieses zeige.

Überall nur Beschiss.


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11 Gedanken zu „Coronoia: Möwenscheiße“

  1. Überall nur Beschiss.

    Jein.
    Es zeigt halt wunderschön, daß man – zumindest in einer Gemeinschaft bzw. Gesellschaft – immer irgendwo und irgendwie auf das Wohlwollen seiner Mitmenschen angewiesen ist.
    Wenn Du mit dem Rad unterwegs bist, kann Dich auch jede Streife wegen irgendeinem Pups anhalten und Dir das Leben schwer machen. Sie muß nur wollen.

    Weswegen es ja so besonders schlimm ist, daß jetzt alle gegeneinander aufgehetzt werden.
    Müssen tut das alles keiner. Man kann auch weiterhin ein guter Mensch sein oder es zumindest versuchen bzw. sich darüber im Klaren sein, daß jegliche Boshaftigkeit – und sei sie noch so klein – eines Tages wieder auf einen zurückfallen kann…

    1. Weswegen es ja so besonders schlimm ist, daß jetzt alle gegeneinander aufgehetzt werden.

      Nein. Ich lasse andere in Ruhe – wenn sie mir nicht auf den Sack gehen und wegen der Befriedigung ihres Wahns mir mein Leben zur Hölle machen. Und niemand muss sich aufhetzen lassen; jeder hat grundsätzlich die Möglichkeit, sein eigenes Gehirn zu nutzen. Mindestens 90 % können oder wollen das nicht.

      Man kann auch weiterhin ein guter Mensch sein oder es zumindest versuchen

      Auch: Nein. Denn damit fängt er an; der Wahn, zu glauben, man sei ein „guter Mensch“. Die Nazis und deren Millionen Mitläufer dachten das auch von sich. Und die ganzen Coronazis da draußen tun das auch. Sie schaffen die Menschlichkeit ab – unter dem Vorwand, „Gutes“ zu tun.

      Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert, nicht mit schlechten.

      George Bernard Shaw.

      1. @Dennis
        Es besteht ein – manchmal himmelweiter – Unterschied darin, zu glauben, man sei ein guter Mensch, und ein guter Mensch zu sein.

        Und zum Rest: nochmal lesen, was ich schrieb:

        Müssen tut das alles keiner.

        1. Ich hab das schon so verstanden. 😉 Du wirst mich aber von meiner Misanthropie nicht mehr „heilen“. Der Mensch – das zeigt die Historie – ist von Grund auf böse; dbzgl. hat mir auch dieser Kommentar gut gefallen.

          Der Mensch ist gerade deshalb böse, weil er immer danach strebt, „Gutes“ zu tun. Kein anderes Lebewesen auf diesem Planeten tut das. Und derzeit erleben wir 1:1 das, was die Nazis angetrieben hat: Zum Schutz der „Volksgesundheit“ müssen „Kranke“, „Unreine“ ausgesondert – und final dann auch vernichtet werden. Und wie der Rabbi das uns vor ein paar Wochen noch einmal in Erinnerung gerufen hat: Die ersten, die in die neuen KZs eingeliefert wurden, waren nicht die Juden. Es waren „kranke“ Menschen, die der Gesellschaft nicht mehr zur Last fallen sollten.

          Daher: wenn es überhaupt „gute“ Menschen gibt, dann sind es die, die sich gerade nicht dafür halten. Und deren Anteil würde ich auf höchstens 5 % schätzen.

          1. Der Mensch ist gerade deshalb böse, weil er immer danach strebt, „Gutes“ zu tun.

            Sehe ich anders.
            Mag gut sein, daß es nur sehr wenige wirklich »gute« Menschen gibt. Und gerne glaube ich, daß die ihr eigenes »Gutsein«, also ihre Güte(!), gar nicht so sehr in den Vordergrund stellen. Sondern sie – wenn überhaupt – einfach als Basis für ihr (gesamtes) Leben nehmen.

            Aber daß die »Bösen« vor allem deswegen böse seien, weil sie eigentlich Gutes tun wollen, das halte ich, mit Verlaub, für ausgemachten Blödsinn. Hört sich an wie die merkwürdige These, die bei Ped der Ruben immer vertritt: all jene, die uns derzeit das Leben zur Hölle machten, wollten eigentlich nur Gutes.
            No.Way.
            Das sind miese Schweine, und das wissen sie auch. Ich habe nicht wenige fiese Menschen im Leben kennengelernt, und was die taten, das war meistens Absicht. Und zwar die Absicht, Ungutes zu tun. Daß die das dann gerne als angeblich Gutes verkleiden – geschenkt. Nur so können sie es eben gut an die Massen bringen, die möglicherweise weder gut noch schlecht sondern einfach nur blöd, bequem und deswegen leicht zu manipulieren sind.
            Aber die miesen Schweine glauben nicht, daß das, was sie tun, Gutes wäre. Never.

          2. „Gut“ und „Böse“ sind relative Begriffe. Wenn man sich einmal auf sie eingelassen hat, kommt man da nicht mehr logisch raus. Außerdem musst du da auch die individuelle (innere) und die politische (äußere) Ebene unterscheiden. Jede Arschkrampe, gerade auch im Job, handelt asozial, weil er weiß, dass es sich am Ende für ihn lohnt. Und nur darauf kommt es an. Ein Großteil derer, die derzeit am lautesten nach „Solidarität“ schreien, machen das nur, weil es ihnen einzig und allein um ihre Angst vor dem Tod geht. Sonst nichts; alles andere ist zutiefst verlogener Bullshit. Diese kranke Corona-Ideologie hätte in einer geistig gesunden Gesellschaft, ohne das moralisch extrem aufgeblasene Argument der „Solidarität“, nie auch nur den Hauch einer Chance gehabt. Aber sie fiel eben auf den „fruchtbaren“ Boden einer bis ins Mark verrohten, durch über 30 Jahre Neoliberalismus geprägten Ungesellschaft.

          3. Das ist ein schöner Themenbaum.
            Allein die Definition, des Guten zeigt uns schon die Problematik auf.
            Die Evangelikaner verschieben da gute Leben ins Jenseits.
            Das heißt, der Mensch sollte ein züchtiges Leben führen fleißig arbeiten, damit er nicht in die Hölle kommt.
            Andere fehlgeleitete Religiöse erwarten dort 72 Jungfrauen.
            Ich würde sie gar nicht haben wollen (so weit gehen diesbezüglich schon die Meinungen auseinander).
            Ich stell jetzt einmal die These auf, das man Schmuck und besondere Kleidung (Mode) verbieten sollte, weil es schlecht ist für den Menschen sich über Äußerlichkeiten zu definieren.
            Genau so, wie das Eigentum abzuschaffen uns alle Drogen zu legalisieren , allein schon weil es dann keine Kapitalverbrechen mehr geben würde.
            Ich bin ebenfalls der Meinung, das eine der schlimmsten Todsünden sei, Kinder in diese Welt zu setzen, weil es die Freiheiten aller Menschen weiter beschneidet und uns die Ressourcen ausgehen das die gesamte Menschheit gefährdet.
            Und ich würde, wenn nötig auch viel Menschen dafür töten, weil ich der Überzeugung bin mit meinem Vorhaben nur Gutes zu tun, gerade WEIL ich ein so guter Mensch bin…

          4. @Dennis:
            Ja, die Gänsefüßchen machen es auch nicht leichter, über die Bezeichnungen »gut« vs. »böse« zu diskutieren. Ich halte das auch für etwas vereinfacht, aber sich davon zu entfernen, würde eine sehr tiefgehende, langwierige Analyse und Auseinandersetzung bedeuten. Da sind wir hier bis zum Ende der Spahn-/Plan-/Wahndemie mit beschäftigt… 😉

            Du hast es ja eigentlich ganz gut auf den Punkt gebracht:

            Jede Arschkrampe, gerade auch im Job, handelt asozial, weil er weiß, dass es sich am Ende für ihn lohnt.
            […]
            Diese kranke Corona-Ideologie hätte in einer geistig gesunden Gesellschaft […] nie auch nur den Hauch einer Chance gehabt. Aber sie fiel eben auf den „fruchtbaren“ Boden einer bis ins Mark verrohten, durch über 30 Jahre Neoliberalismus geprägten Ungesellschaft.

            Exakt.
            Man hat die Gesellschaft seit Jahrzehnten darauf trainiert, nicht gut/solidarisch/liebenswürdig/altruistisch/herzlich/… zueinander zu sein, und jetzt ernten wir die Früchte dieser beschissenen Übung. So einfach und so traurig.

          5. @Publicviewer

            Der Mensch sollte ein züchtiges Leben führen fleißig arbeiten, damit er nicht in die Hölle kommt. Andere fehlgeleitete Religiöse erwarten dort 72 Jungfrauen.

            Da halte ich es ja mit Terry Pratchett: auf der Scheibenwelt kriegt jeder nach dem Tod genau das, woran er vorher geglaubt hat: ewige Wüste, 72 Jungfrauen, Hölle und Verdammnis… whatever.
            🙂

          6. @Dennis

            Du wirst mich aber von meiner Misanthropie nicht mehr „heilen“.

            Ganz ehrlich: nachdem ich gerade ein weiteres Kapitel von Walter van Rossums »Pandemie mit Professor Drosten« gelesen habe, kann ich nur sagen:
            Lieber ein echter Misanthrop namens Dennis als ein angeblicher Philanthrop namens Bill.
            Nur zur Erinnerung, Leute: Philanthrop heißt Menschenfreund, und das ist in diesem Fall eine böse, böse Lüge.

          7. Der Mensch von Grund auf böse ?!
            Nein, das ist viel zu weit gedacht.

            „Papa – sind die Menschen eher gut oder eher böse?“
            „Dumm. Hauptsächlich sind die Menschen Dumm.“

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