Coronoia: Infotainment

Ohnehin kann sich nach einer Studie des Jenaer Soziologieprofessors Georg Ruhrmann bereits jeder dritte Zuschauer nicht mehr merken, was er gerade in den Nachrichten gesehen hat, geschweige denn, in welcher Sendung.

Das schreit nach Verblödungsalarm und scheint die Befürchtungen des US-Medienktitikers Neil Postman zu bestätigen. Er prägte das Wort Infotainment für die Methode, jedes Thema in Unterhaltung zu verwandeln, dadurch die Fähigkeit zur rationalen Urteilsbildung zu zerstören, die Grundlagen der Demokratie zu zersetzen und das Volk in die Unmündigkeit zu führen.

Thomas Wieczorek, Die verblödete Republik (2009).


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9 Gedanken zu „Coronoia: Infotainment“

  1. Ohnehin kann sich […] bereits jeder dritte Zuschauer nicht mehr merken, was er gerade in den Nachrichten gesehen hat, geschweige denn, in welcher Sendung.

    Glaube ich aufs Wort.
    Mir haben schon Menschen Geschichten wiedergegeben, die ich ihnen selber erzählt hatte. Und das war nicht so lange her, daß man die Quelle schon ernsthaft vergessen haben konnte.
    Die allgemeine Aufmerksamkeitsspanne war schon vor Jahren schlecht, durch diese elende Smartphoneritis ist sie noch schlechter geworden. Ich kann wahrscheinlich froh sein, daß in meinem Freundeskreis der Umgang mit mobilen elektronischen Geräten noch relativ sparsam gehandhabt wird. Ich werde nachgerade irre, wenn ich in einem Gespräch mit Geräten konkurrieren muß. Das ist mindestens mal respektlos, auf jeden Fall aber ein Armutszeugnis im zwischenmenschlichen Umgang.

    P. S. Dieses Buch, Dennis, muß ich mir wohl mal zulegen. Scheint wirklich gut zu sein.

  2. Maxim Biller wusste schon 2009 was wir heute erleben:

    Maxim Biller über die Bundeskanzlerin: Dann gnade uns Gott

    Sie ist ein kalter Politroboter, der sicherheitshalber allen Recht gibt. Konflikte löst sie, indem sie gar nichts tut. 30 Gründe, Angela Merkel zu misstrauen.

    https://taz.de/!5191224/

    Hier die letzten drei Punkte:

    28 Und was passiert, wenn es vorher plötzlich eine überraschende strukturelle rechte oder linksextreme oder rechtsnationale oder nationalsoziale oder bolschewistisch-antisemitische oder weiß der Teufel was für eine eklige Mehrheit in Deutschland gibt?

    29 Dann wird Angela Merkel, das ehemalige FDJ-Mädchen, auch wieder ganz schnell wissen, wie sie auf Linie kommt

    30 Und dann gnade uns wirklich Gott

    Gefunden in einem Kommentar. Auch die TAZ-Kommentare dazu sind interessant. Wäre heute absolut undenkbar. Josi

      1. Es fing erst so richtig 1974 an, als sich den Bericht vom „Club of Rome“ „Die Grenzen des Wachstums“ durchgelesen hatte, 😉
        Ich weiß, der kam 72 heraus noch vor der Ölkrise, aber mit 12 Jahren, wollte ich damals nur von Frauen, guter Rock und Jazzmusik und Motorrädern etwas wissen. Ich muss hinzufügen, dass ich schon während meiner Einschulung, damals sicher noch ganz unbewußt, aber trotzdem mit dementsprechender Vehemenz angefangen habe, dem System ganz offen meine Abneigung zu zeigen…

        1. Tja, das System hat das aber offenkundig nicht sonderlich beeindruckt. Im Ernst: Wenn du Jedem, der irgendwie auf dem richtigen Weg ist, mit dieser arroganten Attitüde begegnest, wundert es mich nicht, dass du letzten Endes dein ganzes Leben allein geblieben bist. Und dementsprechend auch das, was du dir so sehr wünschst – die „Überwindung des Kapitalimus“ niemals erleben wirst.

          1. Ich bin nicht alleine, lebe polyamor mit meinen Frauen.
            Nur meine alten 68er Kollegen, die, die ihren Idealen Treu geblieben sind, leben halt leider jetzt sehr zurückgezogen mit und ohne Rollator.
            Mit denen ist halt keine Revolution mehr zu machen.
            Es geht mir einfach darum Widerstand zu leisten, schon allein aus rein ethischen Gründen.
            Ich muss es einfach machen, sonst könnte ich nachts nicht schlafen.
            ich sabotiere den Kapitalismus wo immer es mir möglich erscheint und trete eben auch manchmal dabei einer Menge Leute kräftig auf die Füße.
            Sicher werde ich das nicht erleben.
            Mein Ziel ist es dann eben den Herrschaften ihr Leben so gut wie irgend möglich zu versauern.
            Die, oder wir…so ist das halt….und ich mach halt jetzt im Alter keine Kompromisse mehr.

          2. Mit denen ist halt keine Revolution mehr zu machen.

            Das ist die Tragik, die Leute wie du nicht verstehen: Es besteht überhaupt gar keine Basis für irgendeine Art von Revolution. Weil gerade die linken Systemkritiker über Jahrzehnte nix Besseres zu tun hatten, als sich in Hunderte von Sekten aufzuspalten. Siehe die berühmte Szene aus „Das Leben des Brian“.

            Ist ja schön, dass du Widerstand leistest. Mach ich auch, so gut es mir mit meinen bescheidenen Mitteln (ich entstamme nicht einem Adelshaushalt) möglich ist. Aber das interessiert dieses System (mangels Masse) einen feuchten Scheißdreck.

            Die, oder wir…so ist das halt….und ich mach halt jetzt im Alter keine Kompromisse mehr.

            Kompromisse sind das eine. Halsstarrigkeit das andere. Letztens hast du einem Kommentator Beifall geklatscht, der sich diese „Revolution von oben“ amüsiert anschaut. Sich noch in irgendeiner Weise wehren, sei doch sowieso sinnlos.

            Nachtrag: Wenn du wirklich eine Chance auf „Revolution“ haben willst, dann schließ dich vielleicht besser den ZeroCovid-ioten an? 😉 Die wollen ja auch im Grunde ALLES auf den Zustand einer Tabula Rasa zurücksetzen.

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